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	<title>Wasserschaden Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2023 17:47:17 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Wasserschaden Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Bauherren sollten Gewährleistungsfristen auf dem Schirm haben, dann vermeiden sie Schäden und Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 10:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Baufehler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. Doch bleiben Mängel [&#8230;]</p>
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<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. </p>



<p>Doch bleiben Mängel erst einmal aus oder unentdeckt, gerät die Gewährleistungsfrist schnell in Vergessenheit. &#8222;Auf die Fristen sollte man unbedingt achten&#8220;, rät der Bamberger VPB-Experte Michael Fritsche, &#8222;denn häufig werden Schäden erst offenbar, wenn die Frist abgelaufen ist. Dann aber muss sie der Hausbesitzer in der Regel auf eigene Kosten reparieren lassen.&#8220;</p>



<p>Klassische Mängel, die meist nicht auf Anhieb auffallen, sondern mitunter erst später Ärger machen, sind beispielsweise die schlechte Abdichtung des Kellers gegen Feuchtigkeit. Auch Risse im innenliegenden Mauerwerk, in Innenputzen und Fliesenspiegeln tauchen erst im Laufe der Zeit auf, ebenso wie Putzabplatzungen durch nicht fachgerecht eingeputzte Dampfbremsfolien. Risse und Schmutzfahnen, Feuchtigkeitsschäden an Fensterleibungen von bodentiefen Fensterelementen, Algenbildung und Vermoosungen in und auf Wärmedämmverbundsystemen sind ebenfalls Schäden, die erst nach einiger Zeit erkennbar sind. </p>



<p>Zugerscheinungen an Fenstern bemerken viele Bewohner auch erst nach Längerem und oft durch Zufall, wenn sie einmal in der Nähe des Fensters sitzen. Auch nicht ausreichendes und falsch verlegtes Gefälle bei Flachdächern sowie fehlende Notüberläufe und Traufbleche bei geneigten Dächern fallen nicht immer schon bei der Abnahme auf, sondern oft erst nach Jahren. Riss- und Blasenbildung in Sockelputzen kommen ebenfalls erst mit der Zeit ans Tageslicht.</p>



<h2>Hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen</h2>



<p>Auch eine schlechte Energiebilanz, die auf fehlerhaft ausgeführter Dämmung beruht, hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen oder die schlechte Erwärmung von Räumen mit Fußbodenheizungen – verursacht durch eine falsche oder gar fehlende Heizlastberechnung &#8211; werden erst im Laufe der Zeit offenbar, wenn etwa die Räume nicht richtig warm werden oder der Energieverbrauch der neuen Immobilie über den Erwartungen liegt. </p>



<p>Werden solche Mängel aber nicht innerhalb der Gewährleistungsfrist erkannt und die Beseitigung beim zuständigen Bauunternehmen angemahnt, bleibt der Hausbesitzer auf seinen Schäden sitzen. Das sollte nicht passieren.<br><br>Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren &#8211; fünf Jahre nach BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und beginnt mit der Bauabnahme. Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen. Zwei Dinge sollte der Bauherr dabei beachten: Er muss den Mangel schriftlich rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen, und er muss den Mangel bei der richtigen Firma rügen.</p>



<p>Fordert er nämlich irrtümlich das falsche Unternehmen auf, den Schaden zu beseitigen, weil er nicht erkennt, woher ein Schaden rührt, dann kann die Firma dem Hausherrn ihre An- und Abfahrt und die Arbeitszeit in Rechnung stellen. Nur wer den Schaden zu verantworten hat, der muss ihn auch kostenlos beseitigen.</p>



<h2>Selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage</h2>



<pre class="wp-block-preformatted infoblock-heute">Tipp: 
Mängel müssen richtig reklamiert werden. Juristen sprechen von einer sogenannten Mängelrüge. Sofern eine "Mangelerscheinung" festgestellt wird, muss dies dem Unternehmer angezeigt werden und ihm eine angemessene Frist zur Nachbesserung gesetzt werden. Wie das geht, hat der VPB in seinem Ratgeber "Gutachter hilft bei Mängeln!" zusammengestellt. <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/01/VPB-Ratgeber_Gutachter.pdf">Klicken Sie hier zum PDF</a>.</pre>



<p>Viele Hausbesitzer denken auch nicht daran, dass die Verjährungsfrist, auch nachdem der Schaden gemeldet wurde, einfach weiterläuft. Nur bei bestimmten nach VOB/B geschlossenen Verträgen verlängert sich durch die Zustellung der schriftlichen Mängelrüge die Verjährungsfrist. &#8222;Für den normalen Bauherrn kann die Zeit knapp werden&#8220;, erläutert Bauherrenberater Fritsche. &#8222;Vor allem, wenn sich der Bauunternehmer nicht rührt. Dann muss der Hausbesitzer rechtliche Schritte erwägen wie etwa ein selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage.&#8220; </p>



<p>Meldet sich der Unternehmer und vereinbart einen Besichtigungstermin, dann deuten Juristen dies als Aufnahme von Verhandlungen, was die Verjährungsfrist unterbricht. Schlafen die Verhandlungen danach wieder ein, läuft die Frist weiter.<br><br>&#8222;Private Bauherren müssen ihre Interessen wahren&#8220;, betont Fritsche. &#8222;Das tun sie am besten, indem sie spätestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist den unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses beauftragen. Viele Mängel sind für den erfahrenen Bausachverständigen nämlich früh absehbar, oft lange, bevor sie der Laie erkennt und sie echte Schäden nach sich ziehen.&#8220;</p>



<p><br>Quelle: <a href="https://www.vpb.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.vpb.de</a></p>
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		<title>Realitätssinn beim Sparen: Ein paar Frostnächte mit Temperaturen von bis zu -15 °C reichten und der Geschirrspülmaschinen-Anschluss leckte…</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/realitaetssinn-beim-sparen-ein-paar-frostnaechte-mit-temperaturen-von-bis-zu-15-c-reichten-und-der-geschirrspuelmaschinen-anschluss-leckte/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=realitaetssinn-beim-sparen-ein-paar-frostnaechte-mit-temperaturen-von-bis-zu-15-c-reichten-und-der-geschirrspuelmaschinen-anschluss-leckte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 20:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
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		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fußboden in einer Dachgeschosswohnung war großflächig mit Wasser bedeckt, und es bahnte sich bereits seinen Weg in die darunter liegenden Stockwerke, als die Eigentümerin die Tür aufschloss und den Schaden entdeckte. Das Wasser war aus dem Anschluss einer Geschirrspülmaschine ausgetreten, der sich im Bereich des Drempels befand. Die Anschlussleitungen verliefen durch die dahinterliegende Abseite. [&#8230;]</p>
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<p>Der Fußboden in einer Dachgeschosswohnung war großflächig mit Wasser bedeckt, und es bahnte sich bereits seinen Weg in die darunter liegenden Stockwerke, als die Eigentümerin die Tür aufschloss und den Schaden entdeckte. Das Wasser war aus dem Anschluss einer Geschirrspülmaschine ausgetreten, der sich im Bereich des Drempels befand. Die Anschlussleitungen verliefen durch die dahinterliegende Abseite.</p>



<p>Bei der Laboruntersuchung der betroffenen Komponenten fand der mit diesem Fall beauftragte Gutachter Risse im Anschlussstutzen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Sie waren durch einen starken Druckanstieg von innen entstanden: Das klassische Bild eines Frostschadens. Zum Schadenzeitpunkt war die Heizungsanlage des Hauses funktionstüchtig und die betroffene Ferienwohnung beheizt. Allerdings hat die Beheizung nicht ausgereicht, um die Bauteile in der Abseite hinter der Leichtbauwand vor Frost zu schützen, obwohl sich der nächste Heizkörper nur ein paar Meter von der Leckagestelle entfernt befand.</p>



<p>Die Installation samt Geschirrspüler war rund zehn Jahre alt, und es waren nie Probleme aufgetreten. Vor der Schadenentdeckung hatte es jedoch ein paar Frostnächte mit Temperaturen von bis zu -15 °C gegeben, und vor diesen tiefen Werten war die Installation bei der gewohnten Heizkörpereinstellung nicht ausreichend geschützt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-geschirr-2-1.jpg" alt="" class="wp-image-40195" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-geschirr-2-1.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-geschirr-2-1-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-geschirr-2-1-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-geschirr-2-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Der Geschirrspüleranschluss bei der Dichtigkeitsprüfung im IFS. Foto: <a href="http://www.ifs-ev.org">www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p><strong>Wenn sich im Umfeld einer Immobilie etwas ändert, müssen die BetriebsbedingungDer Geschirrspüleranschluss bei der Dichtigkeitsprüfung im IFS. Foto: www.ifs-ev.org.en gegebenenfalls angepasst werden, um Schäden zu verhindern</strong>. Während der intensiven Frostphase hätte die Heizung stärker aufgedreht werden müssen. Entsprechend heikel ist es, die Heizung einfach herunterzudrehen, um die Kosten zu senken.</p>



<p><strong>Damit das Energiesparen am Ende nicht teuer wird, muss die Beheizung dem Zustand der Immobilie, der wasserführenden Installation und den Wetterbedingungen angepasst werden</strong>. Eine pauschale Aussage zum frostsicheren Betrieb ist darum nicht möglich. Wichtig ist vor allem, die Schwachstellen zu kennen. Dabei hilft der IFS-Wintercheck, den jeder kostenfrei auf der Internetseite durchführen kann unter <strong><a href="http://www.ifs-ev.org/wintercheck">www.ifs-ev.org/wintercheck</a></strong>&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wasserschaden_Frost_Leitung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wasserschaden_Frost_Leitung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
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		<item>
		<title>Leitungswasserschäden: Worauf kommt es bei der erfolgreichen Vermeidung von Schäden und Kosten an? Auf die TOP 5 der Prävention!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 20:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Tag müssen sich mehr als dreitausend Wohnungsnutzer / Eigentümer / Vermieter ärgern und plagen mit den Folgen von Leitungswasserschäden: Überschwemmungen in Wohnung und Gebäude, mehr oder weniger schnell erreichbare Handwerker und unbewohnbare Räume und lange Trocknungsphasen. Jedes Jahr werden den Versicherungen rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden (2021 = 1.170.000) gemeldet. Diese Zahl hat sich seit [&#8230;]</p>
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<p>Jeden Tag müssen sich mehr als dreitausend Wohnungsnutzer / Eigentümer / Vermieter ärgern und plagen mit den Folgen von Leitungswasserschäden: Überschwemmungen in Wohnung und Gebäude, mehr oder weniger schnell erreichbare Handwerker und unbewohnbare Räume und lange Trocknungsphasen. Jedes Jahr werden den Versicherungen rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden (2021 = 1.170.000) gemeldet. Diese Zahl hat sich seit 2017 kaum verändert.</p>



<p>Die von den Versicherungen für die Schadenregulierung aufgewendeten Leistungen betrugen im Jahr 2021 mehr als 3 Milliarden Euro. Sie sind allein in den letzten fünf Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Seit dem Jahr 2011 haben sich die Kosten nahezu verdoppelt. Extrem erhöhend wirkt die Preissteigerung für Bauleistungen. So könnten die Kosten pro Schaden noch um 20 bis 30 Prozent im Jahr 2023 steigen. </p>



<p>In Mietwohnungen sind es letztlich die Mieter, die die Kosten über die Betriebs-kosten mittragen müssen. So sind beispielsweise in den Wohnungen der Mitgliedsunternehmen des BBU-Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen in Berlin die Kosten für Versicherungen schleichend um 185 Prozent von 0,07 Euro im Jahr 2010 auf 0,20 Euro je m2 im Monat im Jahr 2020 gestiegen. Im Jahr 2020 waren die Versicherungskosten fast so hoch wie für Straßenreinigung und Müllbeseitigung (0,22 Euro je m2 im Monat) 1 zusammen!</p>



<p>Es ist ein gemeinsames Interesse von Gebäudeeigentümern, Mietern / Nutzern und Versicherungen, präventiv tätig zu werden. So hat die AVW-Gruppe den „Leitfaden für die Wohnungswirtschaft zur Schadenverhütung“ 2 im Jahr 2020 herausgegeben und unterstützt das Forum Leitungswasser als eigenständige Online-Publikation der „Wohnungswirtschaft heute“. Im Laufe der letzten 5 Jahre sind mit und für die Wohnungsunternehmen eine „Handvoll“ Maßnahmen entwickelt und erprobt worden:</p>



<p><strong>Die TOP 5 der Leitungswasser-Schadenprävention</strong></p>



<ol><li>Planung und Kriterien zur Materialauswahl </li><li>Fachgerechte und mängelfreie Ausführung von Installationsarbeiten </li><li>Störungsfreier und anlagengerechter Betrieb</li><li>Kostenoptimierte Schadenbeseitigung</li><li>Besondere Präventionsmaßnahmen in gefährdeten Bauwerken</li></ol>



<h2>1. Planung und Kriterien zur Materialauswahl</h2>



<p>Prävention muss organisiert werden, das beginnt mit der fachgerechten und umsichtigen Planung wie auch den mängelfrei ausgeführten Leitungswasserinstallationen. Die Grundsätze für die Hygiene des Lebensmittels Wasser müssen permanent beachtet werden:</p>



<ul><li>Wasser muss fließen! </li><li>Kaltes Wasser muss kalt sein! </li><li>Warmes Wasser muss warm sein!</li></ul>



<p>Hierzu müssen jedoch die bisher üblichen Installationsgewohnheiten über-dacht und grundlegend verändert werden! Leitungen für das kalte Trinkwasser dürfen dann nur noch in lnstallationsschächten und- räumen mit Umgebungstemperaturen unter 25 °C installiert werden. </p>



<p>In Vorwandinstallationen bedeutet das, dass die zirkulierenden Warmwasserleitungen immer oben und die Kaltwasserleitungen immer unten verlegt wer-den müssen. Aus trinkwasserhygienischer, aber auch wirtschaftlicher Sicht sollten vorzugsweise vertikal ausgerichtete Installationsstränge mit mittiger Einspeisung realisiert werden, weil dadurch der Wasserinhalt im Rohrnetz minimiert wird&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Top-5-der-Praevention-Leitungswasserschaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Top-5-der-Praevention-Leitungswasserschaden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
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		<title>C-Stahlrohr statt Edelstahl: Bräunliches Wasser aus der Küchenarmatur – Kleine Hinweise auf großen Ärger</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/c-stahlrohr-statt-edelstahl-braeunliches-wasser-aus-der-kuechenarmatur-kleine-hinweise-auf-grossen-aerger/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=c-stahlrohr-statt-edelstahl-braeunliches-wasser-aus-der-kuechenarmatur-kleine-hinweise-auf-grossen-aerger</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 20:20:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Badezimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wasserschäden bauen sich oft über einen langen Zeitraum auf, bevor sie bemerkt werden. In vielen Fällen gibt es Anzeichen für eine Leckage, doch diese Warnsignale werden allzu häufig ignoriert oder fehlinterpretiert. Ein Beispiel: In einem neu gebauten Einfamilienhaus ist kurze Zeit nach dem Einzug das Wasser, das aus der entnommen wird, bräunlich verfärbt. Die Installationsfirma [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wasserschäden bauen sich oft über einen langen Zeitraum auf, bevor sie bemerkt werden. In vielen Fällen gibt es Anzeichen für eine Leckage, doch diese Warnsignale werden allzu häufig ignoriert oder fehlinterpretiert.</p>



<p><strong>Ein Beispiel</strong>: In einem neu gebauten Einfamilienhaus ist kurze Zeit nach dem Einzug das Wasser, das aus der entnommen wird, bräunlich verfärbt. Die Installationsfirma hat den Wasserversorger im Verdacht. Daraufhin lässt der Eigentümer hinter dem Hauswasseranschluss einen zusätzlichen Feinfilter installieren – was die Situation allerdings nicht ändert.</p>



<p>Viereinhalb Jahre vergehen, bis an den Wänden des nicht unterkellerten Gebäudes Feuchtigkeit aufsteigt. Die Suche nach der Ursache führt zu einer Leckage im Küchenfußboden an der Warmwasserzuleitung zur Spültischarmatur.</p>



<p>Eine IFS-Gutachterin asserviert an der Schadenstelle den betroffenen Abschnitt für eine Laboruntersuchung. Ein Rohrstück ist im Gegensatz zu den anderen Komponenten korrodiert. Die Elementanalyse im Elektronenmikroskop belegt, dass es sich um ein an der Außenseite verzinktes C-Stahlrohr handelt. Dieses Bauteil ist für Heizungsinstallationen geeignet, aber nicht für Trinkwasserinstallationen. Der Sauerstoff in der Trinkwasserleitung führt zu Korrosion an diesem Material. Entsprechend ist die Innenseite des Rohres so stark geschädigt, dass die Rohrwand stellenweise durchbrochen wurde. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-c-stahlrohr-2.jpg" alt="" class="wp-image-40175" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-c-stahlrohr-2.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-c-stahlrohr-2-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-c-stahlrohr-2-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-c-stahlrohr-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Auch an einer Waschtischarmatur im Badezimmer kommt bräunlich verfärbtes Wasser aus der Leitung.<br>Foto: <a href="http://www.ifs-ev.org">www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p>Schon die bräunlichen Verfärbungen, die Jahre zuvor festgestellt wurden, waren Korrosionsprodukte. Der Monteur hatte beim Erstellen der Trinkwasserinstallation aus Edelstahl versehentlich ein C-Stahlrohr eingebaut. Wenn C-Stahl verzinkt wird, ist er optisch kaum von Edelstahl zu unterscheiden. Der Hauswerker muss sich vor Ort darauf verlassen können, dass die Materialien im Teilelager nicht durcheinandergeraten sind.</p>



<p>Die Verwechslung war dem Monteur in diesem Fall wahrscheinlich nicht nur an der Zuleitung zur Spültischarmatur in der Küche unterlaufen: An den Armaturen in beiden Badezimmern des Hauses fiel unserer Gutachterin auf, dass die Entnahmerate jeweils auf der Kaltwasserseite wesentlich geringer war als auf der Warmwasserseite. Das ist – wenn beide Eckventile gleich weit geöffnet sind – ein Hinweis darauf, dass Innenkorrosion möglicherweise den Rohrinnendurchmesser reduziert. Sie riet dringend, auf die Suche nach weiteren Fehlerstellen zu gehen.</p>



<p>„Wenn es um Leitungswasser geht, sollten Sie das Gras wachsen hören“, sagt Dr. Thorsten Pfullmann, der im IFS die Fachverantwortung für die Untersuchung dieser Schäden trägt. Ein muffiger Geruch zum Beispiel hat einen Grund, und der kann durchaus eine Durchfeuchtung sein. „Wenn Sie etwas Ungewöhnliches oder auch einfach eine Veränderung feststellen, gehen sie dem auf den Grund“, rät der Gutachter&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wasserschaden-falsches-Material-C-Stahl-statt-Edelstahl.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wasserschaden-falsches-Material-C-Stahl-statt-Edelstahl.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Fünf Schäden nach nur vier Jahren: Trotz einer eindeutigen Farbmarkierung wurde das Material verwechselt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 20:12:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder kam es in der Kantine eines neu gebauten Verwaltungsgebäudes zu Wasserschäden. Und das, obwohl die Trinkwasserinstallation aus Edelstahl erstellt worden war. Der erste Wasserschaden trat nach drei Jahren in einer Wand hinter der Spüle in der Küche auf, die anderen folgten innerhalb eines weiteren Jahres in verschiedenen Bereichen der Kantine. Es half nichts [&#8230;]</p>
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<p>Immer wieder kam es in der Kantine eines neu gebauten Verwaltungsgebäudes zu Wasserschäden. Und das, obwohl die Trinkwasserinstallation aus Edelstahl erstellt worden war. Der erste Wasserschaden trat nach drei Jahren in einer Wand hinter der Spüle in der Küche auf, die anderen folgten innerhalb eines weiteren Jahres in verschiedenen Bereichen der Kantine.</p>



<p><strong>Es half nichts</strong> – der gesamte Gebäudetrakt musste in eine Baustelle zurückversetzt werden: Am Boden wurden Fliesen, Estrich und Dämmung entfernt, Wände und Decken wurden geöffnet. Und in allen feuchten Bereichen fand man einzelne stark korrodierte Fittings vor, mit denen die Edelstahlleitungen verpresst worden waren. Aus diesen Fittings trat das Wasser aus. <strong>Doch wie konnte es dazu kommen? </strong></p>



<p>Die Teile wurden ausgebaut und im Labor des IFS näher untersucht. <strong>Dabei stellte sich heraus, dass den Installateuren ein leider nicht seltener Fehler unterlaufen war: Sie hatten zum Teil Fittings aus C-Stahl verbaut</strong>. Dieser unlegierte Stahl ist lediglich an der Oberfläche dünn verzinkt und keineswegs für den Einsatz in Trinkwasserinstallationen geeignet. Der dort vorhandene Sauerstoff führt zu Korrosion. Verstärkt wird diese noch durch die Verbindung mit Bauteilen aus Edelstahl. <strong>In solchen Mischinstallationen wird der C-Stahl durch elektrochemische Korrosion stark angegriffen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuenf-schaeden-2.jpg" alt="" class="wp-image-40168" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuenf-schaeden-2.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuenf-schaeden-2-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuenf-schaeden-2-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuenf-schaeden-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Korrodiertes Fitting mit Wasseraustritt (Pfeil) im geöffneten Bodenaufbau Foto: <a href="http://www.ifs-ev.org">www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p><strong>Um derartige Fehlgriffe zu vermeiden, hat der Systemhersteller eine eindeutige Kennzeichnung eingeführt</strong>. Seine Fittings sind mit sogenannten Pressindikatoren versehen, die dem Installateur nicht nur anzeigen, ob eine Verbindung bereits verpresst ist oder nicht. Darüber hinaus tragen sie eine eindeutige Farbmarkierung, die Materialverwechslungen verhindern soll: <strong>Edelstahlfittings sind mit blauen, C-Stahlfittings mit roten Indikatoren versehen</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuend-schaeden.jpg" alt="" class="wp-image-40167" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuend-schaeden.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuend-schaeden-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuend-schaeden-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-fuend-schaeden-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Das Fitting ist auch auf der Innenseite stark angegriffen. Foto: <a href="http://www.ifs-ev.org">www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p>In dem Gebäude war die Anbindung der Heizkörper teilweise in C-Stahl ausgeführt worden. Für die Verwendung in diesem – sauerstoffarmen – System waren die rot markierten Fittings geeignet. Warum die Monteure sie an einigen Stellen auch in die Trinkwasserleitungen eingebaut hatten, war nicht nachzuvollziehen&#8230;</p>



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		<title>Produktfehler schlägt mehrfach zu: Ein Ventilkopfstück einer Armatur war gebrochen und Wasser trat aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 19:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
		<category><![CDATA[Keller]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Insgesamt 75 Kalt- und Warmwasserventilzähler waren ca. ein Jahr zuvor in einem Mehrfamilienhaus installiert worden. Jetzt brach in einer Wohnung im fünften Obergeschoss schon der zweite. Wenige Monate vorher war es aus gleicher Ursache in einem anderen Stockwerk zu einem Wasserschaden gekommen. Was lief hier falsch? Der Hausmeister bemerkte den Wasseraustritt im Keller. Die Wohnung [&#8230;]</p>
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<p>Insgesamt 75 Kalt- und Warmwasserventilzähler waren ca. ein Jahr zuvor in einem Mehrfamilienhaus installiert worden. Jetzt brach in einer Wohnung im fünften Obergeschoss schon der zweite. Wenige Monate vorher war es aus gleicher Ursache in einem anderen Stockwerk zu einem Wasserschaden gekommen. Was lief hier falsch?</p>



<p><strong>Der Hausmeister bemerkte den Wasseraustritt im Keller</strong>. Die Wohnung im fünften OG stand zu dieser Zeit leer, so dass das Wasser unbemerkt durch einen Kabelschacht bis in den Keller gelangen konnte. Nach dem Öffnen der Wohnung fand er das gleiche Bild wie beim ersten Schaden: Ein Ventilkopfstück einer Armatur war gebrochen und das Wasser trat aus der Gewindeverbindung zum Gehäuse aus.</p>



<p>Das Bauteil wurde dem IFS für eine Untersuchung zugesandt. Im Inneren war das Gewinde umlaufend gebrochen. Die Untersuchung der Bruchstrukturen im Rasterelektronenmikroskop förderte eine Rissfläche zutage, auf der mit interkristallinen Strukturen die typischen Merkmale einer Spannungsrisskorrosion vorhanden waren. Diese war die Ursache für das Versagen des Ventils.</p>



<p><strong>Nun galt es zu ermitteln, worauf die Spannungsrisskorrosion zurückzuführen war</strong>. Die Röntgenmikroanalyse zeigte, dass die chemische Elementzusammensetzung des Messingwerkstoffes in Ordnung war. Auch ein schadenursächlicher Montagefehler durch den Installateur konnte ausgeschlossen werden, da das Ventilkopfstück von diesem beim Einbau in der Regel nicht verändert wird und auch entsprechende Spuren nicht vorhanden waren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-produktfehler-2.jpg" alt="" class="wp-image-40162" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-produktfehler-2.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-produktfehler-2-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-produktfehler-2-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/ifs-produktfehler-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Der Bruch erfolgte im Gewinde (Mitte) Foto:<a href="http://www.ifs-ev.org"> www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p><strong>Blieb noch die letzte mögliche Ursache für die Spannungsrisskorrosion: die Werkstoffhärte</strong>. Bei der Herstellung von Messingbauteilen werden im Material Eigenspannungen erzeugt. Sollen die Bauteile später in Trinkwasserinstallationen eingesetzt werden, müssen sie nach der Bearbeitung einer Wärmebehandlung unterzogen werden, um diese Materialspannungen auf ein unkritisches Maß zu reduzieren. Ansonsten kommt es aufgrund des im Trinkwasser vorhandenen Sauerstoffes zu Spannungsrisskorrosion&#8230;</p>



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		<title>Verhütung von Leitungswasserschäden: Eine Herausforderung, die nur gemeinsam geleistet werden kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 18:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[AVW]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 1.1 Millionen Leitungswasserschäden zählt die Versicherungswirtschaft jährlich seit 2011 bis heute. Schauen wir auf die Kosten pro Schaden pro Jahr, sehen wir einen stetigen Anstieg von im Schnitt 1.740 Euro in 2011 bis 3.003 Euro in 2020. Nehmen wir die Teuerung in 2021 und 2022, könnten die Kosten pro Schaden noch um 20 bis [&#8230;]</p>
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<p>Rund 1.1 Millionen Leitungswasserschäden zählt die Versicherungswirtschaft jährlich seit 2011 bis heute. Schauen wir auf die Kosten pro Schaden pro Jahr, sehen wir einen stetigen Anstieg von im Schnitt 1.740 Euro in 2011 bis 3.003 Euro in 2020. Nehmen wir die Teuerung in 2021 und 2022, könnten die Kosten pro Schaden noch um 20 bis 30 Prozent in 2023 steigen. Wie ein Damoklesschwert schwebten diese Zahlen über der VdS-Fachveranstaltung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ am 5. September in Köln und Online in den Unternehmen.</p>



<p>Ziel der Veranstaltung war es, mit Experten-Vorträgen Gründe für die Schäden und präventive Maßnahmen aufzuzeigen, also Wissen, das dann in die Gebäudebewirtschaftung der Unternehmen einfließen kann. Dr. Georg Scholzen von der Provinzial Versicherung AG in Münster und Experte im FORUM LEITUNGSWASSER der AVW Unternehmensgruppe, hat das Programm zusammengestellt und auch die Moderation übernommen.</p>



<h2>Bei den Kosten ist der Trend steigend</h2>



<p>Zur Einstimmung gab Mark Grusdas vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einen aktuellen Überblick über die Leitungswasserschäden. So fiel seit 2002 in der Wohnungsgebäudeversicherung ein Schadenaufwand von 94 Milliarden Euro an. Abgedeckt sind hier Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel, Elementar und Leitungswasser. Allein 45 Milliarden Euro, fast die Hälfte, gingen auf das Konto Leitungswasserschäden. </p>



<p>„Die Anzahl der Schäden ist bei rund 1,1 Millionen pro Jahr stabil, nur bei den Kosten ist der Trend steigend,“ erklärte Mark Grusdas. Dies sei den steigenden Materialkosten und Löhnen geschuldet. Eine besondere Herausforderung zeige sich in diesem Jahr und 2023 was Materialkosten und Löhne angehen wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="blob:https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/97aa92a0-047b-42df-8da5-8d21021c31a2" alt=""/></figure>



<h2>Schäden haben viele „Väter“</h2>



<p>Wenn es um Versicherungsschäden geht, ist das IfS, Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung, die erste Adresse. Die Experten des IfS begutachten Versicherungsschäden, allein im Jahr 2021 waren es über 4500 Schäden, über 35.000 Schadenfälle liegen gut dokumentiert in der IfS-Schadendatenbank. Die Themen sind Brandursachen und Brandfolgeschäden, Ursachen von Leitungswasserschäden und Schimmel- und Feuchteschäden, stellt Dr. Sven Bornholdt das IfS vor. </p>



<p>Gerade durch das Wissen aus der Datenbank lassen sich deutliche Rückschlüsse auf schadenursächliche Bauteile einer Leitungswasserinstallation schließen. Der IfS sei bestrebt, dieses Wissen der interessierten Öffentlichkeit und Fachkreisen zur Verfügung zu stellen. Ziel sei es, zukünftige Schäden zu verhindern. </p>



<p>Schäden haben viele Gründe oder Väter. Meist sind es nur Kleinigkeiten, die einen Schaden auslösen und erhebliche Kosten nach sich ziehen. Ein schadloser Betrieb hänge von vielen Faktoren ab. Korrekte Planung, geeignete Materialen, fachgerechte Installation und ordnungsgemäßer Betrieb, so Dr. Sven Bornholdt.</p>



<h2>Was können wir aus Schäden lernen?</h2>



<p>Es bietet sich an, das Thema Schadenprävention von Leitungswasserschäden ganzheitlich im Wohnungsunternehmen anzugehen und neben den technischen Aspekten auch die Organisation und die Abläufe zu systematisieren und zentral zu steuern. Das schlug Stefan Schenzel, Leitungswasser-Experte bei AVW, in seinem Beitrag vor. So seien die Bestandsdaten und die Schadendaten vorhanden, man müsse sie nur „ordnen“ und analysieren, damit sie schadenpräventiv verwendet werden könnten.</p>



<p>Hierfür hat AVW ein Managementsystem für Leitungswasserschäden neu entwickelt und bietet ergänzend auch den organisatorischen Rahmen, um das Thema strukturiert im Wohnungsunternehmen anzugehen. Und was kann aus den Daten „gelesen“ werden? Experte Schenzel: Aus den eingepflegten Bestandsdaten und den angefallenen Daten der Versicherungsschäden können Schadensgründe abgeleitet werden. Zum Beispiel bei Feuchte und Schimmel unter der Badewanne&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Verhuetung-von-Leitungswasserschaeden-Eine-Herausforderung-die-nur-gemeinsam-geleistet-werden-kann.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Verhuetung-von-Leitungswasserschaeden-Eine-Herausforderung-die-nur-gemeinsam-geleistet-werden-kann.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Trocknung nach Leckagen: Ist die Trocknung von Leitungswasserschäden notwendig oder nur ein Kostentreiber?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/trocknung-nach-leckagen-ist-die-trocknung-von-leitungswasserschaeden-notwendig-oder-nur-ein-kostentreiber/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=trocknung-nach-leckagen-ist-die-trocknung-von-leitungswasserschaeden-notwendig-oder-nur-ein-kostentreiber</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 18:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[GDV]]></category>
		<category><![CDATA[Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Richtlinie]]></category>
		<category><![CDATA[VdS]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn eine Leckage in einer wasserführenden Leitung eingetreten ist? Ist die Trocknung von Leitungswasserschäden notwendig oder nur ein Kostentreiber bei einem durchschnittlichen Leitungswasserschaden? Für die Beantwortung der 1. Frage hat der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) eine Richtlinie zur Leitungswasserschaden-Sanierung, die VdS 3150, herausgegeben. Darin werden die einzelnen Schritte beschrieben, wie bei einem Leitungswasserschaden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was tun, wenn eine Leckage in einer wasserführenden Leitung eingetreten ist? Ist die Trocknung von Leitungswasserschäden notwendig oder nur ein Kostentreiber bei einem durchschnittlichen Leitungswasserschaden? Für die Beantwortung der 1. Frage hat der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) eine Richtlinie zur Leitungswasserschaden-Sanierung, die VdS 3150, herausgegeben. Darin werden die einzelnen Schritte beschrieben, wie bei einem Leitungswasserschaden umzugehen ist. Die Richtlinie ist beim VdS herunterzuladen: <a href="https://shop.vds.de/publikation/vds-3150"><a href="https://shop.vds.de/publikation/vds-3150">VdS Webshop &#8211; Richtlinien zur Leitungswasserschaden-Sanierung</a></a></p>



<h2>Trocknung nach Leckagen – Schadenminderung oder Aufwandstreiber?</h2>



<p>Die Beantwortung der 2. Frage ist für die schnelle Behebung des Leitungswasserschaden und die Gesamtkosten besonders interessant. Neben der Frage der Häufigkeit von Leitungswasserschäden (LW) geht es auch darum, wenn getrocknet werden soll, welche Materialien können überhaupt getrocknet werden und wann ist ein Rückbau gegenüber einer Trocknung angezeigt. Diese Fragen werden in Anlehnung an die VdSRichtlinien 3150 hier erörtert. </p>



<p>Die Fragen der Trocknung und der Trocknungszeiten sind auch von wirtschaftlichem Interesse, nicht zuletzt durch die stark gestiegenen Energiekosten. </p>



<p>Als Anhaltspunkt kann der Schadendurchschnitt für die Trocknung im Jahr 2019 zwischen 600 bis 1.000 € angenommen werden. D.h. bei einem Durchschnittschaden von ca. 3.000 € (LW-Schaden in der Verbundende Wohngebäudeversicherung, GDV 2019) werden ca. 1/3 der Kosten für die Trocknung aufgewandt. Und nun ist es natürlich nicht uninteressant, wie häufig bei einem durchschnittlichen Leitungswasserschaden getrocknet werden muss. Und ist die Trocknung bei jedem durchnässten Baumaterial auch sinnvoll? </p>



<p>Grundsätzlich gilt im Schadenfall in einem VGV-Vertrag selbstverständlich die Wiederherstellung des Zustands wie unmittelbar vor Schadeneintritt. Der Umfang des Versicherungsschutzes ist vom jeweiligen Versicherungsvertrag abhängig und zu prüfen. </p>



<p>Welche Daten liegen der Versicherungswirtschaft vor, wie häufig nach LW-Schäden getrocknet werden muss? Hierzu gibt es mehrere Untersuchungen sowohl innerhalb des GDV, z.B. in dem Abschlussbericht der ad hoc Arbeitsgruppe Leitungswasser im GDV von 2006 aber auch aktuellere Daten aus einzelnen Versicherungsunternehmens.</p>



<h2>Auswertung des Trocknungsanteils von Leitungswasserschäden</h2>



<p>Es wurden im Zeitraum vom Januar 2010 bis Dezember 2016 bei Leitungswasserschäden von Verträgen in der Verbundenen Wohngebäudeversicherung in einem Kreis in NRW über 2.500 Leitungswasserschäden durch Fachunternehmer, die als erstes den Schaden besichtigt haben, erfasst. Im Schnitt waren das pro Monat ca. 30 LW-Schäden über sieben Jahre lang.</p>



<p>Der Anteil der Trocknung, der durch die Fachunternehmen aufgrund von Feuchtigkeitsmessungen festgestellt wurden, betrug in jedem Monat von den gemeldeten Leitungswasserschäden zwischen 20-25 % (siehe Abbildung 2). Es gab keinen einzigen Ausreißer in den Monatswerten, was ein Hinweis auf eine gute Plausibilität der Untersuchung bedeutet.</p>



<p>Neben dem Trocknungsanteil wurde auch die Installation, die für die Ursache des Leitungswasserschadens verantwortlich war, bestimmt.</p>



<p>Des Weiteren wurde in einer nachfolgenden Untersuchung von LW-Schäden bei dem Versicherungsunternehmen im Zeitraum von 2017-2019 festgestellt, dass die Trocknungsquote von ca. 25 % auf 50 % innerhalb von 3 Jahren anstieg. Interessanterweise war die Trocknungsquote bei den Schäden, bei denen Empfehlungsfirmen zur Leckageortung beteiligt sind, wesentlich geringer. Hier betrug die Trocknungsquote weiterhin ca. 25 %. Daher ist die Qualitätssicherung notwendig, um zu prüfen, ob überhaupt getrocknet werden muss. </p>



<p>Bei Schäden durch Abwasseranlagen steht die Frage nach mikrobiellem Befall stärker im Vordergrund, als wenn nur sauberes Trinkwasser bestimmungswidrig ausgetreten ist. Dies ist dann in der Sanierung zu berücksichtigen. Der Anteil von abwasserverursachten LW-Schäden betrug 27 % (siehe Abbildung 3).</p>



<h2>Was kann getrocknet werden?</h2>



<p>Im privaten Baubereich sind Fertighäuser mit Wand- und Deckenkonstruktionen in Leicht-bauweise (Holz, Faserplatten, Gipskarton usw.) sehr stark verbreitet und lösen zusehend altbekannte Bauweisen ab. Konnten die klassischen Baumaterialien wie Beton und Mauer-werk im Schadenfall mit Trocknungsverfahren in ihrer Substanz noch gerettet werden, besteht für durchfeuchtete Leichtbaukonstruktionen meist nur noch die Möglichkeit der Komplettsanierung, also der Neuaufbau. Eine durch Feuchtigkeitseinwirkung aufgequollene Leichtbau-Wandkonstruktion ist oftmals nicht mehr zu retten. Die anstehende großflächige Totalsanierung erhöht die Schadenaufwendungen nachhaltig.</p>



<p>Dementsprechend ist bei einem Leitungswasserschaden zu entscheiden, ob ein Rückbau notwendig oder eine Trocknung sinnvoll ist&#8230;</p>



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		<title>Schummeln bei der Druckprüfung zwecklos… Monate nach Fertigstellung tropft es in der Leichtbauwand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 18:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer arbeitet, dem können auch Fehler unterlaufen. Weil das auch den Herstellern von Installationssystemen bewusst ist, entwickeln sie Prüfmaßnahmen, mit denen Fehler aufgedeckt werden sollen, bevor eine Neuinstallation in Betrieb geht. Diese sind vom Installateur unbedingt einzuhalten. Im hier beschriebenen Fall kam es zu einem Wasserschaden im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. In einer Leichtbauwand zwischen [&#8230;]</p>
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<p>Wer arbeitet, dem können auch Fehler unterlaufen. Weil das auch den Herstellern von Installationssystemen bewusst ist, entwickeln sie Prüfmaßnahmen, mit denen Fehler aufgedeckt werden sollen, bevor eine Neuinstallation in Betrieb geht. Diese sind vom Installateur unbedingt einzuhalten.</p>



<p>Im hier beschriebenen Fall kam es zu einem Wasserschaden im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. In einer Leichtbauwand zwischen zwischen Bad und Wohnzimmer einer Wohnung entdeckte man nur wenige Monate nach der Errichtung einen Wasseraustritt, der sich durch die darunter liegende Wohnung bis in die Tiefgarage erstreckte.</p>



<h2>Bogenfitting aus verzinntem Messing mit zwei Pressanschlüssen</h2>



<p>Der Rohrleitungsabschnitt mit der schadenursächlichen Pressverbindung wurde dem IFS für eine Laboruntersuchung übergeben. Es handelte sich um ein Bogenfitting aus verzinntem Messing mit zwei in den Pressanschlüssen des Fittings befindlichen Mehrschichtverbundrohrstücken. Eine der beiden Pressverbindungen war mit einem systemkonformen Presswerkzeug korrekt erstellt worden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II.jpg" alt="" class="wp-image-39678" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Der schadenursächliche Rohrleitungsabschnitt. Schon optisch fällt an den Presshülsen ein Unterschied<br>auf. <a href="https://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p>Die andere Pressverbindung war eindeutig nicht verpresst worden: Die Presshülse zeigte ihre ursprüngliche zylindrische Form ohne mechanische Einschnürungen, wie sie bei einem Pressvorgang entstehen. Bei einer Dichtheitsprüfung im Labor war die unverpresste Verbindung bei einem Druck von ca. 1,5 bar deutlich tropfend undicht. Der Installateur hatte wohl vergessen, diese Verbindung nach dem Zusammenstecken zu verpressen. Das kann bei den zahlreichen Verbindungen auf einer Baustelle schon mal passieren. Damit sich daraus kein Schaden entwickelt, ist vor der Inbetriebnahme eine Sicht- und Druckprüfung vorgeschrieben, die solche unfertigen Verbindungen aufdecken soll&#8230;</p>



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		<title>Wohnungen lange nicht genutzt: Stagnation zerstört Edelstahlrohre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 17:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer größeren Ferienhaus-Wohnanlage war die Trinkwasserinstallation in allen Gebäuden erneuert worden. Obwohl man sich für den Werkstoff Edelstahl entschieden hatte, traten schon nach circa einem Jahr zahlreiche Undichtigkeiten an Pressverbindungen auf. In mehreren Ortsterminen wurden Rohrabschnitte ausgebaut und für eine Untersuchung im IFS asserviert. Bisher hatten die Leckagen im Wesentlichen nur zu Ablagerungen an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer größeren Ferienhaus-Wohnanlage war die Trinkwasserinstallation in allen Gebäuden erneuert worden. Obwohl man sich für den Werkstoff Edelstahl entschieden hatte, traten schon nach circa einem Jahr zahlreiche Undichtigkeiten an Pressverbindungen auf. In mehreren Ortsterminen wurden Rohrabschnitte ausgebaut und für eine Untersuchung im IFS asserviert. Bisher hatten die Leckagen im Wesentlichen nur zu Ablagerungen an den Rohraußenseiten geführt. Leider sollte die Untersuchung zeigen, dass ein Austausch der gesamten Installation erforderlich wurde.</p>



<p>In einer Pressverbindung entsteht zwischen dem eingeschobenen Rohr und dem Fitting immer ein Spalt, der sich bis zum Dichtring mit Wasser füllt. Nachdem die Gutachterin die Verbindungen aufgetrennt hatte, zeigten sich in diesen Spalten zum Teil muldenförmige Materialabträge an den Rohraußenseiten. Stellenweise waren diese so weit fortgeschritten, dass das Rohr beim Auftrennen zerbrach. Besonders dort, wo vorher Dichtringe saßen, waren durch diese Materialverluste die Undichtigkeiten entstanden.</p>



<h2>Auf Chlorid reagiert Edelstahl sehr empfindlich</h2>



<p>Im Rasterelektronenmikroskop wurde ein Rohrstück im Bereich der muldenförmigen Korrosionsangriffe untersucht. Dabei nahm die Gutachterin auch eine Elementanalyse der Korrosionsprodukte vor. Hierbei fielen insbesondere Chloranteile auf. Auf dieses Element reagiert Edelstahl sehr empfindlich. Doch woher kam es? Die Analysen des Trinkwassers ergaben für Chlorid einen Wert von 168 mg/l. Dieser ist zwar als hoch zu bewerten, liegt aber unterhalb des für Trinkwasser zulässigen Maximalwertes von 250 mg/l. Es musste weitere Auslöser für die Korrosion geben.</p>



<h2>Ungünstigen Einfluss von langen Zeiträumen mit Stagnation</h2>



<p>Hinweise enthält die DIN EN 12502-4, in der die Einflussfaktoren für die unterschiedlichen Korrosionsarten an nichtrostenden Stählen aufgeführt sind. Neben der Begünstigung von Konzentrationselementen in Spalten wird hier auch auf die steigende Korrosionswahrscheinlichkeit mit zunehmendem Gehalt an Chlorid- Ionen und den ungünstigen Einfluss von langen Zeiträumen mit Stagnation hingewiesen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Edelstahlrohr-Stagnation-IFS.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Edelstahlrohr-Stagnation-IFS.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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