<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Heizen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
	<atom:link href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/tag/heizen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2023 17:27:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.1.7</generator>

<image>
	<url>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2017/08/favicon64-64x64.png</url>
	<title>Heizen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wärme, ein kostbares Gut. Zehn Gerichtsurteile zum Thema Heizung und Immobilien</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/waerme-ein-kostbares-gut-zehn-gerichtsurteile-zum-thema-heizung-und-immobilien/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=waerme-ein-kostbares-gut-zehn-gerichtsurteile-zum-thema-heizung-und-immobilien</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 11:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 172]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[LBS]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=42068</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Krisenwinter 2022/23 zeigt es den Bürgerinnen und Bürgern in aller Deutlichkeit: Über eine geheizte Wohnung oder ein geheiztes Haus zu verfügen, das ist keine Selbstverständlichkeit. Allerdings war das Thema Heizung auch schon vor dem Gasmangel häufig ein Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS fasst in seiner Extraausgabe einige Urteile deutscher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/waerme-ein-kostbares-gut-zehn-gerichtsurteile-zum-thema-heizung-und-immobilien/">Wärme, ein kostbares Gut. Zehn Gerichtsurteile zum Thema Heizung und Immobilien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Krisenwinter 2022/23 zeigt es den Bürgerinnen und Bürgern in aller Deutlichkeit: Über eine geheizte Wohnung oder ein geheiztes Haus zu verfügen, das ist keine Selbstverständlichkeit. Allerdings war das Thema Heizung auch schon vor dem Gasmangel häufig ein Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS fasst in seiner Extraausgabe einige Urteile deutscher Gerichte dazu zusammen.</p>



<h2>Warmwasser vom Herd</h2>



<p>Angesichts der drastisch gestiegenen Preise in Folge des Ukraine-Krieges kam ein Hauseigentümer auf die Idee, die Gasversorgung für einige von ihm vermietete Wohnungen im Sommer zu unterbrechen. Das Warmwasser könnten die Mieter in der Küche zubereiten und später, im Winter, sei ein Heizen auch mit Elektrolüftern möglich. </p>



<p><strong>Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Aktenzeichen 8 L 1907/22)</strong> verwarf diese ungewöhnliche Lösung und gab einer behördlichen Anordnung zur Wiederherstellung der Gasversorgung statt. Warmwasser gehöre zu den Mindeststandards modernen Wohnens und müsse deswegen vom Vermieter garantiert werden.</p>



<h2>Heizung läuft, Abnahme zwei Jahre verweigert</h2>



<p>Es ist für den Bauherrn ärgerlich, wenn die Protokolle zur Druck- und Dichtigkeitsprüfung einer neu eingebauten Heizung nicht vorhanden sind. Aber trotzdem kann das nicht zu einer Verweigerung der Abnahme führen, wenn die Anlage bereits seit zwei Jahren beanstandungsfrei funktioniert. </p>



<p>Das <strong>Oberlandesgericht Köln (Aktenzeichen 19 U 104/14)</strong> stellte fest, dass der Auftraggeber die Abnahme nicht habe verweigern dürfen und die Rechnung der Firma bezahlen müsse. Hinweise auf eine mangelnde Dichtigkeit, wie vom Bauherrn behauptet, seien nicht feststellbar gewesen. Entscheidend seien hier letztlich nicht die fehlenden Prüfprotokolle, sondern die Funktionstüchtigkeit der Anlage.</p>



<h2>Nichtgenutzte Heizungen verplomben</h2>



<p>Ein älteres Ehepaar wollte seinen Vermieter dazu bringen, die Heizkörper derjenigen Räume zu verplomben, in denen man grundsätzlich nicht heize. Dabei handelte es sich um die früheren Kinderzimmer, das Bad und die Toilette. Trotz der dauerhaften Abschaltung, die das Paar behauptete, waren für die Räume monatliche Kosten von fünf Euro entstanden. Der Eigentümer lehnte die Verplombung mit der Begründung ab, dass sich das auf die gesamte Hydraulik der Anlage auswirke. </p>



<p>Vom <strong>Amtsgericht München (Aktenzeichen 416 C 10714/20)</strong> erhielt er Recht. Die Mieter seien verpflichtet, alle Räume im Winter wenigstens auf unterer Stufe zu heizen, um Schäden zu vermeiden. Außerdem müssten die Mieter der benachbarten Wohnungen für ihre Nachbarn „mitheizen“, um den Temperaturverlust auszugleichen. Das könne man von ihnen nicht verlangen.</p>



<h2>Fußbodenheizung entlüften, wer zahlt?</h2>



<p>Wenn für das Entlüften einer Fußbodenheizung (mit der zentralen Heizanlage verbunden) ein Spezialschlüssel notwendig ist, dann unterliegt dies nicht der Kleinreparaturklausel. Das heißt: Der Eigentümer kann nicht seine Mieter mit den Kosten dafür belasten. </p>



<p>Das <strong>Amtsgericht Köln (Aktenzeichen 201 C 47/14)</strong> wies darauf hin, dass nur solche Arbeiten unter diese Regelung fielen, die durch den regelmäßigen Gebrauch der Mieter einer schnelleren Abnutzung unterliegen.</p>



<h2>Heizungstausch umlagefähig?</h2>



<p>Ein Vermieter machte eine Mieterhöhung wegen Modernisierungsmaßnahmen geltend – unter anderem mit Hinweis auf die Erneuerung der Heizungsanlage. Doch mit diesem Begehren konnte er sich vor dem <strong>Landgericht Bonn (Aktenzeichen 6 S 78/20)</strong> nicht durchsetzen. Der Austausch der Anlage sei gesetzlich erforderlich gewesen, was eine Umlage ausschließe.</p>



<h2>Heizung defekt, wann greift die Mietminderung?</h2>



<p>Wenn die Heizung längerfristig nicht funktioniert, dann kann das zu einer Mietminderung berechtigen. Allerdings achtet die Rechtsprechung sehr genau auf den Anteil der betroffenen Wohnungsfläche und auf den Monat, in dem sich der Ausfall ereignete. </p>



<p>Das <strong>Amtsgericht Gießen (Aktenzeichen 48 C 48/15)</strong> ordnete im Falle eines kleinen Raumes, der nicht beheizbar war, für den Winter eine Minderung in Höhe von acht Prozent und für den Monat April in Höhe von vier Prozent an.</p>



<h2>Falsch beraten?</h2>



<p>Ein Hausbesitzer forderte von einem Kaminkehrer rund 7.000 Euro Schadenersatz wegen einer Falschberatung. Der Fachmann hatte dem Betroffenen mitgeteilt, der vorhandene Kachelofen entspreche nicht mehr den Vorschriften und müsse ohne Nachrüstung stillgelegt werden. </p>



<p>Der Hausbesitzer ließ entsprechende Arbeiten von einer Fachfirma durchführen. Doch später zog er vor Gericht, denn der Kaminkehrer habe ihm nicht gesagt, dass das alte Modell im Notfall trotzdem hätte betrieben werden dürfen. Das <strong>Landgericht München (Aktenzeichen 15 O 4553/21)</strong> erkannte hier keine Falschberatung, denn der Schornsteinfeger habe keine Hinweise erhalten, dass eventuell nur ein Notfallbetrieb in Frage kommen könne.</p>



<h2>Bei Heizungsreparatur Termine einhalten, sonst…</h2>



<p>Ein Ausfall der Gasversorgung kann fatal sein – in den wärmeren Monaten wegen des fehlenden Warmwassers, im Winter zusätzlich noch wegen des Heizungsausfalls. Wenn der Vermieter einen Zeitraum angibt, innerhalb dessen die reparaturbedürftige Gastherme wieder instandgesetzt wird, dann sollte er diese Frist auch einhalten. </p>



<p>Sonst haben die Mieter nach einem Urteil des <strong>Landgerichts Berlin (Aktenzeichen 65 T 66/19)</strong> via einstweiliger Verfügung den Anspruch auf Wiederherstellung der Anlage.</p>



<h2>Einrohrheizung zu warm, ein Mietmangel?</h2>



<p>Bei vielen Streitfällen vor Gericht ist es den Mietern in ihrer Wohnung zu kalt. Seltener kommt es vor, dass es ihnen zu warm ist. Genau das monierten jedoch Mieter in Berlin, bei denen die ungedämmten Rohre einer Einrohrheizung im Winter für Temperaturen von 24 bis 26 Grad sorgten. Das <strong>Amtsgericht Schöneberg (Aktenzeichen 8 C 149/15)</strong> sah hierin keinen erheblichen Mietmangel, denn der Zustand habe schon beim Bezug der Wohnung bestanden.</p>



<h2>Heizungstausch ohne Plan, was nun?</h2>



<p>Wenn ein Heizungsaustausch nur in einzelnen Objekten einer Anlage stattfinden soll und es an einer Gesamtplanung fehlt, dann muss der Mieter das nicht dulden. Konkret ging es um den Austausch einer Einrohr- durch eine Zweirohr-heizung. Erschwerend kam für den Mieter hinzu, dass er seine Wohnung über Wochen hinweg nicht hätte nutzen können und ihm auch keine Ersatzwohnung angeboten worden war. </p>



<p>Das <strong>Landgericht Berlin (Aktenzeichen 64 S 215/19)</strong> stellte fest, die Vorteile der Maßnahme seien für den Mieter im Vergleich mit den Nachteilen nur sehr gering gewesen.</p>



<p><strong>Dr. Ivonn Kappel</strong></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/waerme-ein-kostbares-gut-zehn-gerichtsurteile-zum-thema-heizung-und-immobilien/">Wärme, ein kostbares Gut. Zehn Gerichtsurteile zum Thema Heizung und Immobilien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Preisanstieg bei Fernwärme ist intransparent, verteuert aber das Wohnen, wirkt als sozialer Sprengstoff – VNW fordert unabhängige Kontroll-Behörde</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/preisanstieg-bei-fernwaerme-ist-intransparent-verteuert-aber-das-wohnen-wirkt-als-sozialer-sprengstoff-vnw-fordert-unabhaengige-kontroll-behoerde/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=preisanstieg-bei-fernwaerme-ist-intransparent-verteuert-aber-das-wohnen-wirkt-als-sozialer-sprengstoff-vnw-fordert-unabhaengige-kontroll-behoerde</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 17:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG171]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=40227</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angesichts der deutlich gestiegener Fernwärmepreise haben die am Gemeinwohl orientierten Vermieter Mecklenburg-Vorpommerns eine unabhängige Behörde gefordert, die die Preise für Fernwärme laufend beobachtet, kontrolliert und umgehend eingreift, wenn zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher Reibach gemacht wird. Die Nutzerinnen und Nutzer können nicht mal eben den Anbieter wechseln „Die Mieterinnen und Mieter von mehr als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/preisanstieg-bei-fernwaerme-ist-intransparent-verteuert-aber-das-wohnen-wirkt-als-sozialer-sprengstoff-vnw-fordert-unabhaengige-kontroll-behoerde/">Preisanstieg bei Fernwärme ist intransparent, verteuert aber das Wohnen, wirkt als sozialer Sprengstoff – VNW fordert unabhängige Kontroll-Behörde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Angesichts der deutlich gestiegener Fernwärmepreise haben die am Gemeinwohl orientierten Vermieter Mecklenburg-Vorpommerns eine unabhängige Behörde gefordert, die die Preise für Fernwärme laufend beobachtet, kontrolliert und umgehend eingreift, wenn zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher Reibach gemacht wird.</p>



<h2>Die Nutzerinnen und Nutzer können nicht mal eben den Anbieter wechseln</h2>



<p>„Die Mieterinnen und Mieter von mehr als 75 Prozent der im VNW organisierten Wohnungsunternehmen beziehen Fernwärme“, sagte <strong>Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)</strong>, am 7. Dezember auf der Mitgliederversammlung des VNW-Landesverbands Mecklenburg- Vorpommern in Göhren-Lebbin. „Das Problem: Die Nutzerinnen und Nutzer können nicht mal eben den Anbieter wechseln, wenn sie unzufrieden sind.“ </p>



<p>Dieses ‚naturgegebene‘ Ungleichgewicht zwischen Anbieter und Nutzer müsse dadurch geheilt werden, dass die Anbieter von Fernwärme effektiv kontrolliert würden, sagte Andreas Breitner. „<strong>Sie müssen ihre Kostenstruktur öffentlich und transparent darlegen</strong> und nachvollziehbar begründen, warum sie ihre Preise erhöhen wollen. Nur dann werden die Menschen es auch akzeptieren.“ </p>



<p><strong>Zwar gelten auch für die Fernwärme ähnliche Entlastungsprogramme wie für den Gaspreis. Der Dezemberabschlag wird übernommen. Zudem gilt bis April 2024 ein Preisdeckel von 9,5 Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des angenommenen Jahresverbrauchs.</strong></p>



<p>„Zuletzt haben die Mieter von vielen VNW-Unternehmen aber erleben müssen, wie der Fernwärmeanbieter die Preise deutlich erhöhte, ohne jedoch die Gründe transparent zu machen“, sagte VNW-Direktor Andreas Breitner. „<strong>Wir haben Sorge, dass im Schatten der Preisbremse an der Preisschraube gedreht wird und die Mieterinnen und Mieter dann nach deren Ende in eineinhalb Jahren zu Kasse gebeten werden</strong>.“</p>



<h2>Große Verunsicherung und Verärgerung</h2>



<p>Derzeit herrsche bei vielen Mieterinnen und Mietern große Verunsicherung und Verärgerung, sagte der VNW-Direktor. „Wenn Energieversorger ankündigen, dass die Fernwärmekosten sich auf einen Schlag verdreifachen oder sogar vervierfachen, dann wirft das Fragen auf. Eine Preisexplosion dieser Größenordnung erklärt sich auch in Zeiten allgemein steigender Energiepreise beim besten Willen nicht von selbst.“ </p>



<p><strong>Die Landesregierung und die Kommunen forderte VNW-Direktor Andreas Breitner auf, bereits vorhandenen Kontrollmöglichkeiten auch zu nutzen</strong>. „Gerade bei kommunalen Versorgern haben die Lokalpolitiker Einfluss. Sie müssen diese Möglichkeiten nur auch nutzen.“</p>



<h2>Kaum Preisvergleich zwischen Fernwärmeanbietern möglich</h2>



<p>VNW-Direktor Andreas Breitner beklagte zudem, dass ein direkter Preisvergleich zwischen den Fernwärmeanbietern für den Normalbürger kaum möglich ist. „Jeder Anbieter definiert seine Kostenstruktur selbst. Für den einen beispielsweise gilt ein Kunde mit 200 Wohnungen als Großabnehmer, für einen anderen erst ab 500 Wohnungen. Das führt zu einer kolossalen Undurchsichtigkeit und lässt dem einzelnen Wärmeversorger Freiraum, auf Kosten der Mieterinnen und Mieter Profit zu machen.“</p>



<p>Vor allem Fernwärmeanbieter mit günstigen Preisen müssten nach den Worten von VNW-Direktor Andreas Breitner daran interessiert sein, Transparenz herzustellen. „Sie werden mit jenen in einen Topf geworfen, die die aktuelle Energiekrise schamlos ausnutzen, um Geld zu machen.“&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-fernwaermekontrolle.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-fernwaermekontrolle.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/preisanstieg-bei-fernwaerme-ist-intransparent-verteuert-aber-das-wohnen-wirkt-als-sozialer-sprengstoff-vnw-fordert-unabhaengige-kontroll-behoerde/">Preisanstieg bei Fernwärme ist intransparent, verteuert aber das Wohnen, wirkt als sozialer Sprengstoff – VNW fordert unabhängige Kontroll-Behörde</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heizen und Behaglichkeit trotz energieeffizientem Betrieb – geht das? Prof. Joachim Seifert von der TU Dresden gibt Antworten</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/heizen-und-behaglichkeit-trotz-energieeffizientem-betrieb-geht-das-prof-joachim-seifert-von-der-tu-dresden-gibt-antworten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=heizen-und-behaglichkeit-trotz-energieeffizientem-betrieb-geht-das-prof-joachim-seifert-von-der-tu-dresden-gibt-antworten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 16:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG171]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[TU Dresden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=40224</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Fachabteilung Wärmeübergabe des Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden das technische Informationsblatt Nr. 78 „Thermische Behaglichkeit“ veröffentlicht. Das Papier richtet sich an Fachhandwerker sowie Planer und Architekten und beinhaltet neueste Erkenntnisse zur Thermischen Behaglichkeit auf Basis von an der TU Dresden durchgeführten Untersuchungen. „Das neue Informationsblatt reflektiert die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/heizen-und-behaglichkeit-trotz-energieeffizientem-betrieb-geht-das-prof-joachim-seifert-von-der-tu-dresden-gibt-antworten/">Heizen und Behaglichkeit trotz energieeffizientem Betrieb – geht das? Prof. Joachim Seifert von der TU Dresden gibt Antworten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Fachabteilung Wärmeübergabe des Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie hat in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden das technische Informationsblatt Nr. 78 „Thermische Behaglichkeit“ veröffentlicht. Das Papier richtet sich an Fachhandwerker sowie Planer und Architekten und beinhaltet neueste Erkenntnisse zur Thermischen Behaglichkeit auf Basis von an der TU Dresden durchgeführten Untersuchungen. „Das neue Informationsblatt reflektiert die Thermische Behaglichkeit und gibt Hinweise zur Sicherstellung des gewünschten Komforts im Sommer wie im Winter“, sagt Ralf Kiryk, Leiter der BDH-Fachabteilung Wärmeübergabe. Dies erleichtert eine fachgerechte Planung und Bemessung.</p>



<p>„Ergänzend zu den bereits seit langen existierenden normativen Grundlagen zur Thermischen Behaglichkeit haben unsere Messungen mit Probanden neue Einblicke zum Behaglichkeitsempfinden des Menschen im Sommer und im Winter ergeben.“, sagt Prof. Joachim Seifert, Leiter des Bereiches Gebäudeenergietechnik am Institut für Energietechnik der TU Dresden. </p>



<p>„Thermische und hygienische Behaglichkeit im Raum sind die Grundlagen für die Auslegung und den Betrieb von heizungs- und raumlufttechnischen Anlagen. Die Erfüllung dieser sollte zentrales Anliegen von allen beteiligten Akteuren in der Gebäudeenergietechnik sein. Unsere Forschung an der TU Dresden befassen sich aktuell besonders mit zonalen Aspekten sowie zu transienten Fragestellungen und liefern damit neue Erkenntnisse zur Auslegung und zum energieeffizienten Betrieb der genannten Systeme.“, so Prof. Seifert weiter.</p>



<p><strong>Frederic Leers</strong></p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-thermische-behaglichkeit.pdf">zum Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-thermische-behaglichkeit.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/heizen-und-behaglichkeit-trotz-energieeffizientem-betrieb-geht-das-prof-joachim-seifert-von-der-tu-dresden-gibt-antworten/">Heizen und Behaglichkeit trotz energieeffizientem Betrieb – geht das? Prof. Joachim Seifert von der TU Dresden gibt Antworten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verbraucherzentrale NRW warnt: Stromsparboxen und Heizlüfter für Steckdosen ohne Spareffekt</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/verbraucherzentrale-nrw-warnt-stromsparboxen-und-heizluefter-fuer-steckdosen-ohne-spareffekt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verbraucherzentrale-nrw-warnt-stromsparboxen-und-heizluefter-fuer-steckdosen-ohne-spareffekt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 09:46:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG80]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=40111</guid>

					<description><![CDATA[<p>Aktuell finden Verbraucher:innen vermehrt Onlinewerbung für kleine Geräte zum Einstecken in die Steckdose, die angeblich eine Senkung der Stromkosten bieten oder als günstige Alternative zur Raumheizung für Wärme sorgen sollen. Energieexperte Sören Demandt von der Verbraucherzentrale NRW erklärt, was es mit Geräten dieser Art auf sich hat und worauf Verbraucher:innen achten sollten. Womit werben die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/verbraucherzentrale-nrw-warnt-stromsparboxen-und-heizluefter-fuer-steckdosen-ohne-spareffekt/">Verbraucherzentrale NRW warnt: Stromsparboxen und Heizlüfter für Steckdosen ohne Spareffekt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aktuell finden Verbraucher:innen vermehrt Onlinewerbung für kleine Geräte zum Einstecken in die Steckdose, die angeblich eine Senkung der Stromkosten bieten oder als günstige Alternative zur Raumheizung für Wärme sorgen sollen. Energieexperte Sören Demandt von der Verbraucherzentrale NRW erklärt, was es mit Geräten dieser Art auf sich hat und worauf Verbraucher:innen achten sollten.</p>



<h2>Womit werben die Hersteller der Geräte konkret?</h2>



<p>Die Stromsparboxen sollen eine angebliche Stabilisierung des Haushaltsstroms garantieren und bis zu 90 Prozent Energie einsparen. Die Geräte in der Größe eines WiFi-Repeaters würden die sogenannte Blindleistung reduzieren. Sie ist ein Nebenprodukt bei der Stromlieferung und pendelt zwischen Empfänger:innen und Erzeuger:innen. Allerdings wird die Blindleistung für private Haushalte generell nicht berechnet und von den meisten Stromzählern auch nicht erfasst.</p>



<p>Die angebotenen Heizlüfter sollen als mobile Heizung mit dem aufgeheizten Luftstrom für unmittelbare Wärme sorgen, etwa in kleineren Räumen oder direkt am Arbeitsplatz. Die kompakten Heizlüfter werden ebenfalls direkt in die Steckdose gesteckt. Dort würden sie angeblich effizient für Wärme im ganzen Raum sorgen und damit Kosten sparen.</p>



<h2>Was steckt technisch hinter Geräten dieser Art und welches Energieeinsparpotential haben sie?</h2>



<p>Die beworbenen Stromsparboxen sind gänzlich wirkungslos. Das Onlineportal „heise online“ hat etwa herausgefunden, dass in einer untersuchten Stromsparbox ausschließlich ein Überspannungsschutz, eine Leuchtdiode und ein schwarzer Klotz verbaut wurden. Der besagte Klotz hat gar keine technische Funktion. Käufer:innen können nicht einmal die Anschaffungskosten der Box durch Energieeinsparungen hereinholen, da das Gerät durch den Betrieb der Leuchtdiode sogar mehr Strom verbraucht, als es einsparen soll. </p>



<p>Die Steckdosen-Heizlüfter sind technisch in der Kategorie Werbemittel und Gadgets einzuordnen. Die kleinen Geräte sind als Heizungsalternative schlichtweg ungeeignet. Sie haben wenig Heizleistung, verbrauchen im Dauerbetrieb trotzdem sehr viel Strom und ersetzen keine Raumheizung. Dies gilt genaugenommen auch für den Einsatz herkömmlicher Heizlüfter, die nur räumlich und zeitlich begrenzt eingesetzt werden sollten. Geräte dieser Art verbrauchen ebenso massiv Energie und belasten die Stromrechnung. Geld sparen kann man mit ihnen nicht.</p>



<h2>Wie lassen sich wirklich Strom- und Heizkosten sparen?</h2>



<p>Verbraucher:innen, die Energiekosten einsparen wollen, halten sich besser an bewährte Maßnahmen, die sich eigenverantwortlich gut umsetzen lassen. Geräte wie etwa Fernseher oder Spielekonsolen, die dauerhaft im Stand-by-Modus verbleiben, verbrauchen unnötig Strom. Hier ist es ratsam, diese bei Nichtgebrauch vom Netz zu nehmen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Warnung-Stromsparboxen-Verbraucherschutz.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Warnung-Stromsparboxen-Verbraucherschutz.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/verbraucherzentrale-nrw-warnt-stromsparboxen-und-heizluefter-fuer-steckdosen-ohne-spareffekt/">Verbraucherzentrale NRW warnt: Stromsparboxen und Heizlüfter für Steckdosen ohne Spareffekt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Effizientes Heizen in Mehrparteienhäusern: Digitale Produkte ermöglichen, Mieter/Nutzer aktiv beim Energiesparen zu unterstützen – minimal-investiv und schnell umsetzbar</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/effizientes-heizen-in-mehrparteienhaeusern-digitale-produkte-ermoeglichen-mieter-nutzer-aktiv-beim-energiesparen-zu-unterstuetzen-minimal-investiv-und-schnell-umsetzbar/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=effizientes-heizen-in-mehrparteienhaeusern-digitale-produkte-ermoeglichen-mieter-nutzer-aktiv-beim-energiesparen-zu-unterstuetzen-minimal-investiv-und-schnell-umsetzbar</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 15:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft digital. Ausgabe 25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=40090</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Energieversorgung und die sich vervielfachenden Versorgungskosten stehen derzeit im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Fest steht: es gilt, jetzt Energie und CO2 einzusparen. Der alleinige Fokus auf Gebäudehülle und Energietechnik hat sich hierfür nicht bewährt – deshalb ist es Zeit, die Verbraucher einzubeziehen. Denn ihr individuelles Heizverhalten hat großen Einfluss auf die Energiebilanz von Gebäuden. Digitale [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/effizientes-heizen-in-mehrparteienhaeusern-digitale-produkte-ermoeglichen-mieter-nutzer-aktiv-beim-energiesparen-zu-unterstuetzen-minimal-investiv-und-schnell-umsetzbar/">Effizientes Heizen in Mehrparteienhäusern: Digitale Produkte ermöglichen, Mieter/Nutzer aktiv beim Energiesparen zu unterstützen – minimal-investiv und schnell umsetzbar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Energieversorgung und die sich vervielfachenden Versorgungskosten stehen derzeit im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Fest steht: es gilt, jetzt Energie und CO2 einzusparen. Der alleinige Fokus auf Gebäudehülle und Energietechnik hat sich hierfür nicht bewährt – deshalb ist es Zeit, die Verbraucher einzubeziehen. Denn ihr individuelles Heizverhalten hat großen Einfluss auf die Energiebilanz von Gebäuden. Digitale Produkte ermöglichen, die Nutzer aktiv beim Energiesparen zu unterstützen – minimal-investiv und schnell umsetzbar.</p>



<p>Schon lange ist klar, dass die Klimaschutzziele die Energieversorgung im Gebäudesektor teurer und komplizierter werden wird. Die aktuelle Energieknappheit am Markt führte in den letzten Monaten zu weiteren Gesetzen und Verordnungen sowie verschärfenden Novellierungen zur Energieeffizienzsteigerung. Die Klimaschutzziele und die steigenden Energiepreise – in Kombination mit der Forderung nach bezahlbarem Wohnraum führen zu hohem Druck im wohnungswirtschaftlichen Kessel, alle Akteure im Wohnbereich müssen jetzt handeln und brauchen schnell wirkende Lösungen.</p>



<h2>Anspruch und Wirklichkeit</h2>



<p>Für die Wohnungsunternehmen sowie Bewohnerinnen und Bewohner, die diese Einsparnotwendigkeiten umsetzen sollen, müssen daher jetzt dringend realistische Perspektiven geschaffen werden. Eine Studie von Prof. Pfnür der TU Darmstadt, in der 1.000 Mieterhaushalte befragt wurden, zeigte im letzten Jahr, dass die Bewohnerinnen und Bewohner ihren Teil beitragen wollen – und nur eine Erfolgschance in einer Beutegemeinschaft von Bewohnerinnen und Bewohnern mit den Wohnungsunternehmen sehen. </p>



<p>Noch sind allerdings Anspruch und Wirklichkeit beim Thema Klimaschutz weit voneinander entfernt. Das zeigt eine aktuelle Studie der DZ Bank. Die direkten Treibhausgasemissionen des Gebäudebestands stagnieren seit 2014 bei rund 120 Millionen Tonnen im Jahr. So stellt Dr. Dirk Then, Geschäftsführer der noventic group, fest: „Unsere Klimaschutzziele für den Gebäudesektor können nur erreicht werden, wenn wir qualitativ die Rahmenbedingungen für die Wohnungswirtschaft ändern. Wir müssen neben der Gebäudehülle und der Energietechnik auch den alltäglichen Verbrauch, die Bewohnerinnen und Bewohner, mit einbeziehen.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-40091" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-1024x1024.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-300x300.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-150x150.jpg 150w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-350x350.jpg 350w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-600x600.jpg 600w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-450x450.jpg 450w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-2-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Hamburger Unternehmensgruppe noventic entwickelt mit seinen Spezialisten, dem Sensorikhersteller QUNDIS, dem Messdienstleister KALO, dem Plattform- und Software-Entwickler beyonnex.io sowie dem Proptech tado° eine smarte, ganzheitliche Lösung zur optimierten Steuerung der Zentralheizung. Quelle: noventic group</figcaption></figure>



<h2>Smarte Heizungssteuerung</h2>



<p>Die aktive Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner erfordert neue Lösungen. Die Hamburger Unternehmensgruppe noventic entwickelt mit seinen Spezialisten, dem Sensorikhersteller Qundis, dem Messdienstleister Kalo, dem Plattform- und Software-Entwickler beyonnex.io sowie dem Proptech tado° eine neue wohnungswirtschaftliche Lösung zur optimierten Steuerung von Zentralheizungssystemen in Mehrparteienhäusern. Sie will damit die durchschnittlich 22 Prozent Energieeinsparungen auch im Bereich des Geschosswohnungsbaus schaffen.</p>



<p>Dafür rüsten die Entwicklerinnen und Entwickler die in Europa führende Smart-Home-Lösung der tado° für die Anforderungen wohnungswirtschaftlicher Unternehmen: Smarte Thermostate werden an bestehenden Heizkörpern installiert und mit der zentralen Wärmebereitstellung vernetzt. Vorbild ist die smarte Klimasteuerung der tado° für das Einfamilienhaus, die Energieeinsparungen schafft und zugleich den individuellen Wohnkomfort sichert und eine hohe Transparenz vom eigenen Verbrauchsverhalten und Kosten herstellt. „Im Einfamilienhaus erzielen wir diese Erfolge schon seit zehn Jahren. Nun wollen wir diesen Hebel auch dem Mehrparteienhaus mit Zentralheizung bieten,“ erklärt Christian Deilmann, Mitgründer und Chief Product Officer der tado°.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="724" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-1-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-40092" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-1-1024x724.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-1-300x212.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-1-636x450.jpg 636w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-digital-ag-26-Noventic_01_App-1-768x543.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Spätestens mit der CO2-Abgabe ist die Zeit reif, in der Wohnungswirtschaft vom indirekten Steuern über<br>Verbrauchstransparenz zum direkten Steuern zu kommen.<br>Quelle: noventic group</figcaption></figure>



<h2>Amortisierung der Investition auch über die CO2-Umlage</h2>



<p>Unter den aktuellen Gegebenheiten ist für die Wohnungswirtschaft besonders die schnelle Umsetzbarkeit dieser minimal-investiven Lösung relevant. Die Thermostate lassen sich mit Hilfe eines Retrofit-Systems mit allen gängigen Heizkörper-Typen kombinieren. Ihre Batterielaufzeiten betragen ein Vielfaches der aktuell am Markt verfügbaren Consumer-Produkte, analog zu den Eichzyklen von Wasser- und Wärmezählern. </p>



<p>So lassen sich im wohnungswirtschaftlichen Umfeld Montage- und Wartungsprozesse sehr wirtschaftlich darstellen. Zudem werden die Thermostate vom privaten WLAN der Bewohnerinnen und Bewohner entkoppelt und über professionelle, stabile und sichere Funknetze betrieben. Optional kann das Wohnungsunternehmen hierzu auch die Funknetze des Submeterings nutzen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/effizientes-heizen-Energiesparen-durch-digitale-Produkte.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/effizientes-heizen-Energiesparen-durch-digitale-Produkte.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/effizientes-heizen-in-mehrparteienhaeusern-digitale-produkte-ermoeglichen-mieter-nutzer-aktiv-beim-energiesparen-zu-unterstuetzen-minimal-investiv-und-schnell-umsetzbar/">Effizientes Heizen in Mehrparteienhäusern: Digitale Produkte ermöglichen, Mieter/Nutzer aktiv beim Energiesparen zu unterstützen – minimal-investiv und schnell umsetzbar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was bringt ein Heizungs-Check? Universität Bamberg / ETH Zürich: Studie zeigt für Wärmepumpen große Unterschiede bei den Energieeinsparungen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/was-bringt-ein-heizungs-check-universitaet-bamberg-eth-zuerich-studie-zeigt-fuer-waermepumpen-grosse-unterschiede-bei-den-energieeinsparungen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-bringt-ein-heizungs-check-universitaet-bamberg-eth-zuerich-studie-zeigt-fuer-waermepumpen-grosse-unterschiede-bei-den-energieeinsparungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[ETH Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39940</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heizungs-Checks führen zu sehr großen Energieeinsparungen – allerdings nur bei einem Teil der Haushalte. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bamberg und der ETH Zürich, in der die Forscher die Wirksamkeit von Heizungs-Checks für Wärmepumpen untersucht haben. Während bei der Hälfte der Haushalte sehr hohe Effizienzgewinne von durchschnittlich 1.805 Kilowattstunden pro Jahr erzielt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/was-bringt-ein-heizungs-check-universitaet-bamberg-eth-zuerich-studie-zeigt-fuer-waermepumpen-grosse-unterschiede-bei-den-energieeinsparungen/">Was bringt ein Heizungs-Check? Universität Bamberg / ETH Zürich: Studie zeigt für Wärmepumpen große Unterschiede bei den Energieeinsparungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heizungs-Checks führen zu sehr großen Energieeinsparungen – allerdings nur bei einem Teil der Haushalte. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bamberg und der ETH Zürich, in der die Forscher die Wirksamkeit von Heizungs-Checks für Wärmepumpen untersucht haben. Während bei der Hälfte der Haushalte sehr hohe Effizienzgewinne von durchschnittlich 1.805 Kilowattstunden pro Jahr erzielt wurden, lohnte die Maßnahme bei den übrigen 50 Prozent der Anlagen nicht. </p>



<p>Die Ergebnisse haben große Bedeutung für die Umsetzung entsprechender Maßnahmen: „Wegen des hohen Zeitaufwands und dem Fachkräftemangel sollten Haushalte gezielt für entsprechende Checks ausgewählt werden“, erklärt Andreas Weigert, Doktorand am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Energieeffiziente Systeme, der Universität Bamberg. Die Forscher schlagen ein einfaches Verfahren vor, das die Kosteneffizienz und die Energieeinsparungen drastisch verbessert.</p>



<h2>Effizienz von Heizungen im Betrieb liegt oft deutlich unter den Herstellerangaben</h2>



<p>Die Effizienz einer Heizung müssen Hersteller für jeden Gerätetyp exakt auf dem Prüfstand ermitteln, denn der Wirkungsgrad ist ein wichtiges Kriterium für den Kauf und die Vergabe von Fördermitteln. Wie effizient eine Heizung schlussendlich im Betrieb arbeitet, hängt jedoch auch von einer Reihe weiterer Faktoren ab – etwa ob die Nennleistung des Geräts zum Wärmebedarf des Gebäudes passt, ob das Zubehör richtig dimensioniert wurde und nicht zuletzt, ob die Heizungssteuerung gut eingestellt ist. Dies gilt insbesondere für Wärmepumpen, deren Auslegung und Einstellung deutlich anspruchsvoller ist als die von Gas- und Öl- Heizungen, wie Andreas Weigert weiß.</p>



<h2>Heizungs-Checks sind grundsätzlich sinnvoll</h2>



<p>Hier kommt der Heizungs-Check ins Spiel: „Für Nutzerinnen und Nutzer ist es kaum möglich, die Effizienz der Anlage selbst zu bewerten“, erklärt Lorenz Deppeler, Leiter der Energieberatung bei den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ). EKZ stellte die Verbrauchsdaten für die Studie zur Verfügung. Häufig würden Heizungen schon bei der Installation nicht auf Effizienz getrimmt. Darüber hinaus seien Heizungen viele Jahre im Einsatz. </p>



<p>„In dieser Zeit können sich Defekte einschleichen oder zum Beispiel zugesetzte Filter Probleme bereiten“, erläutert Hardy Schröder, Energieberater bei EKZ. Optimierungspotenzial finden Hardy Schröder und seine Kollegen bei den Heizungs-Checks sehr häufig. Bisher war aber nicht bekannt, wie viel Energie durch die Effizienz-Checks eingespart wird und wie ausgeprägt die Unterschiede zwischen einzelnen Haushalten sind.</p>



<h2>Moderne Stromzähler liefern die Daten für die Studie</h2>



<p>„Bei der Berechnung der Einsparungen kam uns zugute, dass die EKZ ein modernes Messwesen einsetzt“, freut sich Andreas Weigert. „Elektronische Stromzähler, sogenannte Smart Meter, erfassen Verbrauchsdaten in hoher zeitlicher Auflösung. Diese Daten sind für die Zeit vor und nach dem Heizungs-Check verfügbar und ermöglichen zudem Vergleiche mit Haushalten, bei denen kein Heizungs-Check durchgeführt wurde.“ Zusätzlich sammelten die Energieberater Daten über die Anlagen, die es ermöglichen, häufige Fehler und aufschlussreiche Verbrauchsmuster zu erkennen. Insgesamt wurden 297 Heizungen über 50 Monate betrachtet.</p>



<h2>Große Unterschiede zwischen Haushalten</h2>



<p>Im Durchschnitt führte der Heizungs-Check zu Einsparungen von 642 Kilowattstunden Strom pro Jahr – allerdings mit großen Unterschieden zwischen den Haushalten. „Teilt man die Haushalte in zwei gleichgroße Gruppen ein – eine Gruppe mit hohen erwarteten Einsparungen und eine mit niedrigen erwarteten Einsparungen – zeigt sich eine Verbrauchsreduktion von 1.805 Kilowattstunden pro Jahr in der ersten Gruppe, aber keine Einsparung in der zweiten Gruppe“, berichtet Andreas Weigert. </p>



<p>„Die Unterschiede bei den Einsparungen sind weitaus größer, als wir erwartet haben“, ordnet Thorsten Staake, Professor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Energieeffiziente Systeme, an der Universität Bamberg und Leiter des Bits-to-Energy-Labs der ETH Zürich, die Ergebnisse ein. „Entsprechend wichtig ist es, die richtigen Haushalte für eine Beratung auszuwählen – schließlich ist der Aufwand hoch und qualifiziertes Personal knapp.“</p>



<h2>Gezielte Ansprache bringt Einsparungen von 670 Euro pro Jahr und Haushalt</h2>



<p>Mit der Vorauswahl seien die Heizungs-Checks aber enorm wirkungsvoll: „Einsparungen von durchschnittlich 1.805 Kilowattstunden pro Jahr an Strom entsprechen dem Verbrauch eines konventionellen 1-Personenhaushalts“, sagt Staake. In Deutschland entspreche das aktuell einem Gegenwert von etwa 670 Euro. „Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass die Heizungs-Checks nicht auf große Investitionen, sondern auf schnelle und meist kostenlose Maßnahmen abzielen“, erläutert Staake&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Heizungs-check-Bamberg-Zuerich-Studie.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Heizungs-check-Bamberg-Zuerich-Studie.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/was-bringt-ein-heizungs-check-universitaet-bamberg-eth-zuerich-studie-zeigt-fuer-waermepumpen-grosse-unterschiede-bei-den-energieeinsparungen/">Was bringt ein Heizungs-Check? Universität Bamberg / ETH Zürich: Studie zeigt für Wärmepumpen große Unterschiede bei den Energieeinsparungen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bis zu 67% Energieeinsparpotential: So kann die deutsche Industrie zu warmen Wohnungen und zur Energiewende beitragen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bis-zu-67-energieeinsparpotential-so-kann-die-deutsche-industrie-zu-warmen-wohnungen-und-zur-energiewende-beitragen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bis-zu-67-energieeinsparpotential-so-kann-die-deutsche-industrie-zu-warmen-wohnungen-und-zur-energiewende-beitragen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Viessmann]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39928</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Analyse von 25 der 130 Energieeffizienzprojekte im Jahr 2021 hat ergeben, dass die deutsche Industrie den Energiebedarf von Unternehmen allein durch Maßnahmen zur Reduzierung von fossilen Brennstoffen um 67 % senken kann. Das sind die Ergebnisse einer internen Untersuchung über Energieeinsparpotenziale in der deutschen Industrie und im Gewerbe, die Etanomics, ein Unternehmen der Viessmann [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bis-zu-67-energieeinsparpotential-so-kann-die-deutsche-industrie-zu-warmen-wohnungen-und-zur-energiewende-beitragen/">Bis zu 67% Energieeinsparpotential: So kann die deutsche Industrie zu warmen Wohnungen und zur Energiewende beitragen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Analyse von 25 der 130 Energieeffizienzprojekte im Jahr 2021 hat ergeben, dass die deutsche Industrie den Energiebedarf von Unternehmen allein durch Maßnahmen zur Reduzierung von fossilen Brennstoffen um 67 % senken kann. Das sind die Ergebnisse einer internen Untersuchung über Energieeinsparpotenziale in der deutschen Industrie und im Gewerbe, die Etanomics, ein Unternehmen der Viessmann Group, veröffentlicht hat.</p>



<p>In den 25 analysierten Projekten konnten die jeweiligen Unternehmen dank der Effizienzmaßnahmen eine jährliche Verringerung des Energiebedarfs von insgesamt 267 Gigawattstunden (GWh) bzw. 25 Millionen m3 Erdgas erzielen. </p>



<p><strong>Ausgehend vom Erdgaspreis Ende März 2022 (42 $ pro MMBtu) erzielten sie damit Kosteneinsparungen in Höhe von 38 Mio. EUR sowie eine zusätzliche Steuerentlastung. Bezogen auf den Gesamtenergiebedarf Deutschlands für Gebäude (2021 39,6 Mrd. m³) stellen die Ergebnisse eine Reduzierung von 0,06 % dar.</strong></p>



<p><strong>Dr. Timm Rössel</strong> (Managing Partner Etanomics): „Die Erkenntnisse mögen zunächst unspektakulär erscheinen, denn wir haben in unserer Untersuchung ja lediglich 25 Projekte betrachtet. Wenn man die Ergebnisse jedoch auf die gesamte deutsche Industrie- und Gewerbelandschaft hochrechnet, wird die Bedeutung klar: Denn hier sprechen wir von über 50 Prozent des deutschen Gasbedarfs für Gebäude und einer entsprechenden Verringerung der Treibhausgasemissionen. Das wäre ein Meilenstein bei der Erreichung mehrerer nationaler Gas- und Emissionsziele.“</p>



<h2>2022 über 31 Mrd. EUR einsparen</h2>



<p>Die deutsche Industrie inklusive Gewerbe verbrauchte im Jahr 2020 etwa 325.000 GWh Erdgas. Ausgehend von den 25 analysierten Projekten ergibt die Hochrechnung auf die gesamte deutsche Industrie eine nationale Verringerung der Nachfrage um etwa 220.000 GWh bzw. knapp 21 Milliarden m3 Gas. Mit Blick auf die Betriebskosten ließen sich auf Basis des Gaspreises von März 2022 über 31 Mrd. EUR einsparen. </p>



<p>Die Bedeutung der Effizienz als ersten wichtigen Schritt im Rahmen des ökologischen Wandels unterstreicht auch die Internationale Energieagentur (IEA). Fatih Birol, Executive Director der IEA: „Wir betrachten die Energieeffizienz als ‚besten Brennstoff‘, denn sie ist immer noch der sauberste und zumeist kostengünstigste Weg, um unseren Energiebedarf zu decken.” </p>



<p>Mit der Verringerung des Erdgasverbrauchs geht auch eine Verringerung der Treibhausgasemissionen einher. Eine weitere Analyse von 36 von Etanomics im Jahr 2021 durchgeführten Energieeffizienz-Projekten zeigte eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um knapp 60 Prozent bei geringfügigem Aufwand für die jeweiligen Unternehmen. Dies entspricht 0,04 % aller industriellen Treibhausgasemissionen im Jahr 2021 in Deutschland. Auf die gesamte deutsche Industrielandschaft hochgerechnet lägen die Einsparungen bei 104 Millionen Tonnen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Energie-Einsparung-Industrie.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Energie-Einsparung-Industrie.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bis-zu-67-energieeinsparpotential-so-kann-die-deutsche-industrie-zu-warmen-wohnungen-und-zur-energiewende-beitragen/">Bis zu 67% Energieeinsparpotential: So kann die deutsche Industrie zu warmen Wohnungen und zur Energiewende beitragen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EBZ-Team Grinewitschus: Heizenergie sparen übers Smartphone? Gern – aber wie? Neues Forschungsprojekt zur Mensch- Technik-Schnittstelle</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ebz-team-grinewitschus-heizenergie-sparen-uebers-smartphone-gern-aber-wie-neues-forschungsprojekt-zur-mensch-technik-schnittstelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ebz-team-grinewitschus-heizenergie-sparen-uebers-smartphone-gern-aber-wie-neues-forschungsprojekt-zur-mensch-technik-schnittstelle</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 14:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EBZ]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft digital. Ausgabe 25]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39629</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt sie: Smarte, energieeffiziente Technik, die im Haushalt über Tablets oder Smartphones gesteuert wird und hilft, viel (Heiz-)Energie zu sparen. In Zeiten der Klimawende eine digitale Schlüsseltechnologie. Aber – was ist mit dem Mieter? Nutzt er diese Technik? Wenn ja: richtig? Und wie muss sie beschaffen sein, dass er sie möglichst erfolgreich im Sinne [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ebz-team-grinewitschus-heizenergie-sparen-uebers-smartphone-gern-aber-wie-neues-forschungsprojekt-zur-mensch-technik-schnittstelle/">EBZ-Team Grinewitschus: Heizenergie sparen übers Smartphone? Gern – aber wie? Neues Forschungsprojekt zur Mensch- Technik-Schnittstelle</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt sie: Smarte, energieeffiziente Technik, die im Haushalt über Tablets oder Smartphones gesteuert wird und hilft, viel (Heiz-)Energie zu sparen. In Zeiten der Klimawende eine digitale Schlüsseltechnologie. Aber – was ist mit dem Mieter? Nutzt er diese Technik? Wenn ja: richtig? Und wie muss sie beschaffen sein, dass er sie möglichst erfolgreich im Sinne der Energieeffizienz einsetzt? </p>



<p>Das neue, über drei Jahre laufende Forschungsprojekt „VISE-I: Smart User Interfaces und Feedbackfunktionen“, vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie mit einer Fördersumme von 800.000 Euro ausgestattet, geht diesen Fragen nach. Einer der drei Projektpartner ist Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus, Experte für Energiefragen der Immobilienwirtschaft von der EBZ Business School (FH), mit seinem Team.</p>



<p>Das inter- und transdisziplinäre VISE-I-Forschungsprojekt wird durch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie koordiniert. Projektpartner sind die Technische Hochschule Köln (THK) und die Bochumer Immobilienhochschule EBZ Business School. Als der Zuschlag kam, war Prof. Grinewitschus hocherfreut, obwohl dieser Erfolg nicht von ungefähr kommt. </p>



<p>Erst vor wenigen Monaten endete das drei Jahre laufende „BaltBest“: Dieses größte Forschungsprojekt seiner Art in Deutschland, vom Bundeswirtschaftsministerium mit 1,1 Millionen Euro gefördert, wurde von Prof. Grinewitschus geleitet. Untersucht wurden Heizungsaltanlagen im Wohngebäudebestand, wobei das Zusammenwirken von Heizanlagentechnik, Bauphysik und Mieterverhalten im Fokus stand.</p>



<h2>Nachgewiesen: große Einsparpotenziale – wenn der Mieter mitspielt</h2>



<p>„Wir konnten bei BaltBest große Einsparpotenziale nachweisen, unter anderem beim Mieterverhalten“, so Prof. Grinewitschus. „Klar wurde, dass sich Technik und Mieterverhalten wechselseitig beeinflussen. So ließen sich Energieeinsparpotenziale beim Einsatz smarter Thermostate von bis zu 16 % erzielen – aber nur, wenn die Mieter diese auch bestimmungsgemäß nutzten.“ </p>



<p>Andere Untersuchungen zeigen, dass auch Feedback über den aktuellen Energieverbrauch von großem Nutzen ist: Erhalten die Mieter eine direkte, unmittelbare Rückmeldung, die anschaulich ist und über Apps oder Home-Displays läuft, sind bis zu 14 % Energieeinsparungen realisierbar. Diese Mensch-Technik-Schnittstelle legt das neue Forschungsprojekt VISE-I unters Mikroskop.</p>



<p>Dabei geht es im Kern darum, den Einfluss von Benutzeroberflächen (Interfaces) energiewenderelevanter Technologien (Smart Energy Technologien) auf Energieeffizienzpotenziale im Haushaltsbereich systematisch zu erfassen. Die Forscher möchten nicht nur klären, welche Einspareffekte es gibt, sondern, inwiefern Smarte Technologie darauf einwirkt, also welche Arten von User-Interfaces hilfreich sind:</p>



<ul><li>Welche Feedback-Funktionen und Feedback-Arten (Push-Benachrichtigungen, E-Mails, Ton-Signale usw.) werden von den Nutzern bevorzugt?</li><li>Welche Energiedaten (Temperatur- und Verbrauchsdaten aus Heizkostenverteilern, Stromverbräuche usw.) helfen beim Energiesparen? </li><li>Wie können diese Daten zur Verfügung gestellt werden und welche Daten-Infrastruktur wird hierfür benötigt?</li><li>Wie müssen Bedienungsanleitungen des Herstellers gestaltet sein?</li><li>Wie kann die Implementierung von Smart-Energy-Lösungen für Wohnungsbaugesellschaften und Energiedienstleister unterstützt werden?</li></ul>



<p>Seit Anfang des Jahres müssen Mieter monatlich eine unterjährige Verbrauchsinformation erhalten, damit es einfacher ist, energiesparendes Verhalten in seiner Wirkung richtig einzuschätzen. <strong>Das Projekt VISE- I geht noch einen Schritt weiter: Haushalte sollen nicht nur Informationen über ihren Verbrauch, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen erhalten, die sich aus dem Raumklima und aus der Nutzung der smarten Technik ableiten.</strong> </p>



<p>Da die Raumtemperaturregelung nur mit großer zeitlicher Verzögerung funktioniert, ist es sinnvoll, aus dem Nutzerverhalten Zeitprofile für die Temperatur der Räume abzuleiten, die dann von der Smart-Home-Technik automatisch umgesetzt werden&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/EBZ-Heizenergie-sparen-smartphone.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/EBZ-Heizenergie-sparen-smartphone.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ebz-team-grinewitschus-heizenergie-sparen-uebers-smartphone-gern-aber-wie-neues-forschungsprojekt-zur-mensch-technik-schnittstelle/">EBZ-Team Grinewitschus: Heizenergie sparen übers Smartphone? Gern – aber wie? Neues Forschungsprojekt zur Mensch- Technik-Schnittstelle</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Effizienz: Heimstaden &#8211; Mieter sparen Energie durch hydraulischen Abgleich ein</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mehr-effizienz-heimstaden-mieter-sparen-energie-durch-hydraulischen-abgleich-ein/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mehr-effizienz-heimstaden-mieter-sparen-energie-durch-hydraulischen-abgleich-ein</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 15:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG168]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenkosten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das skandinavische Immobilienunternehmen Heimstaden, welches in Deutschland rund 26.000 Wohnungen verwaltet, setzt auf umfassende Maßnahmen zur Energieeffizienz. Ein wesentlicher Teil davon ist das Einsparen von Energie durch Optimieren der bestehenden Heizungsanlagen. Mit Hilfe des patentierten myWarm-Verfahrens ist es gelungen, den Energiebedarf der vermieteten Wohnungen um durchschnittlich 16 Prozent zu senken. Energiesparen ist das Gebot der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mehr-effizienz-heimstaden-mieter-sparen-energie-durch-hydraulischen-abgleich-ein/">Mehr Effizienz: Heimstaden &#8211; Mieter sparen Energie durch hydraulischen Abgleich ein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das skandinavische Immobilienunternehmen Heimstaden, welches in Deutschland rund 26.000 Wohnungen verwaltet, setzt auf umfassende Maßnahmen zur Energieeffizienz. Ein wesentlicher Teil davon ist das Einsparen von Energie durch Optimieren der bestehenden Heizungsanlagen. Mit Hilfe des patentierten myWarm-Verfahrens ist es gelungen, den Energiebedarf der vermieteten Wohnungen um durchschnittlich 16 Prozent zu senken.</p>



<p>Energiesparen ist das Gebot der Stunde, um die Abhängigkeit von fossilen Quellen zu verringern. Für die international tätige Immobiliengruppe Heimstaden, die Mietwohnungen und Gewerbeeinheiten in ganz Deutschland anbietet, liegt der Schlüssel zu weniger Energieverbrauch im Optimieren der teilweise veralteten Heizungsanlagen. „Unsere Strategie zur Energieeffizienz basiert auf mehreren Säulen. Besonders hohes Potenzial orten wir im Absenken der Systemtemperaturen von Heizungsanlagen und zentraler Warmwasseraufbereitung. </p>



<p>Eine Reduzierung der Vorlauftemperatur spart nicht nur Energie und Kosten ein, sondern ermöglichen den Einsatz von regenerativen Energiequellen, wie zum Beispiel Wärmepumpen“, erklärt Falco Hander, Team Leader Energy Management bei Heimstaden. Darüber hinaus zählen der Fenstertausch und die Dämmung von Brandschutzwänden, Kellerdecken sowie Dachsanierungen zum energetischen Maßnahmenpaket. „Natürlich bieten auch Technologien wie Digitalisierung und Monitoring der Gebäude ein gewisses Potenzial. Außerdem betreiben wir ein Pilotprojekt zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser“, so Hander.</p>



<h2>Effiziente Komplettlösung gesucht</h2>



<p>Um das hohe Einsparpotenzial beim Energieverbrauch zu heben, sah sich Heimstaden nach einem Lösungsanbieter um. &#8222;Wir haben intensiv recherchiert und viele Unternehmen verglichen, darunter auch Heizungsbetriebe oder Ingenieurbüros. Dabei hat sich gezeigt, dass es verschiedene Verfahren für eine Optimierung durch den hydraulischen Abgleich gibt, etwa nur im Heizkeller oder für die komplette Heizungsanlage. Oft sind bauliche Änderungen wie Ventiltausch notwendig. Wir wollten aber die Mieterinnen und Mieter so wenig wie möglich belasten&#8220;, berichtet Hander. </p>



<p>In der Endrunde testete Heimstaden das computergestützte, ITG-zertifizierte Verfahren von myWarm. &#8222;Das Konzept des messtechnisch basierten, hydraulischen Abgleichs konnte uns auf Anhieb überzeugen, weil es deutlich niedrigere Systemtemperaturen und damit hohe Einsparungen ermöglicht&#8220;, sagt Hander.</p>



<h2>Vom Servicetermin bis zur Nachbereitung</h2>



<p>Im Rahmen seines Komplettpakets deckt myWarm den gesamten Prozess ab. Zu Beginn des hydraulischen Abgleichs bei Heimstaden steht die Mieterkommunikation. Dabei informiert der Optimierungsspezialist vorab per Brief über die geplante Maßnahme, koordiniert Termine und übernimmt den telefonischen Kontakt für die Terminabstimmung sowie bei Rückfragen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Wowi-ag-168-MYW-Projektbericht-Heimstaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Wowi-ag-168-MYW-Projektbericht-Heimstaden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mehr-effizienz-heimstaden-mieter-sparen-energie-durch-hydraulischen-abgleich-ein/">Mehr Effizienz: Heimstaden &#8211; Mieter sparen Energie durch hydraulischen Abgleich ein</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alles dicht, oder nicht? Aktuelle Urteile deutscher Gerichte rund um das Thema Wärmedämmung und die Folgen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/alles-dicht-oder-nicht-aktuelle-urteile-deutscher-gerichte-rund-um-das-thema-waermedaemmung-und-die-folgen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=alles-dicht-oder-nicht-aktuelle-urteile-deutscher-gerichte-rund-um-das-thema-waermedaemmung-und-die-folgen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 15:45:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG168]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmedämmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39580</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kaum ein Thema ist angesichts gestiegener Gas- und Ölpreise und der Debatte um den Klimaschutz wichtiger als das Energiesparen. Unter anderem kann das durch eine fachgerechte Wärmedämmung geschehen. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS hat für seine Extra-Ausgabe entsprechende Urteile deutscher Gerichte gesammelt. Die Spannbreite reicht vom Gerüstaufbau bis zum verringerten Lichteinfall nach erfolgter [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/alles-dicht-oder-nicht-aktuelle-urteile-deutscher-gerichte-rund-um-das-thema-waermedaemmung-und-die-folgen/">Alles dicht, oder nicht? Aktuelle Urteile deutscher Gerichte rund um das Thema Wärmedämmung und die Folgen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kaum ein Thema ist angesichts gestiegener Gas- und Ölpreise und der Debatte um den Klimaschutz wichtiger als das Energiesparen. Unter anderem kann das durch eine fachgerechte Wärmedämmung geschehen. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS hat für seine Extra-Ausgabe entsprechende Urteile deutscher Gerichte gesammelt. Die Spannbreite reicht vom Gerüstaufbau bis zum verringerten Lichteinfall nach erfolgter Dämmung und Verkleinerung der Fensterflächen.</p>



<h2>Ungedämmt</h2>



<p>Nicht immer profitieren alle Einheiten einer größeren Wohnanlage von der erfolgten Wärmedämmung. Eine Dachgeschosswohnung gehörte zum Gesamtobjekt, grenzte aber nicht an die gedämmten Bereiche, trotzdem erhielt die Mieterin wegen der Wärmedämmung eine Mieterhöhung. Sie hielt den Aufschlag für unzulässig und wehrte sich dagegen. Das <strong>Landgericht Berlin (Aktenzeichen 63 S 277/18)</strong> schloss sich dieser Meinung an. Es sei unbillig, jemanden zur Kasse zu bitten, der gar nichts von den Maßnahmen habe.</p>



<h2>Innendämmung statt Überbau</h2>



<p>Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit der Wärmedämmung: Ein Nachbar muss einen daraus resultierenden Überbau nicht dulden, wenn mit vertretbarem Aufwand auch eine Innendämmung möglich wäre. So urteilte das <strong>Bayerische Oberste Landesgericht (Aktenzeichen 1 ZRR 4/19)</strong>. Man könne nicht davon ausgehen, dass eine Außendämmung einen grundsätzlichen Vorrang habe. Es komme auf die konkrete Situation vor Ort an, die hier eben Alternativen ohne Rückgriff auf das Nachbargrundstück geboten hätte.</p>



<h2>Nachträgliche Wärmedämmung zumutbar</h2>



<p>Anders ist es, wenn bei einem Bestandsgebäude die nachträgliche Wärmedämmung nur durch einen zumutbaren und geringfügigen Überbau zu erreichen ist. Dann hat der Nachbar dies hinzunehmen, wie der <strong>Bundesgerichtshof (Aktenzeichen V ZR 115/20) </strong>feststellte. Dieses Grundsatzurteil hat eine entscheidende Bedeutung im Zusammenhang mit der Dämmung und wird häufig zitiert.</p>



<h2>Überbau der Grundstücksgrenze</h2>



<p>Auch in einem zweiten Fall erlaubte das höchste deutsche Gericht den nachträglichen Überbau der Grundstücksgrenze zu Gunsten der Wärmedämmung. Umstritten war hier, ob die großzügige Berliner Landesvorschrift, die im Gegensatz zu anderen Bundesländern keine weitergehenden Prüfpflichten versieht, noch verfassungsgemäß sei&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Wowi-ag-168-recht-daemmen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/09/Wowi-ag-168-recht-daemmen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/alles-dicht-oder-nicht-aktuelle-urteile-deutscher-gerichte-rund-um-das-thema-waermedaemmung-und-die-folgen/">Alles dicht, oder nicht? Aktuelle Urteile deutscher Gerichte rund um das Thema Wärmedämmung und die Folgen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
