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	<title>ALHO Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>ALHO Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Bezahlbar &#8211; Termingerecht &#8211; Höchste Qualität: Wohnungen im Modulbau. So wird gebaut. Beispiel ALHO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 20:32:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[ALHO]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenszyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Modulares Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[serielles Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG104]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnungsimmobilien, die auch den Anforderungen in der Zukunft standhalten, sind integral geplant: Sie bringen attraktive Architektur mit Ökonomie und Ökologie in Einklang und unterliegen einem Gesamtkonzept, das alle Phasen des Lebenszyklus betrachtet – von der Errichtung über den Betrieb bis hin zu Umnutzung, Sanierung und Abbruch. Sie berücksichtigen nicht nur die aktuellen Erfordernisse, sondern sind [&#8230;]</p>
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<p>Wohnungsimmobilien, die auch den Anforderungen in der Zukunft standhalten, sind integral geplant: Sie bringen attraktive Architektur mit Ökonomie und Ökologie in Einklang und unterliegen einem Gesamtkonzept, das alle Phasen des Lebenszyklus betrachtet – von der Errichtung über den Betrieb bis hin zu Umnutzung, Sanierung und Abbruch. Sie berücksichtigen nicht nur die aktuellen Erfordernisse, sondern sind auf die Zukunft ausgerichtet.</p>



<p>Das Modulbauunternehmen ALHO hat sich zum Ziel gesetzt, individuell und für den Nutzer maßgeschneiderte Gebäude zu entwickeln und zu bauen, die umweltfreundlich, energieeffizient und in hohem Maße zukunftsorientiert sind. Modulbau-Kunden, seien es private Bauherren, Kommunen oder Wohnungsbaugesellschaften, sollen mit den hochwertigen Gebäuden langfristig sichere Investitionen tätigen. </p>



<p>Dafür wird das „Produkt ALHO-Raummodul“ konsequent und stetig weiterentwickelt. Der Einsatz smarter Technologien und innovativer Materialien, die dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck der Gebäude weiter zu verbessern, steht im Fokus der Forschung und Entwicklung. Und auch der Produktionsprozess im ALHO Werk selbst wird kontinuierlich optimiert. Bei der Verbesserung stehen vor allem Digitalisierung und die Automatisierung der Prozesse im Mittelpunkt.</p>



<h2>Das A und O: Optimale Kommunikation unter allen Planungsbeteiligten</h2>



<p>Um architektonisch qualitativ hochwertige Modulgebäude realisieren zu können, brauchen Architekten und Industrie einander und sie lernen voneinander. </p>



<p>Der gesamte Planungs- und Entscheidungsprozess beim modularen Bauen ist ein völlig anderer, als beim klassischen Bauen, wo ständig noch Veränderungen möglich sind, selbst wenn das Gebäude schon nahezu fertig ist. Beim modularen Bauen stehen alle Entscheidungsprozesse am Anfang, was von allen Beteiligten ein hohes Maß an planerischer Weitsicht und Disziplin erfordert. </p>



<p>Im Idealfall wird die Entscheidung für die Modulbauweise von Beginn an getroffen. So kann das Objektplanungs- Team im Modulbauunternehmen mit dem Bauherrn und seinem Architekten bereits in einer relativ frühen Planungsphase Hand in Hand arbeiten und beide dabei unterstützen, einen auf die Modulbauweise hin ausgerichteten Entwurf zu erstellen. </p>



<p>Bereits mit der Entscheidung für die Modulbauweise läuft dann die Zeit hin zum verbindlich festgelegten Fertigstellungstermin. Modulbauweise schafft Qualität, schnell und mit absoluter Termintreue. </p>



<p>Es kann aber auch vorkommen, dass eine Entwurfsplanung schon existiert, bevor die Modulbauweise ins Gespräch kommt. Auch die Umsetzung dieser zunächst systemunabhängigen Entwürfe in Modulbauweise ist möglich. Dann gilt es, gemeinsam ein Raster zu finden, das ästhetischen, wirtschaftlichen und produktionstechnischen Anforderungen gleichermaßen Rechnung trägt. </p>



<p>In allen Fällen aber ist die Kommunikation zwischen den Planungsbeteiligten der wichtigste Bestandteil erfolgreicher integraler Planung: Bevor die Module produziert werden ruft das Modulbauunternehmen alle Entscheidungen von Planerseite her gebündelt ab. Sobald die Produktion startet, läuft der getaktete Just-in-Time Prozess. Der Endtermin ist auf den Tag genau fixiert.</p>



<h2>Planungssicherheit und Qualitätsmanagement: BIM und IFC</h2>



<p>Durch modernste IFC-Technik (Industry Foundation Classes) werden bei ALHO Gebäudestrukturen, Daten, Werte und Attribute digital abgebildet und die unterschiedlichen Disziplinen am 3-D-Modell aufeinander abgestimmt..</p>



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		<title>„Die einzige Platte beim Modulbau ist die Bodenplatte“ &#8211; Axel Koschany (KZA) und Michael Lauer (ALHO) im Dialog Chancen der Wohnungswirtschaft mit der modularen Bauweise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2019 00:02:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäude/Umfeld]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG125]]></category>
		<category><![CDATA[ALHO]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist die Modulbauweise die Zukunft des Wohnungsbaus? Das Essener Büro Koschany + Zimmer Architekten KZA beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren intensiv mit der Modulbauweise für den Wohnungsbau und sieht darin viele Vorteile – für die Wohnungswirtschaft, wie auch für Architekten. Mit ALHO als Partner hat KZA ein Baukasten-System entwickelt, mit dem individueller Wohnungsbau seriell-modular [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist die Modulbauweise die Zukunft des Wohnungsbaus? Das Essener Büro Koschany + Zimmer Architekten KZA beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren intensiv mit der Modulbauweise für den Wohnungsbau und sieht darin viele Vorteile – für die Wohnungswirtschaft, wie auch für Architekten. Mit ALHO als Partner hat KZA ein Baukasten-System entwickelt, mit dem individueller Wohnungsbau seriell-modular realisiert werden kann. Auch der prämierte Beitrag bei der Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung im seriellen Bauen durch den GdW beruht auf -diesem Prinzip. „Wir brennen für die Idee, dass dem modularen Bauen ein nennenswerter Teil in der Zukunft des Wohnungsbaus gehört, weil er ganz andere Chancen bietet als das konventionelle Bauen und dieses sinnvoll ergänzt“, sagen Axel Koschany von KZA und Michael Lauer von ALHO. Welche? Davon lesen Sie im folgenden Gespräch, das Iris Darstein-Ebner für Wohnungswirtschaft-heute führte.</p>
<p><em>Wie schätzen Sie die aktuelle Wohnsituation in Deutschlands Städten ein und wie kam es dazu Wohnungsbau mit Modulen zu realisieren?</em></p>
<blockquote><p>Michael Lauer: Durch den erhöhten Zuzug der Menschen vor allem in die Städte müssen in den kommenden 10 Jahren in Deutschland jährlich zwischen 350.000 und 400.000 neue Wohnungen geschaffen werden. Wir brauchen kostengünstigen Wohnraum für Alleinstehende, Familien, Gering- und Normalverdiener – und das schnell und in großer Zahl. Und schnell geht, was vorproduziert ist.</p></blockquote>
<blockquote><p>Axel Koschany: Nachverdichtung ist eine wesentliche Möglichkeit, neuen Wohnraum zu schaffen, der sich direkt in ein gewachsenes, urbanes Umfeld einfügt. Viele Wohnungsbaugesellschaften besitzen Grundstücke mit Siedlungs-Beständen aus den 1950er und 60er Jahren, die Raum für Nachverdichtung bieten. Das gilt auch für unseren gemeinsamen Bauherrn Vonovia. Gesucht war ein serielles Konzept, mit dem bundesweit schnell, kostengünstig und wiederholbar Wohngebäude auf diesen Grundstücken realisiert werden können. Schnell, um vor Ort die Zeit für die Beeinträchtigung die Anwohner so kurz wie möglich zu halten. So kamen wir auf das serielle Bauen.</p></blockquote>
<p><em>KZA und ALHO haben dann zusammen ein modulares Baukasten-System entwickelt, aus dem heraus nun überall in Deutschland ganz individuell auf den Standort und die Aufgabe zugeschnittene Wohnungsbauprojekte entstehen können. Dieses Konzept war auch Grundlage für Ihren gemeinsamen Beitrag zum GdW-Wettbewerb, bei dem Ihr Vorschlag mit acht weiteren als Sieger hervorging. Könnten Sie das Konzept kurz erläutern?<br />
</em></p>
<blockquote><p>Axel Koschany: Eine Vorgabe lautete: „Entwickelt ein Konzept, das in der Fertigung ist wie Audi und im Einkauf wie Aldi“. Serielle, industrielle Produktion sollte die Vorteile Tempo und Qualität in der Herstellung und über die Verwendung vieler gleicher Bauteile – Schalter, Leuchten, Armaturen, Einbaumöbel – im Einkauf bessere Konditionen bringen. </p>
<p>Die zweite Vorgabe lautete, die heute im Wohnungsbau realisierten Flächen zu hinterfragen, denn auch der Flächenzuwachs der letzten Jahre hat die Baukosten steigen lassen. </p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt waren wir mit ALHO noch gar nicht in Kontakt – aber gedanklich haben wir bereits „Module“ entwickelt. Als erste Konzeptskizzen vorlagen, kam die Industrie mit an den Tisch und mit ihr der Input der Hersteller in die Entwicklung. Mit 15 großen Unternehmen aus allen Bereichen des Bauens haben wir gesprochen. Die Modulbauindustrie war jedoch die einzige, die das bieten konnte, was der Bauherr in puncto Zeit, Geld und Qualität forderte. Weil man materialunabhängig bleiben wollte, führten wir Gespräche mit Holz-, Beton- und Stahlmodulherstellern. Bei Stahl ist ALHO führend. Stahlkonstruktionen ermöglichen uns, unsere Konzepte optimal umzusetzen. Als es um die Bewerbung für die Teilnahme am GdW-Wettbewerb ging, war uns daher klar, mit ALHO ins Rennen zu gehen.</p></blockquote>
<p><em>Was bietet ALHO, was die anderen nicht bieten konnten?</em></p>
<blockquote><p>Michael Lauer: Wir haben einfach das flexibelste System. Das ist vor allem dem Werkstoff Stahl geschuldet, der große Spannweiten bei gleichzeitig schlanken Querschnitten statisch überbrücken kann. Im Innenbereich eines Modulgebäudes sind alle Wände nichttragend, es gibt hier keine Zwangspunkte, und man ist sehr frei in der Grundrissgestaltung. Indem wir das Bauen in die Industriehalle verlegen, „zerschneiden“ wir das Gebäude in einzelne Module, die wir dann auf die Baustelle bringen und dort zum fertigen Gebäude montieren. Architekten müssen manchmal aber auch erst lernen, so industriell- modular zu denken.</p></blockquote>
<blockquote><p>Axel Koschany: Das stimmt. Der gesamte Prozess eines Projektes ist völlig anders als beim „klassischen“ Bauen. Ein großer Vorteil bei der Vorfertigung auf einer Werkstraße in der Halle sind die gleichbleibenden Bedingungen und die strenge Qualitätskontrolle. Die Ausführung der Module ist sehr präzise, die Toleranzen sind deutlich kleiner als im klassischen Massivbau. ALHO hat wie wir einen hohen Anspruch an gute Architektur. Zudem bietet das System des Unternehmens eine große Varianz. Unsere architektonische Idee von einer „Individualität in Serie“ ist daher mit dem Team von ALHO sehr gut umsetzbar.</p></blockquote>
<p><em>Wie genau funktioniert kreatives Bauen mit einem modularen Baukasten-System?</em></p>
<blockquote><p>Axel Koschany: Die Ausgangsfrage bei der Entwicklung des Baukastens war: „Was ist das kleinste skalierbare Serien-Element?“ Unsere Antwort: ein Modul mit seinen Inhalten. Dafür gibt es aber einen ganzen Kanon von Modulen, eine Matrix, aus der ich Wohnungen individuell konfigurieren kann: beispielsweise ein Modul mit einem Wohnraum und einer Küche, eines mit einem Schlafzimmer und einem Bad, eines mit Kinderzimmer und Flur, und so weiter. Zuerst werden Wohnungsgrundrisse aus diesen Modulen heraus maßgeschneidert und dann in einer Gebäudefigur um die jeweilige Erschließung komponiert. So entstehen aus dem Wohnungsmix heraus die Gebäude. </p>
<p>Normalerweise arbeiten wir Architekten ja eher umgekehrt: Aus einer städtebaulichen Situation heraus, wird das Gebäude in seiner Kubatur konzipiert und mit daraus entwickelten Grundrissen versehen. Beim modularen Bauen, wie wir es betrachten, ist das eher anders herum: Es beginnt mit durchdachten Grundrissen – und die sind am Ende das Wichtigste für die späteren Bewohner. Dabei führen selbst identische Wohnungstypen auf Grund der immer unterschiedlichen Vorgaben so gut wie nie zu ein und derselben Kubatur. </p>
<p>Das Vorurteil einer „Tristesse in Serie“ oder die Sorge vor der „Platte 2.0“ sind aus unserer Sicht absolut unbegründet. Tatsächlich ist die einzige Platte bei der Modulbauweise die betonierte Bodenplatte. Es sei denn, die Gründung besteht aus Streifenfundamenten. Dann gibt es gar keine Platte. Aber im Ernst: Das Bauen mit Raummodulen ist eine Bauweise und kein Ausdruck städtebaulicher oder architektonischer Qualität! Es kommt darauf an, was man daraus macht&#8230;</p></blockquote>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/02/Gebu-aufmacher-kza-alho.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Wie Architekten beim seriellen Bauen ihre planerischen Ziele erreichen &#8211; Modulbau in Wiesbaden ist der Schlüssel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2019 01:31:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[ALHO]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Modulares Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik AG93]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zahlen sind bekannt: Mindestens 350.000 neue Wohnungen jährlich bis 2020 – so das Bundesbauministerium – werden gebraucht, um der hohen Wohnungsnachfrage in unserem Land Herr zu werden. Die hohe Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland und eine allgemeine Binnenwanderung zugunsten wachstumsstarker Ballungsgebiete und prosperierender Universitätsstädte hat Deutschland in Bewegung gebracht – und den Wohnungsbau [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahlen sind bekannt: Mindestens 350.000 neue Wohnungen jährlich bis 2020 – so das Bundesbauministerium – werden gebraucht, um der hohen Wohnungsnachfrage in unserem Land Herr zu werden. Die hohe Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland und eine allgemeine Binnenwanderung zugunsten wachstumsstarker Ballungsgebiete und prosperierender Universitätsstädte hat Deutschland in Bewegung gebracht – und den Wohnungsbau gleich mit. Denn was bis vor kurzem noch kritisch beäugt wurde, hat sich als zielführende Strategie für kostengünstigen Wohnungsbau entpuppt: Die Modulbauweise. Waren viele Architekten zunächst skeptisch, weil sie befürchteten, anspruchsvolle Architektur und serielles Bauen können nicht Hand in Hand gehen, beweisen führende Architekturbüros nun immer öfter das Gegenteil. So auch Koschany + Zimmer Architekten, die mit dem renommierten Modulbauer ALHO aus Friesenhagen ein flexibles modulares Baukastensystem entwickelten, auf dessen Basis „hochwertige Individualität in Serie“ hergestellt werden kann. Aber auch jenseits des Modulbaukastens bietet moderne Modulbauweise kreativen Architekten eine ganze Reihe von Vorteilen.</p>
<h5>Wohnungsbau im 21. Jahrhundert</h5>
<p>Die vielfältigen, bunten Lebensmodelle, die heute in unserer Gesellschaft möglich sind, brauchen flexiblen, den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen angepassten sowie unterschiedlich großen Wohnraum. Die Modulbauweise ist in geradezu idealer Weise in der Lage, diese Vielfalt in in einem Gebäude integriert zu schaffen.</p>
<p>In Städten, in denen Baugrund Mangelware und zudem teuer ist, liefern die präzise geplanten und vorgefertigten Moduleinheiten kreative Lösungen und Möglichkeiten einer effektiven Nachverdichtung. Viele Wohnungsbaugesellschaften besitzen Siedlungs-Bestände – meist aus den 1950er und 1960er Jahren – mit ausreichend großen Grundstücken, die Möglichkeiten für eine solche Nachverdichtung bieten. Dabei wird in einem oft sehr engen Wohnumfeld gebaut. Hier schnell und ohne lange Belästigung der Anwohner durch Lärm, Staub und Dreck bauen zu können, ist von großer Bedeutung. Konventionelle Bauweisen können dies kaum bieten. Anders die Modulbauweise: </p>
<p>Die im Werk vorgefertigten ALHO Module kommen mit einem sehr hohen Vorfertigungsgrad zwischen 70 und 80 Prozent auf die Baustelle. Sie werden innerhalb weniger Tage montiert und in einer nur sehr kurzen Zeit von maximal 2-3 Monaten ausgebaut. Die Modulbauweise vereint die Verwendung vieler gleicher und damit im Einkauf kostengünstiger Bauteile wie Schalter, Leuchten, Armaturen und Einbaumöbel mit den Vorteilen Tempo und Qualität in der Herstellung des gesamten Moduls innerhalb qualitätsoptimierter Prozessabläufe im Werk. Diese zeitgemäße Art, schnell, terminsicher ressourcen- und kostenoptimiert zu bauen begeistert nicht nur Auftraggeber sondern auch Planer.</p>
<h5>ALHO und KZA: Kreatives Bauen mit einem modularen Baukasten-System</h5>
<p>Auch Gunther Adler, Staatssekretär beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat zeigt sich hinsichtlich der Chancen, die sich mit dem seriellen modularen Bauen für die Wohnungswirtschaft ergeben zuversichtlich. Anlässlich der Ergebnisse des ersten europaweiten Ausschreibungsverfahrens für serielles und modulares Bauen, die der Spitzenverband der deutschen Wohnungswirtschaft GdW im Mai 2018 präsentierte und bei dem auch ALHO gemeinsam mit Koschany + Zimmer Architekten, KZA, siegreich hervorging, sagte Adler: „Ich bin überzeugt davon, dass nun ein neues Kapitel der seriellen und modularen Bauweisen aufgeschlagen wurde. Heute wird der Grundstein dafür gelegt, dem seriellen und modularen Bauen in Deutschland neuen Auftrieb zu geben“. </p>
<p>Der gemeinsame Systementwurf von KZA und ALHO, der im Anschluss in eine Rahmenvereinbarung für den Bau von Wohnhäusern in seriell-modularer Bauweise eingebunden wurde, steht seither interessierten Wohnungsbauunternehmen zur Verfügung um modulare und schnell realisierte Wohngebäude unkompliziert, termin- und kostensicher in Auftrag geben zu können. Die Grundrisse basieren auf einem wirtschaftlichen Modulraster, sind flächenoptimiert konzipiert und lassen sich an die jeweils spezifischen Wohnungsgrößen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus anpassen.</p>
<h5>Modulbau: Vom guten Grundriss her denken</h5>
<p>Normalerweise entwerfen Architekten Gebäudegrundrisse aus einer städtebaulichen Situation heraus. Diese bildet die Grundlage für die Gebäude-Kubatur und den daraus resultierenden Grundrissen. Für den modernen Modulbau der im Wohnungsbaukontext, Individualität in Serie“ ermöglichen soll, haben KZA und ALHO diese Vorgehensweise mit ihrem Baukasten-System umgekehrt: Der Entwurf beginnt mit durchdachten auf die Bedarfe der Bewohner zugeschnittenen Grundrissen auf Basis der kleinsten skalierbaren Einheit im Entwurfsprozess, dem Modul. So besteht der Modulbaukasten aus einem ganzen Kanon von Modulen, einer Matrix, aus der heraus sich Wohnungen individuell konfigurieren lassen: beispielsweise ein Modul mit einem Wohnraum und einer Küche, eines mit einem Schlafzimmer und einem Bad, eines mit Kinderzimmer und Flur, und so weiter. Zuerst werden Wohnungsgrundrisse aus diesen Modulen heraus maßgeschneidert und dann in einer Gebäudefigur um die jeweilige Erschließung komponiert. Aus dem Wohnungsmix heraus entstehen die Gebäude. Dabei führen selbst identische Wohnungstypen auf Grund der immer unterschiedlichen Vorgaben so gut wie nie zu ein und derselben Kubatur. Je nach Bedarf werden die Module zu unterschiedlichen Wohnungs- und Gebäudetypen in Form von Punkthäusern, im Reihenverbund, als Blockrandbebauung oder als Laubenganghäuser konzipiert werden&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/01/Bauen-Modulbau-schluessel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wie-architekten-beim-seriellen-bauen-ihre-planerischen-ziele-erreichen-modulbau-in-wiesbaden-ist-der-schluessel/">Wie Architekten beim seriellen Bauen ihre planerischen Ziele erreichen &#8211; Modulbau in Wiesbaden ist der Schlüssel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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