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	<title>Forum Leitungswasser AG5 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Forum Leitungswasser AG5 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Durchdachte Prozesse und konkrete Vorgaben entscheiden über Qualität und vermeiden kostspielige Gebäudeschäden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 20:23:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
		<category><![CDATA[Rösler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, Vorsicht ist besser als Nachsicht – auf das Thema Leitungswasserschäden trifft dies ganz besonders zu. Die Reparaturen sind in der Regel aufwendig und teuer und zudem ärgerlich für die Mieter. Das Wissen und die Tools, um Leitungswasserschäden von vornherein zu verhindern sind da. Im FORUM LEITUNGSWASSER etwa wurde eine [&#8230;]</p>
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<p><strong>Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,</strong></p>



<p>Vorsicht ist besser als Nachsicht – auf das Thema Leitungswasserschäden trifft dies ganz besonders zu. Die Reparaturen sind in der Regel aufwendig und teuer und zudem ärgerlich für die Mieter. Das Wissen und die Tools, um Leitungswasserschäden von vornherein zu verhindern sind da. Im FORUM LEITUNGSWASSER etwa wurde eine fundierte Strategie zur Schadenprävention für die Wohnungswirtschaft erarbeitet. </p>



<p>Was beim Bau von Anlagen zu beachten ist, lesen Sie in dieser Ausgabe. Dazu gibt es wieder wertvolles Hintergrundwissen und anschauliche Beispiele aus der Praxis. Lesen Sie über Schäden an Verbundrohren durch zu hohe Temperaturen, Estrich-Mängel und Wasserschäden, die durch handwerkliche Fehler noch vor der Inbetriebnahme passierten. In Teil 3 der Serie zum Thema Korrosion geht es außerdem um die Frage, ob hartes Wasser schlecht für die Leitungen ist. Dr. Georg Scholzen klärt auf. </p>



<p>Ein wichtiges Tool zur Prävention von Leitungswasserschäden ist das neue Leitungswasserschaden- Managementsystem der AVW. Schadenberater Stefan Schenzel stellt einen weiteren Baustein des Systems vor und erläutert, warum durchdachte Prozesse und konkrete Vorgaben entscheidend sind, um Qualität zu sichern und Schäden zu vermeiden. Wie das in der Praxis aussehen kann, berichten wir am Beispiel der Nassauischen Heimstätte I Wohnstadt (NHW). Ebenso beschreibt Monika Fontaine-Kretschmer, NHW-Geschäftsführerin für den Bereich Technik, den Zusammenhang zwischen Schadenprävention und den Klimaschutz-Zielen des Unternehmens. </p>



<p>Das und mehr erwartet Sie in der neuen Ausgabe von FORUM LEITUNSGWASSER. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre! </p>



<p>Herzlichst, Ihr </p>



<p><strong>Hartmut Rösler <br></strong>Geschäftsführer der AVW Unternehmensgruppe, <br>Mit-Initiator der Initiative Schadenprävention</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Editorial-Forum-Leitungswasser-AG-5-neu.pdf">zum Editorial als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Editorial-Forum-Leitungswasser-AG-5-neu.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Wasserleitungen bei Vollmodernisierung und Aufstockung – Erfahrungen der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 20:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Modernisierung und Instandhaltung ihrer sehr umfangreichen Gebäudebestände sind die derzeit größten Kostentreiber der Wohnungswirtschaft – insbesondere unter den Vorzeichen drohender CO2-Bepreisung und verschärfter Klimaziele. Letztendlich soll in diesem Sektor bis 2050 komplette Klimaneutralität erreicht werden. Neben diesen externen Zwängen spielen bei der Planung diesbezüglicher Vorhaben eine Reihe weiterer Herausforderungen mit: ein wachsender Qualitätsanspruch und [&#8230;]</p>
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<p>Die Modernisierung und Instandhaltung ihrer sehr umfangreichen Gebäudebestände sind die derzeit größten Kostentreiber der Wohnungswirtschaft – insbesondere unter den Vorzeichen drohender CO2-Bepreisung und verschärfter Klimaziele. Letztendlich soll in diesem Sektor bis 2050 komplette Klimaneutralität erreicht werden. Neben diesen externen Zwängen spielen bei der Planung diesbezüglicher Vorhaben eine Reihe weiterer Herausforderungen mit: ein wachsender Qualitätsanspruch und letztendlich auch der Erhalt der Bezahlbarkeit für die Bewohner nach Abschluss der zumeist umfänglichen Maßnahmen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="614" height="410" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/aufmacher-1.jpg" alt="" class="wp-image-36423" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/aufmacher-1.jpg 614w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/aufmacher-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 614px) 100vw, 614px" /></figure>



<p>Ein wirtschaftlicher Spagat für viele Wohnungsunternehmen, insbesondere die, die immer enger werdende Märkte mit Sozialwohnungen versorgen müssen und demzufolge nicht alle entstehenden Kosten auf Mietzins und Mieter umlegen können.</p>



<h2>Schwerpunkt: Energetische Ertüchtigung der Bestände</h2>



<p>Mit 70 Prozent an Beständen aus den Jahren 1950 bis 1969 kennt Hessens größtes Wohnungsunternehmen, die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW), diese Problematik nur allzu gut. Seit 1990 wurden 31.426 Wohnungen energetisch modernisiert, davon 9.789 als Vollmodernisierung und 21.637 als Teilmodernisierung. Dies entspricht einem Modernisierungsanteil von rund 54,6 % am Bestand, der älter als 1990 ist.</p>



<p>„In 2020 wurden 464 Wohneinheiten vollmodernisiert, zuzüglich 283 Teilsanierungen. Für das laufende Jahr 2021 stehen Modernisierungsmaßnahmen an rund 1.000 Wohneinheiten auf dem Programm“, zählt Monika Fontaine-Kretschmer, NHW-Geschäftsführerin für den Bereich Technik, auf. Denn, so Fontaine- Kretschmer: „Wir müssen in einem für wohnungswirtschaftliche Verhältnisse äußerst engen Zeitfenster zahlreiche alte und energetisch schlecht aufgestellte Bestände ertüchtigen und fit für die Zukunft machen. Die üblichen Investitionszyklen greifen in der jetzigen Situation einfach nicht mehr.“</p>



<p>Bei den energetischen Ertüchtigungen der NHW immer im Fokus: die nachhaltige Entwicklung des Bestandes. Die Geschäftsführerin: „Gemäß unserer 2018 erarbeiteten Klimastrategie wollen wir dazu beitragen, das im Pariser Abkommen fixierte „Kleiner-Zwei-Grad-Ziel“ zu erreichen. Darüber hinaus wollen wir unseren gesamten Gebäudebestand bis 2050 klimaneutral entwickeln. Die sukzessive Modernisierung unserer Bestände ist einer der wichtigsten Hebel zur Erreichung der Klimaziele. Dabei verfolgen wir nach Möglichkeit ganzheitliche Ansätze.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="628" height="418" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/aufmacher-2.jpg" alt="" class="wp-image-36424" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/aufmacher-2.jpg 628w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/aufmacher-2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 628px) 100vw, 628px" /></figure>



<p>Budgetabhängig steht bei Teilmodernisierungen in den meisten Fällen primär die energetische Ertüchtigung der Gebäudehülle im Vordergrund – mit dem Fokus auf Fenster, Außenwand- sowie Keller- und Dachdämmung. Nur bei Strangsanierungen werden auch die Verbindungsleitungen zwischen einzelnen Wohnungen oder ganzen Gebäudekomplexen in Angriff genommen und erneuert&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Nassauische-Heimstaette-wohnstadt-NHW-Klimaschutz-Schadenpraevention-Modernisierung-Leitungswasser-Frankfurt-Hessen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Nassauische-Heimstaette-wohnstadt-NHW-Klimaschutz-Schadenpraevention-Modernisierung-Leitungswasser-Frankfurt-Hessen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Was ist beim Bau von neuen Sanitärleitungen zu beachten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 20:16:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im „Forum Leitungswasser“ der AVW Unternehmensgruppe wurden Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Leitungswasserschäden beim Neubau und der Instandhaltung von wasserführenden Anlagen umfassend diskutiert und in einem LEITFADEN dokumentiert. Die Empfehlungen lauten: Die Arbeitshinweise in der Ausgabe 4 des Forum Leitungswasser (März 2021) zur Prävention von Leitungswasserschäden werden hier für neue haustechnische Anlagen in Gebäuden weitergeführt, um [&#8230;]</p>
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<p>Im „Forum Leitungswasser“ der AVW Unternehmensgruppe wurden Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Leitungswasserschäden beim Neubau und der Instandhaltung von wasserführenden Anlagen umfassend diskutiert und in einem LEITFADEN dokumentiert. Die Empfehlungen lauten:</p>



<p>Die Arbeitshinweise in der <a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Praevention-Leitungswasserschaden-Checkliste.pdf">Ausgabe 4 des Forum Leitungswasser (März 2021) </a>zur Prävention von Leitungswasserschäden werden hier für neue haustechnische Anlagen in Gebäuden weitergeführt, um aufzuzeigen, wie schon in den Planungs- und Bauphasen der Erfolg einer wirksamen Schadenverhütung bestimmt wird. </p>



<p>Als <strong>wesentliche Ursachen von Leitungswasserschäden</strong> sind in den letzten Jahren vom IFS Kiel ermittelt worden:</p>



<ul><li><strong>39% Ausführungsfehler</strong></li><li><strong>27% Betriebsbedingungen</strong></li><li><strong>22% mehrere Ursachen</strong></li></ul>



<p><strong>Ausführungsfehler </strong>können durch eine gute Planung, besser qualifizierte Monteure im Sanitärhandwerk und eine kompetente Bauüberwachung und -abnahme deutlich verringert werden. Eine verbesserte Ausbildung und regelmäßige Weiterbildungen können schadenverhütend wirken. Die sorgfältige Auswahl und langfristige Bindung von Handwerksfirmen kann daher sinnvoll und schadenverhütend sein. Zu bevorzugen sind zertifizierte Betriebe mit hinreichend qualifizierten Monteuren.</p>



<h2>Qualitätsanforderungen an die Anlagen und das Netz</h2>



<p>Jedes Wohnungsunternehmen sollte Qualitätsanforderungen (gemäß Trinkwasser-Verordnung, DIN-Normen, z.B. DIN EN 806-5-Technische Regeln für Betrieb und Wartung von Trinkwasseranlagen etc.) als unternehmenseigene Standards, die mindestens den jeweiligen Regeln der Technik entsprechen sollten, festlegen. Sie können zweckmäßigerweise an die spezifischen Belange des bewirtschafteten Wohnungsbestandes angepasst werden.</p>



<p><strong>Qualitätssicherung für Installationen erfordert:</strong></p>



<ul><li>hohe Qualität der Rohrmaterialien und der Verbindungen</li><li>Einfacher und verwechslungssicherer Einbau</li><li>Einfache Überprüfung</li></ul>



<p><strong>Dabei gilt es zu beachten:</strong></p>



<ul><li>Betriebsbedingungen von TGA-Installationen sicherstellen – Installationen müssen gewartet werden!</li><li>Gute Planung und fachgerechte Installation</li><li>DIN-Normen und Richtlinien beachten (Trinkwasser-Verordnung, DIN EN 806-5-Technische Regeln für Betrieb und Wartung von Trinkwasseranlagen, unternehmenseigene Standards etc.)</li><li>Monitoring und Leckageschutz für besonders gefährdete Konstruktionen planen</li><li>Installationsfehler erkennen und verhindern</li><li>Betriebsbedingungen der Anlagen beachten</li></ul>



<p><strong>Grundsatz: Handwerker dürfen nicht überfordert werden. Das beste Leitungssystem ist das, welches der Handwerker auch sicher beherrscht!</strong></p>



<h2>Hinweise zur Planung</h2>



<p>Gut geplante und richtig ausgeführte Leitungswasserinstallationen sind Grundvoraus-setzungen für einen störungsfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer. Wer die typischen Planungsfehler kennt, kann sie auch vermeiden (siehe unten: „Checkliste Planung“)&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/leitfaden-Checklisten-Bau-Sanitaerleitungen-Rehberg-Asche-Forum-Leitungswasser-1.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/leitfaden-Checklisten-Bau-Sanitaerleitungen-Rehberg-Asche-Forum-Leitungswasser-1.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Verbundrohre sind eigentlich günstiger Ersatz für Kupferrohre, aber Vorsicht, wenn Trinkwasser zu heiß wird, dann können sie tropfen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/verbundrohre-sind-eigentlich-guenstiger-ersatz-fuer-kupferrohre-aber-vorsicht-wenn-trinkwasser-zu-heiss-wird-dann-koennen-sie-tropfen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verbundrohre-sind-eigentlich-guenstiger-ersatz-fuer-kupferrohre-aber-vorsicht-wenn-trinkwasser-zu-heiss-wird-dann-koennen-sie-tropfen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 20:09:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neun von zehn Trinkwasserinstallationen werden heute mit Verbundrohren erstellt, schätzt der Fachverband der Kunststoffrohr-Industrie (KRV). Sie sind relativ kostengünstig und auch dort einsetzbar, wo Kupfer wegen der Wasserqualität nicht in Frage kommt. Ein weiterer Vorteil: Korrosion ist kein Thema. Dafür untersucht das IFS immer wieder Verbundrohre mit thermischen Schäden. Nach der DIN EN ISO 15875-1:2003 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neun von zehn Trinkwasserinstallationen werden heute mit Verbundrohren erstellt, schätzt der Fachverband der Kunststoffrohr-Industrie (KRV). Sie sind relativ kostengünstig und auch dort einsetzbar, wo Kupfer wegen der Wasserqualität nicht in Frage kommt. Ein weiterer Vorteil: Korrosion ist kein Thema. Dafür untersucht das IFS immer wieder Verbundrohre mit thermischen Schäden.</p>



<p><strong>Nach der DIN EN ISO 15875-1:2003 sind Verbundrohre der Trinkwasserinstallation für eine Nutzungsdauer von 50 Jahren ausgelegt.</strong></p>



<p>In dieser Zeit dürfen sie 49 Jahre lang mit bis zu 70 °C betrieben werden, ein Jahr mit 80 °C und 100 Stunden mit 95 °C. Für sehr hohe Temperaturen in Trinkwasserleitungen gibt es zwei Gründe: den Ausfall der Temperaturregelung und eine thermische Desinfektion. Letztere wird übrigens häufig falsch und ebenso häufig unnötig durchgeführt. </p>



<p>Bevor eine Leitung mit dieser Maßnahme belastet wird, sollte ein Befund über die Verunreinigung vorliegen und die Quelle identifiziert werden. Als reine Vorbeugung ist eine thermische Desinfektion nicht sinnvoll. Wird sie aus belegbarem Grund durchgeführt, so muss der Betrieb bei hohen Temperaturen so kurz wie möglich gehalten werden. </p>



<p>Die Fotos oben zeigen einen Rohrabschnitt aus einer Warmwasserleitung in einem Seniorenheim, die von einem Fachbetrieb fünf Tage lang thermisch desinfiziert wurde – angeblich mit 80 °C heißem Wasser. Danach kam es zum Leitungswasserschaden.</p>



<p>Bei der Laboruntersuchung zeigten sich die Folgen der „gründlichen“ Desinfektion: Die Rohre waren stellenweise blasenartig aufgewölbt und gerissen, die äußere Lage stark gedehnt, die Innenrohre versprödet. Wasser war durch die innere Rohrschicht gedrungen, und in der Folge war der im Verbundmaterial liegende Aluminiummantel der Rohre korrodiert und stellenweise vollkommen zerstört&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Verbundrohre-hitze-schaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Verbundrohre-hitze-schaden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Mieter spielte Handwerker, bohrte Kupferleitung an. Nach seinem Auszug wurde eine „Wasserzeitbombe“ entdeckt</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mieter-spielte-handwerker-bohrte-kupferleitung-an-nach-seinem-auszug-wurde-eine-wasserzeitbombe-entdeckt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mieter-spielte-handwerker-bohrte-kupferleitung-an-nach-seinem-auszug-wurde-eine-wasserzeitbombe-entdeckt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 20:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Badezimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Auszug eines Mieters entdeckte der Eigentümer in der Wohnung einen Wasserschaden. Die Leckage lag hinter einer Revisionsklappe unter der Badewanne und dort an einem Kupferrohrbogen, der eine erstaunliche Geschichte preisgab. Mit Rohrschelle provisorisch verschlossen Nachdem der Wasseraustritt vom Vermieter bemerkt worden war, wurde zunächst ein Installateur gerufen, der die Undichtigkeit mit einer Gummidichtung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach dem Auszug eines Mieters entdeckte der Eigentümer in der Wohnung einen Wasserschaden. Die Leckage lag hinter einer Revisionsklappe unter der Badewanne und dort an einem Kupferrohrbogen, der eine erstaunliche Geschichte preisgab.</p>



<h2>Mit Rohrschelle provisorisch verschlossen</h2>



<p>Nachdem der Wasseraustritt vom Vermieter bemerkt worden war, wurde zunächst ein Installateur gerufen, der die Undichtigkeit mit einer Gummidichtung und einer Rohrschelle provisorisch verschloss. Später wurde das Corpus Delicti ausgebaut und zur Untersuchung ins IFS geschickt.</p>



<h2>Nach einem Versehen sah das nicht au</h2>



<p>Von außen waren an dem Rohrbogen Korrosionsablagerungen zu sehen – das Kupfer war bereits seit längerer Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt gewesen. Der Gutachter entfernte Rohrschelle und Gummidichtung. Darunter kam eine kreisrunde Bohrung zum Vorschein. Kratzspuren belegten, dass die etwa 3 mm große Bohrung erst beim zweiten Ansetzen eines Werkzeugs „geglückt“ war. Nach einem Versehen sah das nicht aus.</p>



<h2>Nur angebohrt, aber nicht minder gefährlich</h2>



<p>Zumal die Rohrwand nicht komplett durch-, sondern nur angebohrt wurde. Wäre das Kupferrohr durchbohrt worden, so hätte das unmittelbar das Auslaufen einer großen Menge Wasser zur Folge gehabt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Schaden-Mieter-Wasserleitung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Schaden-Mieter-Wasserleitung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Handwerker im Badezimmer – Rinnen und Abläufe in schwimmenden Estrichen, Hartschaum und Montage von Duschabtrennungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 20:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Badezimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei an den Duschplatz angrenzenden schwimmenden Estrichen ist der Untergrund des Duschplatzes durch den Fachplaner oder die ausführenden Gewerke zu planen und untereinander abzustimmen. Optimal ist ein identischer Aufbau für Dusche und Badezimmerboden. Ist ein schwimmender Estrich mit Dämmung vorhanden, sollte auch der Duschbereich inkl. der Rinne auf Dämmung mit gleicher Zusammendrückbarkeit liegen. Die Zusammendrückbarkeit [&#8230;]</p>
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<p>Bei an den Duschplatz angrenzenden schwimmenden Estrichen ist der Untergrund des Duschplatzes durch den Fachplaner oder die ausführenden Gewerke zu planen und untereinander abzustimmen. Optimal ist ein identischer Aufbau für Dusche und Badezimmerboden. Ist ein schwimmender Estrich mit Dämmung vorhanden, sollte auch der Duschbereich inkl. der Rinne auf Dämmung mit gleicher Zusammendrückbarkeit liegen. </p>



<p>Die Zusammendrückbarkeit sollte möglichst gering sein, ein Wert von maximal 2 mm wird empfohlen. Bei Hartschaumelementenmit werksseitig eingeklebten Abläufen geschieht dies mit einem passenden Unterbauelement.</p>



<p>Beim Wechsel von einer schwimmenden Bodenkonstruktion (z. B. Heizestrich) zu einer Verbundkonstruktion (z. B. geflieste Dusche mit Estrich) ist es nicht möglich, den Fliesenbelag ohne Fuge durchzulegen. Der Übergang von schwimmend zu fest muss mit einer Bewegungsfuge übernommen werden. Die Abdichtungsschicht ist in diesem Bereich durch den Einbau von geeigneten Dichtbändern dehnfähig auszubilden, sodass die zu erwartenden Bewegungen aufgenommen werden. Die zulässige Zusammendrückbarkeit der Dämmschicht des Fußbodenaufbaus ist zu berücksichtigen.</p>



<p>Soll im Bereich der Anschlussleitung eine Estrichüberdeckung nach der Estrichnorm DIN 18560 erstellt werden, muss dies vom Fachplaner rechtzeitig berücksichtigt werden und in die Badplanung mit einfließen. Falls die Einhaltung der gemäß DIN 18560 erforderlichen Estrichüberdeckung im Bereich der Anschlussleitung nicht möglich ist, sind zur Lastverteilung geeignete technische Lösungen wie zum Beispiel eine Bewehrung mit Vergussmassen oder die Verwendung von Dicht- und Entkoppelungsbahnen vorzusehen. Hierbei muss auch die Größe der Fliesen berücksichtigt werden.</p>



<h2>2.2.4 Einbau von Rinnen und Abläufen</h2>



<p>Die Auswahl und Montage von Rinnen mit feststehender Aufkantung erfordert vor Arbeitsbeginn eine gemeinsame Planung der Höhensituation. Beim Einbau ist es zwingend notwendig, dass die Art und Dicke des Fliesenbelages bzw. die Aufbauhöhe des Fliesenbodens bekannt ist und für die Festlegung der Randhöhe der Rinnenaufkantung oder des Rinnenflansches für die Festlegung des Höhenpunktes eingeplant wird.</p>



<p>Beim Einbau von Rinnen/Abläufen stehen zwei Ausführungsvarianten zur Verfügung:</p>



<ul><li>Ohne Sekundärwassereinleitung konstruktiv gelöst durch eine komplett umlaufende Aufkantung im Bereich des Wassereinlaufs.</li><li>Mit Sekundärwassereinleitung konstruktiv gelöst durch Öffnungen oder ohne Aufkantung als umlaufende Ableitung.</li><li></li></ul>



<h2>2.2.5 Einbau und Oberbelag von Hartschaum-Duschelementen</h2>



<p>Der Einbau von Hartschaum-Duschelementen zur Verkleidung mit keramischen Fliesen oder Naturstein benötigt eine detaillierte Planung. Das passende Modell kann im Sanierungsfall meist erst nach Abriss und Demontage festgelegt werden. Erst dann sind die Höhensituation und die Lage der Entwässerungsleitung bekannt. </p>



<p>Bei der Auswahl der Duschelemente ist auf die Abstimmung mit dem Oberbelag zu achten. Befliesbare Duschelemente aus Hartschaum haben, je nach Hersteller, unterschiedliche Eigenschaften. In Abhängigkeit von der Druckfestigkeit des verwendeten Schaums variiert die verwendbare Fliesengröße oder es werden besondere Anforderungen an die zum Einsatz kommenden Kleber oder Fugenmaterialien gestellt. </p>



<p>Die Belegung mit kleinformatigem Mosaik ist bei einigen Herstellern als Sonderkonstruktion mit Epoxidharzkleber und -fuge nach Herstellervorgabe möglich. Üblicherweise gibt der Hersteller eines Elementes die Mindestgröße der zu verwendenden Fliesen vor. Die Oberfläche der Bodenbeläge im Duschbereich sollte rutschhemmend beschaffen sein&#8230;</p>



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		<title>Messing-Formstück – Materialfehler sind bei der Installation nicht erkennbar, aber Schäden können auch nach Jahren auftreten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 20:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Untersuchung von Leitungswasserschäden stellt sich häufig heraus, dass der Fehler auf das Konto des Installateurs geht. Vorschnelle Urteile haben sich allerdings schon manches Mal als falsch erwiesen. In jedem zehnten Fall stoßen die IFS-Gutachter im Labor auf Material- und Produktfehler, und diese sind bei der Montage auch für einen erfahrenen Fachmann in der [&#8230;]</p>
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<p>Bei der Untersuchung von Leitungswasserschäden stellt sich häufig heraus, dass der Fehler auf das Konto des Installateurs geht. Vorschnelle Urteile haben sich allerdings schon manches Mal als falsch erwiesen. In jedem zehnten Fall stoßen die IFS-Gutachter im Labor auf Material- und Produktfehler, und diese sind bei der Montage auch für einen erfahrenen Fachmann in der Regel nicht erkennbar.</p>



<p><strong>Wir stellen hier drei typische Materialmängel von Messingwerkstoffen vor</strong>: Ein Klassiker in dieser Kategorie sind <strong>Hohlräume in Gusswerkstoffen</strong>. Dabei handelt es sich um Gießfehler, durch die die Wandstärke und damit die Belastbarkeit einen Bauteils lokal erheblich reduziert werden können. Oben ist die elektronenmikroskopische Aufnahme einer aufgetrennten Fittingwand abgebildet. Das Messing-Formstück war Teil der Kaltwasserinstallation eines erst zwei Jahre alten Wohnhauses. Durch einen <strong>Riss im Fitting</strong> wurde – ausgehend vom Dachgeschoss – ein erheblicher Schaden verursacht.</p>



<p><strong>Risse können auch durch hohe Zugeigenspannungen in einem Bauteil entstehen</strong>. Ein Indikator für deren Vorhandensein ist die Werkstoffhärte. Beim Herstellungsprozess wird das Material einer sogenannten Entspannungsglühung unterzogen. Wird diese nicht oder nur unzureichend durchgeführt, bleibt es zu hart, und die <strong>Zugspannungen im Messing können Spannungsrisskorrosion initiieren</strong>.</p>



<p><strong>Auch Jahre nach der Installation kann dieser Mangel zum Bruch führen.</strong> Die Ursache bleibt jedoch nachweisbar. Dafür wird im IFS eine Härteprüfung nach Brinell durchgeführt, die von dem gleichnamigen schwedischen Ingenieur vor über hundert Jahren entwickelt wurde. Eine kleine Hartmetallkugel wird dabei mit einer festgelegten Prüfkraft über eine bestimmte Zeit auf die geschliffene Oberfläche des Werkstoffs gepresst. </p>



<p>Aus dem Verhältnis der Prüfkraft zur Eindruckoberfläche ergibt sich die sogenannte Brinellhärte, angegeben in HBW. Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass die meisten Messingwerkstoffe mit einer Härte von weniger als HBW 115 keine herstellungsbedingten Spannungen aufweisen, die Spannungsrisskorrosion auslösen können. Dieser Wert ist in der RAL 643 der Gütegemeinschaft Messing-Sanitär festgeschrieben&#8230;</p>



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		<title>Was hat die Wasserhärte mit Korrosion zu tun? Ist hartes Wasser schlecht für die Leitungen, Herr Dr. Scholzen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 19:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosionsschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserleitungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wasserhärte und das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht ist das heutige Thema. Aber noch einmal eine kurze Zusammenfassung der drei wichtigsten Erkenntnisse aus Folge 1 und 2 zu Korrosionserscheinungen: Folge 3. Wasserhärte und das Kalk-Kohlensäure-GleichgewichtWasserhärte und Kalkablagerungen Die Wasserhärte dient im Wesentlichen zur allgemeinen Charakterisierung eines Wassers. Für die Beurteilung der Korrosivität ist sie nur von untergeordneter Bedeutung, da [&#8230;]</p>
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<p>Wasserhärte und das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht ist das heutige Thema. Aber noch einmal eine kurze Zusammenfassung der drei wichtigsten Erkenntnisse aus Folge 1 und 2 zu Korrosionserscheinungen:</p>



<h2>Folge 3. Wasserhärte und das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht<br>Wasserhärte und Kalkablagerungen</h2>



<p>Die Wasserhärte dient im Wesentlichen zur allgemeinen Charakterisierung eines Wassers. Für die Beurteilung der Korrosivität ist sie nur von untergeordneter Bedeutung, da zwischen der Wasserhärte und dem Korrosionsvorgang kein unmittelbarer Zusammenhang besteht. Die Korrosivität eines Wassers kann im Gegensatz zur Wasserhärte nur im Zusammenhang mit einem bestimmten Werkstoff unter bestimmten Betriebsbedingungen abgeschätzt werden. </p>



<p>Diese kann nicht auf einfache Weise quantitativ beschrieben werden. Fälschlicherweise wird im Zusammenhang mit dem Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht immer wieder von aggressivem im Sinne von korrosivem Wasser gesprochen. Auch in vielen Prospekten von Wasserbehandlungsgeräten werden die Begriffe aggressives Wasser, Verkalkung, Inkrustierungen und Korrosion leider fälschlicherweise als Synonym verwandt.</p>



<p>Im Gegensatz dazu lässt sich die Wasserhärte relativ einfach berechnen. Die Kalkablagerung wird allein von den Bestandteilen des Wassers verursacht, vor allem durch die gelösten Calcium- und Hydrogenkarbonat- Ionen, die durch die sogenannte Karbonathärte charakterisiert werden. Die Gesamthärte setzt sich aus den Kationen von Calcium, Magnesium und den Anionen Sulfat und Karbonat zusammen. </p>



<p>Bei der Calciumkarbonatreaktion handelt es sich um eine Gleichgewichtsreaktion zwischen Kohlensäure, Kohlendioxid, Wasser und dem Calcium, die durch die Temperatur und den pH-Wert beeinflusst wird (Gleichungen 1+2). Das Ausmaß der Kalkabscheidung wird demnach durch zwei Faktoren verstärkt: Die Entfernung von gelöstem Kohlendioxid und/oder Erhöhung der Temperatur. </p>



<p>Mit zunehmender Temperatur wird daher der Prozess der Kalkablagerung beschleunigt. Schon deshalb sollen im Warmwasserbehälter die Temperaturen unter 60° C gefahren werden. Allerdings lässt sich diese Empfehlung aufgrund der Diskussion um das Legionella-Infektionsrisiko nicht mehr aufrecht halten. Der Kalk scheidet sich an der Stelle der Metall-wandung ab, die das Gleichgewicht der Reaktion nach rechts verschiebt. </p>



<p>Temperatur- und Druckerhöhungen wirken sich demnach stark auf das Kalk-/Kohlensäurengleichgewicht aus. Daher wird sich an der heißesten Stelle im Warm-wassersystem Kalk in Form von kristallinen Verbindungen (CaCO3) ausscheiden. Entscheidend ist also nicht die Wassertemperatur, sondern die Wandtemperatur an der Wärmeübertragungsfläche. </p>



<p>Die Reaktionsgleichung (1) an dieser Stelle zeigt wiederum, dass so dem Gleichgewicht ein Großteil des Kalks entzogen wurde, da CO2 entweicht und sich im restlichen Rohrsystem ein neues Gleichgewicht mit geringerem Calciumgehalt einstellen wird&#8230;</p>



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		<title>Das Leitungswasserschaden-Managementsystem der AVW, Teil 3: Stefan Schenzel beschreibt Prozesse und Vorgaben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 19:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[AVW]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Leitungswasserschäden können vermieden werden. Im FORUM LEITUNGSWASSER hat die AVW eine Strategie zur Verhütung der Schäden erarbeitet – und über das neue Leitungswasserschaden- Managementsystem der AVW können Unternehmen die Erkenntnisse nun im Alltag für sich nutzen. Das System ähnelt einem Qualitätsmanagementsystem und besteht aus vier Bausteinen: Verantwortlichkeiten, Prozesse und Vorgaben, unterstützende Prozesse und das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele Leitungswasserschäden können vermieden werden. Im FORUM LEITUNGSWASSER hat die AVW eine Strategie zur Verhütung der Schäden erarbeitet – und über das neue Leitungswasserschaden- Managementsystem der AVW können Unternehmen die Erkenntnisse nun im Alltag für sich nutzen.</p>



<p>Das System ähnelt einem Qualitätsmanagementsystem und besteht aus vier Bausteinen: Verantwortlichkeiten, Prozesse und Vorgaben, unterstützende Prozesse und das Thema Steuerung. In der letzten Ausgabe bin ich näher auf die Verantwortlichkeiten eingegangen, heute soll es um das Thema Prozesse und Vorgaben gehen.</p>



<h2>Prävention muss organisiert werden</h2>



<p>Bei der Prävention von Leitungswasserschäden gilt: Struktur ist alles! Ohne durchdachte Prozesse geht es nicht – das Thema wird bestenfalls in alle relevanten (Instandhaltungs-)Prozesse des Unternehmens implementiert. Wer bereits ein Qualitätsmanagementsystem oder eigene Prozessdokumentationen im Unternehmen hat, kann unter Umständen direkt dort andocken. </p>



<p>Der Leitfaden aus dem FORUM LEITUNGSWASSER zeigt, was im Unternehmen organisatorisch getan werden kann, um Leitungswasserschäden künftig zu verhindern. Dazu gehört etwa, dass die Silikonfugen in den Badewannen regelmäßig gewartet werden.</p>



<h2>Kleiner Aufwand, große Wirkung</h2>



<p>Schauen Sie sich also zunächst die <strong>Prozesse in Ihrem Unternehmen</strong> genau an. Gibt es vielleicht schon welche, die auf die Schadenprävention einzahlen? Und wenn nicht: Wie können solche Prozesse unkompliziert eingeführt werden? <strong>So kann etwa die Wartung der Silikonfugen in den Badewannen gleichzeitig mit der Prüfung der Rauchwarnmelder erfolgen. </strong></p>



<p>Die Wohnung des Mieters müsste dann nur einmal betreten werden, gleichzeitig wäre damit aber einiges für die Prävention von Leitungswasserschäden getan. Für eine Qualitätssicherung ist es zudem wichtig, Baumaßnahmen und Reparaturen regelmäßig zu überwachen und abzunehmen. Dies kann in den Unternehmensprozessen verankert werden. So können Fehler frühzeitig erkannt und bestenfalls von vornherein vermieden werden.</p>



<h2>Konkrete Vorgaben sind wichtig</h2>



<p>Auch konkrete Vorgaben, etwa hinsichtlich der einzusetzenden Materialien, sind hilfreich, um Qualität zu sichern und Schäden zu vermeiden. Im Unternehmen sollte daher dokumentiert werden, welches Rohrmaterial wo verbaut wurde und welches Material bei Reparaturen verwendet werden soll. Diese Vorgaben müssen allen beteiligten Personen bekannt und zugänglich sein&#8230;</p>



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		<title>Im Neubau – Sanitärinstallation tropfte in die Zwischendecke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 May 2021 19:51:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG5]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Rohr]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrleitungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als im Erdgeschoss eines neu gebauten Seniorenzentrums Wasser von der Decke tropfte, wurde die Firma zurate gezogen, die die Sanitärinstallation ausgeführt hatte. Eine Ansammlung von Kondenswasser, urteilte der Fachmann nach dem Öffnen der Zwischendecke. Doch er hatte die Situation falsch eingeordnet; es folgten weitere Wasserschäden. Die Leckageortung führte zu einem WC im ersten Obergeschoss. Es [&#8230;]</p>
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<p>Als im Erdgeschoss eines neu gebauten Seniorenzentrums Wasser von der Decke tropfte, wurde die Firma zurate gezogen, die die Sanitärinstallation ausgeführt hatte. Eine Ansammlung von Kondenswasser, urteilte der Fachmann nach dem Öffnen der Zwischendecke. </p>



<p>Doch er hatte die Situation falsch eingeordnet; es folgten weitere Wasserschäden. Die Leckageortung führte zu einem WC im ersten Obergeschoss. Es gehörte zu einem Zimmer, das drei Tage vor der ersten Schadenentdeckung erstmals bezogen wurde.</p>



<p>Anhand der ausgebauten Komponenten überprüfte der beauftragte IFS-Gutachter die Installation. Zunächst steckte er das Anschluss-Stück auf den Anschluss der WC-Schüssel: Acht Zentimeter lagen zwischen dem WC-Anschluss und dem Rohrende. Zwischen dem Fliesenspiegel und der Dichtung der Abwasserleitung lagen aber 8,5 Zentimeter. </p>



<p><strong>Das Rohr hätte also mindestens 8,5 bis 9 cm lang sein müssen</strong>, um überhaupt in die Dichtung eingeschoben werden zu können. Der Monteur muss sich vermessen haben, denn er hatte das Anschlussrohr zu kurz abgeschnitten&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Installationsfehler-Neubau-Sanitaer.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/Installationsfehler-Neubau-Sanitaer.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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