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	<title>International Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>International Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>„Die Vielfalt hat mich beeindruckt“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinnützig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wohnraum für alle“ – unter diesem Titel suchte der große Jubiläumswettbewerb des Verbands Wohnbaugenossenschaften Schweiz vorbildliche gemeinnützige Projekte. Jurymitglied Doris Sfar verrät Details über die Auswahl und die Highlights.LIZA PAPAZOGLOURedakteurin vom Magazin „wohnen“,Partner von WohnenPlus in der Schweiz Als Vertreterin des Bundesamts für Wohnungswesen haben Sie den Jubiläumswettbewerb von Anfang an begleitet, und Sie waren [&#8230;]</p>
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<p>„Wohnraum für alle“ – unter diesem Titel suchte der große Jubiläumswettbewerb des Verbands Wohnbaugenossenschaften Schweiz vorbildliche gemeinnützige Projekte. Jurymitglied Doris Sfar verrät Details über die Auswahl und die Highlights.<br>LIZA PAPAZOGLOU<br><em>Redakteurin vom Magazin „wohnen“,<br>Partner von WohnenPlus in der Schweiz</em></p>



<p><em>Als Vertreterin des Bundesamts für Wohnungswesen haben Sie den Jubiläumswettbewerb von Anfang an begleitet, und Sie waren auch Jurymitglied. Was hat Sie an diesen Aufgaben gereizt?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Überhaupt in einer Jury mitzuwirken – für mich war es das erste Mal. Spannend fand ich, wie man so einen Prozess gemeinsam mit ganz verschiedenen Leuten aufzieht, da konnte ich viel lernen. Vor allem aber war es hochinteressant, sich mit einem bunten Ideenstrauß aus dem gemeinnützigen Bereich intensiv auseinanderzusetzen.“</p><cite>Doris Sfar</cite></blockquote>



<p><em>Hatten Sie irgendwelche Erwartungen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Nein. Nur die Befürchtung, dass nur Projekte aus großen Städten und genossenschaftlichen Hotspots wie Zürich teilnehmen. Zum Glück hat sich das nicht bewahrheitet. Es gab zwar die erwarteten regionalen Schwerpunkte, aber tolle Eingaben fast aus der ganzen Schweiz.“</p><cite>Doris Sfar</cite></blockquote>



<p><em>Außer einer Verbandsvertreterin waren alle Jurymitglieder externe Fachleute. Was brachte diese Außensicht?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Eine große Bereicherung. Es war gut, dass die Jury bezüglich Hintergrund und regionaler Herkunft breit zusammengesetzt war und Personen umfasste, die nicht direkt im Genossenschaftsumfeld aktiv sind. Rahel Marti zum Beispiel von der Architekturzeitschrift Hochparterre, selbst Architektin, hat das genossenschaftliche Bauen durchaus kritisch hinterfragt. Das tut solchen Diskussionen gut, solange es konstruktiv bleibt.“</p><cite>Doris Sfar</cite></blockquote>



<p><em>Am Wettbewerb haben 58 Projekte teilgenommen. Was hat Sie am meisten beeindruckt?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Die große Vielfalt der eingereichten Dossiers. Sie gehen in ganz verschiedene Richtungen, vom kleinen ländlichen Beitrag bis zur großen urbanen Siedlung, von ungewöhnlichen Partnerschaften bis zu neuen Finanzierungs- und Austauschgefäßen. Diese Breite ist schon beeindruckend und wohl ein Alleinstellungsmerkmal der Genossenschaftsbranche.“</p><cite>Doris Sfar</cite></blockquote>



<p><em>Können Sie kurz umreißen, wie der Auswahlprozess erfolgte?</em> &#8230;</p>



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		<title>Klimaschutz jetzt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 19:07:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein klimapolitisches Bündnis in Berlin soll zu gemeinsamen Handeln in Sachen Klimaschutz im Wohnbau führen. Die „Initiative Wohnen.2050“ forciert die klimaneutrale Zukunft. Die Zielsetzung ist deutlich: Politik und Wirtschaft sind gefordert und müssen handeln.FELIX LÜTER Keine fünf Monate nach der Gründungsversammlung der „Initiative Wohnen.2050“ sind bereits 41 Unternehmen und sechs institutionelle Partner aus ganz Deutschland, [&#8230;]</p>
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<p>Ein klimapolitisches Bündnis in Berlin soll zu gemeinsamen Handeln in Sachen Klimaschutz im Wohnbau führen. Die „Initiative Wohnen.2050“ forciert die klimaneutrale Zukunft. Die Zielsetzung ist deutlich: Politik und Wirtschaft sind gefordert und müssen handeln.<br>FELIX LÜTER</p>



<p>Keine fünf Monate nach der Gründungsversammlung der „Initiative Wohnen.2050“ sind bereits 41 Unternehmen und sechs institutionelle Partner aus ganz Deutschland, eng kooperierende Branchenverbände wie auch eine Hochschule mit an Bord. </p>



<p>Die klare Zielsetzung, von Politik und Wirtschaft besser gehört, verstanden und unterstützt zu werden sowie auch für andere Branchen richtungsweisend zu sein, überzeugte umgehend. </p>



<p>„Die gesamtgesellschaftliche Aufgabe des Klimaschutzes, bei der wir uns in der Wohnungswirtschaft – zumal als kommunales Unternehmen – in einem besonderen Spannungsfeld befinden, ist nur durch ein konzertiertes Handeln zu lösen“, bringt es Hans-Dieter Brand, Geschäftsführer Neuland Wohnungsgesellschaft mbH, Wolfsburg, die Erwartungshaltung der Gründungsmitglieder der Initiative Wohnen.2050 e. V. auf den Punkt – darunter sechs der zehn größten deutschen Wohnungsunternehmen innerhalb des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, GdW. </p>



<p>Die Initiative Wohnen.2050 repräsentiert rund 1.060.000 Wohneinheiten. Axel Gedaschko, der GdW-Präsident, betont: „Um das postulierte Zwei-Grad-Ziel und einen klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 zu erreichen, gilt es, den Einsatz noch einmal deutlich zu erhöhen. Jedes Unternehmen braucht hierfür zwingend eine klare Perspektive und einen verlässlichen Entwicklungspfad für die nächsten 30 Jahre, um politisch, strategisch und operativ handlungsfähig zu sein. </p>



<p>Nur mit vereinten Kräften können nötige Entscheidungen für die Zukunftssicherheit aller gefällt werden. Die Branche braucht eine starke gemeinsame Stimme, um der Bundespolitik die Dimension der Herausforderung zu verdeutlichen.“</p>



<h2>Know-how-Plattform mit Benchmarking</h2>



<p>Der Zusammenschluss ist eine Plattform nach dem Open-Source-Prinzip, da einerseits Know-how eingebracht, parallel aber auch vom Wissen und den Erfahrungen anderer Partner profitiert wird – klassisches Benchmarking inklusive. Lösungen und Tools für die ressourcensparende Entwicklung von unternehmensspezifischen Wegen zur Klimaneutralität werden gemeinsam erarbeitet und ausgetauscht. </p>



<p>So bekommen auch kleinere Wohnungsunternehmen die Chance, sich ökonomisch und ökologisch zu positionieren. Zielvorstellungen, die sich mit der von Neuland-Geschäftsführer Brand decken: „Durch die Teilnahme an der Initiative wollen wir bis zum Jahresende auch für unser Unternehmen eine Klimastrategie erarbeitet haben.“ </p>



<p>Das hofft auch sein Bamberger Kollege Architekt Reinhard Zingler, Vorstand der Joseph-Stiftung: „Für uns als kirchliches Wohnungsunternehmen war es selbstverständlich, die IW.2050 von Anfang an zu unterstützen – die Nassauische Heimstätte I Wohnstadt hat sie überzeugend vorbereitet. </p>



<p>Durch die Arbeit im Netzwerk werden die beteiligten Unternehmen befähigt, eigene Wege in die Klimaneutralität zu gehen und als Gruppe eine starke Stimme in der Gesellschaft und gegenüber der Politik zu entwickeln. Wir wollen Verantwortung übernehmen und freuen uns auf die Arbeit am gemeinsamen Ziel.“ </p>



<p>Seit dem Kick-off der Initiative Wohnen. 2050 auf der Expo Real im Oktober 2019 verzeichnet Initiator der Allianz, die Unternehmensgruppe NHW, regen Zuspruch aus der bundesdeutschen Wohnungswirtschaft. Thomas Hain, Leitender Geschäftsführer der NHW: </p>



<p>„Nur fundierte Argumentation erzeugt Handlungsdruck. Diese von uns angeschobene Initiative wird perspektivisch zur Veränderung der Landes- und Bundespolitik sowie zur individuellen Verhaltensänderung beitragen. Unser Engagement muss zur Transformation führen. Wir alle brauchen Investitionssicherheit, um Fehlallokationen zu vermeiden.“ </p>



<p>Die Dringlichkeit zu handeln sieht auch Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der Gesobau AG, Berlin, und Sprecher der Berliner Wohnungsunternehmen, der in der Hauptstadt mit gutem Beispiel vorangeht: </p>



<p>„Die Gründung der Initiative Wohnen. 2050 kommt zur richtigen Zeit: Der Klimawandel stellt die Wohnungswirtschaft vor große Herausforderungen, die nur von der gesamten Branche gelöst werden können. Mit der energetischen Modernisierung und der CO2-neutralen Wärmeversorgung des Märkischen Viertels zeigen wir bereits heute, dass ein klimaneutraler Gebäudebestand möglich ist. Wir freuen uns daher, unsere Erfahrungen zu teilen, dazuzulernen und zusammen an einer klimaneutralen Zukunft zu arbeiten.“</p>



<h2>Drei Klimastrategie-Bausteine</h2>



<p>Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verpflichtet, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor bis 2030 um rund 40 Prozent auf dann 72 Millionen Tonnen zu senken. Dafür müsste rein rechnerisch der CO2-Ausstoß in 80 Prozent aller Gebäude halbiert werden. Das erfordert eine immense Modernisierungsleistung. </p>



<p>Für eine schnelle und konsequente Umsetzung ist eine erhebliche finanzielle Flankierung der Regierung erforderlich. Klimaschutz im sozialen Wohnungsbau ist eine enorme gesamtgesellschaftliche Aufgabe. </p>



<p>„Wir können nicht länger warten – das Jetzt entscheidet über die Zukunft“, sind sich die Gründungsmitglieder einig. Dank der Initiative könne man mittelfristig die Politik mit Detailzahlen auf der Basis gleicher Parameter versorgen. Diese fehlten bislang, da derzeit nur ca. 60 der rund 3.000 GdW-Mitglieder über eine CO2-Bilanz verfügen. </p>



<p>Um möglichst rasch Ergebnisse zu erzielen und schon 2021 dem Gros der Mitglieder zur eigenen Klimastrategie zu verhelfen, hat sich die Initiative auf drei Klimastrategie-Bausteine fokussiert: Energie-/CO2-Bilanzierung (mit Ist-Erfassung, Zielcontrolling, CCO2 –Budget-Ermittlung, CO2 -Zielpfad- Entwicklung). </p>



<p>Dann folgt der Technik- und Gebäudebestand mit quantitativem Hebel (Modernisierungsquote, zeitliche Priorisierung des Portfolios) und dem qualitativen Hebel (Hülle, Wärmeversorgung, Energieproduktion), zuletzt die Finanzierung mit Ermittlung der Kosten zur Umsetzung, der Rahmenbedingungen für eine langfristig stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, einem Abgleich mit Portfolio- und Mietenmanagement sowie dem Erarbeiten von Finanzierungslösungen&#8230;</p>



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		<title>„Mitten im digitalen Transformationsprozess“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:19:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Warda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesellschaft und Wirtschaft wandeln sich im Zuge der fortschreitenden digitalen Transformation rasant. Eine zunehmende Vernetzung aller Lebensbereiche und die Entwicklung immer neuer Technologien beeinflussen Alltag, Arbeitswelt, Kommuni- kation und auch die Zukunft des Wohnens.GERD WARDA Welche Bedeutung hat die digitale Transformation für die Immobilienwirtschaft? Wie dringlich ist hier Handlungsbedarf seitens der Unternehmen? „Immobilienunternehmen werden zunehmend [&#8230;]</p>
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<p>Gesellschaft und Wirtschaft wandeln sich im Zuge der fortschreitenden digitalen Transformation rasant. Eine zunehmende Vernetzung aller Lebensbereiche und die Entwicklung immer neuer Technologien beeinflussen Alltag, Arbeitswelt, Kommuni- kation und auch die Zukunft des Wohnens.<br><strong>GERD WARDA</strong></p>



<p><em>Welche Bedeutung hat die digitale Transformation für die Immobilienwirtschaft? Wie dringlich ist hier Handlungsbedarf seitens der Unternehmen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Immobilienunternehmen werden zunehmend mit den steigenden Erwartungen ihrer Kunden an digitale Kommunikation und Angebote konfrontiert. Aus der Gewohnheit, Online-Plattformen für verschiedenste Belange zu nutzen und rund um die Uhr zu kommunizieren, entsteht der Wunsch, auch Angelegenheiten rund um die Wohnung digital erledigen zu können. Darüber hinaus zeichnet sich ein wachsendes Interesse an zusätzlichen smarten Service- und Produktangeboten ab, die Mietern und Eigentümern den Alltag erleichtern. Kurzum: Wir befinden uns mitten im digitalen Transformationsprozess. Um in Zukunft weiter erfolgreich zu sein, sollte das Thema, wenn nicht schon geschehen, in die jeweilige Unternehmensstrategie integriert werden.“</p><cite>Manfred Alflen</cite></blockquote>



<p><em>Welche Vorteile bringt die Digitalisierung für Wohnungsunternehmen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Durch die Nutzung von integrierten ERP- und digitalen Lösungen können sich Wohnungsunternehmen mit ihren Kunden und Geschäftspartnern vernetzen. Wir setzen bspw mit unserem digitalen Ökosystem ´Smart World´ bereits seit Jahren einen Standard für die digitale Vernetzung in der Immobilienwirtschaft. Das sorgt für mehr Transparenz, einfachere und schnellere Prozesse sowie mehr Komfort in der Kundenkommunikation. Letztlich können so Kosten reduziert werden. Beispielhafte Prozesse sind Vermietung, Instandhaltung, Wohnungsabnahme und Kundenanfragen. Darüber hinaus können zum Beispiel über eine Mieter-App auch zusätzliche Services für den Mieter angeboten werden. Mit Blick auf das Thema Smart Building liegt ein weiterer Vorteil in der intelligenten Anbindung von Gebäudetechnik. Diese Datenauswertungen ermöglichen es, die Gebäude effektiver zu bewirtschaften. Dazu zählen u. a. Themen wie vorausschauende Wartung und Optimierung des Energieverbrauchs. Digitalisierung ist somit kein Selbstzweck, sondern macht Unternehmen erfolgreicher.“</p><cite> Manfred Alflen</cite></blockquote>



<p><em>Nun ist die digitale Angebotsvielfalt am Markt groß – wie trifft ein Unternehmen hier die richtige Entscheidung?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„In der Tat kommen stetig neue Lösungsangebote auf den Markt – zum einen von etablierten IT-Dienstleistern, die meist ein umfangreiches Portfolio anbieten, und zum anderen von PropTech-Unternehmen, die sich in der Regel auf einzelne Lösungen fokussieren. Angesichts dieses breiten Angebotsspektrums und den individuellen Anforderungen besteht die Herausforderung seitens der Immobilienunternehmen darin, ein eigenes digitalen Ökosystem unter Berücksichtigung der unternehmensstrategischen Ziele zu entwickeln und Prioritäten zu setzen. Daher ist es von Vorteil, rechtzeitig eine eigene Digitalstrategie zu entwickeln und in die Zukunft zu investieren.“</p><cite>  Manfred Alflen</cite></blockquote>



<p><em>Welche Vorgehensweise empfiehlt sich hier? Digitalstrategie hört sich gut an. Nun ist dieser Denkansatz für viele im Unternehmen Neuland. Soll Abteilung für Abteilung sich Gedanken machen, oder sind gleich bereichsübergreifende Arbeitsgruppen hilfreich? Wie steht es mit Hilfe von außen? Fragen über Fragen.</em>..</p>



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		<title>Modular aus dem Katalog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 20:28:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Mitgliedsunternehmen des größten deutschen Verbandes der Wohnungswirtschaft können aufgrund einer Rahmenvereinbarung seit einem Jahr Geschosswohnbauten quasi „aus dem Katalog“ bestellen. Die ersten Wohnungen aus dieser Initiative wurden dieses Frühjahr fertiggestellt. Bei der Freitag-Akademie der Wohnen Plus Akademie im April referierte Ingeborg Esser vom GdW Berlin über Motive und Resultate.FRANZISKA LEEB Angesichts drückender Wohnungsnot in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Mitgliedsunternehmen des größten deutschen Verbandes der Wohnungswirtschaft können aufgrund einer Rahmenvereinbarung seit einem Jahr Geschosswohnbauten quasi „aus dem Katalog“ bestellen. Die ersten Wohnungen aus dieser Initiative wurden dieses Frühjahr fertiggestellt. Bei der Freitag-Akademie der Wohnen Plus Akademie im April referierte Ingeborg Esser vom GdW Berlin über Motive und Resultate.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Angesichts drückender Wohnungsnot in vielen Städten Deutschlands wurde 2014 das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gegründet. Bund, Länder, Kommunen sowie Wohnungs- und Bauwirtschaft setzten sich zum Ziel, Strategien für eine Intensivierung des Wohnungsbaus zu finden. Serielles- und modulares Bauen stand dabei im Fokus. Der GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. blickte zwecks Inspiration nach Schweden. Dort bietet der Schwesternverband SABO seit einigen Jahren das „Kombohus“ an – ein Typenhaus, das innerhalb eines Rahmenkonzepts für die Auftragsvergabe von den schwedischen Wohnungsunternehmen zum Festpreis geordert werden kann. </p>



<p>Im Sommer vergangenen Jahres wurde nun die deutsche Rahmenvereinbarung präsentiert. Vergaberechtlich sei es eine Herausforderung gewesen, das Projekt korrekt auf Schiene zu bringen, vor allem, um der Tatsache gerecht zu werden, dass 1.000 der rund 3.000 GdW-Verbandsmitglieder kommunale Wohnungsunternehmen sind, die europaweit ausschreiben müssen und nicht einfach ein Typenhaus aus dem Katalog bestellen können. </p>



<p>Im Zentrum des europaweit für die Produzenten im Team mit Architekten ausgelobten Teilnahme-Wettbewerbs mit anschließendem Verhandlungsverfahren stand die Entwicklung und Realisierung zukunftsfähiger Wohnkonzepte in serieller und modularer Bauweise, die für die jeweiligen Nutzungserfordernisse variabel adaptiert und an unterschiedliche Standortbedingungen angepasst werden können. Bewusst technologieoffen gehalten wurde ein unterkellertes Einzelgebäude mit 24 Wohneinheiten verschiedener Größe vorgegeben, wobei weitere drei Varianten mit bis zu sieben Vollgeschossen anzubieten und als Punkthaus, Zeile und Blockrand-Bebauung mit Ecke auszuarbeiten waren.</p>



<h2>Trauma Plattenbau</h2>



<p>„Der Plattenbau hat in Deutschland ein Trauma hinterlassen“, betont Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des GdW. Aus diesem Grund sei von vornherein klar gewesen, dass man hochqualitativen Wohnungsbau anbieten müsse, „sonst tun wir dem seriellen und modularen Bauen keinen Gefallen“. </p>



<p>Aus fünfzig Einreichungen wurden schließlich neun Bieter ausgewählt, mit denen eine Rahmenvereinbarung für fünf Jahre abgeschlossen wurde. Innerhalb dieser Zeit verpflichten sich die jeweiligen Unternehmen die Ge- bäude zu einem definierten stabilen Preis anzubieten, wobei der Baukostenindex hochgerechnet werden darf. Bei Abnahme größerer Mengen wurden Degressionseffekte vereinbart&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/09/Modular-aus-dem-Katalog.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/09/Modular-aus-dem-Katalog.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Energieeffizienz im Praxistest</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/energieeffizienz-im-praxistest/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=energieeffizienz-im-praxistest</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 20:25:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals, BEP, testete in einer Wohnsiedlung in Zürich Wipkingen vier verschiedene Systeme zur Wärmeerzeugung – das Ergebnis ist verblüffend, der Klassiker schneidet am besten ab. LIZA PAPAZOGLOU ist Redakteurin des Schweizer Magazins „Wohnen“ in Zürich Der langgezogene Gebäuderiegel in Zürich Wipkingen, ein Massivbau mit hinterlüfteter Holzfassade, besteht aus acht Häusern, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals, BEP, testete in einer Wohnsiedlung in Zürich Wipkingen vier verschiedene Systeme zur Wärmeerzeugung – das Ergebnis ist verblüffend, der Klassiker schneidet am besten ab.<br />
LIZA PAPAZOGLOU<br />
ist Redakteurin des Schweizer Magazins „Wohnen“ in Zürich</p>
<p>Der langgezogene Gebäuderiegel in Zürich Wipkingen, ein Massivbau mit hinterlüfteter Holzfassade, besteht aus acht Häusern, die je einen ähnlichen Energiebedarf aufweisen. Der Strom kommt aus PV-Anlagen vom Dach. Der städtische Energiedienstleister ewz ermutigte den Bauträger zu dem Experiment, vier unterschiedliche Wärmeerzeugungssysteme zu installieren. Dabei sollten unter anderem Erfahrungen mit den noch wenig erprobten CO2-Erdwärmesonden gesammelt werden. ewz zeichnete als Contracting-Partnerin für Planung, Finanzierung, Realisierung und Betrieb der Anlagen verantwortlich. Bedingung war, dass für alle Mieter, egal welches System zur Anwendung kommt, die gleichen Standards gelten und keine Mehrkosten entstehen. </p>
<p>Die gesamte Wärme für Heizung und Warmwasser wird mit Erdsonden erzeugt. Der Strom dafür stammt zu gut der Hälfte von PV-Dachanlagen, der Rest aus erneuerbaren Quellen von ewz. Pascal Leumann von ewz erläutert: „Ein Haus mit konventioneller Erdsonde, das Haus B, dient als Referenzobjekt, bei drei weiteren Häusern wurde jeweils eine Systemkomponente geändert. So können wir messen, welche Variante im Betrieb die besten Resultate erzielt.“ Die übrigen vier Häuser sind konventionell ausgestattet und nicht Teil der Messungen. </p>
<p>Beim Haus A gibt es eine CO2-Erdsonde. Die österreichische Entwicklung ist in der Schweiz noch kaum erprobt. CO2-Sonden sind nicht wie üblich mit einem Wasser-Glykol-Gemisch befüllt, sondern mit Kohlendioxid, CO2. CO2 hat den Vorteil, dass es aufgrund der Thermo-Siphonwirkung selbstständig in der Sonde zirkuliert: Nach der Abkühlung am Sondenkopf rinnt es an der Rohrwand nach unten, verdampft unter Aufnahme der Erdwärme und steigt in der Rohrmitte wieder auf. Aufgrund dieses selbsttätigen Umlaufs benötigt eine CO2-Erdsonde keine Umwälzpumpe. Das spart Strom. Beim Haus C wird das Erdreich mit Solarwärme aus PVT-Kollektoren – hybride Sonnenkollektoren, die gleichzeitig Strom und Wärme produzieren – regeneriert. Beim Haus D wurde die Anlage mit einer meteodatengesteuerten Regelung ergänzt, die einen effizienteren Heizungsbetrieb ermöglichen soll.</p>
<h5>CO2-Sonde enttäuscht</h5>
<p>Gemessen wurde von März 2017 bis Februar 2018. Fazit: Das Referenzhaus B mit der konventionellen Anlage schnitt in fast allen Punkten am besten ab, vor allem bei der wichtigsten Messgröße, der Jahresarbeitszahl. Diese gibt an, wie viel Wärme pro eingesetzte Kilowattstunde Strom erzeugt wird. Zum Teil erklärt Pascal Leumann das Resultat damit, dass man mit der Standardvariante am meisten Erfahrung hat und deshalb den Betrieb besser einstellen und optimieren konnte. </p>
<p>Haus B weist den tiefsten Heizwärmeverbrauch auf. Ausgerechnet das Haus D mit der witterungsgeführten Steuerung, die den Heizwärmeverbrauch deutlich senken sollte, schnitt am schlechtesten ab. Der vermutete Grund dafür liegt allerdings in einer technischen Störung, wegen der die Regelung eine Zeitlang nicht optimal funktionierte. Zudem könnte auch das individuelle Nutzerverhalten eine Rolle gespielt haben&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/03/Energieeffizienz-im-Praxistest.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Grundrisse für kleine Budgets</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 19:52:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Mietpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Tiny Haus]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands Wohnpreise sind vor allem in Ballungsgebieten in die Höhe geschnellt. Die Antwort sind klug konzipierte Klein-Wohnungen mit intelligenten Grundrissen. Das „Tiny 100“ der Berliner Hilfswerk Siedlung ist ein erstes Experiment. SABINE RICHTER freie Mitarbeiterin bei dem WohnenPlus-Partner DW/Deutsche Wohnungswirtschaft Das Haus des Architekten Van Bo Le-Mentzel misst gerade mal 6,4 Quadratmeter. Trotzdem passen Bett, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands Wohnpreise sind vor allem in Ballungsgebieten in die Höhe geschnellt. Die Antwort sind klug konzipierte Klein-Wohnungen mit intelligenten Grundrissen. Das „Tiny 100“ der Berliner Hilfswerk Siedlung ist ein erstes Experiment.<br />
<strong>SABINE RICHTER</strong><br />
<em>freie Mitarbeiterin bei dem WohnenPlus-Partner DW/Deutsche Wohnungswirtschaft</em></p>
<p>Das Haus des Architekten Van Bo Le-Mentzel misst gerade mal 6,4 Quadratmeter. Trotzdem passen Bett, Küche, Dusche und Sofa rein. Verschachtelt, gestapelt, aber dank einer Deckenhöhe von 3,60 Metern möglich. Putzig und gemütlich ist dieses Zuhause. Sitzt man am Schreibtisch, baumeln die Füße in die Küchenzeile. Le-Mentzel ist Begründer der Tiny-House-University – einem Denk-Kollektiv, das in Berlin-Kreuzberg Ideen für viel Wohnraum auf wenig Fläche entwickelt und dabei auslotet, auf welchem Raum man gerade noch leben kann.</p>
<p>Deutschlands Wohnbauträger nehmen Van Mentzels Ideen ernst. Den Prototyp aus Holz mit Herstellungskosten von knapp 40.000 Euro hat die Hilfswerk-Siedlung GmbH Berlin gesponsert. Eine Wohnung soll für 100 Euro Miete im Monat, deshalb „Tiny 100“, alles bieten, was ein Mensch zum Leben braucht. „Wir betrachten das Tiny House als Experiment. Wir wollen eine gesellschaftliche Diskussion zu den Fragen anstoßen, wie viel Wohnen wir uns leisten können oder wollen und ob wir bereit sind, uns neuen Erfordernissen anzupassen“, begründet Jörn von der Lieth, Geschäftsführer der Hilfswerk-Siedlung, HWS, warum er HWSdieses Projekt angeschoben hat. Die Hilfswerk-Siedlung ist ein Wohnungsunternehmen der Evangelischen Kirche, dessen Kunden hauptsächlich Mieter mit kleinem und mittlerem Einkommen sind.</p>
<p>Das 100-Euro-Haus wäre, so von der Lieth, für jeden eine Option, dem die Fläche ausreicht. Menschen, die nur kurz in der Stadt arbeiten, für Studierende, als Ferienwohnung, für Saisonarbeiter. Allerdings glaubt selbst von der Lieth nicht, dass das derzeit in Deutschland genehmigungsfähig wäre, „denn die Musterbauordnung und die Wohnflächenverordnung kennen so etwas Kleines gar nicht“. Deshalb wurde der Prototyp der Tiny-House-University übergeben, er steht zur Besichtigung auf dem Bauhaus Campus im Berliner Stadtteil Tiergarten.</p>
<h5>Von 29 bis 59 Quadratmeter</h5>
<p>Mehr als nur ein Prototyp ist das HWS-Projekt „PC 30“, dass das Unternehmen im Süden Berlins, an der Potsdamer Chaussee 30 – der Namensgeber für das Projekt – errichtet hat. In das energieeffiziente Gebäude mit 48 Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche von rund 2.392 Quadratmeter hat die HWS 5,7 Millionen Euro investiert. Die barrierearmen Wohnungen kommen mit knapp 40 Quadratmeter aus. Die kleinste Einzimmerwohnung hat eine Größe von rund 29 Quadratmeter, die größte Wohnung hat drei Zimmer und misst rund 59 Quadratmeter. Zudem gibt es ein Vorzimmer, zumeist auch Balkon oder Terrasse und einen Kellerraum.</p>
<p>Das Angebot hat den Nerv der Zeit getroffen: Schon vor Fertigstellung im Dezember 2016 waren 47 von 48 Wohnungen zu Kaltmieten von rund elf Euro vermietet, wozu nach Meinung der HWS auch die attraktive und sehr übersichtliche Projekt-Homepage beigetragen hat. „Wir brauchen Wohnungen, die auch ohne Förderung oder Quersubventionierung für viele bezahlbar bleiben“, erläutert Jörn von der Lieth, warum er „PC 30“ angeschoben hat.</p>
<p>In den zentralen Lagen der Städte sei die Nachfrage nach kleinen, preiswerten Wohnungen gestiegen. „Das Wohnen verändert sich, und zwar durch neue Bedürfnisse und eine Vielzahl neuer Lebensformen. Eine alleinerziehende Mutter braucht zum Beispiel keine Zwei- sondern eine Drei-Zimmer-Wohnung. Diese muss dann aber kleiner sein als eine große Zwei-Zimmer-Wohnung, damit sie die Miete bezahlen kann“, ist Dorit Brauns, stellvertretende Geschäftsführerin der HWS, überzeugt. Aus diesem Grund müsse man Neubauten realisieren, die für breite Schichten der Bevölkerung, Alleinstehende, Senioren, Studenten, Paare, kleine Familien und die stark zunehmende Zahl der Business-Nomaden bezahlbar sind.</p>
<h5>Gemeinsam günstiger</h5>
<p>Um die Baukosten niedrig zu halten, hat sich das Wohnungsunternehmen für das sogenannte „Bauteam-Modell“ entschieden. „Ein Bauteam-Modell zeichnet sich durch Zusammenarbeit statt Rangfolge aus, da sich Architekt, Fachplaner und Handwerker bereits während der Planungsphase gemeinsam zusammensetzen. Ziel ist, unter Realisierung der vorgegebenen Kosten und Termine, die Ausführungsqualität zu erhöhen“, erklärt Brauns.</p>
<p>Die Hilfswerk-Siedlung hat in Berlin schon verschiedene innovative Wohnungen mit klugen Grundrissen und kleinen Flächen realisiert. Darunter das Projekt in der Bachstraße in Berlin-Tiergarten, das sich derzeit in der Realisierung befindet. Hier entstehen zum Beispiel Ein- und 1,5 Zimmer-Wohnungen mit 34 Quadratmetern für Senioren und 3,5-Zimmer-Wohnungen mit 77 Quadratmetern für Ehepaare mit drei Kindern – und das alles barrierearm und rollstuhlgerecht.</p>
<p>Die Begrenzung der Mieten durch eine Verknappung der Fläche – diesen Ansatz verfolgen bereits seit einigen Jahren Projektentwickler, die in Großstädten sogenannte Mikroapartments, häufig auch Smartments genannt, hochziehen. Schätzungsweise 25.000 dieser Mikrowohnungen, meist voll möbliert und 20 bis 25 Quadratmeter groß, gibt es mittlerweile in Deutschland. Und es sollen noch viel mehr werden, wenn es nach den Bauträgern geht. Denn die Bonsai-Wohnungen, die meist temporär an Pendler, Studierende und Auszubildende vermietet werden, kommen bei Investoren wie Mietern gut an. Sie schließen eine Lücke auf dem Wohnungsmarkt&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/12/Grundrisse-fuer-kleine-Budgets.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Paris auf und über Schiene bringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2018 12:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis 2030 wird die Metropolregion Paris um fast vier Millionen Menschen zunehmen. Aus diesem Grund werden ehemalige Gleisanlagen überbaut und Brownfields entlang der Ringautoahn Périphérique ertüchtigt. Die Wohnen Plus Akademie hat die größten und wichtigsten Stadtentwicklungs und Stadtverdichtungsprojekte in einer gemeinsamen Exkursion mit dem Fachmagazin WohnenPlus besucht. Ein weißes Hochhaus, so klar strukturiert wie ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 2030 wird die Metropolregion Paris um fast vier Millionen Menschen zunehmen. Aus diesem Grund werden ehemalige Gleisanlagen überbaut und Brownfields entlang der Ringautoahn Périphérique ertüchtigt. Die Wohnen Plus Akademie hat die größten und wichtigsten Stadtentwicklungs und Stadtverdichtungsprojekte in einer gemeinsamen Exkursion mit dem Fachmagazin WohnenPlus besucht.</p>
<p>Ein weißes Hochhaus, so klar strukturiert wie ein weißes Billy-Regal, daneben ein etwas kleinerer Bruder in Schwarz, mit ebenso gleichen Füllungen an Wohnungen, die wie Bücher mit mal schwarzen, mal hell beleuchteten Buchrücken in den Regalfächern stehen. Doch bei genauerem Hinsehen fallen plötzlich die Irritationen in der Matrix auf: Ab und zu hat sich ein stilisiertes Satteldach hineinverirrt, davor eine umlaufende Terrasse mit Blumentöpfen XXL, gefüllt mit Wucherpflanzen gleichen Maßstabs, und stört das sonst so cleane, reduzierte Architekturbild mit lustigen, vielleicht sogar sarkastischen Versatzstücken französischer, ach was, paneuropäischer Häuslichkeit. Die Wohnbebauung auf der Parzelle O4B hat es der Reisegruppe wahrlich angetan und gehört an diesem E warmen Frühlingstag zu den meistfotografierten Sujets der gesamten Exkursion, die das Fachmagazin WohnenPlus und die Wohnen Plus Akademie unter dem Titel „Frühling in Paris“ veranstaltete. </p>
<p>Das ungewöhnliche Doppelhaus des Investors und Wohnbauträgers Kaufman &#038; Broad umfasst 170 Wohnungen und diverse Geschäftslokale – verteilt auf 50 Meter Bauhöhe und 13.000 Quadratmeter Nutzfläche – und ist ein Beispiel dafür, wie auch im standardisierten, großvolumigen Wohnbau architektonische Qualität und künstlerisches Augenzwinkern Platz finden können. Nicht zuletzt zählt es zu den gleichermaßen schönsten wie auch baulich spannendsten Wohnbauprojekten im neu geschaffenen Stadtviertel Clichy-Batignolles im 17. Pariser Arrondissement, das heute am Programm steht.</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/07/32-34-WP2-2018.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Prototyp für sozialen Wohnbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 19:44:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor nahezu 100 Jahren prägten die Grundsätze „Luft, Licht, Sonne“ den Wiener Gemeindebau mit seinen berühmten Wohnhöfen. Die aktuelle Neuauflage interpretiert diese Tradition mit zeitgemäßen Mitteln. Der erste Prototyp entsteht nun am südlichen Stadtrand parallel zu anderen Neubauten. ROBERT KOCH Weihnachten 2017 stand kurz vor der Tür, als die prominente Runde zum Spatenstich bei der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor nahezu 100 Jahren prägten die Grundsätze „Luft, Licht, Sonne“ den Wiener Gemeindebau mit seinen berühmten Wohnhöfen. Die aktuelle Neuauflage interpretiert diese Tradition mit zeitgemäßen Mitteln. Der erste Prototyp entsteht nun am südlichen Stadtrand parallel zu anderen Neubauten.<br />
ROBERT KOCH</p>
<p>Weihnachten 2017 stand kurz vor der Tür, als die prominente Runde zum Spatenstich bei der Fontanastraße in Wien-Oberlaa ansetzte: Bürgermeister Michael Häupl, Initiator von „Gemeindebau neu“, sein designierter Nachfolger und Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig sowie Josef Kaindl, Bezirksvorsteher-Stellvertreter in Favoriten, freuten sich über den Baustart für 120 Wohnungen, der eine neue Ära im sozialen Wohnbau der Stadt Wien einleiten soll. Besonders fröhlich zeigte sich Gesiba-General Ewald Kirschner, der ein großes Stück seiner Aufbauarbeit als Wigeba-Direktor somit bewältigt hatte.</p>
<h5>Neustart mit Wigeba</h5>
<p>Der Bau neuer Gemeindewohnungen in Wien wurde vor geraumer Zeit eingestellt. Als der Stadtchef im Frühjahr 2015 den Wiedereinstieg verkündete, bedurfte es eines umfassenden Neustarts. Die organisatorische Lösung heißt „Wiener Gemeindewohnungs-Baugesellschaft“ – kurz „Wigeba“ – und firmiert an der Adresse der gemeinnützigen „Gesiba“. Diese hält 51 Prozent an dem neuen Unternehmen, das für Errichtung und Verwaltung der Gemeindebauten sorgt, mit 49 Prozent ist „Wiener Wohnen“ beteiligt. Gemäß kommunalen Kriterien erfolgt die Wohnungsvergabe durch die Wohnberatung beim Wohnservice Wien.</p>
<p>Die planerischen Vorarbeiten starteten 2015 mit einem zweistufigen Wettbewerb für Bauplatz 2 an der Fontanastraße, bereits im November 2015 stand das Siegerprojekt fest. NMPB Architekten überzeugten die Jury mit „Drei urbane Höfe“ im Wohncluster. Ein halbes Jahr später folgte die Einreichung&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Prototyp-für-sozialen-Wohnungsbau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Leistbar mit Modulbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 19:40:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Modulares Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2018]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Modulbau ist international zurzeit ein Zauberwort, wenn es darum geht, leistbare Wohnungen in kurzer Zeit und in hoher Qualität zu errichten. Darüber, was Modulbau ist und welche Auswirkungen damit für das Planen und Bauen verbunden sind, besteht aber oft keine klare Vorstellung. JOACHIM BRECH Modulbau bedeutet, die einzelnen Gewerke in Bauteilen zusammenzufassen, diese in einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Modulbau ist international zurzeit ein Zauberwort, wenn es darum geht, leistbare Wohnungen in kurzer Zeit und in hoher Qualität zu errichten. Darüber, was Modulbau ist und welche Auswirkungen damit für das Planen und Bauen verbunden sind, besteht aber oft keine klare Vorstellung.</p>
<p>JOACHIM BRECH</p>
<p>Modulbau bedeutet, die einzelnen Gewerke in Bauteilen zusammenzufassen, diese in einer Fabrikationsanlage zu produzieren, zur Baustelle zu transportieren und dort zu montieren. Also: weg von der Baustelle im üblichen Sinn. Im Idealfall werden alle Gewerke im Bauteil integriert. Es gibt prinzipiell zwei Bauarten: die Zusammenfassung der Gewerke in Tafeln (Decken, Wände etc.) und die Raumzelle. Beide Bauweisen haben jede ihre Vor- und Nachteile, egal in welcher Bauweise die Module gebaut werden: Holz, Beton, Stahl, Mischkonstruktionen. Da jede Bauweise ihr Äquivalent in der Planung hat, ist klar, dass der Modulbau mit der Art und Weise des bisherigen Planens nicht konformgeht. Und es ist auch klar, dass das modulare Bauen zu neuen ästhetischen Ausformungen führt, wenn es konsequent eingesetzt wird.</p>
<p>Fest steht auch: Kosten können nur gespart werden, wenn die gesamte Wertschöpfungskette des Bauens beginnend von den städtebaulichen Strukturen über den Hochbau bis zum Facilitymanagement durchgängig neu organisiert wird. Anders kommen die ökonomischen Vorteile des industriellen Bauens nicht im vollen Umfang zur Geltung.</p>
<p>Der Modulbau hat bisher noch keinen nennenswerten Marktanteil gewinnen können. Das liegt einerseits an den Herstellern, die die hohen Investitionen für industrielles Bauen, das diesen Namen verdient, scheuen. Die heute bestehenden Kapazitäten reichen nur für einen Bruchteil der Nachfrage aus. Andererseits bestehen auf&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Leistbar-mit-Modulbau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Stadtsanierung bottom-up</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 19:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[bottom-up]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtsanierung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG4]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen um die Zukunft gründerzeitlicher Quartiere setzte Berlin vor 40 Jahren auf Partizipation und ging von der Kahlschlagsanierung zur behutsamen Erneuerung über – der die Spree-Metropole ihre heutige Urbanität mit verdankt. Jene Viertel, die Berlin für Stadtliebhaber, Kreative, Lebenskünstler und Touristen attraktiv machen, dürfte es laut dem ersten West-Berliner „Stadterneuerungsprogramm“ von 1962 gar nicht mehr geben. Getrieben von den Dogmen der Nachkriegsmoderne und den Begehrlichkeiten der Wohnbauwirtschaft, drängten Politik und Verwaltung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen um die Zukunft gründerzeitlicher Quartiere setzte Berlin vor 40 Jahren auf Partizipation und ging von der Kahlschlagsanierung zur behutsamen Erneuerung über – der die Spree-Metropole ihre heutige Urbanität mit verdankt.</p>
<p>Jene Viertel, die Berlin für Stadtliebhaber, Kreative, Lebenskünstler und Touristen attraktiv machen, dürfte es laut dem ersten West-Berliner „Stadterneuerungsprogramm“ von 1962 gar nicht mehr geben. Getrieben von den Dogmen der Nachkriegsmoderne und den Begehrlichkeiten der Wohnbauwirtschaft, drängten Politik und Verwaltung Anfang der 1960er Jahre auf den flächenhaften Abriss der als wertlos erachteten Altbauviertel und ihren „zeitgemäßen“ Wiederaufbau. Allein in einer ersten Phase sollten 56.000 Wohnungen und unzählige Gewerbe-, Handels- und Gastronomiebetriebe geschleift werden, um in zentraler Lage monofunktionale, aber profitable Wohnkomplexe errichten zu können.</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2017/12/WP417-s28-29.pdf">den vollständigen Artikel als PDF weiterlesen</a></p>
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