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	<title>Feuchteschäden Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Feuchteschäden Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Bauherren sollten Gewährleistungsfristen auf dem Schirm haben, dann vermeiden sie Schäden und Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 10:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Baufehler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. Doch bleiben Mängel [&#8230;]</p>
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<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. </p>



<p>Doch bleiben Mängel erst einmal aus oder unentdeckt, gerät die Gewährleistungsfrist schnell in Vergessenheit. &#8222;Auf die Fristen sollte man unbedingt achten&#8220;, rät der Bamberger VPB-Experte Michael Fritsche, &#8222;denn häufig werden Schäden erst offenbar, wenn die Frist abgelaufen ist. Dann aber muss sie der Hausbesitzer in der Regel auf eigene Kosten reparieren lassen.&#8220;</p>



<p>Klassische Mängel, die meist nicht auf Anhieb auffallen, sondern mitunter erst später Ärger machen, sind beispielsweise die schlechte Abdichtung des Kellers gegen Feuchtigkeit. Auch Risse im innenliegenden Mauerwerk, in Innenputzen und Fliesenspiegeln tauchen erst im Laufe der Zeit auf, ebenso wie Putzabplatzungen durch nicht fachgerecht eingeputzte Dampfbremsfolien. Risse und Schmutzfahnen, Feuchtigkeitsschäden an Fensterleibungen von bodentiefen Fensterelementen, Algenbildung und Vermoosungen in und auf Wärmedämmverbundsystemen sind ebenfalls Schäden, die erst nach einiger Zeit erkennbar sind. </p>



<p>Zugerscheinungen an Fenstern bemerken viele Bewohner auch erst nach Längerem und oft durch Zufall, wenn sie einmal in der Nähe des Fensters sitzen. Auch nicht ausreichendes und falsch verlegtes Gefälle bei Flachdächern sowie fehlende Notüberläufe und Traufbleche bei geneigten Dächern fallen nicht immer schon bei der Abnahme auf, sondern oft erst nach Jahren. Riss- und Blasenbildung in Sockelputzen kommen ebenfalls erst mit der Zeit ans Tageslicht.</p>



<h2>Hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen</h2>



<p>Auch eine schlechte Energiebilanz, die auf fehlerhaft ausgeführter Dämmung beruht, hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen oder die schlechte Erwärmung von Räumen mit Fußbodenheizungen – verursacht durch eine falsche oder gar fehlende Heizlastberechnung &#8211; werden erst im Laufe der Zeit offenbar, wenn etwa die Räume nicht richtig warm werden oder der Energieverbrauch der neuen Immobilie über den Erwartungen liegt. </p>



<p>Werden solche Mängel aber nicht innerhalb der Gewährleistungsfrist erkannt und die Beseitigung beim zuständigen Bauunternehmen angemahnt, bleibt der Hausbesitzer auf seinen Schäden sitzen. Das sollte nicht passieren.<br><br>Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren &#8211; fünf Jahre nach BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und beginnt mit der Bauabnahme. Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen. Zwei Dinge sollte der Bauherr dabei beachten: Er muss den Mangel schriftlich rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen, und er muss den Mangel bei der richtigen Firma rügen.</p>



<p>Fordert er nämlich irrtümlich das falsche Unternehmen auf, den Schaden zu beseitigen, weil er nicht erkennt, woher ein Schaden rührt, dann kann die Firma dem Hausherrn ihre An- und Abfahrt und die Arbeitszeit in Rechnung stellen. Nur wer den Schaden zu verantworten hat, der muss ihn auch kostenlos beseitigen.</p>



<h2>Selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage</h2>



<pre class="wp-block-preformatted infoblock-heute">Tipp: 
Mängel müssen richtig reklamiert werden. Juristen sprechen von einer sogenannten Mängelrüge. Sofern eine "Mangelerscheinung" festgestellt wird, muss dies dem Unternehmer angezeigt werden und ihm eine angemessene Frist zur Nachbesserung gesetzt werden. Wie das geht, hat der VPB in seinem Ratgeber "Gutachter hilft bei Mängeln!" zusammengestellt. <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/01/VPB-Ratgeber_Gutachter.pdf">Klicken Sie hier zum PDF</a>.</pre>



<p>Viele Hausbesitzer denken auch nicht daran, dass die Verjährungsfrist, auch nachdem der Schaden gemeldet wurde, einfach weiterläuft. Nur bei bestimmten nach VOB/B geschlossenen Verträgen verlängert sich durch die Zustellung der schriftlichen Mängelrüge die Verjährungsfrist. &#8222;Für den normalen Bauherrn kann die Zeit knapp werden&#8220;, erläutert Bauherrenberater Fritsche. &#8222;Vor allem, wenn sich der Bauunternehmer nicht rührt. Dann muss der Hausbesitzer rechtliche Schritte erwägen wie etwa ein selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage.&#8220; </p>



<p>Meldet sich der Unternehmer und vereinbart einen Besichtigungstermin, dann deuten Juristen dies als Aufnahme von Verhandlungen, was die Verjährungsfrist unterbricht. Schlafen die Verhandlungen danach wieder ein, läuft die Frist weiter.<br><br>&#8222;Private Bauherren müssen ihre Interessen wahren&#8220;, betont Fritsche. &#8222;Das tun sie am besten, indem sie spätestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist den unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses beauftragen. Viele Mängel sind für den erfahrenen Bausachverständigen nämlich früh absehbar, oft lange, bevor sie der Laie erkennt und sie echte Schäden nach sich ziehen.&#8220;</p>



<p><br>Quelle: <a href="https://www.vpb.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.vpb.de</a></p>
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		<title>Defekte Silikonfugen: Wenn über Jahre unbemerkt Wasser einsickert, kann es teuer werden. Dr. Georg Scholzen erklärt was passiert und warum Prävention so wichtig ist</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/defekte-silikonfugen-wenn-ueber-jahre-unbemerkt-wasser-einsickert-kann-es-teuer-werden-dr-georg-scholzen-erklaert-was-passiert-und-warum-praevention-so-wichtig-ist/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=defekte-silikonfugen-wenn-ueber-jahre-unbemerkt-wasser-einsickert-kann-es-teuer-werden-dr-georg-scholzen-erklaert-was-passiert-und-warum-praevention-so-wichtig-ist</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 21:13:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Urteil des BGH vom 20. Oktober 2021 ist nun höchstrichterlich geklärt, dass Leitungswasserschäden durch defekte Fliesen-/Silikonfugen keine Schäden mehr im Sinne der Leitungswasserversicherung sind und dadurch keine Ersatzpflicht besteht (BGH-Urteil vom 20. Oktober 2021, Az.: IV ZR 236/20). Durch diese Klärung ist festgelegt, dass diese Art von Feuchteschäden nicht mehr über den Versicherungsvertrag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem Urteil des BGH vom 20. Oktober 2021 ist nun höchstrichterlich geklärt, dass Leitungswasserschäden durch defekte Fliesen-/Silikonfugen keine Schäden mehr im Sinne der Leitungswasserversicherung sind und dadurch keine Ersatzpflicht besteht (BGH-Urteil vom 20. Oktober 2021, Az.: IV ZR 236/20).</p>



<p>Durch diese Klärung ist festgelegt, dass diese Art von Feuchteschäden nicht mehr über den Versicherungsvertrag gedeckt ist. Allerdings nicht geklärt sind dagegen Fragen wie</p>



<ol><li>waren und sind Leitungswasserschäden durch defekte Fugen problematisch?</li><li>kann man Schäden vorbeugen? und</li><li>wer haftet nun für diese Feuchteschäden?</li></ol>



<p>Häufig wird vermutet, dass Durchfeuchtungsschäden durch alte, ausgehärtete also nicht mehr elastische defekte Silikonverfugungen oder defekte Fugen an Dusch- oder Badewannenfliesen verursacht werden. Allerdings sind diese Verfugungen „als Wartungsfuge“ zu betrachten, d.h. diese müssen auch gewartet und gegebenenfalls erneuert werden. Heutzutage müssen Nasszellen unter den Fliesen so abgedichtet werden, dass Wasser durch versprödete Silikonfugen oder defekten Fliesenfugen nicht in das Mauerwerk eindringen können. Fugenfüllstoffe aus Silikon oder gleichwertigen Werkstoffen stellen keine Abdichtung im Sinne der DIN 18534 dar. </p>



<p>Die Abdichtung ist nach dem Merkblatt „Verbundabdichtungen“ des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) bzw. nach DIN 18534 „Innenraumabdichtung“ vorzunehmen. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima hat eine Fachinformation zur Schnittstellenkoordination Nassraum im Dez. 2018 herausgegeben. D.h. heutzutage müssen Bäder entsprechend dieser Normen und Richtlinien aufgebaut werden, sonst entspricht die Arbeit nicht an allgemein anerkannten Regeln der Technik und der Errichter haftet für sein Gewerk und den Folgen daraus.</p>



<p>Um zu klären, ob auf die Wohnungseigentümer ein finanzielles Problem zukommen kann, muss untersucht werden, ob Leitungswasserschäden durch defekte Fugen für die Versicherer in der Vergangenheit relevant waren. Dazu gab es detaillierte Ergebnisse von der damaligen Westfälischen Provinzial Versicherung AG.</p>



<h2>LW-Schadenanalyse der Leitungswasserschäden in Wohngebäuden durch defekte Silikonfugen</h2>



<p>Hintergrund war die Beobachtung von Schadenregulieren, dass es einen erhöhten Schadenaufwand durch defekte Silikonfugen im Nasszellenbereich von Wohngebäuden in der verbundenen Wohngebäudeversicherung (VGV) geben könnte. Um dies genauer zu untersuchen, wurden im Zeitraum von Januar 2010 bis November 2016 in einem festen Gebiet der Westfälischen Provinzial Versicherung AG in NRW insgesamt 2526 Schäden durch qualifiziertes Fachpersonal (SHK-Installateure) systematisch erfasst.</p>



<p>Die Schadenauswertung erfolgte monatsweise, so dass jeden Monat im Durchschnitt ca. 30 Schäden in dem festgelegten Gebiet untersucht und erfasst wurden. Es wurden die Leitungswasserschäden im VGV durch Leckageorter (qualifiziertes Fachpersonal, die als Erstes die Schadenstelle besichtigten) manuell erfasst. Die Einteilung der Schäden erfolgte in zwei Kategorien:</p>



<ul><li>Trocknung, also prüfen, ob eine Trocknung empfohlen wird oder nicht notwendig ist </li><li>Einteilung der Schäden nach den Leitungsarten: TWI KW, TWI WW, Heizung, Zirkulation, Abwasser, Silikonfuge, Restfeuchtigkeit, Regenwasser, Sonstige</li></ul>



<p>TWI KW / WW =Trinkwasserinstallation Kaltwasser bzw. Warmwasser</p>



<h2>Kategorie 1: Trocknung</h2>



<p>Es zeigte sich, dass der Anteil der Trocknung über alle Monate in etwa vergleichbar ist. Es gab keine Ausreißer. Damit kann davon ausgegangen werden, dass bei einem Wohngebäude durchschnittlich in ¼ &#8211; 1/5 der Fälle die Leitungswasserschäden getrocknet werden müssen. Dies bedeutet allerdings auch, dass in den meisten Fällen eine Trocknung nicht notwendig war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="2014" height="1615" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/silikonfuge1.svg" alt="" class="wp-image-40198"/><figcaption>Schaubild 1: Kategorie Trocknung (T)</figcaption></figure>



<h2>Kategorie 2: Untersuchung der Schadenursache nach Leitungsart für die Leckage</h2>



<p>Hierbei zeigte sich ebenfalls, wie bei der Trocknung, dass die Anteile der verschiedenen Ursachen über die Monate prozentual immer gut vergleichbar waren. D.h. die monatlichen prozentualen Werte schwankten um die Durchschnittswerte über den gesamten Untersuchungszeitraum. Auch hier gab es keine Ausreißer, so dass bei einer Datenmenge von über 2500 Schäden die Ergebnisse als repräsentativ angesehen werden können.</p>



<p>Das Schaubild 2 zeigt die prozentuale Aufteilung nach Leitungsart bzw. festgestellte Ursache.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="2212" height="1210" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/silikonfuge2.svg" alt="" class="wp-image-40199"/><figcaption>Schaubild 2: Kategorie Schadenursache nach Leitungsart (Datengrundlage: 2526 gemeldete Leitungswasserschäden von 01/2010 – 11/2016)</figcaption></figure>



<p>Als Ergebnis kann festgehalten werden: Die vier häufigsten Schadenursachen für die untersuchten Leitungswasserschäden sind die Trinkwasserinstallation Kaltwasser, Heizungsleitungen, Abwasser und defekte Fliesen-/ Silikonfugen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/defekte_Silikonfugen-Wasserschaden_Georg_Scholzen_Praevention.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/defekte_Silikonfugen-Wasserschaden_Georg_Scholzen_Praevention.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Dach, Wand oder Boden &#8211; Ohne Batterie und Kabel melden intelligente Sensoren unsichtbare Nässe</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/dach-wand-oder-boden-ohne-batterie-und-kabel-melden-intelligente-sensoren-unsichtbare-naesse/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dach-wand-oder-boden-ohne-batterie-und-kabel-melden-intelligente-sensoren-unsichtbare-naesse</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 12:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Abdichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Flachdach, Fassade oder Bodenbereiche: Sensorgestützte Bauwerkskontrolle ist auf dem Vormarsch. Die hohe Flexibilität, Genauigkeit und Signalstärke der HUM-ID Sensoren ermöglichen eine effiziente und kostengünstige Dichtigkeitskontrolle – nicht nur auf Dachflächen, sondern auch im Innenbereich von Böden und Abdichtungen. Der Einsatzbereich ist vielfältig. Neben Fußbodenheizungen können auch Badezimmer, Küchenabdichtungen oder Kellerbereiche eine mögliche Gefahrenquelle für [&#8230;]</p>
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<p>Ob Flachdach, Fassade oder Bodenbereiche: Sensorgestützte Bauwerkskontrolle ist auf dem Vormarsch. Die hohe Flexibilität, Genauigkeit und Signalstärke der HUM-ID Sensoren ermöglichen eine effiziente und kostengünstige Dichtigkeitskontrolle – nicht nur auf Dachflächen, sondern auch im Innenbereich von Böden und Abdichtungen.</p>



<p>Der Einsatzbereich ist vielfältig. Neben Fußbodenheizungen können auch Badezimmer, Küchenabdichtungen oder Kellerbereiche eine mögliche Gefahrenquelle für Nässeschäden darstellen. Mit Hilfe der HUM-ID Sensortechnik lassen sich diese einfach und schnell identifizieren und punktuell orten, ohne großflächige Reparaturen und Eingriffe vornehmen zu müssen.</p>



<h2>„Unsichtbare Nässe“ wird per App erfasst</h2>



<p>Der HUM-ID Sensor „KD1“ wird im Bodenbereich liegend direkt unterhalb der Abdichtung platziert. Dank des saugstarken und leitfähigen Spezialvlies entgeht ihm kein Tropfen Nässe &#8211; egal ob z.B. an Bauteilfugen, innerhalb von Dämmschichten oder unterhalb von Badezimmerarmaturen. Das Auslesen der Sensoren erfolgt über ein Handlesegerät, das eine direkte Übertragung der Daten an das Smartphone ermöglicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="487" height="185" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/fl-ag-11-humi-sensor.jpg" alt="" class="wp-image-39024" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/fl-ag-11-humi-sensor.jpg 487w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/fl-ag-11-humi-sensor-300x114.jpg 300w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" /></figure>



<p>Die Hum-ID Sensoren sind extrem robust und leistungsfähig. Die kabel- und batterielosen Sensoren sind hochwertig verarbeitet und werden ausschließlich in Deutschland hergestellt. Die Menge der benötigten Sensoren richtet sich nach der Größe des Flachdachs. </p>



<p>Neben dem fürs Flachdach konzipierte Sensor WD 1, der meist stehend in die Unterseite der Wärmedämmung eingebaut wird, gibt es mit dem Sensor KD 1 einen Sensor, der sich explizit für die Kontrolle von Nässe in Kaltdächern und im Bodenbereich eignet.</p>



<h2>Einfacher Einbau &#8211; Die kabel- und batterielose Kontrolle</h2>



<p>In Abhängigkeit vom Einsatzbereich und den verwendeten Materialien werden die objektbezogenen Rastermaße zur Bestimmung der Sensoranzahl zu Grunde gelegt. „Generell obliegt es dem Sicherheitsbedürfnis des Bauherrn, in welchen Bereichen und Abständen die Sensoren platziert werden sollen. Grundsätzlich wird im Bodenbereich ein Verlegeraster von einem Sensor pro Quadratmeter empfohlen.“, so Gerd Müller, Geschäftsführer der HUM-ID GmbH, „An Risikostellen kann es jedoch sinnvoll sein, die Sensoren auch in kleinerem Abstand einzubauen. Wir unterstützen unsere Kunden gerne bei der Planung.“</p>



<p>Der Sensor Typ „KD1“ kann beliebig oft den Status „nass“ oder „trocken“ anzeigen. Das kabel- und batterielose RFID-Auslesesystem kann sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsfällen eingesetzt werden. Häufig findet es auch in Kaltdächern oder Wandbereichen von Holzbauten Anwendung.</p>



<h2>Bauherren wollen Gewissheit</h2>



<p>Die erste Sensorkontrolle wird oft schon während der Bauphase vom Verarbeiter durchgeführt um etwaige Problemstellen frühzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls auszubessern. Die Sensorkontrolle gilt auch zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer als wichtiges Dokument zur Abnahme z.B. nach Abschluss der Neubau- oder Sanierungsmaßnahme&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Dichtigkeitskontrolle-HUM-ID.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Dichtigkeitskontrolle-HUM-ID.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Bauschaum als Abdichtung am Balkon in ersten OG Feuchte zerstört Heizungsrohr – Wasser tropft von der Deckenlampe im Erdgeschoss</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bauschaum-als-abdichtung-am-balkon-in-ersten-og-feuchte-zerstoert-heizungsrohr-wasser-tropft-von-der-deckenlampe-im-erdgeschoss/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bauschaum-als-abdichtung-am-balkon-in-ersten-og-feuchte-zerstoert-heizungsrohr-wasser-tropft-von-der-deckenlampe-im-erdgeschoss</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 21:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Bauschaum]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG10]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Mehrfamilienhaus mit 76 Wohn- und mehreren Gewerbeeinheiten trat Wasser an einer Deckenlampe in einer Erdgeschosswohnung aus. Auch durch einen Rohrschacht in die Tiefgarage suchte sich das feuchte Nass seinen Weg. Die Heizungsanlage des Gebäudes verfügte über eine automatische Nachfülleinrichtung. Erst als diese abgesperrt wurde, endete der Wasseraustritt, und im Fußbodenaufbau einer Wohnung im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem Mehrfamilienhaus mit 76 Wohn- und mehreren Gewerbeeinheiten trat Wasser an einer Deckenlampe in einer Erdgeschosswohnung aus. Auch durch einen Rohrschacht in die Tiefgarage suchte sich das feuchte Nass seinen Weg.</p>



<p>Die Heizungsanlage des Gebäudes verfügte über eine automatische Nachfülleinrichtung. Erst als diese abgesperrt wurde, endete der Wasseraustritt, und im Fußbodenaufbau einer Wohnung im ersten OG wurde nachfolgend ein undichtes Heizungsrohr als Ursache ermittelt.</p>



<h2>C-Stahl-Rohr war an seiner Außenseite erheblich korrodiert</h2>



<p>Die Untersuchung eines ausgebauten Rohrabschnitts im IFS-Labor zeigte, dass das C-Stahl-Rohr an seiner Außenseite erheblich korrodiert war und dadurch in einem Bereich kleine Löcher in der Rohrwand entstanden waren. Es gab keine Hinweise auf Material- oder Verarbeitungsfehler – die Ursache musste also vor Ort gesucht werden. Und genau hier wurde die Gutachterin auch fündig: </p>



<p>Zu ihrem Ortstermin war der Fußbodenaufbau bereits geöffnet und die Heizungsrohre freigelegt worden. Die ursprüngliche Schadenstelle lag circa einen Meter vor einer Balkontür. Die Korrosionsspuren an den Leitungen nahmen vom Balkon zur Raummitte hin ab. Es musste also Feuchtigkeit vom Balkon her auf die Rohre eingewirkt haben. Eine äußere Abdichtung gegen Wasser fehlte jedoch. Die verblüffende Ursache dafür legte die Untersuchung der baulichen Abdichtung der Balkontür an den Tag – sie war völlig unzureichend: Das Türelement war von außen lediglich mit Bauschaum abgedichtet und von innen mit einem Dichtband gegen Zugluft. </p>



<p>Eine äußere Abdichtung gegen Wasser fehlte jedoch. So konnte bei jedem Regen das Wasser auf dem nicht überdachten Balkon unter der Tür hindurch in den Fußbodenaufbau der Wohnung gelangen. Hier drang es in die Dämmung der Heizungsrohre ein und führte im Laufe weniger Jahre zur Korrosion und schließlich zur Leckage. Diese wurde aufgrund der Größe des Gebäudes mit 76 Wohnund mehreren Gewerbeeinheiten von der automatischen Nachfülleinrichtung nicht registriert und sie kompensierte den Wasserverlust durch Nachfüllen.</p>



<p>Wie sich herausstellte, war eine Bauabnahme für das Gebäude aufgrund anderer Baumängel noch nicht erfolgt&#8230;</p>



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		<title>Wenn die Sanierung verzögert wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 20:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG10]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Feuchteschäden schaffen in Gebäuden ideale Bedingungen für Schimmelpilzbefall. Wenn dann noch ein Schwammbefall hinzukommt, kann die Beseitigung aufwendig werden. Nachdem über einen Kellerschacht Wasser ins Untergeschoss eines historischen Gebäudes gelangt war, wurde Schimmelbefall im Wandaufbau der Restaurantküche festgestellt, die sich dort befand. Das zumindest teilte man dem IFS mit, als es beauftragt wurde zu klären, [&#8230;]</p>
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<p>Feuchteschäden schaffen in Gebäuden ideale Bedingungen für Schimmelpilzbefall. Wenn dann noch ein Schwammbefall hinzukommt, kann die Beseitigung aufwendig werden.</p>



<p>Nachdem über einen Kellerschacht Wasser ins Untergeschoss eines historischen Gebäudes gelangt war, wurde Schimmelbefall im Wandaufbau der Restaurantküche festgestellt, die sich dort befand. Das zumindest teilte man dem IFS mit, als es beauftragt wurde zu klären, ob neben dem Schimmelbefall auch ein holzzerstörender Pilz, also ein Schwammbefall vorlag. Man befürchtete, den Echten Hausschwamm im Gebäude zu haben. </p>



<p>Dieser richtet besonders große Schäden an, weil er nicht nur feuchtes Holz befällt, sondern auch auf trockene Bauteile übergreifen und sie zerstören kann. Entsprechend umfangreich ist in der Regel die Sanierung. In diesem Fall gab es in dieser Hinsicht jedoch Entwarnung: Genauere Untersuchungen zeigten eine massive Holzzerstörung durch den „Wilden Hausschwamm“, einen seltenen holzzerstörenden Pilz, der mit dem Echten Hausschwamm verwandt, aber nicht so aggressiv ist. Im Gegensatz zum Echten Hausschwamm, der ausschließlich in Gebäuden vorkommt, ist der Wilde Hausschwamm gewöhnlich in Wäldern auf den Stämmen umgestürzter Bäume zu Hause.</p>



<h2>Styropordämmung im Bodenaufbau mit Wasser vollgesogen</h2>



<p>In dem Restaurant hatte sich außerdem die Styropordämmung im Bodenaufbau mit Wasser vollgesogen – ein seltener Vorgang, der ebenso wie der Schwammbefall auf eine sehr lang andauernde Nässeeinwirkung hinweist. Als dann noch im Wandaufbau weitgehend intakte Holzbauteile neben bereits völlig zersetztem Holz gefunden wurden, war klar, dass hier ein Altschaden vorlag, bei dem bereits Reparaturversuche unternommen wurden.</p>



<p>Bei einem Schwammbefall greift die sogenannte Schwammklausel. Derartige Schäden werden nicht durch die üblichen Gebäudeversicherungen reguliert. Es gibt also gute Gründe, diese Schäden zu vermeiden, und glücklicherweise gibt es auch Möglichkeiten dazu: Zeigen sich Anzeichen von Feuchteschäden im Gebäude, sollte auf jeden Fall so schnell wie möglich nach der Quelle gesucht und diese selbstverständlich beseitigt werden&#8230;</p>



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		<title>Voller Tücke in der Leitung eine Lücke – Reduzierstück nicht eingebaut – Fehler hätte vor der Inbetriebnahme auffallen müssen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/voller-tuecke-in-der-leitung-eine-luecke-reduzierstueck-nicht-eingebaut-fehler-haette-vor-der-inbetriebnahme-auffallen-muessen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=voller-tuecke-in-der-leitung-eine-luecke-reduzierstueck-nicht-eingebaut-fehler-haette-vor-der-inbetriebnahme-auffallen-muessen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 14:26:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG8]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paar Wochen nach dem Erstbezug einer Dachgeschosswohnung klagten die Mieter über Schimmel an der Rückseite der Leichtbauwand, die an die Badewanne und die Dusche grenzte. Beim Öffnen der Wand kam großflächiger Schimmelbefall zum Vorschein. Auf der Suche nach der Feuchtigkeitsquelle stieß man bei der Leckageortung auf eine undichte Abwasserleitung, die in der Leichtbauwand hinter [&#8230;]</p>
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<p>Ein paar Wochen nach dem Erstbezug einer Dachgeschosswohnung klagten die Mieter über Schimmel an der Rückseite der Leichtbauwand, die an die Badewanne und die Dusche grenzte. Beim Öffnen der Wand kam großflächiger Schimmelbefall zum Vorschein.</p>



<p>Auf der Suche nach der Feuchtigkeitsquelle stieß man bei der Leckageortung auf eine undichte Abwasserleitung, die in der Leichtbauwand hinter dem WC lag. Nach dem Öffnen der Wand zeigte sich eine bemerkenswerte Fehlerstelle. Die von der Waschmaschine kommende Leitung hätte in diesem Bereich an die nachfolgende Abwasserleitung angeschlossen werden müssen.</p>



<p>Da die Rohre jedoch unterschiedlich dimensioniert waren, wäre dafür ein Reduzierstück notwendig gewesen. Vielleicht war das Bauteil während der Installation nicht zur Hand, in jedem Fall klaffte an der Stelle, an der die beiden Leitungen hätten verbunden werden sollen, eine Lücke.</p>



<p>In der Folge konnte bei jeder Benutzung der Waschmaschine und bei jeder Benutzung des WC Abwasser austreten und in den Fußbodenaufbau der Dachgeschosswohnung gelangen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="900" height="506" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-dachgeschoss-ii.jpg" alt="" class="wp-image-37738" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-dachgeschoss-ii.jpg 900w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-dachgeschoss-ii-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-dachgeschoss-ii-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-dachgeschoss-ii-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>Da die Undichtigkeit in einer Vorwandinstallation lag, wurde sie zunächst nicht bemerkt. Das Abwasser verteilte sich unbemerkt im Fußbodenaufbau, und nach ein paar Wochen fielen schließlich die an den Leichtbauwänden aufsteigende Feuchtigkeit und der darauf folgende Schimmelbefall auf&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Dachleckage-Neubau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Dachleckage-Neubau.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Außenkorrosion – Ein besonderer Fall der Korrosion oder können die Grundlagen auch hier angewandt werden? Dr. Scholzen klärt auf.</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/aussenkorrosion-ein-besonderer-fall-der-korrosion-oder-koennen-die-grundlagen-auch-hier-angewandt-werden-dr-scholzen-klaert-auf/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aussenkorrosion-ein-besonderer-fall-der-korrosion-oder-koennen-die-grundlagen-auch-hier-angewandt-werden-dr-scholzen-klaert-auf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 14:19:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG8]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosionsschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wollen wir kurz über die Vorgänge bei Außenkorrosion sprechen. Es kann bereits jetzt schon festgehalten werden, dass bei der Korrosion von metallischen Rohrleitungen an der Außenrohrwand nur bautechnische Maßnahmen helfen können. Der Zutritt von Feuchtigkeit an die Außenrohrwandung ist auch zugleich die Schadenursache. Umgekehrt bedeutet dies auch, dass in hinreichend trockenen Räumen praktisch keine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute wollen wir kurz über die Vorgänge bei Außenkorrosion sprechen. Es kann bereits jetzt schon festgehalten werden, dass bei der Korrosion von metallischen Rohrleitungen an der Außenrohrwand nur bautechnische Maßnahmen helfen können. Der Zutritt von Feuchtigkeit an die Außenrohrwandung ist auch zugleich die Schadenursache. Umgekehrt bedeutet dies auch, dass in hinreichend trockenen Räumen praktisch keine Korrosionserscheinungen auftreten. Warum das so ist, soll in dem folgenden Kapitel erläutert werden.</p>



<p>Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die grundlegenden Bedingungen für einen elektrochemischen Angriff, der zur Korrosion führt, folgende sind:</p>



<ol><li>wir benötigen einen Elektrolyten für eine Mindestleitfähigkeit (in der Regel ist dies Wasser mit den darin gelösten Ionen für die Mindestleitfähigkeit),</li><li>Sauerstoff als Oxidationsmittel,</li><li>und natürlich das Metall, dass korrodieren soll. Dies ist unsere Rohrleitung.</li></ol>



<p>Diese Bedingungen für einen elektrochemischen Angriff gelten auch bei der Außenkorrosion. Der Zutritt von Sauerstoff zur Metalloberfläche ist praktisch nicht behindert. Wenn also Feuchtigkeit von außen an die metallische Rohrleitung gelangt, dann haben wir ideale Bedingungen für den Korrosionsvorgang. Voraussetzung für eine Zerstörung der Wandung und damit einem Durchbruch ist die immer wiederkehrende oder permanente Befeuchtung der Rohrleitung von außen. </p>



<p>Wenn dies nur ein einmaliger Vorgang ist und das Rohr mit seiner Umgebung abtrocknen kann, dann sind die Bedingungen für die Korrosion nicht mehr gegeben und es entsteht keine Leckage. Dann wird das Rohr vielleicht auch oberflächlich korrodieren, aber der Korrosionsprozess trocknet sozusagen aus, da der Elektrolyt fehlt, wenn die Feuchtigkeit „abhanden“ gekommen ist.</p>



<p>Anders ist dies jedoch, wenn immer wieder Feuchtigkeit nachfließen kann und dadurch die Metallaußenoberfläche der Rohrleitung immer weiter reagiert. Dann wird es irgendwann in absehbarer Zeit zu einem Durchbruch kommen. Korrosionsschutz während der Bauphase in Gebäuden bedeutet daher vor allem Fernhalten von Wasser&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Aussenkorrosion-Grundlagen-Scholzen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Aussenkorrosion-Grundlagen-Scholzen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Trocknung von durchfeuchteten Wänden, Decken und Böden &#8211; der 8-Punkte-Leitfaden der Ingenieurkammer-Bau NRW</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/trocknung-von-durchfeuchteten-waenden-decken-und-boeden-der-8-punkte-leitfaden-der-ingenieurkammer-bau-nrw/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=trocknung-von-durchfeuchteten-waenden-decken-und-boeden-der-8-punkte-leitfaden-der-ingenieurkammer-bau-nrw</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 19:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG119]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele von der Flutkatastrophe betroffene Haushalte stellt die Trocknung der durchfeuchteten Gebäude derzeit eine große Herausforderung dar. Tatsächlich gilt es, bei der korrekten Gebäudetrocknung einige wichtige Aspekte zu beachten. Die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen hat deshalb einen für den Laien leicht zu handhabenden Leitfaden für die korrekte Gebäudetrocknung entwickelt: Punkt 1: Entfernen von durchfeuchteten Ausbaumaterialien (z. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Für viele von der Flutkatastrophe betroffene Haushalte stellt die Trocknung der durchfeuchteten Gebäude derzeit eine große Herausforderung dar. Tatsächlich gilt es, bei der korrekten Gebäudetrocknung einige wichtige Aspekte zu beachten.</p>



<p>Die Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen hat deshalb einen für den Laien leicht zu handhabenden Leitfaden für die korrekte Gebäudetrocknung entwickelt: </p>



<p><strong>Punkt 1: </strong>Entfernen von durchfeuchteten Ausbaumaterialien (z. B. Gipskarton, ggfs. Wand- und Bodenbeläge, etc.). Lattungen können verbleiben. </p>



<p><strong>Punkt 2:</strong> Aufstellen eines oder mehrerer Trocknungsgeräte in einem Raum (regelmäßige Kontrolle und Leeren des Wasserauffangbehälters erforderlich) und Ventilatoren in anderen Räumen ohne Trocknungsgeräte, die aber mit dem erstgenannten in einer offenen Verbindung stehen müssen. </p>



<p><strong>Punkt 3:</strong> Fenster und Zugang während des Trocknungsvorgangs geschlossen halten. </p>



<p><strong>Punkt 4:</strong> Räumlichkeiten möglichst über die Außentemperatur beheizen (hier können z. B. auch normale elektrische Heizlüfter eingesetzt werden). Die Raumtemperatur sollte dabei aber nicht über 25°C eingestellt werden. Raumtrockner arbeiten mit der Kondensation durch Abkühlung von Luft. Wenn die Luft zu warm ist, kommen die Geräte nicht in die Kondensation. </p>



<p><strong>Punkt 5:</strong> Einsatz von einfachen Haushalts-Ventilatoren, um den Luftaustausch in den Räumen zu erhöhen. Ventilatoren führen den Trocknungsgeräten immer wieder feuchtere Luft aus den Räumen zu in denen kein Trocknungsgerät steht!</p>



<p><strong>Punkt 6: </strong>Räume mit Verbundestrich (Estrich ohne Dämmung) mit oder ohne Fliesen, können ohne Ausbau getrocknet werden. Das Wasser unter dem Estrich diffundiert über einen längeren Zeitraum durch die Fliesen-Fugen nach und nach heraus und erzeugt keine Schäden&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/10/Bauen-Trocknung-von-durchfeuchteten-Waenden-Leitfaden-der-Ingenieurkammer.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/10/Bauen-Trocknung-von-durchfeuchteten-Waenden-Leitfaden-der-Ingenieurkammer.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Edelstahl oder nicht – Verwechslungen möglich</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/edelstahl-oder-nicht-verwechslungen-moeglich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=edelstahl-oder-nicht-verwechslungen-moeglich</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 14:34:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG6]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Installationsfehler machen sich häufig erst nach längerer Zeit bemerkbar. Hier dauerte es rund ein Jahr, bis in einem Mehrfamilienhaus Wasser aus der Zwischendecke im zweiten Stock tropfte. Es kam zu einem umfangreichen Durchfeuchtungsschaden bis ins Erdgeschoss. Der Abschnitt der Warmwasserleitung, in dem sich die Leckage befand, wurde zur Untersuchung ins IFS geschickt. Er bestand aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/edelstahl-oder-nicht-verwechslungen-moeglich/">Edelstahl oder nicht – Verwechslungen möglich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Installationsfehler machen sich häufig erst nach längerer Zeit bemerkbar. Hier dauerte es rund ein Jahr, bis in einem Mehrfamilienhaus Wasser aus der Zwischendecke im zweiten Stock tropfte. Es kam zu einem umfangreichen Durchfeuchtungsschaden bis ins Erdgeschoss.</p>



<p>Der Abschnitt der Warmwasserleitung, in dem sich die Leckage befand, wurde zur Untersuchung ins IFS geschickt. Er bestand aus zwei Bögen und einem kurzen Rohrstück, die über Pressverbindungen miteinander verbunden waren. Schon von außen fiel auf, dass der kurze Rohrabschnitt in der Mitte korrodiert war, die Bögen hingegen nicht. Das kurze Rohrstück zwischen den beiden Bögen ist korrodiert; an dem 45°-Bogen rechts sind lediglich Ablaufspuren zu sehen (Pfeil).</p>



<h2>Undichtigkeit an einer der Pressverbindungen</h2>



<p>Bei der Dichtigkeitsprüfung mit Druckluft im Wasserbad zeigte sich eine Undichtigkeit an einer der Pressverbindungen. Die Gutachterin trennte den Leitungsabschnitt auf und fand an besagter Stelle eine runde, bräunliche Verfärbung. Die Innenwand des kurzen Rohrstücks war stark korrodiert, wie auf Bild 3 deutlich zu sehen ist. Nachdem die Gutachterin den Bereich der auffälligen Verfärbung mit Entroster behandelt hatte, kam ein Wanddurchbruch zum Vorschein: die Leckagestelle.</p>



<p>Durch eine Röntgenmikroanalyse ermittelte die Gutachterin die elementare Zusammensetzung der Werkstoffe. Beide Bögen bestanden aus Edelstahl. Das kurze Rohrstück in der Mitte war jedoch aus unlegiertem Stahl gefertigt und damit für den Einsatz in Trinkwasserleitungen nicht geeignet&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/Edelstahl-verwechslung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/Edelstahl-verwechslung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausschluss von Schimmelbefall als Folgeschaden in der Leitungswasserversicherung. Was nun, Herr Senk?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ausschluss-von-schimmelbefall-als-folgeschaden-in-der-leitungswasserversicherung-was-nun-herr-senk/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ausschluss-von-schimmelbefall-als-folgeschaden-in-der-leitungswasserversicherung-was-nun-herr-senk</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 13:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG151]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Senk]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Insbesondere bei längerer Zeit unbemerkt gebliebenen Durchfeuchtungsschäden aufgrund defekter Wasserleitungen kommt es meist zu einem Schimmelbefall, der unter Umständen großflächige und kostenintensive Sanierungsarbeiten zur Folge hat. Diesem von den Versicherern ungeliebten Risiko versucht man zu begegnen, indem in den Versicherungsbedingungen klargestellt wird, dass sich der Versicherungsschutz gegen Leitungswasser ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen nicht auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Insbesondere bei längerer Zeit unbemerkt gebliebenen Durchfeuchtungsschäden aufgrund defekter Wasserleitungen kommt es meist zu einem Schimmelbefall, der unter Umständen großflächige und kostenintensive Sanierungsarbeiten zur Folge hat.</p>



<p>Diesem von den Versicherern ungeliebten Risiko versucht man zu begegnen, indem in den Versicherungsbedingungen klargestellt wird, dass sich der Versicherungsschutz gegen Leitungswasser ohne Rücksicht auf mitwirkende Ursachen nicht auf Schäden durch Schimmel erstreckt, wie auch in einem Rechtsstreit, der im Jahr 2017 vom BGH entschieden wurde <strong>(BGH Urteil vom 12. Juli 2017, Az.: IV ZR 151/15).</strong> </p>



<p>Gegenstand dieser Entscheidung war eine Durchfeuchtung im Fußbodenbereich des Hauses der Kläger, welche durch Undichtigkeit einer dort verlegten Kaltwasserleitung entstanden war. Diese Undichtigkeit ließen die Kläger beheben und Trocknungsmaßnahmen durchführen, welche der beklagte Versicherer auch regulierte. Nicht zahlen wollte dieser jedoch die Kosten der Sanierung von Estrich und Estrichdämmung, welche großflächig von Schimmelpilz befallen waren. Der Versicherer begründete seine Weigerung mit dem expliziten Ausschluss von Schimmelschäden in den zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen.</p>



<h2>Der Rechtsstreit</h2>



<p>Darauf kam es zu einem Rechtsstreit, in welchem die Kläger sowohl vor dem erstinstanzlich angerufenen Landgericht als auch in der Berufung vor dem Oberlandesgericht unterlagen, da diese den Leistungsausschluss gemäß den Versicherungsbedingungen weder als unklar gemäß der Regelung des § 305c Abs. 2 BGB noch als intransparent im Sinne des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB ansahen. </p>



<p><strong>Erst vor dem BGH fanden die Kläger Gehör mit ihrer Auffassung</strong>, dass derartige Schäden mitversichert sein müssten. Diese hatten in der Berufung vorgetragen, ein <strong>Schimmelschaden sei regelmäßige oder zumindest sehr häufige, zwangsläufige und kennzeichnende Folgen des Leitungswasseraustritts</strong> und hatten hierzu auch einen Sachverständigenbeweis angeboten. Diese behauptete Typizität hatte das Berufungsgericht jedoch verneint, ohne die angebotene sachverständige Aufklärung in Anspruch zu nehmen <strong>(BGH a.a.O.Rn 17ff.)</strong>.</p>



<h2>„Bei Leitungswasserschäden seien Folgeschäden durch Schimmelpilzbildung nahezu der Regelfall“</h2>



<p><strong>Hierin sah der BGH einen entscheidungserheblichen Verfahrensmangel</strong>, welcher zur Aufhebung und Rückverweisung an das OLG führte. Der Senat begründete diese Entscheidung damit, dass unter der Prämisse, dass die klägerische Behauptung „bei Leitungswasserschäden seien Folgeschäden durch Schimmelpilzbildung nahezu der Regelfall“ ein pauschaler Leistungsausschluss in den Vertragsbedingungen so weit in den Kernbereich des&#8230;</p>



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