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	<title>Thema Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Thema Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Urbanität, Vielfalt – für alle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 01:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Wohnumgebung, in der alles da ist, was man zu Leben braucht, sozial durchmischt und keine Schlafstadt: was in vielen inneren Stadtteilen und Ortskernen scheinbar mühelos entstanden ist, stellt die Entwickler neuer Quartiere vor Herausforderungen.FRANZISKA LEEB Atatt Wohnmonostrukturen, verwaisten öffentlichen Räumen und toten Erdgeschosszonen wünschen sich Stadtplaner Urbanität, Vielfalt, kurzum vollwertige Stadtquartiere mit urbanen Strukturen [&#8230;]</p>
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<p>Eine Wohnumgebung, in der alles da ist, was man zu Leben braucht, sozial durchmischt und keine Schlafstadt: was in vielen inneren Stadtteilen und Ortskernen scheinbar mühelos entstanden ist, stellt die Entwickler neuer Quartiere vor Herausforderungen.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Atatt Wohnmonostrukturen, verwaisten öffentlichen Räumen und toten Erdgeschosszonen wünschen sich Stadtplaner Urbanität, Vielfalt, kurzum vollwertige Stadtquartiere mit urbanen Strukturen und unterschiedlichen Nutzungen. </p>



<p>Dass bauliche Voraussetzungen wie überhohe Erdgeschosszonen allein kein Garant sind, dass sich dann tatsächlich ein bunter Nutzungsmix einstellt, wissen mittlerweile alle. Denn Orte, an denen das Leben der Stadt pulsiert, entstehen weder zufällig noch aus dem Nichts. </p>



<p>In Graz entstand in mehreren Bauphasen von 2009 bis 2017 am Übergang von der Kernstadt in die Peripherie im Zuge der Umstrukturierung des Messegeländes auf dem Areal eines ehemaligen Vergnügungsparks das Messequartier der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft ENW. </p>



<p>Architekt Markus Pernthaler betrachtet eine ausreichende Anzahl an Arbeitsplätzen als Garant für ein lebendiges Quartier. Pro Bewohner ein Arbeitsplatz, lautete sein persönliches Ziel, dem jedenfalls annähernd nahegekommen wurde. </p>



<p>„Im Messequartier Graz haben wir einen Nutzungsmix mit einer großen sozialen Nutzungsqualität“, so ENW-Geschäftsführer Alexander Daum. Neben rund 290 Miet- und Eigentumswohnungen gibt es 21 Seniorenwohnungen, ein Studierendenwohnhaus mit 97 Plätzen, Kindergarten, Gastronomie, Arztpraxen und diverse Büro- und Gewerbeflächen. </p>



<p>„Dank der ständigen Interaktion der Hausverwaltung mit den Bewohnern und Geschäftsflächenmietern konnten im Laufe der letzten Jahren Synergien gefunden und genutzt werden. Nicht zuletzt hat auch die Architektur der Wohnanlage mit ihren großzügigen Begegnungszonen ihren Teil zu einer lebendigen Wohnanlage beigetragen“, bestätigt Daum, dass das Gelingen einer guten Mischung von mehreren Faktoren abhängig ist.</p>



<h2>Impulsgebende Häuser</h2>



<p>Im Sonnwendviertel beim Wiener Hauptbahnhof setzte man dazu auf sogenannte Quartiershäuser, die mit „stadtteilbezogenen Nutzungen“ das neue Wohngebiet beleben sowie auf Baugruppen, deren Engagement die Stadt längst auch als Impulsgeber für neue Stadtteile erkannt hat. </p>



<p>Was sich manche vor ein paar Jahren nicht vorstellen konnten, wird nun nach und nach gelebte Realität. Vor allem entlang der Adele-Bloch-Bauer-Promenade entwickelt sich ein reges Stadt- und Geschäftsleben, zu dem Quartiershäuser wie Mio (Heimbau, Arch. StudioVlayStreeruwitz) und der Stadtelefant von Franz&amp;Sue sowie das Baugruppenhaus Gleis 21 maßgeblich beitragen. </p>



<p>„Das Dorf in die Stadt bringen“ heißt es in der Vision der Initiatoren des Gleis 21, dem im Sommer vergangenen Jahres bezogenen Wohnprojekt auf dem ehemaligen Bahngelände im Wiener Sonnwendviertel. Sie hatten dabei nicht verwaiste Ortszentren und wildwuchernde Siedlungsränder vor Augen, sondern Bilder vom guten Leben im solidarischen Miteinander. </p>



<p>Daher machen hier nicht sozial besser gestellte Idealisten nur ihr Ding, sondern sorgen unter anderem dafür, dass Kunst und Kultur ins Grätzel kommen. Und das auf hohem Niveau. Im perfekt ausgestatteten Veranstaltungsraum wurden bereits Kinofilme gezeigt sowie Kabarett, Musik und Theater eine Bühne gegeben. Neben dem Burgtheaterstudio kooperiert man mit dem Stadtkino Wien, Okto TV, Radio Orange und der im Haus ansässigen Musikschule. </p>



<p>Die Covid-19-Pandemie hat zwar das Kulturprogramm für Monate schachmatt gesetzt. Aber zumindest mit einem Flohmarkt samt Nachbarschaftsfrühstück stellte man sich im Ausnahmesommer 2020 in den Dienst der nachbarschaftlichen Vernetzung über das Haus hinaus. </p>



<p>Für Einszueins architektur und den Bauträger Schwarzatal war das Gleis 21 nach dem Wohnprojekt Wien im Nordbahnviertel das zweite gemeinsame Projekt auf dem Sektor des partizipativen Wohnbaus. Junge und Ältere, Paare, Singles und Familien wohnen im Haus, zwei Wohnungen stehen schutzbedürftigen Menschen zur Verfügung. </p>



<p>So verschieden die Bewohner, so unterschiedlich die Wohnungen. Quasi maßgeschneidert. „Ich hatte damals noch einen hohen missionarischen Ansatz“, erzählt Architekt Markus Zilker. Mittlerweile würde er die Strategie der „partizipativen Standardisierung“ verfolgen, also versuchen, die Vorteile der zwei Welten Bewohnerbeteiligung und Serienfertigung in Einklang zu bringen.</p>



<h2>Flexibilität gefragt</h2>



<p>Ohne die Bewohnermitbestimmung, aber bereits mit künftigen Geschäftsmietern im Boot gingen Einszueins mit den Bauträgern Neue Heimat Gewog und deren Tochterunternehmen at home ein Stück weiter beim Quartiershaus an der Maria-Lassnig-Straße am südöstlichen Spitz des Sonnwendviertels vor fünf Jahren in den Wettbewerb. </p>



<p>„Gewerbe im Erdgeschoss war hier, abseits der Fußgängerzone keine zwingende Vorgabe im Wettbewerb“, erzählt Architekt Markus Pendlmayr von Einzueins&#8230;</p>



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		<title>Nutzungsmix im Quartier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:59:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsmischung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrhundertelang der Normalfall, über Jahrzehnte aus dem Fokus geraten, heute wieder erstrebenswertes Ziel: funktional und sozial durchmischte Häuser und Quartiere. Sie gelingen nicht immer und vor allem nicht von allein. Neben den (städte-)bauliche Rahmenbedingungen bedarf es zusätzlicher Anstrengungen, guter Marktkenntnisse – und oft auch Zeit und Glück.</p>
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<p>Jahrhundertelang der Normalfall, über Jahrzehnte aus dem Fokus geraten, heute wieder erstrebenswertes Ziel: funktional und sozial durchmischte Häuser und Quartiere. </p>



<p>Sie gelingen nicht immer und vor allem nicht von allein. Neben den (städte-)bauliche Rahmenbedingungen bedarf es zusätzlicher Anstrengungen, guter Marktkenntnisse – und oft auch Zeit und Glück.</p>



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		<title>Durch Kooperation zu urbanen Qualitäten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:50:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sehr die Widmung „Gemischtes Baugebiet-Geschäftsviertel“ – noch dazu an einer Hauptverkehrsader – die Bauträger fordern kann, zeigte sich beim Praxis-Check der Wohnen Plus Akademie in Kooperation mit WohnenPlus, in der Triester Straße 40. Aber auch, dass mit guter Kooperation komplexe Angelegenheiten zu einem befriedigenden Ende zu bringen sind.FRANZISKA LEEB Triester Straße – das klingt [&#8230;]</p>
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<p>Wie sehr die Widmung „Gemischtes Baugebiet-Geschäftsviertel“ – noch dazu an einer Hauptverkehrsader – die Bauträger fordern kann, zeigte sich beim Praxis-Check der Wohnen Plus Akademie in Kooperation mit WohnenPlus, in der Triester Straße 40. Aber auch, dass mit guter Kooperation komplexe Angelegenheiten zu einem befriedigenden Ende zu bringen sind.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Triester Straße – das klingt verheißungsvoll nach dem Weg ans Meer. Der Wiener Abschnitt der ehemaligen Bundesstraße B17 zählt allerdings nicht zu den Sehnsuchtsorten, man kennt ihn hauptsächlich vom Durchfahren. </p>



<p>Um die 55.000 Kraftfahrzeuge bewegen oder stauen sich täglich zwischen Matzleinsdorfer Platz und der südlichen Stadtgrenze. Die gotische Bildsäule der Spinnerin am Kreuz und Karl Schwanzers kühnes Philipps-Hochhaus waren lang die einzigen erfreulichen Anblicke entlang einer Hauptverkehrsader, die man nicht zu den Top-Adressen zählt. </p>



<p>Doch längst macht sich ein Umbruch bemerkbar, der eine neue Ära der Straße in den Süden einläutet. Seit zwei Jahren begleitet den Straßenzug vor der Kreuzung mit der Kundratstraße auf einer Länge von 150 Metern ein Gebäude mit einer vorgeblendeten gewellten Streckmetallfassade. Was sich dahinter verbirgt, erschließt sich schwer. </p>



<p>Das liegt auch daran, dass die Stadtgestaltung es untersagte, einen zwölf Meter hohen Pylon zu errichten, der die entsprechenden Informationen liefern hätte können. Aber das ist nur eine kleine Fußnote in der langwierigen, komplexen und ereignisreichen Entwicklungsgeschichte.</p>



<h2>Kompetenzen bündeln</h2>



<p>Ihren Anfang nahm sie 1991 mit einem Städtebaulichen Gutachterverfahren, dem weitere Studien folgten. 2012 erwarben BWS-Gruppe, Neues Leben und WBV-GPA das Grundstück und beauftragten die Architekten, deren Vorschlag Jahre zuvor zur Weiterbearbeitung empfohlen wurde – Otto Häuselmayer sowie Europroject – mit der konkreten Planung. </p>



<p>„Jeder der drei Bauträger hätte die Kapazitäten gehabt, das Grundstück zu kaufen und zu bebauen“, betont WBV-GPA-Chef Michael Gehbauer. Da aber die die WBV-GPA auf dem Nachbargrundstück bereits das Hochhaus K6 errichtet hatte, die BWS-Gruppe nicht weit entfernt eine große Anlage besitzt und zudem damals am Margaretengürtel residierte, kam es in einer Mischung aus emotionaler Nähe zum Ort und dem Bestreben, Kompetenzen zu bündeln, zur Kooperation der drei Partner. </p>



<p>Diese schildern sie heute als äußerst harmonisch, wenngleich es in der Planungs- und Bauphase etliche Imponderabilien zu meistern galt, die eine eigene Geschichte wert wären.</p>



<h2>Schwierige Mieterfindung</h2>



<p>Heute sind ein Drogeriemarkt und ein Lebensmitteldiscounter im Erdgeschoß eingemietet, die Zentrale der BWS-Gruppe nimmt drei Geschosse ein, weiters liegt straßenseitig auf vier Etagen ein Stuwo- Studentenheim, dazu Wohnen in verschiedenen Formen und ein Kindergarten. </p>



<p>Siegfried Igler, Prokurist bei Neues Leben, berichtet von tage- und nächtelangen Beratungen über sinnvolle Nutzungen: „Am Anfang wollten wir die Gewerbeflächen verkaufen, damit wir dann nicht mehr damit zu tun haben.“ Prompt fand sich ein großer österreichischer Hypermarkt-Betreiber, der darauf einstieg. </p>



<p>Einen Tag vor dem Spatenstich ist er abgesprungen und man musste – nachdem schon viel Zeit verbraucht wurde, um eine Umweltverträglichkeitsprüfung zu vermeiden – wieder bei potenziellen Mietern, denen man zuvor schon abgesagt hat, Klinkenputzen gehen. Auch die Frage, wie die straßenseitigen Obergeschoße sinnvoll bespielt werden, bereitete Kopfzerbrechen. </p>



<p>Wohnen an der Triester Straße war nicht gestattet, „gewerbliches Wohnen“ – also zum Beispiel ein Studentenheim – hingegen schon. Als Geschäftsmieter fanden sich ein großer Drogeriemarkt und ein deutscher Discounter. Immer wieder änderten sich Anforderungen. Auch ein Fitnesscenter war im Gespräch, kam dann doch nicht, also nahm die BWS-Gruppe Flächen dazu und vermietet nun eine ihrer Büroetagen an die Gewerkschaft Vida. </p>



<p>Anstatt des ursprünglich für vier Gruppen geplanten Kindergartens musste ein doppelt so großer her, nachdem ein neuer Betreiber auf den Plan trat. „Das Schlimmste war die Verortung und Entflechtung der verschiedenen Funktionen“, erinnert sich Siegfried Igler. Und das Schönste? </p>



<p>„Dass es drei Gemeinnützige waren, die den anderen gegenübersaßen.“ Igler will gar nicht daran denken, wie es mit privaten Wohnbauträgern gelaufen wäre, mit denen die Abstimmung weniger leichtgefallen wäre.</p>



<h2>Freundliche Stimmung</h2>



<p>Auch die Planer waren gefordert, umso mehr, als Europroject-Chef Anton Müller während der Bauphase verstorben ist. Die gewellte Streckmetallfassade ist ein Kompromiss zwischen der im Wettbewerb vorgeschlagenen Schallschutz- und Klimafassade aus Glas und einem preiswerten „Hasenstallgitter“, wie Alexander Trippel von Europroject berichtet. </p>



<p>Eine Begrünung war wegen der Brandschutzvorschriften nicht möglich. Die gibt es dafür in üppiger Form im Inneren in der von Gerner Gerner plus geplanten BWSG-Zentrale. „Wir sind kein Wohnungshändler, sondern eine bestandhaltende Genossenschaft“, daher sei der Ort des Firmensitzes für das Unternehmen identitätsstiftend, so BWS-Vorstand Jürgen Dumpelnik&#8230;</p>



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		<title>Gründerzeitidee und städtische Vielfalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Masterpläne, Leitbilder und ein aktives Erdgeschoßzonenmanagement sollen aus Stadtentwicklungsgebieten wie dem Wiener Nordbahnhof vielfältige und lebendige „Grätzln“ machen. Städtische Vielfalt kann aber auch dort entstehen, wo Bestandsgebäude saniert oder umgenutzt werden.VON BERND AFFENZELLER Mit dem Revolutionsjahr 1848 und der bald darauffolgenden Schleifung der Stadtmauer begann in Wien die architektonisch und städtebaulich noch heute prägende Gründerzeit. [&#8230;]</p>
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<p>Masterpläne, Leitbilder und ein aktives Erdgeschoßzonenmanagement sollen aus Stadtentwicklungsgebieten wie dem Wiener Nordbahnhof vielfältige und lebendige „Grätzln“ machen. Städtische Vielfalt kann aber auch dort entstehen, wo Bestandsgebäude saniert oder umgenutzt werden.<br>VON BERND AFFENZELLER</p>



<p>Mit dem Revolutionsjahr 1848 und der bald darauffolgenden Schleifung der Stadtmauer begann in Wien die architektonisch und städtebaulich noch heute prägende Gründerzeit. In dieser Phase entstanden entlang der Ringstraße Wahrzeichen wie die Oper, das Parlament oder die Universität. </p>



<p>Der Bauboom war aber nicht auf einige wenige Prunkbauten beschränkt. Schließlich galt es, dem enormen Bevölkerungswachstum der Hauptstadt Herr zu werden. Von knapp einer Million auf über zwei Millionen stieg die Zahl der Einwohner in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. </p>



<p>Um den dringend benötigten Wohnbedarf zu decken, wurden niedrige Biedermeiergebäude abgerissen und durch doppelt so hohe Gründerzeithäuser ersetzt. „Man hat die Zeichen der Zeit erkannt und das Richtige getan“, ist Bauträger Hans-Jörg Ulreich überzeugt. Zusätzlich wurden die Vororte immer stärker verdichtet und unzählige Mietskasernen hochgezogen. </p>



<p>In vielen Fällen wurde dabei in unmittelbarer Nähe der Arbeitsstätten gebaut. So entwickelte sich etwa in Simmering rund um die 1841 errichtete Mauthner-Markhof-Fabrik eine eigene kleine Vorstadt mit zahlreichen Gründerzeithäusern. Durch den Zuzug kleinerer Betriebe und Nahversorger entstand städtische Vielfalt und eine „Stadt der kurzen Wege“. </p>



<p>Diese Idee liegt auch heute den meisten modernen Stadtentwicklungsgebieten zu Grunde. „Voraussetzung für den Erfolg eines Stadtteils ist ein gesamthaftes, strategisches Nutzungskonzept, damit sich die Menschen wohlfühlen und idealerweise kurze Wege haben“, erklärt WAG-Geschäftsführer Gerald Aichhorn. </p>



<p>Um die jeweils richtige Strategie für den zu entwickelnden Ort zu finden, bedarf es einer intensiven Analyse- und Planungsphase des jeweiligen Standortes. „Erst aus der umfassenden Analyse kann sich die passende Strategie ableiten. </p>



<p>Einen Stadtteil auf der grünen Wiese zu errichten, hat andere strategische Überlegungen zur Folge, als vorhandene Stadtteile umzustrukturieren“, so Aichhorn. Auch Monika Hohenecker, Geschäftsführerin der Nordbahnviertel Service Gmbh, ist überzeugt, dass die Entwicklung neuer Stadtquartiere ohne übergeordnetem Masterplan und Leitbild zum Scheitern verurteilt ist. </p>



<p>„Das ist bei Großprojekten wie dem Sonnwendviertel, der Seestadt Aspern oder bei uns am Nordbahnhof absolut unverzichtbar. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie diese Projekte ohne Leitbilder aussehen würden“, so Hohenecker.</p>



<h2>Von der Brache zum Stadtteil</h2>



<p>Mit mehr als 10.000 Wohnungen und über 20.000 Arbeitsplätzen ist das Gebiet des ehemaligen Nordbahnhofs eines der größten innerstädtischen Entwicklungsgebiete in Wien. Neben dem bereits bebauten Gebiet rund um den Rudolf-Bednar-Park und dem Austria Campus werden im Nordbahnviertel bis 2026 die letzten Projekte rund um die Bruno-Marek-Allee, Taborstraße, Nordbahnstraße und Innstraße realisiert. </p>



<p>Die Nordbahnviertel Service GmbH agiert dabei als verlängerter Arm des Bauträger-Konsortiums. Ihre Aufgabe ist die bestmögliche Umsetzung des Leitbildes aus dem Jahr 2014, das neben hochwertigem Wohnraum auch eine nachhaltige Belebung des Standortes vorsieht&#8230;.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>„Das Nichtperfekte ermöglicht vieles“</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/das-nichtperfekte-ermoeglicht-vieles/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-nichtperfekte-ermoeglicht-vieles</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Potpourri des Architekturbüros Franz&#38;Sue reicht von der kleinen Weinbar bis zum Gemeindezentrum, vom Museum oder Schule bis zum nutzungsgemischten Gebäude wie dem Stadtelefanten im Sonnwendviertel und Industriebauten. Architekt Harald Höller motiviert zu nichtperfekten Grundrissen.PETER REISCHER Bekannt geworden sind Franz&#38;Sue durch Großprojekte wie das Justizgebäude Salzburg oder die Wiener U-Bahnlinie U5, die in der Öffentlichkeit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Potpourri des Architekturbüros Franz&amp;Sue reicht von der kleinen Weinbar bis zum Gemeindezentrum, vom Museum oder Schule bis zum nutzungsgemischten Gebäude wie dem Stadtelefanten im Sonnwendviertel und Industriebauten. Architekt Harald Höller motiviert zu nichtperfekten Grundrissen.<br>PETER REISCHER</p>



<p>Bekannt geworden sind Franz&amp;Sue durch Großprojekte wie das Justizgebäude Salzburg oder die Wiener U-Bahnlinie U5, die in der Öffentlichkeit diskutiert wurden und auch Preise und Auszeichnungen erhalten haben.</p>



<p><em>Wie überträgt man solch ein Image, so eine „Philosophie“ auf Wohnbauprojekte?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Der Wohnbau unterscheidet sich sehr stark von anderen Projekten. In dem Moment, wo es einen Wettbewerb gibt, kann man diese „Philosophie“, diese Herangehensweise auch im Wohnbau anwenden. In dem Augenblick, wo man etwas machen will, das nicht der Norm, dem Erwartbaren entspricht – geht das eben hier sehr gut. </p><p>Bei unserem momentanen Projekt am Nordbahnhof (war ein Wettbewerb) wird jetzt schon in der Planung sichtbar, dass das etwas bringt.“</p><cite>Harald Höller</cite></blockquote>



<p><em>Für wen bringt das etwas?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Ein gutes Projekt ist eines dann, wenn es der Stadt etwas Gutes tut. Es sind ja weder die Interessen der Architekten noch die der Bauträger zu vertreten, sondern die der Stadt(bewohner). Da geht‘s um mehr als eine schöne Fassade. Das Projekt muss stadträumlich richtig stehen, man muss auf jeden Fall über die Erdgeschosszone als auch den Nutzungsmix nachdenken.“</p><cite>Harald Höller</cite></blockquote>



<p><em>Ein Zitat von Alvar Aalto lautet: „Es gibt nur zwei Dinge in der Architektur: Menschlichkeit oder keine.“ Wo ist die Menschlichkeit im Wohnbau?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Die Menschlichkeit wird wahrscheinlich höher sein, wenn man in der Arbeit die Interessen des Bauträgers und des Architekten trennt und das ist ja beim Wettbewerb der Fall. Hier kann man gewisse Parameter freier denken.“</p><cite>Harald Höller</cite></blockquote>



<p><em>Wie wird die Architektur, der Wohnbau in Österreich nach Corona aussehen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„In dieser Krise haben die meisten gesehen, dass man mit sehr wenig auskommen kann, wenn das Wenige passt. Meine Hoffnung ist, dass man die Raumprogramme, Quadratmeterzahlen nicht mehr so ganz penibel auslegt. </p><p>Ich wünsche mir, dass ein bisschen etwas ,Unperfektes´ auch in den Wohnungen sein darf. Man hat das beim Home-Office gesehen. Eine (nicht logische) Nische in einem Vorraum kann da schon sehr hilfreich sein. Wohnen soll freier gedacht werden können. Das Nichtperfekte ermöglicht vieles.“</p><cite>Harald Höller</cite></blockquote>



<p><em>Die Gesellschaft strebt momentan zu einem „Nachher wie vorher“? Halten Sie es für richtig, alles den Maximen „Wirtschaft, Produktion und Wachstum“ unterzuordnen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Wir sehen das immer sehr kurzfristig. Stadt und Wohnbau müssen in Jahrhunderten gedacht werden, nicht auf kurzfristige, schnelle Rendite oder Erhaltungskosten gerichtet. </p><p>Wirtschaftlichkeit wird hier sehr vordergründig gesehen. Ein Baum kostet zwar in der Erhaltung, bringt aber langfristig einen größeren Mehrwert, der gar nicht in Zahlen zu fassen ist.“</p><cite>Harald Höller</cite></blockquote>



<p><em>Können wir im Wohnbau noch etwas dazulernen?</em> &#8230;</p>



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		<title>Alle mit im Boot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:33:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Altersgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrgenerationenwohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Mehrgenerationen-Wohnen ist als Teil der Quartiersbildung längst anerkannt. Die Nachfrage nach selbstbestimmtem Wohnen im Alter ist enorm. Doch das Angebot hinkt oft hinterher.MAIK NOVOTNY Eigentlich klingt es wie eine soziale Monofunktion: „Junges Wohnen.“ Dies ist das Motto für das Quartier Neu Leopoldau, das zurzeit auf dem ehemaligen Gaswerksgelände im Norden Wiens entsteht. Wohnformen für [&#8230;]</p>
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<p>Das Mehrgenerationen-Wohnen ist als Teil der Quartiersbildung längst anerkannt. Die Nachfrage nach selbstbestimmtem Wohnen im Alter ist enorm. Doch das Angebot hinkt oft hinterher.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Eigentlich klingt es wie eine soziale Monofunktion: „Junges Wohnen.“ Dies ist das Motto für das Quartier Neu Leopoldau, das zurzeit auf dem ehemaligen Gaswerksgelände im Norden Wiens entsteht. </p>



<p>Wohnformen für Junge waren auch in den meisten Bauträgerwettbewerben gesucht, eine Forschung des Sora-Instituts zum Thema „Junges Wohnen in Neu Leopoldau“ wurde 2016 von der IBA_Wien 2022 beauftragt. Doch hier wird keineswegs ein demographisch reines Stadtviertel für 0- bis 39-jährige entstehen. Man setzt auf den Mix. </p>



<p>Zum Beispiel das „Mehr-Nutzen-Haus“, die zukünftige Heimat der Baugruppe Pegasus 21, die von der Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen (SGN) errichtet wird. Unter dem Motto „Gemeinsam Lebensraum gestalten“ wird Generationenwohnen hier mit Nutzungsmischungen wie Wohnen und Arbeiten sowie kulturellen Angeboten kombiniert. </p>



<p>Der „gemeinsame Lebensraum“ soll so dauerhaft wachsen und lebendig bleiben. Insgesamt sind hier 34 Wohneinheiten geplant. Schon im Bau befindlich sind zwei weitere Baugruppenprojekte in der Seestadt Aspern, die sich explizit dem produktiven Generationenmix verschrieben haben.</p>



<p>Gerade hier, wo junge Familien überproportional vertreten sind, ist eine Ergänzung durch ältere Personengruppen höchst willkommen – und bringt allen einen Gewinn. Beide Projekte entstehen direkt nebeneinander im Gebiet „Am Seebogen“.</p>



<h2>Selbstständig im Alter</h2>



<p>Das Haus „Kolokation am Seebogen“ (kolok-as) basiert auf der Kernidee des Zusammenlebens von Alt und Jung. Die Initiative geht auf den Verein Kolokation zurück, der von den Architekten Freya Brandl und Peter Bleier gegründet wurde. Deren Motivation: Eine selbstständig Wohnform fürs Alter zu finden. </p>



<p>Eine vom Verein in Auftrag gegebene Meinungsumfrage ergab, dass rund ein Drittel der Senioren Interesse am gemeinschaftlichen Wohnen zeigt. „Klar ist, dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt“, so Freya Brandl.</p>



<p>Für den Bauträgerwettbewerb am „Seebogen“ tat sich der Verein mit dem Bauträger Schwarzatal und zwei weiteren Initiativen zusammen, die das Generationenangebot ergänzen: „Juno“ und „WGE! Gemeinsam wohnen“ richten sich an Alleinerziehende beziehungsweise Studierende. </p>



<p>Ein Win-win für alle, so Freya Brandl: „Viele junge Eltern wünschen sich, dass die Eltern in der Nähe sind. Sie sind froh, wenn jemand das Kleinkind zur Kita begleitet, oder zur Apotheke geht, wenn das Kind krank ist und nicht alleingelassen werden kann. </p>



<p>Die Jüngeren helfen den Älteren beim Transport oder mit dem Computer, und die Alten können im Bildungscampus ihre Lebensgeschichte erzählen.“ </p>



<p>„Die Wohnungen werden im Haus geschossweise bunt durchmischt“, erklärt der Architekt Christian Kronaus. „Im Erdgeschoss wird der soziale Träger Jugend am Werk einen Treffpunkt betreiben, der für Bewohner und Nachbarn offen ist.“ Sprich: Kolok-As ist auch fürs Quartier aktiv.</p>



<h2>Ideales Angebot</h2>



<p>Schwarzatal errichtet auf dem benachbarten Baufeld auch das Haus für die Baugruppe Leuchtturm Seestadt. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem langfristigen Zusammenwohnen, dem gemeinsamen Altwerden. „Dafür werden einige Wohnungen von Anfang an voll barrierefrei geplant“, erklärt Markus Zilker vom Büro einszueins Architektur. </p>



<p>Hinzu kommen eine Senioren-WG und eine Praxisgemeinschaft für Therapeuten. Insgesamt umfasst der Leuchtturm 45 Wohnungen, eine WG, Gemeinschaftsflächen und rund 800 Quadratmeter für Gewerbe. Bezugstermin für beide Häuser ist Sommer 2021&#8230;</p>



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		<title>Nutzungsmix als Erfolgsgarant?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsmischung]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Roitner und Christian Seethaler sprechen über die Bedeutung der Nutzungsmischung in verschiedener Ausformung im Wohnbau: Zwei Positionen zu Anforderungen, die an zeitgemäße Wohnbauten in der Stadt gestellt werden.ROBERT TEMEL Peter Roitner „Wir leben verschiedene Arten des Nutzungsmix: gemischte Wohnformen und Mischung mit Gewerbe.“ Nutzungsmix bedeutet für uns einerseits, verschiedene Wohnformen zu kombinieren, also beispielsweise [&#8230;]</p>
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<p>Peter Roitner und Christian Seethaler sprechen über die Bedeutung der Nutzungsmischung in verschiedener Ausformung im Wohnbau: Zwei Positionen zu Anforderungen, die an zeitgemäße Wohnbauten in der Stadt gestellt werden.<br>ROBERT TEMEL</p>



<h2>Peter Roitner</h2>



<p><em>„Wir leben verschiedene Arten des Nutzungsmix: gemischte Wohnformen und Mischung mit Gewerbe.“</em></p>



<p>Nutzungsmix bedeutet für uns einerseits, verschiedene Wohnformen zu kombinieren, also beispielsweise Wohnen für Junge, für Familien und für Senioren, Smart-Wohnungen und größere Wohnungen. Wir tun dies unter anderem, weil dadurch eine lebendige Nachbarschaft entsteht, es den sozialen Zusammenhalt fördert und die Kommunikation zwischen den BewohnerInnen bereichert. </p>



<p>Das ist auch ein wichtiger Aspekt der sozialen Nachhaltigkeit, wie man etwa in unserem Projekt in der Arakawagasse in Wien-Donaustadt sieht, wo die Verknüpfung unterschiedlicher Wohnungstypen ein Merkmal des Projekts ist. Wir hoffen aber nicht darauf, dass diese Mischung ganz von selbst funktioniert, sondern setzen auf Begleitung und Steuerung: Am Beginn sollte dies nicht der Hausverwaltung alleine überlassen werden. </p>



<p>Es muss sowohl die Möglichkeit geben, zu kommunizieren und sich auszutauschen, als auch sich in Wohnbereiche zurückzuziehen, wo SeniorInnen ihre Ruhe finden und Jüngere ein bisschen lauter sein können – das geht, indem man die verschiedenen Wohnformen auf mehrere Stiegenhäuser verteilt, die miteinander verbunden sind. </p>



<p>Ein anderes, ebenso wichtiges Thema ist Nutzungsmischung zwischen Gewerbe und Wohnen – unser Beispielprojekt ist der freifinanzierte Wohn- und Gewerbebau Mio im Sonnwendviertel, das oben Eigentums- und Mietwohnungen, im ersten Stock Büros und im Erdgeschoß Gewerbeflächen enthält. </p>



<p>Die kleinteiligen Gewerbeflächen bieten einen durchdachten Mix, es gab hier einen eigenen Community-Building-Prozess fürs Gewerbe. Diese Mischung trägt zur Belebung bei und die Gewerbetreibenden profitieren von den HausbewohnerInnen als Kunden. </p>



<p>Aber auch hier kann man es nicht einfach laufen lassen, eine Begleitung in der Verwertungsphase ist sinnvoll. Bei Mio handelt es sich um ein Haus mit Wohnungseigentum, daher war die rechtliche Realisierung des Nutzungsmixes nicht einfach, wurde aber schließlich ein großer Erfolg.</p>



<h2>Christian Seethaler</h2>



<p><em>„Seit zehn Jahren hat sich in Wien die stadträumliche Qualität neuer Stadtteile stark weiterentwickelt – das gilt auch für Nutzungsmischung.“</em></p>



<p>Für mich ist Nutzungsmischung absolut zentral – da geht es vor allem um das soziale Miteinander. Nutzungsmix bedeutet, dass der Stadtraum nicht nur morgens und abends belebt ist, sondern rund um die Uhr, das bringt eine völlig andere Atmosphäre ins Grätzel und macht es sicherer für Kinder. </p>



<p>Kleine Lokale im Stadtteil dienen als Treffpunkt, so etwas ist in der historischen Stadt gut eingespielt, aber in Neubauvierteln muss es erst entstehen. Dann ist es eben möglich, dass ich im Beisl einen Bekannten wegen eines Problems frage, und zwei Tage später weiß es der ganze Stadtteil und hat eine Lösung. </p>



<p>Als Architekt finde ich, es gibt nichts Schlimmeres als eine entvölkerte Stadt, die man geplant hat. In unserem Beruf werden Fassaden überbewertet und Nutzungsmischung unterschätzt. Das zweite zentrale Thema ist Nachhaltigkeit: Nur mit Nutzungsmischung kann man die Stadt der kurzen Wege bauen, die man idealerweise vor allem zu Fuß und mit dem Fahrrad benützt. </p>



<p>Im geförderten Wohnbau ist soziale Nachhaltigkeit schon lange ein Thema, deshalb ist Nutzungsmischung auch in den Hirnen der Bauträger präsent&#8230;</p>



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		<title>Kühl, klug, effizient</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 20:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Thermische Bauteilaktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2020]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten Pilotprojekte zeigen, dass die Thermische Bauteilaktivierung im geförderten Wohnbau vor dem Durchbruch steht – eine Innovation, die die Speichermasse von Beton zum Heizen und Kühlen nützt.MAIK NOVOTNY Die erste Heizperiode hat sie schon geschafft: Die neue Wohnanlage MGG22 an der Mühlgrundgasse im 22. Wiener Gemeindebezirk. Was für andere nichts Ungewöhnliches ist, stellt für [&#8230;]</p>
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<p>Die ersten Pilotprojekte zeigen, dass die Thermische Bauteilaktivierung im geförderten Wohnbau vor dem Durchbruch steht – eine Innovation, die die Speichermasse von Beton zum Heizen und Kühlen nützt.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Die erste Heizperiode hat sie schon geschafft: Die neue Wohnanlage MGG22 an der Mühlgrundgasse im 22. Wiener Gemeindebezirk. Was für andere nichts Ungewöhnliches ist, stellt für dieses Pilotprojekt der Energieversorgung eine erste Bewährungsprobe dar. Denn bei diesem Projekt mit insgesamt 160 Wohneinheiten (davon 52 gefördert) wurde erstmals im sozialen Wohnbau die thermische Bauteilaktivierung (TBA) zum Heizen und Kühlen eingesetzt. </p>



<p>Die Wärme für Beheizung und Warmwasser wird über Sole/Wasser-Wärmepumpen in Verbindung mit 30 Erdwärme-Tiefensonden in 150 Metern Tiefe erzeugt. Um zu heizen, wird die Erdwärme erst mit Hilfe einer Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, zum Kühlen wird Wärme ins Erdreich eingebracht. </p>



<p>Ein Zusatzelement zur Bauteilaktivierung ist, dass beim Projekt MGG22 die Geschoßdecken nicht nur zum Heizen und Kühlen, sondern auch als Energiespeicher für Windüberschussstrom genutzt werden. „Da die enormen Überschüsse aus Solar- und Windstrom nicht regelbar sind und zur Netzstabilitätssicherung zeitweise vom Netz genommen werden müssen, gilt es, den Stromverbrauch zu flexibilisieren. </p>



<p>Damit ist ein Paradigmenwechsel von der verbrauchsabhängigen Erzeugung hin zu einer angebotsorientierten Nutzung von Energie verbunden“, sagt Norbert Mayr, der die Anlage als Mit-Grundstückseigentümer und Co-Bauherr gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft Neues Leben entwickelt hat.</p>



<h2>Mediale Aufmerksamkeit</h2>



<p>Die Evaluierung des tatsächlichen Verbrauchs in der Heizperiode ist, so Mayr, noch nicht ganz abgeschlossen, jedoch zeigt sich schon der Vorteil der thermischen Bauteilaktivierung auf lokaler und globaler Ebene.</p>



<p>„Gegenüber den herkömmlichen Klimaanlagen bietet passive Kühlung mittels Bauteilaktivierung eine angenehme kühlende Strahlung von der Decke“, so Mayr. „Zudem verringert ein solch hoher Wohnkomfort auch den Mobilitätsbedarf. Eine Konsequenz aus globaler Perspektive im Sinne der Klimagerechtigkeit wäre, dass der Einsatz energiefressender Klimaanlagen massiv eingeschränkt wird.“ </p>



<p>Das inzwischen mit medialer Aufmerksamkeit und zahlreichen Preisen bedachte Projekt MGG22 (auch ein Kandidat der IBA_Wien 2022) ist eines von zwei Leuchtturmprojekten, was den Einsatz der Thermischen Bauteilaktivierung im geförderten Wohnbau betrifft. </p>



<p>Das zweite ist die Wohnpark Wolfsbrunn in Sommerein (Niederösterreich) mit 14 Reihenhäusern (Fertigstellung Juni 2020). Hier hatte Architekt Ralf Steiner (AW Architekten) dem Bauträger Südraum/EBSG die TBA vorgeschlagen, vor allem aufgrund der Behaglichkeit, die er von seinem eigenen Haus kannte. </p>



<p>Hauptargument für dieses System war ein in der Gemeinde Sommerein errichteter Windpark der EVN. Liefert dieser Energieüberschüsse, sorgt die TBA für einen Spitzenlastausgleich und entlastet das Stromnetz.</p>



<h2>Großes Potenzial</h2>



<p>Jörg Hoffmann, Bereichsleiter Technik bei der EBSG, hatte selbst 2018 seine Master Thesis an der TU Graz zum Thema „Thermische Bauteilaktivierung – von der Theorie in die urbane Praxis“ abgeschlossen und ist Experte in der Anwendung der Technologie. </p>



<p>„Ich sehe ein großes Potenzial für TBA im sozialen Wohnbau!“ sagt Hoffmann. „Für die antizyklisch zur Verfügung stehenden Energien wie Wind kann das Gebäude als Energiespeicher eine Lösung sein. Das Potenzial der Betondecke als Speicher wird bis dato leider verschwendet.“ </p>



<p>Auch beim Kühlen von Gebäuden zeigt sich die TBA, so Hoffmann, als wesentliche Ergänzung zu vorhandenen Sonnenschutzmaßnahmen. Wie immer bei Pilotprojekten stellt sich die Frage: Wann wird sich die Technologie auch im Alltag durchsetzen? „Es gibt leider noch zu wenig Erfahrungswerte bei Planern und Nutzern“, sagt Hoffmann. </p>



<p>„Aufgrund dieser Unerfahrenheit sind wir noch mit erheblichen Mehrkosten in Planung und Ausführung konfrontiert, und die Bauträger haben noch zu wenig Referenzen und wollen sich nicht auf Experimente einlassen.“ Dennoch sei davon auszugehen, dass in den nächsten 2-3 Jahren mehrere Bauträger auf TBA umsteigen werden, wenn sich die Rahmenbedingungen, sprich: Kosten und Förderungen verbessern. </p>



<p>Eine Evaluierung des Wohnparks Wolfsbrunn läuft bereits, die Auswertung wird nach zwei Jahren Betrieb vorliegen&#8230;</p>



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		<title>Die Stadt im Klimawandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 19:48:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Temperaturen in Wien werden im Jahr 2050 jenen im 1.000 Kilometer südlicher liegenden Skopje gleichen, so die anschauliche Prognose der Klimaforscher. Die stetige Erwärmung und mit ihr noch mehr Hitzewellen, Starkregenereignisse und Trockenperioden, betrifft und fordert nicht nur die dichte Großstadt, sondern ganz Österreich. Und zwar unabhängig davon, ob Klimaziele erreicht werden oder nicht. [&#8230;]</p>
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<p>Die Temperaturen in Wien werden im Jahr 2050 jenen im 1.000 Kilometer südlicher liegenden Skopje gleichen, so die anschauliche Prognose der Klimaforscher. </p>



<p>Die stetige Erwärmung und mit ihr noch mehr Hitzewellen, Starkregenereignisse und Trockenperioden, betrifft und fordert nicht nur die dichte Großstadt, sondern ganz Österreich. Und zwar unabhängig davon, ob Klimaziele erreicht werden oder nicht. </p>



<p>Ergänzend zur Begrenzung der globalen Erwärmung sind daher Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Wohnbau unabdingbar.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/06/Die-Stadt-im-Klimawandel.pdf">zum Thema als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/06/Die-Stadt-im-Klimawandel.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Klimaschutz durch mehr Grün</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 19:46:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Strategien zur Vermeidung städtischer Hitzeinseln, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Steigerung des Wohlbefindens, sind wesentliche Faktoren der Stadtentwicklung. Von der strategischen Ebene zur konkreten Umsetzung ist es jedoch ein steiniger Weg.FRANZISKA LEEB Die Europäische Union will 2050 klimaneutral sein – Österreich bereits 2040. Noch ist man weit davon entfernt. „Wir sind noch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Strategien zur Vermeidung städtischer Hitzeinseln, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Steigerung des Wohlbefindens, sind wesentliche Faktoren der Stadtentwicklung. Von der strategischen Ebene zur konkreten Umsetzung ist es jedoch ein steiniger Weg.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Die Europäische Union will 2050 klimaneutral sein – Österreich bereits 2040. Noch ist man weit davon entfernt. „Wir sind noch nicht auf dem Zielpfad. In allen Sektoren sind massive Anstrengungen notwendig“, betont Jürgen Schneider, Leiter der Sektion „Klima- und Umweltschutz“ im zuständigen Bundesministerium. Selbst durch einen vollständigen Stopp der Treibhausgasemissionen, ist eine weitere Temperaturerhöhung unvermeidbar, belegen mehrere Studien.</p>



<h2>Vom Leitbild zur Umsetzung</h2>



<p>Den Vorstellungen einer grünen, kühlen Stadt entspricht die von Harry Glück initiierte Biotope City Wienerberg ziemlich exakt (siehe WohnenPlus 2/2017). Das von der Stadtplanerin Helga Fassbinder erstmals 2002 vorgestellte Projektleitbild zielt darauf ab, mit umfassender Begrünung die Lebensqualität und Resilienz gegen Wetterextreme in Städten zu erhöhen. </p>



<p>Aus diesem Leitbild entstand 2014/15 in einem interdisziplinären kooperativen Projektentwicklungsverfahren ein Masterplan mit Qualitätenkatalog. Seine Inhalte reichen von sozialen, stadtplanerischen und architektonischen Grundsätzen über Qualitäten der Begrünung bis hin zur Mobilität und einem Energiekonzept.</p>



<p>„Es ist spannend zu beobachten, wieviel sich von der strategischen Ebene nach und nach in der Umsetzung zeigt“, sagt Florian Reinwald vom Institut für Landschaftsplanung an der Universität für Bodenkultur, das die Entwicklung und Umsetzung der Biotope City Wienerberg mit den vom Bund und den Bauträgern finanzierten Forschungsprojekten „Biotope City is smart“ und „Bauanleitung für die grüne Stadt der Zukunft“ (erscheint im Herbst 2020) begleitete. Beide identifizieren Hemmnisse, die dem Leitbild im Weg stehen und liefern Vorschläge für deren strukturelle Beseitigung.<br></p>



<p>Ganz wesentlich ist Kommunikation und bauplatzübergreifende Abstimmung. Es sei herausfordernd, eine Gangart dafür zu finden und sich zum Beispiel in Wartungs- und Haftungsfragen zu einigen, wenn die Kletterhilfe auf dem Grundstück des Bauträgers, die Pflanze selbst aber auf öffentlichem Grund steht. </p>



<p>Grünthemen gewinnen an Fahrt und es sei eine Grundsensibilisierung in der Bevölkerung vorhanden, so Reinwald. Es sei erfreulich, dass in Wien niemand mehr Straßenzüge plant, ohne die Bäume mitzudenken. „Nachholbedarf gibt es bei der Einforderung der Qualität der grünen Infrastruktur“, sieht der Boku-Forscher noch Luft nach oben. </p>



<p>Und es hapere bei der Pflegekompetenz. „Man muss Flächen multifunktional betrachten, sich mit Ökosystemen auskennen und darf die Menschen nicht ausschließen“, betont Teresa Wolf von Auböck + Kárász, die den Freiraum-Masterplan erstellten.</p>



<h2>Wassermanagement ist wichtig</h2>



<p>Rüdiger Lainer ist zuversichtlich, dass die angepeilten Ziele erreicht werden: „Wenn wir schon so große Elefanten in den Hang stellen, ist es wichtig, dass sich ein sinnlicher Park ausbreitet.“ Sein Büro war maßgeblich am Masterplan beteiligt und zeichnet neben dem Gewerbekomplex „The Brick“ auch für Wohnbauten der Gesiba und des ÖSW verantwortlich. </p>



<p>Die Balkontröge sind teils bei Einzug bereits standortgerecht bepflanzt, Wasserventile auf dem Balkon erleichtern das Gießen, eine Broschüre gibt Pflegetipps und auch das Team des Quartiersmanagements wird bei der Aneignung der vielfältigen Freiflächen unterstützen. Klar, es wird Jahre dauern, bis sich das Grün weithin sichtbar ausgebreitet hat.</p>



<p>Für einen Zeitraffer-Effekt sorgen 30 Großbäume, zu denen sich noch weitere zehn aus dem „For Forest“-Kunstprojekt im Klagenfurter Stadion gesellen. Wesentlich für ihr Gedeihen ist das ausgetüftelte Regenwassermanagement. Alle Flächen werden in die Grünzonen entwässert, um nach dem Prinzip der Schwammstadt das Wasser zu speichern. Der Retentionsteich am Übergang zum Landschaftsschutzgebiet speist sogar den nahen Wienerbergteich.</p>



<p>Wasser auf dem Dach gibt es in Form eines Schwimmbades in bewährter Glück’scher Tradition auf dem Wohnhaus der Wien-Süd, das noch vom Initiator der grünen Siedlung konzipiert wurde (Detailplanung HD Architekten). Zur Wohnqualität tragen nicht nur die eigenen vier Wände, sondern auch die gemeinschaftlichen Räume und vor allem die weitläufigen grünen Zonen bei.</p>



<h2>Echt kooperativer Prozess</h2>



<p>Erst wenige Häuser sind bezogen, zum Beispiel jene des Projekts Amelie (Architektur: BKK-3) der Buwog. „Das innovative Stadtentwicklungsgebiet bietet den Rahmen für umweltbewusstes Leben und nachhaltiges Wohnen – Aspekte, die in der Wahrnehmung unserer Kunden zunehmend an Bedeutung gewinnen“, so Buwog-Geschäftsführer Andreas Holler, der ob der großen Nachfrage in Zukunft vermehrt ökologische Wohnprojekte realisieren möchte. </p>



<p>Um ganze Stadtteile ökologisch zu planen, braucht es neue Formen der Zusammenarbeit. „Wir sind gern bei Gemeinschaftsprojekten dabei“, betont ÖSW-Chef Michael Pech&#8230;</p>



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