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	<title>Sharing Economy Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Mar 2020 19:31:19 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Sharing Economy Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Besondere Anerkennung: Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG. Teilen statt Besitzen – Drei Musketiere für Klimaschutz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 20:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG9]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing Economy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine besondere Anerkennung der Jury erhält die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG. Unter dem Motto „Teilen statt Besitzen“ hat die „1893“ E-Autos und Lastenräder für die gemeinsame Nutzung durch Belegschaft und Mitglieder angeschafft. Diese sollen klimafreundliche Mobilität auch für finanziell schwache Mitglieder ermöglichen und das genossenschaftliche Miteinander fördern. Die E-Autos werden wochentags für Mitarbeiterinnen bereitgestellt, abends [&#8230;]</p>
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<p>Eine besondere Anerkennung der Jury erhält die Wohnungsgenossenschaft Eberswalde 1893 eG. Unter dem Motto „Teilen statt Besitzen“ hat die „1893“ E-Autos und Lastenräder für die gemeinsame Nutzung durch Belegschaft und Mitglieder angeschafft. </p>



<p>Diese sollen klimafreundliche Mobilität auch für finanziell schwache Mitglieder ermöglichen und das genossenschaftliche Miteinander fördern.</p>



<p>Die E-Autos werden wochentags für Mitarbeiterinnen bereitgestellt, abends und am Wochenende stehen sie für Genossenschafts-Mitglieder zum Selbstkostenpreis bereit und können über eine App gebucht werden. Zudem wurde ein Schwerlastenrad zur Ausleihe für Mitglieder und Eberswalderinnen angeschafft. Das Projekt wurde gemeinsam mit den regionalen Partnern „Barshare“ und „Hebewerk e.V.“ umgesetzt.</p>



<h2>Genossenschaftsgedanken mit der „Sharing“-Idee verbunden</h2>



<p>Die Begründung der Jury: „Die Eberswalder Genossenschaft hat in beeindruckender Weise eine umweltfreundliche Mobilitätslösung außerhalb des urbanen Raums entwickelt und umgesetzt. </p>



<p>Hier wurde ein hochinteressantes Angebot geschaffen, das den Genossenschaftsgedanken auf überzeugende Weise mit der „Sharing“-Idee verbindet&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Wohnungsgenossenschaft-Eberswalde.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Wohnungsgenossenschaft-Eberswalde.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Shared space, ein Beispiel in Dornbirn: Komfortabel wohnen auf weniger Quadratmeter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 21:29:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäude/Umfeld]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG136]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Grundstücksmangel, Baukosten und leistbares Wohnen allgemein sind die großen Herausforderungen, sozusagen die ‚Goliath‘-Probleme unserer Zeit“, erklärte Rhomberg Bau-Geschäftsführer Martin Summer anlässlich der Grundsteinlegung für ein besonderes Projekt seines Unternehmens – kompakte 1-Zimmer-Wohneinheiten, die aber die Möglichkeiten und den Komfort von mindesten 60 m2 in sich vereinen: „Mit ‚David‘ haben wir eine Lösung entwickelt.“ Die Apartments [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Grundstücksmangel, Baukosten und leistbares Wohnen allgemein sind die großen Herausforderungen, sozusagen die ‚Goliath‘-Probleme unserer Zeit“, erklärte Rhomberg Bau-Geschäftsführer Martin Summer anlässlich der Grundsteinlegung für ein besonderes Projekt seines Unternehmens – kompakte 1-Zimmer-Wohneinheiten, die aber die Möglichkeiten und den Komfort von mindesten 60 m2 in sich vereinen: „Mit ‚David‘ haben wir eine Lösung entwickelt.“</p>



<h2>Die Apartments sind komplett möbliert</h2>



<p>Wie die konkret aussieht, das erschloss sich den Teilnehmern der Grundsteinlegungsfeier im Rautenweg, darunter auch Vize-Bürgermeister Martin Ruepp und Investorenvertreter Robert Mäser, dank einer „Virtual Reality“-Vorführung, die Rhomberg auf der Baufläche vorbereitet hatte. Mit 3D-Brille ausgestattet tauchten die Besucher in das fertige Micro-Apartment ein, konnten Schubladen, Schränke und Türen öffnen, Materialien und Oberflächen verändern und sich so mit eigenen Augen von der Geräumigkeit und dem Komfort des Grundrisses überzeugen. </p>



<p>„Ich habe alles, was ich zum Leben brauche“, zeigte sich eine Besucherin beeindruckt. „Da bringe ich sogar meine Skier unter und muss dafür nicht ständig irgendetwas umklappen oder zur Seite räumen.“ Grund dafür sei eine clevere Grundrissplanung sowie die Konzentration aufs Wesentliche, so Martin Summer: „Das eigentlich Besondere an David ist allerdings, dass die Apartments komplett möbliert, bis hin zum letzten Kaffeelöffel voll ausgestattet sind und daneben sogar noch ein umfassendes Servicepaket – vom Carsharing bis hin zur Reinigung – bieten. Und das alles absolut preiswert.”</p>



<p>Neun dieser Wohneinheiten werden auf dem Grundstück im Rautenweg nun errichtet, bereits Ende 2020 werden die ersten Mieter einziehen können. Dann werden auch die Außenflächen zur Verfügung stehen: „Ein aktueller Trend ist ja der ‚shared space‘“, erläutert Projektentwickler Jürgen Zankovitsch von Rhomberg Bau. „Die Menschen haben lieber weniger eigene Räume, sondern bevorzugen Flächen, die sie bei Bedarf nutzen können. Dafür haben wir hier beispielsweise einen Gemeinschaftsgarten geschaffen.“ </p>



<p>Neben den Vorteilen für die Bewohner profitieren aber auch Investoren und die Gesellschaft allgemein vom neuen Produkt: „In Österreich und der Schweiz sind bereits rund 36 Prozent der Haushalte Einpersonenhaushalte, in Deutschland sogar schon über 40 Prozent&#8230;</p>



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		<title>Sharing und Caring</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 22:43:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Carsharing]]></category>
		<category><![CDATA[IBA]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die IBA_Wien 2022 richtet bei der Quartiersentwicklung den Blick aufs Große Ganze. Innovative Projekte entwickeln dabei neuen Formen des Teilens und der Nutzungsmischung. MAIK NOVOTNY Internationale Bauausstellungen waren schon immer weit mehr als eine Ansammlung von Häusern. Bei einer Bauausstellung wie der IBA_Wien 2022, die unter dem Motto „Neues Soziales Wohnen“ steht, ist das mehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/sharing-und-caring/">Sharing und Caring</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die IBA_Wien 2022 richtet bei der Quartiersentwicklung den Blick aufs Große Ganze. Innovative Projekte entwickeln dabei neuen Formen des Teilens und der Nutzungsmischung.<br />
<strong>MAIK NOVOTNY</strong></p>
<p>Internationale Bauausstellungen waren schon immer weit mehr als eine Ansammlung von Häusern. Bei einer Bauausstellung wie der IBA_Wien 2022, die unter dem Motto „Neues Soziales Wohnen“ steht, ist das mehr denn je der Fall. Denn wenn es um zukunftsfähige Wohnformen und Wohntypologien geht, gilt es, das Umfeld im Blick zu haben: Die Stadt und das Quartier. „Die IBA_Wien hat ´Neue soziale Quartiere´ als eines ihrer drei Leitthemen definiert“, erklärt IBA-Koordinator Kurt Hofstetter. „Damit gehen natürlich untrennbar auch die Fragestellungen der Nutzungsmischung einher. Wenn wir in einer Zeit zunehmender Ungleichverteilung von Arbeit, Einkommen und Vermögen feststellen müssen, dass die wirtschaftliche Bewältigbarkeit des Alltags einen immer größer werdenden Belastungsfaktor für viele Menschen unserer Gesellschaft darstellt, dann gilt es dafür auf verschiedenen Handlungsebenen Gegenmodelle und Lösungen zu entwickeln.“ </p>
<p>Das bedeutet: Lösungen für das Zusammenleben können sich nicht nur auf das rein Bauliche beschränken. Einige der IBA-Kandidaten, die zurzeit entwickelt werden, fokussieren daher auf ganzheitliche Ansätze, die die Wohnraumversorgung nicht nur als Bereitstellung von Raum, sondern als Rahmen der Existenz sehen. Einer der innovativen Ansätze trägt den Titel „Pocket Mannerhatten“, passend zu seinem Standort nahe der Manner-Fabrik im 16. Wiener Gemeindebezirk. Es basiert auf einer Idee, die Architekt Florian Niedworok an der Universität Innsbruck entwickelte. Im Wesentlichen wendet Pocket Mannerhatten das Prinzip der „Sharing Economy“ auf die Gebäude an. Die einzelnen Bauteile mutieren so zu einem Teil- und Tauschgeschäft, ein kontinuierliches Geben und Nehmen, bei dem das Geben durch besondere Anreize belohnt wird.</p>
<h5>Tauschen und teilen</h5>
<p>Was wird hier geteilt? Ziemlich viel. Zwei oder mehr Parzellen bilden einen „Cluster“, der als Akteur im Spiel fungiert. Die Regeln dieses Spiels werden in einem Baukasten-System festgelegt. Über die Parzellen- und Clustergrenzen hinweg können Grünflächen, Stellplätze oder der Zugang zu Gemeinschaftsräumen getauscht werden, Energie und Haustechnik vernetzt werden. Zugänge zu Gebäuden können gebündelt werden, etwa um die barrierefreie Erschließung zu vereinfachen. Dachterrassen werden für alle nutzbar. Eventuell können sogar Baumassen umgeschichtet werden, etwa, wenn dies für die Belichtung von Vorteil ist. Abhängig von den räumlichen Gegebenheiten und den Wünschen der handelnden Personen kann sich jedes Cluster auf unterschiedliche Weise organisieren.</p>
<p>Die Eigentümer benachbarter Grundstücke schließen dafür rechtlich bindende Vereinbarungen, in denen die Nutzung und Erhaltung der Flächen sowie Haftungsfragen klar geregelt werden. </p>
<p>Ein Bonus-System belohnt jene, die ihre Gebäudeteile tauschen und teilen. Je mehr Beteiligte und je mehr gewählte Tauschoptionen, desto mehr Bonus erhält das jeweilige Cluster. Man kann es eine Art Staat im Kleinen als gesellschaftliche Versuchsanordnung nennen, oder eine konsequente Erweiterung der erprobten Modelle sozialer Nachhaltigkeit auf das ganze Quartier, mit Anreizen zur Eigeninitiative. In jedem Fall ist Pocket Mannerhatten ein sehr interessanter und experimenteller Ansätze unter den IBA-Kandidaten, die mit dem Baubestand arbeiten. Das bisher erarbeitete Instrumentarium wird jetzt am Pilot-Stadtblock „Block 61“ in Wien- Ottakring erprobt. </p>
<p>Für Kurt Hofstetter ist dieser Fokus aufs Soziale kein Randphänomen, sondern essenzieller Bestandteil des Zusammenlebens: „Eine nachhaltige und umfassende Quartiersentwicklung stellt auf der Handlungsebene der Stadtentwicklung einen wirksamen Lösungsansatz dar. Durch ein reichhaltiges, in Ergänzung zu den üblichen und erforderlichen Handelseinrichtungen auch kleinteiliges zusätzliches Angebot an Gewerbe- und Dienstleistungen, wird ein Umfeld geschaffen, in dem tägliche Wege verkürzt werden können. Dazu werden lokale Synergien durch Netzwerke ermöglicht, die sich wiederum auf persönliche Kontakte und Nachbarschaften stützen können, und natürlich gute öffentliche Verkehrsanbindungen, die die Familien finanziell entlasten können.“</p>
<h5>Neue Wege der Nutzung</h5>
<p>Nicht nur im Um- und Zubau bestehender Stadtquartiere können solche Programme realisiert und ausprobiert werden, sondern auch auf der „grünen Wiese“, sprich, in den Stadtentwicklungsgebieten. Im Entwicklungsgebiet Berresgasse im 22.Bezirk, wo auf 19 Hektar bis zum Jahr 2022 rund 3.000 geförderte Wohnungen entstehen, soll eine in Gründung befindliche „Grätzelgenossenschaft“ neue Wege der aktiven Beteiligung, Mitgestaltung und eigenverantwortlichen Quartiersentwicklung aufzeigen, etwa im Bereich konkret angewandter Sharing-Konzepte, die über Mobilität weit hinausgehen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/06/Sharing-und-Caring.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geteilter Wohnraum: Die Sharing-Economy und die Wohnungswirtschaft</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/geteilter-wohnraum-die-sharing-economy-und-die-wohnungswirtschaft-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=geteilter-wohnraum-die-sharing-economy-und-die-wohnungswirtschaft-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 20:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Dachfenster]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohngemeinschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sharing-Economy verspricht, dass die Menschen durch das Teilen gemeinsam mehr haben werden: mehr Wohlstand, mehr Komfort, mehr Lebensraum. Auch in der Wohnungswirtschaft ist der Trend angekommen und erzeugt neue Wohnkonzepte – und das bedeutet Veränderung. Geteilter, öffentlicher Wohnraum wird deutlich stärker beansprucht als private Wohnungen oder Wohneigentum und bei Schadensfällen den Verursacher zu finden, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sharing-Economy verspricht, dass die Menschen durch das Teilen gemeinsam mehr haben werden: mehr Wohlstand, mehr Komfort, mehr Lebensraum. Auch in der Wohnungswirtschaft ist der Trend angekommen und erzeugt neue Wohnkonzepte – und das bedeutet Veränderung. Geteilter, öffentlicher Wohnraum wird deutlich stärker beansprucht als private Wohnungen oder Wohneigentum und bei Schadensfällen den Verursacher zu finden, fällt schwer. Um unüberschaubare Folgekosten zu vermeiden, müssen Wohnraum und Ausstattung deshalb durch besonders hohe Produktqualität und Haltbarkeit überzeugen.</p>
<p>Eine Studenten-WG in Deutschland, neun Uhr morgens: Ein Mitbewohner stürmt in die Küche und reißt das Fenster auf, denn bevor es ans Lernen geht, will er noch eine Zigarette rauchen. Zehn Minuten später kommt eine Mitbewohnerin herein, um zu frühstücken. Ihr ist kalt, sie knallt das Fenster wieder zu, dass es scheppert. Eine Szene, die vielen Menschen bekannt vorkommen dürfte – und die zukünftig in ähnlicher Form noch häufiger stattfinden wird. Denn die Sharing-Economy, die Wirtschaft des Teilens, gilt als einer der großen Trends der Gegenwart. In einer westlichen Welt, in der alle Grundbedürfnisse der Menschen mehr als gedeckt sind, verspricht sie, hohen Lebensstandard und -komfort mit verhältnismäßig geringem Aufwand allen Menschen zugänglich zu machen. Von Car-Sharing über Co-Working bis Food-Sharing: Alles kann heute geteilt werden. Das spart Geld, schont die Umwelt und fördert Begegnung in einer digitalisierten Welt.</p>
<h5>Sharing in der Wohnungswirtschaft – ein alter Hut?</h5>
<p>Auch vor der Wohnungsbranche machen diese Entwicklungen nicht halt. Die Prognose: Das Leben wird sich aus den eigenen vier Wänden hinausverlagern – in die gemeinsame Küche, den Gemeinschaftsraum oder den Garten. Für einen selbst bleibt lediglich der Raum für die ganz privaten Bedürfnisse, wie schlafen oder duschen. In den enorm verdichteten deutschen Großstädten kann so viel Platz gespart werden, während trotzdem alle Bedürfnisse der Menschen gedeckt und vielfältige Angebote verfügbar sind. </p>
<p>Ganz neu ist dieser Gedanke bei allem modernen Anstrich in der Wohnungswirtschaft nicht. Seit Jahrzehnten schließen sich Studierende in Wohngemeinschaften zusammen, um durch die gemeinsame Nutzung von Küche oder Badezimmer Geld zu sparen und nach dem Auszug von Zuhause ein soziales Gefüge zu finden. Auch Wohnungsgenossenschaften verkörpern den Sharing-Gedanken seit jeher, schließlich wurden sie einst gegründet, um gemeinsam günstigen Wohnraum zu schaffen. In dieser Tradition sind sie und ihre Mitglieder Vorreiter des Sharings, denn viele teilen bereits seit Jahren Gemeinschaftsräume, Werkräume, Gärten oder Haushaltsgeräte.</p>
<h5>Die Zukunft ist jetzt</h5>
<p>Doch die bekannten Prinzipien entwickeln sich ständig weiter. Unter dem Begriff „Quartier“ wird die Planung von Baumaßnahmen in größeren Bedeutungszusammenhängen verstanden. Wohn- und Lebensräume werden gemeinsam gedacht: Mehrere Häuser können durch ein großes Wärmenetz sparsamer versorgt werden, als allein. Spielplätze für mehr Häuser machen mehr Kinder glücklich. Ein Sportplatz, der von vielen Menschen genutzt wird, ist preiswerter. Modernste Entwicklungen, wie das Co-Living, treiben diese Entwicklungen auf die Spitze und verkünden, dass es in der Zukunft gar kein Wohneigentum mehr geben werde. Bereits heute vermieten kommerzielle Anbieter vollmöblierte WG-Zimmer ohne Mindestmietdauer für wenige Wochen oder Monate an digitale Nomaden. Junge Menschen leben ohne festes eigenes Zimmer in einer gemeinsam möblierten Wohnung, in der sie sowohl arbeiten als auch ihre Freizeit verbringen. Wer weiß, welche Möglichkeiten des Teilens noch ergründet werden?</p>
<h5>Geteilter Raum ist beanspruchter Raum</h5>
<p>Bei all diesen unterschiedlichen Konzepten gilt: Teilen bedeutet immer, dass mehr Menschen den selben Raum und die selben Gegenstände nutzen. Das kann problematisch sein, denn erfahrungsgemäß behandeln Menschen Dinge, die ihnen nicht selbst gehören, häufig weniger pfleglich. In Kombination mit dem gewissen Grad an Anonymität und Nicht-Nachweisbarkeit, der in geteilten Wohnräumen vorherrscht, hat das zur Konsequenz, dass Wohnungen, Ausstattung, Gerätschaften und Mobiliar deutlicher stärker strapaziert werden, als bei klassischen Wohnkonzepten. Darauf müssen Anbieter von geteiltem Wohnraum reagiere&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/01/Sharing-Economy-Wohnkonzepte-Wohnungswirtschaft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/geteilter-wohnraum-die-sharing-economy-und-die-wohnungswirtschaft-2/">Geteilter Wohnraum: Die Sharing-Economy und die Wohnungswirtschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geteilter Wohnraum: Die Sharing-Economy und die Wohnungswirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 13:29:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Sharing Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sharing-Economy verspricht, dass die Menschen durch das Teilen gemeinsam mehr haben werden: mehr Wohlstand, mehr Komfort, mehr Lebensraum. Auch in der Wohnungswirtschaft ist der Trend angekommen und erzeugt neue Wohnkonzepte – und das bedeutet Veränderung. Geteilter, öffentlicher Wohnraum wird deutlich stärker beansprucht als private Wohnungen oder Wohneigentum und bei Schadensfällen den Verursacher zu finden, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/geteilter-wohnraum-die-sharing-economy-und-die-wohnungswirtschaft/">Geteilter Wohnraum: Die Sharing-Economy und die Wohnungswirtschaft</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sharing-Economy verspricht, dass die Menschen durch das Teilen gemeinsam mehr haben werden: mehr Wohlstand, mehr Komfort, mehr Lebensraum. Auch in der Wohnungswirtschaft ist der Trend angekommen und erzeugt neue Wohnkonzepte – und das bedeutet Veränderung. Geteilter, öffentlicher Wohnraum wird deutlich stärker beansprucht als private Wohnungen oder Wohneigentum und bei Schadensfällen den Verursacher zu finden, fällt schwer. Um unüberschaubare Folgekosten zu vermeiden, müssen Wohnraum und Ausstattung deshalb durch besonders hohe Produktqualität und Haltbarkeit überzeugen.</p>
<p>Eine Studenten-WG in Deutschland, neun Uhr morgens: Ein Mitbewohner stürmt in die Küche und reißt das Fenster auf, denn bevor es ans Lernen geht, will er noch eine Zigarette rauchen. Zehn Minuten später kommt eine Mitbewohnerin herein, um zu frühstücken. Ihr ist kalt, sie knallt das Fenster wieder zu, dass es scheppert. Eine Szene, die vielen Menschen bekannt vorkommen dürfte – und die zukünftig in ähnlicher Form noch häufiger stattfinden wird. Denn die Sharing-Economy, die Wirtschaft des Teilens, gilt als einer der großen Trends der Gegenwart. In einer westlichen Welt, in der alle Grundbedürfnisse der Menschen mehr als gedeckt sind, verspricht sie, hohen Lebensstandard und -komfort mit verhältnismäßig geringem Aufwand allen Menschen zugänglich zu machen. Von Car-Sharing über Co-Working bis Food-Sharing: Alles kann heute geteilt werden. Das spart Geld, schont die Umwelt und fördert Begegnung in einer digitalisierten Welt.</p>
<h5>Sharing in der Wohnungswirtschaft – ein alter Hut?</h5>
<p>Auch vor der Wohnungsbranche machen diese Entwicklungen nicht halt. Die Prognose: Das Leben wird sich aus den eigenen vier Wänden hinausverlagern – in die gemeinsame Küche, den Gemeinschaftsraum oder den Garten. Für einen selbst bleibt lediglich der Raum für die ganz privaten Bedürfnisse, wie schlafen oder duschen. In den enorm verdichteten deutschen Großstädten kann so viel Platz gespart wer</p>
<p>Ganz neu ist dieser Gedanke bei allem modernen Anstrich in der Wohnungswirtschaft nicht. Seit Jahrzehnten schließen sich Studierende in Wohngemeinschaften zusammen, um durch die gemeinsame Nutzung von Küche oder Badezimmer Geld zu sparen und nach dem Auszug von Zuhause ein soziales Gefüge zu finden. Auch Wohnungsgenossenschaften verkörpern den Sharing-Gedanken seit jeher, schließlich wurden sie einst gegründet, um gemeinsam günstigen Wohnraum zu schaffen. In dieser Tradition sind sie und ihre Mitglieder Vorreiter des Sharings, denn viele teilen bereits seit Jahren Gemeinschaftsräume, Werkräume, Gärten oder Haushaltsgeräte.</p>
<h5>Die Zukunft ist jetzt</h5>
<p>Doch die bekannten Prinzipien entwickeln sich ständig weiter. Unter dem Begriff „Quartier“ wird die Planung von Baumaßnahmen in größeren Bedeutungszusammenhängen verstanden. Wohn- und Lebensräume werden gemeinsam gedacht: Mehrere Häuser können durch ein großes Wärmenetz sparsamer versorgt werden, als allein. Spielplätze für mehr Häuser machen mehr Kinder glücklich. Ein Sportplatz, der von vielen Menschen genutzt wird, ist preiswerter. Modernste Entwicklungen, wie das Co-Living, treiben diese Entwicklungen auf die Spitze und verkünden, dass es in der Zukunft gar kein Wohneigentum mehr geben werde. Bereits heute vermieten kommerzielle Anbieter vollmöblierte WG-Zimmer ohne Mindestmietdauer für wenige Wochen oder Monate an digitale Nomaden. Junge Menschen leben ohne festes eigenes Zimmer in einer gemeinsam möblierten Wohnung, in der sie sowohl arbeiten als auch ihre Freizeit verbringen. Wer weiß, welche Möglichkeiten des Teilens noch ergründet werden?</p>
<h5>Geteilter Raum ist beanspruchter Raum</h5>
<p>Bei all diesen unterschiedlichen Konzepten gilt: Teilen bedeutet immer, dass mehr Menschen den selben Raum und die selben Gegenstände nutzen. Das kann problematisch sein, denn erfahrungsgemäß behandeln Menschen Dinge, die ihnen nicht selbst gehören, häufig weniger pfleglich. In Kombination mit dem gewissen Grad an Anonymität und Nicht-Nachweisbarkeit, der in geteilten Wohnräumen vorherrscht, hat das zur Konsequenz, dass Wohnungen, Ausstattung, Gerätschaften und Mobiliar deutlicher stärker strapaziert werden, als bei klassischen Wohnkonzepten. Darauf müssen Anbieter von geteiltem Wohnraum reagieren. Denn wie die Praxis zeigt, können Folgekosten die ursprünglichen Kosten um ein Vielfaches überschreiten, wenn am falschen Ende gespart wird. Wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes betrachtet, ist es die wirtschaftlichste Lösung, von Grund auf hochwertig und nachhaltig zu bauen und auszustatten, anstatt ständig Schadensmeldungen zu bearbeiten und Reparaturen durchzuführen. Sharing in der Wohnungswirtschaft verstärkt diesen Umstand weiter&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/09/Sharing-Economy-und-Wohnungswirtschaft.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Sharing Economy ist in der Wohnungswirtschaft angekommen &#8211; auch bei der Waschmaschine &#8211; so geht es!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 22:09:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG83]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was Eltern ihren Kindern meist vergeblich versuchen beizubringen, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Art neuen Leitkultur entwickelt: Die Sharing Economy ist spätestens seit dem Boom der Carsharing-Anbieter oder dem Unterkünfte-Giganten Airbnb in aller Munde. Mittlerweile gibt es immer mehr Angebote, die weitere nützliche Teilbereiche des Alltags abdecken. Und so ist es nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was Eltern ihren Kindern meist vergeblich versuchen beizubringen, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Art neuen Leitkultur entwickelt: Die Sharing Economy ist spätestens seit dem Boom der Carsharing-Anbieter oder dem Unterkünfte-Giganten Airbnb in aller Munde. Mittlerweile gibt es immer mehr Angebote, die weitere nützliche Teilbereiche des Alltags abdecken. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich der Sharing-Gedanke auch in der Wohnungswirtschaft festsetzt. Woher kommt dieser Trend, wie offen sind die Deutschen wirklich und was bedeutet das Teilen für die Wohnungswirtschaft und Unternehmen?</p>
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