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	<title>Fassadenbegrünung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>Fassadenbegrünung Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Die grüne Kurskorrektur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Garteln auf dem Dach, berankte Fassaden, unversiegelte Höfe. Das Grün im Wohnbau ist heute viel mehr als Dekoration, sondern Grundzubehör der Klimawende.MAIK NOVOTNY Im April 2022 kam es in der Seestadt Aspern zur Korrektur eines Fehlers. Der Wangari-Maathai-Platz und der Simone- de-Beauvoir-Platz im Seeparkquartier hatten sich schon nach kurzer Zeit mit ihren durchgehenden Asphaltflächen als [&#8230;]</p>
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<p>Garteln auf dem Dach, berankte Fassaden, unversiegelte Höfe. Das Grün im Wohnbau ist heute viel mehr als Dekoration, sondern Grundzubehör der Klimawende.<br>MAIK NOVOTNY</p>



<p>Im April 2022 kam es in der Seestadt Aspern zur Korrektur eines Fehlers. Der Wangari-Maathai-Platz und der Simone- de-Beauvoir-Platz im Seeparkquartier hatten sich schon nach kurzer Zeit mit ihren durchgehenden Asphaltflächen als urbane Hitzeinseln erwiesen, was in zahlreichen Medien und auf Social Media für Empörung sorgte. In der Tat hat der Wettbewerb für die Freiraumplanung zu einem Zeitpunkt stattgefunden, zu dem man zwar schon vom Problem sommerlicher Überhitzung wusste, die akute Notwendigkeit – auch im Rahmen der Klimaziele – aber noch nicht allgemeiner Konsens war. Dies hat sich geändert. </p>



<p>Gut, dass die Seestadt sich bisher als lebendiges Labor ständigen Dazulernens erweisen hat, und auch hier Abhilfe geschaffen wurde. Der noch neue Asphalt wurde wieder aufgesägt, und im April begann man mit der Pflanzung von insgesamt 25 „XXL-Bäumen“, die über 30 Jahre alt sind und somit um ein Vielfaches besser kühlen und resilienter sind als kleine Jungbäume. Dazu kommen noch 1.000 Quadratmeter neue Stauden- und Gräserbeete, ein großes Wasserspiel und 13 weitere Wasserquellen. </p>



<p>Die Kosten von 800.000 € teilen sich die Wien 3420 aspern Development AG mit Stadt und Bezirk, dessen Mitteln großteils aus Förderungen des Klimamusterstadttopfes der Stadt Wien stammen. „Mir ist wichtig, dass unsere Stadt für alle lebenswert bleibt, auch wenn es heißer wird. Daher setzen wir gezielt Maßnahmen, um Hitzeinseln in der Stadt zu entschärfen. Große Bäume und Wasserspiele haben einen kühlenden Effekt auf die unmittelbare Umgebung, was gerade für Kinder und ältere Menschen wichtig ist. </p>



<p>Damit machen wir den öffentlichen Raum klimagerechter und für alle nutzbar“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. Dass das Grün gerade in der dicht bebauten Stadt jetzt und in Zukunft mehr als reine Dekoration sein muss, ist inzwischen allen klar geworden. Der Hitzestress, in den normal gewordenen 30-Grad-Sommern, ist eine ernsthafte Gesundheitsgefahr, und rein technische Methoden zur Kühlung konterkarieren als Energiefresser die Ziele der Klimaneutralität, die sich Österreich und Wien gesetzt haben.</p>



<h2>Klimafit als Standard</h2>



<p>Auf der anderen Seite des Sees in Aspern, wo in diesem Frühjahr die Wettbewerbe für die „Rote Saite“ des kommenden vierten Seestadt-Quartiers mit dem Namen Seeterrassen entschieden wurden, sind diese Erkenntnisse bereits in die Planung eingeflossen. Die Sieger des Bieterverfahrens der Wien 3420 aspern Development AG für die beiden Baufelder H1 und H5 an der „aspern urban Waterfront“ wurden im Mai 2022 präsentiert. Diese Baufelder werden zu 75 Prozent freifinanziertes Wohnen und 25 Prozent gewerbliche und sonstige Nicht-Wohnnutzungen aufweisen. </p>



<p>Die beiden Bauträger Soulier Real Estate („Pier 01 – Lili am See“) und Moser Wohnbau &amp; Immobilien („Pier 05“) werden hier zwei Hochhausprojekte zum Wohnen und Arbeiten mit insgesamt rund 63.700 Quadratmeter oberirdischer Bruttogeschoßfläche realisieren. Dafür wurde erstmals der neue Gebäudestandard der Seestadt, aspern klimafit, angewandt.</p>



<p>Dieser Standard wurde in einem Team unter Führung von FH Technikum Wien, dem Institute of Building Research &amp; Innovation ZT Gmbh und Urban Innovation Vienna entwickelt und umfasst die Kernaspekte niedrigstmöglicher Energieverbrauch, maximale Nutzung erneuerbarer Energieträger vor Ort aus Solarenergie und Umgebungswärme, gezielte Vermeidung sommerlicher Überwärmung durch Fassadengestaltung und Bauteilaktivierung, sowie CO2-reduzierte Gebäudeerrichtung durch kreislaufwirtschaftliche Konzepte.</p>



<h2>Neu im Spiel: Der GFF</h2>



<p>Als Grundlage für die Ausschreibung diente insbesondere das mit Studio- VlayStreeruwitz und Carla Lo Landschaftsarchitektur entwickelte und 2021 finalisierte Leitbild „Seeterrassen“, das unter anderem auf umfangreichen Mikroklimamessungen und -simulationen der ClimateTech-Experten Greenpass beruht. Damit soll die Umsetzung der klimasensiblen und klimaresilienten Stadtplanung sichergestellt werden. Zusätzlich wurde im Leitbild ein neuer Richtwert eingeführt: Der Grün- und Freiflächenfaktor (GFF) setzt die urbane grüne Infrastruktur (UGI) wie Rasen, Sträucher oder Fassadenbegrünungen in Relation zu Grundstücksfläche und Baumasse. </p>



<p>Je höher der GFF-Wert, desto höher ist der Anteil der Freiflächen und der Durchgrünungsgrad. Der GFF setzt sich aus drei Teilen zusammen: Erdgeschoßniveau, Fassaden- und Dachflächen. Im Quartier Seeterrassen wurde für die hoch und dicht bebauten Baufelder H1 und H5 ein GFF von 0,3 festgelegt, für die übrigen Baufelder ein GFF von 0,45&#8230;</p>



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		<title>Komplexes Grün</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 18:16:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begrünungsmarkt boomt und das Halbwissen ist groß. Planer, Bauträger oder Hausverwalter sind auf der einen Seite angehalten und auch bereit, klimasensibel zu agieren. Andererseits ist die Gefahr groß, der Verlockung einfacher Rezepte zu erliegen, was in einer vielschichtigen Materie auch zu Kollateralschäden führen kann.FRANZISKA LEEB Balkontröge und Hochbeete sind aus den Ausstattungsprogrammen des (geförderten) [&#8230;]</p>
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<p>Der Begrünungsmarkt boomt und das Halbwissen ist groß. Planer, Bauträger oder Hausverwalter sind auf der einen Seite angehalten und auch bereit, klimasensibel zu agieren. Andererseits ist die Gefahr groß, der Verlockung einfacher Rezepte zu erliegen, was in einer vielschichtigen Materie auch zu Kollateralschäden führen kann.<br>FRANZISKA LEEB</p>



<p>Balkontröge und Hochbeete sind aus den Ausstattungsprogrammen des (geförderten) Wohnbaus nicht mehr wegzudenken und oft reicht das Angebot noch viel weiter. Wie zum Beispiel in der Siedlung „Erlaaer Flur“ am Helene- Thimig-Weg in Wien Liesing, wo neben einem großen Gemeinschaftsgarten in jeder der fünf Wohnanlagen reichlich Möglichkeit zur gärtnerischen Betätigung besteht. „Urban Gardening zählt ob des hohen gemeinschaftlichen Charakters zu jenen Angeboten, die sehr gut von der Bewohnerschaft angenommen werden“, weiß Lukas Oberhuemer von wohnbund:consult, der dort der Hausgemeinschaft der wabe23 (Bauträger BWSG, Arch. </p>



<p>Treberspurg &amp; Partner, Landschaft: Green4Cities, Plansinn) u.a. Starthilfe beim gemeinsamen Gärtnern leistete. Die Freizeitgestaltung inklusive Nachbarschaftspflege sei eher ein Motiv zum Garteln als die Selbstversorgung oder die Weltverbesserung. „Wenn sich Zeit genommen wird, Strukturen langsam aufzubauen, hat das gärtnerische Engagement länger Bestand und dann ist es auch möglich, der Bewohnerschaft Verantwortung für das gemeinsame Grün zu übertragen.“ </p>



<p>Viel hänge auch am Konzept und dem Herzblut, das darin steckt, wie sehr die Bauträger über das Angebot informieren und wie attraktiv der Freiraum im Allgemeinen sei. Oftmals werde auf den letzten paar Metern an Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsplätzen gespart, Details, die für das tägliche Wohnen einen enormen Unterschied machen. </p>



<p>Vorbildhaft ist die Wohnhausanlage MGG22 am Mühlgrundweg (Bauträger Neues Leben und M2plus, Architekten Charamza, Sophie und Peter Thalbauer, Thaler Thaler, Freiraum: Rajek Barosch), wo sich das Thema „Essbare Stadt“ über sämtliche Freiflächen zieht und der vom Verein „Stadtgemüse ²²“ betriebene 2.500 Quadratmeter große Gemeinschaftsgarten auch der Nachbarschaft außerhalb der Anlage zur Verfügung steht. „Urban Gardening ist ein Trend, der Gutes bewirkt und eine einfache Maßnahme, um sozialen Mehrwert zu erzeugen“, so Oberhuemer. Damit es ein ernstzunehmender Beitrag gegen die Überhitzung wird, müsse aber noch mehr passieren, da stecke unter anderem noch viel Potenzial in der vertikalen Begrünung oder in Biodiversitätsflächen. </p>



<p>Ein Versuch, mehr zu tun, ist es, Maßnahmen aufeinander abzustimmen und zum Beispiel extensiv begrünte Retentionsdächer, ober- und unterirdische Pflanzbeete, offene Rinnensysteme und Sickermulden der Überhitzung und Austrocknung der Stadt entgegenzuwirken. Erstmals im Wiener geförderten Wohnbau durchgeführt wurde dies 2016 beim Wohnpark Süßenbrunner Straße der Siedlungsunion.</p>



<h2>Grüne Fassaden</h2>



<p>Als probates Mittel gegen städtische Hitzeinseln gelten neben Dachbegrünungen zunehmend Fassadenbegrünungen, für die einige Städte kostenlose Beratung und finanzielle Zuschüsse bereitstellen. Wien macht dafür maximal 5.200 Euro locker, Linz bis zu 15.000 Euro. Bis Gebäudeklasse 3 sei es relativ einfach, vertikal zu begrünen, sofern man bestimmte Voraussetzungen beachtet, meint Architekt Gerhard Huber, dessen Büro Rataplan sich mit einer Reihe an Vertikalbegrünungen an Bestandsbauten eine große Expertise erarbeitet hat. </p>



<p>Soll das Grün höher ranken, werde es kompliziert, nicht zuletzt aus Brandschutzgründen. In jedem Fall gelte es, zunächst die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen zu klären. Die statischen Aspekte werden oft unterschätzt und an Windlasten könne einiges zusammenkommen. Der Außenwandaufbau ist zu berücksichtigen und auch Platz, um den Pflanzen ausreichend Wurzelraum zu geben, damit sie wachsen können&#8230;</p>



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		<title>Es grünt so grün &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:31:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Begrünte Dächer und Fassaden können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Zwar ist der Markt in den letzten Jahren konstant gewachsen, es gibt aber noch viel Luft nach oben. Gefördert werden Bauwerksbegrünungen auf vielen Ebenen, Rückenwind kommt nicht zuletzt aus Brüssel.BERND AFFENZELLER Die österreichische Bundesregierung hat sich ein klares Ziel gesetzt. Bis 2040 [&#8230;]</p>
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<p>Begrünte Dächer und Fassaden können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Zwar ist der Markt in den letzten Jahren konstant gewachsen, es gibt aber noch viel Luft nach oben. Gefördert werden Bauwerksbegrünungen auf vielen Ebenen, Rückenwind kommt nicht zuletzt aus Brüssel.<br>BERND AFFENZELLER</p>



<p>Die österreichische Bundesregierung hat sich ein klares Ziel gesetzt. Bis 2040 soll die Alpenrepublik klimaneutral werden. Ohne der Optimierung des Gebäudesektors wird dieses Ziel nicht zu erreichen sein, denn rund 30 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs gehen auf den Gebäudebestand zurück. Einen wesentlichen, aber oftmals unterschätzten Beitrag kann dabei die Bauwerksbegrünung spielen, speziell in Zeiten des gestiegenen Klimatisierungsbedarfs, mit einer Vielzahl an Funktionen. </p>



<p>Dazu zählen nicht nur die signifikante Energieeinsparung durch den Kühleffekt im Sommer und die Dämmwirkung im Winter, sondern etwa auch der Regenwasserrückhalt sowie die Reduktion der Niederschlagabflussspitzen, eine Verbesserung des Mikroklimas und des subjektiven Wohlbefindens. Außerdem binden Bauwerksbegrünungen CO2, verlängern die Lebensdauer der Dachabdichtung etwa durch Schutz vor UV-Strahlung und steigern durch geringere Oberflächentemperaturen die Erträge von Solaranlagen. </p>



<p>Die nach wie vor wichtigste Form der Bauwerksbegrünung ist die Dachbegrünung. Der Markt dafür ist in Österreich über die letzten Jahre sehr stabil, „mit viel Luft nach oben“, ist Susanne Formanek, Geschäftsführerin der Kompetenzstelle für Bauwerksbegrünung „GrünstattGrau“, überzeugt. In den Jahren 2014 bis 2019 ist der Dachbegrünungsmarkt jährlich um rund acht Prozent gewachsen. Allein im Jahr 2019 wurden rund eine Million Quadratmeter neu errichteter Bauwerke mit Dachbegrünungen ausgestattet. Laut Klimaschutzzielen soll bis 2030 jedes zweite Flachdach in Österreich grün sein.</p>



<p>Eine wichtige Rolle spielen Bauwerksbegrünungen auch in der Sanierung. „Im Zuge der Sanierungsoffensive wird es erforderlich sein, auch die obersten Geschoßdecken zu sanieren. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, ein begrüntes Dach zu planen und zu realisieren“, ist Formanek überzeugt. Die Palette reicht vom reduziert intensiven Gründach über das Biodiversitätsdach oder das Retentionsdach mit Wasseranstaumöglichkeiten bis zum Gründach mit Baumpflanzungen oder dem begrünten Steildach. Allein in Wien liegt das Potenzial zur Sanierung von Flachdächern, die ohne großen Mehraufwand begrünt werden können, bei über 18 Millionen Quadratmeter. </p>



<p>Bei einer angestrebten Sanierungsquote von drei Prozent könnten dementsprechend mehr als 500.000 Quadratmeter Dachflächen in Wien jährlich begrünt werden. Einen ordentlichen Schub könnten Bauwerksbegrünungen auch durch ESG und die EU-Taxonomie erfahren. Bauwerksbegrünungen gelten als CO2-Senken, da sie nicht nur in den Blättern, sondern auch im Substrat CO2- speichern können. „Das können Immobilienbesitzer für sich nutzen“, erklärt Formanek. </p>



<p>Je nachdem, ob das System boden- oder wandgebunden ist, welches Bewässerungssystem und welche Kletterstruktur eingesetzt wird, entstehen für jedes gewählte Begrünungssystem unterschiedliche Aufwendungen und damit verbundene negative Netto-CO2-Emissionen. Darunter versteht man dann die Menge an CO2-Äquivalenten, die, nach Abzug der durch die Herstellung und den Unterhalt des Begrünungssystems entstehenden CO2-Emissionen, der Atmosphäre entzogen wird.</p>



<h2>Rückenwind aus Brüssel</h2>



<p>Die Errichtungskosten für ein extensives Gründach starten bei rund 20 Euro pro Quadratmeter und werden von vielen verschiedenen Stellen gefördert. Auf Länderebene können Bauwerksbegrünungen Zuschlagspunkte im Rahmen der Wohnbauförderung liefern, auch in vielen Städten und Gemeinden gibt es eigene Fördertöpfe, darunter etwa Wien, Graz, Linz, Traun, Wieselburg oder Eisenstadt&#8230;</p>



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		<title>Droht die Gefahr des Greenwashings?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 15:14:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anna Detzlhofer „Das Spektrum zwischen klimarelevanten und dekorativen Maßnahmen ist sehr groß.“ Anna Detzlhofer Die Überhitzung der Städte ist eine Tatsache und Tropennächte sind längst spürbar. Maßnahmen zu setzen ist das Gebot der Stunde. Als Landschaftsarchitekten nehmen wir die Zukunft vorweg, wir schaffen die Realitäten von morgen und planen dafür kühle und klimafitte Orte mit [&#8230;]</p>
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<h2>Anna Detzlhofer</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Das Spektrum zwischen klimarelevanten und dekorativen Maßnahmen ist sehr groß.“</p><cite>Anna Detzlhofer</cite></blockquote>



<p>Die Überhitzung der Städte ist eine Tatsache und Tropennächte sind längst spürbar. Maßnahmen zu setzen ist das Gebot der Stunde. Als Landschaftsarchitekten nehmen wir die Zukunft vorweg, wir schaffen die Realitäten von morgen und planen dafür kühle und klimafitte Orte mit blau-grüner Infrastruktur, an denen ein angenehmer Aufenthalt für uns und für viele Generationen möglich ist. </p>



<p>Für einen angenehmen Aufenthalt in den Städten sind Bäume die beste Maßnahme, denn Bäume bewirken einiges: Ein gesunder und ausgewachsener Stadtbaum spendet 150 Quadratmeter Schatten und kühlt seine Umgebung um bis zu drei Grad. Aber sie brauchen Platz. Im engen Korsett der gewachsenen Stadt bleibt uns Planenden oft nur die Umgestaltung der Straßenräume oder die freien Fassaden und Dächer bestehender Bauten. Wo es der Platz im Untergrund erlaubt, hält mit der Schwammstadt eine Technologie Einzug, die Stadtbäumen mehr Wurzelraum zugesteht und nachhaltiges Wassermanagement ermöglicht. Das ist innovative, blaugrüne Infrastruktur, die langfristig gesündere Stadtbäume schafft und glücklicherweise immer mehr zum State of the Art der urbanen Landschaftsplanung wird. </p>



<p>In dichter bebauten Räumen muss mit effizienter Bauwerksbegrünung gekühlt werden. Gut gemachte Bauwerksbegrünung reduziert den Energiebedarf und senkt die Temperaturspitzen sowohl im Winter als auch im Sommer: Während sich versiegelte Oberflächen im Sommer bis auf 40 bis 70 Grad aufheizen, behalten Gründächer und -Fassaden auch im Hochsommer eine Oberflächentemperatur von 30 Grad. Auf Straßenniveau entstehen in Gassen ohne Bäume sommerliche Temperaturen von 41 bis 45 Grad. Würde dieselbe Gasse radikal begrünt, hätte sie im Sommer eine Aufenthaltstemperatur von 30 bis 35 Grad. </p>



<p>Das Spektrum zwischen klimarelevanten und dekorativen Maßnahmen ist sehr groß – besonders bei der Fassadenbegrünung. Grüne Wände sind optisch schnell wirksam, aber leider auch pflegeanfällig. Bei der Dachbegrünung bedeutet effiziente Begrünung zum Beispiel nicht nur Mindestaufbauten zu wählen, sondern mit stärkeren Aufbauten eine intensivere Begrünung zu ermöglichen. Fakt ist: Es besteht Handlungsbedarf und Lösungen sind vorhanden. Was heute getan – oder versäumt wird – spüren nicht erst unsere Kinder, das werden wir im nächsten Sommer schon merken. </p>



<p>Dipl.-Ing. Anna Detzlhofer gründete in den 1990er-Jahren das Büro Detzlhofer in Wien, das 2012 gemeinsam mit Sabine Dessovic zu DND Landschaftsplanung wurde. Sie ist Ingenieurkonsulentin für Landschaftspflege und Landschaftsgestaltung.</p>



<h2>Heinrich Kugler</h2>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Greenwashing ist ein Thema, das man ernst nehmen muss.“</p><cite>Heinrich Kugler</cite></blockquote>



<p>Beim Bau entstehen Kosten, welche allerdings bei einer Betrachtung der Lebenszykluskosten ausgeglichen werden können. Greenwashing verzerrt das Bild. Aber die Lösung gibt es: eine seriöse Gebäudezertifizierung. Schon wieder ein neues Bürogebäude mit durchgehender Glasfassade und schon wieder ein großzügiger Dachausbau mit riesigen Glasflächen ohne entsprechenden Sonnenschutz. Man wundert sich immer wieder, dass solche Gebäude heute noch errichtet und auch noch mit diversen Umweltzertifizierungen vermarktet werden. </p>



<p>Greenwashing ist also ein Thema, das man leider ernst nehmen muss. Ansonsten werden die seriösen und notwendigen Umweltzertifizierungen weiterhin unterlaufen und Konsumenten wie Investoren in die Irre geführt. In der Seestadt haben wir uns dem Thema Gebäudezertifizierung gestellt, ein bewährtes System aufgesetzt und gemeinsam mit der ÖGNB einen eigenen TQB-Monitor* entwickelt. Viele Gebäude sind zusätzlich klimaaktiv zertifiziert. Seestadt-Gebäude werden nicht nur in der Planungsphase, sondern auch nach Fertigstellung und im Betrieb bewertet&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Droht-die-Gefahr-des-Greenwashings.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Droht-die-Gefahr-des-Greenwashings.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Gemeinsam für mehr Grün</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2021 21:42:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Stadtteil Biotope City Wienerberg ist außergewöhnlich. Und das nicht nur aufgrund des klimafreundlichen Konzepts. Ungewöhnlich war auch der gemeinsame Weg, den die vielen Projektbeteiligten zur Erreichung der hochgesteckten Ziele beschritten haben.STEPHANIE DRLIK Die Biotope City Wienerberg ist grüner als andere Stadtteile: Grün im Freiraum, Grün an den Fassaden, Grün auf den Dächern und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der neue Stadtteil Biotope City Wienerberg ist außergewöhnlich. Und das nicht nur aufgrund des klimafreundlichen Konzepts. Ungewöhnlich war auch der gemeinsame Weg, den die vielen Projektbeteiligten zur Erreichung der hochgesteckten Ziele beschritten haben.<br>STEPHANIE DRLIK</p>



<p>Die Biotope City Wienerberg ist grüner als andere Stadtteile: Grün im Freiraum, Grün an den Fassaden, Grün auf den Dächern und Bäume in ernst zu nehmender Größe. Dass ein weitreichendes landschaftsarchitektonisches Gesamtkonzept im mehrgeschoßigen Wohnbau realisiert werden konnte, war ein gemeinsamer Kraftakt aller Beteiligten. Gemeinsam bedeutet in der Biotope City nicht nur das kooperative Arbeiten als interdisziplinäres Team. </p>



<p>„Die Menschen müssen in dichten Städten einen Modus Vivendi entwickeln, der nicht nur ihnen, sondern ebenso einer reichen Flora und Fauna ein Überleben bietet. Es geht nur gemeinsam“, gibt die Biotope- City-Stiftungsleiterin und Stadtplanerin Helga Fassbinder vor. Der Klimawandel ist jedenfalls ein überzeugender Anlass, neue Wege zu gehen. „Wir haben den Versuch unternommen, Pflanzen und Tiere in den städtischen Lebensraum der Menschen zu integrieren und die Vorteile, die daraus entstehen, zu nutzen. </p>



<p>Das ist gelungen, weil alle zusammengearbeitet haben“, sagt Thomas Knoll, Inhaber des für den Biotope City Freiraum verantwortlichen Planungsbüros Knollconsult Umweltplanung. Wachsende Wohndichten, die Auswirkungen des Klimawandels und des Urban-Heat-Island-Effekts sowie die zunehmende Verdrängung von gewachsenen Grünflächen durch Bau- und Infrastrukturvorhaben, das alles erfordert ein grundlegendes Umdenken.</p>



<p>„Die Biotope City zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten der Landschaftsarchitektur, an einer Stadt der Zukunft mitzubauen, besonders auch im Segment des leistbaren Wohnens. Durch wohnbauintegrierte Grünstrukturen werden die positiven Effekte von Grün genutzt, um Qualitäten für Bewohner zu schaffen und um sinnvolle Antworten auf die zunehmende städtische Verdichtung und den Klimawandel zu geben“, so Thomas Knoll.</p>



<h2>Dialog als Lösung</h2>



<p>Am Wienerberg wurde ein rund 5,4 Hektar großes Areal in 14 Bauplätze gegliedert, an acht Bauträger vergeben und von unzähligen Planern unterschiedlichster Disziplinen bearbeitet. „In einem solch komplexen Verfahren ist der vitale Dialog aller Beteiligten für den Bauprozess notwendig“, erklärt Maria Auböck von Auböck + Kárás Landscape Architects, die zur Entwurfsgrundlage für das Freiraumkonzept beigetragen haben. Aus diesem Dialog entstand im Zuge des interdisziplinären kooperativen Projektentwicklungsverfahrens als Vision ein „Masterplan mit Qualitätenkatalog“ (Studio Vlay). </p>



<p>Der Qualitätenkatalog sollte sicherstellen, dass die Ergebnisse des Dialogs nicht im Laufe der Realisierung im Leeren verpuffen. Denn es ist gerade der Freiraum, der bei der Umsetzung großer Bauvorhaben anfällig für Qualitätsverluste ist. In der Biotope City Wienerberg jedoch blieben die kooperativ ausgearbeiteten Zielgrößen aus dem Qualitätenkatalog unverhandelbar. Daran hatte auch die Wiener Stadtverwaltung großes Interesse, gilt es doch als strategische Aufgabe, die Stadt klimafit zu machen. </p>



<p>„Der Qualitätenkatalog war ein städtebaulicher Vertrag zwischen der Stadt und den Bauträgern. Die Umsetzung der Kriterien wurde von der Stadtverwaltung laufend geprüft. Auftretende Probleme wurden mit Vertretern aller Interessengruppen diskutiert und kooperative Lösungsansätze entwickelt“, so Heinz Wind, verantwortlicher Projektleiter bei Knollconsult.</p>



<h2>Generalplanung Freiraum</h2>



<p>Gerade die Schnittstellenthematik ist bei Projekten mit vielen Bauplätzen und dem Anspruch eines einheitlichen Ergebnisses heikel. Man denke an Wohnquartiere, wo Bauplatzgrenzen an der Freiraumgestaltung und den Oberflächenbelägen ablesbar sind. Knollconsult wurde als Generalplaner Freiraum mit der Weiterführung der Masterplanung und mit allen relevanten Fragen und Aufgaben zum Außenraum beauftragt&#8230;</p>



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		<title>Klimaschutz in Düsseldorf &#8211; Am Kö-Bogen II sorgen 30.000 Hainbuchen an der Fassade und dem Dach für frisches Grün und bessere Luft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2020 04:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europas größte Grünfassade ist komplett. Mehr als 30.000 Hainbuchen stehen an den Schrägfassaden und auf dem Dach des Kö-Bogen II in Düsseldorf. Die Pflanzen sind bereits ausgetrieben und lassen die Fassade am Gustaf-Gründgens-Platz hin zum Schauspielhaus wie eine grüne Wand aussehen. Insgesamt ist die Hecke etwa acht Kilometer lang – ein Rekord. Die grüne Fassade [&#8230;]</p>
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<p><strong>Europas größte Grünfassade ist komplett</strong>. Mehr als 30.000 Hainbuchen stehen an den Schrägfassaden und auf dem Dach des Kö-Bogen II in Düsseldorf. Die Pflanzen sind bereits ausgetrieben und lassen die Fassade am Gustaf-Gründgens-Platz hin zum Schauspielhaus wie eine grüne Wand aussehen. </p>



<p>Insgesamt ist die Hecke etwa acht Kilometer lang – ein Rekord. Die grüne Fassade ist von Beginn an wesentlicher Bestandteil des Konzepts für das Geschäfts- und Bürohausensemble Kö-Bogen II, das vom Düsseldorfer Architekten <strong>Christoph Ingenhoven </strong>entworfen wurde. </p>



<p>Die Hainbuchen sind nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein wichtiger Faktor für den Klimaschutz, sie erfüllen ökologische Funktionen und tragen damit zur Nachhaltigkeit des Kö-Bogen II in der Düsseldorfer Innenstadt bei. </p>



<h2>Positive Auswirkungen auf das Innenstadtklima durch die Hainbuchen (lat. Carpinus) </h2>



<p><strong>Natürliche Klimaanlage: </strong>Die Fassadenbegrünung verhindert, dass sich die Fassade des Kö-Bogen II bei starker Sonneneinstrahlung überproportional auf bis zu 70 Grad aufheizt und diese Wärme zurück an die Umgebungsluft abgegeben wird. Die Hecke hat dabei <strong>die Funktion eines Hitzepuffers für das innerstädtische Klima</strong>. Das heißt, dass die Temperatur rings um das Geschäftshaus aufgrund des Grünkonzepts nicht so stark ansteigen wird.&nbsp;</p>



<p><strong>Dauerhafter Energiewandler: </strong>Die Hainbuchenhecke wird über eine Bewässerungsanlage ganzjährig bedarfsgerecht mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Die Hecke gibt über ihre Blätter wiederum Feuchtigkeit an die Luft ab, sodass im Umfeld ein Kühlungseffekt entsteht.&nbsp;</p>



<p><strong>Erzeugung von Sauerstoff: </strong>Neben der Bindung von Feinstaub über die Blattoberflächen nehmen die Pflanzen CO2 auf und produzieren Sauerstoff. Der ökologische Nutzen entspricht dem von rund 80 ausgewachsenen Laubbäumen, wie sie zum Beispiel im benachbarten Hofgarten stehen.&nbsp;</p>



<p>„Wir schaffen mit dem Kö-Bogen II nicht nur ein herausragendes Gebäude mit einer stadtbildprägenden Architektur und exzellenten Einzelhandelsflächen, sondern setzen zugleich ein sehr umfassendes und attraktives Grünkonzept um. </p>



<p>Klimaschutz bedeutet für uns: Wir tragen Sorge dafür, dass sich die Menschen auch bei Klimaveränderungen gern in der Innenstadt aufhalten. Wir haben uns intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Fassadenbegrünung die beste ist. Wissenschaftlich hat uns dabei die Beuth-Hochschule Berlin begleitet, dankbar sind wir ebenso der Arbeitsgemeinschaft ArGe-Carpinus Kö-Bogen II für die Begrünung – bestehend aus den Fachfirmen Leonhards/Wuppertal und Benning/Havixbeck. </p>



<p>Wir sind überzeugt: Die Hainbuchen haben nachhaltige, ökologische Effekte, sie verringern die Temperaturen, sie spenden Sauerstoff und verbessern insgesamt das Klima in der Düsseldorfer Innenstadt“, sagt <strong>Jürgen Mentzel, </strong>Leiter der Projektentwicklung der CENTRUM Gruppe. </p>



<p>„Der Kö-Bogen II bildet den Abschluss einer umfangreichen städtebaulichen Neugestaltung im Zentrum von Düsseldorf – einem Ort, der noch bis vor einigen Jahren von einer Hochstraße dominiert war&#8230;</p>



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		<title>Information zur Fassadenbegrünung &#8211; 5. FBB-Symposium am 24.10.2012 in Frankfurt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2012 19:39:34 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fassade]]></category>
		<category><![CDATA[Fassadenbegrünung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. hat zusammen mit den Mitveranstaltern (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. FLL und Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. BGL) wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Tagungsprogramm zur Fassadenbegrünung zusammengestellt.  Es werden sowohl bau- als auch vegetationstechnische Grundlagen, Aktuelles und Innovatives von boden- und wandgebundenen Fassadenbegrünungssystemen vorgestellt. So werden zum Einstieg Forschungsergebnisse aus Deutschland [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.fbb.de/" target="_blank" title="Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V.">Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V.</a> hat zusammen mit den Mitveranstaltern (<a href="http://www.fll.de/" target="_blank" title="Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. FLL">Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. FLL</a> und <a href="http://www.galabau.de/" target="_blank" title="Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. BGL">Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. BGL</a>) wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Tagungsprogramm zur Fassadenbegrünung zusammengestellt.   <span id="more-16328"></span>  </p>
<p>Es werden sowohl bau- als auch vegetationstechnische Grundlagen, Aktuelles und Innovatives von boden- und wandgebundenen Fassadenbegrünungssystemen vorgestellt. So werden zum Einstieg Forschungsergebnisse aus Deutschland und Österreich zu vergleichenden Untersuchungen verschiedener wandgebundener Begrünungssysteme vorgestellt.</p>
<p> </p>
<p> <a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2012/09/15VA3-Fassadenbegruenung.pdf" alt="15VA3-Fassadenbegruenung.pdf">zum Artikel als PDF</a></p>
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