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	<title>Grünflächen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Grünflächen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Hamm: Vonovia entfernt Nester der Eichenprozessionsspinner, so werden Grünflächen für Mieterinnen und Mieter wieder sicher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 19:15:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Grünflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) sind ein immer wieder auftauchendes Problem in der Region, obwohl regelmäßig aktive Maßnahmen gegen die Nester ergriffen werden. Auch in diesem Sommer werden die Tiere mit ihren Brennhaaren eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen. Erste Nester im Quartier entfernt Bereits im vergangenen Jahr hat sich das Wohnungsunternehmen Vonovia darauf [&#8230;]</p>
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<p>Die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS) sind ein immer wieder auftauchendes Problem in der Region, obwohl regelmäßig aktive Maßnahmen gegen die Nester ergriffen werden. Auch in diesem Sommer werden die Tiere mit ihren Brennhaaren eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen.</p>



<h2>Erste Nester im Quartier entfernt</h2>



<p>Bereits im vergangenen Jahr hat sich das Wohnungsunternehmen Vonovia darauf vorbereitet und durch die Lebenshilfe Hamm rund 100 Nistkästen für ihren Wohnungsbestand produzieren lassen. Mit den Nistkästen sollen heimische Vögel in die Quartiere gelockt werden, um dann als natürliche Fressfeinde den Raupenbestand einzudämmen. Im zweiten Schritt hat das Wohnungsunternehmen nun damit begonnen, die ersten Nester im Quartier zu entfernen. </p>



<p>Ab Mitte Mai treten die Raupen des EPS in ihre dritte Larvenphase ein und sind ab diesem Zeitpunkt durch ihre Brennhaare gesundheitsgefährdend. Mitte Juni beginnen sie damit, größere Gespinstnester zu bauen, in die sie sich tagsüber zurückziehen. Zu den potenziellen Auswirkungen auf den Menschen gehören Hautausschläge, Schwellungen und Juckreiz. In bewohnten Gebieten müssen die Nester daher fachgerecht entfernt werden, um Gesundheitsgefahren abzuwenden.</p>



<h2>Professionelle Entfernung von geschultem Personal</h2>



<p>Ein erstes Nest im Kimbernweg in Hamm-Daberg wurde vom dortigen Vonovia Wohnumfeld Service entdeckt. Roland Paape, Teamleiter der Vonovia Wohnumfeld Service GmbH, erklärt den Prozess: „Alle Gärtnerinnen und Gärtner des Wohnumfeld Service sind geschult, den Eichenprozessionsspinner zu erkennen. Für die Bekämpfung und Entfernung der Nachtfalter haben Kollegen an einer zweiten gesonderten Schulung teilgenommen. Die Kollegen begehen regelmäßig den Bestand und prüfen wiederkehrend die Nester im Frühstadium&#8230;</p>



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		<title>Mutig Neuland beschreiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 15:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Grünflächen]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnqualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben leistbarem Wohnraum stehen in dicht bebauten Gebieten immer stärker Erholungszonen und Grünräume im Zentrum. Die Kostenfrage wurde mit einem von Bürgern initiierten Public- Private-Partnership-Modell für ein Projekt in New York vorbildlich gelöst und trägt nun dazu bei, dass das Wohnumfeld im Wert steigt.STEPHANIE DRLIK Grünraum zählt zu den überzeugendsten Argumenten bei der Wohnentscheidung. Je [&#8230;]</p>
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<p>Neben leistbarem Wohnraum stehen in dicht bebauten Gebieten immer stärker Erholungszonen und Grünräume im Zentrum. Die Kostenfrage wurde mit einem von Bürgern initiierten Public- Private-Partnership-Modell für ein Projekt in New York vorbildlich gelöst und trägt nun dazu bei, dass das Wohnumfeld im Wert steigt.<br>STEPHANIE DRLIK</p>



<p>Grünraum zählt zu den überzeugendsten Argumenten bei der Wohnentscheidung. Je grüner die Wohnanlage oder die Umgebung, desto eher entscheiden sich Mieter oder Käufer für eine Immobilie. Das macht das begrünte Wohnumfeld nicht nur zu einem wichtigen ökologischen, sozialen und volkswirtschaftlichen Faktor für Städte, sondern insbesondere auch zu einem betriebswirtschaftlichen für Bauträger. Eine der beliebtesten Wohnformen ist das „Wohnen am Park“. Aufgrund des wirtschaftlichen Nutzens rückt daher seit geraumer Zeit die Freiraumtypologie des öffentlichen Parks zunehmend in das Interesse der Immobilienwirtschaft. </p>



<p>Bei der Errichtung und Erhaltung von Quartiersparks in Stadterweiterungsgebieten sind Kooperationen zwischen Kommunen und Bauträgern bereits gängige österreichische Praxis. In der dichten Bestandsstadt ist die Schaffung von Parks durch die gewachsenen urbanen Strukturen generell schwieriger, doch es gibt Wege. Dafür lohnt sich ein Blick auf ein spannendes Projekt im Land der, in Bezug auf Parks leider auch nicht gänzlich unbegrenzten Möglichkeiten. </p>



<p>Zwischen 2006 und 2019 entstand im Süd-Westen Manhattans, New York, ein 2,4 Hektar großer, öffentlicher Park im dicht bebauten Gebiet der Lower West Side. Um eine Freifläche dieser Größe zu schaffen, hätte auf herkömmlichem Weg ein ganzer Baublock geschliffen werden müssen. Stattdessen verließ man die üblichen, bodengebundenen Parkplaner- Pfade und versuchte, in 7,5 Metern Höhe Neuland zu beschreiten, auf der Bahntrasse einer stillgelegten Hochbahn. </p>



<p>Die ehemalige „West Side Elevated Line2, auch kurz „High Line“ genannt, war eine 1933 für den Güterverkehr errichtete Hochbahn, die durch berühmt-berüchtigte New Yorker Viertel wie „Hells-Kitchen“ oder den „Meatpacking District“ führte, aber bereits 1980 stillgelegt wurde. Im Zuge von in den 1990er-Jahren gestarteten Stadtentwicklungsvorhaben sollten im Stadtteil Chelsea ansässige Fleischfabriken und Subkultur-Clubs sowie die ungenutzte und desolate Frachtenbahntrasse Platz für ein attraktiveres, rundumerneuertes Büro- und Wohnviertel machen. </p>



<p>So zumindest der Wunsch der mächtigen New Yorker Immobilienentwickler und einiger einflussreicher Politiker. Dass sich heute dennoch 2,33 Kilometer Parkneuland auf der Trasse der ehemaligen Hochbahn durch die luftigen Höhen von 33 New Yorker Blocks schlängeln und damit eines der weltweit innovativsten Parkprojekte der vergangenen Jahrzehnte entstand, ist allen voran den „Friends of the High Line“ zu verdanken. Dabei handelt es sich um eine zivilgesellschaftlich getragene NGO, bestehend aus zahlreichen engagierten Anrainern, prominenten Unterstützern und Künstlern sowie Behördenvertretern. Man rettete nicht nur die Hochbahn vor dem Abriss, sondern trieb auch die visionäre Idee eines Hochbahn-Parks voran.</p>



<h2>Totschlagargument Kosten?</h2>



<p>In einer Zeit in der Stadtkommunen immer weniger Budget für die Errichtung und Erhaltung öffentlicher Parks zur Verfügung steht, fallen teure und extravagante Projekte wie jenes des High Line Parks, der mit hohem technischen Aufwand errichtet wurde, üblicherweise dem Totschlagargument der überbordenden Kosten zum Opfer. Doch im Fall des High Line Parks wurde dieses Problem umgangen und ein Großteil der Errichtungs- und Erhaltungskosten durch Sponsoren und Förderer eingebracht. </p>



<p>Der Schlüssel zum großen Erfolg des High Line Parks scheint, neben der guten Idee und der gelungenen Arbeit des Planungsteams (James Corner Field Operations; Diller Scofidio + Renfro; Pete Oudolf), insbesondere in der Finanzierungs- und Betriebsform zu liegen. Eine Public-Private-Partnership-Vereinbarung zwischen der Stadt New York und den Friends of the High Line als Parkbetreiber regelt die Verteilung von Kosten und Pflichten. Für die ersten beiden Bauabschnitte konnten 150 Millionen Dollar gesammelt werden, 50 Millionen hat die Stadt zu den Errichtungskosten beigesteuert. </p>



<p>Die Kosten von etwa 35 Millionen Dollar für den dritten Bauabschnitt haben die Friends of the High Line zur Gänze selbst durch Fundraising finanziert. Das jährliche Betriebsbudget liegt bei rund 11,5 Mio USD, das zu 90 Prozent aus privaten Spenden stammt. Etwa 5,0 Millionen davon gehen an das parkpflegende „New York City Department of Parks and Recreation“&#8230;</p>



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		<title>Raus ins Grüne!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 14:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Grünflächen]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 2-2021]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnqualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohnen in der Landeshauptstadt des Burgenlandes wird um zahlreiche Facetten reicher, die mehr Grün und das Wohlfühlen zu Hause ins Zentrum stellen. Der gemeinnützige Bauträger „Neue Eisenstädter“ engagiert sich dabei vorbildlich. Homeoffice, Homeschooling und Lockdowns haben unser Leben in den vergangenen Monaten auf den Kopf gestellt. Plötzlich ist die Wohnung zu klein, um all unsere [&#8230;]</p>
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<p>Wohnen in der Landeshauptstadt des Burgenlandes wird um zahlreiche Facetten reicher, die mehr Grün und das Wohlfühlen zu Hause ins Zentrum stellen. Der gemeinnützige Bauträger „Neue Eisenstädter“ engagiert sich dabei vorbildlich.</p>



<p>Homeoffice, Homeschooling und Lockdowns haben unser Leben in den vergangenen Monaten auf den Kopf gestellt. Plötzlich ist die Wohnung zu klein, um all unsere Bedürfnisse zu decken – Wohnen mit Garten wird immer beliebter. „In Zeiten wie diesen, wo die Menschen besonders viel Zeit zu Hause verbringen müssen, gewinnt Wohnen mit Freiflächen wieder an Bedeutung. </p>



<p>Wir legen daher besonderen Wert darauf, diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen. Unsere Wohnungen – auch im innerstädtischen Bereich – sind mit großzügigen Balkonen und Loggien ausgestattet. Bei unserer Wohnhausanlage in Eisenstadt in der Bischof-Stefan-Laszlo- Straße in Zentrumsnähe haben die Wohnungen entweder einen eigenen Garten oder einen großzügigen Balkon mit rund 34 Quadratmeter“, erläutert Anton Mittelmeier, Geschäftsführer Neue Eisenstädter. </p>



<p>Seit beinahe 40 Jahren baut die Neue Eisenstädter als gemeinnütziger Bauträger im gesamten Burgenland zukunftsweisend mit sozialer und ökologischer Verantwortung und ist verlässlicher Partner für Wohnungssuchende, Gemeinden und Unternehmen. Eine Vielzahl an modernen und zukunftszweisenden Wohnprojekten ist in den vergangenen vier Jahrzehnten im gesamten Burgenland entstanden. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Architekten, oftmals lokalen Experten, entsteht somit Qualität, die sichtbar ist. </p>



<p>Ob traditionell oder modern – die Wohnanlagen fügen sich immer in das bestehende Umfeld ein. So entstehen individuelle Häuser und Wohnungen mit hohem Wohlfühlfaktor – und ausreichend Freiflächen zum Entspannen. Anton Mittelmeier schmunzelt, und das nicht ohne Stolz: „Wir verwirklichen den Wunsch nach dem eigenen Garten.“</p>



<h2>Beziehung zur Umgebung</h2>



<p>In Eisenstadt, in der Bischof-Stefan-Laszlo- Straße, errichtet die Neue Eisenstädter in Zusammenarbeit mit der Architekten Halbritter und Halbritter ZT GmbH eine neue Wohnhausanlage. In unmittelbarer Nähe zum neuen Stadtpark werden im ersten Bauabschnitt 81 Wohnungen in drei Stiegen gebaut. Moderne Architektur und alltagstaugliche Grundrisse zeichnen dieses Wohnprojekt aus. Die Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen haben eine Wohnnutzfläche von rund 54 bis 78 Quadratmeter.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Bei der Entstehung zeitgemäßer Wohnquartiere spielt die Beziehung zur Umgebung eine maßgebende Rolle.</p><cite>Christoph Sulyok, Architekt</cite></blockquote>



<p>Alle Wohnungen verfügen über einen großzügigen Balkon bzw. teilweise auch über eine Terrasse und einen eigenen Garten. Die Stiegenhäuser sind alle mit einem Aufzug ausgestattet und jeder Wohnung sind zwei Pkw-Stellplätze in der Tiefgarage zugeteilt. „Wer Wohnraum schafft, beginnt damit nicht erst an der Haustür. Bei der Entstehung zeitgemäßer Wohnquartiere spielt die Beziehung zur Umgebung eine maßgebende Rolle. Ein ausgewogenes Maß der städtebaulichen Höhenentwicklung sollte sich in der Qualität des Freiraumangebots wiederfinden – nur so sind qualitätsvolle Dichte und ein respektvoller Umgang mit Bodenressourcen möglich“, ist Christoph Sulyok, Architekten Halbritter und Halbritter, überzeugt.</p>



<h2>Qualität und Energiesparen</h2>



<p>Bei allen Bauprojekten der Neuen Eisenstädter stehen Energiesparen und Qualität im Vordergrund. Im Burgenland ist der Bauträger im Einsatz erneuerbarer Technologie führend: Es wird auf örtliche Bio-Fernwärme, Solar-Energie, perfekte Wärme- und Schalldämmung, moderne Heizungstechnik sowie ökologische Baustoffe gesetzt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/Raus-ins-Gruene.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/07/Raus-ins-Gruene.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Licht – Luft – Sonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 00:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Grünflächen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 3-2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grün ist die Zukunft – und wird die Wohnbauten der kommenden Jahre in Wien dominieren.Dazu zählen kluge Klimaschutzkonzepte wie auch der sorgsame Umgang mit der Ressource Boden. Die ersten Erfolgsbeispiele der Gesiba überzeugen.GISELA GARY Ewald Kirschners Begeisterung für die Biotope City ist unübersehbar. Er strahlt über das ganze Gesicht und sprudelt nur so über alle [&#8230;]</p>
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<p>Grün ist die Zukunft – und wird die Wohnbauten der kommenden Jahre in Wien dominieren.Dazu zählen kluge Klimaschutzkonzepte wie auch der sorgsame Umgang mit der Ressource Boden. Die ersten Erfolgsbeispiele der Gesiba überzeugen.<br>GISELA GARY</p>



<p>Ewald Kirschners Begeisterung für die Biotope City ist unübersehbar. Er strahlt über das ganze Gesicht und sprudelt nur so über alle Einzelheiten des neuen grünen Stadtteils und natürlich über „seine“ Wohnbauten und die Neue Mittelschule. </p>



<p>Die insgesamt 124 geförderten Mietwohnungen als auch die Schule, geplant von Architekt Rüdiger Lainer und Architekt Schluder, und errichtet von der Gesiba, sind quasi mitten drin in der Biotope City Wienerberg. Der neue Stadtteil wird bis 2021 mit 950 Wohneinheiten, Büro- und Gewerbeflächen, zahlreichen Frei- und Gemeinschaftsflächen, einem Hotel als auch dem Caritas Stadtteilmanagement fertiggestellt sein. </p>



<p>„Bei diesem Projekt waren die Wohnungen so schnell weg, das war unglaublich“, schwärmt Gesiba-Generaldirektor Kirschner. Die Fassaden werden intensiv begrünt, die Tröge auf den Balkonen werden bauseits zur Verfügung gestellt. Um die zwei Grad wird es im Sommer aufgrund der üppigen Begrünung kühler sein. </p>



<p>Die Biotope City Wienerberg ist das erste Projekt, das nach einer Idee von Architekt Harry Glück und den holländischen, wissenschaftlich aufgearbeiteten Biotope-City-Kriterien in Österreich errichtet wird. Im Zentrum stehen der Mensch und die Natur, die im Ausgleich miteinander leben sollen. Der neue Stadtteil wurde bereits zum IBA-Kandidat für „neues soziales wohnen“ ausgewählt.</p>



<p><br>Regelmäßig pilgern Gruppen durch die Biotope City, um sich von dem klimafreundlichen Konzept zu überzeugen. „Das Thema Kühlen wird uns aufgrund des Klimawandels zukünftig noch herausfordern. Die Überhitzung der Städte beschäftigt die Stadtverwaltungen, Architekten wie auch uns Bauträger. </p>



<p>Parallel müssen wir mit der Ressource Boden rücksichtsvoll umgehen“, so Kirschner. Die Biotope City entsteht auf den ehemaligen Coca-Cola-Gründen, als stark verdichteter Wohnbaukomplex. Die Stadt als Natur, so lautet der Slogan des neuen Stadtteils. </p>



<p>Auf Basis der Idee und Initiative von Architekt Harry Glück, wurde gemeinsam mit Rüdiger Lainer das Konzept für einen Masterplan entwickelt. Eine Grundlage dieses Masterplans ist das von der Stadtplanerin Helga Fassbinder 2002 begründete Konzept der Biotope City.</p>



<p>Die Gesiba-Bauteile sind bereits alle fertiggestellt. Die Neue Mittelschule mit 16 Klassen für 400 Schüler wird im Herbst ihre Pforten öffnen. Die ganztägig geführte Schule verfügt über eine Nutzfläche von 4.735 Quadratmetern. Im Außenbereich wurden zahlreiche Bäume gepflanzt und Sitzmöglichkeiten errichtet. </p>



<p>Die Spielwiese wird gemeinsam mit dem benachbarten Kindergarten genutzt. Der Unterrichtsbereich ist in sogenannte Bildungs-Cluster eingeteilt: Vier Bildungsräume, ein Team-Raum, eine Garderobe und ein multifunktionaler Bereich&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Licht-Luft-Sonne.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2020/09/Licht-Luft-Sonne.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>NABU und Vonovia &#8211; Gemeinsam für mehr Artenschutz und Biodiversität – Grünflächen zu Rückzugsräumen für Vögel und Insekten</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/nabu-und-vonovia-gemeinsam-fuer-mehr-artenschutz-und-biodiversitaet-gruenflaechen-zu-rueckzugsraeumen-fuer-voegel-und-insekten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nabu-und-vonovia-gemeinsam-fuer-mehr-artenschutz-und-biodiversitaet-gruenflaechen-zu-rueckzugsraeumen-fuer-voegel-und-insekten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2019 21:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Führung/Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG135]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogelschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Vonovia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands führendes Wohnungsunternehmen Vonovia und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben eine zweijährige Zusammenarbeit vereinbart, um Grünflächen in Quartieren zu städtischen Lebens- und Rückzugsräumen für Insekten und Vögel zu machen und naturnahes Gärtnern zu fördern. Vonovia ist nach Angaben des NABU bundesweit das erste Unternehmen aus der Wohnungsbranche, das diesen Schritt geht. „Als großes Wohnungsunternehmen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Deutschlands führendes Wohnungsunternehmen Vonovia und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben eine zweijährige Zusammenarbeit vereinbart, um Grünflächen in Quartieren zu städtischen Lebens- und Rückzugsräumen für Insekten und Vögel zu machen und naturnahes Gärtnern zu fördern. </p>



<p>Vonovia ist nach Angaben des NABU bundesweit das erste Unternehmen aus der Wohnungsbranche, das diesen Schritt geht. „Als großes Wohnungsunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für die Lebensqualität in den Städten“, sagt Rolf Buch, Vorstandsvorsitzender von Vonovia. Beim Artenschutz und Biodiversität will der DAX-Konzern Vorreiter sein.</p>



<p>Der NABU, Deutschlands mitgliedsstärkster Umweltverband, kooperiert bei der Standortgestaltung schon seit Jahren mit Unternehmen und macht aus den weitgehend leblosen Grünflächen rund um Gewerbeimmobilien Lebensräume für viele Tierarten. </p>



<p>„Das Potenzial dieser Kooperation ist groß. Vonovia hat bundesweit rund 350.000 Wohnungen im Bestand, darunter viele Quartiere. Dort erreichen wir pro Projekt viele hundert Mieter, wodurch wir eine große Reichweite erzielen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Kooperation ist zunächst für zwei Jahre vereinbart und auf das größte Bundesland Nordrhein- Westfalen begrenzt. Später könnte sie aber auf ganz Deutschland ausgeweitet werden.</p>



<p>Im Pilotquartier Bochum-Weitmar mit seinen mehr als 1.200 Wohneinheiten entwickeln die beiden Partner gemeinsam einen neuen Gestaltungsansatz für Freiflächen, Insektenhotels und Nistplätze, beispielsweise für Mauersegler. Damit sich die urbanen Gärten in einen Lebens- und Rückzugsraum für Bienen, Schmetterlinge oder Vögel verwandeln, nehmen die Biodiversitäts-Experten vom NABU-Landesverband Nordrhein- Westfalen zunächst eine Bestandsaufnahme der Tier-, Pilz- und Pflanzenarten vor und leiten daraus Empfehlungen für eine Grünflächengestaltung ab, die dem Artenschutz bestmöglich Rechnung trägt. </p>



<p>Doch Vonovia möchte mit dieser Zusammenarbeit nicht nur den Tieren helfen. „Vielmehr geht es auch um den Wunsch vieler Mieter, ihr Wohnumfeld durch buntere Grünflächen und mehr Natur aufzuwerten“, berichtet Norbert Rieger, bei Vonovia Geschäftsführer für das Wohnumfeld. Die heute üblichen Grünflächen, da sind sich Vonovia und der NABU einig, seien nicht optimal als Lebens-, Nist- und Rückzugsräume für Vögel, Insekten und andere Tiere geeignet. </p>



<p>Ein gemähter Rasen und akkurat geschnittene Hecken trügen kaum zum Artenschutz bei. Eine Bepflanzung mit mehr Bäumen und Sträuchern, Blühstreifen sowie Nistkästen an den Gebäuden schafften hingegen die dringend benötigten Lebensräume mitten in der Stadt. „Auch das kommt den Bedürfnissen der Mieter entgegen, die sich naturnahe Gärten als Treffpunkte in ihrem Quartier wünschen“, weiß Norbert Rieger.</p>



<h2>Grünflächen in vielen Quartieren etwas üppiger und bunter</h2>



<p>In Zukunft dürfen die Grünflächen in vielen Quartieren etwas üppiger und bunter aussehen: Weil das Gras in Zukunft etwas mehr Zeit zum Wachsen haben wird – die Mähfrequenz wird reduziert &#8211; können dort viele Blüten für bestäubende Insekten gedeihen. Auch verblühte Stauden bleiben teilweise den Winter über stehen, denn hier finden Vögel Nahrung, und Insekten können hier die kalte Jahreszeit überdauern. Eine artgerechte Grünflächengestaltung, so die Beteiligten, ist nach einer Umstellungsphase nicht mit mehr Arbeit verbunden&#8230;</p>



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