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	<title>WohnenPLUS AG 1-2021 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>WohnenPLUS AG 1-2021 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Die Kunst des Zwischenraums</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 22:16:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen den Baukörpern wird oft nur flächig, nicht räumlich gedacht. Es lohnt sich aber, sich der Freiräume schon zu Beginn der Planung anzunehmen, ja sogar, sie zum Ausgangspunkt der Überlegungen zu machen und von Anbeginn mitzudenken.FRANZISKA LEEB Nur in dringenden Fällen die Wohnung verlassen und Abstand halten, verlangen seit März 2020 die Verordnungen und Virologen, [&#8230;]</p>
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<p>Zwischen den Baukörpern wird oft nur flächig, nicht räumlich gedacht. Es lohnt sich aber, sich der Freiräume schon zu Beginn der Planung anzunehmen, ja sogar, sie zum Ausgangspunkt der Überlegungen zu machen und von Anbeginn mitzudenken.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Nur in dringenden Fällen die Wohnung verlassen und Abstand halten, verlangen seit März 2020 die Verordnungen und Virologen, ins Freie gehen und Lufttanken die Psychologen und der Hausverstand. Wie sehr das Wohlbefinden mit dem Zustand des öffentlichen Raums vor unserer Haustür und den im Wohnumfeld zur Verfügung stehenden Freiflächen korreliert, haben wir weltweit niemals zuvor so intensiv wahrgenommen. </p>



<p>Wohl nie zuvor war der Bevölkerung der Wert der öffentlichen Parkanlagen so bewusst, wie im Frühling 2020, als sowohl die Bundesgärten in Wien und Innsbruck für mehrere Wochen geschlossen wurden und auch etliche kleinere Städte Parkschließungen als taugliches Mittel zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie erachteten. Dies traf die Menschen in den Ballungsräumen härter als die Landbevölkerung und jene, die in Stadtteilen mit viel grüner Infrastruktur leben, weniger stark, als die in den dichtbebauten Gebieten. Grünraum ist nicht gerecht verteilt. Bislang nur in Fachzirkeln diskutiert, drang diese Botschaft nun in alle Haushalte.</p>



<h2>Grünraum für alle</h2>



<p>Im lieblichsten Gefilde/prangt jener schöne Wald. Da spühr’ ich Josephs Milde/in himmlischer Gestalt. Als Kaiser? nein, als Vater,/ließ er den Schluß ergehn: „Der anmuthsvolle Prater/soll jedem offen stehn“ – so dichtete voll Überschwang der Lyriker Michael Denis im Jahr 1766, nachdem Kaiser Joseph II. die Öffnung des Praters für alle veranlasst hatte. Er beschreibt damit eine frühe Bemühung um die Herstellung von Grünraumgerechtigkeit in Wien. Die ehemaligen höfischen Parks, die Schloss- und Villengärten, die Stadtparks und Schrebergärten, grüne Innenhöfe von Wohnanlagen, private Hausgärten und Alleen – zusammen bilden sie das grüne Netz, das an manchen Stellen dichter, an manchen lockerer gewebt ist. </p>



<p>Wie hochwertig es in all seinen Teilen ist, liegt nicht nur in den Händen von Stadtplanung und Stadtgartenamt. Wesentlich tragen auch die von gemeinnützigen und gewerblichen Bauträgern errichteten Siedlungsfreiräume dazu bei. Gerade auf den in jüngerer Vergangenheit umgenutzten Arealen ehemaliger Frachtenbahnhöfe wie der Grünen Mitte Linz und nach dem Motto „Freie Mitte – vielseitiger Rand“ auf dem Wiener Nordbahnhofareal stehen die Freiräume im wahrsten Sinn des Wortes im Zentrum.</p>



<h2>Neue Sichtweisen, neue Pflanzen</h2>



<p>Am Grünzug Mühlgrund, der im Zuge der verstärkten Siedlungstätigkeit entlang der verlängerten U2 landschaftsarchitektonisch neu akzentuiert (zwoPK Landschaftsarchitektur) wurde, liegt die Wohnsiedlung MGG22 in der Mühlgrundgasse im Stadtteil Stadlau des 22. Wiener Gemeindebezirks. Sieben Häuser und drei Plätze, gebaut auf drei Grundstücken in unterschiedlichem Besitz, geplant von drei Architekturbüros. Es ging nicht um ein Nebeneinander möglichst auffälliger Solitäre, sondern um das Gestalten eines Siedlungskörpers um einen Siedlungsinnenraum. </p>



<p>Sophie und Peter Thalbauer Architektur, Thaler Thaler Architekten (Norbert Thaler, Ursina Thaler-Brunner) und Architekt Alfred Charamza verständigten sich auf eine möglichst einheitliche Architektursprache – von Anfang an mit im Boot die Landschaftsarchitekten Oliver Barosch und Isolde Rajek. Drei quadratische Plätze liegen umspült von winkelförmigen Gebäuden, Wegen und Durchgängen in der Mittelachse. Von Obstbäumen (bald) beschattet, mit locker arrangierten Stühlen und Tischen auf sandigen Oberflächen sind sie wohnliche Bühnen des Siedlungslebens. </p>



<p>Rampen und Stufen gleichen Niveauunterschiede aus, die Abgrenzungen zwischen den privaten und (halb-)öffentlichen Außenräumen sind integrativer Teil des Gesamtkonzepts. „Der Städtebau wirkt sich maßgeblich auf die Freiraumqualität aus“, betont Isolde Rajek. „Es tun sich auch für die Architekten neue Sichtweisen auf, wenn Landschaftsarchitekten frühzeitig, am besten schon in die ersten konzeptionellen Überlegungen, eingebunden werden.“ Nach wie vor gäbe es städtebauliche Wettbewerbe, bei denen die Einbeziehung von Freiraumplanern nicht gefordert sei. In Deutschland sei dies mittlerweile undenkbar.</p>



<h2>Zwischenraum als Ausgangspunkt</h2>



<p>Angesprochen auf ihren Umgang mit dem Freiraum im Wohnbau flutscht Architektin Eva Rubin spontan Christian Morgensterns Gedicht vom Lattenzaun über die Lippen. Durch den Entzug des Zwischenraums, aus dem die Architekten ein Haus bauen, wird der Lattenzaun unansehnlich und dumm. „Die Zwischenräume sind das Wichtigste – zuerst muss der Außenraum modelliert werden, dann erst die Wohnungsgrundrisse – die Fassade ist mir wurscht“, so die Kärntner Architektin&#8230;</p>



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		<title>Freiräume werden wichtiger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 22:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Pandemie, sagt Isabella Stickler, Obmann-Stellvertreterin der Alpenland, habe die Prämissen und Prinzipien des gemeinnützigen Wohnbaus neu geordnet. Mit dem 1. Jänner 2021 traten aber auch einige herausfordernde Neuerungen in Kraft.WOJCIECH CZAJA Auf Ihrer Website führen Sie das Projekt „Spitalsgärten“ in Baden als Referenzprojekt für Quartiersentwicklung an und schreiben dazu: „Wohnen hört doch nicht [&#8230;]</p>
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<p>Die aktuelle Pandemie, sagt Isabella Stickler, Obmann-Stellvertreterin der Alpenland, habe die Prämissen und Prinzipien des gemeinnützigen Wohnbaus neu geordnet. Mit dem 1. Jänner 2021 traten aber auch einige herausfordernde Neuerungen in Kraft.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p><em>Auf Ihrer Website führen Sie das Projekt „Spitalsgärten“ in Baden als Referenzprojekt für Quartiersentwicklung an und schreiben dazu: „Wohnen hört doch nicht vor der Wohnungstür auf, oder?“ Welche Rolle spielt der Freiraum im Wohnbau?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Eine sehr große! Wir folgen schon seit langer Zeit der Prämisse, dass Wohnen nicht am eigenen Balkon oder vor der Wohnungstüre aufhören darf. Der gemeinsame, kollektive Freiraum im nächsten Wohnumfeld spielt eine essenzielle Rolle – nicht nur bei den Spitalsgärten in Baden, sondern beispielsweise auch in unserem aktuellen Bauvorhaben Mühlbach Ost in St. Pölten. Da bieten wir den Bewohnern sieben verschiedene Freiräume beziehungsweise Freiraumqualitäten an – vom Urban Gardening über gemeinschaftliche Dachgärten bis hin zum klassischen Park mit Spielplatz.</p><cite>Stickler</cite></blockquote>



<p><em>Inwiefern hat sich der Stellenwert des Frei- und Zwischenraums durch Corona verändert?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Corona hat die Brisanz eines attraktiven Freiraums einmal mehr unterstrichen. Das merken wir auch bei den Anfragen von Kunden, die sich seit März 2020 deutlich verändert haben. Ohne private Freifläche ist eine Wohnung heute nur noch schwer verwertbar, und es häufen sich konkrete Anfragen nach Park- und Gartenflächen innerhalb der Wohnhausanlage. Die Menschen sehnen sich nach einem Ort, an dem sie privat – und doch in Gesellschaft – ein Buch lesen können. Ja, ich gebe zu: Diese Metapher ist uns in der Planung und Entwicklung ein größerer Ansporn als noch vor einem Jahr.</p><cite>Stickler</cite></blockquote>



<p><em>Erkennen Sie Unterschiede zwischen Stadt und Land?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Nicht prinzipiell. Den Wunsch, privat und in Gesellschaft gleichzeitig sein zu können und dafür attraktive halböffentliche Freiräume zur Verfügung zu haben, gibt es da wie dort. Aber natürlich ist das eine Frage der Größenordnung: In einer Wohnhausanlage mit ein paar hundert Wohnungen ist es für einen Bauträger leichter, ein solches Freiraumangebot zu schaffen. Bei einem kleinen Bauprojekt im nördlichen Waldviertel mit einem Dutzend Wohneinheiten ist die Sache schon schwieriger.</p><cite>Stickler</cite></blockquote>



<p>Wie lauten bei der Alpenland die Kriterien für eine hochwertige Freiraum- und Quartiersentwicklung? &#8230;</p>



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<p><br></p>
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		<title>PLUS PUNKTE AG 1-2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 22:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GISELA GARY Freiraum als Lebensraum Wien wächst und die mehrfache Nutzung des Freiraums gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Ziel ist eine lebenswerte und fair geteilte Stadt, mit sozial durchmischten Stadtteilen und aktiven Bürgern, die sich an den Stadtentwicklungsprozessen beteiligen. Dies wird in städtischen Strategien wie dem Stadtentwicklungsplan (Step) 2025 und der Smart-City-Rahmenstrategie Wien verfolgt. Mit [&#8230;]</p>
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<p>GISELA GARY</p>



<h2>Freiraum als Lebensraum</h2>



<p>Wien wächst und die mehrfache Nutzung des Freiraums gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Ziel ist eine lebenswerte und fair geteilte Stadt, mit sozial durchmischten Stadtteilen und aktiven Bürgern, die sich an den Stadtentwicklungsprozessen beteiligen. Dies wird in städtischen Strategien wie dem Stadtentwicklungsplan (Step) 2025 und der Smart-City-Rahmenstrategie Wien verfolgt. Mit dem Aktionsprogramm Grätzloase leistet der „Verein Lokale Agenda 21 Wien“ einen Beitrag dazu. </p>



<p>Seit sechs Jahren unterstützt der Verein engagierte Wiener – auch finanziell – dabei, die Straßen und Plätze der Stadt in Begegnungsorte für die Nachbarschaft zu verwandeln. So entstanden in ganz Wien knapp 400 kreative Nachbarschaftsoasen, die den städtischen Freiraum als Lebensraum für alle Bewohner erfahrbar machen.</p>



<h2>Förderung stark rückläufig</h2>



<p>Die Ergebnisse der aktuellen Wohnbauförderungsstatistik, die vom Fachverband der Stein- und keramischen Industrie jährlich mit dem Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW) durchgeführt wird, zeigen, dass sich die Wohnungsbewilligungen seit mehreren Jahren auf hohem Niveau halten – trotz stetig sinkender Förderungszahlen. Mit 79.000 baubewilligten Wohneinheiten im Jahr 2019 wurde der historische Höchstwert von 2017 (82.000 Wohneinheiten) nur knapp verfehlt – wobei längst nicht jede Baubewilligung tatsächlich zu einem Neubau führt. </p>



<p>20 Jahre lang, von Mitte der 1990er- bis Mitte der 2010er-Jahre, war die Wohnbauförderung in weitgehend konstanter Höhe von 2,4 bis drei Milliarden Euro dotiert. Seither sind die Förderungsausgaben stark rückläufig, unterschritten 2019 – erstmals seit fast 30 Jahren – die Zwei-Milliarden-Marke und liegen mittlerweile um 19 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt. </p>



<p>„Damit verliert ein in Österreich extrem wichtiges wohnungspolitisches Lenkungsinstrument zunehmend an Bedeutung. In den 1990er-Jahren wurden noch etwa 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für wohnungspolitische Maßnahmen ausgegeben, 2019 waren es nur noch 0,4 Prozent. Damit liegt Österreich bei den wohnungspolitischen Ausgaben im europäischen Vergleich im unteren Drittel“, warnt Andreas Pfeiler, Geschäftsführer des Fachverbands Steine-Keramik der WKO. </p>



<p>Handlungsbedarf sieht der Fachverband vor allem hinsichtlich der geringen Sanierungsrate, die nicht zuletzt aufgrund der Klimaziele erhöht werden muss. „Zur Erreichung einer Dekarbonisierung des Wohnungsbestands bis 2040, festgeschrieben im aktuellen Regierungsprogramm, ist eine Sanierungsrate von knapp drei Prozent pro Jahr nötig. Mit der derzeitigen Rate von 1,4 Prozent sind wir davon weit entfernt“, betont Fachverbandsobmann Robert Schmid.</p>



<h2>Ungewöhnliche Zusammenarbeit</h2>



<p>In einer Partnerschaft von einem gewerblichen und einem gemeinnützigen Bauträger entsteht ein neues Stadtquartier auf den Siemensäckern in Floridsdorf. Die Sozialbau und Are haben sich zu dieser ungewöhnlichen Zusammenarbeit entschieden. „Am Park“ schafft Wohnraum für alle, erläutern Josef Ostermayer, Generaldirektor der Sozialbau AG und Hans-Peter Weiss, CEO Are&#8230;</p>



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		<title>Endlich gelandet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 22:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ehemalige Lehrerin stürzte vor knapp zehn Jahren auf allen Ebenen ihres Lebens ab. Nun hat sie in einer Wohnung von neunerimmo, in einem Gebäude der EBG, ein neues Zuhause gefunden und es geht aufwärts, verrät Ursula Schreiber glückstrahlend.GISELA GARY Langsam ist die Wohnung fertig eingerichtet. Ursula Schreiber ließ sich Zeit dabei, musste erst mal [&#8230;]</p>
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<p>Die ehemalige Lehrerin stürzte vor knapp zehn Jahren auf allen Ebenen ihres Lebens ab. Nun hat sie in einer Wohnung von neunerimmo, in einem Gebäude der EBG, ein neues Zuhause gefunden und es geht aufwärts, verrät Ursula Schreiber glückstrahlend.<br>GISELA GARY</p>



<p>Langsam ist die Wohnung fertig eingerichtet. Ursula Schreiber ließ sich Zeit dabei, musste erst mal ankommen, es fassen, dass sie es geschafft hat, aber jetzt ist sie endlich gelandet – in ihrer Wohnung, die sie sich leisten kann, und in der sie sich rundum wohlfühlt. Die ehemalige Lehrerin führte eigentlich ein sogenanntes ganz normales Leben – Mann, Kind, gemeinsame Wohnung, Arbeit. Doch 2009 begann der Sinkflug. Aufgrund eines Unfalls, der sie ins Spital zwang und einer Reihe von Missverständnissen wurde sie delogiert. </p>



<p>„Das ging alles so rasant dahin, ich wusste plötzlich nicht mehr, wo oben und unten ist“, erzählt Schreiber nachdenklich. Dazu kamen Depressionen, Alkohol und das völlige private Chaos. Sie verbrachte ein Jahr in diversen Notquartieren und auf der Straße, 2010 zog sie ins Max-Winter- Haus und startete mit einer Therapie. Der Sohn wandte sich ab von ihr und wollte nichts mehr mit ihr zu tun haben. Ab 2014 machte sie sich auf Wohnungssuche, doch mit knapp 950 Euro Pension kein einfaches Unterfangen am Wiener Wohnungsmarkt. Durch das Projekt „Housing first“ von neunerimmo und mit Hilfe eines Freundes fand sie ihre jetzige Wohnung in dem Haus der EBG mit 13 Parteien. </p>



<p>Sie ist die einzig „sozial Schwache“ im Haus, „aber alle im Haus sind so nett, wir sind eine richtig gute Hausgemeinschaft – und der Lockdown hat uns eigentlich noch näher zueinander gebracht.“ Die Wohnung war bei ihrem Einzug eher spartanisch eingerichtet – ein Badezimmer war vorhanden und eine eher baufällige Küche. Zunächst sparte Ursula Schreiber mal eifrig – die erste Investition: Ein Geschirrspüler: „Ein richtiger Luxus – denn Geschirrabwaschen, das mag ich wirklich nicht.“ Vor wenigen Monaten hatte sie endlich das Geld für eine neue Küche beisammen. Doch das Coronavirus stoppte vorerst das Bauvorhaben. Die 53 Quadratmeter große Wohnung kostet 380 Euro, insgesamt belaufen sich die Fixkosten dann auf rund 500 Euro. Aber es geht sich alles gut aus, da Frau Schreiber sparsam ist und auch eine Mietbeihilfe bekommt.</p>



<h2>Erfahrungen weitergeben</h2>



<p>Ursula Schreiber hat die Zwischenzeit genützt und eine Ausbildung als Peer gemacht, denn sie will ihre Erfahrungen an Obdachlose und andere Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, den Boden unter den Füßen verlieren, unbedingt weitergeben. Aber auch bei Leo – einer Nachhilfebetreuung für Jugendliche – will sie, sobald die Coronaregeln es erlauben, wieder ehrenamtlich arbeiten. Ums Geld geht es ihr eigentlich weniger, aber darum, andere zu unterstützen – so wie sie auch in ihrer Krise Unterstützung erhielt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Endlich-gelandet.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Endlich-gelandet.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Freiraum und Zwischenraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 22:02:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zugang zu Grün- und Freiräumen im Wohnumfeld trägt unbestritten wesentlich zur Lebensqualität bei. Dabei ist Quantität kein Nachteil, Qualität aber ganz entschieden von Vorteil – für das soziale Miteinander, das Klima und die Gesundheit&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Zugang zu Grün- und Freiräumen im Wohnumfeld trägt unbestritten wesentlich zur Lebensqualität bei. Dabei ist Quantität kein Nachteil, Qualität aber ganz entschieden von Vorteil – für das soziale Miteinander, das Klima und die Gesundheit&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Freiraum-und-Zwischenraum.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Freiraum-und-Zwischenraum.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Oben nicht ohne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:56:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was auf so einem Dach Chancen hat, ohne überbordendem Pflegeaufwand gedeihen zu können, ist ein Thema. Es stellt sich aber auch die philosophische Frage, wie natürlich der Charakter einer Landschaft auf künstlichem Untergrund sein soll.FRANZISKA LEEB Mit dem Klimawandel und seinen Begleiterscheinungen setzen Städte vermehrt auf Dachbegrünung zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Vermeidung urbaner [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was auf so einem Dach Chancen hat, ohne überbordendem Pflegeaufwand gedeihen zu können, ist ein Thema. Es stellt sich aber auch die philosophische Frage, wie natürlich der Charakter einer Landschaft auf künstlichem Untergrund sein soll.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Mit dem Klimawandel und seinen Begleiterscheinungen setzen Städte vermehrt auf Dachbegrünung zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Vermeidung urbaner Hitzeinseln. Schon vor zehn Jahren wurde in Wien eine flächendeckende Analyse des Potenzials für Begrünung auf bestehenden Dächern erhoben. Als erste deutsche Großstadt hat Hamburg ab 2013 eine Gründachstrategie entwickelt, in Paris verpflichteten sich im Rahmen des Projekts „Parisculteurs“ etliche Unternehmen und Institutionen, in den Jahren 2016 bis 2020 hundert Hektar an urbanen Grünflächen zu schaffen – ein Drittel davon für die Lebensmittelproduktion. </p>



<p>Der Stadt Graz ist eine besondere Lösung mit einem Beispiel für die Dachnutzung von einer unterirdischen Infrastruktur gelungen. Den Grazer Südgürtel kennt der Autofahrer nur als zwei Kilometer lange, großteils unterflurig geführte vierspurige Verbindungsstraße. Überirdisch ist er ein Grüngürtel mit dem zwei Hektar großen, von Freiland Umweltconsulting gestalteten Trassenpark als Herzstück. Dank der großzügig dimensionierten Überschüttungshöhe von zwei Metern hielten sich die freiraumplanerischen Beschränkungen in Grenzen, berichtet Landschaftsplanerin Melanie Kedl-Stadler. </p>



<p>Bloß direkt über der Unterflurtrasse waren Baumpflanzungen nur mit speziellen Wurzelschutzmaßnahmen möglich und gestalterische Geländemodellierungen wurden außerhalb des Tunnels verortet. Automatische Bewässerungen gibt es keine, da es sich um gewünscht extensive und dementsprechend pflegearme Grünräume handelt. Nur an ausgewählten Punkten wurden intensiver gestaltete Akzente gesetzt, wobei auf die Integration technischer Aufbauten in das Landschaftsbild geachtet wurde. Auch im Hinblick auf die Nutzung wurde auf eine gewisse Robustheit geachtet, die sich auch in einer sparsamen Möblierung und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen nutzungsoffenen Bereichen und verschiedenen Spiel- und Aufenthaltsangeboten ausdrückt. </p>



<p>Unkonventionell ist auch die Lage der Ganztagesvolksschule in der Breitenfurter Straße in Wien. Als Teil des Buwog- Großprojekts Rivus auf den ehemaligen Unilever-Gründen platzierten Lorenz Ateliers und BEHF die Schule inklusive genutzter Dachfläche über einem Nahversorgermarkt. Der bauplatzübergreifende Freiraum wurde vom Büro Land in Sicht geplant und erstreckt sich in luftige Höhe, wo sich die Freiräume und Sportplätze der Schule auf zwei Ebenen auf dem Dach erstrecken.</p>



<h2>Kunst und Ernte</h2>



<p>Doch auch im Kleinen können ehemals banale Dachflächen gut genutzt werden. Ein Jahr nach Schließung des Sophienspitals in Wien-Neubau entwickelten Auböck &amp; Kárász im Rahmen der Vienna Designweek 2018 den temporären Dachgarten „Topping“ als poetischen Kommentar. Der einstige Therapiegarten auf dem 1999 fertiggestellte Spitalstrakt von Architekt Martin Kohlbauer war bereits von Spontanvegetation erobert. Diese überlagerten die Landschaftsarchitekten mit einem artifiziellen Pflanzenraster, der sich schützend über die Stadtnatur legte. Im Vorjahr wurde das Spitalsareal zum coolsten Ort in Wien-Neubau. </p>



<p>Ehe hier eine neue Wohnbebauung entsteht, hatte der wohn_fonds Wien das Areal zur Zwischennutzung freigegeben. Das an Hitzetagen gar nicht kühle und zudem sehr windexponierte Dach nahmen Initiativen wie die Wiener Dachfarm und das Netzwerk Dachbesetzung in Beschlag. Obwohl erst ab Ende April bewirtschaftet, bot sich im Hochsommer ein üppiger Garten dar, der Gemüse für die Neubauer Foodcoop und die Gastronomie auf dem Parkareal ebenso lieferte wie Schnittblumen und Färberpflanzen. Voraussichtlich auch noch diesen Sommer wird dank Workshops und Events das Dach zu einer Freiluftakademie für Laiengärtner, die hier erfahren, dass selbst mit einfachsten Mitteln und viel Zuwendung in extremen Lagen grüne Oasen entstehen können&#8230;</p>



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		<title>Der Traum vom grünen Raum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie frei und naturnah wohnt es sich in den Wiener Stadterweiterungsgebieten? Ein Ausflug in die Seestadt, auf das ehemalige Nordbahnhof-Areal sowie in den kürzlich eröffneten Wildgarten in Wien- Meidling.WOJCIECH CZAJA Vor wenigen Wochen eröffnete Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál – nach dem Barbara-Prammer-Hof in Oberlaa – den zweiten Wiener Gemeindebau „Neu“. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnten [&#8230;]</p>
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<p>Wie frei und naturnah wohnt es sich in den Wiener Stadterweiterungsgebieten? Ein Ausflug in die Seestadt, auf das ehemalige Nordbahnhof-Areal sowie in den kürzlich eröffneten Wildgarten in Wien- Meidling.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Vor wenigen Wochen eröffnete Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál – nach dem Barbara-Prammer-Hof in Oberlaa – den zweiten Wiener Gemeindebau „Neu“. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnten die 123 Wohnungen im Meidlinger Wildgarten (Planung Gangoly &amp; Kristiner) damit an ihre künftigen Bewohner übergeben werden. „Die Wohnhausanlage ist in ein naturnahes Quartier am Rosenhügel eingebettet“, so Gaál. „Durch ein Nachbarschaftszentrum und miteinander verbundene Freiräume und Gärten wird viel Raum für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung stehen.“ Mehr als die Hälfte der Flächen bleibt laut Austrian Real Estate (ARE), die das neue Stadtviertel federführend entwickelt, unversiegelt und naturnah. Ein Teil der Grün- und Freiräume soll von den Anrainern gemeinschaftlich gestaltet und verwaltet werden.</p>



<p>Herzstück der Anlage ist ein denkmalgeschützter Altbau, in dem sich einst die Schweinemastanlage der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und später die Bundesanstalt für Virusseuchenbekämpfung bei Haustieren befand. In Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) wurde der ungewöhnliche Bau mit seinen auf- und absteigenden Rampen saniert und revitalisiert. </p>



<p>Heute beherbergt es einen Kindergarten, ein Caritas-Nachbarschaftszentrum sowie ein paar anmietbare Geschäftslokale, die derzeit noch von den Bauträgern und Immobilienmaklern genutzt werden. Heute, ein kalter Jännertag, wirkt das Areal leer und ausgestorben, doch man kann sich gut vorstellen, dass die begrünten Dachflächen und angrenzenden Spielräume schon bald in wilden Besitz genommen werden. „Ich finde den großen Park echt super“, sagt ein Herr mit Hund, der seinen Namen aber auf keinen Fall in der Zeitschrift lesen will. </p>



<p>„Besonders gut gefallen mir die paar Bäume, die zwischen den Häusern immer wieder planlos herumstehen, als hätte irgendwer vergessen, sie zu fällen. Das erzeugt schon eine größere Naturnähe als in anderen modernen Wohnvierteln.“ Doch das Bekenntnis zu den großen Freiräumen, meint der interviewte Herr, habe auch einen riesigen Nachteil: „Irgendwo muss ja auch gebaut und gewohnt werden. Und auf manchen Grundstücken stehen die Häuser so nah beieinander, dass man sich von Schlafzimmerfenster zu Schlafzimmerfenster fast schon die Hand geben kann. Also ich persönlich bin froh darüber, dass die Aussicht aus meiner Wohnung etwas weiter reicht.“</p>



<p>Während die Bauteile der Sozialbau, der Neuland, der Schwarzatal, der EGW Heimstätte, der Gemeindebau-Beauftragten Wigeba und ein Großteil der Are-Wohnhäuser bereits fertiggestellt sind, befinden sich einige weitere Are-Bauten sowie die Baugruppe Que[e]rbeet des Vereins Que[e]rbau und des Bauträgers EBG noch in Bau und Entwicklung&#8230;</p>



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		<title>Qualität als Schlüssel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Freiraum ist das Aushängeschild des urbanen Wohnbaus. Trotzdem ist das Ergebnis oft trostlos, weil zu viel oder am falschen Ende gespart wird. Landschaftsarchitekten bringen Qualität ins Projekt, als Schlüssel zum Erfolg.MAIK NOVOTNY Man kennt das Bild: Neues Stadtentwicklungsgebiet, mehrgeschoßiger Wohnbau. Das Erdgeschoß wurde mit dem erforderlichen Zubehör angefüllt: Zugang, Kinderwagen- und Fahrradabstellplätze, Müllraum, vielleicht [&#8230;]</p>
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<p>Der Freiraum ist das Aushängeschild des urbanen Wohnbaus. Trotzdem ist das Ergebnis oft trostlos, weil zu viel oder am falschen Ende gespart wird. Landschaftsarchitekten bringen Qualität ins Projekt, als Schlüssel zum Erfolg.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Man kennt das Bild: Neues Stadtentwicklungsgebiet, mehrgeschoßiger Wohnbau. Das Erdgeschoß wurde mit dem erforderlichen Zubehör angefüllt: Zugang, Kinderwagen- und Fahrradabstellplätze, Müllraum, vielleicht ein Gemeinschaftsraum. Bleibt aber immer noch sehr viel Erdgeschoß zum Wohnen übrig, warum auch nicht, so kann ebenerdiger privater Freiraum angeboten werden. Doch gerade in der zunehmenden Bebauungsdichte und bei immer „städtischeren“ Quartieren kollidiert der Wohnbau mit der Stadt, und die Stelle, an der beide kollidieren, ist die Problemzone Erdgeschoß. </p>



<p>Aspern, Sonnwendviertel, Haberlandtgasse: Hier rückt der öffentliche dem privaten Freiraum so auf die Nase, dass dieser sich nur mit Abwehrmaßnahmen aus Baumarkt und Gartencenter zur Wehr setzen kann, um die winzigen Terrassen gegen fremde Blicke zu schützen: Schiefe Bastpalisaden und halbvertrocknete Thujenwälle. Weder die Freiraum- noch die Wohnqualität profitieren davon. </p>



<p>Dies ist nicht die einzige Druckstelle in dieser Problemzone. Überall gibt es diese Qualitätseinbrüche im Detail, was den Freiraum betrifft. Billige oder schlampig verlegte Beläge, ein groteskes Übermaß an Zäunen, verdorrte Pflanzen, trostlose Sandkisten neben Abluftschächten der Tiefgarage. Der Freiraum ist das Aushängeschild von Wohnanlage und Quartier, er wird täglich intensiv genützt, und doch wird gerade er oft am nachlässigsten behandelt. </p>



<p>Am Freiraum entzündet sich auch zuerst die Kritik der Öffentlichkeit („Betonwüste“), hier können Qualitätseinbußen oder Missverständnisse den Ruf gleich zu Beginn beschädigen. Wenn der anfangs geplante Baumbestand radikal eingespart wurde, bekommt man recht schnell die Quittung.</p>



<h2>Ungeliebtes Kind</h2>



<p>Die Frage, warum der Außenraum immer noch oft wie ein ungeliebtes Kind behandelt wird, und mit welchen Maßnahmen man das verbessern kann, ist Inhalt der Studie „Freiraumqualitäten und Kosteneffizienz“, die von der Wiener Landschaftsarchitektin Karin Standler gemeinsam mit Katja Simma und Liz Zimmermann für die Stadt Wien erstellt und im Herbst 2020 im Rahmen der IBA_ Wien präsentiert wurde. </p>



<p>Sie ist das Ergebnis einer Analyse gebauter Freiräume aus den Jahren 2008 bis 2018, die anhand von insgesamt 52 Beurteilungskriterien auf Qualitäten und Kosten geprüft wurden – von der räumlichen bis zur ökologischen Qualität, von Ausstattung über Bepflanzung bis zu Spielflächen. Ergänzt wurde die Analyse durch Fallbeispiele und Expertengespräche. Das Ergebnis: Eine sehr breite Streuung von Qualitäten und Kosten. Auffällig auch, dass die besseren Projekte fast alle eine hohe Anzahl an Wohnungen aufweisen, da diese Größenordnung – so die These – effizientere Freiräume ermöglicht.</p>



<p>Noch deutlicher als alle Zahlen vermitteln jedoch die zahlreichen Fotos in der Studie die Höhen und Tiefen des Freiraums im geförderten Wohnbau. Billige und nachlässig verlegte Bodenbeläge hier, gedeihende Bepflanzung und gute Zonierung von Privat und Öffentlich dort. Denn positive Beispiele gibt es ebenfalls&#8230;</p>



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		<title>„Bäume sind technisch perfekt!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:45:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Landschaftsarchitektin Carla Lo hat reichlich Erfahrung bei der Freiraumgestaltung im geförderten Wohnbau gesammelt. Im Gespräch erklärt sie, worauf dabei zu achten ist.MAIK NOVOTNY Wie hat sich die Rolle von Landschaftsarchitekten im geförderten Wohnbau verändert? Zum einen werden wir heute bei der Umsetzung der Planung ernster genommen. Landschaftsarchitektur war immer ein „weicher Faktor“, der gegen „harte“ [&#8230;]</p>
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<p>Landschaftsarchitektin Carla Lo hat reichlich Erfahrung bei der Freiraumgestaltung im geförderten Wohnbau gesammelt. Im Gespräch erklärt sie, worauf dabei zu achten ist.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p><em>Wie hat sich die Rolle von Landschaftsarchitekten im geförderten Wohnbau verändert?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Zum einen werden wir heute bei der Umsetzung der Planung ernster genommen. Landschaftsarchitektur war immer ein „weicher Faktor“, der gegen „harte“ Argumente den Kürzeren zog: Wenn die Feuerwehr sagte, der Baum muss weg, sagten alle: Dann kommt er halt weg. Der Freiraum hatte keine Lobby. Das hat sich geändert. Heute fragt man uns, wenn es darum geht, mehr Bäume einzusetzen oder Tiefgarageneinfahrten zu situieren. </p><p>Zum anderen hat der Strategieplan zu Urban Heat Islands ein Umdenken bewirkt. Klimawandel und Überhitzung werden in Bauträgerwettbewerben stärker thematisiert. Das Bewusstsein dafür, dass das mit Mehrkosten verbunden ist, ist aber noch nicht ganz angekommen, gerade bei den technischen Abteilungen: Man braucht eine höhere Qualität bei den Bäumen und Features wie Wasser im Außenraum, vor allem in der dicht bebauten Stadt.</p><cite>Carla Lo</cite></blockquote>



<p><em>Wird der Freiraum wichtiger, weil die Wohnungen kleiner werden?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Vor allem Aufenthaltsqualität und Nutzungsanreize. Sitzgelegenheiten am Weg, die Begegnungen ermöglichen, aber auch geschützte Bereiche, wo man seine Ruhe hat, wo Schüler und Studierende lernen können. Wichtig dabei ist auch, dass der öffentliche Raum, der vom Bauträger bereitgestellt wird, auch öffentlicher Raum bleibt.</p><cite>Carla Lo</cite></blockquote>



<p><em>Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit Architekten?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Architekten sehen Verdichtung meistens sehr positiv. Das ist nicht falsch, aber man braucht Ausgleichsflächen, die weniger definiert sind und auch mal wuchern können. Der Bednar-Park im Nordbahnhofviertel ist vielen Architekten schon zu groß, aber schauen Sie mal, was da am Wochenende los ist! Ich muss aber sagen, dass das Verständnis bei Architekten stark zugenommen hat, vor allem bei den jüngeren, für die interdisziplinäre Planung eine Selbstverständlichkeit ist. Es tut ihnen auch gut, mit dem Blick der Landschaftsarchitekten auf ihr eigenes Projekt zu schauen.</p><cite>Carla Lo</cite></blockquote>



<p><em>Profitiert der Freiraum von bauplatzübergreifender Koordination? &#8230;</em></p>



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		<title>Gemeinsam für mehr Grün</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Stadtteil Biotope City Wienerberg ist außergewöhnlich. Und das nicht nur aufgrund des klimafreundlichen Konzepts. Ungewöhnlich war auch der gemeinsame Weg, den die vielen Projektbeteiligten zur Erreichung der hochgesteckten Ziele beschritten haben.STEPHANIE DRLIK Die Biotope City Wienerberg ist grüner als andere Stadtteile: Grün im Freiraum, Grün an den Fassaden, Grün auf den Dächern und [&#8230;]</p>
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<p>Der neue Stadtteil Biotope City Wienerberg ist außergewöhnlich. Und das nicht nur aufgrund des klimafreundlichen Konzepts. Ungewöhnlich war auch der gemeinsame Weg, den die vielen Projektbeteiligten zur Erreichung der hochgesteckten Ziele beschritten haben.<br>STEPHANIE DRLIK</p>



<p>Die Biotope City Wienerberg ist grüner als andere Stadtteile: Grün im Freiraum, Grün an den Fassaden, Grün auf den Dächern und Bäume in ernst zu nehmender Größe. Dass ein weitreichendes landschaftsarchitektonisches Gesamtkonzept im mehrgeschoßigen Wohnbau realisiert werden konnte, war ein gemeinsamer Kraftakt aller Beteiligten. Gemeinsam bedeutet in der Biotope City nicht nur das kooperative Arbeiten als interdisziplinäres Team. </p>



<p>„Die Menschen müssen in dichten Städten einen Modus Vivendi entwickeln, der nicht nur ihnen, sondern ebenso einer reichen Flora und Fauna ein Überleben bietet. Es geht nur gemeinsam“, gibt die Biotope- City-Stiftungsleiterin und Stadtplanerin Helga Fassbinder vor. Der Klimawandel ist jedenfalls ein überzeugender Anlass, neue Wege zu gehen. „Wir haben den Versuch unternommen, Pflanzen und Tiere in den städtischen Lebensraum der Menschen zu integrieren und die Vorteile, die daraus entstehen, zu nutzen. </p>



<p>Das ist gelungen, weil alle zusammengearbeitet haben“, sagt Thomas Knoll, Inhaber des für den Biotope City Freiraum verantwortlichen Planungsbüros Knollconsult Umweltplanung. Wachsende Wohndichten, die Auswirkungen des Klimawandels und des Urban-Heat-Island-Effekts sowie die zunehmende Verdrängung von gewachsenen Grünflächen durch Bau- und Infrastrukturvorhaben, das alles erfordert ein grundlegendes Umdenken.</p>



<p>„Die Biotope City zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten der Landschaftsarchitektur, an einer Stadt der Zukunft mitzubauen, besonders auch im Segment des leistbaren Wohnens. Durch wohnbauintegrierte Grünstrukturen werden die positiven Effekte von Grün genutzt, um Qualitäten für Bewohner zu schaffen und um sinnvolle Antworten auf die zunehmende städtische Verdichtung und den Klimawandel zu geben“, so Thomas Knoll.</p>



<h2>Dialog als Lösung</h2>



<p>Am Wienerberg wurde ein rund 5,4 Hektar großes Areal in 14 Bauplätze gegliedert, an acht Bauträger vergeben und von unzähligen Planern unterschiedlichster Disziplinen bearbeitet. „In einem solch komplexen Verfahren ist der vitale Dialog aller Beteiligten für den Bauprozess notwendig“, erklärt Maria Auböck von Auböck + Kárás Landscape Architects, die zur Entwurfsgrundlage für das Freiraumkonzept beigetragen haben. Aus diesem Dialog entstand im Zuge des interdisziplinären kooperativen Projektentwicklungsverfahrens als Vision ein „Masterplan mit Qualitätenkatalog“ (Studio Vlay). </p>



<p>Der Qualitätenkatalog sollte sicherstellen, dass die Ergebnisse des Dialogs nicht im Laufe der Realisierung im Leeren verpuffen. Denn es ist gerade der Freiraum, der bei der Umsetzung großer Bauvorhaben anfällig für Qualitätsverluste ist. In der Biotope City Wienerberg jedoch blieben die kooperativ ausgearbeiteten Zielgrößen aus dem Qualitätenkatalog unverhandelbar. Daran hatte auch die Wiener Stadtverwaltung großes Interesse, gilt es doch als strategische Aufgabe, die Stadt klimafit zu machen. </p>



<p>„Der Qualitätenkatalog war ein städtebaulicher Vertrag zwischen der Stadt und den Bauträgern. Die Umsetzung der Kriterien wurde von der Stadtverwaltung laufend geprüft. Auftretende Probleme wurden mit Vertretern aller Interessengruppen diskutiert und kooperative Lösungsansätze entwickelt“, so Heinz Wind, verantwortlicher Projektleiter bei Knollconsult.</p>



<h2>Generalplanung Freiraum</h2>



<p>Gerade die Schnittstellenthematik ist bei Projekten mit vielen Bauplätzen und dem Anspruch eines einheitlichen Ergebnisses heikel. Man denke an Wohnquartiere, wo Bauplatzgrenzen an der Freiraumgestaltung und den Oberflächenbelägen ablesbar sind. Knollconsult wurde als Generalplaner Freiraum mit der Weiterführung der Masterplanung und mit allen relevanten Fragen und Aufgaben zum Außenraum beauftragt&#8230;</p>



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