<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lithium Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
	<atom:link href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/tag/lithium/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Oct 2021 15:21:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.1.7</generator>

<image>
	<url>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2017/08/favicon64-64x64.png</url>
	<title>Lithium Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wie sich Lithium-Ionen-Batterien auf das Wasser auswirken, erklärt Prof. Dr. Reinhart Job von der FH Münster</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wie-sich-lithium-ionen-batterien-auf-das-wasser-auswirken-erklaert-prof-dr-reinhart-job-von-der-fh-muenster/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wie-sich-lithium-ionen-batterien-auf-das-wasser-auswirken-erklaert-prof-dr-reinhart-job-von-der-fh-muenster</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Oct 2021 15:21:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[EMobilität]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG16]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Lithium]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=37647</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund 500 E-Scooter liegen laut einem WDR-Bericht auf dem Grund des Rheins. Betrieben werden sie mit Lithium-Ionen-Batterien, die nun im Wasser auszulaufen drohen. Prof. Dr. Reinhart Job, Dekan am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster, lehrt unter anderem Energiespeichertechnologie und erklärt im Interview, welche Auswirkungen dies auf das Wasser haben kann. Herr Prof. Dr. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wie-sich-lithium-ionen-batterien-auf-das-wasser-auswirken-erklaert-prof-dr-reinhart-job-von-der-fh-muenster/">Wie sich Lithium-Ionen-Batterien auf das Wasser auswirken, erklärt Prof. Dr. Reinhart Job von der FH Münster</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Rund 500 E-Scooter liegen laut einem WDR-Bericht auf dem Grund des Rheins. Betrieben werden sie mit Lithium-Ionen-Batterien, die nun im Wasser auszulaufen drohen. Prof. Dr. Reinhart Job, Dekan am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster, lehrt unter anderem Energiespeichertechnologie und erklärt im Interview, welche Auswirkungen dies auf das Wasser haben kann.</p>



<p><em>Herr Prof. Dr. Job, kürzlich machte die Meldung die Runde, dass circa 500 E-Scooter auf dem Grund des Rheins liegen. Unter anderem drohen die Batterien auszulaufen. Was für Batterien sind darin verbaut?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>In der Regel handelt es sich dabei um Lithium-Ionen-Batterien.</p><cite>Prof. Dr. Reinhart Job</cite></blockquote>



<p><em>Was für Konsequenzen hat es, wenn Lithium-Ionen-Batterien im Wasser auslaufen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Im Wasser können verschiedene Stoffe, aus denen die Batterien zusammengesetzt sind, auslaufen und freigesetzt werden und sie landen so in der Natur. Je nach Batterietyp sind das verschiedene Elektrolyte. Dabei könnte je nach eingesetztem Elektrolyt zum Beispiel auch Flusssäure entstehen.</p><p>Letztendlich akkumulieren sich immer die Schadstoffe im Wasser – auch wenn sie verdünnt werden: Die metallenen Gehäuse der Scooter verrotten, die Gummireste zersetzen sich, es entsteht Mikroplastik. Da kommt einiges zusammen, was für das Wasser und auch zum Beispiel für die Fische, die darin leben, schädlich ist. Lithium wird außerdem auch in einigen Psychopharmaka verwendet – das sollte besser nicht im Wasser landen. Und der Rhein ist eine wichtige Ressource für Grund- und Trinkwasser.</p><cite>Prof. Dr. Reinhart Job</cite></blockquote>



<p><em>Wo kann Lithium gewonnen werden?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es wird vor allem unter stark umstrittenen Bedingungen in verschiedenen Ländern in Südamerika abgebaut, etwa in Bolivien, Chile oder Argentinien. Lithium kommt insbesondere in Südamerika vor, wobei der Ausgangsstoff Lithiumkarbonat durch Verdunstung aus der Sole von Salzseen gewonnen wird. Der dabei auftretende immense Wasserverbrauch in den ohnehin schon sehr trockenen Gegenden Boliviens, Chiles und Nordargentiniens führt zu massiven Grundwasserabsenkungen. Das ist katastrophal für die Menschen, die dort leben. </p><p>Man braucht für die Batterien aber auch andere wertvolle Rohstoffe, zum Beispiel Kobalt, das auch in großer Menge für andere wichtige Einsatzmöglichkeiten verwendet wird – zum Beispiel bei hochfestem Edelstahl oder in der Nuklearmedizin. Die wichtigsten Kobalt-Reserven liegen in der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika. Die Probleme mit den dortigen Abbaubedingungen und der Kinderarbeit sind hinlänglich bekannt. </p><p>In E-Scootern kommen Lithium-Ionen-Batterien zahlreich zum Einsatz, letztendlich für ein Luxusprodukt, das dann durch die Ignoranz der Leute, die es in einen Fluss schmeißen, Umweltschäden erzeugt.</p><cite>Prof. Dr. Reinhart Job</cite></blockquote>



<p><em>Gibt es eine nachhaltigere Alternative zur Lithium-Ionen-Batterie? &#8230;</em></p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/10/E-Scooter-Lithium-Ionen-Akku-auswirkungen-auf-wasser-prof-job-fh-muenster.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/10/E-Scooter-Lithium-Ionen-Akku-auswirkungen-auf-wasser-prof-job-fh-muenster.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wie-sich-lithium-ionen-batterien-auf-das-wasser-auswirken-erklaert-prof-dr-reinhart-job-von-der-fh-muenster/">Wie sich Lithium-Ionen-Batterien auf das Wasser auswirken, erklärt Prof. Dr. Reinhart Job von der FH Münster</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lithium-Ionen-Akku eines Spielzeughelikopters explodiert beim Laden im Mieterkeller. Wer zahlt denn den Brandschaden, Herr Senk?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/lithium-ionen-akku-eines-spielzeughelikopters-explodiert-beim-laden-im-mieterkeller-wer-zahlt-denn-den-brandschaden-herr-senk/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lithium-ionen-akku-eines-spielzeughelikopters-explodiert-beim-laden-im-mieterkeller-wer-zahlt-denn-den-brandschaden-herr-senk</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 18:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Brandschutz]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG10]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[Lithium]]></category>
		<category><![CDATA[Senk]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=34080</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Elektrifizierung unserer Umwelt schreitet nicht zuletzt dank der immer leistungsfähigeren Lithium- Ionen-Akkus unaufhaltsam voran. Dass diese Technologie jedoch auch ihre Risiken birgt, macht sich nicht jeder Anwender ausreichend bewusst, wie sich aus einem jüngst veröffentlichten Urteil des Landgericht Coburg entnehmen lässt (Urteil vom 22. Januar 2020, Az.: 23 O 464/17). Gegenstand dieses Rechtsstreits war [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/lithium-ionen-akku-eines-spielzeughelikopters-explodiert-beim-laden-im-mieterkeller-wer-zahlt-denn-den-brandschaden-herr-senk/">Lithium-Ionen-Akku eines Spielzeughelikopters explodiert beim Laden im Mieterkeller. Wer zahlt denn den Brandschaden, Herr Senk?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Elektrifizierung unserer Umwelt schreitet nicht zuletzt dank der immer leistungsfähigeren Lithium- Ionen-Akkus unaufhaltsam voran. Dass diese Technologie jedoch auch ihre Risiken birgt, macht sich nicht jeder Anwender ausreichend bewusst, wie sich aus einem jüngst veröffentlichten Urteil des Landgericht Coburg entnehmen lässt (Urteil vom 22. Januar 2020, Az.: 23 O 464/17).</p>



<p>Gegenstand dieses Rechtsstreits war ein Brandschaden an einem Gebäude, der durch den beim Aufladen explodierten Akku eines Spielzeughelikopters, den ein Mieter zum Aufladen im Keller des Hauses auf einem Wäschetrockner abgestellt hatte, ausgelöst wurde. In unmittelbarer Nähe befanden sich allerlei brennbare Gegenstände wie ein Textilkoffer, weitere elektrische Gerätschaften sowie eine Holzsauna. </p>



<p>Nach dem Beginn des Ladevorgangs hatte sich der Mieter in seine Wohnung begeben. Als nach kurzer Zeit der Akku des Spielzeugs explodierte, beschädigte das übergreifende Feuer den Keller sowie das Treppenhaus des Miethauses bis in das Dachgeschoss. </p>



<p>Der Gebäudeversicherer regulierte daraufhin den Schaden an der Immobilie, verlangte alsdann aber aus übergegangenem Recht nach § 86 VVG die teilweise Erstattung der aufgewendeten Kosten von dem Privathaftpflichtversicherer des Mieters. </p>



<p>Der Versicherer begründete seine Forderung damit, dass die Brandgefahr von in dem Hubschrauber verbauten Lithium-Ionen-Akkus hinlänglich bekannt sei, so dass der Mieter dass gebraucht gekaufte Spielzeug nur unter Aufsicht habe laden dürfen.</p>



<h2>Fall landete vor dem Landgericht in Coburg</h2>



<p>Eine derartige Pflicht des Mieters wurde von seinem Privathaftpflichtversicherer jedoch bestritten, so dass der Fall vor dem Landgericht Coburg zur Entscheidung landete. Die Kammer vernahm den Mieter als Zeugen und beauftragte einen Sachverständigen mit der Begutachtung des Herganges. </p>



<p>Dieser stellte zunächst fest, dass in dem Hubschrauber tatsächlich ein Lithium-Ionen-Akku verbaut war und konstatierte, dass diese tatsächlich eine deutlich erhöhte Brand- bzw. Explosionsgefahr aufwiesen, wenn zuvor eine Tiefenentladung stattgefunden habe oder der Akku mechanisch vorgeschädigt sei. </p>



<p>Zwar ließ sich aufgrund dessen, dass der Mieter das Spielzeug gebraucht erworben hatte, nicht mehr rekonstruieren, weshalb der Akku explodierte. Das Gericht ging jedoch aufgrund der Ausführungen des Sachverständigen davon aus, dass der Mieter den Schaden fahrlässig herbeigeführt hatte, da er den Akku in Unkenntnis über den Zustand und die Betriebssicherheit des Gerätes in brennbarer Umgebung aufgeladen hatte, ohne diesen Vorgang zu überwachen bzw. den Ladevorgang in einer sicheren, nicht brennbaren Umgebung durchzuführen. </p>



<p>Auf neu gekaufte Geräte dürfte diese Entscheidung zwar nicht ohne weiteres anwendbar sein, jedoch illustriert der Rechtsstreit anschaulich, welche unbekannten Brandlasten in normalen Haushalten schlummern, da in einer Vielzahl moderner Elektrogeräte vom Smartphone über Elektrofahrräder bis hin zu Kinderspielzeugen diese Akkutechnologie verbaut ist.</p>



<h2>Viele Mieter besitzen keine Privathaftpflichtversicherung</h2>



<p>Berücksichtigt man ferner, dass ein erheblicher Teil der Mieter noch nicht einmal über eine Privathaftpflichtversicherung – wie im vorliegenden Fall – verfügt, besteht auf Seiten der Gebäudeversicherer Anlass zu ernster Besorgnis&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/07/lithium-akku-explodiert-urteil.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/07/lithium-akku-explodiert-urteil.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/lithium-ionen-akku-eines-spielzeughelikopters-explodiert-beim-laden-im-mieterkeller-wer-zahlt-denn-den-brandschaden-herr-senk/">Lithium-Ionen-Akku eines Spielzeughelikopters explodiert beim Laden im Mieterkeller. Wer zahlt denn den Brandschaden, Herr Senk?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lithium – mineralischer Schatz aus dem Oberrheingraben – KIT: Neues Verfahren ermöglicht Abbau in Deutschland mit Geothermie-Anlagen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/lithium-mineralischer-schatz-aus-dem-oberrheingraben-kit-neues-verfahren-ermoeglicht-abbau-in-deutschland-mit-geothermie-anlagen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lithium-mineralischer-schatz-aus-dem-oberrheingraben-kit-neues-verfahren-ermoeglicht-abbau-in-deutschland-mit-geothermie-anlagen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 18:53:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG10]]></category>
		<category><![CDATA[Geothermie]]></category>
		<category><![CDATA[Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[KIT]]></category>
		<category><![CDATA[Lithium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=34076</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Netzspeicher, Elektromobilität oder tragbare Elektronik – Lithiumionen-Akkus sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für die Produktion werden jedes Jahr Millionen Tonnen Lithium gefördert – bislang allerdings fernab von Deutschland. Eine Erfindung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) könnte nun aber auch hierzulande einen wirtschaftlichen Abbau ermöglichen. Lithium soll dabei minimalinvasiv in Geothermieanlagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/lithium-mineralischer-schatz-aus-dem-oberrheingraben-kit-neues-verfahren-ermoeglicht-abbau-in-deutschland-mit-geothermie-anlagen/">Lithium – mineralischer Schatz aus dem Oberrheingraben – KIT: Neues Verfahren ermöglicht Abbau in Deutschland mit Geothermie-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ob Netzspeicher, Elektromobilität oder tragbare Elektronik – Lithiumionen-Akkus sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Für die Produktion werden jedes Jahr Millionen Tonnen Lithium gefördert – bislang allerdings fernab von Deutschland. </p>



<p>Eine Erfindung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) könnte nun aber auch hierzulande einen wirtschaftlichen Abbau ermöglichen. Lithium soll dabei minimalinvasiv in Geothermieanlagen aus den Tiefengewässern des Oberrheingrabens gefördert werden.</p>



<p>In tiefen Gesteinslagen unter dem Oberrheingraben liegt ein mineralischer Schatz verborgen: Gelöst in salzigen Thermalwasserreservoiren befinden sich beträchtliche Mengen des Elements Lithium. </p>



<p>„Nach unseren Kenntnissen können es bis zu 200 Milligramm pro Liter sein“, weiß der Geowissenschaftler Dr. Jens Grimmer vom Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW) des KIT: „Wenn wir dieses Potenzial konsequent nutzen, dann könnten wir in Deutschland einen erheblichen Teil unseres Bedarfs decken.“ </p>



<p>Aktuell ist Deutschland ein Nettoimporteur des begehrten Rohstoffs, der vor allem für die Produktion von Batteriezellen für Elektrofahrzeuge benötigt wird und somit für das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung von großer Bedeutung ist. Importiert wird aus den typischen Förderländern Chile, Argentinien und Australien, die mehr als 80 Prozent der weltweiten Produktion auf sich vereinen.</p>



<p>Was eine Nutzung der heimischen Reserven bislang verhinderte, war das Fehlen eines geeigneten Verfahrens, um diese Ressource kostengünstig, umweltschonend und nachhaltig zu erschließen. Gemeinsam mit seiner Forscherkollegin Dr. Florencia Saravia von der Forschungsstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) am Engler-Bunte-Institut (EBI) des KIT hat Grimmer ein solches Verfahren entwickelt und dieses wurde nun vom KIT zum Patent angemeldet. </p>



<p>„Dabei werden in einem ersten Schritt die Lithiumionen aus dem Thermalwasser herausgefiltert und in einem zweiten Schritt weiter konzentriert, bis Lithium als Salz ausgefällt werden kann“, so Grimmer.</p>



<h2>Minimale Umweltschäden beim heimischen Lithiumabbau</h2>



<p>Gegenüber den traditionellen Methoden der Lithiumproduktion aus den südamerikanischen Salzseen und den australischen Festgesteinen bietet das Grimmer-Saravia-Verfahren einige entscheidende Vorteile: Genutzt wird die bestehende Infrastruktur von Geothermie-Anlagen, durch die pro Jahr bis zu zwei Milliarden Liter Thermalwasser strömen. </p>



<p>Im Gegensatz zum klassischen Bergbau fällt deshalb kaum Abraum an und der Flächenverbrauch ist minimal. Weil das Thermalwasser nach Gebrauch wieder in den Untergrund zurückgeleitet wird, werden keine schädlichen Stoffe freigesetzt und auch die geothermische Strom- und Wärmeproduktion wird nicht gestört&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/07/lithium-abbau-oberrhein-KIT.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/07/lithium-abbau-oberrhein-KIT.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/lithium-mineralischer-schatz-aus-dem-oberrheingraben-kit-neues-verfahren-ermoeglicht-abbau-in-deutschland-mit-geothermie-anlagen/">Lithium – mineralischer Schatz aus dem Oberrheingraben – KIT: Neues Verfahren ermöglicht Abbau in Deutschland mit Geothermie-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
