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	<title>Zirkuläres Bauen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Zirkuläres Bauen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Lernen von dem Norden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 17:32:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Initiative in Oslo und ein Wohnprojekt in Kopenhagen zeigen, wie die Kreislaufwirtschaft im Bau pragmatisch und mit hoher Qualität umgesetzt werden kann.— MAIK NOVOTNY Stein Stoknes kommt mit dem praktischen Hightech-Klapprad vom vorherigen Termin, wie es sich für einen Norweger gehört. Er legt den Fahrradhelm auf einen Besprechungstisch im hellen, gemütlichen Coworking Space in [&#8230;]</p>
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<p>Eine Initiative in Oslo und ein Wohnprojekt in Kopenhagen zeigen, wie die Kreislaufwirtschaft im Bau pragmatisch und mit hoher Qualität umgesetzt werden kann.<br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Stein Stoknes kommt mit dem praktischen Hightech-Klapprad vom vorherigen Termin, wie es sich für einen Norweger gehört. Er legt den Fahrradhelm auf einen Besprechungstisch im hellen, gemütlichen Coworking Space in der Karl August Gate 13, mitten in Oslo. Hier hat sein Büro FutureBuilt seine Zentrale, gemeinsam mit vielen anderen Startups und Institutionen. Im Jahr 2010 hat Stoknes FutureBuilt gegründet und ein Bewertungs- und Anreizsystem für innovatives, klimagerechtes Bauen entwickelt. </p>



<p>Heute arbeitet FutureBuilt mit der Stadt Oslo und mehreren Kommunen im Umkreis zusammen, beeindruckende 75 Projekte sind schon im Portfolio. Die Stadtregion wächst rapide an, und damit auch der Bedarf an Wohnraum und Infrastruktur. Das kleine Team von FutureBuilt hatte die Signale der Klimawende früh erkannt, heute sitzt in jeder Kommune eine Ansprechperson, die gemeinsam mit der Initiative zwischen Bauwirtschaft, Stadtverwaltung und Klimazielen vermittelt. </p>



<p>„Wir glauben an die Kraft des guten Vorbilds“, sagt der drahtige Norweger. „Wir wollen die Bauindustrie verändern. Dabei geht es um Klima und Nachhaltigkeit, aber immer auch um die Qualität der Projekte. Es muss immer etwas besser sein als das, was wir heute haben.“ Das erreicht FutureBuilt mit einem Kriterienkatalog, der für Bauträger mehrere Anreize bietet. Zum einen können sie sich nach außen als innovative Investoren profilieren und internes Know-how aufbauen, zum anderen bieten ihnen die Kommunen beschleunigte Baugenehmigungen als Belohnung, wenn sie die Kriterien erfüllen.</p>



<h2>Detailliertes Monitoring</h2>



<p>Als Gegenleistung müssen die ökologischen Benefits wie CO2-Einsparung, Mobilitätskonzept, soziale Nachhaltigkeit und deren Innovationsgehalt detailliert nachgewiesen werden. Die Einhaltung wird zwei Jahre nach Fertigstellung mittels eines Monitoringsystems geprüft. Unter den Projekten finden sich Prestigeprojekte wie das neue Nationalmuseum, Bürobauten und ganze Stadtquartiere, aber auch (in Norwegen fast ausschließlich freifinanzierte) Wohnbauten mit einem Anteil von etwa einem Drittel. </p>



<p>Auch das Haus in der Karl August Gate 13 (Planung: Mad Arkitekter) ist ein preisgekröntes FutureBuilt-Projekt, vor allem, weil es zu 80 Prozent aus wiederverwerteten Materialien besteht. Stein Stoknes deutet nach oben. „Auch die Stahlträger hier sind wiederverwertet.“ Auch die Betonfertigteile wurden wiederverwertet – und eben nicht aus zermahlenem Schutt recyclet. Schnelle Tour durchs Gebäude: Alles wirkt wie neu, ist es aber nicht. Die Lüftung, die Fenster, der Teppich, die Fliesen in den WC – alles stammt entweder aus abgebrochenen Bauten oder von übriggebliebenen Produktionsresten.</p>



<p>Teile der Fassade stammen aus den Trümmern des Bombenanschlags im Osloer Stadtzentrum von 2011. „Dies war unser erstes Pilotprojekt, mit dem wir unsere Kriterien für Circular Buildings getestet haben“, erklärt Stoknes. „Hier wurden die Kriterien sogar übererfüllt, mit einer Reduktion der CO2-Emissionen um circa 70 Prozent.“ Das erste Zehnjahresprogramm von FutureBuilt wurde erfolgreich abgeschlossen, 2021 wurde das nächste gestartet.</p>



<h2>Ziegel-Laubsägearbeit</h2>



<p>Ein weiteres leuchtendes Beispiel für nordisches Recycling im Bau ist im Kopenhagener Stadtteil Ørestad zu besichtigen. Die Wohnanlage „Resource Rows“ trägt ihre Ambition schon im Namen. Geplant von den Nachhaltigkeitsexperten Lendager Group, wurde die Fassade des Baus mit insgesamt 92 Wohnungen (davon 29 Reihenhäuser und 63 Geschoßwohnungen) aus wiederverwerteten Ziegeln, Holz und Fenstern zusammengesetzt. Insgesamt zehn Prozent aller Materialien wurden wiederverwertet, dadurch konnten 29 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. </p>



<p>Am Anfang stand die Frage: „Was, wenn wir unsere Gebäude einfach mitnehmen können? Was, wenn wir sie in Teile schneiden und diese Teile wiederverwerten?“ Genau das kam hier zur Anwendung, und das sieht man schon von Weitem: Ein Patchwork aus je einem Meter großen Fassadentafeln. „Ein Maurer, der so etwas in einem konventionellen Neubau versucht, müsste entweder extrem betrunken oder künstlerisch sehr begabt sein“, sagte Architekt Anders Lendager im Interview. </p>



<p>Die Ziegel-Laubsägearbeit hatte jedoch nicht nur ästhetische Gründe, denn durch die Härte des in Dänemark seit den 1960er-Jahren üblichen Zementmörtels lassen sich Stein und Fuge nicht mehr voneinander trennen – was bislang die Wiederverwertung einzelner Ziegelsteine verunmöglicht hat. Bleibt also nur die Möglichkeit, das Ganze in handliche Teile zu portionieren. Diese stammen aus drei verschiedenen Altbauten, darunter eine Carlsberg-Brauerei und eine Waldorfschule.</p>



<h2>Soziale Ziele</h2>



<p>Wie auch in Norwegen ist die bautechnische Innovation hier mit einem sozialen Ziel verknüpft: Für die Bewohner der Resource Rows gibt es eine große Gemeinschaftsterrasse auf dem Dach mit Gewächshäusern, die ebenfalls aus wiederverwerteten Materialien (Glas und Abfallholz) zusammengebaut wurden. Eine kecke Brücke zwischen den beiden Reihenhaus-Dächern überspannt den grünen Innenhof&#8230;.</p>



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		<title>Alles auch zum Mitnehmen im Baukulturpalast: Die „Rück-Bau-Schau“ in Dresden öffnet die Schatzkammer des Baubestands</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/alles-auch-zum-mitnehmen-im-baukulturpalast-die-rueck-bau-schau-in-dresden-oeffnet-die-schatzkammer-des-baubestands/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=alles-auch-zum-mitnehmen-im-baukulturpalast-die-rueck-bau-schau-in-dresden-oeffnet-die-schatzkammer-des-baubestands</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 21:28:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG2]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Rückbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lampenladen? Fliesenabteilung? Oder einfach eine Baustelle? Eigentlich alles auf einmal: In der Ausstellung „Rück-Bau-Schau: Mit Wiederverwendung Zukunft bauen.“ im Dresdner Kulturpalast demonstrierte das Team Zirkuläres Bauen die Potentiale der gebauten Stadt – als anthropogenes Materiallager. Zur Finissage hieß es: „Darf‘s noch etwas mehr sein?“ – „Den Tiefspüler, bitte.“ „In den Bauabfällen von heute steckt für [&#8230;]</p>
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<p>Lampenladen? Fliesenabteilung? Oder einfach eine Baustelle? Eigentlich alles auf einmal: In der Ausstellung „Rück-Bau-Schau: Mit Wiederverwendung Zukunft bauen.“ im Dresdner Kulturpalast demonstrierte das Team Zirkuläres Bauen die Potentiale der gebauten Stadt – als anthropogenes Materiallager. Zur Finissage hieß es: „Darf‘s noch etwas mehr sein?“ – „Den Tiefspüler, bitte.“</p>



<p>„In den Bauabfällen von heute steckt für uns das Baumaterial von morgen. Darum haben wir von hinten angefangen – beim Rückbau!“ Diese Prämisse zieht sich konsequent durch die Konzeption der „Rück- Bau-Schau“ und die begleitenden Formate. Die inzwischen hinlänglich bekannten Kennzahlen zur Klimawirksamkeit des Bauwesens dienen da nur als Einstieg. Viel eher interessierte das Ausstellungs-Team, das Prinzip des zirkulären Bauens einmal exemplarisch durchzuspielen – Bestandsaufnahme, Rückbau, Vermittlung, Wiedereinbau.</p>



<h2>Zirkuläres Bauen: Von der Theorie…</h2>



<p>Der Ansatz des zirkulären Bauens schlägt vor, die bestehenden Materialien als Ressourcen anzusehen und sie so lange wie möglich im Kreislauf zu halten – im besten Fall in Form ihrer Wartung, Instandhaltung und Wiederverwendung. Bei Neubauvorhaben kann vorrangig auf schon vorhandene, aus Rückbau gewonnene Bauteile und Baustoffe zurückgegriffen werden. Das Ansinnen, vom Rückbau bis zur Vermittlung des Materials die Kreislaufwirtschaft sichtbar zu machen, ist das Grundanliegen des Teams Zirkuläres Bauen und zieht sich wie ein roter Faden durch das Ausstellungskonzept.</p>



<h2>…zur Praxis: Hands on Rückbau praktisch kennen lernen</h2>



<p>Ausgangspunkt waren drei Rückbau-Workshops. Das Team Zirkuläres Bauen lud Dresdner<em>innen dazu ein, in Begleitung von Handwerker</em>innen vermeintliche Bauabfälle gemeinschaftlich rückzubauen und aufzubereiten. Mit dem experimentellen Rückbau-Workshops wagte das Team einen konkreten ersten Schritt in eine „andere“ Wirklichkeit des Planens und Bauens. </p>



<p>Die Rückbau-Workshops fanden in einem Konsumgebäude aus den 60er Jahren in Taubenheim bei Klipphausen statt. Dort plant die Pfarrgut Taubenheim mit Unterstützung der Reiter Architekten GmbH eine Biobäckerei. Das Bestandsgebäude soll zu einer neuen Backstube mit Café umgebaut und erweitert werden. Der Bestand wird dazu maßvoll energetisch saniert. Die Fassade wird durch ökologischen Wärmedämmputz verbessert und die Keller- und Dachgeschossdecken aufgewertet&#8230;</p>



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		<title>Von der Fallstudie zur neuen Gewohnheit: Alles über das zirkuläre Bauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 21:21:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG2]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zirkuläres Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bauen mit wiederverwendeten Bauteilen ist derzeit eines der meistbeachteten Phänomene der europäischen Architekturdiskussion. Bauelemente, die noch jahrzehntelang halten und nicht zerstört, sondern für neue Bauten wiederverwendet werden. Dieses sogenannte zirkuläre Bauen bringt aber auch viele Fragen mit sich – von technischen und energetischen bis hin zu rechtlichen Aspekten. Eine aktuelle Publikation stellt das zirkuläre [&#8230;]</p>
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<p>Das Bauen mit wiederverwendeten Bauteilen ist derzeit eines der meistbeachteten Phänomene der europäischen Architekturdiskussion. Bauelemente, die noch jahrzehntelang halten und nicht zerstört, sondern für neue Bauten wiederverwendet werden. Dieses sogenannte zirkuläre Bauen bringt aber auch viele Fragen mit sich – von technischen und energetischen bis hin zu rechtlichen Aspekten. </p>



<p>Eine aktuelle Publikation stellt das zirkuläre Bauen am Beispiel des Pilotprojektes „K.118“ in Winterthur, dem bislang größten Gebäude der Schweiz, das mehrheitlich aus wiederverwendeten Bauteilen besteht, umfassend dar.</p>



<p>„Bauteile wiederverwenden“ – so einschlägig wie kurz und prägnant lautet der Titel einer umfangreichen Publikation, herausgegeben vom <strong>Baubüro in situ</strong> (Zürich/Basel) und dem <strong>Department Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen der Zürcher Hochschule der Angewandten Wissenschaften (ZHAW)</strong>. Der Band ist erst einmal, so viel sei vorweg gesagt, eine Überforderung, im konstruktiven Sinne. Er leistet zugleich vieles, ist Gründungs- und Entwicklungsgeschichte von in situ und versucht, über das Einzelbeispiel hinaus <strong>allgemeingültig in das zirkuläre Bauen einzuführen</strong>. </p>



<p>Dass das am Ende auch gelingt, liegt zum einen an der klugen Konzeption, die unterschiedliche Inhalte konsequent mit unterschiedlichen Textformaten behandelt: Vom wissenschaftlichen Essay über Gespräche bis zur Projektdokumentation. Zum anderen trägt die Buchgestaltung von Annina Schepping und Ludovic Balland wesentlich dazu bei, dass wir uns auch visuell schnell orientieren können. <strong>Akribisch aufbereitete Daten</strong>, die in eine <strong>klare Tabellen- und Zeichensprache</strong> übersetzt werden, dazu aufschlussreiche <strong>Architekturzeichnungen </strong>und ein mehrschichtiges internes Verweissystem ziehen tief hinein in das Buch.</p>



<h2>Die Wiederentdeckung der Bauteillagerplätze</h2>



<p>Am Beginn des Buches steht die vergessene Geschichte der Bauteillagerplätze und Altstoffhändler, die weitgehend aus dem Baugeschehen verschwunden waren. Lange Jahre zielten Bauteilbörsen und Bergehöfe vor allem auf den Denkmalbereich ab&#8230;</p>



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