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	<title>Andreas Breitner Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2023 16:59:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Andreas Breitner Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Silvester-Krawalle – Populistische Forderungen aus der Politik lösen die Probleme nicht – Soziale Vermieter werden in den Quartieren zu oft allein gelassen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 11:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 172]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die am Gemeinwohl orientierten Vermieter Norddeutschlands sehen in den Ausschreitungen an Silvester in deutschen Städten die Spitze des Eisbergs und sorgen sich um den sozialen Frieden in den norddeutschen Wohnquartieren. „Die Krawalle an Silvester sind lediglich die Spitze des Eisbergs“, sagt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). „Die sozialen Vermieter haben in Teilen [&#8230;]</p>
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<p>Die am Gemeinwohl orientierten Vermieter Norddeutschlands sehen in den Ausschreitungen an Silvester in deutschen Städten die Spitze des Eisbergs und sorgen sich um den sozialen Frieden in den norddeutschen Wohnquartieren.</p>



<p>„Die Krawalle an Silvester sind lediglich die Spitze des Eisbergs“, sagt <strong>Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</strong>. „Die sozialen Vermieter haben in Teilen ihrer Quartiere mit Armut, Ausgrenzung und sozialer Perspektivlosigkeit zu tun. Es bilden sich Parallelgesellschaften mit eigenen Treffpunkten, Supermärkten und Sportvereinen. Zudem treffen in unseren Wohnvierteln oftmals unterschiedliche Kulturen aufeinander, was zu mehr Konflikten führt. In unseren Quartieren sollen reich und arm, jung und alt, krank und gesund, deutsch und nicht deutsch friedlich zusammen leben. Das wird immer schwieriger. Leider werden soziale Vermieter zu oft mit diesen Problemen allein gelassen.“</p>



<p>VNW-Unternehmen steckten Jahr für Jahr vielen Millionen Euro in die Entwicklung ihrer Wohnquartiere und die Sozialarbeit vor Ort, so Andreas Breitner weiter. „Dennoch müssen sie erleben, dass ein kleiner Teil der Bewohner für Unfrieden sorgt. Darüber nicht sprechen zu wollen, erinnert mich an ein kleines Kind, das die Hände vor die Augen hält und glaubt, es wird nicht mehr gesehen.“</p>



<p>Die Forderung nach einem Böllerverbot oder Hetze gegen Ausländer würden die Probleme nicht lösen, sagt VNW-Direktor Andreas Breitner weiter. „Es fliegen nicht nur Böller, sondern auch Steine. Es knallt, aber es brennt auch. Ja, die Gewaltexzessen sind Ausdruck fehlender Integration der Gewalttäter. Und ja: Wir erreichen einen Teil von ihnen nicht (mehr). Jetzt reflexartig zu fordern, dass der Staat mehr ‚harte Kante‘ zeigen müsse, ist die immer gleich Reaktion auf die immer gleichen Aktionen.“</p>



<h2>Pauschale Verdächtigungen haben die differenzierte Analyse abgelöst</h2>



<p>Besonders ärgerlich sei, dass populistische Politikerinnen und Politiker so tun, als hätte das alles kaum etwas mit ihnen zu tun, sagt VNW-Direktor Andreas Breitner. „Längst haben pauschale Verdächtigungen und Behauptungen die differenzierte Analyse der gesellschaftlichen Probleme abgelöst. Polizistinnen und Polizisten wird eine rechte Gesinnung unterstellt, die Gewalt fördere. Migrantinnen und Migranten wiederum werden pauschal als kriminell eingeordnet. Beides entspricht nicht der Lebenswirklichkeit. Das sind Verunglimpfungen, die Vermieter kennen, wenn sie als ‚gierig‘ beschimpft werden.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>„Besser wäre es, sie würden die bisherigen Integrationskonzepte auf den Prüfstand stellen. Was läuft schief? Warum läuft es schief? In welchen Ländern läuft es warum besser? Das sind jetzt die Fragen, die Politik sich stellen muss.“</p>
<cite>VNW-Direktor Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p>Wer so etwas tue, der müsse sich nicht wundern, dass vor allem junge Menschen – und zwar unabhängig von ihrer Herkunft – sich von Staat und Politik abwendeten und sich unter ihnen die Überzeugung breit mache: „Hilf‘ die selbst, denn dich hört niemand.“ Die eigene Familie oder die soziale Bezugsgruppe werde so zur „entscheidenden Instanz“ bei der Bewertung von Verhalten – und dabei stehe die demonstrative Ablehnung von Staat und Gesellschaft in der Bewertungshierarchie ganz oben.</p>



<h2>Integrationskonzepte müssen auf den Prüfstand</h2>



<p>Nicht selten würden die Gewaltexzesse jetzt von Politikerinnen und Politiker beklagt, die seit vielen Jahren politische Verantwortung tragen würden, sagt Mehr von dem Alten bedeutet lediglich einen hohen gesellschaftlichen Preis zu zahlen.“</p>



<p>Zu dieser Analyse gehört nach den Worten von Andreas Breitner auch, sich von populistischen Forderungen im Bereich der Wohnungspolitik zu verabschieden. Eine schwammige neue Gemeinnützigkeit oder Enteignungsphantasien schafften nicht eine neue Wohnung und änderten nichts an den schwierigen Verhältnissen in Problemquartieren. „Wir brauchen keinen wohnungspolitischen Aktionismus, sondern wollen bezahlbare Mieten garantieren und uns um den sozialen Frieden in den Quartieren kümmern.“</p>



<p>„Wir brauchen keine Debatte über die Herkunft der Täter in der Berliner Silvesternacht. Die steht fest“, so Breitner weiter. „Wir brauchen eine ideologiefreie Debatte über eine friedliche Kultur der Verschiedenheit. Die bei uns lebenden Menschen werden in einer offenen Gesellschaft immer verschieden sein. Nur wie gelingt es, ein friedliches Miteinander zu gewähren? Dazu brauchen wir Antworten &#8211; und hier liefern die politisch Verantwortlichen viel zu wenig.“</p>



<p>„Wer sich mit diesem Thema überfordert fühlt, sollte es nicht als überflüssig von sich weisen“, sagt der VNW-Direktor. „Die norddeutschen Vermieter stellen sich der Debatte und stehen in ihren Quartieren für die Umsetzung bereit. Der Dialog darüber muss aber politisch gewollt sein.“</p>



<p><strong>Oliver Schirg</strong></p>



<p><a href="http://www.vnw.de">www.vnw.de</a></p>
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		<title>Preisanstieg bei Fernwärme ist intransparent, verteuert aber das Wohnen, wirkt als sozialer Sprengstoff – VNW fordert unabhängige Kontroll-Behörde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 17:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG171]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts der deutlich gestiegener Fernwärmepreise haben die am Gemeinwohl orientierten Vermieter Mecklenburg-Vorpommerns eine unabhängige Behörde gefordert, die die Preise für Fernwärme laufend beobachtet, kontrolliert und umgehend eingreift, wenn zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher Reibach gemacht wird. Die Nutzerinnen und Nutzer können nicht mal eben den Anbieter wechseln „Die Mieterinnen und Mieter von mehr als [&#8230;]</p>
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<p>Angesichts der deutlich gestiegener Fernwärmepreise haben die am Gemeinwohl orientierten Vermieter Mecklenburg-Vorpommerns eine unabhängige Behörde gefordert, die die Preise für Fernwärme laufend beobachtet, kontrolliert und umgehend eingreift, wenn zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher Reibach gemacht wird.</p>



<h2>Die Nutzerinnen und Nutzer können nicht mal eben den Anbieter wechseln</h2>



<p>„Die Mieterinnen und Mieter von mehr als 75 Prozent der im VNW organisierten Wohnungsunternehmen beziehen Fernwärme“, sagte <strong>Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</strong>, am 7. Dezember auf der Mitgliederversammlung des VNW-Landesverbands Mecklenburg- Vorpommern in Göhren-Lebbin. „Das Problem: Die Nutzerinnen und Nutzer können nicht mal eben den Anbieter wechseln, wenn sie unzufrieden sind.“ </p>



<p>Dieses ‚naturgegebene‘ Ungleichgewicht zwischen Anbieter und Nutzer müsse dadurch geheilt werden, dass die Anbieter von Fernwärme effektiv kontrolliert würden, sagte Andreas Breitner. „<strong>Sie müssen ihre Kostenstruktur öffentlich und transparent darlegen</strong> und nachvollziehbar begründen, warum sie ihre Preise erhöhen wollen. Nur dann werden die Menschen es auch akzeptieren.“ </p>



<p><strong>Zwar gelten auch für die Fernwärme ähnliche Entlastungsprogramme wie für den Gaspreis. Der Dezemberabschlag wird übernommen. Zudem gilt bis April 2024 ein Preisdeckel von 9,5 Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des angenommenen Jahresverbrauchs.</strong></p>



<p>„Zuletzt haben die Mieter von vielen VNW-Unternehmen aber erleben müssen, wie der Fernwärmeanbieter die Preise deutlich erhöhte, ohne jedoch die Gründe transparent zu machen“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner. „<strong>Wir haben Sorge, dass im Schatten der Preisbremse an der Preisschraube gedreht wird und die Mieterinnen und Mieter dann nach deren Ende in eineinhalb Jahren zu Kasse gebeten werden</strong>.“</p>



<h2>Große Verunsicherung und Verärgerung</h2>



<p>Derzeit herrsche bei vielen Mieterinnen und Mietern große Verunsicherung und Verärgerung, sagte der VNW-Direktor. „Wenn Energieversorger ankündigen, dass die Fernwärmekosten sich auf einen Schlag verdreifachen oder sogar vervierfachen, dann wirft das Fragen auf. Eine Preisexplosion dieser Größenordnung erklärt sich auch in Zeiten allgemein steigender Energiepreise beim besten Willen nicht von selbst.“ </p>



<p><strong>Die Landesregierung und die Kommunen forderte VNW-Direktor Andreas Breitner auf, bereits vorhandenen Kontrollmöglichkeiten auch zu nutzen</strong>. „Gerade bei kommunalen Versorgern haben die Lokalpolitiker Einfluss. Sie müssen diese Möglichkeiten nur auch nutzen.“</p>



<h2>Kaum Preisvergleich zwischen Fernwärmeanbietern möglich</h2>



<p>VNW-Direktor Andreas Breitner beklagte zudem, dass ein direkter Preisvergleich zwischen den Fernwärmeanbietern für den Normalbürger kaum möglich ist. „Jeder Anbieter definiert seine Kostenstruktur selbst. Für den einen beispielsweise gilt ein Kunde mit 200 Wohnungen als Großabnehmer, für einen anderen erst ab 500 Wohnungen. Das führt zu einer kolossalen Undurchsichtigkeit und lässt dem einzelnen Wärmeversorger Freiraum, auf Kosten der Mieterinnen und Mieter Profit zu machen.“</p>



<p>Vor allem Fernwärmeanbieter mit günstigen Preisen müssten nach den Worten von VNW-Direktor Andreas Breitner daran interessiert sein, Transparenz herzustellen. „Sie werden mit jenen in einen Topf geworfen, die die aktuelle Energiekrise schamlos ausnutzen, um Geld zu machen.“&#8230;</p>



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		<item>
		<title>Thema Fernwärme – Wenn Fernwärmekosten sich auf einen Schlag verdreifachen oder sogar vervierfachen, dann wirft das Fragen auf.</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/thema-fernwaerme-wenn-fernwaermekosten-sich-auf-einen-schlag-verdreifachen-oder-sogar-vervierfachen-dann-wirft-das-fragen-auf/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thema-fernwaerme-wenn-fernwaermekosten-sich-auf-einen-schlag-verdreifachen-oder-sogar-vervierfachen-dann-wirft-das-fragen-auf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 14:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG80]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts teils drastisch gestiegener Fernwärmepreise mehrt sich in der Politik der Ruf nach einem Einschreiten des Bundeskartellamts. Die Behörde müsse auch bei der Fernwärme darauf achten, dass der Wettbewerb gewahrt bleibe, heißt es. Beklagt wird eine mangelnde Preistransparenz. Allein auf das Kartellamt zu setzen, reicht aus meiner Sicht nicht aus. Wir brauchen eine unabhängige Behörde, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Angesichts teils drastisch gestiegener Fernwärmepreise mehrt sich in der Politik der Ruf nach einem Einschreiten des Bundeskartellamts. Die Behörde müsse auch bei der Fernwärme darauf achten, dass der Wettbewerb gewahrt bleibe, heißt es. <strong>Beklagt wird eine mangelnde Preistransparenz. </strong></p>



<p>Allein auf das Kartellamt zu setzen, reicht aus meiner Sicht nicht aus. Wir brauchen eine unabhängige Behörde, die ständig die Preise für Fernwärme beobachtet, kontrolliert und umgehend eingreift, wenn zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher Reibach gemacht wird. </p>



<p>Das Kartellamt ist eine gute Institution, aber in diesem Fall eher nicht geeignet, weil es aus meiner Sicht zu selten und zu spät eingreifen würde. Allerdings verdeutlicht die Forderung nach einem Eingreifen des Kartellamts, dass da etwas nicht in Ordnung ist.</p>



<p>Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern sind viele Mieterinnen und Mieter an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Was für die Energiewende eine sehr gute Grundlage ist – mit der Dekarbonisierung von Fernwärme lassen sich viele Haushalte erreichen – ist für die Nutzerinnen und Nutzer ein Problem: <strong>sie können nicht mal eben den Anbieter wechseln, wenn sie unzufrieden sind. </strong></p>



<p>Dieses ‚naturgegebene‘ Ungleichgewicht zwischen Anbieter und Nutzer muss dadurch geheilt werden, dass die die Unternehmen permanent kontrolliert werden. Sie müssen der Öffentlichkeit ihre Kostenstruktur darlegen und nachvollziehbar begründen, warum sie ihre Preise erhöhen wollen. Nur dann werden die Menschen es auch akzeptieren. </p>



<p><strong>Derzeit herrscht bei vielen Mieterinnen und Mietern große Verunsicherung und Verärgerung</strong>. Wenn Energieversorger ankündigen, dass die Fernwärmekosten sich auf einen Schlag verdreifachen oder sogar vervierfachen, dann wirft das Fragen auf. Eine Preisexplosion dieser Wucht lässt sich auch in Zeiten allgemein steigender Energiepreise beim besten Willen nicht vermitteln. </p>



<p><strong>Ich habe die Sorge, dass in manchen Fällen ein großer Teil des Problems hausgemacht ist, weil die betreffenden Energieversorger eine Beschaffungsstrategie verfolgt haben, die nun die Vermieter und Mieter ausbaden sollen. Das ist nicht hinnehmbar. </strong></p>



<p><strong>Die bestandshaltenden Vermieter haben die explodierenden Fernwärmepreise nicht zu verantworten</strong>. Der Preisanstieg verteuert aber das Wohnen und ist sozialer Sprengstoff. Wer in einer kalten Wohnung leben soll, den wird man über kurz oder lang auch mit Klimaschutzanforderungen nicht mehr erreichen. <strong>Wenn die Fernwärme auch für die Energiewende ein wesentlicher Bestandteil bleiben soll, muss jetzt gehandelt werden. </strong></p>



<p><strong>Andreas Breitner <br></strong>Vorstand und Verbandsdirektor <br>Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Der Energiepreisdeckel, der einfach ist und hilft: 80% Bundesdurchschnittsverbrauch günstig, 20% zum Marktpreis</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/der-energiepreisdeckel-der-einfach-ist-und-hilft-80-bundesdurchschnittsverbrauch-guenstig-20-zum-marktpreis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-energiepreisdeckel-der-einfach-ist-und-hilft-80-bundesdurchschnittsverbrauch-guenstig-20-zum-marktpreis</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2022 14:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG79]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat die Reißleine gezogen. Mit ihrer Entscheidung, nach dem Strompreis auch den Gaspreis zu deckeln, sind die Politikerinnen und Politiker von SPD, Grünen und FDP die Flucht nach vorn angetreten. Zu groß war der politische Druck geworden &#8211; aus dem In- und aus dem Ausland, wo in einigen Ländern längst gedeckelt wird. Vor [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesregierung hat die Reißleine gezogen. Mit ihrer Entscheidung, nach dem Strompreis auch den Gaspreis zu deckeln, sind die Politikerinnen und Politiker von SPD, Grünen und FDP die Flucht nach vorn angetreten. Zu groß war der politische Druck geworden &#8211; aus dem In- und aus dem Ausland, wo in einigen Ländern längst gedeckelt wird. </p>



<p>Vor allem aber dürften viele Ankündigungen von Energieversorgern, mit Beginn der Heizperiode am 1. Oktober die Abschlagszahlungen für Heizenergie zum Teil drastisch zu erhöhen, und der wachsende Druck „von der Straße“ die Regierenden wachgerüttelt haben. Es wird interessant, was die nun eingesetzte Kommission bis Mitte dieses Monats zur Ausgestaltung des Gaspreisdeckels herausfinden wird. </p>



<p>Die sozialen Vermieter haben seit Monaten eine Deckelung der Energiekosten gefordert. Nicht, weil wir meinten, wir seien klüger. Vielmehr erleben im VNW organisierte Wohnungsunternehmen schon länger die wachsende Verunsicherung unter der Mieterschaft. Viele Menschen fragen sich, wie sie angesichts explodierender Energiepreise in den kommenden Monaten mit ihrem Geld auskommen sollen. </p>



<p>Wir stehen mitten in einem Wirtschaftskrieg und werden mit Energiepreisen angegriffen. Die Folgen sind gravierend und werden vor allem für jene schmerzhaft, die sich zwischen einer warmen Wohnung und einem Lebensmitteleinkauf entscheiden müssen. Die Beschlüsse der Bundesregierung waren ein erster Schritt hin zu einer Beruhigung der Menschen. Jetzt gilt es, dass in den Bundesländern ein zweiter und ein dritter Schritt folgt. Für Erleichterung dürfte die Ankündigung eines Gaspreisdeckels aber auch bei einer Reihe von Wohnungsunternehmen gesorgt haben. Manchen von ihnen drohte auf Grund der in kurzer Zeit drastisch erhöhten Abschlagszahlungen ein finanzieller Engpass. Zwar würden sie das Geld bei der Heizkostenabrechnung von den Mieterinnen und Mietern zurückerhalten. Aber bis dahin wäre es eng geworden &#8211; für einzelne vielleicht sogar zu eng. </p>



<p>Wie auch immer: was jetzt kommen muss, ist ein Energiepreisdeckel, der einfach ist und hilft. Denkbar wäre es, den bundesweiten Durchschnittsverbrauch pro Kopf der vergangenen zehn Jahre zu nehmen und 80 Prozent davon zu einem günstigen Preis zur Verfügung zu stellen. Für das, das darüber hinaus bezogen wird, muss der aktuelle Marktpreis bezahlt werden. Damit würde zweierlei gelingen: Zum einen könnten die Menschen beruhigt dem Winter entgegenblicken, weil sie wissen, sie können die Heizung aufdrehen, ohne den eigenen finanziellen Ruin zu riskieren. Zum anderen bliebe ein Anreiz zum Einsparen der restlichen 20 Prozent. Für jene, die Wohn- und Heizkosten vom Staat gezahlt bekommen, könnte das etwas abgeändert auch gelten: sie bekämen eine Bonuszahlung, wenn sie 20 Prozent einsparten. </p>



<p>Denn eines bleibt trotz des angekündigten Gaspreisdeckels eine Herausforderung: Reichen Gas und Strom, um auch über einen harten Winter zu kommen? Die zweite Septemberhälfte war &#8211; zumindest im Norden &#8211; kühl und viele Menschen haben schon vor Beginn der Heizperiode die Heizung angestellt. Zwar sind die Gasspeicher gut gefüllt, aber Experten mahnen, beim Energiesparen nicht nachzulassen. </p>



<p>Es reicht aber nicht, immer nur die Menschen zu einer Verhaltensänderung aufzufordern. Auch die Parteien müssen eigene Grundsätze auf den Prüfstand stellen. Pragmatismus ist das Gebot der Stunde. Vorgaben über einen (zusätzlichen) hydraulischen Heizungsabgleich beispielsweise sind daher so überflüssig wie ein Kropf. Sie kosten viel, bringen aber (zu) wenig. </p>



<p>Stattdessen müssen wir alles vermeiden, was zusätzlich zu Heizung und Strom die Wohnkosten erhöht und Wohnungsunternehmen belastet.</p>



<p><strong>Andreas Breitner<br></strong>Vorstand und Verbandsdirektor<br>Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zweierlei Maß: Für Kaltmieten gibt es eine Mietpreisbremse – Müllgebühren steigen stetig ungebremst – Wo bleibt die Kostenehrlichkeit?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/zweierlei-mass-fu%cc%88r-kaltmieten-gibt-es-eine-mietpreisbremse-mu%cc%88llgebu%cc%88hren-steigen-stetig-ungebremst-wo-bleibt-die-kostenehrlichkeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zweierlei-mass-fu%25cc%2588r-kaltmieten-gibt-es-eine-mietpreisbremse-mu%25cc%2588llgebu%25cc%2588hren-steigen-stetig-ungebremst-wo-bleibt-die-kostenehrlichkeit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2022 20:00:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG78]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenkosten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Müllgebühren in den 100 größten deutschen Städten klaffen einer Studie des Eigentümerverbands Haus und Grund zufolge deutlich auseinander. Dabei schneiden die norddeutschen Kommunen, die in das Ranking aufgenommen wurden, allerdings gut ab. So belegt Flensburg im bundesweiten Vergleich Platz 2, Schwerin Platz 6. Mit Lübeck (17) und Kiel (29) landeten zwei weitere norddeutsche Kommunen [&#8230;]</p>
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<p>Die Müllgebühren in den 100 größten deutschen Städten klaffen einer Studie des Eigentümerverbands Haus und Grund zufolge deutlich auseinander. Dabei schneiden die norddeutschen Kommunen, die in das Ranking aufgenommen wurden, allerdings gut ab. </p>



<p>So belegt Flensburg im bundesweiten Vergleich Platz 2, Schwerin Platz 6. Mit Lübeck (17) und Kiel (29) landeten zwei weitere norddeutsche Kommunen unter den ersten 30 Städten. Hamburg belegt Platz 54. Am schlechtesten schnitt Rostock auf Platz 70 ab. </p>



<p>Das gute Abschneiden der norddeutscher Kommunen ist erfreulich. Natürlich hat das auch mit dem Einkommensgefälle von Süd nach Nord zu tun. Um so wichtiger ist es, dass die Landesregierungen und Kommunen in Norddeutschland die aktuelle Entwicklung bei den Energiekosten im Augen behalten. </p>



<p>Die Kommunen haben bereits ihre Sorge geäußert, dass durch die gestiegenen Gaspreise Stadtwerke in Schieflage geraten könnten. Hier gilt es, rechtzeitig Auffanglösungen zu entwickeln. Denn eines ist auch klar: Viele Haushalte mit geringem Einkommen werden die hohe Energiepreise nicht stemmen können. </p>



<p>Ich halte es für sinnvoll, dass Kommunen und Wohnungswirtschaft sich zeitnah zusammensetzen, um über die Lage zu beraten und mögliche Auswege zu entwickeln. Dann könnten wir gemeinsam mit Forderungen an die Politik herantreten. </p>



<p>Während die Entwicklung der Nettokaltmieten in der Öffentlichkeit immer wieder zu heftigen Debatten führt, bleibt die sogenannte zweite Miete zumeist außen vor. Dabei, auch das hat die Studie ergeben, stiegen die Abfallgebühren der 100 größten deutschen Städte seit der Untersuchung vor drei Jahren um acht Prozent auf durchschnittlich 312 Euro. </p>



<p>Auch andere, zumeist von städtischen Unternehmen angebotenen Dienstleistungen wurden deutlich teurer. Als Folge hat die „zweite Miete“ zu einer Erhöhung des Wohnens beigetragen. Während es jedoch für die Kaltmiete eine Mietpreisbremse und eine Kappungsgrenze gibt, sucht man bei den Gebühren etwas Vergleichbares vergeblich. </p>



<p>Erhöhungen der Preise kommunaler Unternehmen werden zumeist mit höheren Kosten begründet. Während man bei öffentlichen Unternehmen Preiserhöhungen akzeptiert, wird bei Wohnungsunternehmen, die ihre Miete anpassen müssen, heftig protestiert. </p>



<p>Mir geht es um mehr Ehrlichkeit. Wenn die Kosten steigen, ist es ganz natürlich, dass die Unternehmen ihre Preise erhöhen müssen. Als soziale Vermieter sind sich die im VNW organisierten Wohnungsunternehmen ihrer sozialpolitischen Verantwortung bewusst. Sie erhöhen deshalb ihre Mieten zumeist nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Zudem schöpfen sie dabei den rechtlich erlaubten Rahmen in der Regel nicht aus.</p>



<p><strong>Andreas Breitner <br></strong>Vorstand und Verbandsdirektor <br>Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



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		<title>Energieversorgung von Wohnungen weitgehend von der nicht mehr berechenbaren Preisbildung an der Energiebörse entkoppeln</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 22:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG77]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts der explodierenden Heiz- und Energiekosten sollten wir bei Atomenergie und Kohle die vorhandene und damit gesicherte Kraftwerksleistung übergangsweise weiter nutzen. Ziel muss es sein, die Energie- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten und für bezahlbare Kilowattstundenpreise zu sorgen. Wir stehen vor einer Preiserhöhungswelle, deren Ausmaß den allermeisten Menschen noch nicht bewusst ist. Nun gilt es, die [&#8230;]</p>
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<p>Angesichts der explodierenden Heiz- und Energiekosten sollten wir bei Atomenergie und Kohle die vorhandene und damit gesicherte Kraftwerksleistung übergangsweise weiter nutzen. <strong>Ziel muss es sein, die Energie- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten und für bezahlbare Kilowattstundenpreise zu sorgen. </strong></p>



<p><strong>Wir stehen vor einer Preiserhöhungswelle,</strong> deren Ausmaß den allermeisten Menschen noch nicht bewusst ist. Nun gilt es, die Lage durch selbst auferlegte Verbote zum Fracking, zur Atomkraft und zur Kohle nicht noch künstlich zu verschlechtern. </p>



<p>Das würde bedeuten, dass auch das Ende vergangenen Jahres vom Netz genommene Atomkraftwerk Brokdorf erneut anzufahren und eine gewisse Zeit wieder Strom liefern zu lassen. Wir stehen vor einer Versorgungskrise unbekannten Ausmaßes und müssen in der Zeitenwende auch Denkverbote aufheben. </p>



<p>Ferner geht es darum, <strong>zu prüfen, ob das Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg für eine gewisse Zeit wieder ans Netz gebracht werden kann</strong>. Moorburg ist erst 2015 als Europas modernstes Kohlekraftwerk ans Netz gegangen, um es 2021 wieder abzuschalten. Aus heutiger Sicht war das ein Riesenfehler, für dessen Korrektur es nicht zu spät ist. </p>



<p><strong>So schwer es fällt: </strong>Atom und Kohleenergie sind derzeit übergangsweise ein gangbarer Weg, für die Menschen die Heiz- und Stromkosten bezahlbar zu halten. Nur wenn innerhalb kurzer Zeit mehr günstig erzeugte Energie auf dem Markt ist, lässt sich der dramatische Preisanstieg dämpfen und die Abhängigkeit von russischem Gas begrenzen. </p>



<p><strong>Es geht um Fragen der Versorgungssicherheit und der Bezahlbarkeit von Energie. </strong>Wir müssen verhindern, wirtschaftliche Verwerfungen und massive soziale Folgen zu vermeiden, die letztlich nur Russland in die Hände spielen. Auch Deutschland braucht Stabilität. </p>



<p>Das bedeutet allerdings keine Abkehr vom Klimaschutz. Vielmehr bleibt der Klimaschutz das zentrale Thema der kommenden Jahre. Wir brauchen einen zügigen Aufbau einer von fossilen Energieträgern unabhängigen Energielandschaft. </p>



<p>Zudem sollte der <strong>CO2-Preis im europäischen Handel zeitweise festgeschrieben und so vorübergehend der massiv spekulationsgetriebenen Preisbildung im Börsenhandel entzogen werden.</strong> </p>



<p>Steuern auf Energie sollten so weit gesenkt werden, dass das absolute Aufkommen bezogen auf einen Zeitpunkt unmittelbar vor der Corona-Pandemie nicht unterschritten wird. <strong>Die Abschaffung der EEG-Umlage ist ein erster Schritt, reicht aber nicht.</strong> </p>



<p>Zu guter Letzt ist die <strong>Vereinfachung der Eigenversorgung mit Strom und Heizenergie notwendig.</strong> Die Energieversorgung von Wohnungen muss weitgehend von der nicht mehr berechenbaren Preisbildung an der Energiebörse entkoppelt werden. Hier ist die Politik gefordert.</p>



<p><strong>Andreas Breitner <br></strong>Vorstand und Verbandsdirektor <br>Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



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		<title>Energiesparen ist wichtig. VNW-Direktor Breitner erklärt wie man es richtig macht und mögliche Schimmelbildung vermeidet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 14:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG164]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die sozialen Wohnungsunternehmen Norddeutschlands haben ihre Mieterinnen und Mieter aufgefordert, beim Energiesparen sorgsam vorzugehen und dabei darauf zu achten, dass sich in der Wohnung kein Schimmel bildet. Abdrehen der Heizung hat seine Grenze…. „Wir teilen die Appelle der Bundes- und Landesregierungen zum Energiesparen. Es ist richtig, dass angesichts der gestiegenen Heizkosten ist in vielen Wohnungen [&#8230;]</p>
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<p>Die sozialen Wohnungsunternehmen Norddeutschlands haben ihre Mieterinnen und Mieter aufgefordert, beim Energiesparen sorgsam vorzugehen und dabei darauf zu achten, dass sich in der Wohnung kein Schimmel bildet.</p>



<h2>Abdrehen der Heizung hat seine Grenze….</h2>



<p>„Wir teilen die Appelle der Bundes- und Landesregierungen zum Energiesparen. Es ist richtig, dass angesichts der gestiegenen Heizkosten ist in vielen Wohnungen die Heizung heruntergedreht worden“, sagt <strong>Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</strong>. „Das ist grundsätzlich sinnvoll, um die Heizkosten in den Griff zu bekommen. Allerdings kann das in Außenecken, an Außenwänden, an Fensterlaibungen oder hinter Möbelstücken zu einer Bildung von Schimmelpilzen führen. Das Abdrehen der Heizung hat seine Grenze dort, wo unliebsame Nebeneffekte eintreten. Also gilt auch hier: Mit Sorgfalt und Augenmaß sparen. ‚Sparst-Du-noch-oder-schimmelt-es-schon‘ darf nicht das Motto werden.“</p>



<p>Die sozialen Vermieter würden daher verschiedene Verhaltensweisen empfehlen, mit denen ein Schimmelbefall auch bei niedrigeren Raumtemperaturen vermieden werden könne, sagt VNW-Direktor Andreas Breitner weiter. „Wichtig ist es, die gesamte Wohnung möglichst gleichmäßig zu beheizen. Es ist also sinnvoller, in allen Zimmern die Temperatur auf 19 Grad Celsius zu reduzieren, als einzelne Räume gar nicht zu heizen. Durch sogenannte Kältebrücken kann sich Feuchtigkeit bilden und so Schimmelbefall verursachen.“</p>



<p>„Zudem sei es sinnvoll, regelmäßig „stoßzulüften“, um Raumluftfeuchtigkeit abzuführen“, sagt der VNWDirektor weiter. „Dadurch geht kaum Energie verloren, aber die Wirkung vor allem in Bädern oder in Küchen ist hoch. Die Heizung ganz auszuschalten ist erst dann sinnvoll, wenn draußen (früh)sommerliche die Lufttemperaturen herrschen. Dann können Fenster auch längere Zeit gekippt werden.“ &#8230;</p>



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<p></p>
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		<title>„Heiz- und Energiekosten explodieren – Atomkraftwerk Brokdorf wieder anfahren und befristet länger laufen lassen“</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/heiz-und-energiekosten-explodieren-atomkraftwerk-brokdorf-wieder-anfahren-und-befristet-laenger-laufen-lassen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=heiz-und-energiekosten-explodieren-atomkraftwerk-brokdorf-wieder-anfahren-und-befristet-laenger-laufen-lassen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2022 16:07:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG76]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kiel. Angesichts explodierender Heiz- und Energiekosten ist es eine Überlegung wert, das Atomkraftwerk Brokdorf im Südwesten Schleswig- Holsteins erneut anzufahren und eine gewisse Zeit wieder Strom liefern zu lassen. Ich weiß, so ein Gedanke ist umstritten und heikel. Aber in Zeiten, in denen Bundeskanzler Olaf Scholz angesichts des Ukraine-Krieges von einer Zeitenwende spricht, gilt es, [&#8230;]</p>
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<p>Kiel. Angesichts explodierender Heiz- und Energiekosten ist es eine Überlegung wert, das Atomkraftwerk Brokdorf im Südwesten Schleswig- Holsteins erneut anzufahren und eine gewisse Zeit wieder Strom liefern zu lassen. Ich weiß, so ein Gedanke ist umstritten und heikel. Aber in Zeiten, in denen Bundeskanzler Olaf Scholz angesichts des Ukraine-Krieges von einer Zeitenwende spricht, gilt es, eigene Positionen zu überprüfen und zu vernünftigen sowie pragmatischen Lösungen zu kommen. </p>



<p>Wer unabhängiger vom russischen Gas werden und trotzdem am Klimaschutz festhalten will, der muss akzeptieren, dass Atomenergie – zumindest noch eine gewissen Zeit – zur Energieversorgung in Deutschlands dazu gehört. Der Atomenergie gehört sicher nicht die energetische Zukunft. Aber in der Gegenwart hilft sie uns.</p>



<h2>Verärgerung über steigende Energiepreise</h2>



<p>Die im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften müssen derzeit ihren Mieterinnen und Mietern vorsorglich mitteilen, dass auf sie erheblich gestiegene Heiz- und Energiekosten zukommen. Einige Unternehmen haben ihren Mietern angeboten, den monatlichen Abschlag zu erhöhen, was bereits zu erheblichem Unmut geführt hat.</p>



<p>Angesichts dieser Entwicklung sollten die politisch Verantwortlichen in Kiel das Atomkraftwerk Brokdorf wieder anfahren und zeitlich befristet laufen lassen. So schwer es fällt: Atomenergie ist derzeit ein gangbarer Weg, für die Menschen die Heiz- und Stromkosten bezahlbar zu halten. Nur wenn innerhalb kurzer Zeit mehr günstig erzeugte Energie auf dem Markt ist, lässt sich der dramatische Preisanstieg dämpfen.</p>



<h2>Gaspreise haben sich innerhalb von sechs Monaten verdoppelt</h2>



<p>Beim Strom sind die Beschaffungspreise zuletzt um 36 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 5000 Kilowattstunden für einen jetzt abgeschlossenen Vertrag durchschnittlich 2053 Euro im Jahr zahlen muss. Ein Jahr zuvor lag die Summe bei 1509 Euro. Bei Gas ist der Preisanstieg deutlich größer. Wer derzeit einen Vertrag vereinbart, muss bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Durchschnitt 2600 Euro pro Jahr bezahlen. Vor sechs Monaten lag dieser Wert bei rund 1300 Euro. </p>



<p>Angesichts des Krieges in der Ukraine dürften die Preise für Heiz- und Stromkosten noch einmal erheblich steigen. Zusätzliche Preissprünge sind zu erwarten, sollte die Lieferung von Gas aus Russland ausbleiben. Wir brauchen daher jetzt keine Debatte darüber, wie hierzulande die Energieversorgung in zehn Jahren aussehen soll, sondern müssen kurzfristig Lösungen finden. Ansonsten werden sich die Menschen vom Klimaschutz abwenden.</p>



<h2>„Frieren für Frieden“ ist eine zynische Forderung</h2>



<p>In den Wohnungen der VNW-Unternehmen leben vielen Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen. Wir kennen deren Situation und wissen darum, dass die meisten von ihnen derart explodierende Energiekosten nicht tragen können. Wenn einige davon reden, man müsse aus Solidarität mit der Ukraine für den „Frieden frieren“, so empfinde ich das als zynisch: Viele Mieterinnen und Mieter unserer Verbandsunternehmen haben ihre Heizung bereits um ein paar Grad heruntergedreht.</p>



<p>Das Atomkraftwerk Brokdorf ist eines der leistungsstärksten weltweit und wurde erst Ende vergangenen Jahres vom Netz genommen. Es geht mir nicht um einen „Ausstieg aus dem Ausstieg“, sondern darum, die Menschen möglichst rasch mit bezahlbarer Energie zu versorgen.</p>



<p><strong>Andreas Breitner <br></strong>Vorstand und Verbandsdirektor <br>Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



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		<title>Baugenehmigungen, Baukosten und andere Bremsen, die das bezahlbare Wohnen ausbremsen. Ein Gespräch mit VNW Direktor Andreas Breitner</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/baugenehmigungen-baukosten-und-andere-bremsen-die-das-bezahlbare-wohnen-ausbremsen-ein-gespraech-mit-vnw-direktor-andreas-breitner/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=baugenehmigungen-baukosten-und-andere-bremsen-die-das-bezahlbare-wohnen-ausbremsen-ein-gespraech-mit-vnw-direktor-andreas-breitner</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 14:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG163]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukosten]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbaugenehmigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor gebaut werden darf, benötigt man eine Baugenehmigung, egal ob Neubau oder Modernisierung. Deutschlandweit immer ein Punkt für Kritik. Wir haben Andreas Breitner, VNW Verbandsdirektor, zum Thema Probleme bei Baugenehmigungen gefragt. Wie lange dauert es etwa, eine Baugenehmigung für den Bau eines Mehrfamilienhauses zu bekommen? „Je nach Komplexität des Objekts liegt die Zeit zwischen sechs [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bevor gebaut werden darf, benötigt man eine Baugenehmigung, egal ob Neubau oder Modernisierung. Deutschlandweit immer ein Punkt für Kritik. Wir haben Andreas Breitner, VNW Verbandsdirektor, zum Thema Probleme bei Baugenehmigungen gefragt.</p>



<p><em>Wie lange dauert es etwa, eine Baugenehmigung für den Bau eines Mehrfamilienhauses zu bekommen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Je nach Komplexität des Objekts liegt die Zeit zwischen sechs und zwölf Monaten. Manchmal kann es auch länger dauern. Das hängt auch von der Größe des Bauprojekts ab.“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Von welchen Faktoren ist es abhängig, ob man eine Baugenehmigung bekommt?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Wenn ein Bauherr alle Anforderungen des Bebauungsplanes erfüllt, hat er einen Anspruch auf eine Baugenehmigung. Allerdings kann die Behörde Auflagen erlassen. Wie lange die Zeit bis zur Genehmigung dauert, hängt von der Komplexität des Vorhabens ab und ob ausreichend Personal in der Bauprüfabteilung vor Ort da ist. Auf Grund der Corona-Pandemie hatten die Bauämter in den vergangenen Monaten mit Personalengpässen zu kämpfen, so dass das auch zu Verzögerungen geführt hat.“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Wie lange ist eine Baugenehmigung in der Regel gültig? Ist dies auch von Land und Landkreis abhängig?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Die Gültigkeit einer Baugenehmigung ist landesweit geregelt und gilt in jedem Landkreis. Die Grundlage für die Gültigkeit einer Baugenehmigung ist in Paragraph 73 der Landesbauordnung von Mecklenburg-Vorpommern geregelt. Zur Geltungsdauer der Genehmigung heißt es dort: ‚Die Baugenehmigung und die Teilbaugenehmigung erlöschen, wenn innerhalb von drei Jahren nach ihrer Erteilung mit der Ausführung des Bauvorhabens nicht begonnen oder die Bauausführung länger als ein Jahr unterbrochen worden ist.‘“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Angenommen, ein Bau von einem oder mehreren Mehrfamilienhäusern ist gefährdet, weil der Bau nicht beginnen konnte oder nicht fortgesetzt werden konnte: Was könnten die Gründe sein? Was sind die Folgen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es gibt unterschiedliche Gründe, warum sich der Bau eines Mehrfamilienhauses verzögert oder nicht fortgesetzt werden kann. Häufig wehren sich Nachbarn gegen einen Bau und legen Widerspruch ein. Oftmals bilden sich auch Anwohnerinitiativen, die dann ebenfalls – oft auch vor Gericht – Widerstand organisieren. Das verzögert die Planung ungemein und ist sehr teuer. Leider verhalten sich manchmal auch Lokalpolitiker widersprüchlich. In ‚Sonntagsreden‘ beklagen sie das Fehlen bezahlbaren Wohnraums. </p><p>Wenn es dann vor Ort Widerstand gibt, ducken sie sich gern mal weg. In vereinzelten Fällen geht ein Bauherr pleite. Das betrifft allerdings nicht die im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften. Diese Unternehmen sind wirtschaftlich gesund und gehen einen Neubau nur an, wenn die Finanzierung geklärt ist. Die schwerwiegendste Folge von Bau- und Planungsverzögerungen besteht in der erheblichen Verteuerung des Baus. Das ist vor allem für Wohnungsunternehmen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten wollen, problematisch. Sie wollen keine hohen Mieten nehmen.“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Was sollte sich Ihrer Meinung nach ändern im Hinblick auf die Regelungen?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/Wowi-ag-163-breitner-interview-baugenehmigungen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/Wowi-ag-163-breitner-interview-baugenehmigungen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Niemand möchte in einer Stadt mit Dutzendgesicht leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 21:01:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG74]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Hamburg ist vor einigen Tagen eine Stiftung Baukultur gegründet worden. Ziel dieser Stiftung ist es, den Dialog in der Stadtgesellschaft zu Architektur, Freiraumplanung, Innenraumgestaltung, Städtebau und Stadtplanung voranzutreiben. Als Vertreter der Immobilien- und Wohnungswirtschaft konnte ich bei der Gründungsversammlung sprechen und zähle mich seitdem zu den „Gründungsvätern“. Die Stiftung ist wichtig, weil niemand in [&#8230;]</p>
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<p>In Hamburg ist vor einigen Tagen eine Stiftung Baukultur gegründet worden. Ziel dieser Stiftung ist es, den Dialog in der Stadtgesellschaft zu Architektur, Freiraumplanung, Innenraumgestaltung, Städtebau und Stadtplanung voranzutreiben. </p>



<p>Als Vertreter der Immobilien- und Wohnungswirtschaft konnte ich bei der Gründungsversammlung sprechen und zähle mich seitdem zu den „Gründungsvätern“. Die Stiftung ist wichtig, weil niemand in einer Stadt mit einem Dutzendgesicht leben möchte. Städte aber stärken ihre Individualität mit mehr Baukultur. </p>



<p>Was liegt da näher, die Stiftung Baukultur als einen Ort der Debatte und des Ringens um gemeinsame Lösungen zu begreifen? Als einen Ort, an dem unterschiedliche Beteiligte herausfinden, was in den kommenden Jahrzehnten das Richtige für Hamburgs Stadtentwicklung ist.</p>



<p>Für die sozialen Vermieter ist entscheidend, dass Wohnen in Hamburg auch in Zukunft für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen bezahlbar bleibt. Dieser Maßgabe müssen sich alle Ideen, die im Rahmen der Stiftung diskutiert werden, stellen.</p>



<h2>Klimaschutz und bezahlbares Wohnen</h2>



<p>Allerdings wird es in den kommenden Jahrzehnten nicht mehr allein um bezahlbares Wohnen, ansehnliche Architektur und stabile Nachbarschaften gehen. Wir alle wissen längst, dass der Klimaschutz unser Handeln maßgeblich prägen wird. </p>



<p>Eine große Herausforderung besteht darin, trotz umfassender energetischer Sanierung den Backstein als Hamburger Kulturgut zu erhalten. Das bedeutet auch: Das massenhafte und stupide Dämmen von Wohngebäuden kann künftig nur die zweite Wahl sein. </p>



<p>Als Vertreter der sozialen Vermieter geht es mir darum, Klimaschutz und bezahlbares Wohnen miteinander in Einklang zu bringen. Ich favorisiere beispielsweise den sogenannten Quartiersansatz, bei dem Hamburgs stadteigener Wohnungskonzern SAGA und einzelne Hamburger Genossenschaften bundesweit Vorreiter sind. </p>



<p>Dabei betrachtet man, um den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren, nicht nur das einzelne Gebäude und seine maximale Energieeffizienz. Man denkt vielmehr darüber nach, wie man ein ganzes Quartier mit weitgehend CO2-neutraler Energie für Strom und Heizung versorgen kann.</p>



<p>Das ermöglicht eine breitere – dafür aber maßvolle – energetische Modernisierung der Wohnungsbestände. Schließlich sind es letztlich die Mieterinnen und Mieter, die die Kosten weiterer Sanierungen tragen müssen. Wir wissen: der Quartiersansatz kostet am Ende deutlich weniger.</p>



<h2>Hamburg sollte nicht Stadt der Dichter und Dämmer sein</h2>



<p>Die energetische Sanierung und die Ertüchtigung der Tausenden in den 50er-, 60er- oder 70er-Jahren entstandenen Wohnhäusern wird Milliarden kosten. Beziehen diesen „grünen“ Strom oder „grüne“ Heizenergie, sind frischlufthemmende Dichtung und Dämmung des einzelnen Gebäudes entbehrlich. Hamburg sollte nicht die Stadt der Dichter und Dämmer, sondern der erneuerbaren Energie sein. </p>



<p>Wir begrüßen sehr, dass Hamburgs Behörde für Stadtentwicklung im Zuge der Machbarkeitsstudie über die Auswirkungen des Klimaplanes des Hansestadt auf den Gebäudebestand auch die Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen auf die besonders erhaltenswerte Bausubstanz in Hamburg und damit auf die gesamte Stadtgestalt gesondert untersucht. </p>



<p>Die Ansichten der „Praktiker“, also der sozialen Vermieter, die tagtäglich darauf Wert legen, ihre Mieterinnen und Mieter finanziell nicht zu überfordern, sind in der Debatte darüber, wie Hamburg künftig aussehen und was hier gebaut werden soll, unverzichtbar. Nur so kann die Transformation gelingen. </p>



<p>Ich bin mir sicher, dass die Diskussionen innerhalb der Hamburger Stiftung für Baukultur auch dazu beitragen werden, Sensibilität und Verständnis für die Sicht der sozialen Vermieter herbeizuführen.</p>



<p>Herzliche Grüße</p>



<p><strong>Andreas Breitner <br></strong>Vorstand und Verbandsdirektor <br>Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</p>



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