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	<title>Bestand Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Bestand Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Ratseinigung zur EPBD &#8211; Emissionsfrei bis: Alle öffentlichen Gebäude bis 2028, alle neuen Gebäude bis 2030 und alle bestehenden Gebäude bis 2050</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/ratseinigung-zur-epbd-emissionsfrei-bis-alle-oeffentlichen-gebaeude-bis-2028-alle-neuen-gebaeude-bis-2030-und-alle-bestehenden-gebaeude-bis-2050/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ratseinigung-zur-epbd-emissionsfrei-bis-alle-oeffentlichen-gebaeude-bis-2028-alle-neuen-gebaeude-bis-2030-und-alle-bestehenden-gebaeude-bis-2050</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2022 10:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG80]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der EU-Rat erzielte am 25. Oktober 2022 eine Einigung über den Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD). Diese legt Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz neuer und bestehender Gebäude fest, die saniert werden. Ziel der Überarbeitung ist es, dass alle öffentlichen Gebäude bis 2028, alle neuen Gebäude bis 2030 und alle bestehenden [&#8230;]</p>
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<p>Der EU-Rat erzielte am 25. Oktober 2022 eine Einigung über den Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD). Diese legt Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz neuer und bestehender Gebäude fest, die saniert werden. Ziel der Überarbeitung ist es, dass alle öffentlichen Gebäude bis 2028, alle neuen Gebäude bis 2030 und alle bestehenden Gebäude bis 2050 emissionsfrei sind.</p>



<p>Was macht eigentlich der Europäische Rat? Was entscheidet er, wer sind die Mitglieder, und was ist der Unterschied zum „Rat der Europäischen Union“? Antworten finden Sie hier unter diesem Link: <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/wie-funktioniert-europa/der-europaeische-rat">https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/europa/wie-funktioniert-europa/der-europaeische-rat</a></p>



<p>Für bestehende Wohngebäude wurden Mindeststandards für die Gesamtenergieeffizienz festgelegt, die auf einem nationalen Zielpfad zur Dekarbonisierung bis 2050 basieren. Der nationale Zielpfad entspräche dem Rückgang des durchschnittlichen Primärenergieverbrauchs des gesamten Wohngebäudebestands im Zeitraum von 2025 bis 2050 mit zwei Kontrollpunkten:</p>



<ul><li>bis 2033 das Niveau der Energieeffizienzklasse D für den Durchschnitt des nationalen Gebäudebestands, </li><li>bis 2040, ein national festgelegter Wert, der sich aus einer schrittweisen Senkung des durchschnittlichen Primärenergieverbrauchs von 2033 bis 2050 ergibt.</li></ul>



<p>Der Rat bestätigt in dem Vorschlag die Energiezertifizierung von Gebäuden, bei der Gebäude auf einer Skala von A bis G nach ihrer Energieeffizienz eingestuft werden. Neu allerdings ist, dass darüber hinaus eine neue Kategorie ‚A0‘ für Energieausweise eingeführt werden, die Null-Emissions-Gebäuden entspricht, sowie eine neue Kategorie ‚A+‘ für Gebäude, die nicht nur Null-Emissions-Gebäude sind, sondern auch vor Ort erneuerbare Energie in das Energienetz einspeisen. Jedoch sollen die nationalen Energieausweise beibehalten werden.</p>



<p>Mit Blick auf erneuerbare Energien wird folgender Fahrplan für die Installation von Solaranlagen festgelegt:</p>



<ul><li>bis zum 31. Dezember 2026 für alle neuen öffentlichen Gebäude und Nichtwohngebäude mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m2;</li><li>bis zum 31. Dezember 2027 für alle bestehenden öffentlichen Gebäude und Nichtwohngebäude, die einer größeren oder umfassenden Renovierung unterzogen werden, mit einer Nutzfläche von über 400 m2;</li><li>bis zum 31. Dezember 2029 für alle neuen Wohngebäude.</li></ul>



<p>Bei den Intelligenzfähigkeitsindikatoren (Smart Readiness Indicators-SRI) schlägt der Rat vor, diese bis 2026 durch die EU-Kommission zu testen und im Erfolgsfall bei Nichtwohngebäuden einzuführen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Europaeischer-rat-Gebaeude-emissionsfrei.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Europaeischer-rat-Gebaeude-emissionsfrei.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Sorge um den Bestand: Zehn Strategien für die Architektur im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&#038;G) vom 2. Dezember 2022 bis 5. März 2023</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/sorge-um-den-bestand-zehn-strategien-fuer-die-architektur-im-museum-fuer-kunst-und-gewerbe-hamburg-mkg-vom-2-dezember-2022-bis-5-maerz-2023/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sorge-um-den-bestand-zehn-strategien-fuer-die-architektur-im-museum-fuer-kunst-und-gewerbe-hamburg-mkg-vom-2-dezember-2022-bis-5-maerz-2023</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 19:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG4]]></category>
		<category><![CDATA[BDA]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreatives Unterlassen – was zunächst wie ein Widerspruch erscheint, ist angesichts der Klimakrise das eindringliche Plädoyer des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA für einen behutsamen und erhaltenden Umgang mit bestehender Bebauung. Die Ausstellung „Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&#38;G) stellt vom 2. Dezember [&#8230;]</p>
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<p>Kreatives Unterlassen – was zunächst wie ein Widerspruch erscheint, ist angesichts der Klimakrise das eindringliche Plädoyer des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA für einen behutsamen und erhaltenden Umgang mit bestehender Bebauung. Die Ausstellung „Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) stellt vom 2. Dezember 2022 bis 5. März 2023 Ideen und Lösungsansätze vor.</p>



<p>Architektinnen und Urbanistinnen formulieren ihre Sorge um den Gebäudebestand, fordern Respekt vor gewachsenen sozialen Strukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde. Wie das gelingen kann, zeigen zehn Strategien und zehn Projektbeispiele, die die Arbeitsweise, Haltung und Expertise der beteiligten Architekt*innen widerspiegeln. Zu sehen sind Zeichnungen, Fotografien, Grafiken, Audio- und Videobeiträge und ein dokumentarischer Film. Die begleitende Publikation bietet vertiefende Informationen.</p>



<p>Die zehn Strategien und Projekte plädieren für ein Weiterdenken und achtsames Reparieren von Lebensräumen und Wohnkulturen. Sie zeigen, wie sich neue Perspektiven im urbanen und regionalen Kontext durch vernetzte Ansätze, durch gemeinwohlorientierte Kooperationen und durch Beteiligungskonzepte ergeben. Die Ausstellung zeigt auch Strategien, wie schon für heute zu errichtende Gebäude – den künftigen Bestand – ein zirkulärer Materialeinsatz und eine Offenheit für kommende Anforderungen mitgedacht werden kann.</p>



<h2>22 Millionen Gebäude unterschiedlicher Altersklassen und Funktionen gibt es in Deutschland</h2>



<p>Die Welt ist gebaut, alles ist schon da, so die Ausstellungsmacherinnen. Knapp 22 Millionen Gebäude unterschiedlicher Altersklassen und Funktionen gibt es in Deutschland. Auch wenn diese ungleich zwischen wachsenden und schrumpfenden Regionen verteilt sind und sich in der Güte ihrer Bausubstanz unterscheiden, ist dies eine üppige Baumasse für das Weiterbauen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-39993" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-1024x768.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-300x225.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-600x450.jpg 600w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/wowi-archi-ag-4-sorgen-um-den-bestand-3-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Foto: Leon Lenk Fotografie</figcaption></figure>



<p>In den zehn Strategien laden die Ausstellungsmacherinnen zum Perspektivwechsel ein, nehmen den Lebensraum von Menschen und gewachsener Architektur als erzählende Kulturschätze ernst und suchen den Ausgleich zwischen sozialen und ökonomischen Interessen. Ihre Bestandsstrategien erfordern nicht nur ein erweitertes Werte- und Selbstverständnis von Architektinnen, sondern auch von zivil-gesellschaftlichen Investorinnen wie Stiftungen oder Genossenschaften mit einem hohen Interesse an langfristigem Bestandserhalt.</p>



<p>Ebenso plädiert die Ausstellung für einfaches Bauen in ökologischer Verantwortung, mit regenerativen Materialien, Naturbaustoffen und Low-Tech-Konzepten, mit flexiblen Grundrissen und Mehrfachnutzungen für sich wandelnde soziale Strukturen, Wohn- und Arbeitsformen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/HAmburg-Ausstellung-Bestand-Museum-fuer-Kunst-Gewerbe.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/HAmburg-Ausstellung-Bestand-Museum-fuer-Kunst-Gewerbe.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Hoch hinaus statt auf der grünen Wiese</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/hoch-hinaus-statt-auf-der-gruenen-wiese/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hoch-hinaus-statt-auf-der-gruenen-wiese</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 18:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbau]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachverdichtung]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Österreich wird zu viel Boden versiegelt. Dabei sollte der Fokus in Zeiten der Klimakatastrophe auf der Nachverdichtung des Bestands liegen. Positivbeispiele gibt es zu Genüge, oft wird es Bauträgern aber schwer gemacht.THORBEN POLLERHOF Eisenstadt wird verbraucht. Und das jedes Jahr. Nein, der burgenländischen Landeshauptstadt geht es gut. Die Größe Eisenstadts wird nur gerne als [&#8230;]</p>
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<p>In Österreich wird zu viel Boden versiegelt. Dabei sollte der Fokus in Zeiten der Klimakatastrophe auf der Nachverdichtung des Bestands liegen. Positivbeispiele gibt es zu Genüge, oft wird es Bauträgern aber schwer gemacht.<br>THORBEN POLLERHOF</p>



<p>Eisenstadt wird verbraucht. Und das jedes Jahr. Nein, der burgenländischen Landeshauptstadt geht es gut. Die Größe Eisenstadts wird nur gerne als Maßstab für den Flächenverbrauch in Österreich genommen. Laut Umweltbundesamt entsprach nämlich der Drei-Jahresmittelwert der jährlich verbrauchten Fläche an produktivem Boden 2020 42 Quadratkilometer – also der Fläche von Eisenstadt.</p>



<p>Das ist auf mehreren Ebenen ein Problem. Zum einen verliert versiegelter Boden an biologischer Vielfalt und Funktionen, zudem steigt das Hochwasserrisiko und versiegelte Flächen heizen sich schneller auf. Zum anderen sinken damit die landwirtschaftlich- nutzbaren Flächen und der Bedarf an Lebensmittelimporten steigt. Klar ist also: So kann es nicht weitergehen. Anstatt auf der grünen Wiese zu bauen, gibt es eine Alternative: Nachverdichtung. Sprich, Bestand zu nutzen und zu verbessern, um Wohnungsproblemen an den Kragen zu gehen. </p>



<p>Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Wo schon einmal ein Gebäude stand, dort ist auch die entsprechende Infrastruktur vorhanden. Gas, Wasser, Strom, aber auch die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln – in der Regel alles da. Das ist auch in Sachen Kosten ein wichtiges Argument. Gilt der Neubau als günstiger, vergisst man dabei oft die Nachfolgekosten im Zuge der Infrastrukturaufbereitung.</p>



<h2>Angst um Aussicht</h2>



<p>Doch in vielen Teilen Österreichs schwingt auch die Angst mit. Eine Nachverdichtung, beispielsweise im Zuge einer Sanierung samt Dachausbau eines Gründerzeithauses, birgt auch Probleme: Eine mehrjährige Baustelle innerhalb des Hauses und die Nachbarn haben Angst um ihre schöne Aussicht. So geschehen in Wien, beim Projekt Tivoligasse von Palmers Immobilen und Freimüller Söllinger Architektur. Hier sollten oberhalb eines Supermarkts 96 Klein- und Mittelwohnungen entstehen. Normalerweise ein Paradebeispiel für Nachverdichtung: Eine bereits versiegelte Fläche kann effizienter genutzt werden. Bereits zu Projektbeginn gab es aber eine Petition gegen das Projekt. Die wichtigsten Argumente der Anrainer: zu hoch, zu viel, zu wenig Stellplätze. Nach einer Mediationsveranstaltung wird nun aber gebaut, das Projekt soll noch dieses Jahr fertig werden. </p>



<p>Diese Situationen kennt auch Bauträger Hans Jörg Ulreich, der sich auf die Sanierung von Gründerzeithäusern spezialisiert hat: „Wenn man so etwas vorhat, muss man erst einmal alle Anrainer mit ins Boot holen. Diese Arbeit ist wichtig, wollen sich aber die wenigsten machen.“ </p>



<p>Unter anderem ein Grund, warum in Wien das Potenzial der Nachverdichtung immer noch ungenutzt bleibt. Eine Broschüre der Arbeiterkammer aus dem Jahre 2018 berechnet: „Das durch die Nachverdichtung im Gemeindewohnbaubestand insgesamt erzielbare Potenzial beläuft sich theoretisch auf etwa 130.000 Wohneinheiten.“ Dabei geht es längst nicht nur um Dachausbauten. </p>



<p>Gemeint ist damit auch die horizontale Erweiterung, beispielsweise durch die Überbauung von Stellplätzen oder Garagen. Wie beim Beispiel der Tivoligasse: bereits versiegelte Flächen besser nutzen. Stattdessen gibt es auch in der Bundeshauptstadt den Hang zum Bau von Stadtentwicklungsgebieten auf grünen Wiesen am Stadtrand, wie die Beispiele Seestadt und Wildgarten zeigen.</p>



<h2>Abreißen und neu bauen</h2>



<p>Ein weiteres Beispiel für Nachverdichtung ist das Reconstructing-Project der Neuen Heimat in Ried im Innkreis. Der Bestand beherbergt insgesamt 44 Wohneinheiten und ist bereits in die Jahre gekommen. Der Plan: Etappenweise abtragen und einen Neubau mit heutigem Wohnstandard und insgesamt 83 Wohneinheiten errichten. Auch hier ist der Vorteil, dass die vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann und bereits versiegelte Böden effizienter genutzt werden&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Hoch-hinaus-statt-auf-der-gruenen-Wiese.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Hoch-hinaus-statt-auf-der-gruenen-Wiese.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Bundesarchitektenkammer: „Der Gebäudebestand ist unsere wichtigste Ressource. Kataster der Potenziale jetzt!“</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bundesarchitektenkammer-der-gebaeudebestand-ist-unsere-wichtigste-ressource-kataster-der-potenziale-jetzt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bundesarchitektenkammer-der-gebaeudebestand-ist-unsere-wichtigste-ressource-kataster-der-potenziale-jetzt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 21:40:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG2]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauwende]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiges Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Architektinnen, Innenarchitekten, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplaner sind sich ihrer Verantwortung für umwelt- und ressourcenschonendes Bauen, den Wert unseres Bodens und der Nachhaltigkeit guter Planung und Gestaltung bewusst. Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer über die Schlüsselrolle des Bausektors für den Erfolg der Klimaschutzmaßnahmen und ihre Erwartungen an die laufenden Koalitionsverhandlungen. Der Gebäudebestand gehört ins Zentrum unseres baulichen Handelns [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Architektinnen, Innenarchitekten, Landschaftsarchitektinnen und Stadtplaner sind sich ihrer Verantwortung für umwelt- und ressourcenschonendes Bauen, den Wert unseres Bodens und der Nachhaltigkeit guter Planung und Gestaltung bewusst. Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer über die Schlüsselrolle des Bausektors für den Erfolg der Klimaschutzmaßnahmen und ihre Erwartungen an die laufenden Koalitionsverhandlungen.</p>



<h2>Der Gebäudebestand gehört ins Zentrum unseres baulichen Handelns</h2>



<p>„Die Lösungen von gestern können nicht die Lösungen für morgen sein. Wir brauchen <strong>integrative Konzepte</strong>, starke <strong>Quartiere </strong>und Raum für Ideen, um den architektonischen und städtebaulichen Bestand weiterzuentwickeln. In vielen Vorgesprächen mit Bundestagsabgeordneten haben wir die zwingende Priorisierung der Qualität der gebauten Umwelt angemahnt,“ betont Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer (BAK). „400.000 neue <strong>Wohnungen ohne zusätzliche Flächenversiegelung</strong> und CO2 Emissionen, das schaffen wir nur mit und nicht gegen den Gebäudebestand. </p>



<p>Überfällig ist eine Methodik zur Identifizierung von Flächen als Kataster der Potenziale, eine Umbauordnung und die gezielte Förderung von Bestand in Ortskernen.“ Als Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft kann der Planungs- und Bausektor einen erheblichen Beitrag zur Umsetzung der europäischen (Green New Deal) und weltweiten (Pariser Klimaabkommen) Vereinbarungen leisten. Rund 700.000 Menschen arbeiten in deutschen Ingenieur- und Architekturbüros und sorgen so für eine Bruttowertschöpfung von rund 84 Milliarden Euro&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Andrea-Gebhard-Bundesarchitektenkammer.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Andrea-Gebhard-Bundesarchitektenkammer.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Energetischer Sanierungsfahrplan – IT-gestützt zum nachhaltigen Immobilienbestand</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/energetischer-sanierungsfahrplan-it-gestuetzt-zum-nachhaltigen-immobilienbestand/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=energetischer-sanierungsfahrplan-it-gestuetzt-zum-nachhaltigen-immobilienbestand</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 21:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG2]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Instandhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das strategischen Instandhaltungsmanagement erlaubt den integrierten Blick auf Ihren Gebäudebestand: Energiebedarfsberechnung, energetische Sanierungsmaßnahmen, CO2-Einsparungen und Kosteneffizienz. Mithilfe dieser Informationen lässt sich schnell entscheiden, welche baulichen Maßnahmen zur energetischen Sanierung den meisten Nutzen bringen – und ob es genügt, einzelne Gebäude und deren Anlagen zu optimieren, oder ob das Energiekonzepte besser auf die Quartiersebene zielen sollte. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das strategischen Instandhaltungsmanagement erlaubt den integrierten Blick auf Ihren Gebäudebestand: Energiebedarfsberechnung, energetische Sanierungsmaßnahmen, CO2-Einsparungen und Kosteneffizienz. Mithilfe dieser Informationen lässt sich schnell entscheiden, welche baulichen Maßnahmen zur energetischen Sanierung den meisten Nutzen bringen – und ob es genügt, einzelne Gebäude und deren Anlagen zu optimieren, oder ob das Energiekonzepte besser auf die Quartiersebene zielen sollte.</p>



<h2>Klares Ziel: Energieverbrauch senken</h2>



<p>Der aktuelle Bericht des „Weltklimarats“ IPCC macht einmal mehr die Dringlichkeit des Klimaschutzes deutlich. Zwar steht das Thema derzeit ohnehin überall im Fokus, konkrete Fortschritte lassen jedoch nach wie vor auf sich warten. Diese sind insbesondere im Gebäudebereich erforderlich. </p>



<p>Die Zahlen zu dessen Anteil am CO2-Ausstoß kennt ja inzwischen jeder zur Genüge: Nachhaltiges Bauen und Betreiben von Immobilien wird für die Wohnungswirtschaft aber nicht nur immer wichtiger, weil sie damit einer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommt, auch wirtschaftliche Aspekte spielen zunehmend eine Rolle – seien es nun Vorteile bei der Finanzierung oder die für Januar 2022 geplante EU-Taxonomie.</p>



<h2>Flächendeckende Lösungen statt Leuchtturmprojekte</h2>



<p>Natürlich hat sich in den letzten Jahren gerade beim Neubau schon einiges getan – nicht umsonst liest man immer wieder von eindrucksvollen Projekten mit Nachhaltigkeitszertifikat. Aber solche Leuchttürme zeigen vor allem, wie tief die Dunkelheit um sie herum tatsächlich ist. Denn da liegt die breite Masse der Wohnimmobilien – im Schnitt 36 Jahre alt und angesichts einer jährlichen Neubauquote von rund einem Prozent der Hebel, an dem es anzusetzen gilt, will man die Klimaziele erreichen.</p>



<p>Zumal es im Hinblick auf Nachhaltigkeit ohnehin Sinn macht, Gebäudebestände zu modernisieren, statt durch Abriss und Neubau zusätzlich Material, Energie und CO2 zu verbrauchen. Um die Modernisierung und energetische Optimierung von Beständen voranzutreiben, braucht es jedoch erst einmal mehr technische Informationen zum einzelnen Gebäude.</p>



<p>Laut einer Umfrage von Ernst &amp; Young stellt die Datenerhebung auf Objektebene für fast 90 Prozent der befragten Unternehmen sogar die größte Herausforderung für eine ESG-(Environmental-Social-Governance-)konforme Portfoliosteuerung dar. Die Digitalisierung kann dabei helfen, hier mit möglichst geringem Aufwand mehr Transparenz zu schaffen – durch Automatisierung und skalierbare Lösungen.</p>



<h2>Mit IT Effizienz steigern</h2>



<p>Deshalb setzt AiBATROS® – die Software für strategisches Instandhaltungsmanagement, die CalCon, eine Tochtergesellschaft von Aareon, anbietet – auf eine effiziente Datenerhebung, bei der sich Genauigkeit und Wirtschaftlichkeit im optimalen Verhältnis befinden&#8230;</p>



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		<title>Gebäudesicherung und Bestandserhaltung – die Joseph-Stiftung setzt Drohnen ein, das spart Zeit und liefert Daten zur Schadensanalyse direkt aufs Tablet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 18:06:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Drohnen]]></category>
		<category><![CDATA[JosephStiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Mitte des Jahres setzt die Joseph-Stiftung bei der Gebäudesicherung und zur Bestandserhaltung auf eine Drohne. Rudolf Klieve, bei der Joseph-Stiftung verantwortlich für Verkehrs- und Gebäudesicherung, hat die dafür notwendigen Prüfungen abgelegt und ist zum Fliegen verschiedener Drohnenklassen berechtigt. Der erste Flug fand Mitte Juli in einer Wohnanlage am Zwinger in Bamberg statt. Bevor die [&#8230;]</p>
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<p>Seit Mitte des Jahres setzt die Joseph-Stiftung bei der Gebäudesicherung und zur Bestandserhaltung auf eine Drohne. Rudolf Klieve, bei der Joseph-Stiftung verantwortlich für Verkehrs- und Gebäudesicherung, hat die dafür notwendigen Prüfungen abgelegt und ist zum Fliegen verschiedener Drohnenklassen berechtigt. Der erste Flug fand Mitte Juli in einer Wohnanlage am Zwinger in Bamberg statt.</p>



<p>Bevor die Drohne starten kann, muss Rudolf Klieve noch ein letztes Mal die verschiedenen Dokumente auf seinem Tablet durchgehen. Sind alle Genehmigungen vorhanden? Wurden die Anwohner informiert? Ist niemand in der Nähe? Wie ist die Wetterlage? Diese und zahlreiche weitere Fragen gilt es vor dem Start einer Drohne zur Begutachtung von Gebäuden zu beantworten. Nachdem in einer Wohnanlage der Joseph- Stiftung am Zwinger im Bamberger Haingebiet mehrere Anwohner von sich lösenden und herabfallenden Dachziegeln berichteten und sich Dachziegel im Innenhof der Anlage fanden, hat Klieve einen Drohnenflug vorbereitet und ist nun vor Ort.</p>



<h2>Drohneneinsatz zur Gefährdungsbeurteilung und Bestandserhaltung</h2>



<p>„Jedes Bauteil unterliegt eines natürlichen Alterungsprozesses. Beispielsweise können Beschädigungen an Dachziegeln dazu führen, dass Regenwasser in die Dachböden oder Geschosse eindringt“, erklärt Rudolf Klieve während er zwei gelbe Warnschilder mit dem Aufdruck „Vorsicht Drohnenflug“ aufstellt. „Haben sich Dachziegel gelockert, besteht die Gefahr des Herabfallens. </p>



<p>Damit wir als Vermieter diese Beschädigungen und Gefahren für unsere Mieterinnen und Mieter minimieren, setzt die Joseph-Stiftung zusätzlich zu den regelmäßigen Prüfungen eine Drohne ein“, fährt Klieve fort und macht sein Fluggerät vor der Wohnanlage startklar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="521" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Gebaeudesicherung-und-Bestandserhaltung-1024x521.jpg" alt="" class="wp-image-37827" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Gebaeudesicherung-und-Bestandserhaltung-1024x521.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Gebaeudesicherung-und-Bestandserhaltung-300x153.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Gebaeudesicherung-und-Bestandserhaltung-884x450.jpg 884w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Gebaeudesicherung-und-Bestandserhaltung-768x391.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Gebaeudesicherung-und-Bestandserhaltung.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2>Schritte im Vorfeld des Drohneneinsatzes</h2>



<p>Bevor er im Juli seinen ersten Flug absolvieren konnte, hat die Fachkraft für Verkehrs- und Gebäudesicherung einen zweifach geprüften Drohnenführerschein abgelegt. Erst durch den Führerschein ist er berechtigt, die Drohne zur Gefährdungsbeurteilung an Gebäuden einzusetzen. „Vor dem heutigen Einsatz der Drohne mussten alle behördlichen Genehmigungen eingeholt werden, die von Kommune zu Kommune unterschiedlich sind. </p>



<p>Alle Mieter und Mieterinnen der Wohnanlage und das Straßenaufsichtsamt mussten im Vorfeld per Aushang informiert werden“, beschreibt Rudolf Klieve die Vorbereitung eines Drohneneinsatzes. Zudem seien vorab datenschutzrechtliche Bestimmungen mit dem Datenschutzbeauftragten der Joseph- Stiftung abgeklärt wurden, erläutert Klieve weiter.</p>



<h2>Drohne lohnt sich</h2>



<p>Trotz dieser aufwendigen Vorbereitung lohnt sich der Drohneneinsatz im Vergleich zu konventionellen Methoden der Gebäudebegutachtung. Mit einer Drohne könne schnell ein ganzes Quartier überflogen werden oder auch unzugängliche Orte begutachtet werden. „Die Drohne ist eine sinnvolle und effektive Ergänzung zu etablierten Methoden der Gebäudesicherung und bietet mehr Flexibilität in Sachen Zeit und Einsatzmöglichkeit“, fasst Klieve zusammen&#8230;</p>



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		<title>Keine 100 Prozent-Kostenabwälzung – auch keine pauschale 50:50-Regelung: Energetischen Gebäudezustand einrechnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2021 13:33:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[CO2-Bepreisung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit der seit Jahresanfang geltende CO2-Preis wirklich zu mehr Klimaschutz im Gebäudebereich führt, müssen bei der Umlagefähigkeit zwei wesentliche Voraussetzungen erfüllt werden: Für Mieter muss der Anreiz geschaffen werden, energieeffizient zu heizen, und für Vermieter der Anreiz, in klimaschonende Heizungssysteme sowie energetische Sanierungen zu investieren. „Die einzig gerechte und wirksame Lösung beim CO2-Preis ist, dass [&#8230;]</p>
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<p>Damit der seit Jahresanfang geltende CO2-Preis wirklich zu mehr Klimaschutz im Gebäudebereich führt, müssen bei der Umlagefähigkeit zwei wesentliche Voraussetzungen erfüllt werden: Für Mieter muss der Anreiz geschaffen werden, energieeffizient zu heizen, und für Vermieter der Anreiz, in klimaschonende Heizungssysteme sowie energetische Sanierungen zu investieren.</p>



<p>„Die einzig gerechte und wirksame Lösung beim CO2-Preis ist, dass sich die Höhe der umlagefähigen Kosten nach der energetischen Qualität des Gebäudes richtet. In unsanierten Wohngebäuden muss daher der Vermieter einen Teil der CO2-Kosten tragen, in sanierten Gebäuden müssen die Mieter diese Kosten übernehmen – denn dort ist ihr <strong>individuelles Heizverhalten</strong> entscheidend“, sagt <strong>Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.</strong></p>



<h2>Energieausweise für die CO2-Kosten-Einstufung ungeeignet</h2>



<p>Der <strong>energetische Zustand des Gebäudes</strong> muss dabei anhand des tatsächlichen <strong>spezifischen Energieverbrauchs</strong> eingestuft werden, der jährlich mit der Heizkostenabrechnung zu ermitteln ist. Dazu muss lediglich der abgerechnete Energieverbrauch in Kilowattstunden durch die Wohnfläche geteilt werden. Energieausweise sind dagegen für die Einstufung der energetischen Gebäudequalität im Hinblick auf die CO2-Kosten ungeeignet. </p>



<p>Denn Energie-Bedarfsausweise liefern lediglich grobe, häufig sehr ungenaue Informationen. Und Energie-Verbrauchsausweise bilden lediglich den <strong>Durchschnitt von drei vergangenen Abrechnungsjahren</strong> und damit nicht die aktuelle energetische Realität des Gebäudes ab.</p>



<p><strong>Der nun vorgelegte GdW-Vorschlag </strong>sieht vor, schwerpunktmäßig einen Anreiz für die energetische Verbesserung der Gebäude mit dem höchsten Energieverbrauch an Gas oder Öl bis 2024 zu schaffen. Dazu sollten die Gebäude zählen, <strong>die pro Jahr mehr als 190 Kilowattstunden Endenergie je Quadratmeter Wohnfläche für Heizung und Warmwasserbereitung benötigen</strong>. Anschließend sollten weitere energetische <strong>Verbesserungen schrittweise</strong> angereizt werden. </p>



<p>Den Wohnungsunternehmen muss dabei ausreichend Zeit für die Planung und Umsetzung gegeben werden, ohne ihnen über Gebühr Investitionsmittel zu entziehen. Bei energetisch bereits modernisierten Gebäuden, die weniger als 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr verbrauchen, darf die Umlagefähigkeit des CO2-Preises auf die Bewohner nicht begrenzt werden, um genügend Anreiz für ein effizientes Heizverhalten zu erzielen.</p>



<h2>Hohe Wohngeld-Zuschlag zum CO2-Preis</h2>



<p>„Es darf keine <strong>100 Prozent-Kostenabwälzungen auf die eine oder die andere Seite geben und auch keine pauschalen 50:50-Regelungen</strong>“, sagt GdW-Präsident Axel Gedaschko. Vermieter, die bereits energetisch modernisiert haben, müssen gegenüber denjenigen, die dies noch nicht getan haben, bessergestellt werden. Ansonsten würden die sozial verantwortlichen Wohnungsunternehmen, die bereits hohe Summen in die energetische Sanierung investiert haben, bestraft und ihr Engagement entwertet&#8230;</p>



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		<title>Gründerzeitidee und städtische Vielfalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Masterpläne, Leitbilder und ein aktives Erdgeschoßzonenmanagement sollen aus Stadtentwicklungsgebieten wie dem Wiener Nordbahnhof vielfältige und lebendige „Grätzln“ machen. Städtische Vielfalt kann aber auch dort entstehen, wo Bestandsgebäude saniert oder umgenutzt werden.VON BERND AFFENZELLER Mit dem Revolutionsjahr 1848 und der bald darauffolgenden Schleifung der Stadtmauer begann in Wien die architektonisch und städtebaulich noch heute prägende Gründerzeit. [&#8230;]</p>
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<p>Masterpläne, Leitbilder und ein aktives Erdgeschoßzonenmanagement sollen aus Stadtentwicklungsgebieten wie dem Wiener Nordbahnhof vielfältige und lebendige „Grätzln“ machen. Städtische Vielfalt kann aber auch dort entstehen, wo Bestandsgebäude saniert oder umgenutzt werden.<br>VON BERND AFFENZELLER</p>



<p>Mit dem Revolutionsjahr 1848 und der bald darauffolgenden Schleifung der Stadtmauer begann in Wien die architektonisch und städtebaulich noch heute prägende Gründerzeit. In dieser Phase entstanden entlang der Ringstraße Wahrzeichen wie die Oper, das Parlament oder die Universität. </p>



<p>Der Bauboom war aber nicht auf einige wenige Prunkbauten beschränkt. Schließlich galt es, dem enormen Bevölkerungswachstum der Hauptstadt Herr zu werden. Von knapp einer Million auf über zwei Millionen stieg die Zahl der Einwohner in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. </p>



<p>Um den dringend benötigten Wohnbedarf zu decken, wurden niedrige Biedermeiergebäude abgerissen und durch doppelt so hohe Gründerzeithäuser ersetzt. „Man hat die Zeichen der Zeit erkannt und das Richtige getan“, ist Bauträger Hans-Jörg Ulreich überzeugt. Zusätzlich wurden die Vororte immer stärker verdichtet und unzählige Mietskasernen hochgezogen. </p>



<p>In vielen Fällen wurde dabei in unmittelbarer Nähe der Arbeitsstätten gebaut. So entwickelte sich etwa in Simmering rund um die 1841 errichtete Mauthner-Markhof-Fabrik eine eigene kleine Vorstadt mit zahlreichen Gründerzeithäusern. Durch den Zuzug kleinerer Betriebe und Nahversorger entstand städtische Vielfalt und eine „Stadt der kurzen Wege“. </p>



<p>Diese Idee liegt auch heute den meisten modernen Stadtentwicklungsgebieten zu Grunde. „Voraussetzung für den Erfolg eines Stadtteils ist ein gesamthaftes, strategisches Nutzungskonzept, damit sich die Menschen wohlfühlen und idealerweise kurze Wege haben“, erklärt WAG-Geschäftsführer Gerald Aichhorn. </p>



<p>Um die jeweils richtige Strategie für den zu entwickelnden Ort zu finden, bedarf es einer intensiven Analyse- und Planungsphase des jeweiligen Standortes. „Erst aus der umfassenden Analyse kann sich die passende Strategie ableiten. </p>



<p>Einen Stadtteil auf der grünen Wiese zu errichten, hat andere strategische Überlegungen zur Folge, als vorhandene Stadtteile umzustrukturieren“, so Aichhorn. Auch Monika Hohenecker, Geschäftsführerin der Nordbahnviertel Service Gmbh, ist überzeugt, dass die Entwicklung neuer Stadtquartiere ohne übergeordnetem Masterplan und Leitbild zum Scheitern verurteilt ist. </p>



<p>„Das ist bei Großprojekten wie dem Sonnwendviertel, der Seestadt Aspern oder bei uns am Nordbahnhof absolut unverzichtbar. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie diese Projekte ohne Leitbilder aussehen würden“, so Hohenecker.</p>



<h2>Von der Brache zum Stadtteil</h2>



<p>Mit mehr als 10.000 Wohnungen und über 20.000 Arbeitsplätzen ist das Gebiet des ehemaligen Nordbahnhofs eines der größten innerstädtischen Entwicklungsgebiete in Wien. Neben dem bereits bebauten Gebiet rund um den Rudolf-Bednar-Park und dem Austria Campus werden im Nordbahnviertel bis 2026 die letzten Projekte rund um die Bruno-Marek-Allee, Taborstraße, Nordbahnstraße und Innstraße realisiert. </p>



<p>Die Nordbahnviertel Service GmbH agiert dabei als verlängerter Arm des Bauträger-Konsortiums. Ihre Aufgabe ist die bestmögliche Umsetzung des Leitbildes aus dem Jahr 2014, das neben hochwertigem Wohnraum auch eine nachhaltige Belebung des Standortes vorsieht&#8230;.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Gründerzeitidee-und-städtische-Vielfalt.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Gründerzeitidee-und-städtische-Vielfalt.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>BBU-ZukunftsAwards 2020 – Emissionen einsparen, Betriebskosten senken, Wohnen in Neubau und Bestand bezahlbar halten</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bbu-zukunftsawards-2020-emissionen-einsparen-betriebskosten-senken-wohnen-in-neubau-und-bestand-bezahlbar-halten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bbu-zukunftsawards-2020-emissionen-einsparen-betriebskosten-senken-wohnen-in-neubau-und-bestand-bezahlbar-halten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 21:36:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[BBU]]></category>
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		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG9]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energie sparen, Betriebskosten senken, Umwelt schonen: Wie das geht, zeigen die Gewinner-Projekte des Wettbewerbs „BBU-ZukunftsAwards“ der Wohnungswirtschaft in Berlin-Brandenburg. Die auf den 25. BBU-Tagen 2020 in Bad Saarow geehrten Unternehmen repräsentieren die große Bandbreite innovativer Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte in der Wohnungswirtschaft. Der Juryvorsitzende Stefan Tidow, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Energie sparen, Betriebskosten senken, Umwelt schonen: Wie das geht, zeigen die Gewinner-Projekte des Wettbewerbs „BBU-ZukunftsAwards“ der Wohnungswirtschaft in Berlin-Brandenburg. Die auf den 25. BBU-Tagen 2020 in Bad Saarow geehrten Unternehmen repräsentieren die große Bandbreite innovativer Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte in der Wohnungswirtschaft. </p>



<p>Der Juryvorsitzende Stefan Tidow, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, und BBU-Vorstand Maren Kern beglückwünschten die Preisträger. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter Schirmherrschaft von Regine Günther, Berlins Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz</p>



<p>BBU-Vorstand Maren Kern sagte: „Bei den BBU-ZukunftsAwards stehen in diesem Jahr Best Practice-Beispiele aus den Bereichen Energie und Klimaschutz im Fokus. Ihr Ziel: Emissionen einsparen, Betriebskosten senken, Wohnen in Neubau und Bestand bezahlbar halten. </p>



<p>Ob hochinnovative Energiespeicher, Sharing-Modelle für unternehmenseigen E-Fahrzeuge, Crowdfunding für den Bau neuer Anlagen für die Energieerzeugung oder Langzeit-Projekte für die Nachhaltigkeit ganzer Stadtbestände: Die ausgezeichneten Projekte wurden oft gemeinsam mit lokalen Partnern entwickelt und verbinden in hervorragender Weise eine innovative Unternehmenskultur mit messbarer CO2-Einsparung und einer ausgeprägten Orientierung auf soziale Wohnungswirtschaft.“</p>



<p>Schirmherrin Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, sagte: „Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihrem Erfolg bei den diesjährigen BBU-ZukunftsAwards. Sie zeigen mit ihren vielfältigen Projekten, dass die Herausforderungen der CO2-Reduktion im Gebäudebereich erfolgreich zu bewältigen sind. </p>



<p>Das ist ein wichtiges Signal: Die Politik stellt die Weichen für klimaneutrale Stadtquartiere, für den Kohleausstieg im Wärmesektor, für begrünte Dächer, für neue Mobilität – und innovative Umsetzungen wie die heute prämierten sind dafür die konkrete Praxis. </p>



<p>Die hoffentlich schnell Nachahmer findet: Alle gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure, im privaten wie im öffentlichen Sektor, sind aufgerufen, wirksame Lösungen in der Klimanotlage zu finden.“</p>



<p>Seit dem Jahr 2000 lobt der BBU anlässlich der BBU-Tage jährlich einen Wettbewerb unter seinen Mitgliedsunternehmen aus. Für die BBU-ZukunftsAwards 2020 rief der Verband unter dem Motto „Erfolgsfaktor Innovation im Einsatz für den Klimaschutz“ zur Einreichung von Best-Practice-Projekten auf, die einen Beitrag zur Energieeffienz in der Wohnungswirtschaft leisten.</p>



<p>Je Kategorie werden Preisgelder in Höhe von 1.000 Euro für den ersten, 600 Euro für den zweiten und 300 Euro für den dritten Preis vergeben. Die Beiträge deckten eine große Vielfalt von Projekten u.a. aus den Bereichen Bestandsbewirtschaftung und Neubau, Infrastruktur, innovative Energiespeicher, Nutzung von Erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeitsstrategien ab&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/BBU-ZukunftsAwards2020.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/BBU-ZukunftsAwards2020.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>1. Platz: Gewobag Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin. Sektorkopplung im Quartier – Hochtemperatur-Stahl-Speicher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 21:27:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG9]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[GEWOBAG]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Wärme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ihrem mit dem ersten Preis ausgezeichneten Projekt engagiert sich die Gewobag für die Integration erneuerbarer Energien in die Wärmeversorgung von Bestandsgebäuden im urbanen Raum mittels innovativer Sektorkopplung. Gemeinsam mit ihren Partnern Vattenfall und Lumenion errichtete sie 2019 im Rahmen des Förderprojektes windNODE einen Stahlspeicher in einem Wohnquartier in Berlin-Tegel mit 1.680 Wohnungen. Dabei werden [&#8230;]</p>
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<p>In ihrem mit dem ersten Preis ausgezeichneten Projekt engagiert sich die Gewobag für die Integration erneuerbarer Energien in die Wärmeversorgung von Bestandsgebäuden im urbanen Raum mittels innovativer Sektorkopplung.</p>



<p>Gemeinsam mit ihren Partnern Vattenfall und Lumenion errichtete sie 2019 im Rahmen des Förderprojektes windNODE einen Stahlspeicher in einem Wohnquartier in Berlin-Tegel mit 1.680 Wohnungen. Dabei werden große Mengen von überschüssig erzeugtem Strom von Wind- und Sonnenenergie aus dem Berliner Umland (Kapazität: 2,4 Megawattstunden) für die Quartiersversorgung genutzt und damit Ressourcen eingespart und Betriebskosten gesenkt. </p>



<p>Die städtische Wohnungsbaugesellschaft hat das Projekt in Kooperation mit Vattenfall und dem Start-up Lumenion entwickelt und umgesetzt.</p>



<h2>Ein echtes Pilotprojekt</h2>



<p>Die Jury unter Vorsitz des Staatssekretärs für Umwelt, Verkehr und Klima, Stefan Tidow, war vor allem vom hohen Innovationsgrad der Energie-Effizienzmaßnahme überzeugt. Die Begründung der Jury: „Diese energetische Ertüchtigung ist ein echtes Pilotprojekt, bei dem ein besonders innovatives Speichermedium in der Praxis eingesetzt wird. </p>



<p>Der hohe Innovationsgrad dieser Energie-Effizienzmaßnahme hat die Jury sofort überzeugt und stark beeindruckt. Mit dem Speicher zeigt die Gewobag nicht nur, welche Bandbreite zukunftsweisende Speicherlösungen haben können, sondern auch Mut und Risikobereitschaft bewiesen. </p>



<p>Praktisch wurde mit der Kooperation auf beeindruckende Weise eine „Power-to-heat-to-Power-Lösung“ geschaffen, die zudem die erneuerbaren Ressourcen des Nachbarlandes Brandenburg optimal einsetzt.“</p>



<h2>Kooperation mit starken Partnern</h2>



<p>Snezana Michaelis, Mitglied des Vorstandes der Gewobag, freut sich: „Die Energiewende können wir nur dezentral und in der Kooperation mit starken Partnern meistern&#8230;</p>



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