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	<title>Zinsen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Zinsen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Verzugszinsen. Gläubiger haben ein Recht auf diese Zinsen und sollten sie einfordern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2022 12:28:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder, der früher Geld anlegen wollte, suchte dafür nach der bestmöglichen Verzinsung und hatte nicht selten die Qual der Wahl. Heute sieht das Ganze schon etwas anders aus und Negativzinsen bzw. Verwahrentgelt gehören jetzt zum Wortschatz der Banken. Das Thema Verzinsung hat einen Beigeschmack bekommen, zumindest was die Zinserträge von Guthaben angeht. Sind Zinsen aber [&#8230;]</p>
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<p>Jeder, der früher Geld anlegen wollte, suchte dafür nach der bestmöglichen Verzinsung und hatte nicht selten die Qual der Wahl. Heute sieht das Ganze schon etwas anders aus und Negativzinsen bzw. Verwahrentgelt gehören jetzt zum Wortschatz der Banken.</p>



<p>Das Thema Verzinsung hat einen Beigeschmack bekommen, zumindest was die Zinserträge von Guthaben angeht. Sind Zinsen aber zu entrichten, so wird der Beigeschmack erst recht als bitter empfunden. Und das vor allem dann, wenn es um (Überziehungs-)Zinszahlungen an die eigene Bank geht, weil Kunden ihre fälligen offenen Forderungen verspätet oder gar nicht beglichen haben.</p>



<p>Der Unternehmer wird so, ohne eigenes Zutun, erst einmal zu einem Lieferantenkreditgeber, bekommt aber seinerseits für den durch die nicht beglichene Forderung notwendig gewordenen Bankkredit Zinsen in Rechnung gestellt. Zinsbelastungen, die seine Erträge zusätzlich schmälern. „Ganz zu schweigen noch vom Zeit- und Nervenaufwand, der nötig ist, um eine fällige offene Forderung doch noch zu realisieren. Auch er kostet den Unternehmer zusätzlich, was oft übersehen wird“, so Bernd Drumann, Geschäftsführer der BREMER INKASSO GmbH. </p>



<p>„Der Gesetzgeber gesteht eine Verzinsung einer offenen Forderung zu. Selbst dann, wenn der Unternehmer z. B. keinen Bankkredit hat aufnehmen müssen und ihm so auch kein Zinsschaden entstanden ist“, fährt Drumann fort. „Es lohnt sich daher, sich näher mit dem Thema Verzugszinsen zu beschäftigen!“ Nachfolgend erläutert er die wesentlichen Punkte.</p>



<h2>Zahlungsverzug Voraussetzung für Verzugszinsen</h2>



<p>„Erst wenn ein Kunde mit seiner Zahlung in Verzug ist, dürfen Verzugszinsen verlangt werden. Vorher nicht. Ein Kunde kommt in Verzug a. mit Zugang einer Mahnung, in der er zur Zahlung der fälligen Forderung aufgefordert wird, b. bei Überschreiten eines nach dem Kalender bestimmbaren Zahlungstermins, (dieser muss aber vorher vertraglich vereinbart worden sein) – hier ist eine Mahnung nicht nötig — und c. grundsätzlich 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung bei Geschäften zwischen Unternehmern. </p>



<p>Was Geschäfte mit Verbrauchern betrifft, gilt die 30-Tage-Frist nur, wenn sich dazu ein ausdrücklicher Hinweis auf der Rechnung befindet. Ab Eintritt des Zahlungsverzugs können gesetzliche Verzugszinsen und ein ggf. auch höherer (z. B. Zins‑) Schaden geltend gemacht werden.“</p>



<h2>Höhe der Verzugszinsen</h2>



<p>„Als Grundlage für die Berechnung der Verzugszinsen dient der Basiszinssatz, welcher von der Deutschen Bundesbank jeweils zum 1. Januar und zum 1. Juli eines Jahres neu berechnet und dann im Bundesanzeiger bekannt gegeben wird (§ 247 BGB). Der Basiszinssatz ist seit über fünf Jahren unverändert und liegt bei -0,88%. Vorerst bis zum 30.06.2022. </p>



<p>Der auf Geldforderungen anzusetzende Zinssatz für Verzugszinsen beträgt fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz pro Jahr. Das entspricht 4,12% p.a. für den Geltungszeitraum 01.07.2016 – 30.06.2022. Bei Entgeltforderungen aus Rechtsgeschäften zwischen Unternehmern kann ein höherer Zinssatz — neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz pro Jahr — angesetzt werden. Für den Geltungszeitraum 01.07.2016 – 30.06.2022 bedeutet das 8,12% p.a.“</p>



<h2>Zinsberechnung</h2>



<p>„Grundsätzliches: Zinsen, die ab Fälligkeit einer Forderung anfallen, bezeichnet man als Fälligkeitszinsen. Wurde nichts Abweichendes vereinbart, können Kaufleute für Forderungen aus beidseitigen Handelsgeschäften Fälligkeitszinsen in Höhe von 5 % p. a. berechnen. Verzugszinsen hingegen, die zwischen Kaufleuten bei Entgeltforderungen (s.o.) höher ausfallen und die auch von Verbrauchern geschuldet werden, können erst ab Zahlungsverzug geltend gemacht werden.“ &#8230;</p>



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		<title>Die Inflation steigt &#8211; die Bauzinsen auch? Prof. Dr. Timo Wollmershäuser vom ifo-Institut rechnet mittel- bis langfristig mit steigenden Bauzinsen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/die-inflation-steigt-die-bauzinsen-auch-prof-dr-timo-wollmershaeuser-vom-ifo-institut-rechnet-mittel-bis-langfristig-mit-steigenden-bauzinsen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-inflation-steigt-die-bauzinsen-auch-prof-dr-timo-wollmershaeuser-vom-ifo-institut-rechnet-mittel-bis-langfristig-mit-steigenden-bauzinsen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 20:53:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[AG159]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Ifo]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie und immer weiter steigenden Mieten beschäftigen sich viele Deutsche mit dem Thema Wohneigentum. Denn noch sind die Bauzinsen historisch niedrig. Dass die Zinsen mittelfristig auf diesem niedrigen Niveau bleiben, ist fraglich. So sieht es Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, Leiter der Konjunkturforschung und -prognose am ifo-Institut München, in der LBS-Info-Reihe „ach! [&#8230;]</p>
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<p>Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie und immer weiter steigenden Mieten beschäftigen sich viele Deutsche mit dem Thema Wohneigentum. Denn noch sind die Bauzinsen historisch niedrig. Dass die Zinsen mittelfristig auf diesem niedrigen Niveau bleiben, ist fraglich. So sieht es Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, Leiter der Konjunkturforschung und -prognose am ifo-Institut München, in der LBS-Info-Reihe „ach! &#8211; mit Dach“.</p>



<p>„Es gibt verschiedene Faktoren, die dafürsprechen, dass die Zinsen ihren Boden erreicht haben und demnächst wieder steigen werden. Einer der langfristigen, globalen Faktoren ist die Entwicklung der Erwerbsbevölkerung. Weltweit hat der Anteil der 15- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen. </p>



<p>Da diese Altersgruppe deutlich mehr spart als die Jungen oder Alten, gab es eine Sparschwemme auf den internationalen Kapitalmärkten, die die Zinsen weltweit gedrückt hat. Damit der Alterung der Gesellschaften der Anteil der Erwerbsbevölkerung an der Gesamtbevölkerung zukünftig sinken wird, dürfte dieser Druck nachlassen und die Zinsen im Trend sogar wieder steigen“, erklärt Wollmershäuser.</p>



<p>Neben den langfristigen Faktoren spielte in den letzten Jahren aber auch die Geldpolitik der EZB eine entscheidende Rolle. Mit ihrer Nullzinspolitik und ihren Anleihekäufen versuchte sie die Konjunktur am Laufen zu halten und die niedrige Inflationsrate in Richtung ihres Zielwertes zu bewegen. Aber auch hier ist eine Änderung in Sicht. </p>



<p>Die Deflationsgefahren, mit denen die EZB über Jahre hinweg ihren geldpolitischen Kurs rechtfertigen konnte, sind verschwunden und zunehmende Inflationssorgen haben ihren Platz eingenommen. Andere Notenbanken haben bereits eine geldpolitische Kehrtwende eingeleitet, die EZB wird diesem Kurs früher oder später folgen. Bis wir allerdings wieder mit einer weitgehend normalen Geldpolitik rechnen können, dürften noch einige Jahre ins Land ziehen.</p>



<p>Was bedeutet dies nun für die Zinsentwicklung in Deutschland? Bis zum kommenden Jahrzehnt dürften die langfristigen Kapitalmarktzinsen allmählich wieder auf knapp unter 3 Prozent steigen. Dabei hat Prof. Dr. Wollmershäuser angenommen, dass die Inflation mittelfristig bei 2 Prozent liegen wird. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die OECD bei ihren langfristigen Zinsprojektionen (Abb.)&#8230;</p>



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		<title>Zahlungsverzug des Schuldners – Gesetz gesteht Gläubigern Verzugszinsen zu BREMER INKASSO GmbH: Zinsberechnung scheint kompliziert, lohnt sich aber</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/zahlungsverzug-des-schuldners-gesetz-gesteht-glaeubigern-verzugszinsen-zu-bremer-inkasso-gmbh-zinsberechnung-scheint-kompliziert-lohnt-sich-aber/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zahlungsverzug-des-schuldners-gesetz-gesteht-glaeubigern-verzugszinsen-zu-bremer-inkasso-gmbh-zinsberechnung-scheint-kompliziert-lohnt-sich-aber</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 20:58:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bremen, Oktober 2019. Das Thema Zinsen ist in unserer heutigen Zeit fast zu einem Reizwort geworden. Wo werden Guthaben noch nennenswert verzinst – mitunter drohen ja sogar Negativzinsen –, wo zahlt sich Sparsamkeit noch aus? Zinsen sind dennoch immer dann ein Thema, wenn der Unternehmer Zinsen zu zahlen hat, nämlich vor allem an die eigene [&#8230;]</p>
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<p>Bremen, Oktober 2019. Das Thema Zinsen ist in unserer heutigen Zeit fast zu einem Reizwort geworden. Wo werden Guthaben noch nennenswert verzinst – mitunter drohen ja sogar Negativzinsen –, wo zahlt sich Sparsamkeit noch aus? Zinsen sind dennoch immer dann ein Thema, wenn der Unternehmer Zinsen zu zahlen hat, nämlich vor allem an die eigene Bank – oft verursacht durch eigene offene Forderungen, die trotz Fälligkeit durch den Kunden nicht oder jedenfalls nicht fristgerecht ausgeglichen wurden.</p>



<p>Indem sich der Kunde also durch späte Zahlung selbst zu einem (vorerst) günstigen Lieferantenkredit verhilft, werden dem Unternehmer ohne eigenes Zutun Zinsbelastungen auferlegt, die Erträge zusätzlich schmälern. Sein Schaden ist also nicht „nur“ die offene Rechnung. Das sollte man im Blick behalten. „Den entstandenen Zinsschaden sollte sich der Unternehmer von seinem Kunden ersetzen lassen. </p>



<p>Aber auch wenn ihm kein Zinsschaden – etwa durch Inanspruchnahme eines Bankkredites – entstanden ist, gesteht ihm der Gesetzgeber dennoch eine Verzinsung seiner Forderung zu“, so Bernd Drumann, Geschäftsführer der Bremer Inkasso GmbH. „Es lohnt sich also, sich mit dem Thema Zinsen, insbesondere Verzugszinsen, zu beschäftigen“. Nachfolgend beantwortet Drumann Fragen zum Thema (Verzugs-) Zinsen:</p>



<h2>Ab wann können Verzugszinsen verlangt werden?</h2>



<p>„Verzugszinsen können verlangt werden, wenn der Kunde mit der Zahlung in Verzug ist. Vorher nicht! Aber ab dem Eintritt des Zahlungsverzugs können gesetzliche Verzugszinsen und ein ggf. höherer (z. B. Zins‑) Schaden geltend gemacht werden. Ein Kunde kommt in Verzug <br>1. mit Zugang einer Mahnung des Gläubigers, in der dieser ihn zur Zahlung der fälligen Forderung auffordert, <br>2. wenn ein Zahlungstermin überschritten wurde, der nach dem Kalender bestimmbar war (dieser muss allerdings zuvor vertraglich vereinbart worden sein; allein die einseitige Angabe eines solchen Termins auf der Rechnung reicht nicht aus) – eine Mahnung ist hier nicht nötig – <br>oder 3. grundsätzlich 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung. </p>



<p>Dies gilt für Geschäfte zwischen Unternehmern. Bei Geschäften mit Verbrauchern gilt die 30-Tage-Frist nur, wenn sich ein ausdrücklicher Hinweis auf der Rechnung befindet.“</p>



<h2>In welcher Höhe dürfen Verzugszinsen angesetzt werden?</h2>



<p>„Die Grundlage für die Berechnung der Verzugszinsen ist der Basiszinssatz. Die Deutsche Bundesbank berechnet jeweils zum 1. Januar und zum 1. Juli eines Jahres den Zinssatz neu, welcher dann im Bundesanzeiger bekannt gegeben (§ 247 BGB) wird. Seit 01.07.2016 beträgt der Basiszinssatz unverändert und vorerst bis zum 31.12.2019 -0,88%. Der auf Geldforderungen anzusetzende Zinssatz für Verzugszinsen beträgt fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz pro Jahr&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Fueko-inkasso-vorzugszinsen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Fueko-inkasso-vorzugszinsen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/zahlungsverzug-des-schuldners-gesetz-gesteht-glaeubigern-verzugszinsen-zu-bremer-inkasso-gmbh-zinsberechnung-scheint-kompliziert-lohnt-sich-aber/">Zahlungsverzug des Schuldners – Gesetz gesteht Gläubigern Verzugszinsen zu BREMER INKASSO GmbH: Zinsberechnung scheint kompliziert, lohnt sich aber</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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		<item>
		<title>Risikomanagement der deutschen Wohnungswirtschaft &#8211; Sobald die Zinsen steigen, werden die Vorteile zu Nachteilen &#8211; Dr. Horst Marschner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2019 20:22:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[AG127]]></category>
		<category><![CDATA[Risikomanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Wohnungsmarkt gilt allgemein als krisensicher. In Wahrheit gebe es allerdings keine Krisensicherheit, betont Dr. Horst Marschner. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise im Jahr 2007 und anhaltenden Diskussionen um eine „Blase“ der Immobilienpreise in Deutschland untersuchte er in seiner Dissertation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster (WWU) das Risikomanagement der deutschen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Wohnungsmarkt gilt allgemein als krisensicher. In Wahrheit gebe es allerdings keine Krisensicherheit, betont Dr. Horst Marschner. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise im Jahr 2007 und anhaltenden Diskussionen um eine „Blase“ der Immobilienpreise in Deutschland untersuchte er in seiner Dissertation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster (WWU) das Risikomanagement der deutschen Wohnungswirtschaft. Er erstmals Stresstests für große deutsche Wohnungsunternehmen entwickelt und Pionierarbeit auf diesem Bereich geleistet. Kathrin Kottke sprach mit Dr. Horst Marschner über mögliche Auswirkungen einer Immobilienkrise für Unternehmen und Privatpersonen.</p>
<p><strong>Steigende Immobilienpreise, Ende der Niedrigzinspolitik und Mangel an preiswertem Wohnraum: Viele Menschen machen sich Sorgen über eine potenzielle Immobilienkrise. Sind diese Sorgen berechtigt?</strong><br />
Dr. Horst Marschner: Ja und nein – man muss genau differenzieren. Die Entwicklung einer Krise mit globalen Auswirkungen, wie wir sie 2007 in den USA erlebt haben, war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts – eine sogenannte Immobilienblase. Ob diese Situation sich gegenwärtig wiederholen könnte, ist Gegenstand kontroverser Diskussionen. Für mich ist die Gefahr eines plötzlichen Preisverfalls in Deutschland im Wesentlichen von der Entwicklung der Finanzierungskosten abhängig. Das heißt, sobald die Zinssätze steigen, verwandeln sich die derzeitigen Vorteile von Anlagen im Wohnungsmarkt zu Nachteilen: Der Verkauf von Immobilien und der Neubau von Häusern bricht ein. </p>
<p>Das betrifft vor allem Ballungszentren, in denen Wohnraum und Immobilien seit einiger Zeit immer teurer werden. Wenn sich die Preissteigerungen nicht mehr fortsetzen und die Preise fallen, weil eine entsprechende Nachfrage nach Wohneigentum nicht mehr gegeben ist, erleiden die Eigentümer zunächst einen virtuellen Vermögensverlust.</p>
<p><strong>Was genau bedeutet das?</strong><br />
Dr. Horst Marschner: Das heißt, dass sich der Wert der Mietwohnungen verringert. Solange die Eigentümer aber nicht verkaufen, haben sie die Chance auf eine Wert-Erholung in der Zukunft. Erst bei einem Verkauf würde der Wertverlust realisiert.</p>
<p><strong>Für wen wären solche Entwicklungen problematisch?</strong><br />
Dr. Horst Marschner: Bei den großen Wohnungsgesellschaften können die Wertminderungen zu existenzgefährdenden Entwicklungen führen: Soweit die Unternehmen ihre Wohnimmobilien zu Verkehrswerten – also den Marktpreisen – bilanzieren, haben die Preisschwankungen einen direkten Einfluss auf den Gewinn. Je nach Ausmaß können über bloße Gewinneinbußen hinaus auch Verluste entstehen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/04/Fueko-Sobald-Zinsen-steigen-Vorteile-Nachteile.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/risikomanagement-der-deutschen-wohnungswirtschaft-sobald-die-zinsen-steigen-werden-die-vorteile-zu-nachteilen-dr-horst-marschner/">Risikomanagement der deutschen Wohnungswirtschaft &#8211; Sobald die Zinsen steigen, werden die Vorteile zu Nachteilen &#8211; Dr. Horst Marschner</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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		<item>
		<title>EXPO REAL Stimmungsbarometer &#8211; Der Immobilienbranche geht es gut &#8211; Deutschland ist mit Vorsprung der beliebteste Markt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 08:41:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG80]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Immobilienbranche geht es gut und sie rechnet damit, dass die Zinspolitik den Boom weiter begünstigt. Deutschland ist mit Vorsprung der beliebteste Markt, großes Interesse besteht an Gesundheits- und Pflegeimmobilien, die Digitalisierung gewinnt an Gewicht, zum Brexit zeigt sich Gelassenheit – und die Finanz- und Wirtschaftspolitik in der EU sollte stärker koordiniert werden. Das sind [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/expo-real-stimmungsbarometer-der-immobilienbranche-geht-es-gut-deutschland-ist-mit-vorsprung-der-beliebteste-markt/">EXPO REAL Stimmungsbarometer &#8211; Der Immobilienbranche geht es gut &#8211; Deutschland ist mit Vorsprung der beliebteste Markt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Immobilienbranche geht es gut und sie rechnet damit, dass die Zinspolitik den Boom weiter begünstigt. Deutschland ist mit Vorsprung der beliebteste Markt, großes Interesse besteht an Gesundheits- und Pflegeimmobilien, die Digitalisierung gewinnt an Gewicht, zum Brexit zeigt sich Gelassenheit – und die Finanz- und Wirtschaftspolitik in der EU sollte stärker koordiniert werden. Das sind die Kernaussagen des ersten EXPO REAL Stimmungsbarometers.</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2017/10/BaBe-stimmungsbarometer-exporeal.pdf">zum Artikel als PDF</a></p>
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		<item>
		<title>Strompreise, die Blackbox. Wie setzen sich Netzentgelte zusammen? Garantiezins im Regulierungszeitraum 2013 bis 2018 zu hoch. Kunden könnten zwei Milliarden Euro sparen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/strompreise-die-blackbox-wie-setzen-sich-netzentgelte-zusammen-garantiezins-im-regulierungszeitraum-2013-bis-2018-zu-hoch-kunden-koennten-zwei-milliarden-euro-sparen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=strompreise-die-blackbox-wie-setzen-sich-netzentgelte-zusammen-garantiezins-im-regulierungszeitraum-2013-bis-2018-zu-hoch-kunden-koennten-zwei-milliarden-euro-sparen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 17:44:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[AG89]]></category>
		<category><![CDATA[Garantie]]></category>
		<category><![CDATA[Netzentgelt]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Energieanbieter LichtBlick SE fordern deutlich mehr Transparenz bei den Kosten für die Energienetze, die Verbraucher über ihre Strom- und Gasrechnung finanzieren. Es kann nicht sein, dass Energiekunden pro Jahr Milliarden zahlen, ohne genau zu wissen, wofür das Geld verwendet wird. Den Verbrauchern sind die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Energieanbieter LichtBlick SE fordern deutlich mehr Transparenz bei den Kosten für die Energienetze, die Verbraucher über ihre Strom- und Gasrechnung finanzieren. Es kann nicht sein, dass Energiekunden pro Jahr Milliarden zahlen, ohne genau zu wissen, wofür das Geld verwendet wird.</p>
<p>  <span id="more-23280"></span>  </p>
<p>Den Verbrauchern sind die hohen Kosten für den Stromtransport nicht bekannt. Das geht aus einer YouGov- Umfrage im Auftrag von bne und LichtBlick hervor.</p>
<p> </p>
<p> <a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2016/02/Enum-strom-wir-2-mrd-euro-sparen.pdf" alt="Enum-strom-wir-2-mrd-euro-sparen.pdf">zum Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Zinsgünstige Darlehen der KfW für Wohngebäude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 14:51:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vermarktung/Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[AG5]]></category>
		<category><![CDATA[KfW]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Finanzierungsangebote der KfW Förderbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützen private Investoren als auch Wohnungsunternehmen beim umweltfreundlichen Bauen und Sanieren von Wohngebäuden sowie von Alten-, Wohn- und Pflegeheimen. Das Thema Energiesparen ist in aller Munde. Waren es in den vergangenen Jahren die stark gestiegenen Heizkosten, so macht heute die Diskussion um die Gefährdung des Weltklimas deutlich, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/zinsguenstige-darlehen-der-kfw-fuer-wohngebaeude/">Zinsgünstige Darlehen der KfW für Wohngebäude</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzierungsangebote der KfW Förderbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützen private Investoren als auch Wohnungsunternehmen beim umweltfreundlichen Bauen und Sanieren von Wohngebäuden sowie von Alten-, Wohn- und Pflegeheimen.   <span id="more-13684"></span>  Das Thema Energiesparen ist in aller Munde. Waren es in den vergangenen Jahren die stark gestiegenen Heizkosten, so macht heute die Diskussion um die Gefährdung des Weltklimas deutlich, wie wichtig der sparsame Umgang mit Energie geworden ist.</p>
<p> <a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2012/03/fKfWProgr1.pdf" alt="fKfWProgr1.pdf">zum Artikel als PDF</a></p>
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