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	<title>Baumängel Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Baumängel Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Bauherren sollten Gewährleistungsfristen auf dem Schirm haben, dann vermeiden sie Schäden und Kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 10:18:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Baufehler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. Doch bleiben Mängel [&#8230;]</p>
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<p>Gewährleistung gibt es nicht nur bei Kühlschränken oder Fernsehern, sondern auch bei Immobilien. In der Regel währt sie fünf Jahre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) vergessen allerdings die meisten Bauherren diese Frist, sobald sie in ihre Immobilie eingezogen sind. Plötzlich entdeckte Mängel erinnern sie unsanft an ihr Recht auf Gewährleistung. </p>



<p>Doch bleiben Mängel erst einmal aus oder unentdeckt, gerät die Gewährleistungsfrist schnell in Vergessenheit. &#8222;Auf die Fristen sollte man unbedingt achten&#8220;, rät der Bamberger VPB-Experte Michael Fritsche, &#8222;denn häufig werden Schäden erst offenbar, wenn die Frist abgelaufen ist. Dann aber muss sie der Hausbesitzer in der Regel auf eigene Kosten reparieren lassen.&#8220;</p>



<p>Klassische Mängel, die meist nicht auf Anhieb auffallen, sondern mitunter erst später Ärger machen, sind beispielsweise die schlechte Abdichtung des Kellers gegen Feuchtigkeit. Auch Risse im innenliegenden Mauerwerk, in Innenputzen und Fliesenspiegeln tauchen erst im Laufe der Zeit auf, ebenso wie Putzabplatzungen durch nicht fachgerecht eingeputzte Dampfbremsfolien. Risse und Schmutzfahnen, Feuchtigkeitsschäden an Fensterleibungen von bodentiefen Fensterelementen, Algenbildung und Vermoosungen in und auf Wärmedämmverbundsystemen sind ebenfalls Schäden, die erst nach einiger Zeit erkennbar sind. </p>



<p>Zugerscheinungen an Fenstern bemerken viele Bewohner auch erst nach Längerem und oft durch Zufall, wenn sie einmal in der Nähe des Fensters sitzen. Auch nicht ausreichendes und falsch verlegtes Gefälle bei Flachdächern sowie fehlende Notüberläufe und Traufbleche bei geneigten Dächern fallen nicht immer schon bei der Abnahme auf, sondern oft erst nach Jahren. Riss- und Blasenbildung in Sockelputzen kommen ebenfalls erst mit der Zeit ans Tageslicht.</p>



<h2>Hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen</h2>



<p>Auch eine schlechte Energiebilanz, die auf fehlerhaft ausgeführter Dämmung beruht, hohe Heizkosten infolge falsch dimensionierter Wärmepumpen oder die schlechte Erwärmung von Räumen mit Fußbodenheizungen – verursacht durch eine falsche oder gar fehlende Heizlastberechnung &#8211; werden erst im Laufe der Zeit offenbar, wenn etwa die Räume nicht richtig warm werden oder der Energieverbrauch der neuen Immobilie über den Erwartungen liegt. </p>



<p>Werden solche Mängel aber nicht innerhalb der Gewährleistungsfrist erkannt und die Beseitigung beim zuständigen Bauunternehmen angemahnt, bleibt der Hausbesitzer auf seinen Schäden sitzen. Das sollte nicht passieren.<br><br>Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren &#8211; fünf Jahre nach BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und beginnt mit der Bauabnahme. Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen. Zwei Dinge sollte der Bauherr dabei beachten: Er muss den Mangel schriftlich rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen, und er muss den Mangel bei der richtigen Firma rügen.</p>



<p>Fordert er nämlich irrtümlich das falsche Unternehmen auf, den Schaden zu beseitigen, weil er nicht erkennt, woher ein Schaden rührt, dann kann die Firma dem Hausherrn ihre An- und Abfahrt und die Arbeitszeit in Rechnung stellen. Nur wer den Schaden zu verantworten hat, der muss ihn auch kostenlos beseitigen.</p>



<h2>Selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage</h2>



<pre class="wp-block-preformatted infoblock-heute">Tipp: 
Mängel müssen richtig reklamiert werden. Juristen sprechen von einer sogenannten Mängelrüge. Sofern eine "Mangelerscheinung" festgestellt wird, muss dies dem Unternehmer angezeigt werden und ihm eine angemessene Frist zur Nachbesserung gesetzt werden. Wie das geht, hat der VPB in seinem Ratgeber "Gutachter hilft bei Mängeln!" zusammengestellt. <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/01/VPB-Ratgeber_Gutachter.pdf">Klicken Sie hier zum PDF</a>.</pre>



<p>Viele Hausbesitzer denken auch nicht daran, dass die Verjährungsfrist, auch nachdem der Schaden gemeldet wurde, einfach weiterläuft. Nur bei bestimmten nach VOB/B geschlossenen Verträgen verlängert sich durch die Zustellung der schriftlichen Mängelrüge die Verjährungsfrist. &#8222;Für den normalen Bauherrn kann die Zeit knapp werden&#8220;, erläutert Bauherrenberater Fritsche. &#8222;Vor allem, wenn sich der Bauunternehmer nicht rührt. Dann muss der Hausbesitzer rechtliche Schritte erwägen wie etwa ein selbstständiges Beweisverfahren oder eine Klage.&#8220; </p>



<p>Meldet sich der Unternehmer und vereinbart einen Besichtigungstermin, dann deuten Juristen dies als Aufnahme von Verhandlungen, was die Verjährungsfrist unterbricht. Schlafen die Verhandlungen danach wieder ein, läuft die Frist weiter.<br><br>&#8222;Private Bauherren müssen ihre Interessen wahren&#8220;, betont Fritsche. &#8222;Das tun sie am besten, indem sie spätestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist den unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses beauftragen. Viele Mängel sind für den erfahrenen Bausachverständigen nämlich früh absehbar, oft lange, bevor sie der Laie erkennt und sie echte Schäden nach sich ziehen.&#8220;</p>



<p><br>Quelle: <a href="https://www.vpb.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.vpb.de</a></p>
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		<item>
		<title>Im April eingezogen, Anfang Mai tropfte es im Heizkreisverteiler.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG11]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahre dauerte der Bau eines neuen Mehrfamilienhauses. Im April zogen die ersten Eigentümer in ihre Wohnung im ersten Obergeschoss ein. Schon Anfang Mai tropfte es im Heizkreisverteiler. Die Installationsfirma ersetzte mehrere Blindkappen und stellte keinen weiteren Wasseraustritt fest. Als die Eigentümer drei Monate später aus einem Urlaub zurückkehrten, bemerkten sie aufsteigende Feuchtigkeit, deren Ursprung [&#8230;]</p>
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<p>Zwei Jahre dauerte der Bau eines neuen Mehrfamilienhauses. Im April zogen die ersten Eigentümer in ihre Wohnung im ersten Obergeschoss ein. Schon Anfang Mai tropfte es im Heizkreisverteiler.</p>



<p>Die Installationsfirma ersetzte mehrere Blindkappen und stellte keinen weiteren Wasseraustritt fest. Als die Eigentümer drei Monate später aus einem Urlaub zurückkehrten, bemerkten sie aufsteigende Feuchtigkeit, deren Ursprung bei der anschließenden Leckageortung im Bereich des Zulaufventils am Heizkreisverteiler gefunden wurde. Doch dabei sollte es nicht bleiben: In der Badezimmerwand wurde ein zweiter Schadenschwerpunkt geortet.</p>



<p>Zum Ortstermin des IFS-Gutachters zeigte sich, dass an dem Zulaufventil des Heizkreisverteilers Ablaufspuren vorhanden waren. Beim Öffnen des Ventils trat an einer Überwurfverschraubung Tropfwasser aus. Anschließend wurde das Ventil ausgebaut und später im Labor näher untersucht. </p>



<p>Die Ursachenermittlung des zweiten Schadenschwerpunktes im Badezimmer stellte sich einfacher dar. Hier war das Abwasserrohr für das Waschbecken mangelhaft montiert: In einer Leichtbauwand war eine Steckverbindung zwischen zwei Rohleitungsabschnitten so schlecht erstellt, dass an der Oberseite ein 5 mm breiter Spalt vorhanden war. Das Rohr war nicht in die Muffe eingesteckt worden. Daraus war regelmäßig Abwasser aus dem Waschbecken in den Wand- und Bodenaufbau gelangt. Da die Verbindung unzugänglich war, musste der Fehler schon bei der Montage unterlaufen sein.</p>



<p>Die Ursache für den Wasseraustritt am Heizkreisverteiler konnte erst im Labor gefunden werden. Hier stellte der Gutachter fest, dass sich mit den vorliegenden Bauteilen bei sorgfältiger Installation eine dichte und druckfeste Verbindung erstellen ließ. Der Monteur hatte die Schraubverbindung nur nicht vollständig angezogen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Heizkreisverteiler-schaden-im-neubau-IFS.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Heizkreisverteiler-schaden-im-neubau-IFS.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Hygiene/Gefährdungsanalyse – Welche Auswirkungen hat das auf das Korrosionsverhalten der Trinkwasserinstallation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 11:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut Trinkwasserverordnung (TrinkwVO) muss zum Schutz der Verbraucher Trinkwasser an der Entnahmestelle mikrobiologisch und chemisch so beschaffen sein, dass es bei lebenslangem Genuss und Gebrauch keine Schädigung der menschlichen Gesundheit verursachen kann. Das Wasser muss also frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Dies gilt als erfüllt, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik* (a.a.R.d.T.) [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Laut Trinkwasserverordnung (TrinkwVO) muss zum Schutz der Verbraucher Trinkwasser an der Entnahmestelle mikrobiologisch und chemisch so beschaffen sein, dass es bei lebenslangem Genuss und Gebrauch keine Schädigung der menschlichen Gesundheit verursachen kann. Das Wasser muss also frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Dies gilt als erfüllt, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik* (a.a.R.d.T.) eingehalten werden:</p>



<ul><li>bei der Wassergewinnung</li><li>der Wasseraufbereitung</li><li>der Verteilung</li></ul>



<p>Nach § 3 Nr. 9 sieht die Trinkwasserverordnung einen Technischen Maßnahmewert vor. Dies ist „ein Wert, bei dessen Überschreitung eine von der Trinkwasserinstallation ausgehende vermeidbare Gesundheitsgefährdung zu besorgen ist und Maßnahmen zu hygienisch-technischen Überprüfung der Trinkwasser-Installation im Sinne einer Gefährdungsanalyse eingeleitet werden,“ müssen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="329" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Hygiene-Gefaehrdungsanalyse-1024x329.jpg" alt="" class="wp-image-39017" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Hygiene-Gefaehrdungsanalyse-1024x329.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Hygiene-Gefaehrdungsanalyse-300x97.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Hygiene-Gefaehrdungsanalyse-768x247.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Hygiene-Gefaehrdungsanalyse.jpg 1063w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Bild 1: Verteiler im Hausanschlussraum mit abgetrennten Stutzen<br>Bild 2: Detailbild aus Bild 1, Abgetrennter Stutzen im Verteiler ehemaliger Bauleitung, Rohrbefüllung für Erweiterung bzw. während der Bauphase – Gefahr der Verkeimung, da Stagnationsbedingungen. Dies entspricht nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik!</figcaption></figure>



<p>Dies bedeutet z.B. für Legionellen, einen Wert von 100 ml Kolonien bildende Einheiten (KBE). Bei Erreichen dieses Maßnahmenwertes ist Handeln angesagt. Das Erreichen des Technischen Maßnahmenwertes hat noch kein Gesundheitsrisiko zu Folge. Es zeigt an, dass die Anlage nicht den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht! </p>



<p>Letztlich bedeutet dies, dass in der Installation günstige Verhältnisse für das Wachstum von Biofilmen und damit von potenziellen Krankheitserregern vorliegen. Oft begünstigen diese Verhältnisse auch die Korrosionswahrscheinlichkeiten. Daher ergibt sich für den Betreiber einer TWI nicht nur aus rechtlichen Verpflichtungen die hygienischen Verhältnisse zu gewährleisten, sondern auch im ureigensten Interesse die Korrosionswahrscheinlichkeit möglichst gering zu halten, weil das Auswirkungen auf die Nutzungsdauer der Gesamtanlage hat. Diese Zusammenhänge werden nachfolgend erläutert.</p>



<p><strong>Desinfektion sinnvoll?</strong> Ist es ratsam, bei einem erhöhten Wert sofort eine thermische oder chemische Desinfektion durchzuführen? Ganz klar NEIN. </p>



<p>Warum? Die Anwendung von Desinfektionsmittel beschränkt sich nicht nur auf krankheitserregende Keime, sondern stellt gleichzeitig einen chemischen und/oder thermischen Angriff auf das Rohrmaterial dar&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Trinkwasser-gefaehrdungsanalyse-hygiene-korrosionsverhalten.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Trinkwasser-gefaehrdungsanalyse-hygiene-korrosionsverhalten.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Verschimmelte Gipskartonplatten trugen Sanierungsprofis unverpackt durch das Haus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2022 11:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG11]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Leitungswasserschäden geht oft eine erhebliche Durchfeuchtung der Bausubstanz einher. Kommt es dann zum Befall durch Schimmelpilze, muss der Sanierungsbereich vom Rest der Wohnräume abgeschottet werden, um das Problem nicht zu verschlimmern. Nachdem im ausgebauten Dachgeschoss eines Reihenhauses Leitungswasser aus einer undichten Duschinstallation in die Leichtbauwände gedrungen war, baute ein Fachbetrieb den Fußbodenaufbau und die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit Leitungswasserschäden geht oft eine erhebliche Durchfeuchtung der Bausubstanz einher. Kommt es dann zum Befall durch Schimmelpilze, muss der Sanierungsbereich vom Rest der Wohnräume abgeschottet werden, um das Problem nicht zu verschlimmern.</p>



<p>Nachdem im ausgebauten Dachgeschoss eines Reihenhauses Leitungswasser aus einer undichten Duschinstallation in die Leichtbauwände gedrungen war, baute ein Fachbetrieb den Fußbodenaufbau und die Gipskartonbeplankungen der Ständerwände teilweise zurück.</p>



<h2>Unverpackt durch das Haus</h2>



<p>Die verschimmelten Gipskartonplatten der Leichtbauwände trugen die Sanierungsprofis unverpackt durch das Haus. Derweil stand im Dachgeschoss die Tür zum Kinderzimmer offen. </p>



<p>Das IFS wurde beauftragt zu prüfen, ob es nach der Sanierung noch Schimmelpilzquellen im Haus gab. Und die gab es in der Tat. Der Gutachter führte Gesamtpartikelmessungen im Sanierungsbereich, im Kinderzimmer, im Treppenhaus und im Wohnzimmer im Erdgeschoss durch. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="864" height="486" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-schimmel2.jpg" alt="" class="wp-image-39012" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-schimmel2.jpg 864w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-schimmel2-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-schimmel2-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/ifs-schimmel2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 864px) 100vw, 864px" /><figcaption>Weitere Messungen im Treppenhaus Foto: www.ifs-ev.org.</figcaption></figure>



<p>Dabei stellte er im Bereich von Schlaf- und Badezimmer eine erhebliche und im Kinderzimmer immerhin eine erhöhte Belastung durch Sporen vom Typ Stachybotrys fest. Dieser Pilz schätzt zellulosehaltige Baustoffe, speziell Gipskarton, und verursacht einen intensiven schwarzen Befall. Die erste Sanierung hatte also das Problem nicht beseitigt, sondern zum Leidwesen der Eigentümerin vergrößert. Es folgten eine aufwendige Feinreinigung – diesmal durch einen qualifizierten Fachbetrieb – und umfangreiche Nachmessungen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Schimmel-ifs-schaden.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/05/Schimmel-ifs-schaden.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/verschimmelte-gipskartonplatten-trugen-sanierungsprofis-unverpackt-durch-das-haus/">Verschimmelte Gipskartonplatten trugen Sanierungsprofis unverpackt durch das Haus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Haftung von Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern für Dritte und Embargos &#8211; Ein Aufsatz von: Simon Parviz, Partner bei Baker Tilly</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/die-haftung-von-architekten-ingenieuren-und-bauunternehmern-fuer-dritte-und-embargos-ein-aufsatz-von-simon-parviz-partner-bei-baker-tilly/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-haftung-von-architekten-ingenieuren-und-bauunternehmern-fuer-dritte-und-embargos-ein-aufsatz-von-simon-parviz-partner-bei-baker-tilly</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 20:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG121]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Architekten bzw. Ingenieure für das Verhalten Dritter haften, welches häufig schwierig in Planungen antizipiert und damit nicht eingepreist werden kann. Dritte können hier verschiedene Personenkreise sein: So kommt eine Haftung für andere Baubeteiligte in Betracht, insbesondere aufgrund von vernachlässigten Koordinations- und Überwachungspflichten des Architekten bzw. des Ingenieurs. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/die-haftung-von-architekten-ingenieuren-und-bauunternehmern-fuer-dritte-und-embargos-ein-aufsatz-von-simon-parviz-partner-bei-baker-tilly/">Die Haftung von Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmern für Dritte und Embargos &#8211; Ein Aufsatz von: Simon Parviz, Partner bei Baker Tilly</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Architekten bzw. Ingenieure für das Verhalten Dritter haften, welches häufig schwierig in Planungen antizipiert und damit nicht eingepreist werden kann. Dritte können hier verschiedene Personenkreise sein: So kommt eine Haftung für andere Baubeteiligte in Betracht, insbesondere aufgrund von vernachlässigten Koordinations- und Überwachungspflichten des Architekten bzw. des Ingenieurs. </p>



<p>Es kann aber auch durch Embargos bzw. Sanktionen zu mittelbaren Eingriffen durch den Staat, die EU oder andere supranationale Institutionen als Drittem in das Bauvorhaben während der Planungs- oder Ausführungsphase kommen. In diesem Zusammenhang sollen Fragen zur Haftung des Bauplaners und eine mögliche Haftung des Bauunternehmers näher beleuchtet werden.</p>



<h2>I. Dritthaftung des Bauplaners</h2>



<ol><li>Pflichtenprogramm des Bauplaners im Hinblick auf Dritte Das vertragstypische Pflichtenprogramm des Bauplaners ergibt sich aus § 650p BGB. Danach muss die Leistung erbracht werden, die nach dem jeweiligen Stand der Planung und Ausführung des Bauwerks oder der Außenanlage erforderlich ist, um die zwischen den Parteien vereinbarten Planungs- und Überwachungsziele zu erreichen. Die konkrete Ausgestaltung dieser Pflichten resultiert aus dem mit dem Bauherrn geschlossenen Architekten- bzw. Ingenieurvertrag. <br><br>Zu betonen ist, dass der Bauplaner nicht das mangelfreie Werk an sich schuldet, sondern eine fachgerechte und genehmigungsfähige Planung, auf deren Grundlage ein mangelfreies Werk entstehen kann.1 Sofern Dritte am Bauvorhaben beteiligt werden, was in der Praxis den Regelfall darstellt, müssen diese während der Ausführung ihrer Gewerke von dem Architekten koordiniert und überwacht werden. Maßstäbe der Koordinierungs- und Überwachungspflichten sind nicht starr, sondern steigen linear mit der Fehlerträchtigkeit einzelner Arbeiten oder Bauabschnitte. So muss der Planer typische Gefahrenquellen und kritische Bauabschnitte kontrollieren.</li><li>Vertragliche Dritthaftung Die vertragliche Haftung des Bauplaners ist dann einschlägig, wenn vertragliche Pflichten verletzt werden. Dies richtet sich nach § 650q BGB, der auf die Vorschriften des Werkvertragsrechts verweist. Demnach ist entscheidend, ob das erbrachte Werk, also die Planung des Bauwerks, mangelhaft ist. Bedient sich der Bauplaner Dritter zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten, kann das Verschulden des Dritten über § 278 BGB dem Bauplaner zugerechnet werden, was grundsätzlich zu dessen Haftung führen kann. <br><br>Nicht selten bedürfen Planungen punktuell spezifischer Kenntnisse, wofür sog. Fachplaner eingeschaltet werden, die beispielsweise statische Berechnungen vornehmen oder die Wahrung von örtlich divergierender Brandschutzverordnungen sicherstellen. Sofern die Planungen des Fachplaners fehlerhaft sind und der Bauplaner dies erkennen kann, haftet er für die fehlerhafte Planung des Fachplaners über § 278 BGB.</li><li>Haftung des Bauplaners für vom Bauherrn eingeschaltete Dritte Jenseits der dargestellten Haftung für Erfüllungsgehilfen i.S.d. § 278 BGB kommen im Architekten- und Ingenieurrecht weitere Konstellationen in Betracht, die zu einer Dritthaftung führen können, ohne dass der Bauplaner die haftungsverursachenden Dritten überhaupt zu ihrer Tätigkeit veranlasst. Solche Konstellationen können sich daraus ergeben, dass Dritte nicht vom Bauplaner, sondern vom Bauherrn selbst eingeschaltet werden&#8230;</li></ol>



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		<title>Bauschaum als Abdichtung am Balkon in ersten OG Feuchte zerstört Heizungsrohr – Wasser tropft von der Deckenlampe im Erdgeschoss</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bauschaum-als-abdichtung-am-balkon-in-ersten-og-feuchte-zerstoert-heizungsrohr-wasser-tropft-von-der-deckenlampe-im-erdgeschoss/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bauschaum-als-abdichtung-am-balkon-in-ersten-og-feuchte-zerstoert-heizungsrohr-wasser-tropft-von-der-deckenlampe-im-erdgeschoss</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 21:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
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		<category><![CDATA[Bauschaum]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG10]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Mehrfamilienhaus mit 76 Wohn- und mehreren Gewerbeeinheiten trat Wasser an einer Deckenlampe in einer Erdgeschosswohnung aus. Auch durch einen Rohrschacht in die Tiefgarage suchte sich das feuchte Nass seinen Weg. Die Heizungsanlage des Gebäudes verfügte über eine automatische Nachfülleinrichtung. Erst als diese abgesperrt wurde, endete der Wasseraustritt, und im Fußbodenaufbau einer Wohnung im [&#8230;]</p>
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<p>In einem Mehrfamilienhaus mit 76 Wohn- und mehreren Gewerbeeinheiten trat Wasser an einer Deckenlampe in einer Erdgeschosswohnung aus. Auch durch einen Rohrschacht in die Tiefgarage suchte sich das feuchte Nass seinen Weg.</p>



<p>Die Heizungsanlage des Gebäudes verfügte über eine automatische Nachfülleinrichtung. Erst als diese abgesperrt wurde, endete der Wasseraustritt, und im Fußbodenaufbau einer Wohnung im ersten OG wurde nachfolgend ein undichtes Heizungsrohr als Ursache ermittelt.</p>



<h2>C-Stahl-Rohr war an seiner Außenseite erheblich korrodiert</h2>



<p>Die Untersuchung eines ausgebauten Rohrabschnitts im IFS-Labor zeigte, dass das C-Stahl-Rohr an seiner Außenseite erheblich korrodiert war und dadurch in einem Bereich kleine Löcher in der Rohrwand entstanden waren. Es gab keine Hinweise auf Material- oder Verarbeitungsfehler – die Ursache musste also vor Ort gesucht werden. Und genau hier wurde die Gutachterin auch fündig: </p>



<p>Zu ihrem Ortstermin war der Fußbodenaufbau bereits geöffnet und die Heizungsrohre freigelegt worden. Die ursprüngliche Schadenstelle lag circa einen Meter vor einer Balkontür. Die Korrosionsspuren an den Leitungen nahmen vom Balkon zur Raummitte hin ab. Es musste also Feuchtigkeit vom Balkon her auf die Rohre eingewirkt haben. Eine äußere Abdichtung gegen Wasser fehlte jedoch. Die verblüffende Ursache dafür legte die Untersuchung der baulichen Abdichtung der Balkontür an den Tag – sie war völlig unzureichend: Das Türelement war von außen lediglich mit Bauschaum abgedichtet und von innen mit einem Dichtband gegen Zugluft. </p>



<p>Eine äußere Abdichtung gegen Wasser fehlte jedoch. So konnte bei jedem Regen das Wasser auf dem nicht überdachten Balkon unter der Tür hindurch in den Fußbodenaufbau der Wohnung gelangen. Hier drang es in die Dämmung der Heizungsrohre ein und führte im Laufe weniger Jahre zur Korrosion und schließlich zur Leckage. Diese wurde aufgrund der Größe des Gebäudes mit 76 Wohnund mehreren Gewerbeeinheiten von der automatischen Nachfülleinrichtung nicht registriert und sie kompensierte den Wasserverlust durch Nachfüllen.</p>



<p>Wie sich herausstellte, war eine Bauabnahme für das Gebäude aufgrund anderer Baumängel noch nicht erfolgt&#8230;</p>



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		<title>Acht Wochen nach Erstbezug – Abwasserrohr nicht mit Fallrohr verbunden – Toiletten-Spülkasten vom Trockenbauer angebohrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 20:07:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Badezimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG9]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleich zwei Baumängel trafen in einer neu sanierten Wohnung aufeinander und führten zu Wasserschäden. Die Mieterin stellte nur acht Wochen nach dem Erstbezug „geruchliche Auffälligkeiten“ fest und wandte sich an den Bauträger. Die Suche nach der Ursache förderte Erstaunliches zutage. Im Rahmen einer Leckageortung wurde ein grober Fehler im Anschluss des Abwasserrohres der Küche festgestellt: [&#8230;]</p>
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<p>Gleich zwei Baumängel trafen in einer neu sanierten Wohnung aufeinander und führten zu Wasserschäden. Die Mieterin stellte nur acht Wochen nach dem Erstbezug „geruchliche Auffälligkeiten“ fest und wandte sich an den Bauträger. Die Suche nach der Ursache förderte Erstaunliches zutage.</p>



<p>Im Rahmen einer Leckageortung wurde ein grober Fehler im Anschluss des Abwasserrohres der Küche festgestellt: Das Rohr war in einen Steigschacht eingeführt worden, jedoch hatte man versäumt, es dort auch an das Fallrohr anzuschließen. So lief das Küchenabwasser direkt in den nicht einsehbaren Schacht und breitete sich darin aus. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen dieses Abwasserschadens wurde aber auch ausgedehnte Feuchtigkeit im Bereich des Badezimmers festgestellt. Auch hier wurde eine Leckageortung durchgeführt und man fand eine Undichtigkeit am Toilettenspülkasten.</p>



<h2>Ablaufspuren an der Vorderseite des Spülkastens</h2>



<p>Nun wurde das IFS hinzugezogen, um die Ursache für den Wasseraustritt und damit die Verantwortlichkeit zu klären. Zum Ortstermin des Gutachters waren die Trockenbauwände vor dem Spülkasten bereits entfernt. Schon beim ersten Ansehen waren Ablaufspuren an der Vorderseite des Kastens zu erkennen. Ihren Ursprung hatten sie an einem kleinen Loch mit einem Durchmesser von circa drei Millimetern. Solche Löcher befanden sich auch weiter oben im Spülkasten und daneben in den Metallprofilen des Trockenbausystems. Der Kasten wurde ausgebaut und im Labor weiter untersucht. </p>



<p>Bei der Prüfung des Spülkastens zeigte sich, dass das schadenursächliche Loch circa einen Zentimeter unterhalb des maximalen Wasserstandes lag. So ließ sich nachvollziehen, dass nach jeder Betätigung der Spültaste und dem dadurch ausgelösten Befüllen ungefähr ein halber Liter Wasser in den Aufbau der Vorwandinstallation ausgetreten war&#8230;</p>



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		<title>Kleiner Schaden: Stahlrohr in feuchter Filzdämmung deckt großen Schaden auf – 6 von 9 Abflüssen falsch angeschlossen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/kleiner-schaden-stahlrohr-in-feuchter-filzdaemmung-deckt-grossen-schaden-auf-6-von-9-abfluessen-falsch-angeschlossen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kleiner-schaden-stahlrohr-in-feuchter-filzdaemmung-deckt-grossen-schaden-auf-6-von-9-abfluessen-falsch-angeschlossen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 20:02:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG9]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosionsschäden]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Schulküche sprudelte Wasser aus einer Heizkörperanschlussleitung im Bereich der Fußbodendurchführung. Die nachfolgende Ursachermittlung führte zu einem korrodierten Rohr – aber auch zu einer massiven Durchfeuchtung des gesamten Bodenaufbaus, die damit überraschenderweise nicht in Zusammenhang stand. Als die Gutachterin vor Ort war, hatte man bereits mehrere Abschnitte der Rohre ausgebaut. Diese stammten aus verschiedenen [&#8230;]</p>
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<p>In einer Schulküche sprudelte Wasser aus einer Heizkörperanschlussleitung im Bereich der Fußbodendurchführung. Die nachfolgende Ursachermittlung führte zu einem korrodierten Rohr – aber auch zu einer massiven Durchfeuchtung des gesamten Bodenaufbaus, die damit überraschenderweise nicht in Zusammenhang stand. Als die Gutachterin vor Ort war, hatte man bereits mehrere Abschnitte der Rohre ausgebaut. </p>



<p>Diese stammten aus verschiedenen Bereichen des Küchentraktes und zeigten deutliche Spuren von Außenkorrosion. Bei dem Material hatte sich der Planer für C-Stahl entschieden – eine für diesen Ort nur bedingt geeignete Wahl. So schreibt auch der Rohrhersteller in seiner Technischen Information, dass „dauerhaft feuchtigkeitsbelastete Bereiche, wie z.B. Großküchen, erhöhte Anforderungen an den äußeren Korrosionsschutz stellen“.</p>



<p>Konkret benennt er hierzu „geschlossenzellige Dämmschläuche und eine sorgfältige Abdichtung aller Stoßund Schnittkanten durch Verklebung“. Der Hintergrund hierfür ist, dass diese Rohre nicht beständig gegen regelmäßige äußere Feuchtigkeitseinwirkung sind.</p>



<h2>Filzdämmung der Rohre waren feucht</h2>



<p>Doch genau das hatte man beim Bau des Gebäudes vernachlässigt: Die Rohre waren in Filzdämmung verlegt und die Abdichtung der Ringfugen an den Austrittspunkten aus dem Fußboden war mangelhaft. Der Haustechniker erklärte, dass die Bereiche täglich nass mit einem Schlauch von den Mitarbeitern gereinigt würden. Dabei konnte Wasser in die Filzdämmung der Rohre gelangen und Schaden anrichten.</p>



<h2>Die zweite Ursache</h2>



<p>Jedoch konnte die Gutachterin anhand der Korrosionsspuren erkennen, dass hierdurch nur ein Teil der Schäden verursacht worden war. Die großflächige Durchfeuchtung des Bodenaufbaus musste noch eine andere Ursache haben. Fündig wurde sie bei einer Dichtigkeitsprüfung der Bodenabläufe: Von neun geprüften Abläufen waren sechs undicht, d.h. das Abwasser wurde nicht vollständig in das angeschlossene Rohr geführt, sondern lief zum Teil in den umliegenden Bodenaufbau&#8230;</p>



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		<title>Immer wieder Schäden durch Leck am Kleinspeicher eines Warmwasserbereiters – Mieter baute ihn selbst ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 19:53:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG9]]></category>
		<category><![CDATA[ifs]]></category>
		<category><![CDATA[Speicher]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Ehepaar mietete im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses eine Wohnung. Gleich zweimal kam es innerhalb eines Jahres zu Wasserschäden, die auf dieselbe Ursache zurückzuführen waren. Beim neuen Bezug der Wohnung überließen der Vermieter den Einbau der Küche dem Mieter. Auch ein Warmwassergerät, einen sogenannten Kleinspeicher, montierte dieser in Eigenregie. Leider unterlief ihm dabei ein Fehler, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Ehepaar mietete im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses eine Wohnung. Gleich zweimal kam es innerhalb eines Jahres zu Wasserschäden, die auf dieselbe Ursache zurückzuführen waren. Beim neuen Bezug der Wohnung überließen der Vermieter den Einbau der Küche dem Mieter. Auch ein Warmwassergerät, einen sogenannten Kleinspeicher, montierte dieser in Eigenregie. Leider unterlief ihm dabei ein Fehler, den die Gutachter des IFS allzu häufig sehen: Er installierte ein druckloses, auch als „offenen Speicher“ bezeichnetes Gerät mit einer dafür ungeeigneten Armatur.</p>



<p>Solche Kleinspeicher sind nicht dafür geeignet, direkt mit dem Druck der Trinkwasserinstallation verbunden zu werden. Dieser lässt sie früher oder später unweigerlich platzen. Stattdessen müssen sie mit einer speziellen Niederdruckarmatur angeschlossen werden. Diese bewahrt den Speicher vor dem Leitungsdruck, indem die Verbindung zum Auslauf des Wasserhahnes immer offen ist. Lediglich der Zulauf zum Speicher wird beim Schließen des Hahnes abgesperrt. Im Betrieb erkennt man solche Armaturen häufig daran, dass beim Erwärmen des Wassers Tropfen aus dem Hahn austreten – das soll so sein. </p>



<p>Nach der umfangreichen Sanierung des Wasserschadens in den betroffenen Stockwerken des Hauses vermietete das Ehepaar die Wohnung neu. Als Konsequenz aus dem Schaden stand nun im Mietvertrag, dass die Installation eines Warmwasserbereiters von einem Fachbetrieb vorzunehmen sei. Leider hielt sich der neue Mieter nicht daran und schloss einen Kleinspeicher selbst an. Auch er achtete nicht auf die Hinweise der Hersteller von Speicher und Armatur, denen man entnehmen konnte, dass diese nicht zusammenpassten.</p>



<p>So musste die Bewohnerin der Erdgeschosswohnung nur einen Tag nach dem Tätigwerden des Heimwerkers erneut in den beiden darüber liegenden Stockwerken klingeln: Schon wieder tropfte Wasser von ihrer Wohnzimmerdecke herab.</p>



<h2>Hinweise noch deutlicher und für Laien verständlicher formulieren</h2>



<p>Die Hersteller solcher drucklosen Kleinspeicher weisen durchaus darauf hin, dass die Geräte ohne Druck zu betreiben sind. Hierfür stehen Begriffe wie „Niederdruck“, „offenes Gerät“ „Non Pressure Unit“, „0 bar“ oder „0 MPa“&#8230;</p>



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		<title>Mangel erkannt – und ignoriert</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mangel-erkannt-und-ignoriert/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mangel-erkannt-und-ignoriert</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 14:16:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forum Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Baumängel]]></category>
		<category><![CDATA[Forum Leitungswasser AG8]]></category>
		<category><![CDATA[Leitungswasser]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An einem Neubau sind in der Regel Mitarbeiter verschiedener Unternehmen beteiligt. Damit in dieser Situation nicht sprichwörtlich viele Köche den Brei verderben, muss die Bauleitung den Überblick behalten. Das gelingt allerdings nicht immer, wie dieser Leitungswasserschaden in einem Theater zeigt, der noch während der Bauphase entdeckt wurde. Das Wasser trat an einer Hydranten-Zuleitung aus Kunststoff [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>An einem Neubau sind in der Regel Mitarbeiter verschiedener Unternehmen beteiligt. Damit in dieser Situation nicht sprichwörtlich viele Köche den Brei verderben, muss die Bauleitung den Überblick behalten. Das gelingt allerdings nicht immer, wie dieser Leitungswasserschaden in einem Theater zeigt, der noch während der Bauphase entdeckt wurde.</p>



<p>Das Wasser trat an einer Hydranten-Zuleitung aus Kunststoff aus. Sie war von Firma 1 durch die Bodenplatte des Fundaments verlegt und an der Wand nach oben geführt worden. Firma 2 dichtete einige Monate später die Bodenplatte mit Bitumenbahnen ab. Die Bauleitung stellte anschließend fest, dass die Abdichtung der Bodenplatte im Bereich der PE-Rohre nicht wie vorgesehen mit Flüssigabdichtung durchgeführt worden war. Der Mangel wurde dokumentiert und anschließend offensichtlich nicht mehr beachtet. </p>



<p>Vier Monate später wurde das Kunststoffrohr – von einer dritten Firma – an die Wasserzuleitung angeschlossen, und nach zwei weiteren Monaten wurde der Fußbodenaufbau montiert. Nachdem wieder zwei Monate vergangen waren, wurde ein Außenhydrant an die Kunststoffleitung angeschlossen, und gut drei Wochen später wurde schließlich der Wasserschaden entdeckt. Zehn Monate waren vergangen, seit die Bauleitung den Mangel an der Abdichtung festgestellt hatte. Die Laboruntersuchung des Rohrabschnitts und der Bitumenbahn, mit der die Durchführung abgedichtet worden war, zeigte, was geschehen war: </p>



<p>Das Kunststoffrohr war durch die Bitumenbahn geführt und die Bahnen waren heiß angeklebt worden. Dabei wurde auch der Rohrabschnitt angeschmolzen. Für solche thermischen Belastungen ist dieses Material nicht ausgelegt. Die Spuren verrieten weiter, dass der Monteur versucht hatte, den Spalt zwischen Rohr und Bitumenbahn zu schließen, indem er die weiche Bitumenmasse in den entstandenen Spalt hineindrückte. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="900" height="506" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii.jpg" alt="" class="wp-image-37726" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii.jpg 900w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii-300x169.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii-800x450.jpg 800w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/ifs-bauleitung-ii-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>



<p>An der Bitumenbahn – auf der ersten Abbildung – ist zu erkennen, dass der Ausschnitt für die Durchführung ursprünglich deutlich größer war als der Rohrdurchmesser und mit einem weiteren Stück Bitumen zusammengeflickt wurde&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Bauleitung-Mangel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Bauleitung-Mangel.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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