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	<title>WohnenPLUS AG 2-2022 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>WohnenPLUS AG 2-2022 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Liebe Leserinnen, liebe Leser!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Maik Novotny]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sommer steht vor der Tür, und auch dieser wird vermutlich einer der heißesten seit Beginn der Messungen werden. Angesichts der multiplen Krisen des Jahres 2022 ist es nur verständlich, wenn man sich etwas Schönes als Urlaubslektüre in den Koffer legt, um auf andere Gedanken zu kommen. Doch vorher muss ich Sie noch etwas Unangenehmes [&#8230;]</p>
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<p>Der Sommer steht vor der Tür, und auch dieser wird vermutlich einer der heißesten seit Beginn der Messungen werden. Angesichts der multiplen Krisen des Jahres 2022 ist es nur verständlich, wenn man sich etwas Schönes als Urlaubslektüre in den Koffer legt, um auf andere Gedanken zu kommen. Doch vorher muss ich Sie noch etwas Unangenehmes fragen: Haben Sie den jüngsten Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) gelesen? </p>



<p>Ein erbauliches Erlebnis ist das nicht, doch leider ein unvermeidliches. Die Zeit, so die eindringliche Mahnung der Wissenschafter, wird immer knapper. Inzwischen sind schon sechs von zehn Klima-Hürden gerissen, die 1,5-Grad-Ziele kaum noch zu halten. Uns bleiben nur noch wenige Jahre, um das Klima zumindest erträglich zu gestalten. </p>



<p>Die Bauwirtschaft ist je nach Angaben für 30 bis 40 Prozent, laut dem renommierten deutschen Ingenieur Werner Sobek sogar für 50 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Der italienische Physiker Giorgio Parisi, der 2021 den Nobelpreis für sein Fachgebiet gewann, sagte in klaren Worten: „Wirtschaftswachstum und der Kampf gegen globale Erwärmung sind nicht kompatibel.“ </p>



<p>Was also tun? Soll man, wie es die kanadische Architekturtheoretikerin Charlotte Malterre-Barthes sagt, vorerst einfach gar nicht mehr bauen? Da steht der akute Bedarf dagegen, gerade im Wohnbau, und die Szenarien der Ressourcenknappheit, von Wasser über Lebensmittel bis zu Baustoffen, erfordern noch mehr Bemühungen um soziale Verteilungsgerechtigkeit als bisher. Auch wenn die derzeit astronomischen Baukosten das nicht leichter machen und in der Tat eine Verschnaufpause nahelegen: Nein, man kann nicht nichts tun. </p>



<p>Gut und ermutigend ist es, dass in der Tat viel getan wird. Das haben wir bei der Recherche zu diesem Heft mehr als einmal bemerkt. Klimafahrpläne und Gesetze, Fassaden- und Dachbegrünung, Schwammstadt und Stadtnatur. Der Wohnbau wird grüner und greift dabei auf fachliche Expertise zurück. Natürlich gilt es hier genau hinzuschauen, um das Greenwashing von den seriösen Konzepten zu trennen, und natürlich hat man im geförderten Wohnbau auch die Klimafitness mit der Leistbarkeit unter einen Hut zu bringen. </p>



<p>Natürlich lassen sich manche Widersprüche nur schwer auflösen: Hohe Bebauungsdichten vermeiden die Zersiedelung, sind aber auch sommerliche Hitzeinseln. Wir werden es also nicht immer schaffen, alles richtig zu machen, aber vieles wird besser werden. Also packen Sie sich ruhig auch dieses WohnenPlus-Heft ins Urlaubsgepäck.</p>



<p>Ihr Maik Novotny</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-035428b1-0210-4bd7-98d9-1fea64c23d9e" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Editorial-AG-2-2022.pdf">zum Editorial als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Editorial-AG-2-2022.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-035428b1-0210-4bd7-98d9-1fea64c23d9e">Herunterladen</a></div>
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		<title>„Mit mir hat man sich keine Katze im Sack gekauft“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Verbandstag wurde Klaus Baringer, Finanzvorstand der Gesiba, zum neuen GBV-Obmann gewählt. Was sind seine Ziele? Wofür will er sich in den kommenden Jahren stark machen? Und wie könnte es gelingen, Wohnbauprojekte endlich wieder leistbar und durchführbar zu machen? Ein Antrittsgespräch.WOJCIECH CZAJA Seit 17. Mai sind sie der neue gbv- Obmann. Sind Sie happy mit [&#8230;]</p>
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<p>Am Verbandstag wurde Klaus Baringer, Finanzvorstand der Gesiba, zum neuen GBV-Obmann gewählt. Was sind seine Ziele? Wofür will er sich in den kommenden Jahren stark machen? Und wie könnte es gelingen, Wohnbauprojekte endlich wieder leistbar und durchführbar zu machen? Ein Antrittsgespräch.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p><em>Seit 17. Mai sind sie der neue gbv- Obmann. Sind Sie happy mit dem Ergebnis?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Selbstverständlich! Es ist schon eine schöne Auszeichnung, wenn man im Finale der beruflichen Karriere so eine Aufgabe übernehmen darf. Ich werde in den nächsten drei Jahren bis 2025 mein Bestes geben und die Agenden mit Feuereifer meistern.</p><cite>Baringer</cite></blockquote>



<p><em>Die Wahl zum künftigen Verbandsobmann des gbv war ein Kopf-an-Kopf- Rennen mit Andreas Weikhart von der Wien Süd. Was denken Sie, warum fiel die Wahl auf Sie?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Dass das ein Kopf-an- Kopf-Rennen war, würde ich als Zeitungsente bezeichnen. Nein, das war es nicht. Andreas Weikhart ist zweifelsohne ein ausgezeichneter junger Kollege, dessen Zukunft eine große sein wird. Schon in Vorbereitung der Nominierung hat der Verband einvernehmlich eine inhaltliche, sachorientierte Entscheidung getroffen, an der nicht mehr gerüttelt wurde. </p><p>Warum die Wahl auf mich fiel? In meiner elfjährigen operativen Tätigkeit als Finanzvorstand der Gesiba habe ich in der Branche eine gewisse Bekanntheit erlangt. Man hat sich keine Katze im Sack gekauft, sondern weiß ganz genau, wohin die Reise gehen wird.</p><cite>Baringer</cite></blockquote>



<p><em>Und zwar wohin?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir brauchen das Rad nicht neu zu erfinden. Wir sind strukturell sehr gut aufgestellt. Allerdings müssen wir eine gewisse Stabilität in der Bewegung beweisen. Die Herausforderungen, die auf uns alle im gemeinnützigen Wohnbau zukommen, haben mit Erhalt der Qualität und der Leistbarkeit zu tun.</p><cite>Baringer</cite></blockquote>



<p><em>Stabilität und Bewegung zugleich? Wie geht das?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Man muss manchmal in Widersprüchen leben können. In Widersprüchen gibt es oft gute Zielsetzungen und Lösungsansätze.</p><cite>Baringer</cite></blockquote>



<p><em>Können Sie Zielsetzungen noch etwas konkreter ausführen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ich möchte meine Zielsetzungen in interne und externe Themen differenzieren. Auf der internen Seite ist es wichtig, dass wir bei unseren Mieterinnen und Mietern die hohe Akzeptanz bewahren und auch noch steigern können. Außerdem will ich die interne Kundenarbeit noch weiter vertiefen und eine Plattform aufstellen, die es Wohnungssuchenden ermöglichen wird, das Angebot zentral anzufragen, um dann dezentral weiterversorgt zu werden.</p><cite>Baringer</cite></blockquote>



<p><em>Gibt es das heute noch nicht?</em> &#8230;</p>



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		<title>Pluspunkte AG 2-2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erste Wohnbau-Lounge Hubert Wetschnig, Habau, und Michael Pech, ÖSW, diskutierten im Rahmen der Erste Wohnbaulounge auf Einladung von Michael Priebsch, Leiter großvolumiger Wohnbau der Erste Bank, die aktuellen Herausforderungen im Wohnbau: Explodierende Baukosten, Bauunternehmen, die keine Angebote mehr stellen, Facharbeitermangel, extreme Energiekosten, Produktions- und Lieferkettenstörungen. Bei Baumaterial gibt es 38 Prozent Kostensteigerung – das sind [&#8230;]</p>
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<h2>Erste Wohnbau-Lounge</h2>



<p>Hubert Wetschnig, Habau, und Michael Pech, ÖSW, diskutierten im Rahmen der Erste Wohnbaulounge auf Einladung von Michael Priebsch, Leiter großvolumiger Wohnbau der Erste Bank, die aktuellen Herausforderungen im Wohnbau: Explodierende Baukosten, Bauunternehmen, die keine Angebote mehr stellen, Facharbeitermangel, extreme Energiekosten, Produktions- und Lieferkettenstörungen. </p>



<p>Bei Baumaterial gibt es 38 Prozent Kostensteigerung – das sind Baukosten von rund 2.300 Euro pro Quadratmeter. Fazit: Die Baubranche muss effizienter werden. Klimafreundliche Maßnahmen müssen stärker gefördert werden und Pech sieht auch bei der Wohnbauförderung einen Handlungsbedarf zu einer Anhebung. Entspannung kommt, aber die Energiepreise werden weiter ein großer Einflussfaktor sein.</p>



<h2>Grundstein für „die HausWirtschaft“</h2>



<p>Der Grundstein für das Pilotprojekt „die HausWirtschaft“, das Arbeiten, Wohnen und Kultur unter einem Dach vereint, ist gelegt – bis Herbst 2023 soll das von einszueins Architektur entworfene Atriumhaus im Stadtentwicklungsgebiet am ehemaligen Wiener Nordbahnhof fertiggestellt sein. Sieben Stockwerke, 6.900 Quadratmeter Nutzfläche und eine große Dachterrasse umfasst das von den Mitgliedern der HausWirtschaft, gemeinsam mit dem Bauträger EGW entwickelten und geplanten Haus. </p>



<p>Die Porr baut das Gebäude, das direkt an die Stadtwildnis „Freie Mitte“ angrenzt. Vielfalt ist Programm: Leistbare und kleinteilige Gewerbeflächen wurden entwickelt, das Motto ist „Leistbarkeit durch Teilen“ für Kleinunternehmer. Damit erhofft sich die Gemeinschaft auch neue Impulse für das Grätzl.</p>



<h2>Wohnen im Kloster</h2>



<p>Um die Begebenheiten des traditionsreichen Klostergebäudes in Pfaffenhofen bestmöglich auszuschöpfen, hat die Tigewosi eine weitreichende Sanierung vorgenommen. Unter den neuen Nutzern befinden sich eine Tagespflege, eine Arztpraxis, mehrere Therapieflächen sowie Vereinsräume und natürlich Wohnungen. Insgesamt gibt es 28 Wohnungen, wobei sechs Wohnungen für betreubares Wohnen reserviert sind. Zudem wurde das Kloster mit einem Gemeinschaftsbereich und einer eigenen Wohnung für das Betreuungspersonal versehen.</p>



<h2>„Social Urban Miner“- Ausbildung</h2>



<p>Auf dem Areal des ehemaligen Wiener Sophienspitals entsteht bis Ende 2024 das neue Stadtquartier „Sophie7“mit insgesamt 180 geförderten Wohnungen, davon 21 Gemeindewohnungen, sowie ein vielfältiges Angebot an Bildungs-, Arbeits- und Kultureinrichtungen. Um für ressourcenschonenden Rückbau zu sorgen, haben die Projektentwickler Sozialbau und WBV-GPA BauKarussell mit dem Social Urban Mining beauftragt. Um die Wertschöpfungspotenziale künftig noch besser ausschöpfen zu können und damit faire Beschäftigung zu schaffen, haben Bau- Karussell und Die Kümmerei den Ausbildungskurs zum „Social Urban Miner“ entwickelt. </p>



<p>Im Rahmen des Open mine Day wurde die „Social Urban Miner“- Teilqualifizierung vorgestellt. Mit dem Kurs soll am Arbeitsmarkt benachteiligten Arbeitsuchenden das nötige Know-how vermittelt werden, um in kreislaufwirtschaftlichen Rückbauprojekten tätig zu werden. <a href="https://www.baukarussell.at/">www. baukarussell.at</a></p>



<h2>Rekord im Neubau</h2>



<p>Mit dem „Ersten Österreichischen Neubaubericht“ präsentierten der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der WKÖ und Exploreal erstmals aktuelle Zahlen zu allen bundesweiten Neubauprojekten. 138.600 Wohneinheiten werden bis Ende 2022 errichtet. Im Vergleich zu 2020 und 2021 werden heuer rund 51.500 Wohneinheiten (41 Prozent in Wien) mehr erwartet&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/PlusPunkte-AG-2-2022.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/PlusPunkte-AG-2-2022.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Heimspiel für den Profi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:25:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnqualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den Profi-Eishockeyspieler Fabio Artner änderte sich mit dem Einzug in seine erste eigene Wohnung erst einmal gar nichts. Und dann umso mehr. Zum Glück hat er die Musik für sich entdeckt.SASKIA BLATAKES Ein Regal voller Sneaker, daneben lehnen Eishockeyschläger. Hier wohnt ein Sportler, keine Frage. Fabio Artner lässt uns herein und führt uns in [&#8230;]</p>
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<p>Für den Profi-Eishockeyspieler Fabio Artner änderte sich mit dem Einzug in seine erste eigene Wohnung erst einmal gar nichts. Und dann umso mehr. Zum Glück hat er die Musik für sich entdeckt.<br>SASKIA BLATAKES</p>



<p>Ein Regal voller Sneaker, daneben lehnen Eishockeyschläger. Hier wohnt ein Sportler, keine Frage. Fabio Artner lässt uns herein und führt uns in das geräumige Wohnzimmer mit Riesenbildschirm und einladender Couch. „Maybe my pain was my motivation“, vielleicht war mein Schmerz mein Antrieb, steht als Tattoo auf seiner rechten Wade. Verletzungen und eiserne Disziplin gehören zum Leben als Profisportler dazu. Schon mit 19 hat er seinen ersten Vertrag bei den Vienna Capitals unterschrieben. Doch seine erste Saison als Profi verlief wegen der Coronakrise alles andere als normal. </p>



<p>„Den ersten Lockdown habe ich noch zuhause bei meiner Mutter verbracht, was auch ganz gut war. Im Herbst bin ich dann übersiedelt.“ Seine neue Bleibe liegt am Stadtrand in Breitenlee, nur ein paar Autominuten von der Grenze nach Niederösterreich entfernt. Der 23-Jährige ist hier geboren und er wollte auch hierblieben, weil seine besten Freunde noch hier wohnen. Die von der WBV-GPA neu gebaute Anlage mit den leistbaren, geförderten Mietwohnungen kam ihm da gerade recht. Für drei Zimmer in ruhiger Lage zahlt er nur 577 Euro kalt.</p>



<h2>Lockdown mit Liegegips</h2>



<p>Es ist ein ziemlich großer Schritt, das Elternhaus zu verlassen und das Leben als Erwachsener zu beginnen. Wie ist das, wenn sich erste Freiheit und zweiter Corona-Lockdown in die Quere kommen? „Nach Verletzungen hatte ich in den vergangenen drei Jahren vier Operationen, zum Teil musste ich ein halbes Jahr mit Liegegips zu Hause bleiben. Deshalb ist es leider relativ normal für mich, herumzusitzen und abzuwarten“, erzählt Fabio Artner. </p>



<p>„Es hat jedes Mal drei bis vier Monate gedauert, bis ich wieder fit war. Während des ersten Lockdowns hatte ich einen Liegegips und musste sowieso daheimbleiben. Im Frühjahr 2020 wurde die Saison dann abgebrochen, von März bis Ende Juni saßen wir Spieler wirklich wie die meisten anderen Leute zuhause. Ab August ging es endlich einigermaßen normal weiter.“ Kommt er eigentlich dazu, die Vorteile seiner neuen Wohnung zu nutzen? „Zuhause bin ich eher selten, nur am Abend oder am Wochenende. Im Sommer trainieren wir jeden Tag ab acht Uhr und abends wird es oft spät. </p>



<p>Aber es ist immer gut, nach Hause zu kommen und sich ausruhen zu können.“ Wir machen noch einen kurzen Rundgang. Ein kleiner Balkon, auf den jetzt am Vormittag die Sonne scheint. Eine Küche mit Mixer für Proteinshakes, es sieht nicht so aus, als ob hier oft gekocht wird. Und ein eher spartanisch eingerichtetes Büro, in dem bunte Ölbilder an der Wand lehnen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Heimspiel-fuer-den-Profi.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Heimspiel-fuer-den-Profi.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Die grüne Kurskorrektur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Garteln auf dem Dach, berankte Fassaden, unversiegelte Höfe. Das Grün im Wohnbau ist heute viel mehr als Dekoration, sondern Grundzubehör der Klimawende.MAIK NOVOTNY Im April 2022 kam es in der Seestadt Aspern zur Korrektur eines Fehlers. Der Wangari-Maathai-Platz und der Simone- de-Beauvoir-Platz im Seeparkquartier hatten sich schon nach kurzer Zeit mit ihren durchgehenden Asphaltflächen als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Garteln auf dem Dach, berankte Fassaden, unversiegelte Höfe. Das Grün im Wohnbau ist heute viel mehr als Dekoration, sondern Grundzubehör der Klimawende.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Im April 2022 kam es in der Seestadt Aspern zur Korrektur eines Fehlers. Der Wangari-Maathai-Platz und der Simone- de-Beauvoir-Platz im Seeparkquartier hatten sich schon nach kurzer Zeit mit ihren durchgehenden Asphaltflächen als urbane Hitzeinseln erwiesen, was in zahlreichen Medien und auf Social Media für Empörung sorgte. In der Tat hat der Wettbewerb für die Freiraumplanung zu einem Zeitpunkt stattgefunden, zu dem man zwar schon vom Problem sommerlicher Überhitzung wusste, die akute Notwendigkeit – auch im Rahmen der Klimaziele – aber noch nicht allgemeiner Konsens war. Dies hat sich geändert. </p>



<p>Gut, dass die Seestadt sich bisher als lebendiges Labor ständigen Dazulernens erweisen hat, und auch hier Abhilfe geschaffen wurde. Der noch neue Asphalt wurde wieder aufgesägt, und im April begann man mit der Pflanzung von insgesamt 25 „XXL-Bäumen“, die über 30 Jahre alt sind und somit um ein Vielfaches besser kühlen und resilienter sind als kleine Jungbäume. Dazu kommen noch 1.000 Quadratmeter neue Stauden- und Gräserbeete, ein großes Wasserspiel und 13 weitere Wasserquellen. </p>



<p>Die Kosten von 800.000 € teilen sich die Wien 3420 aspern Development AG mit Stadt und Bezirk, dessen Mitteln großteils aus Förderungen des Klimamusterstadttopfes der Stadt Wien stammen. „Mir ist wichtig, dass unsere Stadt für alle lebenswert bleibt, auch wenn es heißer wird. Daher setzen wir gezielt Maßnahmen, um Hitzeinseln in der Stadt zu entschärfen. Große Bäume und Wasserspiele haben einen kühlenden Effekt auf die unmittelbare Umgebung, was gerade für Kinder und ältere Menschen wichtig ist. </p>



<p>Damit machen wir den öffentlichen Raum klimagerechter und für alle nutzbar“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Dass das Grün gerade in der dicht bebauten Stadt jetzt und in Zukunft mehr als reine Dekoration sein muss, ist inzwischen allen klar geworden. Der Hitzestress, in den normal gewordenen 30-Grad-Sommern, ist eine ernsthafte Gesundheitsgefahr, und rein technische Methoden zur Kühlung konterkarieren als Energiefresser die Ziele der Klimaneutralität, die sich Österreich und Wien gesetzt haben.</p>



<h2>Klimafit als Standard</h2>



<p>Auf der anderen Seite des Sees in Aspern, wo in diesem Frühjahr die Wettbewerbe für die „Rote Saite“ des kommenden vierten Seestadt-Quartiers mit dem Namen Seeterrassen entschieden wurden, sind diese Erkenntnisse bereits in die Planung eingeflossen. Die Sieger des Bieterverfahrens der Wien 3420 aspern Development AG für die beiden Baufelder H1 und H5 an der „aspern urban Waterfront“ wurden im Mai 2022 präsentiert. Diese Baufelder werden zu 75 Prozent freifinanziertes Wohnen und 25 Prozent gewerbliche und sonstige Nicht-Wohnnutzungen aufweisen. </p>



<p>Die beiden Bauträger Soulier Real Estate („Pier 01 – Lili am See“) und Moser Wohnbau &amp; Immobilien („Pier 05“) werden hier zwei Hochhausprojekte zum Wohnen und Arbeiten mit insgesamt rund 63.700 Quadratmeter oberirdischer Bruttogeschoßfläche realisieren. Dafür wurde erstmals der neue Gebäudestandard der Seestadt, aspern klimafit, angewandt.</p>



<p>Dieser Standard wurde in einem Team unter Führung von FH Technikum Wien, dem Institute of Building Research &amp; Innovation ZT Gmbh und Urban Innovation Vienna entwickelt und umfasst die Kernaspekte niedrigstmöglicher Energieverbrauch, maximale Nutzung erneuerbarer Energieträger vor Ort aus Solarenergie und Umgebungswärme, gezielte Vermeidung sommerlicher Überwärmung durch Fassadengestaltung und Bauteilaktivierung, sowie CO2-reduzierte Gebäudeerrichtung durch kreislaufwirtschaftliche Konzepte.</p>



<h2>Neu im Spiel: Der GFF</h2>



<p>Als Grundlage für die Ausschreibung diente insbesondere das mit Studio- VlayStreeruwitz und Carla Lo Landschaftsarchitektur entwickelte und 2021 finalisierte Leitbild „Seeterrassen“, das unter anderem auf umfangreichen Mikroklimamessungen und -simulationen der ClimateTech-Experten Greenpass beruht. Damit soll die Umsetzung der klimasensiblen und klimaresilienten Stadtplanung sichergestellt werden. Zusätzlich wurde im Leitbild ein neuer Richtwert eingeführt: Der Grün- und Freiflächenfaktor (GFF) setzt die urbane grüne Infrastruktur (UGI) wie Rasen, Sträucher oder Fassadenbegrünungen in Relation zu Grundstücksfläche und Baumasse. </p>



<p>Je höher der GFF-Wert, desto höher ist der Anteil der Freiflächen und der Durchgrünungsgrad. Der GFF setzt sich aus drei Teilen zusammen: Erdgeschoßniveau, Fassaden- und Dachflächen. Im Quartier Seeterrassen wurde für die hoch und dicht bebauten Baufelder H1 und H5 ein GFF von 0,3 festgelegt, für die übrigen Baufelder ein GFF von 0,45&#8230;</p>



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		<title>Komplexes Grün</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:16:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
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		<category><![CDATA[Urban farming]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begrünungsmarkt boomt und das Halbwissen ist groß. Planer, Bauträger oder Hausverwalter sind auf der einen Seite angehalten und auch bereit, klimasensibel zu agieren. Andererseits ist die Gefahr groß, der Verlockung einfacher Rezepte zu erliegen, was in einer vielschichtigen Materie auch zu Kollateralschäden führen kann.FRANZISKA LEEB Balkontröge und Hochbeete sind aus den Ausstattungsprogrammen des (geförderten) [&#8230;]</p>
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<p>Der Begrünungsmarkt boomt und das Halbwissen ist groß. Planer, Bauträger oder Hausverwalter sind auf der einen Seite angehalten und auch bereit, klimasensibel zu agieren. Andererseits ist die Gefahr groß, der Verlockung einfacher Rezepte zu erliegen, was in einer vielschichtigen Materie auch zu Kollateralschäden führen kann.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Balkontröge und Hochbeete sind aus den Ausstattungsprogrammen des (geförderten) Wohnbaus nicht mehr wegzudenken und oft reicht das Angebot noch viel weiter. Wie zum Beispiel in der Siedlung „Erlaaer Flur“ am Helene- Thimig-Weg in Wien Liesing, wo neben einem großen Gemeinschaftsgarten in jeder der fünf Wohnanlagen reichlich Möglichkeit zur gärtnerischen Betätigung besteht. „Urban Gardening zählt ob des hohen gemeinschaftlichen Charakters zu jenen Angeboten, die sehr gut von der Bewohnerschaft angenommen werden“, weiß Lukas Oberhuemer von wohnbund:consult, der dort der Hausgemeinschaft der wabe23 (Bauträger BWSG, Arch. </p>



<p>Treberspurg &amp; Partner, Landschaft: Green4Cities, Plansinn) u.a. Starthilfe beim gemeinsamen Gärtnern leistete. Die Freizeitgestaltung inklusive Nachbarschaftspflege sei eher ein Motiv zum Garteln als die Selbstversorgung oder die Weltverbesserung. „Wenn sich Zeit genommen wird, Strukturen langsam aufzubauen, hat das gärtnerische Engagement länger Bestand und dann ist es auch möglich, der Bewohnerschaft Verantwortung für das gemeinsame Grün zu übertragen.“ </p>



<p>Viel hänge auch am Konzept und dem Herzblut, das darin steckt, wie sehr die Bauträger über das Angebot informieren und wie attraktiv der Freiraum im Allgemeinen sei. Oftmals werde auf den letzten paar Metern an Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsplätzen gespart, Details, die für das tägliche Wohnen einen enormen Unterschied machen. </p>



<p>Vorbildhaft ist die Wohnhausanlage MGG22 am Mühlgrundweg (Bauträger Neues Leben und M2plus, Architekten Charamza, Sophie und Peter Thalbauer, Thaler Thaler, Freiraum: Rajek Barosch), wo sich das Thema „Essbare Stadt“ über sämtliche Freiflächen zieht und der vom Verein „Stadtgemüse ²²“ betriebene 2.500 Quadratmeter große Gemeinschaftsgarten auch der Nachbarschaft außerhalb der Anlage zur Verfügung steht. „Urban Gardening ist ein Trend, der Gutes bewirkt und eine einfache Maßnahme, um sozialen Mehrwert zu erzeugen“, so Oberhuemer. Damit es ein ernstzunehmender Beitrag gegen die Überhitzung wird, müsse aber noch mehr passieren, da stecke unter anderem noch viel Potenzial in der vertikalen Begrünung oder in Biodiversitätsflächen. </p>



<p>Ein Versuch, mehr zu tun, ist es, Maßnahmen aufeinander abzustimmen und zum Beispiel extensiv begrünte Retentionsdächer, ober- und unterirdische Pflanzbeete, offene Rinnensysteme und Sickermulden der Überhitzung und Austrocknung der Stadt entgegenzuwirken. Erstmals im Wiener geförderten Wohnbau durchgeführt wurde dies 2016 beim Wohnpark Süßenbrunner Straße der Siedlungsunion.</p>



<h2>Grüne Fassaden</h2>



<p>Als probates Mittel gegen städtische Hitzeinseln gelten neben Dachbegrünungen zunehmend Fassadenbegrünungen, für die einige Städte kostenlose Beratung und finanzielle Zuschüsse bereitstellen. Wien macht dafür maximal 5.200 Euro locker, Linz bis zu 15.000 Euro. Bis Gebäudeklasse 3 sei es relativ einfach, vertikal zu begrünen, sofern man bestimmte Voraussetzungen beachtet, meint Architekt Gerhard Huber, dessen Büro Rataplan sich mit einer Reihe an Vertikalbegrünungen an Bestandsbauten eine große Expertise erarbeitet hat. </p>



<p>Soll das Grün höher ranken, werde es kompliziert, nicht zuletzt aus Brandschutzgründen. In jedem Fall gelte es, zunächst die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen zu klären. Die statischen Aspekte werden oft unterschätzt und an Windlasten könne einiges zusammenkommen. Der Außenwandaufbau ist zu berücksichtigen und auch Platz, um den Pflanzen ausreichend Wurzelraum zu geben, damit sie wachsen können&#8230;</p>



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		<title>Grüne Heimat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Biotope City Wienerberg ist der wahrscheinlich radikalste städtebauliche Ansatz Wiens, wenn es um klimaresiliente und klimaadaptive Maßnahmen geht. Doch wie viele von den einst erträumten Maßnahmen haben den Weg in die Realität gefunden? Ein Spaziergang mit dem Boku-Forscher Florian Reinwald.WOJCIECH CZAJA Der Lift bleibt im achten Stock stehen, die Türe geht auf, ein Herr [&#8230;]</p>
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<p>Die Biotope City Wienerberg ist der wahrscheinlich radikalste städtebauliche Ansatz Wiens, wenn es um klimaresiliente und klimaadaptive Maßnahmen geht. Doch wie viele von den einst erträumten Maßnahmen haben den Weg in die Realität gefunden? Ein Spaziergang mit dem Boku-Forscher Florian Reinwald.<br>WOJCIECH CZAJA</p>



<p>Der Lift bleibt im achten Stock stehen, die Türe geht auf, ein Herr mit rotem T-Shirt steigt ein, auf seinem Rücken in großen Lettern „Wien-Süd“, muss wohl der Facility-Manager sein. Viel Arbeit hier? Mit dem vielen Grün überall und dem Swimming-Pool am Dach? Der Herr rollt mit den Augen, reibt sich den Schweiß von der Stirn und gibt ein nonverbales, aber unmissverständliches Stöhnen und Schnaufen von sich. Bah! Pfuh! Das Gespräch bleibt wortlos. </p>



<p>Die Lifttür geht wieder auf, der Herr ist in seiner Arbeitshölle angekommen, wir jedoch, wir sind im Paradies. „Die Biotope City ist ein Vorzeigeprojekt für grüne Stadtverdichtung und für klimaadaptiven, klimaresilienten Wohn- und Städtebau“, sagt Florian Reinwald, Senior Scientist am Institut für Raumplanung an der Universität für Bodenkultur Wien, Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur. „Und das ist kein Kinderspiel, denn das funktioniert nur mit einem gewissen Commitment und mit gewissen Anstrengungen, was den Betrieb und die laufende Pflege der Anlage betrifft. Vieles hier basiert auf Sensoren, automatischer Bewässerung und anderen technischen Infrastrukturen. </p>



<p>Aber unterm Strich ist so ein grünes Pilotprojekt ohne jeden Zweifel mehr Arbeit als jeder andere Wohnbau in Wien.“ Reinwald ist Projektleiter für die Begleitforschung der Biotope City Wienerberg, und das schon von Anfang an, als die meisten Wiener noch nicht einmal wussten, was hier oben, auf dem Areal des ehemaligen Coca-Cola-Abfüllwerks eines Tages passieren sollte.</p>



<h2>Intensive Flora</h2>



<p>Nach Absiedelung der Produktionsstätte wurde das 5,4 Hektar große Industrieareal fast vollständig entsiegelt und in ein Brown Field rückgebaut. Im Anschluss daran wurde ein städtebaulicher Masterplan entwickelt, der sich nicht nur als Restfläche zwischen den Häusern versteht, sondern Architektur und Nichtarchitektur als gleichberechtigte Yin-Yang-Elemente betrachtet. </p>



<p>„Ist der Ausblick von hier oben nicht fantastisch? Für mich jedenfalls ist das der beste Aussichtspunkt in der gesamten Biotope City Wienerberg“, sagt Reinwald. Und deutet auf die vier Finger, die sich Richtung Süden zum Wienerberger Ziegelteich erstrecken, wo sie immer höher und höher werden, während sie sich zur Reihenhausbebauung im Norden und Osten allmählich auf ein Einfamilienhaus verträgliches Format abtreppen. Zwischen den vier Wohnblöcken tun sich drei Grünkeile, sogenannte Canyons auf – dazwischen, darunter, darüber, mittendrin und auch an den Fassaden hinaufkletternd und von den Balkontrögen hinabhängend immer wieder Grün.</p>



<p>Im Gegensatz zu den meisten Dachterrassen, die man in Wien vorfindet, ist auch jene auf dem Bauteil des gemeinnützigen Bauträgers Wien- Süd von üppiger, intensiver Flora gesäumt. Die Randbereiche zur Brüstung sind mit Substrat gefüllt und extensiv begrünt, entlang der Gehwege stehen Pflanzentröge, die mit Gräsern, Stauden und allerlei bunt blühendem Grünzeug gefüllt sind, sowie 25, zum Teil barrierefrei unterfahrbare Hochbeete, durchnummeriert mit großen Plaketten, in denen die Mieterinnen und Mieter ihr eigenes Gemüse ziehen, von Radieschen und Kohlrabi über Erbsen und Tomaten, bis hin zu allerlei Salaten wie etwa Mangold, Radicchio und Lollo Rosso&#8230;</p>



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		<title>Ist Wien grün genug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Helga Fassbinder verrät bei einem Gespräch in Wien, in einem Harry- Glück-Bau, Details zum Konzept „Biotope City“ und ihre Sehnsüchte und Visionen nach mehr Grün in der Stadt.PETER REISCHER Wie hat sich Ihre Arbeit mit dem Prinzip „Biotope City“ entwickelt? Ich hatte 1997 einen schweren Verkehrsunfall mit Schleudertrauma. Dadurch konnte ich lange Zeit keinerlei externe [&#8230;]</p>
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<p>Helga Fassbinder verrät bei einem Gespräch in Wien, in einem Harry- Glück-Bau, Details zum Konzept „Biotope City“ und ihre Sehnsüchte und Visionen nach mehr Grün in der Stadt.<br>PETER REISCHER</p>



<p><em>Wie hat sich Ihre Arbeit mit dem Prinzip „Biotope City“ entwickelt?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ich hatte 1997 einen schweren Verkehrsunfall mit Schleudertrauma. Dadurch konnte ich lange Zeit keinerlei externe Reize ertragen. Ich saß also in meiner Wohnung im Zentrum von Amsterdam und schaute aus dem Fenster in den Innenhof und wartete auf die Besserung. </p><p>Da habe ich bemerkt, welch reiche Natur da vorhanden ist. Wir Stadtplaner und Architekten machen ja den Fehler, zwischen Stadt und Land, Stadt und Natur zu unterscheiden. In Wirklichkeit ist die Stadt genauso ein Typus Natur wie andere Formen von Natur. Aus diesen Beobachtungen habe ich gelernt, dass die Biodiversität in der Stadt größer ist als auf dem Land. Das haben Biologen inzwischen bestätigt.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Das wissen aber die wenigsten Menschen!</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ja, leider und deshalb habe ich das Konzept der „Biotope City“ entwickelt. Ich habe dazu einen Kongress in Eindhoven mit dem Titel „Biotope City – die dichte Stadt als Natur“ veranstaltet. Das war 2002, vor 20 Jahren. Ich habe inzwischen viele Vorträge gehalten, auch in Wien, und da hat irgendjemand Harry Glück davon erzählt. Er hat mich angerufen und gefragt, ob wir nicht gemeinsam ein Projekt machen könnten. Harry Glück hat nach einem Grundstück gesucht und das ehemaligen Coca-Cola-Areal gefunden. Und hier steht jetzt die „Biotope City Wienerberg“.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Können Sie das Oxymoron Stadt als Natur erklären?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir sind Bestandteil der Natur, Natur reicht von der Wüste bis zum Dschungel. Unsere Städte sind da nicht ausgenommen. Deshalb gibt es in der Stadt Vögel, die einmal Felsenbewohner waren. Betrachten wir doch die Natur nicht als etwas, das man draußen halten muss, sondern als etwas, was zu integrieren ist! Wir stehen damit auch am Anfang einer neuen Ästhetik der Architektur. Eine Ästhetik, die Fauna und Flora genauso als „Bausteine“ integriert wie Stein, Holz und Glas.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit Stadtplanern und Architekten?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Unsere gebauten Werke müssen auch in 100 Jahren noch stehen und ihre Funktionen erfüllen. Deshalb wundere ich mich, dass gerade Architekten und Stadtplaner die fundamental veränderten Rahmenbedingungen unseres Lebens so wenig im Auge haben. Im letzten IPPC-Bericht (Sachstandsbericht des zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der Vereinten Nationen) steht, dass, wenn die ganzen Zusagen, Vereinbarungen etc. in der bisherigen Laxheit und Langsamkeit umgesetzt werden, eine Klimaerwärmung von 3,2 Grad droht. Wir müssen also unser Städte und unsere Bauten an die zukünftigen Bedingungen anpassen.</p><cite>Helga Fassbinder</cite></blockquote>



<p><em>Glauben Sie, dass sich die breite Masse vorstellen kann oder begreift, was 3,2 Grad Erwärmung auf der Welt bedeutet?</em> &#8230;</p>



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		<title>Es grünt so grün &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:31:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Begrünte Dächer und Fassaden können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Zwar ist der Markt in den letzten Jahren konstant gewachsen, es gibt aber noch viel Luft nach oben. Gefördert werden Bauwerksbegrünungen auf vielen Ebenen, Rückenwind kommt nicht zuletzt aus Brüssel.BERND AFFENZELLER Die österreichische Bundesregierung hat sich ein klares Ziel gesetzt. Bis 2040 [&#8230;]</p>
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<p>Begrünte Dächer und Fassaden können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Zwar ist der Markt in den letzten Jahren konstant gewachsen, es gibt aber noch viel Luft nach oben. Gefördert werden Bauwerksbegrünungen auf vielen Ebenen, Rückenwind kommt nicht zuletzt aus Brüssel.<br>BERND AFFENZELLER</p>



<p>Die österreichische Bundesregierung hat sich ein klares Ziel gesetzt. Bis 2040 soll die Alpenrepublik klimaneutral werden. Ohne der Optimierung des Gebäudesektors wird dieses Ziel nicht zu erreichen sein, denn rund 30 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs gehen auf den Gebäudebestand zurück. Einen wesentlichen, aber oftmals unterschätzten Beitrag kann dabei die Bauwerksbegrünung spielen, speziell in Zeiten des gestiegenen Klimatisierungsbedarfs, mit einer Vielzahl an Funktionen. </p>



<p>Dazu zählen nicht nur die signifikante Energieeinsparung durch den Kühleffekt im Sommer und die Dämmwirkung im Winter, sondern etwa auch der Regenwasserrückhalt sowie die Reduktion der Niederschlagabflussspitzen, eine Verbesserung des Mikroklimas und des subjektiven Wohlbefindens. Außerdem binden Bauwerksbegrünungen CO2, verlängern die Lebensdauer der Dachabdichtung etwa durch Schutz vor UV-Strahlung und steigern durch geringere Oberflächentemperaturen die Erträge von Solaranlagen. </p>



<p>Die nach wie vor wichtigste Form der Bauwerksbegrünung ist die Dachbegrünung. Der Markt dafür ist in Österreich über die letzten Jahre sehr stabil, „mit viel Luft nach oben“, ist Susanne Formanek, Geschäftsführerin der Kompetenzstelle für Bauwerksbegrünung „GrünstattGrau“, überzeugt. In den Jahren 2014 bis 2019 ist der Dachbegrünungsmarkt jährlich um rund acht Prozent gewachsen. Allein im Jahr 2019 wurden rund eine Million Quadratmeter neu errichteter Bauwerke mit Dachbegrünungen ausgestattet. Laut Klimaschutzzielen soll bis 2030 jedes zweite Flachdach in Österreich grün sein.</p>



<p>Eine wichtige Rolle spielen Bauwerksbegrünungen auch in der Sanierung. „Im Zuge der Sanierungsoffensive wird es erforderlich sein, auch die obersten Geschoßdecken zu sanieren. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, ein begrüntes Dach zu planen und zu realisieren“, ist Formanek überzeugt. Die Palette reicht vom reduziert intensiven Gründach über das Biodiversitätsdach oder das Retentionsdach mit Wasseranstaumöglichkeiten bis zum Gründach mit Baumpflanzungen oder dem begrünten Steildach. Allein in Wien liegt das Potenzial zur Sanierung von Flachdächern, die ohne großen Mehraufwand begrünt werden können, bei über 18 Millionen Quadratmeter. </p>



<p>Bei einer angestrebten Sanierungsquote von drei Prozent könnten dementsprechend mehr als 500.000 Quadratmeter Dachflächen in Wien jährlich begrünt werden. Einen ordentlichen Schub könnten Bauwerksbegrünungen auch durch ESG und die EU-Taxonomie erfahren. Bauwerksbegrünungen gelten als CO2-Senken, da sie nicht nur in den Blättern, sondern auch im Substrat CO2- speichern können. „Das können Immobilienbesitzer für sich nutzen“, erklärt Formanek. </p>



<p>Je nachdem, ob das System boden- oder wandgebunden ist, welches Bewässerungssystem und welche Kletterstruktur eingesetzt wird, entstehen für jedes gewählte Begrünungssystem unterschiedliche Aufwendungen und damit verbundene negative Netto-CO2-Emissionen. Darunter versteht man dann die Menge an CO2-Äquivalenten, die, nach Abzug der durch die Herstellung und den Unterhalt des Begrünungssystems entstehenden CO2-Emissionen, der Atmosphäre entzogen wird.</p>



<h2>Rückenwind aus Brüssel</h2>



<p>Die Errichtungskosten für ein extensives Gründach starten bei rund 20 Euro pro Quadratmeter und werden von vielen verschiedenen Stellen gefördert. Auf Länderebene können Bauwerksbegrünungen Zuschlagspunkte im Rahmen der Wohnbauförderung liefern, auch in vielen Städten und Gemeinden gibt es eigene Fördertöpfe, darunter etwa Wien, Graz, Linz, Traun, Wieselburg oder Eisenstadt&#8230;</p>



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		<title>Der Pionier des Wucherns</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 1972 fertiggestellte Baumhaus in Darmstadt, konzipiert von einem eigensinnigen Architektur-Tüftler, war seiner Zeit weit voraus. Und es funktioniert noch immer.MAIK NOVOTNY Anfangs, sagte Ot Hoffmann selbst, hielten ihn alle für einen Spinner. Ein Betonhaus mit Bäumen? So ein Quatsch! Vor genau 50 Jahren wurde das Baumhaus in Darmstadt fertig, kurz darauf machten die Ölkrise [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das 1972 fertiggestellte Baumhaus in Darmstadt, konzipiert von einem eigensinnigen Architektur-Tüftler, war seiner Zeit weit voraus. Und es funktioniert noch immer.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Anfangs, sagte Ot Hoffmann selbst, hielten ihn alle für einen Spinner. Ein Betonhaus mit Bäumen? So ein Quatsch! Vor genau 50 Jahren wurde das Baumhaus in Darmstadt fertig, kurz darauf machten die Ölkrise und der Club of Rome die Ökologie zu einem seriösen Thema der Architektur – und heute ist das inzwischen wild überwucherte Baumhaus eine Ikone. Wie man Flachdächer bepflanzt, ohne dass diese undicht werden, hatte Ot Hoffmann in mehreren Versuchsreihen selbst herausgefunden, denn einen Stand der Technik gab es damals noch nicht. Dank ausgeklügelter Wasserführung erhielt sich der Pflanzenbestand praktisch von selbst, und das Windrad auf dem Dach signalisierte: Hier passiert Utopie! </p>



<p>Praktisch: Da er hier Architekt und Bauherr in Personalunion war, waren keine anwaltlichen Klagen zu befürchten. Bis zu seinem Tod 2017 wohnte und arbeitete er in seinem hessischen Bosco Verticale, Sohn Pan Hoffmann führt heute das Büro fort&#8230;</p>



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