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	<title>Wasserkraft Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Wasserkraft Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>BDW und BEE appellieren &#8211; Wasserkraft braucht Unterstützung statt Abschaffung &#8211; 90 Prozent der Anlagen im EEG 2023 gefährdet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 17:23:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In einem offenen Brief haben der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) an Bundesminister Robert Habeck appelliert, die Änderungsvorschläge für Wasserkraftanlagen bis 500 Kilowatt Leistung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 rückgängig zu machen. Bei Umsetzung des Gesetzentwurfs droht ein existenzvernichtender Rückbau von rund 90 Prozent der etwa 7.300 Wasserkraftanlagen in Deutschland. Um [&#8230;]</p>
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<p>In einem offenen Brief haben der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW) und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) an Bundesminister Robert Habeck appelliert, die Änderungsvorschläge für Wasserkraftanlagen bis 500 Kilowatt Leistung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 rückgängig zu machen. Bei Umsetzung des Gesetzentwurfs droht ein existenzvernichtender Rückbau von rund 90 Prozent der etwa 7.300 Wasserkraftanlagen in Deutschland. Um das durch Studien belegte Potenzial der Wasserkraft für die Energiewende und den Klimaschutz auszuschöpfen, sollten vielmehr die Rahmenbedingungen für die Anlagen verbessert werden.</p>



<p>Die sogenannte „kleine“ Wasserkraft ist eine wesentliche und stabilisierende Komponente im deutschen Energieversorgungssystem. Sie steht für die verlässliche, flexibel regelbare und versorgungssichere Erzeugung von rund 3 TWh Strom pro Jahr, mit denen ca. 1 Mio. Haushalte mit klimafreundlicher Energie versorgt werden. Diese Anlagen vermeiden gleichzeitig jährlich rund 3 Mio. t Treibhausgasemissionen sowie Umweltkosten von mehr als 580 Mio. Euro. „Das ist angesichts der Kostenkrise fossiler Energieträger und der Klimakrise ein signifikanter Beitrag, auf den wir nicht verzichten können“, betont BDW-Präsident Hans- Peter Lang.</p>



<h2>Die wertvollen netzdienlichen Eigenschaften der Wasserkraft vermeiden</h2>



<p>Netzausbaukosten von rund einer Milliarde Euro. Sie werden als Basis für die Integration des Ausbaus der fluktuierenden Wind- und Solarenergie in ein künftig auf 100 Prozent Erneuerbaren basierendes Energiesystem dringend benötigt. Das hat der BEE jüngst in seiner Studie „Klimaneutrales Stromsystem“ zusammen mit zwei Fraunhofer Instituten belegt. „Ein dezentrales Backup aus heimischen Erneuerbaren-Anlagen kommt uns betriebs- und volkswirtschaftlich günstiger zu stehen, ist klimafreundlich und versorgungssicher. Das wollen wir in der Plattform ‚Klimaneutrales Stromsystem‘ zeigen“, sagt BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter.</p>



<p>Dass die Anlagen gewässerökologisch verträglich sind, wird durch die strengen Anforderungen der EUWasserrahmenrichtlinie (WRRL) und das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sichergestellt. Technologien für einen funktionierenden Fischschutz, Fischauf- und -abstieg werden seit vielen Jahren mit Erfolg in der Praxis eingesetzt. Dass die Wasserkraft nicht für den häufig schlechten ökologischen Zustand der Fließgewässer verantwortlich sein kann, belegt schon allein die Tatsache, dass nur an rund fünf Prozent der mehr als 200.000 Querbauwerke in Deutschland Wasserkraftanlagen betrieben werden&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/06/Offener-Brief-Wasserkraft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/06/Offener-Brief-Wasserkraft.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Rund 7.400 Wasserkraftwerke erzeugen deutschlandweit grünen Strom – immer, auch wenn keine Sonne scheint oder kein Wind weht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 20:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG75]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit Jahrhunderten nutzen Menschen weltweit die Kraft des Wassers. Auch heute tragen rund 7.400 Wasserkraftwerke, die ans Stromnetz angeschlossen sind, deutschlandweit zuverlässig zur regenerativen Stromerzeugung bei. Der Anteil von Wasserkraft an der Bruttostromerzeugung liegt bundesweit bei drei Prozent, ihr Anteil am erneuerbar erzeugten Strom bei sieben Prozent. Regional gibt es hier aber große Unterschiede. [&#8230;]</p>
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<p>Schon seit Jahrhunderten nutzen Menschen weltweit die Kraft des Wassers. Auch heute tragen rund 7.400 Wasserkraftwerke, die ans Stromnetz angeschlossen sind, deutschlandweit zuverlässig zur regenerativen Stromerzeugung bei. Der Anteil von Wasserkraft an der Bruttostromerzeugung liegt bundesweit bei drei Prozent, ihr Anteil am erneuerbar erzeugten Strom bei sieben Prozent.</p>



<h2>Regional gibt es hier aber große Unterschiede.</h2>



<p>In Bayern, wo deutschlandweit die meisten Wasserkraftwerke stehen, stammen ganze 31 Prozent des erneuerbaren Stroms aus Wasserkraft. Auch im Nachbarsbundesland Baden-Württemberg ist Wasserkraft ein zuverlässiger Energieerzeuger. Dort gehen fast ein Viertel (23 %) der Bruttostromerzeugung aus Erneuerbaren Energien auf Wasserkraft zurück. </p>



<p>Grund hierfür sind die unterschiedlichen Bedingungen für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland. Während im Norden vor allem Energie aus Windkraft produziert wird, ist im Süden Wasserkraft ein wichtiger Faktor für die Stromerzeugung. So befinden sich die günstigsten Bedingungen für Wasserkraftnutzung in gefällereicheren Regionen sowie an allen größeren Flüssen. </p>



<p>Anders als Wind- und Sonnenenergie ist die Stromproduktion aus Wasserkraft unabhängig von den Wetterverhältnissen und liefert auch dann zuverlässig Energie zur Deckung der Grundlast, wenn kaum Windaufkommen und Sonneneinstrahlung zu verzeichnen sind. Wasserkraft stellt insbesondere im Süden Deutschlands einen unverzichtbaren Baustein der Energiewende dar“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/01/Kerstin-Andreae-Wasserkraft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/01/Kerstin-Andreae-Wasserkraft.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Sonnenstrom wird zum Standard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 19:25:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Profil]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur aus der Vogelperspektive sind die Photovoltaik-Paneele in Wien-Simmering zu erkennen. Sie liefern jedoch einen beachtlichen Anteil der Wärmeenergie für 560 Wohnungen in einer kürzlich sanierten Hochhausanlage. Das Projekt ist ein Teil der großangelegten Sonnenstrom-Offensive der Kelag.ROBERT KOCH Erneuerbare Energiequellen wie Wasser- und Windkraft sowie Photovoltaik sollen laut der österreichischen Klimaziele #mission2030 in zehn Jahren [&#8230;]</p>
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<p>Nur aus der Vogelperspektive sind die Photovoltaik-Paneele in Wien-Simmering zu erkennen. Sie liefern jedoch einen beachtlichen Anteil der Wärmeenergie für 560 Wohnungen in einer kürzlich sanierten Hochhausanlage. Das Projekt ist ein Teil der großangelegten Sonnenstrom-Offensive der Kelag.<br>ROBERT KOCH</p>



<p>Erneuerbare Energiequellen wie Wasser- und Windkraft sowie Photovoltaik sollen laut der österreichischen Klimaziele #mission2030 in zehn Jahren den gesamten Energieverbrauch decken können. Versorgungsunternehmen wie die Kelag Energie &amp; Wärme und ihre Muttergesellschaft Kelag stellen sich der Herausforderung und unterstützen die Ziele sehr ambitioniert. </p>



<p>Mit einer Investition von 60 Mio. Euro soll der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen forciert werden. Bereits innerhalb von fünf Jahren will man auf eine Sonnenstrom-Produktion von rund 88 Mio. Kilowattstunden pro Jahr kommen. Das entspricht der Leistung von 20.000 Photovoltaik-Anlagen – und wäre ausreichend, um eine Stadt wie Villach ein Jahr mit Elektrizität zu versorgen.</p>



<h2>Mythen zur Effizienz</h2>



<p>Seit es Wohnbau-Projekte mit Photovoltaik-Anlagen gibt, wird deren Effizienz in der Praxis angezweifelt. „Oft hört man, dass sich die Anlagen schlussendlich gar nicht rechnen würden“, berichtet Christian Seidler, der in der Kelag für diese Produktgruppe verantwortlich ist. „Das stimmt aber nicht, die Amortisationsdauer liegt im Durchschnitt zwischen neun und elf Jahren, bei größeren Anlagen ist die Dauer noch kürzer.“ </p>



<p>Auch die Behauptung, solche Anlagen wären aufgrund des hohen Energieverbrauches bei der Herstellung wenig nachhaltig, gehört laut Seidler ins Reich der Mythen: „Bereits in ein bis drei Jahren produziert eine Photovoltaik-Anlage jene Energie, welche für ihre Herstellung benötigt wird – und ein Vielfaches davon erzeugt sie über die gesamte Lebensdauer.“ </p>



<p>Besonders effizient für Wohnbauträger sind PV-Contracting-Modelle der Kelag Energie &amp; Wärme. Solutionsmanager Franz Glabischnig bezeichnet diese als „absolutes Sorglos-Paket“: „Wir übernehmen alle notwendigen Schritte von der Planung über behördliche Einreichungen bis hin zur Errichtung, Wartung und Betriebsführung.“ </p>



<p>Mit diesem Modell punktete die Kelag Energie &amp; Wärme auch beim Sanierungsprojekt in der Hauffgasse in Wien-Simmering. Dort versorgt das Kärntner Unternehmen bereits seit 40 Jahren die 486 Wohnungen in Hochhäusern der gemeinnützigen BWSG mit Fernwärme. Eine umfassende Modernisierung der Wärme- und Energieversorgung war also eine logische Maßnahme bei der anstehenden Sanierung der Großwohnanlage aus den frühen 1980er-Jahren.</p>



<h2>Sanierung „g‘scheit energetisch“</h2>



<p>Deren thermische Sanierung plus Aufstockung mit 79 zusätzlichen Wohnungen ist das Resultat eines mit EU-Geldern finanzierten Forschungsprojektes. Unter dem Titel „Smarter Together“ ging es dabei um die hochaktuelle Frage, wie eine Bestandsstadt thermisch, energetisch und verkehrstechnisch optimiert werden kann (Details siehe Bericht Seite 28). </p>



<p>Die Kelag Energie &amp; Wärme sorgte als Konsortialpartner für die Erneuerung des Nahwärmenetzes und neue Photovoltaik-Anlagen. Gebietsleiter Boris Hajek bezeichnet „zukunftsfähige Lösungen für den urbanen Raum“ als Ziel dieses Projektes, „um die Lebensqualität der Menschen zu verbessern“. </p>



<p>Die im März 2017 gestartete Initiative „G‘scheite Energie für Simmering“ sollte die Energieeffizienz der Wohnhausanlage in der Hauffgasse verbessern und die Kosten für die Bewohner senken. Zu diesem Zweck wurden drei Wärmeübergabe- und vier Warmwasser-Stationen erneuert sowie eine separate Einspeisung und Verbrauchsmessung der neuen Dachgeschoss-Wohnungen installiert. </p>



<p>Die Anlagen wurden zur laufenden Wartung und Betriebsführung übernommen. Das von der EU geförderte Projekt ermöglichte aber zusätzliche Maßnahmen, deren Umsetzung und Evaluierung für weitere Projekte auch anderer Wohnbauträger als Vorbild dienen können. Konkret geht es um die Nutzung von „Sonnenstrom“, der über Photovoltaik-Kollektoren auf den Flachdächern gewonnen wird. </p>



<p>Die elektrische Energie steht hausintern für den Betrieb von Umwälzpumpen und Ladestationen für E-Bikes zur Verfügung. Über eine sogenannte „Power to Heat“-Anlage wird der erzeugte Sonnenstrom aber auch mittels Heizstäben in Durchlauferhitzern direkt in Wärmeenergie umgewandelt und unterstützt die Warmwasser-Aufbereitung im Wohnhaus (siehe Kasten). </p>



<p>„Wir können bei dieser Anlage mit einem Jahresertrag von rund 900 Kilowattstunden pro kWp rechnen“, erklärt Franz Glabischnig. Bei optimalen Bedingungen summiert sich das Einsparungspotential pro Jahr auf bis zu 50 Megawattstunden, was vor allem im Sommer zur Reduzierung des Fernwärmebedarfes führt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenstrom-wird-zum-Standard.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/06/Sonnenstrom-wird-zum-Standard.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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