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	<title>Klimawandel Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Klimawandel Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wohnungswirtschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gerd Warda]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 11:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AVW]]></category>
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		<category><![CDATA[heute. Ausgabe 172]]></category>
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		<category><![CDATA[Sparkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Versicherungstagung der AVW Unternehmensgruppe im Oktober wurde in vielen spannenden Vorträgen das aktuelle Marktgeschehen beleuchtet. Ein wichtiger Aspekt ist derzeit der Klimawandel. Wie wirkt er sich auf die Wohnungswirtschaft aus? Dazu sprachen u.a. Dirk Gehrmann, Bereichsleiter Bestandsmanagement der AVW Unternehmensgruppe, Christopher Krahforst, Bereichsleiter Sach Individualgeschäft bei der ERGO Versicherung AG in Düsseldorf und [&#8230;]</p>
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<p>Auf der Versicherungstagung der AVW Unternehmensgruppe im Oktober wurde in vielen spannenden Vorträgen das aktuelle Marktgeschehen beleuchtet. Ein wichtiger Aspekt ist derzeit der Klimawandel. Wie wirkt er sich auf die Wohnungswirtschaft aus? Dazu sprachen u.a. Dirk Gehrmann, Bereichsleiter Bestandsmanagement der AVW Unternehmensgruppe, Christopher Krahforst, Bereichsleiter Sach Individualgeschäft bei der ERGO Versicherung AG in Düsseldorf und Florian Leo, Abteilungsleiter Risikoservice bei der SV Sparkassen-Versicherung Gebäudeversicherung AG.</p>



<p>Klimawandel: Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Versicherbarkeit der Wohnungsunternehmen aus?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Der Klimawandel hat bereits einen erheblichen Einfluss auf die aktuelle Marktsituation. Die Schaden-/Kostenquote der Wohnungsunternehmen ist 2021 mit 143 Prozent für die Versicherer deutlich in der Verlustzone. Es handelt sich um eines der defizitärsten Jahre der Wohngebäudeversicherer. Die im Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) organisierten Anbieter haben 2021 rund 10,6 Milliarden Euro an Versicherungsleistungen in der verbundenen Wohngebäudeversicherung erbracht – ein Anstieg um weit über 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. </p>



<p>Und das lag vor allem am Sturmtief „Bernd“: Das Hochwasser im Juli 2021 hatte ein Ausmaß, das wir bis dato nicht kannten. Durch Starkregen und Sturzfluten sind in Deutschland innerhalb weniger Stunden 180 Menschen zu Tode gekommen, es entstanden Schäden in der Sachversicherung in Höhe von 8,1 Milliarden Euro. Und „Bernd“ wird nicht die letzte verheerende Naturkatastrophe gewesen sein. Allein die Wintersturm-Serie im Februar 2022 hat erneut Schäden in Milliardenhöhe verursacht.</p>
<cite>Dirk Gehrmann</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Ja. Die Zahlen sind alarmierend: Die sieben teuersten Elementarereignisse fanden in den letzten 20 Jahren statt. Seit 1970 gibt es einen kontinuierlichen und deutlichen Anstieg der globalen Temperaturen. Dadurch gibt es eine stärkere Verdunstung und damit mehr Wasser je Niederschlagsereignis. Der Klimawandel ist Realität und hat auch Einfluss auf die Versicherbarkeit.</p>
<cite>Christopher Krahforst</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Die vier zentralen Herausforderungen sind extreme Hitze, besonders in Städten und entlang des Rheins und der Spree; Trockenheit und Niedrigwasser, häufig mit Hitze gepaart, in ländlichen Regionen im trockenen Osten, in der westlichen Mitte Deutschlands und an den Industriestandorten; Starkregen, Sturzfluten und Hochwasser, die besonders für die Infrastruktur und Gebäude gefährlich sind, gerade an gewässernahen Orten und in Mittelgebirgslagen und schließlich ein gradueller Temperatur- und Meeresspiegelanstieg.</p>
<cite>Florian Leo</cite></blockquote>



<p>Was muss jetzt passieren?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Das Sturmereignis „Bernd“ hat zu einem neuen Nachdenken in Gesellschaft, Politik und in der Wirtschaft geführt. Es entstand nun auch wieder eine Debatte über die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden, die in der politischen Debatte aber zuletzt doch nicht umsetzbar erschien, um aktuell die &#8222;Wohnkosten&#8220; nicht durch weitere gesetzliche Vorgaben zu erhöhen. </p>



<p>Auch wenn die Versicherungsdichte der über die AVW versicherten Bestände rund 95 Prozent beträgt: Bundesweit liegt sie bei nur 50 Prozent. Unwetter und vor allem Starkregen können aber überall passieren. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hatte alternativ vorgeschlagen, dass künftig die Elementarschadendeckung in jeder Wohngebäudeversicherung integriert wird und, sofern der Versicherungsschutz nicht gewünscht wird, aktiv von dem Kunden abgewählt werden müsste.</p>
<cite>Dirk Gehrmann</cite></blockquote>



<p>Herr Krahforst, welche Herausforderungen gibt es dabei?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Normalerweise ist bei Versicherungen der Schadenaufwand insgesamt einigermaßen gut abschätzbar. Es gilt: Es darf nur ein (kleiner) Teil der Versichertengemeinschaft vom Schaden betroffen sein und der (gesamte) Schadenaufwand darf die erwartete Höhe nicht übersteigen. Je länger der betrachtete Zeitraum ist, desto besser können Wahrscheinlichkeiten bestimmt werden. </p>



<p>Doch das Prinzip greift bei Naturgefahren nicht. Hier sind die Möglichkeiten, das Risiko des Versicherers zu beeinflussen, begrenzt. Es gibt, örtlich begrenzt, sehr hohe Einzelschäden und eine hohe Stückzahl an Schäden. Im Ernstfall ist die Solidargemeinschaft nicht mehr gegeben und das widerspricht dem Versicherungsprinzip.</p>
<cite>Christopher Krahforst</cite></blockquote>



<p>Taugen bewährte Risikomodelle überhaupt noch im Jahr 2030?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Es kommt auf den Bereich an. Bei Feuer auf jeden Fall. Bei Leitungswasser auch, wenn neue Parameter berücksichtigt werden. Dazu gehören das Gebäudealter, das Alter der Verrohrung, der Härtegrad des Wassers und die Gebäudehöhe. Naturgefahren wie Sturm und Hagel, Starkregen und Überschwemmungen erfordern jedoch künftig ein gesamtheitliches Risikomanagement. Zudem ist die Solvenz der Versicherer entscheidend. Nur eine sehr gute Kapitalisierung garantiert, dass wir als Versicherer im Ernstfall immer noch leistungsfähig sind.</p>
<cite>Christopher Krahforst</cite></blockquote>



<figure class="wp-block-pullquote pullquote-heute"><blockquote><p>Wichtig ist die Erstellung eines Schutzkonzepts und eines Notfallplans. Welche Gefahren bestehen konkret? Welche Betriebsbereiche oder Betriebsabläufe sind gefährdet? Welche Auswirkungen sind zu erwarten?<strong> </strong></p><cite>Florian Leo</cite></blockquote></figure>



<p>Herr Leo, was können Wohnungsunternehmen tun, um das Risiko für Schäden durch Naturgefahren zu minimieren?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Wichtig ist die Erstellung eines Schutzkonzepts und eines Notfallplans. Welche Gefahren bestehen konkret? Welche Betriebsbereiche oder Betriebsabläufe sind gefährdet? Welche Auswirkungen sind zu erwarten? Es gilt, die individuellen Schutzziele festzulegen und dementsprechend konkrete Notfallmaßnahmen zu planen. </p>



<p>Dazu gehört auch, Zuständigkeiten zu klären und zu kommunizieren, die Maßnahmen zu üben und regelmäßig zu aktualisieren. Eine finanzielle Vorsorge ist ebenfalls wichtig, falls trotz Anwendung der anderen Strategien ein Schaden eintritt.</p>
<cite>Florian Leo</cite></blockquote>



<p>Welche Schadenverhütungsstrategien gibt es konkret?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Bei Überflutungsrisiken haben Wohnungsunternehmen zum Beispiel drei Möglichkeiten: ausweichen, widerstehen und anpassen. Ausweichen heißt, die Überflutungsgefahr zu vermeiden, etwa durch Stufen zum Wohngeschoss und eine entsprechende Höhendifferenz zur Straße. Im Rahmen der Bauvorsorge kann da einiges getan werden. Widerstand leistet man durch technische Schutzanlagen wie eine Rückstausicherung. </p>



<p>Und bei der Anpassung geht es darum, Wohngebäude so zu nutzen, dass nur geringe Schäden auftreten. Zum Schutz vor Hagelschäden kann man konstruktiv einiges tun, zum Beispiel mit Schutzgittern oder auch Dachüberständen. Entscheidend ist immer, möglichst viele Risikoinformationen zu sammeln. Also zur Lage, zum Objekt, zu Vorsorgemaßnahmen und Vorschäden.</p>
<cite>Florian Leo</cite></blockquote>



<p>Wo bekommt man diese Informationen?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Dafür gibt es Online-Tools. Der <a href="https://vds.de/naturgefahren/vds-geo-fachdienste/hochwasserpass" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hochwasserpass</a> etwa bietet individuelle Gefahrenanalysen und Schadenpräventionsmaßnahmen und liefert damit eine objektive Basis für die Bewertung des Überschwemmungsrisikos. Auch der <a href="https://www.dieversicherer.de/versicherer/haus-garten/naturgefahren-check" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturgefahren-Check</a> der Versicherungswirtschaft ist hilfreich. </p>



<p>Genauso wie das geographische Informationssystem <a href="https://www.gisimmorisknaturgefahren.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GIS-ImmoRisk Naturgefahren</a>. Es unterstützt dabei, bundesweit und flächendeckend die Gefährdungssituation von Immobilienstandorten durch Naturgefahren wie Starkregen, Wintersturm, Waldbrand, Erdbeben und Hitze einzuschätzen.</p>
<cite>Florian Leo</cite></blockquote>



<p>Wie können die Versicherer den Kampf gegen der Klimawandel unterstützen? Welche Handhabe haben sie in Sachen Nachhaltigkeit?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Die Versicherungswirtschaft kann vor allem über Investitionen in zukunftsweisende Branchen und Technologien etwas bewegen. Mit einem weltweiten Anlagevermögen von 20 bis 30 Billionen US-Dollar kann sie erheblichen Einfluss nehmen. <strong>In einem Positionspapier des GDV hat sich die Assekuranz zudem zum nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft verpflichtet</strong>. </p>



<p>So will die deutsche Versicherungswirtschaft die Kapitalanlagen bis spätestens 2050 klimaneutral anlegen. Zudem sollen bis 2025 Nachhaltigkeitskriterien für die Schadenregulierung und klimaneutrale Geschäftsprozesse implementiert werden (siehe hierzu unseren Artikel zur Nachhaltigkeitspositionierung der Versicherer).</p>
<cite>Dirk Gehrmann</cite></blockquote>



<p>Wie sieht die Perspektive der Wohngebäudeversicherung aus?</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p>Neben der ZÜRS-Zonen-Prüfung werden zukünftig auch die Starkregenklassen das Pricing sowie die Höhe der Selbstbehalte und Jahreshöchstentschädigungen beeinflussen. Maßgeblich für die Preisgestaltung wird letztlich der individuelle Schadenverlauf der einzelnen Großkundenverbindung bleiben, wenngleich auch auf einem höheren Niveau. Durch steigende Baukosten wird sich der gleitende Neuwertfaktor um 14,73 % erhöhen. </p>



<p><strong>Um der Schadenentwicklung – insbesondere in der Leitungswasserversicherung – und den Beitragssteigerungen entgegenzuwirken, wird der Schadenprävention &#8211; auch unter Nachhaltigkeitsaspekten &#8211; eine immer größere Bedeutung zukommen.</strong> </p>



<p>Unabhängig davon wird ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten, also der Wohnungsunternehmen, der Versicherer und der Versicherungsmakler, weiterhin die Voraussetzung für die Ermittlung und Bereitstellung eines adäquaten Versicherungsschutzes sein.</p>
<cite>Dirk Gehrmann</cite></blockquote>



<p><strong>Quelle: AVW</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Baukulturbericht 2022/23: „Umbau von Stadt und Land“, „Gebäude und Infrastrukturen“ und „Umbauen – Umdenken“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 20:31:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
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		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der „Neuen Umbaukultur“ fordert der Baukulturbericht 2022/23 aktiv zum Umdenken auf. Jahrzehntelang galt Abriss und Ersatzneubau als ebenso selbstverständlich wie die Ausweisung von Bauland auf der grünen Wiese. Jetzt wird klar: Der Bausektor ist für einen Großteil der CO2-Emissionen verantwortlich. Angesichts der sich verschärfenden Klimalage kann mit dem Umbau von Bauwerken ein wesentlicher Beitrag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der „Neuen Umbaukultur“ fordert der Baukulturbericht 2022/23 aktiv zum Umdenken auf. Jahrzehntelang galt Abriss und Ersatzneubau als ebenso selbstverständlich wie die Ausweisung von Bauland auf der grünen Wiese. Jetzt wird klar: Der Bausektor ist für einen Großteil der CO2-Emissionen verantwortlich. Angesichts der sich verschärfenden Klimalage kann mit dem Umbau von Bauwerken ein wesentlicher Beitrag gegen den Klimawandel geleistet werden. Dafür ist ein Umdenken notwendig und eine neue baukulturell verankerte Umbaukultur, die auch den Umbau der Zukunft mitdenkt und gängige Abläufe von Neubauvorhaben auf den Prüfstand stellt. Wie der Paradigemenwechsel im Bausektor gelingen kann, greift der aktuelle Baukulturbericht auf und zeigt Handlungsoptionen für Kommunen, Politik und Bauschaffende auf.</p>



<p>„Erfolgreich kann der Paradigmenwechsel im Bausektor nur gestaltet werden, wenn die baukulturellen Werte des Bestandes erkannt, stärker geachtet und rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen angepasst werden“, sagt Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur und ergänzt: „Eine neue Umbaukultur passt Bauten und Strukturen an veränderte funktionale und ästhetische Ansprüche an. Zugleich kann aus der Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen eine neue, zeitgemäße Gestaltungssprache erwachsen, die im besten Fall bereits künftige Umbauten antizipiert.“</p>



<p>„Die Stiftung hat in ihrem neuen Bericht wieder aktuelle Themen aufgegriffen, die unsere Gesellschaft umtreiben. Angesichts des Klimawandels und einer notwendigen Beschleunigung der Energiewende treffen sie mit ihrem Appell nach einer neuen Umbaukultur den richtigen Nerv. Wir müssen den Gebäudebestand und die Quartiere in den Fokus nehmen, wenn es darum geht, Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig die Klimaresilienz und die Energieeffizienz zu steigern. Die Baukultur in Deutschland ist hier bereits auf einem guten Weg, da immer mehr alte Gebäude erhalten und weiterentwickelt werden. Diesen Trend gilt es zu verstärken. Daher ist die Stiftung mit ihrem fundierten Wissen und ihrer großen Expertise ein wichtiger Impulsgeber für alle Beteiligten aus der Bau- und Immobilienbranche und der Stadt- und Raumentwicklung“, sagt Cansel Kiziltepe, Stiftungsratvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur.</p>



<h2>Umbau zum neuen Leitbild machen</h2>



<p>Eine neue Umbaukultur passt Gebäude und Infrastrukturen den veränderten funktionalen und ästhetischen Ansprüche an. Zugleich erwächst aus der Auseinandersetzung mit dem Vorhandenen eine neue, zeitgemäße Gestaltungssprache, die im besten Fall bereits künftige Umbauten antizipiert. </p>



<p>Die drei Fokusthemen des Baukulturberichts 2022/23, „Umbau von Stadt und Land“, „Gebäude und Infrastrukturen“ und „Umbauen – Umdenken“, behandeln eine neue Umbaukultur auf den verschiedenen Maßstabsebenen. Das Spektrum reicht vom anhaltenden Umbau unserer Städte über Fragestellungen zum Umgang mit dem Baubestand bis hin zur notwendigen zukunftsgerechten Anpassung von Bauweisen und Prozessen. Rechtliche, wirtschaftliche, technologische sowie gesellschaftliche Voraussetzungen werden in Relation zu dringlichen Handlungsfeldern gestellt. Es geht um ein neues Selbstverständnis der Bauschaffenden, um veränderte Rahmen-bedingungen und einen anderen Blick auf das Bauen. Die Branche steht hier am Beginn eines tiefgreifenden baukulturellen Wandels. </p>



<p>Der Baukulturbericht stellt repräsentative Ergebnisse einer forsa-Umfrage zum Thema Baukultur und Umbau von Städten und Gebäuden vor sowie Ergebnisse von Umfragen bei Städten und Kommunen, im Handwerk und bei den planenden Berufen. Zudem beauftragte die Stiftung beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie eine konzeptionelle Recherche zum klimaverträglichen Umgang mit dem Bestand.</p>



<h2>Baukulturbericht</h2>



<p>Im Turnus von zwei Jahren erscheint der Baukulturbericht der Bundesstiftung Baukultur. Der Bericht bildet umfassend den aktuellen Status zum Planen und Bauen in Deutschland ab und dient als wichtiges politisches Instrument. Das Konzept und die inhaltliche Ausrichtung wird von dem Kompetenzteam der Bundesstiftung für Baukultur verantwortet&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-neue-baukultur-umdenken-abriss-ersatzbau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-neue-baukultur-umdenken-abriss-ersatzbau.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kriminalprävention im Städtebau: Sicher und angstfrei unterwegs &#8211; eine Win-win-Situation für alle Beteiligten</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/kriminalpraevention-im-staedtebau-sicher-und-angstfrei-unterwegs-eine-win-win-situation-fuer-alle-beteiligten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kriminalpraevention-im-staedtebau-sicher-und-angstfrei-unterwegs-eine-win-win-situation-fuer-alle-beteiligten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 17:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG170]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stastentw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wunsch nach Sicherheit ist ein unverzichtbares Element für Lebensqualität – sei es im Wohnumfeld, an Bahnhöfen, in Fußgängerzonen oder an anderen öffentlichen Orten. Dabei ist es nicht die alleinige Aufgabe der Polizei, für ein unbefangenes Gefühl auf Wegen, Straßen oder Plätzen zu sorgen. Vielmehr ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch Kommunen, Stadtplaner, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Wunsch nach Sicherheit ist ein unverzichtbares Element für Lebensqualität – sei es im Wohnumfeld, an Bahnhöfen, in Fußgängerzonen oder an anderen öffentlichen Orten. Dabei ist es nicht die alleinige Aufgabe der Polizei, für ein unbefangenes Gefühl auf Wegen, Straßen oder Plätzen zu sorgen. Vielmehr ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der auch Kommunen, Stadtplaner, Wohnungsunternehmen, soziale Institutionen sowie die Bürgerinnen und Bürger selbst gefragt sind. </p>



<p>Durch interdisziplinäre Kooperationen trägt die Polizei Hessen dazu bei, Rahmenbedingungen bei der Stadtplanung und -gestaltung zu schaffen, die der Kriminalität vorbeugen. Multifunktionalität und das Beleben öffentlicher Plätze, die Stärkung gemischt genutzter Stadtviertel sowie das Vermeiden verwahrloster Orte spielen dabei eine zentrale Rolle.</p>



<h2>Den Wandel nutzen</h2>



<p>Klimaanpassung, Mobilitätswende, Digitalisierung: Aktuell stehen Städte und Gemeinden vor großen Herausforderungen, die weitreichende Konsequenzen auf unsere Lebensräume haben werden. Dieser Wandel bietet Kommunen die Chance, kriminalpräventive Aspekte rechtzeitig mitzudenken und einzubinden – sowohl in baulicher als auch sozialer Hinsicht. Eine Vorreiterrolle nimmt hier die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt mit ihrer Stadtentwicklungsmarke ProjektStadt ein. Schon vor vielen Jahren kooperierte sie eng mit der Polizei – beispielsweise am Standort Östliche Innenstadt in Offenbach. </p>



<p>Auch mit dem Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) arbeitet sie seit geraumer Zeit zusammen. Jan Thielmann, Projektleiter Integrierte Stadtentwicklung, war selbst einige Jahre Mitglied der AG städtebauliche Kriminalprävention. Ein Auftrag in Dietzenbach, bei dem die ProjektStadt im Rahmen des Bund-Länder- Programms Soziale Stadt für das Projekt- und Quartiersmanagement verantwortlich zeichnete, führte hier schon Ende der 1990er Jahre zu einer Zusammenarbeit. Gemeinsam mit der Kommune, der örtlichen Polizeistation, punktuell auch mit dem damaligen Polizeipräsidenten Südosthessen (PP) sowie weiteren Akteuren wurden Präventionsstrategien erarbeitet und umgesetzt – mit beachtlichem Erfolg&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Wowi-ag-170-Kriminalpraevention-Staedtebau.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Wowi-ag-170-Kriminalpraevention-Staedtebau.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Klimagerechte Qualitätsentwicklung? Ja, das geht: Am Kempelenpark!</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/klimagerechte-qualitaetsentwicklung-ja-das-geht-am-kempelenpark/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=klimagerechte-qualitaetsentwicklung-ja-das-geht-am-kempelenpark</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:23:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle reden von mehr Begrünung – aber noch passiert viel zu wenig. Die Begrünung einzelner Projekte geht zu wenig weit, um nachhaltige Wirkungen für Klima und Bewohner zu erzielen, muss ganzheitlich gedacht werden! Das Projekt „lieBeKlima“ zielt auf die Umsetzung eines liegenschafts- und systemübergreifenden Begrünungskonzeptes für das Quartier „Am Kempelenpark“ in Favoriten, Wien ab. Dabei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alle reden von mehr Begrünung – aber noch passiert viel zu wenig. Die Begrünung einzelner Projekte geht zu wenig weit, um nachhaltige Wirkungen für Klima und Bewohner zu erzielen, muss ganzheitlich gedacht werden! Das Projekt „lieBeKlima“ zielt auf die Umsetzung eines liegenschafts- und systemübergreifenden Begrünungskonzeptes für das Quartier „Am Kempelenpark“ in Favoriten, Wien ab. Dabei kommt ein neuartiger, identitätsstiftender Partizipationsprozess und eine umfassende Qualitätssicherung zur Anwendung. </p>



<p>Der Fokus liegt auf einem integralen Begrünungskonzept, das mit einem übergeordneten Wassermanagement und einem Plus-Energie- Konzept verschränkt wird. Es werden konkrete und messbare Qualitätsziele sowohl bauplatzübergreifend als auch für die einzelnen Baufelder definiert. Diese Angaben sollen in die Auslobungsunterlagen der Architekturwettbewerbe eingepflegt werden und im anschließenden Qualitätsbeirat des wohnfonds_wien zur Qualitätssicherung beitragen. </p>



<p>Die Entwicklung neuer Stadtquartiere erfordert die Integration unterschiedlicher Systemebenen: Neben dem sichtbaren, gebauten Raum sind auch die Aspekte Grün-und Freiräume, Energieversorgung, Kühlung und Wärme, Wasser und Abwasserversorgung, soziokulturelles Leben, die lokale Wirtschaft und nicht zuletzt auch die CO2-Produktion und klimatische Effekte von großer Bedeutung. Um der Komplexität der Aufgabe gerecht zu werden, kommen im Projekt „Am Kempelenpark“ nachstehende Methoden und Prozesse zur Anwendung. </p>



<p><strong>Qualitätssicherung</strong>: Der entscheidende Faktor für das Gelingen eines neuen Stadtquartiers ist, dass die zentralen Qualitäten frühzeitig, verbindlich und baufeldübergreifend festgelegt werden und zum Rahmen für die weitere Quartiersentwicklung werden. Am Kempelenpark erfolgte diese Rahmensetzung durch den städtebaulichen Vertrag und die Flächenwidmung, die zur Grundlage eines Qualitätssicherungsprozesses werden, wobei im Falle dieses Projekts der neu geschaffene Qualitätsbeirat des wohnfonds_wien zum Einsatz kommt. Der Prozess verspricht nicht nur die Hebung von urbanen Qualitäten in der Quartiersentwicklung, die insbesondere den zukünftigen Bewohnern zugutekommen. Durch die Koordination der Dienststellen und Fachplaner sollen die Abstimmungen zudem rascher und „integraler“ durchgeführt werden und Behördenverfahren schneller abgewickelt werden können. (siehe <a href="http://www.wohnfonds. wien.at/qsb">http://www.wohnfonds. wien.at/qsb</a>) </p>



<p><strong>Integrale Planung</strong> bedeutet, dass unterschiedliche Systeme und Planungsdomänen zusammen betrachtet und koordiniert werden, um übergeordnete Ziele zu erreichen. Im Falle des Projekts LieBeKlima beim Projekt „Am Kempelenpark“ sind dies die Systemebenen „Begrünung von Freiräumen und Bauwerken“, „Regen- und Grauwasser“ und „Energie“. Die übergeordneten Ziele sind u. a.: CO2-Reduktion, Schutz vor sommerlicher Überhitzung, sorgsamer Umgang mit Wasser und die Schaffung eines Plus-Energie-Quartiers.</p>



<p>Noch vor dem Architekturwettbewerb werden die Wechselbeziehungen zwischen den genannten Systemen untersucht, um daraus Anforderungen für die einzelnen Gebäude und Freiflächen abzuleiten. (z. B. Wo werden Sonden für Geothermie gesetzt? Wo wird das Wasser für die Fassadenbegrünung gewonnen bzw. gesammelt? Wo wird Wärme (rück-)gewonnen und wie wird sie im Quartier transportiert?)&#8230;</p>



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		<title>Droht die Gefahr des Greenwashings?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Greenwashing]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anna Detzlhofer „Das Spektrum zwischen klimarelevanten und dekorativen Maßnahmen ist sehr groß.“ Anna Detzlhofer Die Überhitzung der Städte ist eine Tatsache und Tropennächte sind längst spürbar. Maßnahmen zu setzen ist das Gebot der Stunde. Als Landschaftsarchitekten nehmen wir die Zukunft vorweg, wir schaffen die Realitäten von morgen und planen dafür kühle und klimafitte Orte mit [&#8230;]</p>
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<h2>Anna Detzlhofer</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Das Spektrum zwischen klimarelevanten und dekorativen Maßnahmen ist sehr groß.“</p><cite>Anna Detzlhofer</cite></blockquote>



<p>Die Überhitzung der Städte ist eine Tatsache und Tropennächte sind längst spürbar. Maßnahmen zu setzen ist das Gebot der Stunde. Als Landschaftsarchitekten nehmen wir die Zukunft vorweg, wir schaffen die Realitäten von morgen und planen dafür kühle und klimafitte Orte mit blau-grüner Infrastruktur, an denen ein angenehmer Aufenthalt für uns und für viele Generationen möglich ist. </p>



<p>Für einen angenehmen Aufenthalt in den Städten sind Bäume die beste Maßnahme, denn Bäume bewirken einiges: Ein gesunder und ausgewachsener Stadtbaum spendet 150 Quadratmeter Schatten und kühlt seine Umgebung um bis zu drei Grad. Aber sie brauchen Platz. Im engen Korsett der gewachsenen Stadt bleibt uns Planenden oft nur die Umgestaltung der Straßenräume oder die freien Fassaden und Dächer bestehender Bauten. Wo es der Platz im Untergrund erlaubt, hält mit der Schwammstadt eine Technologie Einzug, die Stadtbäumen mehr Wurzelraum zugesteht und nachhaltiges Wassermanagement ermöglicht. Das ist innovative, blaugrüne Infrastruktur, die langfristig gesündere Stadtbäume schafft und glücklicherweise immer mehr zum State of the Art der urbanen Landschaftsplanung wird. </p>



<p>In dichter bebauten Räumen muss mit effizienter Bauwerksbegrünung gekühlt werden. Gut gemachte Bauwerksbegrünung reduziert den Energiebedarf und senkt die Temperaturspitzen sowohl im Winter als auch im Sommer: Während sich versiegelte Oberflächen im Sommer bis auf 40 bis 70 Grad aufheizen, behalten Gründächer und -Fassaden auch im Hochsommer eine Oberflächentemperatur von 30 Grad. Auf Straßenniveau entstehen in Gassen ohne Bäume sommerliche Temperaturen von 41 bis 45 Grad. Würde dieselbe Gasse radikal begrünt, hätte sie im Sommer eine Aufenthaltstemperatur von 30 bis 35 Grad. </p>



<p>Das Spektrum zwischen klimarelevanten und dekorativen Maßnahmen ist sehr groß – besonders bei der Fassadenbegrünung. Grüne Wände sind optisch schnell wirksam, aber leider auch pflegeanfällig. Bei der Dachbegrünung bedeutet effiziente Begrünung zum Beispiel nicht nur Mindestaufbauten zu wählen, sondern mit stärkeren Aufbauten eine intensivere Begrünung zu ermöglichen. Fakt ist: Es besteht Handlungsbedarf und Lösungen sind vorhanden. Was heute getan – oder versäumt wird – spüren nicht erst unsere Kinder, das werden wir im nächsten Sommer schon merken. </p>



<p>Dipl.-Ing. Anna Detzlhofer gründete in den 1990er-Jahren das Büro Detzlhofer in Wien, das 2012 gemeinsam mit Sabine Dessovic zu DND Landschaftsplanung wurde. Sie ist Ingenieurkonsulentin für Landschaftspflege und Landschaftsgestaltung.</p>



<h2>Heinrich Kugler</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Greenwashing ist ein Thema, das man ernst nehmen muss.“</p><cite>Heinrich Kugler</cite></blockquote>



<p>Beim Bau entstehen Kosten, welche allerdings bei einer Betrachtung der Lebenszykluskosten ausgeglichen werden können. Greenwashing verzerrt das Bild. Aber die Lösung gibt es: eine seriöse Gebäudezertifizierung. Schon wieder ein neues Bürogebäude mit durchgehender Glasfassade und schon wieder ein großzügiger Dachausbau mit riesigen Glasflächen ohne entsprechenden Sonnenschutz. Man wundert sich immer wieder, dass solche Gebäude heute noch errichtet und auch noch mit diversen Umweltzertifizierungen vermarktet werden. </p>



<p>Greenwashing ist also ein Thema, das man leider ernst nehmen muss. Ansonsten werden die seriösen und notwendigen Umweltzertifizierungen weiterhin unterlaufen und Konsumenten wie Investoren in die Irre geführt. In der Seestadt haben wir uns dem Thema Gebäudezertifizierung gestellt, ein bewährtes System aufgesetzt und gemeinsam mit der ÖGNB einen eigenen TQB-Monitor* entwickelt. Viele Gebäude sind zusätzlich klimaaktiv zertifiziert. Seestadt-Gebäude werden nicht nur in der Planungsphase, sondern auch nach Fertigstellung und im Betrieb bewertet&#8230;</p>



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		<title>Vom Gebäudeabschluss zum Klimaretter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 14:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Begrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Dach]]></category>
		<category><![CDATA[Flachdach]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Dach befindet sich im Wandel – und mit ihm die Anforderungen an die Abdichtung. Begrünte Dächer sind eine Maßnahme zur Klimawandelanpassung und haben eine starke Zukunft.MARC NIEWÖHNER Ob für das Eigenheim, den Geschoßwohnungsbau oder Gewerbe und Industrie – wer derzeit baut, setzt oftmals auf ein Flachdach. Dies hat jedoch nicht ausschließlich mit wechselnden ästhetischen [&#8230;]</p>
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<p>Das Dach befindet sich im Wandel – und mit ihm die Anforderungen an die Abdichtung. Begrünte Dächer sind eine Maßnahme zur Klimawandelanpassung und haben eine starke Zukunft.<br>MARC NIEWÖHNER</p>



<p>Ob für das Eigenheim, den Geschoßwohnungsbau oder Gewerbe und Industrie – wer derzeit baut, setzt oftmals auf ein Flachdach. Dies hat jedoch nicht ausschließlich mit wechselnden ästhetischen Trends zu tun. Auch die Funktion des Daches unterliegt einem Wandel: War ein Flachdach vor 40 Jahren noch eine zweckmäßige Entscheidung im Sinne einer preisgünstigen Lösung, so schafft man damit heute ein Plus an Wohn- und Lebensraum. </p>



<p>Künftig aber wird dem Flachdach noch eine weitere, essenzielle Aufgabe zufallen. Mit einer Begrünung und ggf. einer Retentionsfläche versehen, wird es eine Maßnahme zur Minderung städtischer Wärmeinseln sein. Denn die Bepflanzung speichert Wasser und sorgt dafür, dass dieses sukzessive verdunstet – was Hitze sowie Überflutung entgegenwirkt. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an die Abdichtung, denen bereits bei der Planung Rechnung getragen werden muss. </p>



<p>Durch Flachdächer gewinnt man nicht nur Wohnraum, was angesichts dessen Knappheit vor allem in urbanen Ballungsgebieten wichtig ist. Des Weiteren entsteht nutzbare Fläche: Diese wird zunehmend als Lebensraum wahrgenommen, sowohl für Menschen als auch für Pflanzen. Dachbegrünung hat nicht nur einen positiven Effekt auf das menschliche Wohlbefinden, sondern wirkt auch als Klimawandelanpassungs- Maßnahme.</p>



<h2>Viel ungenutztes Potenzial</h2>



<p>Der Weltklimarat IPCC hat erst kürzlich in seinem sechsten Weltklimabericht erneut auf die Dringlichkeit hingewiesen, mit der gegen die Auswirkungen der Klimakrise vorgegangen werden muss. So ist es laut des Berichts sehr wahrscheinlich, dass in den frühen 2030er-Jahren, spätestens jedoch 2040, die Erderhitzung den Schwellenwert von 1,5 Grad Celsius übersteigt. In der Folge wird es unter anderem vermehrt zu Starkregenereignissen kommen, von denen insbesondere urbane Ballungsgebiete betroffen sein werden. Dort jedoch stößt die Kanalisation schnell an ihre Grenzen und natürliche Versicherungsflächen gibt es nicht mehr ausreichend. </p>



<p>Überdies verstärkt die Flächenversieglung das Aufheizen der Städte. Beidem kann man nur mit Vegetationsflächen effektiv entgegengewirkt werden. Denn allein ein Quadratmeter Gründach ohne einen Retentionsraum hat das Potenzial, pro Tag zwei Liter Wasser verdunsten zu lassen und 30 Liter Wasser zurückzuhalten. Circa zwei Drittel der eingestrahlten Energie werden außerdem in latente Wärme umgewandelt, die sich nicht aufheizend auf die Umgebungsluft auswirkt. Legt man diese Kennzahlen auf ein Stadtviertel um, würden die urbanen Räume zukünftig als lebenswerter Ort für die Bevölkerung erhalten bleiben.</p>



<h2>Gründach</h2>



<p>Zwar gibt es Gründächer vereinzelt schon seit den 1970er-Jahren, doch wurden diese damals vorwiegend als Dachgärten oder als Prestigeobjekte genutzt. Heute aber kann ein Gründach viel mehr sein: Bauherren haben grundsätzlich die Wahl zwischen intensiver und extensiver Begrünung. Die einfache extensive Dachbegrünung ist im urbanen Raum ein erster richtiger Schritt in die richtige Richtung. </p>



<p>Doch bereits mit verhältnismäßig kleinem Mehraufwand lassen sich positiven Effekte auf das Mikroklima und die Biodiversität verstärken. Erhöht man etwa die Anzahl der Standardpflanzenarten von fünf bis zehn Stück auf 30 bis 50 Pflanzenarten mit unterschiedlichen Aufbauhöhen zwischen 5 und 15 cm, ist ein optimaler ökologischer Standard als extensive oder intensiver Dachbegrünung erreichbar.1 Grün statt grau ist hier die Devise.</p>



<p>Wie der im Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) in seiner Fachinformation „Positive Wirkungen von Gebäudebegrünungen (Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung)“ festhält, wurden 2019 rund 7,2 Millionen Quadratmeter Dachfläche begrünt – das ist doppelt so viel wie gut zehn Jahre zuvor. Hinzu kommt, dass der Anteil sanierungsfähiger Flachdächer aus den 1970er bis 90er-Jahren steigt. Dabei handelt es sich um Aufbauten mit 80 bis 120 Millimeter Wärmedämmung plus einer Abdichtung, die schon häufig repariert, aber nie vollständig saniert wurden. </p>



<p>Diese Objekte erfüllen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die aktuellen Wärmeschutzstandards des Gebäude-Energie-Gesetzes (GEG). In erster Linie gilt es, nach dem Abfallwirtschaftsgesetz den Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Sachverständige arbeiten heute an Lösungen, um vorhandene Wärmedämmungen von Leckage behafteten Dächern zu trocknen und anschließend die Dachabdichtung z. B. mit einem Flüssigkunststoff vollständig zu ertüchtigen. Auf diesen neu sanierten Flächen kann etwa ein Plusdach zur Erhöhung des energetischen Standards aufgebaut und/oder ein Gründach realisiert werden.</p>



<h2>Erhöhter Anspruch</h2>



<p>Mit dem Wandel des Daches vom bloßen Schutz vor Wasser hin zum begrünten Lebensraum finden sich Planer und Verarbeiter gleichermaßen mit besonderen Konstruktionsarten konfrontiert, die erhöhte Anforderungen an ihre Abdichtung stellen. Ob es sich dabei um eine intensive oder eine extensive Begrünung handelt, hat zunächst keinen Einfluss auf das, was die Abdichtung leisten muss&#8230;</p>



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		<title>Hoch hinaus statt auf der grünen Wiese</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 18:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Österreich wird zu viel Boden versiegelt. Dabei sollte der Fokus in Zeiten der Klimakatastrophe auf der Nachverdichtung des Bestands liegen. Positivbeispiele gibt es zu Genüge, oft wird es Bauträgern aber schwer gemacht.THORBEN POLLERHOF Eisenstadt wird verbraucht. Und das jedes Jahr. Nein, der burgenländischen Landeshauptstadt geht es gut. Die Größe Eisenstadts wird nur gerne als [&#8230;]</p>
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<p>In Österreich wird zu viel Boden versiegelt. Dabei sollte der Fokus in Zeiten der Klimakatastrophe auf der Nachverdichtung des Bestands liegen. Positivbeispiele gibt es zu Genüge, oft wird es Bauträgern aber schwer gemacht.<br>THORBEN POLLERHOF</p>



<p>Eisenstadt wird verbraucht. Und das jedes Jahr. Nein, der burgenländischen Landeshauptstadt geht es gut. Die Größe Eisenstadts wird nur gerne als Maßstab für den Flächenverbrauch in Österreich genommen. Laut Umweltbundesamt entsprach nämlich der Drei-Jahresmittelwert der jährlich verbrauchten Fläche an produktivem Boden 2020 42 Quadratkilometer – also der Fläche von Eisenstadt.</p>



<p>Das ist auf mehreren Ebenen ein Problem. Zum einen verliert versiegelter Boden an biologischer Vielfalt und Funktionen, zudem steigt das Hochwasserrisiko und versiegelte Flächen heizen sich schneller auf. Zum anderen sinken damit die landwirtschaftlich- nutzbaren Flächen und der Bedarf an Lebensmittelimporten steigt. Klar ist also: So kann es nicht weitergehen. Anstatt auf der grünen Wiese zu bauen, gibt es eine Alternative: Nachverdichtung. Sprich, Bestand zu nutzen und zu verbessern, um Wohnungsproblemen an den Kragen zu gehen. </p>



<p>Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Wo schon einmal ein Gebäude stand, dort ist auch die entsprechende Infrastruktur vorhanden. Gas, Wasser, Strom, aber auch die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln – in der Regel alles da. Das ist auch in Sachen Kosten ein wichtiges Argument. Gilt der Neubau als günstiger, vergisst man dabei oft die Nachfolgekosten im Zuge der Infrastrukturaufbereitung.</p>



<h2>Angst um Aussicht</h2>



<p>Doch in vielen Teilen Österreichs schwingt auch die Angst mit. Eine Nachverdichtung, beispielsweise im Zuge einer Sanierung samt Dachausbau eines Gründerzeithauses, birgt auch Probleme: Eine mehrjährige Baustelle innerhalb des Hauses und die Nachbarn haben Angst um ihre schöne Aussicht. So geschehen in Wien, beim Projekt Tivoligasse von Palmers Immobilen und Freimüller Söllinger Architektur. Hier sollten oberhalb eines Supermarkts 96 Klein- und Mittelwohnungen entstehen. Normalerweise ein Paradebeispiel für Nachverdichtung: Eine bereits versiegelte Fläche kann effizienter genutzt werden. Bereits zu Projektbeginn gab es aber eine Petition gegen das Projekt. Die wichtigsten Argumente der Anrainer: zu hoch, zu viel, zu wenig Stellplätze. Nach einer Mediationsveranstaltung wird nun aber gebaut, das Projekt soll noch dieses Jahr fertig werden. </p>



<p>Diese Situationen kennt auch Bauträger Hans Jörg Ulreich, der sich auf die Sanierung von Gründerzeithäusern spezialisiert hat: „Wenn man so etwas vorhat, muss man erst einmal alle Anrainer mit ins Boot holen. Diese Arbeit ist wichtig, wollen sich aber die wenigsten machen.“ </p>



<p>Unter anderem ein Grund, warum in Wien das Potenzial der Nachverdichtung immer noch ungenutzt bleibt. Eine Broschüre der Arbeiterkammer aus dem Jahre 2018 berechnet: „Das durch die Nachverdichtung im Gemeindewohnbaubestand insgesamt erzielbare Potenzial beläuft sich theoretisch auf etwa 130.000 Wohneinheiten.“ Dabei geht es längst nicht nur um Dachausbauten. </p>



<p>Gemeint ist damit auch die horizontale Erweiterung, beispielsweise durch die Überbauung von Stellplätzen oder Garagen. Wie beim Beispiel der Tivoligasse: bereits versiegelte Flächen besser nutzen. Stattdessen gibt es auch in der Bundeshauptstadt den Hang zum Bau von Stadtentwicklungsgebieten auf grünen Wiesen am Stadtrand, wie die Beispiele Seestadt und Wildgarten zeigen.</p>



<h2>Abreißen und neu bauen</h2>



<p>Ein weiteres Beispiel für Nachverdichtung ist das Reconstructing-Project der Neuen Heimat in Ried im Innkreis. Der Bestand beherbergt insgesamt 44 Wohneinheiten und ist bereits in die Jahre gekommen. Der Plan: Etappenweise abtragen und einen Neubau mit heutigem Wohnstandard und insgesamt 83 Wohneinheiten errichten. Auch hier ist der Vorteil, dass die vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann und bereits versiegelte Böden effizienter genutzt werden&#8230;</p>



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		<title>Kurz gemeldet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 12:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiche Hilfe „zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h2>Erfolgreiche Hilfe</h2>



<p>„zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. </p>



<p>In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen aus dem gemeinnützigen Wohnsektor an Betroffene. Finanzierungsbeiträge, Unterstützung bei Übersiedlungen und sozialarbeiterische Betreuung nach Bedarf werden aus Projektmitteln übernommen. Bis April 2022 soll „zuhause ankommen“ 600 Menschen in neue Wohnungen vermitteln.</p>



<h2>Klimaresiliente Quartiersplanung</h2>



<p>Die ÖBB und Stadt Wien verlangten für die Bebauung „Neues Landgut“, Bauplatz D12, basierend auf dem bewährten Vier-Säulen-Modell für gefördertes Wohnen mit den Qualitätskriterien Ökonomie, Soziale Nachhaltigkeit, Architektur und Ökologie eine klimaresiliente Quartiersplanung. Das ÖSW erhielt gemeinsam mit Dietrich Untertrifaller und Plov, Simma Zimmermann Landschaftsarchitektinnen, der RWT plus ZT GmbH sowie der Agentur für Kultur und Urbanität art:phalanx für sein Konzept „B.R.I.O. – Alles auf Schiene“ den Zuschlag. Bis Mitte 2024 entstehen rund 180 Wohnungen in Hybridbauweise, davon die Hälfte Smart- Wohnungen, Gemeinschaftsbereiche sowie 14 Gewerbeflächen.</p>



<h2>Erfolgsrezept Kommunikation</h2>



<p>Mit der Gründung der „Wien-Süd Projektmanagement“ stehen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten erfahrene Teams aus den Bereichen Haustechnik und Facility-Management den Bewohnern tagtäglich zur Seite. Die Dienstleistungen von „Service und Technik“ reichen von Instandhaltung bis zu einem wesentlichen Element: Der Kommunikation mit den Bewohnern. „Direkte und persönliche Kommunikation und eine umfassende Servicierung sind uns ein grundlegendes Anliegen. Vor allem mit den Bewohnern der Wohnhausanlagen in ständigem Austausch zu stehen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, das ist es, was sozialen Wohnbau ausmacht“, ist Wien-Süd-Obmann Andreas Weikhart überzeugt.</p>



<h2>Architektur und Bildung</h2>



<p>Am 10. und 11. Juni finden die Architekturtage, Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Architekturgeschehen und Baukultur, statt, die heuer unter dem Thema „Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum“ stehen. Der Auftakt fand bereits im Juni 2021 statt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Kurz-gemeldet.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Kurz-gemeldet.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Langfristige Klimawirkung von Immobilien messbar machen – Grad Celsius als neue Standardwährung – Hannah Helmke erklärt warum</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/langfristige-klimawirkung-von-immobilien-messbar-machen-grad-celsius-als-neue-standardwaehrung-hannah-helmke-erklaert-warum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=langfristige-klimawirkung-von-immobilien-messbar-machen-grad-celsius-als-neue-standardwaehrung-hannah-helmke-erklaert-warum</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 15:05:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Messtechnik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur Grad Celsius heißen. Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur [&#8230;]</p>
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<p>Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur Grad Celsius heißen.</p>



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<p>Der Immobiliensektor muss mehr zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend dabei ist, eine messbare und vergleichbare Kennziffer für die Klimawirkung einer Immobilie zu etablieren. Diese kann langfristig nur Grad Celsius heißen.</p>



<h2>Der „Green Deal“ der EU mit EU-Taxonomie sowie zahlreiche weitere Regularien sind nur der Anfang.</h2>



<p>Die Vielzahl an Maßnahmen und Kriterien verunsichert viele Marktteilnehmer. Denn eine Abgrenzung und Bewertung von Artikel-8- und Artikel-9-konformen Immobilieninvestments gemäß EU-Offenlegungsverordnung, Energieausweisen und KfW-Effizienzhausstandards wird zunehmend zu einer Wissenschaft für sich. Ganz zu schweigen von den zahlreichen unterschiedlichen Zertifizierungen und der derzeitigen Diskussion um die EU-Taxonomie. Darüber hinaus zeigt der im Januar 2022 verkündete plötzliche Stopp der KfW-Fördermaßnahmen für den Effizienzhausstandard 55, dass auch kurzfristige Richtungswechsel immer wieder vorkommen können. </p>



<p>Eine weitsichtige Planung ist für Investoren nicht leicht. Aus diesem Grund sollte das Thema „Temperature Alignment“ mehr in den Blick genommen werden. Ein langfristig mit den Pariser Klimazielen vereinbarer Reduktionspfad für einzelne Gebäude oder Immobilienportfolios sorgt dauerhaft für Planungssicherheit, wo es eine Regulierung, die sich im Mikromanagement von Betriebs- und Investmentprozessen erschöpft, nicht leisten kann.</p>



<h2>Die Klimawirkung in Grad Celsius ist entscheidend</h2>



<p>Nachhaltigkeit hat viele Facetten, das zeigt allein das gebräuchliche Buchstabentrio „ESG“ für „Environment, Social, Governance“. Allein „Environment“ steht selbstverständlich für wesentlich mehr als den Klimaschutz. Beschränkt man sich in der Betrachtung jedoch auf das Thema Klimaschutz, steht der CO2- oder Klimafußabdruck im Fokus. </p>



<p>Dieser soll die Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO2, in der Einheit „Tonne CO2-Äquivalent“ bemessen. Das Problem dabei: Das ist nicht lebensnah, kaum jemand kann sich darunter etwas vorstellen. Hinzu kommt, dass diese reine Mengenbetrachtung kaum vergleichbar ist: Eine Tonne CO2 ist für eine Doppelhaushälfte anders zu bewerten als für ein Bürohochhaus oder gar eine Logistik- oder Produktionsimmobilie. Die Verhältnismäßigkeit ist entscheidend und droht bei einer reinen Betrachtung von CO2-Emissionsmengen aus dem Blick zu geraten. </p>



<p>Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die Wirkung auf das Klima durch den Emissionsausstoß über einen langen Zeitraum entsteht. Entsprechend ist es zu kurz gesprungen, lediglich auf ein „Netto Null“-Ziel in einem bestimmten Jahr zu schauen. Netto Null im Jahr 2045 nützt uns nichts, wenn bis dahin die Emissionen unkontrolliert steigen – der Schaden für das Klima wäre immens. Zusätzlich wird der positive Effekt durch Einsparungen immer geringer, je später damit begonnen wird.</p>



<p><strong>Damit wird deutlich</strong>: Es ist viel aufschlussreicher, <strong>auf den Klimaeffekt zu schauen als auf die Emissionen selbst</strong>&#8230;</p>



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		<title>Aareon Forum 2021: Klimawandel, Demografie, neue Wohn- und Arbeitskonzepte sowie Cybersicherheit – Viele Herausforderungen, um sie zu meistern, sind digitale Ökosysteme mit intelligentem Datenmanagement nötig.</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/aareon-forum-2021-klimawandel-demografie-neue-wohn-und-arbeitskonzepte-sowie-cybersicherheit-viele-herausforderungen-um-sie-zu-meistern-sind-digitale-oekosysteme-mit-intelligentem-date/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aareon-forum-2021-klimawandel-demografie-neue-wohn-und-arbeitskonzepte-sowie-cybersicherheit-viele-herausforderungen-um-sie-zu-meistern-sind-digitale-oekosysteme-mit-intelligentem-date</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2021 20:50:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[Aareon]]></category>
		<category><![CDATA[AG158]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[demografischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Aareon Forum unter dem Dachthema „Pioneering Work“ war am 27. und 28. Oktober 2021 virtueller Treffpunkt von IT-Entscheidern und -Anwendern der Immobilienwirtschaft. Im Fokus standen aktuelle Trends und Herausforderungen sowie das Zielbild „Immobilienwirtschaft 2030“. Aareon zeigte auf, wie neue ERP-Generationen und digitale Lösungen mit intelligentem Datenmanagement die Branche bei den heutigen und zukünftigen Anforderungen [&#8230;]</p>
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<p>Das Aareon Forum unter dem Dachthema „Pioneering Work“ war am 27. und 28. Oktober 2021 virtueller Treffpunkt von IT-Entscheidern und -Anwendern der Immobilienwirtschaft. Im Fokus standen aktuelle Trends und Herausforderungen sowie das Zielbild „Immobilienwirtschaft 2030“.</p>



<p>Aareon zeigte auf, wie neue ERP-Generationen und digitale Lösungen mit intelligentem Datenmanagement die Branche bei den heutigen und zukünftigen Anforderungen unterstützen können. Deutlich wurde, dass Pioniergeist und Co-Creation bei der Softwareentwicklung wesentliche Erfolgsfaktoren sind. Darüber hinaus gaben prominente Vordenker Impulse zu wirtschaftlichen, politischen und umweltbezogenen Themen sowie zum immer wichtiger werdenden Thema Cybersicherheit. </p>



<p><strong>Dr. Manfred Alflen</strong>, Vorstandsvorsitzender der Aareon AG: „CO2-Reduktion, demografischer Wandel, Mietendiskussion, aber auch das Zusammenwachsen von Wohnen und Arbeiten sind die großen Treiber der Transformation, in der sich die Branche befindet. Dieser Transformationsprozess kann nur gemeinsam mit Digitalisierung und Pioneering Work gemeistert werden. Unsere Aufgabe ist es, den Immobilienunternehmen auf Basis von neuen Technologien und intelligenter Software bestmögliche Lösungen und Services als Ende-zu-Ende-Prozesse zur Verfügung zu stellen. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden und Co-Creation spielen dabei eine wichtige Rolle.“</p>



<p>Bei der Weiterentwicklung des Angebotsportfolios Aareon Smart World greifen Pioniergeist und Co- Creation eng ineinander. Das bedeutet, Immobilienunternehmen, Bewohner und andere Partner werden in den Entwicklungsprozess mit eingebunden, um Nutzen für alle Beteiligten und die Gesellschaft zu stiften. Ein Beispiel hierfür ist die nach dem Co-Creation-Ansatz mit einer Kunden-Fokusgruppe entwickelte ERP-Produktgeneration Aareon Wodis Yuneo.</p>



<p>Damit begegnet man den Herausforderungen der Branche mit neuesten Technologien und einem intuitiven Bedienkonzept, das sich auf den Anwender und dessen Arbeitsabläufe individuell ausrichten lässt. Wodis Yuneo wurde jüngst als „ERP-System des Jahres 2021“ ausgezeichnet. Im Wettbewerb des Center for Enterprise Research überzeugte die zukunftssichere neue Produktgeneration in der Kategorie „ERP-Architektur“.</p>



<h2>Impulse von Keynote Speakern</h2>



<p>Linus Neumann, Hacker, Psychologe und IT-Sicherheitsexperte, sensibilisierte in seinem Vortrag „Von Hacker-Angriffen lernen – IT-Sicherheit in Zeiten der Digitalisierung“ für technische und gesellschaftliche Risiken. Er sprach unter anderem über digitale Mündigkeit und Datensicherheit, vor allem aber über die Frage, in welcher Welt wir leben möchten. Dabei zeigte er nicht nur Probleme auf, sondern stellte auch pragmatische Lösungsansätze vor. </p>



<p>Lesen Sie auch Linus Neumann im Interview hier per LINK <br><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Linus-Neumann-IT-Sicherheit.pdf">Linus-Neumann-IT-Sicherheit.pdf (wohnungswirtschaft-heute.de)</a></p>



<p>Chris Boos, Gründer und CEO von Arago und Mitglied des Digitalrats der Bundesregierung, erläuterte, wie menschliches Potenzial freigesetzt und durch KI mehr Raum für innovatives Denken und Kreativität geschaffen werden kann. Dies funktioniere, indem Technologie die nicht kreativen oder innovativen Arbeiten erledige. Der Freiraum entstehe aber nur dann, wenn den Menschen, deren Kreativität nun zur Verfügung stehe, auch ein Job gegeben werde, um diese anzuwenden und nicht um einfach die Effizienz kurzfristig einzustreichen. </p>



<p>Lesen Sie auch Chris Boos im Interview hier per LINK <br><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/09/Chris-Boos-kuenstliche-intelligenz.pdf">Chris-Boos-kuenstliche-intelligenz.pdf (wohnungswirtschaft-heute.de)</a></p>



<h2>Ende-zu-Ende-Prozesse in der Aareon Smart World</h2>



<p>Das digitale Ökosystem <a href="https://www.aareon.com/Aareon_Smart_World.115165.html">Aareon Smart World</a> bildet die gesamte immobilienwirtschaftliche Wertschöpfungskette auf einer einzigen Plattform ab, sodass Unternehmen ihre komplexen Beziehungsgefüge einfacher und effizienter steuern können. Dies gewährleistet nahtlose Ende-zu-Ende-Prozesse für die verschiedenen Stakeholder und unterstützt den wirtschaftlichen Erfolg der Immobilienunternehmen. Mit der <a href="https://www.aareon.de/sixcms/detail.php/605654?">„Digital Agency“</a> präsentierte Aareon eine neue ganzheitliche Lösung, die alle Prozesse des Mieterlebenszyklus begleitet und digital vernetzt. Dabei werden die Teilprozesse unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse aller Beteiligten, wie Mieter, Außen- und Innendienstmitarbeiter sowie Handwerker und Lieferanten, verknüpft und bilden ein großes Ganzes.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="575" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/aareon-ASW_blue_GER.560985-1-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-37796" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/aareon-ASW_blue_GER.560985-1-1024x575.jpg 1024w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/aareon-ASW_blue_GER.560985-1-300x168.jpg 300w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/aareon-ASW_blue_GER.560985-1-802x450.jpg 802w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/aareon-ASW_blue_GER.560985-1-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2>Aareon Smart World · Das digitale Ökosystem für die Immobilienwirtschaft</h2>



<p>Mit der Verbindung von ERP- und digitalen Lösungen über die Digitale Plattform als Infrastruktur gewährleistet Aareon ein skalierbares und sicheres Ökosystem sowie eine Architektur, die die Integration von Lösungen und Diensten von Drittanbietern ermöglicht&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Digital-Aareon-Forum-2021.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/11/Digital-Aareon-Forum-2021.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/aareon-forum-2021-klimawandel-demografie-neue-wohn-und-arbeitskonzepte-sowie-cybersicherheit-viele-herausforderungen-um-sie-zu-meistern-sind-digitale-oekosysteme-mit-intelligentem-date/">Aareon Forum 2021: Klimawandel, Demografie, neue Wohn- und Arbeitskonzepte sowie Cybersicherheit – Viele Herausforderungen, um sie zu meistern, sind digitale Ökosysteme mit intelligentem Datenmanagement nötig.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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