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	<title>Versiegelung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Versiegelung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Hoch hinaus statt auf der grünen Wiese</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 18:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Österreich wird zu viel Boden versiegelt. Dabei sollte der Fokus in Zeiten der Klimakatastrophe auf der Nachverdichtung des Bestands liegen. Positivbeispiele gibt es zu Genüge, oft wird es Bauträgern aber schwer gemacht.THORBEN POLLERHOF Eisenstadt wird verbraucht. Und das jedes Jahr. Nein, der burgenländischen Landeshauptstadt geht es gut. Die Größe Eisenstadts wird nur gerne als [&#8230;]</p>
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<p>In Österreich wird zu viel Boden versiegelt. Dabei sollte der Fokus in Zeiten der Klimakatastrophe auf der Nachverdichtung des Bestands liegen. Positivbeispiele gibt es zu Genüge, oft wird es Bauträgern aber schwer gemacht.<br>THORBEN POLLERHOF</p>



<p>Eisenstadt wird verbraucht. Und das jedes Jahr. Nein, der burgenländischen Landeshauptstadt geht es gut. Die Größe Eisenstadts wird nur gerne als Maßstab für den Flächenverbrauch in Österreich genommen. Laut Umweltbundesamt entsprach nämlich der Drei-Jahresmittelwert der jährlich verbrauchten Fläche an produktivem Boden 2020 42 Quadratkilometer – also der Fläche von Eisenstadt.</p>



<p>Das ist auf mehreren Ebenen ein Problem. Zum einen verliert versiegelter Boden an biologischer Vielfalt und Funktionen, zudem steigt das Hochwasserrisiko und versiegelte Flächen heizen sich schneller auf. Zum anderen sinken damit die landwirtschaftlich- nutzbaren Flächen und der Bedarf an Lebensmittelimporten steigt. Klar ist also: So kann es nicht weitergehen. Anstatt auf der grünen Wiese zu bauen, gibt es eine Alternative: Nachverdichtung. Sprich, Bestand zu nutzen und zu verbessern, um Wohnungsproblemen an den Kragen zu gehen. </p>



<p>Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Wo schon einmal ein Gebäude stand, dort ist auch die entsprechende Infrastruktur vorhanden. Gas, Wasser, Strom, aber auch die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln – in der Regel alles da. Das ist auch in Sachen Kosten ein wichtiges Argument. Gilt der Neubau als günstiger, vergisst man dabei oft die Nachfolgekosten im Zuge der Infrastrukturaufbereitung.</p>



<h2>Angst um Aussicht</h2>



<p>Doch in vielen Teilen Österreichs schwingt auch die Angst mit. Eine Nachverdichtung, beispielsweise im Zuge einer Sanierung samt Dachausbau eines Gründerzeithauses, birgt auch Probleme: Eine mehrjährige Baustelle innerhalb des Hauses und die Nachbarn haben Angst um ihre schöne Aussicht. So geschehen in Wien, beim Projekt Tivoligasse von Palmers Immobilen und Freimüller Söllinger Architektur. Hier sollten oberhalb eines Supermarkts 96 Klein- und Mittelwohnungen entstehen. Normalerweise ein Paradebeispiel für Nachverdichtung: Eine bereits versiegelte Fläche kann effizienter genutzt werden. Bereits zu Projektbeginn gab es aber eine Petition gegen das Projekt. Die wichtigsten Argumente der Anrainer: zu hoch, zu viel, zu wenig Stellplätze. Nach einer Mediationsveranstaltung wird nun aber gebaut, das Projekt soll noch dieses Jahr fertig werden. </p>



<p>Diese Situationen kennt auch Bauträger Hans Jörg Ulreich, der sich auf die Sanierung von Gründerzeithäusern spezialisiert hat: „Wenn man so etwas vorhat, muss man erst einmal alle Anrainer mit ins Boot holen. Diese Arbeit ist wichtig, wollen sich aber die wenigsten machen.“ </p>



<p>Unter anderem ein Grund, warum in Wien das Potenzial der Nachverdichtung immer noch ungenutzt bleibt. Eine Broschüre der Arbeiterkammer aus dem Jahre 2018 berechnet: „Das durch die Nachverdichtung im Gemeindewohnbaubestand insgesamt erzielbare Potenzial beläuft sich theoretisch auf etwa 130.000 Wohneinheiten.“ Dabei geht es längst nicht nur um Dachausbauten. </p>



<p>Gemeint ist damit auch die horizontale Erweiterung, beispielsweise durch die Überbauung von Stellplätzen oder Garagen. Wie beim Beispiel der Tivoligasse: bereits versiegelte Flächen besser nutzen. Stattdessen gibt es auch in der Bundeshauptstadt den Hang zum Bau von Stadtentwicklungsgebieten auf grünen Wiesen am Stadtrand, wie die Beispiele Seestadt und Wildgarten zeigen.</p>



<h2>Abreißen und neu bauen</h2>



<p>Ein weiteres Beispiel für Nachverdichtung ist das Reconstructing-Project der Neuen Heimat in Ried im Innkreis. Der Bestand beherbergt insgesamt 44 Wohneinheiten und ist bereits in die Jahre gekommen. Der Plan: Etappenweise abtragen und einen Neubau mit heutigem Wohnstandard und insgesamt 83 Wohneinheiten errichten. Auch hier ist der Vorteil, dass die vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann und bereits versiegelte Böden effizienter genutzt werden&#8230;</p>



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		<title>Supergrätzl als Blaupause für die urbane Transformation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 14:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Städte sind der Kristallisationspunkt, an dem die gesteckten Klimaziele gesellschaftlich wie baulich verhandelt und umgesetzt werden müssen. Entscheidungsträger stehen in der Pflicht, die Folgewirkungen eines Projekts faktisch zu untersuchen, den öffentlichen Diskurs zu suchen und gezielt Fragen zu stellen, um negative Effekte im Vorfeld zu reduzieren. Wie wirkt sich das Projekt auf das lokale Klima [&#8230;]</p>
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<p>Städte sind der Kristallisationspunkt, an dem die gesteckten Klimaziele gesellschaftlich wie baulich verhandelt und umgesetzt werden müssen. Entscheidungsträger stehen in der Pflicht, die Folgewirkungen eines Projekts faktisch zu untersuchen, den öffentlichen Diskurs zu suchen und gezielt Fragen zu stellen, um negative Effekte im Vorfeld zu reduzieren. Wie wirkt sich das Projekt auf das lokale Klima aus? Wird neuer Verkehr erzeugt? Wie wird der öffentliche Raum verteilt?<br>STEFAN SEER, NIKOLAS NEUBERT</p>



<p>Die Stadtplanungskonzepte der letzten Jahre organisieren den städtischen Raum und die Mobilität auf menschlicher Ebene radikal neu. Sie erobern den öffentlichen Raum zurück und schaffen gleichzeitig innovative Flächennutzungsmaßnahmen zur Klimawandelanpassung. Trotz einer Vielzahl von nachhaltigen Ansätzen mit nachweisbarem Potenzial, wie beispielsweise der Schwammstadt, bleibt deren Umsetzung meist vereinzelt oder wird von wirtschaftlichen oder politischen Interessen zerfahren. Wird sich das Konzept des Supergrätzls dort einreihen?</p>



<h2>Transformative Flächenpotenziale</h2>



<p>Das Konzept ist „in“, ob Superblock (Barcelona), Superbüttel (Hamburg) oder Kiezblock (Berlin). Auf den ersten Blick unterscheidet das Konzept nicht viel von Verkehrsberuhigungsagenden der 1980er. Doch die Ausgangslage heute ist weitaus herausfordernder – der Pkw-Verkehr hat zugenommen, Onlineshopping schlägt sich in Lieferverkehren wieder und zugleich werden öffentliche Räume für den sozialen Zusammenhalt und ein verbessertes Stadtklima gefordert. Betrachtet man die Umsetzungen der Supergrätzl, wird deutlich, ein einheitliches Konzept oder eine Definition gibt es nicht. </p>



<p>Der Deal ist bestechend wie einfach: Man tausche Verkehrsflächen für den motorisierten Individualverkehr gegen öffentlichen Raum mit mehr Lebensqualität im direkten Wohnumfeld. Dabei werden Verkehrsflächen zwischen mehreren Wohnblöcken in Aufenthalts- und Langsamverkehrsflächen umgewandelt und der Durchgang des motorisierten Individualverkehrs unterbunden.</p>



<p>Um die Anwendbarkeit der Supergrätzl in Europa zu beschleunigen, erforscht das AIT Austrian Institute of Technology (AIT), wie das Konzept als politische und planerische Strategie für eine transformative städtische Anpassung validiert, internationalisiert und erweitert werden kann. So hat man am Beispiel der Stadt Wien geeignete Quartiere für ein Supergrätzl identifiziert. </p>



<p>Es wurde aufgezeigt, welche Reduktion des Energieverbrauchs und der mobilitätsbezogenen Treibhausgasemissionen zu erwarten sind und welche transformativen Flächenpotenziale zur Umgestaltung des öffentlichen Straßenraums zur Steigerung der Lebensqualität zur Verfügung stehen. Daran arbeiten beim AIT multidisziplinäre Teams aus Stadt- und Mobilitätsexperten, Freiraum- und Klimaplaner sowie Verhaltensforscher und Moderatoren.</p>



<h2>Gebauter Klimaschutz</h2>



<p>Konsequent umgesetzt sind Superblocks gebauter Klimaschutz. Für solche komplexen Transformationsprozesse braucht es politischen Mut und multidisziplinäre Expertise. Viele der Ziele bedeuten neben wahrgenommenen Verbesserungen auch konkrete Verhaltensänderungen und damit Konflikte&#8230;</p>



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<p>  </p>
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		<title>Wasser, Luft und Radwege</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 12:33:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schwammstadt, Raumordnung und smarte Mobilität: Es gibt viele Methoden, um die Vorherrschaft von Asphalt und Versiegelung zu beenden, das Klima zu schützen und den Menschen möglichst viel öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.MAIK NOVOTNY Simone de Beauvoir bekommt ein Facelifting: Der nach ihr benannte Platz im Seeparkquartier der Seestadt Aspern wurde seit seiner Fertigstellung arg [&#8230;]</p>
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<p>Schwammstadt, Raumordnung und smarte Mobilität: Es gibt viele Methoden, um die Vorherrschaft von Asphalt und Versiegelung zu beenden, das Klima zu schützen und den Menschen möglichst viel öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Simone de Beauvoir bekommt ein Facelifting: Der nach ihr benannte Platz im Seeparkquartier der Seestadt Aspern wurde seit seiner Fertigstellung arg gezaust: zu viel Asphalt, zu wenig Grün, eine sengende Hitzeinsel im Sommer. Nicht ganz zu Unrecht, denn der siegreiche Wettbewerbsentwurf stammte aus einer Zeit, in der die Klimadebatte noch nicht die heutige Dringlichkeit angenommen hatte. Jetzt wird der noch neue Bodenbelag teilweise wieder aufgestemmt und die „große Hitzeinsel entschärft und begrünt“, wie es Anfang Februar aus dem Büro der zuständigen Stadträte hieß. 25 neue XXLBäume, 1.000 Quadratmeter neue Stauden- und Gräserbeete, ein großes Wasserspiel und 13 neue Wasserquellen werden das Mikroklima und die Optik auffrischen. </p>



<p>Dabei war die Seestadt Aspern eigentlich ein Musterschüler des städtischen Mikroklimas, denn hier wurde von Anfang an auf das Schwammstadtprinzip gesetzt (siehe Infokasten), das von den Landschaftsplanern 3:0 für Aspern maßgeschneidert wurde. Dieses Prinzip gibt den Stadtbäumen einen großen Wurzelraum, in dem Regenwasser gespeichert wird, damit sie sich auch bei großer Hitze und langer Trockenheit ausreichend mit Wasser versorgen können.</p>



<h2>Gekühlte Hitzeinseln</h2>



<p>Die Bodenversiegelung zu minimieren und Freiräume nicht mehr als Nebenschauplatz des Bauens zu betrachten: Dies ist heute nahezu selbstverständlich geworden. Auch bei hochverdichteten Projekten im geförderten Wohnbau. So wird der Lebenscampus Wolfganggasse auf dem Areal der ehemaligen Badner-Bahn-Remise in Wien- Meidling (Bauträger Neues Leben und WBV-GPA, Planung von Gerner Gerner Plus Architekten, M &amp; S Architekten, Yewo Landschaftsarchitekten) eine „Remisenpromenade“ mit begrünten Gartenterrassen, Hochbeeten, Liegewiese und Kleinkinderspielplatz aufweisen, eine begrünte Fassade soll die urbane Hitzeinsel kühlen.</p>



<p>Nicht nur in Wien, auch in kleineren Gemeinden ist der Umgang mit der Ressource Boden inzwischen ganz oben auf der Agenda. In den Planungen für den öffentlichen Raum fließen neueste Erkenntnisse zur Mobilität und Ökologie ein. Die vier mit dem Land- Luft-Baukultur-Gemeindepreis 2021 ausgezeichneten Gemeinden Mödling, Feldkirch, Götzis und Thalgau verfolgen alle eine nachhaltige Ortsentwicklung, und auch die mit dem Sonderpreis „Boden g’scheit nutzen“ ausgezeichneten Initiativen haben clevere Methoden gegen den Flächenfraß gefunden. </p>



<p>Der Verein Bodenfreiheit in Vorarlberg kämpft mit dem Ankauf kleiner Grünlandstreifen gegen ausufernde Gewerbegebiete, die von mehreren Bürgermeistern gestartete Initiative vau | hoch | drei revolutionierte eigenhändig die Vorarlberger Raumplanung: Seit März 2019 hat neues Bauland ein Ablaufdatum, ein Bodenfonds und die Widmungskategorie „Vorbehaltsflächen für gemeinnützigen Wohnbau“ wurden eingerichtet. „Der Anlass war die zunehmende Bodenhortung durch einige Ländle-Oligarchen und ein zu geringes Maß an Mobilisierung von Bauflächen“, erklärt Raumplaner und V3-Mitglied Markus Aberer.</p>



<h2>Flächenfraß stoppen</h2>



<p>Dass diese Signale ganz oben angekommen sind, zeigt eine wichtige Weichenstellung auf Bundesebene, die im Oktober 2021 erfolgte. Die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) beschloss das Raumordnungskonzept 2030, welches die Raumplanung der nächsten zehn Jahre definieren wird, wie auch die erste österreichweite Bodenschutzstrategie. Ziel ist, dass die Strategie binnen eines Jahres im Rahmen der ÖROK im Einvernehmen von Bund, Ländern, Städten und Gemeinden zur politischen Beschlussfassung vorgelegt wird&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Wasser-Luft-und-Radwege.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Wasser-Luft-und-Radwege.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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