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	<title>Leitungswasser Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Leitungswasser Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>VdS-Fachtagung – „Verhütung von Leitungswasserschäden“, Schwerpunkt Wohnungswirtschaft – In Köln oder als Livestream</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 17:41:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG12]]></category>
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		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VdS-Fachtagung Verhütung von Leitungswasserschäden findet in enger Zusammenarbeit mit AVW und den Experten des FORUM LEITUNGSWASSER statt. Schwerpunkt ist die Wohnungswirtschaft. Die meisten der mehr als eine Million Leitungswasserschäden, die in der verbundenen Wohngebäudeversicherung pro Jahr auftreten, entfallen auf Wohngebäude. Dabei übersteigen die Leitungswasserschäden sowohl in der Anzahl als auch in den Schadenaufwendungen bei [&#8230;]</p>
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<p>Die VdS-Fachtagung Verhütung von Leitungswasserschäden findet in enger Zusammenarbeit mit AVW und den Experten des FORUM LEITUNGSWASSER statt. Schwerpunkt ist die Wohnungswirtschaft. Die meisten der mehr als eine Million Leitungswasserschäden, die in der verbundenen Wohngebäudeversicherung pro Jahr auftreten, entfallen auf Wohngebäude.</p>



<p>Dabei übersteigen die Leitungswasserschäden sowohl in der Anzahl als auch in den Schadenaufwendungen bei weitem die Feuer- und Sturmschäden. Umso hilfreicher ist es, dass in dieser Fachtagung auch Spezialisten aus der Wohnungswirtschaft und weitere Spezialisten zu Wort kommen und über ihre Ansätze der Schadenverhütung berichten.</p>



<p>Angesprochen sind für die Fachtagung Verhütung von Leitungswasserschäden Mitarbeiter aus der Wohnungswirtschaft, von Versicherungsunternehmen, sowie Ingenieurbüros, Planer, Architekten und Sachverständige, darüber hinaus Wasserschaden-Sanierungsfirmen für Leckageortung und Trocknung, sowie Mitarbeiter aus der Heizungs- und Sanitärbranche und technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Krankenhäusern und caritativen Einrichtungen.</p>



<h2>Inhalt</h2>



<ul><li>Leitungswasserschäden &#8211; Aktueller Überblick aus Sicht des GDV</li><li>Aus Schaden klug werden &#8211; Einblicke in die Schadenursachen aktueller Leitungswasserschäden </li><li>Schäden durch Leitungswasser vorbeugen &#8211; Erfahrungen aus der Schadenberatung für ein Leitungswasser- Schadenmanagement in der Wohnungswirtschaft</li><li>Neuerungen und Aktuelles aus dem Regelwerk der Trinkwasserinstallation </li><li>Sanitärinstallationen im Bestandwohnungsbau </li><li>Schmutzwasser und Fäkalien bei Leitungswasserschäden </li><li>Strangsanierung im voll vermieteten Wohnungsbau </li><li>Trinkwasser als Löschmittel &#8211; auch eine rechtliche Herausforderung</li><li>Der Wasserheld </li><li>Erfahrungen eines kommunalen Versicherers mit Leckageschutz. Ein 10-Jahresrückblick</li></ul>



<p><strong>Beginn &amp; Ende <br></strong>Die Veranstaltung beginnt um ca. 9:00 Uhr und endet um ca. 17:00 Uhr.</p>



<p><strong>Livestream</strong><br>Sollten Sie an der Online-Version dieser Fachtagung teilnehmen wollen, beachten Sie bitte die technischen Anforderungen für eine erfolgreiche Teilnahme. Es besteht die Möglichkeit, über die Chat-Funktion Fragen an die Referenten für die Diskussionsrunde zu stellen. Bei Teilnahme an der Online-Tagung erhalten Sie digitale Tagungsunterlagen sowie eine digitale Teilnahmebescheinigung innerhalb von 5 Werktagen nach der Veranstaltung per E-Mail&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/VdS-Fachtagung-Koeln-September-2022.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/VdS-Fachtagung-Koeln-September-2022.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



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		<title>Kleine Bauteile erschweren die Installation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 14:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG12]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Trockenbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Klinikneubau war von einem Leitungswasserschaden betroffen: Im Diagnose-, Therapie- und Forschungszentrum, das nur ein Jahr zuvor errichtet worden war, wurde ein Schimmelbefall an Trockenbauwänden festgestellt. Die Suche nach der Ursache führte zu einer undichten Schiebehülsenverbindung der Wandheizung innerhalb einer Wand. Das betroffene Fitting wurde dem IFS für eine Untersuchung im Labor zugesandt. Dabei handelte [&#8230;]</p>
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<p>Ein Klinikneubau war von einem Leitungswasserschaden betroffen: Im Diagnose-, Therapie- und Forschungszentrum, das nur ein Jahr zuvor errichtet worden war, wurde ein Schimmelbefall an Trockenbauwänden festgestellt. Die Suche nach der Ursache führte zu einer undichten Schiebehülsenverbindung der Wandheizung innerhalb einer Wand. Das betroffene Fitting wurde dem IFS für eine Untersuchung im Labor zugesandt. </p>



<p>Dabei handelte es sich um ein recht kleines Kupplungsfitting aus Messing mit nur ca. 10 mm Durchmesser. Beidseitig waren noch kurze Kunststoffrohrstücke aufgesteckt und mit Schiebehülsen fixiert. An einer der beiden Verbindungen lagen braune Ablagerungen vor und auch bei der Druckprüfung zeigte sich, dass sie undicht war.</p>



<p>Die Gutachterin trennte die Kupplung auf, und auch hier zeigten sich Unterschiede zwischen den beiden Seiten: Während die intakte Verbindung nur geringe Ablagerungen aufwies, zeigten sich auf der undichten Seite ausgeprägte bräunliche Spuren, die den länger andauernden Durchtritt von Wasser belegten. Die Ursache dafür war ebenfalls deutlich zu erkennen: Das Messingfitting war im Dichtungsbereich mechanisch verformt. Diese Schäden befanden sich an der Vorder- und Rückseite des Fittings und deuteten auf den Einsatz einer Zange hin. Zusätzlich war der Werkstoff in einem dieser Bereiche erosiv abgetragen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/ifs-schimmel-2.jpg" alt="" class="wp-image-39425" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/ifs-schimmel-2.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/ifs-schimmel-2-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/ifs-schimmel-2-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/ifs-schimmel-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Detailansicht der undichten Verbindung: An einer „Dichtrippe“ des Messings sind starke mechanisch erzeugte<br>Verformungen vorhanden (Pfeile). Foto: . www.ifs-ev.org.</figcaption></figure>



<p>So erklärte sich auch, dass die Leckage bei der ordnungsgemäß durchgeführten Druckprüfung seitens des Installateurs nicht aufgefallen war. Vermutlich lag zunächst im Bereich der Beschädigung nur eine minimale Undichtigkeit vor, die bei der Prüfung nicht festgestellt wurde. Jedoch kam es nachfolgend durch den kontinuierlichen Wasserdurchtritt zu dem erosiven Materialabtrag, der schließlich die deutliche Leckage bewirkte&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Schimmel-in-Trockenbauwaenden-ifs.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Schimmel-in-Trockenbauwaenden-ifs.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Prävention funktioniert nur, wenn man genau weiß, warum und wo die Schäden entstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 21:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG10]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leitungswasserschäden nehmen zu und sind in der Regel besonders unangenehm für alle Beteiligten. Deshalb steht das Thema Schadenprävention für viele Wohnungsunternehmen ganz oben auf der Agenda. Das Interesse, sie von vorn herein zu vermeiden, ist also groß. Das Problem: Wirklich gezielte Präventionsmaßnahmen einleiten kann nur der, der ganz genau weiß, warum und wo die Schäden [&#8230;]</p>
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<p>Leitungswasserschäden nehmen zu und sind in der Regel besonders unangenehm für alle Beteiligten. Deshalb steht das Thema Schadenprävention für viele Wohnungsunternehmen ganz oben auf der Agenda. Das Interesse, sie von vorn herein zu vermeiden, ist also groß. Das Problem: Wirklich gezielte Präventionsmaßnahmen einleiten kann nur der, der ganz genau weiß, warum und wo die Schäden entstehen.</p>



<p>Mit regelmäßigen, detaillierte Schadenanalysen unterstützt die AVW ihre Kunden gezielt dabei, zukünftige Schäden zu vermeiden. Das neue Leitungswasserschaden-Management der AVW transportiert die Erkenntnisse aus den Workshops des Forum Leitungswasser in die Praxis und unterstützt Wohnungsunternehmen dabei, Leitungswasserschäden zu verhindern. </p>



<p>Die Moderatoren des FORUM LEITUNGSWASSER <strong>Helmut Asche</strong> und <strong>Siegfried Rehberg</strong> haben Stefan Schenzel, Schadenberatung der AVW, zu seinen Praxiserfahrungen befragt.</p>



<h2>Teil 2: Schäden durch Leitungswasser vorbeugen</h2>



<p><em>Herr Schenzel, wo stellen Sie in Ihren Analysen die hauptsächlichen Schäden fest?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die Schadensmeldungen der Wohnungsunternehmen ergeben im Wesentlichen das gleiche Bild, wie auch die vom IFS Kiel erfassten und veröffentlichten Leitungswasserschäden. Ausführungsfehler machen gerade bei jüngeren Anlagen rund 40 Prozent der Schäden aus. Die unsachgemäßen Betriebsbedingungen, z.B. zu hohe Temperaturen bei thermischen Legionellen-Desinfektionen oder Frostschäden im Winter, sind die Ursache für fast 30 Prozent der Schäden. Produktmängel der Rohre und Armaturen haben rund 10 Prozent Anteil an den Schäden. 20 Prozent der Schäden sind nicht eindeutig zuordenbar. Meist kommen aber auch mehrere Ursachen zusammen.</p><cite>Stefan Schenzel</cite></blockquote>



<p><em>Welche Baugruppen sind bei den Installationen besonders betroffen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Bezogen auf Anlagenbauteile (Baugruppen) verteilen sich die Schäden zu je einem Viertel auf Rohrverbindungen und Armaturen, zu je einem Fünftel auf Rohre verschiedener Materialien und auf Geräte wie z-B. Boiler, Speicher und zu rund einem Zehntel auf defekte Schläuche/Flexschläuche. Das zunehmende Alter der unterschiedlich alternden Installationen ist letztlich eine wesentliche Schadensursache. Nach Ursachen von Einzelschäden betrachtet, sind Schäden an Pressverbindungen und Flex-Schläuchen mit je 10 Prozent am häufigsten.</p><cite>Stefan Schenzel</cite></blockquote>



<p><em>Wie sind die Erfahrungen und Erkenntnisse in Bezug auf Abwasserleitungen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Rohrverstopfungen durch unsachgemäße Entsorgung von Müll über Abwasserleitungen stellen je nach Nutzungsintensität auch eine Schadensursache dar. Hier gelang es mit Unterstützung der Schadenberatung der AVW, die Mieterberatung zu verbessern. Nachweislich ging die Zahl der Rohrverstopfungen zurück.</p><cite>Stefan Schenzel</cite></blockquote>



<p><em>Wie kann die Prävention von Leitungswasserschäden in Wohnungsunternehmen organisiert werden?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/praevention-forum-leitungswasser-helmut-asche-siegfried-rehberg-stefan-schenzel-1.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/praevention-forum-leitungswasser-helmut-asche-siegfried-rehberg-stefan-schenzel-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Wie das Leitungswasser-Schadenmanagement digital mit Daten und Fakten helfen kann Schäden zu vermeiden – und dies zielgenau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 20:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG9]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schaden]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Schadenprävention steht für viele Wohnungsunternehmen ganz oben auf der Agenda. Insbesondere Leitungswasserschäden nehmen zu und sind in der Regel besonders unangenehm für alle Beteiligten. Das Interesse, sie von vornherein zu vermeiden, ist groß. Das Problem: Wirklich gezielte Präventionsmaßnahmen einleiten kann nur der, der ganz genau weiß, warum und wo die Schäden entstehen. Mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Thema Schadenprävention steht für viele Wohnungsunternehmen ganz oben auf der Agenda. Insbesondere Leitungswasserschäden nehmen zu und sind in der Regel besonders unangenehm für alle Beteiligten. Das Interesse, sie von vornherein zu vermeiden, ist groß. Das Problem: Wirklich gezielte Präventionsmaßnahmen einleiten kann nur der, der ganz genau weiß, warum und wo die Schäden entstehen.</p>



<p>Mit regelmäßigen, detaillierten Schadenanalysen unterstützt die AVW ihre Kunden gezielt dabei, zukünftige Schäden zu vermeiden. Das neue Leitungswasserschaden-Management der AVW transportiert die Erkenntnisse aus den Workshops des Forum Leitungswasser in die Praxis und unterstützt Unternehmen dabei, Leitungswasserschäden zu verhindern. Die Moderatoren beim FORUM LEITUNGSWASSER Helmut Asche und Siegfried Rehberg haben Stefan Schenzel, Schadenberatung der AVW, zu seinen Praxiserfahrungen befragt.</p>



<p><em>Herr Schenzel, wie funktioniert die Schadenberatung durch die AVW?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Für die Schadenanalysen nutzen wir eine moderne Business Intelligence Software, die uns ermöglicht, verschiedene Datenquellen zusammenzuführen. So können wir beispielsweise die Gebäudedaten aus dem ERP- System eines Wohnungsunternehmens mit unseren versicherungstechnischen Daten kombinieren und in einfach zu handhabenden Reportings ansprechend visualisieren. </p><p>Die Möglichkeiten der Datenanreicherung aus verschiedenen Quellen sind dabei nahezu unbegrenzt: Dort, wo Daten vorhanden sind, können wir sie in unsere Datenmodelle einbinden. Und so mit moderner IT praktische Lösungen und eine zielgerichtete und erfolgreiche Schadenprävention ermöglichen.</p><cite>Stefan Schenzel</cite></blockquote>



<p><em>Also bis zur Handlungsempfehlung für den Handwerker?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja. Beispielsweise wurden für ein Gebäude, um der Schadenursache auf den Grund zu gehen, alle Handwerkerrechnungen für Schadenbeseitigungen an diesem Gebäude analysiert. Es konnte tatsächlich der genaue Schadenort im Gebäude ausgemacht werden: Die Leitungswasserschäden traten überwiegend am Fallstrang auf, an dem die Abwasserleitungen der Küchen angeschlossen sind. Dem Kunden wurde also empfohlen, den Fallstrang, an dem die Abwasserleitungen der Küchen angeschlossen sind, vom Keller bis in die oberste Etage mit einer Kamera zu befahren und gegebenenfalls zu fräsen und zu spülen. </p><p>Mit unseren umfangreichen Schadenanalysen finden wir von der AVW genau das heraus und unterstützen unsere Kunden dabei, die richtigen Maßnahmen an den richtigen Stellen zu ergreifen. In unserem Schadenmanagementportal werden dafür alle Schäden unserer Kunden erfasst, inklusive Details wie dem Schadenort, der Schadenart, der Schadenursache, der Schadenhöhe oder auch der Schadenhäufigkeit. Anhand dieser Daten erstellen wir mit einer modernen Business Intelligence Software detaillierte, anschauliche Auswertungen, die dem Kunden ganz genau aufzeigen, welches die häufigsten Schadenursachen in seinem Bestand sind und wo sie auftreten.</p><cite>Stefan Schenzel</cite></blockquote>



<p><em>Und dieses Wissen kann auch Schaden präventiv vermeiden helfen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wie weit man diese Analysen herunterbrechen kann und welche konkreten Erkenntnisse für Schadenpräventionsmaßnahmen aus ihnen gezogen werden können, zeigt ein weiteres Beispiel aus unserer Praxis. Im Zuge der Schadenanalyse für ein Wohnungsunternehmen wurde in der Gesamtübersicht aller Schäden zunächst deutlich, dass die meisten Schäden am Bestand durch Leitungswasser verursacht werden. Betrachtet man nur diese Schäden, sieht man schnell, an welchen Stellen in Deutschland wie viele von ihnen entstanden sind. </p><p>Da das allein aber noch keine effektiven Präventionsmaßnahmen ermöglicht, schauen wir bei unseren Analysen noch genauer hin. In welchem Ort gab es die meisten Schäden? In welcher Straße? Und in welchem Haus? Die Schadenauswertungen der AVW können tatsächlich bis zur einzelnen Hausnummer heruntergebrochen werden. Und so konnte unser Kunde schnell sehen, welches Gebäude besonders stark betroffen war.</p><p>So eine detaillierte Auswertung und anschließende Schadenpräventionsberatung bietet die AVW als Serviceleistung allen ihren Kunden an und ermöglicht es ihnen so, Schäden zukünftig gezielt zu vermeiden. Das spart Zeit, Geld und Nerven.</p><cite>Stefan Schenzel</cite></blockquote>



<p><em>Fehlt es an Instrumenten zur Früherkennung von Schäden? &#8230;</em></p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Schadenberatung-Interview-Schenzel.Asche-Rehberg-Forum-Leitungswasser.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Schadenberatung-Interview-Schenzel.Asche-Rehberg-Forum-Leitungswasser.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mangel erkannt – und ignoriert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 14:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG8]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An einem Neubau sind in der Regel Mitarbeiter verschiedener Unternehmen beteiligt. Damit in dieser Situation nicht sprichwörtlich viele Köche den Brei verderben, muss die Bauleitung den Überblick behalten. Das gelingt allerdings nicht immer, wie dieser Leitungswasserschaden in einem Theater zeigt, der noch während der Bauphase entdeckt wurde. Das Wasser trat an einer Hydranten-Zuleitung aus Kunststoff [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mangel-erkannt-und-ignoriert/">Mangel erkannt – und ignoriert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>An einem Neubau sind in der Regel Mitarbeiter verschiedener Unternehmen beteiligt. Damit in dieser Situation nicht sprichwörtlich viele Köche den Brei verderben, muss die Bauleitung den Überblick behalten. Das gelingt allerdings nicht immer, wie dieser Leitungswasserschaden in einem Theater zeigt, der noch während der Bauphase entdeckt wurde.</p>



<p>Das Wasser trat an einer Hydranten-Zuleitung aus Kunststoff aus. Sie war von Firma 1 durch die Bodenplatte des Fundaments verlegt und an der Wand nach oben geführt worden. Firma 2 dichtete einige Monate später die Bodenplatte mit Bitumenbahnen ab. Die Bauleitung stellte anschließend fest, dass die Abdichtung der Bodenplatte im Bereich der PE-Rohre nicht wie vorgesehen mit Flüssigabdichtung durchgeführt worden war. Der Mangel wurde dokumentiert und anschließend offensichtlich nicht mehr beachtet. </p>



<p>Vier Monate später wurde das Kunststoffrohr – von einer dritten Firma – an die Wasserzuleitung angeschlossen, und nach zwei weiteren Monaten wurde der Fußbodenaufbau montiert. Nachdem wieder zwei Monate vergangen waren, wurde ein Außenhydrant an die Kunststoffleitung angeschlossen, und gut drei Wochen später wurde schließlich der Wasserschaden entdeckt. Zehn Monate waren vergangen, seit die Bauleitung den Mangel an der Abdichtung festgestellt hatte. Die Laboruntersuchung des Rohrabschnitts und der Bitumenbahn, mit der die Durchführung abgedichtet worden war, zeigte, was geschehen war: </p>



<p>Das Kunststoffrohr war durch die Bitumenbahn geführt und die Bahnen waren heiß angeklebt worden. Dabei wurde auch der Rohrabschnitt angeschmolzen. Für solche thermischen Belastungen ist dieses Material nicht ausgelegt. Die Spuren verrieten weiter, dass der Monteur versucht hatte, den Spalt zwischen Rohr und Bitumenbahn zu schließen, indem er die weiche Bitumenmasse in den entstandenen Spalt hineindrückte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="900" height="506" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii.jpg" alt="" class="wp-image-37726" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii.jpg 900w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>An der Bitumenbahn – auf der ersten Abbildung – ist zu erkennen, dass der Ausschnitt für die Durchführung ursprünglich deutlich größer war als der Rohrdurchmesser und mit einem weiteren Stück Bitumen zusammengeflickt wurde&#8230;</p>



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		<title>Wasser aus einem Drainagerohr und die Leitungswasserversicherung, zahlt die Versicherung beim Schaden, Herr Senk?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wasser-aus-einem-drainagerohr-und-die-leitungswasserversicherung-zahlt-die-versicherung-beim-schaden-herr-senk/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wasser-aus-einem-drainagerohr-und-die-leitungswasserversicherung-zahlt-die-versicherung-beim-schaden-herr-senk</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2021 19:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Senk]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG119]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
		<category><![CDATA[WolfRüdiger Senk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder kommt es zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer zu Differenzen über den Deckungsumfang der Leitungswasserversicherung, was nicht verwunderlich ist im Hinblick darauf, dass die Leitungswasserschäden mit mehr als 60 % den Löwenanteil der Schadenfälle in der Gebäudeversicherungssparte stellen. So wurde auch in einem kürzlich vom OLG Nürnberg entschiedenen Rechtsstreit darüber gestritten, ob bestimmungswidrig aus einer [&#8230;]</p>
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<p>Immer wieder kommt es zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer zu Differenzen über den Deckungsumfang der Leitungswasserversicherung, was nicht verwunderlich ist im Hinblick darauf, dass die Leitungswasserschäden mit mehr als 60 % den Löwenanteil der Schadenfälle in der Gebäudeversicherungssparte stellen.</p>



<p>So wurde auch in einem kürzlich vom OLG Nürnberg entschiedenen Rechtsstreit darüber gestritten, ob bestimmungswidrig aus einer außen um ein Gebäude herum verlegten Drainageleitung, welche bestimmungsgemäß Niederschlags- und Sickerwasser ableiten sollte, austretendes Wasser als versicherter Leitungswasserschaden einzustufen sei (OLG Nürnberg, Beschluss vom 03. Februar 2021, Az.: 8 U 3271/20). </p>



<p>Hintergrund war ein Schadenfall aus dem Jahr 2016, bei dem ein Abwasserrohr außerhalb der versicherten Immobilie gebrochen und deshalb verstopft war. Dadurch kam es zu einem Rückstau, aufgrund dessen auch das Wasser der an dieses Abwasserrohr angeschlossenen Drainageleitung nicht ablaufen konnte, so dass dieses Wasser in den Keller eindrang und dort Schäden verursachte. Die Gebäudeversicherung lehnte eine Regulierung des Schadens jedoch ab.</p>



<h2>Ein versicherter Leitungswasserschaden?</h2>



<p>Darauf klagte der Gebäudeeigentümer vor dem Landgericht auf Zahlung von 48.556,38 EUR, drang mit seiner Forderung jedoch nur in Höhe von 2.238,38 EUR nebst Zinsen durch. Die Kammer war der Auffassung, dass ein versicherter Leitungswasserschaden nicht vorgelegen habe, da das Wasser nicht aus einem der Wasserversorgung des Gebäudes dienenden Zu- oder Ableitungsrohr ausgetreten sei. Versichert sei nur der Rohrbruchschaden an der Abwasserleitung, dessen Reparaturkosten sich nach Abzug des Selbstbehaltes auf 2.238,38 EUR beliefen. </p>



<p>Gegen diese Entscheidung wandte sich der Kläger mit seiner Berufung an das Oberlandesgericht, wo er jedoch mit seiner Rechtsauffassung gleichfalls Schiffbruch erlitt. Das OLG verwies darauf, dass über die dem Versicherungsvertrag zugrundeliegenden VGB 2008 gemäß Ziff. 4.2 sowohl die Gefahren „Leitungswasser“ als auch „Bruchschäden an Rohren“ als selbständige, an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpfte und mit unterschiedlichen Entschädigungsregeln einhergehende Versicherungsfälle geregelt seien (vgl. OLG Nürnberg a.a.O, Rdnr. 11 m.w.N.).</p>



<h2>Keine „sonstige mit dem Rohrsystem der Wasserversorgung verbundene Einrichtung“</h2>



<p>Da in dem vorliegenden Fall das Wasser bestimmungswidrig aus der Drainage ausgetreten sei, die nicht der Ver- oder Entsorgung des Gebäudes mit Wasser sondern ausschließlich der Entwässerung des Grund und Bodens ohne vorherige Aufnahme von häuslichen Abwässern zu dienen bestimmt sei, handele es sich um keine „sonstige mit dem Rohrsystem der Wasserversorgung verbundene Einrichtung“&#8230;</p>



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		<title>Trinkwasser– oder Heizungswasserleitung: Messing-Kugelhahn, wann muss er „thermisch entspannt“ sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 14:50:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG7]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosionsschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade einmal 2 Jahre war das Gebäude alt, da lief Leitungswasser durch das Erd- und Untergeschoss. Die Ursache war ein abgebrochener Kugelhahn mit einem Schlauchanschluss in der Garage. Weil die Garage in das Wohnhaus integriert war, konnte sich das Wasser im Haus ausbreiten. Das Haus wurde als Zweitwohnsitz genutzt und war daher nicht ständig bewohnt. [&#8230;]</p>
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<p>Gerade einmal 2 Jahre war das Gebäude alt, da lief Leitungswasser durch das Erd- und Untergeschoss. Die Ursache war ein abgebrochener Kugelhahn mit einem Schlauchanschluss in der Garage. Weil die Garage in das Wohnhaus integriert war, konnte sich das Wasser im Haus ausbreiten. Das Haus wurde als Zweitwohnsitz genutzt und war daher nicht ständig bewohnt. Diese Konstellation finden die IFSGutachter häufig vor, wenn der Schaden auf eine Frosteinwirkung zurückzuführen ist. Nicht so in diesem Fall</p>



<p>Die Untersuchung des schadenursächlichen Kugelhahns im IFS führte in eine ganz andere Richtung: Der Hahn war aus Messing hergestellt und im Bereich des Kugelsitzes umlaufend abgebrochen. Anzeichen für eine äußere Krafteinwirkung oder für einen Produktmangel gab es nicht. Im Rasterelektronenmikroskop (REM) zeigte die Bruchfläche das Bild eines verformungsarmen Bruchverlaufs mit interkristallinen Bruchstrukturen. Dies sind typische Merkmale einer Spannungsrisskorrosion. </p>



<p>Der Kugelhahn ist im Bereich eines innenliegenden Gewindes umlaufend gebrochen. Doch wodurch kann diese entstehen? Spannungsrisskorrosion benötigt zeitgleich drei Voraussetzungen: einen Werkstoff, der dafür anfällig ist, ein Korrosionsmedium und überhöhte Zugspannungen. Messing ist ein solcher Werkstoff, der für diese Korrosionsform anfällig ist. Im Herstellungsprozess entstehen im Material mechanische Eigenspannungen. Wenn allerdings nach der Fertigung beim Hersteller der Werkstoff einem sogenannten Entspannungsglühen unterzogen wird, werden diese Spannungen abgebaut, der Werkstoff wird „thermisch entspannt“. </p>



<p>Damit ist er auch für den Einsatz in Trinkwasserinstallationen geeignet – der dort vorhandene Sauerstoff kann aufgrund der dann fehlenden Materialeigenspannungen keine Spannungsrisskorrosion mehr auslösen. Anders in Heizungsinstallationen: Dort ist ohnehin kaum Sauerstoff im Wasser vorhanden, so dass selbst bei vorhandenen Materialspannungen keine Spannungsrisskorrosion entstehen kann. Die Hersteller von Bauteilen nutzen das und sparen für Heizungsbauteile den Schritt des Entspannungsglühens ein&#8230;</p>



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		<title>Das Leitungswasserschaden-Managementsystem der AVW, Teil 5: Stefan Schenzel beschreibt den Baustein Steuerung</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/das-leitungswasserschaden-managementsystem-der-avw-teil-5-stefan-schenzel-beschreibt-den-baustein-steuerung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-leitungswasserschaden-managementsystem-der-avw-teil-5-stefan-schenzel-beschreibt-den-baustein-steuerung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 14:33:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[AVW]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG7]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Teil der Serie über das neue Leitungswasserschaden-Managementsystem der AVW steht das Thema Steuerung im Fokus. AVW-Schadenberater Stefan Schenzel darüber, wie diese im Unternehmen hinterlegt sein muss und welche Unterstützung die AVW dabei bieten kann. Wer Leitungswasserschäden verhindern will, muss strukturiert vorgehen. Mit einem speziellen Managementsystem für Leitungswasserschäden hilft die AVW Unternehmen dabei – [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im letzten Teil der Serie über das neue Leitungswasserschaden-Managementsystem der AVW steht das Thema Steuerung im Fokus. AVW-Schadenberater Stefan Schenzel darüber, wie diese im Unternehmen hinterlegt sein muss und welche Unterstützung die AVW dabei bieten kann.</p>



<p>Wer Leitungswasserschäden verhindern will, muss strukturiert vorgehen. Mit einem speziellen Managementsystem für Leitungswasserschäden hilft die AVW Unternehmen dabei – Basis sind unsere Erkenntnisse über die Verhütung von Leitungswasserschäden aus dem FORUM LEITUNGSWASSER. Das System besteht aus vier Bausteinen. Die Themen Verantwortlichkeiten, Prozesse und Vorgaben sowie unterstützende Prozesse haben wir bereits näher beleuchtet. Heute geht es abschließend um den Bereich Steuerung. Drei Schritte sind dabei wichtig.</p>



<h2>Schritt 1: Dokumentation von Schäden</h2>



<p>Für eine zielgerichtete Schadenauswertung sollte ein Wohnungsunternehmen alle Schäden und sämtliche zugehörigen Daten, etwa zu verwendeten Produkten oder den letzten Instandhaltungen, systematisch erfassen und dokumentieren. Die AVW kann dabei mit ihrem Schadenmanagementportal (SMP) unterstützen, über das sämtliche dieser Daten erfasst werden können.</p>



<h2>Schritt 2: Schadenanalyse und Bewertung</h2>



<p>Ein festes Kompetenzteam im Unternehmen sollte diese Daten dann regelmäßig betrachten. So eine Schadenanalyse zeigt Schadennester und die häufigsten Schadenursachen auf. Beides hilft, gezielte Maßnahmen zu ergreifen und weitere Schäden zu vermeiden.</p>



<p><strong>Ein erprobtes Vorgehen ist etwa folgendes:</strong></p>



<ol><li>Auffällige Objekte identifizieren (Anzahl der Schäden, Summe der Aufwendungen, Schadenursachen der jeweiligen Schäden) </li><li>Prioritätenliste anfertigen: Welche Objekte sollen näher untersucht werden?</li><li>Daten für die ausgewählten Objekte auswerten</li><li>Objekte begutachten (evtl. mit Untersuchungen der Rohrproben)</li></ol>



<p>Gut zu wissen: Für AVW-Kunden ist die Schadenanalyse besonders einfach. Denn alle Schadendaten können unkompliziert aus dem Schadenmanagementportal (SMP) gezogen und individuell aufbereitet und ausgewertet werden&#8230;</p>



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		<title>Verhinderung von Leitungswasserschäden und Verminderung von Schadenkosten – Frühwarnsystemen sind hier die Helfer</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/verhinderung-von-leitungswasserschaeden-und-verminderung-von-schadenkosten-fruehwarnsystemen-sind-hier-die-helfer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verhinderung-von-leitungswasserschaeden-und-verminderung-von-schadenkosten-fruehwarnsystemen-sind-hier-die-helfer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 16:56:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG6]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Risikomanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den kaufmännischen Abteilungen der Wohnungsunternehmen ist die Risikovorsorge state of the art und für Gesellschaften und Genossenschaften gesetzlich geregelt. Mit Hilfe von Frühwarnsystemen sollen künftige Gefährdungen des Unternehmens entdeckt werden, um rechtzeitig gegensteuern zu können1. Ausgehend von den im Rahmen der Verkehrssicherungspflichten zu bewältigenden Aufgaben in den technischen Abteilungen, ist der Umgang mit Risikobewertungen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den kaufmännischen Abteilungen der Wohnungsunternehmen ist die Risikovorsorge state of the art und für Gesellschaften und Genossenschaften gesetzlich geregelt. Mit Hilfe von Frühwarnsystemen sollen künftige Gefährdungen des Unternehmens entdeckt werden, um rechtzeitig gegensteuern zu können1.</p>



<p>Ausgehend von den im Rahmen der Verkehrssicherungspflichten zu bewältigenden Aufgaben in den technischen Abteilungen, ist der Umgang mit Risikobewertungen in den letzten Jahren geläufiger geworden. Jedoch gibt es meist keine in sich konsistenten Systeme zum technischen Risikomanagement. Seine Aufgabe lässt sich wie folgt umreißen: „Risiken erkennen, klassifizieren, kommunizieren, beseitigen und dokumentieren“. Zur Prävention von Leitungswasserschäden wurden im FORUM LEITUNGSWASSER folgende Empfehlungen zur Risikobewertung entwickelt:</p>



<p>Eine Risikobewertung soll zumindest für schadenanfällige und schadenintensive Immobilien in Abhängigkeit von der Eintrittswahrscheinlichkeit und dem Umfang möglicher Leitungswasserschäden erstellt werden.</p>



<p>Die Leitfragen für die Risikobewertung sind:</p>



<ul><li>Welche Schäden sind eingetreten oder werden erwartet? • Welche Gefährdungen und Ereignisse sind wesentlich?</li><li>Was ist wichtig und warum?</li><li>Wurden die in der Planung zugrunde gelegten Nutzungs- und Betriebsbedingungen beachtet?</li><li>Sind Checklisten zum Neubau von Anlagen angewendet worden?</li></ul>



<p>Anregungen für die Einrichtung eines Risikomanagements geben unter anderem auch Auswertungen der Versicherer. So hat im Mai 2021 der GDV in seinem Magazin „Positionen“ zum wiederholten Male darauf hingewiesen, dass Köln Deutschlands Hauptstadt für Rohrbrüche ist2 und mit zunehmendem Alter der Gebäude die Gefahren von Wasserschäden zunehmen.</p>



<p>Risikobewertungen mit der Auswertung von Gefährdungsanalysen hinsichtlich des Auftretens von Schäden, der Lokalisierung im Gebäude und dem Vergleich der zu erwartenden Kosten der Schadenregulierung inklusive der Nutzerbelastung mit den Kosten der Prophylaxe sind in den besonders schadenträchtigen Regionen für die relevanten Gebäude eigentlich unerlässlich.</p>



<h2>Gefährdungsanalysen</h2>



<p>Die Branche hat in den letzten Jahren aufgrund der Vorgaben aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz, beispielsweise für den Betrieb von Aufzügen oder Trinkwasserinstallationen, gelernt, dass diese die Verkehrs- und Betriebssicherheit im Immobilienbestand erhöhen aber auch einen erheblichen Einfluss auf die Bewirtschaftungskosten haben können. Viel zu wenig werden jedoch die Aussagen von Gefährdungsanalyen zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Bestandsbewirtschaftung genutzt. </p>



<p>In der Praxis werden die ereignisorientierte und die systemorientierte Gefährdungsanalyse unterschieden3. Beispielsweise basiert eine ereignisorientierte Gefährdungsanalyse (GFA) auf Überschreitungen der Grenzwerte der Trinkwasser-Verordnung; das heißt, es muss gehandelt werden! &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/checkliste-risikobewertung-gefaehrdungsanalysen-leitungswasserschaeden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/checkliste-risikobewertung-gefaehrdungsanalysen-leitungswasserschaeden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Können nicht rostende Stähle rosten? Und wenn ja, treffen die bisherigen allgemeinen Korrosionsbedingungen auch für diesen Metallwerkstoff zu, Herr Dr. Scholzen?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/koennen-nicht-rostende-staehle-rosten-und-wenn-ja-treffen-die-bisherigen-allgemeinen-korrosionsbedingungen-auch-fuer-diesen-metallwerkstoff-zu-herr-dr-scholzen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=koennen-nicht-rostende-staehle-rosten-und-wenn-ja-treffen-die-bisherigen-allgemeinen-korrosionsbedingungen-auch-fuer-diesen-metallwerkstoff-zu-herr-dr-scholzen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2021 15:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG6]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosionsschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht rostende Stähle gibt es seit den 1920-iger Jahren, sie sind also keine Erfindung der Neuzeit. Der Einsatz in die Trinkwasserinstallation der Wohnungswirtschaft ist allerdings in nennenswerter Zahl erst in den letzten Jahren gestiegen. Hierzu hat sicherlich neben dem einfacheren Verarbeiten durch Pressfitting auch der Kostendruck zwischen den verschiedenen Systemen in der Trinkwasserinstallation (TWI) sowie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht rostende Stähle gibt es seit den 1920-iger Jahren, sie sind also keine Erfindung der Neuzeit. Der Einsatz in die Trinkwasserinstallation der Wohnungswirtschaft ist allerdings in nennenswerter Zahl erst in den letzten Jahren gestiegen. Hierzu hat sicherlich neben dem einfacheren Verarbeiten durch Pressfitting auch der Kostendruck zwischen den verschiedenen Systemen in der Trinkwasserinstallation (TWI) sowie die Korrosionsbeständigkeit beigetragen. Gleichwohl können auch nicht rostende Stähle durchaus rosten. Daher werden diese Zusammenhänge für die Trinkwasserinstallation in diesem Artikel beleuchtet und es wird auf die allgemeinen Grundlagen der Korrosion in den Artikeln 1 und 2 verwiesen.</p>



<h2>Allgemein</h2>



<p>Die Bezeichnung Edelstahl Rostfrei ist ein Sammelbegriff für die nichtrostenden korrosionsbeständigen (n.r.) Stähle. Dies bedeutet allerdings „nur“, dass diese Werkstoffe bei Auslagerung an normaler Atmosphäre nicht rosten. Im Umkehrschluss bedeutet dies nicht, dass diese Werkstoffe beliebigen Medien ohne Korrosionserscheinungen ausgesetzt werden können. </p>



<p>Entscheidend für die Beständigkeit ist der steigende Chromgehalt (Cr) mit mindestens 10,5 %. Dadurch weisen die n.r. Stähle eine deutlich verbesserte Korrosionsbeständigkeit gegenüber unlegierten Stählen auf. Ganz allgemein steigt die Beständigkeit der n.r. Stähle gegen Loch- und Spaltkorrosion in chloridhaltigen Medien linear mit ihrem Chromgehalt (Cr). </p>



<p>Höhere Cr-Gehalte und weitere Legierungsbestandteile, wie z.B. Nickel (Ni) und Molybdän (Mo), erhöhen die Korrosionsbeständigkeit weiter. Die nichtrostenden korrosionsbeständigen Stähle werden u.a. nach ihrem Gefügezustand in vier Hauptgruppen eingeteilt (Tab. 1):</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1000" height="236" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/hintergrundwissen-leitungswasserrohre-nicht-rostender-stahl-korrosion-1.jpg" alt="" class="wp-image-37012" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/hintergrundwissen-leitungswasserrohre-nicht-rostender-stahl-korrosion-1.jpg 1000w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/hintergrundwissen-leitungswasserrohre-nicht-rostender-stahl-korrosion-1-300x71.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/hintergrundwissen-leitungswasserrohre-nicht-rostender-stahl-korrosion-1-768x181.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p>Weitere Legierungsbestandteile können sein, z.B. Titan, Niob, Stickstoff, Schwefel usw. um weitere Eigenschaften wie interkristalline Korrosion, Festigkeit, Spanbarkeit etc. zu verbessern</p>



<p>Die Korrosionsbeständigkeit ist vorrangig abhängig von der Legierungszusammensetzung des Stahls, daneben von seiner Oberfläche und vom Gefügezustand. Daher ist die Wahl der richtigen Stahlsorte im richtigen Wärmebehandlungszustand mit der richtigen Oberflächenbearbeitung wesentlich für die Korrosionsbeständigkeit. Daraus ergeben sich dann eine Vielzahl von Kombinationen je nach Anforderungen an den Werkstoff. Über die Werkstoffnummer (z.B. 1.4301) kann dann der entsprechende n.r. Stahl mit seinen spezifischen Eigenschaften ausgewählt werden.</p>



<h2>Korrosionsbeständigkeit</h2>



<p>Wie eingangs schon erwähnt, weisen die nichtrostenden Stähle eine im Vergleich zu den unlegierten und niedriglegierten Stählen deutlich verbesserte Korrosionsbeständig-keit auf. Sie sind gegen zahlreiche aggressive Medien beständig und bedürfen keines weiteren Oberflächenschutzes. Diese Passivität wird durch den Chromanteil von &gt; 10,5 % zum Eisen bewirkt. Bei mechanischer Beschädigung der extrem dünnen Passivschicht bildet sich diese spontan wieder aus. </p>



<p>Durch Zulegieren von bis zu 2,5 % Molybdän kann die Korrosionsbeständigkeit der nichtrostenden ferritischen Stähle nochmals erhöht werden, so dass der nichtrostende ferritische Stahl, Werkstoff-Nr. 1.4521, für Anwendungen in der Trinkwasser-Hausinstallation hinreichend beständig und dafür zugelassen ist&#8230;</p>



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