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	<title>Wohnraum Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Mar 2022 12:11:24 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Wohnraum Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Kurz gemeldet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 12:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiche Hilfe „zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen [&#8230;]</p>
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<h2>Erfolgreiche Hilfe</h2>



<p>„zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. </p>



<p>In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen aus dem gemeinnützigen Wohnsektor an Betroffene. Finanzierungsbeiträge, Unterstützung bei Übersiedlungen und sozialarbeiterische Betreuung nach Bedarf werden aus Projektmitteln übernommen. Bis April 2022 soll „zuhause ankommen“ 600 Menschen in neue Wohnungen vermitteln.</p>



<h2>Klimaresiliente Quartiersplanung</h2>



<p>Die ÖBB und Stadt Wien verlangten für die Bebauung „Neues Landgut“, Bauplatz D12, basierend auf dem bewährten Vier-Säulen-Modell für gefördertes Wohnen mit den Qualitätskriterien Ökonomie, Soziale Nachhaltigkeit, Architektur und Ökologie eine klimaresiliente Quartiersplanung. Das ÖSW erhielt gemeinsam mit Dietrich Untertrifaller und Plov, Simma Zimmermann Landschaftsarchitektinnen, der RWT plus ZT GmbH sowie der Agentur für Kultur und Urbanität art:phalanx für sein Konzept „B.R.I.O. – Alles auf Schiene“ den Zuschlag. Bis Mitte 2024 entstehen rund 180 Wohnungen in Hybridbauweise, davon die Hälfte Smart- Wohnungen, Gemeinschaftsbereiche sowie 14 Gewerbeflächen.</p>



<h2>Erfolgsrezept Kommunikation</h2>



<p>Mit der Gründung der „Wien-Süd Projektmanagement“ stehen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten erfahrene Teams aus den Bereichen Haustechnik und Facility-Management den Bewohnern tagtäglich zur Seite. Die Dienstleistungen von „Service und Technik“ reichen von Instandhaltung bis zu einem wesentlichen Element: Der Kommunikation mit den Bewohnern. „Direkte und persönliche Kommunikation und eine umfassende Servicierung sind uns ein grundlegendes Anliegen. Vor allem mit den Bewohnern der Wohnhausanlagen in ständigem Austausch zu stehen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, das ist es, was sozialen Wohnbau ausmacht“, ist Wien-Süd-Obmann Andreas Weikhart überzeugt.</p>



<h2>Architektur und Bildung</h2>



<p>Am 10. und 11. Juni finden die Architekturtage, Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Architekturgeschehen und Baukultur, statt, die heuer unter dem Thema „Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum“ stehen. Der Auftakt fand bereits im Juni 2021 statt&#8230;</p>



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		<title>Präzise Wohnraumdaten durch Digitalisierung – die Helfer bei der Vermarktung, Umbau und Sanierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 14:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG18]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Planung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Pläne sind zur Wohnraumverwaltung und technischen Bewirtschaftung von Immobilien unverzichtbar. Sie ermöglichen es den Wohnungsunternehmen, Vermietung und Verwaltung von Objekten besser zu steuern und helfen den Gesamtaufwand zu reduzieren. Digitale Pläne dienen auch als wertvolle Planungsgrundlage für künftige Baumaßnahmen. Immobilienbesitzer und Wohnungsunternehmen, die auf die Digitalisierung ihrer Gebäudedaten setzen, haben klare Vorteile. Wer Grundrisse [&#8230;]</p>
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<p>Digitale Pläne sind zur Wohnraumverwaltung und technischen Bewirtschaftung von Immobilien unverzichtbar. Sie ermöglichen es den Wohnungsunternehmen, Vermietung und Verwaltung von Objekten besser zu steuern und helfen den Gesamtaufwand zu reduzieren. Digitale Pläne dienen auch als wertvolle Planungsgrundlage für künftige Baumaßnahmen.</p>



<p>Immobilienbesitzer und Wohnungsunternehmen, die auf die Digitalisierung ihrer Gebäudedaten setzen, haben klare Vorteile. Wer Grundrisse und Flächen von Wohn- und Gewerbeflächen digitalisieren lässt, dem stehen stets gut zugängliche, in einheitlichen Dateiformaten abgelegte und detaillierte Informationen für sein Gebäudemanagement zur Verfügung. </p>



<p>Digitale Pläne bilden die Basis für ein professionelles Wohnraummanagement und dienen auch zur Planung anstehender Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen. Auch übersichtliche Exposés für Mieter lassen sich ganz einfach erstellen.</p>



<h2>Mehr Effektivität durch digitale Pläne</h2>



<p>Die Abwicklung von Instandhaltungsmaßnahmen und ganz allgemein die Bewirtschaftung von Gebäuden wird durch das Vorhandensein digitaler Pläne wesentlich effektiver. „Die Plandigitalisierung von Geschossund Wohnungsplänen sowie der Wohnflächenberechnung bringt eine erhebliche Zeitersparnis mit sich“, davon sind die beiden wowiconsult-Geschäftsführer Dr. Waldemar Müller und Oliver Häcker überzeugt. </p>



<p>Digitalisierte Grundrisspläne mit solider Wohnflächenberechnung schaffen außerdem Rechtssicherheit. Denn bei der Umlage der Betriebskosten muss die Wohnfläche genau stimmen. Inkorrekte Angaben können die Abrechnung verfälschen und den Vermieter teuer zu stehen kommen.</p>



<h2>CAD-Tools zur Digitalisierung</h2>



<p>Dank moderner Technik und CAD-Software können Wohn- und Nutzflächen von Gebäuden heutzutage präzise erfasst und anschließend digital dargestellt werden. Grundlage für digitale Pläne sind detailliere Zeichnungen oder Wohnflächenberechnungen nach Neuaufmaß. CAD bedeutet rechnerunterstütztes Konstruieren – also mit Hilfe eines Computerprogramms an einem geometrischen Modell zu arbeiten. So können analoge Bestandspläne von Wohnungen und Gebäuden in digitale Dateien umgewandelt werden.</p>



<h2>Plandigitalisierung und Planaktualisierung</h2>



<p>Das Software- und Dienstleistungsunternehmen wowiconsult bietet vom vollständigen Neuaufmaß und Kontrollmessungen bis hin zur Aktualisierung oder Erstellung digitaler Pläne alles aus einer Hand. Bei der Plandigitalisierung werden Wohnungen und Gebäude vermessen, Grundrisse erstellt und anschließend digitalisiert&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/06/Wohnung-Daten-Plan.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/06/Wohnung-Daten-Plan.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Einigung auf der Sonder-Bauministerkonferenz am 16. Dezember: 2,290 Milliarden Euro für Städtebauförderung und Soziale Wohnraumförderung</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/einigung-auf-der-sonder-bauministerkonferenz-am-16-dezember-2290-milliarden-euro-fuer-staedtebaufoerderung-und-soziale-wohnraumfoerderung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=einigung-auf-der-sonder-bauministerkonferenz-am-16-dezember-2290-milliarden-euro-fuer-staedtebaufoerderung-und-soziale-wohnraumfoerderung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 20:38:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bauministerkonferenz hat im Rahmen ihrer 135. (Sonder-) Sitzung am 16. Dezember 2019 im Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin die Weichen für die Neuregelung der Städtebauförderung und der Sozialen Wohnraumförderung gestellt. Aufgrund des Auslaufens des Solidarpaktes II zum 31.12.2019 war eine Neuberechnung des Verteilerschlüssels im Rahmen der Städtebauförderung notwendig geworden. Der Bund stellt [&#8230;]</p>
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<p>Die Bauministerkonferenz hat im Rahmen ihrer 135. (Sonder-) Sitzung am 16. Dezember 2019 im Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin die Weichen für die Neuregelung der Städtebauförderung und der Sozialen Wohnraumförderung gestellt. Aufgrund des Auslaufens des Solidarpaktes II zum 31.12.2019 war eine Neuberechnung des Verteilerschlüssels im Rahmen der Städtebauförderung notwendig geworden.</p>



<p>Der Bund stellt den Ländern in diesem Jahr dafür 790 Millionen Euro zur Verfügung. Die Einigung sieht vor, dass die ostdeutschen Bundesländer in 2020 jeweils zwei Prozent weniger der Gesamtmittel erhalten, als bislang. Die frei werdenden Mittel werden auf die anderen Bundesländer verteilt. Langfristig sollen die Mittel der ostdeutschen Bundesländer in den kommenden Jahren um insgesamt maximal 10 Prozent des bisherigen Niveaus abschmelzen. Wie die konkrete Ausgestaltung über 2020 hinaus aussehen wird, soll im kommenden Jahr beraten werden. </p>



<p>Der Vorsitzende der Bauministerkonferenz, Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote: „Wir haben mit dieser Regelung eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden. Wir müssen zusehen, dass wir langfristig eine für alle Bundesländer gangbare Lösung finden. Jetzt sofort die Mittel für die ostdeutschen Länder komplett zu kürzen, wäre ein zu großer Schritt gewesen. Insofern bin ich mit dem jetzt eingeschlagenen Weg zufrieden.“</p>



<h2>Drei statt acht Programme</h2>



<p>In Zukunft wird es statt der bisherigen acht Programme der Städtebauförderung nur noch drei Schwerpunkte geben: das Programm Lebendige Zentren, das Programm Soziale Zusammenarbeit und das Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung. Die Bauministerkonferenz erwartet, dass die Mittel der Städtebauförderung in Zukunft mindestens 790 Millionen Euro umfassen werden. </p>



<p>Im Bereich der Sozialen Wohnraumförderung stellt der Bund den Ländern für 2020 eine Milliarde Euro zur Verfügung. Weitere 500 Millionen Euro über eine Verteiler-Regelung bei den Einnahmen der Umsatzsteuer kommen hinzu. </p>



<p>Diese Mittel werden ab 2020 anhand des sogenannten Königsteiner Schlüssels auf die Bundesländer verteilt. Der Königsteiner Schlüssel berechnet sich anhand der Bevölkerungszahlen und der Steuereinnahmen der Länder. </p>



<p>Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, war bei der Konferenz dabei und begrüßte die Entscheidungen: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit den Länderkolleginnen und Kollegen diese Einigung in wichtigen Bereichen erzielen konnten. Damit haben wir zentrale Ziele des Wohngipfels umgesetzt und können im Bereich der Städtebauförderung und der sozialen Wohnraumförderung den eingeschlagenen Weg gemeinsam und gestärkt fortsetzen.“ </p>



<p>Die Sprecherin der SPD-geführten Bundesländer, Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeldt, erklärt zu der Einigung im Bereich der Sozialen Wohnraumförderung: „Ich begrüße die Finanzhilfen des Bundes zur Unterstützung der sozialen Wohnraumförderung der Länder bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums in Ballungsgebieten oder auch im ländlichen Raum. </p>



<p>So kommen alle Länder auf die ihnen zustehende Unterstützung im Rahmen der wichtigen sozialen Wohnraumförderung. Ich begrüße sehr, dass die Länder im Rahmen dieser Förderung einen wichtigen eigenen Spielraum haben, um auf die eigenen Wohnungsmärkte angemessen reagieren zu können.“</p>



<p>Für die Sprecherin der CDU-geführten Bundesländer, die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung in Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, haben die Neuregelungen insgesamt richtungsweisenden Charakter&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/01/Fueko-bauminister-kiel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/01/Fueko-bauminister-kiel.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Vonovia: Heizen und Kühlen durch Geothermie ersetzt Kohleöfen &#8211; 1.200 Quadratmeter zusätzlicher Wohnraum durch Aufstockung</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/vonovia-heizen-und-kuehlen-durch-geothermie-ersetzt-kohleoefen-1-200-quadratmeter-zusaetzlicher-wohnraum-durch-aufstockung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vonovia-heizen-und-kuehlen-durch-geothermie-ersetzt-kohleoefen-1-200-quadratmeter-zusaetzlicher-wohnraum-durch-aufstockung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 21:59:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Normen & Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
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		<category><![CDATA[Grevenbroich]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik AG98]]></category>
		<category><![CDATA[Vonovia]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Grevenbroich schafft Vonovia neuen Wohnraum und setzt dabei auf Nachhaltigkeit: In den kommenden Monaten entstehen an der Walther-Rathenau-Straße 5, 7, der Gustav-Stresemann-Straße 1, 3, 5 und 7 sowie der Karl-Arnold-Straße 23, 25 insgesamt 1.200 Quadratmeter Wohnfläche durch Aufstockung der vier vorhandenen Gebäude. Es sind vier Blöcke mit Hausnummern. Die Wärmeversorgung erfolgt in Zukunft über [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Grevenbroich schafft Vonovia neuen Wohnraum und setzt dabei auf Nachhaltigkeit: In den kommenden Monaten entstehen an der Walther-Rathenau-Straße 5, 7, der Gustav-Stresemann-Straße 1, 3, 5 und 7 sowie der Karl-Arnold-Straße 23, 25 insgesamt 1.200 Quadratmeter Wohnfläche durch Aufstockung der vier vorhandenen Gebäude. Es sind vier Blöcke mit Hausnummern. Die Wärmeversorgung erfolgt in Zukunft über eine Anlage für Geothermie.</p>
<h5>Erdwärme ist nachhaltig und kostenlos</h5>
<p>„Geothermie ist nachhaltig und ökologisch sinnvoll, deshalb haben wir uns dafür entschieden, um die vorhandenen Kohleöfen zu ersetzen“, erläutert Sebastian Lott, Regionalleiter von Vonovia. „Hinzu kommt aber noch ein weiterer wichtiger Aspekt: Für die Mieter entstehen lediglich Kosten für Wartung und Betriebsstrom. Die Energie an sich ist kostenlos.“ Geothermie-Anlagen nutzen die in den zugänglichen Teilen der Erdkruste gespeicherte Erdwärme. </p>
<p>Vonovia setzt dabei das mehrfach ausgezeichnete Produkt „Geokoax“ ein, das unter anderem den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) des Bundesumweltministeriums und des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) erhalten hat. Die Technologie ermöglicht das Heizen der Gebäude im Winter und das Kühlen im Sommer. Dabei ist lediglich eine Bohrung auf Brunnenbau-Niveau nötig, je nach Bodenbeschaffenheit zwischen 30 und 50 Meter, somit erheblich weniger tief als im Standardverfahren.</p>
<p>Mit Aufstockung und Umstellung der Energieversorgung geht eine umfassende Modernisierung der Gebäude einher: Aufzüge werden angebaut, Fassaden und – wo notwendig – Fenster energetisch modernisiert. Dabei werden die Richtlinien des Umweltzeichens „Blauer Engel“ eingehalten. Dazu gehört unter anderem eine nachhaltig und mit umwelt- und ressourcenschonenden Materialien ausgeführte Fassadendämmung.</p>
<h5>Gesamte Wohnumfeld wird aufgewertet</h5>
<p>Florian Herpel, technischer Beigeordneter der Stadt Grevenbroich dazu: „Grundsätzlich ist die Initiative der Vonovia zur Modernisierung und Nachverdichtung des Wohnungsbestandes im Bereich Walter-Rathenau- Straße, Gustav-Stresemann-Straße und Karl-Arnold-Straße (Südstadt) sehr zu begrüßen. Die Maßnahme wertet nicht nur den Gebäudebestand, der umgebaut wird, sondern auch das gesamte Wohnumfeld auf. Der Einsatz alternativer Energieformen wie der Geothermie wird ebenfalls von Seiten der Stadt begrüßt&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/06/Energie-vonovia.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ARGE Kiel zu bezahlbarem Bauen: Wohnraum für weniger als 2.000 Euro pro Quadratmeter ist möglich</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/arge-kiel-zu-bezahlbarem-bauen-wohnraum-fuer-weniger-als-2-000-euro-pro-quadratmeter-ist-moeglich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=arge-kiel-zu-bezahlbarem-bauen-wohnraum-fuer-weniger-als-2-000-euro-pro-quadratmeter-ist-moeglich</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 21:49:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäude/Umfeld]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG126]]></category>
		<category><![CDATA[ARGE]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kiel]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ein anderes Thema wird derzeit heftiger debattiert als der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Schon lange sind Wohnungsmangel und explodierende Preise nicht mehr nur ein Thema für die Metropolregionen. Dabei lässt sich die Frage, ob in Deutschland überhaupt noch preiswert gebaut werden kann, mit einem schlichten „Ja, natürlich!“ beantworten. Zumindest wenn man die Bauweise betrachtet. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein anderes Thema wird derzeit heftiger debattiert als der Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Schon lange sind Wohnungsmangel und explodierende Preise nicht mehr nur ein Thema für die Metropolregionen. Dabei lässt sich die Frage, ob in Deutschland überhaupt noch preiswert gebaut werden kann, mit einem schlichten „Ja, natürlich!“ beantworten. Zumindest wenn man die Bauweise betrachtet.</p>
<p>In jeder deutschen Metropole ist es möglich, für weniger als 2.000 Euro pro Quadratmeter zu bauen, sofern man Gebäude aus Mauerwerk errichtet. Eine bundesweite Untersuchung der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen ARGE Kiel im Auftrag der Bundesländer belegt dies eindrücklich. Gegenüber konkurrierenden Bauweisen wie Holz und Stahlbeton sind im Median Kostenvorteile von bis zu 17 Prozent möglich. Der Kostenvergleich von Außenwandkonstruktionen bei Mehrfamilienhäusern ergab für das Mauerwerk im Median 362 Euro, 409 Euro für Stahlbeton und 427 Euro für Holz, jeweils pro Quadratmeter.</p>
<h5>Klassische Vergabe &#8211; keine Generalunternehmer</h5>
<p>Diese Kostenvorteile führt Dietmar Walberg, Geschäftsführer der ARGE Kiel, nicht nur auf die einfache und schnelle Verarbeitbarkeit von Mauerwerk zurück. „90 Prozent der untersuchten Wohngebäude wurden in Mauerwerksbauweise ausgeführt. Auffallend war, dass es in keinem Fall einen Generalunternehmer gegeben hat, die klassische Vergabe an die einzelnen Gewerke wirkt kostendämpfend.“ </p>
<p>„Für das Mauerwerk sprechen aber nicht nur Kostenvorteile, sondern bauphysikalische Eigenschaften wie Statik, Schall- und Brandschutz, die Leichtbauweisen in dieser Kombination so nicht bieten können“, sagt Dr. Hannes Zapf, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e. V. (DGfM). Hinzu komme die im Zuge des Klimawandels wichtiger werdende thermische Speicherfähigkeit von Massivbaustoffen, deren Fehlen Leichtbauweisen mit Hilfe teurer Haustechnik kompensieren müssen.</p>
<h5>Faire Rahmenbedingungen im Wettbewerb durch die Politik</h5>
<p>Der Vorsitzende der DGfM kritisiert in diesem Zusammenhang die einseitige politische Parteinahme für die Holzbauweise in Baden-Württemberg. „Politik hat die Aufgabe, faire Rahmenbedingungen im Wettbewerb zu setzen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/03/Gebu-arge-kiel.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Frühjahrsgutachten 2019: Städten droht Abwanderung von Unternehmen &#8211; Neubau wird vernachlässigt, Baukindergeld und Sonder-AfA wirken preistreibend</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/fruehjahrsgutachten-2019-staedten-droht-abwanderung-von-unternehmen-neubau-wird-vernachlaessigt-baukindergeld-und-sonder-afa-wirken-preistreibend/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fruehjahrsgutachten-2019-staedten-droht-abwanderung-von-unternehmen-neubau-wird-vernachlaessigt-baukindergeld-und-sonder-afa-wirken-preistreibend</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2019 21:39:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG126]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, günstige Finanzierungsbedingungen, demografische Faktoren und die insgesamt gute Wirtschaftslage lässt die Immobilienwirtschaft in Deutschland ungebrochen dynamisch wachsen. Auf dem Markt für Wirtschaftsimmobilien Deutschlands wurden nach vorläufigen Ergebnissen im vergangenen Jahr 61,1 Milliarden Euro (Berechnungsstand: Dezember 2018) umgesetzt – ein Anstieg um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der größte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum, günstige Finanzierungsbedingungen, demografische Faktoren und die insgesamt gute Wirtschaftslage lässt die Immobilienwirtschaft in Deutschland ungebrochen dynamisch wachsen. Auf dem Markt für Wirtschaftsimmobilien Deutschlands wurden nach vorläufigen Ergebnissen im vergangenen Jahr 61,1 Milliarden Euro (Berechnungsstand: Dezember 2018) umgesetzt – ein Anstieg um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Teil des investierten Kapitals floss mit 47,1 Prozent auch in diesem Jahr in das Segment der Büroimmobilien. Im vergangenen Jahr hat sich auch der Anstieg der Neuvertragsmieten für Wohnungen in Deutschland weiter fortgesetzt. Dieser fiel zum dritten Quartal 2018 mit 3,9 Prozent etwas stärker aus als der Anstieg im entsprechenden Vorjahreszeitraum (3,6 Prozent). Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind in Deutschland im vergangenen Jahr ebenfalls weiter gestiegen (plus 8,2 Prozent). Diese Ergebnisse aus dem Frühjahrsgutachten 2019 des Rats der Immobilienweisen, hat der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, heute an Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, übergeben.</p>
<h5>Neubau wird in Deutschland völlig vernachlässigt</h5>
<p>„Diese Zahlen sind Ausdruck dafür, dass sich die Lage auf vielen deutschen Wohnungsmärkten weiter anspannt“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Die Anstiege sind das Ergebnis eines weiterhin zu knappen Wohnungsangebots. Die Politik setzt die falschen Signale statt die richtigen Anreize. Sie verschärft das Mietrecht, sie droht sogar vereinzelt mit Enteignungen beziehungsweise zieht willkürlich Vorkaufsrechte bei Wohn- und Wirtschaftsimmobilien – ohne die negativen Auswirkungen zu bedenken. Der Neubau wird in unserem Land völlig vernachlässigt. Dringend erforderlich wären stattdessen: die Erhöhung der linearen AfA, die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung, die Senkung der Grunderwerbsteuer, die Beschleunigung von Planungs- und Baugenehmigungszahlen. Das wären die geeigneten Instrumente für eine wirkliche Bauoffensive 2019. Keine dieser Maßnahmen findet aktuell Anwendung. Das verschlimmert die Situation für das bezahlbare Wohnen und Bauen in Deutschland“, so Mattner.</p>
<h5>Mietpreisbremse führt nicht zu Entspannung der Märkte</h5>
<p>Prof. Dr. Dr. Lars P. Feld von der Universität Freiburg hat im Rahmen des Frühjahrs-gutachtens 2019 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung analysiert. Eine der Hauptursachen für die steigenden Preise und Mieten im Wohnungssegment liegt demnach in der kräftigen Nachfrage nach Wohnraum. Angebotsseitige Kapazitätseinschränkungen und fehlendes Bauland würden den Nachfrageüberhang zusehends vergrößern. Vor allem in Ballungsräumen werde die Nachfrage weiterhin nicht vom Angebot gedeckt. Maßnahmen wie die Mietpreisbremse dürften hingegen kaum nachhaltig zu einer Entspannung der Lage führen. „Als Symptombehandlung stört sie die Funktion des Preises als Signal der Knappheit und vergrößert die Unsicherheit von Mietern, Vermietern und Investoren“, so Feld.</p>
<h5>Grundsteuer: Umlagefähigkeit sollte erhalten bleiben</h5>
<p>Nach Ansicht von Feld sollte die Umlagefähigkeit der Grundsteuer aus finanzwissenschaftlicher Sicht jedenfalls erhalten bleiben, da ansonsten höhere Kosten für Vermieter die Investitionen in neue Wohnungen ausbremsen würden. Eine Abschaffung der Umlagefähigkeit führe dazu, dass die Grundsteuer zu einer reinen Vermögensteuer degeneriert. Zum künftigen Modell der Grundsteuer schreibt Feld: „Für die Reform der Grundsteuer bietet sich ausgehend von einem flächenorientierten Modell ein hybrides Modell durch Hinzunahme einer Lagekomponente an. Selbst pauschaliert ist die Hinzuziehung von Mieten problematisch.“</p>
<h5>Grunderwerbsteuer: Restrukturierung des Länderfinanzausgleichs notwendig</h5>
<p>„Vom gegenwärtigen Finanzausgleichsmechanismus gehen erhebliche Fehlanreize aus, die zu einer steten Erhöhung der Grunderwerbsteuer in den Bundesländern führen“, so Feld. Eine Restrukturierung des Länderfinanzausgleichs sollte seiner Ansicht nach diese Fehlanreize beseitigen. Darüber hinaus rufe die Grunderwerbsteuer als indirekte Steuer auf Grundvermögen bei Veräußerungen erhebliche Verzerrungen hervor. „Aus wirtschaftspolitischer Sicht sind solche verzerrenden Steuern zu vermeiden, da sie starke Nebenwirkungen haben. Bei wiederholtem Verkauf einer Immobilie wird als Bemessungsgrundlage stets der gesamte Kaufbetrag veranschlagt, wodurch es zu einer Doppelbelastung und zu Schneeballeffekten kommt. Substitutionseffekte bei der Grunderwerbsteuer sorgen für verzerrte Entscheidungen auf den Immobilienmärkten und verursachen neben der Steuerlast ökonomische Zusatzlasten.“</p>
<h5>Baukindergeld und Sonder-AfA wirken preistreibend</h5>
<p>Zur Förderung des Wohneigentums habe sich die Bundesregierung mit dem Baukindergeld laut Feld zu einer „relativ unsystematischen steuerlichen Förderung“ entschlossen, die zu einer problematischen Verteilungswirkung führe. Da die Prämie vom Verkäufer in vielen Fällen auf den Verkaufspreis umgelegt werde, seien höhere Immobilien-, Bau- und Grundstückspreise die Folge. „Auswertungen des sozio-ökonomischen Panels zeigen, dass viele Familien Baukindergeld erhalten, die darauf nicht angewiesen wären, während die eigentlichen Probleme – geringes Kapital gepaart mit hohen Erwerbsnebenkosten – für Haushalte mit geringeren Einkommen fortbestehen“, so Feld im Frühjahrsgutachten&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/03/Fueko-zia-gutachten.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Geteilter Wohnraum: Die Sharing-Economy und die Wohnungswirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 20:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Dachfenster]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG5]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sharing-Economy verspricht, dass die Menschen durch das Teilen gemeinsam mehr haben werden: mehr Wohlstand, mehr Komfort, mehr Lebensraum. Auch in der Wohnungswirtschaft ist der Trend angekommen und erzeugt neue Wohnkonzepte – und das bedeutet Veränderung. Geteilter, öffentlicher Wohnraum wird deutlich stärker beansprucht als private Wohnungen oder Wohneigentum und bei Schadensfällen den Verursacher zu finden, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sharing-Economy verspricht, dass die Menschen durch das Teilen gemeinsam mehr haben werden: mehr Wohlstand, mehr Komfort, mehr Lebensraum. Auch in der Wohnungswirtschaft ist der Trend angekommen und erzeugt neue Wohnkonzepte – und das bedeutet Veränderung. Geteilter, öffentlicher Wohnraum wird deutlich stärker beansprucht als private Wohnungen oder Wohneigentum und bei Schadensfällen den Verursacher zu finden, fällt schwer. Um unüberschaubare Folgekosten zu vermeiden, müssen Wohnraum und Ausstattung deshalb durch besonders hohe Produktqualität und Haltbarkeit überzeugen.</p>
<p>Eine Studenten-WG in Deutschland, neun Uhr morgens: Ein Mitbewohner stürmt in die Küche und reißt das Fenster auf, denn bevor es ans Lernen geht, will er noch eine Zigarette rauchen. Zehn Minuten später kommt eine Mitbewohnerin herein, um zu frühstücken. Ihr ist kalt, sie knallt das Fenster wieder zu, dass es scheppert. Eine Szene, die vielen Menschen bekannt vorkommen dürfte – und die zukünftig in ähnlicher Form noch häufiger stattfinden wird. Denn die Sharing-Economy, die Wirtschaft des Teilens, gilt als einer der großen Trends der Gegenwart. In einer westlichen Welt, in der alle Grundbedürfnisse der Menschen mehr als gedeckt sind, verspricht sie, hohen Lebensstandard und -komfort mit verhältnismäßig geringem Aufwand allen Menschen zugänglich zu machen. Von Car-Sharing über Co-Working bis Food-Sharing: Alles kann heute geteilt werden. Das spart Geld, schont die Umwelt und fördert Begegnung in einer digitalisierten Welt.</p>
<h5>Sharing in der Wohnungswirtschaft – ein alter Hut?</h5>
<p>Auch vor der Wohnungsbranche machen diese Entwicklungen nicht halt. Die Prognose: Das Leben wird sich aus den eigenen vier Wänden hinausverlagern – in die gemeinsame Küche, den Gemeinschaftsraum oder den Garten. Für einen selbst bleibt lediglich der Raum für die ganz privaten Bedürfnisse, wie schlafen oder duschen. In den enorm verdichteten deutschen Großstädten kann so viel Platz gespart werden, während trotzdem alle Bedürfnisse der Menschen gedeckt und vielfältige Angebote verfügbar sind. </p>
<p>Ganz neu ist dieser Gedanke bei allem modernen Anstrich in der Wohnungswirtschaft nicht. Seit Jahrzehnten schließen sich Studierende in Wohngemeinschaften zusammen, um durch die gemeinsame Nutzung von Küche oder Badezimmer Geld zu sparen und nach dem Auszug von Zuhause ein soziales Gefüge zu finden. Auch Wohnungsgenossenschaften verkörpern den Sharing-Gedanken seit jeher, schließlich wurden sie einst gegründet, um gemeinsam günstigen Wohnraum zu schaffen. In dieser Tradition sind sie und ihre Mitglieder Vorreiter des Sharings, denn viele teilen bereits seit Jahren Gemeinschaftsräume, Werkräume, Gärten oder Haushaltsgeräte.</p>
<h5>Die Zukunft ist jetzt</h5>
<p>Doch die bekannten Prinzipien entwickeln sich ständig weiter. Unter dem Begriff „Quartier“ wird die Planung von Baumaßnahmen in größeren Bedeutungszusammenhängen verstanden. Wohn- und Lebensräume werden gemeinsam gedacht: Mehrere Häuser können durch ein großes Wärmenetz sparsamer versorgt werden, als allein. Spielplätze für mehr Häuser machen mehr Kinder glücklich. Ein Sportplatz, der von vielen Menschen genutzt wird, ist preiswerter. Modernste Entwicklungen, wie das Co-Living, treiben diese Entwicklungen auf die Spitze und verkünden, dass es in der Zukunft gar kein Wohneigentum mehr geben werde. Bereits heute vermieten kommerzielle Anbieter vollmöblierte WG-Zimmer ohne Mindestmietdauer für wenige Wochen oder Monate an digitale Nomaden. Junge Menschen leben ohne festes eigenes Zimmer in einer gemeinsam möblierten Wohnung, in der sie sowohl arbeiten als auch ihre Freizeit verbringen. Wer weiß, welche Möglichkeiten des Teilens noch ergründet werden?</p>
<h5>Geteilter Raum ist beanspruchter Raum</h5>
<p>Bei all diesen unterschiedlichen Konzepten gilt: Teilen bedeutet immer, dass mehr Menschen den selben Raum und die selben Gegenstände nutzen. Das kann problematisch sein, denn erfahrungsgemäß behandeln Menschen Dinge, die ihnen nicht selbst gehören, häufig weniger pfleglich. In Kombination mit dem gewissen Grad an Anonymität und Nicht-Nachweisbarkeit, der in geteilten Wohnräumen vorherrscht, hat das zur Konsequenz, dass Wohnungen, Ausstattung, Gerätschaften und Mobiliar deutlicher stärker strapaziert werden, als bei klassischen Wohnkonzepten. Darauf müssen Anbieter von geteiltem Wohnraum reagiere&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/01/Sharing-Economy-Wohnkonzepte-Wohnungswirtschaft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Ziel ist Wohnzufriedenheit und faire Wohnversorgung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 22:47:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2018]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ewald Kirschner, Generaldirektor der Gesiba, macht Mut zum großvolumigen Wohnbau, denn nicht nur Wien wächst. Der knappe Baugrund zwingt zu kompakten Lösungen. Für ihn schließen kluge städtebauliche Konzepte leistbaren Wohnraum selbstverständlich mit ein – denn gute Architektur muss nicht teuer sein, wie er im Interview erläutert. GISELA GARY Sie haben eine langjährige Erfahrung im sozialen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ewald Kirschner, Generaldirektor der Gesiba, macht Mut zum großvolumigen Wohnbau, denn nicht nur Wien wächst. Der knappe Baugrund zwingt zu kompakten Lösungen. Für ihn schließen kluge städtebauliche Konzepte leistbaren Wohnraum selbstverständlich mit ein – denn gute Architektur muss nicht teuer sein, wie er im Interview erläutert.<br />
<strong>GISELA GARY</strong></p>
<p><em>Sie haben eine langjährige Erfahrung im sozialen Wohnbau – welche Themen sind wirklich neu für Sie? Ist das Thema leistbarer Wohnraum nicht schon längst ein Dauerthema?</em></p>
<blockquote><p>Ewald Kirschner: „Da haben Sie Recht, aber dennoch, die Parameter haben sich verändert, so wie auch die Demografie. Aber gerade in Wien, da hatten wir immer schon einen starken Zuzug. Was aber sicher neu als Herausforderung hinzugekommen ist, ist das knappe Bauland. Der Stadtentwicklungsplan 2025, Step, verlangt einen Grünflächenanteil von 50 Prozent – da muss uns klar sein, dass wenn wir 8.000 bis 10.000 Wohneinheiten in Wien pro Jahr bauen wollen/sollen, dass der Baugrund zukünftig noch knapper werden wird. Eine andere Entwicklung betrifft jedoch die Baukosten – in den vergangenen eineinhalb Jahren sind diese um gut 15 Prozent gestiegen. Da wird es nicht leicht sein, leistbaren Wohnraum flächendeckend anbieten zu können, da brauchen wir neue Ansätze.“</p></blockquote>
<p><em>Das heißt, dass mehr in die Sanierung fließen muss – und auch in Hochhäuser?</em><br />
Kirschner: „Durchaus – wir brauchen auf jeden Fall mehr Mut zum großvolumigen Wohnbau – hier gibt es immer noch Vorbehalte, wobei wir ja das beste Beispiel mitten in Wien haben: den Wohnpark Alt Erlaa, der mit 3.200 Wohnungen und einer 98prozentigen Wohnzufriedenheit sensationell gut funktioniert. Aber auch die Sanierung hat einen hohen Stellenwert und muss vorangetrieben werden – da braucht es vor allem politische Signale, die auch in Hinsicht auf unsere vereinbarten Klimaschutzziele dringend notwendig sind.“</p>
<p><em>Welche Rahmenbedingungen wünschen Sie sich für die gemeinnützigen Bauträger, um die Ansprüche an Ökologie, Leistbarkeit und soziale Nachhaltigkeit mit hoher Qualität weiterhin erfüllen zu können?</em></p>
<blockquote><p>Kirschner: „Klarheit – vor allem. Aber ich denke, wir können in Österreich nicht klagen. Aber natürlich, ich finde, man muss als Bauträger die Möglichkeit haben, von Projekt zu Projekt entscheiden zu können und deshalb halte ich nichts von strikten Vorgaben, die zum Teil überzogen sind wie sie es bspw in puncto Haustechnik<br />
oder Brandschutz durchaus gibt. Gute funktionale Architektur muss nicht teuer sein – das sieht man auch bei den Gemeindebauten der Stadt Wien aus den 20er Jahren. Ich will das bisherige Niveau halten – und ich bin davon überzeugt, dass das mit klugen städtebaulichen Konzepten auch möglich ist.“</p></blockquote>
<p><em>Wie definieren Sie Wohnqualität?</em></p>
<blockquote><p>Kirschner: „Das ist sicher für jeden ein wenig anders. Aber wir sehen bei Alt Erlaa, wie die Wohnqualität seit mehreren Generationen geschätzt wird – und dann gibt es offensichtlich auch keine Fluktuation und keine Probleme. Eine kleine Wohnung mit einem klug geschnittenen Grundriss kann aber ebenso qualitätsvoll sein wie ein Generationen-wohnen-Projekt mit vielen Gemeinschaftsräumen.</p>
<p>Aber der Standard heute, mit Freiflächen bei jeder Wohnung, Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel etc., da sind wir mit Sicherheit in puncto Wohnqualität bereits Vorreiter in Europa.“</p></blockquote>
<p><em>Der soziale Wohnbau kommt zusehends unter Druck – die Baukosten sind ein Grund, aber auch die überteuerten Baugründe. Sehen Sie hier einen politischen Willen zur Veränderung?</em></p>
<blockquote><p>Kirschner: „Ja, das ist korrekt – hier gibt es einen dringenden Handlungsbedarf, aber ich bin davon überzeugt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Dazu zählen für mich die Ansätze zur Baulandreservierung für den geförderten Wohnbau ebenso wie auch die neue Widmungskategorie `geförderter Wohnbau` in der Wiener Bauordnung. Die Grundkosten werden dadurch im geförderten Wohnbau mit 188 Euro pro Quadratmeter Bruttogrundfläche begrenzt. Gut finde ich auch die Förderungsdauer von fast 40 Jahren und den Ansatz, dass die Wohnungen weder mit Gewinn vermietet noch verkauft werden dürfen – damit ist der Spekulation ein Riegel vorgeschoben.“</p></blockquote>
<p><em>Die Wohnbau-Initiative ist ein gutes Instrument zur Realisierung von mehr und leistbaren Wohnbauten – aber ist das genug? Können Sie sich eine Ausweitung der Wohnbauförderung vorstellen?</em></p>
<blockquote><p>Kirschner:„Die Wohnbauinitiative wurde als zweite Schiene parallel zum geförderten Wohnbau ins Leben gerufen. Das war sicher eine gute Idee. Wir haben Projekte in beiden Systemen mit Erfolg realisiert. Ich finde es auch gut, dass die Initiative fortgeführt wird, denn diese wirkt auch&#8230;</p></blockquote>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/12/Ziel-ist-Wohnzufriedenheit-und-faire-Wohnversorgung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Das Wohnzimmer im Wohnzimmer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 22:08:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein WohnenPlus]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Innenausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2018]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wiener Architektin Lisa Zentner wohnt seit drei Jahren im „Wohnzimmer“ genannten Komplex im Sonnwendviertel. Am meisten schätzt sie die Großzügigkeit der Räume. Und dass sie sich als Gestalterin in den Innenausbau einbringen konnte. WOJCIECH CZAJA Der Tisch, sagt sie, sei aus Zirbenholz. Das beruhige den Herzschlag. Daher sei das Holz bei den in den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wiener Architektin Lisa Zentner wohnt seit drei Jahren im „Wohnzimmer“ genannten Komplex im Sonnwendviertel. Am meisten schätzt sie die Großzügigkeit der Räume. Und dass sie sich als Gestalterin in den Innenausbau einbringen konnte.<br />
<strong>WOJCIECH CZAJA</strong></p>
<p>Der Tisch, sagt sie, sei aus Zirbenholz. Das beruhige den Herzschlag. Daher sei das Holz bei den in den Alpen lebenden Bauern und Bergleuten von jeher auch so beliebt gewesen. „Und ja… In gewisser Weise komme ich in dieser Wohnung tatsächlich wunderbar zur Ruhe. Es ist die beste Wohnung, in der man sich vorstellen kann, alt zu werden.“ Lisa Zentner ist Architektin und Consulterin. Die 54jährige betreute und prüfte bereits viele, viele Wettbewerbe und wirkte beim Wiener Geriatriekonzept von 2008 bis 2016 als Leiterin und Koordinatorin der Inneneinrichtung mit. Sie betreibt ein Architekturbüro im Sonnwendviertel, in dem sie auch Kurse und Seminare anbietet, und wohnt gerademal 100 Meter Luftlinie von ihrem Studio entfernt.</p>
<p>„Ich kannte dieses Projekt schon von der Wettbewerbsphase an und wusste: Wenn jemals der Zeitpunkt da ist, meine Altbauwohnung im vierten Bezirk aufzugeben und in einen barrierefreien Neubau zu ziehen, um einen neuen Lebensabschnitt zu starten, dann jetzt.“ Gesagt, getan. Seit 2014 bewohnen sie und ihr Mann Wolfgang Kathan eine 94 Quadratmeter große Dachgeschoß-Mietwohnung mit 48 Quadratmetern Terrassenflächen, auf denen in der warmen Jahreszeit Kräuter, Tomaten, Oleander gedeihen. Es ist eine von insgesamt 427 Wohnungen, welche die Bauträger Neues Leben, Neue Heimat, EBG und Mischek unter der eigens für dieses Bauvorhaben gegründeten Dachmarke „win4wien“ errichtet und mittels Brücken zu einer zusammenhängenden Stadt in der Stadt verbunden haben. Die Planung dafür stammt von Klaus Kada, Studio Vlay mit Lena Streeruwitz und Riepl Kaufmann Bammer Architektur.</p>
<h5>Schönes Raumgefühl</h5>
<p>„Im Altbau hat man ein schönes Raumgefühl aufgrund der großen Raumhöhe“, so Zentner. „Hier hingegen stellt sich die Großzügigkeit durch die Zimmerachsen, Fensterflächen und weit in die Ferne reichenden Ausblicke dar. Ich möchte dieses Gefühl nie wieder missen.“ Während die Wohnküche mit Ess-tisch, Stahlregalen und einigen präzise platzierten Kunstwerken das Zentrum der Wohnung bildet, sind die übrigen Räume durch eine raumhohe Schrankwand aus durchgefärbtem, schwarzen MDF vom Hauptraum abgetrennt: Bad, Toilette, Schlafzimmer. Und sogar für einen kleinen, komplett leer belassenen, asketisch gestalteten Übungsraum hat sich noch Platz gefunden.</p>
<p>„Die MDF-Schränke waren ein Sonderwunsch. Ich wäre ehrlich gesagt nur ungern in eine fixfertige Gipskarton-Wohnung eingezogen. Schließlich will man sich als Architektin und Gestalterin auch noch irgendwo einbringen.“ Es sei ein wirklich tolles Projekt, in dem viele innovativen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/12/Das-Wohnzimmer-im-Wohnzimmer.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Modern, bezahlbar, energetisch optimiert &#8211; Jede neue Wohnung zählt &#8211; NH Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt stockt in Darmstadt auf</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/modern-bezahlbar-energetisch-optimiert-jede-neue-wohnung-zaehlt-nh-nassauische-heimstaette-wohnstadt-stockt-in-darmstadt-auf/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=modern-bezahlbar-energetisch-optimiert-jede-neue-wohnung-zaehlt-nh-nassauische-heimstaette-wohnstadt-stockt-in-darmstadt-auf</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 21:04:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäude/Umfeld]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG114]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstockung]]></category>
		<category><![CDATA[Bestand]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Nassauische Heimatstätte]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen ist groß, Bauland in Darmstadt jedoch knapp. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt nutzt daher seit einiger Zeit die Möglichkeit, durch Quartiersergänzungen und Aufstockungen mehr Wohnraum zu schaffen. Bereits vor zwei Jahren sind auf diese Weise im Stockhausenweg in Darmstadt-Eberstadt sechs Mietwohnungen entstanden. Nun ging es mit dem Nachbargebäude weiter: Die sechs [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen ist groß, Bauland in Darmstadt jedoch knapp. Die <a href="http://www.naheimst.de/geschaeftsbereiche/willkommen/">Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt</a> nutzt daher seit einiger Zeit die Möglichkeit, durch Quartiersergänzungen und Aufstockungen mehr Wohnraum zu schaffen. Bereits vor zwei Jahren sind auf diese Weise im Stockhausenweg in Darmstadt-Eberstadt sechs Mietwohnungen entstanden. </p>
<p>Nun ging es mit dem Nachbargebäude weiter: Die sechs neuen Penthouse-Mietwohnungen Im Brunnenweg 55-59 können zum 1. Mai erstmals bezogen werden. Im Rahmen der Aufstockung wurden zudem die Bestandsgebäude energetisch modernisiert. Insgesamt flossen etwas mehr als zwei Millionen Euro in das Projekt. Mit Blick auf den stetigen Zuzug, den auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt zu verzeichnen hat, eine wertvolle Investition, sagt Thomas Türkis, Leiter des zuständigen Servicecenters. „Jede neue Wohnung zählt. Wir haben mit dieser energetisch optimierten Aufstockung das Angebot im Quartier deutlich verbessert, ohne zusätzliches Bauland zu verbrauchen. In Verbindung mit der Modernisierung konnten wir zudem die Energieeffizienz des gesamten Hauses wesentlich verbessern.“</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/03/Gebu-Bauen-NH-stockt-Darmstadt.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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