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	<title>Energie Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Energie Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Heizkosten 2019 trotz geringerem Energieverbrauch gestiegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 22:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG68]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger geheizt, wegen gestiegener Energiepreise aber mehr für die warme Wohnung bezahlt. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sind die durchschnittlichen Heizkosten der Mieter 2019 um 2,4 Prozent gestiegen. Der Grund: Die abgerechneten Preise für Heizöl- und Erdgas hätten um 5,6 Prozent über denen im [&#8230;]</p>
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<p>Die Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger geheizt, wegen gestiegener Energiepreise aber mehr für die warme Wohnung bezahlt. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sind die durchschnittlichen Heizkosten der Mieter 2019 um 2,4 Prozent gestiegen. Der Grund: Die abgerechneten Preise für Heizöl- und Erdgas hätten um 5,6 Prozent über denen im Vorjahr gelegen.</p>



<p>Erstmals seit 2015 sei im vergangenen Jahr der Energiebedarf fürs Heizen wieder gesunken, und zwar um 3,2 Prozent, heißt es im «Wärmemonitor 2019», für den das DIW Heizkostenabrechnungen des Essener Energiedienstleisters Ista für 300 000 Mehrparteienhäuser ausgewertet hat. Mit durchschnittlich 130 Kilowattstunden pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche liege der Heizenergiebedarf in Mehrfamilienhäusern den DIW-Berechnungen zufolge lediglich wieder auf dem Niveau von 2010.</p>



<h2>Heizenergie kostete am meisten an der Saar</h2>



<p>Die regionalen Unterschiede beim Heizenergiebedarf, aber auch bei den Preisen sind sehr groß. In den westdeutschen Haushalten wurde pro Quadratmeter sieben Prozent mehr geheizt als in den ostdeutschen. Am höchsten war der Heizenergiebedarf je Quadratmeter im Saarland, am niedrigsten in Mecklenburg-Vorpommern. Heizenergie kostete am meisten an der Saar, am wenigsten in Hamburg. </p>



<p>Die DIW-Forscher haben auch den CO2-Ausstoß beim Heizen in den Blick genommen. Und da ist die Bilanz relativ ernüchternd. Zwar seien die klimaschädlichen Emissionen seit 2010 um rund 21 Prozent gesunken, von 29 auf 23 Kilogramm pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche. </p>



<p>Doch der Rückgang sei «kaum den Anstrengungen bei mehr Gebäudeeffizienz geschuldet», betonte DIW-Forscher Jan Stede&#8230;</p>



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		<title>Kosten sparen und Gutes tun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sparen ist besonders dann eine Tugend, wenn der schonende Umgang mit Ressourcen gleichermaßen kostenmindern wirkt wie positive Effekte auf die Umwelt zeitigt. Wo sich effizient Kosten beim Wohnen einsparen lassen und wie Win-Win- Situationen für Bauträger, Hausverwaltungen und Mieter entstehen, war Gegenstand einer Freitag-Akademie für Führungskräfte im Oktober 2020.FRANZISKA LEEB Kosten sparen und zugleich in [&#8230;]</p>
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<p>Sparen ist besonders dann eine Tugend, wenn der schonende Umgang mit Ressourcen gleichermaßen kostenmindern wirkt wie positive Effekte auf die Umwelt zeitigt. Wo sich effizient Kosten beim Wohnen einsparen lassen und wie Win-Win- Situationen für Bauträger, Hausverwaltungen und Mieter entstehen, war Gegenstand einer Freitag-Akademie für Führungskräfte im Oktober 2020.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Kosten sparen und zugleich in Maßnahmen gegen die Klimakrise investieren – ist das nicht ein Widerspruch? Nein, wenn es nach den Referenten dieser Freitag-Akademie geht. Wie wichtig es ist, dazu die Bewohnerinnen und Bewohner ins Boot zu holen, erläuterte eingangs Ernst Bach: „Es ist die Hausverwaltung, die die Mieten vorschreibt und die man anruft, wenn der Nachbar zu laut ist. Das Bestandsmanagement hingegen befasst sich damit, den Bewohnern zu liefern, was sie sich wünschen – Wohnqualität. Daher nennen wir uns nicht mehr Hausverwaltung, sondern Bestandsmanagement.“ </p>



<p>Der Vorstandsdirektor der Sozialbau bringt diesen Crashkurs in angewandter Semantik nicht von ungefähr. Bis 2022 sollen alle Häuser des Unternehmens mit PV-Anlagen ausgestattet sein. Ein ambitioniertes, aber umsetzbares Ziel, wie Bach meint, bei dem es allerdings etliche Faktoren zu bedenken gäbe, um sowohl für die Umwelt als auch monetär gewinnbringend zu sein. Die richtige Dimensionierung, um nichts ins Netz zurückspeisen zu müssen und den produzierten Strom zur Gänze in der Wohnhausanlage zu verbrauchen, sei dabei ein Hauptaspekt. </p>



<p>Mit dem Betanken von Elektroautos lassen sich zusätzliche Verbraucher für PV-Strom gewinnen. Ein sehr interessantes Pilotprojekt ist in diesem Zusammenhang ein E-Transporter, der um zehn Euro tageweise von den Bewohnerinnen gebucht werden kann. Davon ausgehend wird die Elektromobilität im Rahmen der „Förderung Innovative energieeffiziente Mobilitätsangebote im Wohnbau der Stadt Wien“ ausgebaut und um 100 E-Tankstellen und zehn Car-Sharing-Autos erweitert, die wiederum mittels Photovoltaik beladen werden.</p>



<h2>Erfolgsrezept Zentralisierung</h2>



<p>Ein weiteres Kostenthema: Gemeinschafts- thermen. Seit der Wohnrechtsnovelle 2015 liegt die Erhaltungspflicht für „mitvermietete Heizthermen, Warmwasserboiler und sonstige mitvermietete Wärmebereitungsgeräte“ beim Vermieter. Die Kosten: stolze 50 Cent pro Quadratmeter und Wohnung. Die Erneuerung einer Gaskombitherme schlägt mit 4000 bis 6000 Euro zu Buche. </p>



<p>Die Lösung: die Zentralisierung der Wärmeversorgung, wobei das Ziel sein müsse, alle Wohnungen anzuschließen. Niemand ließe sich aber, so Bach, gern durch die Wohnung Röhren ziehen. Üblicherweise wird daher nur bei Wohnungswechsel nachgerüstet. Das Erfolgsrezept, um rascher voranzukommen, liegt in zentralen Heizräumen auf dem Dach, von denen das Heizwärmeverteilnetz über die Kamine nach unten führt. Die Errichtungskosten betragen 3200 bis 3300 Euro pro Wohnung. Dadurch kann die Umrüstung minimalinvasiv erfolgen und stößt auf Akzeptanz bei den Mietern. </p>



<p>Um Verbesserungsmaßnahmen breit in der Mieterschaft zu positionieren, komme man mit singulären Themen wie „nachhaltige Energie“ nicht weit. Seit einem Jahr steht daher unter dem Motto „gemeinsam stärker“ Mieterinnen und Mietern im Verbund der Sozialbau ein umfassendes Serviceangebot zur Verfügung. Selbst wenn sich der Einzelne nur für das eine oder andere Segment der Partnerschaft interessiere, gelinge es so, Themen an viele zu transportieren und von der Kundschaft als Partner akzeptiert zu werden.</p>



<h2>Wissenschaftlich vorgehen</h2>



<p>Die NHT – Neue Heimat Tirol, vertreten durch Engelbert Spiß, setzt auf wissenschaftliche Begleitung, um sicherzugehen, dass die Dinge, die man in Angriff nimmt, auch in der Umsetzung funktionieren. In ein mit dem Energieinstitut Vorarlberg, der Universität Innsbruck und der FH Rosenheim entwickeltes Tool fließen sämtliche Daten der gemeinnützigen Wohnbauträger Vorarlbergs und der NHT ein – und mittels Monitoring wird erhoben, wo und vor allem warum Energie verloren geht. </p>



<p>Damit lassen sich bereits ab der Frühphase der Planung die Eckdaten des Energieverbrauchs über Jahrzehnte berechnen. Das Tool soll im Übrigen als Beitrag zur Energiewende auf Wunsch allen Branchenkollegen zur Verfügung gestellt werden&#8230;</p>



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		<item>
		<title>EU einheitliche CO2-Bepreisung + Energiepreise bei Steuern, Abgaben, Umlagen gleichgestellt &#8211; fordert Wärmepumpe-Experte Sjacco van de Sande</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/eu-einheitliche-co2-bepreisung-energiepreise-bei-steuern-abgaben-umlagen-gleichgestellt-fordert-waermepumpe-experte-sjacco-van-de-sande/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eu-einheitliche-co2-bepreisung-energiepreise-bei-steuern-abgaben-umlagen-gleichgestellt-fordert-waermepumpe-experte-sjacco-van-de-sande</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 19:48:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wärmepumpe ist das Heizsystem der Zukunft. Allerdings: Um unsere Klimaziele zu erreichen und die Zukunftsfähigkeit unserer Heizungsindustrie zu sichern, braucht diese Technologie noch mehr Rückenwind. Meint, Geschäftsführer des Wärmepumpenherstellers ait-deutschland. Eine Million Wärmepumpen sind inzwischen in Deutschlands Haushalten installiert. Erfreulich, aber kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. Denn setzt man diese Zahl in Bezug zu [&#8230;]</p>
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<p>Die Wärmepumpe ist das Heizsystem der Zukunft. Allerdings: Um unsere Klimaziele zu erreichen und die Zukunftsfähigkeit unserer Heizungsindustrie zu sichern, braucht diese Technologie noch mehr Rückenwind. Meint, Geschäftsführer des Wärmepumpenherstellers ait-deutschland.</p>



<p><strong>Eine Million Wärmepumpen sind inzwischen in Deutschlands Haushalten installiert.</strong> Erfreulich, aber kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. Denn setzt man diese Zahl in Bezug zu anderen Ländern und Regionen, zeigt sich: Der globale Wärmepumpenmarkt boomt – und mit ihm eine der wichtigsten Technologien, um die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren. </p>



<p><strong>Aber Europa hinkt der Entwicklung hinterher. Und ausgerechnet Deutschland liegt mit jährlich rund zwei verkauften Wärmepumpen pro tausend Haushalte gerade mal auf Platz acht in Europa.</strong></p>



<h2>Hintergrund:</h2>



<p>Deutschlands Stromkunden bezahlen die Energiewende bislang praktisch allein. Steuern, Abgaben und Umlagen machen heute mehr als 60 Prozent des Strompreises in Deutschland aus. Bei Heizöl und Erdgas liegt dieser Wert bei rund 25 Prozent. Das hat zur Folge, dass ausgerechnet die <strong>sauberste Energieform</strong>, Strom, mehr als dreimal so viel kostet wie Heizöl oder Erdgas. Dieses Ungleichgewicht geht zu Lasten sauberer Zukunftstechnologien. </p>



<p><strong>Zum Vergleich:</strong> In Norwegen, Finnland und Schweden werden, gemessen an der Zahl der Haushalte, jedes Jahr mehr als zehn Mal so viele Wärmepumpen installiert wie in Deutschland. Und günstige politische Rahmenbedingungen sorgen in den Niederlanden seit einigen Jahren für eine stark steigende Nachfrage.</p>



<h2>Chance noch entschlossener nutzen</h2>



<p>„Die Förderbedingungen für Wärmepumpen sind in Deutschland gut, die politischen Weichen gestellt. Damit sind wir auf dem richtigen Weg, aber der Blick in andere europäische Länder zeigt: Das kann noch besser werden“, erklärt Sjacco van de Sande, Geschäftsführer des Wärmepumpenherstellers ait-deutschland. </p>



<p><strong>„Die Klimaziele, die wir uns aus gutem Grund auf die Fahnen geschrieben haben, sind mit der Wärmepumpe optimal zu erreichen.</strong> Diese Chance sollten wir noch entschlossener nutzen, besonders in der Sanierung gibt es ein riesiges, ungenutztes Potenzial.“</p>



<p><strong>Ein zweiter Aspekt</strong> sei nicht zu vernachlässigen, so der Geschäftsführer von ait-deutschland: „Gerade die asiatischen Hersteller agieren von einem vitalen Heimatmarkt aus, während die europäischen Hersteller hier hohe Hürden zu nehmen haben&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/Energie-Zukunftstechnologie-Waermepumpe.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/Energie-Zukunftstechnologie-Waermepumpe.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>LEG-Quartier in Mönchengladbach wird erstes Reallabor für serielles Modernisieren im Net-Zero-Standard nach Energiesprong-Prinzip</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 21:13:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie AG11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Wohnungswirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität in ihren Beständen zu schaffen. Die größte Herausforderung besteht in diesem Zusammenhang darin, die bestehenden Gebäudestrukturen zu ertüchtigen, um klimaneutrales Wohnen zu ermöglichen, ohne die Wohnkosten signifikant zu steigern. Deshalb macht die LEG-NRW ein Quartier in Mönchengladbach zum ersten Reallabor für serielles [&#8230;]</p>
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<p>Die deutsche Wohnungswirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität in ihren Beständen zu schaffen. Die größte Herausforderung besteht in diesem Zusammenhang darin, die bestehenden Gebäudestrukturen zu ertüchtigen, um klimaneutrales Wohnen zu ermöglichen, ohne die Wohnkosten signifikant zu steigern. </p>



<p>Deshalb macht die LEG-NRW ein Quartier in Mönchengladbach zum ersten Reallabor für serielles Modernisieren im Net-Zero-Standard nach Energiesprong-Prinzip. Dieser erfolgsversprechende Ansatz besteht in der Reduktion der Baukosten durch die Nutzung seriell herzustellender Bauelemente und standardisierter Vorgehensweisen. Diesen Ansatz verfolgt das von der Deutsche Energie-Agentur dena unterstützte Energiesprong-Prinzip.</p>



<p>Die LEG verfügt in Mönchengladbach-Hardt über ein Quartier, bestehend aus 25 baugleichen, 2-geschossigen Gebäudekörpern mit jeweils vier bis sechs Wohnungen, gebaut in 1956. Die Gebäude weisen mit der Energieeffizienzklasse H eine unterdurchschnittliche Energiebilanz auf und kommen in vergleichbarer Bauform deutschlandweit sehr häufig vor. </p>



<p>Die LEG hat Anfang 2020 drei Bauunternehmen, nämlich B&amp;O aus Bad Aibling, Fischbach aus Essen und Renolution aus Haaksbergen, Niederlande, beauftragt, für jeweils ein Drittel der Gebäude ein seriell nutzbares Sanierungsverfahren nach dem Energiesprong-Prinzip zu entwickeln und diese Gebäude in Net-Zero-Standard zu modernisieren.</p>



<p>Nach nun abgeschlossener Konzeptionierungsphase beginnt die Detailplanung und anschließend die Umsetzung. Hierbei wird jedes der Bauunternehmen unterschiedliche technische, zum Teil innovative, Ansätze verfolgen, so dass die Realisierbarkeit und Vorteilhaftigkeit der jeweiligen Konzepte unter realen Bedingungen erprobt und verbessert werden können. </p>



<p>Ziel des Reallabors ist es, Sanierungskonzepte zu entwickeln, die skalierbar sind, dadurch kostengünstiger werden und helfen, die Energiewende zu beschleunigen.</p>



<h2>Energiewende zu gestalten ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen</h2>



<p>„Den Klimawandel aufzuhalten und die Energiewende zu gestalten ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit dem Reallabor für serielles Modernisieren einen wichtigen Beitrag in der Erprobung neuer, innovativer Modernisierungsverfahren leisten können“, sagt Lars von Lackum, CEO der LEG. </p>



<p>„Gerade die Erprobung unterschiedlicher Konzepte bei vergleichbaren Rahmenbedingungen und der offene Austausch nicht nur zwischen den Projektbeteiligten, sondern auch mit anderen Wohnungseigentümern und Bauunternehmen machen das Projekt so spannend. Die zu erprobenden Verfahrenstechniken versprechen erst durch Skalierbarkeit die notwendigen Kostenvorteile zu generieren, daher haben wir uns, gemeinsam mit der dena vorgenommen, ähnlich des Open Source-Konzepts bei der Softwareentwicklung, die Erkenntnisse transparent zu machen, um schneller in die Skalierung zu kommen. </p>



<p>„Am Anfang werden die Kosten aufgrund der bislang geringen Erfahrungswerte und des hohen Innovationsanteils noch hoch sein, daher sind die angedachten Fördermittel zur Entwicklung serieller Modernisierungsverfahren umso wichtiger, um starten zu können“, so Dr. Volker Wiegel, COO der LEG.</p>



<h2>Energiesprong-Prinzip soll energetische Sanierung durch serielles Bauen optimieren</h2>



<p>Die Grundidee von Energiesprong ist es, bestehende Häuser mit Bauelementen zu sanieren, die seriell hergestellt werden und damit deutlich günstiger sind. Dazu zählen vorgefertigte Fassaden, smarte Heiz- und Kühlanlagen oder gedämmte Hausdächer mit Solaranlagen. </p>



<p>Mit deren Hilfe soll ein modernes Net-Zero- Haus geschaffen werden, das seinen gesamten Energiebedarf an Wärme, Warmwasser und Haushaltsstrom selbst produzieren kann. In den Niederlanden wurden so bereits 5.000 Gebäude für rund eine halbe Milliarde Euro saniert&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/serielles-modernisieren-LEG-Reallabor-Net-Zero-Standard.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/serielles-modernisieren-LEG-Reallabor-Net-Zero-Standard.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>GECF-Generalsekretär Yury Sentyurin: Geopolitische Spannungen abbauen, gemeinsam für sichere, wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Versorgung mit Erdgas sorgen.</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/gecf-generalsekretaer-yury-sentyurin-geopolitische-spannungen-abbauen-gemeinsam-fuer-sichere-wettbewerbsfaehige-und-umweltfreundliche-versorgung-mit-erdgas-sorgen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gecf-generalsekretaer-yury-sentyurin-geopolitische-spannungen-abbauen-gemeinsam-fuer-sichere-wettbewerbsfaehige-und-umweltfreundliche-versorgung-mit-erdgas-sorgen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 21:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie AG11]]></category>
		<category><![CDATA[Erdgas]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die politische Atmosphäre zwischen Russland und der Europäischen Union ist in letzter Zeit angespannt. Nord Stream 2 ist Gegenstand der politischen Debatte. Die derzeitige Situation führt zu Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Gasversorgung Europas und insbesondere Deutschlands. So stellen sich die Fragen: Ist Gas eine sichere und stabile Energiequelle für die Zukunft? Warum? Wenn Nordstream 2 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die politische Atmosphäre zwischen Russland und der Europäischen Union ist in letzter Zeit angespannt. Nord Stream 2 ist Gegenstand der politischen Debatte. Die derzeitige Situation führt zu Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Gasversorgung Europas und insbesondere Deutschlands. </p>



<p>So stellen sich die Fragen: Ist Gas eine sichere und stabile Energiequelle für die Zukunft? Warum? Wenn Nordstream 2 nicht zu Ende gebaut wird, wie könnte das kompensiert werden? Würden sich Sanktionen gegen Russland auf den Gaspreis in der EU auswirken? </p>



<p>Fragen über Fragen, deren Antworten auch die für anstehende Entscheidungen bei Investitionen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Neubau und Bestand von Bedeutung sind. Wohnungswirtschaft heute. – Redakteur Kristof Warda im Gespräch mit Yury Sentyurin, Generalsekretär der GECF (Forum Gas exportierender Länder).</p>



<p><em>Herr Generalsekretär Sentyurin, vor dem Hintergrund der jüngsten politischen Entwicklungen: Ist Gas eine sichere und stabile Energiequelle für die Zukunft? Warum?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es ist wahrscheinlich, dass die jüngsten politischen Entwicklungen einige Hürden für die Ausführung von Pipeline-Projekten wie Nord Stream 2, einer wettbewerbsfähigen und zuverlässigen Route für Erdgas, darstellen könnten. <strong>Wir sind jedoch nicht der Meinung, dass die Schwierigkeiten eines Projekts bedeuten, dass Gas nicht sicher ist und nicht als eine realisierbare Option für Deutschland oder für Europa im Allgemeinen betrachtet werden sollte. </strong></p><p>Der Gasindustrie ist es gelungen, die Versorgungssicherheit erheblich zu verbessern, indem sie eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Bewältigung von Unterbrechungen und zur Kontinuität der Gasbeschaffung angeboten hat. Die großen Gasversorger verfügen nun über ein diversifiziertes LNG [Liquefied Natural Gas/ Flüssiggas]-/Pipeline-Portfolio, das es ihnen ermöglicht, potenzielle Verzögerungen zu bewältigen, indem sie auf verschiedenen Routen tätig werden. <strong>Wir sind der Meinung, dass eine Verzögerung bei einem Projekt von einem Hauptlieferanten leicht bewältigt werden kann, indem er Gas über eine andere Route, wie z.B. LNG, liefert. </strong></p><p>Der Schlüsselaspekt für Europa besteht jedoch darin, die geeignete Versorgungsquelle in Betracht zu ziehen und dabei <strong>sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch den ökologischen Fußabdruck des beschafften Gases zu berücksichtigen, da die Umwelt ein wichtiges Anliegen des Kontinents ist.</strong> Der GECF als Zusammenschluss der großen Gaslieferanten ist in einer guten Position, um eine sichere, wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Versorgung mit Erdgas zu gewährleisten. </p><p>Wir sind der festen Überzeugung, dass Erdgas im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Erholungspläne der Länder stehen sollte, insbesondere in der Zeit nach der COVID-19-Pandemie. Abschließend möchte ich zur Zusammenarbeit auf internationaler Ebene aufrufen, um die <strong>geopolitischen Spannungen abzubauen und gemeinsam für die Energiesicherheit zu arbeiten</strong>. Dieser Geist der Zusammenarbeit wurde auf dem kürzlich abgehaltenen <strong>G20-Energieministertreffen (27.-28. September 2020) geäußert, das zwar in seinem Schlusskommuniqué die Arbeit des GECF anerkennt, aber „offene, flexible, transparente, wettbewerbsfähige, stabile und zuverlässige Energiemärkte sowie stabile, vorhersehbare, notwendige, faire und nichtdiskriminierende rechtliche Rahmenbedingungen zur Förderung von Marktstabilität und Investitionen“</strong> fordert.</p><cite>Generalsekretär Yury Sentyurin</cite></blockquote>



<p><em>Falls der Bau der Nordstream 2 nicht zu Ende geführt werden sollte, und Deutschland aus politischen Gründen versucht, mit weniger &#8211; oder sogar ohne russisches Gas auszukommen &#8211; wie könnte das kompensiert werden?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Deutschland wird den Prognosen zufolge bis 2050 der größte Gasmarkt in Europa bleiben und in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre mit rund 100 Milliarden Kubikmetern (Mrd. m3 ) seinen Höchststand erreichen, um dann bis 2050 aufgrund des massiven Ausbaus erneuerbarer Energien und Verbesserungen der Energieintensität allmählich auf etwa 70 Mrd. m3 zu sinken. Angesichts des Rückgangs des Gesamtenergieverbrauchs im Land wird jedoch erwartet, dass sich die Position von Erdgas stärken und dieser Brennstoff im Jahr 2050 bis zu 27% des Energiemixes ausmachen. </p><p>Das größte Wachstumspotenzial bei der Gasnachfrage wird von den Plänen der Regierung zum Ausstieg aus Kohle und Kernenergie ausgehen, die bis 2038 rund 50 Gigawatt der deutschen versetzbaren Erzeugungskapazität verschließen werden. Während die Erneuerbaren Energien den Kapazitätsaufbau dominieren werden, wird auch die Gaserzeugung eine Rolle spielen.<strong> Als Ausgleich für die aus dem Netz genommenen Kapazitäten wird Erdgas im Prognosezeitraum den Rückhalt der erneuerbaren Energien sichern. Wir erwarten daher, dass die Gasnachfrage im Stromsektor erst nach 2030 zu sinken beginnt. </strong></p><p>Bei genauerem Hinschauen fällt die Prognose allerdings für verschiedene Bereiche sehr unterschiedlich aus: In der Industrie wird die Gasnachfrage nur geringfügig sinken, da dieser Brennstoff bereits die kohlenstoffärmste Option ist, sobald hohe Heiztemperaturen erforderlich sind. Der private und der gewerbliche Sektor werden hingegen einen sehr starken Rückgang verzeichnen. Zeitgleich werden jedoch auch die Gaskessel effizienter, wird – nicht zuletzt durch den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen – immer mehr Strom gebraucht werden – und es wird die Entwicklung dezentraler erneuerbarer Heizsysteme voranschreiten.</p><p>Das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 begann vor vielen Jahren mit kommerzieller und politischer Unterstützung der EU-Behörden und Unternehmen&#8230;</p><cite>Generalsekretär Yury Sentyurin</cite></blockquote>



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		<title>GECF Secretary General Yury Sentyurin: Reduce geopolitical tensions, work together to ensure a safe, competitive and environmentally friendly supply of natural gas.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 20:56:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>The political atmosphere between Russia and the European Union has been tensed recently. The Baltic Sea gas pipeline Nord Stream 2, which is currently under construction, is subject of political debate. The current situation leads to uncertainties regarding the future gas supply of Europe and especially Germany. This raises the questions: Is gas a secure [&#8230;]</p>
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<p>The political atmosphere between Russia and the European Union has been tensed recently. The Baltic Sea gas pipeline Nord Stream 2, which is currently under construction, is subject of political debate. The current situation leads to uncertainties regarding the future gas supply of Europe and especially Germany. </p>



<p>This raises the questions: Is gas a secure and stable source of energy for the future? Why? If Nordstream 2 is not completed, how could this be compensated? Would sanctions against Russia have an impact on gas prices in the EU?</p>



<p> These are all pertinent questions, the answers to which are also important for upcoming decisions on investments by the housing and real estate industry in new and existing buildings. Wohnungswirtschaft heute editor Kristof Warda in conversation with Yury Sentyurin, Secretary General of the GECF (Gas Exporting Countries Forum).</p>



<p><em>Mr. Yury Senyurin. In view of recent political developments: Is gas a secure and stable future energy source? Why?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>It is likely that the recent political developments could put some hurdles on the execution of pipeline projects like Nord Stream 2, which is a competitive and reliable route for natural gas. However, we don’t think that the difficulties of one project means that gas is not secure and should not be considered as a viable option for Germany, or for Europe in general. </p><p>The gas industry has managed to substantially improve the security of supply, offering multitude possibilities to deal with disruptions and continuity of gas procurement. The major gas suppliers now have diversified LNG/pipelines portfolio which gives them the ability to deal with potential delays, leveraging on different routes. We think that a delay of one project can be easily managed by a major supplier through delivering gas using another route, such as LNG. </p><p>Nevertheless, the key aspect for Europe is to consider the appropriate supply source, taking into account competitiveness as well as the environmental footprint of the procured gas, since environment is a major concern for the continent. The GECF, as a gathering of major gas suppliers, is in a good position to deliver secure, competitive, and environmentally friendly supply of natural gas. </p><p>We strongly believe that natural gas should be at the heart of countries‘ economic recovery plans, especially in post-COVID era. To conclude, I would call for cooperation at international level to ease the geopolitical tensions and work together for the energy security. </p><p>This spirit of cooperation was aired at the recently held G20 Energy Ministerial Meeting (27-28 Sept.), which, while recognising the work of the GECF in its final Communiqué, called for “open, flexible, transparent, competitive, stable and reliable energy markets, as well as stable, predictable, necessary, fair, and non-discriminatory, regulatory frameworks in promoting market stability and investments.”</p><cite>Secretary General Yury Sentyurin</cite></blockquote>



<p><em>Given that the political situation heats up, the construction of Nordstream 2 will not be finished and Germany tries to do with less – or even without &#8211; Russian gas. How could that be compensated?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Germany is projected to remain the largest gas market in Europe through to 2050, peaking at around 100 billion cubic metres (bcm) in the latter half of the 2020s and then decline gradually to about 70 bcm by 2050 due to the aggressive build-up of renewables and energy intensity improvements. Nevertheless, given the decline in overall energy use in the country, natural gas position is expected to strengthen and this fuel will provide up to 27% of the energy mix in 2050. </p><p>The most substantial growth potential in gas demand will originate from government plans to phasing out coal and nuclear, which will shutter some 50 gigawatts of German dispatch-able generation capacity by 2038. While renewables will dominate new capacity additions, gas generation is set to play a role too. Compensating for the capacities taken off the grid, natural gas will ensure the back up for renewables over the outlook period. Thus, we expect, that gas demand in the power sector will start to decrease only after 2030. </p><p>At the same time, other sectoral prospects vary significantly. If gas demand in industry entails minor reductions, as this fuel is already the most low-carbon option where high-heating temperature is required, residential and commercial sector will see the highest drop. It will occur amid strong enhancement in the efficiency of gas-fired boilers, widespread electrification, including the expansion of electric heat pumps, and the development of decentralised renewable heating systems. </p><p>Nord Stream 2 pipeline project started many years ago with commercial and political support from the EU authorities and businesses. It is pertinent to mention that five European companies from various countries &#8211; ENGIE, OMV, Shell, Uniper, and Wintershall Dea &#8211; committed to finance the project, providing US$4.75 billion. As such, Nord Stream 2 has always been considered as a commercial and not a political project by all involved parties. </p><p>Worth highlighting also is that most of the EU member states have always been interested in the completion of Nord Stream 2, while a few, together with the U.S., have opposed the project for their own reasons. As an example, the U.S. seems to be leveraging this situation to promote its LNG exports to the European market, putting sanctions pressure and thereby using methods of unfair competition&#8230;</p><cite>Secretary General Yury Sentyurin</cite></blockquote>



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		<title>Die Quellen der Wärme – Öl, Gas oder Wärmepumpe. Womit heizt Deutschland? Energieeffizient oder technisch veraltet?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 20:51:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>56 Prozent der insgesamt ca. 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungen sind technisch veraltet und damit unzureichend effizient. Das ist das zentrale Ergebnis der Erhebungen, die der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) jährlich durchführen. „Über die Hälfte der Heizungsanlagen ist 20 Jahre alt und älter. Wir sollten unsere Kunden [&#8230;]</p>
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<p>56 Prozent der insgesamt ca. 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungen sind technisch veraltet und damit unzureichend effizient. Das ist das zentrale Ergebnis der Erhebungen, die der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) jährlich durchführen.</p>



<p>„Über die Hälfte der Heizungsanlagen ist 20 Jahre alt und älter. Wir sollten unsere Kunden darauf hinweisen, dass diese Anlagen mittlerweile als energetisch ineffizient anzusehen sind“, so Oswald Wilhelm, Präsident des ZIV.</p>



<p>Dem Stand der Technik entsprechen gerade einmal 5,1 Millionen Gas- oder Öl-Brennwertanlagen sowie die Anlagen, die erneuerbare Energien einkoppeln. Dies trifft auf die rund 0,9 Millionen Biomassekessel, eine Million Wärmepumpen sowie 2,4 Millionen Brennwertgeräte in Kombination mit einer solarthermischen Anlage zu&#8230;</p>



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		<title>Projekt EnergyTWIN entwickelt digitalen Gebäudezwilling für die Energiediagnose, damit die Technik im echten Gebäude auch leistet, was geplant wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2020 20:48:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gebäude werden immer komplexer. Spätestens, wenn man sie in Betrieb nehmen will, treten ungeahnte Schwierigkeiten auf, wie ein berühmter Flughafen demonstriert. Gleichzeitig schlummern in vielen Gebäuden Energieeinsparreserven – die sowohl im bestehenden Betrieb als auch bei späteren Umbauten und Sanierungen noch gehoben werden können. Die Partner im Forschungsprojekt EnergyTWIN setzen hier an: An einem digitalen [&#8230;]</p>
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<p>Gebäude werden immer komplexer. Spätestens, wenn man sie in Betrieb nehmen will, treten ungeahnte Schwierigkeiten auf, wie ein berühmter Flughafen demonstriert. Gleichzeitig schlummern in vielen Gebäuden Energieeinsparreserven – die sowohl im bestehenden Betrieb als auch bei späteren Umbauten und Sanierungen noch gehoben werden können.</p>



<p>Die Partner im Forschungsprojekt EnergyTWIN setzen hier an: An einem digitalen Zwilling zur Energiediagnose probt man über 3,5 Jahre Inbetriebnahme und spätere Optimierungen, um sie dann schneller und besser in der Realität durchzuführen. </p>



<p>Helfen sollen dabei digitale Bauwerksmodelle aus dem Building Information Modeling (BIM), künstliche Intelligenz, komplexe Visualisierungen der Gebäudetechnik und augmentierte Realität. </p>



<p>Am Verbundprojekt unter Federführung des Geodätischen Instituts und Lehrstuhl für Bauinformatik &amp; Geoinformationssysteme der RWTH Aachen arbeiten IT- und Immobilienunternehmen aus Aachen, Bückeburg, Hamburg und Köln zusammen. Gefördert wird das Mitte dieses Jahres begonnene Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.</p>



<h2>Wurde auch entsprechend der Planung gebaut?</h2>



<p>Gebäude werden heute mit BIM geplant – die Architektur, der Verlauf von Strom- und Wasserleitungen wie auch die Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Aber: Wurde auch entsprechend der Planung gebaut? Abweichungen finden sich häufig bei der Technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere bei Funktionen und Verknüpfungen. Anlagenschema, Gebäudeautomation, CAFM und Betriebsoptimierung sind bislang kaum in BIM integriert.</p>



<p>Im Projekt „Energiediagnosestecker Digitaler Zwilling – EnergyTWIN“, welches jetzt startet, soll dies geändert werden. Mit verschiedenen Methoden will man Anlagentechnik, Funktionen, Verknüpfungen und Kommunikationsstrukturen für Gebäudeinformationsmodelle erfassen und BIM-fähig machen. </p>



<p>Eingesetzt werden zum Beispiel Technologien des Reality Capturing (Photogrammetrie, Laserscanning, Infrarotmesstechnik) und Methoden der künstlichen Intelligenz zur wissensbasierten, automatisierten Punktwolkenfilterung, Merkmalsextraktion, Klassifizierung und Modellierung. Ein wesentliches Element ist auch die Darstellung über virtuelle (VR) und augmentierte Realität (AR).</p>



<p>Im Ergebnis hat EnergyTWIN drei „Bausteine“: Informationen über Geometrie, Topologie und Semantik der Anlagentechnik werden zu einem Gebäudeinformationsmodell (As-built BIM) verdichtet. Ein anlagentechnisches Strangschema zeigt die physikalische Systemtopologie der Gebäudetechnik. Schließlich werden die Informationen über funktionale und informationstechnische Zusammenhänge zwischen Aktoren und Sensoren logisch verknüpft. </p>



<p>Spannend wird es dann für den Nutzer. Ziel von EnergyTWIN ist es, die unzähligen geometrischen, topologischen und semantischen Informationen erstmals gleichzeitig mit cloud-basierten Methoden zur Verwaltung von energetischen Betriebsdaten auf der Feldebene zusammenzuführen. Es werden Methoden des maschinellen Lernens zur Klassifikation der Daten eingesetzt, um funktionale und informationstechnische Zusammenhänge automatisiert zu erkennen.</p>



<h2>Unterstützung bei Inbetriebnahme, Wartung und Anlagenoptimierung</h2>



<p>So öffnet EnergyTWIN für BIM eine neue Dimension und unterstützt die Gewerke der technischen Gebäudeausrüstung bei Inbetriebnahme, Wartung und Anlagenoptimierung. Einsatzbereiche liegen sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsbauten&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/Projekt-EnergyTWIN-entwickelt-digitalen-Gebaeudezwilling.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/Projekt-EnergyTWIN-entwickelt-digitalen-Gebaeudezwilling.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Beispiel Berlin-Biesdorf: Die Wärme, die aus dem Kanal kommt – Eine Abwasserwärmepumpe macht es möglich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 20:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Täglich laufen Millionen Liter Warmwasser aus Duschen, Badewannen, Geschirrspülern, Waschmaschinen oder Spülbecken in die Kanalisation. Das energetische Potenzial, das in den Abwasserkanälen steckt, ist enorm. Mit Hilfe von Abwasserwärmepumpen kann es erschlossen werden. Vattenfall Energy Solutions hat eine solche Lösung erstmals in einer Wohnanlage in Berlin-Biesdorf in Betrieb genommen. Die Temperatur von Abwasser ist über [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Täglich laufen Millionen Liter Warmwasser aus Duschen, Badewannen, Geschirrspülern, Waschmaschinen oder Spülbecken in die Kanalisation. Das energetische Potenzial, das in den Abwasserkanälen steckt, ist enorm. Mit Hilfe von Abwasserwärmepumpen kann es erschlossen werden. Vattenfall Energy Solutions hat eine solche Lösung erstmals in einer Wohnanlage in Berlin-Biesdorf in Betrieb genommen.</p>



<p>Die Temperatur von Abwasser ist über das ganze Jahr verhältnismäßig konstant. Sie liegt bei 12 bis 15 Grad. Abwasserwärmepumpen können die Energie aus dem Abwasser für die Raumheizung und Warmwasserbereitung nutzbar machen. </p>



<p>Das Prinzip ähnelt dabei dem anderer Wärmepumpenlösungen: Ein Wärmetauscher entzieht dem Abwasser Wärme. Diese gelangt zur Abwasserwärmepumpe. Ein Wärmetauscher entzieht dem Abwasser Wärme. Diese gelangt zur Abwasserwärmepumpe und wird mit Hilfe eines in ihr enthaltenen Kältemittels und eines strombetriebenen Kompressors verdichtet. </p>



<p>Die dabei erreichte Temperatur reicht zum Heizen und für das warme Wasser aus. Über einen Wärmetauscher wird die Wärme an den Heizkreislauf übergeben. Grauwasser und Heizwasser kommen während dieses Prozesses nicht miteinander in Berührung.</p>



<h2>Energiepotenziale innovativ nutzen</h2>



<p>Besonders in der Nähe von großen Schmutzwasserkanälen oder Kläranlagen sind die Voraussetzungen für die Nutzung der Abwärme günstig. Neben Wohnsiedlungen kommen als Nutzer vor allem Bauten oder Quartiere mit einem hohen ganzjährigen Wärmebedarf in Frage, zum Beispiel Verwaltungsgebäude, Gewerbe- und Industriebauten, Schulen und Sportanlagen. Im Sommer können Abwasserenergieanlagen auch zur Raumkühlung eingesetzt werden. Für Einfamilienoder kleine Mehrfamilienhäuser rentiert sich die Lösung bislang allerdings noch nicht.</p>



<h2>Effiziente Kombination</h2>



<p>In der neu entstandenen Wohnanlage „Grüne Aue“ im Berliner Stadtteil Biesdorf hat Vattenfall Energy Solutions Anfang 2019 erstmals eine Abwasserwärmepumpe in Betrieb genommen. Sie ist Teil einer dezentralen Wärmeversorgungsanlage für das Wohngebiet und trägt zur Versorgung von 113 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von rund 11.400 m2 bei. </p>



<p>Eine Versorgung mit Fernwärme war in der Wohnanlage nicht möglich. Für die Wärmeversorgung sorgen deshalb insgesamt drei Erzeugungsanlagen: eine Abwasserwärmepumpe, ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und ein Brennwertkessel. Der jährliche Wärmebedarf beträgt 740 Megawattstunden.</p>



<h2>Umweltfreundliche Wärmeversorgung</h2>



<p>Für die Abwärmenutzung wurden in einem nahegelegenen Schmutzwasserkanal der Berliner Wasserbetriebe auf einer Gesamtlänge von etwa 60 Metern insgesamt 58 Wärmetauschelemente, sogenannte Überträgerplatten, installiert. Die Wärmepumpe mit einer thermischen Leistung von 107 kW sorgt für das erforderliche Temperaturniveau. </p>



<p>Für den Antrieb der Pumpe wird Strom aus dem Blockheizkraftwerk genutzt, das nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsprinzip Strom und Wärme besonders effizient erzeugt&#8230;</p>



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		<title>Neuer Hartz-IV-Satz deckt Stromkosten nicht ausreichend ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 19:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG67]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Hartz-IV-Satz für das Jahr 2021 enthält zu wenig Geld für Strom. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox beläuft sich der Fehlbetrag für Alleinlebende auf durchschnittlich 94 Euro pro Jahr. Besonders Haushalte in der Grundversorgung sind betroffen. Bis zu 197 Euro müssen Haushalte im kommenden Jahr an anderer Stelle einsparen, um ihre Stromkosten zu begleichen. Das [&#8230;]</p>
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<p>Der Hartz-IV-Satz für das Jahr 2021 enthält zu wenig Geld für Strom. Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox beläuft sich der Fehlbetrag für Alleinlebende auf durchschnittlich 94 Euro pro Jahr. Besonders Haushalte in der Grundversorgung sind betroffen. Bis zu 197 Euro müssen Haushalte im kommenden Jahr an anderer Stelle einsparen, um ihre Stromkosten zu begleichen. Das ist so viel wie nie zuvor.</p>



<h2>Strompauschale im Durchschnitt 22 Prozent zu niedrig bemessen</h2>



<p>Zum 1. Januar 2021 soll der Regelsatz für einen alleinstehenden Erwachsenen um mindestens 7 Euro auf 439 Euro* pro Monat steigen. Die zugrundeliegende Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) sieht davon 35,30 Euro zur Begleichung der Stromkosten vor. </p>



<p>Die Stromkosten eines Singlehaushalts mit einem Verbrauch von 1.500 Kilowattstunden belaufen sich nach Verivox-Berechnungen im Bundesdurchschnitt aber auf monatlich 43,17 Euro. Das entspricht einem Minus von 22 Prozent in der Haushaltskasse. Für Hartz-IV-Empfänger, die Strom aus der Grundversorgung beziehen, ist die Lücke noch deutlich größer. Hier übersteigen die tatsächlichen Stromkosten von 48,75 Euro monatlich den Regelsatz um 38 Prozent.</p>



<h2>In Schleswig-Holstein fehlen bis zu 197 Euro pro Jahr</h2>



<p>Wie hoch die Versorgungslücke ausfällt, unterscheidet sich regional stark. In Schleswig-Holstein müssen alleinlebende Hartz-IV-Empfänger in der Grundversorgung jeden Monat 51,75 Euro für Strom aufwenden und damit knapp 47 Prozent mehr als im Hartz-IV-Satz vorgesehen. </p>



<p>Im Laufe des Jahres summiert sich das Minus so auf 197 Euro. In Hamburg belaufen sich die monatlichen Kosten auf 51,33 Euro (+ 45 Prozent), in Baden-Württemberg auf 49,92 Euro (+ 41 Prozent). Am wenigsten zuzahlen müssen Hartz-IV-Empfänger in Bremen. Der Fehlbetrag beträgt hier rund 25 Prozent</p>



<h2>Elektrische Warmwasserbereitung erhöht Kosten zusätzlich</h2>



<p>Muss Wasser dezentral etwa mithilfe eines Durchlauferhitzers erwärmt werden, steigen Stromverbrauch und Kosten weiter. Etwa 750 kWh zusätzlich verbraucht ein Einpersonenhaushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung. Zwar können Singlehaushalte einen Mehrbedarf von 2,3 Prozent des Regelsatzes beim Amt geltend machen, das sind gut 10 Euro. Die tatsächlichen Mehrkosten belaufen sich aber auf mehr als 20 Euro.</p>



<h2>Fehlbetrag wird von Jahr zu Jahr größer</h2>



<p>Der Betrag, der Hartz-IV-Empfängern in der Grundversorgung jährlich für Strom fehlt, steigt immer weiter. Waren es 2019 noch 101 Euro, mussten sie 2020 bereits eine Lücke von durchschnittlich 115 Euro in Kauf nehmen&#8230;</p>



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