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	<title>WohnenPLUS AG 1-2020 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>WohnenPLUS AG 1-2020 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Wohnen ist ein Grundrecht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das zentrale Thema in Österreichs Hauptstadt ist leistbarer Wohnraum. Die Wiener Wohnbaustadt- rätin Kathrin Gaál zeigt sich im Gespräch über den Gemeinde- bau Neu, die WGG-Novelle, Smart-Wohnungen, leistbares Wohnen und Strategien zum klimagerechten Bauen kämpferisch und visionär.MAIK NOVOTNY Die neue türkis-grüne Regierung ist seit kurzem im Amt. Hat deren Wohnbauprogramm einen absehbaren Einfluss auf den [&#8230;]</p>
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<p>Das zentrale Thema in Österreichs Hauptstadt ist leistbarer Wohnraum. Die Wiener Wohnbaustadt- rätin Kathrin Gaál zeigt sich im Gespräch über den Gemeinde- bau Neu, die WGG-Novelle, Smart-Wohnungen, leistbares Wohnen und Strategien zum klimagerechten Bauen kämpferisch und visionär.<br><strong>MAIK NOVOTNY</strong></p>



<p>Die neue türkis-grüne Regierung ist seit kurzem im Amt. Hat deren Wohnbauprogramm einen absehbaren Einfluss auf den Wiener Wohnbau?</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Grundsätzlich fällt leider auf, dass im türkis-grünen Regierungsprogramm ein klares Bekenntnis für leistbares Wohnen fehlt. Hier sind wir in Wien weiter, für uns ist Wohnen ein Grundrecht. Weiters besteht die Gefahr, dass der Punkt<br> ´Eigentumsbildung fördern´ im Regierungsprogramm als Türöffner für Deregulierung des Wohnungsmarktes und die Privatisierung des Gemeindebaus verwendet wird. Davon würden dann nur ein paar wenige profitieren, aber für die Mehrheit, die sich kein Eigentum leisten kann oder will, schießen die Mieten in den Himmel. Günstige Mieten sind ein zentrales Sicherheitsnetz und eine enorme Erleichterung für die Mittelschicht, für die die Tür in den geförderten Wohnbau in Wien daher auch weit offensteht.</p><cite>Kathrin Gaál</cite></blockquote>



<p><em>Ein politischer Meilenstein der vergangenen Jahre war die Einführung der neuen Widmungskategorie „geförderter Wohnbau“, die seit knapp einem Jahr in Kraft ist. Gibt es schon erste Erfahrungen oder Rückmeldungen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Während in deutschen Städten aufgrund der explodierenden Mieten über Enteignung nachgedacht wird, hat Wien einen anderen Weg eingeschlagen: Mit der neuen Bauordnung schiebt die Stadt Mietwucher und Grundstücksspekulation einen Riegel vor und sorgt dafür, dass lebenswertes Wohnen in Wien für alle leistbar bleibt. Seit 16. Jänner dieses Jahres ist die erste Flächenwidmung nach der neuen Bauordnung in der Kundratstraße in Favoriten in Kraft, damit müssen mindestens zwei Drittel der neuen Wohnungen gefördert sein.</p><cite> Kathrin Gaál</cite></blockquote>



<p><em>Der erste Gemeindebau Neu wurde Ende 2019 mit dem Barbara-Prammer-Hof in Oberlaa eröffnet, weitere sind in Bau. Gibt es Planungen, wie und wo der Gemeindebau Neu weitergeführt wird?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wir werden, wie geplant, bis Ende 2020 rund 4.000 neue Gemeindewohnungen auf Schiene bringen. Danach wird einmal evaluiert. Aber ja, es gibt Überlegungen für weitere neue Gemeindewohnungen.</p><cite>  Kathrin Gaál</cite></blockquote>



<p>Die WGG-Novelle hat 2019 viel Staub aufgewirbelt. Manche sahen darin einen weiteren Schritt von Miete zum Eigentum. Sind Sie zufrieden mit der Novelle oder sehen Sie Nachbesserungsbedarf? &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Wohnen-ist-ein-Grundrecht.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Wohnen-ist-ein-Grundrecht.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Plus Punkte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pluspunkte]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Pluspunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2020]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine bessere Stadt bauen Bildung als Basis für Demokratie, Wege aus der Wohnungslosigkeit, selbstbestimmtes Wohnen, gelungene Integration und Gemeinwesenarbeit sind nur einige Beispiele, die den Bogen der Bauprojekte der WBV-GPA spannen. Der gemeinnützige Bauträger hat sein aktuelles Jahrbuch „Gemeinsam – Eine bessere Stadt bauen“ seinen sozialen Projekten gewidmet. Beschrieben ist etwa die HABIT Kids-WG für [&#8230;]</p>
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<h2>Eine bessere Stadt bauen</h2>



<p>Bildung als Basis für Demokratie, Wege aus der Wohnungslosigkeit, selbstbestimmtes Wohnen, gelungene Integration und Gemeinwesenarbeit sind nur einige Beispiele, die den Bogen der Bauprojekte der WBV-GPA spannen. </p>



<p>Der gemeinnützige Bauträger hat sein aktuelles Jahrbuch „Gemeinsam – Eine bessere Stadt bauen“ seinen sozialen Projekten gewidmet. Beschrieben ist etwa die HABIT Kids-WG für Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Pflegebedarf in der Seestadt Aspern. Das Kardinal-König-Integrationswohnhaus bietet über 300 subsidiär Schutzberechtigten aus zwölf Ländern in Wien Simmering eine neue Heimat. Das Pilotprojekt Pioniergarten in Favoriten forciert ökologische Kreisläufe, statt sie zu unterbinden. </p>



<p>Insgesamt gibt es 74 Institutionen und Adressen, auf die die Worte sozial, nachhaltig und innovativ im Sinne des WBV-GPA-Leitbildes zutreffen und Raum und Platz für die unterschiedlichsten und sozial tätigen Organisationen in der Stadt bieten.</p>



<h2>Jeder Quadratmeter zählt</h2>



<p>Die Zusammenarbeit zwischen Immobilienwirtschaft und Sozialorganisationen ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative des Vereines Neunerhaus, der Volkshilfe und anderen NGO und der Erste Bank. Über 21.000 wohnungslose Menschen gibt es derzeit in Österreich. Unter dem Motto „Jeder Quadratmeter zählt!“ soll ihnen finanziell beim Bezug einer Wohnung unter die Arme gegriffen werden. </p>



<p>Die notwendigen Eigenmittel, die für wohnungslose Menschen oft die größte Hürde sind, bezahlt die Bank direkt an den jeweiligen Bauträger, der Kunde der Erste Bank ist. Nach Mietende geht der Betrag wieder zurück. Als Vermittler zwischen Bank, Wohnungslosen und Bauträgern fungieren soziale Organisationen wie die Neunerimmo – eine Tochter des Vereins Neunerhaus.</p>



<h2>Goldenes Ehrenzeichen</h2>



<p>Ernst Gehmacher (93) wurde kürzlich von Landeshauptmann Michael Ludwig das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien überreicht. Der bekannte Sozialwissenschaftler und frühere IFES-Chef wurde auch für seine Expertise zur Wohnpolitik geehrt – so war er an Konzepten für das „Vollwertwohnen“ und sozialen Innovationen zur Zukunft des Wohnens maßgeblich beteiligt.</p>



<h2>Vancouver-Haus in Wien</h2>



<p>Wien bekommt in zwei Jahren ein „Vancouver-Haus“ und importiert damit kanadisches Know-how in den Bereichen Holzbau und ökologisches Bauen. Das Projekt namens „Einfach Waldrebe“ entsteht im Zuge einer Städtekooperation zwischen Wien und der Stadt Vancouver im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Wien 2022. </p>



<p>Gebaut wird ab 2022 auf einer Liegenschaft in der Waldrebengasse in Stadlau im 22. Wiener bekommt in zwei Jahren ein „Vancouver-Haus“ und importiert damit kanadisches Know-how in den Bereichen Holzbau und ökologisches Bauen. Das Projekt namens „Einfach Waldrebe“ entsteht im Zuge einer Städtekooperation zwischen Wien und der Stadt Vancouver im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Wien 2022. </p>



<p>Gebaut wird ab 2022 auf einer Liegenschaft in der Wald- rebengasse in Stadlau im 22. Wiener Bezirk, zwei Jahre später soll es fertig sein. Der Holzbau mit 107 geförderten Mietwohnungen, 100 Prozent erneuerbarer Wärmeversorgung und einem Konzept für innovative und leistbare Wohnmodelle für Alleinerziehende stammt vom Bauträger Frieden und dem Architekturbüro Rüdiger Lainer + Partner…</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/PlusPunkte-AG1-2020.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/PlusPunkte-AG1-2020.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Der schönste Platz in der Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:32:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein WohnenPlus]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieter Groschopf wohnt seit 35 Jahren in Alt Erlaa. Seine Begeisterung für den Wohnpark, für die Infrastruktur rund um den Riesenwohnbau als auch für seine eigene Wohnung sind ungebrochen.GISELA GARY Die Adresse ist Wohnpark Alt Erlaa, Block…, Nummer, Nummer… Auf Google Maps erhält man eine relativ klare Beschreibung, wo Dieter Groschopf wohnt. Relativ. Zum Glück [&#8230;]</p>
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<p>Dieter Groschopf wohnt seit 35 Jahren in Alt Erlaa. Seine Begeisterung für den Wohnpark, für die Infrastruktur rund um den Riesenwohnbau als auch für seine eigene Wohnung sind ungebrochen.<br><strong>GISELA GARY</strong></p>



<p>Die Adresse ist Wohnpark Alt Erlaa, Block…, Nummer, Nummer… Auf Google Maps erhält man eine relativ klare Beschreibung, wo Dieter Groschopf wohnt. Relativ. Zum Glück ruft er kurz vor dem Termin an und bietet an, die Besucherin vor der Bankfiliale im Kaufpark Alt Erlaa abzuholen. Lachend steht er schon davor und wartet: </p>



<p>„Wir haben alte Freunde, die wir immer noch abholen müssen – oder auch hinunterbringen, so einfach ist das für ´Fremde` hier nicht, also kein Problem.“ Tatsächlich, dreimal ums Eck, dann gerade aus und dann hinein ins Haus – Gänge, Stiegen, Glastüren und viel rote Farbe im Stiegenhaus erinnert an die Baugeschichte von Alt Erlaa.</p>



<p>Geworben wurde in den 1970er Jahren für den Wohnkomplex mit dem Slogan „Traumwohnung für jedermann“. Und so sieht es auch Dieter Groschopf: „Für uns ist das die Traumwohnung – war es damals, als wir jung waren, am Beginn der Familiengründung standen und einfach von der Aussicht, dem Grundriss der Wohnung als auch dem Balkon begeistert waren.“ </p>



<p>Für ihn ist der Erschaffer des Wohnbaus, Architekt Harry Glück, einfach genial. Aber auch die Tatsache, dass alles so gut in Schuss gehalten wird, ist erstaunlich. Die Gesiba steckt dahinter, genauer die AEAG, die sich rund um die Uhr um den Wohnpark kümmert. „Das ist unglaublich, wie großartig alles gewartet wird – die schauen wirklich sehr auf die Häuser und auch die Gemeinschafts- und Freiräume, alles ist immer topgepflegt.“ </p>



<p>Und als stellvertretender Geschäftsführer des wohnfonds_wien weiß er genau, worauf zu achten ist – und ist somit mit Sicherheit ein kritischer Mieter. Neben dem Wohnkomfort mit der Topaussicht kann das Schwimmbad, die Sauna oder die Tennishalle dazu gemietet werden. Groschopf ist aber eher der Läufer: „Einfach vor dem Büro runter eine Runde laufen, das ist eher mein persönliches Fitnessprogramm.“</p>



<p>Der Grundriss der 85 Quadratmeter großen Wohnung hat sich über die Jahre als flexibel und funktionell für die jeweilige Lebens- und Familiensituation erwiesen. Es gibt kein Vorzimmer im eigentlichen Sinn, dafür, falls gewollt und zu viele Jacken an der Garderobe hängen, einen textilen Raumteiler, den man zuziehen kann. </p>



<p>Aber dafür gibt es viele klug ausgenützte Nischen als Stauraum, z. B. unter der Stiege oder neben der Küche. Auf dem Balkon gibt’s eine neue Sitzecke, da hat die Familie Groschopf nun gemütlich Platz, selbst wenn Freunde mit dabei sind.</p>



<h2>Lieblingsplatz bleibt</h2>



<p>Zurzeit tüftelt Dieter Groschopf an einer neuen Küche – „ich bin für alles zu haben, gerne hätte ich eine Kochinsel, aber mein Lieblingssitzplatz bleibt“, lacht der tierliebende Vater zweier Töchter. Die sind zwar beide schon ausgezogen, ihre Leopardengeckos ließ die ältere Tochter aber zurück: „Naja, kein Problem – nur&#8230;</p>



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		<title>Wohnen im Hochhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:31:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochhäuser stehen nicht nur in New York – auch in Europa wird das Wohnen im Hochhaus als Antwort auf die Verknappung von Bauland, auf den dringenden Bedarf nach mehr Wohnraum und letztlich natürlich auch als Landmark für eine Stadt betrachtet. Die Tradition für Wohnhochhäuser gibt es auch in Österreich – Zurückhaltung gibt es zum Teil [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hochhäuser stehen nicht nur in New York – auch in Europa wird das Wohnen im Hochhaus als Antwort auf die Verknappung von Bauland, auf den dringenden Bedarf nach mehr Wohnraum und letztlich natürlich auch als Landmark für eine Stadt betrachtet.</p>



<p>Die Tradition für Wohnhochhäuser gibt es auch in Österreich – Zurückhaltung gibt es zum Teil bei Bewohnern und ebenso bei Bauträgern, die den Mehraufwand in puncto Technik als auch in der Baukonstruktion betonen. Dennoch, wohnen für alle in luftiger Höhe ist möglich, wenn ein paar wichtige Stellschrauben rechtzeitig beachtet werden.</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Thema-Wohnen-im-Hochhaus.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Thema-Wohnen-im-Hochhaus.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Zuhause im Turm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wohnhochhaus ist populär wie nie, auch in Österreichs zunehmend verdichteten Städten. Doch das Wohnen in der Vertikalen ist kein Allheilmittel – Standort als auch das soziale Gefüge muss sorgfältig analysiert werden.MAIK NOVOTNY Jedes Jahr ein neuer Höhenrekord: Wie das Council on Tall Buildings and Urban Habitat vermeldet, wurden im Jahr 2019 weltweit 26 Türme [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Wohnhochhaus ist populär wie nie, auch in Österreichs zunehmend verdichteten Städten. Doch das Wohnen in der Vertikalen ist kein Allheilmittel – Standort als auch das soziale Gefüge muss sorgfältig analysiert werden.<br><strong>MAIK NOVOTNY </strong></p>



<p>Jedes Jahr ein neuer Höhenrekord: Wie das Council on Tall Buildings and Urban Habitat vermeldet, wurden im Jahr 2019 weltweit 26 Türme mit mehr als 300 Metern erbaut, sogenannte Supertall Towers – acht mehr als im Vorjahr. Natürlich sind diese nicht gleichmäßig über den Globus verteilt, die meisten Supertalls finden sich in China und den Emiraten. </p>



<p>Doch unterhalb der Top-Liga wachsen die Türme fast überall auf der Welt in die Höhe. Neuester Trend: Hochhäuser an oder über Bahntrassen, vor allem in Städten mit hohen Grundstückspreisen. Logisch, denn der Hochhausboom resultiert vor allem aus den teils astronomischen Bodenpreisen in den Metropolen und dem Run auf das „Betongold“ nach der Finanzkrise 2008. </p>



<p>Dieses Betongold manifestiert sich mit Vorliebe in Vorsorge- und Anlagewohnungen, für die das Hochhaus die ideale Stapelungsform darstellt. So kam es zum Trend innerhalb des Trends. Mehr Hochhäuser, und unter diesen immer mehr Wohnhochhäuser. Nicht wenige Bürotürme wurden während der Planungsphase in Wohntürme umgewandelt. Eine rasante Entwicklung, die noch vor 15 Jahren niemand geahnt hätte. </p>



<p>Denn das Wohnen im Hochhaus war lange Zeit völlig tabu. Zu tief saß anscheinend das Trauma der Großsiedlungen der Nachkriegszeit, denen die Fehler der modernen Stadtplanung angelastet wurden. Nachdem es in den 70er Jahren eine Rückbesinnung auf die gewachsene Stadt gab, war die Ära des Wohnhochhauses vorbei, wie es schien, für immer. </p>



<p>Aufgrund der stagnierenden oder rückläufigen Bevölkerung in den Großstädten in den 80er Jahren schien ohnehin keine Notwendigkeit für eine Verdichtung zu bestehen. Soziologen und Stadtforscher behaupteten gar, das Wohnen ab einer gewissen Höhe sei per se nicht für den Menschen gemacht. Manche Wohnhochhäuser, die zu sozialen Brennpunkten wurden, schienen das zu bestätigen. </p>



<p>Dabei wurde vergessen, dass das Wohnen in der Höhe oft recht gut funktionierte. Ein Beispiel: Im Juli 1978 ließ die Wiener Gesiba eine wohnungssoziologische Untersuchung des damals teilweise fertiggestellten Wohnparks Alt-Erlaa durchführen, um die Wohnzufriedenheit der Bewohner zu untersuchen. </p>



<p>99 Prozent der Befragten waren überdurchschnittlich zufrieden, 87 Prozent von ihnen schätzten die gute Nachbarschaft. Nicht nur das: Auch vom Wohnen in der Höhe waren sie keineswegs beunruhigt. Nur neun Prozent wünschten sich mehr Bodennähe, 26 Prozent von ihnen wären sogar in ein höheres Stockwerk gezogen, darunter auch Familien mit Kindern. Das Wohnen im Hochhaus scheint also durchaus zu funktionieren, wenn man es nur richtig macht.</p>



<h2>Tendenz steigend</h2>



<p>Doch am schlechten gesellschaftlichen Ruf von Alt-Erlaa im Speziellen und von Wohnhochhäusern im Allgemeinen konnte das nichts ändern. Als die Giwog 2003 ihre beiden Wohnhochhäuser auf dem Hardter Plateau in Linz sprengen ließ, schien dies das lange hinausgezögerte Ende der (ohnehin nicht sehr wild wuchernden) österreichischen Hochhaus-Ära zu symbolisieren&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Zuhause-im-Turm.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Zuhause-im-Turm.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Das Wohnhochhaus wird die Ausnahme bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bernhard Steger von der Wiener MA 21A über das Hochhaus- konzept und die Anforderungen der Stadt an das vertikale Wohnen. Als wesentlich bei Hochhausprojekten sieht er die Entwicklung einer urbanen Sockelzone.MAIK NOVOTNY Wien hat ja bereits 2014 ein neues Hochhauskonzept beschlossen. Wann und wo sind Hochhäuser in Wien sinnvoll, und in welcher Höhe? „Laut dem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/das-wohnhochhaus-wird-die-ausnahme-bleiben/">Das Wohnhochhaus wird die Ausnahme bleiben</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bernhard Steger von der Wiener MA 21A über das Hochhaus- konzept und die Anforderungen der Stadt an das vertikale Wohnen. Als wesentlich bei Hochhausprojekten sieht er die Entwicklung einer urbanen Sockelzone.<br><strong>MAIK NOVOTNY</strong></p>



<p><em>Wien hat ja bereits 2014 ein neues Hochhauskonzept beschlossen. Wann und wo sind Hochhäuser in Wien sinnvoll, und in welcher Höhe?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Laut dem Fachkonzept ´Hochhäuser 2014´ wurden sechs Bereiche definiert, in denen das Wiener Stadtgebiet in räumlich-thematische Schwerpunktzonen gegliedert ist und in denen nach ganz bestimmten und strengen Abläufen Hochhäuser errichtet werden können. Wesentlich ist aber auch das Verständnis, dass Hochhäuser nicht nur das Ergebnis stadträumlicher Überlegungen sein können, sondern immer auch eng mit der Frage verbunden sind, was sie der Stadt in einem sozialen und kulturellen Sinne zurückgeben. Das Hochhauskonzept verlangt daher die Definition von speziellen, ganz konkreten Mehrwerten für die gesamte Umgebung, die über eine Hochhausentwicklung generiert werden können.“</p><cite>Bernhard Steger</cite></blockquote>



<p><em>Wie funktioniert das konkret?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Das Hochhauskonzept der Stadt Wien hat einen sehr umfassenden Prozess definiert, in dem sowohl die stadträumliche Frage vor dem Hintergrund des städtebaulichen Leitbildes als auch die Frage des Mehrwertes geklärt werden muss. Teil dieses Prozesses ist eine umfassende fachliche, politische und zivilgesellschaftliche Abstimmung und Diskussion. Zum Beispiel können Wohnhochhäuser Raum für Grün- und Freiflächen schaffen, die sonst verbaut würden – ein Beispiel dafür ist der Nordbahnhof. Städte wie München oder Berlin gehen hier einen ähnlichen Weg und orientieren sich bei der Entwicklung ihrer Hochhausstrategien am Wiener Hochhauskonzept.“</p><cite> Bernhard Steger</cite></blockquote>



<p><em>Welche Kriterien sieht die Stadt Wien speziell für Wohnhochhäuser als wichtig an?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Nachdem der Wiener Gemeinderat beschlossen hat, dass die Widmungskategorie Geförderter Wohnbau auch bei Hochhäusern zur Anwendung kommen soll, ergibt sich dadurch der Anspruch, auch in diesem Fall das bewährte Vier-Säulen-Modell des geförderten Wohnbaus zur Anwendung zu bringen. Nicht nur, aber auch bei Wohnhochhäusern ist die Entwicklung einer urbanen Sockelzone eine grundsätzliche Notwendigkeit, die wesentlich für das Gelingen eines Stadtquartiers ist. Wesentlich sind auch qualitätssichernde Maßnahmen für den Gestaltungswettbewerb. Hier können zum Beispiel Beiräte von externer Seite eine wesentliche Rolle für Qualität und Akzeptanz der Gebäude spielen.“</p><cite>  Bernhard Steger</cite></blockquote>



<p><em>Welchen Mehrwert können und sollen Wohnhochhäuser für das Quartier leisten?</em> &#8230;</p>



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		<title>Einheit und Vielfalt im Grossformat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Terrassenhaussiedlung in Graz-St. Peter wurde von der Werkgruppe, einer Architekten- Freundesrunde, in den 60er Jahren entworfen. Die visionären Ideen der Siedlung für 2.000 Menschen haben heute immer noch Bestand – die hohe Wohnzufriedenheit bestätigt den Erfolg. ANDREA JANYArchitektin und Wohnbauforscherin mit Schwerpunkt auf den sozialen Wohnbau Der Oststeirer Rupert Sumpfhuber beschließt, in die Stadt [&#8230;]</p>
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<p>Die Terrassenhaussiedlung in Graz-St. Peter wurde von der Werkgruppe, einer Architekten- Freundesrunde, in den 60er Jahren entworfen. Die visionären Ideen der Siedlung für 2.000 Menschen haben heute immer noch Bestand – die hohe Wohnzufriedenheit bestätigt den Erfolg.</p>



<p><strong>ANDREA JANY</strong><br>Architektin und Wohnbauforscherin mit Schwerpunkt auf den sozialen Wohnbau</p>



<p>Der Oststeirer Rupert Sumpfhuber beschließt, in die Stadt zu ziehen. Schon im Zug hatte er einen grundlegenden Entschluss gefasst: Sein Haus müsse einen Hausnamen und eine Hausnummer haben, wie er es von zu Hause gewohnt war. Das gäbe ihm Vertrauen und Sicherheit. Gesichtslose Häuser, die beides nicht verdienten, schloss er aus. </p>



<p>Eugen Gross, Mitglied der Werkgruppe-Graz, verfasst neben seiner Architektentätigkeit seit jeher auch Texte. Ein Beispiel hiervon stellen die zehn Begeh(gn)ungen des Rupert Sumpfhuber dar. In dieser Geschichte macht sich Sumpfhuber auf den Weg nach Graz. Er erkundet die Stadt und sucht eine Wohnung. Hierbei entdeckt er die Terrassenhaussiedlung in St. Peter im Grazer Südosten. </p>



<p>Kurzum beschließt er, dieses reizvolle Konstrukt, welches so ganz anders im Vergleich zur benachbarten Verbauung ist, zu erkunden: „Da stand nun eine ganze, offensichtlich bewohnte Hügelkette vor ihm, bei der übereinander getürmt flache Häuser, massive Felsunterkünfte und lockere Hochsitze zu erkennen waren.“ </p>



<p>Die Terrassenhaussiedlung Graz-St. Peter, entworfen in den 1960er Jahren von der Werkgruppe-Graz mit Eugen SingerGross, Friedrich Gross-Ransbach, Hermann Pichler, Werner Hollomey sowie den assoziierten Partnern Walter Laggner und Peter Trummer für 2.000 Bewohner. Die Idee der Siedlung entstand in einer Zeit, als in Österreich die Wohnbauepoche des Wiederaufbaus zu Ende ging, da die Wohnungsnot, resultierend aus den vorrangegangen Weltkriegen, beseitigt war. </p>



<p>Die Suche nach ganzheitlichen Konzepten für den Wohnbau setzte ein. Die österreichische Gesellschaft entwickelte sich hin zu Wohlstand und Fortschritt. Der Bausektor war durch technische Innovationen und neue Konzepte geprägt. Eine junge Architektengeneration fasste Mut und begann Utopien und Visionen zu entwickeln. </p>



<p>Neue theoretische Ansätze, Themen der Urbanität, Komplexität, Gemeinschaftlichkeit und des modularen Bauens kamen auf und fanden ihren Ausdruck in umfassenden Konzepten und Gebäudestrukturen. Die Terrassenhaussiedlung in Graz – St. Peter als verdichtete und zugleich individuelle Großwohnanlage steht als architektonisches Beispiel dieser Zeit mit ihrem umfassenden Planungsansatz. Die Werkgruppe-Graz definierte in ihren Theorien Werte der Gesellschaft und des Wohnens, welche weit über einen formalistischen Ansatz hinausgingen. </p>



<p>Die Siedlung ermöglicht individuelles und selbstbestimmtes Wohnen in städtischer Verdichtung. Der Aspekt der Partizipation, der Mitsprache und -entscheidung in der Ausformulierung der eigenen Wohnumwelt und der gemeinschaftlichen Bereiche spielte eine übergeordnete Rolle.</p>



<h2>Impulse provozieren</h2>



<p>Der theoretische Ansatz und das Gesamtkonzept der Siedlung leitet sich vom Grundverständnis der Werkgruppe-Graz ab: „Die Architektur soll so wenig wie möglich festlegen, um so viel wie möglich an Impulsen zu provozieren.“ Die Auseinandersetzung jedes Einzelnen mit der Planung der eigenen Wohnung aktivierte die Struktur&#8230;</p>



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		<title>Teure Technik, aber Mehrwert durch Höhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:27:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Höhe steigen die Kosten. Mehrwert aus Wohnhochhäusern zu generieren ist möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.FRANZISKA LEEB Wenn Sie so lang wären wie sie blöd sind, könnten Sie das Matzleinsdorfer Hochhaus als Stockerl benützen“, hieß es in einer Doppelconférence von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn. Das von Ladislaus Hruska und Kurt Schlauß entworfene erste [&#8230;]</p>
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<p>Mit der Höhe steigen die Kosten. Mehrwert aus Wohnhochhäusern zu generieren ist möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.<br><strong>FRANZISKA LEEB</strong></p>



<p>Wenn Sie so lang wären wie sie blöd sind, könnten Sie das Matzleinsdorfer Hochhaus als Stockerl benützen“, hieß es in einer Doppelconférence von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn. Das von Ladislaus Hruska und Kurt Schlauß entworfene erste Wohnhochhaus der Gemeinde Wien war mit seinen 20 Stockwerken eine Sensation und ein Symbol des Aufbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg. </p>



<p>Der spätere Bürgermeister Helmut Zilk und Krone-Herausgeber Kurt Dichand oder die Lyrikerin Christine Busta zählten zur Bewohnerschaft der Anfangsjahre. Doch schon in den 1950er Jahren stellte sich die Frage, ob im sozialen Wohnungsbau ein Hochhaus gerechtfertigt sei. „Es handelt sich hier aber nicht um ein willkürlich hingestelltes höheres Bauwerk, sondern um eines, das sich sinngemäß in die Verbauung und das Stadtbild einordnet“, rechtfertigte Baustadtrat Leopold Thaller anlässlich der Gleichenfeier die Höhe des Gemeindebaus. </p>



<p>Im Erdgeschoß Geschäftslokale, darüber 18 idente Wohngeschosse mit je sechs Wohnungen, zuoberst ein Kaffeerestaurant. Im Amtsblatt der Stadt Wien berichtete 1957 Stadtbaudirektor Aladar Pecht über die technischen Besonderheiten des symbolkräftigen Hauses: Ein Stahlbetonskelettbau, vertikal durch sechs „Windscheiben“ ausgesteift, horizontal durch kreuzweise Massivplattendecken.</p>



<p>Zur Wärmedämmung wurden die Stahlbetonteile außen mit Platten aus Ziegelsplitt, innen mit Heraklith verkleidet, die Felder mit Hohlblocksteinwänden ausgefacht, das Stiegenhaus nach außen mit einer Wand aus Glasbausteinen abgeschlossen, obenauf ein in der Dunkelheit beleuchtetes Stadtwappen. Eine Zentralheizung und Wärmemengenzähler in den Wohnungen, moderne Waschküchen im Keller oder eine Klimaanlage im Dachrestaurant zählten neben geräuschlos und dreimal so schnell wie üblich fahrenden Personenaufzügen zu den Innovationen. </p>



<p>Der Eingang erhielt ein Türgewände aus Glasmosaik vom Bildhauer Josef Seebacher-Konzut, für die Eingangspassage schuf der Maler Ernst Paar ein keramisches Mosaik. An den Wohnungsböden kamen Eichenholz und Terrazzo zum Einsatz. „Die innere Ausstattung des Hochhauses ist naturgemäß besser als jene bei den gewöhnlichen sozialen Wohnhausbauten“, stellte Baudirektor Pecht fest.</p>



<h2>Höhe allein ist kein Anreiz</h2>



<p>Im Vergleich zum Pionierbau der Nachkriegszeit scheint im Wohnhochhausbau heute oft Schmalhans Küchenmeister zu sein. Die 17 Wohngeschosse der kürzlich fertiggestellten Linzer Lenau Terrassen (Stögmüller Architekten) des Erste Immobilienfonds sind seit Herbst vergangenen Jahres bezugsfertig. </p>



<p>Doch trotz unverbauter Fernsicht ab dem 5. Stock sind auch in luftigen Höhen nur wenige der 167 Wohnungen vermietet. Ob es nur an den Kosten der Miete liegt – die zwar höher ausfällt als im geförderten Wohnbau, mit durchschnittlich 8,80 Euro aber selbst für Linzer Verhältnisse nicht exorbitant hoch ist? Mit begrünten Gemeinschaftsflächen und einem Spielplatz plus anschließendem überdachten Aufenthaltsbereich auf dem Dach des Erdgeschosses hält sich das Angebot an Extras in Grenzen&#8230;</p>



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		<title>Vertikale Dörfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:26:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Meinungen über das Wohnen im Hochhaus sind gespalten. Oben mit Aussicht wohnen die Wohlhabenden, unten die weniger Privilegierten. Muss das so sein? Es liegt jedenfalls in der Hand der Entwickler und Planer, wie sehr ein Hochhaus zu einem gelungenen Zusammenleben beitragen kann.FRANZISKA LEEB Das sei das „schönste Haus von Wien“ hat ein Taxifahrer – [&#8230;]</p>
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<p>Die Meinungen über das Wohnen im Hochhaus sind gespalten. Oben mit Aussicht wohnen die Wohlhabenden, unten die weniger Privilegierten. Muss das so sein? Es liegt jedenfalls in der Hand der Entwickler und Planer, wie sehr ein Hochhaus zu einem gelungenen Zusammenleben beitragen kann.<br><strong>FRANZISKA LEEB</strong></p>



<p>Das sei das „schönste Haus von Wien“ hat ein Taxifahrer – ohne zu wissen, wen er im Wagen sitzen hat – zum Chef der WBV-GPA, Michael Gehbauer, gesagt. Warum? Weil sich an der Fassade so viel tut und man sieht, wie verschieden die Leute sind. Der 20-stöckige Wohnturm K6 am Anfang der Kundratstraße ist ein Landmark an der Triester Straße, an einem Ort, den man ad hoc nicht als bevorzugte Wohngegend auf dem Radar hat. </p>



<p>In Angriff genommen wurde das Hochhaus 2003 zum 50-Jahrjubiliäum der Wohnbauvereinigung unter Gehbauers Vorgänger Günter Bischof, „der davon überzeugt war, dass man hier wohnen kann, wenn die Fenster ausreichend dicht sind“, erinnert sich der jetzige WBV-Geschäftsführer. </p>



<p>Vier Jahre später war das Haus bezugsfertig. Erika Helscher ist Bewohnerin der ersten Stunde: „Als der Bau im 13. Stock war, stand ich ganz oben und fand das irre!“ Aufgewachsen in Favoriten hat sie in ihrem Heimatbezirk eine Wohnung gefunden „wo ich alt werden kann“. Im ersten Stock ist eine Seniorenwohngemeinschaft der Wiener Sozialdienste untergebracht. </p>



<p>„Da kann ich, wenn es soweit ist, im Haus bleiben.“ Die ehemalige Betriebs- und Bezirksrätin erweckt nicht den Eindruck, dass dies so bald sein wird. Sie ist eine, die sich kümmert. Von Anfang an organisierte sie Vorträge und Feste im Gemeinschaftsraum. Etliche Jahre, bis dann die Hausbetreuungsfirma „Kompetenz“ der WBV im Haus Quartier bezogen hat, verwaltete sie sogar den Schlüssel für den Raum. </p>



<p>„Gemeinschaftsräume sind sehr wichtig“, ist sie überzeugt. Es braucht Menschen, die sich engagieren und Anstöße geben, dann wird es ein Selbstläufer. Zu Jahresende veranstalten etliche Bewohner einen vertikalen Silvesterpfad. „Sensationell schön“ sei es, aus den verschiedenen Stockwerken das Feuerwerk über der Stadt zu genießen. Einen Tipp für künftige Wohnhochhochhaus-Architekten hat sie: „Daran denken, dass man die Loggienverglasungen selbst putzen kann!“</p>



<p>Artec Architekten mit Neumann und Partner zeichnen für die Architektur verantwortlich. Den elliptischen Baukörper auf quadratischem Sockel gab die Flächenwidmung vor. Um gerundete, teure Bauteile zu vermeiden, wurde die Hülle ausschließlich mit orthogonalen Elementen gestaltet&#8230;</p>



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		<title>Wie viel Gewinn verträgt die Gemeinnützigkeit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:25:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Freitag-Akademie für Führungskräfte widmete sich dem delikaten Thema „Investoren als Wohnungskunden“. Grund dafür ist eine im Sommer vergangenen Jahres in Kraft getretene WGG-Novelle, die in diesem Bereich einige folgenschwere Änderungen mit sich brachte. Ein Gespräch über Geld aus unterschiedlichen Perspektiven.WOJCIECH CZAJA Beim Wort Investor verstummen plötzlich alle“, sagt Astrid Kratschmann. Die ausgebildete Juristin arbeitet [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Die Freitag-Akademie für Führungskräfte widmete sich dem delikaten Thema „Investoren als Wohnungskunden“. Grund dafür ist eine im Sommer vergangenen Jahres in Kraft getretene WGG-Novelle, die in diesem Bereich einige folgenschwere Änderungen mit sich brachte. Ein Gespräch über Geld aus unterschiedlichen Perspektiven.<br><strong>WOJCIECH CZAJA</strong></p>



<p>Beim Wort Investor verstummen plötzlich alle“, sagt Astrid Kratschmann. Die ausgebildete Juristin arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wohnbau und Immobilien, leitet die Wohnbau-Abteilung der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, und ist zudem Aufsichtsrätin in einigen gemeinnützigen Wohnbauunternehmen. </p>



<p>„Aus meiner Perspektive als Finanzexpertin, finde ich das schwer nachvollziehbar, denn tatsächlich ist das Investieren eine schöne, wertschätzende Angelegenheit.“ Der Ursprung des Begriffs liegt im Lateinischen und bedeutet so viel wie „einkleiden“, „ein Amt bekleiden“, „dem Geld ein neues Gewand geben“. Heute versteht man darunter in erster Linie, aus wenig Geld mehr Geld zu machen. </p>



<p>„Und auch daran ist eigentlich nichts verwerflich“, so Kratschmann. Genau diesem in Österreich heiklen, delikaten Thema widmete sich die Freitag-Akademie für Führungskräfte, Modul 81. Unter dem Titel „Investoren als Wohnungskunden“ wurden die nicht ausschließlich gemeinnützigen Tätigkeiten gemeinnütziger Wohnbauträger unter die Lupe genommen: </p>



<p>Wie viel freifinanziertes Errichten verträgt die Gemeinnützigkeit? Welche Geschäftskreisregeln gelten für das Bauen in fremdem Namen? Und ab wann spricht man bei Wohnungen, Garagen und Gewerbeflächen von einem Paketverkauf? Grund für diese Beleuchtung und Themenvertiefung ist die mit 1. August vergangenen Jahres in Kraft getretene WGG-Novelle 2019, die in diesem Bereich einige Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen mit sich gebracht hat. </p>



<p>„Begonnen“, erzählt Andreas Sommer, Leiter der wohnrechtlichen und wohnungswirtschaftlichen Abteilung im Wirtschaftsministerium, „hat alles mit dem Budgetbegleitgesetz 2010, als es gemeinnützigen Bauträgern erstmals möglich wurde, gewerbliche Tochtergesellschaften zu gründen. Mit der WGG-Novelle 2016 wurde das Gesetz insofern nachgeschärft, als Tätigkeiten im Nebengeschäftskreis und nicht steuerbefreitem Ausnahmegeschäftskreis seitdem noch strenger und differenzierter von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden müssen.“</p>



<p>Eine der größten Änderungen der nunmehrigen WGG-Novelle 2019 betrifft die Einschränkung, dass bereits vermietete Wohnungen – ohne Kaufanbot an die Mieter – überhaupt nicht mehr verkauft werden dürfen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Wie-viel-Gewinn-verträgt-die-Gemeinnützigkeit.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Wie-viel-Gewinn-verträgt-die-Gemeinnützigkeit.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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