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	<title>Rudolstadt Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Rudolstadt Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft geht an die WBG Borntal – Je eine Anerkennung an WWG Kölleda und Wohnungsgenossenschaft Rudolstadt eG</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2021 18:33:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erfurter Wohnungsbaugenossenschaft „Borntal“ eG hat den Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „WohnRäume 2021“ gewonnen. Das Erfurter Traditionsunternehmen konnte sich mit seinem Projekt „BorntalBogen“ gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzen. Der Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) verlieh den Preis, der unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft steht, am [&#8230;]</p>
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<p>Die <strong>Erfurter Wohnungsbaugenossenschaft „Borntal“ eG</strong> hat den Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „WohnRäume 2021“ gewonnen. Das Erfurter Traditionsunternehmen konnte sich mit seinem Projekt „BorntalBogen“ gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzen. Der Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. (vtw) verlieh den Preis, der unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft steht, am 5. Mai anlässlich des digitalen „Tags der Thüringer Wohnungswirtschaft“ in Erfurt.</p>



<p>„Im Namen der Landesregierung gratuliere ich der WBG Borntal in Erfurt herzlich zu diesem Erfolg. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Neubau- und Sanierungsprojekte zu prämieren, die sich den vielfältigen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft annehmen und dabei wirtschaftliche, soziale und nachahmungswürdige Projekte realisieren“, so Minister Benjamin-Immanuel Hoff. „Als Landesregierung begrüßen wir es ausdrücklich, dass der vtw mit diesem Wettbewerb Anreize für den Wohnungsbau in Thüringen schafft, denn insbesondere dem sozialen Wohnungsbau räumen wir große Priorität ein“, fügte er hinzu.</p>



<p>„Eigentlich müsste die Kategorie <code>Wohnträume</code> heißen!“, sagt Ines Reinhardt, kaufmännischer Vorstand der WBG Borntal. Die neu geschaffenen Aufenthaltsbereiche steigern nicht nur die Attraktivität des Wohnstandortes „Borntal“, sondern auch das soziale Miteinander. Durch die neue städtebauliche Figur des Bogens und den öffentlich nutzbaren, verkehrsfreien Anger verbindet das Ensemble zwei angrenzende Quartiere aus der Gründerzeit miteinander, die jahrzehntelang stadtstrukturell voneinander isoliert waren. </p>



<p>Die Jury entschied, der „BorntalBogen“ sei nicht nur ein wertvoller Beitrag für bezahlbares innerstädtisches Wohnen, sondern schließe auch eine seit fast einem Jahrhundert bestehende städtebauliche Fehlstelle in der Erfurter Andreasvorstadt. Sie würdigte das Projekt zudem als „gelungenes Beispiel der Zusammenführung genossenschaftlicher, privater und öffentlicher Interessen“. Der Anteil der WBG Borntal umfasst 68 individuell gestaltete und barrierearme Neubauwohnungen mit Wohnflächen zwischen 43 und 112 m² für verschiedene Zielgruppen. </p>



<p>Das Rentner-Ehepaar Czekalla freut sich über ihr neues Domizil im „BorntalBogen“: „Wir wohnen seit 50 Jahren in Wohnungen der Genossenschaft und der Umzug hierher war die beste Wohn-Entscheidung unseres Lebens. Mit dem Aufzug kommen wir ganz einfach von der Tiefgarage bis direkt vor die moderne Wohnung. So können wir hoffentlich noch lange selbständig leben und müssen viele Jahre nicht ins Pflegeheim. Am liebsten genießen wir den weiten Blick in die Ferne von unserem großzügigen Balkon.“ Mieter Heiko Thiem, den Ines Reinhardt auf ihrem regelmäßigen Rundgang trifft, schwärmt ebenfalls in den höchsten Tönen: „Es dauerte vom Betreten der Wohnung bis zum Verlieben nur wenige Sekunden.“ </p>



<p>Im Rahmen des Wettbewerbs um den Thüringer Preis der Wohnungswirtschaft in der Kategorie „Wohn- Räume 2021“ wurden 14 Projekte von den Mitgliedsunternehmen des vtw eingereicht. Es handelt sich um Neubauvorhaben, Sanierungen von DDR-Typenbauten (industriell gefertigten Wohngebäuden) sowie Altstadtaufwertungen durch Sanierungen und Lückenschließungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/bauen-thueringen-baupreis-2021-05-05-TPW-KoelledaWohnenimPark-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-36475" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/bauen-thueringen-baupreis-2021-05-05-TPW-KoelledaWohnenimPark-1024x683.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/bauen-thueringen-baupreis-2021-05-05-TPW-KoelledaWohnenimPark-300x200.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/bauen-thueringen-baupreis-2021-05-05-TPW-KoelledaWohnenimPark-675x450.jpg 675w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/05/bauen-thueringen-baupreis-2021-05-05-TPW-KoelledaWohnenimPark-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Eine Anerkennung erhielt das Projekt „Wohnen im Park“ der WWG Kölleda Wohnungswirtschaft GmbH. Zur Stärkung des ländlichen Raums in Thüringen hat das Unternehmen das innerstädtische Areal des ehemaligen städtischen Krankenhauses durch Nachnutzung und Neubebauung revitalisiert. Die Jury lobte den „Mix aus Stadtreparatur und höherwertigem Wohnungsangebot“ als „qualitätsvollen Ansatz“, der durchaus auch auf andere Kommunen in Thüringen übertragbar sei&#8230;</p>



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		<title>WWG Wetzlar und RUWO Rudolstadt! Beispiele, wie Wohnungswirtschaft und Pflegewirtschaft immer mehr zusammenwachsen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 21:37:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vermarktung/Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland wird immer älter. Doch wie wollen die Menschen im Alter wohnen? Umfragen zeigen, dass die meisten im Rentenalter in ihren vertrauten vier Wänden bleiben möchten – mit der Option der ambulanten Betreuung. Die Wohnungswirtschaft hat inzwischen für die unterschiedlichen Anforderungen ihrer älteren Mieter bedarfsgerechte und auch bezahlbare Wohnformen entwickelt. Dafür setzt sie immer mehr [&#8230;]</p>
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<p>Deutschland wird immer älter. Doch wie wollen die Menschen im Alter wohnen? Umfragen zeigen, dass die meisten im Rentenalter in ihren vertrauten vier Wänden bleiben möchten – mit der Option der ambulanten Betreuung. Die Wohnungswirtschaft hat inzwischen für die unterschiedlichen Anforderungen ihrer älteren Mieter bedarfsgerechte und auch bezahlbare Wohnformen entwickelt. Dafür setzt sie immer mehr auf die Kompetenz der Pflegewirtschaft. Wir stellen zwei Modelle vor.</p>



<p>Ab ins Pflegeheim? Dafür fühlen sich viele ältere Menschen noch zu fit. Fragt man die Statisitk, so würden 57 Prozent der Deutschen mit 70 Jahren gerne in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus leben mit der Möglichkeit, professionelle Unterstützung zu erhalten. Nur eine Minderheit von 15 Prozent kann sich ein Leben im Pflegeheim oder in einer Seniorenresidenz vorstellen, was sicherlich auch an den Kosten liegen dürfte. Doch die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen, die auch bezahlbar sind, übersteigt das Angebot bei weitem. </p>



<p>Laut einer Studie des Pestel-Instituts Hannover werden bis zum Jahr 2040 rund 24 Millionen Menschen älter als 65 Jahre sein, denn die geburtenstarken Jahrgänge gehen nach und nach in Rente. Damit steige auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Etwa sechs Millionen Senioren mehr als heute würden dann eine altersgerechte Wohnung benötigen, die sie sich aber von ihrer oft geringen Rente nichtleisten könnten, so die Wissenschaftler vom Pestel-Institut. Es drohe eine “graue Wohnungsnot.” Etwa drei Millionen Wohnungen müssten bis 2030 zusätzlich gebaut oder altersgerecht umgebaut und mit staatlichen Zuschüssen von sechs Milliarden Euro gefördert werden, fordert daher das Pestel-Institut.</p>



<h2>Wohnangebot für Senioren ist wichtiges Marktsegment</h2>



<p>Wohnungsbaugenossenschaften und kommunale Wohnungsbaugesellschaften spielen aus ihrer sozialen Orientierung heraus eine Vorreiterrolle bei der Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen mit dienstleistungsgestützten und bezahlbaren Wohnungsangeboten. Hinzu kommt der wirtschaftliche Faktor: Auch die Wohnungswirtschaft hat ein Interesse daran, ihre älteren Mieter und Mitglieder in ihren Wohnungsbeständen zu halten, weil sie regelmäßig ihre Mieten zahlen und standorttreu sind. Mit bedarfsgerechten Wohnangeboten für Senioren stärkt die Wohnungswirtschaft deshalb ihre Wettbewerbsfähigkeit in diesem wichtiger werdenden Marktsegment.</p>



<p>Die Modernisierung und der barrierefreie Umbau des Bestandes stehen dabei an erster Stelle, beim Neubau sind schwellenfreie Wohnungen und Aufzüge heutzutage ohnehin Standard. Alternative Wohnkonzepte wie Mehrgenerationenwohnen, Senioren-WGs oder betreutes Wohnen in Seniorenanlagen werden bei den aktiven Älteren immer beliebter. Bezahlbar soll es sein, mit attraktiven Serviceangeboten und einer guten Versorgungs- und Infrastruktur in den Wohnvierteln. Für stärker pflegebedüftige Menschen stellt die Wohnungswirtschaft gemäß dem Prinzip “ambulant vor stationär” ebenfalls besondere Wohnangebote zur Verfügung. Dabei spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle: Ein Platz in einer Wohngruppe mit 24-Stunden-Betreuung ist in der Summe immer noch preiswerter als ein Platz im Pflegeheim. </p>



<p>Um der Nachfrage nach integrierten Wohn- und Dienstleistungskonzepten gerecht zu werden, ist die Wohnungswirtschaft auf die Kompetenz der Pflegewirtschaft angewiesen. Umgekehrt benötigt die Pflegewirtschaft die Immobilienkompetenz der Wohnungswirtschaft. Man könnte es so formulieren: Es wächst zusammen, was zusammengehört.</p>



<h2>Das Wetzlarer Modell: schneller und unbürokratischer Wohnwechsel</h2>



<p>So wie bei der Wetzlarer Wohnungsgesellschaft mbH (WWG). Das kommunale Unternehmen bietet zum einen altersgerechte Wohnungen und zwei betreute Wohnanlagen an. Letztere befinden sich in der Innenstadt und verfügen zusätzlich über einen Hausmeisterservice sowie über einen Ansprechpartner für organisatorische Angelegeheiten und für die Vermittlung von Unterstützungsangboten. Die soziale Betreuung stellt der Malteser Hilfsdienst sicher&#8230;</p>



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