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	<title>Wien Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<title>Wien Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Kollektive Wohnlabore</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 20:10:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinschaftliche Wohnformen sind auf dem Vormarsch. Die vorherrschende Wohnvariante werden sie nicht werden, das sagen Experten, aber von ihren Ideen und Experimenten kann der Wohnbau als Ganzes enorm profitieren.— MAIK NOVOTNY Große Freude in Wien, große Freude in Barcelona. Das Wohnprojekt Gleis21 im Wiener Sonnwendviertel schaffte es auf die Shortlist des EU Mies-van-der- Rohe-Awards 2022, [&#8230;]</p>
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<p>Gemeinschaftliche Wohnformen sind auf dem Vormarsch. Die vorherrschende Wohnvariante werden sie nicht werden, das sagen Experten, aber von ihren Ideen und Experimenten kann der Wohnbau als Ganzes enorm profitieren.<br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Große Freude in Wien, große Freude in Barcelona. Das Wohnprojekt Gleis21 im Wiener Sonnwendviertel schaffte es auf die Shortlist des EU Mies-van-der- Rohe-Awards 2022, aus einer Auswahl von Projekten aus 41 Ländern. Das kooperative Wohnprojekt La Borda vom katalanischen Architekturkollektiv Lacol erhielt sogar den Preis für „Emerging Architecture“. Anzeichen dafür, dass sich gemeinschaftlich organisierte Wohnprojekte von einem Nischendasein in die Mitte der Wohnbauarchitektur geschoben haben. Bei österreichischen Pionierprojekten wie dem Wohnprojekt Wien im Nordbahnhofviertel von einszueins Architekten geben sich internationale Besucher die Klinke in die Hand, und in jedem größeren Stadtentwicklungsgebiet sind inzwischen Bauplätze für Baugruppen reserviert – wenn auch nicht in jeder Stadt und in jedem Bundesland. </p>



<p>Eine Bewegung, die jedoch nicht aus dem Nichts kommt. Blickt man etwas weiter in die Vergangenheit zurück, zeichnen sich Wellenbewegungen ab: Die Siedlerbewegung in den frühen 1920er-Jahren, die Ökodörfer der 68er-Generation und kooperative städtische Projekte wie die Grazer Terrassenhaussiedlung. Danach folgte ein Dornröschenschlaf, der durch die Sargfabrik in Wien-Penzing in den späten 1980er-Jahren langsam endete, bis es im neuen Jahrtausend zur richtig großen Welle kam.</p>



<p>Aktuelle Publikationen wie das „Praxishandbuch Leben in Gemeinschaft“ von Wohnprojekt-Pionier Heinz Feldmann und „Gemeinschaftliches Wohnen und selbstorganisiertes Bauen“ von Christoph Laimer und Andrej Holm zeigen den reichen Fundus an Forschungsergebnissen; ein inzwischen etablierter Berufszweig an Prozessbegleitern, die Professionalisierung der Selbstorganisation.</p>



<h2>Nische oder Mainstream?</h2>



<p>Doch sind Projekte, die von künftigen Bewohnern ein hohes Maß an Ausdauer und Risiko verlangen, wirklich mehrheitsfähig? „Wege aus der Nische in den Mainstream“ war auch das Thema des Baugemeinschaftsforums im Juni 2022, organisiert von der Initiative Gemeinsam Bauen und Wohnen (Ini- GBW). „Baugemeinschaften haben ihren Platz in einer pluralistischen Gesellschaft“, resümieren Johanna Leutgöb von der IniGBW und Vorstandskollege Arnold Brückner. </p>



<p>Brückner, selbst Architekt und Bewohner der Baugruppe Grätzelmixer im Sonnwendviertel, ergänzt: „Man muss vielleicht den Begriff Mainstream infrage stellen. In Wien gibt es freifinanzierte Wohnungen im Bestand und Neubau sowie die sozialdemokratische Tradition von Gemeindebau und gefördertem Wohnbau. Es gibt also nicht den Mainstream im klassischen Sinne. Es gibt unterschiedliche Lösungen für verschiedene Fragen, es gibt ein reichhaltiges Angebot für viele Bedürfnisse. Das heißt auch, dass gemeinschaftliche Wohnformen ein förderungswürdiger Ansatz sind, weil sie keine vorentwickelten Modelle bieten, sondern auf ein konkretes Bedürfnis von konkreten Menschen an einem konkreten Ort reagieren. Gerade das macht sie flexibel und adaptierbar.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="562" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-1024x562.jpg" alt="" class="wp-image-40338" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-1024x562.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-300x165.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-819x450.jpg 819w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2-768x422.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Wohnlabor im Altbestand: Die Siedlungsgenossenschaft Ennstal startete die Baugruppe Kolibri mit mehreren Workshops.</figcaption></figure>



<p>Auf reichlich Erfahrung in der Begleitung von Wohnprojekten kann man auch bei realitylab zurückgreifen, und dessen Gründer Gernot Tscherteu bringt die Antwort auf den Punkt: Baugruppen werden nie zum Mainstream werden, aber sie beeinflussen den „normalen“ geförderten Wohnbau nachhaltig. „Wir begleiten viele Projekte im Bereich soziale Nachhaltigkeit, und viele Erkenntnisse und Methoden von Baugruppenprojekten können wir dort auch anwenden. Die Gemeinschaftsräume bleiben bei uns fast nie leer. Es sind Elemente in den Mainstream übergegangen, aber nicht die Wohnform selbst. Dafür bräuchte es natürlich auch eine eigene Förderung und eine Anerkennung, dass Baugruppen einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="640" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-40339" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-1024x640.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-300x187.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-720x450.jpg 720w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3-768x480.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Kollektive-Wohnlabore-3.jpg 1093w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Bauherrinnen des Projekts HausWirtschaft in Wien: Ihr Projekt ist als Genossenschaft organisiert und wurde gemeinsam mit der EGW entwickelt.</figcaption></figure>



<h2>Gemeinschaftsräume im Dialog</h2>



<p>Ein konkretes Beispiel dieses Wissenstransfers ist der von realitylab moderierte „Wiesendialog“ im Quartier In der Wiesen Süd. Hier wurde schon im Bauträgerwettbewerb das Ziel verfolgt, alle Bauplätze durch gemeinsamen Freiraum und geteilte Gemeinschaftsräume zu verknüpfen. „Wir starten immer mit den Bewohnern gemeinsam, und mit einem extra dafür reservierten Budget“, erklärt Gernot Tscherteu. „Dafür machen wir Workshops, die wie Baugruppentreffen organisiert werden&#8230;</p>



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		<title>Aus Notlage zur Konstante</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 19:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsgenossenschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinschaftseigentum, Selbstorganisation und Selbsthilfe. Die Idee der Genossenschaften in Wien ist bereits 100 Jahre alt. Ist sie aber heute aktueller denn je? Eine historische Spurensuche. — LINDA PEZZEI Neu ist die Idee der Baugruppen zum Teil ja, auch wenn sich die Anforderungen und Lebenssituationen der Partizipanten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewandelt haben. Service, Leistbarkeit [&#8230;]</p>
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<p>Gemeinschaftseigentum, Selbstorganisation und Selbsthilfe. Die Idee der Genossenschaften in Wien ist bereits 100 Jahre alt. Ist sie aber heute aktueller denn je? Eine historische Spurensuche. <br>— LINDA PEZZEI</p>



<p>Neu ist die Idee der Baugruppen zum Teil ja, auch wenn sich die Anforderungen und Lebenssituationen der Partizipanten in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewandelt haben. Service, Leistbarkeit und individuelle Wohnwünsche sind die neuen Antriebsfedern des gemeinschaftlichen Bauens, das sich auch in dem Modell der Baugruppe widerspiegelt. </p>



<p>Wie bereits Klaus Novy (zit. nach Genossenschaftsforum e.V. Berlin) konstatierte: „Die genossenschaftliche Form ist keine Konstante, kein feststehendes Modell, sondern gelebte Form und muss immer wieder angepasst und erneuert werden.“ So durfte – und musste – sich die historische Idee der (Wohn-)Genossenschaft als dritter Weg zwischen Eigentum und Miete im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ordentlich strecken und dehnen. Was diese Evolution vermutlich überhaupt erst ermöglichte, sind die Menschen und deren Engagement im Sinne der genossenschaftlichen Selbsthilfe. Man nahm die Sache selbst in die Hand: Der Ursprung geht auf die 1920er-Jahre zurück, als die Siedlerbewegung der damals herrschenden Wohnungsnot durch Eigeninitiative begegnen wollte. </p>



<p>Im Sinne der demokratischen Teilhabe aller Mitglieder geht es den (Wohn-) Genossenschaften damals wie heute nicht nur um die Planung, Finanzierung und Umsetzung von Bauprojekten, sondern um die langfristige Nutzung und ein Recht zur Mitbestimmung aller. Die einmalige Besonderheit hierbei liegt auch in der ganzheitlichen Verknüpfung von baulichen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten, welche die gleichzeitige (Mit-)Eigentümerschaft der jeweiligen Wohn- und Siedlungsgenossenschaft und Miete der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses mit sich bringen. </p>



<p>Und das abseits von Staat oder Institutionen, wie auch Eva Bauer (Gemeinnütziger Wohnbau in Österreich, in: Kurswechsel 3/2006: 20–27) sagt: „Genossenschaftliches Wirtschaften (im Wohnbau) richtet sich nicht an anonyme Dritte, sondern bedeutet Selbsthilfe jenseits kapitalistischer Produktions-, Verteilungs- und Organisationsprinzipien, aber auch jenseits staatlicher Sozial- und Versorgungspolitik.“</p>



<h2>Neue Wohnformen</h2>



<p>Was Anfang des 20. Jahrhunderts nach dem Ersten Weltkrieg aus einer sozialen Notlage heraus entstand, hat sich im Laufe der vergangenen 100 Jahre zu einer echten Konstante am Wiener Wohnungsmarkt entwickelt. Ganz Österreich zählt noch heute 98 Wohngenossenschaften mit mehr als 520.000 Mitgliedern (Stand Ende 2019). Im Verhältnis zur Einwohnerzahl des Landes ist das mehr als das Doppelte gegenüber der Schweiz und ein Drittel mehr als in Deutschland. Dazu kommen die gemeinnützigen Bauträger in Form von Aktiengesellschaften, deren historische Wurzeln auf die Werkssiedlungen zurückgehen.</p>



<p>Bau- und Wohngruppen, Öko- Siedlungen, Kollektivhäuser, kleine selbstnutzende Wohn- oder Quartiersgenossenschaften – auch für die Genossenschaften führt heute kein Weg an Innovationen und dem Beschreiten neuer Wege vorbei. Die Wiener Wohnprojektegenossenschaft „Die WoGen“ z. B. steht für die neue „GrätzlGenossenschaft“und propagiert neben Aspekten des günstigen Wohnens auch soziale Kontakte, das Teilen von Ressourcen und eine insgesamt gemeinschaftlichere Lebensweise. </p>



<p>Wie eine moderne Kommunikationsplattform aussehen kann, zeigt außerdem das „Genossenschaftsforum e.V.“, ein Zusammenschluss von 49 Wohnungsgenossenschaften in Berlin und Umgebung unter Beteiligung von fördernden Institutionen und Initiativen. Ziel des Vereins ist es auch, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis der Wohnungsgenossenschaften zu schlagen.</p>



<h2>Der Traum vom Eigenheim</h2>



<p>Insgeheim sehnen sich viele nach den „eigenen vier Wänden“ – doch Baugrund und -kosten sind und bleiben teuer und so lohnt sich mancherorts die Suche nach einem alternativen Weg raus aus der Miete. Neben dem Verknüpfen von solidarischen und individuellen Interessen stehen Baugruppenprojekte laut Angabe der NBBA (Netzwerk Berliner Baugruppen- Architekten) im Kosten-/Nutzenvergleich um bis zu 20 Prozent besser da als vergleichbare Bauträgerprojekte. </p>



<p>Allerdings tragen die in Baugemeinschaften zusammengeschlossenen Bauherren im Gegenzug auch das volle Bauherrenrisiko, was Kostenerhöhungen und Zeitverzug einschließt. Es lohnt sich also, sich einen erfahrenen Planungspartner in Form von Architekten, Projektsteuerern oder spezialisierten Büros wie wohnbund: consult an die Seite zu holen&#8230;</p>



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		<item>
		<title>Erfolge ohne Helden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 11:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. November hat die Schlusspräsentation der IBA_Wien 2022 Neues Soziales Wohnen ihre Pforten geschlossen. Die Nordwestbahnhalle wird anderen Nutzungen zugeführt, die Arbeit des hoch engagierten IBA-Teams endet im Dezember. Die vielen Projekte in der Stadt aber bleiben, wachsen, manche werden überhaupt erst noch bebaut. Ist so kurz nach Torschluss schon Zeit für eine Bilanz? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 19. November hat die Schlusspräsentation der IBA_Wien 2022 Neues Soziales Wohnen ihre Pforten geschlossen. Die Nordwestbahnhalle wird anderen Nutzungen zugeführt, die Arbeit des hoch engagierten IBA-Teams endet im Dezember. Die vielen Projekte in der Stadt aber bleiben, wachsen, manche werden überhaupt erst noch bebaut. Ist so kurz nach Torschluss schon Zeit für eine Bilanz? </p>



<p>Ja, denn diese liegt bereits vor. Von der TU Wien wurde seit September 2021 eine Resonanzstudie erarbeitet, deren Ergebnisse im Oktober dieses Jahres auf stattlichen 138 Seiten mit dem vorausschauenden Titel „Was lernen wir morgen?“ veröffentlicht wurden. Insgesamt 55 Personen wurden dafür über ihre Einschätzung der IBA befragt und lieferten detailliertes Lob und Kritik. Im März 2022 wurden weitere Hintergrundgespräche mit Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz, dem Initiator der IBA_Wien Wolfgang Förster, IBA-Koordinator Kurt Hofstetter sowie Frauen- und Wohnbau- Stadträtin und IBA-Präsidentin Kathrin Gaál geführt. Ein abschließender Workshop im Mai 2022 diskutierte vertiefend die Schwerpunkte und Ergebnisse. </p>



<p>Schon zu Beginn konstatieren die Autoren der Studie, Rudolf Scheuvens und Andreas Bernögger, die „unvermeidliche Unübersichtlichkeit und Umfänglichkeit des Vorhabens IBA_Wien“ von den ersten Gedanken 2012 bis zum Ausrufen 2016 und der Schlusspräsentation 2022, die aus der Vielfalt von Projekten, Themen, Personen und Formaten resultiert. Eine abschließende Analyse könne die Studie noch nicht liefern, da viele Effekte der IBA erst viel später eintreten.</p>



<h2>Lehrreiche Resonanz</h2>



<p>Wohl aber lieferten die vielen Gespräche eine sehr lehrreiche Resonanz. An der Entstehung der IBA gab es sowohl Kritik an der unzureichenden oder kurzen Vorbereitung, dem Mangel an Experimenten und der geringen Ausstattung der Organisation, aber auch viel Lob für den Ansatz, die Stärken des „Wiener Modells“ in Zeiten neoliberaler Gegenmodelle zu stärken und an die Bevölkerung zu vermitteln. Auch die Themensetzung „Neues soziales Wohnen“ stieß rückblickend auf positive Resonanz. Die Arbeitsweise des Teams wurde fast unisono gewürdigt, vor allem in puncto Themen- und Prozessverständnis und kommunikativem Talent. </p>



<p>Inhaltlich war man sich weitgehend einig, dass die Inhalte und Projekte der IBA nicht auf einen kleinen Nenner zu bringen sind, das angesichts der internen Vielfalt des Wiener Wohnbaus aber auch nicht müssen. Einer der wesentlichen Schwerpunkte und Verdienste, so die Studie, ist die Arbeit auf der Quartiersebene, und Quartiere wie etwa „Am Seebogen“, Berresgasse, An der Schanze, Neu Leopoldau, Wolfganggasse und Biotope City sowie die Quartiershäuser Sonnwendviertel wurden ebenso lobend herausgestellt wie das Bestandsquartier Per-Albin-Hansson- Siedlung.</p>



<p>Was also hat die IBA in den sechs Jahren ihres Bestehens erreicht? „In den Augen der Interviewten war die IBA_Wien ein wertvoller Prozess, der aber nicht die Erwartungen an das Format IBA erfüllt hat“, so die Autoren. „Dies wäre mit einem experimentelleren Vorgehen, einer eigenständigeren Arbeitsweise und dem Aufzeigen grundlegend neuartiger Zugänge verbunden gewesen und hätte bereits in der strategischen Ausrichtung der IBA_ Wien angelegt werden müssen. Seinen konkreten Aufträgen ist das IBA-Team aber über seine Möglichkeiten hinaus gerecht geworden. Das IBA-Label war dabei hilfreich, weil es intern und international Aufmerksamkeit erzeugte und ein nützliches Instrumentarium mit sich brachte.“</p>



<h2>Quartiere sind die Stars</h2>



<p>Auch Uli Hellweg, Leiter der IBA Hamburg 2013, die als Impulsgeber des Wiener Formats diente, resümiert in einem Gastbeitrag, die IBA_Wien habe trotz wenig Zeit, Kaltstart und den organisatorischen Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie ihren Auftrag zu einem anspruchsvollen kuratorischen Konzept mit einem ausgeprägten wissenschaftlichen und fachlichen Diskurs weiterentwickelt. </p>



<p>Viel Arbeit hinter den Kulissen also, viel Optimierung von Prozessen, dafür keine Bau-Ausstellung im Sinne der ersten IBA in Deutschland. Eine Entwicklung, die auch andere Städte mit diesem Format konstatieren. Die IBA des 21. Jahrhunderts sind, wie es IBA-Heidelberg-Leiter Michael Braum auf den Punkt bringt, „post-heroisch“. Auch IBA-Koordinator Kurt Hofstetter sieht genau hier den großen Vorteil. </p>



<p>„Es ging uns immer mehr um den Prozess als um einzelne Leuchtturmprojekte.“ Eine wesentliche systemische Erkenntnis in diesem Zusammenhang der Kooperation ohne Einzel-Helden: Prozesse muss man nicht verstehen, man muss sie aber zulassen. „Wir haben auch immer darauf hingearbeitet, dass die IBA ihre Erfolge an andere abgibt, denn so bleiben sie über die Dauer der Ausstellung hinaus am Leben. Es bringt wenig, wenn sich später ein kleiner Kreis dieselben Geschichten erzählt, ohne dass die angestoßenen Entwicklungen wirklich Wurzeln schlagen.“ In Wien, so Hofstetter, sind nicht einzelne Personen, sondern die Quartiere die Stars. „Aber man muss hingehen, mit den Leuten reden, die Qualitäten spüren.“</p>



<p>Oder, in einem Satz des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig, den Hofstetter in der Resonanzstudie zitiert: „Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir uns der Traditionen besinnen im Sinne der Haltung, nicht der Methoden. Also die Haltung bewahren und die Methoden anpassen&#8230;</p>



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		<item>
		<title>Reiche Ernte in Aussicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 11:47:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinnützig]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Rote Emma ist keine kommunistische Greißlerin, sondern der Name einer rotschaligen, rotfleischigen, vorwiegend festkochenden Kartoffelsorte, die wiederum Namensgeberin einer Wohnhausanlage in der Wiener Attemsgasse ist. Die gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften BWS und Migra begeben sich damit auf neues Terrain, nicht nur, weil auf den Dächern vielleicht auch Erdäpfel wachsen werden.— FRANZISKA LEEB Wo vor nicht allzu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Rote Emma ist keine kommunistische Greißlerin, sondern der Name einer rotschaligen, rotfleischigen, vorwiegend festkochenden Kartoffelsorte, die wiederum Namensgeberin einer Wohnhausanlage in der Wiener Attemsgasse ist. Die gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften BWS und Migra begeben sich damit auf neues Terrain, nicht nur, weil auf den Dächern vielleicht auch Erdäpfel wachsen werden.<br>— FRANZISKA LEEB</p>



<p>Wo vor nicht allzu langer Zeit noch die Glashäuser von Gärtnereien die Szenerie bestimmten, haben in den letzten beiden Jahrzehnten neue Wohnquartiere weitgehend die landwirtschaftliche Produktion verdrängt. Weitgehend, aber nicht ganz. Denn das Wohnquartier „Rote Emma“ trägt seinen Namen nicht zufällig. Die Dächer werden zum Gemüseanbau verwendet werden und so die verbaute Fläche am Boden ausgleichen. Ein Gag? Mitnichten. Das gärtnerische Projekt ist nur ein Mosaikstein eines lebendigen Quartiers in einem Stadtgebiet, das unter dem Titel „DIE Stadt“ den Planungsgrundsätzen einer gendergerechten Stadtentwicklung folgt. </p>



<p>Ziel des Modellprojekts ist es, gleichwertige Lebensbedingungen für Frauen und Männer zu schaffen. Das Bauträger- Architekten-Quartett bestehend aus Migra und BWS sowie AllesWird- Gut und Gerner Gerner Plus hatte mit seinem Holz-Hybrid-Wohnbau plus Urban-Farming-Dachlandschaft den 2020 ausgelobten Bauträgerwettbewerb für das Areal gewonnen. In Sachen sozialer Nachhaltigkeit hat Sonja Gruber beraten, die Freiraumplanung stammt von Carla Lo. </p>



<p>„Die Wohnung muss weniger kosten, aber mehr können“, erklärt Migra- Geschäftsführer Alfred Petritz den gewählten Entwurfsansatz. Erreicht habe man dieses Ziel durch ein Verhältnis von Nutzfläche zu Bruttogrundfläche von „unglaublichen“ 0,75 – üblicherweise werde im Wohnbau ein Wert zwischen 0,7 und 0,72 angestrebt. Die Trakttiefe der Baukörper wurde reduziert, womit die Wohnungen breiter wurden und eine größere Fassade erhielten. </p>



<p>Dadurch war es möglich, ein flexibel nutzbares Bonuszimmer mit etwas sieben Quadratmetern Fläche einzufügen, das in unterschiedlichen Lebenslagen – als Nische für das Homeoffice, Raum für Übernachtungsgäste, Erweiterung des Wohnzimmers und vieles mehr – nützliche Dienste zu leisten vermag. Ein weiteres wesentliches Element ist ein großzügiger Raum im Freien, der als Balkon ausgebildet nicht als mietzinstragende Fläche gezählt wird, aber den Lebensraum der eigenen vier Wände um 13 Quadratmeter vergrößert.</p>



<h2>Reichhaltige Mischung</h2>



<p>Funktionen, die dem ganzen Stadtteil zugutekommen, übernimmt die durchgängig mit einer Geschoßhöhe von vier Metern ausgeführte Sockelzone. Neben gemeinschaftlich nutzbaren Räumen für die Bewohnerinnen und Bewohner werden hier vielfältige kulturelle, soziale und kommerzielle Angebote Raum finden. Der Bogen reicht vom Kulturzentrum Brunnenpassage über den Verein LOK – Leben ohne Krankenhaus, den integrativen Betrieb Wien Work, das Generationencafé Vollpension über Mobilitätsunternehmen wie Goodville und MO.Point bis hin zum Kindergarten der Stadt Wien und einem Stützpunkt der Volkshochschule Donaustadt. </p>



<p>In jeder Etage wird es einen kollektiv nutzbaren Multifunktionsraum sowie einen anmietbaren Co-Working-Space geben. In den allgemein zugänglichen Dachgärten wird unter Pergolen mit Photovoltaikanlagen Gemüse gezogen, das mit Grauwasser gegossen und später im Erdgeschoß verkauft wird. Die Bewirtschaftung übernimmt der Verein LOK. Im Bauteil an der Donaufelder Straße wird ein weiteres Frauenwohnprojekt rosa entstehen und ein Verbrauchermarkt ins Erdgeschoß einziehen. Um Angebote bei den künftigen Bewohnern und im ganzen Grätzl entsprechend zu verankern, wird Sonja Gruber das Projekt bis anderthalb Jahre nach Bezug sozial begleiten.</p>



<h2>Fair geteilt</h2>



<p>Die Flächen werden zwischen BWS und Migra gerecht aufgeteilt, und somit auch ein Stück weit das Risiko der Gewerbeflächen minimiert. In der Entwicklungsphase die passenden Nutzer für die kulturell, sozial und gewerblich genutzten Flächen zu finden, sei nicht besonders schwierig gewesen, berichtet Alfred Petritz, weil Standort und Projektidee überzeugend waren&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Reiche-Ernte-in-Aussicht.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Reiche-Ernte-in-Aussicht.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>„Erst ein Platz zum Leben, dann die Kultur“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 18:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Baukosten]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christian Strasser leitete zehn Jahre lang das Museumsquartier Wien, ehe er im Jänner die Generaldirektion der Sozialbau AG übernahm. Ein Gespräch über soziale Gerechtigkeit, explodierende Baukosten und wunderbare Klingeltöne.— WOJCIECH CZAJA Fehlt Ihnen das Museumsquartier? Das Museumsquartier ist zum Glück so nahe, dass ich immer noch recht häufig dort anzutreffen bin. Das MQ ist ein [&#8230;]</p>
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<p>Christian Strasser leitete zehn Jahre lang das Museumsquartier Wien, ehe er im Jänner die Generaldirektion der Sozialbau AG übernahm. Ein Gespräch über soziale Gerechtigkeit, explodierende Baukosten und wunderbare Klingeltöne.<br>— WOJCIECH CZAJA</p>



<p><em>Fehlt Ihnen das Museumsquartier?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Museumsquartier ist zum Glück so nahe, dass ich immer noch recht häufig dort anzutreffen bin. Das MQ ist ein wunderbarer urbaner Ort des Miteinanders, in dem man gut abhängen kann und der von der Energie vieler Menschen inspiriert wird.</p><cite>Strasser</cite></blockquote>



<p><em>Der Umstieg kam sehr plötzlich, nachdem Sie letzten Sommer noch meinten, für weitere fünf Jahre die Leitung des MQ zu übernehmen. Wie denn das?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Der Ausstieg meines Vorgängers aus der Sozialbau AG kam sehr überraschend, und nachdem ich das Unternehmen aufgrund meiner langjährigen Aufsichtsratstätigkeit schon gut kannte, war für mich klar, dass der Zeitpunkt gut ist, mich von nun an dem gemeinnützigen Wohnbau zu widmen. Der jetzige Arbeitsplatz in der Sozialbau ist mindestens genauso spannend – aber viel, viel dringender und wichtiger für die Gesellschaft. Oder, anders ausgedrückt: Sowohl im MQ als auch im Wohnbau geht es um Lebensqualität. Aber man braucht zuerst einen Platz zum Leben, um sich der Kultur widmen zu können.</p><cite>Strasser</cite></blockquote>



<p><em>Was konnten Sie aus MQ-Zeiten in die Sozialbau AG mitnehmen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Vom MQ nehme ich die Erkenntnis mit, dass man Dinge erreichen kann, wenn man einen guten Plan hat und den Faden nicht verliert.</p><cite>Strasser</cite></blockquote>



<p><em>Und was mussten Sie dort lassen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die vielen Jahre im MQ haben mich stark geprägt, all diese Erlebnisse nehme ich mit. Am ehesten würde ich sagen: Ich habe ein super Team dort gelassen. Aber dafür wurde ich auch hier von einem super Team in Empfang genommen.</p><cite>Strasser</cite></blockquote>



<p>Im Gegensatz zu früher widmen Sie sich nun einem Thema, das einerseits ein selbstverständliches Grundrecht sein sollte, in den letzten Jahren aber mehr und mehr zu einem Prekariatsthema geworden ist. Die Kritik wird immer lauter, dass der klassische gemeinnützige Wohnbau für die unteren Einkommensschichten kaum noch leistbar ist&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Erst-ein-Platz-zum-Leben-dann-die-Kultur.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Erst-ein-Platz-zum-Leben-dann-die-Kultur.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Der Gap zwischen Wunsch und Wirklichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:02:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim 73. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“ stand das Thema soziale Nachhaltigkeit im Zentrum. Oft sind die Konzepte ambitioniert – doch die Wirklichkeit sieht dann anders aus. Soziale Nachhaltigkeit verlangt viel Zeit, Kreativität und ein positives Miteinander von Planern, Bauträgern, Hausverwaltung und Bewohnern.— GISELA GARY Der Andrang war groß. Einerseits erwies sich die exklusive Führung [&#8230;]</p>
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<p>Beim 73. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“ stand das Thema soziale Nachhaltigkeit im Zentrum. Oft sind die Konzepte ambitioniert – doch die Wirklichkeit sieht dann anders aus. Soziale Nachhaltigkeit verlangt viel Zeit, Kreativität und ein positives Miteinander von Planern, Bauträgern, Hausverwaltung und Bewohnern.<br>— GISELA GARY</p>



<p>Der Andrang war groß. Einerseits erwies sich die exklusive Führung durch die Schluss-Präsentation der Internationalen Bauausstellung, IBA, Ausstellungszentrum der IBA Wien, in der Nordwestbahnstraße als Magnet – anderseits ist das Thema Planung und Organisation der sozialen Nachhaltigkeit in Wohnbauten eines der Knackpunkte, das nicht nur vor dem Hintergrund der Teuerungen, der Energiekrise, dem Mangel an günstigen Wohnraum und den explodierenden Bau- und Mietkosten die Wohnungswirtschaft beschäftigt. „Hausherr“ Kurt Hofstetter, Koordinator der IBA_ Wien – Neues soziales Wohnen, führte persönlich durch die Highlights der IBA-Projekte und zeigte sich beeindruckt über das große Interesse der Teilnehmer des Symposiums. </p>



<p>Nach der Begrüßung durch Dieter Groschopf, stv. Geschäftsführer wohnfonds_wien, fonds für wohnbau und stadterneuerung, er versäumte nicht, auf die Vorreiterrolle Wiens hinzuweisen: „soziale Nachhaltigkeit war in der Stadt Wien schon lange vor der Einführung des Vier-Säulen-Modells gelebte Praxis“ – gewährte Christoph Reinprecht, Institut für Soziologie und wissenschaftlicher Leiter für Europäische Studien an der Universität Wien, Einblicke in Regeln, Mechanismen und Skurrilitäten der soziale Nachhaltigkeit: „Soziale Nachhaltigkeit ist halt so ein Begriff – da kann man in Wahrheit alles hineinpacken. Tatsächlich ist der Begriff aus Soziologensicht problematisch, weil er in der Zukunft stattfindet. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="309" height="293" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2.jpg" alt="" class="wp-image-39844" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2.jpg 309w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit-2-300x284.jpg 300w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /><figcaption>Kurt Hofstetter, Koordinator der IBA_Wien – Neues soziales Wohnen, führte persönlich durch die Ausstellung.</figcaption></figure>



<p>Es gibt Kollegen, die bezeichnen den Slogan soziale Nachhaltigkeit als inkohärent und reaktionär. Er beschreibt das Unvorstellbare. Doch was ist das Neue am sozialen Wohnbau? Dass das antizipierende Bewusstsein trainiert wird, und das ist spannend.“ Reinprecht betonte, dass das Wiener Wohnmodell auf eine große Gruppe abzielt und eben nicht nur auf sozial benachteiligte Menschen. „Doch was ist sozial? Das impliziert leistbares Wohnen und dieses Thema ist weltweit in der Krise. Bei der sozialen Nachhaltigkeit ist die Partizipation die entscheidende Frage – das heißt, da ist auch die Hausverwaltung gefordert“, so Reinprecht. Quartier ist nicht gleich Gemeinschaft – die Wohnund Lebensqualität definiert sich nicht nur durch die Ausstattung des Hauses, sondern auch durch das Umfeld. </p>



<p>Und da sieht Reinprecht die Schlüsselrolle im Besiedlungsmanagement, dass die Herkulesaufgabe für die Gemeinschaftsbildung leistet. Er will auch den Bewohnern mehr zutrauen – und Bauträger sollen wagen, das Unvorstellbare zu denken. Für ihn ist das Idealbild der gelungenen sozialen Nachhaltigkeit die versöhnte Gesellschaft. Ein romantischer Anspruch?</p>



<p>Ganz und gar nicht, wie die Diskussion der Experten zeigte. Wien hat in puncto soziale Nachhaltigkeit die Nase vorn, doch auch in den Bundesländern gibt es innovative Ansätze. Martin Franzmair, Projektleitung bei der IIG – Innsbrucker Immobiliengesellschaft, erzählte vom Campagne-Areal in Innsbruck, ein neuer Stadtteil mit 1.1000 Wohnungen: „Unser Anspruch war, das Quartier zu einem Grätzel zu entwickeln, wo ein gutes Leben für alle möglich ist, dazu banden wir die Bevölkerung und zukünftigen Bewohner aktiv ein.“ Katharina Bayer, einszueins Architektur und Mitglied des Beirats der Wiener Wohnbauinitiative, betonte die Notwendigkeit, den Bestand ebenso zu bedenken, dort ist die soziale Nachhaltigkeit meist eine größere Herausforderung als im Neubau&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Der-Gap-zwischen-Wunsch-und-Wirklichkeit.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>„Die Prozesse haben sich radikal vereinfacht“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:10:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Oma dem Enkel die Miete zahlt, wird es schnell kompliziert: Dann nämlich muss der Vermieter herausfinden, zu welchem Mietvertrag die eingehende Zahlung gehört. Die in Wien ansässige WBV-GPA hat mit derlei manuellen Aufwänden Schluss gemacht: Dank Aareal Account werden Zahlungen dort jetzt komplett automatisch zugeordnet. Wie können wir eingehende Zahlungen, die nicht per [&#8230;]</p>
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<p>Wenn die Oma dem Enkel die Miete zahlt, wird es schnell kompliziert: Dann nämlich muss der Vermieter herausfinden, zu welchem Mietvertrag die eingehende Zahlung gehört. Die in Wien ansässige WBV-GPA hat mit derlei manuellen Aufwänden Schluss gemacht: Dank Aareal Account werden Zahlungen dort jetzt komplett automatisch zugeordnet.</p>



<p>Wie können wir eingehende Zahlungen, die nicht per Lastschriftverfahren aufs Konto kommen, eindeutig einem Mietvertrag zuordnen? Diese Kernfrage war für die in Wien ansässige Wohnbauvereinigung für Privatangestellte, WBV-GPA, vor einiger Zeit Anlass, ihre Zahlungseingangsprozesse zu optimieren. „Bis 2020 hatten wir bei der WBV-GPA nur ein einziges Zahlungseingangskonto“, erläutert Gerald Visjager, Leiter Rechnungswesen und Finanzierung bei der WBV-GPA. „Es war manchmal sehr mühsam, Zahlungen eindeutig zuzuordnen, wenn zum Beispiel die Oma für den Enkel oder die Tante für den Neffen gezahlt und am Zahlschein nicht die Verrechnungsnummer vermerkt hatte.“ </p>



<p>Hinzu kommt, dass die WBV-GPA aktiv geförderten Wohnraum schafft. Dadurch ist die Zahl der vermieteten Einheiten in den vergangenen Jahren stark gestiegen – und damit der Bearbeitungsaufwand rund um den Zahlungseingang. „Aus früheren Gesprächen mit der Aareal Bank wussten wir bereits, dass sie Lösungen für die Zahlungszuordnung anbietet, und deshalb haben wir beschlossen, auf diese zurückzugreifen“, erklärt Visjager weiter.</p>



<h2>Virtuelle Kontonummer</h2>



<p>Seit Januar 2021 nutzt die WBV-GPA die Lösungen Aareal Account und Aareal Portal. Über Aareal Account können das ERP- und das Kontensystem der WBV-GPA miteinander kommunizieren. Dafür schuf die Immodat GmbH (IT-Tochter der österreichischen Sozialbau AG) eine Schnittstelle zum ERP-System der WBV-GPA. Der Clou im neuen Prozess: Jedem Mietvertrag wird eine individuelle virtuelle Kontonummer zugeordnet, auf die die Mietpartei oder eben eine andere Person künftig Zahlungen überweist. Die Zahlungseingänge laufen alle auf dasselbe Konto, lassen sich durch die virtuelle Kontonummer aber ohne Schwierigkeiten dem zugehörigen Mietvertrag zuordnen – und das automatisch. </p>



<p>Über das Portal der Aareal Bank als Benutzeroberfläche kann die WBV-GPA ihre Kontobewegungen verwalten. „Wir schätzen die Zeitersparnis auf rund 15 Stunden im Monat“, berichtet Visjager. Die frei gewordenen personellen Ressourcen nutzt die WBV-GPA heute unter anderem, um Mieteranfragen besser zu betreuen, aber auch, um die Zahl der Überstunden in der Belegschaft zu reduzieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="737" height="723" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Die-Prozesse-haben-sich-radikal-vereinfacht-2.jpg" alt="" class="wp-image-39821" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Die-Prozesse-haben-sich-radikal-vereinfacht-2.jpg 737w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Die-Prozesse-haben-sich-radikal-vereinfacht-2-300x294.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Die-Prozesse-haben-sich-radikal-vereinfacht-2-459x450.jpg 459w" sizes="(max-width: 737px) 100vw, 737px" /><figcaption>Im Wiener Seeparkquartier liegt das dreiteilige kaskadenförmige Gebäudeensemble „sirius“, das die WBVGPA in Kooperation mit weiteren Unternehmen errichtet hat. In dem multifunktionalen Wohnkomplex sind nicht nur 140 Serviced Apartments und 112 Eigentumswohnungen untergebracht, sondern auch ein Turnsaal, eine Volkshochschule sowie Büro-, Handels- und Gewerbeflächen</figcaption></figure>



<h2>Klare Kommunikation</h2>



<p>Entscheidend für den Erfolg der deutschen Lösung für das Management des Zahlungseingangs beim österreichischen Unternehmen WBV-GPA war aus Sicht von Prokurist Visjager vor allem die klare Kommunikation mit der Mieterschaft während der Einführung. Heute kann die WBV-GPA eine positive Wirkung auf ihre internen Prozesse feststellen: „Die mühsame Zuordnung des Zahlungseingangs ist bei uns im Hause dadurch schlicht weggefallen. Die Fehlerquote geht gegen null, es gibt nur wenige Ausnahmefälle“, berichtet Visjager und fasst zusammen: „Alles in allem können wir sagen: Die Prozesse haben sich radikal vereinfacht.“</p>



<h2>Drei Fragen an Wolfgang Lütz, Direktor bei der Aareal Bank AG</h2>



<p><em>Herr Lütz, die virtuelle Kontonummer bietet institutionellen Vermietern prozessuale Vorteile im debitorischen Zahlungsverkehr. Gibt es diese Potenziale auch im kreditorischen Zahlungsverkehr?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, zum Beispiel die regelmäßig wiederkehrenden betriebskostenrelevanten Abschlagszahlungen. Auch hier bietet die Nutzung der virtuellen Kontonummer große Potenziale. Ich denke dabei an die automatische Bezahlung von Tausenden von kreditorischen Posten zu kreditorischen Verträgen im ERPSystem. Die virtuelle Kontonummer als Werkzeug bietet hier die Chance, buchhalterische Fehler bei der Erstellung von Betriebskostenabrechnungen zu unterbinden.</p></blockquote>



<p><em>Welche Lösungen bietet die Aareal Bank in diesem Kontext an?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Die-Prozesse-haben-sich-radikal-vereinfacht.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Die-Prozesse-haben-sich-radikal-vereinfacht.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Einblicke in die Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die IBA_Wien geht ins Finale mit einem dicht gepackten Herbstprogramm. Dabei wird nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch nach vorne geschaut. — MAIK NOVOTNY Wie wohnen wir morgen? Das ist die Frage, die die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 in den Raum stellt. Der Raum: Das ist zum einen die große Ausstellungshalle am ehemaligen Nordwestbahnhof, wo [&#8230;]</p>
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<p>Die IBA_Wien geht ins Finale mit einem dicht gepackten Herbstprogramm. Dabei wird nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch nach vorne geschaut. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Wie wohnen wir morgen? Das ist die Frage, die die Internationale Bauausstellung IBA_Wien 2022 in den Raum stellt. Der Raum: Das ist zum einen die große Ausstellungshalle am ehemaligen Nordwestbahnhof, wo seit Ende Juni die Schlusspräsentation zu sehen ist. Der Raum: Das ist auch die ganze Stadt Wien, in der die IBA-Projekte verteilt sind, die sich mit einem dichten Programm aus täglichen Führungen, Exkursionen und Routen erkunden lassen. Der Raum: Das ist nicht zuletzt der Wohnraum selbst. </p>



<p>Wie dieser morgen aussehen könnte, lässt sich zum Beispiel in der Seestadt Aspern erfahren. Der Gemeindebau neu auf dem Baufeld H4B neben dem Elinor-Ostrom-Park (Bauträger: Wigeba, Architektur: wup wimmerundpartner) mit 74 Wohneinheiten wird zwar erst 2023 fertig, im Rahmen der IBA_Wien wurde jedoch jetzt schon eine 52 Quadratmeter große Musterwohnung fertiggestellt, die im Maßstab 1:1 flexible Wohnsituationen ermöglicht – ganz in Weiß möbliert und bereits von einem Bewohner getestet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2.jpg" alt="" class="wp-image-39814" width="700" height="405" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2.jpg 700w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-2-300x174.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption>Der Gemeindebau Neu im Quartier „Am Seebogen“ (Bauträger Wigeba) wird 2023 fertiggestellt</figcaption></figure>



<p>Explizites Ziel war hier, angesichts des begrenzten finanziellen Rahmens die Qualitäten im Innenraum zu maximieren, um hier bestmögliche Wohnqualität zu schaffen. Durch Schiebewände und zwei Zugänge pro Zimmer kann zum Beispiel eine Typ-B-Wohnung wie eine Vier-Zimmer-Wohnung genutzt werden und der Grundriss problemlos fürs Homeoffice, für nur gelegentlich anwesende Angehörige von Patchworkfamilien oder Tagespfleger angepasst werden.</p>



<h2>Raumwunder Am Seebogen</h2>



<p>„Ich wollte am liebsten gleich selbst einziehen!“ zeigt sich IBA-Koordinator Kurt Hofstetter nach der Schauwohnungs- Ortsbeschau begeistert. Zu besichtigen ist das Raumwunder bei jeder IBA-Quartiersführung im Quartier „Am Seebogen“ (hier befindet sich auch die IBA-Außenstelle im Forum Am Seebogen), oder am 29. September mit den Architekten. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="737" height="655" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3.jpg" alt="" class="wp-image-39815" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3.jpg 737w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3-300x267.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft-3-506x450.jpg 506w" sizes="(max-width: 737px) 100vw, 737px" /><figcaption>Ausstellungsführung in der IBA_Wien-Schlusspräsentation in der Nordwestbahnhalle</figcaption></figure>



<p>„Es empfiehlt sich sehr, das Angebot mit Führungen anzunehmen“, rät Hofstetter. „Auch ich habe dadurch viel gelernt, was ich vorher nicht wusste.“ Nicht nur in der Seestadt, auch im Sonnwendviertel sind viele fachlich kompetente Führungen im Herbst buchbar. „Ein Angebot in dieser Fülle und Komplexität wird es in Wien lange nicht mehr geben“, sagt Hofstetter. Eine dringende Empfehlung für alle Interessierten, den Terminkalender im Herbst zu füllen&#8230;.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Einblicke-in-die-Zukunft.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
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		<title>Grüne Heimat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Biotope City Wienerberg ist der wahrscheinlich radikalste städtebauliche Ansatz Wiens, wenn es um klimaresiliente und klimaadaptive Maßnahmen geht. Doch wie viele von den einst erträumten Maßnahmen haben den Weg in die Realität gefunden? Ein Spaziergang mit dem Boku-Forscher Florian Reinwald.WOJCIECH CZAJA Der Lift bleibt im achten Stock stehen, die Türe geht auf, ein Herr [&#8230;]</p>
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<p>Die Biotope City Wienerberg ist der wahrscheinlich radikalste städtebauliche Ansatz Wiens, wenn es um klimaresiliente und klimaadaptive Maßnahmen geht. Doch wie viele von den einst erträumten Maßnahmen haben den Weg in die Realität gefunden? Ein Spaziergang mit dem Boku-Forscher Florian Reinwald.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Der Lift bleibt im achten Stock stehen, die Türe geht auf, ein Herr mit rotem T-Shirt steigt ein, auf seinem Rücken in großen Lettern „Wien-Süd“, muss wohl der Facility-Manager sein. Viel Arbeit hier? Mit dem vielen Grün überall und dem Swimming-Pool am Dach? Der Herr rollt mit den Augen, reibt sich den Schweiß von der Stirn und gibt ein nonverbales, aber unmissverständliches Stöhnen und Schnaufen von sich. Bah! Pfuh! Das Gespräch bleibt wortlos. </p>



<p>Die Lifttür geht wieder auf, der Herr ist in seiner Arbeitshölle angekommen, wir jedoch, wir sind im Paradies. „Die Biotope City ist ein Vorzeigeprojekt für grüne Stadtverdichtung und für klimaadaptiven, klimaresilienten Wohn- und Städtebau“, sagt Florian Reinwald, Senior Scientist am Institut für Raumplanung an der Universität für Bodenkultur Wien, Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur. „Und das ist kein Kinderspiel, denn das funktioniert nur mit einem gewissen Commitment und mit gewissen Anstrengungen, was den Betrieb und die laufende Pflege der Anlage betrifft. Vieles hier basiert auf Sensoren, automatischer Bewässerung und anderen technischen Infrastrukturen. </p>



<p>Aber unterm Strich ist so ein grünes Pilotprojekt ohne jeden Zweifel mehr Arbeit als jeder andere Wohnbau in Wien.“ Reinwald ist Projektleiter für die Begleitforschung der Biotope City Wienerberg, und das schon von Anfang an, als die meisten Wiener noch nicht einmal wussten, was hier oben, auf dem Areal des ehemaligen Coca-Cola-Abfüllwerks eines Tages passieren sollte.</p>



<h2>Intensive Flora</h2>



<p>Nach Absiedelung der Produktionsstätte wurde das 5,4 Hektar große Industrieareal fast vollständig entsiegelt und in ein Brown Field rückgebaut. Im Anschluss daran wurde ein städtebaulicher Masterplan entwickelt, der sich nicht nur als Restfläche zwischen den Häusern versteht, sondern Architektur und Nichtarchitektur als gleichberechtigte Yin-Yang-Elemente betrachtet. </p>



<p>„Ist der Ausblick von hier oben nicht fantastisch? Für mich jedenfalls ist das der beste Aussichtspunkt in der gesamten Biotope City Wienerberg“, sagt Reinwald. Und deutet auf die vier Finger, die sich Richtung Süden zum Wienerberger Ziegelteich erstrecken, wo sie immer höher und höher werden, während sie sich zur Reihenhausbebauung im Norden und Osten allmählich auf ein Einfamilienhaus verträgliches Format abtreppen. Zwischen den vier Wohnblöcken tun sich drei Grünkeile, sogenannte Canyons auf – dazwischen, darunter, darüber, mittendrin und auch an den Fassaden hinaufkletternd und von den Balkontrögen hinabhängend immer wieder Grün.</p>



<p>Im Gegensatz zu den meisten Dachterrassen, die man in Wien vorfindet, ist auch jene auf dem Bauteil des gemeinnützigen Bauträgers Wien- Süd von üppiger, intensiver Flora gesäumt. Die Randbereiche zur Brüstung sind mit Substrat gefüllt und extensiv begrünt, entlang der Gehwege stehen Pflanzentröge, die mit Gräsern, Stauden und allerlei bunt blühendem Grünzeug gefüllt sind, sowie 25, zum Teil barrierefrei unterfahrbare Hochbeete, durchnummeriert mit großen Plaketten, in denen die Mieterinnen und Mieter ihr eigenes Gemüse ziehen, von Radieschen und Kohlrabi über Erbsen und Tomaten, bis hin zu allerlei Salaten wie etwa Mangold, Radicchio und Lollo Rosso&#8230;</p>



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		<title>Ist Wien grün genug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:37:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Helga Fassbinder verrät bei einem Gespräch in Wien, in einem Harry- Glück-Bau, Details zum Konzept „Biotope City“ und ihre Sehnsüchte und Visionen nach mehr Grün in der Stadt.PETER REISCHER Wie hat sich Ihre Arbeit mit dem Prinzip „Biotope City“ entwickelt? Ich hatte 1997 einen schweren Verkehrsunfall mit Schleudertrauma. Dadurch konnte ich lange Zeit keinerlei externe [&#8230;]</p>
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<p>Helga Fassbinder verrät bei einem Gespräch in Wien, in einem Harry- Glück-Bau, Details zum Konzept „Biotope City“ und ihre Sehnsüchte und Visionen nach mehr Grün in der Stadt.<br>PETER REISCHER</p>



<p><em>Wie hat sich Ihre Arbeit mit dem Prinzip „Biotope City“ entwickelt?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ich hatte 1997 einen schweren Verkehrsunfall mit Schleudertrauma. Dadurch konnte ich lange Zeit keinerlei externe Reize ertragen. Ich saß also in meiner Wohnung im Zentrum von Amsterdam und schaute aus dem Fenster in den Innenhof und wartete auf die Besserung. </p><p>Da habe ich bemerkt, welch reiche Natur da vorhanden ist. Wir Stadtplaner und Architekten machen ja den Fehler, zwischen Stadt und Land, Stadt und Natur zu unterscheiden. In Wirklichkeit ist die Stadt genauso ein Typus Natur wie andere Formen von Natur. Aus diesen Beobachtungen habe ich gelernt, dass die Biodiversität in der Stadt größer ist als auf dem Land. Das haben Biologen inzwischen bestätigt.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Das wissen aber die wenigsten Menschen!</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, leider und deshalb habe ich das Konzept der „Biotope City“ entwickelt. Ich habe dazu einen Kongress in Eindhoven mit dem Titel „Biotope City – die dichte Stadt als Natur“ veranstaltet. Das war 2002, vor 20 Jahren. Ich habe inzwischen viele Vorträge gehalten, auch in Wien, und da hat irgendjemand Harry Glück davon erzählt. Er hat mich angerufen und gefragt, ob wir nicht gemeinsam ein Projekt machen könnten. Harry Glück hat nach einem Grundstück gesucht und das ehemaligen Coca-Cola-Areal gefunden. Und hier steht jetzt die „Biotope City Wienerberg“.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Können Sie das Oxymoron Stadt als Natur erklären?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir sind Bestandteil der Natur, Natur reicht von der Wüste bis zum Dschungel. Unsere Städte sind da nicht ausgenommen. Deshalb gibt es in der Stadt Vögel, die einmal Felsenbewohner waren. Betrachten wir doch die Natur nicht als etwas, das man draußen halten muss, sondern als etwas, was zu integrieren ist! Wir stehen damit auch am Anfang einer neuen Ästhetik der Architektur. Eine Ästhetik, die Fauna und Flora genauso als „Bausteine“ integriert wie Stein, Holz und Glas.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit Stadtplanern und Architekten?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Unsere gebauten Werke müssen auch in 100 Jahren noch stehen und ihre Funktionen erfüllen. Deshalb wundere ich mich, dass gerade Architekten und Stadtplaner die fundamental veränderten Rahmenbedingungen unseres Lebens so wenig im Auge haben. Im letzten IPPC-Bericht (Sachstandsbericht des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen) steht, dass, wenn die ganzen Zusagen, Vereinbarungen etc. in der bisherigen Laxheit und Langsamkeit umgesetzt werden, eine Klimaerwärmung von 3,2 Grad droht. Wir müssen also unser Städte und unsere Bauten an die zukünftigen Bedingungen anpassen.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Glauben Sie, dass sich die breite Masse vorstellen kann oder begreift, was 3,2 Grad Erwärmung auf der Welt bedeutet?</em> &#8230;</p>



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