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	<title>Modulares Bauen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Modulares Bauen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>smart, modular und just in time: So wird in Zukunft gebaut – Eine Umfrage mit 42 Entscheidern aus der Baustoffindustrie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2020 20:04:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus Thinktanks, Forschungslaboren und dem Silicon Valley kommen ständig neue Entwicklungen und Entwürfe, die Bauen, Städteplanung und Wohnen in Zukunft grundlegend umkrempeln werden. Nachhaltiger, digitaler und effizienter sollen die Bauprozesse der Zukunft werden. Aber wie wirklichkeitsnah sind diese Zukunftsvisionen? BauInfoConsult hat 42 Entscheider aus der Baustoffindustrie in einer Online-Befragung um eine Einschätzung gebeten: Welche Entwicklungen [&#8230;]</p>
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<p>Aus Thinktanks, Forschungslaboren und dem Silicon Valley kommen ständig neue Entwicklungen und Entwürfe, die Bauen, Städteplanung und Wohnen in Zukunft grundlegend umkrempeln werden. Nachhaltiger, digitaler und effizienter sollen die Bauprozesse der Zukunft werden. Aber wie wirklichkeitsnah sind diese Zukunftsvisionen? </p>



<p>BauInfoConsult hat 42 Entscheider aus der Baustoffindustrie in einer Online-Befragung um eine Einschätzung gebeten: Welche Entwicklungen sind aus Herstellersicht für den Markt relevant und welche halten sie für rein akademische Kopfgeburten? Und welche eben noch gehypten Trends stehen in der Coronakrise plötzlich wieder auf dem Prüfstand?</p>



<p>Die Industrie sieht vor allem im modularen Bauen großes Potenzial: 90 Prozent der Befragten sind sich einig, dass der Einsatz von überwiegend vorgefertigten Modulen das Bauen der Zukunft immer mehr prägen wird. Dass die Hersteller hier Vorteile sehen, liegt auf der Hand: </p>



<p>Schließlich versprechen die Entwickler gegenüber den konventionellen <strong>Bauweisen termingerechtere und wesentlich schnellere Fertigstellungen</strong>. Außerdem würde ein stärkerer Einsatz von Modulen die Position erfolgreicher Industrieanbieter langfristig natürlich deutlich stärken. </p>



<p>Gegenwärtig ist das aber noch Zukunftsmusik, insbesondere auf dem stark von konventioneller Bauweise geprägten deutschen Markt. Noch weniger in der Praxis vorhanden ist bislang das Konzept der umfassend vernetzten Wohnanlagen und Kommunen („Smart City“), also einer vernetzten Erweiterung des „Smart Home“-Phänomens um ganze zusammenhängende Siedlungen. </p>



<p>Die Hersteller verbuchen die Vision der transparenten, kommunizierende Stadt keineswegs unter der Rubrik Science-Fiction: 60 Prozent sehen in der stärkeren Vernetzung des Wohnens über die eigenen vier Wände hinaus großes Potenzial. </p>



<p>Schließlich ermöglicht die smarte Stadt auch effizientere und sparsamere Energienutzung und verbindet sich damit mit der Klimadebatte und der Forderung nach nachhaltigeren und energieeffizienteren Wohnformen und Bauweisen. </p>



<p>Auf der Materialebene trägt natürlich die Vermeidung von Sondermüll und Recycling zu mehr Umweltfreundlichkeit bei. Die Entwicklung recyclingfähiger Baustoffe nach dem Cradle to Cradle- Prinzip hält dementsprechend auch jeder zweite Hersteller für einen Trend mit künftigem Marktgewicht. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="844" height="544" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/05/WOWIheute-Technik-AG107-1.jpg" alt="" class="wp-image-33633" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/05/WOWIheute-Technik-AG107-1.jpg 844w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/05/WOWIheute-Technik-AG107-1-300x193.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/05/WOWIheute-Technik-AG107-1-768x495.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/05/WOWIheute-Technik-AG107-1-698x450.jpg 698w" sizes="(max-width: 844px) 100vw, 844px" /></figure>



<p>Neben der ökologischeren Bauweise wird die Baubranche in Zukunft auch mit den immer knapper werdenden Flächen konfrontiert. In den Ballungsräumen mit hohem Neubaubedarf ist das Bauland derzeit besonders teuer und rar &#8211; und in den nächsten Jahren werden wohl vermehrt auch ökologische Bedenken gegen die Versiegelung von Flächen dazukommen.&nbsp;</p>



<p>Ein kreativer Umgang mit den bestehenden Bauflächen wird daher immer mehr zum Gebot der Stunde – etwa durch mehr Stockwerke im Neubau als hierzulande eigentlich üblich oder eben durch „Anbau in die Höhe“. Auch jeder vierte Hersteller rechnet damit, dass angesichts des knappen Baulandangebots und der verstärkten Wohnraumnachfrage Dachaufstockungen immer üblicher werden&#8230;</p>



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		<title>Dresden: Vonovia baut eine Schlange &#8211; Modular und seriell und dennoch keine „Platte“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 19:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäude/Umfeld]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG139]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
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		<category><![CDATA[Vonovia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schon in anderen deutschen Städten realisiert Europas führendes Wohnungsunternehmen Vonovia nun auch in Dresden Wohngebäude in Alho-Modulbauweise. Zwei dreigeschossige Punkthäuser sind bereits bezogen, eine Häuserzeile entlang der Reicker Straße im Stadtteil Reick ist derzeit noch in Bau. Dass der moderne Modulbau eine dem Massivbau mindestens ebenbürtige Bauart mit vielen Vorteilen ist, hat sich unter [&#8230;]</p>
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<p>Wie schon in anderen deutschen Städten realisiert Europas führendes Wohnungsunternehmen Vonovia nun auch in Dresden Wohngebäude in Alho-Modulbauweise. Zwei dreigeschossige Punkthäuser sind bereits bezogen, eine Häuserzeile entlang der Reicker Straße im Stadtteil Reick ist derzeit noch in Bau. Dass der moderne Modulbau eine dem Massivbau mindestens ebenbürtige Bauart mit vielen Vorteilen ist, hat sich unter Bauherren und Planern inzwischen etabliert.</p>



<p>Damit auch die Dresdner Bürger ihre Sorge, Modul-Wohngebäude seien nichts anderes als die „neue Platte“ verlieren, legte das Architekturbüro Lorenzen Mayer aus Berlin beim Entwurfsprozess ganz besonders großen Wert auf die stimmige Einbindung der Bauten in den städtebaulichen Kontext. Die Architekten plädierten für eine Architektursprache mit Satteldächern und Grundrissen auch mal abseits des rechten Winkels. Modulbauweise kann auch das! </p>



<p>In ihrem Bemühen möglichst schnell kostengünstige und dennoch qualitativ hochwertige Wohngebäude zu realisieren, hat Vonovia die Modulbauweise für sich entdeckt. Zusammen mit Alho sind bereits mehrere Projekte realisiert worden, bei denen das Wohnungsbauunternehmen vorhandene Standorte erfolgreich nachverdichten oder Quartiere komplett neu errichten konnte – immer individuell gestaltet und präzise auf den vor Ort ermittelten Wohnbedarf zugeschnitten.</p>



<h2>Innerstädtische Brachfläche für Nachverdichtung nutzen</h2>



<p>In Dresden besitzt Vonovia bereits rund 38.500 Wohnungen. 74 neue zusätzliche Einheiten werden derzeit im Umfeld der Reicker / Prohliser Straße im Süden der Stadt errichtet. Vonovia belebt damit im Sinne der innerstädtischen Nachverdichtung eine 10.000 Quadratmeter große Grundstücks-Brache neu. </p>



<p>Im Rahmen des Bund- und Länderförderprogrammes „Stadtumbau Ost“ war diese bereits im Jahr 2003 nach dem Rückbau mehrerer Plattenbauten entstanden und seither ungenutzt geblieben. Nach der Bereinigung der Fläche von Kellerresten im Erdreich konnte Alho als Generalunternehmer im Juli mit der Erstellung der beiden Punkthäuser und der Häuserzeile beginnen. </p>



<p>Lorenzen Mayer Architekten übernahmen die architektonische Begleitung des Projektes. Sie zeichnen für den Entwurf und dessen stimmige Einbindung in den städtebaulichen Kontext verantwortlich. Dazu gehört auch ein mit dem Stadtplanungsamt abgestimmtes Farb- und Gestaltungskonzept für die Fassaden. </p>



<p>„Wir fanden den Ansatz, mit Modulbau schnell qualitätsvollen Wohnungsbau realisieren zu können, sehr attraktiv. Schließlich ist dies eine Herausforderung von gesellschaftlich hoher Relevanz“, erläutert Reinhard Mayer. </p>



<p>„Normalerweise geht die Modulbauweise im Entwurfsprozess von der kleinsten skalierbaren Einheit, also vom Modul aus – in Dresden haben wir uns der Aufgabe anders genähert und die Wohnanlage aus den örtlichen räumlichen Gegebenheiten heraus entwickelt. Die so entstandene Gebäude-Figur zusammen mit Alho zu modularisieren, war ein sehr spannender Prozess.“</p>



<h2>Zwei Punkthäuser und eine „Schlange“</h2>



<p>In der Zusammenarbeit zwischen Architekten und Modulbau-Spezialisten sind außergewöhnliche Gebäude mit insgesamt 6.500 qm Wohnfläche entstanden, die mit Satteldächern und differenziert gestalteten Putzfassaden eine stimmige Verbindung zur historischen, denkmalgeschützten Nachbarbebauung herstellen. Zwei dreigeschossige Punkthäuser in der Prohliser Straße mit insgesamt 12 Drei-, und Vierzimmerwohnungen sind bereits bezogen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/04/Gebu-Dresden-Vonovia-modulbau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/04/Gebu-Dresden-Vonovia-modulbau.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Wohnen über Lidl – Erster Modulbau in Berlin am Start</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 20:46:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Lidl]]></category>
		<category><![CDATA[Mixed-Use]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik AG104]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste Projekt für eine Lidl-Filiale mit Wohnbebauung in serieller Modulbauweise mit maxmodul steht kurz vor Baubeginn: Gemeinsam mit Lidl finalisiert maxmodul derzeit die Planungen für ein Mixed-Use-Immobilienprojekt mit insgesamt 26 Wohnungen und Lebensmitteleinzelhandel. Das moderne und nachhaltige Modulgebäude soll in der Hönower Straße 97-99 in Berlin-Mahlsdorf entstehen. Die über der Lidl-Filiale liegenden Wohnungen bestehen [&#8230;]</p>
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<p>Das erste Projekt für eine Lidl-Filiale mit Wohnbebauung in serieller Modulbauweise mit maxmodul steht kurz vor Baubeginn: Gemeinsam mit Lidl finalisiert maxmodul derzeit die Planungen für ein Mixed-Use-Immobilienprojekt mit insgesamt 26 Wohnungen und Lebensmitteleinzelhandel. </p>



<p>Das moderne und nachhaltige Modulgebäude soll in der Hönower Straße 97-99 in Berlin-Mahlsdorf entstehen. Die über der Lidl-Filiale liegenden Wohnungen bestehen aus insgesamt 114 Raummodulen, die in der maxmodul-Baufabrik mit einem sehr hohen Vorfertigungsgrad und höchster Präzision produziert und im Anschluss auf der Baustelle montiert werden. Der Baubeginn ist für Frühsommer 2020 geplant, die Bauzeit soll weniger als ein Jahr betragen.</p>



<h2>Anwohner werden weniger durch die Baustelle beeinträchtigt</h2>



<p>Serielles, modulares Bauen ist ein Teil der Lösung für Wohnraummangel in Metropolen. Bauen mit maxmodul ist kostensicher, schnell und von gleichbleibend hoher Qualität. Für die Anwohner, die Städte und Lidl ergibt sich daraus eine Win-Win-Situation. </p>



<p>„Beim modularen Bauen verringert sich die Bauzeit deutlich. Dadurch können wir schneller wieder für unsere Kunden öffnen, wenn wir beispielsweise Filialen abreißen und mit Wohnungen neu bauen. Darüber hinaus bedeutet die kürzere Bauzeit, dass Anwohner weniger durch die Baustelle beeinträchtigt werden. Für die Städte bringen wir die Quartiersentwicklung voran, indem wir die Versorgung sichern und beispielsweise neuen, attraktiven Wohnraum schaffen“, erläutert Alexander Thurn, Geschäftsleiter Immobilien Projektentwicklung und Lagerexpansion bei Lidl Deutschland. </p>



<p>Wie bei klassisch gebauten Immobilien wird auch bei maxmodul größter Wert auf Individualität sowie architektonische und städtebauliche Qualität gelegt..</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/02/Bauen-boegl-lidl.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/02/Bauen-boegl-lidl.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Bezahlbar &#8211; Termingerecht &#8211; Höchste Qualität: Wohnungen im Modulbau. So wird gebaut. Beispiel ALHO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 20:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[ALHO]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Modulares Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik AG104]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnungsimmobilien, die auch den Anforderungen in der Zukunft standhalten, sind integral geplant: Sie bringen attraktive Architektur mit Ökonomie und Ökologie in Einklang und unterliegen einem Gesamtkonzept, das alle Phasen des Lebenszyklus betrachtet – von der Errichtung über den Betrieb bis hin zu Umnutzung, Sanierung und Abbruch. Sie berücksichtigen nicht nur die aktuellen Erfordernisse, sondern sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bezahlbar-termingerecht-hoechste-qualitaet-wohnungen-im-modulbau-so-wird-gebaut-beispiel-alho/">Bezahlbar &#8211; Termingerecht &#8211; Höchste Qualität: Wohnungen im Modulbau. So wird gebaut. Beispiel ALHO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wohnungsimmobilien, die auch den Anforderungen in der Zukunft standhalten, sind integral geplant: Sie bringen attraktive Architektur mit Ökonomie und Ökologie in Einklang und unterliegen einem Gesamtkonzept, das alle Phasen des Lebenszyklus betrachtet – von der Errichtung über den Betrieb bis hin zu Umnutzung, Sanierung und Abbruch. Sie berücksichtigen nicht nur die aktuellen Erfordernisse, sondern sind auf die Zukunft ausgerichtet.</p>



<p>Das Modulbauunternehmen ALHO hat sich zum Ziel gesetzt, individuell und für den Nutzer maßgeschneiderte Gebäude zu entwickeln und zu bauen, die umweltfreundlich, energieeffizient und in hohem Maße zukunftsorientiert sind. Modulbau-Kunden, seien es private Bauherren, Kommunen oder Wohnungsbaugesellschaften, sollen mit den hochwertigen Gebäuden langfristig sichere Investitionen tätigen. </p>



<p>Dafür wird das „Produkt ALHO-Raummodul“ konsequent und stetig weiterentwickelt. Der Einsatz smarter Technologien und innovativer Materialien, die dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck der Gebäude weiter zu verbessern, steht im Fokus der Forschung und Entwicklung. Und auch der Produktionsprozess im ALHO Werk selbst wird kontinuierlich optimiert. Bei der Verbesserung stehen vor allem Digitalisierung und die Automatisierung der Prozesse im Mittelpunkt.</p>



<h2>Das A und O: Optimale Kommunikation unter allen Planungsbeteiligten</h2>



<p>Um architektonisch qualitativ hochwertige Modulgebäude realisieren zu können, brauchen Architekten und Industrie einander und sie lernen voneinander. </p>



<p>Der gesamte Planungs- und Entscheidungsprozess beim modularen Bauen ist ein völlig anderer, als beim klassischen Bauen, wo ständig noch Veränderungen möglich sind, selbst wenn das Gebäude schon nahezu fertig ist. Beim modularen Bauen stehen alle Entscheidungsprozesse am Anfang, was von allen Beteiligten ein hohes Maß an planerischer Weitsicht und Disziplin erfordert. </p>



<p>Im Idealfall wird die Entscheidung für die Modulbauweise von Beginn an getroffen. So kann das Objektplanungs- Team im Modulbauunternehmen mit dem Bauherrn und seinem Architekten bereits in einer relativ frühen Planungsphase Hand in Hand arbeiten und beide dabei unterstützen, einen auf die Modulbauweise hin ausgerichteten Entwurf zu erstellen. </p>



<p>Bereits mit der Entscheidung für die Modulbauweise läuft dann die Zeit hin zum verbindlich festgelegten Fertigstellungstermin. Modulbauweise schafft Qualität, schnell und mit absoluter Termintreue. </p>



<p>Es kann aber auch vorkommen, dass eine Entwurfsplanung schon existiert, bevor die Modulbauweise ins Gespräch kommt. Auch die Umsetzung dieser zunächst systemunabhängigen Entwürfe in Modulbauweise ist möglich. Dann gilt es, gemeinsam ein Raster zu finden, das ästhetischen, wirtschaftlichen und produktionstechnischen Anforderungen gleichermaßen Rechnung trägt. </p>



<p>In allen Fällen aber ist die Kommunikation zwischen den Planungsbeteiligten der wichtigste Bestandteil erfolgreicher integraler Planung: Bevor die Module produziert werden ruft das Modulbauunternehmen alle Entscheidungen von Planerseite her gebündelt ab. Sobald die Produktion startet, läuft der getaktete Just-in-Time Prozess. Der Endtermin ist auf den Tag genau fixiert.</p>



<h2>Planungssicherheit und Qualitätsmanagement: BIM und IFC</h2>



<p>Durch modernste IFC-Technik (Industry Foundation Classes) werden bei ALHO Gebäudestrukturen, Daten, Werte und Attribute digital abgebildet und die unterschiedlichen Disziplinen am 3-D-Modell aufeinander abgestimmt..</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/02/Bauen-ALHO-WoWi-Teil3-BIM-Integrale-Planung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/02/Bauen-ALHO-WoWi-Teil3-BIM-Integrale-Planung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Serielles und modulares Bauen als Schlüssel für bezahlbaren Wohnungsbau? Antworten auf der Bautec 2020</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 01:17:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normen & Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[bautec]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>bautec bringt Akteure der Industrie, der Verbände und der Politik zusammen – Serielles und modulares Bauen im Fokus der bautec 2020 vom 18. bis 21. Februar 2020 – Fachkongress „Serielles Bauen in der Digitalisierung“ im Forum up#Berlin – bautec Kongress „Urbanes Wohnen – Positionen und Perspektiven“ Die Wohnungswirtschaft beobachtet seit fast zehn Jahren eine steigende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/serielles-und-modulares-bauen-als-schluessel-fuer-bezahlbaren-wohnungsbau-antworten-auf-der-bautec-2020/">Serielles und modulares Bauen als Schlüssel für bezahlbaren Wohnungsbau? Antworten auf der Bautec 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>bautec bringt Akteure der Industrie, der Verbände und der Politik zusammen – Serielles und modulares Bauen im Fokus der bautec 2020 vom 18. bis 21. Februar 2020 – Fachkongress „Serielles Bauen in der Digitalisierung“ im Forum up#Berlin – bautec Kongress „Urbanes Wohnen – Positionen und Perspektiven“</p>



<p>Die Wohnungswirtschaft beobachtet seit fast zehn Jahren eine steigende Nachfrage nach Wohnungen in sogenannten Schwarmstädten beziehungsweise Schwarmregionen. In diesen Regionen, zu denen auch deutsche Großstädte wie Berlin, München und Hamburg gehören, übersteigt die Nachfrage das Angebot bei weitem. Die Folge: Die Verknappung von Wohnraum führt dazu, dass die Mietpreise weiter steigen. Verbunden mit den derzeit hohen Kosten für Wohnungsneubau sowie Grund und Boden, ergibt sich eine schwierige Situation für den kostengünstigen Wohnungsneubau. </p>



<p>Der Fachkongress <strong>„Serielles Bauen in der Digitalisierung“</strong> im Forum up#Berlin in Halle 4.2 wird hier unter anderem ein wichtiger Programmpunkt sein. </p>



<p>In Deutschland werden jährlich etwa 400.000 Wohnungen benötigt, um den Bedarf zu befriedigen. Bleibt die Frage, wie das zu bewerkstelligen ist. Fakt ist: Es wird nicht schnell genug gebaut. Ist serielles und modulares Bauen die Antwort? Können serielle und modulare Bauweisen schnell und effizient mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen? Und wenn ja: Welche Rahmenbedingungen sind nötig für eine erfolgreiche Umsetzung? Wo liegen die Grenzen?</p>



<p>Als Einstimmung auf die Messe, die vom 18. bis 21. Februar 2020 auf dem Berliner Messegelände stattfindet, hat die bautec am 23. Oktober 2019 die wichtigsten Akteuren der Industrie, der Verbände und der Politik eingeladen zum Thema „Bezahlbarer Wohnungsbau mit seriellem und modularem Bauen“ zu diskutieren&#8230;</p>



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		<title>Für immer Prototyp?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 21:51:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das modulare Bauen und die Vorfertigung erleben eine Renaissance. Noch ist offen, wie massentauglich die Ideen sind. Doch es gibt eine Vielzahl an Konzepten, gemeinnützige Bauträger erweisen sich neuerlich als Innovationsträger.MAIK NOVOTNY Die Nachbarn in ihren Einfamilienhäusern schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Was damals, 1978, vor ihrer Nase auf die Wiese rollte, hatte [&#8230;]</p>
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<p>Das modulare Bauen und die Vorfertigung erleben eine Renaissance. Noch ist offen, wie massentauglich die Ideen sind. Doch es gibt eine Vielzahl an Konzepten, gemeinnützige Bauträger erweisen sich neuerlich als Innovationsträger.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Die Nachbarn in ihren Einfamilienhäusern schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Was damals, 1978, vor ihrer Nase auf die Wiese rollte, hatte für die meisten weder mit ihrer Idee des Wohnens noch mit der halb-ländlichen Steiermark zu tun. Das Projekt Kooperatives Wohnen (P.K.W.) in Graz-Raaba, die Realisierung eines Traumes vom experimentellen Zusammenleben, geplant von Architekt Fritz Matzinger, bestand programmatisch aus 24 Eigentumswohnungen und konstruktiv aus vorgefertigten Betonmodulen, die mit dem Zug und Lkw aus Oberösterreich heran transportiert und dann per Kran in kürzester Zeit aufeinandergetürmt wurden. 40 Jahre später sieht man dem Wohnprojekt – wie im Dokumentarfilm „Der Stoff, aus dem Träume sind“ von Lotte Schreiber und Michael Rieper ersichtlich – seine modulare Genese nicht mehr an.</p>



<p>Das modulare Bauen selbst machte in diesen 40 Jahren jedoch bis auf wenige Ausnahmen eine Pause. Nicht zuletzt, weil es vor allem mit dem großmaßstäblichen Wohnbau der Nachkriegszeit assoziiert wurde: Realsozialistischer Plattenbau als Schreckgespenst. Dabei war das Serielle und Typisierte auch im Westen die favorisierte Lösung für den Wohnraummangel der 1960er und 1970er Jahre.</p>



<p>Die Stadt Wien führte schon früh dementsprechende Architektur-Wettbewerbe durch und gründete die Montagebau Wien mit zwei Fertigungswerken, für eine angestrebte Jahresproduktion von 1.000 Wohnungen. Die Gründe dafür waren vielfältig, erläutert Architekt Christoph Lammerhuber (pool architektur) im Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Serielle Produktion – Chancen für den geförderten Wohnbau?“, welches die IG Architektur bereits vor zwei Jahren im Auftrag der IBA Wien 2022 durchführte: „Zum einen herrschte, auch am Bau, akuter Facharbeitermangel. Der Wunsch nach hoher Geschwindigkeit bei der Errichtung, unabhängig von Witterungseinflüssen schwang in allen Diskussionen mit, genauso wie der Traum, durch die Vorfertigung geringere Baukosten zu erreichen. Letztere Hoffnung lässt sich trotz intensiver Forschung bis heute weder bestätigen noch dementieren.“ – Faktum:<br> Die Montagebau Wien errichtete rund 20.000 Wohnungen.</p>



<h2>Wieder populär</h2>



<p>Der Zeitpunkt des Forschungsprojektes ist kein Zufall. Denn seit einigen Jahren ist ein Wiedererstarken des seriellen Bauens zu beobachten. Was vor 50 Jahren als industriell produzierte Masse gleicher Einheiten daherkam, zeigt jetzt ein anderes Gesicht. Heute hofft man dank Digitalisierung, BIM und Mass Customization, die eierlegende Wollmilchsau zu gebären, sprich: sowohl seriell als auch individuell zu sein. Die Wohnung als perfektes Produkt mit individuell zusammengestellter Ausstattung, nach dem Vorbild der Autoindustrie. Doch gelingt das über den einzelnen Prototyp hinaus?</p>



<p>Unter der Überschrift modulares Bauen sind auf Standardisierung und Vorfertigung basierende Bauweisen heute wieder populär“, konstatierte Julia Gill schon 2016 im deutschen Fachmagazin Bauwelt unter der augenzwinkernden Überschrift „Germany‘s next Topmodul“: „Schnell und kostengünstig soll nun der Serienbau als schärfste Waffe der Wohnungsbau-Offensive des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen (BWUB) die Löcher stopfen, die ein jahrzehntelanges Aussetzen der sozialen Wohnraumförderung am Markt hinterließ&#8230;</p>



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		<title>Konstruktion folgt Funktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 21:26:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Not macht erfinderisch, und Wohnungsnot besonders. In Österreich und Deutschland werden dringend viele Wohnungen gebraucht. Ist der serielle Massenwohnbau wie in den 1960er Jahren die richtige Antwort? Oder sind die bautechnischen Möglichkeiten in Zeiten von BIM und Digitalisierung nicht schon viel weiter? Welche Materialen und Techniken garantieren in der überhitzten Baukonjunktur heute noch Effizienz und [&#8230;]</p>
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<p>Not macht erfinderisch, und Wohnungsnot besonders. In Österreich und Deutschland werden dringend viele Wohnungen gebraucht. Ist der serielle Massenwohnbau wie in den 1960er Jahren die richtige Antwort? Oder sind die bautechnischen Möglichkeiten in Zeiten von BIM und Digitalisierung nicht schon viel weiter? Welche Materialen und Techniken garantieren in der überhitzten Baukonjunktur heute noch Effizienz und Leistbarkeit? Unter dem Motto gibt es aktuelle Lösungsmöglichkeiten und Erkenntnisse,<br> von der Vorfertigung über den Modul- und Systembau bis zur überraschenden Renaissance des Ziegelbaus im geförderten Wohnbau.</p>



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		<title>„Ein gutes Modul schaut aus wie der Motor eines Mercedes“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 21:20:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Stuttgarter Architekt und Ingenieur Werner Sobek ist ein Freund neuer Technologien. Eines seiner Steckenpferde ist die Modulbauweise, mit der er bereits zahlreiche Häuser errichtet hat. Im Interview verrät er seine Visionen über zukünftige Bauweisen, technische Herausforderungen und Entwicklungskosten.WOJCIECH CZAJA Im Rahmen des Symposiums „Serielles Bauen meets Wiener Wohnbau“ erläuterte Werner Sobek seine Überlegungen zum [&#8230;]</p>
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<p>Der Stuttgarter Architekt und Ingenieur Werner Sobek ist ein Freund neuer Technologien. Eines seiner Steckenpferde ist die Modulbauweise, mit der er bereits zahlreiche Häuser errichtet hat. Im Interview verrät er seine Visionen über zukünftige Bauweisen, technische Herausforderungen und Entwicklungskosten.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Im Rahmen des Symposiums „Serielles Bauen meets Wiener Wohnbau“ erläuterte Werner Sobek seine Überlegungen zum modularen Bauen, aber auch über den Kontext zur globalen Gesamtsituation: Jede Sekunde nimmt die Erdbevölkerung um 2,6 Menschen zu. Um diesen zusätzlichen Menschen Stadt- und Lebensraum zu bieten, ist Sobek überzeugt, müssen massive Bauanstrengungen erfolgen. Diese wiederum verlangen nach materiellen Ressourcen. Langfristig betrachtet sind diese materiellen Ressourcen auf der Erde jedoch nicht verfügbar.</p>



<p><em>Wie groß ist der materielle Bedarf konkret für den Wohnbau in den nächsten Jahren?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Auf einem bautechnisch einfachen Niveau liegt der materielle Bedarf bei rund 800 Tonnen pro Sekunde. Wenn wir von einem hochwertigen, umfassenden Niveau wie in Deutschland sprechen, dann liegt der Ressourcenbedarf sogar bei 1.300 Tonnen pro Sekunde. Und das ist ein Problem, denn schon heute gibt es dramatische Engpässe. Denken Sie nur an die Shortages bei der Lieferung von Sand für die Herstellung von Beton! Sollte die E-Mobilität zunehmen, wird es beim Kupfer bald ähnliche Probleme geben. Wir müssen umdenken. Und zwar jetzt. Das bestreitet heute niemand mehr, außer Herrn T. in den USA.“</p><cite>Werner Sobek</cite></blockquote>



<p><em>Das klingt sehr dystopisch.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Ja, das stimmt. Es klingt ganz fürchterlich. Aber wenn wir rechtzeitig darauf reagieren, dann sollte das eigentlich kein Problem sein. Allein die Sonne strahlt 10.000-mal mehr Energie auf die Erde als wir überhaupt benötigen. Daher traue ich mich zu sagen, dass wir langfristig kein Energieproblem haben werden.“</p><cite> Werner Sobek </cite></blockquote>



<p><em>Sondern?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Heute haben wir ein Emissionsproblem, das durch die Gewinnung von Energie auf fossiler Basis entsteht. Wenn wir die große Transformation geschafft haben und Energie nur noch aus regenerativen Quellen gewinnen, dann werden wir kein Emissionsproblem mehr haben. Dann bleibt nur noch das Problem der Verfügbarkeit der Baustoffe. Wir müssen aufhören, all unsere Baustoffe ressourcenintensiv herzustellen, indem wir hohe Brenn- und Schmelztemperaturen und entsprechend hohe CO2-Emissionen verursachen. Oder anders gesagt: Beton, Zement, Ziegel, Klinker und Stahl machen dort Sinn, wo es anders nicht geht – im Tiefbau, im Brückenbau, im Infrastrukturbau&#8230;“</p><cite>  Werner Sobek  </cite></blockquote>



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		<title>Seriell nach Maß gearbeitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 20:54:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2019]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kosteneffekte im vorgefertigten Bauen werden erst dann schlagend, wenn möglichst das gleiche System eingesetzt wird. Die Angst, damit Monotonie in Serie zu produzieren, ist unbegründet wie das von Artec und WUP mit Bollinger + Grohmann Ingenieure entwickelte Bausystem SMAQ beweist.FRANZISKA LEEB Es rennen uns die Kosten davon“, warnte Architektin Senka Nikolic beim IBA-Symposium „Serielles Bauen [&#8230;]</p>
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<p>Kosteneffekte im vorgefertigten Bauen werden erst dann schlagend, wenn möglichst das gleiche System eingesetzt wird. Die Angst, damit Monotonie in Serie zu produzieren, ist unbegründet wie das von Artec und WUP mit Bollinger + Grohmann Ingenieure entwickelte Bausystem SMAQ beweist.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Es rennen uns die Kosten davon“, warnte Architektin Senka Nikolic beim IBA-Symposium „Serielles Bauen meets Wiener Wohnbau“ im Architekturzentrum Wien. Die zu bewältigenden Aufgaben seien komplexer denn je. Mit konventionellen Methoden sei das Niveau, das man sich in Wien erarbeitet hat, nicht mehr zu halten. Ein Umdenken und neue Lösungsansätze sind notwendig, um die Qualitäten zu bewahren. Ein Ansatz ist das serielle Bauen. Für die Schwarzatal kein Novum: Ob Arbeitersiedlungen in Ternitz oder Plattenbauten der 1970er-Jahre in verschiedenen Wiener Bezirken – im Portfolio des Unternehmens finden sich seit jeher Bauten, die sich unter diesem Titel subsumieren lassen. Heute gilt es jedoch zu beweisen, dass Serialität und gute Architektur kein Widerspruch sind.</p>



<p>Mit Plattenbauoptik und großer Serie haben zwei soeben fertiggestellte Bauten des Unternehmens nichts gemein, wohl aber verfügen sie über einen hohen Vorfertigungsgrad. Beim Baugruppenprojekt „Gleis 21“ am Helmut-Zilk-Park von einszueins Architekten, wurden nicht nur die Wandelemente aus Holz bereits inklusive der Fenster versetzt, sondern erstmals die Balkone aus Betonfertigteilen gleichzeitig mit den Holz-Beton-Verbunddecken eingebaut. Hier kam man ebenso wie bei der Wohnanlage „Generation XYZ“ in Neu Leopoldau, die aus Thermowand-elementen vorgefertigt wurde und über Elemente aus Ortbeton verfügt, ohne Gerüst aus.</p>



<h2>Architekten als Systementwickler</h2>



<p>Das kryptische Kürzel SMAQ – „Smart zum Quadrat“ – bezeichnet ein Bauprinzip, das Artec Architekten sowie WUP – Wimmer und Partner, gemeinsam mit dem Bauingenieur Klaus Bollinger entwickelt haben. SMAQ steht für smarte Wohnungen mit Mehrwert: größere Raumhöhe, mehr Freifläche. Es kann aber auch als Akronym für die Begriffe System – Mehrwert – Architektur – Qualität verstanden werden, der Zugang der Architekten zur Vereinbarkeit von serieller Bauweise und architektonischer Qualität. Da die Planer eine konzeptuelle Stagnation im Wiener Wohnbau sahen, die nicht zuletzt der geringen Vielfalt der Bauweisen geschuldet ist, wurde an SMAQ getüftelt.</p>



<p>Der Grundgedanke von SMAQ ist dem Garagenbau entlehnt. Ausgangspunkt des Bauprinzips ist ein Plattensystem auf Basis der Trägersysteme des aus Finnland stammenden und auch in Österreich ansässigen Herstellers Peikko. Die Systemträger, zwischen die vorgespannte Hohldielen gesetzt werden, lagern auf Schleuderbetonstützen. Auf diese Weise entsteht ein „Rohbauregal”, dessen 16 Meter tiefe Plattformen jeweils drei Meter über die äußeren Stützenreihen auskragen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/09/Seriell-nach-Maß-gearbeitet.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/09/Seriell-nach-Maß-gearbeitet.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Temporär und modular</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 20:34:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Serielles Bauen und Vorfertigung stehen im Fokus der IBA Wien 2022, die hier mehrere Pilotprojekte im Programm hat. Die Vorzeigebeispiele sollen weitere Projekte initiieren.MAIK NOVOTNY Temporäres Wohnen mittels System- Leichtbauweise: Dies war das Ziel des Sofortprogramms der Stadt Wien 2016. Damit sollten auch auf Grundstücken, die eigentlich nicht für Wohnnutzung vorgesehen waren, für einen befristeten [&#8230;]</p>
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<p>Serielles Bauen und Vorfertigung stehen im Fokus der IBA Wien 2022, die hier mehrere Pilotprojekte im Programm hat. Die Vorzeigebeispiele sollen weitere Projekte initiieren.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Temporäres Wohnen mittels System- Leichtbauweise: Dies war das Ziel des Sofortprogramms der Stadt Wien 2016. Damit sollten auch auf Grundstücken, die eigentlich nicht für Wohnnutzung vorgesehen waren, für einen befristeten Zeitraum geförderte Wohnungen ermöglicht werden. Nur zwei Mal wurde dies bisher baulich umgesetzt, doch beide Pilotprojekte sind aufgrund ihrer Besonderheit ins Programm der IBA_Wien 2022 aufgenommen worden. </p>



<p>In der Podhagskygasse im 22. Wiener Gemeindebezirk errichtete die Siedlungsunion 100 Wohnungen mit insgesamt 6.600 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, die Übergabe erfolgte in zwei Etappen im Dezember 2017 und Juni 2018. Die Wohnungen wurden auf einem Grundstück mit Bausperre nach „§ 8(1) W-BO“ errichtet, die Bewilligung erfolgte demnach auf maximal zehn Jahre befristet. Da die Förderung den Bestand der Wohnungen von mindestens 15 Jahren vorsah, wurde ein komplett demontierbares System entwickelt, dass es ermöglicht, die Wohnungen auf einem anderen Grundstück wieder zu errichten – bis zu zweimal, bei einer kalkulierten Gesamtlebensdauer von 40 Jahren. </p>



<p>Das entwickelte Konzept besteht aus industriell vorgefertigten Raumzellen, die fertig installiert geliefert und vor Ort „gestapelt“ werden. Dabei wurde darauf geachtet, die Größe der Module so zu limitieren, dass sie ohne Sondergenehmigung transportierbar waren. Die Konstruktion erfolgt in einer Kombination von Holzplatten- und Holzrahmenbauweise. „Die Siedlungsunion hat das Sofortbauprogramm wirklich sehr ernst genommen und sich mit dem Qualitätsanspruch bei der Vorfertigung auseinandergesetzt“, meint IBA-Koordinator Kurt Hofstetter. </p>



<p>„Denn auch temporäre Wohnbauten wie im Sofortbauprogramm brauchen Qualität von der Stunde Null an.“</p>



<h2>Spätere Umnutzung</h2>



<p>Mit Konzepten des temporären Wohnens – auf derzeit nicht dafür vorgesehenen, aber grundsätzlich nutzbaren Flächen – soll ein wichtiger Beitrag zur Wohnraumbereitstellung in einer wachsenden Stadt geleistet werden, vor allem in Hinblick auf die knapper werdenden Bodenressourcen und die steigenden Grundstückspreise.</p>



<p>Bereits IBA-Kandidat ist das zweite Pilotprojekt aus dem Sofortbauprogramm, dass vom Bauträger Kallinger Projekte errichtete Home21. Hier waren die Voraussetzungen etwas anders: Das Grundstück war weder für Wohnnutzung vorgesehen, noch liegt es in einem Wohngebiet. Hier wurde daher nicht auf spätere Demontage, sondern auf spätere Umnutzung hin geplant. Nach zehn Jahren soll es möglichst ohne großen Aufwand zu einem Gewerbebau umfunktioniert werden. Errichtet wurde Home 21 mit dem von Winfried Kallinger patentierten Slim-Building-System, das einen hohen Vorfertigungsgrad und eine kurze Bauzeit garantiert. </p>



<p>Die Planung erfolgte durch die Architekten trans_city, die 256 Wohneinheiten wurden zu zwei Drittel durch das Wohnservice Wien und zu einem Drittel durch den Fonds Soziales Wien vergeben. Die Übergabe erfolgte im Frühjahr 2018. „Dieses Projekt ist gerade wegen seiner Nutzungsoffenheit interessant“, so Hofstetter. Eine prozessbegleitende Forschungsarbeit durch die FH Campus Wien läuft zurzeit und wird Ende 2019 abgeschlossen sein.</p>



<p>Doch das Sofortbauprogramm ist nicht die einzige Anwendung des seriellen Bauens, die im Fokus der IBA steht&#8230;</p>



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