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	<title>WohnenPLUS AG 1-2018 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>WohnenPLUS AG 1-2018 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Prototyp für sozialen Wohnbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 19:44:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor nahezu 100 Jahren prägten die Grundsätze „Luft, Licht, Sonne“ den Wiener Gemeindebau mit seinen berühmten Wohnhöfen. Die aktuelle Neuauflage interpretiert diese Tradition mit zeitgemäßen Mitteln. Der erste Prototyp entsteht nun am südlichen Stadtrand parallel zu anderen Neubauten. ROBERT KOCH Weihnachten 2017 stand kurz vor der Tür, als die prominente Runde zum Spatenstich bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor nahezu 100 Jahren prägten die Grundsätze „Luft, Licht, Sonne“ den Wiener Gemeindebau mit seinen berühmten Wohnhöfen. Die aktuelle Neuauflage interpretiert diese Tradition mit zeitgemäßen Mitteln. Der erste Prototyp entsteht nun am südlichen Stadtrand parallel zu anderen Neubauten.<br />
ROBERT KOCH</p>
<p>Weihnachten 2017 stand kurz vor der Tür, als die prominente Runde zum Spatenstich bei der Fontanastraße in Wien-Oberlaa ansetzte: Bürgermeister Michael Häupl, Initiator von „Gemeindebau neu“, sein designierter Nachfolger und Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig sowie Josef Kaindl, Bezirksvorsteher-Stellvertreter in Favoriten, freuten sich über den Baustart für 120 Wohnungen, der eine neue Ära im sozialen Wohnbau der Stadt Wien einleiten soll. Besonders fröhlich zeigte sich Gesiba-General Ewald Kirschner, der ein großes Stück seiner Aufbauarbeit als Wigeba-Direktor somit bewältigt hatte.</p>
<h5>Neustart mit Wigeba</h5>
<p>Der Bau neuer Gemeindewohnungen in Wien wurde vor geraumer Zeit eingestellt. Als der Stadtchef im Frühjahr 2015 den Wiedereinstieg verkündete, bedurfte es eines umfassenden Neustarts. Die organisatorische Lösung heißt „Wiener Gemeindewohnungs-Baugesellschaft“ – kurz „Wigeba“ – und firmiert an der Adresse der gemeinnützigen „Gesiba“. Diese hält 51 Prozent an dem neuen Unternehmen, das für Errichtung und Verwaltung der Gemeindebauten sorgt, mit 49 Prozent ist „Wiener Wohnen“ beteiligt. Gemäß kommunalen Kriterien erfolgt die Wohnungsvergabe durch die Wohnberatung beim Wohnservice Wien.</p>
<p>Die planerischen Vorarbeiten starteten 2015 mit einem zweistufigen Wettbewerb für Bauplatz 2 an der Fontanastraße, bereits im November 2015 stand das Siegerprojekt fest. NMPB Architekten überzeugten die Jury mit „Drei urbane Höfe“ im Wohncluster. Ein halbes Jahr später folgte die Einreichung&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Prototyp-für-sozialen-Wohnungsbau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Kluge Rezepte für das Wachstum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wien wächst. Die erhöhten Grundstückspreise und die steigenden Baukosten erschweren zunehmend die Errichtung leistbarer Wohnungen. Lösungen und neue Ansätze diskutiert das kürzlich neu gewählte Führungsduo des Wiener Landesverbandes der Gemeinnützigen, Josef Ostermayer (Obmann) und Michael Pech (Obmann-Stellvertreter). GISELA GARY Mit einem Bestand von mehr als 900.000 eigenen Wohnungen, jährlich rund 15.000 neuen Wohnungen und 30.000 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien wächst. Die erhöhten Grundstückspreise und die steigenden Baukosten erschweren zunehmend die Errichtung leistbarer Wohnungen. Lösungen und neue Ansätze diskutiert das kürzlich neu gewählte Führungsduo des Wiener Landesverbandes der Gemeinnützigen, Josef Ostermayer (Obmann) und Michael Pech (Obmann-Stellvertreter).<br />
GISELA GARY</p>
<p>Mit einem Bestand von mehr als 900.000 eigenen Wohnungen, jährlich rund 15.000 neuen Wohnungen und 30.000 Wohneinheiten, die zur Wiedervermietung kommen, leisten die Gemeinnützigen einen beachtlichen Beitrag zur Wohnversorgung. Doch nun wird es eng, die Mittel fehlen, um den Wohnbedarf decken zu können – Baukosten und Grundstückspreise schränken die Willenskraft der gemeinnützigen Bauträger massiv ein.</p>
<p><em>Wie werden wir in Zukunft wohnen?</em><br />
<strong>Josef Ostermayer:</strong></p>
<blockquote><p>Ich denke, es gibt vor allem einen Wunsch der Bevölkerung, der zugleich unsere Kernaufgabe ist: Leistbaren Wohnraum zu schaffen. Qualitätsvolle und ökologisch verträgliche Wohnungen, im Neubau wie auch im Bestand.</p></blockquote>
<p><em>Gesellschaftliche und demografische Veränderungen zwingen zum Umdenken im Wohnbau – welche Anpassungen sind die dringlichsten?</em><br />
<strong>Michael Pech:</strong></p>
<blockquote><p>Die Bevölkerungsentwicklung forciert die Nachfrage, aber auch die demographische Entwicklung. 45 Prozent der Haushalte in Wien sind Singlehaushalte. Wenn sich ein Paar trennt, ziehen beide aus der Wohnung aus und suchen zwei kleine Wohnungen – es braucht temporäre Alternativen wie bspw. unser R4R-Konzept. Die Arbeitsmarktstruktur hat sich aber ebenso massiv verändert und verstärkt die Mobilität. Es gibt eine Vielzahl an gut ausgebildeten jungen Leuten, die in prekären Arbeitssituationen sind, das wirkt sich auf den Wohnungsmarkt aus, auch auf die Größe der Wohnungen. Es geht aber nicht nur um die Frage der Anzahl der Quadratmeter, sondern um die räumliche und funktionelle Qualität der Wohnung. Bedingt durch die immer kleiner werdenden Wohnungen, setzt auch ein gesellschaftspolitischer Aspekt ein, nämlich das frühere Hinausdrängen der Kinder aus dem Familienverband.</p></blockquote>
<p><strong>Ostermayer:</strong></p>
<blockquote><p>„Ziel ist, die Qualitäten im Wohnbau zu halten. Das hat natürlich auch mit Raum und Fläche zu tun. Ich halte nichts von Entwicklungen wie z.B. in London, wo die Unterkünfte kleiner als die meisten Hotelzimmer&#8230;</p></blockquote>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Kluge-Rezepte-für-das-Wachstum.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Ein großes Harren auf konkrete Schritte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:34:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnsymposium Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob die Wohnpolitik der neuen Bundesregierung eher in Richtung Flickwerk oder Neustart tendiere, wollte das 60. Symposium zur Zukunft des Wohnens eruieren. Skepsis und Hoffnung durchmischten die Aussagen, deutlich zum Ausdruck kamen jedoch Prioritäten für erste dringliche Schritte. ERNST KOCH Ein eigenes Kapitel „Wohnbau“ sucht man im Inhaltsverzeichnis zum Regierungsprogramm 2017-2022 zunächst vergeblich, findet es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob die Wohnpolitik der neuen Bundesregierung eher in Richtung Flickwerk oder Neustart tendiere, wollte das 60. Symposium zur Zukunft des Wohnens eruieren. Skepsis und Hoffnung durchmischten die Aussagen, deutlich zum Ausdruck kamen jedoch Prioritäten für erste dringliche Schritte.<br />
ERNST KOCH</p>
<p>Ein eigenes Kapitel „Wohnbau“ sucht man im Inhaltsverzeichnis zum Regierungsprogramm 2017-2022 zunächst vergeblich, findet es dann aber im Teilbereich „Justiz“ auf drei Seiten unter dem Generaltitel „Modernisierung des Wohnrechts“. Diese inhaltliche Zuordnung entspricht langjähriger Gepflogenheit. Sie führt zu einer kompakten Darstellung des Gesamtkomplexes Wohnen, dessen Vielfalt in der realen Umsetzung auf etliche Ressort-Kompetenzen gesplittet wird. Für die Sparte Mietrecht liegt die Zuständigkeit tatsächlich bei der Justiz (neu exakt: Ministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz), Angelegenheiten des WGG und des Wohnrechts bleiben im nunmehrigen „Ministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort“ angesiedelt, bei steuerlichen Erneuerungen werden Querverbindungen zum Finanzressort gezogen, in Fragen der Wohnbauförderung überdies zu den Landesregierungen; dringlich eingeforderte Maßnahmen zur Mobilisierung von leistbarem Bauland für Wohnbau werden wohl auch das Bundeskanzleramt involvieren.</p>
<p>Soweit ein knapper Sukkus aus insgesamt mehr als 43 Unterpunkten auf den Seiten 47 bis 49 des Regierungsprogramms, die im Rahmen des Wohnsymposiums den Experten und Interessensvertretern nur generelle Einschätzungen abverlangen konnten. Die Erwartungshaltungen in die Wohnbauzukunft zeigten sich dabei einigermaßen durch-mischt, wie schon die Antworten auf die Startfrage „Flickwerk oder Neustart“ illustrierten. WKÖ-Vizepräsidentin und Gastgeberin in der „Sky-Lounge“ Ulrike Rabmer-Koller erblickte „echten Reformwilllen nach vielen Jahren des Stillstandes“, die langjährige Wohnbauexpertin der Grünen Gabriela Moser „einen Neustart noch in Nebelschwaden verhüllt“; „wenn wir schon wissen, wie es geht – warum machen wir es denn nicht“, fragte sich etwa SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch, auch Sprecher der Initiative Bau und Umwelt.</p>
<p>„Sehr viel Vernünftiges“ fand GBV-<br />
Obmann Karl Wurm in der Regierungsvorlage, an erster Stelle das klare Bekenntnis zur Gemeinnützigkeit, vor allem an der Unantastbarkeit der bestehenden Kapitalvermögen. Für Fortschritte in der Grundstücksbereitstellung, die im Programm wieder aufgenommen wurden, hege er die „Hoffnung, dass&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Ein-großes-Harren-auf-konkrete-Schritte.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>PLUS PUNKTE WohnenPLUS AG 1-2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:30:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnbau mit „viel Herz“ Elisabeth Weihsmann lacht vom Cover einer „Würdigung“. Zu ihrem 80. Geburtstag im Dezember 2017 verteilte die Wohnbauvereinigung für Privatangestellte – als deren Geschäftsführerin sie viele Jahre wirkte – eine schmale Broschüre mit großem Inhalt: „Mit viel Herz und Verstand für den sozialen Wohnungsbau“ betitelte Elmar Schübl seine Biographie, die zehn Weggefährten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Wohnbau mit „viel Herz“</h5>
<p>Elisabeth Weihsmann lacht vom Cover einer „Würdigung“. Zu ihrem 80. Geburtstag im Dezember 2017 verteilte die Wohnbauvereinigung für Privatangestellte – als deren Geschäftsführerin sie viele Jahre wirkte – eine schmale Broschüre mit großem Inhalt: „Mit viel Herz und Verstand für den sozialen Wohnungsbau“ betitelte Elmar Schübl seine Biographie, die zehn Weggefährten mit persönlichen Eindrücken untermauern. Rudolf Edlinger schreibt zu „Format“, Lore Hostasch über die „Visionärin“, das „ganz Besondere“ charakterisiert Hans Sallmutter, und Ingrid Reischl nennt sie ihr „Vorbild“. Es folgen respektvolle Worte von Josef Ostermayer, Karl Wurm und Ewald Kirschner, die Michael Gehbauer mit dem Satz abrundet: „Viele ihrer oft unorthodoxen Ideen durfte ich weiterentwickeln und umsetzen.“</p>
<h5>IBA startet Projekte</h5>
<p>Nach einer Reihe interessanter Veranstaltungen samt Klärung der Programmatik für die „IBA Wien – Neues soziales Wohnen“ starten 2018 erste Projekte. In der Seestadt Aspern leiten zwei Bauträger-Wettbewerbe die Entwicklung nördlich der Wasserfläche zum Quartier „Am Seebogen“ ein. Dort sollen an die 900 Wohnungen plus Gemeindebau, Bildungscampus, Gewerbehof, Multifunktionshaus und ein „Campus der Religionen“ zur Umsetzung gelangen. Neubauten mit insgesamt 4.000 Wohnungen sind in zwei anderen Entwicklungsgebieten geplant.</p>
<p>Für die Weiterentwicklung der Stadt wird die Per-Albin-Hannsson-Siedlung mit rund 14.000 Bewohnern einer umfassenden Modernisierung unterzogen. In einer Befragung wurden Aspekte von Wohnen bis Mobilität unter die Lupe genommen. Über die Entstehung vor 70 Jahren informiert einer Dauerausstellung im Olof-Palme-Hof, die Bewohner sollen sich mit Beiträgen und Fotos beteiligen. Bei einem Symposium im AzW zum „Selbstbau“ wurde auch ein Modell-Projekt vorgestellt, das „gemeinsam siedeln, selbst bauen, interaktiv wohnen“ zum Ziel hat und Strategien der genossenschaftlichen Siedlerbewegung neu interpretieren soll.</p>
<h5>Helfen statt feiern</h5>
<p>„Wir bauen leistbare Qualität für die Mittelschicht“ erklären die Frieden-Vorstände Peter Sommer und Christoph Scharinger in einer Broschüre zum Jubiläum der Baugenossenschaft, die im November 1947 gegründet wurde. Das beachtliche Resultat: Mehr als 18.000 Wohnungen in Wien, Niederösterreich und Tirol, pro Jahr kommen 200 bis 250 neue&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Pluspunkte-1-2018.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Diese Wohnung ist eine römische Eins</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein WohnenPlus]]></category>
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		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rudolf Schuch wohnt am Friedrich-Engels-Platz in Wien-Brigittenau, und zwar in einem Ende 2016 bezogenen Wohnhaus der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte. Am meisten schätzt er die Barrierefreiheit und den Ausblick auf die Donau und die regelmäßig vorbeifahrenden Schiffe. WOJCIECH CZAJA Kommen Sie herein! Wenn wir Glück haben, dann fährt in der nächsten Stunde vielleicht noch ein Schiff [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rudolf Schuch wohnt am Friedrich-Engels-Platz in Wien-Brigittenau, und zwar in einem Ende 2016 bezogenen Wohnhaus der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte. Am meisten schätzt er die Barrierefreiheit und den Ausblick auf die Donau und die regelmäßig vorbeifahrenden Schiffe.<br />
WOJCIECH CZAJA</p>
<blockquote><p>Kommen Sie herein! Wenn wir Glück haben, dann fährt in der nächsten Stunde vielleicht noch ein Schiff vorbei, und dann werden Sie sehen, warum das die schönste Wohnung meines Lebens ist.</p></blockquote>
<p>Rudolf Schuch wohnt schon seit seinem dritten Lebensjahr in der Brigittenau. Aufgewachsen, sagt er, ist er Tür an Tür mit dem heutigen Bezirksvorsteher Hannes Derfler. „Es ist ein schöner Bezirk. Für mich ist es das gemütlichste Eck von Wien.“ Dass er heute just im Brückenkopfgebäude am Friedrich-Engels-Platz wohnt, fünfter Stock mit direktem Blick auf die Donau, auf die Donauinsel, auf die vielen vorbeifahrenden Schiffe, ist kein Zufall. „Aus meiner vorigen Wohnung habe ich beobachten können, wie das alte Haus, das hier einst stand, abgerissen wurde und wie sich die Baustelle Tag für Tag verändert hat“, erzählt der 53-Jährige. „Mir hat der Rohbau richtig gut gefallen. Und nachdem meine damalige Wohnsituation auf 37 Quadratmetern, wohlgemerkt mit einem elektrischen Rollstuhl in der Wohnung, eigentlich untragbar war, habe ich mir gedacht: Worauf wartest du noch? Also habe ich die WBV-GPA kontaktiert und mich um eine barrierefreie Wohnung beworben. Jetzt bin ich da.“</p>
<blockquote><p>Der soziale Wohnbau in diesem Land ist ein Geschenk.</p></blockquote>
<p>Rudolf Schuch, Bewohner</p>
<p>Das Haus an der Ecke Marchfeldstraße und Adalbert-Stifter-Straße wurde vom Wiener Architekten Leopold Dungl geplant und umfasst 66 Wohneinheiten. Zwölf davon wurden barrierefrei errichtet – mit breiten Türen, mit riesengroßen Badezimmern, mit Lichtschaltern und Steckdosen in vom Rollstuhl aus gut erreichbarer Höhe. „Dank Physiotherapie kann ich mittlerweile gottseidank schon ein paar Meter auf Krücken gehen“, sagt der ehemalige Postbote, der vor mehr als 20 Jahren einen tragischen, folgeschweren Arbeitsunfall hatte. „Mein Rollstuhl steht in der Garage und ist zum Aufladen wie ein Elektroauto an eine Steckdose angeschlossen. Die Grundrisse im ganzen Haus sind gut geschnitten, und so ist der Weg zum Rollstuhl nicht wirklich weit.“</p>
<p>Die Wohnung hat 58 Quadratmeter und einen rund sieben Quadratmeter großen Balkon. Die Wohnküche ist schlicht eingerichtet, an der Wand hängt eine venezianische Maske, die Fronten in der selbst geplanten Küche sind zum&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Diese-Wohnung-ist-eine-römische-eins.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<item>
		<title>Auf in die Multigrafie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:24:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob mit 18 oder 80: der Start in einen neuen Lebensabschnitt kann jederzeit passieren. Mit dem Wandel der Biografien ändern sich auch die Konzepte für Startwohnungen kontinuierlich. MAIK NOVOTNY Es ist ein einmaliges Gesetz, das hier präsentiert wird“, verkündete Frau Staatsekretär (sic!) Beatrix Eypeltauer stolz, „nämlich das Startwohnungsgesetz.“ Beworben und erklärt wurde dieses einmalige Gesetz, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob mit 18 oder 80: der Start in einen neuen Lebensabschnitt kann jederzeit passieren. Mit dem Wandel der Biografien ändern sich auch die Konzepte für Startwohnungen kontinuierlich.<br />
MAIK NOVOTNY</p>
<p>Es ist ein einmaliges Gesetz, das hier präsentiert wird“, verkündete Frau Staatsekretär (sic!) Beatrix Eypeltauer stolz, „nämlich das Startwohnungsgesetz.“ Beworben und erklärt wurde dieses einmalige Gesetz, das am 1. Juli 1982 in Kraft trat, nach dem staatssekretarischen Grußwort mit verständlichen Worten in einer bunten Faltbroschüre, illustriert mit heiter-humorvollen Karikaturen. „Der Weg zur Startwohnung“ (so der Titel) sollte hier geebnet werden. Wer durfte 1982 diesen Weg einschlagen? Mieter unter 30, verheiratet, alleinerziehend, oder unverheiratet mit Kind. Die Einkommensgrenze für Verheiratete lag damals bei 16.220 Schilling im Monat. Als Starterwohnungen galten solche in Altbauten bis 1945 und einer Nutzfläche von 30 bis 90 Quadratmetern. „Wohnen in der Stadt ist ja wieder in“, wie Frau Eypeltauer in rührend bemühtem Jugendslang anmerkte, und dieses Gesetz solle dazu beitragen, das es auch für junge Leute erschwinglich werde.</p>
<p>er Weg zur Startwohnung wurde in den darauffolgenden 36 Jahren immer wieder neu gepflastert und beschritten. So einfach wie im bunten Faltblatt von damals wird er aber wohl nie wieder werden. Schon 1987 wurde das Startwohnungsgesetz von der Bundes- auf die Landesebene übertragen, seitdem hat sich die Förderung von Startwohnungen ebenso labyrinthisch aufgefächert wie die Lebensrealitäten. Heute haben Bundesländer wie Nieder- und Oberösterreich Förderschienen für Junges Wohnen mit strikten Altersobergrenzen von 35 Jahren, während Kärnten jungen Beziehern von Wohnbeihilfe zwischen 18 und 25 mit einem Sonderzuschlag den Umzug in die ersten eigenen vier Wände erleichtert und in Wien das „junge Wohnen“ vor allem als projektspezifisches Angebot für Junge und Junggebliebene gesehen wird. Denn „Start“ bedeutet heute immer öfter „Neustart“.</p>
<h5>Dynamische Biografien</h5>
<p>Die ersten Initiativen waren vor allem von der Motivation getragen, jungen Leuten den Start in Beruf und Familie zu erleichtern, als einmaliger, väterlich-gütiger Schubs in eine Lebens- und Wohnsituation, die sich idealerweise bis zum Lebensende nicht mehr verändern&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Start-ins-neue-Stadtleben.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Das Umfeld als Optionsraum wird immer wichtiger!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:19:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Startwohnungen gibt es seit über 30 Jahren. Wie hat sich der Begriff des „Neustarts“ seither verändert? Christiane Feuerstein: In Folge des sozio-ökonomischen Strukturwandels und der neuen standortunabhängigeren Produktionsformen haben sich die Kontinuitäten in vielen Lebensbereichen reduziert. Lineare Arbeitsbiografien und gewohnte Lebensformen erodieren: Es ist immer weniger üblich, nur einen Beruf, einen Arbeitgeber, einen Arbeitsort, nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Startwohnungen gibt es seit über 30 Jahren. Wie hat sich der Begriff des „Neustarts“ seither verändert?</em></p>
<p><strong>Christiane Feuerstein:</strong></p>
<blockquote><p>In Folge des sozio-ökonomischen Strukturwandels und der neuen standortunabhängigeren Produktionsformen haben sich die Kontinuitäten in vielen Lebensbereichen reduziert. Lineare Arbeitsbiografien und gewohnte Lebensformen erodieren: Es ist immer weniger üblich, nur einen Beruf, einen Arbeitgeber, einen Arbeitsort, nur eine Ehe oder Beziehung im Leben zu haben. Auch die Art und Intensität sozialer Beziehungen verändert sich. Stabile Wohnbiografien werden seltener. Es kommt häufiger und in kürzeren Abständen zur Veränderungen in der Lebenssituation. Das alles wirkt sich auch auf das Wohnen und den Wohnungsmarkt aus. Das ist einer der Gründe, warum vor allem in den großen Städten immer weniger Personen in einer Wohnung leben. In Wien sind bereits 55 Prozent aller Haushalte Einzelhaushalte.</p></blockquote>
<p><em>Das heißt, auch der neoliberale Arbeitsmarkt verlangt von uns, immer zum Neustart bereit zu sein?</em><br />
<strong>Christiane Feuerstein:</strong></p>
<blockquote><p>Ja. Die Flexibilisierung von Arbeitsorten und -zeiten und die damit verbundene zunehmende Mobilität wirken sich unmittelbar auf das Wohnen aus. Durch die teilweise Rückverlagerung von Erwerbsarbeit in die Wohnung verliert diese ihren ausschließlich privaten Charakter als persönlicher Rückzugsort und gewinnt in allen Lebensphasen an Bedeutung als Ort, an dem man sich länger aufhält.</p></blockquote>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Das-Umfeld-als-Optionsraum.pdf">Das Umfeld als Optionsraum</a></p>
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		<title>Wohnen in der Wahlgemeinschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2018]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Anforderungen einer veränderten Gesellschaft gerecht werden zu können, hat die Siedlungs-Genossenschaft Altmannsdorf und Hetzendorf ein innovatives Bauprojekt für alternative Wohnformen entwickelt. „Wohnen in Gemeinschaft“ lautet das Motto in der Viehtriftgasse in Wien-Floridsdorf. GERHARD KRAUSE Die Gesellschaft verändert sich. Es gibt immer mehr echte Single-Haushalte und steigende Zahlen von Alleinerziehern. Hinzu kommen zunehmend ältere [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um den Anforderungen einer veränderten Gesellschaft gerecht werden zu können, hat die Siedlungs-Genossenschaft Altmannsdorf und Hetzendorf ein innovatives Bauprojekt für alternative Wohnformen entwickelt. „Wohnen in Gemeinschaft“ lautet das Motto in der Viehtriftgasse in Wien-Floridsdorf.<br />
GERHARD KRAUSE</p>
<p>Die Gesellschaft verändert sich. Es gibt immer mehr echte Single-Haushalte und steigende Zahlen von Alleinerziehern. Hinzu kommen zunehmend ältere Menschen, die nach Scheidungen oder nach Todesfällen nicht alleine leben wollen. Drei-Zimmer-Wohnungen sind in all diesen Fällen, nicht zuletzt aus Kostengründen, kaum der Weisheit letzter Schluss. Daher entwickeln sich die Trends weiter zu kleineren Wohneinheiten, zu kompakten, kostengünstigen Smart-Wohnungen und sogar zu flexiblen Wohnungsgrößen, die sich mit dem Familienstand oder einer neuen Lebensphase in der Größe verändern können.</p>
<p>Aber auch ganz neue Formen werden von Wohnbauträgern angedacht. Etwa die Alternativbauten „ICH-DU-WIR-plus“, wo bedarfsgerechte Lösungen angeboten werden sollen. „Wir haben ein Konzept für Menschen entwickelt, die in keiner Partnerschaft leben, deren Kinder aus dem Haus sind oder die nie eine Familie gehabt haben, sich beim Älterwerden aber mit anderen zusammentun wollen“, erklärt ah-Obmann Heribert Thurner sein innovatives Zukunftsprojekt. Alle Interessenten des Projekts waren eingeladen, sich aktiv in ihr neues Zuhause einzubringen. Durch gegenseitiges Kennenlernen und aktive Mitarbeit schon während der Planung sollte eine gute Nachbarschaft geschaffen und ein tolerantes Miteinander gefördert werden. Gemeinsam sollte damit ein wertschätzendes, solidarisches Wohnumfeld geschaffen werden…</p>
<h5>Realität geworden</h5>
<p>In der Viehtriftgasse 3, nahe der VetMed-Uni in Floridsdorf, steht seit dem Vorjahr das Ergebnis all dieser Anstrengungen. Eine Wohnhausanlage, die trotz Superförderung der Stadt an alle Kostengrenzen stieß und bei der sich die Wohnungsvergabe und Besiedelung zu einer echten Herausforderung gestaltete. Der Bauträger hat aber alle Hürden überwunden und das innovative Angebot an den Mann und insbesondere an die Frau gebracht. Lediglich eine 4er-WG, die für Senioren vorgesehen war, soll jetzt an Studenten vergeben werden.</p>
<p>Entstanden ist der Sonderwohnbau für die „Plus-Generation“ aus einem Bauträgerwettbewerb des Wohnfonds Wien im Jahre 2013. Gemeinsam mit den Architekten der Arge gc-architektur und Martin Treberspurg &#038; Partner bewarb sich die Genossenschaft um den Bauplatz&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Wohnen-in-der-Wohngemeinschaft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Neustart im Alter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Altersgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[selbstbestimmtes Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zeiten der Altenheime sind vorbei – kaum ein Pensionist will noch in eine der sogenannten Bewahrungsanstalten. Im Gegenteil, ältere Menschen starten gern noch einmal durch, aber zum Teil unter völligen neuen Rahmenbedingungen. GISELA GARY Maria S. ist 81, hat zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder. Ihr Mann ist bereits vor vielen Jahren gestorben. Allein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten der Altenheime sind vorbei – kaum ein Pensionist will noch in eine der sogenannten Bewahrungsanstalten. Im Gegenteil, ältere Menschen starten gern noch einmal durch, aber zum Teil unter völligen neuen Rahmenbedingungen.<br />
GISELA GARY</p>
<p>Maria S. ist 81, hat zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder. Ihr Mann ist bereits vor vielen Jahren gestorben. Allein im großen Haus am Land war ihr bald langweilig. Heute lebt sie in einer WG in Salzburg – doch nein, in keiner Senioren-WG. In ihrer WG leben junge und alte Menschen miteinander. Sie ist Ansprechpartnerin für die Jungen, kocht gerne, lernt einer Mitbewohnerin Klavier und kümmert sich Großteils um den Haushalt. Für sie stimmt die Aufgabenverteilung. Die Jungen erledigen den Einkauf, haben ihr den Umgang mit dem Smartphone gelernt, mit dem sie die Sauna oder andere gesellschaftlichen Aktivitäten buchen, anschauen oder auch selbst erstellen kann. Ihre Kinder kommen öfters mal vorbei – und sind immer noch jedes Mal ein wenig überrascht, wie rasch sich die Mutter hier gut eingewöhnt hat. Das einzige, was sie vermisst, ist ein Hund – doch die Haltung von Haustieren ist in dem WG-Haus nicht erlaubt. Ihr WG-Zimmer fand Maria S. über die Plattform „WGE! gemeinsam wohnen“. Das Ziel des Vereins sind Wohngemeinschaften, die vom Miteinander unterschiedlicher Generationen geprägt sind.</p>
<p>Roswitha M., 54, wurde das Haus in Niederösterreich nach ihrer Scheidung einfach zu groß – und das Leben zu einsam. Sie lebt nun seit drei Jahren im SO.VIE.SO, im Sonnwendviertel in Wien, in einer 75 Quadratmeter Wohnung mit Balkon. Die Freundschaften, die sie allein kurz nach dem Einzug geschlossen hat, sind für sie unersetzlich. Ihre neuen Freunde sind zwischen fünf und 80 Jahre alt – wenn sie ihre Ruhe haben will, geht sie einfach zurück in ihre Wohnung.</p>
<p>Einige Projekte – am Nordbahnhof in Wien, in der Seestadt Aspern, das Haus „In guter Nachbarschaft“ im Gasserpark in Dornbirn, oder der „Verein Silberstreif – Gemeinsam Wohnen 50+“ in Salzburg, sprechen Personen ab 50 für einen Wohnneustart an. Die Zielgruppe hat Potential: Rund ein Viertel der Bevölkerung is&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Neustart-im-Alter.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Gemeinsam flügge werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 20:05:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wiener Umland wird für junge Bewohner wieder attraktiv. Das zeigt das „Junge Wohnen“ der Alpenland in St. Pölten und Baden. MAIK NOVOTNY Sankt Pölten? Ein verschlafenes Beamtennest! Baden? Ein Hort der bürgerlichen Gesetztheit. So lautet das Klischee. Als besonders jung haben sich die beiden kleinen Großstädte in Niederösterreich bisher nicht profiliert. Doch das ändert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wiener Umland wird für junge Bewohner wieder attraktiv. Das zeigt das „Junge Wohnen“ der Alpenland in St. Pölten und Baden.<br />
MAIK NOVOTNY</p>
<p>Sankt Pölten? Ein verschlafenes Beamtennest! Baden? Ein Hort der bürgerlichen Gesetztheit. So lautet das Klischee. Als besonders jung haben sich die beiden kleinen Großstädte in Niederösterreich bisher nicht profiliert. Doch das ändert sich. Der Wohnraummangel in Wien und bessere Verkehrsverbindungen wie die Westbahnstrecke machen auch Städte im 30-Minuten-Radius um Wien attraktiv. Nicht nur für Pendler – gerade St. Pölten und Baden wollen nichts vom Palisadendenken vieler niederösterreichsicher Kommunen wissen und arbeiten aktiv am Wachstum. In der 54.000-Einwohner-Stadt St. Pölten sind 3000 Wohnungen in Planung, und an die tausend werden derzeit gebaut. Das heißt auch: Die Kommunen werden jünger.</p>
<p>So wundert es nicht, dass die Förderschiene des Landes für Junges Wohnen aufgrund des enormen Zuspruchs bereits mehrmals verlängert wurde. Sie richtet sich exklusiv an Mieter unter 35, die Wohnungsgrößen sind begrenzt auf 60 Quadratmeter. Unter den Baugenossenschaften, die besonders ambitioniert auf junges Wochen setzen, ist die Alpenland. Sie hat ihr Konzept für Junges Wohnen gleich doppelt implementiert: je eine Anlage mit 29 Wohnungen wurde in St. Pölten im Frühjahr 2017 und Baden im Sommer 2017 fertiggestellt. Beide wurden vom Wiener Architekturbüro Superblock geplant.</p>
<p>In St. Pölten war die Alpenland der Bestbieter unter den sechs Bauträgern, die sich für das Grundstück nahe dem Landhausviertel interessiert hatten, das von der Landesregierung für ein Junges-Wohnen-Projekt zweckgebunden zum Kauf angeboten war. Kein unbekanntes Terrain: Obmann Norbert Steiner hatte das Landhausviertel einst als Hauptstadtplaner konzipiert.</p>
<h5>Verschiedene Lebensideen</h5>
<p>Dabei gab man sich zu Beginn der Planungsphase nicht damit zufrieden, einfach die numerischen Förderrichtlinien brav zu erfüllen. Stattdessen führten Alpenland und die Architekten intensive Gespräche mit jugendlichen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Gemeinsam-flügge-werden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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