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	<title>WohnenPLUS AG 4-2020 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<title>WohnenPLUS AG 4-2020 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Der Mehrwert der Mühe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Früher eine Angelegenheit für Freaks und Nonkonformisten, heute en vogue: das gemeinschaftliche Planen, Bauen und Wohnen ist zu einem nachgefragten Modell geworden.FRANZISKA LEEB Noch jedes Partizipationsmodell erwies sich in der Baupraxis als ein mühevoller Lernprozess: Die Beplanten müssen in grundsätzlichen Fragen des Wohnens ausgebildet und zur Artikulation ihrer Bedürfnisse befähigt werden. Die Planer hingegen müssen [&#8230;]</p>
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<p>Früher eine Angelegenheit für Freaks und Nonkonformisten, heute en vogue: das gemeinschaftliche Planen, Bauen und Wohnen ist zu einem nachgefragten Modell geworden.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Noch jedes Partizipationsmodell erwies sich in der Baupraxis als ein mühevoller Lernprozess: Die Beplanten müssen in grundsätzlichen Fragen des Wohnens ausgebildet und zur Artikulation ihrer Bedürfnisse befähigt werden. Die Planer hingegen müssen lernen, sich als Advokaten der beplanten Personen zu verstehen.“ Diese Feststellung ist über 40 Jahre alt. </p>



<p>Wohnen Plus-Herausgeber Robert Koch traf sie 1978 in einem Beitrag über Mitbestimmung im Wohnbau in der Arbeiterkammerzeitung Arbeit &amp; Wirtschaft. In den 1970er-Jahren wurde eine Reihe an Modellversuchen im partizipativen Wohnbau in Angriff genommen: die Eschensiedlung in Deutschlandsberg von Eilfried Huth, „Les Paletuviers“ – die kooperativen Siedlungen von Fritz Matzinger, die über 600 Wohnungen der VLW in Linz-Biesenfeld der Architekten Perotti, Greifeneder &amp; Partner, die Wohnhausanlage Hildgasse in Purkersdorf von Prader, Fehringer, Ott oder „Wohnen Morgen“ in Hollabrunn von Ottokar Uhl, um nur einige zu nennen. </p>



<p>Schon damals war das Spektrum der Typologien ebenso breit wie das der Finanzierungsmodelle und Trägerschaften. Und dass Partizipation harte Arbeit ist, gilt heute ebenso wie damals.<br></p>



<p>Werfen wir einen Blick in die aktuelle Szene des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens: War sie um die Jahrtausendwende noch recht übersichtlich, so ist seit etwa einem Jahrzehnt ein veritabler Boom an gemeinschaftlich organisierten Wohnprojekten festzustellen. </p>



<p>Vor allem in Wien erkannte die Stadt das Potenzial von Baugruppen für die Stadtentwicklung. So waren in der Seestadt Aspern und im Sonnwendviertel Baugruppen dezidiert eingeladen, sich um Grundstücke zu bewerben. Sie wurden dort zu Pionieren der Stadtentwicklung und Impulsgebern für die Nachbarschaft. </p>



<p>In Wien sind es laut einer Liste, die Baugruppen-Experte Robert Temel parat hat, 1063 Wohneinheiten in 43 gemeinschaftlich entwickelten Wohnprojekten – und es werden laufend mehr. Knapp mehr als die Hälfte der Projekte wurde nach 2010 fertiggestellt. </p>



<p>Kurz davor kam auf zivilgesellschaftlicher Ebene – zum Beispiel mit der 2009 in Wien gegründeten „Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ – das Thema in Fahrt. Parallel dazu bewegte sich auch wohnpolitisch etwas und es wurden die ersten Ausschreibungen für Baugemeinschaften lanciert.</p>



<p>Die Rechts- und Eigentumsformen der seither entstandenen Baugruppenprojekte sind ebenso unterschiedlich wie die jeweiligen Organisationsformen innerhalb der Gruppen, die sich häufig als Verein formieren. In vielen Fällen ist ein (gemeinnütziger) Bauträger an Bord, der Grundstückskauf sowie Errichtung finanziert und das Haus an den Verein verkauft.</p>



<p>Werden öffentliche Förderungsgelder bezogen, dann üblicher Weise aus der Heimförderung, weil sowohl in Wien als auch in den meisten anderen Bundesländern das Wohnbauförderungsgesetz keine eigene Förderschiene für Baugruppen oder private Wohngemeinschaften vorsieht. In Wohnheimen bestehen allerdings weder Mieterschutz noch Anspruch auf Wohnbeihilfe. </p>



<p>Deshalb und um Rechtssicherheit zu schaffen, fordert die Baugemeinschaftsszene klarere gesetzliche Definitionen für gemeinschaftliche Wohnhäuser. In Salzburg ist das mit der diesjährigen Novellierung des Wohnbauförderungsgesetz geschehen. In Wien werden Diskussionen geführt und es ist zu erwarten, dass auch hier klarere gesetzlichen Regelungen auf Schiene gebracht werden.</p>



<h2>Genossenschaftliche Unterstützung</h2>



<p>Um Menschen, die in Gemeinschaft leben wollen, ebendies zu erleichtern, formierte sich 2015 die „Die WoGen Wohnprojekte-Genossenschaft“, Österreichs erste und einzige Bauträgerin, die ausschließlich gemeinschaftliche Wohnprojekte verwirklicht&#8230;</p>



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		<title>Flächen- und ressourcenschonende Lösungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:14:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiges Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Oesterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Margarete Schramböck ist als Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort für eine Vielzahl von Themen verantwortlich. Der leistbare und nachhaltige Wohnbau als ein Wettbewerbsvorteil Österreichs liegt ihr besonders am Herzen.GISELA GARY Was sind die wichtigsten Neuerungen im Wohnungsgemeinnützigen-Gesetz, WGG, und wo gibt es noch Knackpunkte? Sind Sie mit der Novelle grundsätzlich zufrieden? Mit der Novelle zum [&#8230;]</p>
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<p>Margarete Schramböck ist als Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort für eine Vielzahl von Themen verantwortlich. Der leistbare und nachhaltige Wohnbau als ein Wettbewerbsvorteil Österreichs liegt ihr besonders am Herzen.<br>GISELA GARY</p>



<p><em>Was sind die wichtigsten Neuerungen im Wohnungsgemeinnützigen-Gesetz, WGG, und wo gibt es noch Knackpunkte? Sind Sie mit der Novelle grundsätzlich zufrieden?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Mit der Novelle zum WGG hatten wir vor allem zwei Schwerpunkte. Einerseits war uns eine stärkere Absicherung der gemeinnützigen Vermögenswidmung in Form schärferer Aufsichtsinstrumente für die Länder wichtig. Andererseits haben wir erleichterte Möglichkeiten für die Mieter geschaffen, ihre Wohnung in Eigentum erwerben zu können. Beispielsweise gibt es &#8211; anstelle zuvor nur einer Antragsmöglichkeit auf Wohnungseigentums-Begründung binnen fünf Jahren &#8211; nunmehr drei innerhalb von 15 Jahren.</p><cite>Margarete Schramböck</cite></blockquote>



<p><em>Wie müssen gesetzliche Grundlagen aussehen, um diesen Spagat zu schaffen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>2016 wurde bereits eine zehnjährige Spekulationsfrist nach dem Eigentumserwerb eingeführt. Diese Frist hat sich bewährt, daher haben wir sie auf 15 Jahre verlängert. Unser Ziel ist es, Eigentum in Händen der Selbstnutzer zu fördern und Spekulation mit öffentlich gefördertem Wohnraum zu verhindern.</p><cite>Margarete Schramböck</cite></blockquote>



<p><em>Die Mietkaufvariante der gemeinnützigen Bauträger ist eine attraktive Möglichkeit, Wohnraum zu erwerben. Gibt es diesbezüglich Ihrerseits eine Vision, wie diese Option für Bewohner noch attraktiver werden könnte?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das derzeitige Modell ist genau genommen kein Miet-Kauf, sondern nur eine besondere Variante einer Miete mit Kaufoption. Es gibt daher Überlegungen, ein echtes Miet-Kauf-Modell für das WGG vorzuschlagen, wobei schon während der Anmietung Kaufpreis-mindernd angespart werden kann. Mein Ressort hat dazu auch eine Studie in Auftrag gegeben. Wir warten derzeit die Ergebnisse ab.</p><cite>Margarete Schramböck</cite></blockquote>



<p><em>Anfang des Jahres sah es so aus, als würde die Wohnbauinvestitionsbank, WBIB, nun doch kommen. Woran scheitert es aktuell?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir sind aktuell noch in Verhandlungen mit dem Finanzministerium und den einzelnen Bundesländern. Mit der WBIB wollen wir einen zusätzlichen Finanzierungstopf schaffen, um 25.000 neue Wohnungen zu bauen. Wenn wir darüber diskutieren, wie wir mehr Wohnraum schaffen können, den sich die Menschen leisten können, müssen wir das in einem Schulterschluss unter Einbeziehen aller Beteiligten tun. </p><p>Mein Ziel ist es nicht, bestehende Strukturen zu belasten. Die WBIB soll weder auf Kosten der Bauträger und Wohnungsnutzer noch der Länder oder Banken gehen.</p><cite>Margarete Schramböck</cite></blockquote>



<p><em>Leistbares Wohnen und Klimaschutz sind die zwei Stichworte, welche die Wohnungswirtschaft dominieren. Können Sie sich erweiterte Förderungen und Anreize vorstellen, um diese beiden Themen zu verbinden und zu optimieren?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ich glaube, wir müssen beides fördern. Um leistbares Wohnen zu ermöglichen, arbeiten wir an der Wohnbauinvestitionsbank. Das Thema Nachhaltigkeit fördern wir einerseits finanziell und andererseits schaffen wir optimale rechtliche Rahmenbedingungen dafür. Nehmen Sie beispielsweise die erleichterte wohnrechtliche Möglichkeit zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen oder Leitungsinfrastruktur für E-Ladepunkte im Haus.</p></blockquote>



<p><em>Was wünschen Sie sich von den gemeinnützigen Bauträgern?</em> &#8230;</p>



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		<title>PLUS PUNKTE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:09:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Puls der Zeit Im Rahmen der Delegiertenversammlung von Alpenland wurde das Führungsgremium neu gewählt. Der eingeschlagene Weg der Verjüngung wird fortgesetzt. Jürgen Putz agiert nun als Vorstand neben Isabella Stickler als weiteres geschäftsführendes Vorstandsmitglied. „Ich freue mich über diese Chance, operativ gestalten zu können. Wir werden alle gemeinsam auch künftig das Unternehmen am Puls [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2>Am Puls der Zeit</h2>



<p>Im Rahmen der Delegiertenversammlung von Alpenland wurde das Führungsgremium neu gewählt. Der eingeschlagene Weg der Verjüngung wird fortgesetzt. Jürgen Putz agiert nun als Vorstand neben Isabella Stickler als weiteres geschäftsführendes Vorstandsmitglied. </p>



<p>„Ich freue mich über diese Chance, operativ gestalten zu können. Wir werden alle gemeinsam auch künftig das Unternehmen am Puls der Zeit weiterentwickeln“, so Jürgen Putz. Die bisherigen Vorstandmitglieder Margret Funk sowie Obmann-Stellvertreter Alfred Janecek wechseln in den Aufsichtsrat.</p>



<h2>Ausgezeichnete Nachhaltigkeit</h2>



<p>Das Buwog Kunden- und Verwaltungszentrum erhielt das ÖGNI-Nachhaltigkeits-Zertifikat in Gold. Der neue Bürobau in der Rathausstraße 1 wurde für sein umfassend nachhaltiges Konzept ausgezeichnet. Daniel Riedl, Vorstandsmitglied der Vonovia SE und Buwog-CEO, ist hoch erfreut: </p>



<p>„Wir haben bei diesem Projekt von Anfang an auf höchste Nachhaltigkeits-Standards gesetzt, um mit unserem neuen Standort eine Vorreiterrolle einzunehmen.“ Die ÖGNI-Zertifizierung wurde von Spezialisten für Gebäudezertifizierung, den Wiener Büros bauXund und Ecotech Building Solution, nach internationalen Qualitätskriterien der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) durchgeführt. </p>



<p>Die Planung stammt von der Arge Schuberth Schuberth / Stadler Prenn / Ostertag für das Gebäude — für die Innengestaltung zeichnet das Atelier Heiss verantwortlich.</p>



<h2>Voneinander lernen</h2>



<p>Unter dem Titel „Vor der eigenen Tür“ luden Alpenland und Orte Architekturnetzwerk Niederösterreich zum 3. Sankt Pöltner Wohnbaudialog. Die Branche hatte zuletzt vor allem technisch-kaufmännische Themen auf der Tagesordnung, dabei seien soziale Fragen im Hintergrund geblieben, stellte Alpenland-Obmann Norbert Steiner fest. </p>



<p>Im Hinblick auf Prozesse der Gemeinschaftsbildung und Mitbestimmung im Wohnumfeld lasse sich von Ansätzen aus Wien, Deutschland und der Schweiz viel für ein besseres Miteinander lernen. Grundtenor der Veranstaltung: Soziale Begleitung ermächtigt die Menschen, aktiv zu einer lebendigen Nachbarschaft beizutragen. Die Qualität der Grün- und Freiräume spielt eine essenzielle Rolle für das Wohlbefinden. </p>



<p>Im Hinblick auf Partizipation lassen sich viele Erfahrungen aus Baugruppen in den konventionellen Wohnbau übertragen. Individualeigentum ist nicht das ideale Modell, um langfristig den Geist der Gemeinschaft aufrechtzuerhalten.</p>



<h2>Finanzierung im Focus</h2>



<p>Im September wurde der neue Vorstand der Wohnbaugruppe Ennstal bestellt. Wolfram Sacherer und Alexander Daum bleiben in ihrer Funktion, neu hinzu kommt Alexander Reiter, der die Agenden IT, Rechnungswesen und Personal von Alois Oberegger übernimmt. </p>



<p>BWL-Absolvent Reiter ist Experte für Finanzierungen und verfügt über jahrelange Erfahrung im Bankenwesen. Neben der Vorstandsfunktion wird er auch die Geschäftsführung der Tochterunternehmen ENW und Gewog Neues Heim übernehmen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/12/PLUSPUNKTE-AG4-2020-1.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/12/PLUSPUNKTE-AG4-2020-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Die Zukunft des Zusammenlebens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:05:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zwischenpräsentation der IBA_Wien 2022 lieferte im September und Oktober 2020 trotz erschwerter Bedingungen eine Fülle von Antworten auf die Frage: „Wie wohnen wir morgen?“MAIK NOVOTNY Es ist kein einfaches Jahr für Veranstaltungen, und auch die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 – Neues soziales Wohnen bliebt nicht von den Unwägbarkeiten der Covid-19-Pandemie verschont. Die für April [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Zwischenpräsentation der IBA_Wien 2022 lieferte im September und Oktober 2020 trotz erschwerter Bedingungen eine Fülle von Antworten auf die Frage: „Wie wohnen wir morgen?“<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Es ist kein einfaches Jahr für Veranstaltungen, und auch die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 – Neues soziales Wohnen bliebt nicht von den Unwägbarkeiten der Covid-19-Pandemie verschont. Die für April geplante Zwischenpräsentation musste in den Herbst verschoben werden, und auch im Herbst musste sie auf die zahlreichen und schrittweisen Beschränkungen flexibel reagieren. Doch trotz erschwerter Bedingungen wurde sie mit viel Engagement erfolgreich über die Bühne gebracht. </p>



<p>Die Frage „Wie wohnen wir morgen?“, die als Überschrift und Leitthema der Ausstellung im WEST und ihres Begleitprogramms fungierte, erfuhr durch die unmittelbaren räumlichen Auswirkungen der Pandemie eine neue und zusätzliche Dringlichkeit. Antworten auf diese Frage wurden vor Ort bei Führungen und Diskussionen gesucht, vom Sonnwendviertel im 10. Bezirk bis zum Projekt Pocket Mannerhatten im 16. Bezirk. </p>



<p>Die in Kooperation mit dem Az W schon etablierte Veranstaltungsreihe „IBA meets Architects“ fügte dem Programm ein Highlight hinzu, das französische Duo Lacaton Vassal präsentierte seine radikalen Lösungen für leistbares Wohnen bei räumlicher Großzügigkeit, beispielhaft im Projekt Grand Parc Bordeaux, der Renovierung und Erweiterung eines Wohnblocks aus den 70er Jahren ohne Verdrängung der Bewohner, das 2020 mit dem EU Mies Award ausgezeichnet wurde.</p>



<h2>Kontinuität der Innovation</h2>



<p>Wolfgang Förster, früherer Leiter der Wohnbauforschung und „Erfinder“ der IBA_Wien, öffnete das historische Fenster buchstäblich weit bei der Präsentation seines Buches „2000 Jahre Wohnen in Wien – eine Geschichte des gemeinschaftlichen Wohnens“. Darin wird das Wohnen vom keltischen Oppidum über das römische Vindobona, die Barock- und Industriestadt, das Rote Wien und die Nachkriegszeit bis zum Wohnquartier der Zukunft als Sozialgeschichte erzählt und illustriert, und so die Kontinuität der menschlichen Behausungen über die reine Gegenwart hinaus deutlich gemacht. </p>



<p>Auch die IBA_Wien wird dadurch eingeordnet als eine logische Fortsetzung dieser Kontinuität der Innovation im Wohnbau, die in Wien im Laufe der Geschichte meist von öffentlicher Seite ausging. Der Paradigmenwechsel „less aesthetics, more ethics“ begünstigt laut Förster die Entwicklung zu einem Wohnbau, der integrativ, leistbar ist und als „Schule der Demokratie“ fungiert.</p>



<p>Ein weiterer Höhepunkt: Das IBA-Symposium am 23. und 24. September, bei dem auch die internationalen Partnerstädte der IBA geladen waren – situationsbedingt nur in digitaler Form. Am ersten Tag lag der Fokus auf der Quartiersentwicklung, ein zentrales Thema der IBA mit den Projekten Wolfganggasse, Quartier „Am Seebogen“, Berresgasse, Quartier An der Schanze, Quartiershäuser Sonnwendviertel und Per-Albin-Hansson-Siedlung.</p>



<h2>Internationaler Vergleich</h2>



<p>Der internationale Vergleich im Schnelldurchlauf erwies sich als spannendes Gegenwarts-Update&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/12/Die-Zukunft-des-Zusammenlebens.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/12/Die-Zukunft-des-Zusammenlebens.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Mit Klassik gegen den Blues</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Isabel Kriszun spielt mit Leidenschaft Geige. Der Corona- Shutdown brachte die Geigerin auf den Balkon, mit ihren Kurzkonzerten verzauberte sie für einige Wochen die Nachbarschaft.LIZA PAPAZOGLOURedakteurin von unserem Schweizer Partnermagazin Wohnen Wie jeden Abend warteten die Bewohner der Gewobag-Sied- lung Albisrieden in Zürich auf ihren Balkonen auf die Geigerin. Es ist 19.20 Uhr, immer mehr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Isabel Kriszun spielt mit Leidenschaft Geige. Der Corona- Shutdown brachte die Geigerin auf den Balkon, mit ihren Kurzkonzerten verzauberte sie für einige Wochen die Nachbarschaft.<br>LIZA PAPAZOGLOU<br>Redakteurin von unserem Schweizer Partnermagazin Wohnen</p>



<p>Wie jeden Abend warteten die Bewohner der Gewobag-Sied- lung Albisrieden in Zürich auf ihren Balkonen auf die Geigerin. Es ist 19.20 Uhr, immer mehr Fenster öffnen sich, ganze Familien lehnen sich an die Brüstungen, Lacher schwirren durch die Luft, man winkt sich zu. </p>



<p>Nur wenige kommen in den Hof, Alte und Junge verteilen sich mit gehörigem Abstand auf Bänken, Spielplatz und Wiese. Sicher, er höre immer zu, sagt einer. Dann, wie jeden Abend um 19.30 Uhr, hebt Isabel Kriszun ihre Geige ans Kinn und beginnt zu spielen. Schlagartig wird es mucksmäuschenstill, nur die sanften Klänge der „Méditation“ aus Jules Massenets Oper „Thaïs“ erfüllen den Hof. </p>



<p>Ein paar Minuten lang lauschen die Menschen völlig gebannt – eine verzauberte Auszeit vom Ausnahmezustand. Als die letzten Töne verklungen sind, brandet Applaus auf, „Danke“ ruft es über den Hof. „Wahnsinnig schön! Es war eine ganz besondere Stimmung, alles so ruhig, sogar die kleinen Kinder. Das hat mich wirklich fasziniert“, sagt eine Frau. Gerührt ist auch das Rentnerpaar, das extra aus einer anderen Gewobag-Siedlung hergekommen ist, um der Geigerin zuzuhören. </p>



<p>Das sei, sagt Isabel Kriszun später am Abend, ihr 18. Balkonkonzert gewesen. Sie weiß das so genau, weil sie Buch führt über die Stücke, die sie spielt – „schließlich braucht es Abwechslung“. Begonnen mit ihren Darbietungen hat die 35-Jährige am 20. März, gleich nach der Bekanntgabe des Shut-downs, der die Schweizer Bevölkerung ins Haus verbannte. </p>



<p>Dass Isabel Kriszun seitdem für ihre Nachbarn jeden Tag ein Kurzkonzert gibt, hat sich einfach so ergeben. An jenem Abend spielte sie für ihren Freund sein Lieblingsstück. „Dabei ließen wir die Balkontüre offen. Die Leute in unserem Haus haben darauf sehr positiv reagiert und wünschten sich mehr.“ Und so verabredete man sich für den nächsten Abend um 19.30 Uhr mit offenen Balkontüren.</p>



<h2>Zusammenrücken in der Krise</h2>



<p>„Ich musste schon etwas über meinen Schatten springen, da ich ja nicht jeden Tag solistisch auftrete. Aber mein Freund ermutigte mich, und vor allem spürte ich, wie viel Trost viele in so verrückten Zeiten aus Musik schöpfen.“ Musikmachen sei das, was sie gut könne, wo sie sich hineingebe und alles andere vergesse. </p>



<p>„Es ist meine Art, wie ich den Menschen fünf Minuten Freude schenken kann.“ Als es draußen wärmer wurde, stellte sich Isabel Kriszun auf den Balkon zum Spielen, was noch mehr Publikum anlockte. Das habe sie am Anfang schon nervös gemacht, sagt sie. Aber sie habe einfach etwas Positives machen wollen und habe gemerkt, dass ihre Konzerte ganz rasch zu einer Art Fixpunkt geworden seien. </p>



<p>„Das ist wichtig in Zeiten, wo auf einmal alle Strukturen wegbrechen und man sich völlig verloren fühlt. Da geben Rituale Sicherheit und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Besonders schön finde ich, wie das alle verbunden hat, von den ganz Kleinen bis zur älteren Generation.“ </p>



<p>Heute werde sie von Leuten angesprochen, die sie vorher nicht kannte&#8230;</p>



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		<title>Kosten sparen und Gutes tun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sparen ist besonders dann eine Tugend, wenn der schonende Umgang mit Ressourcen gleichermaßen kostenmindern wirkt wie positive Effekte auf die Umwelt zeitigt. Wo sich effizient Kosten beim Wohnen einsparen lassen und wie Win-Win- Situationen für Bauträger, Hausverwaltungen und Mieter entstehen, war Gegenstand einer Freitag-Akademie für Führungskräfte im Oktober 2020.FRANZISKA LEEB Kosten sparen und zugleich in [&#8230;]</p>
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<p>Sparen ist besonders dann eine Tugend, wenn der schonende Umgang mit Ressourcen gleichermaßen kostenmindern wirkt wie positive Effekte auf die Umwelt zeitigt. Wo sich effizient Kosten beim Wohnen einsparen lassen und wie Win-Win- Situationen für Bauträger, Hausverwaltungen und Mieter entstehen, war Gegenstand einer Freitag-Akademie für Führungskräfte im Oktober 2020.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Kosten sparen und zugleich in Maßnahmen gegen die Klimakrise investieren – ist das nicht ein Widerspruch? Nein, wenn es nach den Referenten dieser Freitag-Akademie geht. Wie wichtig es ist, dazu die Bewohnerinnen und Bewohner ins Boot zu holen, erläuterte eingangs Ernst Bach: „Es ist die Hausverwaltung, die die Mieten vorschreibt und die man anruft, wenn der Nachbar zu laut ist. Das Bestandsmanagement hingegen befasst sich damit, den Bewohnern zu liefern, was sie sich wünschen – Wohnqualität. Daher nennen wir uns nicht mehr Hausverwaltung, sondern Bestandsmanagement.“ </p>



<p>Der Vorstandsdirektor der Sozialbau bringt diesen Crashkurs in angewandter Semantik nicht von ungefähr. Bis 2022 sollen alle Häuser des Unternehmens mit PV-Anlagen ausgestattet sein. Ein ambitioniertes, aber umsetzbares Ziel, wie Bach meint, bei dem es allerdings etliche Faktoren zu bedenken gäbe, um sowohl für die Umwelt als auch monetär gewinnbringend zu sein. Die richtige Dimensionierung, um nichts ins Netz zurückspeisen zu müssen und den produzierten Strom zur Gänze in der Wohnhausanlage zu verbrauchen, sei dabei ein Hauptaspekt. </p>



<p>Mit dem Betanken von Elektroautos lassen sich zusätzliche Verbraucher für PV-Strom gewinnen. Ein sehr interessantes Pilotprojekt ist in diesem Zusammenhang ein E-Transporter, der um zehn Euro tageweise von den Bewohnerinnen gebucht werden kann. Davon ausgehend wird die Elektromobilität im Rahmen der „Förderung Innovative energieeffiziente Mobilitätsangebote im Wohnbau der Stadt Wien“ ausgebaut und um 100 E-Tankstellen und zehn Car-Sharing-Autos erweitert, die wiederum mittels Photovoltaik beladen werden.</p>



<h2>Erfolgsrezept Zentralisierung</h2>



<p>Ein weiteres Kostenthema: Gemeinschafts- thermen. Seit der Wohnrechtsnovelle 2015 liegt die Erhaltungspflicht für „mitvermietete Heizthermen, Warmwasserboiler und sonstige mitvermietete Wärmebereitungsgeräte“ beim Vermieter. Die Kosten: stolze 50 Cent pro Quadratmeter und Wohnung. Die Erneuerung einer Gaskombitherme schlägt mit 4000 bis 6000 Euro zu Buche. </p>



<p>Die Lösung: die Zentralisierung der Wärmeversorgung, wobei das Ziel sein müsse, alle Wohnungen anzuschließen. Niemand ließe sich aber, so Bach, gern durch die Wohnung Röhren ziehen. Üblicherweise wird daher nur bei Wohnungswechsel nachgerüstet. Das Erfolgsrezept, um rascher voranzukommen, liegt in zentralen Heizräumen auf dem Dach, von denen das Heizwärmeverteilnetz über die Kamine nach unten führt. Die Errichtungskosten betragen 3200 bis 3300 Euro pro Wohnung. Dadurch kann die Umrüstung minimalinvasiv erfolgen und stößt auf Akzeptanz bei den Mietern. </p>



<p>Um Verbesserungsmaßnahmen breit in der Mieterschaft zu positionieren, komme man mit singulären Themen wie „nachhaltige Energie“ nicht weit. Seit einem Jahr steht daher unter dem Motto „gemeinsam stärker“ Mieterinnen und Mietern im Verbund der Sozialbau ein umfassendes Serviceangebot zur Verfügung. Selbst wenn sich der Einzelne nur für das eine oder andere Segment der Partnerschaft interessiere, gelinge es so, Themen an viele zu transportieren und von der Kundschaft als Partner akzeptiert zu werden.</p>



<h2>Wissenschaftlich vorgehen</h2>



<p>Die NHT – Neue Heimat Tirol, vertreten durch Engelbert Spiß, setzt auf wissenschaftliche Begleitung, um sicherzugehen, dass die Dinge, die man in Angriff nimmt, auch in der Umsetzung funktionieren. In ein mit dem Energieinstitut Vorarlberg, der Universität Innsbruck und der FH Rosenheim entwickeltes Tool fließen sämtliche Daten der gemeinnützigen Wohnbauträger Vorarlbergs und der NHT ein – und mittels Monitoring wird erhoben, wo und vor allem warum Energie verloren geht. </p>



<p>Damit lassen sich bereits ab der Frühphase der Planung die Eckdaten des Energieverbrauchs über Jahrzehnte berechnen. Das Tool soll im Übrigen als Beitrag zur Energiewende auf Wunsch allen Branchenkollegen zur Verfügung gestellt werden&#8230;</p>



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		<title>Wohnbau auf demokratisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinnützig]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnungen werden in vielen Städten nicht mehr als Zuhause von Menschen behandelt, sondern als finanzmarktorientierte Ware gehandelt. Bei uns in Österreich boomen hingegen Wohnmodelle, die das Gemeinsame und das Gemeinwohl in den Vordergrund stellen. Partizipation bedeutet aber nicht nur Mitreden und Mitgestalten, sondern bedingt auch die Übernahme von mehr oder weniger Verantwortung – je nach [&#8230;]</p>
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<p>Wohnungen werden in vielen Städten nicht mehr als Zuhause von Menschen behandelt, sondern als finanzmarktorientierte Ware gehandelt.</p>



<p>Bei uns in Österreich boomen hingegen Wohnmodelle, die das Gemeinsame und das Gemeinwohl in den Vordergrund stellen. Partizipation bedeutet aber nicht nur Mitreden und Mitgestalten, sondern bedingt auch die Übernahme von mehr oder weniger Verantwortung – je nach Organisationsform.</p>



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		<title>Mutige Pioniere im Quartier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Quartiershäuser und Baugruppen sind wichtige Bausteine im neuen Sonnwend- viertel nächst dem neuen Wiener Hauptbahnhof. Entscheidend für ein gedeihliches Miteinander ist die Nutzung des Erdgeschosses, wie ein Lokalaugenschein vor Ort zeigt.MAIK NOVOTNY Kleine Kinder krabbeln und rennen über die Straße, daneben sitzen zwei junge Frauen und ein Mann in der Sonne im Café, vor [&#8230;]</p>
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<p>Die Quartiershäuser und Baugruppen sind wichtige Bausteine im neuen Sonnwend- viertel nächst dem neuen Wiener Hauptbahnhof. Entscheidend für ein gedeihliches Miteinander ist die Nutzung des Erdgeschosses, wie ein Lokalaugenschein vor Ort zeigt.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Kleine Kinder krabbeln und rennen über die Straße, daneben sitzen zwei junge Frauen und ein Mann in der Sonne im Café, vor dem kleinen Gemüseladen herrscht Einkaufstrubel, auf dem soeben eröffneten Jugendspielplatz ist die Jugend bereits zahlreich am Spielen, wenige Meter daneben staubt die Baustelle.<br></p>



<p>Das Sonnwendviertel II (der offizielle, sperrige Name „Wohnen am Helmut-Zilk-Park“ hat sich wie erwartet nicht durchgesetzt) ist noch nicht fertig, aber schon sehr lebendig. Das perfekte Setting für einen Praxis-Check von WohnenPlus und der Wohnen Plus Akademie, der sich unter dem Titel „Das Wohnhaus als Begegnungszone“ der Frage widmete, welche Rolle nutzungsintensiv programmierte Wohnbauten bei der Entstehung eines Quartiers spielen können. </p>



<p>Denn schließlich war genau dies die Rolle, die das kooperative Verfahren den Quartiershäusern zugedacht hatte. Die ersten Wohnungen wurden 2018 bezogen, inzwischen ist das halbe Viertel besiedelt. Wie erfolgreich sind die Nutzungen der Erdgeschosszonen, die hier – im Gegensatz zum Sonnwendviertel I – mehr als Müllraum, Fahrräder, Kinderwägen und Tiefgaragenabfahrten beherbergen sollten?</p>



<h2>Agora der Vielfalt</h2>



<p>„Es ist uns ein großes Anliegen, die Idee der Brückenfunktion aufzunehmen und durch eine Agora der Vielfalt zu ergänzen“, so die Bewohner der Baugruppe Gleis21, das mit seinen 34 Wohnungen eine zentrale Rolle im Quartier spielt. </p>



<p>„Gleis21 war von Anfang an eine sehr reife und engagierte Gruppe“, resümiert Senka Nikolic, Prokuristin der Schwarzatal, die inzwischen zwölf Baugruppenprojekte realisiert hat. Markus Zilker von den ebenfalls baugruppen-erfahrenen einszueins Architekten, die das Projekt umgesetzt haben, stimmt zu und deutet stolz auf die Dachlandschaft: Terrassen, Gemeinschaftsraum, Bibliothek, Kinderspielraum, Sauna. </p>



<p>„Ein Dachschlaraffenland“, nennt es der Architekt, betont aber im selben Atemzug, dass all diese Nutzungen auch deshalb hier oben angesiedelt sind, damit das Erdgeschoss für öffentlichkeitswirksame Nutzungen frei bleiben kann. Veranstaltungssaal, Kino-Theater, Büroräumlichkeiten, und Freiraum ohne jeden Zaun. „Baugruppen können wirklich so etwas wie der Germ der Stadtentwicklung sein“, sagt Michael Kerbler, Gleis21-Gründungsmitglied.</p>



<p><br>Auch der Freiraum, das sieht man von hier oben bestens, hält das Quartier zusammen. Da half es, dass das Büro Yewo Landscapes schon frühzeitig ein präzises Konzept für das gesamte Sonnwendviertel II erstellen konnte. Mit vereinten Kräften gelang es den Neu-Bewohner dann auch, die autofreie Bloch-Bauer-Promenade gegen motorisierte Begehrlichkeiten zu verteidigen. Und deshalb dürfen die vielen Kinder heute auf der Straße frei herumwirbeln&#8230;</p>



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		<title>Leuchtturm für nachhaltiges Wohnen am Land</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbau]]></category>
		<category><![CDATA[Holzhaus]]></category>
		<category><![CDATA[ländlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiges Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das KooWo im steirischen Volkersdorf ist das erste Projekt der auf Baugruppen spezialisierten Genossenschaft „Die WoGen“. Es überzeugt nicht nur mit einem in Holz und Steine gegossenen Kooperationsgedanken, sondern auch einem Energiemanagementsystem, das Produktion und Verbrauch in Einklang bringt.BERND AFFENZELLER ISeptember 2019 haben 28 Familien im Wohnprojekt „KooWo“ (Kooperatives Wohnen) in Volkersdorf ein neues Zuhause [&#8230;]</p>
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<p>Das KooWo im steirischen Volkersdorf ist das erste Projekt der auf Baugruppen spezialisierten Genossenschaft „Die WoGen“. Es überzeugt nicht nur mit einem in Holz und Steine gegossenen Kooperationsgedanken, sondern auch einem Energiemanagementsystem, das Produktion und Verbrauch in Einklang bringt.<br>BERND AFFENZELLER</p>



<p>ISeptember 2019 haben 28 Familien im Wohnprojekt „KooWo“ (Kooperatives Wohnen) in Volkersdorf ein neues Zuhause gefunden. Ein Zuhause, das sie gemeinsam geplant und umgesetzt haben. Realisiert wurde das KooWo mit der Genossenschaft „Die WoGen“, die 2015 eigens für die Umsetzung von Baugruppenprojekten gegründet wurde.</p>



<p> „Die Idee hinter der WoGen ist, dass nicht jede Baugruppe bei null beginnen muss und damit ein hohes Risiko trägt. Man muss nicht jeden Fehler selbst machen, man kann auch aus den Erfahrungen anderer Baugruppenprojekte lernen“, erklärt WoGen-Vorstand Heinz Feldmann, der als Gründungsmitglied des Wohnprojekts Wien am Wiener Nordbahnhof selbst in einer kooperativen Wohnanlage lebt.</p>



<p>In Volkersdorf wurden 28 Wohneinheiten in drei Langhäusern rund um ein altes Bauernhaus errichtet. Damit ist eine Art Dorfplatz entstanden, ein öffentlicher Raum, der das Herzstück der Anlage bildet. Der Bauernhof selbst wurde revitalisiert und beherbergt heute gemeinschaftlich genutzte Räume wie eine große Gemeinschaftsküche, Gästezimmer und einen Kinderspielraum. </p>



<p>„Mit diesem Konzept reduziert sich der Bedarf an Individualquadratmetern und damit auch der finanzielle Aufwand“, erklärt Feldmann. Der ökologische Fußabdruck wird reduziert, ohne auf Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Generell spielt die Ökologie im KooWo Volkersdorf eine zentrale Rolle. Die neuen Langhäuser wurden in Holzbauweise errichtet. Das Energieversorgungssystem besteht aus einem zentralen 150 kW Hackgutkessel mit einem 3000 Liter Pufferspeicher. Geheizt wird mit Hackschnitzeln aus der Region. </p>



<p>Die einzelnen Gebäude und Wohnungen werden über ein Zwei-Leiter-Netz mit Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung versorgt. Zur Eigenstromversorgung sind in der Siedlung zwei PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 40 kWp und ein Batteriespeicher mit vier mal 13 kWh installiert. Etwaiger Überschuss an Solarstrom wird mit einem maßgeschneiderten Energiemanagementsystem für die Warmwasserbereitung hauptsächlich im Sommer genutzt.</p>



<h2>Energieproduktion und -verbrauch</h2>



<p>Um sicherzustellen, dass die Energie der PV-Anlage so gut wie möglich für den direkten Verbrauch, das Laden des Batteriespeichers oder für die Warmwasserbereitung durch die elektrischen Heizelemente genutzt wird, implementierte AEE Intec ein ausgeklügeltes Energiemanagementsystem. </p>



<p>„Beim KooWo Volkersdorf wurden ein hoher Eigenverbrauchsanteil bei gleichzeitig hohem Autarkiegrad angestrebt“, erklärt Reinhard Pertschy von AEE Intec. Bei einem nicht gemanagten System verhalten sich diese beiden Werte aber gegenläufig. Vergrößert man etwa die Photovoltaik-Anlage, dann steigt der Autarkiegrad, aber der Eigenverbrauchsanteil sinkt. Wird der Verbrauch erhöht, etwa durch ein zusätzliches E-Fahrzeug, dann steigt der Eigenverbrauchsanteil, aber der Autarkiegrad sinkt. </p>



<p>„Erst durch eine gezielte zeitliche Verschiebung von Produktion und/oder Verbrauch kann ein Anstieg sowohl von Eigenverbrauchanteil als auch Autarkiegrad erreicht werden. Produktion und Verbrauch müssen zur selben Zeit stattfinden“, so Pertschy. Deshalb wird beim KooWo sowohl die PV-Produktion als auch der Verbrauch von einem zentralen Energiemanagementsystem gesteuert. </p>



<p>Durch die Zwischenspeicherung in einer Batterie kann die Energie zeitlich verzögert abgegeben werden. Der Stromverbrauch kann durch die Steuerung der elektrischen Warmwasserladung vorverlegt werden. „Verbrauch und Erzeugung werden dadurch in Deckung gebracht. So wird beim KooWo sowohl ein hoher Eigenverbrauchsanteil als auch ein hoher Autarkiegrad erreicht“, erklärt Pertschy.</p>



<p>Da es sich bei der PV-Anlage um eine Gemeinschaftsanlage handelt und nach einem Mieterstrommodell abgerechnet wird, profitiert bei diesem Modell jede einzelne Partei. Die Photovoltaikanlage, die Batterie und sämtliche Wohnungen sind mit einem Smartmeter ausgestattet&#8230;</p>



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		<title>Höchste Aufmerksamkeit für das Wohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die überaus feinen und durchdachten und typologisch innovativen ausgeführten Wohnbauten des Berliner Architekturbüros Heide &#38; von Beckerath beeindruckten die Teilnehmer der IBA_Wien meets Architects. Verena von Beckerath im Interview über ihre Visionen.ROBERT TEMEL Ein Thema Ihrer Arbeit ist die Nachverdichtung der Nachkriegsmoderne, was bedeutet das für die Architektur? Da muss man die Bauträger überzeugen, dass [&#8230;]</p>
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<p>Die überaus feinen und durchdachten und typologisch innovativen ausgeführten Wohnbauten des Berliner Architekturbüros Heide &amp; von Beckerath beeindruckten die Teilnehmer der IBA_Wien meets Architects. Verena von Beckerath im Interview über ihre Visionen.<br>ROBERT TEMEL</p>



<p><em>Ein Thema Ihrer Arbeit ist die Nachverdichtung der Nachkriegsmoderne, was bedeutet das für die Architektur?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Da muss man die Bauträger überzeugen, dass es eben nicht nur um Wohnungen, Schulen, Kitas geht, sondern dass es Nutzungsmischung im Gebäude und im Quartier braucht. Das war auch der Grund für die Stadt, Baugemeinschaftsgrundstücke in solchen Vierteln anzubieten, weil man dachte, die haben einen positiven Einfluss auf das Quartier, weil Baugruppen mehr Möglichkeiten haben, ein passendes Programm zu entwickeln. Kommerzielle Investoren entscheiden nach Vermietung und Verkauf, Gewerbe ist oft schwierig zu vermarkten. Wenn man Diversität will, muss man sich die AkteurInnen ansehen.</p><cite>Beckerath</cite></blockquote>



<p><em>Projekte zeigen auch, dass es mit besonderen Auftraggebern neue Innovationspotenziale gibt. Haben Sie diese Konstellationen gesucht?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Bei den drei gemeinschaftlichen Projekten war das sehr unterschiedlich. Beim ersten gab es am Anfang noch keine Gruppe, wir haben das vorgedacht. Beim R50 waren die Beteiligten von Beginn an intensiv involviert, das hat den von viel Empathie und Diskurs durchdrungenen Prozess einmalig gemacht. </p><p>Beim IBeB gab es sehr unterschiedliche AkteurInnen, die Gruppe war sozial und hinsichtlich Wohnen und Arbeiten eher heterogen, ein extremer Grad an Komplexität. Was uns interessierten würde, wäre die Zusammenarbeit mit einer Genossenschaft in Verbindung mit Erbbaurecht, bei der das spekulative Element fehlt, aber man trotzdem einen konkreten Bauherren mit Agenda und Personen dahinter hat und gemeinsam das Projekt erarbeitet.</p><cite>Beckerath</cite></blockquote>



<p><em>Ist es möglich, diese Innovationskraft zu erhalten und gleichzeitig die Komplexität zu reduzieren, indem man Standards einführt, wie bei den neuen Zürcher Genossenschaften?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Daran knüpfen unsere Projekte unbedingt an. Genau das war bei allen Projekten ein wesentliches Thema, die Standards zu reduzieren, sowohl die Elemente als auch die Typologien der Grundrisse: Wie kann man architektonische Standards entwickeln, die das Haus ökonomisch machen? Wie kann man die Komplexität denken und sie gleichzeitig zurücknehmen, damit man sie auch bauen kann?</p><cite>Beckerath</cite></blockquote>



<p><em>Welche Bedeutung hat das Thema Nutzungsmischung für Ihre Projekte?</em> &#8230;</p>



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