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	<title>Thermische Bauteilaktivierung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<title>Thermische Bauteilaktivierung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Kühl, klug, effizient</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 20:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten Pilotprojekte zeigen, dass die Thermische Bauteilaktivierung im geförderten Wohnbau vor dem Durchbruch steht – eine Innovation, die die Speichermasse von Beton zum Heizen und Kühlen nützt.MAIK NOVOTNY Die erste Heizperiode hat sie schon geschafft: Die neue Wohnanlage MGG22 an der Mühlgrundgasse im 22. Wiener Gemeindebezirk. Was für andere nichts Ungewöhnliches ist, stellt für [&#8230;]</p>
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<p>Die ersten Pilotprojekte zeigen, dass die Thermische Bauteilaktivierung im geförderten Wohnbau vor dem Durchbruch steht – eine Innovation, die die Speichermasse von Beton zum Heizen und Kühlen nützt.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Die erste Heizperiode hat sie schon geschafft: Die neue Wohnanlage MGG22 an der Mühlgrundgasse im 22. Wiener Gemeindebezirk. Was für andere nichts Ungewöhnliches ist, stellt für dieses Pilotprojekt der Energieversorgung eine erste Bewährungsprobe dar. Denn bei diesem Projekt mit insgesamt 160 Wohneinheiten (davon 52 gefördert) wurde erstmals im sozialen Wohnbau die thermische Bauteilaktivierung (TBA) zum Heizen und Kühlen eingesetzt. </p>



<p>Die Wärme für Beheizung und Warmwasser wird über Sole/Wasser-Wärmepumpen in Verbindung mit 30 Erdwärme-Tiefensonden in 150 Metern Tiefe erzeugt. Um zu heizen, wird die Erdwärme erst mit Hilfe einer Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, zum Kühlen wird Wärme ins Erdreich eingebracht. </p>



<p>Ein Zusatzelement zur Bauteilaktivierung ist, dass beim Projekt MGG22 die Geschoßdecken nicht nur zum Heizen und Kühlen, sondern auch als Energiespeicher für Windüberschussstrom genutzt werden. „Da die enormen Überschüsse aus Solar- und Windstrom nicht regelbar sind und zur Netzstabilitätssicherung zeitweise vom Netz genommen werden müssen, gilt es, den Stromverbrauch zu flexibilisieren. </p>



<p>Damit ist ein Paradigmenwechsel von der verbrauchsabhängigen Erzeugung hin zu einer angebotsorientierten Nutzung von Energie verbunden“, sagt Norbert Mayr, der die Anlage als Mit-Grundstückseigentümer und Co-Bauherr gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft Neues Leben entwickelt hat.</p>



<h2>Mediale Aufmerksamkeit</h2>



<p>Die Evaluierung des tatsächlichen Verbrauchs in der Heizperiode ist, so Mayr, noch nicht ganz abgeschlossen, jedoch zeigt sich schon der Vorteil der thermischen Bauteilaktivierung auf lokaler und globaler Ebene.</p>



<p>„Gegenüber den herkömmlichen Klimaanlagen bietet passive Kühlung mittels Bauteilaktivierung eine angenehme kühlende Strahlung von der Decke“, so Mayr. „Zudem verringert ein solch hoher Wohnkomfort auch den Mobilitätsbedarf. Eine Konsequenz aus globaler Perspektive im Sinne der Klimagerechtigkeit wäre, dass der Einsatz energiefressender Klimaanlagen massiv eingeschränkt wird.“ </p>



<p>Das inzwischen mit medialer Aufmerksamkeit und zahlreichen Preisen bedachte Projekt MGG22 (auch ein Kandidat der IBA_Wien 2022) ist eines von zwei Leuchtturmprojekten, was den Einsatz der Thermischen Bauteilaktivierung im geförderten Wohnbau betrifft. </p>



<p>Das zweite ist die Wohnpark Wolfsbrunn in Sommerein (Niederösterreich) mit 14 Reihenhäusern (Fertigstellung Juni 2020). Hier hatte Architekt Ralf Steiner (AW Architekten) dem Bauträger Südraum/EBSG die TBA vorgeschlagen, vor allem aufgrund der Behaglichkeit, die er von seinem eigenen Haus kannte. </p>



<p>Hauptargument für dieses System war ein in der Gemeinde Sommerein errichteter Windpark der EVN. Liefert dieser Energieüberschüsse, sorgt die TBA für einen Spitzenlastausgleich und entlastet das Stromnetz.</p>



<h2>Großes Potenzial</h2>



<p>Jörg Hoffmann, Bereichsleiter Technik bei der EBSG, hatte selbst 2018 seine Master Thesis an der TU Graz zum Thema „Thermische Bauteilaktivierung – von der Theorie in die urbane Praxis“ abgeschlossen und ist Experte in der Anwendung der Technologie. </p>



<p>„Ich sehe ein großes Potenzial für TBA im sozialen Wohnbau!“ sagt Hoffmann. „Für die antizyklisch zur Verfügung stehenden Energien wie Wind kann das Gebäude als Energiespeicher eine Lösung sein. Das Potenzial der Betondecke als Speicher wird bis dato leider verschwendet.“ </p>



<p>Auch beim Kühlen von Gebäuden zeigt sich die TBA, so Hoffmann, als wesentliche Ergänzung zu vorhandenen Sonnenschutzmaßnahmen. Wie immer bei Pilotprojekten stellt sich die Frage: Wann wird sich die Technologie auch im Alltag durchsetzen? „Es gibt leider noch zu wenig Erfahrungswerte bei Planern und Nutzern“, sagt Hoffmann. </p>



<p>„Aufgrund dieser Unerfahrenheit sind wir noch mit erheblichen Mehrkosten in Planung und Ausführung konfrontiert, und die Bauträger haben noch zu wenig Referenzen und wollen sich nicht auf Experimente einlassen.“ Dennoch sei davon auszugehen, dass in den nächsten 2-3 Jahren mehrere Bauträger auf TBA umsteigen werden, wenn sich die Rahmenbedingungen, sprich: Kosten und Förderungen verbessern. </p>



<p>Eine Evaluierung des Wohnparks Wolfsbrunn läuft bereits, die Auswertung wird nach zwei Jahren Betrieb vorliegen&#8230;</p>



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		<title>Ökologiemaßnahmen müssen gefördert werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 20:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Thermische Bauteilaktivierung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell arbeitet der Verein für Wohnbauförderung (VWBF) am sogenannten „Green New Deal“. Dieser sieht vor, in den kommenden Jahren gezielt in den Klimaschutz zu investieren – und beispielsweise die Heizanlagen nach und nach auf erneuerbare Systeme umzurüsten. Doch dafür braucht es finanzielle Unter stützung, meint VWBF-Obmann Michael Gehbauer.WOJCIECH CZAJA Am 23. April hätte das VWBF-Symposium [&#8230;]</p>
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<p>Aktuell arbeitet der Verein für Wohnbauförderung (VWBF) am sogenannten „Green New Deal“. Dieser sieht vor, in den kommenden Jahren gezielt in den Klimaschutz zu investieren – und beispielsweise die Heizanlagen nach und nach auf erneuerbare Systeme umzurüsten. Doch dafür braucht es finanzielle Unter stützung, meint VWBF-Obmann Michael Gehbauer.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p><em>Am 23. April hätte das VWBF-Symposium stattgefunden. Aufgrund der Corona-Krise musste die Veranstaltung abgesagt werden. Was hätten wir zu hören bekommen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Das Thema des Symposiums wäre der ,Green New Deal, zum Klimaschutz gewesen. Aktuell ist es so, dass mehr als zwei Drittel aller Wohnhausanlagen der Gemeinnützigen entweder mit Fernwärme oder mit erneuerbaren Energien versorgt werden. </p><p>Das ist zwar viel, bedeutet aber gleichzeitig auch, dass das auf knapp ein Drittel der geförderten Wohnungen noch nicht zutrifft. Der Verein für Wohnbauförderung hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Wert deutlich nach oben zu korrigieren.“</p><cite>Michael Gehbauer</cite></blockquote>



<p><em>Von welchen veralteten Heizsystemen, die in Zukunft umgestellt werden müssen, sprechen wir?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Vorwiegend sprechen wir natürlich von Gasetagen- und Gaszentralheizungen. Ein verschwindend kleiner Teil der geförderten Wohnungen, nämlich um die zwei Prozent, ist noch mit Ölheizungen ausgestattet. Natürlich können wir diese zum Teil gut funktionierenden Systeme nicht von heute auf morgen austauschen. </p><p>Das wäre zwar ökologisch sinnvoll, aber ökonomisch nicht vertretbar. Es geht darum, wie diese veralteten Heizsysteme bei den kommenden Sanierungen und Revitalisierungen in Angriff genommen und auf erneuerbare Systeme umgestellt werden können.“</p><cite>Michael Gehbauer</cite></blockquote>



<p><em>Welche thematischen Schwerpunkte umfasst der „Green New Deal“ sonst noch?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Weitere Themen sind Raumplanung, eine umweltgerechte Mobilität, die umfassenden Lebenszyklusbetrachtungen sowie – quasi als große Vision am Horizont – eine Anpassung des Wohnrechts. Gleichzeitig aber gebe ich zu bedenken: Die Gemeinnützigen haben, was den Klimaschutz betrifft, schon sehr viele Hausaufgaben erfolgreich durchgeführt. </p><p>Will man die Bau- und Klimaziele der türkis-grünen Regierung erreichen, wird man früher oder später den privaten Sektor angreifen müssen – und zwar den Einfamilienhausbereich, der in vielen Fällen weder wärmetechnisch isoliert noch mit erneuerbaren Energien ausgestattet ist. Das ist ein enormer Hebel, mit dem man viel erreichen wird.“</p><cite>Michael Gehbauer</cite></blockquote>



<p><em>Die Themen, die Sie nun angesprochen haben, begleiten uns seit einigen Jahren. Was ist denn das wirklich Neue an diesem „Green New Deal“?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Neu ist, dass wir als Verein für Wohnbauförderung aktiv, transparent und mit vereinten Kräften fordern, dass für diese dringend anstehende Offensive und Nachrüstung finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. </p><p>Ökologische Maßnahmen, die einen Mehrwert für die Umwelt bieten, kosten Geld. Wir fordern, dass diese sinnvolle, nachhaltige Mehrinvestition als Delta über Zuschüsse oder spezielle Fördermaßnahmen finanziert werden können.“</p><cite>Michael Gehbauer</cite></blockquote>



<p><em>Von welchen Summen sprechen wir?</em> &#8230;</p>



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		<title>„Wien ist beim Klima Pionier“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 19:41:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Cerveny beschreibt im exklusiven Interview die Potenziale des klimaeffizienten Planens und Bauens und ist davon überzeugt, dass auch der Bestand in die Klimaschutz- bemühungen eingebunden werden muss.MAIK NOVOTNY Sie arbeiten seit 1987 an Energieeffizienz und Dekarbonisierung. Sind Sie zufrieden mit dem heutigen Stand der Dinge? „Insgesamt ist es noch keine Erfolgsgeschichte, aber es gibt [&#8230;]</p>
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<p>Michael Cerveny beschreibt im exklusiven Interview die Potenziale des klimaeffizienten Planens und Bauens und ist davon überzeugt, dass auch der Bestand in die Klimaschutz- bemühungen eingebunden werden muss.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p><em>Sie arbeiten seit 1987 an Energieeffizienz und Dekarbonisierung. Sind Sie zufrieden mit dem heutigen Stand der Dinge?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Insgesamt ist es noch keine Erfolgsgeschichte, aber es gibt einige positive Entwicklungen. Windenergie und Photovoltaik haben das Potenzial zum Game Changer, wenn es um kostengünstige Dekarbonisierung im Strombereich geht. Was mich in den letzten fünf Jahren am meisten überrascht hat: Wie einigen Bauträgern die Hitzesommer in die Knochen gefahren sind. Jetzt sind Systeme mit Wärmepumpen, Erdsondenfeldern und Bauteilaktivierung ein Thema, weil man damit auch kühlen kann. Das war für die Bauträger bisher, solange es vermeintlich nur ums Heizen ging, kaum interessant.“</p><cite>Michael Cerveny</cite></blockquote>



<p><em>Ist die Bauteilaktivierung nur im Neubau realisierbar, oder gibt es auch Potenzial im Bestand?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Es gibt schon erste Puzzlesteine, sie sind nur noch nie alle gleichzeitig eingesetzt worden. In der Geblergasse in Wien gibt es ein Projekt, wo man mit einer kleinen Bohrmaschine im Hinterhof ein Erdsondenfeld für ein Flächenheiz- system gebohrt hat. Wenn man das optimiert, ist es denkbar, dass man den Bestand nachrüsten kann.“ </p><cite>Michael Cerveny</cite></blockquote>



<p><em>Was ist das Wichtigste für eine klimagerechte Stadtentwicklung: Muss die Stadt grüner oder energieeffizienter werden?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Begrünung – besser im öffentlichen Raum als am Gebäude – und Beschattung werden von Seiten der Stadtplanung wichtiger werden. Eine Sache im Kampf gegen Hitzeinseln wird aber kaum diskutiert: Klimaanlagen, die immer mehr Abwärme in die Umgebung blasen. Die Abwärme eines einzigen größeren Wohnbaus kann an heißen Tagen den Kühleffekt von einem Dutzend ausgewachsenen Bäumen zunichtemachen.“</p><cite>Michael Cerveny</cite></blockquote>



<p><em>Erneuerbare Energieträger vernetzen sich heute immer öfter mit der Bauwirtschaft. Ist das ein Trend, der sich fortsetzen wird?</em> &#8230;</p>



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