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	<title>CO2 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>CO2 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Ratseinigung zur EPBD &#8211; Emissionsfrei bis: Alle öffentlichen Gebäude bis 2028, alle neuen Gebäude bis 2030 und alle bestehenden Gebäude bis 2050</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ratseinigung-zur-epbd-emissionsfrei-bis-alle-oeffentlichen-gebaeude-bis-2028-alle-neuen-gebaeude-bis-2030-und-alle-bestehenden-gebaeude-bis-2050/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ratseinigung-zur-epbd-emissionsfrei-bis-alle-oeffentlichen-gebaeude-bis-2028-alle-neuen-gebaeude-bis-2030-und-alle-bestehenden-gebaeude-bis-2050</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 10:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der EU-Rat erzielte am 25. Oktober 2022 eine Einigung über den Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD). Diese legt Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz neuer und bestehender Gebäude fest, die saniert werden. Ziel der Überarbeitung ist es, dass alle öffentlichen Gebäude bis 2028, alle neuen Gebäude bis 2030 und alle bestehenden [&#8230;]</p>
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<p>Der EU-Rat erzielte am 25. Oktober 2022 eine Einigung über den Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD). Diese legt Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz neuer und bestehender Gebäude fest, die saniert werden. Ziel der Überarbeitung ist es, dass alle öffentlichen Gebäude bis 2028, alle neuen Gebäude bis 2030 und alle bestehenden Gebäude bis 2050 emissionsfrei sind.</p>



<p>Was macht eigentlich der Europäische Rat? Was entscheidet er, wer sind die Mitglieder, und was ist der Unterschied zum „Rat der Europäischen Union“? Antworten finden Sie hier unter diesem Link: <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/wie-funktioniert-europa/der-europaeische-rat">https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/wie-funktioniert-europa/der-europaeische-rat</a></p>



<p>Für bestehende Wohngebäude wurden Mindeststandards für die Gesamtenergieeffizienz festgelegt, die auf einem nationalen Zielpfad zur Dekarbonisierung bis 2050 basieren. Der nationale Zielpfad entspräche dem Rückgang des durchschnittlichen Primärenergieverbrauchs des gesamten Wohngebäudebestands im Zeitraum von 2025 bis 2050 mit zwei Kontrollpunkten:</p>



<ul><li>bis 2033 das Niveau der Energieeffizienzklasse D für den Durchschnitt des nationalen Gebäudebestands, </li><li>bis 2040, ein national festgelegter Wert, der sich aus einer schrittweisen Senkung des durchschnittlichen Primärenergieverbrauchs von 2033 bis 2050 ergibt.</li></ul>



<p>Der Rat bestätigt in dem Vorschlag die Energiezertifizierung von Gebäuden, bei der Gebäude auf einer Skala von A bis G nach ihrer Energieeffizienz eingestuft werden. Neu allerdings ist, dass darüber hinaus eine neue Kategorie ‚A0‘ für Energieausweise eingeführt werden, die Null-Emissions-Gebäuden entspricht, sowie eine neue Kategorie ‚A+‘ für Gebäude, die nicht nur Null-Emissions-Gebäude sind, sondern auch vor Ort erneuerbare Energie in das Energienetz einspeisen. Jedoch sollen die nationalen Energieausweise beibehalten werden.</p>



<p>Mit Blick auf erneuerbare Energien wird folgender Fahrplan für die Installation von Solaranlagen festgelegt:</p>



<ul><li>bis zum 31. Dezember 2026 für alle neuen öffentlichen Gebäude und Nichtwohngebäude mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m2;</li><li>bis zum 31. Dezember 2027 für alle bestehenden öffentlichen Gebäude und Nichtwohngebäude, die einer größeren oder umfassenden Renovierung unterzogen werden, mit einer Nutzfläche von über 400 m2;</li><li>bis zum 31. Dezember 2029 für alle neuen Wohngebäude.</li></ul>



<p>Bei den Intelligenzfähigkeitsindikatoren (Smart Readiness Indicators-SRI) schlägt der Rat vor, diese bis 2026 durch die EU-Kommission zu testen und im Erfolgsfall bei Nichtwohngebäuden einzuführen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Europaeischer-rat-Gebaeude-emissionsfrei.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Europaeischer-rat-Gebaeude-emissionsfrei.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Kein Brennstoffemissionshandel für die Abfallwirtschaft – CO2-Preis auf Abfall bringt steigende Abfallgebühren ohne klimaschützende Lenkungswirkung</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/kein-brennstoffemissionshandel-fuer-die-abfallwirtschaft-co2-preis-auf-abfall-bringt-steigende-abfallgebuehren-ohne-klimaschuetzende-lenkungswirkung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kein-brennstoffemissionshandel-fuer-die-abfallwirtschaft-co2-preis-auf-abfall-bringt-steigende-abfallgebuehren-ohne-klimaschuetzende-lenkungswirkung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2022 15:29:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG168]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Bepreisung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verbände VKU und GdW sowie der Kölner Entsorger AVG haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin auf die negativen Auswirkungen einer drohenden Einbeziehung von Abfällen in den nationalen Emissionshandel nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) hingewiesen. Sie fordern angesichts der aktuell hohen finanziellen Belastungen für private Haushalte und Betriebe einen Verzicht auf die nationale Ausweitung des [&#8230;]</p>
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<p>Die Verbände VKU und GdW sowie der Kölner Entsorger AVG haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin auf die negativen Auswirkungen einer drohenden Einbeziehung von Abfällen in den nationalen Emissionshandel nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) hingewiesen. Sie fordern angesichts der aktuell hohen finanziellen Belastungen für private Haushalte und Betriebe einen Verzicht auf die nationale Ausweitung des BEHG und eine einheitliche europäische Lösung.</p>



<p><strong>Auswirkungen des nationalen Brennstoffemissionshandels auf die Abfallwirtschaft.</strong> Die Studie untersucht die Auswirkungen der Abfallverbrennung in die CO2-Bepreisung auf Kosten und Gebühren sowie auf Abfallverbringungen ins Ausland. Darüber hinaus dienen die Ergebnisse der Studie als Grundlage, um im Rahmen der Evaluierung des BEHG im Jahr 2022 sachgerechte Durchführungsregelungen festlegen zu können. </p>



<p>Dies bezieht sich insbesondere auf die Festlegung eines praxisorientierten Verfahrens zur Bestimmung der CO2-Menge sowie Festlegungen zur Emissionsberichterstattung, zu eventuellen Ausnahmeregelungen und zur Bestimmung von Verantwortlichkeiten bei der Einbeziehung der Abfallverbrennung in das nEHS. Das Ergebnis der Studie wurde dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz am 31.03.2022 vorgelegt.</p>



<p><strong>Quelle: BMKW</strong></p>



<p>Die steigenden Inflationsraten sowie die gegenwärtige Energiekrise könnten ohne entschlossenes Gegensteuern der Politik zu erheblichen sozialen Verwerfungen führen. Die drastischen Mehrbelastungen gerade bei den Mietnebenkosten drohen weniger zahlungskräftige Bevölkerungsschichten zu überfordern. </p>



<p>Die Kosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher wären erheblich: So rechnet der Gesetzesentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz selbst mit zusätzlichen Kosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher von 900 Millionen Euro allein für 2023. Diese Belastung würde, der sogenannten BEHG-Preistreppe folgend, von Jahr zu Jahr weiter steigen. </p>



<p>Am 13. Juli 2022 hat die Bundesregierung den Entwurf einer Novelle des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) beschlossen, mit dem auch die CO2-Emissionen aus der Abfallverbrennung ab 2023 in den nationalen Emissionshandel für Treibhausgase einbezogen werden sollen. </p>



<p>Ein Emissionshandel für Siedlungsmüll besitzt aus Sicht von VKU, GdW und dem Entsorger AVG allerdings keine belegbare Lenkungswirkung im Sinne des Klimaschutzes. Viele Abfälle – häusliche Restabfälle, Abfälle aus dem Gesundheitswesen, schadstoffbelastete Abfälle etc. – müssen im Interesse einer schadlosen Entsorgung thermisch behandelt werden. Eine Ausweichmöglichkeit auf andere „Brennstoffe“ gibt es für die Müllverbrennungsanlagen nicht, ihre vorrangige Aufgabe ist vielmehr die Gewährleistung von Entsorgungssicherheit. </p>



<p>Der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und der Kölner Entsorger AVG fordern deshalb die Politik dringend dazu auf, auf die CO2-Bepreisung der Siedlungsabfallwirtschaft zu verzichten. </p>



<p>Als VKU, GdW und AVG sind gemeinsam der Überzeugung, dass der Emissionshandel ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz ist, haben jedoch große Zweifel, dass dieses Instrument für die thermische Behandlung von Siedlungsabfällen passt. Während es bei der CO2-Bepreisung von Gas oder Öl darum geht, unter anderem die Elektromobilität im Verkehrssektor oder Wärmepumpen im Gebäudebereich zu fördern, können Abfälle nicht durch andere Energieträger ersetzt werden&#8230;</p>



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		<item>
		<title>Studie: Energetische Sanierung verursacht unter Einbeziehung der Nutzungsphase nur 50 % des CO₂-Fußabdrucks eines Neubaus</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/studie-energetische-sanierung-verursacht-unter-einbeziehung-der-nutzungsphase-nur-50-des-co%e2%82%82-fussabdrucks-eines-neubaus/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=studie-energetische-sanierung-verursacht-unter-einbeziehung-der-nutzungsphase-nur-50-des-co%25e2%2582%2582-fussabdrucks-eines-neubaus</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 21:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Gesellschaft. Die Bundesregierung hat angekündigt, bis 2026 rund 200 Milliarden Euro in den Klimaschutz zu investieren. In der Immobilienwirtschaft stehen vor allem nachhaltiges Bauen und Sanieren mit CO₂-Reduktion im Fokus. Die LEG geht voran: Mit definiertem Klimapfad zu Klimaneutralität bis 2045 und eigenen Projekten hinsichtlich serieller Sanierung, Energie-Transformation [&#8230;]</p>
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<p>Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Gesellschaft. Die Bundesregierung hat angekündigt, bis 2026 rund 200 Milliarden Euro in den Klimaschutz zu investieren. In der Immobilienwirtschaft stehen vor allem nachhaltiges Bauen und Sanieren mit CO₂-Reduktion im Fokus. Die LEG geht voran: Mit definiertem Klimapfad zu Klimaneutralität bis 2045 und eigenen Projekten hinsichtlich serieller Sanierung, Energie-Transformation und Nutzerbeitrag. Die gemeinsame Studie mit dem Wuppertal Institut belegt ökologische Vorteile energetischer Sanierung von Gebäuden.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund hat das Wohnungsunternehmen LEG das renommierte Wuppertal Institut beauftragt, energetische Gebäudesanierungen sowie Neubauprojekte ökologisch zu bewerten. Im Fokus der Untersuchung standen dabei Materialbedarf, Primärenergieverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgas- Emissionen. Die Studienergebnisse liegen jetzt vor.</p>



<h2>Studie belegt ökologische Vorteile energetischer Sanierung von Gebäuden</h2>



<p>Anhand eines umfangreichen Datensatzes zu den Gebäuden aus drei relevanten Baualtersklassen des Immobilienbestandes der LEG hat das Wuppertal Institut den CO₂-Fußabdruck im Lebenszyklus eines neuen Gebäudes im Vergleich zur Sanierung eines bestehenden Gebäudes analysiert. Dem zugrunde lagen verschiedene Strukturmerkmale der Gebäude wie der Zeitraum der Erstellung, die Wohnungsanzahl, die Anzahl an Etagen, die Dachform sowie der Wandaufbau und die Wohnfläche. </p>



<p>Im Ergebnis zeigt die Studie, dass, wenn auch die CO₂-Kosten für den Bau neuer Gebäude Berücksichtigung finden, der Ansatz der energetischen Sanierung nur die Hälfte des CO₂-Fußabdrucks eines Neubaus verursacht. Zwar hat der Neubau zweifelsfrei einen sozialen Wert, da er das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ausgleichen hilft. Aber eine Alternative zur Sanierung in Beständen ist er aus ökologischer Sicht nicht. Oder anders gesagt: Neubau ist notwendig, wo zusätzlicher Wohnraum gefragt ist. Abriss und Neubau ist in puncto Klimaschutz in aller Regel dagegen kontraproduktiv und keine Lösung für den Gesamtbestand in Deutschland. </p>



<p>Die Studie hat aber auch gezeigt, dass der Weg zur Elektrifizierung von Heizsystemen, z.B. über Wärmepumpen, noch deutlich beschleunigt werden und damit die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert werden muss. </p>



<p>Entscheidend ist bei alledem die Umsetzungsgeschwindigkeit und Kosteneffizienz. Die LEG verfolgt genau diesen Ansatz und hat verschiedene Projekte angestoßen. Insbesondere der seriellen Sanierung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, um die Kosten für Mieter, Umwelt und Gesellschaft möglichst gering zu halten.</p>



<h2>Weg zur Elektrifizierung von Heizsystemen muss beschleunigt werden, um Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern</h2>



<p>Neben dem Energiesprongprojekt in Mönchengladbach-Hardt verfolgt die LEG darüber hinaus weitere eigene Initiativen, um das Thema voranzutreiben. Daneben zahlen aber auch weitere Projekte, wie die Erprobung dezentraler Energieversorgung mit einem Biomasseheizkraftwerk im Siegerland, der weitere Anschluss unserer Bestände an Fernwärmenetze sowie die Erprobung unterschiedlicher Maßnahmen zur Änderung des Nutzerverhaltens in die Klimastrategie der LEG ein&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Wowi-technik-ag-wuppertal-leg-studie.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Wowi-technik-ag-wuppertal-leg-studie.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Circular Buildings Toolkit: „Ein Großteil des Abfalls und CO2 lässt sich rausdesignen“</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/circular-buildings-toolkit-ein-grossteil-des-abfalls-und-co2-laesst-sich-rausdesignen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=circular-buildings-toolkit-ein-grossteil-des-abfalls-und-co2-laesst-sich-rausdesignen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 13:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gebäudesektor ist für 50 Prozent des Abfallaufkommens und rund 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Angesichts immer strengerer EU-Umweltstandards sowie steigender Material-, CO2- und Abrisskosten sind kreislauffähige Immobilien eine Zukunftsinvestition, die sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch auszahlt. Mit dem Circular Buildings Toolkit von Arup und der Ellen MacArthur Foundation steht nun eine Plattform [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Gebäudesektor ist für 50 Prozent des Abfallaufkommens und rund 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Angesichts immer strengerer EU-Umweltstandards sowie steigender Material-, CO2- und Abrisskosten sind kreislauffähige Immobilien eine Zukunftsinvestition, die sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch auszahlt. Mit dem Circular Buildings Toolkit von Arup und der Ellen MacArthur Foundation steht nun eine Plattform zur Verfügung, die den Einstieg in die kreislauffähige Immobilienwirtschaft erleichtert und ihren Mehrwert verdeutlicht.</p>



<h2>Zirkulärer Werkzeugkoffer</h2>



<p>Obwohl das Interesse an kreislaufgerechten Immobilien steigt, gibt es bislang nur sehr wenige Projekte, die nach zirkulären Design-Prinzipien realisiert wurden. Grund dafür ist fehlendes Know-how. „Mit unserem Circular Building Design Toolkit wollen wir die Immobilienwirtschaft dabei unterstützen, zirkuläre Prinzipien in den Planungsprozess zu integrieren, die es ermöglichen, Gebäude hinsichtlich ihres Ressourcenverbrauchs, CO2-Fußabdrucks und Materialwerts zu optimieren“, skizziert Martin Pauli, Leiter Foresight Consulting bei Arup, die Zielstellung. </p>



<p>Für das Tool wurden die übergeordneten Circular Economy Prinzipien von einem interdisziplinären Experten-Team auf die Immobilienwirtschaft übertragen und daraus vier grundlegende Circular Building Design Strategien abgeleitet. Jede Strategie ist mit konkreten Maßnahmen auf Konzeptions-, Konstruktions- als auch Materialebene untersetzt. Berechnungstools wie der Carbon Assessment Calculator machen die Umweltauswirkungen der jeweiligen Entwurfsstrategie transparent.</p>



<h2>Differenzierte Zirkularität</h2>



<p>Damit die verbauten Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus wertvoll bleiben, müssen Langlebigkeit, Adaptivität und Nutzungsflexibilität möglichst frühzeitig in den Entwurf einfließen. Da Gebäude aus verschiedenen Komponenten mit unterschiedlichen Funktionen und Nutzungsdauern bestehen, ist es sinnvoll, die einzelnen Komponenten im Gebäudedesign voneinander zu trennen und für jede eine maßgeschneiderte Designlösung zu entwickeln. </p>



<p>So sollten bei der Konzeption des Tragwerks Langlebigkeit und Adaptierbarkeit im Vordergrund stehen, Fassaden und Gebäudetechnik hingegen nach den Prinzipien des Recyclings und der Wiederverwertbarkeit konzipiert werden. „Das Circular Buildings Toolkit erleichtert zirkuläre Entwurfsentscheidungen und beschleunigt damit die dringend notwendige Ressourcenwende“, so Cristina Gamboa, CEO des World Green Building Councils.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="658" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/digita-ag-23-Circular-Buildings-Toolkit-A©-Arup-1024x658.png" alt="" class="wp-image-38836" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/digita-ag-23-Circular-Buildings-Toolkit-A©-Arup-1024x658.png 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/digita-ag-23-Circular-Buildings-Toolkit-A©-Arup-300x193.png 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/digita-ag-23-Circular-Buildings-Toolkit-A©-Arup-700x450.png 700w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/digita-ag-23-Circular-Buildings-Toolkit-A©-Arup-768x494.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Das kostenlose Circular Building Design Toolkit wurde als Open Source konzipiert. Die auf EU-Standards<br>basierende Lösung unterstützt die Immobilienwirtschaft dabei, ihr Portfolio fit für die zirkuläre Zukunft zu<br>machen. Bild: Arup</figcaption></figure>



<h2>Einfacher Einstieg</h2>



<p>Das kostenlose Circular Buildings Toolkit richtet sich an Nutzer aller Erfahrungs-Levels. Einsteiger können sich mithilfe von Lehrmaterialien und Case Studies in das Thema einarbeiten, Erfahrene im Rahmen eines gemeinsamen Workshops mit Investoren und Entwicklern die passende Designstrategie für ihr zirkuläres Projekt definieren. Das Toolkit wurde auf den Workflow von Architekten und Planern zugeschnitten. </p>



<p>Alle Module sind so konzipiert, dass sie sich nahtlos in den kreativen Designprozess einfügen. „Uns war es wichtig, kein Nerd-Tool zu entwickeln. Die Benutzung unseres zirkulären Werkzeugkoffers soll Spaß machen und dazu anregen, Projekte unter zirkulären Aspekten neu zu denken“, betont Martin Pauli.</p>



<h2>Urbane Materialbanken</h2>



<p>Wie nötig ein Umsteuern in Richtung kreislauffähige Immobilienwirtschaft ist, zeigt ein Blick auf unsere Städte. Mit 51,7 Milliarden Tonnen Material ist allein der Gebäudebestand in Deutschland ein gigantisches Rohstofflager. Würde man die verbauten Materialien konsequent wiederverwenden, wäre dies der wirksamste Hebel zur Senkung des Abfallaufkommens und CO2-Ausstoßes. </p>



<p>Theoretisch – denn die in älteren Bestandsgebäuden verbauten Materialien wurden nicht für eine spätere Wiederverwendung konzipiert. Sie lassen sich entweder gar nicht oder nur mit großem technischem Aufwand sortenrein trennen. Angesichts dieses brachliegenden Ressourcenpools ist die gesamte Wertschöpfungskette gefordert, ein neues Mindset zu entwickeln – weg von der Verschwendung hin zu zirkulärer Verwendung.</p>



<h2>Zirkuläre Wertschöpfung</h2>



<p>„Die Immobilien der Zukunft sind zirkulär“, ist sich Eva Hinkers, Vorsitzende des Europe Region Boards bei Arup, sicher. Das neue Circular Buildings Toolkit unterstütze die Immobilienwirtschaft, neue zirkuläre Wertschöpfungspotenziale zu erschließen&#8230;</p>



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		<title>AGW Aschersleben – Vom Plattenbau zum energieautarken Mehrfamilienhaus mit Pauschalmiete und Energieflatrate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 20:11:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Leuchtturmprojekt in Aschersleben in Sachsen-Anhalt: Bundesweit erster Umbau eines Plattenbaus zum energieautarken Mehrfamilienhaus mit Pauschalmiete und Energieflatrate. Innovatives Energiekonzept mit großer Solarstromanlage und hocheffizienter Infrarotheizung als Antwort auf steigende Nebenkosten und Handwerkermangel. CO2-freies Heizen durch Solarstrom vom eigenen Dach und Ökostrom für niedrigen Restbedarf Steigende Nebenkosten machen Mietern, aber auch Gebäudeeigentümern schon seit Jahren zu [&#8230;]</p>
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<p>Leuchtturmprojekt in Aschersleben in Sachsen-Anhalt: Bundesweit erster Umbau eines Plattenbaus zum energieautarken Mehrfamilienhaus mit Pauschalmiete und Energieflatrate. Innovatives Energiekonzept mit großer Solarstromanlage und hocheffizienter Infrarotheizung als Antwort auf steigende Nebenkosten und Handwerkermangel. CO2-freies Heizen durch Solarstrom vom eigenen Dach und Ökostrom für niedrigen Restbedarf</p>



<p>Steigende Nebenkosten machen Mietern, aber auch Gebäudeeigentümern schon seit Jahren zu schaffen. Erst die Stromkosten, die sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt haben, nun die Heizkosten, die unter anderem durch die Aufschläge auf die CO2-Emissionen in die Höhe schnellen, von den steigenden Handwerkerrechnungen für Reparaturen und Wartung ganz zu schweigen. Dieser immer größer werdenden finanziellen Belastung will die Ascherslebener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH (AGW) einen Riegel vorschieben und schlägt hierfür einen gänzlich neuen Weg ein. </p>



<p>Mit Start im März 2022 baut das städtische Wohnungsunternehmen einen der drei Plattenbauten in der Kopernikusstraße im Königsauer Viertel in Aschersleben zu einem energieautarken Mehrfamilienhaus um. Es ist ein bundesweit einmaliges Bauvorhaben, bei dem ein Energiekonzept zum Einsatz kommt, das auf drängende Fragen und Engpässe Antwort gibt.</p>



<p>Die künftigen Mieterinnen und Mieter der 22 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern können sich schon jetzt auf eine Pauschalmiete inklusive der Energiekosten für Strom, Wärme und Elektromobilität freuen.</p>



<p>Wodurch das möglich ist, wird schon von außen zu erkennen sein: Auf dem Dach und an drei Fassaden werden Photovoltaikmodule installiert, die günstigen Solarstrom produzieren. Und das nicht nur für den Haushaltsstrom und ein Elektroauto für das Carsharing, sondern auch für die behagliche Wärme. Die wird von hocheffizienten Infrarotheizungen erzeugt. Dadurch kann die AGW die Investitionskosten für das Heizsystem stark reduzieren, und die Kosten für Wartung und Reparaturen bleiben langfristig niedrig und planbar.</p>



<h2>Zum Abreißen viel zu schade</h2>



<p>„Das Gebäude stand schon lange auf unserer Liste für die energetische Sanierung“, sagt Mike Eley, Geschäftsführer der AGW. Innen gab es in den vergangenen Jahrzehnten bereits verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen. So wurden zum Beispiel neue Fenster eingebaut und die elektrische Anlage erneuert. </p>



<p>Der Plattenbau wurde aber nicht gedämmt und die Fassade auch nicht optisch verschönert. Trotzdem: Zum Abreißen viel zu schade, befanden Eley und sein Team. Denn die Bausubstanz ist auch nach 50 Jahren noch gut erhalten. </p>



<p>Zunächst wurden die oberen zwei Etagen abgetragen und ein Gebäudesegment mit einem Eingang abgerissen. Damit trug die AGW der Bevölkerungsabwanderung in der Region Rechnung. Im nächsten Schritt werden die unteren drei Stockwerke energetisch saniert und zeitgemäß optimiert. Als Mieter hat die AGW zum Beispiel junge Familien im Sinn. „Wir wollen wieder Kinder in das Quartier holen“, sagt Eley und kann sich vorstellen, dass die Familien die nächsten 50 oder 70 Jahre in ihrem neuen Heim wohnen. Dafür sind auch familienfreundliche Außenanlagen geplant.</p>



<h2>Batteriespeicher erhöht Energieautarkie</h2>



<p>Einen Beitrag zum Klimaschutz leisten die Bewohnerinnen und Bewohner dann jeden Tag. Denn der Strom und die Wärme in ihren Wohnungen soll real und nicht nur bilanziell zu über 60 Prozent solar erzeugt werden. Im Winterhalbjahr wird Ökostrom zugekauft. </p>



<p>Dafür werden auf dem Dach Photovoltaikmodule mit insgesamt 111 Kilowatt Leistung installiert, dazu kommen Module mit 65 Kilowatt Leistung an den Fassaden in Richtung Süden, Osten und Westen.</p>



<p>Das Konzept der energieautarken Mehrfamilienhäuser geht auf den Freiberger Solarexperten und Honorarprofessor Timo Leukefeld und das Autarkieteam mit Architekt Klaus Hennecke und Projektsteuerer Jürgen Kannemann zurück. Sie haben die energieautarke Sanierung in Aschersleben geplant. Warum sie auf Solarenergie und Infrarotheizung setzen, erklärt Leukefeld so: „Der Heizungsmarkt befindet sich in einem gravierenden Wandel, da künftig in erster Linie strombetriebene Heizungen eingebaut werden sollen. Aktuell sind das noch vor allem Wärmepumpen, aber wir sind überzeugt davon, dass auch hocheffiziente Infrarotheizungen immer stärker zum Einsatz kommen werden.“ </p>



<p>Denn diese haben laut Leukefeld diverse Vorteile: Es sind keine Rohrleitungen wie bei herkömmlichen wassergeführten Heizungssystemen nötig. Dadurch sinken der Zeitaufwand und die Materialkosten für die Montage deutlich..</p>



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		<title>Photovoltaik und Schiefer im Verbund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 12:13:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Laut Umweltbundesamt verursacht der Gebäudesektor etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen. Was Klimaziele angeht, spielt er deshalb eine Schlüsselrolle. Mit einem langlebigen Schieferdach samt passgenauen Solarmodulen sind Wohnungsunternehmen und Bauherren auf dem richtigen Weg. Auch in Hinblick auf die heiß diskutierte Solardachplicht können mit den richtigen Systemen Photovoltaikanlagen unkompliziert und sinnvoll auf den Dächern von Wohngebäuden [&#8230;]</p>
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<p>Laut Umweltbundesamt verursacht der Gebäudesektor etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen. Was Klimaziele angeht, spielt er deshalb eine Schlüsselrolle. Mit einem langlebigen Schieferdach samt passgenauen Solarmodulen sind Wohnungsunternehmen und Bauherren auf dem richtigen Weg. Auch in Hinblick auf die heiß diskutierte Solardachplicht können mit den richtigen Systemen Photovoltaikanlagen unkompliziert und sinnvoll auf den Dächern von Wohngebäuden verbaut werden.</p>



<p>Schiefer ist vor Millionen von Jahren durch die Verdichtung von Tonschlamm unter hohem Druck entstanden. Seine Langlebigkeit und einfache Verarbeitung machen den Naturstein zu einer idealen Dacheindeckung. Schiefer schützt die Gebäudefassade und den Dachstuhl nachhaltig. Der Wert der Immobilie bleibt auch über Jahre dadurch erhalten. Ein neuartiges Schiefer-System ermöglicht jetzt sogar die Integration von Solarmodulen.</p>



<h2>Solardachpflicht: Warum das Dach als Stromerzeuger eine immer wichtigere Rolle spielt</h2>



<p>Photovoltaik-Systeme werden für Neubauten als auch Sanierungen künftig immer wichtiger: Die Wohnungswirtschaft sollte sich bereits auf eine mögliche Photovoltaikpflicht einstellen. Die Bundesregierung scheiterte zwar vorerst bei einem Kabinettbeschluss zu einer allgemeinen Solardachpflicht. Dennoch folgt in den ersten Bundesländern auf die bereits eingeführte Solardachplicht bei Nicht-Wohngebäuden nun auch eine bei Wohngebäuden. </p>



<p>So läuft beispielsweise in Stuttgart derzeit das entsprechende Gesetzgebungsverfahren. In Baden-Württemberg soll eine Installationspflicht bei Wohngebäuden beispielsweise bereits ab Mai 2022 und bei Sanierungen ab Januar 2023 folgen. Und das Bundesland ist mit seinem Vorhaben nicht allein. Auch andere Bundesländer beschäftigen sich intensiv mit der Thematik. Man kann in Hinblick auf die angestrebte Klimaneutralität bis 2045 damit rechnen, dass sich nach und nach somit bundesweit eine Solardachplicht für Neubau etabliert. Es lohnt sich daher, bereits jetzt Photovoltaikanlagen zu installieren und seine Gebäude entsprechend den Klimaanforderungen vorzubereiten. </p>



<p>Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen in Deutschland ist bereits gestiegen: Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) gingen im Jahr 2020 184.000 Solarkraftwerke (Freiflächen und Dachanlagen) ans Netz. Das ist ein Zuwachs von knapp 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und entspricht einer Leistung von 4,9 Gigawatt.</p>



<h2>Die Ziele der Bundesregierung</h2>



<p>Seit Anfang 2021 gilt für Emissionen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe ein CO2-Preis. Ab 2021 und bis zum Jahr 2025 steigt dieser Preis von 25 Euro pro Tonne ausgestoßenem CO2 auf bis zu 55 Euro pro Tonne. Die Reduktion von CO2-Emissionen ist eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Ziele in Deutschland. Bis zum Jahr 2030 will die Bundesregierung so eine 30-prozentige Reduzierung des Primärenergieverbrauchs im Vergleich zu 2008 und bis 2045 die Klimaneutralität erreichen. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert der Staat Bauherren, die energetisch sanieren oder energieeffizient bauen. KfW -Investitionszuschüsse oder zinsgünstige Darlehen sind möglich.</p>



<h2>Solarpaneele integriert in Naturstein</h2>



<p>Das Unternehmen Rathscheck aus der Eifel bietet ein System, bei welchem Schieferplatten und Photovoltaikelemente kombiniert werden können. Zwischen den Rechtecksteinen aus Schiefer sind passgenau leistungsfähige, monokristalline Silicium-Solarmodule nahezu unsichtbar integriert. Das Schiefer-System ist so konzipiert, dass die Paneele dank eines innovativen Systems bündig in die Dachdeckung eingepasst werden können. Diese Konstruktion ist leicht zu installieren und spart den Wohnungsunternehmen Zeit und Kosten&#8230;</p>



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		<title>Grüner Wohnbau im Rundblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 18:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 55 Prozent reduziert werden, bis 2050 soll Europa klimaneutral sein – so die Vorgaben des „Green Deal“ der Europäischen Union. Österreichs sozialer Wohnbau steht vor neuen Herausforderungen.BERND AFFENZELLER In einem ersten Schritt sollen die CO2- Emissionen der Europäischen Union bis 2030 um bis zu 55 Prozent reduziert werden. Die [&#8230;]</p>
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<p>Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 55 Prozent reduziert werden, bis 2050 soll Europa klimaneutral sein – so die Vorgaben des „Green Deal“ der Europäischen Union. Österreichs sozialer Wohnbau steht vor neuen Herausforderungen.<br>BERND AFFENZELLER</p>



<p>In einem ersten Schritt sollen die CO2- Emissionen der Europäischen Union bis 2030 um bis zu 55 Prozent reduziert werden. Die Kommission stellt dazu unter anderem insgesamt 100 Milliarden Euro zur Verfügung, die die Umstellung auf eine emissionsfreie Wirtschaft unterstützen sollen. Als unmittelbare Folge dieser Zielsetzung wurde im Vorjahr ein sogenanntes „Fit for 55“-Paket beschlossen. Von den insgesamt zwölf Maßnahmen betreffen vier unmittelbar den Bereich Bauen, Wohnen und Immobilien. Diese reichen von der Integration von Gebäuden in das EU-Emissionshandelssystem über die Verschärfung der Erneuerbare- Energien-Richtlinie bis zu einer strengeren Lastenteilungsverordnung (siehe Kasten). </p>



<p>Auch in Österreich gibt es einiges zu tun. Die Emissionen im Gebäudesektor sind zwar zwischen 2005 und 2012 um rund ein Drittel gesunken, stagnieren seither aber auf einem relativ hohen Niveau. Die gesetzlich verankerten Zielwerte stammen noch aus dem Jahr 2011, sind relativ ambitionslos und konnten bislang ohne allzu großen Mühen eingehalten werden. Mit dem Green Deal und dem „Fit for 55“-Paket wird sich das auf jeden Fall ändern. </p>



<p>Für den sozialen Wohnbau stellt der Green Deal eine enorme Herausforderung dar. „Gebietskörperschaften wie gemeinnützige Bauträger müssen den Spagat zwischen Qualität im Sinne der Klimaneutralität und Kosten im Sinne der Leistbarkeit bewerkstelligen“, sagt der burgenländische Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner. Deshalb spielen im Bereich des mehrgeschoßigen Wohnbaus bei der Fördervergabe ökologische Kriterien schon jetzt eine zentrale Rolle, wenn auch die Leistbarkeit weiterhin als oberstes und wichtigstes Ziel bestehen bleibt. Für neugebaute Einfamilienhäuser, die energieeffizient und ökologisch nachhaltig errichtet werden, um bis zu 40 Prozent höhere Förderungen. „Gleichsam haben wir die Sanierungsmöglichkeit aufgewertet und die Abrufbarkeit erleichtert“, sagt Dorner.</p>



<h2>Auswirkungen auf die Wohnbauförderung</h2>



<p>Befragt man die Wohnbaulandesräte nach den konkreten Auswirkungen des Green Deal auf die Wohnbauförderung, bleibt vieles schwammig und unkonkret. Der simple Grund: Man weiß es in vielen Fällen schlicht noch nicht. So heißt es etwa aus der Steiermark, dass man zum Green Deal und den konkreten Auswirkungen „noch nichts Substanzielles“ sagen könne. </p>



<p>Vielmehr verweist man darauf, dass die Ökologie im steirischen Wohnbau „auch in der Vergangenheit schon einen besonders hohen Stellenwert“ hatte. Als Beispiel nennt Wohnbaulandesrat Johann Seitinger die Reduktion von Bodenversiegelung, den Einsatz von Holz für die vertikale Nachverdichtung und die Umschichtung von Fördermitteln aus dem Neubau in die Sanierung. „Mit dem Vorrang für Sanierungen schützen wir unsere wertvollen Böden und das Klima. Die Bewohner profitieren aber auch von niedrigeren Heizkosten“, so Seitinger.</p>



<p>Auch in Oberösterreich verweist man auf die Sanierungsförderung. 76,6 Millionen Euro stehen dafür 2022 zur Verfügung. „Die energetischen Kennzahlen eines sanierten Wohnobjekts verbessern sich deutlich. Die Wohnbauförderung forciert somit die energieeffiziente und umweltgerechte Errichtung und Sanierung von Wohnungen und Eigenheimen“, sagt Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner. Zusätzlich stehen zwischen 2021 und 2023 weitere 50 Millionen Euro für besonders nachhaltige Projekte zur Verfügung. „Hier werden etwa die innerstädtische Nachverdichtung oder besonders herausragende Projekte bezuschusst“, so Haimbuchner&#8230;</p>



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		<title>Die aktuellen CO2-Preise von über 60 Euro pro Tonne CO2 reduzieren die Wirtschaftlichkeit der Braunkohlekraftwerke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 18:43:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[CO2-Bepreisung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Klimaziele in Deutschland zu erreichen, wird der Ausstieg aus der Braunkohle idealerweise bis zum Jahr 2030 erfolgen. Das hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten. Eine neue Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Energiewende trägt nun alle Daten und Fakten rund um Kraftwerke und Tagebaue, gesetzliche Regelungen und Stilllegungspfade, Beschäftigungszahlen und [&#8230;]</p>
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<p>Um die Klimaziele in Deutschland zu erreichen, wird der Ausstieg aus der Braunkohle idealerweise bis zum Jahr 2030 erfolgen. Das hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten. Eine neue Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Agora Energiewende trägt nun alle Daten und Fakten rund um Kraftwerke und Tagebaue, gesetzliche Regelungen und Stilllegungspfade, Beschäftigungszahlen und ökonomische Strukturen insbesondere in den Braunkohleregionen sowie zu ökologischen Aspekten der Braunkohlewirtschaft zusammen. Die Analyse will damit einen Beitrag dazu leisten, die Debatte über die Beschleunigung des Ausstiegs aus der Kohle faktenbasiert und transparent zu führen.</p>



<h2>HEUTE! Kohleausstieg 2030? Online-Veranstaltung! Hier anmelden</h2>



<p>Online-Veranstaltung: Die deutsche Braunkohlenwirtschaft – Welche Herausforderung bringt der Kohleausstieg 2030? am 19.01.2022, 10 Uhr. <br><a href="https://www.agora-energiewende.de/veranstaltungen/die-deutsche-braunkohlenwirtschaft-2/">Hier anmelden</a></p>



<p>„Unsere Studie hat die dynamische Entwicklung seit den Beschlüssen der Kohlekommission im Jahre 2019 aufgearbeitet und legt jetzt umfassende Informationen und Daten zu den Grundlagen, Mechanismen und Zusammenhängen der Braunkohlegewinnung und -nutzung vor“, fasst Hauke Hermann, Energieexperte am Öko-Institut zusammen. „Damit liegt nun eine fundierte Basis für die für die weitere Gestaltung des Kohleausstiegs vor.“</p>



<h2>Ökonomischer Druck auf Braunkohlekraftwerke steigt ab 2024</h2>



<p>Die gestiegenen CO2-Preise von aktuell über 60 Euro pro Tonne CO2 reduzieren die Wirtschaftlichkeit der Braunkohlekraftwerke. Auch wenn aktuell die steigenden Preise für Erdgas dazu führen, dass Braunkohlekraftwerke wieder Gewinne erwirtschaften, wird sich dieser Trend nicht fortsetzen. Die Studie zeigt, dass bei weiterhin hohen bzw. steigenden CO2-Preisen und stabilisierten Erdgaspreisen die Wirtschaftlichkeit der Braunkohle abnimmt und dazu führt, dass die Betreiber die Fixkosten nicht mehr decken können. </p>



<p>Um die wirtschaftliche Situation der Braunkohlewirtschaft einordnen zu können, hat das Öko-Institut im Rahmen der Studie den Braunkohlenwirtschaftlichkeitsindikator LignIX (Lignite Index) aktualisiert. Dieser beschreibt die Beiträge, die zur Deckung der vermeidbaren sowie der versunkenen Fixkosten von Braunkohlekraftwerken und Tagebauen im Strommarkt erwirtschaftet werden können&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/01/CO2-Braunkohle-oeko-institut.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/01/CO2-Braunkohle-oeko-institut.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
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		<title>Mehr Dämmung führt zu erhöhten CO2-Emissionen, CO2-einsparend wirken würde die Digitalisierung der Verbrauchserfassung für Wärme und Strom und deren Transparenz für Eigentümer und Nutzer</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mehr-daemmung-fuehrt-zu-erhoehten-co2-emissionen-co2-einsparend-wirken-wuerde-die-digitalisierung-der-verbrauchserfassung-fuer-waerme-und-strom-und-deren-transparenz-fuer-eigentuemer-und-nutzer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mehr-daemmung-fuehrt-zu-erhoehten-co2-emissionen-co2-einsparend-wirken-wuerde-die-digitalisierung-der-verbrauchserfassung-fuer-waerme-und-strom-und-deren-transparenz-fuer-eigentuemer-und-nutzer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 19:41:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der neuesten Studie der Univ.-Prof. Dr. Manfred Norbert Fisch (Steinbeis-Innovationszentrum siz energieplus) und Univ.-Prof. Dr. Kunibert Lennerts (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, geht hervor: Noch mehr Dämmung, als das geltende Gebäudeenergiegesetz fordert, führt nur noch zu geringen und rein theoretischen Einsparungen des Heizwärmebedarfs und [&#8230;]</p>
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<p>Aus der neuesten Studie der Univ.-Prof. Dr. Manfred Norbert Fisch (Steinbeis-Innovationszentrum siz energieplus) und Univ.-Prof. Dr. Kunibert Lennerts (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, geht hervor: Noch mehr Dämmung, als das geltende Gebäudeenergiegesetz fordert, führt nur noch zu geringen und rein theoretischen Einsparungen des Heizwärmebedarfs und aufgrund des Ressourcenaufwands gleichzeitig zu erhöhten CO2-Emissionen. Es sollte daher keine weiteren Verschärfungen der Anforderungen an die Gebäudehülle für den Neubau geben.</p>



<h2>Betriebsoptimierung und Solarisierung sind geeignete Maßnahmen</h2>



<p>Um eine Halbierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 zu erreichen, muss sich die künftige Bundesregierung auf schnell wirksame und umsetzbare Maßnahmen konzentrieren. Dazu zählen laut der Studie insbesondere die Betriebsoptimierung, die Solarisierung der Dachflächen zur Stromproduktion, der Ausbau von und der Anschluss an Fernwärmenetze sowie der Umstieg auf Wärmepumpen.</p>



<p>Allein mit der Betriebsoptimierung und der Solarisierung von Dachflächen ließen sich erhebliche Potenziale zur CO2-Reduktion erschließen. Bei Wirtschaftsimmobilien seien durch Betriebsoptimierungen im Mittel bis zu 30 Prozent an Einsparung der Endenergie oder insgesamt eine Vermeidung von jährlich etwa zehn Millionen Tonnen CO2-Emissionen möglich.</p>



<p>Für den Bereich der Wohnimmobilien seien CO2-Einsparungen von acht bis zehn Prozent realistisch. Aufgrund dieser Relevanz, einem in der Regel günstigen Kosten-Nutzenverhältnis, der niedrigen CO2-Vermeidungskosten und der zeitnahen Umsetzungsmöglichkeiten, solle der aktuelle Fördersatz für Effizienzmaßnahmen an der Anlagentechnik in der BEG-Förderung von derzeit 20 Prozent deutlich erhöht werden.</p>



<h2>Transparenz durch Digitalisierung der Betriebsdaten &#8211; Smart Readiness Indicator (SRI)</h2>



<p>Ferner fordern die Autoren der Studie eine Transparenz durch Digitalisierung der Betriebsdaten &#8211; Smart Readiness Indicator. Grundlage für die zielgerichtete Umsetzung effizienter Maßnahmen ist eine Digitalisierung der Verbrauchserfassung für Wärme und Strom. Ziel muss es sein, alle Gebäude bis 2025 mit digitaler und fernauslesbarer Mess- und Datentechnik auszustatten, um die jederzeitige Bewertung der THG-Emissionen der Gebäude zu ermöglichen. </p>



<p>Die Daten müssen online für den Eigentümer und Nutzer zur Optimierung des Betriebs verfügbar gemacht und automatisiert mit Benchmarks zur Plausibilisierung versehen werden. Der in der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) optional geforderte Smart Readiness Indicator zur Bewertung der Intelligenzfähigkeit von Gebäuden wird einen wesentlichen Beitrag zur beschleunigten Digitalisierung des Gebäudebestands leisten.</p>



<h2>Live-Darstellung von Verbräuchen und THG-Emissionen</h2>



<p>Fehlende Auskunftspflichten sowie Datenschutzregelungen verhindern derzeit, dass Eigentümer Mieterverbräuche erfassen und für die Erarbeitung von Klimakonzepten verwenden können. Dieses Hemmnis ist spätestens mit der Einführung der fernauslesbaren Messtechnik durch den Gesetzgeber zu beseitigen&#8230;</p>



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		<title>Game-Changer im Anmarsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 21:24:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis 2030 will Österreich CO₂-Neutralität erreichen. Die einen sagen, dass eine so schnelle Umstellung mathematisch und wohnrechtlich fast unmöglich ist, die anderen sehen in der bevorstehenden EU-Taxonomie eine Jahrhundertchance, die den Immobilienmarkt komplett umkrempeln könnte.WOJCIECH CZAJA Im 18. Jahrhundert gab es in Österreich eine Dachsteuer. Je größer die Dachfläche, desto mehr monetäre Abgabe hatte der [&#8230;]</p>
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<p>Bis 2030 will Österreich CO₂-Neutralität erreichen. Die einen sagen, dass eine so schnelle Umstellung mathematisch und wohnrechtlich fast unmöglich ist, die anderen sehen in der bevorstehenden EU-Taxonomie eine Jahrhundertchance, die den Immobilienmarkt komplett umkrempeln könnte.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Im 18. Jahrhundert gab es in Österreich eine Dachsteuer. Je größer die Dachfläche, desto mehr monetäre Abgabe hatte der Hauseigentümer zu leisten. Im 19. Jahrhundert wurde in vielen europäischen Ländern eine Fenstersteuer eingeführt. Das fiskalische Soll stieg mit der Anzahl der Maueröffnungen. Und kurz nachdem 1912 nach Plänen von Ernst Gotthilf und Alexander Neumann das Bankvereinshaus am Schottentor errichtet wurde, trat in Wien die sogenannte Stiegensteuer in Kraft, woraufhin eines der insgesamt fünf Stiegenhäuser wieder abgerissen und mit Eisenbeton-Deckenplatten etagenweise geschlossen wurde. </p>



<p>„Die Steuergestaltung war immer schon aktuellen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen unterworfen“, sagt Michael Haugeneder, Geschäftsleiter von ATP Sustain, einer Forschungs- und Sonderplanungsgesellschaft innerhalb der ATPGruppe. „Daher halte ich die Einführung der CO²-Steuer, über die heute nachgedacht wird, für eine prinzipiell gute Sache. Und ich denke, gemeinsam mit der neuen EU-Taxonomie, die Unternehmen und Finanzinstitute ab 2022 anwenden werden müssen, wird das zu einem absoluten Game-Changer innerhalb der gesamten Bau- und Immobilienbranche werden.“ </p>



<p>Zu einem Game-Changer? Ja, für Haugeneder könnte die Kombination aus österreichischen und europäischen Zielsetzungen die bisherige Immobilien- und Finanzierungsgesellschaft komplett auf den Kopf stellen. Er sieht in der Taxonomie- Einführung ein enormes Potenzial. „Bislang haben die Ökonomen die Entscheidung, ob ein Projekt finanziert wird oder nicht, ausschließlich aus finanziellen Überlegungen getroffen.</p>



<p>Ab nun werden auch andere Qualitäten wie etwa Einhaltung des Klimaschutzes, Klimawandelresilienz oder Umweltverschmutzung als ökonomische Kriterien verpflichtend berücksichtigt. Ab nun hat Nicht-Klimaschutz einen hohen Preis. Und ich gehe davon aus, dass seriöse Ökonomen in Zukunft nur noch taxonomiekonforme Immobilien finanzieren werden.“</p>



<h2>Speicherfähige Masse</h2>



<p>Zum Beispiel wie die 2226-Häuser von Baumschlager Eberle, die komplett ohne Heizung, Kühlung und Lüftung auskommen. Nachdem 2013 in Lustenau der vielfach preisgekrönte Prototyp in Form eines Bürohauses fertiggestellt wurde, folgten nun ein Therapiezentrum in Lingenau, Vorarlberg, das Wohnhaus „2226 Emmenweid“ im schweizerischen Emmen sowie das „2226 Graf“ in Dornbirn, das dank seiner fast 80 Zentimeter (!) dicken Außenwände superträge ist und superviel speicherfähige Masse aufweist. Zu den wenigen Tech-Maßnahmen zählen eine Fotovoltaikanlage zur Warmwasseraufbereitung sowie Infrarot- Paneele als Back-up, falls es mal doch zu kalt ist. Weitere 2226-Projekte sind bereits in Planung.</p>



<p>Auch die Wohnbauselbsthilfe engagiert sich in puncto CO²-neutral. Für den Wohnbau in Wolfurt mit 33 Wohneinheiten erhielt der Bauträger klimaaktive Gold. Der klimaaktiv Gebäudestandard ist österreichweit das bekannteste Bewertungssystem für die Nachhaltigkeit von Gebäuden mit besonderem Fokus auf Energieeffizienz, Klimaschutz und Ressourceneffizienz. Gebäude in klimaaktiv Qualität garantieren die Einhaltung hochwertiger Standards in den Bereichen niedriger Energieverbrauch, mehr Behaglichkeit, Raumluftqualität und Gesundheit sowie Ausführung und Wirtschaftlichkeit. </p>



<p>Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Beim Monitoring werden Energiebedarf und Luftqualität laufend kontrolliert. Zudem werden auch CO²-, Feuchtehaushalt und Temperatursituation berücksichtigt. So können die Wohnungen hinsichtlich Behaglichkeit und Raumluftqualität weiter optimiert werden. „Bei dem Projekt haben wir das Studiendesign möglichst umfassend gestaltet, um den größtmöglichen Erkenntnisgewinn und damit Nutzen für die Bewohner zu erzielen“, erläutert Martin Ploss vom Energieinstitut Vorarlberg.</p>



<h2>Unzählige Zertifizierungsfragen</h2>



<p>„Ich rechne damit, dass sich durch die EU-Taxonomie die Bau- und Immobilienbranche komplett verändern wird und in zwei, spätestens drei Jahren die ersten Veränderungen spürbar sein werden“, sagt Doris Wirth, Taxonomie-Auditorin, Geschäftsführerin von Bluesave und Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft, kurz ÖGNI&#8230;</p>



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