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	<title>Schadensprävention Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Schadensprävention Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Bauherren sollten Gewährleistungsfristen auf dem Schirm haben, dann vermeiden sie Schäden und Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 10:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Baufehler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. Doch bleiben Mängel [&#8230;]</p>
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<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. </p>



<p>Doch bleiben Mängel erst einmal aus oder unentdeckt, gerät die Gewährleistungsfrist schnell in Vergessenheit. &#8222;Auf die Fristen sollte man unbedingt achten&#8220;, rät der Bamberger VPB-Experte Michael Fritsche, &#8222;denn häufig werden Schäden erst offenbar, wenn die Frist abgelaufen ist. Dann aber muss sie der Hausbesitzer in der Regel auf eigene Kosten reparieren lassen.&#8220;</p>



<p>Klassische Mängel, die meist nicht auf Anhieb auffallen, sondern mitunter erst später Ärger machen, sind beispielsweise die schlechte Abdichtung des Kellers gegen Feuchtigkeit. Auch Risse im innenliegenden Mauerwerk, in Innenputzen und Fliesenspiegeln tauchen erst im Laufe der Zeit auf, ebenso wie Putzabplatzungen durch nicht fachgerecht eingeputzte Dampfbremsfolien. Risse und Schmutzfahnen, Feuchtigkeitsschäden an Fensterleibungen von bodentiefen Fensterelementen, Algenbildung und Vermoosungen in und auf Wärmedämmverbundsystemen sind ebenfalls Schäden, die erst nach einiger Zeit erkennbar sind. </p>



<p>Zugerscheinungen an Fenstern bemerken viele Bewohner auch erst nach Längerem und oft durch Zufall, wenn sie einmal in der Nähe des Fensters sitzen. Auch nicht ausreichendes und falsch verlegtes Gefälle bei Flachdächern sowie fehlende Notüberläufe und Traufbleche bei geneigten Dächern fallen nicht immer schon bei der Abnahme auf, sondern oft erst nach Jahren. Riss- und Blasenbildung in Sockelputzen kommen ebenfalls erst mit der Zeit ans Tageslicht.</p>



<h2>Hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen</h2>



<p>Auch eine schlechte Energiebilanz, die auf fehlerhaft ausgeführter Dämmung beruht, hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen oder die schlechte Erwärmung von Räumen mit Fußbodenheizungen – verursacht durch eine falsche oder gar fehlende Heizlastberechnung &#8211; werden erst im Laufe der Zeit offenbar, wenn etwa die Räume nicht richtig warm werden oder der Energieverbrauch der neuen Immobilie über den Erwartungen liegt. </p>



<p>Werden solche Mängel aber nicht innerhalb der Gewährleistungsfrist erkannt und die Beseitigung beim zuständigen Bauunternehmen angemahnt, bleibt der Hausbesitzer auf seinen Schäden sitzen. Das sollte nicht passieren.<br><br>Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren &#8211; fünf Jahre nach BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und beginnt mit der Bauabnahme. Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen. Zwei Dinge sollte der Bauherr dabei beachten: Er muss den Mangel schriftlich rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen, und er muss den Mangel bei der richtigen Firma rügen.</p>



<p>Fordert er nämlich irrtümlich das falsche Unternehmen auf, den Schaden zu beseitigen, weil er nicht erkennt, woher ein Schaden rührt, dann kann die Firma dem Hausherrn ihre An- und Abfahrt und die Arbeitszeit in Rechnung stellen. Nur wer den Schaden zu verantworten hat, der muss ihn auch kostenlos beseitigen.</p>



<h2>Selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage</h2>



<pre class="wp-block-preformatted infoblock-heute">Tipp: 
Mängel müssen richtig reklamiert werden. Juristen sprechen von einer sogenannten Mängelrüge. Sofern eine "Mangelerscheinung" festgestellt wird, muss dies dem Unternehmer angezeigt werden und ihm eine angemessene Frist zur Nachbesserung gesetzt werden. Wie das geht, hat der VPB in seinem Ratgeber "Gutachter hilft bei Mängeln!" zusammengestellt. <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/01/VPB-Ratgeber_Gutachter.pdf">Klicken Sie hier zum PDF</a>.</pre>



<p>Viele Hausbesitzer denken auch nicht daran, dass die Verjährungsfrist, auch nachdem der Schaden gemeldet wurde, einfach weiterläuft. Nur bei bestimmten nach VOB/B geschlossenen Verträgen verlängert sich durch die Zustellung der schriftlichen Mängelrüge die Verjährungsfrist. &#8222;Für den normalen Bauherrn kann die Zeit knapp werden&#8220;, erläutert Bauherrenberater Fritsche. &#8222;Vor allem, wenn sich der Bauunternehmer nicht rührt. Dann muss der Hausbesitzer rechtliche Schritte erwägen wie etwa ein selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage.&#8220; </p>



<p>Meldet sich der Unternehmer und vereinbart einen Besichtigungstermin, dann deuten Juristen dies als Aufnahme von Verhandlungen, was die Verjährungsfrist unterbricht. Schlafen die Verhandlungen danach wieder ein, läuft die Frist weiter.<br><br>&#8222;Private Bauherren müssen ihre Interessen wahren&#8220;, betont Fritsche. &#8222;Das tun sie am besten, indem sie spätestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist den unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses beauftragen. Viele Mängel sind für den erfahrenen Bausachverständigen nämlich früh absehbar, oft lange, bevor sie der Laie erkennt und sie echte Schäden nach sich ziehen.&#8220;</p>



<p><br>Quelle: <a href="https://www.vpb.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.vpb.de</a></p>
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		<title>Defekte Silikonfugen: Wenn über Jahre unbemerkt Wasser einsickert, kann es teuer werden. Dr. Georg Scholzen erklärt was passiert und warum Prävention so wichtig ist</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/defekte-silikonfugen-wenn-ueber-jahre-unbemerkt-wasser-einsickert-kann-es-teuer-werden-dr-georg-scholzen-erklaert-was-passiert-und-warum-praevention-so-wichtig-ist/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=defekte-silikonfugen-wenn-ueber-jahre-unbemerkt-wasser-einsickert-kann-es-teuer-werden-dr-georg-scholzen-erklaert-was-passiert-und-warum-praevention-so-wichtig-ist</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 21:13:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Urteil des BGH vom 20. Oktober 2021 ist nun höchstrichterlich geklärt, dass Leitungswasserschäden durch defekte Fliesen-/Silikonfugen keine Schäden mehr im Sinne der Leitungswasserversicherung sind und dadurch keine Ersatzpflicht besteht (BGH-Urteil vom 20. Oktober 2021, Az.: IV ZR 236/20). Durch diese Klärung ist festgelegt, dass diese Art von Feuchteschäden nicht mehr über den Versicherungsvertrag [&#8230;]</p>
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<p>Mit dem Urteil des BGH vom 20. Oktober 2021 ist nun höchstrichterlich geklärt, dass Leitungswasserschäden durch defekte Fliesen-/Silikonfugen keine Schäden mehr im Sinne der Leitungswasserversicherung sind und dadurch keine Ersatzpflicht besteht (BGH-Urteil vom 20. Oktober 2021, Az.: IV ZR 236/20).</p>



<p>Durch diese Klärung ist festgelegt, dass diese Art von Feuchteschäden nicht mehr über den Versicherungsvertrag gedeckt ist. Allerdings nicht geklärt sind dagegen Fragen wie</p>



<ol><li>waren und sind Leitungswasserschäden durch defekte Fugen problematisch?</li><li>kann man Schäden vorbeugen? und</li><li>wer haftet nun für diese Feuchteschäden?</li></ol>



<p>Häufig wird vermutet, dass Durchfeuchtungsschäden durch alte, ausgehärtete also nicht mehr elastische defekte Silikonverfugungen oder defekte Fugen an Dusch- oder Badewannenfliesen verursacht werden. Allerdings sind diese Verfugungen „als Wartungsfuge“ zu betrachten, d.h. diese müssen auch gewartet und gegebenenfalls erneuert werden. Heutzutage müssen Nasszellen unter den Fliesen so abgedichtet werden, dass Wasser durch versprödete Silikonfugen oder defekten Fliesenfugen nicht in das Mauerwerk eindringen können. Fugenfüllstoffe aus Silikon oder gleichwertigen Werkstoffen stellen keine Abdichtung im Sinne der DIN 18534 dar. </p>



<p>Die Abdichtung ist nach dem Merkblatt „Verbundabdichtungen“ des Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) bzw. nach DIN 18534 „Innenraumabdichtung“ vorzunehmen. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima hat eine Fachinformation zur Schnittstellenkoordination Nassraum im Dez. 2018 herausgegeben. D.h. heutzutage müssen Bäder entsprechend dieser Normen und Richtlinien aufgebaut werden, sonst entspricht die Arbeit nicht an allgemein anerkannten Regeln der Technik und der Errichter haftet für sein Gewerk und den Folgen daraus.</p>



<p>Um zu klären, ob auf die Wohnungseigentümer ein finanzielles Problem zukommen kann, muss untersucht werden, ob Leitungswasserschäden durch defekte Fugen für die Versicherer in der Vergangenheit relevant waren. Dazu gab es detaillierte Ergebnisse von der damaligen Westfälischen Provinzial Versicherung AG.</p>



<h2>LW-Schadenanalyse der Leitungswasserschäden in Wohngebäuden durch defekte Silikonfugen</h2>



<p>Hintergrund war die Beobachtung von Schadenregulieren, dass es einen erhöhten Schadenaufwand durch defekte Silikonfugen im Nasszellenbereich von Wohngebäuden in der verbundenen Wohngebäudeversicherung (VGV) geben könnte. Um dies genauer zu untersuchen, wurden im Zeitraum von Januar 2010 bis November 2016 in einem festen Gebiet der Westfälischen Provinzial Versicherung AG in NRW insgesamt 2526 Schäden durch qualifiziertes Fachpersonal (SHK-Installateure) systematisch erfasst.</p>



<p>Die Schadenauswertung erfolgte monatsweise, so dass jeden Monat im Durchschnitt ca. 30 Schäden in dem festgelegten Gebiet untersucht und erfasst wurden. Es wurden die Leitungswasserschäden im VGV durch Leckageorter (qualifiziertes Fachpersonal, die als Erstes die Schadenstelle besichtigten) manuell erfasst. Die Einteilung der Schäden erfolgte in zwei Kategorien:</p>



<ul><li>Trocknung, also prüfen, ob eine Trocknung empfohlen wird oder nicht notwendig ist </li><li>Einteilung der Schäden nach den Leitungsarten: TWI KW, TWI WW, Heizung, Zirkulation, Abwasser, Silikonfuge, Restfeuchtigkeit, Regenwasser, Sonstige</li></ul>



<p>TWI KW / WW =Trinkwasserinstallation Kaltwasser bzw. Warmwasser</p>



<h2>Kategorie 1: Trocknung</h2>



<p>Es zeigte sich, dass der Anteil der Trocknung über alle Monate in etwa vergleichbar ist. Es gab keine Ausreißer. Damit kann davon ausgegangen werden, dass bei einem Wohngebäude durchschnittlich in ¼ &#8211; 1/5 der Fälle die Leitungswasserschäden getrocknet werden müssen. Dies bedeutet allerdings auch, dass in den meisten Fällen eine Trocknung nicht notwendig war.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="2014" height="1615" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/silikonfuge1.svg" alt="" class="wp-image-40198"/><figcaption>Schaubild 1: Kategorie Trocknung (T)</figcaption></figure>



<h2>Kategorie 2: Untersuchung der Schadenursache nach Leitungsart für die Leckage</h2>



<p>Hierbei zeigte sich ebenfalls, wie bei der Trocknung, dass die Anteile der verschiedenen Ursachen über die Monate prozentual immer gut vergleichbar waren. D.h. die monatlichen prozentualen Werte schwankten um die Durchschnittswerte über den gesamten Untersuchungszeitraum. Auch hier gab es keine Ausreißer, so dass bei einer Datenmenge von über 2500 Schäden die Ergebnisse als repräsentativ angesehen werden können.</p>



<p>Das Schaubild 2 zeigt die prozentuale Aufteilung nach Leitungsart bzw. festgestellte Ursache.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="2212" height="1210" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/silikonfuge2.svg" alt="" class="wp-image-40199"/><figcaption>Schaubild 2: Kategorie Schadenursache nach Leitungsart (Datengrundlage: 2526 gemeldete Leitungswasserschäden von 01/2010 – 11/2016)</figcaption></figure>



<p>Als Ergebnis kann festgehalten werden: Die vier häufigsten Schadenursachen für die untersuchten Leitungswasserschäden sind die Trinkwasserinstallation Kaltwasser, Heizungsleitungen, Abwasser und defekte Fliesen-/ Silikonfugen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/defekte_Silikonfugen-Wasserschaden_Georg_Scholzen_Praevention.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/defekte_Silikonfugen-Wasserschaden_Georg_Scholzen_Praevention.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Leitungswasserschäden: Worauf kommt es bei der erfolgreichen Vermeidung von Schäden und Kosten an? Auf die TOP 5 der Prävention!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 20:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG14]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeden Tag müssen sich mehr als dreitausend Wohnungsnutzer / Eigentümer / Vermieter ärgern und plagen mit den Folgen von Leitungswasserschäden: Überschwemmungen in Wohnung und Gebäude, mehr oder weniger schnell erreichbare Handwerker und unbewohnbare Räume und lange Trocknungsphasen. Jedes Jahr werden den Versicherungen rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden (2021 = 1.170.000) gemeldet. Diese Zahl hat sich seit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jeden Tag müssen sich mehr als dreitausend Wohnungsnutzer / Eigentümer / Vermieter ärgern und plagen mit den Folgen von Leitungswasserschäden: Überschwemmungen in Wohnung und Gebäude, mehr oder weniger schnell erreichbare Handwerker und unbewohnbare Räume und lange Trocknungsphasen. Jedes Jahr werden den Versicherungen rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden (2021 = 1.170.000) gemeldet. Diese Zahl hat sich seit 2017 kaum verändert.</p>



<p>Die von den Versicherungen für die Schadenregulierung aufgewendeten Leistungen betrugen im Jahr 2021 mehr als 3 Milliarden Euro. Sie sind allein in den letzten fünf Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Seit dem Jahr 2011 haben sich die Kosten nahezu verdoppelt. Extrem erhöhend wirkt die Preissteigerung für Bauleistungen. So könnten die Kosten pro Schaden noch um 20 bis 30 Prozent im Jahr 2023 steigen. </p>



<p>In Mietwohnungen sind es letztlich die Mieter, die die Kosten über die Betriebs-kosten mittragen müssen. So sind beispielsweise in den Wohnungen der Mitgliedsunternehmen des BBU-Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen in Berlin die Kosten für Versicherungen schleichend um 185 Prozent von 0,07 Euro im Jahr 2010 auf 0,20 Euro je m2 im Monat im Jahr 2020 gestiegen. Im Jahr 2020 waren die Versicherungskosten fast so hoch wie für Straßenreinigung und Müllbeseitigung (0,22 Euro je m2 im Monat) 1 zusammen!</p>



<p>Es ist ein gemeinsames Interesse von Gebäudeeigentümern, Mietern / Nutzern und Versicherungen, präventiv tätig zu werden. So hat die AVW-Gruppe den „Leitfaden für die Wohnungswirtschaft zur Schadenverhütung“ 2 im Jahr 2020 herausgegeben und unterstützt das Forum Leitungswasser als eigenständige Online-Publikation der „Wohnungswirtschaft heute“. Im Laufe der letzten 5 Jahre sind mit und für die Wohnungsunternehmen eine „Handvoll“ Maßnahmen entwickelt und erprobt worden:</p>



<p><strong>Die TOP 5 der Leitungswasser-Schadenprävention</strong></p>



<ol><li>Planung und Kriterien zur Materialauswahl </li><li>Fachgerechte und mängelfreie Ausführung von Installationsarbeiten </li><li>Störungsfreier und anlagengerechter Betrieb</li><li>Kostenoptimierte Schadenbeseitigung</li><li>Besondere Präventionsmaßnahmen in gefährdeten Bauwerken</li></ol>



<h2>1. Planung und Kriterien zur Materialauswahl</h2>



<p>Prävention muss organisiert werden, das beginnt mit der fachgerechten und umsichtigen Planung wie auch den mängelfrei ausgeführten Leitungswasserinstallationen. Die Grundsätze für die Hygiene des Lebensmittels Wasser müssen permanent beachtet werden:</p>



<ul><li>Wasser muss fließen! </li><li>Kaltes Wasser muss kalt sein! </li><li>Warmes Wasser muss warm sein!</li></ul>



<p>Hierzu müssen jedoch die bisher üblichen Installationsgewohnheiten über-dacht und grundlegend verändert werden! Leitungen für das kalte Trinkwasser dürfen dann nur noch in lnstallationsschächten und- räumen mit Umgebungstemperaturen unter 25 °C installiert werden. </p>



<p>In Vorwandinstallationen bedeutet das, dass die zirkulierenden Warmwasserleitungen immer oben und die Kaltwasserleitungen immer unten verlegt wer-den müssen. Aus trinkwasserhygienischer, aber auch wirtschaftlicher Sicht sollten vorzugsweise vertikal ausgerichtete Installationsstränge mit mittiger Einspeisung realisiert werden, weil dadurch der Wasserinhalt im Rohrnetz minimiert wird&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Top-5-der-Praevention-Leitungswasserschaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Top-5-der-Praevention-Leitungswasserschaden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
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		<title>Verhütung von Leitungswasserschäden: Eine Herausforderung, die nur gemeinsam geleistet werden kann</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/verhuetung-von-leitungswasserschaeden-eine-herausforderung-die-nur-gemeinsam-geleistet-werden-kann/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verhuetung-von-leitungswasserschaeden-eine-herausforderung-die-nur-gemeinsam-geleistet-werden-kann</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 18:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[AVW]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 1.1 Millionen Leitungswasserschäden zählt die Versicherungswirtschaft jährlich seit 2011 bis heute. Schauen wir auf die Kosten pro Schaden pro Jahr, sehen wir einen stetigen Anstieg von im Schnitt 1.740 Euro in 2011 bis 3.003 Euro in 2020. Nehmen wir die Teuerung in 2021 und 2022, könnten die Kosten pro Schaden noch um 20 bis [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Rund 1.1 Millionen Leitungswasserschäden zählt die Versicherungswirtschaft jährlich seit 2011 bis heute. Schauen wir auf die Kosten pro Schaden pro Jahr, sehen wir einen stetigen Anstieg von im Schnitt 1.740 Euro in 2011 bis 3.003 Euro in 2020. Nehmen wir die Teuerung in 2021 und 2022, könnten die Kosten pro Schaden noch um 20 bis 30 Prozent in 2023 steigen. Wie ein Damoklesschwert schwebten diese Zahlen über der VdS-Fachveranstaltung „Verhütung von Leitungswasserschäden“ am 5. September in Köln und Online in den Unternehmen.</p>



<p>Ziel der Veranstaltung war es, mit Experten-Vorträgen Gründe für die Schäden und präventive Maßnahmen aufzuzeigen, also Wissen, das dann in die Gebäudebewirtschaftung der Unternehmen einfließen kann. Dr. Georg Scholzen von der Provinzial Versicherung AG in Münster und Experte im FORUM LEITUNGSWASSER der AVW Unternehmensgruppe, hat das Programm zusammengestellt und auch die Moderation übernommen.</p>



<h2>Bei den Kosten ist der Trend steigend</h2>



<p>Zur Einstimmung gab Mark Grusdas vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einen aktuellen Überblick über die Leitungswasserschäden. So fiel seit 2002 in der Wohnungsgebäudeversicherung ein Schadenaufwand von 94 Milliarden Euro an. Abgedeckt sind hier Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel, Elementar und Leitungswasser. Allein 45 Milliarden Euro, fast die Hälfte, gingen auf das Konto Leitungswasserschäden. </p>



<p>„Die Anzahl der Schäden ist bei rund 1,1 Millionen pro Jahr stabil, nur bei den Kosten ist der Trend steigend,“ erklärte Mark Grusdas. Dies sei den steigenden Materialkosten und Löhnen geschuldet. Eine besondere Herausforderung zeige sich in diesem Jahr und 2023 was Materialkosten und Löhne angehen wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="blob:https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/97aa92a0-047b-42df-8da5-8d21021c31a2" alt=""/></figure>



<h2>Schäden haben viele „Väter“</h2>



<p>Wenn es um Versicherungsschäden geht, ist das IfS, Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung, die erste Adresse. Die Experten des IfS begutachten Versicherungsschäden, allein im Jahr 2021 waren es über 4500 Schäden, über 35.000 Schadenfälle liegen gut dokumentiert in der IfS-Schadendatenbank. Die Themen sind Brandursachen und Brandfolgeschäden, Ursachen von Leitungswasserschäden und Schimmel- und Feuchteschäden, stellt Dr. Sven Bornholdt das IfS vor. </p>



<p>Gerade durch das Wissen aus der Datenbank lassen sich deutliche Rückschlüsse auf schadenursächliche Bauteile einer Leitungswasserinstallation schließen. Der IfS sei bestrebt, dieses Wissen der interessierten Öffentlichkeit und Fachkreisen zur Verfügung zu stellen. Ziel sei es, zukünftige Schäden zu verhindern. </p>



<p>Schäden haben viele Gründe oder Väter. Meist sind es nur Kleinigkeiten, die einen Schaden auslösen und erhebliche Kosten nach sich ziehen. Ein schadloser Betrieb hänge von vielen Faktoren ab. Korrekte Planung, geeignete Materialen, fachgerechte Installation und ordnungsgemäßer Betrieb, so Dr. Sven Bornholdt.</p>



<h2>Was können wir aus Schäden lernen?</h2>



<p>Es bietet sich an, das Thema Schadenprävention von Leitungswasserschäden ganzheitlich im Wohnungsunternehmen anzugehen und neben den technischen Aspekten auch die Organisation und die Abläufe zu systematisieren und zentral zu steuern. Das schlug Stefan Schenzel, Leitungswasser-Experte bei AVW, in seinem Beitrag vor. So seien die Bestandsdaten und die Schadendaten vorhanden, man müsse sie nur „ordnen“ und analysieren, damit sie schadenpräventiv verwendet werden könnten.</p>



<p>Hierfür hat AVW ein Managementsystem für Leitungswasserschäden neu entwickelt und bietet ergänzend auch den organisatorischen Rahmen, um das Thema strukturiert im Wohnungsunternehmen anzugehen. Und was kann aus den Daten „gelesen“ werden? Experte Schenzel: Aus den eingepflegten Bestandsdaten und den angefallenen Daten der Versicherungsschäden können Schadensgründe abgeleitet werden. Zum Beispiel bei Feuchte und Schimmel unter der Badewanne&#8230;</p>



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		<title>Schummeln bei der Druckprüfung zwecklos… Monate nach Fertigstellung tropft es in der Leichtbauwand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 18:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer arbeitet, dem können auch Fehler unterlaufen. Weil das auch den Herstellern von Installationssystemen bewusst ist, entwickeln sie Prüfmaßnahmen, mit denen Fehler aufgedeckt werden sollen, bevor eine Neuinstallation in Betrieb geht. Diese sind vom Installateur unbedingt einzuhalten. Im hier beschriebenen Fall kam es zu einem Wasserschaden im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. In einer Leichtbauwand zwischen [&#8230;]</p>
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<p>Wer arbeitet, dem können auch Fehler unterlaufen. Weil das auch den Herstellern von Installationssystemen bewusst ist, entwickeln sie Prüfmaßnahmen, mit denen Fehler aufgedeckt werden sollen, bevor eine Neuinstallation in Betrieb geht. Diese sind vom Installateur unbedingt einzuhalten.</p>



<p>Im hier beschriebenen Fall kam es zu einem Wasserschaden im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. In einer Leichtbauwand zwischen zwischen Bad und Wohnzimmer einer Wohnung entdeckte man nur wenige Monate nach der Errichtung einen Wasseraustritt, der sich durch die darunter liegende Wohnung bis in die Tiefgarage erstreckte.</p>



<h2>Bogenfitting aus verzinntem Messing mit zwei Pressanschlüssen</h2>



<p>Der Rohrleitungsabschnitt mit der schadenursächlichen Pressverbindung wurde dem IFS für eine Laboruntersuchung übergeben. Es handelte sich um ein Bogenfitting aus verzinntem Messing mit zwei in den Pressanschlüssen des Fittings befindlichen Mehrschichtverbundrohrstücken. Eine der beiden Pressverbindungen war mit einem systemkonformen Presswerkzeug korrekt erstellt worden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II.jpg" alt="" class="wp-image-39678" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-druckpruefung-II-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Der schadenursächliche Rohrleitungsabschnitt. Schon optisch fällt an den Presshülsen ein Unterschied<br>auf. <a href="https://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p>Die andere Pressverbindung war eindeutig nicht verpresst worden: Die Presshülse zeigte ihre ursprüngliche zylindrische Form ohne mechanische Einschnürungen, wie sie bei einem Pressvorgang entstehen. Bei einer Dichtheitsprüfung im Labor war die unverpresste Verbindung bei einem Druck von ca. 1,5 bar deutlich tropfend undicht. Der Installateur hatte wohl vergessen, diese Verbindung nach dem Zusammenstecken zu verpressen. Das kann bei den zahlreichen Verbindungen auf einer Baustelle schon mal passieren. Damit sich daraus kein Schaden entwickelt, ist vor der Inbetriebnahme eine Sicht- und Druckprüfung vorgeschrieben, die solche unfertigen Verbindungen aufdecken soll&#8230;</p>



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		<title>Wohnungen lange nicht genutzt: Stagnation zerstört Edelstahlrohre</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wohnungen-lange-nicht-genutzt-stagnation-zerstoert-edelstahlrohre/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wohnungen-lange-nicht-genutzt-stagnation-zerstoert-edelstahlrohre</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 17:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
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		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer größeren Ferienhaus-Wohnanlage war die Trinkwasserinstallation in allen Gebäuden erneuert worden. Obwohl man sich für den Werkstoff Edelstahl entschieden hatte, traten schon nach circa einem Jahr zahlreiche Undichtigkeiten an Pressverbindungen auf. In mehreren Ortsterminen wurden Rohrabschnitte ausgebaut und für eine Untersuchung im IFS asserviert. Bisher hatten die Leckagen im Wesentlichen nur zu Ablagerungen an [&#8230;]</p>
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<p>In einer größeren Ferienhaus-Wohnanlage war die Trinkwasserinstallation in allen Gebäuden erneuert worden. Obwohl man sich für den Werkstoff Edelstahl entschieden hatte, traten schon nach circa einem Jahr zahlreiche Undichtigkeiten an Pressverbindungen auf. In mehreren Ortsterminen wurden Rohrabschnitte ausgebaut und für eine Untersuchung im IFS asserviert. Bisher hatten die Leckagen im Wesentlichen nur zu Ablagerungen an den Rohraußenseiten geführt. Leider sollte die Untersuchung zeigen, dass ein Austausch der gesamten Installation erforderlich wurde.</p>



<p>In einer Pressverbindung entsteht zwischen dem eingeschobenen Rohr und dem Fitting immer ein Spalt, der sich bis zum Dichtring mit Wasser füllt. Nachdem die Gutachterin die Verbindungen aufgetrennt hatte, zeigten sich in diesen Spalten zum Teil muldenförmige Materialabträge an den Rohraußenseiten. Stellenweise waren diese so weit fortgeschritten, dass das Rohr beim Auftrennen zerbrach. Besonders dort, wo vorher Dichtringe saßen, waren durch diese Materialverluste die Undichtigkeiten entstanden.</p>



<h2>Auf Chlorid reagiert Edelstahl sehr empfindlich</h2>



<p>Im Rasterelektronenmikroskop wurde ein Rohrstück im Bereich der muldenförmigen Korrosionsangriffe untersucht. Dabei nahm die Gutachterin auch eine Elementanalyse der Korrosionsprodukte vor. Hierbei fielen insbesondere Chloranteile auf. Auf dieses Element reagiert Edelstahl sehr empfindlich. Doch woher kam es? Die Analysen des Trinkwassers ergaben für Chlorid einen Wert von 168 mg/l. Dieser ist zwar als hoch zu bewerten, liegt aber unterhalb des für Trinkwasser zulässigen Maximalwertes von 250 mg/l. Es musste weitere Auslöser für die Korrosion geben.</p>



<h2>Ungünstigen Einfluss von langen Zeiträumen mit Stagnation</h2>



<p>Hinweise enthält die DIN EN 12502-4, in der die Einflussfaktoren für die unterschiedlichen Korrosionsarten an nichtrostenden Stählen aufgeführt sind. Neben der Begünstigung von Konzentrationselementen in Spalten wird hier auch auf die steigende Korrosionswahrscheinlichkeit mit zunehmendem Gehalt an Chlorid- Ionen und den ungünstigen Einfluss von langen Zeiträumen mit Stagnation hingewiesen&#8230;</p>



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		<title>Wartung durch eine Fachkraft: Absperrventile müssen regelmäßig betätigt werden</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wartung-durch-eine-fachkraft-absperrventile-muessen-regelmaessig-betaetigt-werden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wartung-durch-eine-fachkraft-absperrventile-muessen-regelmaessig-betaetigt-werden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 17:42:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als die Küche einer frisch renovierten Eigentumswohnung beinahe fertiggestellt war, kam es zum Schaden: Vor der Montage der Spülbeckenarmatur löste sich am Warmwassereckventil beim Schließen der Ventiloberkopf vom Gehäuse, und Wasser begann herauszuspritzen. Von der Küche aus ließ sich das Wasser nun nicht mehr abstellen. Die nächste Möglichkeit, die Schadenausweitung zu stoppen, lag im Keller. [&#8230;]</p>
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<p>Als die Küche einer frisch renovierten Eigentumswohnung beinahe fertiggestellt war, kam es zum Schaden: Vor der Montage der Spülbeckenarmatur löste sich am Warmwassereckventil beim Schließen der Ventiloberkopf vom Gehäuse, und Wasser begann herauszuspritzen.</p>



<p>Von der Küche aus ließ sich das Wasser nun nicht mehr abstellen. Die nächste Möglichkeit, die Schadenausweitung zu stoppen, lag im Keller. Doch bis das Absperrventil dort überhaupt gefunden wurde, war in der Wohnung bereits ein umfangreicher Wasserschaden entstanden.</p>



<h2>Inspektion gehört zum Betrieb</h2>



<p>Um einen Leitungswasserschaden zu begrenzen, muss die Wasserzufuhr bei Entdeckung der Leckage so schnell wie möglich abgestellt werden. Dafür ist es notwendig, dass die Absperrventile funktionstüchtig sind – und dass man überhaupt weiß, wo sich die entsprechende Armatur befindet.</p>



<p>Hersteller weisen gewöhnlich in den Gebrauchsanleitungen darauf hin, jede Armatur regelmäßig zu betätigen und auf ihre Funktion zu prüfen. Auch in der hierfür gültigen Norm DIN EN 806-5, „Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen: Wartung und Betrieb“, ist die regelmäßige Inspektion durch den Betreiber festgehalten. Was die Häufigkeit der Inspektion betrifft, gibt die Norm für die meisten Bestandteile der Trinkwasserinstallation ein Intervall von sechs Monaten oder einem Jahr vor. </p>



<p>„In Regionen mit sehr hartem Wasser kann es allerdings sinnvoll sein, die Gängigkeit der Armaturen häufiger zu prüfen“, sagt Dr. Thorsten Pfullmann, der im IFS die Fachverantwortung für die Untersuchung von Leitungswasserschäden trägt. Mit der Inspektion ist im Fall von Absperrarmaturen lediglich gemeint, sie einmal zu schließen und wieder zu öffnen, um zu sehen, ob die Armatur gängig ist&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Absperrventile-regemaessig-betaetigt.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Absperrventile-regemaessig-betaetigt.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Die hüpfende Waschmaschine war noch für den Transport gesichert – Kleine Nachlässigkeit ca. 70.000 Euro Schaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 16:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Bad]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Waschmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Wochen nach dem Aufstellen einer neuen Waschmaschine verursachte diese einen Wasserschaden von ca. 70.000 Euro. Als der Mieter nach Hause kam, standen in der gesamten Wohnung 3 bis 4 cm Wasser. Dabei hatte er die Maschine erst eine halbe Stunde zuvor eingeschaltet und die Wohnung dann verlassen. Besonders ärgerlich war der Umstand, dass das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Drei Wochen nach dem Aufstellen einer neuen Waschmaschine verursachte diese einen Wasserschaden von ca. 70.000 Euro. Als der Mieter nach Hause kam, standen in der gesamten Wohnung 3 bis 4 cm Wasser. Dabei hatte er die Maschine erst eine halbe Stunde zuvor eingeschaltet und die Wohnung dann verlassen. Besonders ärgerlich war der Umstand, dass das gesamte Mehrfamilienhaus gerade erst saniert worden war. Dabei wurden Wände und Böden im Trockenbau ausgeführt. Diese waren jetzt massiv beschädigt und mussten zum Teil erneuert werden.</p>



<p>Der Mieter beschrieb, dass die Waschmaschine auf der Frontseite lag und der Zulaufschlauch abgerissen war. Der IFS-Gutachter untersuchte die Maschine im Labor. Dabei stellte er fest, dass der Anschlussschlauch tatsächlich direkt an der Verschraubung zum Wasserhahn abgebrochen war. An der Frontseite fanden sich Beschädigungen, die plausibel auf ein Umfallen zurückzuführen waren. Was ebenfalls auffiel, waren die vier noch installierten Transportsicherungen.und Bedenken äußern müssen. </p>



<p>Nicht nur im Schadenbereich waren die Heizungsanschlüsse in dem Schülerwohnheim fehlerhaft ausgeführt. Das kleine Foto der ersten Abbildung zeigt einen Anschluss aus einem anderen Raum. Durch das Loch, das hier ins Linoleum geschnitten wurde, müsste die rote Dämmschicht bei korrekter Montage sichtbar sein. Der Gutachter wies nach der Untersuchung darauf hin, dass weitere Wasserschäden im gesamten Gebäude drohten.</p>



<h2>Waschmaschinentrommel war blockiert</h2>



<p>Die Trommel einer Waschmaschine ist beweglich aufgehängt, um Unwuchten z.B. durch große oder einseitig liegende Wäschestücke auszugleichen. Sie kann dann im Schleudergang unrund laufen, ohne diese Unwucht auf das Maschinengehäuse zu übertragen. Für den Transport ist diese bewegliche Aufhängung allerdings von Nachteil, da Maschinenteile beschädigt werden können. Deshalb blockieren die Hersteller die Trommel mit einer sogenannten Transportsicherung und weisen in der Bedienungsanleitung darauf hin, dass diese Sicherung vor der Inbetriebnahme unbedingt entfernt werden muss&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Waschmaschine-Transportsicherung-schaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Waschmaschine-Transportsicherung-schaden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Ventile können nach langen Nichtgebrauch verkleben, aber…</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ventile-koennen-nach-langen-nichtgebrauch-verkleben-aber/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ventile-koennen-nach-langen-nichtgebrauch-verkleben-aber</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2022 16:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser AG13]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer ein Ventil in einer Trinkwasserinstallation öffnet, erwartet eigentlich eine unmittelbare Reaktion – zum Beispiel den Austritt von Wasser. Was vielen nicht bekannt ist: Ventile können, wenn sie lange Zeit geschlossen waren, festkleben und sich erst mit zeitlichem Verzug öffnen. Wenn dann niemand mehr anwesend ist, kann das zu einem erheblichen Wasserschaden führen. Im hier [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer ein Ventil in einer Trinkwasserinstallation öffnet, erwartet eigentlich eine unmittelbare Reaktion – zum Beispiel den Austritt von Wasser. Was vielen nicht bekannt ist: Ventile können, wenn sie lange Zeit geschlossen waren, festkleben und sich erst mit zeitlichem Verzug öffnen. Wenn dann niemand mehr anwesend ist, kann das zu einem erheblichen Wasserschaden führen.</p>



<p>Im hier beschriebenen Fall wurde eine seit sechs Jahren leerstehende Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus renoviert. In diesem Zuge wurde auch eine neue Küche eingebaut. Als der Monteur den Geschirrspüler anschließen wollte, drehte er das vorhandene Geräteanschlussventil auf und stellte fest, dass aus dem offenen Spülmaschinenanschluss kein Wasser austrat. </p>



<p>Vermutlich dachte er, das Ventil sei defekt. Also installierte er in den darüber liegenden Zulauf zur Waschtischarmatur ein zusätzliches Geräteventil mit einem Anschluss für den Geschirrspüler. Leider versäumte er, den aufgedrehten Hahn am ursprünglichen Anschluss wieder zu schließen. Nur damit hätte er sichergestellt, dass der Ventilteller dauerhaft und fest an den Ventilsitz gepresst wird und das Ventil geschlossen bleibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-ventilII.jpg" alt="" class="wp-image-39652" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-ventilII.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-ventilII-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-ventilII-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/ifs-ventilII-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Das zerlegte Geräteanschlussventil im Labor Foto: <a href="https://www.ifs-ev.org/">www.ifs-ev.org</a>.</figcaption></figure>



<p>So kam es, wie es kommen musste: In der darauffolgenden Nacht löste sich die verklebte Dichtung aus dem Ventilsitz und gab den Weg für das Wasser frei. Zum Glück befand sich der Gebäudeeigentümer im Haus und wurde durch die Fließgeräusche aus der Wohnung geweckt. Er schaute schnell nach und konnte den Wasseraustritt durch Zudrehen des Ventils stoppen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Kuecheneinbau-Ventile-Verkleben.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Kuecheneinbau-Ventile-Verkleben.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ventile-koennen-nach-langen-nichtgebrauch-verkleben-aber/">Ventile können nach langen Nichtgebrauch verkleben, aber…</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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		<title>Noch bis September geht die Starkregensaison &#8211; auch wenn die Sonne scheint! &#8211; Jetzt durch Prävention Schäden begrenzen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/noch-bis-september-geht-die-starkregensaison-auch-wenn-die-sonne-scheint-jetzt-durch-praevention-schaeden-begrenzen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=noch-bis-september-geht-die-starkregensaison-auch-wenn-die-sonne-scheint-jetzt-durch-praevention-schaeden-begrenzen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2022 19:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG167]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Starkregen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch bis September geht erfahrungsgemäß die Starkregensaison. Spezielle Baumaßnahmen und Versicherungen bieten Wohnungsunternehmen Schutz. Wir sagen, worauf Sie jetzt achten sollten. Damit Sie nicht überrascht werden, nutzen Sie unseren Service und informieren Sie sich frühzeitig über bevorstehende Unwetter. Hier der Link zur aktuellen Unwetterwarnkarte vom DWD Die Starkregensaison hat begonnen. Noch bis September sind in [&#8230;]</p>
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<p>Noch bis September geht erfahrungsgemäß die Starkregensaison. Spezielle Baumaßnahmen und Versicherungen bieten Wohnungsunternehmen Schutz. Wir sagen, worauf Sie jetzt achten sollten.</p>



<p>Damit Sie nicht überrascht werden, nutzen Sie unseren Service und informieren Sie sich frühzeitig über bevorstehende Unwetter. <a href="https://schadenpraevention.de/naturgefahren/unwetterkarte/">Hier der Link zur aktuellen Unwetterwarnkarte vom DWD </a></p>



<p><strong>Die Starkregensaison hat begonnen</strong>. Noch bis September sind in ganz Deutschland heftige Niederschläge möglich, die schwere Schäden an Wohngebäuden anrichten können. Starke Regenfälle können Häuser bis zur Unbewohnbarkeit beschädigen, warnte erst kürzlich auch wieder der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (DGV). Zwei Dinge sind jetzt grundsätzlich wichtig:</p>



<ol><li>Schäden vorbeugen und begrenzen </li><li>Den Versicherungsschutz prüfen und anpassen </li></ol>



<p>Wohnungsunternehmen, die wissen möchten, wie hoch die Gefahr durch Starkregen und andere Naturgefahren für die Standorte Ihrer Gebäude überhaupt ist, hält der GDV zwei praktische Tools bereit: Der <a href="https://www.dieversicherer.de/versicherer/haus-garten/naturgefahren-check">Naturgefahren-Check</a> zeigt, wie teuer und schwerwiegend Naturgefahren in den jeweiligen Regionen Deutschlands sind. </p>



<p>Über den <a href="https://www.dieversicherer.de/versicherer/haus-garten/hochwasser-check">Hochwasser-Check</a> kann das Hochwasserrisiko ermittelt werden. Auch eine Risikoeinschätzung für Starkregen ist jetzt integriert. Dazu gibt es Tipps, welche Maßnahmen zum Schutz ergriffen werden sollten.</p>



<h2>Durch Prävention Schäden reduzieren </h2>



<p>Es sollte jetzt geprüft werden, wie wetterfest die eigenen Gebäude sind. Bestandsgebäude können gegen die Folgen von Starkregen und Hochwasser geschützt werden – zum Beispiel durch Rückstauklappen, die nachträglich eingebaut werden, durch Aufkantungen an Kellertreppen oder auch durch das Abdichten von Fenstern, Türen und Wänden. </p>



<p>Wer neu baut, sollte Schutzmaßnahmen direkt mit einplanen, um Schäden von vornherein zu verhindern. Das Risiko extremer Wetterereignisse wird künftig noch zunehmen – und jetzt wird der Gebäudebestand geplant, gebaut und saniert, der in der Zukunft den Folgen des Klimawandels begegnen muss. </p>



<p>Die Möglichkeiten, Gebäude zu sichern, sind bereits vielfältig. <strong>Hagelresistente Baumaterialien etwa schützen Dach und Fassade, begrünte Dächer</strong> fangen Regen auf, <strong>erhöhte Eingänge halten Hochwasser</strong> stand. Stichwort klimafittes Gebäude&#8230;</p>



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