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	<title>Wohnflächen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Wohnflächen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Bei vielen Liegenschaften digital den Überblick behalten, René Trageser von die WISAG erklärt, wie es geht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2021 14:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG72]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehrere tausend Wohnungen und eine halbe Million Quadratmeter Freifläche – diese Größenordnungen kommen bei einem Immobilieneigentümer oder -verwalter mit mehreren Liegenschaften schnell zusammen. Hierbei sämtliche pflegerische, gestalterische und verkehrssichernde Aufgaben im Außenbereich zu überschauen und zu organisieren, erfordert viel Zeit und Aufwand. Digitale Anwendungen können eine enorme Unterstützung leisten. Als einer der ersten Facility-Service-Dienstleister hat [&#8230;]</p>
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<p>Mehrere tausend Wohnungen und eine halbe Million Quadratmeter Freifläche – diese Größenordnungen kommen bei einem Immobilieneigentümer oder -verwalter mit mehreren Liegenschaften schnell zusammen. Hierbei sämtliche pflegerische, gestalterische und verkehrssichernde Aufgaben im Außenbereich zu überschauen und zu organisieren, erfordert viel Zeit und Aufwand. </p>



<p>Digitale Anwendungen können eine enorme Unterstützung leisten. Als einer der ersten Facility-Service-Dienstleister hat die WISAG bereits vor über 15 Jahren ein digitales Pflegetagebuch für das Freiflächenmanagement eingesetzt. Das System sorgt für Überblick, vereinfachte Planung, Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit. Im Bereich Wohnungswirtschaft ist das Tool besonders gefragt. Warum das so ist, hat Betriebskostenaktuell Alles rund um die Wohnkosten direkt bei René Trageser nachgefragt. Er ist Vertriebsleiter im Segment Wohnen, WISAG Garten- und Landschaftspflege Frankfurt am Main.</p>



<p><em>Herr Trageser, wie genau muss man sich ein solches digitales Pflegetagebuch vorstellen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es handelt sich um eine Online-Plattform, die alle Grau- und Grünflächen rund um die Gebäude eines Kunden erfasst. Aber nicht nur das: Es werden alle Aufgaben im Bereich der Garten- und Landschaftspflege, die dort zu erledigen sind, auf einen Blick sichtbar – samt der anfallenden Kosten. Das digitale Tool schafft also praktischen Überblick, eine leichtere Planung und mehr Kostentransparenz.</p><cite>René Trageser</cite></blockquote>



<p><em>Wie genau funktioniert das?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir fotografieren die Liegenschaften mit einer Drohne aus der Luft und erfassen sie mit ihren geografischen Koordinaten und Flächenangaben in unserem digitalen Pflegetagebuch. Die entsprechenden Daten verknüpfen wir mit einer Karte, die alle Flächen visualisiert. Neben Grün- und Grauflächen gehören dazu auch Objekte wie Gehölze, Bäume, Spielgeräte, Mülltonnenstellplätze sowie Auto- und Fahrradparkplätze. Das schafft bereits jede Menge Struktur. Und im zweiten Schritt hinterlegen wir alle zugehörigen Pflegearbeiten im System.</p><cite>René Trageser</cite></blockquote>



<p><em>Und die kann man dann aktuell verfolgen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja genau. Der große Vorteil: Die Anwender können den Pflegestatus ihrer Grünflächen und einzelner Objekte jederzeit online abrufen. Und das quasi in Echtzeit. Wann muss zum Beispiel eine Hecke geschnitten werden? Ist die TÜV-Prüfung für die Spielplatzschaukel fällig? Man behält die verschiedenen Themen automatisch im Blick und kann sie bedarfsgerecht steuern.</p><cite>René Trageser</cite></blockquote>



<p><em>Wer sind denn die Anwender, sprich für wen lohnt sich das Tool am meisten? &#8230;</em></p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/08/Wisag-Freiflaechenmanagement-rene-Trageser.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/08/Wisag-Freiflaechenmanagement-rene-Trageser.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Baurecht, Ökobilanzierung, Flächenfraß: Die „Bauwende“ im Bundestagswahlkampf 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2021 19:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG154]]></category>
		<category><![CDATA[Baurecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bauwende]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die klimapolitische Relevanz des Bausektors erfährt derzeit nicht durch Petitionen und Debatten im Bundestag, Gesetzesinitiativen der Bundesregierung und das „Neues Europäische Bauhaus“ der EU-Kommission eine wachsende Aufmerksamkeit. Dabei zeigen sich einmal mehr die komplexen Zusammenhänge der Klimawirksamkeit von Planen und Bauen. Es geht nicht nur um Bauschutt und Emissionen. Auch Flächenversiegelung und urbane Grünräume sind [&#8230;]</p>
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<p>Die klimapolitische Relevanz des Bausektors erfährt derzeit nicht durch Petitionen und Debatten im Bundestag, Gesetzesinitiativen der Bundesregierung und das „Neues Europäische Bauhaus“ der EU-Kommission eine wachsende Aufmerksamkeit. Dabei zeigen sich einmal mehr die komplexen Zusammenhänge der Klimawirksamkeit von Planen und Bauen. Es geht nicht nur um Bauschutt und Emissionen. </p>



<p>Auch Flächenversiegelung und urbane Grünräume sind wichtige Handlungsfelder für die Erhaltung und Wiedergewinnung von Lebensqualität im Wohnumfeld. Und nicht zuletzt geht es um die sozialen Folgekosten der ökologischen Transformation: Wir haben die im Bundestag vertretenen Parteien nach ihren Wahlzielen für eine Bauwende gefragt. (red.)</p>



<h2>Kai Wegner, MdB, Sprecher für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, CDU/CSU-Fraktion:</h2>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Mit welchen Reformen im Baurecht ließe sich das Bauen insgesamt klimagerechter machen?</td><td>Die Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden sind im Gebäudeenergiegesetz (GEG) geregelt, das seit fast einem Jahr in Kraft ist. Das GEG enthält eine Klausel zur Überprüfung der energetischen Anforderungen an Neubau und Gebäudebestand im Jahr 2023. Im Zuge der Verschärfung unserer Klimaschutzziele wollen wir das GEG bereits im nächsten Jahr überprüfen und weiterentwickeln. Hierbei wollen wir auch eine Modernisierung der Anforderungssystematik des GEG und die Anhebung von Neubaustandards prüfen. Der Union ist wichtig, dass Wohnen bezahlbar bleibt. Deshalb haben Anreize durch steuerliche Vorteile oder staatliche Förderung für uns Vorrang vor bau- und ordnungsrechtlichen Vorgaben. Darüber hinaus ist uns wichtig, dass Eigentümer selbst darüber entscheiden können, wie sie ihr Gebäude möglichst klimaneutral bauen und betreiben. Staatliche Maßnahmen müssen daher technologieoffen ausgestaltet werden.</td></tr><tr><td>Welche konkreten Maßnahmen wollen Sie zur Einführung einer verbindlichen Ökobilanzierung im Bausektor ergreifen?</td><td>Neben CO2-Emissionen, die durch den Betrieb von Gebäuden verursacht werden, müssen wir zunehmend auch die bei Erstellung und Abriss anfallenden Emissionen in den Blick nehmen und zu einer Lebenszyklusbetrachtung hinsichtlich der Klima- bzw. Umweltwirkungen von Gebäuden kommen. Die Bundesregierung greift diesen Ansatz im Leitfaden Nachhaltiges Bauen auf und geht mit gutem Beispiel voran. Mit der Plattform ÖKOBAUDAT stellt sie zudem eine vereinheitlichte Datenbasis für die Ökobilanzierung von Bauwerken bereit. Die Online-Datenbank liefert Datensätze zu Baumaterialien, Bau-, Transport-, Energie- und Entsorgungsprozessen. Ergänzt wird das Angebot durch ein Ökobilanzierungstool eLCA, mit dessen Hilfe sich der gesamte Lebenszyklus eines Bauwerkes abbilden lässt. Wir wollen die Ökobilanzierung weiterentwickeln. Dabei setzen wir weiter auf Freiwilligkeit. Großes Potential sehen wir zudem in der fortschreitenden Dekarbonisierung der Industrie, zum Beispiel bei der Herstellung von Stahl und Zement.</td></tr><tr><td>Mit welchen Strategien wollen Sie Flächenverbrauch und klimaschädliche Flächenversiegelung wirksamer reduzieren?</td><td>Wir wollen den Flächenverbrauch bis zum Jahr 2030 auf 30 Hektar pro Tag halbieren. Gleichzeitig brauchen wir dringend mehr neue Wohnungen, weil Deutschland allein in den letzten zehn Jahren um 1,4 Millionen Menschen gewachsen ist. Um beiden Zielen gerecht zu werden, setzen wir auf die Wiedernutzbarmachung von Flächen, Nachverdichtung, Brachflächenrecycling und andere Maßnahmen zur Innenentwicklung. Mit der Umnutzung und Aktivierung von Bestandsimmobilien, vor allem der Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohngebäude, kann das Wohnungsangebot ohne zusätzlichen Flächenverbrauch erhöht werden. Darüber hinaus kann ein Abriss und damit die Emission von CO2 beim Neubau vermieden werden. Planungsrechtliche Erleichterungen hierfür haben wir im Baulandmobilisierungsgesetz umgesetzt. Im Rahmen der Wohnraumoffensive haben wir z.B. die neu eingeführte Sonderabschreibung für den frei finanzierten Wohnungsbau auch für Umwandlungen geöffnet. Auch mit Hilfe der Städtebauförderung können entsprechende Entwicklungen unterstützt werden.</td></tr></tbody></table></figure>



<h2>Bernhard Daldrup, MdB, baupolitischer Sprecher, SPD-Fraktion:</h2>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td>Mit welchen Reformen im Baurecht ließe sich das Bauen insgesamt klimagerechter machen?<br><br>Welche konkreten Maßnahmen wollen Sie zur Einführung einer verbindlichen Ökobilanzierung im Bausektor ergreifen?<br><br>Mit welchen Strategien wollen<br>Sie Flächenverbrauch und<br>klimaschädliche Flächenversiegelung<br>wirksamer reduzieren?</td><td>Der Klimawandel ist real. Die Koalition handelt mit dem Klimaschutzpaket und hat verbindliche Maßnahmen für den Klimaschutz geschaffen. Es verbindet ökologische mit sozialen und wirtschaftlichen Zielen. Wir haben zahlreiche Maßnahmen zur sektoralen Zielerreichung bis 2030 im Gebäudebereich beschlossen. Dazu gehören:<br>&#8211; die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung für selbst nutzende Wohneigentümer mit bis zu 20 % der Investitionen in Höhe von bis zu 200.000 Euro pro Gebäude (progressionsunabhängig über 3 Jahre),<br>&#8211; die Einführung einer CO2-Bepreisung für die Sektoren Wärme und Verkehr ab 2021<br>&#8211; die Stärkung der investiven Gebäudeförderprogramme und Einführung einer „Austauschprämie“ für Ölheizungen,<br>&#8211; die Weiterentwicklung der energetischen Stadtsanierung,<br>&#8211; eine verstärkte Energieberatung,<br>&#8211; die Zusammenführung von Energieeinsparungsgesetz, Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in einem Gebäudeenergiegesetz (GEG).<br><br>Wir müssen rücksichtsvoll mit Flächen und Rohstoffen umgehen. Nicht nur, weil sie die Basis der Bauindustrie sind, sondern unsere Lebensgrundlagen darstellen. Das 30-ha-Ziel der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie muss eine verbindliche Zielgröße sein. Die Zukunft des Bauens muss energetische Bauweisen und Bauformen mit positiver Energiebilanz entwickeln und zur Geltung bringen. Das moderne Bauen muss gleichermaßen energetisch positiv wie auch sozial und ökologisch sein. Daran wollen wir gemeinsam mit der Bauindustrie und dem Baugewerbe arbeiten Die Koalitionsfraktionen haben in ihrem Antrag „Innovativ, zukunftssicher und nachhaltig – Vorbild Bund – Das Bauen von Morgen heute fördern“ konkrete Maßnahmen für eine nachhaltige Baustrategie aufgezeigt. Wir haben mehr ein umsetzungs- als ein Erkenntnisproblem. Im Baugesetzbuch haben wir mit Instrumenten wie Baugeboten, Vorkaufsrechte und Befreiungen die Entwicklung der Innenstädte gestärkt, die auch den Flächenverbrauch schonen und jetzt angewandt werden müssen. Im Steuerrecht gilt das auch für die Einführung der Grundsteuer C auf unbebaute Flächen. Wir sehen eine Verlängerung des § 13b BauGB zur Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte B-Planverfahren kritisch. Weil der Vorrang der Innen- vor der Außenentwicklung gelten muss. Nach Auffassung der SPD muss die Regelung letztmalig bis 2022 begrenzt sein. Klimapolitik ist immer konkret. Wir haben die Möglichkeiten zur Nutzung des Mieterstroms verbessert und die finanzielle Beteiligung der Kommunen bei der Nutzung der Windenergie erhöht. Die Klimawende muss „von unten“ unterstützt und sozial flankiert ein Mitmach- Projekt sein. Für eine sozial gerechte Umsetzung der Klimaziele in Europa sind weitere EU-weite Vereinfachungen für die dezentrale Stromerzeugung und bis zur Gleichbehandlung von Strom und Wärme im Quartier erforderlich. Der CO2-Preis darf nicht einseitig auf dem Rücken von Mieterinnen und Mietern abgewälzt werden wie dies die Union durchgesetzt hat. Nicht nur bei Investitionen in zentrale Zukunftsfelder steht die SPD an der Seite der Städte und Gemeinden. Auch eine soziale Klimapolitik muss vor Ort gestaltet werden – und die Unterstützung des Bundes ist für uns unverzichtbar. Dazu ist die SPD bereit.</td></tr></tbody></table></figure>



<h2>Udo Hemmelgarn, MdB, Sprecher des Arbeitskreises Bau, Wohnen Stadtentwicklung und Kommunen, AfD-Fraktion:*</h2>



<p>Mit welchen Reformen im Baurecht ließe sich das Bauen insgesamt klimagerechter machen? &#8230;</p>



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		<item>
		<title>Freiraum für alle – um jeden Preis?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:33:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Nachverdichtung]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frei- und Grünraumgestaltung spaltet die Geister – einerseits gibt es die Forderung nach mehr Grün, zur Nutzung für alle, andererseits eine Pflicht-Fleißaufgabe für die Erhalter.GISELA GARY Freiraum für alle! Im Zuge stetiger Verdichtung der Stadt muss auf die Erhaltung und Schaffung von Freiräumen ein besonders scharfes Auge gerichtet werden. Zu leicht kommt dieser unter [&#8230;]</p>
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<p>Die Frei- und Grünraumgestaltung spaltet die Geister – einerseits gibt es die Forderung nach mehr Grün, zur Nutzung für alle, andererseits eine Pflicht-Fleißaufgabe für die Erhalter.<br>GISELA GARY</p>



<h2>Freiraum für alle!</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Im Zuge stetiger Verdichtung der Stadt muss auf die Erhaltung und Schaffung von Freiräumen ein besonders scharfes Auge gerichtet werden. Zu leicht kommt dieser unter die Räder der Baumaschinen oder nur noch auf die Dächer von Tiefgaragen. Fehlt er im Bauprojekt, ist er für Generationen unwiederbringlich verloren und mit ihm der dauerhafte Klimaausgleich, der Lern-, Erlebnis-, Erholungs- und Bewegungsraum und der ästhetische Mehrwert, die Atmosphäre im Stadtraum, der spürbare Ausgleich zur gebauten Ordnung.</p><p>Die Bedeutung von Grün- und Freiräumen ist auch in sozialer Hinsicht unumstritten, zumindest bis die Finanzierung der Flächen, die Ausnutzung der Grundstücke und die Pflege und Erhaltung zur Sprache kommen. In der Bewerbung neuer Projekte spielt die grüne und offene Umgebung eine wichtige Rolle, die Bilder werden immer grüner, derzeit sind sogar die gebauten Elemente alle grün, Architektur wird grün ummantelt, mit Pflanzen verkleidet, hinter oder in der grünen Landschaft versteckt.</p><p>„Garten“, „Grün“, „Landschaft“, „Natur“ bis hin zu „Biotop“ sind beliebte Wortteile für neue Viertel oder Bauprojekte. Dass von dieser schönen grünen Welt in der fertig gebauten Stadt nur mehr ein Bruchteil zu finden ist, der mit anhaltender Alterung der Projekte weiter abnimmt, hängt mit dem fehlenden Commitment zusammen, die Qualitäten durch das gesamte Projekt hindurchzutragen und dafür von vornherein eine erkleckliche Summe für Fläche, Herstellung und Pflege zu sichern, die dann auch später nicht antastbar ist.</p><p>Und es hängt mit fehlenden Möglichkeiten der Qualitätssicherung durch die öffentliche Hand zusammen, die keine rechtliche Handhabe hat, derlei Unterlassungssünden zu ahnden. Der öffentlich zugängliche Grünund Freiraum beweist gerade in Zeiten eingeschränkter Bewegungsfreiheit seine essenzielle Notwendigkeit.</p><cite>Lilli Lička</cite></blockquote>



<h2>Freiflächenplanung erfordert Lernbereitschaft</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Varianten der Planung und – noch mehr – der folgenden Nutzung von gemeinschaftlichen Frei- und Grünflächen werden im großvolumigen Wohnbau zur sozialen Brennpunktfrage. Das gilt nicht erst seit den Corona-Lockdowns, die Menschen jeder Altersgruppe mehr Zeit zu Hause verbringen lassen. Aktuelle Studien zeigen aber, dass die Pandemie den Bedarf nach Wohn-Freiräumen weiter verstärkt. </p><p>Die Unternehmen der BG Frieden stellen im Neubau unterschiedliche Kategorien an Freiflächen bereit. In praktisch allen Objekten werden privat nutzbare Freiflächen – von Balkon bis Eigengarten – angeboten. Sie bewähren sich aus dem Blickwinkel der Hausverwaltung, weil Mieter und Eigentümer in der Nutzung eigenverantwortlich handeln. Nachbarschaftliche Streitfragen z.B. wegen überschießenden Bewuchses halten sich in Grenzen&#8230;</p><cite>Christoph Scharinger</cite></blockquote>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Freiraum-fuer-alle-um-jeden-Preis.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Freiraum-fuer-alle-um-jeden-Preis.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Hirnschmalz und Muskelkraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnflächen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsgenossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wiener Siedlerbewegung feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Eine willkommene Gelegenheit, um über eine Renaissance des Genossenschaftsgedankens nachzudenken.MAIK NOVOTNY Frauen mit Kopftüchern, die Schaufeln in der Hand. Männer, die Baugruben ausheben. Dazwischen Erd- haufen, dahinter halbfertig aufge- mauerte Reihenhäuser. Der Rosenhügel in Wien im Jahr 1921 war eine Baustelle der besonderen Art. Am Ende der schweißtreibenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Wiener Siedlerbewegung feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Eine willkommene Gelegenheit, um über eine Renaissance des Genossenschaftsgedankens nachzudenken.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Frauen mit Kopftüchern, die Schaufeln in der Hand. Männer, die Baugruben ausheben. Dazwischen Erd- haufen, dahinter halbfertig aufge- mauerte Reihenhäuser. Der Rosenhügel in Wien im Jahr 1921 war eine Baustelle der besonderen Art. Am Ende der schweißtreibenden Mühe standen hier 543 Reihenhäuser mit je 60 Quadratmetern Wohnfläche und Eigengarten. </p>



<p>Aufgebaut wurde die Pioniersiedlung der am 20.11.1920 gegründeten Gemeinnützige Kleingarten- und Siedlungsgenossenschaft Altmannsdorf und Hetzendorf von den zukünftigen Bewohnern selbst. Deren 2000 Arbeitsstunden pro Person galten als „Muskelhypothek“, die in sogenannten „Stundenbüchern“ vermerkt wurde und die zum Wohnen berechtigte. Die sogenannten Pax-Ziegel, die beim Bau verwendet wurden, wurden aus Schlacke und Sand selbst gepresst. </p>



<p>In der Zeit der ersten Republik entstanden aus dem Impuls der Eigeninitiative insgesamt fünf „Ursiedlungen“ der Altmannsdorf und Hetzendorf mit insgesamt 1.238 Siedlungshäusern. Angesichts der Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg war die genossenschaftlich organisierte Siedlerbewegung in Wien und Niederösterreich entstanden – Wien wurde erst Ende 1920 eigenes Bundesland, die Wohnbausteuer, die das „Rote Wien“ und den Gemeindebau ermöglichte, war noch drei Jahre entfernt. Anfangs nahezu anarchisch, fraßen sich die Gärten und Bretteldörfer, „um alle Eigentumsrechte unbekümmert“, wie der Sozialdemokrat Otto Bauer es ausdrückte, in die Landschaft.</p>



<h2>Wilde Frühphase</h2>



<p>Dieser wilden Frühphase folgte die geordnete Siedlerbewegung mit nachträglich als Kleingarten- und Siedlungszone gewidmeten Grundstücken, mit genossenschaftlicher Organisation, kommunalen Finanzhilfen und viel Eigenleistung, wie am Rosenhügel. Architektinnen wie Margarete Schütte-Lihotzky sahen die Selbstversorgerhäuser als wirksamste Lösung gegen die Wohnungsnot und entwarfen zahlreiche Modellhäuser; letztlich jedoch dominierte der ab 1923 massiv einsetzende Gemeindebau mit seinen städtischen „Wohnburgen“. </p>



<p>Die Nachbarschaft und die Gärten in der Siedlung Rosenhügel blühten währenddessen auf und blieben bis heute erhalten. Mitte der 1980er wurde von der Altmannsdorf und Hetzendorf die erste „Huckepack-Sanierung“ Wiens durchgeführt, die damals stark renovierungsbedürftigen kleinen Häuser wurden neu gedeckt, die Fassaden gedämmt, Strom- und Wasserleitungen erneuert, auch Innensanierungen der Siedler ermöglicht. </p>



<p>Nicht nur baulich wurde hier eine neue „Muskelhypothek“ geleistet, sondern auch in gemeinsamen Versammlungen die Idee der Genossenschaft wiederbelebt. Seitdem findet jährlich das Siedlungsfest am Rosenhügel statt, das (ausgerechnet im Jubiläumsjahr der Genossenschaft) 2020 Corona-bedingt ausfallen musste.</p>



<h2>Konsequent gemeinnützig</h2>



<p>Der Begriff der Genossenschaft wird, obwohl lange etabliert, mit unterschiedlicher Bedeutung gefüllt, sein Potenzial und seine Mission geraten bisweilen in Vergessenheit. Doch es gibt Genossenschaften in Wien, die sich ihrer Tradition bewusst sind. </p>



<p>Die am 1. August 1927 gegründete „Siedlungs-Union“ realisierte zunächst vorwiegend Reihenhäuser, ab den 1950er Jahren auch größere Wohnanlagen. Als Stadterweiterungsgebiet spielte dabei die Donaustadt – hier ist der Großteil der Bauten und auch der Sitz der Siedlungsunion angesiedelt – aufgrund ihrer Baulandreserven eine wichtige Rolle. </p>



<p>„Schon damals hatten wir zwei heute noch gültige Grundsätze: Konsequent und unbeirrbar in Verfolgung des Genossenschaftsprinzips sowie modern und allem Neuen aufgeschlossen,“ blickt man bei der Siedlungsunion heute stolz zurück. „Die gemeinnützige Genossenschaft hat nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt“. </p>



<p>Auch die größte Reihenhausanlage Wiens, die 1923-27 mit durchschnittlich 1.600 Stunden Eigenleistung pro Siedler errichtete Freihofsiedlung in Kagran mit ihren 1.014 Häusern wird heute noch von der Siedlungsunion verwaltet. Eine Umfrage im Rahmen eines Forschungsprojekts ergab, dass 96,8 Prozent der Bewohner auch jetzt wieder ins Reihenhaus ziehen würden.</p>



<p>Eine Erkenntnis, die auch in Neubauprojekte der Siedlungsunion einfließt: Die Wohnanlage „Am langen Felde“, ebenfalls in Kagran, entsteht mit rund 400 Wohneinheiten auf dem ehemaligen Grundstück der Firma Hrachowina. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass unterschiedliche Wohnungsgrößen und SMART-Wohnungen so ausgewogen verteilt sind. Das umfangreiche Gemeinschaftsangebot in der Anlage wird das Kennenlernen der Nachbarn und die soziale Durchmischung zusätzlich erleichtern.</p>



<h2>Update der Genossenschaft</h2>



<p>Die zahlreichen Jubiläen und die Projekte und Events der IBA_Wien 2022 Neues soziales Wohnen bieten einen Anlass, über eine Renaissance der Genossenschaftsidee zu reflektieren. Genau dies tat die Interessensgruppe SONAKO, die sich am 29. September in Wien auf Einladung von wohnbund:consult die Frage stellte: </p>



<p>„Ist der Genossenschaftsgedanke nur mehr ein Fall für die Historie und von Jubiläen oder können die sozialen Ideen für Gegenwart und Zukunft wiederbelebt und aktualisiert werden?“ </p>



<p>Erst recht, da die WGG-Novelle vom 1.8.2019 ein günstiges Zeitfenster von zwei Jahren für kleine gemeinnützige Bauvereinigungen bietet, wie WohnenPlus-Herausgeber Robert Koch einleitend anmerkte. Ein ähnlicher Impuls war schon von der WGG-Reform 1979 ausgegangen&#8230;</p>



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		<title>Wohntypologien für die diverse Gesellschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 00:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundriss]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnen ist konservativ, heißt es immer wieder. Die Menschen würden heute, so eine vielfach vertretene Position, kaum anders als vor Jahrzehnten wohnen, Veränderungen in diesem Bereich seien besonders langsam. Trotzdem gibt es schon seit langem einen eigenen Forschungs- und Praxisbereich, der sich mit „neuen Wohnformen“ befasst – was dabei genau neu ist, diese Frage stellt [&#8230;]</p>
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<p>Wohnen ist konservativ, heißt es immer wieder. Die Menschen würden heute, so eine vielfach vertretene Position, kaum anders als vor Jahrzehnten wohnen, Veränderungen in diesem Bereich seien besonders langsam. Trotzdem gibt es schon seit langem einen eigenen Forschungs- und Praxisbereich, der sich mit „neuen Wohnformen“ befasst – was dabei genau neu ist, diese Frage stellt sich immer wieder anders. <br>ROBERT TEMEL</p>



<p>Vielfach geht es dabei um Grundrissexperimente. Und auch wenn einige dieser Experimente den Weg in die Bedeutungslosigkeit genommen haben, so gibt es doch viele, die nach und nach, vom Pilotprojekt über die Nische bis in den Mainstream, zum Normalfall oder sogar zum Standard geworden sind. </p>



<p>Manche Formen, beispielsweise die Wohngemeinschaft oder das gemeinschaftliche Wohnprojekt, sind seit Jahrzehnten als Nischenprodukt im riesigen Wohnbaufeld etabliert. Die IBA_Wien unter dem Titel „Neues soziales Wohnen“ ist natürlich der richtige Ort, um die diesbezüglichen Wiener Versuche der jüngsten Zeit zu analysieren und Schlüsse zu ziehen, wohin die Reise beim Thema innovative Wohntypologien eigentlich geht.</p>



<h2>Forschung zu besonderen Typologien</h2>



<p>Im Auftrag der IBA_Wien arbeitete deshalb Wohnbund-Consult an einer Studie zum Thema neue Wohntypologien. Wohnbund-Consult ist seit kurzem eine Genossenschaft, das Unternehmen widmet sich vorrangig dem Thema soziale Nachhaltigkeit in vielfältigen Formen und führt immer wieder auch Forschungsprojekte durch. </p>



<p>Die Studie legte einen Rahmen fest, was unter „besonderen Wohntypologien“ zu verstehen ist, indem man etwa 140 ExpertInnen interviewte. Detailliert untersucht wurden Wiener Projekte, die seit 2009 im Rahmen des geförderten Wohnbaus entstanden. Diese Projekte wurden einem „Reality Check“ unterworfen, einerseits wiederum durch Interviews mit ExpertInnen, dann aber auch durch Vor-Ort-Interviews mit BewohnerInnen von ausgewählten Projekten.</p>



<h2>Dem Unterschiedlichen Raum geben</h2>



<p>Es ging dabei um einen grundsätzlich anderen Zugang zum Grundrissentwurf, als das in der klassischen Moderne der Fall war und teils bis heute üblich ist: Damals ging es darum, wenige, universelle Grundrisstypen zu entwickeln, die für möglichst alle passen – was in der Praxis bedeutete, dass sie eigentlich nur für wenige geeignet waren, die der Norm am nächsten waren hinsichtlich Lebensweisen, Einkommen, Familienform und so weiter. Alle anderen mussten sich anpassen. </p>



<p>Das Gegenteil zur universellen, modernistischen Wohnung ist die spezifische Wohnung. Diese will einen an spezifische Bedürfnisse und besondere Lebensweisen angepassten Grundriss bieten, sodass in der großen Zahl durch die Vielfalt der Wohntypologien für alle etwas dabei ist, egal wie nah oder fern sie der Norm stehen – ein Zugang, der für die heutige diverse Gesellschaft perfekt passt. Das bedeutet aber auch, dass laufende Weiterentwicklung und genaue Kenntnis der Zielgruppen nötig sind, um passende Typologien zu finden. </p>



<p>Die Studie zeigt, dass es neben den üblichen Standardlösungen auch spezifische Alternativen im Angebot braucht. Am Anbietermarkt wird zwar fast jede Wohnung genommen, wenn man aber nicht nur die Rendite, sondern die Wohnbedürfnisse der Menschen im Blick haben will, muss man auch Alternativen bieten. Die Co-Autorin Margarete Huber meint: „Wichtig ist vor allem die Passgenauigkeit, das heißt die Gewährleistung, dass die entsprechenden NutzerInnen auch die jeweils passende besondere Typologie finden.“</p>



<h2>Welche Besonderheiten?</h2>



<p>Die Studie identifizierte fünf Kategorien „besonderer“ Typologien: Zunächst ist das Schaltbarkeit, also die Möglichkeit, Wohnungen durch das Zusammenschalten oder Trennen von Wohneinheiten oder Zimmern an verschiedene Anforderungen anzupassen. Weiters Geteilte Räume, also Wohnflächen, die geteilt werden, wie das in einer Wohngemeinschaft oder einem Wohncluster der Fall ist. </p>



<p>Dann Überhöhte Räume, also Wohnräume mit mehr als 2,5 Meter Raumhöhe und Split-Level-Wohnungen und Formen, wie sie für die Kombination von Wohnen und Arbeiten eingesetzt werden&#8230;</p>



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		<title>MIT Award 2015 – „Die Umnutzung von Büro- in Wohnflächen als wirtschaftliche Alternative zum planmäßigen Leerstand“ von Antonia Kappler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 18:18:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[AG89]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Leerstandsindex]]></category>
		<category><![CDATA[MIT]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bachelorarbeit von Antonia Kappler mit dem Thema: „Die Umnutzung von Büro- in Wohnflächen als wirtschaftliche Alternative zum planmäßigen Leerstand“ hat den MIT Award 2015 der Hochschule Mainz gewonnen. Die Arbeit behandelt die Veränderung der Nachfrage an Wohnund Büroraum in Deutschlands Städten. An einem beispielhaften Bürogebäude wird analysiert, ob eine Umnutzung in Wohnraum möglich ist. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bachelorarbeit von Antonia Kappler mit dem Thema: „Die Umnutzung von Büro- in Wohnflächen als wirtschaftliche Alternative zum planmäßigen Leerstand“ hat den MIT Award 2015 der Hochschule Mainz gewonnen. Die Arbeit behandelt die Veränderung der Nachfrage an Wohnund Büroraum in Deutschlands Städten.</p>
<p>  <span id="more-23304"></span>  </p>
<p>An einem beispielhaften Bürogebäude wird analysiert, ob eine Umnutzung in Wohnraum möglich ist. Der MIT Award wird von der Hochschule Mainz im Rahmen des Mainzer Immobilientages jährlich ausgeschrieben und von der Initiative Schadenprävention unterstützt.</p>
<p> </p>
<p> <a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2016/02/Fueko-antonia-kappler-MIT-6-award.pdf" alt="Fueko-antonia-kappler-MIT-6-award.pdf">zum Artikel als PDF</a></p>
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