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	<title>Trends Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Trends Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Wohnqualität gemeinsam (er)schaffen und (er)leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 20:15:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das gemeinschaftliche Wohnprojekt GeWoZu erweist sich nach rund einem Jahr als Wohntraum für die Bewohner. Angi Groß genießt den Ausblick von ihrer Küche und das Gemeinsame – aber auch ihre Rückzugsmöglichkeiten. — GISELA GARY In Waidhofen/Ybbs wurde ein unkonventionelles, gemeinschaftliches Wohnprojekt realisiert. 2017 entstand die Idee, ein Mehrparteienhaus zu bauen, um gemeinsame Ressourcen zu nutzen. [&#8230;]</p>
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<p>Das gemeinschaftliche Wohnprojekt GeWoZu erweist sich nach rund einem Jahr als Wohntraum für die Bewohner. Angi Groß genießt den Ausblick von ihrer Küche und das Gemeinsame – aber auch ihre Rückzugsmöglichkeiten. <br>— GISELA GARY</p>



<p>In Waidhofen/Ybbs wurde ein unkonventionelles, gemeinschaftliches Wohnprojekt realisiert. 2017 entstand die Idee, ein Mehrparteienhaus zu bauen, um gemeinsame Ressourcen zu nutzen. Rund drei Jahre wurde diskutiert, geplant, verworfen und neu geplant. „So kam es zur Gründung unseres Vereins ,Gemeinschaftlich Wohnen – die Zukunft‘ (GeWoZu)“, erläutert Angi Groß. Das Projekt mit insgesamt zwölf Wohnungen und 33 Bewohnern startete im Mai 2020 mit dem Bau. Seit Ende 2021 ist das Haus nun fertig und bezogen. Die Wohnungen sind so unterschiedlich wie ihre Bewohner. </p>



<p>Nachhaltig sollte das Haus sein. Das Ergebnis ist ein Hybridbau, recycelter Beton kam zum Einsatz, Stroh und Lehm wurden für Wände und Böden verwendet. Die Fußbodenheizung bezieht die Wärme aus der Erde mit Hilfe einer Wärmepumpe, das Warmwasser wird über die Photovoltaikanlage erzeugt. Die nicht genutzte Energie wird eingespeist, wobei es gerade Bestrebungen für eine lokale Energiegemeinschaft gibt. Das Regenwasser wird für Toiletten und Brauchwasser genützt. Das gemeinsame Wohnen wird im GeWoZu rund um die Uhr gelebt – es gibt eine gemeinsame Garderobe, das Haus ist komplett straßenschuhfrei. </p>



<p>Angi Groß lebt auf 60 Quadratmetern – für sie mehr als genug Platz. „Wir teilen vieles miteinander und wachsen dabei persönlich.“ Der Baugruppe gelang es, qualitativ hochwertigen Lebensraum zu schaffen und gleichzeitig auf eine effiziente und achtsame Ressourcennutzung zu achten. Hinter dem Haus befinden sich ein großzügiger Garten, Spielflächen und differenzierte Erholungsräume, Gemeinschaftsküche, Hauswirtschaftsraum, Erdkeller, Werkstatt und Lagerräume.</p>



<h2>Viele Erwartungen</h2>



<p>Einkaufen können die Bewohner im Foodcoop im Keller, ein kleines Geschäft bietet alles für den täglichen Bedarf. Der Planungsprozess schweißte die zwölf Familien zusammen: „Es gab viele verschiedene Erwartungen. In Zusammenarbeit mit den W30 Architekten recherchierten wir viel, um eine möglichst nachhaltige Bauweise unseres Hauses zu erreichen. Da gab es auch viel Neuland für die Architekten“, so Groß. </p>



<p>Gebaut wurde schließlich ohne Bauträger: „Wir wollten die Themen, die den Bau betrafen, möglichst selbstbestimmt entscheiden. Zusätzlich konnten wir durch das Selber-Bauen natürlich auch Geld sparen.“ Finanziert wurde der Bau über ein alternatives Konzept. Eigenmittel wie auch Kredite der Bewohner wurden durch einen Vermögenspool, über den Anleger wertgesicherte Anteile am Projekt erwerben konnten, ergänzt&#8230;</p>



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		<title>Kollektive Wohnlabore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 20:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinschaftliche Wohnformen sind auf dem Vormarsch. Die vorherrschende Wohnvariante werden sie nicht werden, das sagen Experten, aber von ihren Ideen und Experimenten kann der Wohnbau als Ganzes enorm profitieren.— MAIK NOVOTNY Große Freude in Wien, große Freude in Barcelona. Das Wohnprojekt Gleis21 im Wiener Sonnwendviertel schaffte es auf die Shortlist des EU Mies-van-der- Rohe-Awards 2022, [&#8230;]</p>
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<p>Gemeinschaftliche Wohnformen sind auf dem Vormarsch. Die vorherrschende Wohnvariante werden sie nicht werden, das sagen Experten, aber von ihren Ideen und Experimenten kann der Wohnbau als Ganzes enorm profitieren.<br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Große Freude in Wien, große Freude in Barcelona. Das Wohnprojekt Gleis21 im Wiener Sonnwendviertel schaffte es auf die Shortlist des EU Mies-van-der- Rohe-Awards 2022, aus einer Auswahl von Projekten aus 41 Ländern. Das kooperative Wohnprojekt La Borda vom katalanischen Architekturkollektiv Lacol erhielt sogar den Preis für „Emerging Architecture“. Anzeichen dafür, dass sich gemeinschaftlich organisierte Wohnprojekte von einem Nischendasein in die Mitte der Wohnbauarchitektur geschoben haben. Bei österreichischen Pionierprojekten wie dem Wohnprojekt Wien im Nordbahnhofviertel von einszueins Architekten geben sich internationale Besucher die Klinke in die Hand, und in jedem größeren Stadtentwicklungsgebiet sind inzwischen Bauplätze für Baugruppen reserviert – wenn auch nicht in jeder Stadt und in jedem Bundesland. </p>



<p>Eine Bewegung, die jedoch nicht aus dem Nichts kommt. Blickt man etwas weiter in die Vergangenheit zurück, zeichnen sich Wellenbewegungen ab: Die Siedlerbewegung in den frühen 1920er-Jahren, die Ökodörfer der 68er-Generation und kooperative städtische Projekte wie die Grazer Terrassenhaussiedlung. Danach folgte ein Dornröschenschlaf, der durch die Sargfabrik in Wien-Penzing in den späten 1980er-Jahren langsam endete, bis es im neuen Jahrtausend zur richtig großen Welle kam.</p>



<p>Aktuelle Publikationen wie das „Praxishandbuch Leben in Gemeinschaft“ von Wohnprojekt-Pionier Heinz Feldmann und „Gemeinschaftliches Wohnen und selbstorganisiertes Bauen“ von Christoph Laimer und Andrej Holm zeigen den reichen Fundus an Forschungsergebnissen; ein inzwischen etablierter Berufszweig an Prozessbegleitern, die Professionalisierung der Selbstorganisation.</p>



<h2>Nische oder Mainstream?</h2>



<p>Doch sind Projekte, die von künftigen Bewohnern ein hohes Maß an Ausdauer und Risiko verlangen, wirklich mehrheitsfähig? „Wege aus der Nische in den Mainstream“ war auch das Thema des Baugemeinschaftsforums im Juni 2022, organisiert von der Initiative Gemeinsam Bauen und Wohnen (Ini- GBW). „Baugemeinschaften haben ihren Platz in einer pluralistischen Gesellschaft“, resümieren Johanna Leutgöb von der IniGBW und Vorstandskollege Arnold Brückner. </p>



<p>Brückner, selbst Architekt und Bewohner der Baugruppe Grätzelmixer im Sonnwendviertel, ergänzt: „Man muss vielleicht den Begriff Mainstream infrage stellen. In Wien gibt es freifinanzierte Wohnungen im Bestand und Neubau sowie die sozialdemokratische Tradition von Gemeindebau und gefördertem Wohnbau. Es gibt also nicht den Mainstream im klassischen Sinne. Es gibt unterschiedliche Lösungen für verschiedene Fragen, es gibt ein reichhaltiges Angebot für viele Bedürfnisse. Das heißt auch, dass gemeinschaftliche Wohnformen ein förderungswürdiger Ansatz sind, weil sie keine vorentwickelten Modelle bieten, sondern auf ein konkretes Bedürfnis von konkreten Menschen an einem konkreten Ort reagieren. Gerade das macht sie flexibel und adaptierbar.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="562" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-1024x562.jpg" alt="" class="wp-image-40338" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-1024x562.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-300x165.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-819x450.jpg 819w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-768x422.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wohnlabor im Altbestand: Die Siedlungsgenossenschaft Ennstal startete die Baugruppe Kolibri mit mehreren Workshops.</figcaption></figure>



<p>Auf reichlich Erfahrung in der Begleitung von Wohnprojekten kann man auch bei realitylab zurückgreifen, und dessen Gründer Gernot Tscherteu bringt die Antwort auf den Punkt: Baugruppen werden nie zum Mainstream werden, aber sie beeinflussen den „normalen“ geförderten Wohnbau nachhaltig. „Wir begleiten viele Projekte im Bereich soziale Nachhaltigkeit, und viele Erkenntnisse und Methoden von Baugruppenprojekten können wir dort auch anwenden. Die Gemeinschaftsräume bleiben bei uns fast nie leer. Es sind Elemente in den Mainstream übergegangen, aber nicht die Wohnform selbst. Dafür bräuchte es natürlich auch eine eigene Förderung und eine Anerkennung, dass Baugruppen einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="640" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-40339" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-1024x640.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-300x187.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-720x450.jpg 720w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-768x480.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3.jpg 1093w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Bauherrinnen des Projekts HausWirtschaft in Wien: Ihr Projekt ist als Genossenschaft organisiert und wurde gemeinsam mit der EGW entwickelt.</figcaption></figure>



<h2>Gemeinschaftsräume im Dialog</h2>



<p>Ein konkretes Beispiel dieses Wissenstransfers ist der von realitylab moderierte „Wiesendialog“ im Quartier In der Wiesen Süd. Hier wurde schon im Bauträgerwettbewerb das Ziel verfolgt, alle Bauplätze durch gemeinsamen Freiraum und geteilte Gemeinschaftsräume zu verknüpfen. „Wir starten immer mit den Bewohnern gemeinsam, und mit einem extra dafür reservierten Budget“, erklärt Gernot Tscherteu. „Dafür machen wir Workshops, die wie Baugruppentreffen organisiert werden&#8230;</p>



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		<title>Mehr Komfort – weniger Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 18:04:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Arthur Krupp Ges.m.b.H., eine Tochter der Wien-Süd, hat in Theresienfeld in Niederösterreich die zukunftsweisende Wohnhausanlage „Viertel Hoch Zwei“ errichtet. Eine Bewohnerin lud stolz zum Lokalaugenschein. — GISELA GARY Das Thermometer zeigt 37 Grad an diesem Nachmittag im Juli und die Hitze flirrt buchstäblich in der Luft. Christine Schlögl öffnet die Wohnungstür und [&#8230;]</p>
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<p>Die gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Arthur Krupp Ges.m.b.H., eine Tochter der Wien-Süd, hat in Theresienfeld in Niederösterreich die zukunftsweisende Wohnhausanlage „Viertel Hoch Zwei“ errichtet. Eine Bewohnerin lud stolz zum Lokalaugenschein. <br>— GISELA GARY</p>



<p>Das Thermometer zeigt 37 Grad an diesem Nachmittag im Juli und die Hitze flirrt buchstäblich in der Luft. Christine Schlögl öffnet die Wohnungstür und strahlt entspannt – und gar nicht erhitzt. Das Geheimnis dahinter ist keine Klimaanlage, sondern ein ausgeklügeltes Energiesystem mit Bauteilaktivierung. Diese schafft selbst bei 37 Grad Außentemperatur, dass die Hitze nicht in den Innenraum gelangt – es hat angenehme 24 Grad. Christine Schlögl ist begeistert – mehr Wohnkomfort bei weniger Betriebskosten und eine Terrasse mit einem traumhaften Ausblick. </p>



<p>Die gebürtige Theresienfeldnerin zahlt für die 70 Quadratmeter große Wohnung rund 400 Euro Strom im Jahr, die Miete beträgt 540 Euro monatlich. Das war’s an Kosten – abgesehen von den 25.000 Euro Baukostenzuschuss. „Oft denke ich, was ich für ein Glück hatte – erstens, dass sich die Fertigstellung genau vor Corona ausging und zweitens, jetzt, durch den Krieg in der Ukraine und den Klimaschutzbemühungen: Heizen und Kühlen ohne fossile Energie“, lacht Christine Schlögl. Die Drei-Zimmer- Wohnung ist wie für sie extra geplant. Von ihrem Schlafzimmer sieht sie zu ihrem ehemaligen Haus hinüber, in dem jetzt eine ihrer Töchter wohnt. Im Wohnzimmer genießt sie einen Rundumblick auf das Alpenvorland. </p>



<p>Der Bauträger hat beim Lift gespart und auch beim Keller: „Für mich kein Problem, zwei Stockwerke gehen ist gesund und mein Abstellraum, für das Fahrrad und anderes Zeug, das ich nicht oft benötige, ist ebenerdig, gleich neben der Hauseingangstür“, so Schlögl. Zur Arbeit in den Gemeinderat radelt sie, zu ihrem zweiten Job, als Geschäftsführerin der SPÖ-Stadtorganisation Wiener Neustadt, fährt sie mit dem Auto. Ihr Lieblingsplatz ist auf dem Sofa – aber auch auf der Terrasse im Liegestuhl sitzt sie gern und genießt die Weite und die Uneinsehbarkeit.</p>



<h2>Gemeinsam mit Forschung</h2>



<p>Was ist das tollste an der Wohnung? „Alles, aber vor allem das Heizen und Kühlen, das System fasziniert mich, völlig lautlos ohne Zugluft, funktioniert das Kühlen an so Tagen wie heute, unglaublich.“ Jedes Zimmer kann sie extra zwischen 19 und 24 Grad temperieren. Die Technik dahinter kann sie gut erklären, die Luftwasserwärmepumpen sind auf den Dächern platziert und eine Fotovoltaikanlage hilft mit, den Strom für den Betrieb der Pumpen zu erzeugen. Strom wird auch durch eine Kooperation mit einem Windkraftbetreiber eingespeist. </p>



<p>In der Toilette ist die Technikzentrale der Anlage für ihre Wohnung, da sieht man in einem Rohr das Wasser fließen, das durch die Leitungen gepumpt wird – geheizt und gekühlt wird über die Decken. Das massiv gebaute Haus ist gut gedämmt und Schlögl vermutet, dass der Boden deshalb nie kalt ist, weil ja die beheizte Decke der Wohnung unter ihr ist. Warmwasser bezieht sie über einen Boiler, der mit einer Mikrowärmepumpe arbeitet. Pannen gab es bis dato keine, nur im ersten Jahr musste die Heizung mehrmals vom Bauträger nachjustiert werden.</p>



<p>Das Wohnhausprojekt umfasst insgesamt 28 Wohnungen, davon vier anpassbare Maisonettewohnungen, die geteilt werden können. Mit an Bord waren das Land Niederösterreich wie auch GGE Gebäudetechnik- und Energieplanung GmbH für die Gebäudetechnikplanung und mehrere Forschungspartner u. a. das Energieinstitut Vorarlberg. Die ersten Zahlen zeigen, das System funktioniert sehr stabil&#8230;</p>



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		<title>Zuhause im Fünf-Sterne-Dorf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:39:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wohnanlage Maierhof in Bludenz der Wohnbauselbsthilfe Vorarlberg verbindet ländliche Struktur mit flächensparender Bebauungsdichte. — MAIK NOVOTNY Ein Knotenpunkt des alpinen Verkehrs war hier schon immer: „5-Täler-Stern“ nennt man das Tal östlich von Bludenz an der Stelle, wo es sich Richtung Arlberg und Montafon verzweigt. Autobahn, Landesstraße und Fernbahn schlingen sich durch- und übereinander. Von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/zuhause-im-fuenf-sterne-dorf/">Zuhause im Fünf-Sterne-Dorf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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<p>Die Wohnanlage Maierhof in Bludenz der Wohnbauselbsthilfe Vorarlberg verbindet ländliche Struktur mit flächensparender Bebauungsdichte. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Ein Knotenpunkt des alpinen Verkehrs war hier schon immer: „5-Täler-Stern“ nennt man das Tal östlich von Bludenz an der Stelle, wo es sich Richtung Arlberg und Montafon verzweigt. Autobahn, Landesstraße und Fernbahn schlingen sich durch- und übereinander. Von Abgeschiedenheit ist hier eher nicht die Rede. Doch die ländliche Stille ist nur ein paar Schritte entfernt – im sogenannten Brunnerfeld. Eine kleine Zufahrtsstraße, ein paar Kurven, dann steht man vor dem Satteldach des Zürcherhauses, das seit Jahrhunderten aus dem Talboden ragt, die ältesten Mauern aus dem 13. Jahrhundert.</p>



<p> Noch ein, zwei schmale Straßen und Winkel weiter, und man steht vor einem kleinen Dorfplatz. Mauer, Bank, Linde, alles dabei. Doch der Dorfplatz ist gerade drei Jahre alt, die Mauer aus Sichtbeton, die Linde noch zart und jung. Dahinter eine Fassade aus Holz: Die Wohnanlage Maierhof, fertiggestellt 2019.</p>



<h2>Dorfanger mit Wildblumen</h2>



<p>Ohne vom Individualverkehr belästigt zu werden, spaziert man weiter, quer über den Dorfplatz und hinein in den Dorfanger. Eine große grüne Wiese ohne Zäune, Hecken, Sichtschutz und überbordendes Freizeitzubehör wie die omnipräsenten Trampoline. Stattdessen diskrete Steifen mit Wildblumen, die die Grenze zwischen öffentlich und privat andeuten, und spielende Kinder ohne Grenzen. Alles hier ist eindeutig neu, aber die Typologie ist vertraut und instinktiv begreifbar. </p>



<p>Begonnen hatte alles mit einer Bebauungsstudie 2014, als ein Investor mit Vorliebe für schwierige Bauaufgaben das dreieckige, 8.500 Quadratmeter große Grundstück entdeckte. Die Vorteile: unverbaubare Wiese und Wald unmittelbar daneben, aber eine sensible, über Jahrhunderte gewachsene Nachbarschaft auf der anderen Seite.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-3.jpg" alt="" class="wp-image-39868" width="757" height="408" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-3.jpg 738w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-3-300x162.jpg 300w" sizes="(max-width: 757px) 100vw, 757px" /><figcaption>feld72, links Richard Scheich, plante das „Dorf“</figcaption></figure>



<h2>Lebhafte Diskussion</h2>



<p>Mit den Wiener Architekten feld72, dem gemeinnützigen Bauträger Vorarlberger Wohnbauselbsthilfe und der Stadt Bludenz wurden gemeinsam Parameter und Ziele diskutiert und definiert: Durchlässigkeit, Durchwegung, gemeinschaftliche Freiräume. Ein Partizipationsprozess mit den Anwohnern vor Ort diente dazu, die harmonische Einfügung eines neuen Wohnbaus in den Bestand zu erleichtern. „Es war eine lebhafte Diskussion im Gestaltungsbeirat“, erinnert sich Thorsten Diekmann, Abteilungsleiter der Stadtplanung Bludenz. „Wir haben dann deutlich gemacht, dass es kein anonymer Block wird, sondern eine Bereicherung.“ Und naturgemäß auch ein Beitrag zum flächensparenden Bauen in einer Region, wo noch immer das Einfamilienhaus dominiert. </p>



<p>Das Konzept, das sieht man, ist aufgegangen. Acht dreigeschoßige Baukörper, im Volumen am Zürcherhaus orientiert, alle unterschiedlich, alle zueinander gedreht und variiert, um ein typisch vorarlbergerisches Haufendorf zu simulieren. Quartiersplatz, Brunnen, Mauer und Anger als dorftypische Elemente. Die 67 Wohnungen von 37 bis 91 Quadratmeter – ein Drittel davon Eigentum, der Rest Miete und Mietkauf – sind alle mit Loggien ausgestattet. Die einheitliche Holzfassade sorgt für Ländle-Wiedererkennungswert, das Innere der Häuser ist eine Kombination aus Stahlbeton und Hybridbauweise. Der Innenhof – auch eine Besonderheit – wird gemeinsam von der Stadt und der Wohnbauselbsthilfe verwaltet. Ein echtes Stück öffentlicher Raum.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="752" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-2-1024x752.jpg" alt="" class="wp-image-39870" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-2-1024x752.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-2-300x220.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-2-613x450.jpg 613w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-2-768x564.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Zuhause-im-Fuenf-Sterne-Dorf-2.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Anger für alle: Auf private Freiräume wurde zugunsten von Großzügigkeit verzichtet, die Wohnungen bekamen dafür Loggien</figcaption></figure>



<h2>Kontext und Dichte</h2>



<p>„Es war die große Frage, wie man den Kontext und die hohe Dichte unter ein Dach bringt“, erklärt Architekt Richard Scheich von feld72. „Die Idee war, Nähe und Weite zu schaffen zwischen den Häusern. Das impliziert die Form eines Dorfes – Gasse und Anger.“ Ein Vorteil, so Scheich, war, die Förderung des Landes Vorarlberg für den Holzbau. Das erlaubte auch spielerische Details, wie die Neuinterpretation von Faschen um die Fenster – eben in Holz, anstatt in Putz&#8230;</p>



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		<title>Bauen mit dem Salz der Erde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:23:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Biennale-Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate zeigte 2021, wie man aus vermeintlich wertlosen Industrieresten neue Räume bauen kann. — MAIK NOVOTNY Braun und krustig liegen sie wie Spielzeuge aufgetürmt: 3.000 Module, aufgetürmt zu einem fast drei Meter hohen Kreis. Ein rundes Heiligtum des Recyclings für die Besucher der Architekturbiennale Venedig 2021. Der Pavillon der Vereinigten [&#8230;]</p>
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<p>Der Biennale-Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate zeigte 2021, wie man aus vermeintlich wertlosen Industrieresten neue Räume bauen kann. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Braun und krustig liegen sie wie Spielzeuge aufgetürmt: 3.000 Module, aufgetürmt zu einem fast drei Meter hohen Kreis. Ein rundes Heiligtum des Recyclings für die Besucher der Architekturbiennale Venedig 2021. Der Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate widmete sich einer besonderen Art der Baustoffgewinnung: Der Magnesiumoxid-Zement wurde gewonnen aus den brackigen Resten der Salzgewinnung am Persischen Golf. </p>



<p>Die Kuratoren und Architekten Wael Al Awar and Kenichi Teramoto zeigten in Kooperation mit mehreren Universitäten, wie man an einem der verschwenderischsten Orte der Welt ein neues Bewusstsein für zirkuläres Bauen schaffen kann. „In unserer gemeinsamen Forschung nach einer Alternative für Portlandzement haben wir nach lokalen Ressourcen gesucht.“ Der harte, beständige Zement aus den Sabkhas, den natürlichen Entsalzungsanlagen, lässt sich in vielfältige Formen pressen. Damals gab es den Goldenen Löwen bei der Biennale, und der Impuls, vor Ort nach klimaschonenden Ressourcen zu suchen, ist heute dringender denn je.</p>



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		<title>Mobilität neu gedacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Tag startet damit, die Kids mit dem Fahrrad in die Schule zu bringen. Weiter geht’s öffentlich in die Arbeit. Am Wochenende wird mit dem „geshareden“ Kombi mit Kind und Kegel zur Urli gefahren, sie lebt abseits einer Bus- und Bahnhaltestelle. Der Großeinkauf wird am Samstag vorher noch schnell mit dem Lastenrad erledigt. Dieses wird [&#8230;]</p>
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<p>Der Tag startet damit, die Kids mit dem Fahrrad in die Schule zu bringen. Weiter geht’s öffentlich in die Arbeit. Am Wochenende wird mit dem „geshareden“ Kombi mit Kind und Kegel zur Urli gefahren, sie lebt abseits einer Bus- und Bahnhaltestelle. Der Großeinkauf wird am Samstag vorher noch schnell mit dem Lastenrad erledigt. Dieses wird – genauso wie der Kombi – vom bewohnereigenen Mobilitätsverein verwaltet.<br> Und Schnitt. </p>



<p>Zurück in der Realität stehen wir in einem geförderten Neubauprojekt in Wien auf der nordöstlichen Seite der Donau, zwei Kilometer entfernt von der nächsten U-Bahn. Spricht man mit den Mitarbeitern der Vertriebsabteilung des Wohnprojektes, so scheint das Vorhandensein eines Parkplatzes ähnlich wichtig wie das Vorhandenseins einer eigenen Toilette, statt der am Gang. Alle Versuche, die frische Bewohnerschaft für ein gemeinsames Mobilitätskonzept zu motivieren (in Form von vielzähligen Workshops, Infoabenden und Bewohnertreffs) sind gescheitert. </p>



<p>Doch so viel Hindernisse und Schwarzmalerei müssen auch nicht sein. Eine realistische zukünftige Mobilität im städtischen Bereich liegt wohl irgendwo dazwischen. Die Idee, die Stellplatzverpflichtung zu verändern und mit bedarfsorientierten Mobilitätskonzepten zu verknüpfen, ist sinnvoll und wichtig. Nur stehen viele Bauträger vor der großen Frage des „Wie?“. Ein Betreiber für Car- oder Bikesharing im neuen Wohnprojekt ist schnell gefunden, nur will dieser auch monatlich bezahlt werden. </p>



<p>Hier haben es die Projekte, welche ohne Fördermittel arbeiten, einfacher und können die Kosten in Miete oder Kaufpreis einberechnen. Im geförderten Wohnbau sucht man hier (noch) vergeblich nach einer langfristigen Lösung, die über eine finanzielle Anschubhilfe der ersten ein bis zwei Jahre hinausgeht. Ein möglicher Ansatz ist die Gründung eines Mobilitätsvereines, der das Angebot betreibt. Dieser ist aber personengebunden und steht bei mangelndem Interesse seitens der Bewohnerschaft oder Umzügen vor großen Herausforderungen.</p>



<p><strong>Bewusstseinsbildung und Verhaltensänderung</strong></p>



<p>Eine wichtige Möglichkeit zur Bewusstseinsbildung und Verhaltensänderung ist eine vorzeitige Information der Wohnungsinteressenten durch die Vertriebsabteilung und die Wohnberatung Wien. „Hier wird ein Projekt mit geteilter Mobilität errichtet, es gibt nur wenige Kfz-Stellplätze, das Projekt ist für Sie geeignet, wenn Sie kein eigenes Auto haben.“ Optimalerweise stehen die zukünftigen Bewohner rechtzeitig fest, sodass im Zuge des Community- Buildings auf die Mobilitätsbedürfnisse reagiert oder ein gemeinsames Konzept erarbeitet werden kann. Wer aber zahlt für das möglicherweise entstehende Minus, wenn die eingenommenen monatlichen Nutzungsentgelte die monatlichen Fixkosten nicht decken? </p>



<p>Ich muss Sie enttäuschen, leider bleibe ich Ihnen auch hier eine pauschal gültige Antwort darauf schuldig. Ich kann Ihnen nur versuchen Tipps zu geben, wie es nicht so weit kommt: </p>



<p>Konzipieren Sie bedarfsorientiert und zielgruppenorientiert, schaffen Sie Angebote für Jung und Alt. Fragen Sie Bewohner was sie brauchen, sorgen Sie für Niederschwelligkeit und Einfachheit in der Buchung und der Zugänglichkeit (nicht extra eine Karte oder einen Schlüssel irgendwo abholen müssen), „Insellösungen“ machen nicht immer Sinn, also Angebote, die nur für Anzahl X Bewohner zugänglich sind. Überlegen Sie sich, das Angebot für die Nachbarschaft oder Bestandswohnungen Ihres Unternehmens im Grätzel zu öffnen. </p>



<p>Sinnvoll kann auch die Kooperation mit gewerblichen Nutzern aus der Umgebung sein, zumal diese Nutzungen meist zu anderen Tageszeiten stattfinden. So kann ein Wohnbau-Sharing- Auto tagsüber von Vertriebsmitarbeitern einer Firma genutzt werden und wird abends und am Wochenende zum (Familien-)Ausflugsmobil. Schaffen Sie Bewusstsein für die zwiespältige Bedeutung eines eigenen Autos in der Stadt und dessen Kosten! </p>



<p>Mein Lieblingszitat entstammt einem Infoabend für Bewohner eines Sanierungsprojektes in dem ein Carsharing gestartet werden sollte: „Jetzt hamma da so Autos zum Teilen und sollen für die zahlen, in der Garage hab ich mein eigenes Auto stehen, des kost mich garnix!“ </p>



<p>Und manchmal ist ein projekteigenes Sharing mit neu angeschafften Fahrzeugen auch nicht das Richtige&#8230;</p>



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		<title>Der Gap zwischen Wunsch und Wirklichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:02:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim 73. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“ stand das Thema soziale Nachhaltigkeit im Zentrum. Oft sind die Konzepte ambitioniert – doch die Wirklichkeit sieht dann anders aus. Soziale Nachhaltigkeit verlangt viel Zeit, Kreativität und ein positives Miteinander von Planern, Bauträgern, Hausverwaltung und Bewohnern.— GISELA GARY Der Andrang war groß. Einerseits erwies sich die exklusive Führung [&#8230;]</p>
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<p>Beim 73. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“ stand das Thema soziale Nachhaltigkeit im Zentrum. Oft sind die Konzepte ambitioniert – doch die Wirklichkeit sieht dann anders aus. Soziale Nachhaltigkeit verlangt viel Zeit, Kreativität und ein positives Miteinander von Planern, Bauträgern, Hausverwaltung und Bewohnern.<br>— GISELA GARY</p>



<p>Der Andrang war groß. Einerseits erwies sich die exklusive Führung durch die Schluss-Präsentation der Internationalen Bauausstellung, IBA, Ausstellungszentrum der IBA Wien, in der Nordwestbahnstraße als Magnet – anderseits ist das Thema Planung und Organisation der sozialen Nachhaltigkeit in Wohnbauten eines der Knackpunkte, das nicht nur vor dem Hintergrund der Teuerungen, der Energiekrise, dem Mangel an günstigen Wohnraum und den explodierenden Bau- und Mietkosten die Wohnungswirtschaft beschäftigt. „Hausherr“ Kurt Hofstetter, Koordinator der IBA_ Wien – Neues soziales Wohnen, führte persönlich durch die Highlights der IBA-Projekte und zeigte sich beeindruckt über das große Interesse der Teilnehmer des Symposiums. </p>



<p>Nach der Begrüßung durch Dieter Groschopf, stv. Geschäftsführer wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung, er versäumte nicht, auf die Vorreiterrolle Wiens hinzuweisen: „soziale Nachhaltigkeit war in der Stadt Wien schon lange vor der Einführung des Vier-Säulen-Modells gelebte Praxis“ – gewährte Christoph Reinprecht, Institut für Soziologie und wissenschaftlicher Leiter für Europäische Studien an der Universität Wien, Einblicke in Regeln, Mechanismen und Skurrilitäten der soziale Nachhaltigkeit: „Soziale Nachhaltigkeit ist halt so ein Begriff – da kann man in Wahrheit alles hineinpacken. Tatsächlich ist der Begriff aus Soziologensicht problematisch, weil er in der Zukunft stattfindet. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="309" height="293" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2.jpg" alt="" class="wp-image-39844" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2.jpg 309w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2-300x284.jpg 300w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /><figcaption>Kurt Hofstetter, Koordinator der IBA_Wien – Neues soziales Wohnen, führte persönlich durch die Ausstellung.</figcaption></figure>



<p>Es gibt Kollegen, die bezeichnen den Slogan soziale Nachhaltigkeit als inkohärent und reaktionär. Er beschreibt das Unvorstellbare. Doch was ist das Neue am sozialen Wohnbau? Dass das antizipierende Bewusstsein trainiert wird, und das ist spannend.“ Reinprecht betonte, dass das Wiener Wohnmodell auf eine große Gruppe abzielt und eben nicht nur auf sozial benachteiligte Menschen. „Doch was ist sozial? Das impliziert leistbares Wohnen und dieses Thema ist weltweit in der Krise. Bei der sozialen Nachhaltigkeit ist die Partizipation die entscheidende Frage – das heißt, da ist auch die Hausverwaltung gefordert“, so Reinprecht. Quartier ist nicht gleich Gemeinschaft – die Wohnund Lebensqualität definiert sich nicht nur durch die Ausstattung des Hauses, sondern auch durch das Umfeld. </p>



<p>Und da sieht Reinprecht die Schlüsselrolle im Besiedlungsmanagement, dass die Herkulesaufgabe für die Gemeinschaftsbildung leistet. Er will auch den Bewohnern mehr zutrauen – und Bauträger sollen wagen, das Unvorstellbare zu denken. Für ihn ist das Idealbild der gelungenen sozialen Nachhaltigkeit die versöhnte Gesellschaft. Ein romantischer Anspruch?</p>



<p>Ganz und gar nicht, wie die Diskussion der Experten zeigte. Wien hat in puncto soziale Nachhaltigkeit die Nase vorn, doch auch in den Bundesländern gibt es innovative Ansätze. Martin Franzmair, Projektleitung bei der IIG – Innsbrucker Immobiliengesellschaft, erzählte vom Campagne-Areal in Innsbruck, ein neuer Stadtteil mit 1.1000 Wohnungen: „Unser Anspruch war, das Quartier zu einem Grätzel zu entwickeln, wo ein gutes Leben für alle möglich ist, dazu banden wir die Bevölkerung und zukünftigen Bewohner aktiv ein.“ Katharina Bayer, einszueins Architektur und Mitglied des Beirats der Wiener Wohnbauinitiative, betonte die Notwendigkeit, den Bestand ebenso zu bedenken, dort ist die soziale Nachhaltigkeit meist eine größere Herausforderung als im Neubau&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Einblicke in die Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:05:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die IBA_Wien geht ins Finale mit einem dicht gepackten Herbstprogramm. Dabei wird nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch nach vorne geschaut. — MAIK NOVOTNY Wie wohnen wir morgen? Das ist die Frage, die die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 in den Raum stellt. Der Raum: Das ist zum einen die große Ausstellungshalle am ehemaligen Nordwestbahnhof, wo [&#8230;]</p>
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<p>Die IBA_Wien geht ins Finale mit einem dicht gepackten Herbstprogramm. Dabei wird nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch nach vorne geschaut. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Wie wohnen wir morgen? Das ist die Frage, die die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 in den Raum stellt. Der Raum: Das ist zum einen die große Ausstellungshalle am ehemaligen Nordwestbahnhof, wo seit Ende Juni die Schlusspräsentation zu sehen ist. Der Raum: Das ist auch die ganze Stadt Wien, in der die IBA-Projekte verteilt sind, die sich mit einem dichten Programm aus täglichen Führungen, Exkursionen und Routen erkunden lassen. Der Raum: Das ist nicht zuletzt der Wohnraum selbst. </p>



<p>Wie dieser morgen aussehen könnte, lässt sich zum Beispiel in der Seestadt Aspern erfahren. Der Gemeindebau neu auf dem Baufeld H4B neben dem Elinor-Ostrom-Park (Bauträger: Wigeba, Architektur: wup wimmerundpartner) mit 74 Wohneinheiten wird zwar erst 2023 fertig, im Rahmen der IBA_Wien wurde jedoch jetzt schon eine 52 Quadratmeter große Musterwohnung fertiggestellt, die im Maßstab 1:1 flexible Wohnsituationen ermöglicht – ganz in Weiß möbliert und bereits von einem Bewohner getestet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2.jpg" alt="" class="wp-image-39814" width="700" height="405" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2.jpg 700w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2-300x174.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption>Der Gemeindebau Neu im Quartier „Am Seebogen“ (Bauträger Wigeba) wird 2023 fertiggestellt</figcaption></figure>



<p>Explizites Ziel war hier, angesichts des begrenzten finanziellen Rahmens die Qualitäten im Innenraum zu maximieren, um hier bestmögliche Wohnqualität zu schaffen. Durch Schiebewände und zwei Zugänge pro Zimmer kann zum Beispiel eine Typ-B-Wohnung wie eine Vier-Zimmer-Wohnung genutzt werden und der Grundriss problemlos fürs Homeoffice, für nur gelegentlich anwesende Angehörige von Patchworkfamilien oder Tagespfleger angepasst werden.</p>



<h2>Raumwunder Am Seebogen</h2>



<p>„Ich wollte am liebsten gleich selbst einziehen!“ zeigt sich IBA-Koordinator Kurt Hofstetter nach der Schauwohnungs- Ortsbeschau begeistert. Zu besichtigen ist das Raumwunder bei jeder IBA-Quartiersführung im Quartier „Am Seebogen“ (hier befindet sich auch die IBA-Außenstelle im Forum Am Seebogen), oder am 29. September mit den Architekten. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="737" height="655" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3.jpg" alt="" class="wp-image-39815" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3.jpg 737w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3-300x267.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3-506x450.jpg 506w" sizes="(max-width: 737px) 100vw, 737px" /><figcaption>Ausstellungsführung in der IBA_Wien-Schlusspräsentation in der Nordwestbahnhalle</figcaption></figure>



<p>„Es empfiehlt sich sehr, das Angebot mit Führungen anzunehmen“, rät Hofstetter. „Auch ich habe dadurch viel gelernt, was ich vorher nicht wusste.“ Nicht nur in der Seestadt, auch im Sonnwendviertel sind viele fachlich kompetente Führungen im Herbst buchbar. „Ein Angebot in dieser Fülle und Komplexität wird es in Wien lange nicht mehr geben“, sagt Hofstetter. Eine dringende Empfehlung für alle Interessierten, den Terminkalender im Herbst zu füllen&#8230;.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
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		<title>Trendstudie „Hybrid Homes”: Wie wohnen wir im Jahr 2030 in Deutschland?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 18:25:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsinstitut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter der Leitfrage „Wie wohnen wir im Jahr 2030?” hat das Zukunftsinstitut im Auftrag von Mc- Makler erstmalig die Trendstudie „Hybrid Homes: Wohnen in hybriden Welten” entwickelt und die zukünftigen Trends im Bereich Leben und Wohnen in Deutschland analysiert. Die Trendstudie identifiziert hierbei drei zentrale Lebensräume, welche die Zukunft des Wohnens maßgeblich mitbestimmen: die „15-Minuten-Stadt“, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/trendstudie-hybrid-homes-wie-wohnen-wir-im-jahr-2030-in-deutschland/">Trendstudie „Hybrid Homes”: Wie wohnen wir im Jahr 2030 in Deutschland?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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<p>Unter der Leitfrage „Wie wohnen wir im Jahr 2030?” hat das Zukunftsinstitut im Auftrag von Mc- Makler erstmalig die Trendstudie „Hybrid Homes: Wohnen in hybriden Welten” entwickelt und die zukünftigen Trends im Bereich Leben und Wohnen in Deutschland analysiert. Die Trendstudie identifiziert hierbei drei zentrale Lebensräume, welche die Zukunft des Wohnens maßgeblich mitbestimmen: die „15-Minuten-Stadt“, „Subtopia“ sowie die „Progressive Provinz“. </p>



<p>Zudem verändert die fortschreitende Segmentierung von Städten und die Diversifizierung von Land und Speckgürtel auch die Rolle des Maklers und erfordert neues Detailwissen: Kiez, Quartier, Nachbarschaft sowie digitales Know-how werden zu den Spezialgebieten des Maklers der Zukunft.</p>



<h2>Wohnen in der Großstadt: Die 15-Minuten-Stadt ist ein Ort der Konnektivität</h2>



<p>Neben dem bekannten Trend hin zur Stadtflucht durch die Pandemie wandelt sich die Großstadt selbst zur 15-Minuten-Stadt. Jedes Stadtviertel bietet Nahversorgung und Angebote für Freizeit und Bildung in einem Radius von einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die kurzen Wege sparen im Alltag viel Zeit, die Städter lieber in ein vielfältiges Kulturangebot investieren.</p>



<h2>Massiver Zulauf im Speckgürtel: Vororte vereinen das Beste aus Stadt und Peripherie und werden zum Hotspot</h2>



<p>In vier der sieben größten deutschen Städte ist die Nachfrage nach Wohneigentum im Speckgürtel höher als in der Stadt1. Für alle, die sich nicht zwischen Großstadttrubel und Landidylle entscheiden können, entsteht ein neuer Sehnsuchtsort: Subtopia. Im Speckgürtel entwickeln sich suburbane Zentren, sogenannte „Speckwürfel“. Das Motto: Raus aus dem Szene-Kiez, rein ins Vorstadtabenteuer. Dabei ziehen Kaffeerösterei, Unverpackt-Laden und Yoga-Studio mit. Die steigende Nachfrage führt zur Entstehung von immer mehr Communities, bei denen der Gemeinschaftsgedanke klar im Vordergrund steht.</p>



<h2>Das Dorf im Wandel: Dörfer und ländliche Regionen erleben in den nächsten Jahren ein Comeback</h2>



<p>Dörfer und rurale Regionen erleben eine Renaissance. Die „Progressive Provinz” besticht durch Weltoffenheit, Beziehungsqualität und nahezu unendlichen Gestaltungsspielraum für Immobilieninteressenten. Zweitwohnsitze in Verbindung mit Home-Office kommen vor allem für Besserverdienende und Jüngere in Frage. Wer aufs Land zieht, muss nicht mehr die langen Wegzeiten zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen. </p>



<p>Trends der Achtsamkeit und des gesunden Wohnens mit hoher Lebensqualität werden immer bedeutsamer. Wer es sich leisten kann, sucht einen Wohnort in Naturnähe und ohne Lärmbelästigung. Nachhaltig leben zu können, ist angesichts des Trends um „Green Pressure” – dem deutlich zunehmenden Druck zum ökologischen Handeln – ebenso ein stetig wachsendes Bedürfnis.</p>



<h2>Der Makler der Zukunft: hyperlokale Expertise und echtes Interesse am Menschen</h2>



<p>Die fortschreitende Segmentierung von Städten und die Diversifizierung von Land und Speckgürtel erfordern von Maklern neues Detailwissen: Kiez, Quartier, Straße und Nachbarschaft werden zu den Spezialgebieten des Maklers der Zukunft. Mit Big-Data-Software und Künstlicher Intelligenz wird die punktgenaue Immobilienwertermittlung zudem technologisch eine maßgebliche Rolle spielen. Der Makler der Zukunft kann innerhalb von Sekunden den Wert einer Immobilie nicht nur auf Bezirksebene ermitteln, sondern punktgenau für jedes Haus in einer Straße. </p>



<p>Zudem wird in Zeiten boomender Proptech-Angebote und vollautomatisierter Immobilienportale der persönliche Kontakt zwischen Makler und Kunde immer wichtiger. Verkäufer und Käufer sehnen sich nach einem hyperlokalen Ansprechpartner vor Ort – egal ob in der Stadt, der Peripherie oder auf dem Land. Der Immobilienpartner überzeugt mit Expertise, Gemeinschaftssinn und einem breiten Serviceangebot und steht dem Kunden auch nach Vertragsabschluss mit Rat und Tat zur Seite&#8230;</p>



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		<title>Auswirkungen und Entwicklungen der neuesten Tech-Trends aus dem Silicon Valley, auch für uns – Prof. Dr. Claus Kleber spricht Klartext</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 14:50:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Claus Kleber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Anchorman des „heute journal“ informierte uns Prof. Dr. Claus Kleber fast zwei Jahrzehnte lang über das Geschehen in der Welt. Dabei ist er nicht nur auf dem nationalen Parkett zu Hause, sondern gilt als einer der besten Kenner der US-amerikanischen Politik und Medienlandschaft. In seiner Keynote „Die Zukunft wird ein Wahnsinn – wie Silicon [&#8230;]</p>
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<p>Als Anchorman des „heute journal“ informierte uns Prof. Dr. Claus Kleber fast zwei Jahrzehnte lang über das Geschehen in der Welt. Dabei ist er nicht nur auf dem nationalen Parkett zu Hause, sondern gilt als einer der besten Kenner der US-amerikanischen Politik und Medienlandschaft.</p>



<p>In seiner Keynote „Die Zukunft wird ein Wahnsinn – wie Silicon Valley das Schicksal der Menschheit steuert“ auf dem Aareon Kongress 2022 gewährt er einen exklusiven Einblick in seine aktuelle Reportage, die basierend auf dem 2016 erschienenen Film „Schöne neue Welt“ ein Update über die Auswirkungen und Entwicklungen der neuesten Tech-Trends aus dem Silicon Valley gibt – speziell aus europäischer Sicht. Neben dem schillernden Faszinosum Silicon Valley geht es dem Journalisten dabei vor allem um die Bedeutung, die die bahnbrechenden Technologien für Menschheit und Menschlichkeit haben.</p>



<p><em>Bereits 2016 waren Sie für den Dokumentarfilm „Schöne neue Welt“ im Silicon Valley und haben dort viele Pioniere interviewt. Wie war Ihr Eindruck nun fünf Jahre später, als Sie für Ihre neue Reportage zurückgekehrt sind? Welche Entwicklung, welche Technologie hat Sie am meisten überrascht oder auch fasziniert?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es hat sich vieles verändert, der Fortschritt ist rasant weitergegangen, aber mir fiel vor allem die veränderte Stimmung auf. 2015/16 stießen wir auf Zuversicht und ein fast unbändiges Selbst bewusstsein. Wenn die Tür erst einmal geöffnet wurde – was alles andere als einfach war –, gab es auch große Lust, mit uns zu sprechen. Man hatte ja etwas Großartiges zu verkaufen. </p><p>Aber dann kamen schnell hintereinander die Erfolge der Brexit-Bewegung in Großbritannien und die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Beides wäre wohl ohne die sogenannten Sozialen Medien, die Werkzeuge und Geschöpfe von Silicon Valley nicht möglich gewesen. Seitdem ist es sehr viel schwieriger geworden, in diese Betriebe hineinzukommen. Dabei sind die Entwicklungen dort noch aufregender geworden.</p><cite>Prof. Dr. Claus Kleber</cite></blockquote>



<p><em>Sie haben für Ihre erste Reportage über das Silicon Valley Astro Teller, den Leiter von Google X, interviewt. Der sagte, auch wenn die digitale Revolution die Menschen überfordert, sei es effektiver, die Gesellschaft an die Technologie anzupassen, als umgekehrt. Welche moralischen und gesellschaftlichen Folgen ergeben sich dadurch Ihrer Meinung nach?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Astro ist ein faszinierender Kerl, umfassend gebildet und hoch dynamisch. Ich fand ihn beeindruckend. Er kann einen großen Beitrag für technischen Fortschritt leisten. Aber es muss Grenzen geben für das, was solche Zauberlehrlinge machen. Wir müssen darauf drängen, dass technische Entwicklungen, die unsere gesamte Gesellschaft grundstürzend verändern werden, nicht allein den Ingenieur*innen und Risiko-Kapitalgebern überlassen werden dürfen. Die Gesellschaft, wir alle, müssen Rechenschaft einfordern und Raum für Überlegung und Steuerung schaffen.</p><cite>Prof. Dr. Claus Kleber</cite></blockquote>



<p><em>Im Film „Schöne neue Welt“ werden Forderungen laut, die technologischen Möglichkeiten des Silicon Valley einzuschränken, um ein moralisches Minenfeld zu vermeiden. Gleichzeitig scheint die Legislative zu behäbig zu sein, um darauf angemessen reagieren zu können. Wie schätzen Sie den Mangel an Regulation durch Washington in Bezug auf das Silicon Valley und dessen immer weitergreifende Technologie- Innovationen ein?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/Auswirkungen-entwicklungen-Tech-Trends-Claus-Kleber-Gespraech-Silicon-Valley.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/Auswirkungen-entwicklungen-Tech-Trends-Claus-Kleber-Gespraech-Silicon-Valley.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



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