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	<title>WohnenPLUS AG 4-2019 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>WohnenPLUS AG 4-2019 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Die Stadt als Lebenscampus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 00:31:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnqualität: Das ist mehr als die Bereitstellung von Angeboten innerhalb der Grenzen des Bauplatzes. Die Quartiersentwicklung ist daher ein wesentliches Ziel der IBA Wien und ihrer Projekte.MAIK NOVOTNY Neues soziales Wohnen – so lautet das Motto der IBA_Wien 2022. Wohnen, das bedeutete schon im Roten Wien der 1920er Jahre mehr als nur die reine Bereitstellung [&#8230;]</p>
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<p>Wohnqualität: Das ist mehr als die Bereitstellung von Angeboten innerhalb der Grenzen des Bauplatzes. Die Quartiersentwicklung ist daher ein wesentliches Ziel der IBA Wien und ihrer Projekte.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Neues soziales Wohnen – so lautet das Motto der IBA_Wien 2022. Wohnen, das bedeutete schon im Roten Wien der 1920er Jahre mehr als nur die reine Bereitstellung von Wohnraum. Das Wohnbauprogramm war damals Teil eines großangelegten Versorgungsprogramms mit speziellen Angeboten. Die heutigen Anforderungen der diversifizierten Gesellschaft einerseits und der Leistbarkeit andererseits verlangen mindestens in gleichem Maße nach einer Planung, die das Umfeld mit berücksichtigt und über ein reines Auffüllen von Baufeldern hinausgeht. </p>



<p>Daher ist die Quartiersentwicklung ein elementarer Pfeiler der Internationalen Bauausstellung. „Es braucht Angebote für die Menschen im Quartier“, betont IBA-Koordinator Kurt Hofstetter. „Kurze Wege und Zugänglichkeit sind elementar; so entstehen Synergien und ein Mehrwert fürs Quartier. Es ist sinnvoll, diese Angebote schon im Bauträgerwettbewerb abzustimmen.“ </p>



<p>Ein Paradebeispiel für ein neues soziales Quartier entsteht zurzeit auf dem 31.000 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen Badner-Bahn-Remise an der Wolfganggasse in Wien-Meidling. Der Fokus bei den circa 850 geförderten Wohnungen liegt auf Angeboten für Alleinerziehende, hinzu kommen Wohngemeinschaften für teilbetreutes Wohnen von Menschen mit Behinderungen sowie Heimplätze, weiters Wohnangebote für Menschen in Not. Insgesamt entstehen fünf Projekte auf vier Bauplätzen, der Bauträgerwettbewerb im Rahmen der Wohnbauoffensive des wohnfonds_wien erfolgte 2018.</p>



<h2>Mix an Angeboten</h2>



<p>Neben Gesiba, Wigeba und Heimbau sind es vor allem Neues Leben und WBV-GPA auf dem Bauplatz C, die hier unter der Überschrift „Lebenscampus“ einen breiten Mix an Angeboten schaffen. „Der Titel erklärt das Konzept perfekt“, so WBV-GPA-Geschäftsführer Michael Gehbauer. „Es gibt hier Angebote für alle Lebenssituationen.“ Auch da liegt der Fokus auf Alleinerziehenden als Zielgruppe, hier werden neben Wohnclustern in Kooperation mit dem neunerhaus auch Wohnungen für den kurzfristigen dringenden Bedarf bereitgestellt. </p>



<p>Zusätzlich kooperiert man mit der seit langem im Grätzl ansässigen Österreichischen Jung- arbeiterbewegung (ÖJAB), die auf dem Nachbargrundstück selbst als Bauträger fungiert. Auf dem Lebenscampus werden für die ÖJAB ein Lehrlingswohnheim, Werkstätten und Ausbildungsplätze entstehen. „Die Gemeinschaftsräume werden eher klein und dezentral angeordnet“, so Gehbauer, „denn hier ist auch eine Kooperation mit den kulturellen Einrichtungen in der ehemaligen Remise angedacht.“ Diese wird vom Bauträger SoReal zum Grätzelzentrum und kulturellen Hotspot umgebaut, der auch das bestehende Umfeld re-aktiviert. </p>



<p>„Der programmatische Mix in der Wolfganggasse entspricht sehr dem ursprünglichen Gedanken des Roten Wien, weil er direkt beim tatsächlichen Bedarf ansetzt“, betont Kurt Hofstetter. „In diesem Fall ist die Quartiers- entwicklung aber eine Quartierserweiterung, die den Bestand ergänzt. Ein Schlüssel zum Erfolg liegt in der Quartiersentwicklung immer bei der Mobilität. Es macht einen großen Unterschied, wenn der öffentliche Raum AufenthaltsVisualisierung qualität hat und die Angebote fußläufig erreichbar sind.“ Eine Sanierungsoffensive wird die Wohnqualität im Umfeld in den kommenden Jahren zusätzlich steigern.</p>



<h2>Betreutes Wohnen</h2>



<p>Ebenfalls in der bestehenden Stadt, jedoch unter komplett anderen Vorzeichen, betreibt das Projekt „Apfelbaum – Inklusives Leben und Wohnen in Hernals“ Quartiersentwicklung. Der gleichnamige 2015 gegründete Verein hat sich das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung zum Ziel gesetzt, die Initiatoren fanden zur Umsetzung einen Gründerzeitblock im 17. Gemeindebezirk, in dem einzelne Parzellen kombiniert wurden. </p>



<p>Geplant sind verschiedenartige Wohnangebote vom Betreuten Wohnen über Wohngemeinschaften bis zu Singlewohnungen. Die Betreuten Wohnungen sollen jedoch explizit keinen „Heim“-Charakter haben, stattdessen wird ein „würdevolles Wohnen“ angestrebt, ein inklusiver Cluster, in dem sich niemand zweitrangig fühlen muss. Auch Angebote fürs Quartier – Gemeinschaftsbereiche, Geschäftsflächen und ein Gesundheitszentrum – sind beabsichtigt. Baubeginn ist 2020&#8230;</p>



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		<title>Mit Vollgas und viel Umsicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 00:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der frischgebackene stellvertretende GBV-Obmann Herwig Pernsteiner bringt frischen Wind aus Oberösterreich – mit einem Rucksack voller Themen und Anliegen, wobei für ihn der Mensch bei allem Handeln im Zentrum steht.GISELA GARY Herwig Pernsteiner ist ein Wirbelwind im Österreichischen Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen, GBV – nichts kann schnell genug erledigt werden, alles wird auf den Punkt [&#8230;]</p>
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<p>Der frischgebackene stellvertretende GBV-Obmann Herwig Pernsteiner bringt frischen Wind aus Oberösterreich – mit einem Rucksack voller Themen und Anliegen, wobei für ihn der Mensch bei allem Handeln im Zentrum steht.<br>GISELA GARY</p>



<p>Herwig Pernsteiner ist ein Wirbelwind im Österreichischen Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen, GBV – nichts kann schnell genug erledigt werden, alles wird auf den Punkt genau, aber mit höchster Effizienz durchdiskutiert und an alle etwaigen Nebeneffekte gedacht. So oder so ähnlich lässt sich der Oberösterreicher kurz beschreiben – eines nicht zu vergessen: der Humor fehlt nie, da gibt’s immer Zeit für einen Witz und eine Spur von Ironie. Vor diesem persönlichen Hintergrund macht Pernsteiner sein neuer „Job“ offensichtlich Spaß, mit viel Elan und ebenso viel Umsicht übernahm er die Funktion des stellvertretenden Obmannes der GBV gerne – und stellt sich den aktuellen, höchstbrisanten Themen.</p>



<p><em>Sind Sie mit der WGG-Novelle zufrieden?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Ja. Und da bin ich nicht allein. Der ganze Verbandvorstand ist über den Beschluss der Novelle des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes (WGG) erfreut. Als gemeinnützige Bauvereinigungen sind wir der Garant für leistbares Wohnen. Grundlage dafür ist das WGG. Neu entstandene Graubereiche – etwa durch Probleme mit Vermietern wie AirBnB – erforderten eine Anpassung des Gesetzes. Dies ist durch die Novelle gelungen. Für die wichtige Sicherung des Kapitals der Gemeinnützigen sind in der Novelle ebenfalls sehr effiziente Regelungen enthalten, die der ganze Verband der gemeinnützigen Bauvereinigungen sehr positiv einschätzt. Durch die Novelle ist sichergestellt, dass wir weiterhin unseren Auftrag, nämlich die Schaffung von leistbarem Wohnraum, erfüllen können.“</p><cite>Herwig Pernsteiner</cite></blockquote>



<p><em>Das Thema Wohnbau – vor allem leistbarer Wohnraum – war neben dem Klimaschutz ein heißes Thema im Wahlkampf. Welche Erwartungen/Wünsche haben Sie an die neue Regierung?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Thema Wohnbau ist omnipräsent. Grundstückspreise und die Verfügbarkeit von Grund und Boden, die steigenden Baukosten und die Leistbarkeit im Allgemeinen – wir kennen die Diskussionen. Sohin ist auch im Wahlkampf viel über Bauen und Wohnen gesprochen worden. Für die neue Regierung wünsche ich mir, dass mit Aufrichtigkeit und Klarheit an die heterogene Thematik herangegangen wird, dass Experten gehört und Empfehlungen angenommen werden.“</p><cite> Herwig Pernsteiner </cite></blockquote>



<p><em>Soll der Staat in Mieten eingreifen dürfen – Beispiel Berlin, wo ein Gesetz geplant ist, dass Mieten die ersten fünf Jahre nicht erhöht werden dürfen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Der Staat greift bei uns auch schon heute in das Mietenregime ein. Das geschieht mit der Absicht, dass durch entsprechende Regelungen die Mietzinse sowohl für die Mieter wie auch für die Vermieter ´passen´. Da muss eine Balance im Hintergrund gegeben sein. In Berlin ist jetzt in Diskussion, den normativen Rahmen deutlich in Richtung der Mieterschaft zu drehen. Die vielschichtige Diskussion in Berlin zeigt aber, dass hier Konsequenzen zu erwarten sind, die womöglich die beabsichtige Wirkung konterkarieren. Ich denke, dass es wohl am sinnigsten wäre – wie es auch in anderen Marktsegmenten üblich ist – insbesondere das Angebot zu erhöhen. Im Übrigen ist durch die Novelle zum WGG auch schon ein kleiner Eingriff in diese Richtung geschehen, da ja bei Mietkaufobjekten nach Übereignung eine zeitliche und inhaltliche Vorgabe hinsichtlich der Mietzinsbildung determiniert wurde.“</p><cite>  Herwig Pernsteiner</cite></blockquote>



<p><em>Die Ansprüche an die Gebäudetechnik steigen – parallel mit den Klimaschutzvorgaben entstand eine Kostenspirale, die kaum mehr mit leistbarem Wohnraum vereinbar ist. Welche Ideen gibt es Ihrerseits, die für eine Entspannung bei den Mietkosten sorgen würden und anderseits dennoch den Klimaschutzansprüchen und den Komfortansprüchen entsprächen?</em>  &#8230;</p>



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		<title>PLUS PUNKTE 4-2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 23:40:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pluspunkte]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obmann Robert Schmid Nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit kam es Anfang Oktober zu einem Obmannwechsel an der Spitze des WKO- Fachverbandes Steine-Keramik. ManfreNach einem Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit kam es Anfang Oktober zu einem Obmannwechsel an der Spitze des WKO- Fachverbandes Steine-Keramik. Manfred Asamer von der Kies- und Betonwerke GmbH übergab die Führung an seinen bisherigen [&#8230;]</p>
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<h2>Obmann Robert Schmid</h2>



<p>Nach einem Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit kam es Anfang Oktober zu einem Obmannwechsel an der Spitze des WKO- Fachverbandes Steine-Keramik. ManfreNach einem Jahrzehnt erfolgreicher Arbeit kam es Anfang Oktober zu einem Obmannwechsel an der Spitze des WKO- Fachverbandes Steine-Keramik. Manfred Asamer von der Kies- und Betonwerke GmbH übergab die Führung an seinen bisherigen Stellvertreter Robert Schmid von der Baumit Gruppe. </p>



<p>Auch die Themen im Verband haben sich in den vergangenen Jahren verlagert: Von einem Fokus auf Rohstoffsicherung, Nachhaltigkeit, Ausbildung und der Bekämpfung der Folgen der Wirtschaftskrise in Richtung österreichische und europäische Energie- und Klimapolitikd Asamer von der Kies- und Betonwerke GmbH übergab die Führung an seinen bisherigen Stellvertreter Robert Schmid von der Baumit Gruppe. Auch die Themen im Verband haben sich in den vergangenen Jahren verlagert: Von einem Fokus auf Rohstoffsicherung, Nachhaltigkeit, Ausbildung und der Bekämpfung der Folgen der Wirtschaftskrise in Richtung österreichische und europäische Energie- und Klimapolitik</p>



<h2>Wohnservice Wien</h2>



<p>Bei der Wohnservice Wien GmbH gibt es personelle Neuigkeiten: Die Politik- und Kommunikationswissenschafterin Claudia Huemer hat mit Anfang Oktober die Leitung von Wohnpartner – neben Mieterhilfe und Wohnberatung Wien eines von drei Serviceangeboten der Wohnservice Wien – übernommen. Die gebürtige Linzerin folgt auf Josef Cser, der mit 1. Februar 2020 die Geschäftsleitung der Wohnservice Wien übernehmen wird. Der amtierende Geschäftsführer Peter Neundlinger wird Ende Jänner 2020 in Pension gehen.</p>



<h2>Kalter Krieg und Architektur</h2>



<p>Noch bis 24. Februar 2020 findet im Architekturzentrum Wien eine Ausstellung zum Baugeschehen im Nachkriegs-Österreich im Kontext des globalen Ost-West-Konfliktes statt. Erstmals werde gezeigt, wie maßgeblich die Kulturarbeit der Alliierten die österreichische Nachkriegsarchitektur beeinflusste, so Ausstellungskuratorin Monika Platzer. Wien war nach der Befreiung Österreichs 1945 und der Besetzung durch die vier Siegermächte Großbritannien, Frankreich, USA und Sowjetunion ein zentraler Schauplatz des Kalten Krieges. </p>



<p>Der Wettstreit der Systeme wurde auch auf dem Feld der Architektur ausgetragen, Architekturausstellungen spielten dabei eine wichtige Rolle. Wie das geschah, zeigt das Architekturzentrum in vier Zonen. Die Übernahme britischer Planungskonzepte etwa passte sowohl zur Westintegration Österreichs als auch zum ideologischen Naheverhältnis der SPÖ zur britischen Labour Party.</p>



<h2>Transparenz für Förderungen</h2>



<p>Mit dem „Forum“ des Wohnfonds Wien ist die Stadt seit September um eine neue Servicestelle für leistbares und lebenswertes Wohnen reicher. „Gutes Service, kompetente Information und Transparenz bei Fördermitteln haben für mich oberste Priorität“, so Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/PlusPunkte-4-2019.pdf">zur vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/PlusPunkte-4-2019.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Wir wohnen auf Augenhöhe</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wir-wohnen-auf-augenhoehe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-wohnen-auf-augenhoehe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 22:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein WohnenPlus]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Aspern]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2019]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngemeinschaften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerhild Ebenberger ist eine von acht Bewohnern, die in der inklusiven Wohngemeinschaft „Lebe bunt!“ in der Seestadt Aspern wohnen. Für sie der ideale Startpunkt in einen neuen Lebensabschnitt.MAIK NOVOTNY Seit April 2018 leben acht Bewohner auf 450 Quadratmetern mit und ohne Beeinträchtigung in einer gemeinsamen WG unter dem Namen „Lebe bunt!“ in der Seestadt Aspern. [&#8230;]</p>
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<p>Gerhild Ebenberger ist eine von acht Bewohnern, die in der inklusiven Wohngemeinschaft „Lebe bunt!“ in der Seestadt Aspern wohnen. Für sie der ideale Startpunkt in einen neuen Lebensabschnitt.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Seit April 2018 leben acht Bewohner auf 450 Quadratmetern mit und ohne Beeinträchtigung in einer gemeinsamen WG unter dem Namen „Lebe bunt!“ in der Seestadt Aspern. Die Idee für diese inklusive Wohngemeinschaft stammt aus den „Wiener Wegen zur Inklusion“ – einem partizipativ geführten Projekt, dass im Sommer 2017 abgeschlossen wurde. Sie wurde vom Verein „Integration Wien“ umgesetzt und wird vom Fonds Soziales Wien, FSW, gefördert. Sie belegt das gesamte dritte Stockwerk des Bauteils C der „Drei Schwestern“, die von der WBV-GPA entwickelt und von Architekt Clemens Kirsch geplant wurden. </p>



<p>„Seit ich hier wohne, hatten wir viel Fluktuation. Heute sind wir nur noch zwei Erstbewohner“, sagt Gerhild Ebenberger, die von Beginn an Teil der WG ist. „Manche der Mehrfach-Behinderten sind von hier aus in ihr eigenes Leben gestartet, andere waren von vornherein nur temporär hier.“ Viel Kommen und Gehen also, dazu kommt noch das Betreuungspersonal für die vier Mehrfach-Behinderten. Das inklusive Zusammenwohnen, so Ebenberger, ist jedoch überhaupt kein Problem. </p>



<p>„Es gab noch nie eine Situation, mit der man nicht umgehen konnte. Ein wesentlicher Faktor ist, dass wir vier Nichtbehinderten keine Betreuungsfunktionen übernehmen. Dadurch sind wir mit unseren Mitbewohnern auf Augenhöhe. Es wird auch nie gejammert. Das Verhältnis ist geprägt von Sympathie, nicht von Mitleid. Mit einer Mitbewohnerin und ihren zwei Assistentinnen war ich sogar schon gemeinsam im Italienurlaub.“</p>



<p>Gerhild Ebenberger ist die älteste in der WG, auch wenn man es ihr kaum ansieht. „Die Mitbewohner sind alle zwischen 19 und 27 – ich habe lange mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und daher war das keine große Umstellung. Mit Menschen in meinem Alter wäre es vielleicht etwas schwieriger.“ </p>



<p>Eine so bunt gemischte WG ist also kein Hindernis für die Generation 50plus. Eine wesentliche Bedingung musste jedoch erfüllt werden: „Die Privatsphäre ist wichtig im Alter – ein geteiltes Badezimmer könnte ich mir nicht mehr vorstellen.“ Hinzu kommt ein sehr geräumiges Zimmer als persönlicher Bereich, und natürlich die riesige und helle Wohnküche.</p>



<h2>Bewusster Wechsel</h2>



<p>Für Gerhild Ebenberger war der Einzug Teil eines bewussten Wechsels in eine neue Lebenssituation. „Ich bin nach Wien gezogen, nachdem ich 40 Jahre lang in Salzburg gelebt und gearbeitet hatte. Salzburg ist schön, meine Familie lebt heute noch dort. Doch nach der Pensionierung hatte ich das Gefühl, dass sich in Salzburg hinsichtlich Wohn- und Lebenssituation keine neuen Türen mehr öffnen.“ Die Entscheidung für „Lebe bunt!“ war so spontan wie überzeugt: Im Februar 2018 las sie die Anzeige, es folgte ein Besuch vor Ort, es wurde einmal darüber geschlafen, wenige Wochen später zog sie ein.</p>



<p>„Zuerst dachte ich daran, im Zentrum zu wohnen, doch da hatte ich Bedenken, zu viel Zeit alleine in den eigenen vier Wänden zu verbringen.“ Also fiel die Wahl auf Transdanubien, heute bezeichnet sich Ebenberger stolz als begeisterte Seestädterin&#8230;</p>



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		<title>Wohnformen im Alter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 22:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wollen wir im Alter wohnen? Daheim und nicht im Heim. Zumindest lautet so quer durch alle Umfragen die Standard-Antwort. Das Thema ist allerdings differenzierter zu betrachten. Erstens, weil es „das Alter“ nicht gibt und Menschen und deren Lebensmodelle in den nachberuflichen Lebensphasen mindestens genauso divers sind wie Jüngere. Und zweitens, weil die Optionen an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie wollen wir im Alter wohnen? Daheim und nicht im Heim. Zumindest lautet so quer durch alle Umfragen die Standard-Antwort. Das Thema ist allerdings differenzierter zu betrachten. Erstens, weil es „das Alter“ nicht gibt und Menschen und deren Lebensmodelle in den nachberuflichen Lebensphasen mindestens genauso divers sind wie Jüngere. </p>



<p>Und zweitens, weil die Optionen an Wohnformen heute vielfältiger denn je sind. Die Frage ist, ob die Angebote den Bedürfnissen auch tatsächlich gerecht werden und die Zielgruppen für die verschiedenen Wohnformen auch ausreichend gut informiert sind&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Thema-Wohnformen-im-Alter.pdf">zur vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Thema-Wohnformen-im-Alter.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Die Qual der Wahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 22:36:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt eine Reihe an Wohnoptionen für die verschiedenen Lebensphasen im Alter. Die unterschiedlichen Konzepte standen beim 65. Symposium zur Zukunft des Wohnens im Zentrum wie auch die Bedürfnisse der Menschen und die Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft.FRANZISKA LEEB Der Veranstaltungsort des Wohnsymposiums widerspiegelte die Vielfalt an betreuten Situationen, denn hier im Pflegewohnhaus Ingrid-Leodolter im 15. [&#8230;]</p>
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<p>Es gibt eine Reihe an Wohnoptionen für die verschiedenen Lebensphasen im Alter. Die unterschiedlichen Konzepte standen beim 65. Symposium zur Zukunft des Wohnens im Zentrum wie auch die Bedürfnisse der Menschen und die Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Der Veranstaltungsort des Wohnsymposiums widerspiegelte die Vielfalt an betreuten Situationen, denn hier im Pflegewohnhaus Ingrid-Leodolter im 15. Bezirk in Wien treffen Jung und Alt zusammen – siehe dazu auch den Artikel auf S. 16. „Ich mache die Erfahrung, dass sich die Leute nicht auskennen“, ortete die Wiener Pflegeanwältin Sigrid Pilz in ihrer Einstiegsrede hohen Aufklärungsbedarf. Die erste Reaktion von Betroffenen ist oft „ich will da nicht hin“, wenn Angehörige den Umzug in eine Pflegeeinrichtung oder betreute Wohnform vorschlagen. Man müsse die Menschen mitnehmen und sich damit befassen, was sie wirklich wollen. </p>



<p>Denn was würde in Pflegeeinrichtungen oft geboten? Kindergartenprogramm. Niveauvolles Kulturprogramm, das auf Ältere maßgeschneidert sei, gäbe es hingegen kaum. Ebenso kritisch sieht sie Demenzdörfer, in denen den Bewohnern eine Fake-Welt à la Truman-Show vorgegaukelt werde, und die digitale Überwachung, der in privaten Haushalten demente Menschen aus falsch verstandener Fürsorglichkeit ausgesetzt werden. </p>



<p>Die stationäre Vollversorgung müsse – weil für die meisten eine Fehl- und Überversorgung – jedenfalls die Ausnahme bleiben. Aber das Wohnen im vertrauten Grätzel könne man nicht verordnen, das müsse man ermöglichen. So das Fazit von Sigrid Pilz.</p>



<h2>Soziale Kontakte und Geselligkeit</h2>



<p>In Österreich leben rund 150.000 Menschen mit einer demenziellen Beeinträchtigung, in dreißig Jahren werden es geschätzt 260.000 sein. Hinter diesen Zahlen verbirgt sich auch eine gute Nachricht: es steigt die Lebenserwartung und damit auch der Zeitraum an gesunden Jahren in der nachberuflichen Phase. Doch Gesundheitszustand und gesellschaftliche Teilhabe sind stark vom Bildungsgrad und der sozialen Lage abhängig.<br></p>



<p>Es ist also unmöglich, die rund 1,7 Millionen Menschen in der Altersgruppe der über 65-jährigen in einen Topf zu werfen – und damit gibt es kein Patentrezept für „die“ geeignete Wohnform im Alter, sehr wohl aber Nachholbedarf, um einer diverser werdenden älteren Bevölkerung ein adäquates Wohnangebot zu bieten. Dabei geht es nicht nur um die Wohnungen selbst, sondern auch um städtebauliche Maßnahmen und soziale Infrastrukturen im Wohnumfeld, um die Menschen in das Quartiersleben einzubinden.</p>



<p>Auf dem Sektor der institutionellen Pflege, die durchwegs erst ab Pflegestufe 4 in Anspruch genommen werden kann, hat sich im Lauf der 2000er-Jahre ein eklatanter Wandel vollzogen, der besonders am Beispiel des Wiener Geriatriekonzepts ablesbar ist, wo die aus der Monarchie stammenden Großkasernen der Wiener Altenversorgung geschlossen wurden und innerhalb weniger Jahre ein über die ganze Stadt verteiltes Netz moderner Pflegewohnhäuser entstand. Auch wenn es sich dabei um Häuser für Menschen&#8230;</p>



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		<title>Fast wie zu Hause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 21:58:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das bereits mehrfach ausgezeichnete Pflegewohnhaus Rudolfsheim wurde im Vorprogramm des Symposiums zur „Zukunft des Wohnens“ besichtigt. Eine besondere Tour, die exklusive Einblicke in verschiedene Lebenswelten von Jung und Alt erlaubte.GISELA GARY Ein junger Mann in einem Rollstuhl wird von einem Sanitäter hereingeschoben. Der junge Mann lacht, ein Bein ist waagrecht fixiert – offensichtlich ein Unfall. [&#8230;]</p>
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<p>Das bereits mehrfach ausgezeichnete Pflegewohnhaus Rudolfsheim wurde im Vorprogramm des Symposiums zur „Zukunft des Wohnens“ besichtigt. Eine besondere Tour, die exklusive Einblicke in verschiedene Lebenswelten von Jung und Alt erlaubte.<br>GISELA GARY</p>



<p>Ein junger Mann in einem Rollstuhl wird von einem Sanitäter hereingeschoben. Der junge Mann lacht, ein Bein ist waagrecht fixiert – offensichtlich ein Unfall. Er kommt ins Pflegeheim? „Ja, natürlich“, schmunzelt Hildegard Menner, leitende Direktorin Pflegewohnhaus und Pflegedienst, „wir pflegen nicht nur betagte Menschen.“ </p>



<p>Der junge Mann äugt neugierig zu der Besuchergruppe hinüber, zu gern würde er wissen, was hier passiert – wir treffen ihn beim Rundgang dann noch ein paar Mal, begeistert erzählt er von dem tollen Haus, da kann er überall herumfahren, er hat sich schon alles angeschaut: „Super hier, ich hab schon befürchtet, ich komm in so ein langweiliges Pflegeheim, wo ich nichts anfangen kann.“</p>



<p>Hier merkt man zunächst nichts von einem herkömmlichen Pflegeheim. „Sind wir auch nicht, wir pflegen chronisch kranke, aber auch junge Menschen, ebenso wie Personen nach Unfällen“, erklärt Menner das Konzept. Es gibt kein Auswahlverfahren, sondern nur Zuweisungen über den Fonds soziales Wien. „Es ist ein großartiges Haus, offen, farbenfroh – das macht einfach Freude. Die Verbindung zur Natur ist ein großer Vorteil. </p>



<p>Die Bewohner leben in ihren Zimmern, aber in den allgemeinen Wohnbereichen ebenso. Sie müssen über keine langen Gänge gehen – und das ist auch für uns in der Betreuung sehr gut. Die Bewohner haben auch die Möglichkeit, Gegenstände wie kleine Möbel, mitzubringen, sie sollen sich einfach wie zu Hause fühlen. Wir haben eine Wohnqualität, die sich deutlich von den konventionellen Häusern unterscheidet.“ </p>



<p>Der benachbarte Kindergarten sorgt für einen lebhaften Austausch zwischen den Bewohnern und Kindern, von dem beide Gruppen profitieren. Aber auch das städtebauliche Konzept verspricht einen Mehrwert, selbst für die Anrainer: Das Gebäude öffnet sich zur Stadt und lädt zu einem Besuch ein, das Café darf – und wird – auch von Außenstehenden genutzt. Wichtig war den Architekten wup_wimmerundpartner, dass das Haus und die Höfe einfach durchwandert werden können. Das diese Idee aufging, bestätigte uns ja bereits der junge Mann im Rollstuhl.</p>



<h2>Herausfordernder Zeitplan</h2>



<p>Das Pflegewohnhaus ist das letzte Projekt aus dem Geriatriekonzept der Stadt Wien – insgesamt wurden neun Häuser als Pflegewohnheime errichtet. Das Wiener Geriatriekonzept baut auf folgenden Säulen auf: ambulante vor stationärer Betreuung, regional ausgewogene Verteilung der Pflegeeinrichtungen, leistbare und bedarfsgerechte Angebote an Pflege und Betreuung sowie höchste Qualität der angebotenen Leistungen. Menner betont: „Es kann einem in jedem Alter passieren, dass man Betreuung braucht.“ </p>



<p>Für Ewald Kirschner, Generaldirektor Gesiba, der bereits Erfahrungen bei dem Pflegewohnhaus Leopoldstadt sammelte, war das Gebäude im 15. Bezirk besonders anspruchsvoll – nicht nur wegen dem herausfordernden Zeitplan: „Im April 2013 erfolgte der Abbruch des&#8230;</p>



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		<title>Nicht alle Altersfragen sind mit baulichen Maßnahmen zu beantworten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 21:56:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Wiener Soziologen Christoph Reinprecht, Vizedekan an der Fakultät für Sozialwissenschaften, haben wir über Wohnen im Alter gesprochen. Und darüber, wonach wir uns sehnen, wenn sich unser Lebensalltag verlangsamt.WOJCIECH CZAJA Gibt es aus soziologischer Sicht so etwas wie altersgerechtes Wohnen? Wollen alte Menschen anders wohnen als junge? „Auf baulicher Ebene gibt es sehr wohl [&#8230;]</p>
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<p>Mit dem Wiener Soziologen Christoph Reinprecht, Vizedekan an der Fakultät für Sozialwissenschaften, haben wir über Wohnen im Alter gesprochen. Und darüber, wonach wir uns sehnen, wenn sich unser Lebensalltag verlangsamt.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p><em>Gibt es aus soziologischer Sicht so etwas wie altersgerechtes Wohnen? Wollen alte Menschen anders wohnen als junge?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Auf baulicher Ebene gibt es sehr wohl so etwas wie altersgerechtes Wohnen. Da sprechen wir vor allem von funktionalen Aspekten wie etwa Barrierefreiheit und Ressourcenzugänglichkeit in der unmittelbaren Wohn- umgebung. Was das individuelle Wohnen-Wollen betrifft, so ist das gute Wohnen jedoch nicht unbedingt gleichbedeutend mit altersgerechtem Wohnen. Unter gutem Wohnen verstehen die Menschen ein selbstständiges, weitestgehend autonomes Leben in einer vertrauten Umgebung in der Nähe von Freunden und Familie – und zwar unabhängig von ihrem Alter!“</p><cite>Christoph Reinprecht</cite></blockquote>



<p><em>Was beinhaltet denn der Begriff Barrierefreiheit alles?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Im Innenraum sprechen wir hier von Barrierefreiheit in den Funktionen sowie von einer flexiblen Organisation der Grundrisse. Auch bauliche Präventionsmaßnahmen gegen Stürze sind sehr hilfreich. Doch mindestens genauso wichtig ist die Barrierefreiheit im Wohnumfeld – also die Erreichbarkeit von Arzt, Apotheke, Trafik, Supermarkt und Café. Auch Parkbänke entlang der Gehwege sollten zur genüge vorhanden sein.“</p><cite>Reinprecht</cite></blockquote>



<p><em>Viele Neubauquartiere schauen anders aus.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Aufgrund der Stadtentwicklung zwischen den Sechziger- und Neunzigerjahren, als man sehr stark auf eine funktionale Logik der Stadt fokussiert war, sind diese Selbstverständlichkeiten leider nicht immer gegeben. Auch aktuelle Entwicklungen wie etwa Online-Konsum, Rückgang des Kleingewerbes und Konzentration des Handels auf bestimmte Orte tragen dazu bei, dass ganz alltägliche Wege länger und somit auch schwieriger werden.“</p><cite> Reinprecht </cite></blockquote>



<p><em>Was ist tun?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir müssen dafür sorgen, dass neue Entwicklungsgebiete ausreichend mit Handels- und Sozialstrukturen ausgestattet werden. Es geht um ein kurzes Gespräch beim Bäcker oder in der Trafik. Diese kleinen sozialen Interaktionen sind extrem wichtig und ein wichtiger Schlüssel zum Wohlbefinden im Alter.“&#8230;</p><cite>Reinprecht</cite></blockquote>



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		<title>Akademie der hochbetagten Themen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 21:50:28 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pilotprojekte, Initiativen und engagierte Bauträger gibt es bereits sonderzahl. Nun braucht es sinnvolle Standards auf der Förder- und Verwaltungsebene. Das 80. Modul der Wohnen Plus Freitag-Akademie widmete sich den Angeboten für die Generation 70+, das Fazit der Expertenrunde fordert die Politik.WOJCIECH CZAJA Das Hedsor House, 1868 im georgianischen Stil errichtet, war einst Wohnsitz von Königin [&#8230;]</p>
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<p>Pilotprojekte, Initiativen und engagierte Bauträger gibt es bereits sonderzahl. Nun braucht es sinnvolle Standards auf der Förder- und Verwaltungsebene. Das 80. Modul der Wohnen Plus Freitag-Akademie widmete sich den Angeboten für die Generation 70+, das Fazit der Expertenrunde fordert die Politik.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Das Hedsor House, 1868 im georgianischen Stil errichtet, war einst Wohnsitz von Königin Charlotte und Georg III. Heute ist das denkmalgeschützte Gemäuer in Buckinghamshire eine beliebte Hochzeits-Location. Die „Times“ und die „Vogue“ haben es sogar zu einem der besten Veranstaltungsorte Englands gekürt. </p>



<p>Doch seinen großen Auftritt hatte das Hedsor House im 2012 erschienenen Film „Quartett“, in dem Maggie Smith alias Jean Horton eine pensionierte Operndiva spielt, die ihr einsames Leben zu Hause satt hat und von einem Tag auf den anderen in ein Altersheim für ehemalige Profimusiker und Sänger übersiedelt. Um das Fortbestehen der exotischen Einrichtung zu sichern, beschließt die hoch betagte Sippschaft, zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi eine musikalische Benefizgala zu schmeißen. Damit nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Detail am Rande: „Quartett“ basiert auf einer wahren Geschichte.</p>



<p>Ein schmuckes Hedsor House wird man hierzulande vergeblich suchen, aber Altersresidenzen für wohlhabende Senioren und Pensionisten sind mittlerweile ein zwar kleiner, aber nicht unwesentlicher Bestandteil der österreichischen Immobilienlandschaft. Doch die Frage ist: Wie wohnt die betagte Unter- und Mittelschicht? Und gibt es leistbare Alternativen zum einsamen Verbleib in der eigenen Wohnung und zum klassischen Pflegewohnheim, das in der Regel Senioren ab Pflegestufe 3 offensteht? Dieser Frage widmete sich die 80. Freitag-Akademie für Führungskräfte, eine langjährige Veranstaltungsreihe der Wohnen Plus Akademie.</p>



<h2>Dramatische Zahlen</h2>



<p>Wenn wir uns die Bevölkerungsentwicklung im Burgenland anschauen“, erläuterte Alfred Kollar, Geschäftsführer der Oberwarter Gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft (OSG), „dann steht uns in den kommenden Jahrzehnten eine deutliche Überalterung der Gesellschaft bevor.“ In konkreten Zahlen: Der Anteil der über 65-jährigen Burgenländer wird laut Statistik Austria von heute 21 Prozent bis zum Jahr 2100 auf über 34 Prozent ansteigen. </p>



<p>„Jeder dritte Burgenländer wird am Ende des Jahrhunderts Pensionist sein. Das ist eine dramatische Entwicklung, auf die die gewerbliche und gemeinnützige Wohnungswirtschaft dringend reagieren muss. Und zwar nicht erst dann, wenn es längst zu spät ist, sondern schon heute.“ </p>



<p>Die OSG hat in den vergangenen Jahren bereits einige spezifische Wohnprojekte für Senioren entwickelt und berichtet, dass es sich bei lediglich 21 Prozent aller betreubaren Wohnungen um Zwei-Personen-Haushalte handelt. Knapp 80 Prozent des betreubaren Sektors im Burgenland machen Single-Wohnungen aus. Und dennoch zeigt die langjährige Erfahrung, dass Kleinstwohnungen mit 30 bis 38 Quadratmetern oft als zu klein empfunden werden. Die meisten Kundinnen und Kunden wünschen sich Zwei-Zimmer-Wohneinheiten mit 60 bis 65 Quadratmeter Nutzfläche und entsprechend vielfältig bespielbaren Grundrissen. </p>



<p>„Wonach genau der Markt verlangt und wonach nicht, ist ein permanenter Lernprozess“, sagt Kollar. „Und dazu gehört auch, dass man immer wieder Neues ausprobiert und dabei Fehler macht – und dass man es beim nächsten Mal besser macht.“ Was mittlerweile ziemlich fehlerfrei vonstattengeht, ist jedenfalls die Wahl der richtigen Bautypologie und die Kombination mit anderen, weitaus klassischeren Wohnformen&#8230;</p>



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		<title>Sozialer Pionier mit Schönheitsfleck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 21:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte September veranstaltete das WohnenPlus Fachmagazin einen Praxis-Check im Wiener Sonnwendviertel. Gemeinsam mit der Wohnen Plus Akademie, den gemeinnützigen Bautägern Heimat Österreich und EGW Heimstätte, den zuständigen Architekten und Hausverwaltern sowie mit Nutzern und Bewohnern wurde das Pionierprojekt besucht.WOJCIECH CZAJA Im Foyer hängen Schwarzweiß-Fotografien. Porträts, Hände, faltige Haut, schüttere Haare am Kopf, und dann plötzlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mitte September veranstaltete das WohnenPlus Fachmagazin einen Praxis-Check im Wiener Sonnwendviertel. Gemeinsam mit der Wohnen Plus Akademie, den gemeinnützigen Bautägern Heimat Österreich und EGW Heimstätte, den zuständigen Architekten und Hausverwaltern sowie mit Nutzern und Bewohnern wurde das Pionierprojekt besucht.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Im Foyer hängen Schwarzweiß-Fotografien. Porträts, Hände, faltige Haut, schüttere Haare am Kopf, und dann plötzlich ein altes, hochbetagtes Ehepaar, das sich abbusselt und leidenschaftlich wild umarmt. Es sind wunderschöne, berührende Bilder, die einen Lebensabschnitt zeigen, der in unserer Gesellschaft gerne totgeschwiegen wird. Weil wir Angst davor haben, einen wohlwollenden Blick auf das Altsein zu werfen. Und auf das Sterben sowieso. </p>



<p>„Es ist schade, dass sich die Menschen mit diesem Thema so schwer tun, denn das Alter wird uns früher oder später alle betreffen“, sagt Dagmar Treitl, Leiterin des Pflegewohnhauses Casa Sonnwendviertel. „Wir haben uns sehr darum bemüht, die Wohn- und Aufenthaltsräume unserer Klientinnen und Klienten so zu gestalten, dass sie sich hier wohl fühlen und dass sie eine bestmögliche Anknüpfung und Erinnerung an ihr altes Zuhause haben.“ </p>



<p>Möbel, die schon auf den ersten Blick Abwischbarkeit und Urinresistenz ausstrahlen, wie dies in Pflegeeinrichtungen früher zum Alltag gehörte, wird man hier vergeblich suchen. Die Stoffe und Materialien wirken angenehm, sind in fröhlichen Holz- und Pastelltönen gehalten, und über allem liegt ein Hauch Kurhotel- und Reha-Flair. Doch die größte Überraschung verbirgt sich in den Gängen und offenen Aufenthaltsbereichen. Es gibt Hirschgeweihe, alte Schreibmaschinen, Stickbilder in goldenen Barockrahmen, antike Schaukelstühle mit Omastoffbezügen und eine gläserne Kommode mit DVD-Hüllen mit sämtlichen Staffeln der texanischen Schulterpolster-Seifenopersaga „Dallas“. Dabei muss auch die Leiterin schmunzeln. </p>



<p>Die Casa Sonnwendviertel mit insgesamt 84 Pflegeplätzen ist Teil einer größeren, multifunktional bespielten Wohnhausanlage am Helmut-Zilk-Park, die von den beiden Bauträgern Heimat Österreich und EGW Heimstätte errichtet wurde. Im Sommer 2017 wurde das Projekt, das darüber hinaus 265 geförderte Wohnungen mit einem auffällig hohen Anteil an Smart-Wohnungen, einen viergruppigen Kindergarten, ein Caritas-Tagesstrukturzentrum, eine Verwaltungszentrale des Vereins LOK („Leben ohne Krankenhaus“), eine Wohngemeinschaft für Kinder und Jugendliche, mehrere Gewerbeflächen sowie einen großen Gemeinschafts- und Veranstaltungsraum enthält, an seine Mieter übergeben. Das Projekt, Resultat eines 2012 ausgeschriebenen Bauträger-Wettbewerbs, ist in seinem heterogenen Funktionsmix wienweit einzigartig.</p>



<h2>Einzigartiges Projekt</h2>



<p>Grund genug, die Wohnhausanlage einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. So geschehen am 12. September 2019, als das Wohnen Plus Fachmagazin gemeinsam mit der Wohnen Plus Akademie Fachleute aus mehreren Disziplinen zu einem umfassenden Praxis-Check einlud. „Dieses Projekt war und ist in dieser Stadt in dieser Form einzigartig“, sagt Stefan Haertl, Prokurist bei der Heimat Österreich. </p>



<p>„Ich bin mit der Qualität der Architektur und der Dichte des hier untergebrachten Programms mehr als zufrieden.“ Und auch Herbert Mühlegger, Projektleiter und Bautechniker bei der EGW Heimstätte, zählt die Wohnanlage im Sonnwendviertel zu den außergewöhnlichsten geförderten Projekten der letzten Jahre: „Solche komplexen Bauvorhaben realisiert man nicht alle Tage. Das ist österreichisches Spitzenfeld.“ </p>



<p>Die Heimat Österreich errichtete den pfirsichfarbenen Bauteil direkt am Park. Das Teilprojekt umfasst 92 Wohnungen sowie den Kindergarten im Erdgeschoß und die sich über vier Etagen erstreckende Casa Sonnwendviertel. Aufgrund der auffälligen Farbe und der fast quadratischen Fenster, die das Architekturbüro RLP Rüdiger Lainer + Partner zwecks erhöhter Tageslichtzufuhr mit 45-gradig gefasten Faschen umrahmte, wird das Haus von seinen Bewohnern intern gerne auch als „Manner-Haus“ bezeichnet. Die Farbe macht einen zwar süßen, kitschigen Eindruck, erweist sich in der Praxis aber als warmer, schmeichelnder Reflektor. </p>



<p>Die EGW Heimstätte hingegen errichtete gemeinsam mit BKK-3 Architektur den weitaus dichter ineinander verschachtelten Bauteil im Westen des Grundstücks. Dieser umfasst 173 Wohnungen sowie all die restlichen, bereits erwähnten Sozialeinrichtungen. Die graue Fassade mit ihren gelbgrün ausgenommenen Loggienräumen wirkt zwar architektonisch cooler, tatsächlich aber erscheint der Farbmix in den engen Häuserschluchten mitunter entrisch und klaustrophobisch. Sehnsüchtig blickt man aus den Wohnungen auf den Manner-Pfirsich vis-à-vis. An der Antonie-Alt-Gasse sind die beiden, sehr heterogen gestalteten Bauteile über einen Betonbogen in 15 Meter Höhe miteinander verbunden.</p>



<h2>Vorurteile und Anfeindungen</h2>



<p>Soweit zur Hardware. Blickt man jedoch hinter die Fassaden dieses Projekts, so treten auf der Software-Ebene unübersehbare Spannungen zutage. „Wir haben zwar alle Interessenten und künftigen Mieter darüber informiert, dass hier einige soziale Einrichtungen einziehen werden“, erinnert sich Manuela Ergott, Leiterin Hausverwaltung Heimat Österreich, „doch bei der Schlüsselübergabe waren etliche Leute dann doch etwas abgeschreckt und meinten, sie seien zum Teil nicht ausreichend informiert gewesen.“ Die Folge: Trotz Besiedelungs-Management und Stadtteilarbeit durch die Caritas sowie zahlreicher Mieterversammlungen in den letzten Monaten herrschen in der Wohnhausanlage bis zum heutigen Tag Vorurteile und Anfeindungen gegen so manchen Mitbewohner&#8230;</p>



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