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	<title>Kunst Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Kunst Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Die Archivierung der Gegenwart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 19:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die österreichische Bundesimmobiliengesellschaft, BIG, organisierte gemeinsam mit der Universität für angewandte Kunst Wien eine Konferenz über Kunst im öffentlichen Raum GISELA GARY BIG ART realisiert Kunstprojekte und trägt die Verantwortung für den Kunstbestand in den Gebäuden der BIG. Das Team der BIG ART als auch den Fachbeirat gibt es seit 2005. Hintergrund war das grundsätzliche [&#8230;]</p>
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<p>Die österreichische Bundesimmobiliengesellschaft, BIG, organisierte gemeinsam mit der Universität für angewandte Kunst Wien eine Konferenz über Kunst im öffentlichen Raum <br>GISELA GARY</p>



<p>BIG ART realisiert Kunstprojekte und trägt die Verantwortung für den Kunstbestand in den Gebäuden der BIG. Das Team der BIG ART als auch den Fachbeirat gibt es seit 2005. Hintergrund war das grundsätzliche Verständnis der BIG, bei größeren Projekten ein Kunstwerk zu realisieren. Der Fachbeirat, aktuell unter der Leitung von Cornelia Offergeld, Kunsthistorikerin und Kuratorin, berät bei der Projekt- und der Künstlerauswahl und stellt die Basisjury. </p>



<p>Seither werden jährlich ein bis drei geladene Kunst-am-Bau-Wettbewerbe durchgeführt. Einige tausend Kunstwerke oder auch denkmalpflegerisch spannende Objekte werden mittlerweile von BIG ART verwaltet. Die meisten Artefakte stammen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, es gibt jedoch auch einige Werke aus dem Barock, der Gotik oder auch der klassischen Moderne. </p>



<p>Einige Kunstwerke waren bereits vorhanden, als die BIG die Gebäude von der Republik übernahm. Zudem realisiert BIG ART ebenso temporäre Kunstinterventionen in vorübergehend ungenutzten Gebäuden oder an Fassaden und Freiräumen.</p>



<h2>Gesellschaftspolitische Herausforderung</h2>



<p>Die BIG ART sucht nun aufgrund des wachsenden Bestandes, notwendiger Sanierungen und Erweiterungen der Gebäude wie auch eine Verknappung von Raum generell, nach Ideen, wie die Kunstwerke erhalten und archiviert werden sollen. Die BIG versteht diese Problematik als eine der kulturellen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Gegenwart und diskutierte deshalb gemeinsam mit Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen im Rahmen einer Konferenz in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst die Möglichkeiten, welche strukturellen Bedingungen notwendig sind, um den Handlungsspielraum für das Bewahren einerseits und das Schaffen von Neuem andererseits zu sichern. </p>



<p>Hans-Peter Weiss, CEO BIG: „Unsere Gebäude verändern sich. Das bedeutet, dass sich oft auch die Rahmenbedingungen für die Kunst in diesen Gebäuden verändern. Es stellen sich immer wieder Fragen im Zusammenhang mit Archivierung, Restaurierung, Demontage oder Lagerung, die einer strukturierten und professionellen Diskussion bedürfen&#8230;</p>



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		<title>Von der Rollbahn in die Garage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 18:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hatten die großen Errungenschaften des digitalen Zeitalters ihren Ausgang oftmals in einer Garage, so führt der Weg in Sachen Kulturstandort Seestadt in eine ebensolche.CORNELIA BREDT Im Herbst 2021 geht mit der Kulturgarage die erste größere Veranstaltungsstätte in der Seestadt in Betrieb und mit ihr bekommt das kulturelle Leben eine fixe Adresse. Was vor mehr als [&#8230;]</p>
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<p>Hatten die großen Errungenschaften des digitalen Zeitalters ihren Ausgang oftmals in einer Garage, so führt der Weg in Sachen Kulturstandort Seestadt in eine ebensolche.<br>CORNELIA BREDT</p>



<p>Im Herbst 2021 geht mit der Kulturgarage die erste größere Veranstaltungsstätte in der Seestadt in Betrieb und mit ihr bekommt das kulturelle Leben eine fixe Adresse. Was vor mehr als zehn Jahren mit „Publik – Kunst &amp; Kultur“ auf der Baustelle‘ des ehemaligen Flugfeldes Aspern seinen Ausgang nahm, ist mittlerweile zu einem robusten Pflänzchen herangewachsen, das in unterschiedlichster Ausprägung über das Projektgebiet von Wiens größtem Stadtentwicklungsgebiet Wurzeln geschlagen hat. </p>



<p>aspern Die Seestadt Wiens hat Kunst und Kultur in ihrer DNA – mit dem Anspruch, das lokale Bedürfnis zu stillen, aber auch mit überregionaler Strahlkraft zu überzeugen. 2014 konnte mit Kranensee – dem Ballett der Kräne, dieses Ziel erstmals erreicht werden. Heute rocken österreichische Bands die Seestadt ebenso, wie international renommierte Akteurinnen aus Kunst und Kultur ihre Spuren im Stadtteil hinterlassen und gleichzeitig seit Anbeginn den jungen Wilden ein entsprechendes Experimentierfeld eingeräumt wird. </p>



<p>Das New-Yorker- Duo Stefan Sagmeister &amp; Jessica Walsh zeichnet für die Gestaltung eines Mural im Seepark verantwortlich. Ebenso wie Gilbert Bretterbauer und die heimischen Street-Art-Künstlerinnen Golif und das Kollektiv rund um B98 für unterschiedliche Interventionen in der Seestadt sorgen. 2021 werden als Weiterverfolgung dieser urbanen Kunstform Graffiti Days in aspern stattfinden.</p>



<h2>Zeitgenössische Kunst</h2>



<p>Direkt an der U-Bahn-Station Aspern Nord hat sich mit dem Dream Estate eine Plattform für zeitgenössische Kunst aus der Notgalerie entwickelt und mit dem Flederhaus, das nun am neuen Standort am Nordufer des Asperner Sees zum Ausstellungsturm wird, schließt sich der Kreis zu den ersten Schritten in Sachen Kulturstandort Seestadt, der vor mittlerweile mehr als zehn Jahren seinen Ausgang nahm&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Von-der-Rollbahn-in-die-Garage.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Von-der-Rollbahn-in-die-Garage.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Castrop-Rauxel: „Gesamtkunstwerke – Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland Von 6. September bis 4. November 2021 &#8211; Ausstellung im Originalgebäude</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/castrop-rauxel-gesamtkunstwerke-architektur-von-arne-jacobsen-und-otto-weitling-in-deutschland-von-6-september-bis-4-november-2021-ausstellung-im-originalgebaeude/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=castrop-rauxel-gesamtkunstwerke-architektur-von-arne-jacobsen-und-otto-weitling-in-deutschland-von-6-september-bis-4-november-2021-ausstellung-im-originalgebaeude</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2021 16:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG156]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Castrop-Rauxel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen präsentiert zusammen mit der Stadt Castrop-Rauxel die Wanderausstellung der Berliner Kuratoren Hendrik Bohle und Jan Dimog, die anlässlich des deutsch-dänischen kulturellen Freundschaftsjahres 2020 und Jacobsens fünfzigstem Todestages 2021 konzipiert wurde. Die Ausstellung zum bedeutenden Spätwerk der Architekten in Deutschland findet in einem Originalgebäude statt und wird erstmals in dieser Form [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Museum der Baukultur Nordrhein-Westfalen präsentiert zusammen mit der Stadt Castrop-Rauxel die Wanderausstellung der Berliner Kuratoren Hendrik Bohle und Jan Dimog, die anlässlich des deutsch-dänischen kulturellen Freundschaftsjahres 2020 und Jacobsens fünfzigstem Todestages 2021 konzipiert wurde. Die Ausstellung zum bedeutenden Spätwerk der Architekten in Deutschland findet in einem Originalgebäude statt und wird erstmals in dieser Form gezeigt. </p>



<p>Der Ratssaal in Castrop-Rauxel. Das Forum und Rathaus von Castrop Rauxel entstand zwischen 1966- 76 nach Entwürfen der beiden dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling. Der umfangreiche Komplex mit Rathaus, Ratssaal und Veranstaltungshallen sollte ein bauliches Zeichen setzen für die aufstrebende Stadt und das wirtschaftliche Potenzial des Ruhrgebietes.</p>



<p>Als das Forum 1976 in Castrop-Rauxel fertiggestellt wurde, stand es für den Aufbruch und die ständige Veränderung des Ruhrgebiets, ein Beispiel für den Schwung und die Dynamik. Mit seiner zeichenhaften Architektur, in der das große Ganze wie auch die kleinen Details mitbedacht wurden, symbolisiert es die Kreativität und Kunst der beiden dänischen Baumeister Arne Jacobsen und Otto Weitling. </p>



<p>Ab den 1950er- Jahren nahm Jacobsen an Rathaus-Wettbewerben in Deutschland teil – zunächst in Marl, in Köln und mit Otto Weitling in Essen (1962). Während diese Beiträge trotz positiver Jurybewertungen durchfielen, bekamen Jacobsen und Weitling in Castrop-Rauxel schließlich die Chance, ihre Idee des Rathausforums zu realisieren. </p>



<p>Arne Jacobsen beherrschte die ganze Bandbreite des Entwerfens, von der Gabel bis zum Rathaus, vom Kleinen und Feinen bis zum Großen und Monumentalen. Außerhalb von Fachkreisen ist es jedoch weniger bekannt, dass Jacobsen zudem in enger Partnerschaft mit seinem Landsmann, dem Architekten Otto Weitling, eine Reihe Projekte in Deutschland realisierte. Eine Partnerschaft in der Architektur, die Zeichen für die Entwicklung der modernen Architektursprache setzte: damals und heute – in Deutschland und Dänemark&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Bauen-arne-jacobsen-Castrop-Rauxel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Bauen-arne-jacobsen-Castrop-Rauxel.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Keine Frage von Luxus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 14:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Kunst-am-Bau-Programm des größten gemeinnützigen Wohnbauträgers und Hausverwalters in Tirol – Neue Heimat Tirol (NHT) – wurde 2016 auf neue Beine gestellt. Damit wurde es zu einer beispielhaften Initiative der Kunstförderung und Vermittlung.FRANZISKA LEEB Schön anzusehen ist sie, die riesige rote Geranienblüte auf einem zentralen Platz in der Siedlung. Die Künstlerin Gabriela Oberkofler wählte das [&#8230;]</p>
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<p>Das Kunst-am-Bau-Programm des größten gemeinnützigen Wohnbauträgers und Hausverwalters in Tirol – Neue Heimat Tirol (NHT) – wurde 2016 auf neue Beine gestellt. Damit wurde es zu einer beispielhaften Initiative der Kunstförderung und Vermittlung.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Schön anzusehen ist sie, die riesige rote Geranienblüte auf einem zentralen Platz in der Siedlung. Die Künstlerin Gabriela Oberkofler wählte das Motiv nicht bloß ob seiner Tauglichkeit als dekorativer Blickfang. Die im Volksmund auch als „Brennende Liab“ bekannte Balkonblume wurde in den Jahren 1939 bis 1943 zum Symbol der Option in Südtirol, die die deutsch- und ladinischsprachige Bevölkerung vor die Wahl zwischen zwei Übeln stellte: Verbleib im faschistischen Italien oder Auswanderung ins Deutsche Reich. </p>



<p>Für die „Dableiber“ stand sie für Identität und Widerstand, den Optanten, die zahlreich eine neue Heimat in den damals errichteten Südtiroler Siedlungen fanden, war sie Sinnbild für Sehnsucht und Trostspender gegen das Heimweh. Die Geranie in der neu errichteten Südtiroler- Siedlung in Kufstein erinnert nicht nur an ein schwieriges Kapitel der Geschichte, ihre Position zwischen den Baukörpern steht auch für den wie ein zartes Pflänzchen zu pflegenden Dialog und die Kommunikation innerhalb der Bewohnerschaft. </p>



<p>„Die Geranienblüte hat richtig eingeschlagen“, freut sich Anders Linder. Der Regisseur und Kreativ-Berater begleitet zusammen mit der Kunsthistorikerin und Kuratorin Anna Fliri seit fünf Jahren die Kunst am Bau der NHT. Sie stellten das Programm auf ein neues Fundament. Etwa sechs geladene Wettbewerbe unter vier Kunstschaffenden aus der jeweiligen Region oder mit Bezug zu Tirol, paritätisch weiblich und männlich, möglichst zwei davon aus der jüngeren Generation, werden seither jährlich durchgeführt.</p>



<p>Abhängig von der Wohnungsanzahl beträgt das Budget für ein Projekt zwischen 18.000 bis 42.000 Euro plus Fahrtspesen, die Teilnehmenden erhalten ein Abschlagshonorar. Neben Linder, Fliri NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner besteht die Jury aus den jeweiligen Gemeindeoberhäuptern oder Kulturgemeinderätinnen sowie der Projektleitung des Bauvorhabens. So gut wie immer treffe man einstimmige Entscheidungen, berichtet Anders Linder, womit schon ein guter Grundstein für die spätere Akzeptanz gelegt wäre.</p>



<h2>Wichtiges Anliegen</h2>



<p>Das NHT-Führungsduo der Hannes Gschwentner und Markus Pollo steht überzeugt und mit Freude dahinter: „Für die NHT ist Kunst am Bau ein integrales Element der Baukultur, das entscheidend zu Qualität und Aussage von Bauwerken beitragen kann. Die Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden zu fördern, ist uns ein wichtiges Anliegen.&#8220; &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/wp-21-kunst-am-bau-RZ_mitHyperlinks.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/wp-21-kunst-am-bau-RZ_mitHyperlinks.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Ausstellungen und Symposien, analog und online: Architektur-Termine für den Sommer 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 18:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG1]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kunst am Bau, Women in Architecture und der Ressourcenverbrauch im Bauwesen: Auch viele Tagungen und Ausstellungen in diesem Sommer beschäftigen sich mit den heiß diskutierten Themen der letzten Monate. Wir haben eine kleine Terminauswahl zusammengestellt – für die digitale Teilnahme oder den analogen Besuch. 70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland Kunst-am-Bau-Projekte sind Teil der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kunst am Bau, Women in Architecture und der Ressourcenverbrauch im Bauwesen: Auch viele Tagungen und Ausstellungen in diesem Sommer beschäftigen sich mit den heiß diskutierten Themen der letzten Monate. Wir haben eine kleine Terminauswahl zusammengestellt – für die digitale Teilnahme oder den analogen Besuch.</p>



<h2>70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland</h2>



<p>Kunst-am-Bau-Projekte sind Teil der <strong>Baukultur </strong>in Deutschland – und das bereits seit mehr als 70 Jahren. 1950 beschloss der Bundestag, bei allen Bauaufträgen des Bundes einen prozentualen Anteil der Baukosten für Werke bildender Künstler*innen vorzusehen. Etwa zur gleichen Zeit wurden auch in der DDR sowie in vielen westdeutschen Bundesländern, in Nordrhein-Westfalen bereits im Oktober 1949, vergleichbare Richtlinien und Selbstverpflichtungen zur Förderung der Kunst am Bau erlassen.</p>



<p>Viele dieser Kunstwerke sind wegen ihrer Lage auf Bundesliegenschaften für den Großteil der Bevölkerung unzugänglich und damit auch kaum bekannt. Deshalb haben das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) das Jubiläum zum Anlass genommen, eine Ausstellung und eine Publikation zu erarbeiten sowie einen Film zu produzieren. </p>



<p>Thematisiert werden auch <strong>neue Formen und der Kunst am Bau</strong>. Nach Stationen in München und Chemnitz wird die Ausstellung demnächst in der Baukultur NRW im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen zu sehen sein. Pandemiebedingt steht der Eröffnungstermin noch nicht fest. Als weitere Ausstellungsorte sind Halle, Rostock und Bremen geplant. (red.)</p>



<h2>Women in Architecture 2021</h2>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/06/Agenda-Termine-Architektur-2021-Symposium-Ausstellung.pdf">Agenda-Termine-Architektur-2021-Symposium-Ausstellung</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/06/Agenda-Termine-Architektur-2021-Symposium-Ausstellung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p>Noch bis zum 1. Juli läuft das Festival WIA (Women in Architecture) Berlin 2021. Organisiert vom <strong>Berliner Netzwerk von Planerinnen n-ails e.V.</strong> und der <strong>Architektenkammer Berlin </strong>bietet das Festival einen Raum für die Auseinandersetzung mit Werken von Frauen. Im Fokus stehen Themen wie „Baustelle Gleichstellung“, „Paritätische Baukultur“ und „Umbau Berufsbild“&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/06/Agenda-Termine-Architektur-2021-Symposium-Ausstellung-1.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/06/Agenda-Termine-Architektur-2021-Symposium-Ausstellung-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Kunst des Zwischenraums</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/die-kunst-des-zwischenraums/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-kunst-des-zwischenraums</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 22:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen den Baukörpern wird oft nur flächig, nicht räumlich gedacht. Es lohnt sich aber, sich der Freiräume schon zu Beginn der Planung anzunehmen, ja sogar, sie zum Ausgangspunkt der Überlegungen zu machen und von Anbeginn mitzudenken.FRANZISKA LEEB Nur in dringenden Fällen die Wohnung verlassen und Abstand halten, verlangen seit März 2020 die Verordnungen und Virologen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zwischen den Baukörpern wird oft nur flächig, nicht räumlich gedacht. Es lohnt sich aber, sich der Freiräume schon zu Beginn der Planung anzunehmen, ja sogar, sie zum Ausgangspunkt der Überlegungen zu machen und von Anbeginn mitzudenken.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Nur in dringenden Fällen die Wohnung verlassen und Abstand halten, verlangen seit März 2020 die Verordnungen und Virologen, ins Freie gehen und Lufttanken die Psychologen und der Hausverstand. Wie sehr das Wohlbefinden mit dem Zustand des öffentlichen Raums vor unserer Haustür und den im Wohnumfeld zur Verfügung stehenden Freiflächen korreliert, haben wir weltweit niemals zuvor so intensiv wahrgenommen. </p>



<p>Wohl nie zuvor war der Bevölkerung der Wert der öffentlichen Parkanlagen so bewusst, wie im Frühling 2020, als sowohl die Bundesgärten in Wien und Innsbruck für mehrere Wochen geschlossen wurden und auch etliche kleinere Städte Parkschließungen als taugliches Mittel zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie erachteten. Dies traf die Menschen in den Ballungsräumen härter als die Landbevölkerung und jene, die in Stadtteilen mit viel grüner Infrastruktur leben, weniger stark, als die in den dichtbebauten Gebieten. Grünraum ist nicht gerecht verteilt. Bislang nur in Fachzirkeln diskutiert, drang diese Botschaft nun in alle Haushalte.</p>



<h2>Grünraum für alle</h2>



<p>Im lieblichsten Gefilde/prangt jener schöne Wald. Da spühr’ ich Josephs Milde/in himmlischer Gestalt. Als Kaiser? nein, als Vater,/ließ er den Schluß ergehn: „Der anmuthsvolle Prater/soll jedem offen stehn“ – so dichtete voll Überschwang der Lyriker Michael Denis im Jahr 1766, nachdem Kaiser Joseph II. die Öffnung des Praters für alle veranlasst hatte. Er beschreibt damit eine frühe Bemühung um die Herstellung von Grünraumgerechtigkeit in Wien. Die ehemaligen höfischen Parks, die Schloss- und Villengärten, die Stadtparks und Schrebergärten, grüne Innenhöfe von Wohnanlagen, private Hausgärten und Alleen – zusammen bilden sie das grüne Netz, das an manchen Stellen dichter, an manchen lockerer gewebt ist. </p>



<p>Wie hochwertig es in all seinen Teilen ist, liegt nicht nur in den Händen von Stadtplanung und Stadtgartenamt. Wesentlich tragen auch die von gemeinnützigen und gewerblichen Bauträgern errichteten Siedlungsfreiräume dazu bei. Gerade auf den in jüngerer Vergangenheit umgenutzten Arealen ehemaliger Frachtenbahnhöfe wie der Grünen Mitte Linz und nach dem Motto „Freie Mitte – vielseitiger Rand“ auf dem Wiener Nordbahnhofareal stehen die Freiräume im wahrsten Sinn des Wortes im Zentrum.</p>



<h2>Neue Sichtweisen, neue Pflanzen</h2>



<p>Am Grünzug Mühlgrund, der im Zuge der verstärkten Siedlungstätigkeit entlang der verlängerten U2 landschaftsarchitektonisch neu akzentuiert (zwoPK Landschaftsarchitektur) wurde, liegt die Wohnsiedlung MGG22 in der Mühlgrundgasse im Stadtteil Stadlau des 22. Wiener Gemeindebezirks. Sieben Häuser und drei Plätze, gebaut auf drei Grundstücken in unterschiedlichem Besitz, geplant von drei Architekturbüros. Es ging nicht um ein Nebeneinander möglichst auffälliger Solitäre, sondern um das Gestalten eines Siedlungskörpers um einen Siedlungsinnenraum. </p>



<p>Sophie und Peter Thalbauer Architektur, Thaler Thaler Architekten (Norbert Thaler, Ursina Thaler-Brunner) und Architekt Alfred Charamza verständigten sich auf eine möglichst einheitliche Architektursprache – von Anfang an mit im Boot die Landschaftsarchitekten Oliver Barosch und Isolde Rajek. Drei quadratische Plätze liegen umspült von winkelförmigen Gebäuden, Wegen und Durchgängen in der Mittelachse. Von Obstbäumen (bald) beschattet, mit locker arrangierten Stühlen und Tischen auf sandigen Oberflächen sind sie wohnliche Bühnen des Siedlungslebens. </p>



<p>Rampen und Stufen gleichen Niveauunterschiede aus, die Abgrenzungen zwischen den privaten und (halb-)öffentlichen Außenräumen sind integrativer Teil des Gesamtkonzepts. „Der Städtebau wirkt sich maßgeblich auf die Freiraumqualität aus“, betont Isolde Rajek. „Es tun sich auch für die Architekten neue Sichtweisen auf, wenn Landschaftsarchitekten frühzeitig, am besten schon in die ersten konzeptionellen Überlegungen, eingebunden werden.“ Nach wie vor gäbe es städtebauliche Wettbewerbe, bei denen die Einbeziehung von Freiraumplanern nicht gefordert sei. In Deutschland sei dies mittlerweile undenkbar.</p>



<h2>Zwischenraum als Ausgangspunkt</h2>



<p>Angesprochen auf ihren Umgang mit dem Freiraum im Wohnbau flutscht Architektin Eva Rubin spontan Christian Morgensterns Gedicht vom Lattenzaun über die Lippen. Durch den Entzug des Zwischenraums, aus dem die Architekten ein Haus bauen, wird der Lattenzaun unansehnlich und dumm. „Die Zwischenräume sind das Wichtigste – zuerst muss der Außenraum modelliert werden, dann erst die Wohnungsgrundrisse – die Fassade ist mir wurscht“, so die Kärntner Architektin&#8230;</p>



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		<title>Oben nicht ohne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:56:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was auf so einem Dach Chancen hat, ohne überbordendem Pflegeaufwand gedeihen zu können, ist ein Thema. Es stellt sich aber auch die philosophische Frage, wie natürlich der Charakter einer Landschaft auf künstlichem Untergrund sein soll.FRANZISKA LEEB Mit dem Klimawandel und seinen Begleiterscheinungen setzen Städte vermehrt auf Dachbegrünung zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Vermeidung urbaner [&#8230;]</p>
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<p>Was auf so einem Dach Chancen hat, ohne überbordendem Pflegeaufwand gedeihen zu können, ist ein Thema. Es stellt sich aber auch die philosophische Frage, wie natürlich der Charakter einer Landschaft auf künstlichem Untergrund sein soll.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Mit dem Klimawandel und seinen Begleiterscheinungen setzen Städte vermehrt auf Dachbegrünung zur Verbesserung des Mikroklimas und zur Vermeidung urbaner Hitzeinseln. Schon vor zehn Jahren wurde in Wien eine flächendeckende Analyse des Potenzials für Begrünung auf bestehenden Dächern erhoben. Als erste deutsche Großstadt hat Hamburg ab 2013 eine Gründachstrategie entwickelt, in Paris verpflichteten sich im Rahmen des Projekts „Parisculteurs“ etliche Unternehmen und Institutionen, in den Jahren 2016 bis 2020 hundert Hektar an urbanen Grünflächen zu schaffen – ein Drittel davon für die Lebensmittelproduktion. </p>



<p>Der Stadt Graz ist eine besondere Lösung mit einem Beispiel für die Dachnutzung von einer unterirdischen Infrastruktur gelungen. Den Grazer Südgürtel kennt der Autofahrer nur als zwei Kilometer lange, großteils unterflurig geführte vierspurige Verbindungsstraße. Überirdisch ist er ein Grüngürtel mit dem zwei Hektar großen, von Freiland Umweltconsulting gestalteten Trassenpark als Herzstück. Dank der großzügig dimensionierten Überschüttungshöhe von zwei Metern hielten sich die freiraumplanerischen Beschränkungen in Grenzen, berichtet Landschaftsplanerin Melanie Kedl-Stadler. </p>



<p>Bloß direkt über der Unterflurtrasse waren Baumpflanzungen nur mit speziellen Wurzelschutzmaßnahmen möglich und gestalterische Geländemodellierungen wurden außerhalb des Tunnels verortet. Automatische Bewässerungen gibt es keine, da es sich um gewünscht extensive und dementsprechend pflegearme Grünräume handelt. Nur an ausgewählten Punkten wurden intensiver gestaltete Akzente gesetzt, wobei auf die Integration technischer Aufbauten in das Landschaftsbild geachtet wurde. Auch im Hinblick auf die Nutzung wurde auf eine gewisse Robustheit geachtet, die sich auch in einer sparsamen Möblierung und einem ausgewogenen Verhältnis zwischen nutzungsoffenen Bereichen und verschiedenen Spiel- und Aufenthaltsangeboten ausdrückt. </p>



<p>Unkonventionell ist auch die Lage der Ganztagesvolksschule in der Breitenfurter Straße in Wien. Als Teil des Buwog- Großprojekts Rivus auf den ehemaligen Unilever-Gründen platzierten Lorenz Ateliers und BEHF die Schule inklusive genutzter Dachfläche über einem Nahversorgermarkt. Der bauplatzübergreifende Freiraum wurde vom Büro Land in Sicht geplant und erstreckt sich in luftige Höhe, wo sich die Freiräume und Sportplätze der Schule auf zwei Ebenen auf dem Dach erstrecken.</p>



<h2>Kunst und Ernte</h2>



<p>Doch auch im Kleinen können ehemals banale Dachflächen gut genutzt werden. Ein Jahr nach Schließung des Sophienspitals in Wien-Neubau entwickelten Auböck &amp; Kárász im Rahmen der Vienna Designweek 2018 den temporären Dachgarten „Topping“ als poetischen Kommentar. Der einstige Therapiegarten auf dem 1999 fertiggestellte Spitalstrakt von Architekt Martin Kohlbauer war bereits von Spontanvegetation erobert. Diese überlagerten die Landschaftsarchitekten mit einem artifiziellen Pflanzenraster, der sich schützend über die Stadtnatur legte. Im Vorjahr wurde das Spitalsareal zum coolsten Ort in Wien-Neubau. </p>



<p>Ehe hier eine neue Wohnbebauung entsteht, hatte der wohn_fonds Wien das Areal zur Zwischennutzung freigegeben. Das an Hitzetagen gar nicht kühle und zudem sehr windexponierte Dach nahmen Initiativen wie die Wiener Dachfarm und das Netzwerk Dachbesetzung in Beschlag. Obwohl erst ab Ende April bewirtschaftet, bot sich im Hochsommer ein üppiger Garten dar, der Gemüse für die Neubauer Foodcoop und die Gastronomie auf dem Parkareal ebenso lieferte wie Schnittblumen und Färberpflanzen. Voraussichtlich auch noch diesen Sommer wird dank Workshops und Events das Dach zu einer Freiluftakademie für Laiengärtner, die hier erfahren, dass selbst mit einfachsten Mitteln und viel Zuwendung in extremen Lagen grüne Oasen entstehen können&#8230;</p>



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		<title>En Passant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das Zentrum des Bösen ist der Dorfplatz“ behauptet die deutsche Hip-Hop-Band Antilopen Gang.FRANZISKA LEEB Gasthaus, Greißler, Bank und Post – alles weg. Dorflinde und -brunnen längst ersetzt von Parkplätzen. Der Dorfplatz, in der Großstadt zur Metapher für gesellige Orte der Begegnung geworden, ist vielerorts zum Transitraum geworden. Oft dauert es, bis der Verlust einstiger Selbstverständlichkeiten [&#8230;]</p>
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<p>„Das Zentrum des Bösen ist der Dorfplatz“ behauptet die deutsche Hip-Hop-Band Antilopen Gang.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Gasthaus, Greißler, Bank und Post – alles weg. Dorflinde und -brunnen längst ersetzt von Parkplätzen. Der Dorfplatz, in der Großstadt zur Metapher für gesellige Orte der Begegnung geworden, ist vielerorts zum Transitraum geworden. Oft dauert es, bis der Verlust einstiger Selbstverständlichkeiten als „böse“ identifiziert und Phänomene wie Abwanderung und Leerstand damit in Zusammenhang gebracht werden. </p>



<p>Im Waldviertler Dorf Klein-Meiseldorf sperrte vor 40 Jahren das letzte Geschäft zu, vor fünf Jahren stellten die Bundesbahnen den Bahnhofsbetrieb ein. Den Niedergang des Dorfes wollten der neue Bürgermeister und die Bevölkerung nicht hinnehmen. Gemeinsam erarbeitete man die Anforderungen an das neue Dorfzentrum, gründete einen Dorferneuerungsverein, errichtete nach Plänen der AH3 Architekten ein Veranstaltungszentrum und gegenüber einen Nahversorgermarkt mit Café und Jugendtreff, auf dem Dach Fotovoltaik, auf dem Platz eine Stromtankstelle&#8230;</p>



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		<title>Mehr als Kunst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 20:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2004 engagiert sich die KÖR GmbH für spannende Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Damit wird die Bevölkerung einerseits aktiv in die Stadtentwicklung eingebunden und anderseits Themen wie soziale Nachhaltigkeit als auch Kultur- und Kunstverständnis gefördert.GISELA GARY An die 265 Projekte hat KÖR seit ihrer Gründung 2004 bereits erfolgreich abgewickelt. Die meisten Projekte werden temporär errichtet [&#8230;]</p>
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<p>Seit 2004 engagiert sich die KÖR GmbH für spannende Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Damit wird die Bevölkerung einerseits aktiv in die Stadtentwicklung eingebunden und anderseits Themen wie soziale Nachhaltigkeit als auch Kultur- und Kunstverständnis gefördert.<br>GISELA GARY</p>



<p>An die 265 Projekte hat KÖR seit ihrer Gründung 2004 bereits erfolgreich abgewickelt. Die meisten Projekte werden temporär errichtet und bilden so wie z. B. aktuell beim Nordwestbahnhof, ein Bindeglied zwischen der alten Struktur und der neuen Entwicklung eines Stadtquartiers. Es gibt aber ebenso Projekte, die darauf abzielen, die Identität mit einem Stadtteil zu erhöhen, wie beispielsweise bei dem Projekt „Zukunft einer Vision“ von Krüger&amp;Pardeller. </p>



<p>KÖR-Geschäftsführerin Martina Taig freut sich über das breite Interesse der Bevölkerung und ist von dem Mehrwert von Kunst im öffentlichen Raum überzeugt: „Kunst spricht den Menschen eine aktive Rolle bei der Gestaltung und Wahrnehmung ihrer unmittelbaren Umgebung zu und kann Möglichkeiten schaffen, um die Erweiterung und Rückeroberung des öffentlichen Raums für dessen Nutzer zu unterstützen und deren Lebensqualität zu verbessern. Kunst kann dabei als Vermittlerin zwischen den verschiedensten Menschen fungieren, die Weitergabe von kulturellen Werten ermöglichen und Aufmerksamkeit für Themen, Menschen, Orte, etwa auch beim Umgang mit Interessenkonflikten, erzielen.“</p>



<p>Aktuell gibt es eine neue Ausschreibung zum Thema „Das Wetter von morgen“ für ausgewählte Straßenzüge im Floridsdorfer Zentrum, eingereicht werden kann noch bis Mitte Mai. Welches Ziel verfolgt KÖR mit diesem Projekt? „Neue Nutzungen, Lesarten, Wahrnehmungen der Örtlichkeiten sollen angeregt und eine Bewusstseinsbildung für die Thematik erreicht sowie zum Nachdenken und zum Dialog aufgefordert werden“, erläutert Martina Taig. </p>



<p>Was sind die wichtigsten Aspekte, damit Kunstprojekte als Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum bei der Bevölkerung „ankommen“? Martina Taig: „Die Projekte sind ortsspezifisch gedacht, regen zur Kommunikation an und sprechen die Menschen auf unterschiedlichen Ebenen auch emotional an.“</p>



<h2>Neue Wahrnehmung</h2>



<p>Die eingereichten Projekte werden von der KÖR-Jury diskutiert und die Beiträge ermittelt, die schließlich umgesetzt werden. Die neue Juryvorsitzende Brigitte Felderer ist auf die Einreichungen gespannt. Felderer ist Leiterin der Abteilung „Social Design-Arts as Urban Innovation“ an der Universität für angewandte Kunst Wien und hat viel Erfahrung in der Umsetzung von Kunstprojekten. Ihre Ideen für die nächsten Projekte? „Wir wollen unterschiedliche Personen und Gruppen mit ihren Ideen für eine neue Wahrnehmung und unerwartete Nutzungen öffentlicher Räume ansprechen&#8230;</p>



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		<title>Mit Klassik gegen den Blues</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Isabel Kriszun spielt mit Leidenschaft Geige. Der Corona- Shutdown brachte die Geigerin auf den Balkon, mit ihren Kurzkonzerten verzauberte sie für einige Wochen die Nachbarschaft.LIZA PAPAZOGLOURedakteurin von unserem Schweizer Partnermagazin Wohnen Wie jeden Abend warteten die Bewohner der Gewobag-Sied- lung Albisrieden in Zürich auf ihren Balkonen auf die Geigerin. Es ist 19.20 Uhr, immer mehr [&#8230;]</p>
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<p>Isabel Kriszun spielt mit Leidenschaft Geige. Der Corona- Shutdown brachte die Geigerin auf den Balkon, mit ihren Kurzkonzerten verzauberte sie für einige Wochen die Nachbarschaft.<br>LIZA PAPAZOGLOU<br>Redakteurin von unserem Schweizer Partnermagazin Wohnen</p>



<p>Wie jeden Abend warteten die Bewohner der Gewobag-Sied- lung Albisrieden in Zürich auf ihren Balkonen auf die Geigerin. Es ist 19.20 Uhr, immer mehr Fenster öffnen sich, ganze Familien lehnen sich an die Brüstungen, Lacher schwirren durch die Luft, man winkt sich zu. </p>



<p>Nur wenige kommen in den Hof, Alte und Junge verteilen sich mit gehörigem Abstand auf Bänken, Spielplatz und Wiese. Sicher, er höre immer zu, sagt einer. Dann, wie jeden Abend um 19.30 Uhr, hebt Isabel Kriszun ihre Geige ans Kinn und beginnt zu spielen. Schlagartig wird es mucksmäuschenstill, nur die sanften Klänge der „Méditation“ aus Jules Massenets Oper „Thaïs“ erfüllen den Hof. </p>



<p>Ein paar Minuten lang lauschen die Menschen völlig gebannt – eine verzauberte Auszeit vom Ausnahmezustand. Als die letzten Töne verklungen sind, brandet Applaus auf, „Danke“ ruft es über den Hof. „Wahnsinnig schön! Es war eine ganz besondere Stimmung, alles so ruhig, sogar die kleinen Kinder. Das hat mich wirklich fasziniert“, sagt eine Frau. Gerührt ist auch das Rentnerpaar, das extra aus einer anderen Gewobag-Siedlung hergekommen ist, um der Geigerin zuzuhören. </p>



<p>Das sei, sagt Isabel Kriszun später am Abend, ihr 18. Balkonkonzert gewesen. Sie weiß das so genau, weil sie Buch führt über die Stücke, die sie spielt – „schließlich braucht es Abwechslung“. Begonnen mit ihren Darbietungen hat die 35-Jährige am 20. März, gleich nach der Bekanntgabe des Shut-downs, der die Schweizer Bevölkerung ins Haus verbannte. </p>



<p>Dass Isabel Kriszun seitdem für ihre Nachbarn jeden Tag ein Kurzkonzert gibt, hat sich einfach so ergeben. An jenem Abend spielte sie für ihren Freund sein Lieblingsstück. „Dabei ließen wir die Balkontüre offen. Die Leute in unserem Haus haben darauf sehr positiv reagiert und wünschten sich mehr.“ Und so verabredete man sich für den nächsten Abend um 19.30 Uhr mit offenen Balkontüren.</p>



<h2>Zusammenrücken in der Krise</h2>



<p>„Ich musste schon etwas über meinen Schatten springen, da ich ja nicht jeden Tag solistisch auftrete. Aber mein Freund ermutigte mich, und vor allem spürte ich, wie viel Trost viele in so verrückten Zeiten aus Musik schöpfen.“ Musikmachen sei das, was sie gut könne, wo sie sich hineingebe und alles andere vergesse. </p>



<p>„Es ist meine Art, wie ich den Menschen fünf Minuten Freude schenken kann.“ Als es draußen wärmer wurde, stellte sich Isabel Kriszun auf den Balkon zum Spielen, was noch mehr Publikum anlockte. Das habe sie am Anfang schon nervös gemacht, sagt sie. Aber sie habe einfach etwas Positives machen wollen und habe gemerkt, dass ihre Konzerte ganz rasch zu einer Art Fixpunkt geworden seien. </p>



<p>„Das ist wichtig in Zeiten, wo auf einmal alle Strukturen wegbrechen und man sich völlig verloren fühlt. Da geben Rituale Sicherheit und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Besonders schön finde ich, wie das alle verbunden hat, von den ganz Kleinen bis zur älteren Generation.“ </p>



<p>Heute werde sie von Leuten angesprochen, die sie vorher nicht kannte&#8230;</p>



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