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	<title>Raumplanung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Raumplanung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Neue Ideen, neues Bauland &#8211; Kaiserslautern: Fritz-Walter- Stadion wurde Mittelpunkt eines Stadtquartiers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 21:14:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lässt nicht nur das Fußballherz höherschlagen: In Kaiserslautern könnte das Fritz-Walter-Stadion schon bald den Mittelpunkt eines neuen Stadtquartiers bilden. Denn Teile der Flächen in und um die Sportarena können auch außerhalb der Spielzeiten gut genutzt werden – etwa zum Wohnen, Einkaufen und Arbeiten. Das deutschlandweit einzigartige Konzept ist für Vereine, Kommunen und Investoren äußerst verlockend. [&#8230;]</p>
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<p>Lässt nicht nur das Fußballherz höherschlagen: In Kaiserslautern könnte das Fritz-Walter-Stadion schon bald den Mittelpunkt eines neuen Stadtquartiers bilden. Denn Teile der Flächen in und um die Sportarena können auch außerhalb der Spielzeiten gut genutzt werden – etwa zum Wohnen, Einkaufen und Arbeiten. Das deutschlandweit einzigartige Konzept ist für Vereine, Kommunen und Investoren äußerst verlockend. </p>



<p>Das Frankfurter Team des auf Bau und Immobilen spezialisierten Beratungsunternehmens Drees &amp; Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart erarbeitete einen Masterplan für das neue Viertel am Betzenberg. Die weitere Quartiersentwicklung erfolgt unter anderem über Workshops und Veranstaltungen für Bürger:innen.</p>



<p>Mit den umgestalteten Nutzungsmöglichkeiten des Fritz-Walter-Stadions könnte bald ein multifunktionaler Stadtteil auf dem Betzenberg entstehen, der die Spielstätte in jeder Hinsicht bereichert. „Tradition braucht Zukunft. Mit der erweiterten Nutzung des Stadionareals könnten wir einen Platz schaffen, an dem nicht nur der FCK, sondern auch das Leben spielt“, sagt Dr. Klaus Weichel, Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern. Nach den vorläufigen Plänen der Stadt enthält der Bereich rund um das Stadion Wohnanlagen mit Einrichtungen für Senioren, eine Kindertagestätte und ein Ärztehaus. Bewegung spielt weiterhin eine wichtige Rolle: Ein „Haus des Sports“ soll Raum für Physiotherapie, Sportschulen, Vereine, eine Sport- Akademie sowie Veranstaltungen bieten. </p>



<p>Auch ein Rehazentrum oder eine Yogaschule sind in der Einrichtung möglich. Gegenüber dem Stadion sind Veranstaltungsflächen, ein Hotel und ein Spa geplant. Genauso sind Büroräume, Hochgaragen und Gastronomien im neuen Viertel vorgesehen. Geschosswohnungen und Stadtvillen sollen Wohnraum am Quartiersrand bieten. Moderne Co-Working-Spaces und Start-up-Locations könnten in der Südtribüne oder im Logenturm direkt am Stadion realisiert werden. Zusätzliche Containermodule ermöglichen eine kurzfristige und günstigere Nutzung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="750" height="415" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Wowi-technik-ag-121-karlsruhe-neues-bauland-2.jpg" alt="" class="wp-image-38938" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Wowi-technik-ag-121-karlsruhe-neues-bauland-2.jpg 750w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Wowi-technik-ag-121-karlsruhe-neues-bauland-2-300x166.jpg 300w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption>Platz für kreative Ideen: Mit dem Umbau entstehen Räume für Start-ups direkt am Stadion. ©Drees &amp; Sommer SE</figcaption></figure>



<p>„Das Fritz-Walter-Stadion bietet viele ungenutzte Räume und Flächen, vor allem in der Ost- und Südtribüne, die auch den Spielbetrieb und die Zuschauerränge in keiner Weise tangieren“, bemerkt der Oberbürgermeister. Dr. Stefan Weiler, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Stadt und Landkreis Kaiserslautern (WFK), erklärt: „Wenn wir die Zukunft nach Kaiserslautern holen wollen, dann brauchen wir attraktive Räume für kreative Ideen. Deshalb ist das Stadion das optimale Zuhause für junge Unternehmen und das Areal bietet Möglichkeiten für Wohnraum. Ein Stadion ist kein Gebäude wie jedes andere. Mit diesem Umbaukonzept positioniert sich die Stadt als echter Innovationsträger.“</p>



<h2>Lebhafte Quartiere kurbeln die Wirtschaft an</h2>



<p>Die vorgesehenen Stadtentwicklungsmaßnahmen in und um das Stadion beleben nach deren Umsetzung den Betzenberg nicht nur, sondern stellen auch die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des Stadions sicher und entlasten die Kommune finanziell. Thomas Hengen, Geschäftsführer Sport beim 1. FC Kaiserslautern, sagt: „Allein Corona hat gezeigt, dass eine zu große wirtschaftliche Abhängigkeit von den Zuschauerzahlen im Stadion die Vereine wirtschaftlich unter Druck setzen kann&#8230;</p>



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<p></p>
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		<title>In Grätzln denken ist die Zukunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 19:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war schon einmal „in“ – und es ist wieder „in“: in Grätzln denken, weg von Einzelprojekten hin zu Stadtteilquartieren, die mehr als nur Wohnraum bieten. Für den Bauträger Wien-Süd ist das Denken in Grätzln ein ganz normaler Planungsansatz.GISELA GARY Wohnbauforscher predigen es schon lange: Für die soziale Durchmischung in einem neuen Stadtteil ist ein [&#8230;]</p>
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<p>Es war schon einmal „in“ – und es ist wieder „in“: in Grätzln denken, weg von Einzelprojekten hin zu Stadtteilquartieren, die mehr als nur Wohnraum bieten. Für den Bauträger Wien-Süd ist das Denken in Grätzln ein ganz normaler Planungsansatz.<br>GISELA GARY</p>



<p>Wohnbauforscher predigen es schon lange: Für die soziale Durchmischung in einem neuen Stadtteil ist ein möglichst breites und ausgewogenes Angebot an Wohnungen und Infrastruktur erforderlich. Das bedeutet einen Mix an leistbaren Wohnungen, Sonderwohnformen wie begleitetes Wohnen, Wohngemeinschaften, Studentenwohnungen, Kurzzeitwohnungen und Eigentumswohnungen. Die Wohnform reicht im Idealfall vom Reihenhaus bis zum „Penthouse“. Auch in der Vertragsausbildung ist eine Diversität von Miete und Eigentum sowie gefördert und frei finanziert erforderlich. </p>



<p>Ganz entscheidend ist auch, dass die Infrastruktur passt – also soziale und kulturelle Einrichtungen für Jung und Alt, Nahversorgung, Gewerbe und ein attraktives Freiflächenangebot. Ein Grätzl erfüllt im Idealfall all diese Aspekte. „Aufgrund des langen Zeithorizonts einer Stadtentwicklung ist eine fundierte Grundlagenaufbereitung und eine sensible, vorausschauende Analyse der zukünftigen Bedürfnisse und Entwicklungen gefragt“, meint Christof Anderle von der Projektentwicklung der Wien-Süd.</p>



<h2>Qualitätsvorsprung geschafft</h2>



<p>Die „Wien-Süd“ zählt zu jenen Bauträgern, die in puncto Stadtteil-Denken eine Vorreiterrolle hat. Bereits sehr früh wurde umfassend gedacht, geplant und umgesetzt. Entscheidend für diesen Qualitätsvorsprung waren u. a. die Kooperation mit Institutionen wie dem „Fraunhofer Institut für Bauphysik“ Anfang der 1990er-Jahre. Die Zusammenarbeit mit der „Universität für Bodenkultur Wien“, der „Technischen Universität Wien“ oder der „Donauuniversität Krems“ hielten die Planer der Wien-Süd technisch und soziologisch am Laufenden und so spürte der Bauträger Trends auf, bevor sie als solche breit erkannt wurden. </p>



<p>Ein Erfolgsbeispiel ist die Umsetzung der „Biotope City Wienerberg“. Ein neuer Stadtteil, der sich selbst als Gartenstadt des 21. Jahrhunderts versteht und mit einem umfassenden Begrünungskonzept, einer Nutzungsvielfalt und einem Freiflächenangebot auf die zunehmende Verstädterung und den Klimawandel reagiert. „Das vielfältige Angebot an Freiflächen und Infrastruktur wird von einem Quartiersmanagement begleitet und soll die Bildung einer ‚Neighbourhood‘ nachhaltig unterstützen“, erläutert Anderle. Das IBA-Projekt Biotope City Wienerberg gilt als Vorbild für die Entwicklung von Stadtquartieren.</p>



<p>Das Gebiet „In der Wiesen“ im 23. Bezirk mit seinen teilweise noch immer brachliegenden Arealen bot schon bisher ausreichend Platz für die nachhaltige Stadtentwicklung. Auch hier punktet die Wien-Süd mit ihren Projekten. </p>



<p>Ein mehrfacher Gewinn, wie Anderle meint: „In einem infrastrukturell sehr gut aufgeschlossenen Bereich der Stadt, mit hohem Naherholungswert, werden Flächen für das erforderliche Wachstum der Stadt in einer für das Umfeld verträglichen Geschwindigkeit mobilisiert. Begonnen entlang der Anton- Baumgartner-Straße über ,In der Wiesen Süd‘ und ,In der Wiesen Ost‘ bis zur Rösslergasse – und das Potenzial für die Zukunft in diesem Grätzl ist noch enorm.“</p>



<h2>Verdichtung als Ansatz</h2>



<p>Anderle bricht eine Lanze für Verdichtung: „Das ist aus meiner Sicht der beste Weg, um den Flächenverbrauch einzudämmen. Dazu zählt die Umnutzung von Gewerbe- und Industriebrachen ebenso wie die Nachverdichtung bestehender Strukturen durch Mobilisierung ungenutzter Bauplätze, die Aufstockung oder der Dachbodenausbau. Jede Wohnung, die in einer funktionierenden Infrastruktur zusätzlich errichtet wird, stärkt und belebt das bestehende Grätzl und die regionale Wirtschaft und reduziert den Flächenverbrauch in neu zu erschließenden Gebieten und das damit verbundene Mobilitätsbedürfnis.“ &#8230;</p>



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		<title>Entdeckung des Orts als integraler Bestandteil des Entwurfs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 18:49:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lina Streeruwitz und Bernd Vlay prägen mit städtebaulichen Leitbildern und Wohnbauten nicht nur das wachsende Wien, sondern sind längst auch außerhalb der Landesgrenzen erfolgreich. Ein Einblick in ihre aktuellen Projekte und die Bedeutung des Genius Loci für ihre Entwürfe in ihrem neuen Büro im Atelierhaus C21 im Wiener Sonnwendviertel.FRANZISKA LEEB Ihr habt beide im akademischen [&#8230;]</p>
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<p>Lina Streeruwitz und Bernd Vlay prägen mit städtebaulichen Leitbildern und Wohnbauten nicht nur das wachsende Wien, sondern sind längst auch außerhalb der Landesgrenzen erfolgreich. Ein Einblick in ihre aktuellen Projekte und die Bedeutung des Genius Loci für ihre Entwürfe in ihrem neuen Büro im Atelierhaus C21 im Wiener Sonnwendviertel.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p><em>Ihr habt beide im akademischen Kontext in Lehre und Forschung gearbeitet, seid international gut vernetzt und habt euch in unterschiedlichen Konstellationen an Wettbewerben beteiligt, ehe ihr mit dem eigenen Büro eine angesehene Position im Wohn- und Städtebau erreichen konntet. Inwiefern hat euch der akademische und internationale Diskurs Selbstvertrauen und Routine für eure aktuellen Realisierungen gegeben?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Diskursive macht nie sicher. Erst recht nicht, sobald man mit Realitäten konfrontiert ist, die viel banaler, härter und pragmatischer sind als die Theorie. Wenn man aber all die Gedanken mit sich herumträgt, entsteht eine Reibung mit der Wirklichkeit. Das ist es, was uns produktiv hält.</p><cite>Lina Streeruwitz</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Enric Miralles hat vor etwa 30 Jahren bei einem Vortrag im HdA Graz die Frage nach seiner Entwurfsmethode damit beantwortet, dass es seine Methode sei, bei jedem Projekt von null zu beginnen. So bleibt man wach und offen.</p><cite>Bernd Vlay</cite></blockquote>



<p><em>Mit eurem Wettbewerbsbeitrag für das städtebauliche Leitbild am Wiener Nordbahnhof-Areal habt ihr 2014 mit dem Konzept der Freien Mitte ein Projekt vorgelegt, das sich über vieles hinwegsetzte, was die Ausschreibung vorgab und habt gewonnen. Wie konnte es gelingen, das Leitbild gut über die Jahre zu bringen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Daran, dass die Freie Mitte überhaupt gebaut wurde, haben die vielen begleitenden Veranstaltungen in der Nordbahnhalle großen Anteil. Die Bauträger der umliegenden Baufelder waren eingebunden, erkannten den Wert dieser großen freien Fläche und konnten deren Stärken auch den Verantwortlichen in der Stadt vermitteln. </p><p>Das Genossenschaftsprojekt HausWirtschaft oder unser nutzungsoffener Loft-Flügel sind Projekte, die sich aus dem Genius Loci der Nordbahnhalle entwickeln konnten.</p><cite>Streeruwitz</cite></blockquote>



<p><em>In vielen Stadtentwicklungsgebieten wird die Geschichte oft negiert. Wäre die Arbeit mit dem, was vorhanden ist oder war, nicht wichtig, um einem Quartier Identität zu geben?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, das ist ein wichtiges Thema. Es ist immer ein Abenteuer, als Archäologen der möglichen Zukunft des Orts den Genius Loci zu entdecken. Es geht nicht darum, den Ort in seiner Erscheinung zu erhalten. Uns interessiert es, in die Tiefen der Lesekunst zu gehen, um zu erkennen, was man aus dem Bestand herausholen kann. Die Entdeckung des Orts ist integraler Bestandteil des Entwurfs und mindestens so spannend wie das Entwerfen selbst.</p><cite>Vlay</cite></blockquote>



<p><em>Mittlerweile lassen sich Politiker gern in der Freie Mitte ablichten. Das tut doch gut, wenn ein Projekt die Akzeptanz findet?</em> &#8230;</p>



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		<item>
		<title>Supergrätzl als Blaupause für die urbane Transformation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 14:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwammstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Versiegelung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Städte sind der Kristallisationspunkt, an dem die gesteckten Klimaziele gesellschaftlich wie baulich verhandelt und umgesetzt werden müssen. Entscheidungsträger stehen in der Pflicht, die Folgewirkungen eines Projekts faktisch zu untersuchen, den öffentlichen Diskurs zu suchen und gezielt Fragen zu stellen, um negative Effekte im Vorfeld zu reduzieren. Wie wirkt sich das Projekt auf das lokale Klima [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Städte sind der Kristallisationspunkt, an dem die gesteckten Klimaziele gesellschaftlich wie baulich verhandelt und umgesetzt werden müssen. Entscheidungsträger stehen in der Pflicht, die Folgewirkungen eines Projekts faktisch zu untersuchen, den öffentlichen Diskurs zu suchen und gezielt Fragen zu stellen, um negative Effekte im Vorfeld zu reduzieren. Wie wirkt sich das Projekt auf das lokale Klima aus? Wird neuer Verkehr erzeugt? Wie wird der öffentliche Raum verteilt?<br>STEFAN SEER, NIKOLAS NEUBERT</p>



<p>Die Stadtplanungskonzepte der letzten Jahre organisieren den städtischen Raum und die Mobilität auf menschlicher Ebene radikal neu. Sie erobern den öffentlichen Raum zurück und schaffen gleichzeitig innovative Flächennutzungsmaßnahmen zur Klimawandelanpassung. Trotz einer Vielzahl von nachhaltigen Ansätzen mit nachweisbarem Potenzial, wie beispielsweise der Schwammstadt, bleibt deren Umsetzung meist vereinzelt oder wird von wirtschaftlichen oder politischen Interessen zerfahren. Wird sich das Konzept des Supergrätzls dort einreihen?</p>



<h2>Transformative Flächenpotenziale</h2>



<p>Das Konzept ist „in“, ob Superblock (Barcelona), Superbüttel (Hamburg) oder Kiezblock (Berlin). Auf den ersten Blick unterscheidet das Konzept nicht viel von Verkehrsberuhigungsagenden der 1980er. Doch die Ausgangslage heute ist weitaus herausfordernder – der Pkw-Verkehr hat zugenommen, Onlineshopping schlägt sich in Lieferverkehren wieder und zugleich werden öffentliche Räume für den sozialen Zusammenhalt und ein verbessertes Stadtklima gefordert. Betrachtet man die Umsetzungen der Supergrätzl, wird deutlich, ein einheitliches Konzept oder eine Definition gibt es nicht. </p>



<p>Der Deal ist bestechend wie einfach: Man tausche Verkehrsflächen für den motorisierten Individualverkehr gegen öffentlichen Raum mit mehr Lebensqualität im direkten Wohnumfeld. Dabei werden Verkehrsflächen zwischen mehreren Wohnblöcken in Aufenthalts- und Langsamverkehrsflächen umgewandelt und der Durchgang des motorisierten Individualverkehrs unterbunden.</p>



<p>Um die Anwendbarkeit der Supergrätzl in Europa zu beschleunigen, erforscht das AIT Austrian Institute of Technology (AIT), wie das Konzept als politische und planerische Strategie für eine transformative städtische Anpassung validiert, internationalisiert und erweitert werden kann. So hat man am Beispiel der Stadt Wien geeignete Quartiere für ein Supergrätzl identifiziert. </p>



<p>Es wurde aufgezeigt, welche Reduktion des Energieverbrauchs und der mobilitätsbezogenen Treibhausgasemissionen zu erwarten sind und welche transformativen Flächenpotenziale zur Umgestaltung des öffentlichen Straßenraums zur Steigerung der Lebensqualität zur Verfügung stehen. Daran arbeiten beim AIT multidisziplinäre Teams aus Stadt- und Mobilitätsexperten, Freiraum- und Klimaplaner sowie Verhaltensforscher und Moderatoren.</p>



<h2>Gebauter Klimaschutz</h2>



<p>Konsequent umgesetzt sind Superblocks gebauter Klimaschutz. Für solche komplexen Transformationsprozesse braucht es politischen Mut und multidisziplinäre Expertise. Viele der Ziele bedeuten neben wahrgenommenen Verbesserungen auch konkrete Verhaltensänderungen und damit Konflikte&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Supergraetzl-als-Blaupause-fuer-die-urbane-Transformation.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Supergraetzl-als-Blaupause-fuer-die-urbane-Transformation.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p>  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Praxis urbanen Flutschens, eine Gebrauchsanweisung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 13:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklung eines Quartiers ist ein langer Prozess. Eine Bürgerbeteiligung bremst Projekte häufig, aber dafür entstehen bedarfsorientierte Konzepte. Erste Erfahrungen zeigen, in partizipativ entwickelten Projekten steigen sowohl Identifikation als auch soziale und urbane Resilienz.WOJCIECH CZAJA „Natürlich hat die Gstätten so nicht bleiben können“, sagt Lina Streeruwitz, „und natürlich braucht es einen Veränderungsprozess, um den Freiraum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Entwicklung eines Quartiers ist ein langer Prozess. Eine Bürgerbeteiligung bremst Projekte häufig, aber dafür entstehen bedarfsorientierte Konzepte. Erste Erfahrungen zeigen, in partizipativ entwickelten Projekten steigen sowohl Identifikation als auch soziale und urbane Resilienz.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>„Natürlich hat die Gstätten so nicht bleiben können“, sagt Lina Streeruwitz, „und natürlich braucht es einen Veränderungsprozess, um den Freiraum nach Bauvorschrift und geltender Norm zu planen. Dennoch war unser Ziel von Anfang an, möglichst viel Wildnis zu erhalten.“ Der erste Teil der sogenannten „Freien Mitte“ auf dem Areal des aufgelassenen Wiener Nordbahnhofs ist bereits fertiggestellt – mit Trockenwiesen, schütteren Staudenflächen und jeder Menge Silberpappeln. </p>



<p>Mit einer Fläche von 93.000 Quadratmetern – rund die anderthalbfache Fläche des Wiener Stadtparks – entsteht hier in den kommenden Jahren nicht nur Wiens größter Neubaupark, sondern auch ein nahezu naturbelassenes Habitat für Mensch, Fauna und Flora. Dass es überhaupt so weit kommen konnte, ist einer offenen Bürgerbeteiligung zu verdanken. In Zusammenarbeit mit Land in Sicht und Agence Ter führte das Studio Vlay Streeruwitz ab Herbst 2013 einen monatelangen Partizipationsprozess durch und lud Menschen aus der Umgebung dazu ein, in Workshops die städtebauliche Konfiguration der Freien Mitte zu planen. </p>



<p>Künftige und bestehende Mieter sowie Gewerbetreibende aus den umliegenden Grätzln konnten ihre Wünsche äußern und die Gebäudemassen und Freiflächen nach eigenen Vorstellungen verteilen. Am Ende siegte eine Art demokratisch sinnvollste Schnittmenge aus Natur, Mobilität und immobilienwirtschaftlichem Verwertungsdruck.</p>



<p>„In so einem Beteiligungsprozess poppen immer wieder auch Ideen auf, die unrealistisch oder nicht wirklich relevant sind“, meint Streeruwitz. „Aber dafür gibt es auch viele Impulse und Planungsvorgaben, die wir als Ortsfremde in dieser Art und Intensität wahrscheinlich nicht am Radar gehabt hätten.“ Als Beispiel nennt die Stadtplanerin die Anlegung von begrünten Vorgärten in der namentlich ohnedies schon aussagekräftigen Vorgartenstraße. Die Ideen der Bewohner wurden verfolgt und umgesetzt. Bis 2028 soll die Stadtwildnis am Nordbahnhof-Areal fertiggestellt werden.</p>



<h2>Neue Wohnformen</h2>



<p>„Den Ursprung von Bürgerbeteiligungsprozessen auf urbaner Ebene“, sagt Raimund Gutmann, Senior-Partner wohnbund consult „findet man in Wien in den Siebzigerjahren – und zwar im Planquadrat im 4. Bezirk. Die ersten Gespräche dazu fanden 1973 statt, die Umsetzung in Form von Hofzusammenlegungen zu einer 5.000 Quadratmeter großen Parklandschaft erfolgte 1977.“ Gutmann selbst ließ sich von diesem Projekt inspirieren: Sein erster urbaner Partizipationsprozess, erinnert er sich, war kurz darauf die Wohnhaus anlage Forellenweg in Salzburg, ein vom damaligen Bautenministerium in Auftrag gegebenes Forschungsprojekt inmitten von 350 Wohnungen. </p>



<p>„Viel euphorische Aufbruchstimmung, viel Aufwand über drei Jahre, hunderte Beteiligte“, sagt Gutmann. „Aber es hat sich ausgezahlt. Wir haben nicht nur neue Wohnformen definiert, sondern auch wertvolle Infrastrukturen für den ganzen Stadtteil geschaffen.“ Ähnliche Erfahrungen machte er Jahre später auch in der solarCity Linz und im Stadtwerk Lehen in Salzburg. „Partizipation bedeutet Dialog, Wahrnehmung von Sichtweisen und im Idealfall Berücksichtigung unterschiedlicher Milieus – und mit alledem ist die Einbindung von Bürgern immer auch ein Mittel zur Identifikation und somit ein wichtiges Element sozialer und urbaner Resilienz.“ </p>



<p>An genau diesem Begriff aber stoßen sich heute viele Experten. „Ich halte das Wort Bürgerbeteiligung für sehr problematisch, weil es viel voraussetzt“, sagt Sonja Gruber, die früher bei PlanSinn gearbeitet hat und heute als selbstständige Konsulentin vor allem für Beteiligungsarbeit und soziale Nachhaltigkeit im Wohnbau tätig ist. „Umso wichtiger sind für mich daher die Meinungen und Bedürfnisse jener Menschen, die eben nicht wählen dürfen oder die keinen offiziellen Status besitzen. Sie bringen oft wichtige Erfahrungen mit ein.“</p>



<h2>Sozialräumliche Analyse</h2>



<p>Dass sich der Einfluss von sozial schwächeren Gruppen in einem Prozess niederschlagen und zu mitunter unerwarteten Ergebnissen führen kann, beweist das Projekt „Reumädchenplatz“ am Reumannplatz in Wien-Favoriten. Auf Basis einer sozialräumlichen Analyse, bei der auch Mädchen, Jugendliche und Migrantinnen einbezogen wurden, entstand ein sehr feines, sensibles, emanzipiertes Projekt, das die Gebietsbetreuung in Zusammenarbeit mit der lokalen Agenda 21 realisierte: Der gesamte Platz wurde umgebaut, gleich neben dem famosen Eissalon Tichy entstand eine mit Bänken eingefasste „Mädchenbühne“, die mit jungen Frauen geplant und gebaut wurde und von einem ganzjährigen Bespielungsprogramm begleitet wird&#8230;</p>



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		<title>Wasser, Luft und Radwege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 12:33:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwammstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Versiegelung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwammstadt, Raumordnung und smarte Mobilität: Es gibt viele Methoden, um die Vorherrschaft von Asphalt und Versiegelung zu beenden, das Klima zu schützen und den Menschen möglichst viel öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.MAIK NOVOTNY Simone de Beauvoir bekommt ein Facelifting: Der nach ihr benannte Platz im Seeparkquartier der Seestadt Aspern wurde seit seiner Fertigstellung arg [&#8230;]</p>
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<p>Schwammstadt, Raumordnung und smarte Mobilität: Es gibt viele Methoden, um die Vorherrschaft von Asphalt und Versiegelung zu beenden, das Klima zu schützen und den Menschen möglichst viel öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Simone de Beauvoir bekommt ein Facelifting: Der nach ihr benannte Platz im Seeparkquartier der Seestadt Aspern wurde seit seiner Fertigstellung arg gezaust: zu viel Asphalt, zu wenig Grün, eine sengende Hitzeinsel im Sommer. Nicht ganz zu Unrecht, denn der siegreiche Wettbewerbsentwurf stammte aus einer Zeit, in der die Klimadebatte noch nicht die heutige Dringlichkeit angenommen hatte. Jetzt wird der noch neue Bodenbelag teilweise wieder aufgestemmt und die „große Hitzeinsel entschärft und begrünt“, wie es Anfang Februar aus dem Büro der zuständigen Stadträte hieß. 25 neue XXLBäume, 1.000 Quadratmeter neue Stauden- und Gräserbeete, ein großes Wasserspiel und 13 neue Wasserquellen werden das Mikroklima und die Optik auffrischen. </p>



<p>Dabei war die Seestadt Aspern eigentlich ein Musterschüler des städtischen Mikroklimas, denn hier wurde von Anfang an auf das Schwammstadtprinzip gesetzt (siehe Infokasten), das von den Landschaftsplanern 3:0 für Aspern maßgeschneidert wurde. Dieses Prinzip gibt den Stadtbäumen einen großen Wurzelraum, in dem Regenwasser gespeichert wird, damit sie sich auch bei großer Hitze und langer Trockenheit ausreichend mit Wasser versorgen können.</p>



<h2>Gekühlte Hitzeinseln</h2>



<p>Die Bodenversiegelung zu minimieren und Freiräume nicht mehr als Nebenschauplatz des Bauens zu betrachten: Dies ist heute nahezu selbstverständlich geworden. Auch bei hochverdichteten Projekten im geförderten Wohnbau. So wird der Lebenscampus Wolfganggasse auf dem Areal der ehemaligen Badner-Bahn-Remise in Wien- Meidling (Bauträger Neues Leben und WBV-GPA, Planung von Gerner Gerner Plus Architekten, M &amp; S Architekten, Yewo Landschaftsarchitekten) eine „Remisenpromenade“ mit begrünten Gartenterrassen, Hochbeeten, Liegewiese und Kleinkinderspielplatz aufweisen, eine begrünte Fassade soll die urbane Hitzeinsel kühlen.</p>



<p>Nicht nur in Wien, auch in kleineren Gemeinden ist der Umgang mit der Ressource Boden inzwischen ganz oben auf der Agenda. In den Planungen für den öffentlichen Raum fließen neueste Erkenntnisse zur Mobilität und Ökologie ein. Die vier mit dem Land- Luft-Baukultur-Gemeindepreis 2021 ausgezeichneten Gemeinden Mödling, Feldkirch, Götzis und Thalgau verfolgen alle eine nachhaltige Ortsentwicklung, und auch die mit dem Sonderpreis „Boden g’scheit nutzen“ ausgezeichneten Initiativen haben clevere Methoden gegen den Flächenfraß gefunden. </p>



<p>Der Verein Bodenfreiheit in Vorarlberg kämpft mit dem Ankauf kleiner Grünlandstreifen gegen ausufernde Gewerbegebiete, die von mehreren Bürgermeistern gestartete Initiative vau | hoch | drei revolutionierte eigenhändig die Vorarlberger Raumplanung: Seit März 2019 hat neues Bauland ein Ablaufdatum, ein Bodenfonds und die Widmungskategorie „Vorbehaltsflächen für gemeinnützigen Wohnbau“ wurden eingerichtet. „Der Anlass war die zunehmende Bodenhortung durch einige Ländle-Oligarchen und ein zu geringes Maß an Mobilisierung von Bauflächen“, erklärt Raumplaner und V3-Mitglied Markus Aberer.</p>



<h2>Flächenfraß stoppen</h2>



<p>Dass diese Signale ganz oben angekommen sind, zeigt eine wichtige Weichenstellung auf Bundesebene, die im Oktober 2021 erfolgte. Die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) beschloss das Raumordnungskonzept 2030, welches die Raumplanung der nächsten zehn Jahre definieren wird, wie auch die erste österreichweite Bodenschutzstrategie. Ziel ist, dass die Strategie binnen eines Jahres im Rahmen der ÖROK im Einvernehmen von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden zur politischen Beschlussfassung vorgelegt wird&#8230;</p>



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		<title>Agil denken für räumlichen Mehrwert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 19:22:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Dietrich &#124; Untertrifaller Architekten wird von anderen Branchen gelernt und proaktiv in Sachen ökonomischer Wohnbau geforscht. Von Maria Megina, Partnerin im Wiener Büro, und Much Untertrifaller wollten wir wissen, an welchen Schrauben zu drehen wäre und welche Wohnbauthemen das Büro aktuell beschäftigen.FRANZISKA LEEB Der Wohnhausbau war bei dem Architekturbüro, gegründet 1994 in Bregenz, von [&#8230;]</p>
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<p>Bei Dietrich | Untertrifaller Architekten wird von anderen Branchen gelernt und proaktiv in Sachen ökonomischer Wohnbau geforscht. Von Maria Megina, Partnerin im Wiener Büro, und Much Untertrifaller wollten wir wissen, an welchen Schrauben zu drehen wäre und welche Wohnbauthemen das Büro aktuell beschäftigen.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Der Wohnhausbau war bei dem Architekturbüro, gegründet 1994 in Bregenz, von Anfang an ein Thema. Zunächst vornehmlich in Vorarlberg, mittlerweile längst international und im großen Maßstab, oft, aber nicht immer, in Holz. In Wien, wo das Büro aus Anlass der Erweiterung der Stadthalle seit 2004 ansässig ist, zählt es mittlerweile zu den wichtigsten Akteuren im Wohnbau und profitiert dabei auch von internationalen Erfahrungen. Weitere Niederlassungen bestehen in St. Gallen (seit 2005), Paris und München (beide seit 2016) – eine gute Basis für einen reflektierten Blick über den nationalen Tellerrand hinaus.</p>



<p><em>Welche Tendenzen und Problemfelder beobachtet ihr im Wohnbau national und international?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die Raumplanungfindet anderswo auf einem höheren Niveau statt. In Österreich fehlt meiner Meinung nach der Draht zur Architektur, und umgekehrt kümmern sich auch durchaus renommierte Kollegen nur ungern um Zusammenhänge.</p><cite>Much Untertrifaller</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Man muss allerdings den Unterschied zwischen Österreich allgemein und Wien sehen. Quartiersentwicklung wird in Wien seit etwa zehn Jahren ambitioniert und interdisziplinär betrieben. Wir sind dankbar, dass es Wettbewerbe gibt und man hier einen architektonischen Diskurs auch im Wohnbau führen kann. Natürlich gibt es noch zu erschließende Potenziale.</p><cite>Maria Megina</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Lob muss man allerdings auf den geförderten Wohnbau einschränken. Was die gewerblichen Bauträger implantieren, ist zum Teil haarsträubend banal. In Frankreich werden die genauso an die Kandare genommen wie die Gemeinnützigen.</p><cite>Untertrifaller</cite></blockquote>



<p><em>Wovon ist es abhängig, wie sich ein Quartier entwickelt?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Von der Ambition der Bauträger und von den künftigen Akteuren. Man sollte seitens der Stadt aber schon vor der Widmung überlegen, für wen der Stadtteil da sein soll, wer potenzielle Träger, nicht nur im Wohnbau, sondern auch von gewerblicher Seite her, sein könnten. Das bleibt oft an den Planergemeinschaften hängen.</p><cite>Maria Megina</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wobei ich finde, dass wir Architekten dieser Programmierung ein Stück entgegengehen sollten. Wir dürfen uns nicht damit zufriedengeben, vorgekaute Konzepte abzuarbeiten, sondern können und müssen unseren Beitrag leisten, bevor das Ganze in Raum gegossen wird.</p><cite>Untertrifaller</cite></blockquote>



<p><em>Ein konkretes Beispiel?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ganz intensiv haben wir das beim Quartier Gastgebgasse im 23. Bezirk getan, das derzeit in Bau ist: Um eine ehemalige Sargfabrik, die in den letzten Jahren zu einem Ort für niederschwellige Kulturangebote geworden ist, entsteht geförderter Wohnbau und ein Bildungscampus. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit Schenker Salvi Weber, rund 430 Wohnungen zu erstellen und an der Schnittstelle von Kultur und Wohnen zu vermitteln. </p><p>Dazu haben wir art:phalanx als Programmatiker hinzugeholt, die ein Kunst- und Kulturkonzept erarbeitet haben. Ein wichtiger Baustein ist das Atelierhaus. Ein zweiter ist das Freihalten der Erdgeschoße von privatem Wohnen. Wir haben darauf geachtet, dass etwas Robustes, Kleinsegmentiertes entsteht, wo sich vieles entwickeln kann. Falls ein Akteur ausfällt, kommt ein anderer nach. Es ist schon eine Adresse und eine funktionierende Gemeinschaft da, darauf kann man aufbauen.</p><cite>Maria Megina</cite></blockquote>



<p><em>Werden solche Herangehensweisen in Zukunft mehr Bedeutung haben?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Agil-denken-fuer-raeumlichen-Mehrwert.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Agil-denken-fuer-raeumlichen-Mehrwert.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Freiraum und Zwischenraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 22:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zugang zu Grün- und Freiräumen im Wohnumfeld trägt unbestritten wesentlich zur Lebensqualität bei. Dabei ist Quantität kein Nachteil, Qualität aber ganz entschieden von Vorteil – für das soziale Miteinander, das Klima und die Gesundheit&#8230;</p>
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<p>Der Zugang zu Grün- und Freiräumen im Wohnumfeld trägt unbestritten wesentlich zur Lebensqualität bei. Dabei ist Quantität kein Nachteil, Qualität aber ganz entschieden von Vorteil – für das soziale Miteinander, das Klima und die Gesundheit&#8230;</p>



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		<title>Der Traum vom grünen Raum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie frei und naturnah wohnt es sich in den Wiener Stadterweiterungsgebieten? Ein Ausflug in die Seestadt, auf das ehemalige Nordbahnhof-Areal sowie in den kürzlich eröffneten Wildgarten in Wien- Meidling.WOJCIECH CZAJA Vor wenigen Wochen eröffnete Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál – nach dem Barbara-Prammer-Hof in Oberlaa – den zweiten Wiener Gemeindebau „Neu“. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnten [&#8230;]</p>
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<p>Wie frei und naturnah wohnt es sich in den Wiener Stadterweiterungsgebieten? Ein Ausflug in die Seestadt, auf das ehemalige Nordbahnhof-Areal sowie in den kürzlich eröffneten Wildgarten in Wien- Meidling.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Vor wenigen Wochen eröffnete Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál – nach dem Barbara-Prammer-Hof in Oberlaa – den zweiten Wiener Gemeindebau „Neu“. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnten die 123 Wohnungen im Meidlinger Wildgarten (Planung Gangoly &amp; Kristiner) damit an ihre künftigen Bewohner übergeben werden. „Die Wohnhausanlage ist in ein naturnahes Quartier am Rosenhügel eingebettet“, so Gaál. „Durch ein Nachbarschaftszentrum und miteinander verbundene Freiräume und Gärten wird viel Raum für gemeinsame Aktivitäten zur Verfügung stehen.“ Mehr als die Hälfte der Flächen bleibt laut Austrian Real Estate (ARE), die das neue Stadtviertel federführend entwickelt, unversiegelt und naturnah. Ein Teil der Grün- und Freiräume soll von den Anrainern gemeinschaftlich gestaltet und verwaltet werden.</p>



<p>Herzstück der Anlage ist ein denkmalgeschützter Altbau, in dem sich einst die Schweinemastanlage der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt und später die Bundesanstalt für Virusseuchenbekämpfung bei Haustieren befand. In Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) wurde der ungewöhnliche Bau mit seinen auf- und absteigenden Rampen saniert und revitalisiert. </p>



<p>Heute beherbergt es einen Kindergarten, ein Caritas-Nachbarschaftszentrum sowie ein paar anmietbare Geschäftslokale, die derzeit noch von den Bauträgern und Immobilienmaklern genutzt werden. Heute, ein kalter Jännertag, wirkt das Areal leer und ausgestorben, doch man kann sich gut vorstellen, dass die begrünten Dachflächen und angrenzenden Spielräume schon bald in wilden Besitz genommen werden. „Ich finde den großen Park echt super“, sagt ein Herr mit Hund, der seinen Namen aber auf keinen Fall in der Zeitschrift lesen will. </p>



<p>„Besonders gut gefallen mir die paar Bäume, die zwischen den Häusern immer wieder planlos herumstehen, als hätte irgendwer vergessen, sie zu fällen. Das erzeugt schon eine größere Naturnähe als in anderen modernen Wohnvierteln.“ Doch das Bekenntnis zu den großen Freiräumen, meint der interviewte Herr, habe auch einen riesigen Nachteil: „Irgendwo muss ja auch gebaut und gewohnt werden. Und auf manchen Grundstücken stehen die Häuser so nah beieinander, dass man sich von Schlafzimmerfenster zu Schlafzimmerfenster fast schon die Hand geben kann. Also ich persönlich bin froh darüber, dass die Aussicht aus meiner Wohnung etwas weiter reicht.“</p>



<p>Während die Bauteile der Sozialbau, der Neuland, der Schwarzatal, der EGW Heimstätte, der Gemeindebau-Beauftragten Wigeba und ein Großteil der Are-Wohnhäuser bereits fertiggestellt sind, befinden sich einige weitere Are-Bauten sowie die Baugruppe Que[e]rbeet des Vereins Que[e]rbau und des Bauträgers EBG noch in Bau und Entwicklung&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Der-Traum-vom-gruenen-Raum.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Der-Traum-vom-gruenen-Raum.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Eselswiese Rüsselsheim, das größte Entwicklungsgebiet im Rhein-Main-Gebiet: 1. Preis ging an Studio Wessendorf mit Atelier Loidl, Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2020 19:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäude/Umfeld]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG141]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
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		<category><![CDATA[Rüsselsheim]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Eselswiese ist das größte Entwicklungsgebiet der Stadt Rüsselsheim am Main und eines der größten in Planung befindlichen. Im Stadtteil Bauschheim entsteht auf rund 60,5 Hektar ein Nutzungsmix für Wohnraum, Gewerbeflächen und Grün. Um die Qualität der Gebietsentwicklung sicherzustellen, hatte die Stadt im Dezember 2019 einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. 13 Beiträge wurden dazu bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Eselswiese ist das größte Entwicklungsgebiet der Stadt Rüsselsheim am Main und eines der größten in Planung befindlichen. Im Stadtteil Bauschheim entsteht auf rund 60,5 Hektar ein Nutzungsmix für Wohnraum, Gewerbeflächen und Grün. Um die Qualität der Gebietsentwicklung sicherzustellen, hatte die Stadt im Dezember 2019 einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt.</p>



<p>13 Beiträge wurden dazu bei der Kommune eingereicht. Aus ihnen hat jetzt das Preisgericht – eine Jury aus Expert<em>innen sowie Vertreter</em>innen der Politik – den Sieger gekürt. Der 1. Preis ging an das Büro Studio Wessendorf, Berlin, mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, ebenfalls Berlin. </p>



<p>Platz 2 und 3 belegten das Büro ISSS, Berlin mit TOPO*GRAFIK paysagistes, Marseille und das Büro Holl Wieden, Würzburg mit [f] landschaftsarchitektur, Solingen. Anerkennungen erhielten außerdem die Büros ARQ Architekten, Berlin und schneider+schumacher, Frankfurt. Zuvor hatte die Stadt Rüsselsheim bereits die Baugebietsentwicklung europaweit ausgeschrieben. </p>



<p>Im April 2018 wurde daraufhin ein Vertrag mit Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) als treuhänderischem Entwicklungsträger abgeschlossen.</p>



<h2>Zentraler Meilenstein für das Projekt Eselswiese</h2>



<p>Für Oberbürgermeister Udo Bausch ist mit dem Wettbewerbsergebnis ein zentraler Meilenstein in der Entwicklung der Eselswiese erreicht. „Rüsselsheim wächst, und für unsere wachsende Bevölkerung wird Wohnraum unterschiedlichster Art benötigt, sagt Bausch Zudem müsse die Stadt Unternehmen ausreichend Entwicklungsflächen bieten können. </p>



<p>Baudezernent Nils Kraft ergänzt, dass „die Qualität der eingegangenen Vorschläge insgesamt sehr hoch war. Den Siegerentwurf prägt ein ausgewogener Ansatz für die unterschiedlichen angedachten Nutzungen für Wohnen, Gewerbe, Mischgebiet und Grün, zudem fügt er sich gut in das Umfeld des Ortsteils ein. Er nimmt in hervorragender Weise die örtliche Besonderheit der früheren Flusslandschaft in dem Gebiet auf.“ </p>



<p>Zudem weisen die Wohnquartiere kleinteilig unterschiedliche Bauformen auf, die Verkehrsführung und die Vorgaben zur Erschließung werden nahezu vollständig eingehalten. Mobilitäts- und Klimakonzepte werden dargestellt, die soziale Infrastruktur und die für die Identitätsstiftung wichtigen Quartiersplätze werden adäquat platziert.</p>



<h2>Prämierte Arbeit ist Grundlage für Konkretisierung der Planung</h2>



<p>Auch Gregor Voss, zuständiger Fachbereichsleiter der NHW, zeigt sich zufrieden. „Das Wettbewerbsergebnis ist eine hervorragende Grundlage für die weitere Arbeit. </p>



<p>Der Standort Eselswiese wirft jedoch – neben unabdingbaren technischen Lösungsansätzen etwa zur verkehrlichen Erschließung oder der landschaftsplanerischen Gestaltung – weitergehende spezifische Fragestellungen auf, z.B.: Wie gelingt es, ein neues Baugebiet mit einem Mindestmaß an geforderter städtebaulicher Dichte und auch urbanen Strukturen und Infrastrukturen in eine ländlich geprägte Siedlungsstruktur zu integrieren? </p>



<p>Dabei geht es weniger um die bauliche Ausgestaltung als um die grundsätzliche Frage nach den Chancen der Integration und Identitätsfindung auch neuer, zuziehender Bevölkerungsgruppen. Ich bin überzeugt, dass wir auf diese und alle anderen Fragen überzeugende Antworten finden werden.“ </p>



<p>Gunnar Zehe, zuständiger Projektleiter Stadtentwicklung Hessen Süd bei der NHW, ergänzt: „Als beauftragter Maßnahmenträger werden wir alles daran setzen, um zum Wohle der Stadt Rüsselsheim die Potenziale dieser Baugebietsentwicklung im Standortwettbewerb des Rhein-Main-Gebietes zu heben. Dies betrifft den Wohnungsbau genauso wie die Entwicklung gewerblicher Standorte.“</p>



<h2>Letzte große Entwicklungsfläche in Rüsselsheim</h2>



<p>Die Eselswiese ist das letzte große, entwicklungsfähige Baugebiet der Stadt Rüsselsheim. Das Gesamtgebiet umfasst rund 60,5 Hektar, davon 31,5 Hektar Wohnbaufläche und 10 Hektar Grünfläche. Rund 20 Hektar sind für Gewerbe vorgesehen. </p>



<p>Wie genau die Aufteilung in Wohnen und Gewerbe aussehen wird und wie viele Menschen in dem neuen Stadtteil leben werden, steht noch nicht fest, wohl aber, dass Flächen für Eigenheime und Geschosswohnungsbau ebenso berücksichtigt werden wie sozialer Wohnungsbau. </p>



<p>Da ein komplett neuer Stadtteil entsteht, muss auch eine neue Infrastruktur geschaffen werden, inklusive Straßen, Schulen oder Schulerweiterungen, Kindertagesstätten und sozialen Angeboten wie Vereinen und Gemeinschaftsräumen&#8230;</p>



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