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	<title>Wohnkomfort Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Wohnkomfort Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Der ganz private Luxus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2021 21:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2021]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Petra Stehling ist seit vielen Jahren im Sales-Bereich für Luxusmarken tätig. Sie wohnte schon an verschiedenen Orten der Welt, doch nun hat sie ihren ganz privaten Luxus in St. Pölten gefunden.GISELA GARY Petra Stehling hat in Wien, Kitzbühel und auf Ibiza gewohnt. In der Wiener Straße in St. Pölten, in einem Wohnbau der Alpenland, hat [&#8230;]</p>
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<p>Petra Stehling ist seit vielen Jahren im Sales-Bereich für Luxusmarken tätig. Sie wohnte schon an verschiedenen Orten der Welt, doch nun hat sie ihren ganz privaten Luxus in St. Pölten gefunden.<br>GISELA GARY</p>



<p>Petra Stehling hat in Wien, Kitzbühel und auf Ibiza gewohnt. In der Wiener Straße in St. Pölten, in einem Wohnbau der Alpenland, hat sie nun endlich ihren privaten Luxus und einen sicheren Hafen gefunden: ihre Wohnung in nächster Nähe zur Traisen und zur Innenstadt. </p>



<p>Der Wohnbau wurde 2020 fertiggestellt, umfasst 46 Wohneinheiten mit insgesamt 2.948 Quadratmeter Nutzfläche, alle mit großzügigen persönlichen Rückzugsflächen wie Terrassen mit Gärten, Balkone oder Dachterrassen. Allgemeine Gartenflächen und ein Kinderspielplatz wie auch das nahegelegene Traisenufer mit Freizeitmöglichkeiten bieten Spaß und Erholung. Architekturqualität und guter Städtebau sind zwei Grundprinzipien des Bauträgers – bewusst wurde bei dem Wohnbau in der Wiener Straße nicht auf Flächenmaximierung, sondern auf Qualität gesetzt. </p>



<p>Petra Stehlings Wohnung ist 58 Quadratmeter groß, hat zwei Zimmer und einen gemütlichen, großzügigen Balkon mit zwölf Quadratmetern. Für St. Pölten hat sich Petra Stehling entschieden, weil es ihr Geburts- und Heimatsort ist. Genau den Alpenland-Wohnbau in der Wiener Straße suchte sich die junge Frau aus, weil er ganz neu war, junges Publikum anzieht, zentral liegt, naturnahe und verkehrstechnisch sehr gut für sie als Vielreisende günstig gelegen in Bahnhofsnähe. So passte auch das gesamte Wohnumfeld für sie perfekt. Und auch die Kosten. Dank der Vertragsvariante Miete mit Kaufoption hat sie die Option, die Wohnung bereits nach fünf Jahren zu kaufen oder weiter zur Miete zu wohnen. Geheizt wird mit Fernwärme. </p>



<p>Die Frage nach einem Lieblingsplatz in ihrer Wohnung lässt sie grübeln: „Es gibt eigentlich keinen. Meine ganze Wohnung ist ein einziger Lieblingsplatz.“ Da die Wohnung ein Erstbezug war, gab es einiges zu tun. Da half der Vater: „Mein Dad hat die gesamte Küche geplant und zusammengebaut. Aber auch viele andere Möbel – die ich Corona-bedingt sehr kurzentschlossen kaufen musste – baute er zusammen. Nur die Böden und das Badezimmer waren fertig.“ &#8230;</p>



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		<title>Balkon, Badewanne und das neue Biedermeier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 19:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2021]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jugend von heute hat es schwerer, Zugang zu leistbaren Wohnungen zu finden, als die Elterngeneration. Zugleich sind die Ansprüche an die erste eigene Wohnung ebenso hoch wie das Bedürfnis nach Sicherheit und traditionellen Werten. Steht nach der Landflucht die Stadtflucht bevor? Oder locken die neuen, gut ausgestatteten Studentenheime die Landjugend doch noch in die [&#8230;]</p>
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<p>Die Jugend von heute hat es schwerer, Zugang zu leistbaren Wohnungen zu finden, als die Elterngeneration. Zugleich sind die Ansprüche an die erste eigene Wohnung ebenso hoch wie das Bedürfnis nach Sicherheit und traditionellen Werten. Steht nach der Landflucht die Stadtflucht bevor? Oder locken die neuen, gut ausgestatteten Studentenheime die Landjugend doch noch in die Großstadt?<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Willst du dich modern einrichten, so überlege, auf welche Mindestzahl an Möbeln du deine Ansprüche bringen kannst.“ Als die Architekten Franz Kaym und Alfons Hetmanek 1933 einen Entwurf für ein (unrealisiert gebliebenes) „Ledigenhaus“ vorstellten und gleich Ratschläge für die Einrichtung desselben mitlieferten, war der Typus der Kleinwohnung für junge Menschen ein Novum. Die Zeitschrift Profil der Zentralvereinigung der Architekten widmete damals dem Thema unter dem Titel „Der Junggeselle“ (Wohnungen für junge Damen kamen sehr wohl auch vor) eine ganze Ausgabe. </p>



<p>In der Zwischenzeit ist „Junges Wohnen“ in den Wohnbauförderungs-Programmen aller Bundesländer berücksichtigt. Dazu kommen unterschiedliche Formen an Heimen und Wohngemeinschaftsmodelle. Egal, ob gefördertes „Junges Visualisierung: Bokeh Design Studio, Pläne: Gerner Gerner plus Wohnen“ oder freifinanzierte Kleinwohnungen – das Segment erlebt einen veritablen Boom. Wie die Jungen ticken, interessiert daher nicht nur öffentliche Institutionen, sondern auch einzelne Bauträger. Die WET-Gruppe ließ 2019 die Wohnbedürfnisse der niederösterreichischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 30 Jahren erheben. </p>



<p>Ihre Eltern wohnen überwiegend in Eigenheimen oder Eigentumswohnungen – ein Ideal, das die Jungen ebenso anstreben, obwohl sie zu 82 Prozent der Meinung sind, dass eine eigene Wohnung oder ein Haus zu kaufen, zusehends schwieriger wird. Doch trotz dieser pessimistisch- realistischen Einschätzungen sind die Ansprüche der jungen Niederösterreicher durchaus gehoben: Rund 80 Quadratmeter sollte die perfekte Wohnung haben, ein eigener Balkon oder Garten steht auf der Wunschliste ebenso ganz oben wie die gute Lage, die abgesehen von einer guten Verkehrsanbindung ruhig, sicher und naturnah sein soll. </p>



<p>Interessant ist, dass in einer Zeit, wo in manchen mitteleuropäischen Großstädten das Genossenschaftswesen eine Renaissance erlebt, für die wenigsten der befragten jungen Leute eine Genossenschaftswohnung eine erstrebenswerte Option ist. Das läge laut Studie daran, dass viele mit dem Begriff Genossenschaft negative Assoziationen verbinden und ein Informationsdefizit über das Genossenschaftswesen herrsche.</p>



<h2>Großstadtnähe gefragt</h2>



<p>Während die ganz Jungen noch eher zum Leben in oder nahe einer Großstadt tendieren, steigt mit zunehmendem Alter der Wunsch nach dem Leben in kleineren Gemeinden, wobei Jugendliche aus höheren Bildungsschichten deutlich mehr Interesse daran zeigen, in einem urbanen Umfeld zu wohnen als solche mit niedriger und mittlerer Bildung. Studienautor Bernhard Heinzelmaier beobachtet diese Trendumkehr von der Land- zur Stadtflucht auch in Wien, und auch deutsche Studien würden das gleiche Bild zeichnen: „Durch Corona ist das Bedürfnis nach Halt im Leben explodiert, traditionelle Werte haben einen Aufschwung erlebt und in Bezug auf das Wohnen stellen sich Fragen, die sich vorher nicht gestellt haben“, so der Jugendforscher. </p>



<p>„Regrounding“ nennt man diese Tendenz zu einem neuen Biedermeier, der sich allerdings schon vor der Pandemie abgezeichnet habe. Die Hoffnung ländlicher Gemeinden, durch ein entsprechendes Wohnangebot einerseits die junge Bevölkerung im Ort zu halten, aber auch neue Bewohner zu gewinnen, scheint dadurch genährt zu werden. Bei schrumpfender Bevölkerungszahl einfach draufloszubauen, davon rät Isabella Stickler, Vorständin der St. Pöltner Siedlungsgenossenschaft Alpenland ab. Es sei wichtig, den Bedarf richtig einzuschätzen und die Erwartungen an Zuzügler nicht hoch zu schrauben. </p>



<p>In der Regel entstünden aber gerade beim „Jungen Wohnen“ gute Nachbarschaften, weil es weniger Konfliktpotenzial böte als Mehrgenerationenwohnen und sich die Jungen über Social Media vernetzen und gut kennen. Die von der Alpenland-Tochter Terra errichtete Anlage in Gerersdorf wird daher nun ganz oben im Stiegenhaus mit einer Lounge nachgerüstet, um der Hausgemeinschaft den Austausch außerhalb der virtuellen Welten zu erleichtern. Gemeinschaftsräume sind in dieser Förderschiene nämlich nicht vorgesehen, dafür müsse bauordnungsgemäß ein Spielplatz errichtet werden, der eher nicht gebraucht wird. </p>



<p>Kosten und zudem einen hohen Grad an Versiegelung verursachen auch die Pkw-Stellplätze. Viele Gemeinden bestünden auf zwei pro Wohnung, obwohl man mit einem erfahrungsgemäß gut durchkäme. Hier sei weitaus mehr Flexibilität gefragt, damit die Bewohner auch Freude daran haben. Die Ansprüche der jungen Kunden an die Wohnungsausstattung sind hoch, kann Stickler bestätigen. Dennoch gibt es beim Jungen Wohnen „nur“ Duschen und keine Badewannen. </p>



<p>„Da sehen wir lieber Arbeitsnischen vor, das ist von der Wertigkeit her besser gelagert.“ Seit 2013 gibt es in Niederösterreich das Angebot „Junges Wohnen“, mit Ende Juni 2021 waren 1.327 Wohneinheiten bezogen, rund 900 sind in Bau. Die Wohnungen dürfen nicht größer als 60 Quadratmeter sein, ausschließlich in Miete vergeben werden, der einmalige Finanzierungsbeitrag darf 4.000 Euro nicht überschreiten und die Bewohner bei Anmietung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.</p>



<h2>Ökonomisch und pragmatisch</h2>



<p>Im Burgenland, wo es die Förderaktion „Junges Wohnen“ seit 2015 gibt, wird der Gürtel enger geschnallt. Hier sind maximal 55 Quadratmeter plus Abstellraum vorgesehen. Zudem sind die Wohnungen mit Küchen ausgestattet. Statt eines Finanzierungsbeitrages wird eine Kaution verlangt, die Nettomiete ohne Betriebskosten beträgt rund fünf Euro&#8230;</p>



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		<title>Die drei G und L des jungen Wohnens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 19:54:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute Grundrisse, Gärten, Gemeinschaftsräume: Die drei G beim jungen Wohnen. Doch mehr als das zählen die L: Leistbarkeit, Lage, Luxus.MAIK NOVOTNY Es ist kein Geheimnis: Bei Jugendlichen und jungen Menschen ändern sich die Lebensumstände schnell. Man wohnt alleine, zu zweit, dann wieder alleine, in einer WG, als Alleinerziehende, als junge Familie. Wie macht die Wohnung [&#8230;]</p>
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<p>Gute Grundrisse, Gärten, Gemeinschaftsräume: Die drei G beim jungen Wohnen. Doch mehr als das zählen die L: Leistbarkeit, Lage, Luxus.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Es ist kein Geheimnis: Bei Jugendlichen und jungen Menschen ändern sich die Lebensumstände schnell. Man wohnt alleine, zu zweit, dann wieder alleine, in einer WG, als Alleinerziehende, als junge Familie. Wie macht die Wohnung diese biografischen Bewegungen mit? Brauchen junge Menschen ganz andere Grundrisse als ältere, deren Lebensumstände stabiler und planbarer sind? Oder einfach kluge flexible Lösungen, die die Wohnung adaptierbar machen? </p>



<p>Verena Mörkl und Christoph Mörkl haben Erfahrung in diesen Fragen gesammelt. Ihr Büro Superblock Architekten realisierte 2014 am Nordbahnhof in Kooperation mit dem Magazin biber das Wohnprojekt „Wohnen mit scharf!“, die Zielgruppe waren Menschen mit Migrationshintergrund. „Wir hatten uns im Vorfeld erkundigt, ob migrantische Junge anders wohnen“, erinnert sich Christoph Mörkl heute. „Das tun sie aber überhaupt nicht. Sie wollten eine ganz normale Wohnung, aber mit Superförderung. Das Monetäre spielt immer die Hauptrolle.“ </p>



<p>Drei Jahre später kooperierten Superblock mit der Alpenland im Rahmen der damals neuen niederösterreichischen Förderschiene „Junges Wohnen“. Jeweils ein Gebäude mit 29 Wohnungen wurde in St. Pölten im Frühjahr 2017 und Baden im Sommer 2017 fertiggestellt. „Unser Konzept basierte auf dem Standpunkt, dass die Wohnung innerhalb der Wände unterschiedliche Lebenssituationen abdecken muss“, erklärt Verena Mörkl. „Man hat schließlich in diesem Alter noch nicht die finanziellen Möglichkeiten, dauernd umzuziehen. Wir haben es damals so gelöst, dass wir wenig Trakttiefe und lange Fassaden angeboten haben. </p>



<p>Wohnungen also, die auf engstem Raum all das abbilden können. Und ganz wesentlich dazu ein großer Außenraum, für den die Jungen nicht extra zahlen müssen. Es wurden vorab die Interessenten angeschrieben, welche Gemeinschaftseinrichtungen sie sich wünschen – an erster Stelle war ein Grillplatz, dann eine Gemeinschaftsküche. Soweit wir sehen, wird das heute sehr gut und intensiv genutzt.“</p>



<h2>Hemmschuh Rückbau</h2>



<p>Ansätze, die sich die beiden Architekten auch für Wien wünschen, allerdings seien dort die Konditionen im Smart-Wohnbauprogramm zu strikt, um Flexibilität bei der Zimmereinteilung zuzulassen. „Außerdem müssten die Mieter allfällige Umbauten beim Auszug wieder rückbauen, was ein großer Hemmschuh ist“, so Christoph Mörkl. „Es gibt zwar Möglichkeiten, über die Möblierung die Zimmer anders aufzuteilen, aber viele Bauträger geben dieses Wissen an die Mieter nicht weiter, weil sie keine Umbauten haben wollen.“ </p>



<p>Intensiv mit den Bedürfnissen der Jungen beschäftigt man sich auch bei der Wohnbaugruppe in der Steiermark. „Auf schnell ändernde Lebensumstände zu reagieren, ist schwierig, weil Gesetze und Förderung sehr strikte Grenzen setzen“, sagt Vorstandsdirektor Wolfram Sacherer. „Beim Eigentum ist eine gewisse Flexibilität möglich, beim geförderten Wohnbau weniger. </p>



<p>Wir wollen hier aber weiterdenken und haben mit unseren Startwohnungsprojekten in Liezen und Wagna spezielle geförderte Angebote für junges Wohnen lanciert. Das Projekt umfasst vor allem Zweizimmerwohnungen und kleine Dreizimmerwohnungen inklusive Küchen und versteht sich als Angebote für die Übergangsphase nach dem Auszug von Zuhause.“</p>



<p>Das Alterslimit ist mit 35 festgelegt, der Mietvertrag auf zehn Jahre befristet und kann – sofern das Alterslimit noch nicht erreicht wurde – einmal verlängert werden. Eine der wesentlichsten Veränderungen beim Bedarf fand jedoch, so Sacherer, außerhalb der Wohnung statt: „Bei jungen Familien ist durch Corona der Bedarf an Grün und Freiraum gestiegen. </p>



<p>Wir werden hier in Zukunft mehr bieten, weil gerade die jungen Bewohner im direkten Wohnumfeld aktiv mehr machen wollen: Hochbeete zum Garteln zum Beispiel.“ Letztendlich sind aber auch hier die Prioritäten klar gesetzt. „Die Leistbarkeit steht beim geförderten Wohnbau immer im Vordergrund, danach die Lage. Beim Eigentum steht die Lage an erster Stelle. Erst dann geht es darum, wie die Wohnung tatsächlich ausschaut.“</p>



<h2>Leistbarkeit vor Lage</h2>



<p>Bei der Neuen Heimat Tirol hat man die Wünsche der jungen Generation fachlich eruiert und 2019 eine repräsentative Umfrage unter 18- bis 35-Jährigen vorgenommen. Das Ergebnis: Die Wohnbedürfnisse unterscheiden sich kaum von jenen der vorhergehenden Generationen. Ganz oben auf der Wunschliste: Waschmaschinenanschluss, W-Lan, Fahrradabstellraum, gute Öffi-Anbindung. </p>



<p>Gemeinschaftsräume sind dagegen vor allem ein netter Bonus. „Bevorzugt werden Wohngrundrisse ab zwei Zimmern, das Schlafzimmer sollte möglichst getrennt sein“, berichten die NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner und Markus Pollo. „Und wenn schon eine Einzimmerwohnung, dann soll der Grundriss die Möglichkeit bieten, den Schlafbereich bei Bedarf mit einer einzuziehenden Wand abtrennen zu können.“ Mehr als dies zählen jedoch auch hier die drei L Leistbarkeit, Leistbarkeit, Leistbarkeit – und das noch vor Lage, Lage, Lage. </p>



<p>So viel zum Wohnbau, doch wie haben sich die Bedürfnisse von Studierenden entwickelt? Studentenwohnheime haben in den letzten Jahren einen Boom erfahren, vor allem, weil sie als Anlageobjekt entdeckt wurden. Doch auch im Inneren hat sich einiges getan, denn die Ansprüche sind heute anders als früher, sowohl bei einheimischen als auch bei internationalen Studierenden. </p>



<p>„Studierende haben sich in der Vergangenheit vor allem für die soziale Komponente eines Heimes entschieden“, berichtet Martin Strobel, Geschäftsführer der gemeinnützigen Wihast, die österreichweit mehr als 3.200 Plätze in ihren 16 Heimen verwaltet. „Sie wollten selbst im Haus die Gemeinschaftsräume gestalten und eine starke Community aufbauen. Das hat sich ein wenig verändert Richtung Trend zum Einzelzimmer, der sich deutlich verstärkt hat.</p>



<p>Wir bieten derzeit aktuell unsere Heimplätze zu 80 Prozent als Einzelzimmer und 20 Prozent als Doppelzimmer an.“ Bei den Gemeinschaftsräumen können die Bewohner auch heute mitreden. „Es kommt öfters vor, dass die Funktionen von Gemeinschaftsräumen umgestaltet werden, da sich die Bedürfnisse und Nutzungen der Studierenden ändern. Hierbei ist es wichtig, dass die Ausstattungen der Räumlichkeiten zweckmäßig, aber flexibel sind.“</p>



<h2>Höherer Standard</h2>



<p>Auch beim größten Anbieter in Österreich, der gemeinnützigen Stuwo, konstatiert man eine starke Dynamik auf dem Wohnheimmarkt. „Die Wohnbedürfnisse von Studierenden haben sich in den letzten Jahren radikal verändert“, so Vorstand Florian Huemer. „Sie versprechen sich heute einen höheren Standard zum gleichen Preis. Geteilte Sanitärzellen sind heute nicht mehr gewünscht, und Doppelzimmer sind schwierig zu vermieten&#8230;</p>



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		<title>Stiller Aktionismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 19:35:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkomfort]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnqualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gespräch mit dem Architektenteam von feld72 – Anne Catherine Fleith, Mario Paintner und Richard Scheich verraten ihr Erfolgsrezept: Das Thema Wohnen muss generell jung und experimentell angegangen werden.PETER REISCHER Der Begriff „feld“ ist für die Architekten ein inspirierendes Wort, das Provisorium, das Spannungsfeld – mehrere inhaltliche Bedeutungen schwingen da mit. Wo sehen Sie den [&#8230;]</p>
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<p>Ein Gespräch mit dem Architektenteam von feld72 – Anne Catherine Fleith, Mario Paintner und Richard Scheich verraten ihr Erfolgsrezept: Das Thema Wohnen muss generell jung und experimentell angegangen werden.<br>PETER REISCHER</p>



<p>Der Begriff „feld“ ist für die Architekten ein inspirierendes Wort, das Provisorium, das Spannungsfeld – mehrere inhaltliche Bedeutungen schwingen da mit.</p>



<p><em>Wo sehen Sie den Schwerpunkt bei „Planen für Junge“?</em></p>



<p>Bildungseinrichtungen, Schulen und Kindergärten sind natürlich explizit für Junge gedacht und geplant, wobei auch hier dem Austausch zwischen den verschiedenen Altersgruppen eine zentrale Bedeutung zukommt. Für den Wohnbau ist diese Unterscheidung falsch. Wo fängt Jung oder Alt an, es gibt ja auch Junggebliebene. Wir sehen die Planung als integrierenden Prozess, für alle an der Gesellschaft Beteiligten. Wir haben einmal einen Bauträger–Wettbewerb mit dem Titel „Junges Wohnen“ gewonnen – unserer Antwort war damals, die Frage nicht auf Altersschichten oder Grenzen zu beziehen, sondern wenn, dann auf die Art des Wohnens. Wir wollten junge Typologien einführen und vielleicht eine andere Form des Wohnens anbieten. Es geht darum, den Umgang mit Wohnen jung und experimentell zu halten.</p>



<p><em>Lucius Burckhart lehnt es ja strikt ab, als Architekt für eine nicht definierte Nutzerschicht zu planen, weil man ja nie wissen kann, wer schließlich in den (speziell) Wohnbauten wohnen wird. Wie bewältigt der Architekt diesen Widerspruch?</em></p>



<p>Wir planen bis zu einem gewissen Grad ständig für anonyme Nutzer, auch wenn es je nach Gemengelage stärkere Schnittstellen oder Beziehungen gibt. Im geförderten Wohnbau ist das durch – vom Architekten – mitkreierte Szenarien abgebildet. Im Grunde ist immer der gesamte Kontext wichtig für eine Planung. Und grundsätzlich soll man mit Gebäuden langfristig, flexibel umgehen können. </p>



<p>Wir stellen uns die Frage, wie kann man den klassischen Wohnraum erweitern und durch einen Zusatz aufwerten? Und das haben wir bei dem erwähnten Wettbewerb gemacht: Wir haben Räume außerhalb des expliziten Wohnbereiches geschaffen, der von den Nutzern individuell gebraucht werden kann. Sie können sich also zusätzlich zu dem vorgegebenen Wohnangebot in diesen Bereichen nochmals verwirklichen.</p>



<p><em>Sollten wir nicht eher die bereits gebaute Substanz nutzen, statt ständig neue Smart-Wohnungen zu erfinden?</em></p>



<p>Das kann man nicht mit Ja oder Nein beantworten. Es ist richtig, dass wir mit den Ressourcen sehr schonend, sehr bewusst umgehen müssen, und das beginnt mit dem Bodenverbrauch, mit der Versiegelung. Wir in Österreich sind ja die Europameister im Versiegeln. Man kann aber auch die Frage stellen, ob das Recht auf Wohnen nicht ein Grundrecht ist. Das ist der Spannungsbogen, aber was das (gesellschafts-politisch) bedeutet, sei dahingestellt. </p>



<p>Jedenfalls wäre eine konsequente (Um-)Nutzung von Vorhandenem ein sehr wichtiger Beitrag. So gesehen teilen wir das Postulat, für dessen Umsetzung es dringend einen politischen Willen bräuchte (Stichwort Leerstandsabgabe, Zwischennutzungskonzepte), bis zu einer teilweisen Relativierung von geltenden Anforderungen beim Umbau von Bestandsgebäuden&#8230;</p>



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		<title>Was junges Wohnen kostet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Sep 2021 19:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Mietpreise]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2021]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnqualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Junges Wohnen bedeutet nicht zwingend günstiges Wohnen. Obwohl die finanziellen Mittel oft knapp sind, zahlen junge Menschen im Durchschnitt die höchsten Mieten. Bauträger wollen neben kompakten Grundrissen mit einer guten Infrastruktur, teilmöblierten Wohnungen und Gemeinschaftsangeboten bei der jungen Klientel punkten.BERND AFFENZELLER Anfang 2021 lebten in Österreich laut Statistik Austria exakt 8.932.664 Personen, davon waren 1.365.415 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Junges Wohnen bedeutet nicht zwingend günstiges Wohnen. Obwohl die finanziellen Mittel oft knapp sind, zahlen junge Menschen im Durchschnitt die höchsten Mieten. Bauträger wollen neben kompakten Grundrissen mit einer guten Infrastruktur, teilmöblierten Wohnungen und Gemeinschaftsangeboten bei der jungen Klientel punkten.<br>BERND AFFENZELLER</p>



<p>Anfang 2021 lebten in Österreich laut Statistik Austria exakt 8.932.664 Personen, davon waren 1.365.415 Personen zwischen 15 und 29 Jahre alt. Rund 410.000 von ihnen leben in Wien. Während der Altersschnitt in den meisten anderen Bundesländern kontinuierlich steigt, wird die Bundeshauptstadt jünger und ist heute das „jüngste“ Bundesland Österreichs. </p>



<p>Laut einer aktuellen Sora-Studie „Junge Menschen in Wien II“ im Auftrag der AK Wien leben 88 Prozent der jungen Wiener gerne in der Stadt, 75 Prozent geben an, mit ihrer Lebenssituation zufrieden zu sein. Das bedeutet im Vergleich zur Vorgängerstudie einen Rückgang von zehn Prozent. Entscheidend für diese Entwicklung ist vor allem die Verschlechterung der finanziellen Lage. Nur knapp 60 Prozent der Befragten sind mit der Höhe ihres Einkommens eher oder sehr zufrieden, mehr als ein Viertel gibt an, nicht gut mit dem Haushaltseinkommen über die Runden zu kommen. Die Pandemie hat die finanziellen Probleme vieler junger Menschen noch einmal verstärkt. </p>



<p>Die Gründung eines eigenen Haushalts wird immer schwerer und verzögert sich infolge der fehlenden Leistbarkeit. „Die jungen Menschen stehen vor einer ungewissen Zukunft und hohen Wohneinstiegskosten“, sagt Sina Moussa- Lipp von der AK Wien. Fast die Hälfte der jungen Wiener in eigenem Haushalt lebt in privater Hauptmiete, das ist ein Anstieg um sechs Prozent seit 2013. Dort sind laut Statistik Austria die Wohnkosten für junge Menschen um rund 27 Prozent höher als bei den gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen (siehe Tabelle). </p>



<p>Die Wohnkostenbelastung ist laut Sora-Studie speziell für junge Menschen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, auch Befristungen haben seit 2008 deutlich zugenommen, ebenso die Überbelegung. „Speziell junge Haushalte mit Kindern sind von Befristungen und Überbelegungen betroffen. Mehr als 40 Prozent dieser Wohnungen sind überbelegt“, sagt Moussa-Lipp.</p>



<h2>Teures Studium</h2>



<p>Auch für die große Gruppe der Studierenden ist Wohnen eine kostspielige Angelegenheit. Laut Studierenden- Sozialerhebung der österreichischen Hochschülerschaft ÖH sind die durchschnittlichen Wohnkosten für Studierende in Österreich alleine zwischen 2015 und 2019 um 14 Prozent gestiegen. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung, die rund ein Viertel ihres Haushaltseinkommens für Wohnen aufwenden muss, sind es bei den Studierenden rund 40 Prozent. </p>



<p>Am stärksten sind die Kosten für Wohnungen mit Partner gestiegen (+21 Prozent), gefolgt von den Kosten für Wohnheime (16 Prozent). Studierende, die in Einzelhaushalten leben, gaben im Vergleich zu 2015 um elf Prozent mehr für Wohnen aus, für Wohngemeinschaften liegt der Anstieg bei neun Prozent. Laut Einschätzung der ÖH hat sich dieser Trend auch in den letzten zwei Jahren fortgesetzt. Zwar gab es speziell im Bereich der Studierendenheime in letzter Zeit eine leichte Entspannung auf Angebotsseite, dies ist allerdings fast ausschließlich auf eine massive Zunahme des Angebots im hochpreisigen Segment kommerzieller Anbieter zurückzuführen. </p>



<p>Dagegen ist das Angebot an privaten Einzelwohnungen und Wohngemeinschaften laut ÖH in den vergangenen Jahren massiv geschrumpft und immer mehr Vermieter bevorzugen eine andere, finanzkräftigere Klientel. Dass der Wunsch nach eigenständigem, leistbaren Wohnen bei den Studierenden aber immer wichtiger wird, zeigen vermehrte Anfragen bei der Hochschülerschaft zum Thema gemeinnütziges und kommunales Wohnen. „Das ist auch der einzige Sektor, wo es noch unbefristete, gesicherte Wohnmöglichkeiten für junge Erwachsene ohne finanzstarkem familiären Hintergrund gibt“, heißt es bei der ÖH.</p>



<h2>Gegensteuern der Gemeinnützigen</h2>



<p>Viele gemeinnützige Bauvereinigungen haben schon vor Jahren junge Mieter als Zielgruppe erkannt und haben nicht nur in den großen Ballungszentren entsprechende, maßgeschneiderte Wohnungen oder Projekte im Angebot. So hat etwa die Salzburger Genossenschaft Wohnbau Bergland in Zell am See, Grödig oder Bürmoos Projekte mit Starterwohnungen und kleineren Wohneinheiten in Zentrumsnähe realisiert. Auch die Heimbau richtet sich im Neubau mit kompakten, günstigen Wohnungen und in der Wiedervermietung mit kleinen Ein- bis Zwei-Zimmer- Wohnungen zu günstigen Konditionen explizit an ein junges Publikum.</p>



<p>Um die akuten Wohnbedürfnisse von Studierenden zu befriedigen, hat das ÖSW schon 1994 gemeinsam mit dem Österreichischen Volkswohnungswerk die Stuwo Gemeinnützige Studentenwohnbau AG gegründet. Der zweitgrößte Studentenheimanbieter Österreichs ist auch heute noch bundesweit der einzige gemeinnützige Bauträger in diesem Segment. Seit der Gründung wird annähernd im Zwei-Jahres-Rhythmus ein neues Wohnheim errichtet. Abgerundet wird das Angebot des ÖSW an junge Mieter durch die Marke room- 4rent, das serviciertes Wohnen auf Zeit anbietet.</p>



<p>Die komplett möblierten Apartments beginnen bei 28 Quadratmeter, die durchschnittliche Größe beträgt um die 40 Quadratmeter und reicht bei einzelnen Suiten bis zu 85 Quadratmeter. Internetanschluss, TV und Betriebskosten sind in der provisionsfreien Pauschalmiete inkludiert. Dienstleistungen wie Apartmentreinigung, Wäscheservice, Küchenausstattung oder hauseigene Fitness- und Wellnessangebote können hinzugebucht werden.</p>



<h2>Nicht nur billig</h2>



<p>Viele junge Mieter verfügen über begrenzte finanzielle Möglichkeiten. „Junges Wohnen bedeutet aber nicht unbedingt auch gleich allgemein günstiges Wohnen“, erklärt Wohnbau Bergland-Geschäftsführer Philipp Radlegger. Bei der Wohnbau Bergland ergeben sich geringere Gesamtkosten für die junge Klientel unter anderem dadurch, dass die Wohnungen selbst kleiner und mit einer Küche ausgestattet sind, sodass ein Teil der finanziellen Belastung gerade beim Einrichten der ersten eigenen Wohnung wegfällt&#8230;</p>



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		<title>Mehr Lebensqualität: Lipsia investiert 13,4 Millionen Euro in Leipzig &#8211; Sicheres und bezahlbares Wohnen auch 2021 im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 14:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG113]]></category>
		<category><![CDATA[WG Lipsia eG]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkomfort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufzüge, zeitgemäße Bäder, neue Treppenhäuser und Fassaden, Brandschutzmaßnahmen und Feuerwehrzufahrten, neue Spielplätze, Fahrrad- und Rollatorgaragen: Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG investiert im Jahr 2021 insgesamt 13,4 Millionen Euro in die Aufwertung, Werterhaltung und Modernisierung ihrer rund 8.000 Wohnungen und deren Umfeld. Trotz der Corona-Pandemie ist das in etwa der gleiche Betrag wie im Vorjahr. Das Investitionsprogramm [&#8230;]</p>
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<p>Aufzüge, zeitgemäße Bäder, neue Treppenhäuser und Fassaden, Brandschutzmaßnahmen und Feuerwehrzufahrten, neue Spielplätze, Fahrrad- und Rollatorgaragen: Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG investiert im Jahr 2021 insgesamt 13,4 Millionen Euro in die Aufwertung, Werterhaltung und Modernisierung ihrer rund 8.000 Wohnungen und deren Umfeld. </p>



<p>Trotz der Corona-Pandemie ist das in etwa der gleiche Betrag wie im Vorjahr. Das Investitionsprogramm soll mehr Lebensqualität für die Mitglieder schaffen und legt wie alle Bemühungen der Lipsia einen deutlichen Fokus auf sicheres und bezahlbares Wohnen.</p>



<p><strong>Nelly Keding</strong>, Vorstandsvorsitzende der Lipsia, erklärt: „In diesem Jahr geht es uns vor allem um die Verbesserung des Wohnkomforts im Bestand. Indem wir modernen Wohnraum in einem breiten Mix zu fairen Nutzungsgebühren anbieten, tragen wir erheblich zur Sicherung eines Grundbedürfnisses bei. Das ist gerade in diesen fragilen Zeiten von besonderem Wert. Durch die überwiegend regionale Auftragsvergabe stärken wir zudem die lokale Wirtschaft.“ </p>



<p>Zu den größten Einzelprojekten zählen der Aufzugsanbau an den Gebäuden im Sandmännchenweg 12-26 in Marienbrunn und die Strangsanierung der Häuser in der Richard-Lehmann-Straße 72-78 in Connewitz. In der Zingster Straße 2A (Grünau) wird die Elektroanlage modernisiert, ebenso wie in der Johannes-R.-Becher-Straße 14-16 (Lößnig).</p>



<h2>Durchschnittliche Nettokaltmiete beträgt 5,22 Euro je Quadratmeter</h2>



<p>Die kontinuierliche Bestandsentwicklung ist möglich, weil die WG „Lipsia“ eG finanziell gut aufgestellt ist. „Wir haben im vergangenen Jahr 410 neue Mitglieder hinzugewonnen und konnten damit unsere Mitgliederzahl stabil bei knapp 8.600 Personen halten. Die Nachfrage verteilt sich über das gesamte Stadtgebiet, speziell für unsere Bestände in Mockau ist sie zuletzt merklich gestiegen“, berichtet Rolf Pflüger, Vorstand Finanzwirtschaft. Der Leerstand liegt aktuell stadtweit bei 3,77 Prozent, die <strong>durchschnittliche Nettokaltmiete beträgt 5,22 Euro je</strong> Quadratmeter (Stand: 31.12.2020). </p>



<p>Wachsen will die Wohnungsgenossenschaft auch durch neuen Wohnraum. Der „Lipsia-Turm“, das jüngste Neubauprojekt, wurde im vergangenen Sommer fertiggestellt und ist seit Dezember vollständig vermietet. Nun gewinnen Pläne für ein weiteres Vorhaben immer mehr an Gestalt. Die Gespräche mit Architekten laufen bereits auf Hochtouren.</p>



<p>Auch deshalb fällt der Blick auf 2021 optimistisch aus. „Wir haben uns viel vorgenommen und lassen uns auch nicht von der Corona-Pandemie davon abhalten“, betonen Nelly Keding und Rolf Pflüger unisono. Das neue Vorstandsduo will sich in den nächsten Monaten weiter profilieren – und dabei die genossenschaftliche Maxime fest im Auge behalten. Auch soll die Digitalisierung noch stärker vorangetrieben werden, um effizient zu arbeiten und den Komfort für die Mitglieder zu erhöhen&#8230;</p>



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		<title>Moderner Wohnkomfort und Klimaschutz &#8211; altoba hat 250 Wohnungen in Hamburg Osdorf modernisiert – Dank an die Mitglieder für die Geduld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2020 20:39:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Altoba]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik AG104]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkomfort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Altonaer Spar- und Bauverein hat seine Wohnanlage im Immenbusch/Glückstädter Weg umfassend modernisiert. Die Maßnahmen tragen zum Einsparen von Energie bei und die Bewohner profitieren von einem verbesserten Wohnkomfort. Die Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) hat insgesamt 250 Wohnungen umfangreich energetisch modernisiert. Die Arbeiten dauerten knapp 3,5 Jahre und die Genossenschaft hat insgesamt über [&#8230;]</p>
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<p>Der Altonaer Spar- und Bauverein hat seine Wohnanlage im Immenbusch/Glückstädter Weg umfassend modernisiert. Die Maßnahmen tragen zum Einsparen von Energie bei und die Bewohner profitieren von einem verbesserten Wohnkomfort.</p>



<p>Die Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) hat insgesamt 250 Wohnungen umfangreich energetisch modernisiert. Die Arbeiten dauerten knapp 3,5 Jahre und die Genossenschaft hat insgesamt über 30 Mio. Euro investiert. Die Maßnahme wird mit Fördermitteln der IFB Hamburg gefördert und mit Krediten der KfWBank finanziert.</p>



<h2>Auch Abwasser- und Trinkwasserleitungen erneuert</h2>



<p>Für Energieeinsparung und ein gutes Wohnklima sorgen u.a. die Dämmung der Fassaden, Dächer und Kellerdecken sowie neue Fenster mit Dreifachverglasung. Darüber hinaus wurden in den Wohnungen eine automatische Entlüftung in Bad und Küche eingebaut und die Abwasser- und Trinkwasserleitungen erneuert. Eine weitere Aufwertung des Wohnkomforts ergibt sich für die Bewohner aus dem Einbau neuer Bäder und den Anbau größerer Balkone.</p>



<p>Die Maßnahmen insgesamt werten das Erscheinungsbild der in den 1960er-Jahren errichteten Wohnanlage sicht- und spürbar auf. Burkhard Pawils, Vorsitzender des Vorstands der altoba, sagt: „Die Hälfte unseres rund 6.800 Einheiten umfassenden Wohnungsbestands ist 70 Jahre oder älter. Die Modernisierung und zeitgemäße Ausstattung dieser Wohnungen ist eine große Kraftanstrengung – nicht nur für die Genossenschaft, sondern vor allem auch für die betroffenen Bewohner: </p>



<p><strong>Die Mitglieder im Immenbusch/Glückstädter Weg haben mit ihrer Geduld und Kooperationsbereitschaft maßgeblich zum Erfolg der Maßnahme beigetragen.“</strong><br>Silke Kok</p>



<h2>Die Altonaer Spar- und Bauverein eG</h2>



<p>kurz altoba – wurde 1892 gegründet. Die altoba ist eine Wohnungsbaugenossenschaft mit rund 16.500 Mitgliedern. Neben rund 6.800 Wohnungen in vielen Hamburger Stadtteilen bietet die altoba den Mitgliedern eine Spareinrichtung mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten&#8230;</p>



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		<title>Baugenossenschaft Bergedorf-Bille – Mehr Wohnkomfort und Energieersparnis durch neue maßgeschneiderte Messstationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 19:37:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG96]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem Wohnkomplex aus den 1960er Jahren im Hamburger Stadtteil Lohbrügge stand eine energetische Sanierung der Heizungsanlage an. Ziel war es, die Effizienz des Systems zu steigern und somit Energie und Kosten einzusparen. Ein Ziel der Instandsetzungsarbeiten war die Einregulierung der einzelnen Wohneinheiten sowie ihre Verbrauchssteuerung. Für diesen Zweck entwickelte der Bauherr, die Gemeinnützige Baugenossenschaft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem Wohnkomplex aus den 1960er Jahren im Hamburger Stadtteil Lohbrügge stand eine energetische Sanierung der Heizungsanlage an. Ziel war es, die Effizienz des Systems zu steigern und somit Energie und Kosten einzusparen. Ein Ziel der Instandsetzungsarbeiten war die Einregulierung der einzelnen Wohneinheiten sowie ihre Verbrauchssteuerung. Für diesen Zweck entwickelte der Bauherr, die Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG, gemeinsam mit der Meibes System- Technik GmbH, Gerichshain, eine Messstation, die alle dafür wichtigen Komponenten vereint. Dank der kompakten Maße fügt sich diese dezent in die Gestaltung der Badezimmer ein.</p>
<p>Die Gemeinnützige Baugenossenschaft Bergedorf- Bille verwaltet mehr als 9.200 Wohnungen in Hamburg. 168 davon befinden sich in einem Komplex an der Plettenbergstraße, der in der Großwohnsiedlung unweit des Grünen Zentrums Lohbrügge liegt. Zur Steigerung der Energieeffizienz des aus dem Jahr 1964 stammenden Gebäudes gab die Baugenossenschaft umfassende Sanierungsarbeiten in Auftrag. Neben der Erneuerung der Fernwärmestationen für Heizung und Warmwasser wurden die alten Heizkörper in den Wohnungen ersetzt. Darüber hinaus war für die Einregulierung der einzelnen Wohneinheiten zentral in allen Badezimmern eine kompakte Messstation vorgesehen, welche die Baugenossenschaft gemeinsam mit Meibes eigens für dieses Sanierungsobjekt entwickelt hat. Für die Montage und den anschließenden hydraulischen Abgleich zuständig war der technische Gebäudeausrüster Schwarz &#038; Grantz, Hamburg.</p>
<h5>Alle Regelungskomponenten in einer Station</h5>
<p>Vor dem Einsatz dieser neuen Messstationen waren die Strangventile frei sichtbar in den Badezimmern montiert. Nun kaschiert ein schlichter Kasten aus weiß lackiertem Stahlblech die unästhetisch wirkenden Installationen. In ihm befinden sich alle wichtigen Regelungskomponenten: In diesem Fall sind das jeweils zwei Strangregulierventile des Typs Ballorex Basic sowie eins vom Typ Ballorex Vario mit Entleerung. Letzteres ist ein Doppelregulierventil mit variabler Messblende, das Durchflussmessung, Voreinstellung und Absperrfunktion in einer Anwendung vereint.</p>
<p>Dank dieser Konstruktion bietet sich das Kombi-Produkt von Meibes insbesondere bei beengten Platzverhältnissen an, wie sie in den Microbädern des Mehrparteienhauses vorzufinden sind. Mit dem Ventil lässt sich außerdem der hydraulische Abgleich durchführen. Dabei wird der Wasserdurchfluss in den Steigleitungen angepasst, so dass im gesamten System eine gleichmäßige Wärmeverteilung gewährleistet ist. Die Voreinstellung des Volumenstroms erfolgt bei der Inbetriebnahme anwenderfreundlich unter Zuhilfenahme eines Innensechskantschlüssels. Ist sie einmal abgeschlossen, bleibt sie fixiert. Die Voreinstellung und die Absperrfunktion des Ventils arbeiten unabhängig voneinander. Die Ballorex Basic dienen schließlich als Serviceventile für Terminaleinheiten, Zweige und Zonen. Durch die Verbrauchsmengenmessung ergibt sich für die Mieter Transparenz.</p>
<h5>Maßgeschneiderte Lösung</h5>
<p>„Wir setzen in unseren Objekten bereits seit vielen Jahren die Ballorex- Produkte von Meibes ein“, so Heiko Schlottau von der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Bergedorf-Bille. „Da war es für uns selbstverständlich, auch dieses Projekt mit ihnen umzusetzen.“ Frank Tiedemann, Projektberater bei Meibes, ergänzt: „Eine Lösung war gefragt, die eine schnelle Sanierung und einen anschließenden energiesparenden Betrieb fördert. Daraufhin haben wir die Messstation projektspezifisch konfiguriert.“ Weil die Stationen bereits vormontiert auf die Baustelle geliefert wurden, konnten die Fachhandwerker von Schwarz &#038; Grantz wertvolle Zeit bei der Installation sparen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/04/Energie-bille-hydraulicher-abgleich.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Büdingen: Moderne Balkonanlage für ehemalige Kaserne aus den 50er Jahren steigert Wohnkomfort</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2018 09:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Balkon]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG89]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkomfort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einem ehemaligen Kasernengelände im hessischen Büdingen werden derzeit bestehende Gebäude modernisiert, um attraktiven Wohnraum zu schaffen. Balco lieferte hierzu Balkone in vorgestellter Bauweise zur funktionalen und optischen Ergänzung des Umbauprojektes. Das System „AluOne“ sorgt als privater Außenraum für ein zusätzliches Plus an Wohnqualität. Aus den Materialien Aluminium und Glas gefertigt, ist die Anlage zudem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einem ehemaligen Kasernengelände im hessischen Büdingen werden derzeit bestehende Gebäude modernisiert, um attraktiven Wohnraum zu schaffen. Balco lieferte hierzu Balkone in vorgestellter Bauweise zur funktionalen und optischen Ergänzung des Umbauprojektes. Das System „AluOne“ sorgt als privater Außenraum für ein zusätzliches Plus an Wohnqualität. Aus den Materialien Aluminium und Glas gefertigt, ist die Anlage zudem ein Blickfang an der Fassade.</p>
<p>Viele ausgediente Kasernengelände sind für eine neue Nutzung prädestiniert – so auch die Armstrong-Kaserne im hessischen Büdingen. Neuen Wohnraum schaffen lautet das Ziel des Umbauprojektes. Das Ensemble an ehemaligen Kasernengebäuden aus den 50er Jahren wird dabei aufwendig saniert. Im Fokusder umfassenden Modernisierungsmaßnahmen steht vor allem, den Komfort in den Wohnungen zuerhöhen. Dabei werden soziale Aspekte und energetische Vorgaben besonders berücksichtigt. So erhält jede Eigentumswohnung unter anderem einen privaten Außenraum. Bei einem bereits fertig modernisierten Mehrfamilienhaus setzte die Weimer GmbH als Bauherr auf die Expertise des Balkonspezialisten Balco.</p>
<h5>Von militärischer zu ziviler Nutzung</h5>
<p>Das Areal wurde zu Wehrmachtzeiten als Militärstandort entwickelt und hieß zunächst Krüger-Kaserne.Zwischen 1935 und 1939 errichtet, übernahmen im Zweiten Weltkrieg amerikanische Streitkräfte dieKaserne und benannten sie nach 1st Lieutenant Eugene M. Armstrong in Armstrong-Kaserne um. In den1950er Jahren ergänzte man das Gelände um Wohnhäuser für die Familien der stationierten amerikanischen Soldaten – unter anderem die Gebäude mit den Nummern 2301, 2302, 2304 und 2305. Bis 2007 nutzten verschiedene amerikanische Einheiten der United States Army wie die 3. US-Panzerdivision den Standortals Armstrong-Barracks. Danach verließ das Erste Bataillon des Ersten Kavallerieregiments mit rund 620 Soldaten und mehr als 900 Familienangehörigen die Stadt Büdingen.</p>
<p>Bei dem mehrjährigen Diskurs über die Zukunft des 16 Hektar großen ehemaligen Militärgeländes entschied man sich im Jahr 2015 für eine umfassende Neuausrichtung als moderne Wohnanlage. Ausdiesem Grund wurden einige Kasernengebäude abgerissen, um im östlichen Teil des Geländes genügend Lebens- und Freizeitraum für die zu erhaltenen Wohnhäuser zu schaffen.</p>
<h5>Umbau und Modernisierung der Wohnanlage</h5>
<p>Die Gebäude mit den Nummern 2301, 2302, 2304 und 2305 werden in diesem Zuge umgebaut. Sie umschließennun in ihrer Anordnung eine weite Grünfläche, die durch den Abriss umliegender Kasernenhäuserent stand. Ergänzend wurde ein Spielplatz angelegt. Jedes der vier-geschossigen, in Massivbauweise errichteten Gebäude wird umfassend kernsaniert. Neben neu installierten Ver- und Entsorgungsleitungen,hochwertigen Bädern und dreifach verglasten Fenstern erhält jede Wohnung mindestens einen Balkon zur zusätzlichen wohnraumlichen Nutzung. So entstehen moderne Eigentumswohnungen.</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/07/Bauen-Kasernen-Buedingen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/buedingen-moderne-balkonanlage-fuer-ehemalige-kaserne-aus-den-50er-jahren-steigert-wohnkomfort/">Büdingen: Moderne Balkonanlage für ehemalige Kaserne aus den 50er Jahren steigert Wohnkomfort</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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		<title>Modellprojekt „Alles unter einem Dach – das Döbelner Modell“ &#8211; Handlungsleitfaden für pflegegerechte und individuelle Wohnkonzepte</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/modellprojekt-alles-unter-einem-dach-das-doebelner-modell-handlungsleitfaden-fu%cc%88r-pflegegerechte-und-individuelle-wohnkonzepte/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=modellprojekt-alles-unter-einem-dach-das-doebelner-modell-handlungsleitfaden-fu%25cc%2588r-pflegegerechte-und-individuelle-wohnkonzepte</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2018 16:32:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Altersgerecht]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Betreutes Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG87]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnkomfort]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im April fand die Abschlussveranstaltung des Modellprojektes „Alles unter einem Dach – Das Döbelner Modell“ unter der Leitung der Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln eG (WGF Döbeln) und den dazugehörigen Projekt- und Transferpartnern verschiedener Gremien, ehrenamtlich tätiger Mitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnungsgenossenschaft statt. Pünktlich zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2018 die Abschlusspublikation [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im April fand die Abschlussveranstaltung des Modellprojektes „Alles unter einem Dach – Das Döbelner Modell“ unter der Leitung der Wohnungsgenossenschaft „Fortschritt“ Döbeln eG (WGF Döbeln) und den dazugehörigen Projekt- und Transferpartnern verschiedener Gremien, ehrenamtlich tätiger Mitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnungsgenossenschaft statt. Pünktlich zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2018 die Abschlusspublikation „Handlungsleitfaden für pflegegerechte und individuelle Wohnkonzepte“.</p>
<p>Das Projekt „Alles unter einem Dach – Das Döbelner Modell“ der WGF Döbeln wurde vom GKV Spitzenverband im Rahmen des Modellprogramms zur Weiterentwicklung neuer Wohnformen nach § 45f SGB XI ausgewählt und vom 01.02.2015 bis 31.01.2018 gefördert. Der GKV Spitzenverband ist der bundesweite Verband der Krankenkassen in Deutschland. In der Gesetzlichen Krankenversicherung sind ihm als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben der Krankenkassen in der gemeinsamen Selbstverwaltung sowie auf internationaler Ebene übertragen worden. In der Sozialen Pflegeversicherung nimmt der Verband die Aufgaben des Spitzenverbandes vom Bund der Pflegekassen wahr.</p>
<h5>Wohnformen für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen</h5>
<p>Ziel des Projektes war es, wissenschaftlich gestützte Wohnformen für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen innerhalb der WGF Döbeln als Modelle guter Praxis zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Hierfür wurden Wohnkonzepte für pflege- und betreuungsbedürftige Menschen entwickelt, weiterentwickelt und umgesetzt, die ihren Nutzerinnen und Nutzern ein weitgehend selbstbestimmtes Wohnen bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit ermöglichen und die dabei den Anforderungen an Nutzerorientierung, Qualität der Versorgung, Wirtschaftlichkeit, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit gerecht werden.</p>
<h5>Barrierearme Veränderungen des Grundrisses</h5>
<p>„Unsere Projektwohnung auf der Käthe-Kollwitz-Straße 17 zeigt mit verschiedenen Facetten, dass der Wunsch, selbstbestimmt und eigenständig so lange wie möglich den Lebensabend in der eigenen Wohnung zu verbringen, möglich ist“, so Stefan Viehrig, Vorstand der WGF Döbeln. In der Musterwohnung wurden größtmögliche barrierearme Veränderungen des Grundrisses vorgenommen. Durch die gezielte Umsetzung eines Farb-, Sicherheits- und Lichtkonzeptes wurde auf die Förderung der Wahrnehmungen sowie auf eine gezielte Raumnutzung für Menschen mit einer Beeinträchtigung der Sinne geachtet. Ein gemütliches Zusammenleben mit mehr Bewegungsraum und verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten wurde durch eine offene Küche mit Kochinsel im Wohnzimmer erzielt&#8230;</p>
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