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	<title>Partizipation Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Partizipation Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Klaus-Novy-Preis 2022: Gewerbe, Kultur und Wohnen, gemeinsam in Berlin &#8211; Forum Kreuzberg Wohngenossenschaft eG – Das „Dorf in der Stadt“ macht es vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 17:50:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaschutz und Partizipation – Themen, die die Wohnungsgenossenschaften in den aktuellen Zeiten vor neue Aufgaben stellen, und kreative Wege fordern, um beide Themen in Einklang zu bringen. Mit dem Klaus-Novy-Preis 2022 wurden nun jene Genossenschaften geehrt, die sich diese Themen zur Aufgabe gemacht haben. Überzeugt hat dabei vor allem das Forum Kreuzberg, die das „Dorf [&#8230;]</p>
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<p>Klimaschutz und Partizipation – Themen, die die Wohnungsgenossenschaften in den aktuellen Zeiten vor neue Aufgaben stellen, und kreative Wege fordern, um beide Themen in Einklang zu bringen. Mit dem Klaus-Novy-Preis 2022 wurden nun jene Genossenschaften geehrt, die sich diese Themen zur Aufgabe gemacht haben. Überzeugt hat dabei vor allem das Forum Kreuzberg, die das „Dorf in der Stadt“ gemeinschaftlich im Sinne der Genossenschaft klimagerecht gestalten. </p>



<p>Zur Verleihung des erstmals vom Verein „Wohnen in Genossenschaften“ vergebenen Preises kamen Wohnungsgenossenschaften verschiedener Größe und Ausgestaltung des Genossenschaftsgedanken zusammen. Das Besondere: Ganz dem Genossenschaftsgedanken entsprechend wurden die Sieger im Finale vom Publikum selbst gekürt.</p>



<p>Der am 18. Oktober 2022 in Berlin verliehene Klaus Novy Preis steht unter dem Motto Klimaschutz und Partizipation. Insgesamt 33 genossenschaftliche Projekte hatten sich beworben, mit unterschiedlichsten Konzepten &#8211; von einzelnen Maßnahmen zu gesamten Klimaschutzstrategien &#8211; und einem gemeinsamen Ziel: gemeinschaftlich den Klimaschutz in der eigenen Genossenschaft vorantreiben. Die Vorjury, welcher auch Johannes Novy, Sohn des verstorbenen Gemeinwohlökonom, angehörte, kürte zunächst acht Projekte als Finalisten. Diese stellten ihr Projekt in Berlin dem Publikum vor, das letztendlich über den Sieg entschied. Und zwar ganz genossenschaftlich, denn jeder Teilnehmende der Preisverleihung hatte eine Stimme und konnte so maßgeblich zum Sieg beitragen.</p>



<p><strong>Alle fünf Jahre wird der Klaus-Novy-Preis für genossenschaftliches Wohnen an Wohnungsgenossenschaften verliehen</strong>, die den Gedanken Klaus Novys weitertragen und die Selbstorganisation als Aufgabe des Wohnens verstehen. Das besondere bei der Preisverleihung ist der Brückenschlag zwischen jungen und alten Genossenschaften, den Klaus Novy als Professor für Bauökonomie in den 1980er-Jahren immer wieder forderte. </p>



<p>Es ging ihm darum, die traditionellen Genossenschaften mit den neuen Bewegungen, den sozialen Suchbewegungen zu einem lebhaften und kreativen Austausch zusammenzuführen, um so tiefstehende Kommunikationssperren zwischen Genossenschaftsestablishment und den neuen Alternativen zu überwinden. Ein gutes Motto für die Preisverleihung, fand Moderator und Mitinitiator des Preises Ulrich Bimberg.</p>



<p><strong>Die Siegerin des Preises, das „Forum Kreuzberg“</strong>, bildet genau dieses Bindeglied zwischen Establishment und Suchbewegungen. Seit 50 Jahren arbeiten sie an dem Ziel, genossenschaftliches Wohnen im Bestand zu ermöglichen und gleichzeitig durch qualitativen Neubau zu ergänzen. Das Dorf in Kreuzberg mit einem Mix aus einem Drittel Gewerbe und Kultur und zwei Dritteln Wohnen machte sich vor 20 Jahren auf den Weg, Klimaschutz im genossenschaftlichen Wohnen zu gestalten. Ein kleines Energie-Versorgungs-Unternehmen (EVU) mit PV-Anlagen, vier Blockheizkraftwerken, sieben Geothermie-Sonden und mehreren Luftwärmepumpen im Forum Kreuzberg mit vielen Lösungen unter der Erde und auf Freiflächen, Dächern und Fassaden, waren das Ergebnis. Wie wichtig für die Genossenschaft die Gemeinschaft beim Erreichen ihrer Ziele ist, zeigte die Freude und Energie der generationsübergreifenden Gruppe bei der Preisverleihung. </p>



<p><strong>Auf dem zweiten Platz folgten gleich zwei Projekte</strong>, die punktgleich gewählt wurden und die hohe Qualitätsdichte unterstrichen. Die Isarwatt aus München präsentierte, wie genossenschaftliche Energieproduktion und -sharing funktionieren können. Die Energiegenossenschaft, als Zusammenschluss mehrere Wohnungsgenossenschaften und -unternehmen in München, ist Münchens führender Mieterstromanbieter, und sie geht mit kreativen Ideen weiter voran. Wer die gemeinschaftliche Waschmaschine nutzt, während sie Energie von den Solarpanelen auf dem Dach gewinnt, kann kostenlos waschen. Wer eine Bohrmaschine oder ein Auto benötigt, kann sich diese künftig auf der eigenen Sharing Plattform „klink“ leihen&#8230;</p>



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		<title>Frühzeitige Bürgerpartizipation: degewo ruft Sanierungsrat in der Schlangenbader Straße ins Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2022 20:35:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo lässt die Prüfung einer möglichen Sanierung der Autobahnüberführung „Schlange“ in der Schlangenbader Straße in Berlin-Wilmersdorf durch ein Mieter- und Anwohnergremium begleiten. Der Sanierungsrat besteht aus 24 Anwohnern und lokalen Akteuren des berühmten, aber sanierungsbedürftigen Baukomplexes und hat am 8. April 2022 in der benachbarten Lindenkirche seine Auftaktsitzung durchgeführt. Das Begleitgremium hat [&#8230;]</p>
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<p>Das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo lässt die Prüfung einer möglichen Sanierung der Autobahnüberführung „Schlange“ in der Schlangenbader Straße in Berlin-Wilmersdorf durch ein Mieter- und Anwohnergremium begleiten. Der Sanierungsrat besteht aus 24 Anwohnern und lokalen Akteuren des berühmten, aber sanierungsbedürftigen Baukomplexes und hat am 8. April 2022 in der benachbarten Lindenkirche seine Auftaktsitzung durchgeführt.</p>



<p><strong>Das Begleitgremium hat die Aufgabe</strong>, den Austausch zu Themen rund um die Sanierung zu organisieren und die Belange der Anwohnerschaft zu prüfen. Der Sanierungsrat setzt sich aus Mietern, Mietergremien, Gewerbetreibenden, ansässigen sozialen Trägern, Bürgernetzwerken und degewo-Mitarbeitern zusammen und wird drei bis vier Mal pro Jahr tagen. </p>



<p>Bei der Auftaktsitzung gab degewo einen ersten Einblick in das mögliche Sanierungsvorhaben, erläuterte den aktuellen Planungsstand und zeigte Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung auf. </p>



<p><strong>Sandra Wehrmann</strong>, Vorstandsmitglied der degewo AG, begrüßt die Gründung des Sanierungsrats mit folgenden Worten: „Transparenz und Partizipation sind uns bei unserem Vorhaben in der Schlangenbader Straße sehr wichtig. Deswegen haben wir beschlossen, bereits in dieser frühen Planungsphase die Bürgerinnen und Bürger mit einzubeziehen, die an einer Sanierung der „Schlange“ ein besonderes Interesse haben. So können wir sicherstellen, dass ihre Belange von Anfang an in unsere Überlegungen und Vorbereitungen einfließen und eine eventuelle Sanierung dieses einzigartigen, denkmalgeschützten Gebäudes für alle Beteiligten ein Erfolg wird.“</p>



<p>degewo hatte im September 2021 entschieden, weiterführende Planungen und Vorbereitungen einer Sanierung in einem ersten Schritt auf die Wiesbadener Straße 59 A-E/Schlangenbader Straße 28 A-E zu konzentrieren. Diese prüfenden Maßnahmen werden frühestens im Jahr 2024 abgeschlossen sein und die Grundlage für eine Entscheidung über eine Sanierung dieses Abschnittes bilden&#8230;</p>



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		<title>Der Mehrwert der Mühe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 02:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Früher eine Angelegenheit für Freaks und Nonkonformisten, heute en vogue: das gemeinschaftliche Planen, Bauen und Wohnen ist zu einem nachgefragten Modell geworden.FRANZISKA LEEB Noch jedes Partizipationsmodell erwies sich in der Baupraxis als ein mühevoller Lernprozess: Die Beplanten müssen in grundsätzlichen Fragen des Wohnens ausgebildet und zur Artikulation ihrer Bedürfnisse befähigt werden. Die Planer hingegen müssen [&#8230;]</p>
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<p>Früher eine Angelegenheit für Freaks und Nonkonformisten, heute en vogue: das gemeinschaftliche Planen, Bauen und Wohnen ist zu einem nachgefragten Modell geworden.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Noch jedes Partizipationsmodell erwies sich in der Baupraxis als ein mühevoller Lernprozess: Die Beplanten müssen in grundsätzlichen Fragen des Wohnens ausgebildet und zur Artikulation ihrer Bedürfnisse befähigt werden. Die Planer hingegen müssen lernen, sich als Advokaten der beplanten Personen zu verstehen.“ Diese Feststellung ist über 40 Jahre alt. </p>



<p>Wohnen Plus-Herausgeber Robert Koch traf sie 1978 in einem Beitrag über Mitbestimmung im Wohnbau in der Arbeiterkammerzeitung Arbeit &amp; Wirtschaft. In den 1970er-Jahren wurde eine Reihe an Modellversuchen im partizipativen Wohnbau in Angriff genommen: die Eschensiedlung in Deutschlandsberg von Eilfried Huth, „Les Paletuviers“ – die kooperativen Siedlungen von Fritz Matzinger, die über 600 Wohnungen der VLW in Linz-Biesenfeld der Architekten Perotti, Greifeneder &amp; Partner, die Wohnhausanlage Hildgasse in Purkersdorf von Prader, Fehringer, Ott oder „Wohnen Morgen“ in Hollabrunn von Ottokar Uhl, um nur einige zu nennen. </p>



<p>Schon damals war das Spektrum der Typologien ebenso breit wie das der Finanzierungsmodelle und Trägerschaften. Und dass Partizipation harte Arbeit ist, gilt heute ebenso wie damals.<br></p>



<p>Werfen wir einen Blick in die aktuelle Szene des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens: War sie um die Jahrtausendwende noch recht übersichtlich, so ist seit etwa einem Jahrzehnt ein veritabler Boom an gemeinschaftlich organisierten Wohnprojekten festzustellen. </p>



<p>Vor allem in Wien erkannte die Stadt das Potenzial von Baugruppen für die Stadtentwicklung. So waren in der Seestadt Aspern und im Sonnwendviertel Baugruppen dezidiert eingeladen, sich um Grundstücke zu bewerben. Sie wurden dort zu Pionieren der Stadtentwicklung und Impulsgebern für die Nachbarschaft. </p>



<p>In Wien sind es laut einer Liste, die Baugruppen-Experte Robert Temel parat hat, 1063 Wohneinheiten in 43 gemeinschaftlich entwickelten Wohnprojekten – und es werden laufend mehr. Knapp mehr als die Hälfte der Projekte wurde nach 2010 fertiggestellt. </p>



<p>Kurz davor kam auf zivilgesellschaftlicher Ebene – zum Beispiel mit der 2009 in Wien gegründeten „Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ – das Thema in Fahrt. Parallel dazu bewegte sich auch wohnpolitisch etwas und es wurden die ersten Ausschreibungen für Baugemeinschaften lanciert.</p>



<p>Die Rechts- und Eigentumsformen der seither entstandenen Baugruppenprojekte sind ebenso unterschiedlich wie die jeweiligen Organisationsformen innerhalb der Gruppen, die sich häufig als Verein formieren. In vielen Fällen ist ein (gemeinnütziger) Bauträger an Bord, der Grundstückskauf sowie Errichtung finanziert und das Haus an den Verein verkauft.</p>



<p>Werden öffentliche Förderungsgelder bezogen, dann üblicher Weise aus der Heimförderung, weil sowohl in Wien als auch in den meisten anderen Bundesländern das Wohnbauförderungsgesetz keine eigene Förderschiene für Baugruppen oder private Wohngemeinschaften vorsieht. In Wohnheimen bestehen allerdings weder Mieterschutz noch Anspruch auf Wohnbeihilfe. </p>



<p>Deshalb und um Rechtssicherheit zu schaffen, fordert die Baugemeinschaftsszene klarere gesetzliche Definitionen für gemeinschaftliche Wohnhäuser. In Salzburg ist das mit der diesjährigen Novellierung des Wohnbauförderungsgesetz geschehen. In Wien werden Diskussionen geführt und es ist zu erwarten, dass auch hier klarere gesetzlichen Regelungen auf Schiene gebracht werden.</p>



<h2>Genossenschaftliche Unterstützung</h2>



<p>Um Menschen, die in Gemeinschaft leben wollen, ebendies zu erleichtern, formierte sich 2015 die „Die WoGen Wohnprojekte-Genossenschaft“, Österreichs erste und einzige Bauträgerin, die ausschließlich gemeinschaftliche Wohnprojekte verwirklicht&#8230;</p>



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		<title>Das Comeback der Partizipation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 20:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2019]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz langer Tradition war es in der Steiermark rund um den partizipativen Wohnbau zwei Jahrzehnte ruhig. Mit der soeben fertigstellten neuen Siedlung KooWo erlebt die eigenständige Typologie im sozialen Wohnbau eine Neuauflage.MARIETTA ADENBERGER Familien, Paare und Singles feierten kürzlich ihren Einzug in die partizipativ geplante und gebaute Siedlung KooWo im steirischen Volkersdorf. Mit diesem Wohnprojekt [&#8230;]</p>
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<p>Trotz langer Tradition war es in der Steiermark rund um den partizipativen Wohnbau zwei Jahrzehnte ruhig. Mit der soeben fertigstellten neuen Siedlung KooWo erlebt die eigenständige Typologie im sozialen Wohnbau eine Neuauflage.<br>MARIETTA ADENBERGER</p>



<p>Familien, Paare und Singles feierten kürzlich ihren Einzug in die partizipativ geplante und gebaute Siedlung KooWo im steirischen Volkersdorf. Mit diesem Wohnprojekt wurde eine „alte“ Idee wieder aufgegriffen, die in der Steiermark Tradition hatte. Mit einer reformwilligen Landespolitik, visionären Architekten und Bauherren entstand in den frühen 1970ern das „Modell Steiermark“ und entfaltete sich bis Mitte der 1990er als Alternative zum konventionellen Massenwohnbau. Künftige Bewohner planten Wohngebäude aktiv mit und durften mitbestimmen. </p>



<p>In den vergangenen 20 Jahren war es jedoch in puncto solidarischer Planung und Beteiligung von zukünftigen Bewohnern ruhig. Erst 2015 wurde das Modell wieder aufgegriffen – mit dem revitalisierten Bauernhof und drei Neubauten in Volkersdorf – der Siedlung KooWo (Kooperatives Wohnen). Genau rechtzeitig zur Eröffnung von KooWo erschien das Buch „Experiment Wohnbau“ von Andrea Jany. Das Thema ist die partizipative Architektur und die eigenständige Typologie im steirischen sozialen Wohnbau – historisch und gesellschaftlich gesehen. </p>



<p>Ein Vorläufer, dem die Autorin viele Seiten widmet, ist die Terrassensiedlung Graz-St. Peter. Der in den 1970ern fertig gestellte, von den Architekten der Werkgruppe Graz geplante, verschachtelte Betonbau mit über 500 Wohnungen, Gemeinschaftsflächen und Kindergarten zählt bis heute zu den drei Wohnanlagen in Graz mit der höchsten Wohnzufriedenheit.</p>



<h2>Mitbestimmung und Zufriedenheit</h2>



<p>Andrea Jany stellt 28 Wohnbauprojekte des „Modell Steiermark“ vor. Unter anderem die Anfang der 1980er entstandene Papageiensiedlung im südoststeirischen Markt Hartmannsdorf. Die Wohnungswerber bestimmten damals das Siegerprojekt, nachdem eine Fachjury eine Vorauswahl getroffen hatte. In anderen Wohnbauten gestalteten die Bewohner Grundrisse mit, erweiterten Balkonbereiche selbst oder übernehmen heute noch jährlich anfallende Arbeiten und Sanierungen. </p>



<p>Nicht alles klappte reibungslos: In der Rettenbachsiedlung Graz etwa organisierten sich die Bewohner eine Zeit lang als Verein selbst, was aber wieder aufgegeben wurde. Für die Architekten bedeutete die Interaktion einen höheren Aufwand und mitunter zeitliche Engpässe. Spezielle Detaillösungen bedingten bei manchen Projekten bauphysikalische Mängel. Wohnbauforscherin Jany bewertete bereits im Rahmen ihrer Dissertation auch die Wohnzufriedenheit aus Sicht der heutigen Bewohner in mehreren Projekten, darunter auch die Terrassensiedlung. </p>



<p>Das spannt den Bogen von den Vorhaben der damaligen Planer bis in die Gegenwart: Die heutigen Nutzer sind immer noch zufriedener als die Befragten konventioneller Bauten&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Das-Comeback-der-Partizipation.pdf">zur vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/12/Das-Comeback-der-Partizipation.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>ProjektStadt &#8211; Bürgerbeteiligung als zentrales Element &#8211; Ein alter Turm, ein neuer Kirchplatz und ein Zebrastreifen in 3D</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 17:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG117]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Nassauische Heimatstätte]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stadtteilführung, Planungsworkshop, Baustellenbesichtigung, Stadtteilfest: Zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung zeigten mehr als 500 Kommunen in rund 650 Veranstaltungen, wie die Programme der Städtebauförderung das Lebensumfeld der Bürger positiv verändern und wie diese sich in die Entwicklung der eigenen Stadt einbringen können. Auch die ProjektStadt, die auf Stadtentwicklungsprozesse spezialisierte Marke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt, nutzt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stadtteilführung, Planungsworkshop, Baustellenbesichtigung, Stadtteilfest: Zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung zeigten mehr als 500 Kommunen in rund 650 Veranstaltungen, wie die Programme der Städtebauförderung das Lebensumfeld der Bürger positiv verändern und wie diese sich in die Entwicklung der eigenen Stadt einbringen können. Auch die ProjektStadt, die auf Stadtentwicklungsprozesse spezialisierte Marke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/ Wohnstadt, nutzt diesen Aktionstag, um zu zeigen, was sich in den von ihr betreuten Kommunen in Sachen Städtebauförderung und integrierte Stadtentwicklung alles tut. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Beteiligung der Bürger „Gemeinsam mit unseren kommunalen Partnern wollen wir die Bürger mitnehmen, sie einbinden, ihre Ideen und Visionen kennenlernen und im Idealfall umsetzen“, erläutert Markus Eichberger, Leiter des Unternehmensbereichs Stadtentwicklung. „Schließlich leben sie vor Ort und können am besten einschätzen, wo gehandelt werden muss.“ In diesem Jahr war die ProjektStadt mit zwölf Kommunen beim Tag der Städtebauförderung vertreten.</p>
<h5>Biblis setzt auf den Nachwuchs</h5>
<p>„Biblis – Neue Energien nutzen“: Unter diesem Motto steht der Stadtumbauprozess, den ProjektStadt, Gemeinde und Bürger in den nächsten Jahren gemeinsam gestalten wollen. Nach der Aufnahme in das Programm „Stadtumbau in Hessen“ ging es beim „Tag der Städtebauförderung“ darum auszuloten, was die Menschen vor Ort sich in puncto Wohn- und Lebensqualität, Mobilität und Versorgung wünschen. Die Ideen sind vielfältig und zum Teil sehr konkret. Sie reichen von einem attraktiveren Gemeindesee und der Bekämpfung von Leerständen über Generationenwohnen bis hin zu einem Indoorspielpark. Ganz bewusst werden auch die Ideen von Kindern in den weiteren Prozess einbezogen. „Schließlich müssen sie einmal mit dem leben, was wir heute entwickeln“, sagt Bürgermeister Felix Kusicka. Corinna Berger von der Projekt-Stadt ist zufrieden mit dem Zuspruch. „Die Bibliser sind sehr interessiert und aktiv.“</p>
<h5>Ideenworkshop in Bürstadt</h5>
<p>Was soll aus dem ehemaligen Raiffeisenareal in Bürstadt werden? Um der Antwort auf diese Frage näherzukommen, hatten Kommune und ProjektStadt ins Bürgerhaus eingeladen. Fünf Planungsbüros präsentierten ihre Ideen für das Gelände. Vertreter aus der Bürgerschaft und der Politik nahmen diese im Rahmen eines Ideenworkshops unter die Lupe, diskutierten sie und brachten ihre eigenen Vorstellungen ein. Ziel ist es, im Rahmen des Programms Aktive Kernbereiche die Innenstadt als Geschäftszentrum und Wohnstandort zu stärken. Die Entwicklung und Umgestaltung des Bahnhofsumfelds, zu dem auch das Raiffeisenareal gehört, ist ein wichtiger Baustein. Zu den zentralen Herausforderungen insbesondere für eine Wohnnutzung zählen die geringe Tiefe des Grundstücks sowie die Lage direkt an der Bahnstrecke. Von besonderer Bedeutung ist auch die Frage, was mit dem Raiffeisenturm geschieht, den viele Bürstädter als identifikationsfördernd empfinden. Die Ergebnisse aus dem Ideenworkshop lassen die Planungsbüros in ihre Ausarbeitung eines Bau- und Nutzungskonzepts einfließen.</p>
<h5>Gerstungen feiert seinen neuen Bürgersaal</h5>
<p>Mit einem Bürgerfest hat die thüringische Gemeinde Gerstungen ihren neuen Bürgersaal „Rautenkranz“ offiziell eingeweiht. Das schwer geschädigte, historische Gebäude am Markt musste 2017 abgerissen werden. Mit Hilfe der ProjektStadt sowie mit Mitteln aus der Städtebauförderung ist ein moderner, neuer Saal entstanden, in dem Konzerte, Vorträge, Karnevals- und andere Kulturveranstaltungen stattfinden sollen. Auch Schulen, Firmen und andere Institutionen können den Saal nutzen. Im neuen Vorderhaus, das noch im Bau ist, werden ein Bürgerbüro und ein Infopunkt für Touristen eingerichtet. Umrahmt wurde die Feier durch Festreden sowie Auftritte des Blasorchesters, der Theatergruppe sowie eines lokalen Dichters. Bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und kalten Getränken ließen&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/06/Fueko-Buergerbeteiligung-zentrales-Element.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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		<title>Partizipation im Wohnungsbau – GdW veröffentlicht Broschüre mit Erfahrungsberichten aus der Praxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 17:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG117]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnungsneubau ist angesichts der wachsenden Nachfrage und der immer enger werdenden Wohnungsmärkte in vielen Regionen das Gebot der Stunde. Dazu muss auch in den Innenstädten mehr bezahlbarer Wohnraum für Menschen aller Einkommensschichten geschaffen werden. Nur so lässt sich die in Deutschland bislang sehr erfolgreich praktizierte soziale Mischung in den Wohnquartieren weiterführen, um nachhaltig gesellschaftlichen Zusammenhalt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wohnungsneubau ist angesichts der wachsenden Nachfrage und der immer enger werdenden Wohnungsmärkte in vielen Regionen das Gebot der Stunde. Dazu muss auch in den Innenstädten mehr bezahlbarer Wohnraum für Menschen aller Einkommensschichten geschaffen werden. Nur so lässt sich die in Deutschland bislang sehr erfolgreich praktizierte soziale Mischung in den Wohnquartieren weiterführen, um nachhaltig gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern. Neubau bringt naturgemäß aber ein gewisses Maß an Verdichtung mit sich.</p>
<p>Die Wohnungswirtschaft achtet traditionell in besonderem Maße darauf, dass sich Neubau in puncto Architektur, Freiräume und dadurch entstehende Lebensqualität gut in bestehende Quartiere einpasst. In den vergangenen Jahren ist es aber gerade in den beliebten Ballungsregionen häufiger zu Konflikten mit Bürgerinnen und Bürgern im Zusammenhang mit Neubauvorhaben gekommen. „Die Forderung der Zivilgesellschaft nach frühzeitiger Beteiligung ist berechtigt. Insbesondere bei großen Bauprojekten, die den öffentlichen Raum und das Wohnumfeld nachhaltig verändern, sollte sie berücksichtigt werden. Gleichzeitig muss aber in ebenso hohem Maße die Erwartung der Unternehmen an Wirtschaftlichkeit und Planbarkeit erfüllt werden“, erklärte dazu Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. Die beiden Interessenlagen gilt es, durch konsensorientierte, transparente und für beide Seiten faire Partizipationsverfahren mit klar abgesteckten Grenzen, bis wohin Bürgerbeteiligung sinnvoll und auch rechtmäßig ist, in Einklang zu bringen. Ansonsten kann sich nach dem Prinzip „Nimby“ – englisch: not in my backyard – schlimmstenfalls eine generelle Stimmung der Ablehnung neuer Bauvorhaben und damit ein weiteres ernsthaftes Hemmnis für den so dringend benötigten Wohnungsbau entwickeln.</p>
<p>Um die Vielfalt der Stadtgesellschaft im Planungsprozess zum Ausdruck zu bringen, sollte deshalb mithilfe von Verfahren der Information, Konsultation, Mitgestaltung oder Mitentscheidung die Möglichkeit geboten werden, Anregungen aus der Nachbarschaft in Projekte einfließen zu lassen. Sowohl kommunale, öffentliche, private und kirchliche Wohnungsunternehmen als auch Wohnungsgenossenschaften praktizieren diese Kultur der Beteiligung anhand von Partizipationsverfahren bereits seit Jahren und berichten in der neuen GdW Information 156 „Partizipation im Wohnungsneubau“ von konkreten Projekten mit verschiedenen Ausgangslagen und Projektverläufen.</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2018/06/Fueko-Partizipation-Wohnungsbau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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