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	<title>PraxisCheck Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>PraxisCheck Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Farbpalette der Generationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 17:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Quartier Am Seebogen werden Alt und Jung ebenso gemischt wie Wohnen und Nicht-Wohnen. Nach manchen Startschwierigkeiten ist man nun auf einem guten Weg, zeigte ein Praxis-Check der Wohnen Plus Akademie. — MAIK NOVOTNY Auch an einem nebligen Herbsttag leuchten die Baufelder G12A, G12B und G13C in der Seestadt Aspern heraus. Lila, Grün, Cappucinobeige, dazwischen [&#8230;]</p>
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<p>Im Quartier Am Seebogen werden Alt und Jung ebenso gemischt wie Wohnen und Nicht-Wohnen. Nach manchen Startschwierigkeiten ist man nun auf einem guten Weg, zeigte ein Praxis-Check der Wohnen Plus Akademie. <br>— MAIK NOVOTNY</p>



<p>Auch an einem nebligen Herbsttag leuchten die Baufelder G12A, G12B und G13C in der Seestadt Aspern heraus. Lila, Grün, Cappucinobeige, dazwischen als froschgrüne Linie die Trasse der U2. Nicht nur farblich sind die in den vergangenen zwei Jahren bezogenen Bauten besonders, auch in der Programmatik: Sie kombinieren konventionelle mit gemeinschaftlichen Wohnformen und mit anderen Nutzungen. Farbauftakt: Lila. Hier ist der Verein Kolokation am Seebogen, kurz: kolok:as, zu Hause. Er ist die zweite Umsetzung einer Idee der Architektin Freya Brandl und ihres Kollegen Peter Bleier. 2013 hatten sie den Verein kolokation- gemeinsam urban wohnen im Sonnwendviertel gegründet. </p>



<p>„Die Idee von Kolokation ist: Man versucht, die Alten aus ihren großen Wohnungen herauszulocken und in kleineren Wohnungen in der Nähe unterzubringen. Man hat dadurch nicht eine so große Veränderung, dass man die vertraute Umgebung und die Freunde verliert. Ich selbst bin aus einem Reihenhaus in Mauer in das Projekt im Sonnwendviertel gezogen, von 120 auf 54 Quadratmeter. Wenn ich in die alte Gegend zurückfahre, wird’s mir warm ums Herz, das war Heimat. Wenn ich zurückkomme in die kleine Zweizimmerwohnung, ist die eingerichtet und schaut aus wie vorher. Ich habe da also auch meine Heimat. Wenn ich rausschaue: Stadtentwicklungsgebiet. Das ist für mich aufregend. Es gibt die Zukunft, die mich herausfordert, aber ich habe auch einen Rückzugsbereich“, lacht Freya Brandl. </p>



<p>Stadtentwicklung soweit das Auge reicht: Die Baufelder am Seebogen im Westen und Norden werden gerade planiert und warten auf den Anschluss der Stadtstraße. Im Osten hat sich der Elinor- Ostrom-Park und der Motorikpark unter der froschgrün angemalten Betontrasse der U2 vom ersten Moment an zur Lebensader des Quartiers entwickelt. Es wird gespielt, geturnt, gerannt, geklettert. Alles von 0 bis 90 ist hier zu Hause. Auch ein Signal, dass man versucht, nicht dieselben Fehler wie viele neue Wohnsiedlungen der Vergangenheit zu machen: Eine homogene Gruppe Erstbewohner, alles junge Familien, die im Gleichschritt altern. Spätestens, wenn dann die Kinder erwachsen werden und ausziehen, kippt die Quartiers-Demografie Richtung Seniorenheim.</p>



<h2>Profit für alle</h2>



<p>Dabei können von einer Mischung der Generationen alle nur profitieren, ist Freya Brandl überzeugt: „Viele Ältere haben Zeit, sie reparieren gerne, helfen bei kleinen Jobs, geben Hinweise. Es gibt so viele Möglichkeiten, diese Potenziale für die Stadt zu nutzen. Man darf ihnen eben nicht Knüppel zwischen die Füße werfen!“</p>



<p>Denn die Realisierung der zweiten Kolokation war trotz des Erfolgs der ersten keineswegs einfach. Das Viererteam aus Freya Brandl, Peter Bleier, Erich Kolenaty und Architekt Christian Kronaus, welches sowohl die Gruppe, Mischung, die Kommunikation mit Bauträger Schwarzatal und die Finanzierung koordinierte, wurde weitgehend unbezahlt und mit hohem Risiko zum „Kümmerer“ für alles. </p>



<p>Insgesamt 42 Wohneinheiten wurden schließlich realisiert, davon 22 Wohneinheiten für Personen ab 50, vier für Alleinerziehende und 16 zur Vergabe über die Wohnberatung Wien; im Erdgeschoß die Tagesstätte von „Jugend am Werk“ inklusive Café. Eine Herausforderung, die viele Wohngruppen meistern müssen, ist die Integration von Bewohnern, die über den Wohnservice zugeteilt werden.</p>



<h2>Strikte Regelwerke</h2>



<p>„Der Wohnservice leistet eine wichtige Arbeit, aber das Regelwerk von Anmeldung und Auswahl ist sehr strikt“, klagt Freya Brandl. „Wir haben gesagt, wir machen ein Festl und reden mit den Neu-Bewohnern, damit sie sich informieren. Das hat dann aufgrund der Pandemie nicht funktioniert, also haben die Leute ein Schreiben bekommen, wo einfach drinstand, dass das ein Gemeinschaftsprojekt ist. Alle waren engagiert, aber das strikte Regelwerk bremst das aus. Man hätte die Leute früher zu uns schicken können.“ </p>



<p>Heute lebt man, nach den besonderen Schwierigkeiten des gegenseitigen Kennenlernens während der Pandemie, über ein Jahr im lila Haus zusammen. Glücklich, aber nicht ohne Probleme, wie kolok:as-Leiterin Ruth Bartussek erzählt. „Der Gemeinschaftsraum hier im Dachgeschoß, für den wir alle zahlen, ist zwar toll, aber wird wenig genutzt. Vermieten dürfen wir ihn nicht, daher ist das eine große finanzielle Belastung.“ </p>



<p>Die Gruppe selbst ist zusammengewachsen, doch auch diese persönliche Nähe hat Konsequenzen: „Es entstehen enge Bindungen, und es wird manchmal sogar fast zu viel“, sagt Freya Brandl. „Gut, dass eine erfahrene Person wie Ruth hier im kolok:as zuständig ist, die das schaffen kann. Wir hatten leider schon Todesfälle in der Bewohnergruppe. Das ist eine schwere Last, es ist wie in einer Familie. Das ist dann nicht mehr Wohnen. Das ist Leben.“</p>



<h2>Unternehmerisches Risiko</h2>



<p>Dass das Persönliche zu viel Auf und Ab führt, hat man auch beim grünen Nachbarn, dem Wohnprojekt Leuchtturm Seestadt (Bauträger: Schwarzatal, Architektur: einszueins architekten), erfahren. Hier gab es aus finanziellen, förderrechtlichen und privaten Gründen, wie Micha Schober von realitylab resümiert, im Prozess eine solche Fluktuation, dass letztendlich niemand von der Pioniergruppe eingezogen ist&#8230;</p>



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		<title>AVISO AG 3-2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 14:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[PraxisCheck]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2022]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS Akademie]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnsymposium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>74. Symposium zur Zukunft des WohnensThema: Womit wir morgen bauen – ökologisch oder kostengünstig Die Bauwirtschaft darf sich nicht auf ein Material/eine Lösung reduzieren, sondern muss das große Ganze sehen: Wie kann man optimieren, reduzieren und einen besseren Kreislauf schaffen? Wie schafft man es, eine innovative Diskussion zum nachhaltigeren, effizienteren, ökologischeren Bauen zu führen, ohne [&#8230;]</p>
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<h2>74. Symposium zur Zukunft des Wohnens<br>Thema: Womit wir morgen bauen – ökologisch oder kostengünstig</h2>



<p>Die Bauwirtschaft darf sich nicht auf ein Material/eine Lösung reduzieren, sondern muss das große Ganze sehen: Wie kann man optimieren, reduzieren und einen besseren Kreislauf schaffen? Wie schafft man es, eine innovative Diskussion zum nachhaltigeren, effizienteren, ökologischeren Bauen zu führen, ohne aber dabei die Problematik der aktuellen Inflation aus den Augen zu verlieren? Baukosten sind immens in die Höhe geschnellt, die Bauträger agieren im Zwiespalt von Ökologie und Kosten. Ist Ökologie ein Widerspruch zum geförderten Wohnbau? Wie verbrauchen wir weniger neues Material, und wie kann ich die vorhandenen Baustoffe optimieren?</p>



<p><strong>Termin</strong>: 10. November 2022, 15.00 – 20.00 <br><strong>Ort</strong>: WEST, alte WU, Augasse 2-6, 1090 Wien <br><strong>Info und Anmeldung</strong>: <a href="https://www.wohnenplus.at/">www.wohnenplus.at</a></p>



<h2>Ausstellungen und Podiumsdiskussion „Genossenschaftlich wohnen morgen?“</h2>



<p>Fragen und Thesen zur Zukunft des Genossenschaftsgedankens im neuen sozialen Wohnbau in Wien. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wohnungsund Klimaherausforderungen hinterfragt die Studie „Genossenschaftlich wohnen morgen“ die Aktualität des ursprünglichen Genossenschaftsgedankens im sozialen Wohnbau. </p>



<p>Die Ergebnisse sind bereits online als IBA-Publikation abrufbar &#8222;Genossenschaftlich wohnen morgen?&#8220; <br><a href="https://www.iba-wien.at/veranstaltungen/uebersicht/past-event-detail/event/genossenschaftlich-wohnen-morgenausstellung">www.iba-wien.at/veranstaltungen/uebersicht/past-event-detail/event/genossenschaftlich-wohnen-morgenausstellung</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="843" height="455" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/AVISO-AG3-2022-2.jpg" alt="" class="wp-image-39805" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/AVISO-AG3-2022-2.jpg 843w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/AVISO-AG3-2022-2-300x162.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/AVISO-AG3-2022-2-834x450.jpg 834w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/AVISO-AG3-2022-2-768x415.jpg 768w" sizes="(max-width: 843px) 100vw, 843px" /><figcaption>Die Wohnhausanlage „Wohnen&amp;Arbeiten passgenau“ steht u. a. am Programm des nächsten Praxis-Checks</figcaption></figure>



<h2>Praxis-Check: Neue Wohnformen im Vergleich</h2>



<p>Bei der Internationalen Bauausstellung Wien 2022 (IBA) sind „Neue Wohnformen“ ein wichtiger Schwerpunkt: Die Grenzen zwischen Wohnen, Arbeiten, Bildung und Freizeit verschwimmen. Beim Praxis- Check der Wohnen Plus Akademie und dem Fachmagazin WohnenPlus werden folgende neue Wohnhäuser besucht: „Wohnen&amp;Arbeiten passgenau“, Altmannsdorf und Hetzendorf, Neues Leben; „Leuchtturm Seestadt“, Schwarzatal; „Kolokas“, „Heimspiel“, EBG. Bei dem Praxis-Check stehen vor allem die Einrichtungen für die soziale Nachhaltigkeit im Zentrum, wie auch Erfahrungswerte der Bewohner im Rahmen von Gesprächen.</p>



<p><strong>Termin</strong>: 30. September 2022, 9.30 – 14.00 (Ausklang mit Mittagsimbiss) <br><strong>Ort</strong>: Ilse-Buck-Straße 20/2, 1220 Wien, Seestadt Aspern <br><strong>Anmeldung und Infos</strong>: <a href="http://www.wohnenplus-akademie.at/">www.wohnenplus-akademie.at</a></p>



<h2>Freitag-Akademie für Führungskräfte</h2>



<p>Mit der Freitag-Akademie für Führungskräfte holen Sie sich den aktuellen Stand des jeweiligen Fachgebiets. Sie wissen, was auf Sie zukommt und können zeitgerecht die unternehmerischen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Seit 2004 informativ – exklusiv – kontrovers&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/AVISO-AG3-2022.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/AVISO-AG3-2022.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Durch Kooperation zu urbanen Qualitäten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:50:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sehr die Widmung „Gemischtes Baugebiet-Geschäftsviertel“ – noch dazu an einer Hauptverkehrsader – die Bauträger fordern kann, zeigte sich beim Praxis-Check der Wohnen Plus Akademie in Kooperation mit WohnenPlus, in der Triester Straße 40. Aber auch, dass mit guter Kooperation komplexe Angelegenheiten zu einem befriedigenden Ende zu bringen sind.FRANZISKA LEEB Triester Straße – das klingt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie sehr die Widmung „Gemischtes Baugebiet-Geschäftsviertel“ – noch dazu an einer Hauptverkehrsader – die Bauträger fordern kann, zeigte sich beim Praxis-Check der Wohnen Plus Akademie in Kooperation mit WohnenPlus, in der Triester Straße 40. Aber auch, dass mit guter Kooperation komplexe Angelegenheiten zu einem befriedigenden Ende zu bringen sind.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Triester Straße – das klingt verheißungsvoll nach dem Weg ans Meer. Der Wiener Abschnitt der ehemaligen Bundesstraße B17 zählt allerdings nicht zu den Sehnsuchtsorten, man kennt ihn hauptsächlich vom Durchfahren. </p>



<p>Um die 55.000 Kraftfahrzeuge bewegen oder stauen sich täglich zwischen Matzleinsdorfer Platz und der südlichen Stadtgrenze. Die gotische Bildsäule der Spinnerin am Kreuz und Karl Schwanzers kühnes Philipps-Hochhaus waren lang die einzigen erfreulichen Anblicke entlang einer Hauptverkehrsader, die man nicht zu den Top-Adressen zählt. </p>



<p>Doch längst macht sich ein Umbruch bemerkbar, der eine neue Ära der Straße in den Süden einläutet. Seit zwei Jahren begleitet den Straßenzug vor der Kreuzung mit der Kundratstraße auf einer Länge von 150 Metern ein Gebäude mit einer vorgeblendeten gewellten Streckmetallfassade. Was sich dahinter verbirgt, erschließt sich schwer. </p>



<p>Das liegt auch daran, dass die Stadtgestaltung es untersagte, einen zwölf Meter hohen Pylon zu errichten, der die entsprechenden Informationen liefern hätte können. Aber das ist nur eine kleine Fußnote in der langwierigen, komplexen und ereignisreichen Entwicklungsgeschichte.</p>



<h2>Kompetenzen bündeln</h2>



<p>Ihren Anfang nahm sie 1991 mit einem Städtebaulichen Gutachterverfahren, dem weitere Studien folgten. 2012 erwarben BWS-Gruppe, Neues Leben und WBV-GPA das Grundstück und beauftragten die Architekten, deren Vorschlag Jahre zuvor zur Weiterbearbeitung empfohlen wurde – Otto Häuselmayer sowie Europroject – mit der konkreten Planung. </p>



<p>„Jeder der drei Bauträger hätte die Kapazitäten gehabt, das Grundstück zu kaufen und zu bebauen“, betont WBV-GPA-Chef Michael Gehbauer. Da aber die die WBV-GPA auf dem Nachbargrundstück bereits das Hochhaus K6 errichtet hatte, die BWS-Gruppe nicht weit entfernt eine große Anlage besitzt und zudem damals am Margaretengürtel residierte, kam es in einer Mischung aus emotionaler Nähe zum Ort und dem Bestreben, Kompetenzen zu bündeln, zur Kooperation der drei Partner. </p>



<p>Diese schildern sie heute als äußerst harmonisch, wenngleich es in der Planungs- und Bauphase etliche Imponderabilien zu meistern galt, die eine eigene Geschichte wert wären.</p>



<h2>Schwierige Mieterfindung</h2>



<p>Heute sind ein Drogeriemarkt und ein Lebensmitteldiscounter im Erdgeschoß eingemietet, die Zentrale der BWS-Gruppe nimmt drei Geschosse ein, weiters liegt straßenseitig auf vier Etagen ein Stuwo- Studentenheim, dazu Wohnen in verschiedenen Formen und ein Kindergarten. </p>



<p>Siegfried Igler, Prokurist bei Neues Leben, berichtet von tage- und nächtelangen Beratungen über sinnvolle Nutzungen: „Am Anfang wollten wir die Gewerbeflächen verkaufen, damit wir dann nicht mehr damit zu tun haben.“ Prompt fand sich ein großer österreichischer Hypermarkt-Betreiber, der darauf einstieg. </p>



<p>Einen Tag vor dem Spatenstich ist er abgesprungen und man musste – nachdem schon viel Zeit verbraucht wurde, um eine Umweltverträglichkeitsprüfung zu vermeiden – wieder bei potenziellen Mietern, denen man zuvor schon abgesagt hat, Klinkenputzen gehen. Auch die Frage, wie die straßenseitigen Obergeschoße sinnvoll bespielt werden, bereitete Kopfzerbrechen. </p>



<p>Wohnen an der Triester Straße war nicht gestattet, „gewerbliches Wohnen“ – also zum Beispiel ein Studentenheim – hingegen schon. Als Geschäftsmieter fanden sich ein großer Drogeriemarkt und ein deutscher Discounter. Immer wieder änderten sich Anforderungen. Auch ein Fitnesscenter war im Gespräch, kam dann doch nicht, also nahm die BWS-Gruppe Flächen dazu und vermietet nun eine ihrer Büroetagen an die Gewerkschaft Vida. </p>



<p>Anstatt des ursprünglich für vier Gruppen geplanten Kindergartens musste ein doppelt so großer her, nachdem ein neuer Betreiber auf den Plan trat. „Das Schlimmste war die Verortung und Entflechtung der verschiedenen Funktionen“, erinnert sich Siegfried Igler. Und das Schönste? </p>



<p>„Dass es drei Gemeinnützige waren, die den anderen gegenübersaßen.“ Igler will gar nicht daran denken, wie es mit privaten Wohnbauträgern gelaufen wäre, mit denen die Abstimmung weniger leichtgefallen wäre.</p>



<h2>Freundliche Stimmung</h2>



<p>Auch die Planer waren gefordert, umso mehr, als Europroject-Chef Anton Müller während der Bauphase verstorben ist. Die gewellte Streckmetallfassade ist ein Kompromiss zwischen der im Wettbewerb vorgeschlagenen Schallschutz- und Klimafassade aus Glas und einem preiswerten „Hasenstallgitter“, wie Alexander Trippel von Europroject berichtet. </p>



<p>Eine Begrünung war wegen der Brandschutzvorschriften nicht möglich. Die gibt es dafür in üppiger Form im Inneren in der von Gerner Gerner plus geplanten BWSG-Zentrale. „Wir sind kein Wohnungshändler, sondern eine bestandhaltende Genossenschaft“, daher sei der Ort des Firmensitzes für das Unternehmen identitätsstiftend, so BWS-Vorstand Jürgen Dumpelnik&#8230;</p>



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		<title>Das Wohnhaus als Begegnungszone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 18:50:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aviso]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Demokratie manifestiert sich im Wohnbau auf vielerlei Weise: im Entwicklungsprozess ebenso wie in der Praxis des miteinander Wohnen. Besonders bei Projekten, die in Wettbewerben entwickelt wurden, sind urbane Zukunftsmodelle im gemeinschaftlichen Focus. „Es ist uns ein großes Anliegen“, schreiben die Mitglieder des Wohnprojekts Gleis 21, „die Idee der Brückenfunktion aufzunehmen und durch eine Agora der [&#8230;]</p>
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<p>Demokratie manifestiert sich im Wohnbau auf vielerlei Weise: im Entwicklungsprozess ebenso wie in der Praxis des miteinander Wohnen. Besonders bei Projekten, die in Wettbewerben entwickelt wurden, sind urbane Zukunftsmodelle im gemeinschaftlichen Focus. „Es ist uns ein großes Anliegen“, schreiben die Mitglieder des Wohnprojekts Gleis 21, „die Idee der Brückenfunktion aufzunehmen und durch eine Agora der Vielfalt…zu ergänzen“. </p>



<p>Ihr „Haus im Grätzel“ steht im neuen Sonnwendviertel, wo früher Gleise des Frachtenbahnhofes verliefen. Multifunktionsraum, Medienwerkstatt und Bistro im Erdgeschoss können von allen Bewohnern des Quartiers benützt werden. Darüber fünf Geschosse in Hybridbauweise mit Wänden und Decken aus Holz für 34 Wohnungen. </p>



<p>Durch einen Hof verbunden steht gleich nebenan „Mio“, ein freifinanzierter Komplex mit 42 Wohnungen, 14 Büros und neun Mikropiloten – ein bunter Nutzungsmix im genossenschaftlichen „Quartiershaus“. Zwei innovative Pilotbauten, die auch von Freiräumen als Orte der Begegnung profitieren. Deshalb werden die beiden Häuser auch bei der IBA Wien „Neues soziales Wohnen“ präsentiert. </p>



<p>WohnenPlus Fachmagazin und Wohnen Plus Akademie veranstalten in Kooperation mit der IBA Wien, Schwarzatal und Heimbau einen Praxis-Check. Nach der Präsentation der Projekte durch Architekt, Freiraumplaner und die beiden Bauträger werden die Häuser im Rundgang besichtigt. Anschließend diskutieren dann Bewohner, Nachbarn, Sozialexperten und Stadtforscher – die Perspektive für die Praxis wird ausgelotet. </p>



<p><strong>Termin:</strong> Do. 10. 09. 2020, 10 bis 16 Uhr <br><strong>Ort: </strong>Wien 10, Bloch-Bauer-Promenade 22 <br><strong>Info und Anmeldung:</strong> <a href="http://www.wohnenplus-akademie.at/">www.wohnenplus-akademie.at</a></p>
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		<item>
		<title>PRAXIS-CHECK an der Triester Straße, Wien 10</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:15:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Entlang der Verkehrsachse Triester Straße ein lebenswertes Wohnumfeld schaffen – ist das möglich? Nach über zwanzig Jahren der Bebauungsplanung und Projektenwicklung meisterten drei gemeinnützige Bauvereinigungen diese schwierige Ausgangslage durch Kooperation mit Know-how und einem vielfältigen Nutzungsmix: Der im September 2018 bezogene Komplex nächst dem Hochhaus K6 an der Kundratstraße enthält 177 geförderte Mietwohnungen inklusive Smart-Wohnungen, [&#8230;]</p>
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<p>Entlang der Verkehrsachse Triester Straße ein lebenswertes Wohnumfeld schaffen – ist das möglich? Nach über zwanzig Jahren der Bebauungsplanung und Projektenwicklung meisterten drei gemeinnützige Bauvereinigungen diese schwierige Ausgangslage durch Kooperation mit Know-how und einem vielfältigen Nutzungsmix: </p>



<p>Der im September 2018 bezogene Komplex nächst dem Hochhaus K6 an der Kundratstraße enthält 177 geförderte Mietwohnungen inklusive Smart-Wohnungen, vier betreute Wohngruppen sowie geförderte und freifinanzierte Eigentumswohnungen in den Hoftrakten, einen Kindergarten plus Spielplätzen und Erholungsflächen dazwischen. </p>



<p>Der langgezogene Straßentrakt beheimatet den Firmensitz der BWS-Gruppe mit Kundenzentrum, flankiert von Verbrauchermärkten. Darüber erstreckt sich ein Studierendenheim mit 285 Wohnplätzen, obenauf noch 13 Maisonette-Wohnungen. – Wie gestaltete sich das erfolgreiche Zusammenspiel der vielen Akteure? </p>



<p>Und: Gelang so ein relevanter Beitrag zur Verbesserung der urbanen Qualitäten? Zu diesem Themenkomplex veranstalten WohnenPlus Fachmagazin und Wohnen Plus Akademie gemeinsam mit den Kooperationspartnern BWS-Gruppe, Wohnbauvereinigung für Privatangestellte und Neues Leben einen Praxis-Check. </p>



<p>Zum Projekt sprechen die Geschäftsführer der Unternehmen. Es folgt ein Rundgang durch Bürohaus, Wohnhausanlage und Studentenheim mit Besichtigung der Gemeinschaftsbereiche sowie ein Ausblick vom Hochhaus&#8230;</p>



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		<title>Gute Nachbarschaft im Quartier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 21:34:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarschaft]]></category>
		<category><![CDATA[PraxisCheck]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Carlbergergasse entstand ein vom wohnfonds_wien initiiertes Wohnquartier der besonderen Art – alle Gemein- schaftsflächen wurden von fünf Bauträgern gemeinsam entwickelt und geplant. Ein letzten Endes erfolgreiches Unterfan- gen, mit Stolpersteinen und lehrreichen Erfahrungen, wie beim Praxischeck vor Ort klar wurde.GISELA GARY in strahlender, ruhiger Sommervormittag in der Wohnbebauung „In der Wiesen“. Es sind [&#8230;]</p>
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<p>In der Carlbergergasse entstand ein vom wohnfonds_wien initiiertes Wohnquartier der besonderen Art – alle Gemein- schaftsflächen wurden von fünf Bauträgern gemeinsam entwickelt und geplant. Ein letzten Endes erfolgreiches Unterfan- gen, mit Stolpersteinen und lehrreichen Erfahrungen, wie beim Praxischeck vor Ort klar wurde.<br>GISELA GARY</p>



<p>in strahlender, ruhiger Sommervormittag in der Wohnbebauung „In der Wiesen“. Es sind kaum Menschen unterwegs, die Rasenflächen sind saftig grün, die Gestaltung des Freiraums ist ungewöhnlich: Es gibt Hügeln, Kletterholzstelen, Spielplätze, Bänke und auch kleine Wasserspielflächen – aber wenige schnurgerade Flächen. Rund 800 Bewohner leben in fünf Bauteilen, großteils in Miete, 20 Prozent davon im Eigentum. Nachbarschaft ist hier bei dem neuen Stadtteil in der Carlbergergasse großgeschrieben – doch diese entwickelt sich nicht von allein. Aus diesem Grund entschied der wohnfonds_wien bereits bei der Auslobung des Bauträgerwettbewerbs ein dialogorientiertes Verfahren, wie Dieter Groschopf anlässlich des von Wohnen Plus Akademie und Fachmagazin WohnenPlus veranstalteten Praxischecks einer Gruppe von Interessierten, Planern und Bauträgern erläuterte.</p>



<p>Es war Walter Koch von der Wien-Süd, der das Grundstück vor Jahren entdeckte und kaufte. Der wohnfonds_wien übernahm den Bauplatz und startete mit der Entwicklung. Groschopf dazu: „Das dialogorientierte Verfahren wurde als Ergänzung zum rein einstufigen Wettbewerb ins Leben gerufen – und zwingt im positiven Sinn zum Miteinander.“ Das aktive Miteinander muss gefördert werden, waren sich bald alle einig, maßgeblich forcierte Hermann Koller von der Heimbau die Idee, alle Gemeinschaftsräume bauplatzübergreifend zu planen und zu nutzen. Wiener Heim, ein Unternehmen von Mischek Bauträger, ist mit seinem freifinanzierten Eigentumswohnbau mit traumhaften, am Rand des Grundstücks liegendem Außenpool außen vor – „das hätte ich den Wohnungsbesitzern nicht erklären können, dass auch andere Personen hier schwimmen kommen“, erklärte Christopher Girg von Mischek Bauträger. Die Nutzungsbeschränkung auf die eigenen Mieter gibt es auch beim Dach-Schwimmbad und dem Fitnessraum des Wien-Süd-Bauteils.</p>



<p>Für die aktive Gemeinschaftsbildung erhielten die Bauträger die Aufgabe, Räume zur Nutzung für alle Bewohner des neuen Quartiers zu entwickeln, die eben eine „bauplatzübergreifende Gemeinschaftsbildung“ fördern und ermöglichen. Insgesamt gibt es nun 13 Themenräume wie Homeoffice, Kochstudio, Multifunktionshalle mit Galerie, Spielräume für Kinder jeden Alters, Musikraum, Werkstätte, Fitness und Sauna, die in den verschiedenen Bauteilen untergebracht sind. Die Planung der Gemeinschaftsräume wurde von realitylab sozial begleitet, bis zwei Jahre nach der Besiedlung kümmerte sich das Team von Gernot Tscherteu um das „Zusammenwachsen“ der Bewohner. Darüber hinaus ist auch die Gebietsbetreuung Liesing eingebunden – Christiane Klerings arbeitet nach wie vor mit ihrem Team daran, dass sich das neue Stadtgebiet in die bestehende Stadtstruktur integriert&#8230;</p>



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		<title>Das ABC des Ziegels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 20:51:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[PraxisCheck]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2019]]></category>
		<category><![CDATA[Ziegelbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein weiterer Praxis-Check von WohnenPlus ging in der Seestadt Aspern der Frage nach, ob der Ziegelbau auf dem Weg zu einer Renaissance ist. Fazit: Die Chancen dafür stehen gut.MAIK NOVOTNY Anna, Bella und Clara heißen die drei Schwestern. Weniger poetisch ausgedrückt handelt es sich um die Bauteile A, B und C auf dem Baufeld D22 [&#8230;]</p>
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<p>Ein weiterer Praxis-Check von WohnenPlus ging in der Seestadt Aspern der Frage nach, ob der Ziegelbau auf dem Weg zu einer Renaissance ist. Fazit: Die Chancen dafür stehen gut.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Anna, Bella und Clara heißen die drei Schwestern. Weniger poetisch ausgedrückt handelt es sich um die Bauteile A, B und C auf dem Baufeld D22 in der Seestadt Aspern. Hier wurden auf 8.100 Quadratmeter Gesamtnutzfläche ein Baugruppenhaus mit 33 Wohnungen für Que[e]rbau, ein Bauteil mit 40 Mietwohnungen und ein Haus mit Betreutem Wohnen kombiniert. Die von der WBV-GPA entwickelte und von Architekt Clemens Kirsch geplante Dreier-Kombination wurde 2017 übergeben.</p>



<p>Beim Praxis-Check von WohnenPlus und der Wohnen Plus Akademie im Gemeinschaftsraum Yella Yella im Bauteil A ging es darum, dieses ABC durch zu deklinieren, vor allem aber ging es um den Buchstaben Z. „Renaissance für Ziegelwohnbau?“ lautete das Motto, denn die „Drei Schwestern“ sind insofern einzigartig, als sie mit hochwärmegedämmten Porotherm-Ziegeln errichtet wurden – ohne Wärmedämmverbundsystem.</p>



<p>Wie kam es zur Entscheidung für diesen traditionellen, aber im geförderten Wohnbau heute ungewöhnlichen Baustoff? „Ursprünglich war für die Seestadt ein Wettbewerb der Baustoffe geplant,“ rekapitulierte WBV-GPA-Geschäftsführer Michael Gehbauer die Planungsgeschichte. „Das wurde zwar nie weiterverfolgt, aber von unseren Mietern kam immer wieder der Wunsch nach Ziegel als Baustoff, der aufgrund seines behaglichen Raumklimas einen guten Ruf genießt.“ Eine Abwechslung zu den oft als monoton empfundenen WDVS-Fassaden des geförderten Wohnbaus, die der damalige AzW-Direktor Dietmar Steiner im Grundstücksbeirat wiederholt gerügt hatte, sei ebenfalls nicht unwillkommen gewesen. „Wir verstehen uns als Bauträger, der nicht einfach Masse bauen will, sondern im Rahmen der Möglichkeit experimentiert – auch, was neue Baustoffe für den Wohnbau betrifft.“</p>



<p>Auch als Planer sei es eine schöne Abwechslung, mit einem rein mineralischen Wandaufbau „ohne Erdöl auf der Fassade“ zu arbeiten, fügte Architekt Clemens Kirsch hinzu. Wien sei schließlich so etwas wie das „gallische Dorf der Betonindustrie.“ Auch wenn hier aus statischen Gründen auf den Stahlbeton nicht ganz verzichtet werden konnte, sei der Ziegel doch prägend für die Wohnanlage, mit sechs Geschossen habe man seine Möglichkeiten auch recht weit ausgereizt und „ziegelgerecht“ geplant: Das heißt, mit Lastabtragung über Wandscheiben und französischen Fenstern ohne Parapete. „Ein Vorteil für uns war, dass die Widmung hier über die Nutzfläche festgeschrieben war.“ Der rechnerische Nachteil der dickeren Ziegelwände bei der Bruttogeschossfläche wurde so vermieden.</p>



<p>Es handelt sich hier um ein absolutes Meilensteinprojekt für uns,“ freute sich Vanessa Rausch von der Firma Wienerberger, die ein Exemplar des mit Mineralwolle verfüllten Ziegels mitgebracht hatte&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/09/Das-ABC-des-Ziegels.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/09/Das-ABC-des-Ziegels.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>PRAXIS-CHECK im neuen Sonnwendviertel, Wien 10</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 21:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aviso]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[PraxisCheck]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gepflegt leben mitten im Sozialmix? Direkt am Helmut-Zilk-Park im neuen Sonnwendviertel beim Wiener Hauptbahnhof leuchtet ein rosa Haus mit zehn Geschossen. Zwei niedrigere Seitenflügel gehen über in einen silbergrau gefärbelten Komplex. Gemeinsam umschließen sie einen grünen Innenhof mit Spielplatz und diversen Gemeinschaftszonen. Auf einem Baufeld haben zwei gemeinnützige Bauträger mit zwei Architekten-Teams eine urbane Einheit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Gepflegt leben mitten im Sozialmix?</h5>
<p>Direkt am Helmut-Zilk-Park im neuen Sonnwendviertel beim Wiener Hauptbahnhof leuchtet ein rosa Haus mit zehn Geschossen. Zwei niedrigere Seitenflügel gehen über in einen silbergrau gefärbelten Komplex. Gemeinsam umschließen sie einen grünen Innenhof mit Spielplatz und diversen Gemeinschaftszonen. Auf einem Baufeld haben zwei gemeinnützige Bauträger mit zwei Architekten-Teams eine urbane Einheit mit vielfältigem Nutzungsmix kombiniert: Das im Sommer 2017 bezogene Pflegewohnhaus „Casa“ bietet familiäres Wohnen für 84 ältere Menschen in sechs Hausgemeinschaften plus Kaffeehaus und Dachgarten.</p>
<p>Gleich nebenan ein Kindergarten mit vier Gruppen, gegenüber das Tageszentrum der Caritas und die Initiative „Lok: Leben ohne Krankenhaus“. Neben den insgesamt 373 Wohnungen befindet sich eine Wohngemeinschaft für Kinder und Jugendliche und im obersten Stockwerk noch eine Wohngruppe für Alleinerziehende. Alles ist durchmischt mit 200 Smart-Wohnungen und 68 Mietwohnungen. Wie bewährt sich dieser Sozialmix im täglichen Leben?</p>
<p><strong>Termin:</strong> Donnerstag, 12. September 2019, 10.00 bis 16.00 Uhr<br />
<strong>Ort: </strong>Wien 10, Antonie-Alt-Gasse 11/13<br />
<strong>Information und Anmeldung</strong> unter <a href="http://www.wohnenplus-akademie.at/">www.wohnenplus-akademie.at</a></p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/06/Praxis-Check-2-2019.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Energieeffizienz im Praxistest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 20:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[PraxisCheck]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals, BEP, testete in einer Wohnsiedlung in Zürich Wipkingen vier verschiedene Systeme zur Wärmeerzeugung – das Ergebnis ist verblüffend, der Klassiker schneidet am besten ab. LIZA PAPAZOGLOU ist Redakteurin des Schweizer Magazins „Wohnen“ in Zürich Der langgezogene Gebäuderiegel in Zürich Wipkingen, ein Massivbau mit hinterlüfteter Holzfassade, besteht aus acht Häusern, die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/energieeffizienz-im-praxistest/">Energieeffizienz im Praxistest</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Baugenossenschaft des eidgenössischen Personals, BEP, testete in einer Wohnsiedlung in Zürich Wipkingen vier verschiedene Systeme zur Wärmeerzeugung – das Ergebnis ist verblüffend, der Klassiker schneidet am besten ab.<br />
LIZA PAPAZOGLOU<br />
ist Redakteurin des Schweizer Magazins „Wohnen“ in Zürich</p>
<p>Der langgezogene Gebäuderiegel in Zürich Wipkingen, ein Massivbau mit hinterlüfteter Holzfassade, besteht aus acht Häusern, die je einen ähnlichen Energiebedarf aufweisen. Der Strom kommt aus PV-Anlagen vom Dach. Der städtische Energiedienstleister ewz ermutigte den Bauträger zu dem Experiment, vier unterschiedliche Wärmeerzeugungssysteme zu installieren. Dabei sollten unter anderem Erfahrungen mit den noch wenig erprobten CO2-Erdwärmesonden gesammelt werden. ewz zeichnete als Contracting-Partnerin für Planung, Finanzierung, Realisierung und Betrieb der Anlagen verantwortlich. Bedingung war, dass für alle Mieter, egal welches System zur Anwendung kommt, die gleichen Standards gelten und keine Mehrkosten entstehen. </p>
<p>Die gesamte Wärme für Heizung und Warmwasser wird mit Erdsonden erzeugt. Der Strom dafür stammt zu gut der Hälfte von PV-Dachanlagen, der Rest aus erneuerbaren Quellen von ewz. Pascal Leumann von ewz erläutert: „Ein Haus mit konventioneller Erdsonde, das Haus B, dient als Referenzobjekt, bei drei weiteren Häusern wurde jeweils eine Systemkomponente geändert. So können wir messen, welche Variante im Betrieb die besten Resultate erzielt.“ Die übrigen vier Häuser sind konventionell ausgestattet und nicht Teil der Messungen. </p>
<p>Beim Haus A gibt es eine CO2-Erdsonde. Die österreichische Entwicklung ist in der Schweiz noch kaum erprobt. CO2-Sonden sind nicht wie üblich mit einem Wasser-Glykol-Gemisch befüllt, sondern mit Kohlendioxid, CO2. CO2 hat den Vorteil, dass es aufgrund der Thermo-Siphonwirkung selbstständig in der Sonde zirkuliert: Nach der Abkühlung am Sondenkopf rinnt es an der Rohrwand nach unten, verdampft unter Aufnahme der Erdwärme und steigt in der Rohrmitte wieder auf. Aufgrund dieses selbsttätigen Umlaufs benötigt eine CO2-Erdsonde keine Umwälzpumpe. Das spart Strom. Beim Haus C wird das Erdreich mit Solarwärme aus PVT-Kollektoren – hybride Sonnenkollektoren, die gleichzeitig Strom und Wärme produzieren – regeneriert. Beim Haus D wurde die Anlage mit einer meteodatengesteuerten Regelung ergänzt, die einen effizienteren Heizungsbetrieb ermöglichen soll.</p>
<h5>CO2-Sonde enttäuscht</h5>
<p>Gemessen wurde von März 2017 bis Februar 2018. Fazit: Das Referenzhaus B mit der konventionellen Anlage schnitt in fast allen Punkten am besten ab, vor allem bei der wichtigsten Messgröße, der Jahresarbeitszahl. Diese gibt an, wie viel Wärme pro eingesetzte Kilowattstunde Strom erzeugt wird. Zum Teil erklärt Pascal Leumann das Resultat damit, dass man mit der Standardvariante am meisten Erfahrung hat und deshalb den Betrieb besser einstellen und optimieren konnte. </p>
<p>Haus B weist den tiefsten Heizwärmeverbrauch auf. Ausgerechnet das Haus D mit der witterungsgeführten Steuerung, die den Heizwärmeverbrauch deutlich senken sollte, schnitt am schlechtesten ab. Der vermutete Grund dafür liegt allerdings in einer technischen Störung, wegen der die Regelung eine Zeitlang nicht optimal funktionierte. Zudem könnte auch das individuelle Nutzerverhalten eine Rolle gespielt haben&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/03/Energieeffizienz-im-Praxistest.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>64. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/64-symposium-die-zukunft-des-wohnens/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=64-symposium-die-zukunft-des-wohnens</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 19:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnsymposium Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Modulbau]]></category>
		<category><![CDATA[PraxisCheck]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2019]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SOZIALE MISCHUNG IM QUARTIER KONFLIKT ODER CHANCE Probleme des Zusammenlebens, Wege zur Inklusion und Integration Termin: Donnerstag, 6. Juni 2019 15.00 bis 20.00 Uhr Ort: Technologiezentrum Seestadt Aspern Wien 22, Seestadtstraße 27 Programm-Details ab April 2019 unter www.WohnenPlus.at zum vollständigen Artikel als PDF</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/64-symposium-die-zukunft-des-wohnens/">64. Symposium „Die Zukunft des Wohnens“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>SOZIALE MISCHUNG IM QUARTIER<br />
<strong>KONFLIKT ODER CHANCE</strong></p>
<p>Probleme des Zusammenlebens, Wege zur Inklusion und Integration</p>
<p>Termin: Donnerstag, 6. Juni 2019<br />
15.00 bis 20.00 Uhr<br />
Ort: Technologiezentrum Seestadt Aspern<br />
Wien 22, Seestadtstraße 27<br />
Programm-Details ab April 2019<br />
unter <a href="http://www.WohnenPlus.at">www.WohnenPlus.at</a></p>
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