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	<title>Landschaftsarchitektur Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Landschaftsarchitektur Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Re-Use im Freiraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2022 15:30:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Baumaterial]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Recycling-Materialien kommen in der Landschaftsarchitektur bislang nur selten zum Einsatz. Doch das Interesse wächst und damit auch die Experimentierfreude der Planungsbüros. Diese beschäftigen sich mit neuen Materialien, möglichen Einsatzgebieten und vor allem mit flexibleren Entwurfs- und Planungsprozessen für effiziente Re-Use-Konzepte.— STEPHANIE DRLIK Der Anspruch, materialwirtschaftlich nachhaltig zu handeln, ist nun auch bei Quartiersentwicklungen angekommen. Rückbau- [&#8230;]</p>
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<p>Recycling-Materialien kommen in der Landschaftsarchitektur bislang nur selten zum Einsatz. Doch das Interesse wächst und damit auch die Experimentierfreude der Planungsbüros. Diese beschäftigen sich mit neuen Materialien, möglichen Einsatzgebieten und vor allem mit flexibleren Entwurfs- und Planungsprozessen für effiziente Re-Use-Konzepte.<br>— STEPHANIE DRLIK</p>



<p>Der Anspruch, materialwirtschaftlich nachhaltig zu handeln, ist nun auch bei Quartiersentwicklungen angekommen. Rückbau- oder Aushubmaterialien werden vor Ort für die Herstellung von Infrastruktur, Gebäuden oder die Geländemodellierung eingesetzt. In der landschaftsarchitektonischen Objektplanung ist man mit Re-Use-Konzepten noch nicht so vertraut. Es fehlen nach wie vor Erfahrungswerte bezüglich Halt- und Belastbarkeit der Recycling- Stoffe. Aber auch hinsichtlich sinnvoll adaptierter Planungsabläufe oder der Ausführung auf der Baustelle ist noch vieles unklar.</p>



<p>Planer sind mit neuen Leistungsbildern konfrontiert, Ausführer müssen gebrauchte Werkstoff auf ihre Einsatzfähigkeit prüfen, und Auftraggeber müssen bereit sein, auf gewohnte Gewährleistungen und Garantien zu verzichten und womöglich früher als gewohnt für Renovierungsarbeiten aufzukommen. Betriebswirtschaftlich rechnen sich Re-Use-Konzepte kaum, dennoch sind sie für Unternehmen und Stadtkommunen in Bezug auf deren gesellschaftliche Verantwortung eine gute Investition. Und weil das allgemeine Interesse wächst, wagen sich immer mehr Planungsbüros über das heikle Recyclingthema, wobei der Einsatz so unterschiedlich ist, wie die Re-Use-Projekte selbst.</p>



<p>Das österreichische Büro DnD Landschaftsplanung hat erstmals in der Wiener Seestadt Aspern bei den Tätigkeiten am Hermine-Dasovsky-Platz auf Recycling gesetzt und Confalt, Beton und Asphalt mit gebrauchtem Wiener Kleinsteinpflaster kombiniert. „Mit den alten Pflastersteinen der Straßenbauabteilung zu arbeiten, war sicher nachhaltig. In der Seestadt ging es uns aber vor allem darum, ein Stück Wiener Identität in einen gänzlich neuen Stadtteil ohne historische Bausubstanz zu bringen“, erzählt die Co-Inhaberin von DnD, Sabine Dessovic. Ebenfalls mit Pflasterstein- Recycling arbeiten die Landschaftsarchitekten von DnD derzeit bei der Neugestaltung des Wiener Pratersterns, dort allerdings, um vorhandenes, intaktes Material nicht zu verschwenden. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="606" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-1024x606.jpg" alt="" class="wp-image-39826" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-1024x606.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-300x178.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-761x450.jpg 761w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2-768x454.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Re-Use-im-Freiraum-2.jpg 1134w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Foto: Bryum<br>Die Vielfalt der Baustoffe wirken belebend</figcaption></figure>



<p>„Der Bestand war erst wenige Jahre alt und noch in bestem Zustand“, so Dessovic, die aber gleich ergänzt, dass Recycling in der Landschaftsarchitektur keine Kostenersparnis bringt. „Der Aufwand verlagert sich lediglich von den Produktkosten hin zu einem höheren Planungs- und Logistikaufwand.“ Diese Erfahrung bestätigt auch Daniel Baur, Geschäftsführer des Schweizer Landschaftsarchitekturbüros Bryum. </p>



<p>Bei der Neugestaltung des Betriebsgeländes eines Energieherstellers in Münchenstein in der Schweiz hat sein Planungsbüro auf Natur- und Betonpflastersteine aus regionalen Abrissbaustellen gesetzt sowie auf Pre-Consumer-Waste, also neuwertige Restposten oder Fehlproduktionen, die nicht mehr verkaufbar sind und somit entsorgt worden wären. „In diesem Projekt war bis zum Baubeginn nicht klar, welche Materialien in welcher Menge zur Verfügung stehen werden“, erzählt Baur. Und genau diese fehlende Planbarkeit ist, neben dem hohen logistischen Aufwand hinsichtlich Beschaffung und Lagerung, der wohl größte Hemmschuh.</p>



<h2>Material-Experimente</h2>



<p>Klar ist, dass nicht jedes Recyclingmaterial überall einsetzbar ist. „Natursteine eignen sich generell gut, wiederverwerteter Beton nur sehr bedingt“, berichtet Sabine Dessovic von ihren Erfahrungen. „In Hamburg arbeiten wir derzeit bei einem Stadtentwicklungsprojekt mit geschredderten Rückbaumaterialien aus Beton und Asphalt. Es handelt sich um einen Straßenzwischenbereich, wo die Tragfähigkeit nicht so hoch sein muss und die eingeschränkte Lebensdauer kein Problem darstellt.“ Derzeit wird viel mit Materialien experimentiert, aber auch hinsichtlich der Entwurfs- und Planungsabläufe braucht es neue, angepasste Werkzeuge. Vielversprechende Möglichkeiten eröffnet das sogenannte parametrische Entwerfen. </p>



<p>Es beruht auf einem System, das nicht das finale Entwurfsobjekt, sondern den Entwurfsprozess in den Fokus rückt. Dabei werden konstante und veränderliche Entwurfselemente als digitale Parameter festgelegt, die untereinander korrespondieren. Wird ein Parameter verändert, so reagieren die anderen. Diese assoziativen Verknüpfungen und die Abbildung der Abhängigkeiten wird handlungsleitend und führt im Rahmen der festgelegten Systemregeln zu Entwurfslösungen&#8230;</p>



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		<title>Qualität als Schlüssel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Freiraum ist das Aushängeschild des urbanen Wohnbaus. Trotzdem ist das Ergebnis oft trostlos, weil zu viel oder am falschen Ende gespart wird. Landschaftsarchitekten bringen Qualität ins Projekt, als Schlüssel zum Erfolg.MAIK NOVOTNY Man kennt das Bild: Neues Stadtentwicklungsgebiet, mehrgeschoßiger Wohnbau. Das Erdgeschoß wurde mit dem erforderlichen Zubehör angefüllt: Zugang, Kinderwagen- und Fahrradabstellplätze, Müllraum, vielleicht [&#8230;]</p>
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<p>Der Freiraum ist das Aushängeschild des urbanen Wohnbaus. Trotzdem ist das Ergebnis oft trostlos, weil zu viel oder am falschen Ende gespart wird. Landschaftsarchitekten bringen Qualität ins Projekt, als Schlüssel zum Erfolg.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Man kennt das Bild: Neues Stadtentwicklungsgebiet, mehrgeschoßiger Wohnbau. Das Erdgeschoß wurde mit dem erforderlichen Zubehör angefüllt: Zugang, Kinderwagen- und Fahrradabstellplätze, Müllraum, vielleicht ein Gemeinschaftsraum. Bleibt aber immer noch sehr viel Erdgeschoß zum Wohnen übrig, warum auch nicht, so kann ebenerdiger privater Freiraum angeboten werden. Doch gerade in der zunehmenden Bebauungsdichte und bei immer „städtischeren“ Quartieren kollidiert der Wohnbau mit der Stadt, und die Stelle, an der beide kollidieren, ist die Problemzone Erdgeschoß. </p>



<p>Aspern, Sonnwendviertel, Haberlandtgasse: Hier rückt der öffentliche dem privaten Freiraum so auf die Nase, dass dieser sich nur mit Abwehrmaßnahmen aus Baumarkt und Gartencenter zur Wehr setzen kann, um die winzigen Terrassen gegen fremde Blicke zu schützen: Schiefe Bastpalisaden und halbvertrocknete Thujenwälle. Weder die Freiraum- noch die Wohnqualität profitieren davon. </p>



<p>Dies ist nicht die einzige Druckstelle in dieser Problemzone. Überall gibt es diese Qualitätseinbrüche im Detail, was den Freiraum betrifft. Billige oder schlampig verlegte Beläge, ein groteskes Übermaß an Zäunen, verdorrte Pflanzen, trostlose Sandkisten neben Abluftschächten der Tiefgarage. Der Freiraum ist das Aushängeschild von Wohnanlage und Quartier, er wird täglich intensiv genützt, und doch wird gerade er oft am nachlässigsten behandelt. </p>



<p>Am Freiraum entzündet sich auch zuerst die Kritik der Öffentlichkeit („Betonwüste“), hier können Qualitätseinbußen oder Missverständnisse den Ruf gleich zu Beginn beschädigen. Wenn der anfangs geplante Baumbestand radikal eingespart wurde, bekommt man recht schnell die Quittung.</p>



<h2>Ungeliebtes Kind</h2>



<p>Die Frage, warum der Außenraum immer noch oft wie ein ungeliebtes Kind behandelt wird, und mit welchen Maßnahmen man das verbessern kann, ist Inhalt der Studie „Freiraumqualitäten und Kosteneffizienz“, die von der Wiener Landschaftsarchitektin Karin Standler gemeinsam mit Katja Simma und Liz Zimmermann für die Stadt Wien erstellt und im Herbst 2020 im Rahmen der IBA_ Wien präsentiert wurde. </p>



<p>Sie ist das Ergebnis einer Analyse gebauter Freiräume aus den Jahren 2008 bis 2018, die anhand von insgesamt 52 Beurteilungskriterien auf Qualitäten und Kosten geprüft wurden – von der räumlichen bis zur ökologischen Qualität, von Ausstattung über Bepflanzung bis zu Spielflächen. Ergänzt wurde die Analyse durch Fallbeispiele und Expertengespräche. Das Ergebnis: Eine sehr breite Streuung von Qualitäten und Kosten. Auffällig auch, dass die besseren Projekte fast alle eine hohe Anzahl an Wohnungen aufweisen, da diese Größenordnung – so die These – effizientere Freiräume ermöglicht.</p>



<p>Noch deutlicher als alle Zahlen vermitteln jedoch die zahlreichen Fotos in der Studie die Höhen und Tiefen des Freiraums im geförderten Wohnbau. Billige und nachlässig verlegte Bodenbeläge hier, gedeihende Bepflanzung und gute Zonierung von Privat und Öffentlich dort. Denn positive Beispiele gibt es ebenfalls&#8230;</p>



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		<title>„Bäume sind technisch perfekt!“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:45:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Landschaftsarchitektin Carla Lo hat reichlich Erfahrung bei der Freiraumgestaltung im geförderten Wohnbau gesammelt. Im Gespräch erklärt sie, worauf dabei zu achten ist.MAIK NOVOTNY Wie hat sich die Rolle von Landschaftsarchitekten im geförderten Wohnbau verändert? Zum einen werden wir heute bei der Umsetzung der Planung ernster genommen. Landschaftsarchitektur war immer ein „weicher Faktor“, der gegen „harte“ [&#8230;]</p>
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<p>Landschaftsarchitektin Carla Lo hat reichlich Erfahrung bei der Freiraumgestaltung im geförderten Wohnbau gesammelt. Im Gespräch erklärt sie, worauf dabei zu achten ist.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p><em>Wie hat sich die Rolle von Landschaftsarchitekten im geförderten Wohnbau verändert?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Zum einen werden wir heute bei der Umsetzung der Planung ernster genommen. Landschaftsarchitektur war immer ein „weicher Faktor“, der gegen „harte“ Argumente den Kürzeren zog: Wenn die Feuerwehr sagte, der Baum muss weg, sagten alle: Dann kommt er halt weg. Der Freiraum hatte keine Lobby. Das hat sich geändert. Heute fragt man uns, wenn es darum geht, mehr Bäume einzusetzen oder Tiefgarageneinfahrten zu situieren. </p><p>Zum anderen hat der Strategieplan zu Urban Heat Islands ein Umdenken bewirkt. Klimawandel und Überhitzung werden in Bauträgerwettbewerben stärker thematisiert. Das Bewusstsein dafür, dass das mit Mehrkosten verbunden ist, ist aber noch nicht ganz angekommen, gerade bei den technischen Abteilungen: Man braucht eine höhere Qualität bei den Bäumen und Features wie Wasser im Außenraum, vor allem in der dicht bebauten Stadt.</p><cite>Carla Lo</cite></blockquote>



<p><em>Wird der Freiraum wichtiger, weil die Wohnungen kleiner werden?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Vor allem Aufenthaltsqualität und Nutzungsanreize. Sitzgelegenheiten am Weg, die Begegnungen ermöglichen, aber auch geschützte Bereiche, wo man seine Ruhe hat, wo Schüler und Studierende lernen können. Wichtig dabei ist auch, dass der öffentliche Raum, der vom Bauträger bereitgestellt wird, auch öffentlicher Raum bleibt.</p><cite>Carla Lo</cite></blockquote>



<p><em>Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit Architekten?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Architekten sehen Verdichtung meistens sehr positiv. Das ist nicht falsch, aber man braucht Ausgleichsflächen, die weniger definiert sind und auch mal wuchern können. Der Bednar-Park im Nordbahnhofviertel ist vielen Architekten schon zu groß, aber schauen Sie mal, was da am Wochenende los ist! Ich muss aber sagen, dass das Verständnis bei Architekten stark zugenommen hat, vor allem bei den jüngeren, für die interdisziplinäre Planung eine Selbstverständlichkeit ist. Es tut ihnen auch gut, mit dem Blick der Landschaftsarchitekten auf ihr eigenes Projekt zu schauen.</p><cite>Carla Lo</cite></blockquote>



<p><em>Profitiert der Freiraum von bauplatzübergreifender Koordination? &#8230;</em></p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Baeume-sind-technisch-perfekt.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/03/Baeume-sind-technisch-perfekt.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Hamburg Neugraben-Fischbek – Ein Teich in der Quartiersmitte wird zum zentralen Treffpunkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2019 17:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsarchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[relais]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG96]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Berliner Landschaftsarchitekten relais wurden im Verhandlungsverfahren für die Gestaltung des Blau-Grünen Bandes in den Fischbeker Reethen ausgewählt. Der Teich in der Quartiersmitte wird zum zentralen Treffpunkt und schafft die ideale Kulisse für gastronomische Angebote, Einzelhandel oder Marktflächen. Zusätzlich entstehen im Verlauf des knapp 850 Meter langen Blau-Grünen Bandes Spielflächen für Kinder und Jugendliche, Bewegungsangebote [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner Landschaftsarchitekten relais wurden im Verhandlungsverfahren für die Gestaltung des Blau-Grünen Bandes in den Fischbeker Reethen ausgewählt. Der Teich in der Quartiersmitte wird zum zentralen Treffpunkt und schafft die ideale Kulisse für gastronomische Angebote, Einzelhandel oder Marktflächen. Zusätzlich entstehen im Verlauf des knapp 850 Meter langen Blau-Grünen Bandes Spielflächen für Kinder und Jugendliche, Bewegungsangebote für ältere Menschen, eine Parcouranlage sowie ein Aussichtspunkt.</p>
<p>Die IBA Hamburg hatte im Sommer 2018 im Einvernehmen mit dem Bezirksamt Harburg und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen einen Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Gestaltung der Freiräume in den Fischbeker Reethen ausgelobt. Das Verfahren mit acht Teilnehmern hatte insbesondere das Ziel, die linearen Freiräume des „Blau-Grünen Bandes“ mit einem neuen Teich als Quartiersmittelpunkt und die Grünzüge der „Reethenbek“ und des öffentlichen „Boulevards“ gestalterisch auszuformulieren. Im April wurde aus den drei Finalisten der Entwurf von relais Landschaftsarchitekten ausgewählt.</p>
<h5>Highlights für Kinder ist ein leicht erhöhter Warftspielplatz</h5>
<p>Die Berliner Landschaftsarchitekten haben aus der Lage zwischen Geest und Marsch ein überzeugendes Konzept zur Gestaltung der Freiräume abgeleitet, dass vielfältige räumliche Situationen erzeugt. Als übergeordnetes Prinzip werden dabei jeweils die nördlichen besonnten Flächen als nutzbare Grünräume gestaltet, während die südlichen Flächen im Schatten für die Regenwasserrückhaltung genutzt werden. Der neue, markante „Geestweg“ verläuft mittig durch das Band und schafft durch eine verschwungene Wegeführung und minimale Höhenunterschiede diverse landschaftliche Parkszenen. </p>
<p>Als Highlights für Kinder haben die Architekten einen leicht erhöhten Warftspielplatz sowie einen Spielhügel eingeplant. Zahlreiche Neupflanzungen unterschiedlicher Baumarten entlang der von Nord nach Süd verlaufenden Rethenbek und des Boulevards spiegeln die Geest und Marschlandschaft der Umgebung wider. Insgesamt werden das Blau-Grüne Band und die übrigen Freiräume zum prägenden Element für das alltägliche Leben im Quartier. </p>
<p>In der zentralen Mitte der Fischbeker Reethen entsteht ein künstlicher Teich (Foto, Rendering: relais landschaftsarchtekten), dessen Uferzonen vielfältig genutzt werden sollen. Ergänzend zu gastronomischen und Einkaufsangeboten eignet sich der Quartiersplatz direkt nördlich des Sees auch für Wochenmärkte oder einen Weihnachtsmarkt. Die diversen Nutzungsmöglichkeiten des Quartiers wirken identitätsstiftend und sollen den Zusammenhalt stärken&#8230;</p>
<p><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2019/04/Bauen-Freiraeume-fischbeck-reethen-hamburg.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a></p>
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