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	<title>Hochhaus Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Hochhaus Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Der Denkmal-Riese ist verhüllt: Energetische Sanierung des Aalto-Hochhauses sichert Baudenkmal und sozialverträgliche Mieten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 18:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>60 Jahre nach Fertigstellung hat es nichts von seiner dynamischen Erscheinung eingebüßt: Alvar Aaltos Wohnhochhaus (1959–61) ist mit dem charakteristischen fächerförmigen Baukörper bis heute ein Hingucker an der Richard-Boljahn-Allee in Bremen, die die Neue Vahr in Nord und Süd teilt. Zur Zeit ist der 22-Geschosser allerdings komplett eingerüstet: Die Gebäudehülle wird energetisch ertüchtigt (wir berichteten), [&#8230;]</p>
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<p>60 Jahre nach Fertigstellung hat es nichts von seiner dynamischen Erscheinung eingebüßt: Alvar Aaltos Wohnhochhaus (1959–61) ist mit dem charakteristischen fächerförmigen Baukörper bis heute ein Hingucker an der Richard-Boljahn-Allee in Bremen, die die Neue Vahr in Nord und Süd teilt. Zur Zeit ist der 22-Geschosser allerdings komplett eingerüstet: Die Gebäudehülle wird energetisch ertüchtigt (<a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/gewoba-bremen-denkmalgerechte-sanierung-des-60-jahre-alten-aalto-hauses-beginnt-fassade-und-dach-werden-erneuert/">wir berichteten</a>), um den Heizenergiebedarf deutlich zu verringern. </p>



<p>In die energetische Sanierung investiert die GEWOBA rund 7 Millionen Euro und sorgt so langfristig für sozialverträgliche Mieten. Aber nicht nur die Höhe und Kubatur des Architekturklassikers sind beeindruckend. Seit 1996 steht das Wohnhochhaus unter Denkmalschutz – bei der Sanierung ist besonderes Fingerspitzengefühl gefragt.</p>



<p>Über den aktuellen Stand der Sanierunugsarbeiten und die besonderen Herausforderungen im Umgang mit diesem besonderen Gebäude sprachen wir mit der Architektin Nurdan Gülbas, GEWOBA-Projektleiterin.</p>



<p><strong>Frau Gülbas, wie sind die Arbeiten angelaufen, wie sieht es aktuell auf der Baustelle aus? <br></strong>Die Arbeiten sind planmäßig angelaufen. Nach gut vier Monaten konnte die komplette Einrüstung des Hochhauses (immerhin rund 8.500 Quadratmeter) einschließlich der Vernetzung, trotz einiger anspruchsvoller Herausforderungen, termingerecht fertiggestellt werden. Inzwischen haben alle Gewerke auf der Baustelle begonnen, darunter Abbrucharbeiten an Dach und Ostfassade, Demontage der Befahranlage, Reinigung der Westfassade, restauratorische Untersuchung aller Holzelemente. Kurzum: Wir sind mittendrin und liegen gut in Zeit.</p>



<p><strong>Wie sind Sie in Planung und Entwurf an das Projekt herangegangen – mehr aus Sicht der Möglichkeiten im Bestand, oder von der energetischen Zielsetzung geleitet? <br></strong>Die Planung sieht eine erhaltende Modernisierung vor, also soweit wie möglich erhaltend zu sanieren und so optimal wie möglich energetisch zu ertüchtigen. Für den KfW-Effizienzhaus-Nachweis ist es wichtig, dass alle energetischen Maßnahmen durchgeführt werden, die durch das Landesamt für Denkmalpflege genehmigt werden können.</p>



<p><strong>Was waren in der Vorplanung die besonderen Herausforderungen im Hinblick auf den Denkmalstatus?</strong> <br>Im Fokus der gesamten Sanierung steht die Ostfassade mit einer Fläche von ca. 3.200 Quadratmetern, die gemäß dem heutigen Stand der Technik gedämmt wird und eine neue hinterlüftete Fassadenverkleidung erhält&#8230;</p>



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		<title>Degewo &#8211; 650 neue Wohnungen – auch bezahlbare für 6,50 Euro/m² bis 6,70 Euro/m2 _ Grünes Licht für neues Wohnhochhaus in der Gropiusstadt</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/degewo-650-neue-wohnungen-auch-bezahlbare-fuer-650-euro-m%c2%b2-bis-670-euro-m2-_-gruenes-licht-fuer-neues-wohnhochhaus-in-der-gropiusstadt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=degewo-650-neue-wohnungen-auch-bezahlbare-fuer-650-euro-m%25c2%25b2-bis-670-euro-m2-_-gruenes-licht-fuer-neues-wohnhochhaus-in-der-gropiusstadt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 16:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gebäude/Umfeld]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG146]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>degewo hat seine Neubauvorhaben in der südlichen Gropiusstadt mit rund 650 neuen Mietwohnungen bis 2023 der Öffentlichkeit frühzeitig vorgestellt. Nach Auswertung der Anregungen und Einwände wurde die Planung angepasst: Drei Potenzialflächen bleiben zunächst unbebaut. Stattdessen wird das Neubaupotenzial am Standort Friedrich-Kayßler-Weg ab Herbst 2020 mit einem modernen Wohnhochhaus optimiert. Stadtentwicklungsamt Neukölln hat das Vorzeigeprojekt tatkräftig [&#8230;]</p>
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<p>degewo hat seine Neubauvorhaben in der südlichen Gropiusstadt mit rund 650 neuen Mietwohnungen bis 2023 der Öffentlichkeit frühzeitig vorgestellt. Nach Auswertung der Anregungen und Einwände wurde die Planung angepasst: Drei Potenzialflächen bleiben zunächst unbebaut. Stattdessen wird das Neubaupotenzial am Standort Friedrich-Kayßler-Weg ab Herbst 2020 mit einem modernen Wohnhochhaus optimiert.</p>



<p>Stadtentwicklungsamt Neukölln hat das Vorzeigeprojekt tatkräftig unterstützt und nun grünes Licht für den Baustart erteilt. </p>



<p><strong>Bezirksstadtrat Jochen Biedermann</strong>: „Ganz Berlin wird weitergebaut &#8211; das gilt auch für die Gropiusstadt. Der Neubau ergänzt hier die bereits vorhandenen Hochhäuser und passt sich besser ein als das ursprünglich vorgesehene Eckgebäude. So schaffen wir eine große Anzahl bezahlbarer Wohnungen in kommunaler Hand, ohne mehr Flächen zu versiegeln als nötig.“ </p>



<p><strong>degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann</strong>: „Insgesamt entstehen am Standort auf 19 und 21 Stockwerken 151 neue bezahlbare Mietwohnungen. Im Gegenzug können wir auf die Bebauung von drei ausgewiesenen Potentialflächen vorerst verzichten. Wir nehmen die Einwände der Bewohner sehr ernst. </p>



<p>Sofern wir noch andere Möglichkeiten haben, unsere Neubauziele zu realisieren, werden wir uns für den Erhalt von Freiflächen einsetzen. Dennoch müssen wir auch die von uns geforderten Neubauziele umsetzen, denn Berlin wächst und braucht dringend neuen Wohnraum.“</p>



<h2>Wohnungsmix aus 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen</h2>



<p>Das zweiflügelige Wohnhochhaus am Friedrich-Kayßler-Weg folgt höchsten Gestaltungs- und Qualitätsansprüchen und wird mit modernster Gebäudetechnik ausgestattet sein. Ein Wohnungsmix aus 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen erwartet die neuen Mieter. Die Hälfte der Wohnungen sind gefördert und werden zu erschwinglichen Mieten von 6,50 Euro/m² bis 6,70 Euro/m2 zu haben sein. </p>



<p>Außerdem wird es zwei WGgeeignete Wohnungen für betreutes Wohnen, ein breites Serviceangebot und einen Gemeinschaftsraum geben, den sich die Anwohner gewünscht haben. Die Entwurfsplanung für das neue Wohnhochhaus stammt vom Büro S &amp; P Sahlmann, Potsdam&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/11/Fueko-bauen-degewo-hochhaus.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/11/Fueko-bauen-degewo-hochhaus.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Brandschutz in Wohnhochhäusern rettet Leben &#8211; VPB empfiehlt Bauherren frühe Kontrolle bei Neubau und Komplettsanierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 19:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele haben die Bilder vom brennenden Grenfell Tower in London noch vor Augen: Im Sommer 2017 stand das Wohnhochhaus in der britischen Hauptstadt in Flammen, 71 Menschen kamen dabei ums Leben, 233 verloren ihre Wohnung. „Das Beispiel zeigt, wie wichtig der konstruktive bauliche Brandschutz in Geschosswohnungsbauten ist“, konstatiert Dipl.-Ing, (FH) Marc Ellinger, Sachverständiger beim Verband [&#8230;]</p>
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<p>Viele haben die Bilder vom brennenden Grenfell Tower in London noch vor Augen: Im Sommer 2017 stand das Wohnhochhaus in der britischen Hauptstadt in Flammen, 71 Menschen kamen dabei ums Leben, 233 verloren ihre Wohnung. </p>



<p>„Das Beispiel zeigt, wie wichtig der konstruktive bauliche Brandschutz in Geschosswohnungsbauten ist“, konstatiert Dipl.-Ing, (FH) Marc Ellinger, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden.</p>



<h2>Türen haben auch brandschutztechnische Funktionen</h2>



<p>Auch in Deutschland werden Geschosswohnungsbauten wie auch Wohnhochhäuser immer beliebter. Wer sich dort eine Eigentumswohnung kauft, sollte sich darauf verlassen können, dass der Brandschutz gewährleistet ist. </p>



<p>„Wohnungstrennwände und Wohnungstrenndecken, also jene Bauteile, die die eigene Wohnung von anderen Wohnungen seitlich, oben und unten sowie vom Treppenhaus und Erschließungsflur trennen, haben neben dieser trennenden auch noch brandschutztechnische Funktionen. Sie sollen die Wohnung vor den Einwirkungen eines Brandes in einer benachbarten Wohnung, dem Treppenhaus oder dem Flur schützen, speziell vor den toxischen Brandgasen“, erläutert Marc Ellinger. </p>



<p>„Dazu müssen diese Bauteile einmal ausreichend feuerbeständig sein und zum anderen auch einen rauchdichten Abschluss garantieren, gegen die Rauchgase, die bei Bränden entstehen.“ Rauchgase gelten als besonders gefährlich und gehören zu den Haupttodesursachen bei Bränden, noch vor dem Feuer selbst.</p>



<h2>Deckendurchbrüche sind Schwachstellen des Brandschutzes</h2>



<p>„Mauerwerkswände sind stets dann rauchdicht, wenn sie vollflächig verputzt sind und keine Durchbrüche haben“, erklärt der Sachverständige. Bei Wohnungstrennwänden ist das üblicherweise der Fall. Anders verhält es sich bei Geschosstrenndecken. </p>



<p>Sie haben planmäßige Löcher, um die zahlreichen senkrecht verlaufenden Ver- und Entsorgungsleitungen durch das Gebäude zu führen. Diese Deckendurchbrüche sind deshalb unter brandschutztechnischen Gesichtspunkten auch die Schwachstellen des Brandschutzes. </p>



<p>„Diese Deckenaussparungen müssen nach der Installation aller Leitungen vollständig ausbetoniert werden“, erklärt Bauherrenberater Ellinger und weiß, wie schwierig dies angesichts der Vielzahl an Leitungen ist. „Die Leitungen selbst müssen mit Brandschutzummantelungen versehen sein, brennbare Kunststoffleitungen brauchen Brandschutzmanschetten. Dies gilt auch für die Elektroleitungstrassen.“ </p>



<p>Damit die Ausführung dieser Arbeiten technisch gelingt, muss die Bauleitung die Handwerker sorgfältig überwachen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/Bauen-vpb-baulicher-brandschutz.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/10/Bauen-vpb-baulicher-brandschutz.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/brandschutz-in-wohnhochhaeusern-rettet-leben-vpb-empfiehlt-bauherren-fruehe-kontrolle-bei-neubau-und-komplettsanierung/">Brandschutz in Wohnhochhäusern rettet Leben &#8211; VPB empfiehlt Bauherren frühe Kontrolle bei Neubau und Komplettsanierung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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		<title>Berlin-Höhenschönhausen: Neues Hof- und Hochhausquartier mit mehr als 2.000 Wohnungen &#8211; Belle Époque, HOWOGE und Bezirk starten Werkstattformat für ehemalige DDR-Vertragsarbeitersiedlung</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/berlin-hoehenschoenhausen-neues-hof-und-hochhausquartier-mit-mehr-als-2-000-wohnungen-belle-epoque-howoge-und-bezirk-starten-werkstattformat-fuer-ehemalige-ddr-vertragsarbeitersiedlung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=berlin-hoehenschoenhausen-neues-hof-und-hochhausquartier-mit-mehr-als-2-000-wohnungen-belle-epoque-howoge-und-bezirk-starten-werkstattformat-fuer-ehemalige-ddr-vertragsarbeitersiedlung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 20:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Projektpartner Belle Époque Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH und die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH werden in den nächsten drei bis fünf Jahren im Stadtteil Hohenschönhausen des Bezirkes Lichtenberg von Berlin (Gehrensee-, Haupt-, und Wollenberger Straße) auf 6,8 Hektar ein Hof- und Hochhausquartier mit rund 2.200 Wohnungen errichten (HOWOGE rund 600 Wohneinheiten, Belle Époque rund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die beiden Projektpartner Belle Époque Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH und die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH werden in den nächsten drei bis fünf Jahren im Stadtteil Hohenschönhausen des Bezirkes Lichtenberg von Berlin (Gehrensee-, Haupt-, und Wollenberger Straße) auf 6,8 Hektar ein Hof- und Hochhausquartier mit rund 2.200 Wohnungen errichten (HOWOGE rund 600 Wohneinheiten, Belle Époque rund 1.600 Wohneinheiten). </p>



<p>Der größte Teil der Gebäude wird über fünf bis sieben Etagen verfügen. Der Plan ist, dass fünf Hochhäuser (bis 21 Geschosse) so platziert werden, dass sie niemandem Sonne und Licht nehmen. Die Hälfte der HOWOGE-Wohnungen und 30 Prozent der Belle-Époque-Wohnflächen werden mietpreisgebunden angeboten. </p>



<p>Geplant sind auch gewerbliche Nutzungen für Dienstleistungen, Studenten-, Senioren- oder Pflegewohnen, soziale und medizinische Versorgung, Kultur und Ladengeschäfte. Von beiden Vorhabenträgern wird eine Fläche für die Errichtung einer 3-zügigen Grundschule zur Verfügung gestellt. Ebenfalls werden gemäß „Berliner Modell“ die erforderlichen Kitaplätze und Spielplatzflächen realisiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="912" height="1024" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Aufmacher-bauen-howoge-3.2_Rendering-912x1024.jpg" alt="" class="wp-image-34605" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Aufmacher-bauen-howoge-3.2_Rendering-912x1024.jpg 912w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Aufmacher-bauen-howoge-3.2_Rendering-267x300.jpg 267w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Aufmacher-bauen-howoge-3.2_Rendering-768x862.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Aufmacher-bauen-howoge-3.2_Rendering-401x450.jpg 401w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Aufmacher-bauen-howoge-3.2_Rendering.jpg 1140w" sizes="(max-width: 912px) 100vw, 912px" /></figure>



<h2>Frühzeitige Bürgerbeteiligung</h2>



<p>Seit 1994 ist der Standort, wo ab 1982 DDR-Vertragsarbeiter aus Vietnam in Wohnheimen untergebracht waren, ein städtebaulicher Missstand in Lichtenberg. Die Ergebnisse aus dem Werkstattverfahrens von 2018 (Masterplan von MLA+ und Grieger Harzer Landschaftsarchitekten) stießen bereits auf großes Interesse. 2019 nahmen 150 Bürgerinnen und Bürger am Lichtenberger Stadtteildialog zum Projekt teil. </p>



<p>Die frühzeitige Bürgerbeteiligung im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens 11-165 wurde im Juni 2020 durchgeführt und wird nach Beendigung der Abwägungen mit den Bezirksamtsbeschlüssen abgeschlossen. Im August 2020 berieten 70 Experten aus Stadtplanung, Architektur und Immobilienwirtschaft beide Investoren und den Bezirk bei einem Fachworkshop mit Beispielen und Strategien aus Europa und Asien, gaben Impulse und halfen, die Gebietsentwicklung weiter zu qualifizieren, um mit dem Projekt auch einen zeitgemäßen Beitrag zur europäischen Baukultur zu leisten. </p>



<p>In der Sacharbeit vereinbarten Investoren und Bezirk parallel zum laufenden Bebauungsplanverfahren ein Werkstattformat, das im Herbst 2020 startet und nächste Verbindlichkeiten schafft. Zudem braucht das Projekt auch ein Narrativ, es soll eine Geschichte erzählen. </p>



<p>Deshalb wird auch an einer Namensgebung gearbeitet, die den Charakter der Nordoststadt mitprägen, den Kiez Hohenschönhausen und das angrenzende Gewerbegebiet stärken und zu ihrer künftigen Dynamik beitragen soll. Der entfernte Gehrensee, ein im Sommer eher ausgetrockneter Pfuhl im Ortsteil Falkenberg, scheint dafür wenig geeignet. Ideen auch aus der Bevölkerung sind willkommen.</p>



<h2>Leuchtturmprojekt in dieser lebenshungrigen und aufgeschlossenen Stadt</h2>



<p>„Die Vielzahl von Anregungen und Ideen aus unserem Fachworkshop wird uns helfen, Berlins Nordoststadt besser zu verstehen. Wir waren gute Beobachter, Zuhörer, kritische Befrager und Lernende zugleich”, so Thorsten Nehls, Geschäftsführer der Belle Époque Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung mbH. </p>



<p>„Wo, wenn nicht in Hohenschönhausen, sollten hohe und schöne neue Häuser für ein Leuchtturmprojekt in dieser lebenshungrigen und aufgeschlossenen Stadt entstehen? Der Brückenschlag entlang der Hauptstraße nach Alt-Hohenschönhausen wird integrativ und identitätsstiftend für die Nachbarschaft und unsere Neubewohner gleichermaßen wirken!”</p>



<h2>Chance, die Stadt neu zu denken</h2>



<p>Die Partnerschaft zwischen HOWOGE und Belle Époque ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen einer landeseigenen Gesellschaft und privaten Projektentwicklern. „Wir sehen uns an diesem Standort mit sehr vielen Herausforderungen konfrontiert, begreifen diese auch als Chance, die Stadt neu zu denken“, sagte HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller. </p>



<p>„Gemeinsam mit Bezirk, Nachbarschaft und den entsprechenden Fachleuten entwickeln wir Lösungsansätze für den Bau eines nachhaltig-urbanen Quartiers. Im Fokus steht dabei, einen sinnvollen Nutzungsmix aus Wohnen, Nahversorgung und nichtstörendem Gewerbe zu schaffen &#8211; eine Stadt der kurzen Wege, die auch die Vertikale einbezieht. Darüber hinaus prüfen wir die Nutzung alternativer Baustoffe wie Holz, Lehm oder Recyclingbeton und denken neue Mobilitäts- und Freiflächenkonzepte mit.”</p>



<p>Der Bezirksbürgermeister von Lichtenberg Michael Grunst (Die Linke) begrüßt das Projekt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Bauen-howoge-Berlin-Hochhausquartier.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Bauen-howoge-Berlin-Hochhausquartier.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Der schönste Platz in der Stadt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:32:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dieter Groschopf wohnt seit 35 Jahren in Alt Erlaa. Seine Begeisterung für den Wohnpark, für die Infrastruktur rund um den Riesenwohnbau als auch für seine eigene Wohnung sind ungebrochen.GISELA GARY Die Adresse ist Wohnpark Alt Erlaa, Block…, Nummer, Nummer… Auf Google Maps erhält man eine relativ klare Beschreibung, wo Dieter Groschopf wohnt. Relativ. Zum Glück [&#8230;]</p>
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<p>Dieter Groschopf wohnt seit 35 Jahren in Alt Erlaa. Seine Begeisterung für den Wohnpark, für die Infrastruktur rund um den Riesenwohnbau als auch für seine eigene Wohnung sind ungebrochen.<br><strong>GISELA GARY</strong></p>



<p>Die Adresse ist Wohnpark Alt Erlaa, Block…, Nummer, Nummer… Auf Google Maps erhält man eine relativ klare Beschreibung, wo Dieter Groschopf wohnt. Relativ. Zum Glück ruft er kurz vor dem Termin an und bietet an, die Besucherin vor der Bankfiliale im Kaufpark Alt Erlaa abzuholen. Lachend steht er schon davor und wartet: </p>



<p>„Wir haben alte Freunde, die wir immer noch abholen müssen – oder auch hinunterbringen, so einfach ist das für ´Fremde` hier nicht, also kein Problem.“ Tatsächlich, dreimal ums Eck, dann gerade aus und dann hinein ins Haus – Gänge, Stiegen, Glastüren und viel rote Farbe im Stiegenhaus erinnert an die Baugeschichte von Alt Erlaa.</p>



<p>Geworben wurde in den 1970er Jahren für den Wohnkomplex mit dem Slogan „Traumwohnung für jedermann“. Und so sieht es auch Dieter Groschopf: „Für uns ist das die Traumwohnung – war es damals, als wir jung waren, am Beginn der Familiengründung standen und einfach von der Aussicht, dem Grundriss der Wohnung als auch dem Balkon begeistert waren.“ </p>



<p>Für ihn ist der Erschaffer des Wohnbaus, Architekt Harry Glück, einfach genial. Aber auch die Tatsache, dass alles so gut in Schuss gehalten wird, ist erstaunlich. Die Gesiba steckt dahinter, genauer die AEAG, die sich rund um die Uhr um den Wohnpark kümmert. „Das ist unglaublich, wie großartig alles gewartet wird – die schauen wirklich sehr auf die Häuser und auch die Gemeinschafts- und Freiräume, alles ist immer topgepflegt.“ </p>



<p>Und als stellvertretender Geschäftsführer des wohnfonds_wien weiß er genau, worauf zu achten ist – und ist somit mit Sicherheit ein kritischer Mieter. Neben dem Wohnkomfort mit der Topaussicht kann das Schwimmbad, die Sauna oder die Tennishalle dazu gemietet werden. Groschopf ist aber eher der Läufer: „Einfach vor dem Büro runter eine Runde laufen, das ist eher mein persönliches Fitnessprogramm.“</p>



<p>Der Grundriss der 85 Quadratmeter großen Wohnung hat sich über die Jahre als flexibel und funktionell für die jeweilige Lebens- und Familiensituation erwiesen. Es gibt kein Vorzimmer im eigentlichen Sinn, dafür, falls gewollt und zu viele Jacken an der Garderobe hängen, einen textilen Raumteiler, den man zuziehen kann. </p>



<p>Aber dafür gibt es viele klug ausgenützte Nischen als Stauraum, z. B. unter der Stiege oder neben der Küche. Auf dem Balkon gibt’s eine neue Sitzecke, da hat die Familie Groschopf nun gemütlich Platz, selbst wenn Freunde mit dabei sind.</p>



<h2>Lieblingsplatz bleibt</h2>



<p>Zurzeit tüftelt Dieter Groschopf an einer neuen Küche – „ich bin für alles zu haben, gerne hätte ich eine Kochinsel, aber mein Lieblingssitzplatz bleibt“, lacht der tierliebende Vater zweier Töchter. Die sind zwar beide schon ausgezogen, ihre Leopardengeckos ließ die ältere Tochter aber zurück: „Naja, kein Problem – nur&#8230;</p>



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		<title>Wohnen im Hochhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:31:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hochhäuser stehen nicht nur in New York – auch in Europa wird das Wohnen im Hochhaus als Antwort auf die Verknappung von Bauland, auf den dringenden Bedarf nach mehr Wohnraum und letztlich natürlich auch als Landmark für eine Stadt betrachtet. Die Tradition für Wohnhochhäuser gibt es auch in Österreich – Zurückhaltung gibt es zum Teil [&#8230;]</p>
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<p>Hochhäuser stehen nicht nur in New York – auch in Europa wird das Wohnen im Hochhaus als Antwort auf die Verknappung von Bauland, auf den dringenden Bedarf nach mehr Wohnraum und letztlich natürlich auch als Landmark für eine Stadt betrachtet.</p>



<p>Die Tradition für Wohnhochhäuser gibt es auch in Österreich – Zurückhaltung gibt es zum Teil bei Bewohnern und ebenso bei Bauträgern, die den Mehraufwand in puncto Technik als auch in der Baukonstruktion betonen. Dennoch, wohnen für alle in luftiger Höhe ist möglich, wenn ein paar wichtige Stellschrauben rechtzeitig beachtet werden.</p>



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		<title>Zuhause im Turm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:30:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wohnhochhaus ist populär wie nie, auch in Österreichs zunehmend verdichteten Städten. Doch das Wohnen in der Vertikalen ist kein Allheilmittel – Standort als auch das soziale Gefüge muss sorgfältig analysiert werden.MAIK NOVOTNY Jedes Jahr ein neuer Höhenrekord: Wie das Council on Tall Buildings and Urban Habitat vermeldet, wurden im Jahr 2019 weltweit 26 Türme [&#8230;]</p>
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<p>Das Wohnhochhaus ist populär wie nie, auch in Österreichs zunehmend verdichteten Städten. Doch das Wohnen in der Vertikalen ist kein Allheilmittel – Standort als auch das soziale Gefüge muss sorgfältig analysiert werden.<br><strong>MAIK NOVOTNY </strong></p>



<p>Jedes Jahr ein neuer Höhenrekord: Wie das Council on Tall Buildings and Urban Habitat vermeldet, wurden im Jahr 2019 weltweit 26 Türme mit mehr als 300 Metern erbaut, sogenannte Supertall Towers – acht mehr als im Vorjahr. Natürlich sind diese nicht gleichmäßig über den Globus verteilt, die meisten Supertalls finden sich in China und den Emiraten. </p>



<p>Doch unterhalb der Top-Liga wachsen die Türme fast überall auf der Welt in die Höhe. Neuester Trend: Hochhäuser an oder über Bahntrassen, vor allem in Städten mit hohen Grundstückspreisen. Logisch, denn der Hochhausboom resultiert vor allem aus den teils astronomischen Bodenpreisen in den Metropolen und dem Run auf das „Betongold“ nach der Finanzkrise 2008. </p>



<p>Dieses Betongold manifestiert sich mit Vorliebe in Vorsorge- und Anlagewohnungen, für die das Hochhaus die ideale Stapelungsform darstellt. So kam es zum Trend innerhalb des Trends. Mehr Hochhäuser, und unter diesen immer mehr Wohnhochhäuser. Nicht wenige Bürotürme wurden während der Planungsphase in Wohntürme umgewandelt. Eine rasante Entwicklung, die noch vor 15 Jahren niemand geahnt hätte. </p>



<p>Denn das Wohnen im Hochhaus war lange Zeit völlig tabu. Zu tief saß anscheinend das Trauma der Großsiedlungen der Nachkriegszeit, denen die Fehler der modernen Stadtplanung angelastet wurden. Nachdem es in den 70er Jahren eine Rückbesinnung auf die gewachsene Stadt gab, war die Ära des Wohnhochhauses vorbei, wie es schien, für immer. </p>



<p>Aufgrund der stagnierenden oder rückläufigen Bevölkerung in den Großstädten in den 80er Jahren schien ohnehin keine Notwendigkeit für eine Verdichtung zu bestehen. Soziologen und Stadtforscher behaupteten gar, das Wohnen ab einer gewissen Höhe sei per se nicht für den Menschen gemacht. Manche Wohnhochhäuser, die zu sozialen Brennpunkten wurden, schienen das zu bestätigen. </p>



<p>Dabei wurde vergessen, dass das Wohnen in der Höhe oft recht gut funktionierte. Ein Beispiel: Im Juli 1978 ließ die Wiener Gesiba eine wohnungssoziologische Untersuchung des damals teilweise fertiggestellten Wohnparks Alt-Erlaa durchführen, um die Wohnzufriedenheit der Bewohner zu untersuchen. </p>



<p>99 Prozent der Befragten waren überdurchschnittlich zufrieden, 87 Prozent von ihnen schätzten die gute Nachbarschaft. Nicht nur das: Auch vom Wohnen in der Höhe waren sie keineswegs beunruhigt. Nur neun Prozent wünschten sich mehr Bodennähe, 26 Prozent von ihnen wären sogar in ein höheres Stockwerk gezogen, darunter auch Familien mit Kindern. Das Wohnen im Hochhaus scheint also durchaus zu funktionieren, wenn man es nur richtig macht.</p>



<h2>Tendenz steigend</h2>



<p>Doch am schlechten gesellschaftlichen Ruf von Alt-Erlaa im Speziellen und von Wohnhochhäusern im Allgemeinen konnte das nichts ändern. Als die Giwog 2003 ihre beiden Wohnhochhäuser auf dem Hardter Plateau in Linz sprengen ließ, schien dies das lange hinausgezögerte Ende der (ohnehin nicht sehr wild wuchernden) österreichischen Hochhaus-Ära zu symbolisieren&#8230;</p>



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		<title>Das Wohnhochhaus wird die Ausnahme bleiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:29:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bernhard Steger von der Wiener MA 21A über das Hochhaus- konzept und die Anforderungen der Stadt an das vertikale Wohnen. Als wesentlich bei Hochhausprojekten sieht er die Entwicklung einer urbanen Sockelzone.MAIK NOVOTNY Wien hat ja bereits 2014 ein neues Hochhauskonzept beschlossen. Wann und wo sind Hochhäuser in Wien sinnvoll, und in welcher Höhe? „Laut dem [&#8230;]</p>
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<p>Bernhard Steger von der Wiener MA 21A über das Hochhaus- konzept und die Anforderungen der Stadt an das vertikale Wohnen. Als wesentlich bei Hochhausprojekten sieht er die Entwicklung einer urbanen Sockelzone.<br><strong>MAIK NOVOTNY</strong></p>



<p><em>Wien hat ja bereits 2014 ein neues Hochhauskonzept beschlossen. Wann und wo sind Hochhäuser in Wien sinnvoll, und in welcher Höhe?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Laut dem Fachkonzept ´Hochhäuser 2014´ wurden sechs Bereiche definiert, in denen das Wiener Stadtgebiet in räumlich-thematische Schwerpunktzonen gegliedert ist und in denen nach ganz bestimmten und strengen Abläufen Hochhäuser errichtet werden können. Wesentlich ist aber auch das Verständnis, dass Hochhäuser nicht nur das Ergebnis stadträumlicher Überlegungen sein können, sondern immer auch eng mit der Frage verbunden sind, was sie der Stadt in einem sozialen und kulturellen Sinne zurückgeben. Das Hochhauskonzept verlangt daher die Definition von speziellen, ganz konkreten Mehrwerten für die gesamte Umgebung, die über eine Hochhausentwicklung generiert werden können.“</p><cite>Bernhard Steger</cite></blockquote>



<p><em>Wie funktioniert das konkret?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Das Hochhauskonzept der Stadt Wien hat einen sehr umfassenden Prozess definiert, in dem sowohl die stadträumliche Frage vor dem Hintergrund des städtebaulichen Leitbildes als auch die Frage des Mehrwertes geklärt werden muss. Teil dieses Prozesses ist eine umfassende fachliche, politische und zivilgesellschaftliche Abstimmung und Diskussion. Zum Beispiel können Wohnhochhäuser Raum für Grün- und Freiflächen schaffen, die sonst verbaut würden – ein Beispiel dafür ist der Nordbahnhof. Städte wie München oder Berlin gehen hier einen ähnlichen Weg und orientieren sich bei der Entwicklung ihrer Hochhausstrategien am Wiener Hochhauskonzept.“</p><cite> Bernhard Steger</cite></blockquote>



<p><em>Welche Kriterien sieht die Stadt Wien speziell für Wohnhochhäuser als wichtig an?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Nachdem der Wiener Gemeinderat beschlossen hat, dass die Widmungskategorie Geförderter Wohnbau auch bei Hochhäusern zur Anwendung kommen soll, ergibt sich dadurch der Anspruch, auch in diesem Fall das bewährte Vier-Säulen-Modell des geförderten Wohnbaus zur Anwendung zu bringen. Nicht nur, aber auch bei Wohnhochhäusern ist die Entwicklung einer urbanen Sockelzone eine grundsätzliche Notwendigkeit, die wesentlich für das Gelingen eines Stadtquartiers ist. Wesentlich sind auch qualitätssichernde Maßnahmen für den Gestaltungswettbewerb. Hier können zum Beispiel Beiräte von externer Seite eine wesentliche Rolle für Qualität und Akzeptanz der Gebäude spielen.“</p><cite>  Bernhard Steger</cite></blockquote>



<p><em>Welchen Mehrwert können und sollen Wohnhochhäuser für das Quartier leisten?</em> &#8230;</p>



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		<title>Einheit und Vielfalt im Grossformat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:28:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Terrassenhaussiedlung in Graz-St. Peter wurde von der Werkgruppe, einer Architekten- Freundesrunde, in den 60er Jahren entworfen. Die visionären Ideen der Siedlung für 2.000 Menschen haben heute immer noch Bestand – die hohe Wohnzufriedenheit bestätigt den Erfolg. ANDREA JANYArchitektin und Wohnbauforscherin mit Schwerpunkt auf den sozialen Wohnbau Der Oststeirer Rupert Sumpfhuber beschließt, in die Stadt [&#8230;]</p>
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<p>Die Terrassenhaussiedlung in Graz-St. Peter wurde von der Werkgruppe, einer Architekten- Freundesrunde, in den 60er Jahren entworfen. Die visionären Ideen der Siedlung für 2.000 Menschen haben heute immer noch Bestand – die hohe Wohnzufriedenheit bestätigt den Erfolg.</p>



<p><strong>ANDREA JANY</strong><br>Architektin und Wohnbauforscherin mit Schwerpunkt auf den sozialen Wohnbau</p>



<p>Der Oststeirer Rupert Sumpfhuber beschließt, in die Stadt zu ziehen. Schon im Zug hatte er einen grundlegenden Entschluss gefasst: Sein Haus müsse einen Hausnamen und eine Hausnummer haben, wie er es von zu Hause gewohnt war. Das gäbe ihm Vertrauen und Sicherheit. Gesichtslose Häuser, die beides nicht verdienten, schloss er aus. </p>



<p>Eugen Gross, Mitglied der Werkgruppe-Graz, verfasst neben seiner Architektentätigkeit seit jeher auch Texte. Ein Beispiel hiervon stellen die zehn Begeh(gn)ungen des Rupert Sumpfhuber dar. In dieser Geschichte macht sich Sumpfhuber auf den Weg nach Graz. Er erkundet die Stadt und sucht eine Wohnung. Hierbei entdeckt er die Terrassenhaussiedlung in St. Peter im Grazer Südosten. </p>



<p>Kurzum beschließt er, dieses reizvolle Konstrukt, welches so ganz anders im Vergleich zur benachbarten Verbauung ist, zu erkunden: „Da stand nun eine ganze, offensichtlich bewohnte Hügelkette vor ihm, bei der übereinander getürmt flache Häuser, massive Felsunterkünfte und lockere Hochsitze zu erkennen waren.“ </p>



<p>Die Terrassenhaussiedlung Graz-St. Peter, entworfen in den 1960er Jahren von der Werkgruppe-Graz mit Eugen SingerGross, Friedrich Gross-Ransbach, Hermann Pichler, Werner Hollomey sowie den assoziierten Partnern Walter Laggner und Peter Trummer für 2.000 Bewohner. Die Idee der Siedlung entstand in einer Zeit, als in Österreich die Wohnbauepoche des Wiederaufbaus zu Ende ging, da die Wohnungsnot, resultierend aus den vorrangegangen Weltkriegen, beseitigt war. </p>



<p>Die Suche nach ganzheitlichen Konzepten für den Wohnbau setzte ein. Die österreichische Gesellschaft entwickelte sich hin zu Wohlstand und Fortschritt. Der Bausektor war durch technische Innovationen und neue Konzepte geprägt. Eine junge Architektengeneration fasste Mut und begann Utopien und Visionen zu entwickeln. </p>



<p>Neue theoretische Ansätze, Themen der Urbanität, Komplexität, Gemeinschaftlichkeit und des modularen Bauens kamen auf und fanden ihren Ausdruck in umfassenden Konzepten und Gebäudestrukturen. Die Terrassenhaussiedlung in Graz – St. Peter als verdichtete und zugleich individuelle Großwohnanlage steht als architektonisches Beispiel dieser Zeit mit ihrem umfassenden Planungsansatz. Die Werkgruppe-Graz definierte in ihren Theorien Werte der Gesellschaft und des Wohnens, welche weit über einen formalistischen Ansatz hinausgingen. </p>



<p>Die Siedlung ermöglicht individuelles und selbstbestimmtes Wohnen in städtischer Verdichtung. Der Aspekt der Partizipation, der Mitsprache und -entscheidung in der Ausformulierung der eigenen Wohnumwelt und der gemeinschaftlichen Bereiche spielte eine übergeordnete Rolle.</p>



<h2>Impulse provozieren</h2>



<p>Der theoretische Ansatz und das Gesamtkonzept der Siedlung leitet sich vom Grundverständnis der Werkgruppe-Graz ab: „Die Architektur soll so wenig wie möglich festlegen, um so viel wie möglich an Impulsen zu provozieren.“ Die Auseinandersetzung jedes Einzelnen mit der Planung der eigenen Wohnung aktivierte die Struktur&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Einheit-und-Vielfalt.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/03/Einheit-und-Vielfalt.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Teure Technik, aber Mehrwert durch Höhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 22:27:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Hochhaus]]></category>
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		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Höhe steigen die Kosten. Mehrwert aus Wohnhochhäusern zu generieren ist möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.FRANZISKA LEEB Wenn Sie so lang wären wie sie blöd sind, könnten Sie das Matzleinsdorfer Hochhaus als Stockerl benützen“, hieß es in einer Doppelconférence von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn. Das von Ladislaus Hruska und Kurt Schlauß entworfene erste [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/teure-technik-aber-mehrwert-durch-hoehe/">Teure Technik, aber Mehrwert durch Höhe</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
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<p>Mit der Höhe steigen die Kosten. Mehrwert aus Wohnhochhäusern zu generieren ist möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.<br><strong>FRANZISKA LEEB</strong></p>



<p>Wenn Sie so lang wären wie sie blöd sind, könnten Sie das Matzleinsdorfer Hochhaus als Stockerl benützen“, hieß es in einer Doppelconférence von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn. Das von Ladislaus Hruska und Kurt Schlauß entworfene erste Wohnhochhaus der Gemeinde Wien war mit seinen 20 Stockwerken eine Sensation und ein Symbol des Aufbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg. </p>



<p>Der spätere Bürgermeister Helmut Zilk und Krone-Herausgeber Kurt Dichand oder die Lyrikerin Christine Busta zählten zur Bewohnerschaft der Anfangsjahre. Doch schon in den 1950er Jahren stellte sich die Frage, ob im sozialen Wohnungsbau ein Hochhaus gerechtfertigt sei. „Es handelt sich hier aber nicht um ein willkürlich hingestelltes höheres Bauwerk, sondern um eines, das sich sinngemäß in die Verbauung und das Stadtbild einordnet“, rechtfertigte Baustadtrat Leopold Thaller anlässlich der Gleichenfeier die Höhe des Gemeindebaus. </p>



<p>Im Erdgeschoß Geschäftslokale, darüber 18 idente Wohngeschosse mit je sechs Wohnungen, zuoberst ein Kaffeerestaurant. Im Amtsblatt der Stadt Wien berichtete 1957 Stadtbaudirektor Aladar Pecht über die technischen Besonderheiten des symbolkräftigen Hauses: Ein Stahlbetonskelettbau, vertikal durch sechs „Windscheiben“ ausgesteift, horizontal durch kreuzweise Massivplattendecken.</p>



<p>Zur Wärmedämmung wurden die Stahlbetonteile außen mit Platten aus Ziegelsplitt, innen mit Heraklith verkleidet, die Felder mit Hohlblocksteinwänden ausgefacht, das Stiegenhaus nach außen mit einer Wand aus Glasbausteinen abgeschlossen, obenauf ein in der Dunkelheit beleuchtetes Stadtwappen. Eine Zentralheizung und Wärmemengenzähler in den Wohnungen, moderne Waschküchen im Keller oder eine Klimaanlage im Dachrestaurant zählten neben geräuschlos und dreimal so schnell wie üblich fahrenden Personenaufzügen zu den Innovationen. </p>



<p>Der Eingang erhielt ein Türgewände aus Glasmosaik vom Bildhauer Josef Seebacher-Konzut, für die Eingangspassage schuf der Maler Ernst Paar ein keramisches Mosaik. An den Wohnungsböden kamen Eichenholz und Terrazzo zum Einsatz. „Die innere Ausstattung des Hochhauses ist naturgemäß besser als jene bei den gewöhnlichen sozialen Wohnhausbauten“, stellte Baudirektor Pecht fest.</p>



<h2>Höhe allein ist kein Anreiz</h2>



<p>Im Vergleich zum Pionierbau der Nachkriegszeit scheint im Wohnhochhausbau heute oft Schmalhans Küchenmeister zu sein. Die 17 Wohngeschosse der kürzlich fertiggestellten Linzer Lenau Terrassen (Stögmüller Architekten) des Erste Immobilienfonds sind seit Herbst vergangenen Jahres bezugsfertig. </p>



<p>Doch trotz unverbauter Fernsicht ab dem 5. Stock sind auch in luftigen Höhen nur wenige der 167 Wohnungen vermietet. Ob es nur an den Kosten der Miete liegt – die zwar höher ausfällt als im geförderten Wohnbau, mit durchschnittlich 8,80 Euro aber selbst für Linzer Verhältnisse nicht exorbitant hoch ist? Mit begrünten Gemeinschaftsflächen und einem Spielplatz plus anschließendem überdachten Aufenthaltsbereich auf dem Dach des Erdgeschosses hält sich das Angebot an Extras in Grenzen&#8230;</p>



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