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	<title>Wohnungsgenossenschaft Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2023 17:24:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Wohnungsgenossenschaft Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Geringe Mietsteigerung versus Kostenexplosion – auch sächsische Wohnungsgenossenschaften sind in der Preisspirale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 11:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 172]]></category>
		<category><![CDATA[Miete]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsgenossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Institut der deutschen Wirtschaft hat die Zahlen zur Steigerung der Angebotsmieten veröffentlicht und sieht gestiegene Kreditzinsen, hohe Baupreise und eine Rekordinflation hauptsächlich beim Wohnungseigentum. Durch die dadurch verursachte Flucht in den Mietwohnungsmarkt kommt es dort wegen der erhöhten Nachfrage zu Preissteigerungen. Dazu Mirjam Philipp, Vorstand des VSWG: „Das ist eine abwegige Schlussfolgerung. Denn die [&#8230;]</p>
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<p>Das Institut der deutschen Wirtschaft hat die Zahlen zur Steigerung der Angebotsmieten veröffentlicht und sieht gestiegene Kreditzinsen, hohe Baupreise und eine Rekordinflation hauptsächlich beim Wohnungseigentum. Durch die dadurch verursachte Flucht in den Mietwohnungsmarkt kommt es dort wegen der erhöhten Nachfrage zu Preissteigerungen.</p>



<p><strong>Dazu Mirjam Philipp, Vorstand des VSWG:</strong> „Das ist eine abwegige Schlussfolgerung. Denn die hohen Kosten machen auch vor Mietwohnungen nicht halt, die von langfristigen Bestandshaltern wie den sächsischen Wohnungsgenossenschaften gehalten werden. Ein Großteil der sächsischen Bevölkerung lebt in bereits gebauten Wohnungen. </p>



<p>Wir kämpfen hier – trotz der Kostensteigerungen – immer für bezahlbares Wohnen. Und das, obwohl in unsere Bestände massiv investiert werden muss. Nicht nur, dass die große Sanierungswelle in den 1990er Jahren mittlerweile 25 bis 30 Jahre zurück liegt und nun der nächste Zyklus ansteht, sind Investitionen zur gesetzlich verordneten Reduktion der Treibhausgasemissionen, zum Anbau von Aufzügen oder zur Modernisierung von Grundrissen weiter notwendig. Auch dafür müssen Wohnungsunternehmen oft Darlehen aufnehmen.</p>



<p><strong>Zur Verdeutlichung:</strong> Aktuell investieren die Wohnungsgenossenschaften rund <strong>20 Euro pro Quadratmeter und Jahr</strong> und damit etwa ein Drittel der Miete in die Instandhaltung. Darin noch nicht enthalten sind Investitionen zur Qualitätssteigerung, die unseren Genossenschaften unverändert wichtig bleibt. Bei aktuellen Kostensteigerungsraten bei Bauleistungen von 10 bis 20 Prozent im Jahr wird auch die Bestandsbewirtschaftung sehr schwierig. Auch sind die Wohnungen derzeit mit durchschnittlich 200 Euro pro Quadratmeter verschuldet. </p>



<p><strong>Ein Anstieg des Zinsniveaus von 1,0 auf 4,0 Prozent bedeutet hierbei Mehrkosten von 50 Cent pro Quadratmeter und Monat und das bei gleicher Miete (durchschnittliche Nutzungsgebühr/Nettokaltmiete liegt bei 5,16 EUR/m<sup>2</sup>).</strong> Statt ständig über Neubau und Eigentumswohnungen zu sprechen, sollten wir endlich anfangen über Mietwohnungen im Bestand zu reden und sie als wunderbare Alternative zum Eigenheim auf der grünen Wiese zu sehen. <strong>Bezahlbares Wohnen findet hier statt; jedoch darf dies nicht zum Substanzverzehr der Wohnungsgenossenschaften führen.“</strong></p>



<p>Die 207 im Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG) organisierten Wohnungsgenossenschaften sind ein bedeutender Faktor im sächsischen Wohnungsmarkt. <strong>Sie bewirtschaften mit insgesamt 297.724 Wohneinheiten 20,5 Prozent des gesamten Mietwohnungsbestandes im Freistaat Sachsen und bieten damit rund einer halben Million Menschen ein zukunftssicheres</strong> Zuhause. </p>



<p>Als Unternehmen erwirtschaften sie mit den jährlichen Umsatzerlösen in Höhe von rund 1,36 Milliarden Euro einen Anteil von ca. 1,1 Prozent am sächsischen Bruttoinlandsprodukt und sind für mehr als 2.600 Mitarbeiter sowie 75 Auszubildende und 23 Studenten ein verlässlicher Arbeitgeber und sichern gleichzeitig Aufträge sowie Arbeitsplätze in vielen weiteren, die Wohnungswirtschaft flankierenden Branchen. </p>



<p>Der VSWG hat seinen Sitz im Verbandshaus in Dresden und ist gesetzlicher Prüfungsverband sowie Fach- und Interessenverband für die im Bundesland Sachsen ansässigen Wohnungsgenossenschaften. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem Information, Beratung sowie Aus- und Weiterbildung der Mitglieder. Zudem übernimmt der Verband die gemeinschaftliche Interessenvertretung der Mitglieder in der Öffentlichkeit.</p>



<p><strong>Vivian Jakob</strong></p>
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		<title>„Wir vermieten Wohnraum, nicht Quadratmeter“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 20:28:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsgenossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sandra Bauernfeind übernahm vor rund einem Jahr die Position als Geschäftsführerin der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Heimat Österreich. Ein Gespräch über die aktuellen Herausforderungen der Branche, gute Grundrisse und die Wichtigkeit von Kooperationen. — FRANZISKA LEEB Ihr Resümee nach einem Jahr der an der Spitze eines gemeinnützigen Bauträgers? Wie erwartet, ist es eine sehr interessante und schöne [&#8230;]</p>
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<p>Sandra Bauernfeind übernahm vor rund einem Jahr die Position als Geschäftsführerin der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Heimat Österreich. Ein Gespräch über die aktuellen Herausforderungen der Branche, gute Grundrisse und die Wichtigkeit von Kooperationen. <br>— FRANZISKA LEEB</p>



<p><em>Ihr Resümee nach einem Jahr der an der Spitze eines gemeinnützigen Bauträgers?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wie erwartet, ist es eine sehr interessante und schöne Aufgabe. Wohnraum für viele kommende Generationen zu schaffen, ist eine abwechslungsreiche Querschnittsmaterie von steuerlichen, wirtschaftlichen, technischen bis hin zu sozialen Agenden. Kein Tag ist wie der andere. Im Februar kamen mit Beginn des Ukraine- Kriegs und dem Einsetzen der Energiekrise durch die explodierenden Kosten neue Herausforderungen hinzu.</p><cite>Sandra Bauernfeind</cite></blockquote>



<p><em>Haben die Kostensteigerungen Projekte verzögert?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Der Frühling und der Sommer waren von durchaus harten Nachverhandlungen mit den Bauunternehmen geprägt, maßgeblich verzögert hat sich aber wenig. Unsere Aufgabe ist es, leistbares Wohnen anzubieten. Nachdem jahrelang die Grundstückspreise gestiegen sind und jetzt so immens die Baukosten, ist irgendwann der Punkt erreicht, wo man sich fragt, ab wann es nicht mehr leistbar für die Nutzer ist, die auch von den Kosten der externen Energieversorger belastet sind.</p><cite>Sandra Bauernfeind</cite></blockquote>



<p><em>Leistbarkeit ist die Kernaufgabe der gemeinnützigen Bauträger. Müssen diese darüber hinaus mehr leisten als die gewerblichen Unternehmen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Da sehe ich keine große Diskrepanz. Es geht darum, Wohnraum zu schaffen, aber auch ein gutes Wohlgefühl. Es braucht gute verwendbare Grundrisse, und man muss den sozialen Aspekt beachten, von Gemeinschaftsanlagen, die gern angenommen werden, bis hin zu einer der Zielgruppe entsprechenden Infrastruktur rundherum. Das Thema ESG (Anm. Environmental, Social, Governance) wird für alle noch mehr an Bedeutung gewinnen. Das Soziale ist schwer messbar. Ich glaube aber, dass die Gemeinnützigen immer schon federführend waren, was Nachhaltigkeit angeht.</p><cite>Sandra Bauernfeind</cite></blockquote>



<p><em>Worauf kommt es bei den Grundrissen an?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Eine Zweizimmerwohnung kann 50 Quadratmeter haben, aber auch 65, und sie wissen in Wirklichkeit nicht, wo die 15 Quadratmeter geblieben sind. Das ist ein großer wirtschaftlicher Aspekt. Eine Wohnung mit einem schlechten Grundriss dreht sich viel öfter als eine mit einem guten. Wir vermieten, verkaufen und verwalten Wohnraum und nicht Quadratmeter. Daher ist es wichtig, wie eine Wohnung funktioniert. Eine Familie braucht zum Beispiel einen anderen Vorraum als ein Single, da steht eine ganz andere Anzahl an Schuhen herum.</p><cite>Sandra Bauernfeind</cite></blockquote>



<p><em>Haben sich während der Zeit der Corona- Pandemie die Ansprüche der Menschen geändert?</em> &#8230;</p>



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		<item>
		<title>„Endlich wieder ein Dach über dem Kopf“ &#8211; 75 Jahre Familienheim Karlsruhe – 75 Jahre Genossenschaftsgedanke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2022 14:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG169]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsgenossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Endlich wieder ein Dach über dem Kopf“ – dies war der Grundgedanke bei der Gründung der gemeinnützigen Baugenossenschaft „Neue Heimat“ auf Initiative von Monsignore Friedrich Ohlhäuser am 19.09.1947. Der Zweite Weltkrieg hinterließ in Deutschland und in der Region um Karlsruhe eine Ruinenlandschaft. Es gab nicht genug Wohnungen und den Menschen musste geholfen werden. Obwohl es [&#8230;]</p>
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<p>„Endlich wieder ein Dach über dem Kopf“ – dies war der Grundgedanke bei der Gründung der gemeinnützigen Baugenossenschaft „Neue Heimat“ auf Initiative von Monsignore Friedrich Ohlhäuser am 19.09.1947. Der Zweite Weltkrieg hinterließ in Deutschland und in der Region um Karlsruhe eine Ruinenlandschaft. Es gab nicht genug Wohnungen und den Menschen musste geholfen werden.</p>



<p><strong>Obwohl es kaum Baumaterialien gab</strong>, wurde im Juni 1948 mit dem Bau des ersten Hauses in Busenbach begonnen, dass 1949 bezogen werden konnte. Weitere Häuser folgten in Malsch und Karlsruhe-Grünwinkel, zunächst aus Lehm und Stroh selbst hergestellt. Viele der Grundstücke wurden im Erbbaurecht durch die Gemeinden zur Verfügung gestellt. </p>



<p>Wurden bisher nur kleine Eigenheime gebaut, wurden ab 1952 die ersten preisgünstigen Mietwohngen errichtet. <strong>Zum Ende der 50er Jahre wurden bereits 697 Eigenheime und 548 Mietwohnungen erbaut.</strong> 1964 ergab sich erstmals die Gelegenheit eine größeres Baugebiet zu erwerben und in Forchheim die erste geschlossene Wohnsiedlung zu beginnen. Schwerpunktmäßig verteilte sich die Bautätigkeit auf die Gebiete Forchheim, Ettlingen und Karlsruhe. </p>



<p><strong>1974 wird aus „Neue Heimat“ die heutige Familienheim Karlsruhe eG</strong>. Mit der Vielzahl an Wohnungen steigt auch die Mitarbeiterzahl der Familienheim Karlsruhe eG an. Die alte Geschäftsstelle in der Douglasstr. 3 in der Karlsruher Innenstadt ist mittlerweile viel zu klein geworden. Ende November 1986 kann das neue Geschäftshaus in der Hardeckstr. 9 in Karlsruhe-Grünwinkel bezogen werden. Hier befinden sich auch heute noch die Räume der Genossenschaft.</p>



<p>Die Anfangsjahre des neuen Jahrtausends stehen bei Familienheim im Zeichen des Umschwungs. Die Genossenschaft beginnt sich mehr zu Diversifizieren und Angebote für alle Anforderungen der Bevölkerung zu stellen. Der Schwerpunkt liegt nun nicht mehr nur alleine auf den Familien, sondern auch auf der jüngeren Generation mit der Errichtung von Kindergärten und Studentenwohnheimen und den Senioren mit dem Bau von Senioreneinrichtungen und der Ausweitung der Serviceangebote&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Wowi-75-jahre-familienheim–karlsruhe.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Wowi-75-jahre-familienheim–karlsruhe.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>GeWoSüd feiert digital die Berliner Pioniersiedlung mit Vorbild-Charakter: Info-Stelen laden zum Rundgang durch die wechselvolle Geschichte ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 19:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG21]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[GeWoSüd]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsgenossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Pionierprojekt des sozialen Wohnungsbaus: vor 100 Jahren wurde in Tempelhof-Schöneberg der Lindenhof errichtet und guter, praktischer Wohnraum mit günstigen Mieten geschaffen – bis heute ein hochaktuelles Thema. Zum runden Jubiläum nimmt die GeWoSüd nun Bewohner und Gäste mit auf eine Zeitreise durch die 100-jährige Geschichte der Gartenstadt. „Für uns ist der Lindenhof [&#8230;]</p>
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<p>Es ist ein Pionierprojekt des sozialen Wohnungsbaus: vor 100 Jahren wurde in Tempelhof-Schöneberg der Lindenhof errichtet und guter, praktischer Wohnraum mit günstigen Mieten geschaffen – bis heute ein hochaktuelles Thema. Zum runden Jubiläum nimmt die GeWoSüd nun Bewohner und Gäste mit auf eine Zeitreise durch die 100-jährige Geschichte der Gartenstadt. </p>



<p>„Für uns ist der Lindenhof eine ganz besondere Wohnanlage, denn mit ihrer Übernahme im Jahre 1922 begann auch die Geschichte der GeWoSüd, die zur Gründung ein Jahr zuvor noch den Namen Genossenschaft Siedlung Lindenhof trug. Damit ist der Lindenhof auch der älteste Standort der Wohnungsgenossenschaft. Wir freuen uns, dass wir die Anlage über all‘ die Jahre erhalten und sukzessive erweitern konnten“, erklärt Matthias Löffler, Vorstand der GeWoSüd.</p>



<p>Am 25. November wurden die frei zugänglichen Info-Stelen bei einem Rundgang mit dem neuen Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers feierlich eingeweiht. Jede der sechs individuellen Stelen trägt einen QR-Code, der die Interessenten via Smartphone zu historischen Bildern und Informationen führt. </p>



<p>Die erste Info-Stele, die den Start des Rundgangs markiert, steht in der Eythstraße Ecke Domnauer Straße mit Blick auf den Standort des ehemaligen Ledigenheims, wo sich heute neben einem siebengeschossigen Wohnhaus auch die Geschäftsstelle der GeWoSüd befindet. Von hier aus geht es auf dem Stelen-Pfad weiter in die Suttner- und in die Reglinstraße, in der sich die sogenannten „Chinesenhäuschen“ befanden. Ihren Namen erhielten die Reihenhäuser durch die damaligen Bewohner, da die Vorbauten durch ihre Form an chinesische Pagoden erinnerten. </p>



<p>Der Geschichtsparcours führt die Besucher dann weiter vorbei an der Lindenhofschule und den Mietergärten der Reglinstraße bis hin zum Weiher. Abschluss der Lindenhof-Zeitreise bilden schließlich die zwei Gebäudeensembles in der Eyth- und Bessemerstraße am nördlich angrenzenden Areal, die im Rahmen eines Erweiterungsprojekts entstanden sind. Hier befindet sich die sechste und letzte Info-Stele des Rundgangs, der durch die wechselvolle Geschichte des Lindenhofs führt.</p>



<h2>Über den Lindenhof</h2>



<p>Der Lindenhof wurde ab 1918 unter Leitung des späteren Berliner Stadtbaurats Martin Wagner entwickelt, um der Wohnungsnot nach dem Ersten Weltkrieg zu begegnen. „Die Siedlung entstand damals als architektonisch durchdachte Weiterentwicklung der Berliner Mietskasernen, die für ihre luft- und lichtlosen Wohnverhältnisse berüchtigt waren“, erläutert Löffler und ergänzt&#8230;</p>



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		<title>Wohnungskrise? Detmold geht einen anderen Weg – Die Stadt gründete mit Partnern die Wohnbaugenossenschaft Britensiedlung eG</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wohnungskrise-detmold-geht-einen-anderen-weg-die-stadt-gruendete-mit-partnern-die-wohnbaugenossenschaft-britensiedlung-eg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wohnungskrise-detmold-geht-einen-anderen-weg-die-stadt-gruendete-mit-partnern-die-wohnbaugenossenschaft-britensiedlung-eg</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG157]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Detmold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selten vergeht eine Woche, in der nicht über die Wohnungskrise in Deutschland berichtet wird. Aber stehen die Kommunen dieser Herausforderung wirklich so hilflos gegenüber? Nein! Die Stadt Detmold (Nordrhein-Westfalen) hat es vorgemacht. Die Kommune mit 78.000 Einwohnern erfreut sich an einem steten Zuzug dank attraktiver Arbeitgeber, der Technischen Hochschule Ostwestfalen- Lippe (TH OWL), einer sehr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Selten vergeht eine Woche, in der nicht über die Wohnungskrise in Deutschland berichtet wird. Aber stehen die Kommunen dieser Herausforderung wirklich so hilflos gegenüber? Nein! Die Stadt Detmold (Nordrhein-Westfalen) hat es vorgemacht. Die Kommune mit 78.000 Einwohnern erfreut sich an einem steten Zuzug dank attraktiver Arbeitgeber, der Technischen Hochschule Ostwestfalen- Lippe (TH OWL), einer sehr guten Infrastruktur und einem reizvollen Naherholungsgebiet. </p>



<p>So geriet Detmold wie so viele Städte und Kommunen irgendwann an die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit. Und gleichzeitig stand sie vor der Herausforderung Konversion. Schnell war klar, dass es für beide Herausforderungen eine Lösung gibt.</p>



<p>2014 zogen die britischen Streitkräfte (seit 1949 in Detmold stationiert) ab und übergaben der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) insgesamt 320 Wohneinheiten. Im April 2019 erwarb die Stadt 44 Einheiten. Die restlichen Gebäude verblieben zunächst bei der BImA, die die Vermarktung lieber selbst übernehmen wollte. Im Dezember desselben Jahres schloss sich die Stadt unter der Leitung vom damaligen Bürgermeister Rainer Heller, Stadtkämmerer Frank Hilker (seit 2020 amtierender Bürgermeister) und dem Technischen Beigeordneten Thomas Lammering mit der Pyramis Immobilien Entwicklungs GmbH (Pyramis) und der Detmolder Gesellschaft für Stadtentwicklung zu der Wohnbaugenossenschaft Britensiedlung eG zusammen – das Ziel: Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Initiatoren dieser Partnerschaft waren Rechtsanwalt Michael Hoppenberg, der bereits die Verhandlung mit der BImA rechtlich begleitet hatte, sowie Michael Kirchner, Inhaber der Kirchner Gruppe, die Pyramis gemeinsam gegründet haben. </p>



<p>In diese Genossenschaft brachte Detmold einen Teil der ehemaligen Britensiedlung ein und erhielt im Gegenzug Genossenschaftsanteile. Dank der Rechtsform Genossenschaft bestand umgehende Handlungsfähigkeit. Die Partner konnten den zeit- und arbeitsintensiven Vergabeprozess überspringen, den die Stadt als öffentliche Institution hätte einhalten müssen, und alle Renovierungsaufgaben an lokale Betriebe vergeben. Diese konnten im Januar 2020 ihre Arbeit aufnehmen. Durch den Zusammenschluss mit Pyramis hat Detmold einen Partner, der neben der rechtlichen Beratung auch unter Michael Kirchner das Projektmanagement, die Umsetzung gemeinsam mit den lokalen Betrieben sowie die Verwaltung der Immobilien übernahm. Michael Hoppenberg beriet zudem bei der politischen Kommunikation des Projektes.</p>



<h2>Die Hoheit über die Immobilienentwicklung und Verwaltung verblieb bei der Stadt.</h2>



<p>Innerhalb von acht Monaten waren die Wohneinheiten saniert und bezugsfertig. Die Investition belief sich auf 3,5 Millionen Euro, die durch Kredite finanziert wurde. Für die Auswahl der Mieter entwickelte die Genossenschaft ein Punktesystem, welches familiäre, soziale und wirtschaftliche Kriterien berücksichtigt. Dieses entstand unter der Leitung von Bürgermeister Hilker, der vor seiner Tätigkeit in der Verwaltung von Detmold das Büro des Bielefelder Sozialdezernats leitete. </p>



<p>Da die Genossenschaft nicht gewinnorientiert ist, sondern lediglich ihre Kosten decken muss, konnte eine Miete von 6,30 Euro pro Quadratmeter ausgerufen werden. Der durchschnittliche Mietpreis in Detmold liegt bei 7,44 Euro pro Quadratmeter. Das und die hochwertige Sanierung der Häuser sorgte dafür, dass die Quartiere innerhalb kürzester Zeit vermietet waren&#8230;</p>



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		<title>Hirnschmalz und Muskelkraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 01:33:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2020]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wiener Siedlerbewegung feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Eine willkommene Gelegenheit, um über eine Renaissance des Genossenschaftsgedankens nachzudenken.MAIK NOVOTNY Frauen mit Kopftüchern, die Schaufeln in der Hand. Männer, die Baugruben ausheben. Dazwischen Erd- haufen, dahinter halbfertig aufge- mauerte Reihenhäuser. Der Rosenhügel in Wien im Jahr 1921 war eine Baustelle der besonderen Art. Am Ende der schweißtreibenden [&#8230;]</p>
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<p>Die Wiener Siedlerbewegung feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Eine willkommene Gelegenheit, um über eine Renaissance des Genossenschaftsgedankens nachzudenken.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Frauen mit Kopftüchern, die Schaufeln in der Hand. Männer, die Baugruben ausheben. Dazwischen Erd- haufen, dahinter halbfertig aufge- mauerte Reihenhäuser. Der Rosenhügel in Wien im Jahr 1921 war eine Baustelle der besonderen Art. Am Ende der schweißtreibenden Mühe standen hier 543 Reihenhäuser mit je 60 Quadratmetern Wohnfläche und Eigengarten. </p>



<p>Aufgebaut wurde die Pioniersiedlung der am 20.11.1920 gegründeten Gemeinnützige Kleingarten- und Siedlungsgenossenschaft Altmannsdorf und Hetzendorf von den zukünftigen Bewohnern selbst. Deren 2000 Arbeitsstunden pro Person galten als „Muskelhypothek“, die in sogenannten „Stundenbüchern“ vermerkt wurde und die zum Wohnen berechtigte. Die sogenannten Pax-Ziegel, die beim Bau verwendet wurden, wurden aus Schlacke und Sand selbst gepresst. </p>



<p>In der Zeit der ersten Republik entstanden aus dem Impuls der Eigeninitiative insgesamt fünf „Ursiedlungen“ der Altmannsdorf und Hetzendorf mit insgesamt 1.238 Siedlungshäusern. Angesichts der Wohnungsnot nach dem 1. Weltkrieg war die genossenschaftlich organisierte Siedlerbewegung in Wien und Niederösterreich entstanden – Wien wurde erst Ende 1920 eigenes Bundesland, die Wohnbausteuer, die das „Rote Wien“ und den Gemeindebau ermöglichte, war noch drei Jahre entfernt. Anfangs nahezu anarchisch, fraßen sich die Gärten und Bretteldörfer, „um alle Eigentumsrechte unbekümmert“, wie der Sozialdemokrat Otto Bauer es ausdrückte, in die Landschaft.</p>



<h2>Wilde Frühphase</h2>



<p>Dieser wilden Frühphase folgte die geordnete Siedlerbewegung mit nachträglich als Kleingarten- und Siedlungszone gewidmeten Grundstücken, mit genossenschaftlicher Organisation, kommunalen Finanzhilfen und viel Eigenleistung, wie am Rosenhügel. Architektinnen wie Margarete Schütte-Lihotzky sahen die Selbstversorgerhäuser als wirksamste Lösung gegen die Wohnungsnot und entwarfen zahlreiche Modellhäuser; letztlich jedoch dominierte der ab 1923 massiv einsetzende Gemeindebau mit seinen städtischen „Wohnburgen“. </p>



<p>Die Nachbarschaft und die Gärten in der Siedlung Rosenhügel blühten währenddessen auf und blieben bis heute erhalten. Mitte der 1980er wurde von der Altmannsdorf und Hetzendorf die erste „Huckepack-Sanierung“ Wiens durchgeführt, die damals stark renovierungsbedürftigen kleinen Häuser wurden neu gedeckt, die Fassaden gedämmt, Strom- und Wasserleitungen erneuert, auch Innensanierungen der Siedler ermöglicht. </p>



<p>Nicht nur baulich wurde hier eine neue „Muskelhypothek“ geleistet, sondern auch in gemeinsamen Versammlungen die Idee der Genossenschaft wiederbelebt. Seitdem findet jährlich das Siedlungsfest am Rosenhügel statt, das (ausgerechnet im Jubiläumsjahr der Genossenschaft) 2020 Corona-bedingt ausfallen musste.</p>



<h2>Konsequent gemeinnützig</h2>



<p>Der Begriff der Genossenschaft wird, obwohl lange etabliert, mit unterschiedlicher Bedeutung gefüllt, sein Potenzial und seine Mission geraten bisweilen in Vergessenheit. Doch es gibt Genossenschaften in Wien, die sich ihrer Tradition bewusst sind. </p>



<p>Die am 1. August 1927 gegründete „Siedlungs-Union“ realisierte zunächst vorwiegend Reihenhäuser, ab den 1950er Jahren auch größere Wohnanlagen. Als Stadterweiterungsgebiet spielte dabei die Donaustadt – hier ist der Großteil der Bauten und auch der Sitz der Siedlungsunion angesiedelt – aufgrund ihrer Baulandreserven eine wichtige Rolle. </p>



<p>„Schon damals hatten wir zwei heute noch gültige Grundsätze: Konsequent und unbeirrbar in Verfolgung des Genossenschaftsprinzips sowie modern und allem Neuen aufgeschlossen,“ blickt man bei der Siedlungsunion heute stolz zurück. „Die gemeinnützige Genossenschaft hat nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt“. </p>



<p>Auch die größte Reihenhausanlage Wiens, die 1923-27 mit durchschnittlich 1.600 Stunden Eigenleistung pro Siedler errichtete Freihofsiedlung in Kagran mit ihren 1.014 Häusern wird heute noch von der Siedlungsunion verwaltet. Eine Umfrage im Rahmen eines Forschungsprojekts ergab, dass 96,8 Prozent der Bewohner auch jetzt wieder ins Reihenhaus ziehen würden.</p>



<p>Eine Erkenntnis, die auch in Neubauprojekte der Siedlungsunion einfließt: Die Wohnanlage „Am langen Felde“, ebenfalls in Kagran, entsteht mit rund 400 Wohneinheiten auf dem ehemaligen Grundstück der Firma Hrachowina. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass unterschiedliche Wohnungsgrößen und SMART-Wohnungen so ausgewogen verteilt sind. Das umfangreiche Gemeinschaftsangebot in der Anlage wird das Kennenlernen der Nachbarn und die soziale Durchmischung zusätzlich erleichtern.</p>



<h2>Update der Genossenschaft</h2>



<p>Die zahlreichen Jubiläen und die Projekte und Events der IBA_Wien 2022 Neues soziales Wohnen bieten einen Anlass, über eine Renaissance der Genossenschaftsidee zu reflektieren. Genau dies tat die Interessensgruppe SONAKO, die sich am 29. September in Wien auf Einladung von wohnbund:consult die Frage stellte: </p>



<p>„Ist der Genossenschaftsgedanke nur mehr ein Fall für die Historie und von Jubiläen oder können die sozialen Ideen für Gegenwart und Zukunft wiederbelebt und aktualisiert werden?“ </p>



<p>Erst recht, da die WGG-Novelle vom 1.8.2019 ein günstiges Zeitfenster von zwei Jahren für kleine gemeinnützige Bauvereinigungen bietet, wie WohnenPlus-Herausgeber Robert Koch einleitend anmerkte. Ein ähnlicher Impuls war schon von der WGG-Reform 1979 ausgegangen&#8230;</p>



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		<title>Die Kunst zum Wohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 21:03:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>St. Pölten hat sich um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ für 2024 beworben. Dabei spielten auch Kunstprojekte im Wohnumfeld eine Rolle. Gerade auf diesem Gebiet hat die Wohnungsgenossenschaft St. Pölten hohe Kompetenz.ROBERT KOCH Unter dem „Schattenbaum“ inmitten der Wohnhausanlage in der Handel-Manzetti-Straße traf sich an einem heißen Augusttag eine illustre Runde: Obmann Wilhelm Gelb, sein Stellvertreter [&#8230;]</p>
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<p>St. Pölten hat sich um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ für 2024 beworben. Dabei spielten auch Kunstprojekte im Wohnumfeld eine Rolle. Gerade auf diesem Gebiet hat die Wohnungsgenossenschaft St. Pölten hohe Kompetenz.<br>ROBERT KOCH</p>



<p>Unter dem „Schattenbaum“ inmitten der Wohnhausanlage in der Handel-Manzetti-Straße traf sich an einem heißen Augusttag eine illustre Runde: Obmann Wilhelm Gelb, sein Stellvertreter Anton Damböck der Künstler Andreas Herfert und Gerald Wieländer, um mit Bürgermeister Mathias Stadler ihr jüngstes Kunstprojekt in Augenschein zu nehmen – den wahrscheinlich einzigen ganzjährig bunten „Baum“ in der Landeshauptstadt. Besichtigt wurde auch eine bunte Stehle, welche schon den Cover einer Broschüre zum 95-Jahr-Jubiläum der Genossenschaft zierte. Und eine künstlerisch gestaltete Säule im Bereich Strohmayr- und Josefstraße zeugt von der Herstellung der öffentlichen Wasserleitung – ein historischer Verdienst von Bürgermeister Hubert Schnofl, seinerzeit Mitbegründer der Wohnungsgenossenschaft im Jahre 1921. </p>



<p>Schon seit vielen Jahrzehnten pflegt man in St. Pölten die Tradition – wie Wilhelm Gelb es formuliert – „den Bewohnern so quasi im Unterbewusstsein die Ästhetik der Kunst, vor allem auch die positive suggestive Kraft der bunten Farben zu bieten.“ Der Obmann will Mitglieder und Besucher in den Wohnanlagen mit „frühlingshaften Farbtupfern“ empfangen. Speziell in jenen Jahreszeiten, wo Bewohner nach getaner Arbeit in der Dämmerung oder überhaupt bei winterlich grauen Verhältnissen nach Hause kommen, sei dies notwendig. Frei nach Jean Sibelius meint Gelb, „Kunst ist eben eine Signatur der Zivilisation.“ </p>



<p>Der kunstsinnige Langzeit-Funktionär – seit 1965 in der Genossenschaft tätig, seit 1979 als Geschäftsführer und 1999 zum Obmann gewählt – bringt sein Faible auch den Mitarbeitern nahe. Zitate aus Einsteins „Glaubensbekenntnis“ zieren die Glastüren der Bauleiter-Büros im sonst eher sparsam ausgestatteten Firmensitz, seit ewigen Zeiten in einem von der Genossenschaft errichteten Wohnhaus im Süden der Stadt beheimatet&#8230;</p>



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		<title>100 Jahre GeWoSüd Berlin &#8211; Ein Blick in genossenschaftliches, bezahlbares Wohnen &#8211; Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feierte mit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2019 16:56:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wohnungsgenossenschaft Genossenschaftliches Wohnen Berlin-Süd (GeWoSüd) feiert 2019 das 100. Jahr ihres Bestehens. Den Start markierte am 17. Mai ein Festakt mitsamt Rundgang des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. Nun hat am 11. Juli der Bundespräsident einen Rundgang durch den Lindenhof mit anschließendem Gespräch und Diskussion mit Mitgliedern der Ge- WoSüd im Nachbarschaftstreff GeWoHiN gemacht. Damit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wohnungsgenossenschaft Genossenschaftliches Wohnen Berlin-Süd (GeWoSüd) feiert 2019 das 100. Jahr ihres Bestehens. Den Start markierte am 17. Mai ein Festakt mitsamt Rundgang des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller. Nun hat am 11. Juli der Bundespräsident einen Rundgang durch den Lindenhof mit anschließendem Gespräch und Diskussion mit Mitgliedern der Ge- WoSüd im Nachbarschaftstreff GeWoHiN gemacht. Damit besuchte Bundespräsident Steinmeier gleichzeitig den größten Standort der GeWoSüd und einen besonders geschichtsträchtigen Ort.</p>


<p>„Der Lindenhof ist nicht nur Heimat für 1.500 Genossen und ihre Familien, sondern taugt auch als Freiluftmuseum für Geschichte und Architektur. Angefangen von der Gartenstadt von 1919, die geprägt war durch die Architekten Martin Wagner, Bruno Taut und Leberecht Migge, über die Erweiterung des Lindenhofs in den 30er Jahren durch den Architekten Lassen, den Wiederaufbau nach den Kriegszerstörungen in den 1950er Jahren durch die Architekten Müller und Sobotka, dem Hochhaus am See in den 1960er, dem öffentlich geförderten Wohnungsbau in den 70er Jahren, bis hin zu den modernen Neu- und Dachausbauten seit den 1990er Jahren ist der Lindenhof architektonisch und historisch ein Abbild der letzten 100 Jahre.“, erläutert GeWoSüd-Vorstand Norbert Reinelt die Besonderheit des Areals. </p>



<p>Als letzter und bisher einziger Bundespräsident besuchte Theodor Heuss den Wiederaufbau des Lindenhofs am 8. September 1955. Heuss hatte eine besondere Bindung zum Lindenhof: Er gehörte 1918 zu den Schöneberger Stadtverordneten, die den Bau der Siedlung beschlossen hatten.</p>



<h2>Zeichen der Wertschätzung</h2>



<p>64 Jahre nach Heuss besucht nun Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die GeWoSüd und sendet damit im 100. Jubiläumsjahr ein Zeichen der Wertschätzung an diese und alle anderen Wohnungsgenossenschaften, die sich selbst verwalten und ohne staatliche Hilfe um die Bereitstellung von leistbarem Wohnraum für alle Schichten der Bevölkerung kümmern. Zudem möchte sich der Bundespräsident über das Modell des genossenschaftlichen Wohnens und die damit verbundenen Vorteile informieren sowie mit Bewohnern und Verantwortlichen ins Gespräch kommen. </p>



<p>Viel zu besprechen gab es – schließlich ist die Liste der Vorteile lang. So liegt etwa die Miete, die hier Nutzungsgebühr heißt, im Durschnitt bei lediglich 6,02 Euro je Quadratmeter. „Sogar Neubauwohnungen kosten bei der GeWoSüd durchschnittlich nur 8,45 Euro pro Quadratmeter“, sagt der GeWoSüd-Vorstandsvorsitzende Norbert Reinelt. Doch nicht nur im Finanziellen, sondern auch in Bezug auf die Gemeinschaft ist die GeWoSüd ein Vorbild: So stehen den Mitgliedern an den Standorten Schöneberg, Tempelhof, Weißensee und Neukölln Gästewohnungen für bis zu vier Personen zur Verfügung, die für 40 Euro pro Tag angemietet werden können. </p>



<p>Bereits zur Jahrtausendwende errichtete die GeWoSüd ein Mehrgenerationenhaus in Tempelhof-Schöneberg mit 32 barrierefreien Seniorenwohnungen, Gemeinschaftsräumen, 23 familiengerechten Wohnungen, Gästewohnung, Sozialstation und Arztpraxis. In zwei Waschhäusern und an drei weiteren Standorten können die Mitglieder für wenig Geld selbst waschen und hilfsbedürftige Bewohner werden im Rahmen der Initiative „Helfer im Kiez“ bei Herausforderungen des Alltags wie Arztbesuchen unterstützt, aber auch beim Einkaufen oder bei Spaziergängen begleitet.</p>



<h2>Verdrängung findet nicht statt</h2>



<p>Mitarbeiter im Sozialbereich beraten und unterstützen die Mitglieder in sozialen Belangen, zudem organisieren sie Veranstaltungen und Feste zur Stärkung der Gemeinschaft. Ebenso organisieren die Mitarbeiter für die Mitglieder, deren Wohnungen modernisiert werden, den Umzug in eine Umsetzwohnung innerhalb der Genossenschaft&#8230;</p>



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		<title>Kleinigkeiten mit großer Wirkung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 19:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2018]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die bald 100 Jahre alte Wohnungsgenossenschaft sorgt in St.Pölten und ganz Niederösterreich für solide Wohnungen zu günstigen Preisen mit hoher Lebensqualitat. Speziell diesem Ziel dienen die jüngsten Innovationen mit vergleichsweise geringem Aufwand. ROBERT KOCH Eigentlich ist die Genossenschaft bereits 1919 – also vor bald 100 Jahren – gegründet worden, belegen historische Mitgliedsbücher. Damit wäre „die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die bald 100 Jahre alte Wohnungsgenossenschaft sorgt in St.Pölten und ganz Niederösterreich für solide Wohnungen zu günstigen Preisen mit hoher Lebensqualitat. Speziell diesem Ziel dienen die jüngsten Innovationen mit vergleichsweise geringem Aufwand.<br />
<strong>ROBERT KOCH</strong></p>
<p>Eigentlich ist die Genossenschaft bereits 1919 – also vor bald 100 Jahren – gegründet worden, belegen historische Mitgliedsbücher. Damit wäre „die St. Pölten“ die älteste Gemeinnützige in Niederösterreich und würde demnächst ihren „runden Geburtstag“ feiern; die Erste mit genossenschaftlicher Basis bleibt sie sowieso. Doch die Eintragung in das Verbandsregister ging erst 1921 über die Bühne, weshalb die Allgemeine gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft e.Gen.m.b.H. in St. Pölten die bislang nur in der Verbandsrevision gebräuchliche Nummer „N3“ trägt.</p>
<p>Darauf ist Langzeit-Obmann Wilhelm Gelb durchaus stolz, und setzte die Nummer als weithin sichtbares Logo auf die „St. Pöltner Wohngalerie“ in der Praterstraße 12. Das schlichte Gebäude mit großem Vordach steht an einer Straßenkreuzung nahe dem Stadtzentrum, zwischen Bahnhof und Krankenhaus, wo Tag und Nacht eine hohe Kundenfrequenz zu erwarten ist. Quasi im Vorbeifahren wird ein aktuelles Wohnungsangebot auf großen Schautafeln präsentiert, speziell während jeder Rotphase an dieser ampelgeregelten Kreuzung nicht zu übersehen. Dort werden regelmäßig Wohnungen aus dem Altbestand in St. Pölten<br />
und Umgebung angeboten, frisch renoviert und äußerst preiswert.</p>
<p>Innen birgt „N3“ viel Raum für „Zusammenkommen, Kommunikation und Visulisierung“, wobei – wie Gelb betont – eine Symbiose von Wohnen und Kunst im Mittelpunkt steht. Neben der Information über ihr Angebot bietet die Wohnungsgenossenschaft also eine durchaus attraktive Begegnungsstätte in zentraler Lage der Landeshauptstadt. Das alles ist mit geringen Kosten verbunden, weil das Gebäude, eine ehemalige Blumenhandlung, auf einer kürzlich erworbenen Liegenschaft ohnehin vorhanden war. Statt dem üblichen Abriss wurde der helle Pavillon mit geringen Mitteln saniert und für eine temporäre Nutzung fit gemacht. In ein paar Jahren wird dort eine Wohnhausanlage entstehen.</p>
<h5>Master of Living</h5>
<p>Bei der Wohngalerie-Eröffnung Ende September 2018 überreichte Bürgermeister Matthias Stadler ein spezielles Präsent: Wilhelm Gelb wurde anlässlich seines 70. Geburtstages nicht nur mit dem Ehrenzeichen der Stadt St. Pölten bedacht, sondern mittels zweiter Urkunde – jeweils auf Pergament mit rotem Bürgermeister-Siegel – auch zum „Master of Living“ ernannt. Diese originelle Bezeichnung hat durchaus mit der Persönlichkeit des Obmannes und dessen Einstellung zu tun. „Wohnen ist ein lebensnotwendiges Gut, das nicht ersetzbar ist“, betont der Kommerzialrat. „Man kann Autos z.B. durch öffentliche Verkehrsmittel ersetzen – wohnen aber müssen wir Menschen.“ Ihm geht es dabei primär um Lebensqualität. Gelb ist „ständig auf der Suche nach schönen Bauplätzen in optimaler Lage für neue Projekte“. Die St. Pöltner Genossenschaft kann auf einen soliden Fundus an Liegenschaften verweisen, allesamt aus Eigenmitteln finanziert und deshalb „relativ frei vom Zwang rascher Verwertung“.</p>
<p>Wie jenes in der Praterstraße, wo jetzt „N3“ steht und in einigen Jahren gebaut werden soll. Dann wird die bei vielen Projekten der letzten Jahrzehnte bewährte Vorgangsweise einsetzen: Wohnbau in kleinen Etappen, in bester Bauqualität wie z.B. Ziegelmauerwerk, Maßnahmen für Energieeffizienz, Lifte in jedem Stiegenhaus. „Mindestens für die nächsten 110 Jahre sollen diese Wohnungen optimal – sowohl raumklimamäßig als auch familiengerecht – energieeffizient bewohnt werden können“, ist das erklärte Ziel der St. Pöltner.</p>
<p>Besonderes Augenmerk wird weiters auf großzügige Frei- und Erholungsflächen auf Eigengrund gelegt: „Wenn die Bewohner nach Hause in ihre Wohnung kommen, sollen sie sich angekommen fühlen, durchatmen und Kraft schöpfen können”, beschreibt Gelb seine Philosophie. Das jüngste Vorzeigebeispiel ist eine Wohnanlage in der Handel-Mazetti- Straße. In dieser Gegend, direkt beim Traisen-Grüngürtel in St. Pölten-Süd, startete die Genossenschaft bereits 1930 mit einem „Pionierbau für soziales, leistbares Wohnen“, 2012 wurde dieser vorbildlich revitalisiert&#8230;</p>
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		<title>Die BREBAU &#8211; Seit 80 Jahren „Bremen ein Zuhause geben“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 08:49:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die BREBAU feiert ihren 80. Geburtstag. Mit über 10.500 bewirtschafteten Wohn- und Gewerbeeinheiten und mehr als 2.400 erstellten Reihenhäusern zählt sie zu den zentralen Wohnungsanbietern in der Hansestadt. „Aus einer kleinen Genossenschaft ist eine große Wohnungsbaugesellschaft geworden, die uns bis heute als wichtiger Partner der Stadtentwicklung begleitet“, gratuliert Bürgermeister Carsten Sieling und ergänzt: „Neben der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die BREBAU feiert ihren 80. Geburtstag. Mit über 10.500 bewirtschafteten Wohn- und Gewerbeeinheiten und mehr als 2.400 erstellten Reihenhäusern zählt sie zu den zentralen Wohnungsanbietern in der Hansestadt. „Aus einer kleinen Genossenschaft ist eine große Wohnungsbaugesellschaft geworden, die uns bis heute als wichtiger Partner der Stadtentwicklung begleitet“, gratuliert Bürgermeister Carsten Sieling und ergänzt: „Neben der Vermietung und Verwaltung von Immobilien beteiligt sich die BREBAU mit umfangreichen Aktivitäten im Mietwohnungsbau und Bauträgergeschäft aktiv am vom Senat beschlossenen Sofortprogramm Wohnungsbau.“</p>
<p>Zu den aktuellen Neubauprojekten zählen hochwertige Eigentumswohnungen in der Überseestadt und auf dem Stadtwerder sowie Mietwohnungen in Citylage, in der Neustadt, in Walle und in Obervieland. Allein in Arsten entstehen aktuell 210 Mietwohnungen und Reihenhäuser, wovon jeweils ein Teil gefördert ist.</p>
<p>Insgesamt erweitert die BREBAU ihr Angebot in den nächsten Jahren<br />
um knapp 350 Mietwohnungen, 220 Reihenhäuser und 200 Eigentumswohnungen.</p>
<p>„Mit Großmodernisierungen in Gröpelingen und Kattenturm werten wir zudem unsere vorhandenen Wohngebiete auf und ergänzen sie um Dachgeschosswohnungen, ohne den optischen Reiz der Vorkriegsbauten zu nehmen“, ergänzen die Geschäftsführer der BREBAU, Bernd Botzenhardt und Thomas Tietje. Damit schafft das Wohnungsunternehmen ein breites Angebot von der bezahlbaren Wohnung für Studenten über Reihenhäuser für Familien bis hin zu barrierefreien Wohnungen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/09/Fueko-brebau-80.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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