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	<title>Messtechnik Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2023 12:39:45 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Messtechnik Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Studie: Smart-Meter-Rollout &#8211; Kosten kaum durch Stromeinsparung kompensierbar – Infrastruktur-Aufbau mit Steuermitteln bezuschussen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 11:04:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 172]]></category>
		<category><![CDATA[Messen]]></category>
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		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit die Energiewende vorankommt, sind „intelligente“ Stromzähler eine wichtige Voraussetzung. Doch der Rollout zur Digitalisierung der Energiewende stockt. Den Durchbruch soll nun ein neues Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende bringen, für das das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Dezember 2022 einen Referentenentwurf vorgelegt hat. Forschende des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) [&#8230;]</p>
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<p>Damit die Energiewende vorankommt, sind „intelligente“ Stromzähler eine wichtige Voraussetzung. Doch der Rollout zur Digitalisierung der Energiewende stockt. Den Durchbruch soll nun ein neues <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/neustart-der-digitalisierung-der-energiewende.html" target="_blank">Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende</a> bringen, für das das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Dezember 2022 einen Referentenentwurf vorgelegt hat. Forschende des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) haben mit Förderung durch das BMWK untersucht, wie sich Ausbau und Betrieb der digitalen Energieinfrastruktur ökologisch auswirken.</p>



<p>Eine Analyse der Verbrauchsdaten von 1.600 Haushalten zeigt: Der Einbau eines Smart Meter führt bislang zu keinen nennenswerten Stromeinsparungen. Um bei der Digitalisierung der Energiewende die Umwelt zu schonen, empfiehlt das IÖW: Smart Meter sollten so datensparsam wie möglich betrieben werden.&nbsp;</p>



<h2>Smart Meter zentral für flexibleres Stromsystem</h2>



<p>„Deutschland will möglichst rasch klimaneutral werden. Im Stromsektor heißt das vor allem: Mehr Solar- und Windenergie. Da diese Energiequellen wetterbedingt fluktuieren, muss das Stromsystem flexibler werden. Mit intelligenten Stromzählern können Verbraucher*innen etwa flexible Tarife angeboten werden, in deren Preisgestaltung sich die Höhe des Stromangebots niederschlägt“, erklärt IÖW-Energiewendeforscherin Astrid Aretz. „Diese intelligente Strominfrastruktur ist für ein erneuerbares Stromsystem essenziell. Lange Zeit war mit dem Einbau von Smart Metern zudem die Hoffnung verbunden, dass Verbraucher*innen Strom sparen, indem ihnen ihr Verbrauch sichtbar gemacht wird und sie so Einsparpotenziale erkennen. Unsere empirischen Untersuchungen zeigen: Diese Hoffnung erfüllt sich bislang nicht.“&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><strong>IÖW:</strong> Bislang sparen Haushalte nach Einbau eines intelligenten Stromzählers („Smart Meter“) keinen Strom</p>
</blockquote>



<h2>Viele Millionen Stromzähler sollen „smart“ werden</h2>



<p>Der Rollout bringt logistischen und regulatorischen Aufwand mit sich und eine große Menge an Hardware- sowie Softwarekomponenten. Allein der Pflichteinbau nach dem aktuellen Gesetz beläuft sich auf sieben Millionen Messstellen, also mindestens genauso viele Smart Meter mit den dazugehörigen Gateways, den Übertragungseinheiten. Ein flächendeckender Ausbau beträfe über 40 Millionen Haushalte. Ihr Lebenszyklus, Stromverbrauch und Datenaufwand sowie der Austausch bisheriger Stromzähler haben relevante ökologische Folgen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Dr. Astrid Aretz und Nesrine Ouanes empfehlen: Der Smart-Meter-Rollout sollte für die Umsetzung der Energiewende flächendeckend erfolgen. Dabei sollten jedoch die ökologischen Belastungen minimiert und die digitale Infrastruktur so datensparsam wie möglich betrieben werden</p>
</blockquote>



<p>So brauchen intelligente Zähler im Betrieb für Datensammlung, -verarbeitung und -transfer selbst Strom. Bei einer sekündlichen Erfassung, die auch den Verbrauch einzelner Geräte erkennbar macht, summiert sich die Klimawirkung eines Smart Meter auf etwa 17 kg CO<sub>2</sub>-Äquivalente in einem Jahr, was etwa 40 Waschladungen mit einer herkömmlichen Waschmaschine entspricht. Daher empfehlen die Forschenden, dass die Daten konsequent nur nach Bedarf erhoben werden. So sollten die Voreinstellungen im Default-Modus eines intelligenten Zählers etwa eine wöchentliche Erhebung vorsehen, die nur bei besonderem Bedarf häufiger erfolgt.&nbsp;</p>



<h2>Datensparsamkeit beim Betrieb der intelligenten Zähler aus Umweltsicht zentral</h2>



<p>„Datensparsamkeit ist zentral dafür, dass Umweltbelastungen, die durch Aufbau und Betrieb der Infrastruktur entstehen, möglichst gering sind“, so IÖW-Forscherin Clara Lenk. Auch ist es wichtig, den Rollout so zu konzipieren, dass Smart Meter flächendeckend eingebaut werden. Nur so wird es möglich, maximale Einsparungen zu erzielen und den immensen logistischen Aufwand des Rollouts effizient zu steuern. „Der flächendeckende Ausbau hätte deutliche Effizienzvorteile: So würde ein großer logistischer Aufwand entfallen, wenn der Um­bau nicht punktuell, sondern straßenweise erfolgen würde“, ergänzt Astrid Aretz.&nbsp;</p>



<h2>Kosten eines Smart Meter für Haushalte nicht durch Stromeinsparung kompensierbar</h2>



<pre class="wp-block-preformatted infoblock-heute">Tipp:
Die Studie "Smart-Meter-Rollout: Die Energiewende datensparsam voranbringen" können Sie <a href="https://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2023/01/wowi-ag-172-IOEW-Impulse_5_Smart-Meter-Rollout.pdf">per Klick auf diesen Link</a> herunterladen</pre>



<p>Da die Kosten, die auf die Haushalte für einen Smart Meter zukommen, in der Regel nicht durch die Stromeinsparung kompensiert werden, die Verbreitung des Smart Meter aber eine notwendige Infrastruktur für die Energiewende ist, sollte diese Belastung nicht komplett den Verbraucher*innen übertragen werden, so das IÖW in seiner Untersuchung. Zumindest ein Teil der Kosten sollte aus öffentlicher Hand durch Steuermittel bezuschusst werden, empfehlen die Forscherinnen. </p>



<p><strong>Richard Harnisch</strong></p>
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		<item>
		<title>Digitales Zählerdatenmanagement: Stadtwerke Düsseldorf und die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft heben großes Potenzial in einer kleinteiligen Standardaufgabe</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/digitales-zaehlerdatenmanagement-stadtwerke-duesseldorf-und-die-duesseldorfer-wohnungsgenossenschaft-heben-grosses-potenzial-in-einer-kleinteiligen-standardaufgabe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=digitales-zaehlerdatenmanagement-stadtwerke-duesseldorf-und-die-duesseldorfer-wohnungsgenossenschaft-heben-grosses-potenzial-in-einer-kleinteiligen-standardaufgabe</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 13:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[Aareal]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG26]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was wäre, wenn aus einem personalintensiven, die Ressourcen bindenden und fehleranfälligen Prozess wie der Zählerablesung ein unkomplizierter elektronischer Austausch von Daten würde? – Alle Beteiligten wären erleichtert und würden feststellen: Eine solche Optimierung eröffnet ganz neue Potenziale. Die Stadtwerke Düsseldorf und die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) sind zwei Unternehmen, die mit viel Enthusiasmus Ja gesagt haben. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was wäre, wenn aus einem personalintensiven, die Ressourcen bindenden und fehleranfälligen Prozess wie der Zählerablesung ein unkomplizierter elektronischer Austausch von Daten würde? – Alle Beteiligten wären erleichtert und würden feststellen: Eine solche Optimierung eröffnet ganz neue Potenziale.</p>



<p>Die Stadtwerke Düsseldorf und die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) sind zwei Unternehmen, die mit viel Enthusiasmus Ja gesagt haben. Sie waren dazu bereit, Aareal Meter – eine Lösung der Aareal Bank Gruppe für mobile Zählerablesung in der Energie- und Wohnungswirtschaft – in einem Pilotprojekt einem Praxistest zu unterziehen. Die Schnelligkeit und die Begeisterung, mit denen sich die beiden Unternehmen für den Einsatz von Aareal Meter entschieden haben, lassen erahnen, wie hoch der Leidensdruck beim Thema Zählerablesung ist.</p>



<h2>Eine einfache Lösung, die zur rechten Zeit kam</h2>



<p>Silvia Ardite arbeitet in der Finanzbuchhaltung der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft. Die jährliche Zählerablesung kennt sie in all ihren Facetten: „Natürlich haben sich über die Jahre auch Details am Ableseprozess geändert. Dennoch war es für uns ein Leidensthema, das sich gerade in den vergangenen Jahren, nach der Umstellung auf die jahresbezogene Abrechnung und mit einer wachsenden Menge von Zählern, immer aufwendiger und schwerfälliger gestaltet hat. </p>



<p>Die zeitlichen Abläufe waren kompliziert und die Erfassung mit viel Aufwand verbunden, da Zählerstände meist händisch erfasst, die Daten in Exceltabellen gesammelt und ausgetauscht wurden. Das alles macht den gesamten Prozess sehr zeitraubend.“ Ihre Kollegin Erika Makelki, die im Unternehmen für die Betriebskostenabrechnung zuständig ist, ergänzt: „Die Betriebskostenabrechnung, die zum Jahresende erfolgt, beschäftigt uns eigentlich bis zum Dezember des Folgejahrs, wenn sie an die Mieter geht. Dann aber steht schon die nächste Ablesewelle bevor.“ </p>



<p>Sie fügt hinzu: „Mithilfe der App können wir die Prüfung der Abrechnung nun schon deutlich früher vornehmen, im März oder April. Insgesamt gewinnen wir dadurch etwa acht Wochen, in denen wir den Kopf frei haben für andere Dinge.“ Gleichzeitig profitieren auch die Mieterinnen und Mieter davon, denn sie wissen früher, wie hoch ihre Nebenkosten sind.</p>



<p>Bei ihrem Einsatz von Aareal Meter steht die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft noch ganz am Anfang. Die App war 2020 zum ersten Mal im Einsatz, um die händische Erfassung der Daten zu ersetzen. Silvia Ardite ist sich aber sicher: „Der Ableseprozess wird sich in Zukunft noch weiter beschleunigen. Wir sind jetzt in der Lage, genau zurückzuverfolgen, wann welche Daten erfasst wurden, und wir können Fehler bei der Zählerablesung weitestgehend ausschließen. Das erlaubt uns, fehlerhafte Rechnungen kurzfristig zu korrigieren. Außerdem sind viel weniger Kollegen mit dem Nachfassen und mit Korrekturen beschäftigt.“</p>



<p><strong>Sieben Mitarbeiter haben für die Erfassung der 2.500 Zählerstände früher rund drei Monate gebraucht. Ein Mitarbeiter schafft das heute in einem Monat.</strong></p>



<p>Vorteile bringt die App auch bei vielen anderen Aspekten des Ableseprozesses. Die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft vergibt die Ablesung der Zählerstände an eine Fremdfirma: „Heute liest ein Mitarbeiter die 2.500 Zählerständen in einem Drittel der Zeit ab. Mit der händischen Erfassung waren etwa sieben Mitarbeiter rund drei Monate beschäftigt. Das hat sich deutlich beschleunigt“, erklärt Silvia Ardite&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/digitales-zaehlerdatenmanagemendt-Duesseldorf-Wohnungsgenossenschaft-Stadtwerke.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/digitales-zaehlerdatenmanagemendt-Duesseldorf-Wohnungsgenossenschaft-Stadtwerke.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Erster Schritt zur Nachhaltigkeit &#8211; Forschungsprojekt FeBOp-MFH &#8211; Eine effektive und automatisierte Effizienzkontrolle von Heizzentralen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/erster-schritt-zur-nachhaltigkeit-forschungsprojekt-febop-mfh-eine-effektive-und-automatisierte-effizienzkontrolle-von-heizzentralen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=erster-schritt-zur-nachhaltigkeit-forschungsprojekt-febop-mfh-eine-effektive-und-automatisierte-effizienzkontrolle-von-heizzentralen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 19:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG122]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wissen, was in unseren Heizungskellern los ist“ – unter diesem Motto wurde vor vier Jahren das Forschungsprojekt FeBOp-MFH gestartet. Im Projektverlauf wurde ein smartes Mess- und Analysesystem entwickelt, das eine effektive und automatisierte Effizienzkontrolle von Heizzentralen ermöglicht. Hierfür wurden in mehr als 30 Mehrfamilienhäusern Messgeräte installiert, die Verbräuche und Temperaturen in Echtzeit übermitteln und in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Wissen, was in unseren Heizungskellern los ist“ – unter diesem Motto wurde vor vier Jahren das Forschungsprojekt FeBOp-MFH gestartet. Im Projektverlauf wurde ein smartes Mess- und Analysesystem entwickelt, das eine effektive und automatisierte Effizienzkontrolle von Heizzentralen ermöglicht. Hierfür wurden in mehr als 30 Mehrfamilienhäusern Messgeräte installiert, die Verbräuche und Temperaturen in Echtzeit übermitteln und in einer Auswertungssoftware einsehbar sind. Am 30.Juni 2022 wurden die Ergebnisse des Projekts in Hannover vorgestellt.</p>



<p>Das Beheizen von Wohnungen ist zu einem erheblichen Kostenfaktor geworden. Für Wohnungsunternehmen ist es daher eine zentrale Aufgabe, die Beheizung ihrer Gebäude so effizient, kostengünstig und klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Wie kann also einfach und unkompliziert sichergestellt werden, dass Wärmezentralen dauerhaft effizient arbeiten? Dieser Frage widmete sich das Forschungsprojekt „Feldanalyse zur Betriebs-Optimierung von Mehrfamilienhäusern – FeBOp-MFH“.</p>



<h2>Anlagentechnik hat einen wesentlichen Anteil am CO2 Ergebnis – Warum wird die Effizienz der Gebäudehülle gefördert und nicht der CO2 footprint?</h2>



<p>Vier Jahre lang wurde zu diesem Zweck in über 30 Wärmezentralen von Mehrfamilienhäusern entwickelt und erprobt, welche Messtechnik für eine effektive und automatisierte Effizienzkontrolle der Wärmezentralen notwendig ist und wie die Messdaten automatisch verarbeitet und ausgewertet werden können. Die Ergebnisse wurden am 30. Juni im Gasometer der enercity AG präsentiert.</p>



<h2>Intelligentes Mess- und Analysesystem ermöglicht effizienten Betrieb</h2>



<p>Zunächst stellten Daniel Eggert und Robert Puknat vom Projektkoordinatoren ISFH nach einer Einführung durch die Moderatorin Lis Blume das intelligente Mess- und Analysesystem im Rahmen der Veranstaltung näher vor. Das FeBOp-System kommt mit wenig Messtechnik aus und baut, wo möglich, auf vorhandene Messgeräte auf. Die gemessenen Daten werden von einer zentralen Software gesammelt und ausgewertet. Die automatischen Analysen liefern Informationen über die Effizienz und Vergleichskennzahlen. Auffälligkeiten sowie Handlungsempfehlungen zur Betriebsoptimierung werden ausgewiesen und Jahres- sowie Monatsberichte dokumentieren die Ergebnisse.</p>



<h2>Datenerfassung liefert wertvolle Hinweise</h2>



<p>Auch der CO2 -Ausstoß der Wärmezentrale und der verschiedenen Energieträger wird ermittelt. Hierdurch wird eine strukturierte Erfassung, Auswertung und verständliche Darstellung von relevanten Kennwerten gewährleistet und der laufende Betrieb kann mit wenig Aufwand im Blick behalten werden. Weitere Hinweise liefert ein Vergleich mit ähnlichen Anlagen: Die Software gleicht Effizienzwerte, CO2-Emissionen etc. mit ähnlichen Anlagen im FeBOp-Projekt ab und gibt so eine Orientierung, welche Werte im realen Betrieb möglich sind.</p>



<h2>Fehlbetrieb frühzeitig erkennen und gezielt beheben</h2>



<p>Zudem können klassische Fehler im Betrieb mithilfe des FeBOp-Systems frühzeitig erkannt und zeitnah an die Anlagenbetreiber übermittelt werden. Dies biete für Handwerksbetriebe die Möglichkeit zur „Ferndiagnose“, wie Ulf Hansen-Röbbel von Corona Solar in seinem Vortrag verdeutlichte. Wenn die Fehler schon aus der Ferne festgestellt werden, könne gezielt eine Reparatur beauftragt werden, der Handwerksbetrieb spare sich die Fehlersuche vor Ort und könne im Idealfall schon das benötigte Material beschaffen: „Die Zeitersparnis ist enorm, wenn wir bereits im Büro erkennen, welcher Fehler vorliegt und keine Handwerker zur Diagnose vor Ort schicken müssen“, so Hansen-Röbbel.</p>



<h2>Wohnungsunternehmen „GEWO“ hat das System getestet – und ist überzeugt</h2>



<p>Die Vorteile des Mess- und Analysesystems liegen also auf der Hand – wie das Ganze in der Praxis funktioniert, sollte im Verlauf der Veranstaltung jedoch ebenfalls näher beleuchtet werden. So stellte Reno Schütt, Geschäftsführer der GEWO – Gesellschaft für Bauen und Wohnen Nordhorn, in seinem Vortrag näher dar, welche Erfahrungen das Unternehmen mit dem Messsystem gemacht hat. Das FeBOp-System wurde im Rahmen des Projekts in acht Mehrfamilienhäusern der GEWO eingebaut und ist durchgehend seit Mitte 2020 im Einsatz&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/wowi-technik-ag-122-nordhorn-2.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/wowi-technik-ag-122-nordhorn-2.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Langfristige Klimawirkung von Immobilien messbar machen – Grad Celsius als neue Standardwährung – Hannah Helmke erklärt warum</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/langfristige-klimawirkung-von-immobilien-messbar-machen-grad-celsius-als-neue-standardwaehrung-hannah-helmke-erklaert-warum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=langfristige-klimawirkung-von-immobilien-messbar-machen-grad-celsius-als-neue-standardwaehrung-hannah-helmke-erklaert-warum</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 15:05:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG22]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur Grad Celsius heißen. Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur Grad Celsius heißen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-right-based-on-science wp-block-embed-right-based-on-science"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Ozxp5sQ82n"><a href="https://www.right-basedonscience.de/">right on target 1.5°</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted" title="&#8222;right on target 1.5°&#8220; &#8212; right°" src="https://www.right-basedonscience.de/embed/#?secret=jZ0SCGVJVM#?secret=Ozxp5sQ82n" data-secret="Ozxp5sQ82n" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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<p>Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur Grad Celsius heißen.</p>



<h2>Der „Green Deal“ der EU mit EU-Taxonomie sowie zahlreiche weitere Regularien sind nur der Anfang.</h2>



<p>Die Vielzahl an Maßnahmen und Kriterien verunsichert viele Marktteilnehmer. Denn eine Abgrenzung und Bewertung von Artikel-8- und Artikel-9-konformen Immobilieninvestments gemäß EU-Offenlegungsverordnung, Energieausweisen und KfW-Effizienzhausstandards wird zunehmend zu einer Wissenschaft für sich. Ganz zu schweigen von den zahlreichen unterschiedlichen Zertifizierungen und der derzeitigen Diskussion um die EU-Taxonomie. Darüber hinaus zeigt der im Januar 2022 verkündete plötzliche Stopp der KfW-Fördermaßnahmen für den Effizienzhausstandard 55, dass auch kurzfristige Richtungswechsel immer wieder vorkommen können. </p>



<p>Eine weitsichtige Planung ist für Investoren nicht leicht. Aus diesem Grund sollte das Thema „Temperature Alignment“ mehr in den Blick genommen werden. Ein langfristig mit den Pariser Klimazielen vereinbarer Reduktionspfad für einzelne Gebäude oder Immobilienportfolios sorgt dauerhaft für Planungssicherheit, wo es eine Regulierung, die sich im Mikromanagement von Betriebs- und Investmentprozessen erschöpft, nicht leisten kann.</p>



<h2>Die Klimawirkung in Grad Celsius ist entscheidend</h2>



<p>Nachhaltigkeit hat viele Facetten, das zeigt allein das gebräuchliche Buchstabentrio „ESG“ für „Environment, Social, Governance“. Allein „Environment“ steht selbstverständlich für wesentlich mehr als den Klimaschutz. Beschränkt man sich in der Betrachtung jedoch auf das Thema Klimaschutz, steht der CO2- oder Klimafußabdruck im Fokus. </p>



<p>Dieser soll die Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO2, in der Einheit „Tonne CO2-Äquivalent“ bemessen. Das Problem dabei: Das ist nicht lebensnah, kaum jemand kann sich darunter etwas vorstellen. Hinzu kommt, dass diese reine Mengenbetrachtung kaum vergleichbar ist: Eine Tonne CO2 ist für eine Doppelhaushälfte anders zu bewerten als für ein Bürohochhaus oder gar eine Logistik- oder Produktionsimmobilie. Die Verhältnismäßigkeit ist entscheidend und droht bei einer reinen Betrachtung von CO2-Emissionsmengen aus dem Blick zu geraten. </p>



<p>Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Wirkung auf das Klima durch den Emissionsausstoß über einen langen Zeitraum entsteht. Entsprechend ist es zu kurz gesprungen, lediglich auf ein „Netto Null“-Ziel in einem bestimmten Jahr zu schauen. Netto Null im Jahr 2045 nützt uns nichts, wenn bis dahin die Emissionen unkontrolliert steigen – der Schaden für das Klima wäre immens. Zusätzlich wird der positive Effekt durch Einsparungen immer geringer, je später damit begonnen wird.</p>



<p><strong>Damit wird deutlich</strong>: Es ist viel aufschlussreicher, <strong>auf den Klimaeffekt zu schauen als auf die Emissionen selbst</strong>&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/15Grad-ziel-temperature-alignment-hannah-helmke-quo-vadis.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://wordpress.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/15Grad-ziel-temperature-alignment-hannah-helmke-quo-vadis.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>EED schafft Mehrwert, Material bleibt knapp, Technologieoffenheit macht flexibel</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/eed-schafft-mehrwert-material-bleibt-knapp-technologieoffenheit-macht-flexibel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eed-schafft-mehrwert-material-bleibt-knapp-technologieoffenheit-macht-flexibel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 19:03:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EED]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG17]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. Dezember 2021 gilt bundesweit die novellierte Heizkostenverordnung, die Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht umsetzt. Neben Verpflichtungen zur Um- beziehungsweise Nachrüstung auf fernablesbare Messgeräte sieht sie auch neue Mitteilungs- und Informationspflichten vor. Die Elvaco AB realisiert seit 1984 technologieoffene Komplettlösungen und Services, um Energiemessdaten zu erfassen, zu bewerten und zu präsentieren. Auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit dem 1. Dezember 2021 gilt bundesweit die novellierte Heizkostenverordnung, die Vorgaben der EU-Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht umsetzt. Neben Verpflichtungen zur Um- beziehungsweise Nachrüstung auf fernablesbare Messgeräte sieht sie auch neue Mitteilungs- und Informationspflichten vor.</p>



<p>Die Elvaco AB realisiert seit 1984 technologieoffene Komplettlösungen und Services, um Energiemessdaten zu erfassen, zu bewerten und zu präsentieren. Auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung im Smart Metering sieht Elvaco die folgenden Trends:</p>



<ol><li>Die Energiewirtschaft wird erkennen, dass die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben wie der EED und der FFVAV Mehrwert schafft und Potenzial für neue Geschäftsmodelle enthält.</li><li>Im Smart Metering gewinnen zwei Sicherheitsaspekte an Bedeutung: Die Datensicherheit und die Materialverfügbarkeit.</li><li>Damit sie auf zukünftige Anforderungen reagieren und Chancen nutzen können, werden Versorgungsunternehmen verschiedene Technologien kombinieren. Grundsätzlich wird vorausschauende Planung immer wichtiger, um handlungsfähig zu bleiben.</li></ol>



<h2>EED schafft Mehrwert: Die Pflicht zu Geld machen</h2>



<p>Immer mehr Unternehmen werden ab 2022 auf Basis der smarten Verbrauchserfassung neue Geschäftsmodelle entwickeln. Der Fokus wird sich verlagern, weg von dem Ziel, die gesetzlichen Mindestanforderungen zu erfüllen, hin zur Generierung von gewinnbringenden Mehrwerten. Die EU-Energieeffizienz-Richtline (EED) und die deutsche Fernwärme- oder Fernkälte-Verbrauchserfassungs- und Abrechnungsverordnung (FFVAV) verpflichten Versorger dazu, Verbrauchern ab Januar 2022 monatlich ihre Abrechnungen einschließlich Verbrauchsinformationen zuzustellen.</p>



<p>Die Zählerwerte werden dafür mithilfe intelligenter Messgeräte per Fernauslesung automatisch abgelesen. Viele Versorgungsunternehmen betrachten die Verordnungen als lästigen Zwang und setzen nur das Notwendige um. Sie können jedoch viel mehr aus den technischen Gegebenheiten herausholen. Das bedeutet mehr Umsatz oder höhere Kundenbindung statt nur zusätzlicher Kosten.</p>



<p>„Die Technik für die automatisierte Auslesung muss so oder so verbaut werden. Aus den vorliegenden und gegebenenfalls zusätzlich erhobenen Daten lassen sich wertvolle Informationen für die Verbraucher ziehen und diese können die Versorger zum Beispiel mit einer personalisierten Energieberatung zu Geld machen. Wir erwarten einen professionellen Service-Sektor für Daten&#8230;</p>



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		<title>Mehr Dämmung führt zu erhöhten CO2-Emissionen, CO2-einsparend wirken würde die Digitalisierung der Verbrauchserfassung für Wärme und Strom und deren Transparenz für Eigentümer und Nutzer</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/mehr-daemmung-fuehrt-zu-erhoehten-co2-emissionen-co2-einsparend-wirken-wuerde-die-digitalisierung-der-verbrauchserfassung-fuer-waerme-und-strom-und-deren-transparenz-fuer-eigentuemer-und-nutzer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mehr-daemmung-fuehrt-zu-erhoehten-co2-emissionen-co2-einsparend-wirken-wuerde-die-digitalisierung-der-verbrauchserfassung-fuer-waerme-und-strom-und-deren-transparenz-fuer-eigentuemer-und-nutzer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2021 19:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Dämmung]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG21]]></category>
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		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbrauch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus der neuesten Studie der Univ.-Prof. Dr. Manfred Norbert Fisch (Steinbeis-Innovationszentrum siz energieplus) und Univ.-Prof. Dr. Kunibert Lennerts (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, geht hervor: Noch mehr Dämmung, als das geltende Gebäudeenergiegesetz fordert, führt nur noch zu geringen und rein theoretischen Einsparungen des Heizwärmebedarfs und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aus der neuesten Studie der Univ.-Prof. Dr. Manfred Norbert Fisch (Steinbeis-Innovationszentrum siz energieplus) und Univ.-Prof. Dr. Kunibert Lennerts (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, geht hervor: Noch mehr Dämmung, als das geltende Gebäudeenergiegesetz fordert, führt nur noch zu geringen und rein theoretischen Einsparungen des Heizwärmebedarfs und aufgrund des Ressourcenaufwands gleichzeitig zu erhöhten CO2-Emissionen. Es sollte daher keine weiteren Verschärfungen der Anforderungen an die Gebäudehülle für den Neubau geben.</p>



<h2>Betriebsoptimierung und Solarisierung sind geeignete Maßnahmen</h2>



<p>Um eine Halbierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 zu erreichen, muss sich die künftige Bundesregierung auf schnell wirksame und umsetzbare Maßnahmen konzentrieren. Dazu zählen laut der Studie insbesondere die Betriebsoptimierung, die Solarisierung der Dachflächen zur Stromproduktion, der Ausbau von und der Anschluss an Fernwärmenetze sowie der Umstieg auf Wärmepumpen.</p>



<p>Allein mit der Betriebsoptimierung und der Solarisierung von Dachflächen ließen sich erhebliche Potenziale zur CO2-Reduktion erschließen. Bei Wirtschaftsimmobilien seien durch Betriebsoptimierungen im Mittel bis zu 30 Prozent an Einsparung der Endenergie oder insgesamt eine Vermeidung von jährlich etwa zehn Millionen Tonnen CO2-Emissionen möglich.</p>



<p>Für den Bereich der Wohnimmobilien seien CO2-Einsparungen von acht bis zehn Prozent realistisch. Aufgrund dieser Relevanz, einem in der Regel günstigen Kosten-Nutzenverhältnis, der niedrigen CO2-Vermeidungskosten und der zeitnahen Umsetzungsmöglichkeiten, solle der aktuelle Fördersatz für Effizienzmaßnahmen an der Anlagentechnik in der BEG-Förderung von derzeit 20 Prozent deutlich erhöht werden.</p>



<h2>Transparenz durch Digitalisierung der Betriebsdaten &#8211; Smart Readiness Indicator (SRI)</h2>



<p>Ferner fordern die Autoren der Studie eine Transparenz durch Digitalisierung der Betriebsdaten &#8211; Smart Readiness Indicator. Grundlage für die zielgerichtete Umsetzung effizienter Maßnahmen ist eine Digitalisierung der Verbrauchserfassung für Wärme und Strom. Ziel muss es sein, alle Gebäude bis 2025 mit digitaler und fernauslesbarer Mess- und Datentechnik auszustatten, um die jederzeitige Bewertung der THG-Emissionen der Gebäude zu ermöglichen. </p>



<p>Die Daten müssen online für den Eigentümer und Nutzer zur Optimierung des Betriebs verfügbar gemacht und automatisiert mit Benchmarks zur Plausibilisierung versehen werden. Der in der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) optional geforderte Smart Readiness Indicator zur Bewertung der Intelligenzfähigkeit von Gebäuden wird einen wesentlichen Beitrag zur beschleunigten Digitalisierung des Gebäudebestands leisten.</p>



<h2>Live-Darstellung von Verbräuchen und THG-Emissionen</h2>



<p>Fehlende Auskunftspflichten sowie Datenschutzregelungen verhindern derzeit, dass Eigentümer Mieterverbräuche erfassen und für die Erarbeitung von Klimakonzepten verwenden können. Dieses Hemmnis ist spätestens mit der Einführung der fernauslesbaren Messtechnik durch den Gesetzgeber zu beseitigen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/ZIA-Klimastudie-Daemmung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/ZIA-Klimastudie-Daemmung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Neue Pflicht ab 1. Januar: Wo schon fernablesbare Messgeräte installiert sind, müssen Mieter monatlich informiert werden – Wie? Hier ein Leitfaden</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/neue-pflicht-ab-1-januar-wo-schon-fernablesbare-messgeraete-installiert-sind-muessen-mieter-monatlich-informiert-werden-wie-hier-ein-leitfaden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neue-pflicht-ab-1-januar-wo-schon-fernablesbare-messgeraete-installiert-sind-muessen-mieter-monatlich-informiert-werden-wie-hier-ein-leitfaden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 20:32:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[digital.]]></category>
		<category><![CDATA[digital AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab dem 01.01.2022 müssen Gebäudeeigentümer alle Mieter*innen, bei denen bereits fernablesbare Messgeräte installiert sind, monatlich über ihren Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser informieren. Wie solche Informationen so gestaltet werden können, dass sie rechtssicher und gut verständlich sind und zum Energiesparen motivieren, zeigt ein Leitfaden des Umweltbundesamtes (UBA). Wichtig ist der Vergleich zum Vormonat Die Pflicht, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ab dem 01.01.2022 müssen Gebäudeeigentümer alle Mieter*innen, bei denen bereits fernablesbare Messgeräte installiert sind, monatlich über ihren Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser informieren. Wie solche Informationen so gestaltet werden können, dass sie rechtssicher und gut verständlich sind und zum Energiesparen motivieren, zeigt ein Leitfaden des Umweltbundesamtes (UBA).</p>



<h2>Wichtig ist der Vergleich zum Vormonat</h2>



<p>Die Pflicht, monatliche Informationen zum Energieverbrauch für Heizen und Warmwasser bereitzustellen, stammt aus der EU-Energieeffizienzrichtlinie, die im November 2021 durch eine Novelle der Heizkostenverordnung in Deutschland umgesetzt wurde. Da bis Ende 2026 bei allen Mieter*innen fernablesbare Messgeräte nachzurüsten sind, wird die Pflicht ab dem 01.01.2027 für alle Mietverhältnisse in Deutschland gelten. </p>



<p>Angegeben werden müssen etwa der tatsächliche Verbrauch und die Kosten, ein Vergleich zum vergangenen Monat und zum Vorjahresmonat sowie ein Vergleich mit dem durchschnittlichen Verbrauch vergleichbarer Haushalte. Des Weiteren müssen der eingesetzte Energieträger und die jährlichen Treibhausgasemissionen angegeben werden. Zudem muss die Verbrauchsinformation Kontaktangaben zu Beratungsstellen enthalten, die zum Energiesparen beraten.</p>



<h2>Verständlich und motivierend aufbereitet</h2>



<p>Der neue Leitfaden zur Gestaltung dieser Verbrauchsinformationen kann Messdienstleistern, die solche Heizkosteninformationen als Dienstleistung anbieten, als Richtschnur für ihre Produkte dienen. Gebäudeeigentümer* innen können die Gestaltungsprinzipien für die Ausschreibung dieser Dienstleistung nutzen. Der Leitfaden zeigt, wie die monatlichen Verbrauchsinformationen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und klar, verständlich und motivierend aufbereitet werden können.</p>



<p>Verschiedene Darstellungsmöglichkeiten wurden während der Erstellung des Leitfadens von Verbraucher*innen auf ihre Verständlichkeit bewertet, Verbesserungsvorschläge konnten in den Leitfaden einfließen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Leitfaden-Mieterinformation-Heizenergie-Verbrauch.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Leitfaden-Mieterinformation-Heizenergie-Verbrauch.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Smart Meter Roll-out in Deutschland &#8211; Eine Zwischenbilanz: Neun Erkenntnisse und Tipps für Smart Meter Marktteilnehmer und die, die es noch werden wollen &#8211; Von Arthur D. Little Expertin Kai Karolin Hüppe</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/smart-meter-roll-out-in-deutschland-eine-zwischenbilanz-neun-erkenntnisse-und-tipps-fuer-smart-meter-marktteilnehmer-und-die-die-es-noch-werden-wollen-von-arthur-d-little-expertin-kai-karolin-h/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=smart-meter-roll-out-in-deutschland-eine-zwischenbilanz-neun-erkenntnisse-und-tipps-fuer-smart-meter-marktteilnehmer-und-die-die-es-noch-werden-wollen-von-arthur-d-little-expertin-kai-karolin-h</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 15:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur D. Little]]></category>
		<category><![CDATA[Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Meter]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG113]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 31. Januar 2020 ist der Startschuss für den gesetzlichen Roll-out intelligenter Messsysteme oder auch Smart Meter genannt, in Deutschland gefallen. Bereits vorher haben seit einigen Jahren wettbewerbliche Messstellenbetreiber die neue, smarte Zählertechnologie verbaut. Nun sind auch die grundzuständigen Messstellenbetreiber (in der Regel die Verteilnetzbetreiber) für den flächendeckenden Einbau von intelligenten Zählern zuständig. Der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit dem 31. Januar 2020 ist der Startschuss für den gesetzlichen Roll-out intelligenter Messsysteme oder auch Smart Meter genannt, in Deutschland gefallen. Bereits vorher haben seit einigen Jahren wettbewerbliche Messstellenbetreiber die neue, smarte Zählertechnologie verbaut. Nun sind auch die grundzuständigen Messstellenbetreiber (in der Regel die Verteilnetzbetreiber) für den flächendeckenden Einbau von intelligenten Zählern zuständig. </p>



<p>Der Roll-out startete schnell, wurde aber durch Covid-19 beeinträchtigt und nimmt aktuell wieder an Fahrt auf. Dieser Beitrag zieht eine Zwischenbilanz und zeigt die ersten Erkenntnisse aus dem flächendeckenden Einbau intelligenter Zählertechnologie.</p>



<h2>Jetzt geht es endlich los, oder doch nicht?</h2>



<p>Eigentlich sollte der Roll-out der intelligenten Messsysteme schon im Jahr 2017 starten. Energielieferanten, grundzuständige und wettbewerbliche Messstellenbetreiber, Verteilnetzbetreiber und Smart Meter Hardware Hersteller bereiteten sich intensiv auf den bevorstehenden Roll-out vor. Die Umstellung von den herkömmlichen Ferraris-Zählern auf die neue, smarte Zählertechnologie ist komplex und sieht eine Vielzahl von (IT-) Anpassungen bei Messstellenbetreibern, Verteilnetzen und Versorgern vor. </p>



<p><strong>Doch der geplante Roll-out der intelligenten Zähler kam nicht</strong>, nicht 2017, nicht 2018, nicht 2019. Erst zum 31. Januar 2020 wurde der Roll-out offiziell gestartet. Letzte Voraussetzungen für den Start waren die Zertifizierung von drei Gateways (der Kommunikationseinheit des intelligenten Zählers) unterschiedlicher Hersteller durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie die Markterklärung des BSIs und Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). </p>



<p>Nach einem knappen Jahr und einer Pandemie, die den Roll-out kurzfristig stoppte, können bereits erste Erkenntnisse gewonnen werden. <strong>Neun davon sind im Folgenden erläutert.</strong></p>



<h2>1.Intelligente Messsysteme – bitte was?</h2>



<p>Die wenigsten Kunden haben schon einmal von einem intelligenten Messsystem gehört – das gilt gleichermaßen für Geschäfts- und Privatkunden. Der Begriff Smart Meter ist da schon etwas verbreiteter, dennoch können die wenigsten mit dem Begriff oder der Technologie etwas anfangen. Denn wenn es dem Thema an einem Punkt nicht mangelt, dann ist es Komplexität. Neben den Verteilnetzbetreibern und Energielieferanten gibt es nun auch noch grundzuständige und wettbewerbliche Messstellenbetreiber&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/01/Energie-smart-meter-rollout.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/01/Energie-smart-meter-rollout.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/smart-meter-roll-out-in-deutschland-eine-zwischenbilanz-neun-erkenntnisse-und-tipps-fuer-smart-meter-marktteilnehmer-und-die-die-es-noch-werden-wollen-von-arthur-d-little-expertin-kai-karolin-h/">Smart Meter Roll-out in Deutschland &#8211; Eine Zwischenbilanz: Neun Erkenntnisse und Tipps für Smart Meter Marktteilnehmer und die, die es noch werden wollen &#8211; Von Arthur D. Little Expertin Kai Karolin Hüppe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Smart Meter Roll out läuft seit 17. Februar 2020</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/smart-meter-roll-out-laeuft-seit-17-februar-2020/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=smart-meter-roll-out-laeuft-seit-17-februar-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 15:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebskosten aktuell AG64]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Smart metering]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie auf dem 2. Norddeutschen Betriebskostentag am 28. Januar 2020 in Lübeck bereits angekündigt, nimmt das Messstellenbetriebsgesetz Fahrt auf. Die neueste Entwicklung stellt sich wie folgt dar. Nach Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) vom August 2016 haben Stromnetzbetreiber die Pflicht oder das Recht, in bestimmten Fällen intelligente Messsysteme einzubauen, wenn dies technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie auf dem 2. Norddeutschen Betriebskostentag am 28. Januar 2020 in Lübeck bereits angekündigt, nimmt das Messstellenbetriebsgesetz Fahrt auf. Die neueste Entwicklung stellt sich wie folgt dar.</p>



<p>Nach Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) vom August 2016 haben Stromnetzbetreiber die Pflicht oder das Recht, in bestimmten Fällen intelligente Messsysteme einzubauen, wenn dies technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Die wirtschaftliche Vertretbarkeit ist im MsbG über zulässige Obergrenzen für die Kosten geregelt. </p>



<p>Die technische Möglichkeit besteht nach MsbG, wenn mindestens drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme am Markt anbieten, die den festgelegten Vorgaben genügen und wenn das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dies feststellt. </p>



<p>Über 6.000 kWh müssen, bis einschließlich 6.000 kWh können intelligente Messsysteme eingebaut werden Diese Feststellung ist durch das BSI am 3. Februar 2020 mit Wirkung zum 17. Februar 2020 erfolgt. Dies bedeutet, dass die Netzbetreiber ab 17. Februar 2020 bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6.000 kWh intelligente Messsysteme einbauen müssen und bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch bis einschließlich 6.000 kWh intelligente Messsysteme einbauen können. </p>



<p>Damit beginnt das sogenannte Smart-Meter-Rollout für diese Messstellen. Es gilt eine Duldungspflicht für den Einbau der intelligenten Messsysteme bzw. Smart Meter. </p>



<p>Weder Anschlussnehmer (Gebäudeeigentümer) noch Anschlussnutzer (in den Wohnungen: Mieter) sind berechtigt, die entsprechende Ausstattung einer Messstelle zu verhindern odernachträglich wieder abzuändern&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/04/smart-meter-roll.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/04/smart-meter-roll.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/smart-meter-roll-out-laeuft-seit-17-februar-2020/">Smart Meter Roll out läuft seit 17. Februar 2020</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Funkmesstechnik ab 2020 verpflichtend &#8211; EU will mit EED Verbrauchsverhalten von Mietern verbessern</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/funkmesstechnik-ab-2020-verpflichtend-eu-will-mit-eed-verbrauchsverhalten-von-mietern-verbessern/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=funkmesstechnik-ab-2020-verpflichtend-eu-will-mit-eed-verbrauchsverhalten-von-mietern-verbessern</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 23:33:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Klimaschutz und Energieeffizienz sind treibende Themen unserer Zeit. Die hochgesteckten Ziele werden jedoch häufig nicht so zügig erreicht, wie angestrebt – dies zeigt auch der kürzlich veröffentlichte Klimaschutzbericht 2018 des Bundesministeriums für Umwelt. Um den Klimaschutz zu beschleunigen, sind weitere Maßnahmen notwendig: Gesetzesinitiativen, wie die Novellierung der Energieeffizienzrichtlinie (engl.: Energy Efficiency Directive, EED), sollen helfen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Klimaschutz und Energieeffizienz sind treibende Themen unserer Zeit. Die hochgesteckten Ziele werden jedoch häufig nicht so zügig erreicht, wie angestrebt – dies zeigt auch der kürzlich veröffentlichte Klimaschutzbericht 2018 des Bundesministeriums für Umwelt. Um den Klimaschutz zu beschleunigen, sind weitere Maßnahmen notwendig: Gesetzesinitiativen, wie die Novellierung der Energieeffizienzrichtlinie (engl.: Energy Efficiency Directive, EED), sollen helfen, die Klimaveränderung zu begrenzen und eine effizientere Nutzung von Energie zu fördern. Bis 25. Oktober 2020 muss die EED in nationales Recht umgesetzt werden. Mit der Novellierung verpflichtet die EU ihre Mitglieder, weitere Energieeinsparpotenziale zu nutzen. Wesentlicher Bestandteil der neuen Richtlinie sind das Bereitstellen von unterjährigen Verbrauchsinformationen für Wohnungsnutzer sowie der verpflichtende Einsatz von Funkmesstechnik in der Verbrauchserfassung.</p>
<p>Aus dem jüngst veröffentlichten Klimaschutzbericht 2018 des Bundesministeriums für Umwelt geht hervor, dass Deutschland die selbst gesteckten Ziele aus dem „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“, welches eine Minderung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 vorsieht, um acht Prozent verfehlen wird.</p>
<p>Zwar belegt der Bericht, dass die Verbesserung des Gebäudebestandes durch Modernisierungsmaßnahmen durchaus einen Beitrag zum Erreichen der Ziele geleistet hat, jedoch sind die Maßnahmen nicht mehr ausreichend. „Es genügt heute nicht mehr, Gebäude lediglich zeitgemäß zu dämmen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung müssen stärker genutzt werden, um Energieeinsparpotenziale optimal auszunutzen. Die unterjährige Verbrauchsinformation ermöglicht dem Mieter beziehungsweise Wohnungsnutzer sein Verbrauchsverhalten besser anzupassen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Stephan Kiermeyer, Geschäftsführer der Kalorimeta GmbH. Energieeinsparungen durch Anpassung des Verbrauchsverhaltens – diesen Ansatz nimmt auch die novellierte Energieeffizienzrichtlinie der EU in den Fokus. So verfolgt die EED das übergeordnete Ziel, den Energieverbrauch innerhalb der EU bis zum Jahr 2030 um 32,5 Prozent gegenüber dem 2007 prognostizierten Verbrauch zu senken. Zu diesem Zweck sieht die Richtlinie unter anderem vor, dass die Konsumenten besser und regelmäßiger über ihren Energieverbrauch informiert werden und so ihr eigenes Verbrauchsverhalten optimieren können. Für die Immobilienwirtschaft ergeben sich daraus wichtige Änderungen.</p>
<h5>Die Änderungen</h5>
<p>Die EED sieht vor, dass ab 25. Oktober 2020 nur noch fernablesbare Zähler und Verteiler installiert werden, sofern die Kosten sowie der technische Aufwand in einer akzeptablen Relation zur Energieeinsparung stehen. Verbindliches Ziel ist es, dadurch den Verbrauch jährlich um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu reduzieren. Was unter akzeptabel zu verstehen ist, kann jeder EU-Mitgliedsstaat in seiner nationalen Umsetzung per Verordnung oder Gesetz definieren. Bereits eingebaute Zähler und Verteiler, die eine Fernauslesung nicht unterstützen, sollen bis zum 01.01.2027 nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Darüber hinaus verpflichtet die Novellierung Vermieter ab dem 01.01.2022 dazu, Bewohnern in Liegenschaften mit fernablesbaren Erfassungsgeräten monatlich Verbrauchsinformationen zur Verfügung zu stellen. Schon ab dem 25.10.2020 sollen diese, bei entsprechender Infrastruktur, dem Wohnungsnutzer mindestens halbjährlich zur Verfügung gestellt werden.</p>
<h5>Die Auswirkungen</h5>
<p>Besonders der verpflichtende Einsatz von Funkmesstechnik hat bereits heute Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft und schafft erste Handlungsimpulse. Diese ergeben sich aus den Fristen und der Lebensdauer der verschiedenen Erfassungsgeräte. Wärme- und Warmwasserzähler haben eine Eichfrist von fünf, Kaltwasserzähler von sechs Jahren. Danach müssen sie zwingend ausgetauscht werden. Heizkostenverteiler werden, bedingt durch die Batterielaufzeit, in der Regel nach zehn Jahren ausgetauscht. Wohnungsunternehmen und Immobilienverwalter, die heute noch Heizkostenverteiler installieren, die keine Fernablesung ermöglichen, müssen spätestens 2026 wieder aktiv werden und diese nachrüsten oder austauschen&#8230;</p>
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