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	<title>IBA Wien Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>IBA Wien Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Wie aktuell sind Genossenschaften?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 12:03:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsgenossenschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Studie in Kooperation mit der IBA_Wien Neues soziales Wohnen wurde untersucht, wie der Stand der Dinge bei den Wiener Wohnungsgenossenschaften ist und wohin die Entwicklung gehen könnte. Die Antworten, die in diesem Fall von Bewohnern und Experten kamen, sind teils erwartbar, teils neu. — ROBERT TEMEL Die Studie stammt von wohnbund:consult (Ernst Gruber, [&#8230;]</p>
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<p>In einer Studie in Kooperation mit der IBA_Wien Neues soziales Wohnen wurde untersucht, wie der Stand der Dinge bei den Wiener Wohnungsgenossenschaften ist und wohin die Entwicklung gehen könnte. Die Antworten, die in diesem Fall von Bewohnern und Experten kamen, sind teils erwartbar, teils neu. <br>— ROBERT TEMEL</p>



<p>Die Studie stammt von wohnbund:consult (Ernst Gruber, Margarete Huber, Raimund Gutmann, Helena Bernhardt), einem Unternehmen, das selbst als Genossenschaft organisiert ist, und steht unter dem Titel „Genossenschaftlich wohnen morgen“. Die Finanzierung der Studie erfolgte durch die Siedlungs-Genossenschaft Altmannsdorf und Hetzendorf (AH), demnach wurden auch Bewohner dieser Genossenschaft befragt, sowie durch eine Förderung des Kulturministeriums. In Österreich und speziell in Wien ist der Begriff doppeldeutig: Einerseits ist klar definiert, was eine Genossenschaft ist, nämlich ein Unternehmen, das nicht eine Gewinnabsicht verfolgt, sondern die eigenen Mitglieder fördert – bei einer Wohnungsgenossenschaft eben durch Bereitstellung von preiswertem und qualitätvollem Wohnraum. </p>



<p>Andererseits wird hierzulande umgangssprachlich jede gemeinnützige Bauvereinigung als Genossenschaft bezeichnet, obwohl etwa die Hälfte davon Aktiengesellschaften oder Gesellschaften mit beschränkter Haftung sind. Diese Überlagerung der Rechtsform Genossenschaft mit dem Regulierungsbereich Wohnungsgemeinnützigkeit ist wohl mit ein Grund dafür, dass die letzte österreichische Wohnungsgenossenschaft im Rahmen der Gemeinnützigkeit 1957 gegründet wurde, während in Schweiz und Deutschland die Gründung neuer, innovativer Genossenschaften boomt. </p>



<p>Ansätze dafür gibt es mittlerweile auch in Wien, allerdings bisher ausschließlich außerhalb der Gemeinnützigkeit: die Genossenschaften Die WoGen, HausWirtschaft und Mona 21. Und die Überlagerung ist auch ausschlaggebend dafür, dass die Vorteile der Genossenschaft als Form mit ganz eigenen, höchst demokratischen Strukturen wenig bekannt sind, sie verschwindet hinter dem in Österreich bestimmenden Thema der Wohnungsgemeinnützigkeit, für die es nicht besonders wichtig ist, in welcher Rechtsform gebaut wird.</p>



<h2>Die Sicht der Genossen</h2>



<p>Im Rahmen der Studie wurde eine quantitative Befragung mittels Fragebogen in vier Siedlungen der AH mit dem relativ hohen Rücklauf von 23 Prozent durchgeführt, weiters wurden mit einzelnen Bewohnern und Experten qualitative Interviews geführt. Die vier Siedlungen umfassen das gesamte Spektrum der Entwicklung in Wien, von der traditionsreichen Siedlung Rosenhügel aus den 1920er-Jahren bis zu der erst kürzlich fertiggestellten Anlage in der Viehtriftgasse. Die Resultate wurden in einer Publikation und einer Ausstellung dokumentiert. </p>



<p>Die Befragung der Bewohner machte deutlich, dass etlichen nicht klar ist, dass sie Miteigentümer der Genossenschaft sind, deren wichtigste Entscheidungen der Mitbestimmung ihrer Mitglieder unterliegen. Bewohner älterer Siedlungen haben diesbezüglich naturgemäß größeres Bewusstsein als jene, die erst kürzlich in eine neue Genossenschaftswohnung eingezogen sind. Die informellen sozialen Strukturen sind andererseits nicht nur bei den alten Siedlungen stark, sondern auch bei sehr jungen Bauten, bei denen bereits ein Besiedlungsmanagement im Rahmen eines Konzepts der sozialen Nachhaltigkeit stattgefunden hat. </p>



<p>Die Teilhabestrukturen werden, soweit überhaupt bekannt, häufig als sehr bürokratisch wahrgenommen. Zwischen der für die Einzelnen relativ abstrakten Vorstandswahl und der Betroffenheit im direkten Wohnumfeld gäbe es wohl ein breites Spektrum an Teilhabemöglichkeiten, das man offerieren könnte.</p>



<h2>Mehr als nur Wohnen</h2>



<p>Energiegemeinschaften, geteilte Fahrzeuge und Mobilitätsdienstleistungen, Food Coops, Urban Farming, soziale Trägerschaft, Quartiersentwicklung und vieles mehr sind mögliche neue Themen, die von Wohnungsgenossenschaften in ihre Tätigkeitsfelder aufgenommen werden könnten – um ihre Mitglieder damit über die reine Konsumentenrolle hinaus zu aktivieren, sodass diese auch Verantwortung für die Genossenschaft und ihre Mitglieder übernehmen und sich engagieren können&#8230;</p>



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		<title>Erfolge ohne Helden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 11:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. November hat die Schlusspräsentation der IBA_Wien 2022 Neues Soziales Wohnen ihre Pforten geschlossen. Die Nordwestbahnhalle wird anderen Nutzungen zugeführt, die Arbeit des hoch engagierten IBA-Teams endet im Dezember. Die vielen Projekte in der Stadt aber bleiben, wachsen, manche werden überhaupt erst noch bebaut. Ist so kurz nach Torschluss schon Zeit für eine Bilanz? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 19. November hat die Schlusspräsentation der IBA_Wien 2022 Neues Soziales Wohnen ihre Pforten geschlossen. Die Nordwestbahnhalle wird anderen Nutzungen zugeführt, die Arbeit des hoch engagierten IBA-Teams endet im Dezember. Die vielen Projekte in der Stadt aber bleiben, wachsen, manche werden überhaupt erst noch bebaut. Ist so kurz nach Torschluss schon Zeit für eine Bilanz? </p>



<p>Ja, denn diese liegt bereits vor. Von der TU Wien wurde seit September 2021 eine Resonanzstudie erarbeitet, deren Ergebnisse im Oktober dieses Jahres auf stattlichen 138 Seiten mit dem vorausschauenden Titel „Was lernen wir morgen?“ veröffentlicht wurden. Insgesamt 55 Personen wurden dafür über ihre Einschätzung der IBA befragt und lieferten detailliertes Lob und Kritik. Im März 2022 wurden weitere Hintergrundgespräche mit Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz, dem Initiator der IBA_Wien Wolfgang Förster, IBA-Koordinator Kurt Hofstetter sowie Frauen- und Wohnbau- Stadträtin und IBA-Präsidentin Kathrin Gaál geführt. Ein abschließender Workshop im Mai 2022 diskutierte vertiefend die Schwerpunkte und Ergebnisse. </p>



<p>Schon zu Beginn konstatieren die Autoren der Studie, Rudolf Scheuvens und Andreas Bernögger, die „unvermeidliche Unübersichtlichkeit und Umfänglichkeit des Vorhabens IBA_Wien“ von den ersten Gedanken 2012 bis zum Ausrufen 2016 und der Schlusspräsentation 2022, die aus der Vielfalt von Projekten, Themen, Personen und Formaten resultiert. Eine abschließende Analyse könne die Studie noch nicht liefern, da viele Effekte der IBA erst viel später eintreten.</p>



<h2>Lehrreiche Resonanz</h2>



<p>Wohl aber lieferten die vielen Gespräche eine sehr lehrreiche Resonanz. An der Entstehung der IBA gab es sowohl Kritik an der unzureichenden oder kurzen Vorbereitung, dem Mangel an Experimenten und der geringen Ausstattung der Organisation, aber auch viel Lob für den Ansatz, die Stärken des „Wiener Modells“ in Zeiten neoliberaler Gegenmodelle zu stärken und an die Bevölkerung zu vermitteln. Auch die Themensetzung „Neues soziales Wohnen“ stieß rückblickend auf positive Resonanz. Die Arbeitsweise des Teams wurde fast unisono gewürdigt, vor allem in puncto Themen- und Prozessverständnis und kommunikativem Talent. </p>



<p>Inhaltlich war man sich weitgehend einig, dass die Inhalte und Projekte der IBA nicht auf einen kleinen Nenner zu bringen sind, das angesichts der internen Vielfalt des Wiener Wohnbaus aber auch nicht müssen. Einer der wesentlichen Schwerpunkte und Verdienste, so die Studie, ist die Arbeit auf der Quartiersebene, und Quartiere wie etwa „Am Seebogen“, Berresgasse, An der Schanze, Neu Leopoldau, Wolfganggasse und Biotope City sowie die Quartiershäuser Sonnwendviertel wurden ebenso lobend herausgestellt wie das Bestandsquartier Per-Albin-Hansson- Siedlung.</p>



<p>Was also hat die IBA in den sechs Jahren ihres Bestehens erreicht? „In den Augen der Interviewten war die IBA_Wien ein wertvoller Prozess, der aber nicht die Erwartungen an das Format IBA erfüllt hat“, so die Autoren. „Dies wäre mit einem experimentelleren Vorgehen, einer eigenständigeren Arbeitsweise und dem Aufzeigen grundlegend neuartiger Zugänge verbunden gewesen und hätte bereits in der strategischen Ausrichtung der IBA_ Wien angelegt werden müssen. Seinen konkreten Aufträgen ist das IBA-Team aber über seine Möglichkeiten hinaus gerecht geworden. Das IBA-Label war dabei hilfreich, weil es intern und international Aufmerksamkeit erzeugte und ein nützliches Instrumentarium mit sich brachte.“</p>



<h2>Quartiere sind die Stars</h2>



<p>Auch Uli Hellweg, Leiter der IBA Hamburg 2013, die als Impulsgeber des Wiener Formats diente, resümiert in einem Gastbeitrag, die IBA_Wien habe trotz wenig Zeit, Kaltstart und den organisatorischen Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie ihren Auftrag zu einem anspruchsvollen kuratorischen Konzept mit einem ausgeprägten wissenschaftlichen und fachlichen Diskurs weiterentwickelt. </p>



<p>Viel Arbeit hinter den Kulissen also, viel Optimierung von Prozessen, dafür keine Bau-Ausstellung im Sinne der ersten IBA in Deutschland. Eine Entwicklung, die auch andere Städte mit diesem Format konstatieren. Die IBA des 21. Jahrhunderts sind, wie es IBA-Heidelberg-Leiter Michael Braum auf den Punkt bringt, „post-heroisch“. Auch IBA-Koordinator Kurt Hofstetter sieht genau hier den großen Vorteil. </p>



<p>„Es ging uns immer mehr um den Prozess als um einzelne Leuchtturmprojekte.“ Eine wesentliche systemische Erkenntnis in diesem Zusammenhang der Kooperation ohne Einzel-Helden: Prozesse muss man nicht verstehen, man muss sie aber zulassen. „Wir haben auch immer darauf hingearbeitet, dass die IBA ihre Erfolge an andere abgibt, denn so bleiben sie über die Dauer der Ausstellung hinaus am Leben. Es bringt wenig, wenn sich später ein kleiner Kreis dieselben Geschichten erzählt, ohne dass die angestoßenen Entwicklungen wirklich Wurzeln schlagen.“ In Wien, so Hofstetter, sind nicht einzelne Personen, sondern die Quartiere die Stars. „Aber man muss hingehen, mit den Leuten reden, die Qualitäten spüren.“</p>



<p>Oder, in einem Satz des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig, den Hofstetter in der Resonanzstudie zitiert: „Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir uns der Traditionen besinnen im Sinne der Haltung, nicht der Methoden. Also die Haltung bewahren und die Methoden anpassen&#8230;</p>



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		<title>Der Gap zwischen Wunsch und Wirklichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:02:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim 73. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“ stand das Thema soziale Nachhaltigkeit im Zentrum. Oft sind die Konzepte ambitioniert – doch die Wirklichkeit sieht dann anders aus. Soziale Nachhaltigkeit verlangt viel Zeit, Kreativität und ein positives Miteinander von Planern, Bauträgern, Hausverwaltung und Bewohnern.— GISELA GARY Der Andrang war groß. Einerseits erwies sich die exklusive Führung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Beim 73. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“ stand das Thema soziale Nachhaltigkeit im Zentrum. Oft sind die Konzepte ambitioniert – doch die Wirklichkeit sieht dann anders aus. Soziale Nachhaltigkeit verlangt viel Zeit, Kreativität und ein positives Miteinander von Planern, Bauträgern, Hausverwaltung und Bewohnern.<br>— GISELA GARY</p>



<p>Der Andrang war groß. Einerseits erwies sich die exklusive Führung durch die Schluss-Präsentation der Internationalen Bauausstellung, IBA, Ausstellungszentrum der IBA Wien, in der Nordwestbahnstraße als Magnet – anderseits ist das Thema Planung und Organisation der sozialen Nachhaltigkeit in Wohnbauten eines der Knackpunkte, das nicht nur vor dem Hintergrund der Teuerungen, der Energiekrise, dem Mangel an günstigen Wohnraum und den explodierenden Bau- und Mietkosten die Wohnungswirtschaft beschäftigt. „Hausherr“ Kurt Hofstetter, Koordinator der IBA_ Wien – Neues soziales Wohnen, führte persönlich durch die Highlights der IBA-Projekte und zeigte sich beeindruckt über das große Interesse der Teilnehmer des Symposiums. </p>



<p>Nach der Begrüßung durch Dieter Groschopf, stv. Geschäftsführer wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung, er versäumte nicht, auf die Vorreiterrolle Wiens hinzuweisen: „soziale Nachhaltigkeit war in der Stadt Wien schon lange vor der Einführung des Vier-Säulen-Modells gelebte Praxis“ – gewährte Christoph Reinprecht, Institut für Soziologie und wissenschaftlicher Leiter für Europäische Studien an der Universität Wien, Einblicke in Regeln, Mechanismen und Skurrilitäten der soziale Nachhaltigkeit: „Soziale Nachhaltigkeit ist halt so ein Begriff – da kann man in Wahrheit alles hineinpacken. Tatsächlich ist der Begriff aus Soziologensicht problematisch, weil er in der Zukunft stattfindet. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="309" height="293" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2.jpg" alt="" class="wp-image-39844" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2.jpg 309w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2-300x284.jpg 300w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /><figcaption>Kurt Hofstetter, Koordinator der IBA_Wien – Neues soziales Wohnen, führte persönlich durch die Ausstellung.</figcaption></figure>



<p>Es gibt Kollegen, die bezeichnen den Slogan soziale Nachhaltigkeit als inkohärent und reaktionär. Er beschreibt das Unvorstellbare. Doch was ist das Neue am sozialen Wohnbau? Dass das antizipierende Bewusstsein trainiert wird, und das ist spannend.“ Reinprecht betonte, dass das Wiener Wohnmodell auf eine große Gruppe abzielt und eben nicht nur auf sozial benachteiligte Menschen. „Doch was ist sozial? Das impliziert leistbares Wohnen und dieses Thema ist weltweit in der Krise. Bei der sozialen Nachhaltigkeit ist die Partizipation die entscheidende Frage – das heißt, da ist auch die Hausverwaltung gefordert“, so Reinprecht. Quartier ist nicht gleich Gemeinschaft – die Wohnund Lebensqualität definiert sich nicht nur durch die Ausstattung des Hauses, sondern auch durch das Umfeld. </p>



<p>Und da sieht Reinprecht die Schlüsselrolle im Besiedlungsmanagement, dass die Herkulesaufgabe für die Gemeinschaftsbildung leistet. Er will auch den Bewohnern mehr zutrauen – und Bauträger sollen wagen, das Unvorstellbare zu denken. Für ihn ist das Idealbild der gelungenen sozialen Nachhaltigkeit die versöhnte Gesellschaft. Ein romantischer Anspruch?</p>



<p>Ganz und gar nicht, wie die Diskussion der Experten zeigte. Wien hat in puncto soziale Nachhaltigkeit die Nase vorn, doch auch in den Bundesländern gibt es innovative Ansätze. Martin Franzmair, Projektleitung bei der IIG – Innsbrucker Immobiliengesellschaft, erzählte vom Campagne-Areal in Innsbruck, ein neuer Stadtteil mit 1.1000 Wohnungen: „Unser Anspruch war, das Quartier zu einem Grätzel zu entwickeln, wo ein gutes Leben für alle möglich ist, dazu banden wir die Bevölkerung und zukünftigen Bewohner aktiv ein.“ Katharina Bayer, einszueins Architektur und Mitglied des Beirats der Wiener Wohnbauinitiative, betonte die Notwendigkeit, den Bestand ebenso zu bedenken, dort ist die soziale Nachhaltigkeit meist eine größere Herausforderung als im Neubau&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Einblicke in die Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die IBA_Wien geht ins Finale mit einem dicht gepackten Herbstprogramm. Dabei wird nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch nach vorne geschaut. — MAIK NOVOTNY Wie wohnen wir morgen? Das ist die Frage, die die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 in den Raum stellt. Der Raum: Das ist zum einen die große Ausstellungshalle am ehemaligen Nordwestbahnhof, wo [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die IBA_Wien geht ins Finale mit einem dicht gepackten Herbstprogramm. Dabei wird nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch nach vorne geschaut. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Wie wohnen wir morgen? Das ist die Frage, die die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 in den Raum stellt. Der Raum: Das ist zum einen die große Ausstellungshalle am ehemaligen Nordwestbahnhof, wo seit Ende Juni die Schlusspräsentation zu sehen ist. Der Raum: Das ist auch die ganze Stadt Wien, in der die IBA-Projekte verteilt sind, die sich mit einem dichten Programm aus täglichen Führungen, Exkursionen und Routen erkunden lassen. Der Raum: Das ist nicht zuletzt der Wohnraum selbst. </p>



<p>Wie dieser morgen aussehen könnte, lässt sich zum Beispiel in der Seestadt Aspern erfahren. Der Gemeindebau neu auf dem Baufeld H4B neben dem Elinor-Ostrom-Park (Bauträger: Wigeba, Architektur: wup wimmerundpartner) mit 74 Wohneinheiten wird zwar erst 2023 fertig, im Rahmen der IBA_Wien wurde jedoch jetzt schon eine 52 Quadratmeter große Musterwohnung fertiggestellt, die im Maßstab 1:1 flexible Wohnsituationen ermöglicht – ganz in Weiß möbliert und bereits von einem Bewohner getestet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2.jpg" alt="" class="wp-image-39814" width="700" height="405" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2.jpg 700w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2-300x174.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption>Der Gemeindebau Neu im Quartier „Am Seebogen“ (Bauträger Wigeba) wird 2023 fertiggestellt</figcaption></figure>



<p>Explizites Ziel war hier, angesichts des begrenzten finanziellen Rahmens die Qualitäten im Innenraum zu maximieren, um hier bestmögliche Wohnqualität zu schaffen. Durch Schiebewände und zwei Zugänge pro Zimmer kann zum Beispiel eine Typ-B-Wohnung wie eine Vier-Zimmer-Wohnung genutzt werden und der Grundriss problemlos fürs Homeoffice, für nur gelegentlich anwesende Angehörige von Patchworkfamilien oder Tagespfleger angepasst werden.</p>



<h2>Raumwunder Am Seebogen</h2>



<p>„Ich wollte am liebsten gleich selbst einziehen!“ zeigt sich IBA-Koordinator Kurt Hofstetter nach der Schauwohnungs- Ortsbeschau begeistert. Zu besichtigen ist das Raumwunder bei jeder IBA-Quartiersführung im Quartier „Am Seebogen“ (hier befindet sich auch die IBA-Außenstelle im Forum Am Seebogen), oder am 29. September mit den Architekten. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="737" height="655" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3.jpg" alt="" class="wp-image-39815" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3.jpg 737w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3-300x267.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3-506x450.jpg 506w" sizes="(max-width: 737px) 100vw, 737px" /><figcaption>Ausstellungsführung in der IBA_Wien-Schlusspräsentation in der Nordwestbahnhalle</figcaption></figure>



<p>„Es empfiehlt sich sehr, das Angebot mit Führungen anzunehmen“, rät Hofstetter. „Auch ich habe dadurch viel gelernt, was ich vorher nicht wusste.“ Nicht nur in der Seestadt, auch im Sonnwendviertel sind viele fachlich kompetente Führungen im Herbst buchbar. „Ein Angebot in dieser Fülle und Komplexität wird es in Wien lange nicht mehr geben“, sagt Hofstetter. Eine dringende Empfehlung für alle Interessierten, den Terminkalender im Herbst zu füllen&#8230;.</p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/einblicke-in-die-zukunft/">Einblicke in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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		<title>Vorhang auf für die IBA!</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 14:45:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach sechs Jahren intensiver Arbeit eröffnet die IBA_Wien 2022 feierlich ihre Schlusspräsentation mit einem reichhaltigen Programm in der ganzen Stadt.MAIK NOVOTNY Genau am längsten Tag des Jahres wird ein sechsjähriger Marathon das Zielband passieren und in seine feierliche Finalrunde einbiegen. Pünktlich zum Höhepunkt des Jahres wird die IBA_ Wien 2022 Neues soziales Wohnen ihre Schlusspräsentation [&#8230;]</p>
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<p>Nach sechs Jahren intensiver Arbeit eröffnet die IBA_Wien 2022 feierlich ihre Schlusspräsentation mit einem reichhaltigen Programm in der ganzen Stadt.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Genau am längsten Tag des Jahres wird ein sechsjähriger Marathon das Zielband passieren und in seine feierliche Finalrunde einbiegen. Pünktlich zum Höhepunkt des Jahres wird die IBA_ Wien 2022 Neues soziales Wohnen ihre Schlusspräsentation eröffnen, begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm in der ganzen Stadt. In der großen Ausstellungshalle am Nordwestbahnhof versammeln sich die stolz mit Stempel und Urkunde ausgezeichneten IBA-Quartiere, IBA-Projekte und IBA-Kandidaten – rund drei Viertel davon sind bereits fertiggestellt. </p>



<p>Konzipiert ist die Ausstellung sowohl für das Fachpublikum als auch für die Öffentlichkeit, dabei wurde besonderes Augenmerk auf Quartier und Umfeld gelegt, denn die Bauausstellung soll mehr sein als eine Parade isolierter Einzelobjekte. Das Wohnen, das hat sich in der intensiven IBA-Arbeit seit 2016 gezeigt, ist eng verwoben mit der Stadt und ihrer Entwicklung. </p>



<p>„In den sieben Jahren seit Erstellung des Programms hat sich viel getan“, resümiert IBA-Koordinator Kurt Hofstetter im Rückblick. „Ganz zu Beginn wurde von manchen kritisiert, dass wir nur das abwickeln, was sowieso in der Pipeline ist. Diesen Eindruck haben wir früh schon korrigiert und genau geschaut, wo wir hinwollen, was sinnvoll ist und welche Schwerpunkte wichtig sind. Dann haben wir Akteure und Projekte ins Boot geholt, die zu diesen Schwerpunkt-Themen konkret etwas beitragen konnten.“ </p>



<p>Programmatische Grundlage der Arbeit war das IBA-Memorandum von 2017, als fachlich fundierter Resonanzraum diente der IBA-Beirat, der auch bei der Schlusspräsentation präsent sein wird. Über die regelmäßigen IBATalks wurden die Schwerpunkt-Themen öffentlich platziert und diskutiert, wodurch sich zahlreiche Partnerschaften und Kooperationen ergaben. </p>



<p>„Auf der Basis von Beirat und Memorandum wurden drei Programmschienen identifiziert“, erklärt Hofstetter. „Erstens über das Memorandum Reaktionen einzuholen, zweitens über Calls und Beteiligung an Ausschreibung, Jury und Nachbetreuung von Bauträgerwettbewerben Qualitäten zu unterstützen und drittens bei guten Projekten, auf die wir aufmerksam geworden sind, aktiv auf die Akteure zuzugehen. Das war beispielsweise bei der Biotope City oder beim Vivihouse der Fall.“ Auch international streckte die IBA ihre Fühler aus und war im fachlichen Austausch. </p>



<p>Die sieben Partnerstädte von Dublin bis Vancouver werden sich ebenfalls in der Ausstellung präsentieren, im September wird ein Symposium mit ihnen stattfinden. „Der Anlass für dieses Netzwerk war, dass die Wohnungskrisen die ganze Welt betreffen“, sagt Hofstetter. „Es genügt also nicht, einfach nur Wien ins Rampenlicht zu stellen, sondern es gilt auch, zu schauen, welche Lösungen woanders erarbeitet werden und auch die EU-Ebene im Blick zu haben.“</p>



<h2>Breite Resonanz</h2>



<p>Die Schlusspräsentation ist nicht das erste Mal, dass die IBA vor den Vorhang tritt. Schon 2019 wurde mit der Programmschiene „IBA vor Ort“ mit Infoveranstaltungen in den Quartieren der Stand der Dinge präsentiert, 2020 erfuhr die Zwischenpräsentation im Sophienspital (West) breite Resonanz. Danach ging es im IBA-Team in die heiße Schlussphase, mit einer Bestandsaufnahme und vor allem Qualitätsgesprächen mit allen Projekten&#8230;</p>



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		<title>Grüne Intelligenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 20:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbau]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiges Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die technologische und ökologische Innovation stand zwar am Beginn noch nicht an oberster Stelle, wurde aber schnell zu einer wesentlichen Mission der IBA_Wien. Kurz vor dem großen Präsentationsjahr 2022 wird an den letzten Rädchen justiert und optimiert.MAIK NOVOTNY Ob Low-Tech oder High-Tech: Es ist ein spezielles Charakteristikum der Gebäudetechnologie, dass ihre innovative Qualität von außen [&#8230;]</p>
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<p>Die technologische und ökologische Innovation stand zwar am Beginn noch nicht an oberster Stelle, wurde aber schnell zu einer wesentlichen Mission der IBA_Wien. Kurz vor dem großen Präsentationsjahr 2022 wird an den letzten Rädchen justiert und optimiert.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Ob Low-Tech oder High-Tech: Es ist ein spezielles Charakteristikum der Gebäudetechnologie, dass ihre innovative Qualität von außen oft unsichtbar ist, versteckt in der Bausubstanz, in Schächten, in Heizungskellern oder in der Erde. Eine Eigenschaft, die sie – zumindest noch dieses Jahr – mit der IBA_Wien 2022 Neues Soziales Wohnen teilt. Zwar wurden deren Projekte, Kandidaten und Prozesse in den letzten Jahren in vielen Präsentationen der Öffentlichkeit vorgestellt, doch wie viel die IBA auch im Hintergrund bewegt und in Gang gesetzt hat, wird man erst im Präsentationsjahr 2022 im vollem Umfang erkennen. </p>



<p>Eine erfolgreiche Synthese aus beiden Prozessen kann man schon jetzt im Wiener Donaufeld besuchen. Dort steht, noch alleine zwischen Feldern, Einfamilienhäusern und Gärtnereien, ein dreigeschoßiger Turm aus Holz: das Vivihouse. Es besteht zu 90 Prozent aus nachwachsenden und ökologischen Rohstoffen und wurde von Michael Fürst, Nikolas Kichler und Paul Adrian Schulz als Prototyp für städtischen Selbstbau konzipiert. Dabei durchlief es mehrere Projektphasen: zunächst forschend und entwerfend an der TU Wien, dann als 1:1-Bausystem im niederösterreichischen Pernitz und schließlich vor Ort in Wien, wo die optimierten Bauteile in sechs Sattelschlepper- Ladungen angeliefert wurden und von über 100 Architekturstudierenden und Zimmerern selbst zum Vivihouse montiert wurden.</p>



<h2>Ökologische Vorteile</h2>



<p>„Unser Ziel war es, ein System zu finden, das einen einfachen Selbstbau für jeden ermöglicht und an viele Orten produziert werden kann“, sagt Nikolas Kichler. Die Grundbausteine, die das Tragwerk aus Holz bilden, sind für sechs Geschoße dimensioniert, um als Wohnhaus, Bürohaus oder mit gemischter Nutzung den Holzbau in den städtischen Maßstab und an städtische Standorte bringen zu können. „In der Orientierungsphase haben wir auch Selbstbau-Vorbilder recherchiert, von den Konzepten Ottokar Uhls aus den 60er-Jahren bis zur heutigen Makerszene.“</p>



<p>Der ökologische Vorteil ist beträchtlich: Nach den Berechnungen der drei Macher könnte Österreich, wenn man bis 2030 alle Neubauten als Vivihouses baut, 50 Prozent seiner CO²-Ziele erreichen. Ermöglicht wurde der Vivihouse-Prototyp auch durch die IBA_Wien, die das Projekt zum Kandidaten machte und in deren Rahmen der wohnfonds_wien das Vorhaben durch Bereitstellung des Grundstücks aktiv unterstützte. Bis zur Weiterentwicklung des Quartiers „An der Schanze“ wird der Holzbau als Infopavillon für das Stadtteilmanagement der Gebietsbetreuung und als Diskussionsort für die Stadtentwicklung dienen.</p>



<p>Eine Stadtentwicklung, die ebenfalls IBA-Projekt ist. Denn beim Quartier „An der Schanze“ wurde nicht nur die Erdgeschoßnutzung zwischen den Bauplätzen (wie schon beim Projekt Berresgasse) koordiniert, auch die Bauten selbst bieten kluge und einfache technologische Ansätze zur Optimierung des Stadtklimas. So steht der gemeinsame Bauplatz der Neuen Heimat und der EBG, der von den Architekten Delugan Meissl Associated Architects und Rüdiger Lainer + Partner geplant wird, unter dem Motto „Energieeffizienz durch Low-Tech.“ Alle Fassaden werden mit vorgesetzten Pergolen ausgestattet, die zur Verschattung, als Rankhilfe für üppige Begrünung und teilweise als halböffentliche Räume dienen.</p>



<h2>Messbare Indikatoren</h2>



<p>Wissenschaftlich ganz besonders unterfüttert rankt es bereits jetzt an den Fassaden der Biotope City am Wienerberg empor. Bei diesem IBA-Projekt wurde von vornherein auf Optimierung, Zertifizierung und genaue Berechnung gesetzt – dafür wurde mit dem aus dem Forschungszentrum green4cities hervorgegangenen Start-Ups GREENPASS frühzeitig eine Vorzertifizierung durchgeführt, um die Gebäudestruktur&#8230;</p>



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		<title>Quatschbude, Soundtown und Action-Place</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 18:45:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zahlreiche Initiativen im Rahmen der IBA_Wien 2022 entwickeln Ideen, um Jugendliche und junge Menschen in die Stadtentwicklung einzubinden. Die wesentlichen Zugänge: Bildung und Sport.MAIK NOVOTNY Zwei am Boden festgeschraubte Sessel, Rücken an Rücken gestellt – Schock-Emoji! Eine Skulptur, auf deren Sinn man sich keinen Reim machen kann, die unregelmäßigen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek – Wut- Emoji! [&#8230;]</p>
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<p>Zahlreiche Initiativen im Rahmen der IBA_Wien 2022 entwickeln Ideen, um Jugendliche und junge Menschen in die Stadtentwicklung einzubinden. Die wesentlichen Zugänge: Bildung und Sport.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Zwei am Boden festgeschraubte Sessel, Rücken an Rücken gestellt – Schock-Emoji! Eine Skulptur, auf deren Sinn man sich keinen Reim machen kann, die unregelmäßigen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek – Wut- Emoji! Eine einladende Grasfläche, die aber als inoffizielle Hundewiese benutzt wird – Trümmerl-Emoji! Aber auch: Die Wichtigkeit einer Sendebox fürs öffentliche WLAN, der beliebte Treffpunkt namens „Bluthügel“, von dem niemand mehr weiß, warum er so heißt. Heiterkeit im Publikum, aber auch ein großes „Aha.“ </p>



<p>Die zwei Jugendlichen Tom und Sam, Besucher des Jugendzentrums Marco Polo in Floridsdorf, waren eingeladen worden, den öffentlichen Raum in ihrem vertrauten Umfeld fotografisch zu dokumentieren und zu kommentieren. Anschließend präsentierten sie ihre Eindrücke im Rahmen der Fotoausstellung „Junge Stadt“ im Diskussionsformat „drIBA Reden“ der IBA_Wien 2022 Neues Soziales Wohnen. Die wichtigste Erkenntnis: Jugendliche nehmen die Stadt auf eigene Weise wahr und benutzen sie anders als Erwachsene und Kinder. Sie brauchen keine maßgeschneiderten Spielplätze, sie brauchen Räume, in denen sie ungestört sind.</p>



<h2>Ungestörte Räume</h2>



<p>Dies ist gerade in Stadtentwicklungsgebieten von Bedeutung, die meist so fugenlos durchgeplant sind, dass keine dieser speziellen Freiräume mehr übrigbleiben. „In der Anfangszeit der Seestadt Aspern war die Nordseite des Sees ein solcher beliebter Treffpunkt, an dem die Jugendlichen ihre Ruhe hatten. Jetzt wird der Ort von der Bautätigkeit eingeholt“, so IBA-Koordinator Kurt Hofstetter. Also gilt es, neue Orte zu suchen. Einer davon ist der Skaterpark unter der Hochtrasse der U2, allerdings wird dieser eher von Jüngeren mit ihren Rollern angenommen, da die Skater größere Herausforderungen suchen. Ansätze, Jugendliche an der Planung zu beteiligen, gibt es immer wieder, doch, so Hofstetter, oft dauern diese Prozesse zu lange, denn wenn man 14 oder 17 ist, muss es schnell gehen, sonst ist die Lebensphase schon wieder vorbei. </p>



<p>Doch es gibt durchaus erfolgreiche Programme für Jugendliche und junge Menschen im Rahmen des IBA-Programms. Ein Beispiel ist das projektierte Bildungsgrätzl in der Per-Albin-Hansson- Siedlung, das Bezug auf den im Rahmen der IBA ermittelten Bedarf vor Ort nimmt. Unter dem offiziellen Titel „Innovationslabor für Bildungsräume in Bewegung – BiB-Lab“ wird das FFG-Projekt des „Arbeitsraum Bildung“ an der TU Wien unter Leitung von Karin Harather ab September 2021 gestartet, um mit unterschiedlichen Bildungsraum- Settings und Zielsetzungen vor Ort zu arbeiten: Ein mobiles Bus-Labor wird vor Ort sichtbar geparkt und dient als informative Anlaufstelle. Ein Raumgestaltungs- Labor wird an den Schulen in der Siedlung aktiv sein, und der Bildungsraum „EG-Lokal“ will bestehende Bildungs- und Freizeitangebote im Stadtteil vernetzen.</p>



<h2>Langfristige Prozesse</h2>



<p>Ebenfalls in der Per-Albin-Hansson-Siedlung war das von Karin Harather gemeinsam mit der TU Wien und Kör Wien (Kunst im Öffentlichen Raum) entwickelte mobile Projekt „Ich brauche Platz!“ zu Gast. Hier lag der Schwerpunkt auf Kreativwerkstätten mit Mädchen aus dem Grätzl und Kunst- und Architekturschaffenden, und klangvollen Formaten wie „Grätzlreisen“, „Kreativwerkstatt“, „Körperinszenierung“, „Quatschbude“, „Soundtown“, „Action Place“ und „Open House“. </p>



<p>Das Ziel: Jugendliche direkt vor Ort zu erreichen und langfristige Prozesse der Raumwahrnehmung und Raumaneignung in Gang zu setzen, um neue Denk- und Handlungsräume zu eröffnen. Auch in den IBA-Quartieren Neu-Leopoldau und Berresgasse war das Projekt für jeweils zwei Monate stationiert, für 2021 ist ein vierter Standort in Planung&#8230;</p>



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		<title>Das Gleichgewicht der Leistbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 15:29:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen Ländern fiel der soziale Wohnbau dem Neoliberalismus zum Opfer. Nicht so in Wien. Die IBA_Wien 2022 „Neues soziales Wohnen“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Tradition der sozialen Ausgewogenheit weiterzuentwickeln.MAIK NOVOTNY Inzwischen läuft der Countdown für die IBA_Wien 2022 „Neues soziales Wohnen“ schon in der Runde der letzten Monate. 2021 ist zuerst großes [&#8230;]</p>
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<p>In vielen Ländern fiel der soziale Wohnbau dem Neoliberalismus zum Opfer. Nicht so in Wien. Die IBA_Wien 2022 „Neues soziales Wohnen“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Tradition der sozialen Ausgewogenheit weiterzuentwickeln.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Inzwischen läuft der Countdown für die IBA_Wien 2022 „Neues soziales Wohnen“ schon in der Runde der letzten Monate. 2021 ist zuerst großes Luftholen und intensives Abstimmen mit allen Projektpartnern angesagt, bevor das Präsentationsjahr beginnt. Doch international ist die IBA bereits jetzt schon, denn einerseits gibt es Vernetzungen mit anderen IBA-Städten und -Regionen in Deutschland und mit den internationalen „Korrespondenzstädten“ der IBA_ Wien, andererseits ist Wien, was Wohnbau und Stadtentwicklung betrifft, schon lange eines der beliebtesten Reiseziele für Delegationen auf der Suche nach Best-Practice-Beispielen. </p>



<p>Dies betrifft nicht zuletzt das Wiener Modell der Förderung und Finanzierung, betont IBA-Koordinator Kurt Hofstetter: „In vielen anderen Ländern hat es im sozialen und geförderten Wohnbau deutliche Brüche gegeben. Etwa in Deutschland, wo um die Jahrtausendwende zahlreiche kommunale Wohnungen billigst verkauft wurden, oder der ,Dutch case‘, der einst vorbildhaften Niederlande, wo der soziale Wohnbau heute vor den Scherben seines Ruhms steht und nur noch für die Ärmsten der Armen zuständig ist. </p>



<p>Der große Vorteil des Wiener Systems ist, dass es diese Brüche nicht gab. Denn sobald so ein erfolgreiches System einmal gestoppt wird, ist es praktisch unmöglich, es wieder neu aufzubauen.“ Diese Gefahr besteht auch in Österreich nach wie vor, denn immer wieder gibt es Stimmen, die dem Wiener Wohnbau vorwerfen, er sei zu stark reguliert. Explizites Ziel der IBA ist es daher, das bewährte „Wiener System“ der sozialen Ausgewogenheit weiterzuentwickeln – schließlich trägt sie das Motto „Neues soziales Wohnen“ nicht zufällig im Namen.</p>



<p>Auch die Korrespondenzstädte (Barcelona, Berlin, Dublin, Köln, München, Stuttgart und Vancouver) wurden schon früh eingebunden. Dublin nahm die dort gastierende Wanderausstellung „Das Wiener Modell – The Vienna Model“ zum Anlass, einen Neustart seines komplett zum Erliegen gekommenen sozialen Wohnbaus zu überlegen. Jede Korrespondenzstadt wird bei der IBA-Schlusspräsentation 2022 mit einem besonderen Projekt beteiligt sein, die zweisprachige Ausstellung wird mit einer digitalen „Kurzfassung“ sozusagen von vornherein exportierfähig gestaltet. „Dies ist auch eine Botschaft an Europa, dass wir alle mit denselben Themen und Aufgaben zu tun haben“, sagt Hofstetter.</p>



<h2>Beitrag zum sozialen Frieden</h2>



<p>Diese IBA-Botschaft lautet im Wesentlichen: Seht her, dieses Zubehör braucht man in Wohnbau und Quartiersentwicklung, um einen wichtigen Beitrag zum sozialen Frieden zu leisten. Die Art der Finanzierung des Wohnbaus spielt dabei eine Schlüsselrolle, geht es doch um eine Ausgewogenheit zwischen gefördertem und freifinanziertem Wohnbau. Ein Gleichgewicht, das infolge der Finanzkrise und der daraus resultierenden Finanzierung des Wohnbaus gelitten hat, der heute immer mehr zur Ware wird. Während die Stadt versucht, mit Mitteln wie der neuen Widmungskategorie „geförderter Wohnbau“ gegenzusteuern, leisten auch die Akteure der Stadt im Rahmen der IBA ihren Beitrag im Sinne der Wiederherstellung einer Verhandlungsbasis und der sozialen Ausgewogenheit. </p>



<p>Dass neben dem mächtigen und wirkungsvollen Instrument des geförderten Wohnbaus auch die Innovationskraft privater Investoren von Bedeutung ist, zeigen die IBA-Projekte beispielhaft: Private Investoren, die etwa bei den Projekten „Apfelbaum oder G’mischter Block“, wo versucht wird, die Blocksanierung in der gewachsenen Stadt mit freifinanzierten und geförderten Wohnangeboten sowie sozialen Diensten und Gewerbeflächen zu kombinieren und Quartiersentwicklung ohne soziale Verdrängung zu ermöglichen. </p>



<p>Auch das Sonnwendviertel mit seiner ambitionierten Erdgeschossnutzung um 4,0 Euro pro Quadratmeter brachte – trotz kleiner Startschwierigkeiten – andere Akteure ins Quartier und sorgt heute für eine lebendige Mischung. Ein Ansatz, der sich in Zukunft noch weiterspinnen ließe, sagt Hofstetter, etwa durch Betrachtung der gesamten Erdgeschoßzone als eigenes und zusammenhängendes Vorhaben, also eine Art „Bauplatz Erdgeschoß“ über mehrere Baufelder hinweg. All dies sind Instrumente, um die in der letzten Dekade immer weiter klaffende Lücke zwischen dem renditeorientierten freien Markt und dem leistbaren Wohnbau zu schließen, die Akteure wieder an den Tisch zu holen und eine Verhandlungsebene wiederherzustellen.</p>



<h2>Kreative Strategien</h2>



<p>Ein IBA-Kandidat, der ein in Österreich noch ganz ungewohntes Finanzierungskonzept erprobt, ist das Baugruppen- Wohnprojekt Bikes&amp;Rails im Sonnwendviertel. Dieses ist Teil des heimischen Mietshäusersyndikats Habi- TAT, das sich nach dem deutschen Vorbild gegründet hat&#8230;</p>



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		<title>Die Zukunft des Zusammenlebens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zwischenpräsentation der IBA_Wien 2022 lieferte im September und Oktober 2020 trotz erschwerter Bedingungen eine Fülle von Antworten auf die Frage: „Wie wohnen wir morgen?“MAIK NOVOTNY Es ist kein einfaches Jahr für Veranstaltungen, und auch die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 – Neues soziales Wohnen bliebt nicht von den Unwägbarkeiten der Covid-19-Pandemie verschont. Die für April [&#8230;]</p>
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<p>Die Zwischenpräsentation der IBA_Wien 2022 lieferte im September und Oktober 2020 trotz erschwerter Bedingungen eine Fülle von Antworten auf die Frage: „Wie wohnen wir morgen?“<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Es ist kein einfaches Jahr für Veranstaltungen, und auch die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 – Neues soziales Wohnen bliebt nicht von den Unwägbarkeiten der Covid-19-Pandemie verschont. Die für April geplante Zwischenpräsentation musste in den Herbst verschoben werden, und auch im Herbst musste sie auf die zahlreichen und schrittweisen Beschränkungen flexibel reagieren. Doch trotz erschwerter Bedingungen wurde sie mit viel Engagement erfolgreich über die Bühne gebracht. </p>



<p>Die Frage „Wie wohnen wir morgen?“, die als Überschrift und Leitthema der Ausstellung im WEST und ihres Begleitprogramms fungierte, erfuhr durch die unmittelbaren räumlichen Auswirkungen der Pandemie eine neue und zusätzliche Dringlichkeit. Antworten auf diese Frage wurden vor Ort bei Führungen und Diskussionen gesucht, vom Sonnwendviertel im 10. Bezirk bis zum Projekt Pocket Mannerhatten im 16. Bezirk. </p>



<p>Die in Kooperation mit dem Az W schon etablierte Veranstaltungsreihe „IBA meets Architects“ fügte dem Programm ein Highlight hinzu, das französische Duo Lacaton Vassal präsentierte seine radikalen Lösungen für leistbares Wohnen bei räumlicher Großzügigkeit, beispielhaft im Projekt Grand Parc Bordeaux, der Renovierung und Erweiterung eines Wohnblocks aus den 70er Jahren ohne Verdrängung der Bewohner, das 2020 mit dem EU Mies Award ausgezeichnet wurde.</p>



<h2>Kontinuität der Innovation</h2>



<p>Wolfgang Förster, früherer Leiter der Wohnbauforschung und „Erfinder“ der IBA_Wien, öffnete das historische Fenster buchstäblich weit bei der Präsentation seines Buches „2000 Jahre Wohnen in Wien – eine Geschichte des gemeinschaftlichen Wohnens“. Darin wird das Wohnen vom keltischen Oppidum über das römische Vindobona, die Barock- und Industriestadt, das Rote Wien und die Nachkriegszeit bis zum Wohnquartier der Zukunft als Sozialgeschichte erzählt und illustriert, und so die Kontinuität der menschlichen Behausungen über die reine Gegenwart hinaus deutlich gemacht. </p>



<p>Auch die IBA_Wien wird dadurch eingeordnet als eine logische Fortsetzung dieser Kontinuität der Innovation im Wohnbau, die in Wien im Laufe der Geschichte meist von öffentlicher Seite ausging. Der Paradigmenwechsel „less aesthetics, more ethics“ begünstigt laut Förster die Entwicklung zu einem Wohnbau, der integrativ, leistbar ist und als „Schule der Demokratie“ fungiert.</p>



<p>Ein weiterer Höhepunkt: Das IBA-Symposium am 23. und 24. September, bei dem auch die internationalen Partnerstädte der IBA geladen waren – situationsbedingt nur in digitaler Form. Am ersten Tag lag der Fokus auf der Quartiersentwicklung, ein zentrales Thema der IBA mit den Projekten Wolfganggasse, Quartier „Am Seebogen“, Berresgasse, Quartier An der Schanze, Quartiershäuser Sonnwendviertel und Per-Albin-Hansson-Siedlung.</p>



<h2>Internationaler Vergleich</h2>



<p>Der internationale Vergleich im Schnelldurchlauf erwies sich als spannendes Gegenwarts-Update&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/12/Die-Zukunft-des-Zusammenlebens.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/12/Die-Zukunft-des-Zusammenlebens.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Miteinander reden</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/miteinander-reden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=miteinander-reden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 01:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Quartiersentwicklung hat sich zu einem zentralen Schwerpunkt der IBA_Wien 2022 entwickelt. Dabei geht es in erster Linie um Koordination und Kommunikation.MAIK NOVOTNY Der Begriff „Internationale Bauausstellung“ legt auf den ersten Blick nahe, dass es in erster Linie um eine Ausstellung geht. Nicht ganz zu Unrecht: In der Tat legten die bisherigen IBAs in Deutschland [&#8230;]</p>
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<p>Die Quartiersentwicklung hat sich zu einem zentralen Schwerpunkt der IBA_Wien 2022 entwickelt. Dabei geht es in erster Linie um Koordination und Kommunikation.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Der Begriff „Internationale Bauausstellung“ legt auf den ersten Blick nahe, dass es in erster Linie um eine Ausstellung geht. Nicht ganz zu Unrecht: In der Tat legten die bisherigen IBAs in Deutschland oft den Scherpunkt auf das „A“ im Namen. </p>



<p>Das heißt: Sie waren Stadt- und Wohn-Expos mit Eventcharakter mit dem Ziel, möglichst viele Besucher anzuziehen. Meistens hörte man jedoch von den dort ausgestellten Experimenten später nicht mehr viel. Sie blieben Exponate.</p>



<p>Bei der IBA_Wien 2022 schlug man von vornherein einen anderen Weg ein. „Unser Gradmesser für den Erfolg ist nicht die Frage, ob wir Touristen anziehen, sondern ob etwas im System gelandet ist“, betont IBA-Koordinator Kurt Hofstetter. </p>



<p>Dieser Fokus auf die internen Prozesse von Wohnbau und Stadtentwicklung hat sich in den letzten Jahren noch verstärkt, und dies liegt vor allem an einem Schwerpunkt: Der Quartiers-<br>entwicklung.</p>



<p>„Die Quartiersentwicklung hat sich immer stärker als zentrales Element der Qualitätssicherung herauskristallisiert“, sagt Hofstetter. Dabei ist schon jetzt zu konstatieren: Quartiersentwicklung kann man nicht einfach verordnen, denn sie bedingt die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. </p>



<p>„Es hat in vielen Fällen lange gebraucht, um das Bewusstsein zu wecken, dass es gemeinsame Interessen gibt“, so Hofstetter, der bereits Erfahrungen bei der Planung der Seestadt Aspern gesammelt hat, wo man frühzeitig den Kontakt mit bestehenden Anrainern suchte, deren Bedürfnisse nach Angeboten für Jugendliche und Alte in der Seestadt gedeckt wurden.</p>



<h2>Deutliche Lerneffekte</h2>



<p>Inzwischen sind bei allen Akteuren deutliche Lerneffekte zu konstatieren. Beim zurzeit in Bau befindlichen Quartier „Am Seebogen“, dem dritten großen Bauabschnitt in der Seestadt, ist dies deutlich spürbar und mit einem selbstverordneten „Lessons Learned“ auch Teil des Programms. </p>



<p>In diesem Quartier, das insgesamt 1.250 Wohnungen und 5.000 Quadratmeter Büronutzfläche umfassen wird, liegt der Schwerpunkt auf „Wohnen und Arbeiten“ mit einem fixen Anteil von 80 Prozent Wohnen und 20 Prozent Arbeiten. </p>



<p>Zu den Angeboten gehören ein Gewerbehof mit DIY-Hub, Geschäftslokale, Co-Working-Spaces und gemischte Wohn- und Arbeitsmaisonetten, sowie ein Gemeindebau NEU und das nutzungsoffene Stadthaus „Forum am Seebogen.“</p>



<p>Während der erste Seestadt-Bauabschnitt noch weitgehend Baufeld für Baufeld „aufgefüllt“ wurde, setzte man beim Quartier „Am Seebogen“ von Beginn an auf baufeldübergreifende Kommunikation. Dafür richtete die Betreibergesellschaft Wien 3420 Aspern Development AG eine Quartierswerkstatt mit allen Bauträgern und Planern ein. </p>



<p>Diese koordiniert die Anfragen für gewerbliche Nutzungen, die Park- und Straßenplanung, die Bildungsangebote und Einrichtungen wie die Kulturgarage, ein zweigeschossiges Veranstaltungszentrum im Sockelbereich der Hochgarage, mit Platz für bis zu 500 Besucher (Bauträger WBV GFW, Architektur: F+P, fasch&amp;fuchs, Fertigstellung 2021). </p>



<p>„Man hat aus den ersten Phasen gelernt, dass es wichtig ist, früh mit der Quartiersentwicklung zu beginnen“, sagt Kurt Hofstetter&#8230;</p>



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