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	<title>Technik AG99 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Technik AG99 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Deutscher Bauherrenpreis 2020 – 230 Projekte wurden eingereicht &#8211; Die Nominierten stehen fest &#8211; Hohe Qualität zu tragbaren Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 20:37:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Deutsche Bauherrenpreis zeichnet herausragende Wohnungsbauprojekte aus, die sowohl von hoher Qualität sind als auch zu tragbaren Kosten umgesetzt wurden. Für die aktuelle Auslobung hat eine elfköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von Jochen König, Architekt BDA, aus dem großen Spektrum der qualitätsvollen Einreichungen die besten Projekte ausgewählt. Wie wichtig Wohnungsneubau ist und wie konstruktiv diese [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Bauherrenpreis zeichnet herausragende Wohnungsbauprojekte aus, die sowohl von hoher Qualität sind als auch zu tragbaren Kosten umgesetzt wurden. Für die aktuelle Auslobung hat eine elfköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von Jochen König, Architekt BDA, aus dem großen Spektrum der qualitätsvollen Einreichungen die besten Projekte ausgewählt.</p>
<p>Wie wichtig Wohnungsneubau ist und wie konstruktiv diese Aufgabe von den verschiedenen Bauherrengruppen umgesetzt wird, zeigt die hohe Zahl der Bewerbungen: Mit 230 Projekten wurden so viele hochwertige, innovative und thematisch vielfältige Wohnbauten wie noch nie eingereicht. <strong>Aus diesen hat die Jury in ihrer Sitzung am 13. Juli 2019 im Deutschen Architekturzentrum in Berlin insgesamt 33 Projekte in elf Themengruppen für den Bauherrenpreis 2020 nominiert.</strong></p>
<h5>Bezahlbarer Wohnraum</h5>
<p>„Die große Anzahl sowie die durchgängig hohe Qualität der eingereichten Projekte haben es uns nicht leicht gemacht, die Auswahl für die Nominierungen und Preise zum Bauherrenpreis 2020 zu treffen. Die in den letzten Jahren realisierten Projekte machen deutlich, wie intensiv sich Bauherren und Architekten mit der Herausforderung zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums und qualitätsvoller, nachhaltiger Architektur auseinandergesetzt haben“, ist das Resümee des Jury-Vorsitzenden. “Die Nominierungen zeigen beispielhaft, wie sich hohe Qualität bei noch tragbaren Kosten in den unterschiedlichen Bereichen des Wohnungsbaus realisieren lässt.“</p>
<h5>19. Februar 2020 im Rahmen der bautec</h5>
<p>Die Preisträger aus der Liste der Nominierungen werden am 19. Februar 2020 bei der Preisverleihung im Rahmen der Baufachmesse bautec in Berlin bekanntgegeben&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-bauherrenpreis-2020.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Liebe Leserin, lieber Leser, Sommerhitze, dann Homeoffice, Sommerkapriolen, oder was?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 20:35:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Warda]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG99]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>42,6 Grad. Hitzerekord in Lingen. Das war am 25. Juli, heute, am 31. Juli, schauen wir wieder aufs Thermometer. Im niedersächsischen Lingen zeigen sich milde 22 Grad plus etwas Regen. Sommerkapriolen? Nein, wir spüren den Klimawandel. Und schon meldet sich die Politik aus dem Sommerurlaub. In einem Hitzeaktionsplan fordern die Grünen das Recht auf Arbeit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>42,6 Grad. Hitzerekord in Lingen. Das war am 25. Juli, heute, am 31. Juli, schauen wir wieder aufs Thermometer. Im niedersächsischen Lingen zeigen sich milde 22 Grad plus etwas Regen. Sommerkapriolen? Nein, wir spüren den Klimawandel. Und schon meldet sich die Politik aus dem Sommerurlaub. In einem Hitzeaktionsplan fordern die Grünen das Recht auf Arbeit von Zuhause. Eigentlich eine gute Idee.</p>
<p>Aber wie soll das gehen? Sind unsere Wohnungen auf den Klimawandel vorbereitet? Ist es im Wohnzimmer schön kühl? </p>
<p>Eigentlich ja, äh? Noch nicht! Im Rahmen der energetischen Klimaschutz-Sanierung wird dies gerade umgesetzt. Die nachhaltigen Wohnungsunternehmen planen energiesparende Heizsysteme, die im Winter wärmen und im Sommer kühlen. </p>
<p>Doch Stopp! Da waren doch im kühlen Frühjahr andere Aktionspläne akut. Ach ja, der Mieten-Preisbremse-Aktionsplan und der Mietendeckel-Aktionsplan. Diese Pläne diskutieren Teile der Regierung immer noch und diffamieren die angedachten energetischen Klimaschutz-Sanierungen als Luxussanierungen. Sommertheater, oder was? </p>
<p>Aber zurück in die Klimawirklichkeit. Egal was die Politik für Aktionspläne auf den Markt wirft, die Wohnungsunternehmen müssen handeln und sie handeln auch. Sie planen schadenpräventiv für Mieter und Gebäude. Egal, ob Homeoffice oder Arbeitsplatz, die Technischen Regeln für Arbeitsstätten besagen, dass die Raumtemperatur am Arbeitsplatz 26 Grad Celsius nicht übersteigen sollte. Auch in vielen Urteilen liest man, dass es in Wohnungen nicht viel wärmer sein sollte. </p>
<p>Die Wohnungswirtschaft würde dies gern schnell im Rahmen der Modernisierung umsetzen, wenn man sie ließe. Aber damit nicht genug. Klima heizt nicht nur auf. Klima fördert auch weitere Wetterextreme. Wind, Starkregen mit dem Drang ins Haus (ab Seite 24) und Blitzschlag (ab Seite 16) Hier lesen Sie, wie Sie mit geringem Aufwand große Wirkung erzielen können. </p>
<p><strong>Juli 2019. Eine neue Technik-Ausgabe, mit neuen Inhalten.</strong></p>
<p>• Deutscher Bauherrenpreis 2020 &#8211; Die Nominierten<br />
• Auch in Deutschland &#8211; Für das Bauen in Erdbebengebieten gelten besondere Vorschriften<br />
• Initiative Schadenprävention: Thema Leitungswasser &#8211; Desinfektionsmaßnahmen können Rohrmaterial schädigen<br />
• Fahrstuhl, Aufzüge &#8211; Erschreckend viele Anlagen weisen Mängel auf<br />
• Achtung Schimmel &#8211; Graffiti-Entfernung nicht auf die lange Bank schieben<br />
• Digitales Mieterportal eröffnet eine ganz neue Kundenbeziehung </p>
<p><strong>Klicken Sie mal rein.<br />
Ihr Gerd Warda</strong></p>
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		<title>Initiative Schadenprävention: Thema Leitungswasser und Legionelle &#8211; Desinfektionsmaßnahmen können Rohrmaterial schädigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 20:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik AG99]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leitungswasserschäden vermeiden, Mieterzufriedenheit erhöhen. Das sind die Leitthemen des FORUM LEITUNGSWASSER der AVW Unternehmensgruppe. Am 9. Mai 2019 fand bereits der 5. Workshop der Initiative statt. Technische Entscheider der Wohnungswirtschaft trafen sich mit den führenden Experten der Schadenprävention. In konstruktiver Stimmung diskutierten sie dieses Mal vor allem über die Gefährdungsbeurteilung und Risikoanalyse zur Prophylaxe von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Leitungswasserschäden vermeiden, Mieterzufriedenheit erhöhen. Das sind die Leitthemen des FORUM LEITUNGSWASSER der AVW Unternehmensgruppe. Am 9. Mai 2019 fand bereits der 5. Workshop der Initiative statt. Technische Entscheider der Wohnungswirtschaft trafen sich mit den führenden Experten der Schadenprävention. In konstruktiver Stimmung diskutierten sie dieses Mal vor allem über die Gefährdungsbeurteilung und Risikoanalyse zur Prophylaxe von Leitungswasserschäden. Im Anschluss führte AVW Schadenberater Stefan Schenzel ein Gepräch mit Georg Scholzen, Präventionsexperte für Leitungswasserschäden. Das Thema: Vorteile und auch Risiken der Gefährdungsbeurteilung von Rohrsystemen.</p>
<p>Stefan Schenzel: Herr Dr. Scholzen, in unserem FORUM LEITUNGSWASSER erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen und den technischen Entscheidern der Wohnungsunternehmen Möglichkeiten, Leitungswasserschäden vorzubeugen. Im letzten Workshop im Mai haben wir uns das Thema Gefährdungsbeurteilung und Risikoanalyse als Präventionsmaßnahme näher angesehen. Können Sie mit wenigen Worten skizzieren, was darunter zu verstehen ist?</p>
<p>Dr. Georg Scholzen: Eine Gefährdungsbeurteilung der Trinkwasser-Installation (TWI) beschreibt kurz gesagt eine systematische Ermittlung und Bewertung aller relevanten Schwachpunkte und Mängel, die zu hygienischen Risiken für das Trinkwasser führen können. Aus dieser Bewertung werden die erforderlichen Maßnahmen abgeleitet, die dem Schutz und der Sicherheit in erster Linie des Trinkwassers dienen. Gleichzeitig sind aber die Mängel, die die Trinkwasserqualität beeinträchtigen können, auch für die Erhöhung von Korrosionsrisiken bzw. Schäden an den Rohrleitungssystemen verantwortlich. Daher dient eine Gefährdungsbeurteilung auch dem Ziel, Leitungswasserschäden vorzubeugen und damit den Gebäudezustand zu erhalten und zu schützen. Das Ziel besteht also darin, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und diesen präventiv entgegenzuwirken. </p>
<p>Dafür erfolgt eine Prüfung gemäß dem sogenannten Arbeitsblatt W 551 des Deutschen Vereins des Gasund Wasserfaches e.V. (DVGW). Dieses Arbeitsblatt beschreibt die nötigen Maßnahmen für einen hygienisch sicheren Betrieb von Trinkwasser-Installationen. Zur Prüfung gehört auch eine Ortsbesichtigung. Dabei wird zunächst die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik geprüft. Das gleiche gilt für wichtige Betriebsparameter, wie zum Beispiel die Temperatur. Stagnationsbedingungen müssen unbedingt vermieden werden, es werden notwendige Abhilfemaßnahmen ermittelt und eine zeitliche Priorisierung aufgestellt. Ein dauerhafter Sanierungserfolg bei einem bedenklichen Befund ist in der Regel nur in Kombination mit bautechnischen Maßnahmen zu erwarten.</p>
<p>Welchen Nutzen hat das Wohnungsunternehmen konkret durch die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung?</p>
<p>Dr. Georg Scholzen: Die Trinkwasseranlagen werden durch eine Gefährdungsbeurteilung deutlich besser gewartet. Außerdem unterstützt die Wohnungswirtschaft so natürlich den sanitären Hygienefahrplan. Oftmals werden bei Überschreiten des technischen Maßnahmewertes von 100 koloniebildenden Einheiten (KBE) Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt, in der Hoffnung, damit der Ursache entschlossen entgegenzutreten. Dies ist leider ein Irrtum und kann fatale Folgen nach sich ziehen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-leitungswasserschaden-durch-desinfektion.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Häuser vor Blitz und Überspannung schützen – Tipps von VPB-Blitzexperte Volker Wittmann</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/haeuser-vor-blitz-und-ueberspannung-schuetzen-tipps-von-vpb-blitzexperte-volker-wittmann/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haeuser-vor-blitz-und-ueberspannung-schuetzen-tipps-von-vpb-blitzexperte-volker-wittmann</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 20:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Blitz]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG99]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Millionen Blitze zucken jedes Jahr über Deutschland, etliche schlagen ein. Dabei verursachen sie Schäden, auch an Immobilien. „Private Bauherren sollten deshalb frühzeitig über Blitzschutz für ihren Neubau nachdenken“, empfiehlt Dipl.-Bau-Ing. Volker Wittmann, Sachverständiger und Leiter des Büros Regensburg im Verband Privater Bauherren (VPB). „Blitzschutz muss zum Haus und den eigenen Bedürfnissen passen.“ Vorschrift im Neubau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Millionen Blitze zucken jedes Jahr über Deutschland, etliche schlagen ein. Dabei verursachen sie Schäden, auch an Immobilien. „Private Bauherren sollten deshalb frühzeitig über Blitzschutz für ihren Neubau nachdenken“, empfiehlt Dipl.-Bau-Ing. Volker Wittmann, Sachverständiger und Leiter des Büros Regensburg im Verband Privater Bauherren (VPB). „Blitzschutz muss zum Haus und den eigenen Bedürfnissen passen.“</p>
<p>Vorschrift im Neubau sind heute sogenannte Fundamenterder. Sie müssen seit 1980 eingebaut werden und liegen, wie der Name nahelegt, im Bereich des Fundaments. Der Fundamenterder leitet die Spannung bei Blitzeinschlägen im Haus oder in der Nachbarschaft ins Erdreich ab. Fundamenterder sind Teil des elektrischen Schutzsystems eines Hauses und werden nach DIN 18014:2014-3 gebaut. </p>
<p>Weil immer mehr WU-Keller (wasserundurchlässige Keller) gebaut werden, gelten seit März 2014 entsprechende neue Vorschriften: Fundamenterder bei WU-Kellern und WU-Kellerböden sowie zum Erdreich gedämmten Kellerböden liegen heute nicht mehr in der Stahlbetonkonstruktion selbst, sondern unter der Gebäudesohle im Erdreich – bei nicht unterkellerten Gebäuden bis zu 80 Zentimeter tief. Dort werden sie ringförmig um das gesamte entstehende Haus herum in V4A–Edelstahl eingebaut und mit dem Potentialausgleich in der Bodenplatte verbunden. Im Ernstfall wird so die Überspannung gleich unter die Bodenplatte und ins Erdreich geleitet. „Das klappt aber nur, wenn die Planung stimmt und sorgfältig ausgeführt wird“, weiß Volker Wittmann aus langjähriger Erfahrung. Er rät: „Bauherren sollten auch dieses, im Ernstfall ja lebenswichtige Baudetail, unbedingt vom unabhängigen Sachverständigen kontrollieren lassen.“ </p>
<p>Altbauten, die vor 1980 entstanden sind, haben in der Regel keine Fundamenterder. „Eigentümer können bei Bedarf die Nachrüstung einer Blitzschutzanlage mit Tiefenerder erwägen“, erläutert der Sachverständige, hält aber Blitzschutzanlagen bei Wohnhäusern in geschlossenen Siedlungen in der Regel nicht für nötig, weil dort keine Gefahr drohe. „Blitzschutzanlagen sind vor allem bei exponierten Gebäuden sinnvoll.“ Technisch ist die Nachrüstung einer Blitzschutzanlage kein Problem, vorausgesetzt, der beauftragte Handwerksbetrieb arbeitet sorgfältig und hält alle Vorschriften genau ein.</p>
<h5>Überspannungsschutz</h5>
<p>Aber selbst, wer sein Haus schützt, ist noch nicht sicher vor den Auswirkungen eines Einschlags. Bei einem Blitzeinschlag in der näheren Umgebung oder in der Stromversorgung des Netzbetreibers kommt es häufig zu Überspannungen im Leitungsnetz. Häufig wird bei solch extremen Spannungsschwankungen teure Elektronik beschädigt. Bei wertvollen Elektronikgeräten, wie beispielsweise aufwändigen Smarthome-Installationen, EDV oder Multimedia empfiehlt der VPB seinen Bauherren beim neuen Haus den Einbau eines Überspannungsschutzes. Auch der lässt sich in Altbauten nachrüsten&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-blitzschutz.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<item>
		<title>Markt- und Trendstudie Aufzüge und Fahrtreppen: Erschreckend viele Aufzugsanlagen weisen Mängel auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 20:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Aufzug]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG99]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf etwa 60 Milliarden Fahrten bringen es die rund 775.000 Aufzüge und Fahrtreppen in Deutschland jährlich. Aber: Erschreckend viele Anlagen weisen Mängel auf und sind in einem Zustand, der zu schnellem Handeln zwingt. Zu diesem Ergebnis kommt die HUNDT CONSULT GmbH in ihrer Markt- und Trendstudie „Aufzüge und Fahrtreppen 2019“. Hierfür hat das Liftmanagement-Unternehmen die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf etwa 60 Milliarden Fahrten bringen es die rund 775.000 Aufzüge und Fahrtreppen in Deutschland jährlich. Aber: Erschreckend viele Anlagen weisen Mängel auf und sind in einem Zustand, der zu schnellem Handeln zwingt. Zu diesem Ergebnis kommt die HUNDT CONSULT GmbH in ihrer Markt- und Trendstudie „Aufzüge und Fahrtreppen 2019“. Hierfür hat das Liftmanagement-Unternehmen die Daten von rund 9.000 Anlagen für den Zeitraum von 2016 bis Ende 2018 ausgewertet.</p>
<p>Die Studie „Aufzüge und Fahrtreppen 2019“ zeigt, dass die Wartung der Anlagen nur noch in einem Viertel der Fälle voll erfüllt wird. „Durschschnittlich liegt der Erfüllungsgrad der Wartungen bei 84 Prozent. Bei drei von zehn Anlagen ist die Wartung mangelhaft – eine bedenkliche Entwicklung“, sagt Tim Gunold, Geschäftsführer von HUNDT CONSULT. „Denn: Mangelhafte Wartungen können schnell zu Störungen und gravierenden Sicherheitsmängeln führen.“</p>
<h5>0,6 relevante Mängel, 80 Prozent kritisch</h5>
<p>Durchschnittlich 0,6 relevante Mängel je Anlage stellten die Zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) bei ihren Überprüfungen fest. 80 Prozent dieser festgestellten Mängel waren nach Katgeorien der Betriebssicherheit als kritisch oder bedenklich zu werten.</p>
<h5>Die Zukunft: Predictive Maintenance</h5>
<p>Der Zustand von Aufzügen und der Verschleiß einzelner Teile können durch Predictive Maintenance – also: vorrausschauender Wartung – auch aus der Ferne analysiert werden. Die Aufzugsbranche hat diesen Trend bereits erkannt. Für ihre Markt- und Trendstudie befragte die HUNDT CONSULT GmbH ausschließlich Unternehmen aus der Immobilienbranche. Knapp die Hälfte der Befragten nimmt an, dass die vorrausschauende Wartung schon im Jahr 2024 eine große Bedeutung haben werde. In der Zehn-Jahres-Vorschau gehen fast zwei Drittel davon aus, dass Predictive Maintenance die Branche nachhaltig verändern werde.</p>
<h5>Der LIFT GUARDIAN</h5>
<p>Ein Beispiel für Predictive Maintenance ist der LIFT GUARDIAN der LIFT TECHNOLOGY GmbH, einem Tochterunternehmen der HUNDT CONSULT GmbH&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-aufzugsmaengel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<item>
		<title>Auch in Deutschland &#8211; Für das Bauen in Erdbebengebieten gelten besondere Vorschriften</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/auch-in-deutschland-fuer-das-bauen-in-erdbebengebieten-gelten-besondere-vorschriften/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=auch-in-deutschland-fuer-das-bauen-in-erdbebengebieten-gelten-besondere-vorschriften</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:47:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[technik.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erdbeben in Italien sind regelmäßig in den Medien, Erdbeben in Deutschland seltener. Dabei bebt auch zwischen Alpen und Nordsee ab und zu der Boden, allerdings fallen die Schäden meist geringer aus als am Mittelmeer. „Trotzdem muss in einigen Gegenden Deutschlands erdbebensicher gebaut werden“, erklärt Dipl.-Ing. Stefan Hubenschmid, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/auch-in-deutschland-fuer-das-bauen-in-erdbebengebieten-gelten-besondere-vorschriften/">Auch in Deutschland &#8211; Für das Bauen in Erdbebengebieten gelten besondere Vorschriften</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Erdbeben in Italien sind regelmäßig in den Medien, Erdbeben in Deutschland seltener. Dabei bebt auch zwischen Alpen und Nordsee ab und zu der Boden, allerdings fallen die Schäden meist geringer aus als am Mittelmeer. „Trotzdem muss in einigen Gegenden Deutschlands erdbebensicher gebaut werden“, erklärt Dipl.-Ing. Stefan Hubenschmid, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Regionalbüros Konstanz.</p>
<p>Der Bodensee gehört zu den gefährdeten Regionen der Bundesrepublik. „Wir, auf der Nordseite des Sees, gehören zur Erbebenzone 2. Aber nur wenige Kilometer nördlich von uns beginnt bereits die Erbebenzone 3. Das ist die höchste Stufe in Deutschland“, erläutert der Sachverständige. „Dort muss entsprechend anders geplant und konstruiert werden.“ Das ist vielen Bauherren gar nicht bewusst. Auch manche Baufirmen, zumal, wenn sie nicht aus der betroffenen Region stammen, beherrschen das erdbebensichere Bauen nicht, ihre Mitarbeiter sind nicht geschult. Entsprechende Baumängel sind die Folge. Wird die Baustelle nicht sorgfältig kontrolliert, fallen diese Mängel nicht gleich auf, sondern erst, wenn beim nächsten Beben Risse und Schäden sichtbar werden.</p>
<h5>Erdbebenregionen</h5>
<p>In Deutschland gibt es vier Erdbebenregionen &#8211; von 0 bis 3. Festgelegt wurden die Erbebenzonen anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Daraus entstand die erst kürzlich aktualisierte Erdbebenzonenkarte, die beim Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam hinterlegt ist. </p>
<p>Erdbebengebiete der Zonen 2 und 3 sind die Kölner Bucht, die Schwäbische Alb und der äußerste Südwesten Baden-Württembergs zwischen Freiburg und Basel. Zur Erbebenzone 1, mit weniger heftigen Erdbeben, gehören das Voralpenland, der Streifen von Chemnitz-Plauen bis nach Halle-Leipzig sowie der gesamte Rheingraben. In den betroffenen Bereichen müssen Gebäude entsprechend erdbebensicher geplant, konstruiert und gebaut werden – anders als im übrigen Land. Für das erdbebensichere Bauen erklärt das Landesbaurecht in den betroffenen Ländern technische Regelwerke für verbindlich, aus denen sich die entsprechenden Vorgaben ergeben.</p>
<h5>Kompakte Grundrissformen</h5>
<p>„Natürlich sind die erdbebensicheren Konstruktionen bei uns nicht so aufwändig wie in den Erdbebengebieten Japans, aber auch hier müssen Bauwerke Verformungen und Erdstöße aufnehmen und ausgleichen können“, erläutert Stefan Hubenschmid. „Grundbedingung für ein günstiges Schwingungsverhalten ist die Regelmäßigkeit des Bauwerkes. Das Bauwerk sollte sowohl im Grundriss als auch im Aufriss regelmäßig sein.“ Die Experten erreichen das, indem sie zum Beispiel kompakte Grundrissformen wählen, tragende Wände übereinander anordnen und ausreichende aussteifende Bauteile ohne Unterbrechung von der Gründung bis zur obersten Decke durchziehen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-Erdbebensicher-auch-in-Deutschland.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Das Haus fit machen für den Klimawandel &#8211; Fünf kleine Maßnahmen mit großer Wirkung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Experten sind sich sicher: Das Klima verändert sich unaufhaltsam. Laut dem Weltklimarat „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) wird die weltweite durchschnittliche Temperatur bis zum Jahr 2100 um +1,8°C bis +4,0°C steigen. Die Folgen: Dürren und Ernteausfälle im Sommer, Starkregen, Hochwasser, Stürme und Gewitter nehmen zu. Es ist also an der Zeit, unsere Häuser unter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Experten sind sich sicher: Das Klima verändert sich unaufhaltsam. Laut dem Weltklimarat „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) wird die weltweite durchschnittliche Temperatur bis zum Jahr 2100 um +1,8°C bis +4,0°C steigen. Die Folgen: Dürren und Ernteausfälle im Sommer, Starkregen, Hochwasser, Stürme und Gewitter nehmen zu. Es ist also an der Zeit, unsere Häuser unter die Lupe zu nehmen und genau zu schauen, ob sie auf diesen Wandel vorbereitet sind.</p>
<p>Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD), zuständig für die Analyse, Vorhersage und Projektion der meteorologischen Vorgänge des Klimawandels und dessen Auswirkungen, wird in diesem Zusammenhang konkret. Er erwartet zukünftig mehr Stürme, Starkregen und Hitzewellen. „Es scheint sinnvoll, sich schon heute auf eine Zukunft mit mehr Klima- und Wetterextremen auch in Deutschland einzustellen“, betont DWD-Experte Dr. Thomas Deutschländer. </p>
<p>Auch die Wirtschaft stellt sich auf Veränderungen ein. Großversicherungen und Rückversicherer beschäftigen sich inzwischen verstärkt mit dem Klimawandel, seinen Folgen und möglichen Erstattungsansprüchen, verursacht durch immer häufigere Stürme, Überschwemmungen und dauerhafte Regenfälle. „Klar ist: Es wird mehr extreme Wetterphänomene geben&#8230; Und sie werden in ihren Auswirkungen größer sein als die Naturkatastrophen der Vergangenheit&#8230; Es sind Anpassungen der Gesellschaft notwendig“, erklärt Dr. Joachim Wenning, Vorstandsvorsitzender der Münchner Rück AG.</p>
<h5>Fünf Tipps für Hausbesitzer</h5>
<p>Dazu gehören auch Anpassungen, die unsere Gebäude betreffen. Denn sie sind den immer häufigeren Extremwetterlagen besonders ausgesetzt. Laut Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC, gibt es in diesem Zusammenhang ganz konkrete, überschaubare Maßnahmen, die aber große Wirkung zeigen. Hier seine fünf Tipps für jeden Häuslebauer und Immobilienbesitzer: </p>
<p>1. Angesichts heftiger Wetterereignisse empfiehlt es sich nach den gängigen Regelwerken zu bauen. Barrierefreie Schwellen an Balkon- oder Kellertüren sind darin beispielsweise nicht vorgesehen, auch wenn sie bequem sind. Besser eine Stufe von 15 Zentimetern, wenn irgendwie möglich, in Kauf nehmen. Denn sie hält Regenwasser davon ab, ins Hausinnere einzudringen.</p>
<p>2. Bei allen Gebäuden die älter als 30 Jahre alt sind, sollte ein Profi überprüfen, ob die Abdichtungen &#8211; Horizontalsperre gegen aufsteigende und Außenabdichtungen gegen seitlich aus dem Erdreich eindringende Feuchtigkeit &#8211; noch intakt sind oder gegebenenfalls erneuert werden müssen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-haus-fit-fuer-den-klimawandel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Schimmelbildung als Leitungswasserschaden (bei unzureichender Schadensanierung) – wann ist der Versicherer leistungspflichtig, Herr Senk?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:36:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG99]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[WolfRüdiger Senk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der gängigen Versicherungsbedingungen für die verbundene Wohngebäudeversicherung ist das Risiko des Schimmelbefalls üblicherweise nicht explizit geregelt und wenn doch, dann allenfalls als Ausschlusstatbestand. Die Gründe dafür sind vielfältig, wobei aus Sicht der Versicherer das Hauptmotiv für einen Ausschluss oftmals darin liegen dürfte, dass alle Arten von Schimmelbefall mit den im Schadenfall besonders problematischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der gängigen Versicherungsbedingungen für die verbundene Wohngebäudeversicherung ist das Risiko des Schimmelbefalls üblicherweise nicht explizit geregelt und wenn doch, dann allenfalls als Ausschlusstatbestand. Die Gründe dafür sind vielfältig, wobei aus Sicht der Versicherer das Hauptmotiv für einen Ausschluss oftmals darin liegen dürfte, dass alle Arten von Schimmelbefall mit den im Schadenfall besonders problematischen Arten Hausschwamm und Hausbock vermengt werden.</p>
<p>In den Allgemeinen Wohngebäudeversicherungsbedingungen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) findet sich in jüngster Zeit zu diesem Thema folgende Regelung: </p>
<p>„Nicht versichert sind ohne Berücksichtigung mitwirkender Ursachen – es sei denn, im Folgenden sind solche genannt – Schäden durch … Schwamm…“ </p>
<p>(Allgemeine Wohngebäudeversicherungsbedingungen VGB 2016 – Wert 1914 des GDV) </p>
<p>Dadurch, dass hier das Thema des Schimmelbefalls ausdrücklich auf die Spezies „Schwamm“ abgestellt wird, dürften für den jeweiligen Versicherungsnehmer im Falle eines Schadens große Schwierigkeiten bestehen, bei Schimmelbildung infolge eines versicherten Leitungswasserschadens Ersatz für die Kosten der Sanierung vom Versicherer zu erlangen. </p>
<p>In Anbetracht der zahlreichen Subspezies, die sich unter dem Überbegriff „Schwamm“ verbergen, beinhaltet diese Formulierung im Schadenfall erhebliches Streitpotential mit dem Versicherer. Denn unter diesem Oberbegriff verbirgt sich nicht nur der sog. echte Hausschwamm, der von den Versicherern als besonders zerstörerisch wirkend erkannt wurde und keinesfalls gedeckt werden soll. Sondern beispielsweise auch die üblicherweise im Gefolge eines Leitungswasserschadens auftretenden Spezies wie Asomyceten und Deuteromyceten, die von der Deckung ausgeschlossen würden. </p>
<p>Von daher ist es aus Versicherungsnehmersicht dringend angezeigt, eine weiterreichende vertragliche Klarstellung der Mitversicherung des Risikos des Schimmelbefalls in den Versicherungsbedingungen verankert zu haben.</p>
<h5>Rechtsprechung</h5>
<p>Zu dem Thema des bedingungsgemäßen Ausschlusses von Schwammschäden hatte der Bundesgerichtshof in einer ersten höchstrichterlichen Entscheidung festgestellt, dass ein solcher Ausschluss in den Bedingungen der Gebäudeversicherung keinerlei Wirksamkeitsbedenken begegnet, und die Wirksamkeit sich auch auf alle Arten von Hausfäulepilzen erstreckt (vgl. BGH, Urteil vom 27.06.2012, Az.: IV ZR 212/10; RuS 2012, 490)&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-recht-schimmel-nach-leitungswasserschaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Schluss mit falsch entsorgten Bauschaumdosen: Deutsche Umwelthilfe fordert von Baustoffhändlern aktive Kundeninfo und Rücknahmeservice</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/schluss-mit-falsch-entsorgten-bauschaumdosen-deutsche-umwelthilfe-fordert-von-baustoffhaendlern-aktive-kundeninfo-und-ruecknahmeservic/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schluss-mit-falsch-entsorgten-bauschaumdosen-deutsche-umwelthilfe-fordert-von-baustoffhaendlern-aktive-kundeninfo-und-ruecknahmeservic</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:30:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Bauschaum]]></category>
		<category><![CDATA[Entsorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG99]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Umfrage der Deutschen Umwelthilfe unter Baustoffhändlern belegt große Probleme bei Information und Rücknahme schadstoffhaltiger Montageschaumdosen – Nicht ordnungsgemäße Sammlung führt zur unökologischen Verbrennung der Dosen – Recycling von Bauschaumdosen und ihrer Restinhaltsstoffe ist deutlich umweltfreundlicher und ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz – Baustoffhändler müssen gesetzliche Informationspflichten umsetzen und sollten Dosenrücknahme als Serviceleistung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Umfrage der Deutschen Umwelthilfe unter Baustoffhändlern belegt große Probleme bei Information und Rücknahme schadstoffhaltiger Montageschaumdosen – Nicht ordnungsgemäße Sammlung führt zur unökologischen Verbrennung der Dosen – Recycling von Bauschaumdosen und ihrer Restinhaltsstoffe ist deutlich umweltfreundlicher und ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz – Baustoffhändler müssen gesetzliche Informationspflichten umsetzen und sollten Dosenrücknahme als Serviceleistung anbieten</p>
<h5>25 Millionen Dosen</h5>
<p>Jedes Jahr werden in Deutschland beim Haus- und Innenausbau rund 25 Millionen Dosen mit dem Bauschaum Polyurethan (PU) verbraucht. Die verwendeten Bauschaumdosen beinhalten noch schädliche Reststoffe, weshalb sie als gefährlicher Abfall eingestuft und separat gesammelt werden müssen. Sie gehören daher nicht in den Restmüll, Gelben Sack oder Baumischcontainer. Doch insbesondere gewerbliche Profianwender im Bau- und Sanitärwesen sammeln Bauschaumdosen häufig nicht getrennt. Das schadet der Umwelt, denn nur die Getrenntsammlung ermöglicht eine sortenreine Erfassung und ein fast vollständiges Recycling der Dosen und ihrer Restinhaltsstoffe. </p>
<p>Nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) liegt die problematische Sammlung bei Profianwendern vor allem an einem fehlenden Bewusstsein zur Getrenntsammlung und am unzureichenden Serviceangebot zur Dosenrücknahme bei Baustoffhändlern als größte Inverkehrbringer. Deshalb fordert die DUH von Baustoffhändlern eine aktive Kundeninformation zur Getrenntsammlung von Bauschaumdosen und das Angebot der Rücknahme als Servicedienstleistung.</p>
<h5>Verantwortung übernehmen</h5>
<p>Eine aktuelle Umfrage der DUH unter 100 Baustoffhändlern zur Information und Rücknahme von Montageschaumdosen ergab ein hohes Maß an Desinteresse, schlechter Kundeninformation und einem mangelhaften Rücknahmeangebot. „Für rund drei Viertel der befragten Baustoffhändler scheint die Information und Rücknahme von Bauschaumdosen nicht wichtig zu sein oder man möchte sich nicht in die Karten schauen lassen. Trotz Nachfragen antwortete die Mehrzahl der Profiverkäufer nicht einmal. Das ist ein schlechtes Zeichen. Wenn Baustoffhändler Umweltschutz ernst meinen, dann müssen sie auch die volle Verantwortung für die von ihnen in Verkehr gebrachten Produkte übernehmen. Insbesondere dann, wenn diese Schadstoffe beinhalten“, kritisiert die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.</p>
<h5>Proaktive Information</h5>
<p>Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Käufer über die Rücknahme und ordnungsgemäße Entsorgung von Bauschaumdosen informiert werden müssen. „Kleine Hinweiszettel in Kisten mit Bauschaumdosen reichen nicht aus, um Kunden über die Getrenntsammlungspflicht wirksam zu informieren. Wirklich notwendig ist eine proaktive Information durch geschultes Personal sowie gut sichtbare Hinweisschilder im Eingangsund Verkaufsbereich“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-bauschaumdosen-entsorgung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/schluss-mit-falsch-entsorgten-bauschaumdosen-deutsche-umwelthilfe-fordert-von-baustoffhaendlern-aktive-kundeninfo-und-ruecknahmeservic/">Schluss mit falsch entsorgten Bauschaumdosen: Deutsche Umwelthilfe fordert von Baustoffhändlern aktive Kundeninfo und Rücknahmeservice</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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		<title>Anne Dörr, Andreas Pfnür &#8211; Neue Studie der TU Darmstadt: Betriebliches Immobilienmanagement oft nicht mehr zeitgemäß</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/anne-doerr-andreas-pfnuer-neue-studie-der-tu-darmstadt-betriebliches-immobilienmanagement-oft-nicht-mehr-zeitgemaess/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=anne-doerr-andreas-pfnuer-neue-studie-der-tu-darmstadt-betriebliches-immobilienmanagement-oft-nicht-mehr-zeitgemaess</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG99]]></category>
		<category><![CDATA[TU Darmstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abwicklung von Bauprojekten ist in vielen Fällen bei deutschen Unternehmen nicht mehr zeitgemäß. Das zeigte eine Studie des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft an der TU Darmstadt. Traditionelles Management, Kostenfokussierung und starkes Kontrollbedürfnis bergen Risiken, denn die betriebliche Nutzung von Flächen fordert immer höhere Flexibilität. Eine mögliche Lösung sind Wertschöpfungspartnerschaften mit professionellen Dienstleistern An der Studie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/anne-doerr-andreas-pfnuer-neue-studie-der-tu-darmstadt-betriebliches-immobilienmanagement-oft-nicht-mehr-zeitgemaess/">Anne Dörr, Andreas Pfnür &#8211; Neue Studie der TU Darmstadt: Betriebliches Immobilienmanagement oft nicht mehr zeitgemäß</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abwicklung von Bauprojekten ist in vielen Fällen bei deutschen Unternehmen nicht mehr zeitgemäß. Das zeigte eine Studie des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft an der TU Darmstadt. Traditionelles Management, Kostenfokussierung und starkes Kontrollbedürfnis bergen Risiken, denn die betriebliche Nutzung von Flächen fordert immer höhere Flexibilität. Eine mögliche Lösung sind Wertschöpfungspartnerschaften mit professionellen Dienstleistern</p>
<p>An der Studie „Auswahlprozess für eine Abwicklungsform bei Neubauten durch Non-Property Companies“ zu Entscheidungskriterien und deren Gewichtung des Forschungscenters betriebliche Immobilienwirtschaft (FBI) der TU Darmstadt beteiligten sich 39 der mitarbeiterstärksten deutschen Unternehmen, deren Kerngeschäft nicht Immobilien sind (Non-Property Companies). </p>
<p>Wie die Untersuchung zeigte, ist der Umgang mit Bauprojekten in vielen Fällen bei deutschen Non-Property Companies nicht mehr zeitgemäß. Projekte werden ganz überwiegend in seit Jahrzehnten üblichen Verfahren abgewickelt – das Projektmanagement liegt im eigenen Haus und wird in Verbindung mit Generalunternehmerbeauftragungen (45 Prozent der Befragten nannten diese Option) oder mit Einzelgewerkvergaben erledigt (38 Prozent der Befragten). Die Anforderungen in der Immobilienbereitstellung haben sich jedoch drastisch verändert. Professor Andreas Pfnür, Leiter des Forschungscenters: “Die tradierten Formen der Bauprojektabwicklung stehen der nötigen Agilität im Projektmanagement im Weg. </p>
<p>Es fehlt an Reaktionsfähigkeit auf sich immer schneller wandelnde Anforderungen der betrieblichen Nutzung der Flächen“. Der Grund für das Festhalten an den bekannten Strukturen bei Bauprojekten liegt laut Studie in der starken Kostenfokussierung der Projektziele. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass für Bauprojektverantwortliche die Investitionskosten weit wichtiger sind als die im Lebenszyklus zu erwartenden Gebäudenutzungskosten. Auf Qualität, Zeit und Risikominimierung ausgerichtete Ziele werden von den Entscheidungsträgern deutlich schwächer gewichtet.</p>
<p>Außerdem ist für die befragten Projektverantwortlichen der Erhalt eines hohen Einflusses auf das Projekt bedeutsam. Entsprechend spielen Totalunternehmerbeauftragungen (elf Prozent) und Wertschöpfungspartnerschaften (sechs Prozent) bislang kaum eine Rolle.</p>
<h5>88 Milliarden Euro</h5>
<p>Besondere Bedeutung bekommen diese Ergebnisse im Zusammenhang mit den Resultaten einer jüngst von Pfnür im Auftrag des Spitzenverbandes der deutschen Immobilienwirtschaft ZIA durchgeführten Studie. Danach müssen 35 Prozent der betrieblich genutzten Flächen in den nächsten zehn Jahren durch eine umfangreiche revitalisierende Projektentwicklung an neue Nutzungsanforderungen der Unternehmen angepasst werden, die sich etwa aus Digitalisierung, Globalisierung oder sozio-demografischen Entwicklungen ergeben. </p>
<p>Hochgerechnet ergibt sich daraus ein jährliches Bauvolumen von 88 Milliarden Euro – eine große Herausforderung, der sich viele Unternehmen immer noch in Eigenregie stellen wollen. Für die Abwicklung von Bauprojekten werden die Flexibilität in der Nutzung, die Schnelligkeit in der Bereitstellung und die Qualität der Flächen zu kritischen Erfolgsfaktoren in der Flächenbereitstellung&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/07/Bauen-Studie-der-TU-Darmstadt.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/anne-doerr-andreas-pfnuer-neue-studie-der-tu-darmstadt-betriebliches-immobilienmanagement-oft-nicht-mehr-zeitgemaess/">Anne Dörr, Andreas Pfnür &#8211; Neue Studie der TU Darmstadt: Betriebliches Immobilienmanagement oft nicht mehr zeitgemäß</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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