<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Erneuerbare Energien Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
	<atom:link href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/tag/erneuerbare-energien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link></link>
	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Dec 2022 16:56:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.1.7</generator>

<image>
	<url>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2017/08/favicon64-64x64.png</url>
	<title>Erneuerbare Energien Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
	<link></link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Mieterstadt Berlin kann Solarziele nur mit PV-Dächern auf Mehrfamilienhäusern erreichen – Potentiale zeigen IÖW und Ecologic</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/die-mieterstadt-berlin-kann-solarziele-nur-mit-pv-daechern-auf-mehrfamilienhaeusern-erreichen-potentiale-zeigen-ioew-und-ecologic/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-mieterstadt-berlin-kann-solarziele-nur-mit-pv-daechern-auf-mehrfamilienhaeusern-erreichen-potentiale-zeigen-ioew-und-ecologic</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 16:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG171]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Solarstrom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=40220</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um klimaneutral zu werden, hat sich das Land Berlin beim Ausbau von Solaranlagen viel vorgenommen. Ihre Solarziele kann die Mieterstadt Berlin nur mit den Dächern von Mehrfamilienhäusern erreichen. Doch noch gibt es wenige Photovoltaikanlagen auf Mietshäusern in der Hauptstadt. Rund 15 Megawatt Leistung sind erst mit dem Konzept Mieterstrom installiert, einem Modell zur Versorgung von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/die-mieterstadt-berlin-kann-solarziele-nur-mit-pv-daechern-auf-mehrfamilienhaeusern-erreichen-potentiale-zeigen-ioew-und-ecologic/">Die Mieterstadt Berlin kann Solarziele nur mit PV-Dächern auf Mehrfamilienhäusern erreichen – Potentiale zeigen IÖW und Ecologic</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um klimaneutral zu werden, hat sich das Land Berlin beim Ausbau von Solaranlagen viel vorgenommen. Ihre Solarziele kann die Mieterstadt Berlin nur mit den Dächern von Mehrfamilienhäusern erreichen. Doch noch gibt es wenige Photovoltaikanlagen auf Mietshäusern in der Hauptstadt. Rund 15 Megawatt Leistung sind erst mit dem Konzept Mieterstrom installiert, einem Modell zur Versorgung von Mieterinnen mit Solarstrom vom Dach. </p>



<p>Das Potenzial davon ist rund hundertmal so hoch. Wie die Politik jetzt nachjustieren muss, damit Mieterstrom durchstarten kann, zeigen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Ecologic Institut in zwei Politikpapieren. Insbesondere müsse der Betrieb von Mieterstromanlagen einfacher und wirtschaftlich werden, fordern die Wissenschaftlerinnen in dem Projekt „StromNachbarn“ des Forschungsverbunds Ecornet Berlin.</p>



<p>„Bei Mieterstrom geht es um Solarstrom, der vom Dach des Mietshauses – ohne Netzdurchleitung – in die Haushalte des Gebäudes fließt. Mieter*innen können sich dafür entscheiden, Mieterstrom zu beziehen, oft zu günstigen Preisen“, erklärt Projektleiterin Katharina Umpfenbach vom Ecologic Institut. Mit Förderung durch den Berliner Senat haben die Forschenden Simulationen, Interviews und Berechnungen durchgeführt, die das große Innovationspotenzial von Mieterstrom in Berlin aufzeigen. Mieterstrom müsse ein wichtiger Baustein in einem flexiblen Energiesystem der Zukunft werden, so die Analyse.</p>



<h2>Kopplung mit Batteriespeicher, Wärmepumpe oder Elektromobilität erhöht Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>Die Forscher*innen zeigen mit drei Simulationen, wie der Eigenverbrauch von Mieterstromanlagen erhöht und so ein positiver Effekt auf die Wirtschaftlichkeit erzeugt werden: durch die Kopplung mit einem Batteriespeicher, mit einer Wärmepumpe oder mit Elektromobilität. „Den selbst erzeugten Strom zum Antrieb einer Wärmepumpe zu nutzen, birgt die Möglichkeit, den Mieterstrom effizient für die Wärmeversorgung zu nutzen“, erklärt Solarstromexpertin Astrid Aretz vom IÖW. „Zudem kann die Wärmeerzeugung in Kombination mit einem Wärmespeicher zeitlich etwas entkoppelt werden und der flexible Stromverbrauch durch die Wärmepumpe kann Spitzenlasten glätten.“ </p>



<p>Ein Batteriespeicher macht es möglich, die Solarerzeugung mit dem Verbrauch zu harmonisieren und zudem das Verteilnetz weniger zu nutzen. Bei größeren Wohnanlagen bietet es sich an, den Mieterstrom für ein Carsharing-Angebot mit Elektro-Fahrzeugen zu nutzen. Durch die Kopplung mit der Wärmeversorgung und der Mobilität trägt Mieterstrom sektorübergreifend zur Energiewende bei.</p>



<h2>Darum braucht es neue politische Rahmenbedingungen</h2>



<p>„Damit die Stadt einen urbanen Solar-Turbo zünden kann, braucht es schnell bessere Rahmenbedingungen“, so die Forderung von IÖW und Ecologic Institut. „Über Mieterstrom können Mieterinnen sich an der Energiewende beteiligen. Das derzeitige Mieterstrommodell ist jedoch komplex und nur für einen Teil der Mehrfamilienhäuser geeignet“, sagt Energieexpertin Katharina Umpfenbach vom Ecologic Institut. „Wir empfehlen, ein grundlegend neues Modell für Eigenversorgung und Sektorkopplung in Quartieren zu entwickeln. Teil der Debatte sollte ein Dialog über Photovoltaik als Haustechnik sein. In diesem Fall würde eine Photovoltaikanlage wie eine zentrale Heizungsanlage als Bestandteil des Gebäudes eingestuft werden.“ </p>



<p>Bislang ist die Wirtschaftlichkeit das größte Hemmnis beim Ausbau von Mieterstromanlagen. „Die Einnahmen durch die Einspeisevergütung und den Verkauf des Mieterstroms decken die Kosten der PV-Stromerzeugung bislang meist nicht“, mahnt Astrid Aretz. „Der Wegfall der EEG-Umlage ist ein guter Schritt, kann die Anlagen aber noch nicht rentabel machen.“ Auch beim Verkaufspreis des Mieterstroms gibt es wenig Gestaltungsspielraum, da sich dieser am Grundversorgertarif ausrichtet, damit Mieterstromkundinnen einen Preisvorteil haben.</p>



<h2>Mieterstrom für verschiedene Gebäudetypen simuliert</h2>



<p>Die Forscher*innen errechneten für vier Gebäudegrößen die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrom. Bei jetzigen politischen Rahmenbedingungen konnte in der Studie lediglich ein Gebäude einer Wohnungsbaugesellschaft mit 180 Wohneinheiten, das den Solarstrom in einem Batteriespeicher zwischenspeichert, wirtschaftlich sein. Ausschlaggebend für das Ergebnis ist das Verhältnis zwischen angenommener Anlagengröße und dem Stromverbrauch&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-mieterstrom-berlin.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/12/Wowi-ag-171-mieterstrom-berlin.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/die-mieterstadt-berlin-kann-solarziele-nur-mit-pv-daechern-auf-mehrfamilienhaeusern-erreichen-potentiale-zeigen-ioew-und-ecologic/">Die Mieterstadt Berlin kann Solarziele nur mit PV-Dächern auf Mehrfamilienhäusern erreichen – Potentiale zeigen IÖW und Ecologic</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Denkmal, 24. bis 26. November 2022 in Leipzig: In der Denkmalpflege wird Nachhaltigkeit großgeschrieben – auch PV ist möglich</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/denkmal-24-bis-26-november-2022-in-leipzig-in-der-denkmalpflege-wird-nachhaltigkeit-grossgeschrieben-auch-pv-ist-moeglich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=denkmal-24-bis-26-november-2022-in-leipzig-in-der-denkmalpflege-wird-nachhaltigkeit-grossgeschrieben-auch-pv-ist-moeglich</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2022 19:31:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG4]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39988</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachhaltig zu bauen wird aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen immer wichtiger. Die Denkmalpflege und die Restaurierung spielen dabei eine besonders bedeutende Rolle. Denn in Sachen Bauen ist nichts nachhaltiger, als Gebäude im Bestand durch entsprechende Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen zu erhalten, weiter zu nutzen oder umzunutzen. Auf der denkmal (24. bis 26. November 2022 in Leipzig), [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/denkmal-24-bis-26-november-2022-in-leipzig-in-der-denkmalpflege-wird-nachhaltigkeit-grossgeschrieben-auch-pv-ist-moeglich/">Denkmal, 24. bis 26. November 2022 in Leipzig: In der Denkmalpflege wird Nachhaltigkeit großgeschrieben – auch PV ist möglich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachhaltig zu bauen wird aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen immer wichtiger. Die Denkmalpflege und die Restaurierung spielen dabei eine besonders bedeutende Rolle. Denn in Sachen Bauen ist nichts nachhaltiger, als Gebäude im Bestand durch entsprechende Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen zu erhalten, weiter zu nutzen oder umzunutzen. </p>



<p>Auf der denkmal (24. bis 26. November 2022 in Leipzig), der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, präsentiert sich die geballte Kompetenz der Industrie – von Systemherstellern über Produzenten ökologischer Baustoffe bis hin zu Anbietern von Dämmlösungen, nachhaltigen Bodenbelägen und Farben.</p>



<p>Eine echte Innovation und Weltpremiere stellt Nelskamp auf der denkmal vor: den G10 S PV Solarziegel. Denn der Ziegel produziert nicht nur zuverlässig und effizient Strom, sondern fügt sich aufgrund seiner harmonisch-unauffälligen Ästhetik hervorragend in Dächer ein – auch in Denkmalen. Damit bietet sich die Möglichkeit, Denkmalnutzung und Energieunabhängigkeit miteinander zu verbinden. </p>



<p>Zu den größten internationalen Systemherstellern im Bereich der Baudenkmalpflege zählt Remmers als langjähriger denkmal-Aussteller. Das Unternehmen bietet praxiserprobte und nachhaltige Lösungen für das Instandsetzen von Fassaden, dauerhafte Bauwerksabdichtungen und Holzschutz an. Dazu zählt etwa die Entsalzung von Naturstein und anderen mineralischen Baustoffen mit Kompressen – ein bewährtes Verfahren, um bauschädliche Salze am Bauwerk signifikant zu reduzieren und seine Lebensdauer zu erhöhen.</p>



<p>Eine nachhaltige und ressourcenschonende Methode hat auch Carbocon entwickelt. Das CARBOrefit genannte Verfahren steht für ein Verfahren, bei dem ein sanierungsbedürftiges Gebäude aus Stahlbeton mit dem Hochleistungsbaustoff Carbonbeton instandgesetzt wird. Dieses Verfahren geht einher mit einer Ressourcenreduktion von bis zu 85 Prozent, einer Einsparung der CO2-Emmisionen um bis zu 52 Prozent und einer Verlängerung der Lebensdauer um über 100 Jahre.</p>



<h2>Dämmung im Bestand: Ökologisch und effizient </h2>



<p>Um ein Gebäude einer entsprechenden Nutzung zuzuführen, führt kein Weg an einer zuverlässigen Dämmung vorbei. Vor allem in diesem Bereich wurden viele ökologische Produkte entwickelt, die Besucher auf der denkmal kennenlernen können. So präsentiert Xella die Multipor-Mineraldämmplatten, die umweltschonend aus Kalk, Sand, Zement und Wasser unter Beimischung eines Porenbildners hergestellt werden. Ebenfalls rein mineralisch ist der hoch wärmedämmende Cerabran Aerogel-Dämmputz von PROCERAM&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Denkmal-Messe-Leipzig.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/11/Denkmal-Messe-Leipzig.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/denkmal-24-bis-26-november-2022-in-leipzig-in-der-denkmalpflege-wird-nachhaltigkeit-grossgeschrieben-auch-pv-ist-moeglich/">Denkmal, 24. bis 26. November 2022 in Leipzig: In der Denkmalpflege wird Nachhaltigkeit großgeschrieben – auch PV ist möglich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Mieterstrom-Projekt in Lichtenberg: Trotz bürokratischer und rechtlicher Bremsen – Berliner Stadtwerke und Gewobag verwirklichen günstigen Ökostrom vom eigenen Dach</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/neues-mieterstrom-projekt-in-lichtenberg-trotz-buerokratischer-und-rechtlicher-bremsen-berliner-stadtwerke-und-gewobag-verwirklichen-guenstigen-oekostrom-vom-eigenen-dach/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neues-mieterstrom-projekt-in-lichtenberg-trotz-buerokratischer-und-rechtlicher-bremsen-berliner-stadtwerke-und-gewobag-verwirklichen-guenstigen-oekostrom-vom-eigenen-dach</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[GEWOBAG]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39948</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Berliner Stadtwerke haben – trotz widriger Bedingungen im rechtlichen Umfeld – gemeinsam mit der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag ein neues Mieterstrom-Projekt verwirklicht. 317 Haushalte in Lichtenberg können damit künftig vom günstigeren Ökostrom vom eigenen Dach profitieren. Die 100 kWp leistende Anlage ist seit Juli auf dem neuen, achtgeschossigen Karree an der Lichtenberger Rhinstraße 143 installiert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/neues-mieterstrom-projekt-in-lichtenberg-trotz-buerokratischer-und-rechtlicher-bremsen-berliner-stadtwerke-und-gewobag-verwirklichen-guenstigen-oekostrom-vom-eigenen-dach/">Neues Mieterstrom-Projekt in Lichtenberg: Trotz bürokratischer und rechtlicher Bremsen – Berliner Stadtwerke und Gewobag verwirklichen günstigen Ökostrom vom eigenen Dach</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Berliner Stadtwerke haben – trotz widriger Bedingungen im rechtlichen Umfeld – gemeinsam mit der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag ein neues Mieterstrom-Projekt verwirklicht. 317 Haushalte in Lichtenberg können damit künftig vom günstigeren Ökostrom vom eigenen Dach profitieren.</p>



<p>Die 100 kWp leistende Anlage ist seit Juli auf dem neuen, achtgeschossigen Karree an der Lichtenberger Rhinstraße 143 installiert worden. Die baulichen Voraussetzungen für dieses Projekt waren ideal, weil die Gewobag die Solaranlage bereits bei der Planung des Gebäudes berücksichtigt hatte. So konnten Kosten für die nachträgliche Ertüchtigung vermieden werden. </p>



<p>„Für uns ist es die erste Anlage, die wir in einen Neubau integrieren, bei dem praktisch alle wichtigen Dinge von der Hausanschlusstechnik bis zur Dachkonfiguration vom Bauherrn bereits mitgeplant worden sind“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Dr.-Ing. Kerstin Busch. Zwar bringe ein solches Vorgehen schnelleres Tempo und schmalere Kosten, der Normalfall für Mieterstrom-Projekte werde angesichts von fast zwei Millionen Bestandswohnungen aber eher eine Ausnahme als eine Regel bleiben.</p>



<p>„Mit den Mieterstrom-Anlagen auf den Dächern des Neubaus an der Rhinstraße haben die MieterInnen eine Möglichkeit, direkt an der Energiewende mitzuwirken“, sagt Karsten Mitzinger, Geschäftsführer der Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH. „Sie können sich bewusst für Photovoltaik- Strom direkt vom Dach entscheiden und so nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen. Strom aus erneuerbaren Energien vor Ort zu produzieren und zu nutzen, leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz.“</p>



<h2>Es könnte so einfach sein: Branchenforderungen harren weiter ihrer Umsetzung</h2>



<p>Mieterstrom – also Erzeugung und Verbrauch im selben Haus – bietet aufgrund der nicht anfallenden Netzentgelte und -umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben Kostenvorteile, die an die Mieter:innen weitergegeben werden. Dem stehen aber vergleichsweise hohe Aufwände gegenüber, z. B. für Gebäudeertüchtigungen bei Bestandsgebäuden, umfangreiche Messsysteme, komplexe Abrechnung und Vertriebsrisiken.</p>



<h2>Auch das Land Berlin könnte mehr tun</h2>



<p>Die Förderung von Mieterstrom hat sich auch im Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) 2023 nicht signifikant verbessert. Zahlreiche von der Branche gefordert Maßnahmen zur <strong>Stärkung des Mieterstroms wurden bislang nicht umgesetzt</strong>. Dazu zählen etwa die Anhebung des Mieterstromzuschlags zum Ausgleich gestiegener Material- und Handwerkskosten oder die Aufhebung der räumlichen Grenzen für den lokalen Verbrauch zu gleichen Bedingungen in der Nachbarschaft. <strong>Aber auch Berlin kann durch vereinfachte Genehmigungen für PV-Anlagen auf Hochhäusern mehr tun</strong>&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Mieterstrom-Berlin-Gewobag-Stadtwerke.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Mieterstrom-Berlin-Gewobag-Stadtwerke.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/neues-mieterstrom-projekt-in-lichtenberg-trotz-buerokratischer-und-rechtlicher-bremsen-berliner-stadtwerke-und-gewobag-verwirklichen-guenstigen-oekostrom-vom-eigenen-dach/">Neues Mieterstrom-Projekt in Lichtenberg: Trotz bürokratischer und rechtlicher Bremsen – Berliner Stadtwerke und Gewobag verwirklichen günstigen Ökostrom vom eigenen Dach</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen: Was Sie über die Versicherung der ökologischen Stromerzeugungs- und Heizungsanlagen wissen sollten</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/photovoltaikanlagen-und-waermepumpen-was-sie-ueber-die-versicherung-der-oekologischen-stromerzeugungs-und-heizungsanlagen-wissen-sollten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=photovoltaikanlagen-und-waermepumpen-was-sie-ueber-die-versicherung-der-oekologischen-stromerzeugungs-und-heizungsanlagen-wissen-sollten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmepumpe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39936</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Nachfrage nach erneuerbarer Energieerzeugung &#8211; insbesondere Photovoltaik – steigt sprunghaft. Die Installation einer Photovoltaikanlage zur nachhaltigen und ökologischen Stromerzeugung erfordert hohe Investitionen. Vor diesem Hintergrund ist auch eine gute Absicherung der Anlage gegen Schäden zu empfehlen, die nicht nur die Anlage mit den zugehörigen Komponenten, sondern auch den Ertragsausfall abdeckt. Alexander Haag von der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/photovoltaikanlagen-und-waermepumpen-was-sie-ueber-die-versicherung-der-oekologischen-stromerzeugungs-und-heizungsanlagen-wissen-sollten/">Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen: Was Sie über die Versicherung der ökologischen Stromerzeugungs- und Heizungsanlagen wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Nachfrage nach erneuerbarer Energieerzeugung &#8211; insbesondere Photovoltaik – steigt sprunghaft. Die Installation einer Photovoltaikanlage zur nachhaltigen und ökologischen Stromerzeugung erfordert hohe Investitionen. Vor diesem Hintergrund ist auch eine gute Absicherung der Anlage gegen Schäden zu empfehlen, die nicht nur die Anlage mit den zugehörigen Komponenten, sondern auch den Ertragsausfall abdeckt. Alexander Haag von der AVW-Gruppe (Fachbereich Sachversicherung) zeigt dazu Möglichkeiten auf.</p>



<p><em>Herr Haag, die Installation einer Photovoltaikanlage ist für immer mehr Wohnungsunternehmen interessant. Wie versichert man denn am besten so eine Anlage?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die Ausgestaltung des Versicherungsschutzes einer Photovoltaikanlage im Detail hängt natürlich von den individuellen Wünschen und dem Bedarf des Eigentümers der Anlage ab. Neben der Absicherung der Photovoltaikanlage selbst stellen sich regelmäßig auch die Fragen des Versicherungsschutzes für die Energie-Management-Software oder die eventuell vorhandenen Batteriespeicher. </p><p>Während die Photovoltaikanlage, die Wechselrichter, die Einspeisezähler, die Verkabelung oder die Batteriespeicher in der Regel zum Gebäude gehören, ist die Energie-Management-Software auf einem Endgerät dem Inhalt zuzuordnen.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Was heißt das konkret? Was kann ich zum Beispiel bereits über meine Wohngebäudeversicherung abdecken?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Der Schutz für Solar- und Photovoltaikanlagen als Gebäudebestandteile oder -zubehör ist in vielen modernen Gebäude-Versicherungskonzepten enthalten. Dieser Versicherungsschutz ist jedoch auf die vereinbarten benannten Gefahren – im Regelfall Feuer, Leitungswasser und Sturm und Elementar – begrenzt. Der Betreiber einer Photovoltaikanlage sieht sich jedoch mit vielen weiteren Gefahren konfrontiert, wie z.B. Marderbiss oder Diebstahl. Diese Risiken sollten nicht unterschätzt werden.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p>Das heißt, die Wohngebäudeversicherung allein reicht nicht aus? Wie kann ich weitere Risiken absichern?</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ein umfangreicher Deckungsschutz für Photovoltaikanlagen kann wie beschrieben einerseits über eine Gebäudeversicherung mit den zusätzlichen Deckungsbausteinen „Haustechnik“ und „Ertragsausfall“ erreicht und auch auf andere Anlagen der Energieerzeugung erweitert werden. </p><p>Andererseits kann der Versicherungsschutz aber auch über eine separate Photovoltaikversicherung als Elektronikversicherung abgeschlossen werden. Diese Variante bietet einen weitreichenderen Deckungsumfang und ermöglicht auch die Versicherung des Ertragsausfalls und der Daten.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p>Eine spezielle Photovoltaikversicherung bietet also den passenden Schutz. Was konkret ist durch die Photovoltaikversicherung als Elektronikversicherung abgedeckt?</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es handelt sich hierbei um eine sog. Allgefahrenversicherung. Die Entschädigung wird also in der Regel geleistet für unvorhergesehen eintretende Beschädigungen oder Zerstörungen an versicherten Sachen und bei Abhandenkommen versicherter Sachen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Gibt es weitere Risiken, an die ich bei der Absicherung meiner Anlage denken sollte?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Zu einer individuellen und ganzheitlichen Lösung im Bereich der Photovoltaikversicherung gehören unter anderem auch die Fragen der Vorsorgeversicherung, der Mitversicherung mobiler oder fest installierter Peripherie- und Überwachungsgeräte, des Versicherungsschutzes vor Betriebsfertigkeit oder der Deckung für innere Betriebsschäden sowie für Bruch der transparenten Moduloberflächen. Dies erfordert spezielle Lösungen und kann durch entsprechende Bausteine abgesichert werden. </p><p>Außerdem sollte man daran denken, dass im Schadenfall über die Wiederherstellungskosten hinaus weitere Kosten entstehen können. Hierbei handelt es sich um die in der Regel über eine Photovoltaikversicherung mitversicherten Aufräumungs-, Dekontaminations- und Entsorgungskosten sowie weitere mögliche Kostenpositionen, wie z.B. die Kosten für schadenbedingte Reparaturarbeiten an Dächern und Fassaden, die Feuerlöschkosten, Installations- und Montagekosten, die Rückbaukosten sowie die Mehrkosten für Preissteigerungen und Technologiefortschritt könnten in einem Schadenfall relevant werden. Auch hierbei wird sich die Qualität des vereinbarten Versicherungsschutzes zeigen.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Gibt es weitere Bausteine, die in eine Photovoltaikversicherung eingeschlossen werden sollten?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Weiterhin dürfte in der Entwicklung der Versicherungslösung für die Photovoltaikanlagen auch die adäquate Absicherung des Ertragsausfalls nicht fehlen. Bei einem versicherten Schaden einer Photovoltaikanlage wird hierbei der entstandene Ertragsausfall bis zur Dauer des vereinbarten Haftungszeitraums (z. B. 6 Monate) ersetzt. Dies gilt für die gesamte Einspeisevergütung, die bis zur abgeschlossenen Reparatur oder zur Neuinstallation ausgefallen ist.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Das heißt, mit einer Photovoltaikversicherung kann ich die Risiken gut absichern. Aber wie ist das, wenn Dritte durch meine Anlage zu Schaden kommen? Wenn z.B. ein Teil der Anlage herunterfällt?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/PV-Waermepumpe-Versicherung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/PV-Waermepumpe-Versicherung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/photovoltaikanlagen-und-waermepumpen-was-sie-ueber-die-versicherung-der-oekologischen-stromerzeugungs-und-heizungsanlagen-wissen-sollten/">Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen: Was Sie über die Versicherung der ökologischen Stromerzeugungs- und Heizungsanlagen wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So viele PV-Dächer wie möglich: Empfehlungen für eine ambitioniertere EU-Solardach-Pflicht – schon ab Ende 2024</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/so-viele-pv-daecher-wie-moeglich-empfehlungen-fuer-eine-ambitioniertere-eu-solardach-pflicht-schon-ab-ende-2024/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=so-viele-pv-daecher-wie-moeglich-empfehlungen-fuer-eine-ambitioniertere-eu-solardach-pflicht-schon-ab-ende-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39932</guid>

					<description><![CDATA[<p>Möglichst rasch – schon ab Ende 2024 – und auf möglichst vielen Gebäudetypen sowie Parkplätzen soll die Solarpflicht gestaffelt innerhalb der EU eingeführt werden. Zudem sollen alle Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, möglichst günstige Bedingungen im eigenen Land zu schaffen, damit das gesamte geeignete Dachpotenzial für die Energieerzeugung mit Sonne genutzt werden kann. Alternativen zu den EU-Vorschlägen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/so-viele-pv-daecher-wie-moeglich-empfehlungen-fuer-eine-ambitioniertere-eu-solardach-pflicht-schon-ab-ende-2024/">So viele PV-Dächer wie möglich: Empfehlungen für eine ambitioniertere EU-Solardach-Pflicht – schon ab Ende 2024</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Möglichst rasch – schon ab Ende 2024 – und auf möglichst vielen Gebäudetypen sowie Parkplätzen soll die Solarpflicht gestaffelt innerhalb der EU eingeführt werden. Zudem sollen alle Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, möglichst günstige Bedingungen im eigenen Land zu schaffen, damit das gesamte geeignete Dachpotenzial für die Energieerzeugung mit Sonne genutzt werden kann.</p>



<h2>Alternativen zu den EU-Vorschlägen</h2>



<p>Diese und weitere Empfehlungen hat ein Forschungsteam des Öko-Instituts im Auftrag des Climate Action Network (CAN) Europe in einem Policy Brief veröffentlicht. <a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Policy_Brief_Oeko-Institut_EU-wide_Solar_Mandate.pdf">Policy Brief „Recommendations for an ambitious EU-wide solar mandate“ des Öko-Instituts</a> </p>



<p>Das Ziel ist es zu zeigen, wie die die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission noch wirkungsvoller gestaltet werden können. Diese plant die Solardach-Pflicht in der gesamten EU im Zuge der Änderung der Richtlinie über die Gesamteffizienz von Gebäuden (EPBD) einzuführen.</p>



<h2>Schnelle und gestaffelte Einführung der Solarpflicht</h2>



<p>Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen empfehlen, die Solarpflicht zwei Jahre früher, am 31. Dezember 2024 zu starten, als der Vorschlag der Kommission vorsieht (31. Dezember 2026). So hätten die Mitgliedsstaaten nach der geplanten Umsetzung auf EU-Ebene Mitte nächsten Jahres eineinhalb Jahre Zeit, die EU-Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.</p>



<p>Die nach Gebäudetypen gestaffelte Einführung würde einen frühzeitigen Beginn der Pflicht ermöglichen. Parallel zur schrittweisen Ausweitung der Pflicht können die benötigten Handwerker und Handwerkerinnen ausgebildet und die Infrastruktur für das Material aufgebaut werden, um Personalengpässe und Spitzen für die Solarindustrie zu vermeiden.</p>



<h2>Mehr Flächen einbeziehen</h2>



<p>Jedes Gebäude, egal welchen Typs, dessen Dach grundlegend saniert wird, sollte, wie alle Neubauten, direkt von Ende 2024 an zur Installation einer Solaranlage verpflichtet werden. Dies soll nach Ansicht des Expertenteams vom Öko-Institut auch für neue Parkplätze gelten. Der Legislativvorschlag der EU berücksichtigt bisher nicht die Solarinstallation zum Zeitpunkt einer Dachsanierung. </p>



<p>Zudem soll, laut Policy Brief, die Pflicht für unrenovierte Gebäude neben den von der EU vorgeschlagenen kommerziellen und öffentlichen Gebäuden auch für gewerblich betriebene Wohngebäude gelten. Diese Pflicht soll gestaffelt nach Dachgröße und nur für Dächer mit einer verbleibenden Lebenserwartung von mindestens 20 Jahren eingeführt werden. Für bestehende Wohngebäude in Privatbesitz sollen die Mitgliedsstaaten Anreize schaffen, damit die Dächer mit Solaranlagen ausgestattet werden. Zudem kann ein europäisches Solardachregister Immobilienbesitzenden ermöglichen, ihre Dächer für die Photovoltaikanlagen Dritten zur Verfügung zu stellen.</p>



<h2>Empfehlungen zu Solarthermie, Förderung, Bürokratie</h2>



<p>Die europäische Solarpflicht sollte auch solarthermische Anlagen zur Erfüllung der Pflicht zulassen. Da diese Anlagen meistens jedoch nur geringe Anteile der Dachfläche belegen, würden sie nur in Kombination mit einer Photovoltaikanlage die Solarpflicht erfüllen können&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Empfehlungen-fuer-eine-abitionierte-EU-Solaerdach-Pflicht-ab-Ende-2024.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Empfehlungen-fuer-eine-abitionierte-EU-Solaerdach-Pflicht-ab-Ende-2024.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/so-viele-pv-daecher-wie-moeglich-empfehlungen-fuer-eine-ambitioniertere-eu-solardach-pflicht-schon-ab-ende-2024/">So viele PV-Dächer wie möglich: Empfehlungen für eine ambitioniertere EU-Solardach-Pflicht – schon ab Ende 2024</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gluthitze, Kühlwasserknappheit – Deutsche Erneuerbare-Energie-Anlagen müssen für französische Atomkraft einspringen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/gluthitze-kuehlwasserknappheit-deutsche-erneuerbare-energie-anlagen-muessen-fuer-franzoesische-atomkraft-einspringen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gluthitze-kuehlwasserknappheit-deutsche-erneuerbare-energie-anlagen-muessen-fuer-franzoesische-atomkraft-einspringen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 18:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Atom]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG122]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=39373</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im ersten Halbjahr 2022 hat Deutschland massiv Strom nach Frankreich exportiert. Das ergab eine BEE-Analyse der Exportverläufe der letzten sechs Jahre. „Technisch bedingte Ausfälle und zuletzt auch die warmen Temperaturen haben der vermeintlich zuverlässigen Atomkraft stark zugesetzt“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Jetzt müssen Erneuerbare-Energien-Anlagen aus Deutschland den angeschlagenen Atomkraftwerken verstärkt unter die Arme greifen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/gluthitze-kuehlwasserknappheit-deutsche-erneuerbare-energie-anlagen-muessen-fuer-franzoesische-atomkraft-einspringen/">Gluthitze, Kühlwasserknappheit – Deutsche Erneuerbare-Energie-Anlagen müssen für französische Atomkraft einspringen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im ersten Halbjahr 2022 hat Deutschland massiv Strom nach Frankreich exportiert. Das ergab eine BEE-Analyse der Exportverläufe der letzten sechs Jahre. „Technisch bedingte Ausfälle und zuletzt auch die warmen Temperaturen haben der vermeintlich zuverlässigen Atomkraft stark zugesetzt“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Jetzt müssen Erneuerbare-Energien-Anlagen aus Deutschland den angeschlagenen Atomkraftwerken verstärkt unter die Arme greifen und Strom nach Frankreich liefern.“</p>



<p>SMARD Daten der Exportverläufe der letzten Jahre (2015 – 2021). Diese zeigen, dass basierend auf dem 1. Halbjahr jeden Jahres, 2022 ein deutlicher Ausreißer ist. Während in den vergangenen Jahren Frankreich Deutschland beliefert hat, ist Deutschland nun Exporteur.</p>



<h2>Atomanlagen wegen technischer Probleme nicht am Netz</h2>



<p>Die überdurchschnittlich hohen Temperaturen haben dazu geführt, dass sich die Gewässer in Frankreich aufgewärmt haben. Zahlreiche Kernkraftwerke in Frankreich mussten daraufhin ihre Leistung herunterfahren, da sie ihre Reaktoren nicht mehr weit genug herunterkühlen konnten. <strong>Schon zuvor war eine große Anzahl von</strong> Atomanlagen wegen technischer Probleme nicht am Netz. Die Kombination innerhalb eines alten Kraftwerksparkes bedingt, dass derzeit etwa die Hälfte der französischen Meiler abgeschaltet sind. </p>



<p>„Die heißen Monate haben nicht einmal begonnen und die <strong>Kernkraftwerke in Frankreich haben schon massive Probleme</strong>, ihre Leistung aufrechtzuerhalten. Die kommenden Sommermonate und langfristig die steigenden Temperaturen aufgrund der Klimakrise werden diese Situation verschärfen“, so Peter. „Die Einzigen, die in der aktuellen Situation zuverlässig, günstig und klimafreundlichen Strom liefern, sind die Erneuerbaren.“</p>



<h2>Damit ersetzen wir russisches Gas durch russisches Uran.</h2>



<p>„In der im Zuge der Gaskrise wieder aufgewärmten Debatte über den Atomausstieg wird hierzulande immer noch so getan, als sei die Atomenergie ein Garant für eine sichere Stromversorgung. Aber auch in Deutschland müssten AKW einen Sicherheitscheck durchlaufen, produzieren hochradioaktiven Abfall, für dessen Entsorgung es noch keine Lösung gibt und auch die Hälfte der Brennmaterialien stammt aus Russland. </p>



<p>Damit ersetzen wir russisches Gas durch russisches Uran. Deutschland tut also gut daran, aus dieser unzuverlässigen und riskanten Technologie auszusteigen und stattdessen in den Erneuerbaren-Energiemix zu investieren.“ &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Wowi-technik-122-Erneuerbare-franzoesische-Atomkraft-einspringen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/07/Wowi-technik-122-Erneuerbare-franzoesische-Atomkraft-einspringen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/gluthitze-kuehlwasserknappheit-deutsche-erneuerbare-energie-anlagen-muessen-fuer-franzoesische-atomkraft-einspringen/">Gluthitze, Kühlwasserknappheit – Deutsche Erneuerbare-Energie-Anlagen müssen für französische Atomkraft einspringen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie gelingt die Wärmewende in der Wohnungswirtschaft? Energie-Experte Heinrich Tissen gibt einen Ausblick</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wie-gelingt-die-waermewende-in-der-wohnungswirtschaft-energie-experte-heinrich-tissen-gibt-einen-ausblick/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wie-gelingt-die-waermewende-in-der-wohnungswirtschaft-energie-experte-heinrich-tissen-gibt-einen-ausblick</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2022 20:05:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG18]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wärme]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=38747</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet die Wärmewende für die Wohnungswirtschaft und wie kann sie sich bereits jetzt auf eine klimaneutrale Zukunft vorbereiten? Eins ist klar: Es ist höchste Zeit für einen Masterplan Wärme in jeder Kommune, damit die Transformation gelingen kann Der Klimawandel ist zwar seit vielen Jahrzehnten bekannt, mit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 und der Fridays-for-Future [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wie-gelingt-die-waermewende-in-der-wohnungswirtschaft-energie-experte-heinrich-tissen-gibt-einen-ausblick/">Wie gelingt die Wärmewende in der Wohnungswirtschaft? Energie-Experte Heinrich Tissen gibt einen Ausblick</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was bedeutet die Wärmewende für die Wohnungswirtschaft und wie kann sie sich bereits jetzt auf eine klimaneutrale Zukunft vorbereiten? Eins ist klar: Es ist höchste Zeit für einen Masterplan Wärme in jeder Kommune, damit die Transformation gelingen kann</p>



<p>Der Klimawandel ist zwar seit vielen Jahrzehnten bekannt, mit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 und der Fridays-for-Future Bewegung hat sich eine breite gesellschaftliche Debatte entwickelt und das Denken der Bürger*innen, sowie der Politik verändert. Der Kampf gegen den Klimawandel fordert alle Wirtschaftsbereiche heraus. Doch was bedeutet dies für die Wohnungswirtschaft? Sie muss in Zukunft nicht nur eine ressourcenschonende Wohnarchitektur und den Einsatz von nachhaltigen Materialien gewährleisten, sondern vor allem die effiziente und klimaneutrale Nutzung von Energie. </p>



<p>Private Haushalte machen etwa 29 %1 des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland aus und sind damit nach der Industrie der wichtigste Sektor der Energiewirtschaft. Laut Umweltbundesamt ist der Gebäudesektor für etwa 16%2 aller Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Der wesentliche Treiber im Gebäudesektor ist die Erzeugung von Wärme mit über 75 %, wovon 63 % sich allein auf Raumwärme beziehen. Selbst nach Jahren der CO2-Einsparung ist der Gebäudesektor der einzige Sektor gewesen, der im Jahr 2020 die Minderungsziele des Klimaschutzgesetzes verpasst hat. Deshalb braucht es für die Klimaneutralität in der Wohnungswirtschaft, insbesondere Lösungen für die klimafreundliche Transformation der Wärme. </p>



<p>Jedoch müssen zahlreiche Hindernisse beseitigt werden, damit die Klimaneutralität und somit die Wärmewende gelingen kann:</p>



<ul><li><strong>Geringes Bewusstsein und unklare Strategie der Wärmewende:</strong> Grundsätzlich gibt es für die Wärmewende ein geringeres Bewusstsein als für die Energiewende, diese bezieht sich vor allem auf die Transformation des Stromsektors. Es fehlt häufig auf kommunaler Ebene eine klare Strategie für die Umstellung der Wärmeversorgung hin zur Klimaneutralität. Aufgrund der Fragmentierung der Wärmeversorgung ist jedoch eine klare Strategie unverzichtbar, damit die einzelnen Akteure / Investitionsentscheider verlässlich die Wärme der Zukunft planen können.</li><li><strong>Partikularinteressen der Investitionsentscheider:</strong> In Deutschland sind ca. zwei Drittel aller Wohnungen in privatem Besitz, d.h. es gibt Millionen verschiedener Eigentümer mit sehr unterschiedlichen Interessen in der Wohnungswirtschaft. So hat beispielswiese ein Eigentümer, der in seiner Wohnung lebt ein größeres Interesse die Wärmeversorgung klimaschonend zu modernisieren, als ein Eigentümer, der die Wohnungen vermietet und die zusätzlichen Energiekosten auf den Mieter umlegen kann.</li><li><strong>Ungenügende regulatorische und wirtschaftliche Anreize:</strong> Trotz diverser Förderprogramme in die energetische Modernisierung und den klimaschonenden Neubau, wurden 2020 knapp 75% des Gebäudebestandes mit Öl oder Gas beheizt. Im Neubau ist zwar der Trend zur Wärmepumpe und Fernwärme mit insgesamt 66% dominierend, allerdings entscheiden sich weiterhin fast 27% für eine fossilbefeuerte Wärmeerzeugung (meist ein Gas-Brennwertkessel) und binden sich so für etwa 15 Jahre und mehr an Erdgas. Die Ausgestaltung des Anreizsystems muss deshalb die bestehenden ungenutzten Potentiale heben, um weitere Eigentümer zu überzeugen.</li><li><strong>Komplexität in der Umsetzung von Klimaschutz in der Wärme:</strong> Die Wärmewende ist aufgrund ihrer Kleinteiligkeit mit einer hohen Komplexität verbunden, es gibt nicht die eine technische Lösung für die Wärmewende. So braucht es beispielsweise für die unterschiedlichen Bestandsgebäude verschiedene Lösungsansätze: Die Einführung von Wärmepumpen macht vor allem in gut gedämmten Gebäuden Sinn, im Altbau gilt dies nicht pauschal. Hier sollte vorab auch über geeignete Maßnahmen – etwa zur Dämmung – nachgedacht werden. Gleichzeitig muss auf der bestehenden Infrastruktur aufgebaut werden z.B. kann gezielt das Fernwärmenetz ausgebaut werden.</li><li><strong>Langfristigkeit der Investitionen in die Wärmetechnik und die damit einhergehende Trägheit der Transformation:</strong> Investitionen in die Wärmetechnik sind immer langfristig angelegt, deshalb müssen sie wohl überlegt und zukunftsfähig sein. Wer sich heute für den Einsatz einer neuen Technologie entscheidet, möchte die Sicherheit haben das diese in 20 Jahren auch noch betrieben werden kann. So kann eine gewisse Trägheit entstehen, wenn der regulatorische Rahmen noch nicht ausgearbeitet ist. Die bewährte Technik wird meist ersetzt, wenn der Betrieb nicht mehr möglich ist&#8230;</li><li></li></ul>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/Klimaneutralitaer-in-der-Wohnungswirtschaft-Heinrich-Tissen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/04/Klimaneutralitaer-in-der-Wohnungswirtschaft-Heinrich-Tissen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wie-gelingt-die-waermewende-in-der-wohnungswirtschaft-energie-experte-heinrich-tissen-gibt-einen-ausblick/">Wie gelingt die Wärmewende in der Wohnungswirtschaft? Energie-Experte Heinrich Tissen gibt einen Ausblick</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus für fossile Energie</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/aus-fuer-fossile-energie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aus-fuer-fossile-energie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 18:23:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Hüttler]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=38652</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Freitag-Akademie der Wohnen Plus Akademie sorgte Walter Hüttler, Experte für Energieeffizienz und erneuerbare Energie bei WH Consulting, mit seinem Vortrag über den Ausstieg aus fossilen Energieträgern für spannende Diskussionen. Energiewende, Green New Deal und New European Bauhaus: Sie alle fordern und versprechen einen baldigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Werden wir es wirklich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/aus-fuer-fossile-energie/">Aus für fossile Energie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Im Rahmen der Freitag-Akademie der Wohnen Plus Akademie sorgte Walter Hüttler, Experte für Energieeffizienz und erneuerbare Energie bei WH Consulting, mit seinem Vortrag über den Ausstieg aus fossilen Energieträgern für spannende Diskussionen.</strong></p>



<p><em>Energiewende, Green New Deal und New European Bauhaus: Sie alle fordern und versprechen einen baldigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Werden wir es wirklich schaffen, diese Ziele zu erreichen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>So eine große Frage gleich zu Beginn! Ja, die Ziele klingen sehr ambitioniert, und sie sind es auch. Tatsächlich fürchte ich, dass wir die Ziele unter Beibehaltung der heutigen rechtlichen, wirtschaftlichen und arbeitsmarktechnischen Rahmenbedingungen kaum schaffen werden. Der größte Flaschenhals ist die Umsetzung: Es mangelt schlicht und einfach an Fachkräften. Es braucht dringend entsprechende Maßnahmen am Arbeitsmarkt – und zwar nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene.</p><cite>Hüttler</cite></blockquote>



<p><em>Die EU schreibt eine Dekarbonisierung bis 2050 vor. Österreich prescht vor und will die CO2-Neutralität schon bis 2040 erreicht haben. Warum so viel Stress? Gerade Österreich hat bislang sämtliche Klimaziele weit verfehlt.</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die vollständige Dekarbonisierung bis 2040 ist ein sehr, sehr ambitioniertes Ziel. Wenn wir 2050 schaffen, wie das die EU vorhat, dann können wir eh schon happy sein.</p><cite>Hüttler</cite></blockquote>



<p>Wir haben jetzt das Jahr 2022. Das heißt: Wir sollten schon ein Zwanzigstel oder Dreißigstel des Weges gegangen sein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Sind wir aber nicht. Auf der theoretischen und strategischen Ebene sind wir schon weit gegangen, in der Praxis sieht die Sache aber anders aus.</p><cite>Hüttler</cite></blockquote>



<p><em>Geplant ist ein stufenweiser Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Wie sieht dieser Stufenplan konkret aus?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Bis 2035 sollen wir in der Wärmebereitstellung den vollständigen Ausstieg aus ölbetriebenen Heizanlagen geschafft haben, bis 2040 dann den Ausstieg aus fossilem Gas. Außerdem gibt es eine Staffelung in Bezug auf die Immobilien: Stufe 1 betrifft alle Neubauten. Stufe 2 betrifft den Bestand, und zwar all jene Bauten, in denen Heizanlagen repariert oder erneuert werden müssen. </p><p>Häufig kommt es vor, dass Ölanlagen auf Gas umgestellt werden. Das ist nicht wirklich sinnvoll. Solche Lock-in-Effekte müssten in Zukunft vermieden werden. Stufe 3 schließlich betrifft alle anderen Heizanlagen. Geplant ist eine Stilllegungsverpflichtung, wo man mit den ältesten Heizkesseln beginnt und sich dann Jahr für Jahr zu den jüngeren Anlagen vortastet.</p><cite>Hüttler</cite></blockquote>



<p><em>Wie erklären Sie es sich, dass sogar heute noch – vor allem im freifinanzierten Sektor – Neubauten mit Gasanschluss errichtet werden? Ist das nicht ökologisch dreist?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Aus-fuer-fossile-Energie.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Aus-fuer-fossile-Energie.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/aus-fuer-fossile-energie/">Aus für fossile Energie</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frühjahrs-Check von Photovoltaik und Solarthermieanlagen sichert Erträge &#8211; Auch Solarstromspeicher kontrollieren</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/fruehjahrs-check-von-photovoltaik-und-solarthermieanlagen-sichert-ertraege-auch-solarstromspeicher-kontrollieren/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fruehjahrs-check-von-photovoltaik-und-solarthermieanlagen-sichert-ertraege-auch-solarstromspeicher-kontrollieren</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 18:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[Energiespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Solarspeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG120]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=38531</guid>

					<description><![CDATA[<p>Herbstlaub, Niederschlag und Minustemperaturen können Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in Mitleidenschaft ziehen. Wer sich im Frühjahr und Sommer den maximalen Ertrag aus der Sonnenenergie sichern will, sollte deshalb bereits im Frühjahr einen Solaranlagen-Check durchführen lassen. Beim Frühjahrsputz inspizieren Fachleute die Anlage, entfernen Schmutz und Laub und kümmern sich um kleine Mängel. So werden auch Schäden behoben, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/fruehjahrs-check-von-photovoltaik-und-solarthermieanlagen-sichert-ertraege-auch-solarstromspeicher-kontrollieren/">Frühjahrs-Check von Photovoltaik und Solarthermieanlagen sichert Erträge &#8211; Auch Solarstromspeicher kontrollieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Herbstlaub, Niederschlag und Minustemperaturen können Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in Mitleidenschaft ziehen. Wer sich im Frühjahr und Sommer den maximalen Ertrag aus der Sonnenenergie sichern will, sollte deshalb bereits im Frühjahr einen Solaranlagen-Check durchführen lassen. Beim Frühjahrsputz inspizieren Fachleute die Anlage, entfernen Schmutz und Laub und kümmern sich um kleine Mängel. So werden auch Schäden behoben, die nicht von Weitem sichtbar sind. Sofern vorhanden, sollte der Batteriespeicher im Haus gleich mitgecheckt werden, rät Informationsprogramm Zukunft Altbau.</p>



<p>Immer mehr Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer entscheiden sich für eine Solaranlage. Im Fall von Photovoltaikanlagen liefern sie günstigen Strom, während Solarthermieanlagen die Bewohner mit umweltfreundlicher Wärme versorgen. Schon ab März beginnt die Hauptsaison für die solare Energieerzeugung und dauert bis September. In dieser Zeit erzeugen Solaranlagen rund 80 Prozent ihres Jahresertrags. Wer sich im Frühjahr um die Wartung der Anlage kümmert, kann sich deshalb auf maximale Erträge freuen.</p>



<h2>Schäden an der eigenen Anlage erkennen</h2>



<p>Hauseigentümer können größere Mängel an der eigenen Anlage oftmals einfach erkennen. „Besitzerinnen und Besitzer von Solaranlagen sollten regelmäßig und aus sicherer Entfernung einen Blick auf aufs Dach werfen“, empfiehlt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Verunreinigungen durch Laub oder Vogeldreck und große Schäden sind leicht zu sehen.“ Noch einfacher ist die Sichtprüfung bei den Solarstromspeichern, da sich die Geräte im Haus befinden. Hauseigentümer sollten mindestens einmal im Jahr den Speicher auf äußere Schäden untersuchen. </p>



<p>Hilfreich kann auch ein Überwachungssystem sein: In die meisten Photovoltaikanlagen ist diese Funktion integriert, die bei der Erkennung kleiner oder versteckter Schäden hilft. Über eine digitale Plattform oder eine App zeigt es den Stromertrag der Anlage an. Liegen die Werte deutlich unter dem Ertrag des Vorjahres oder den Vergleichswerten aus dem Internet, kann das ein Indiz für eine Störung sein. Monitoring-Systeme überwachen auch die Leistungen von Batteriespeichern. Bei Solarthermieanlagen funktioniert die Überprüfung am besten über den Wärmemengenzähler.</p>



<p>Mit diesem können die Erträge mit den Vorjahreswerten verglichen werden. Die Funktion kann man an einem sonnigen Tag die Anlage per Hand prüfen. Dabei gilt: Die warme Leitung der Solarthermieanlage sollte sich wärmer anfühlen als die kalte. Zudem sollte die Pumpe normal laufen – dann hört man sie meist leise surren. Moderne Pumpen zeigen den Betriebszustand oder die Leistungsaufnahme an. Eine professionelle Inspektion ist ratsam, wenn Hauseigentümern Unregelmäßigkeiten auffallen.</p>



<h2>Zur Inspektion einen Fachhandwerker rufen</h2>



<p>Wer einen Schaden identifiziert hat oder seine Anlage generell prüfen will, sollte hierzu auf jeden Fall einen Fachhandwerker beauftragen. „Es braucht spezifisches Wissen, damit man alle Schäden erkennen und beheben kann, ohne die Solaranlage zu beschädigen“, sagt Franz Pöter vom Solar Cluster Baden-Württemberg. „Außerdem sollte man nicht selbst aufs Dach steigen – die Unfallgefahr ist auf vielen Dächern zu hoch.“ Bei einer Inspektion untersuchen Fachleute die gesamte Solaranlage. Sie umfasst bei der Solarthermie neben den Kollektoren die Umwälzpumpe, die Regelung und den Frostschutz. Bei Photovoltaikanlagen überprüfen Fachhandwerker die Module, die elektrischen Anschlüsse, Verkabelungen, Verglasungen und den Wechselrichter. </p>



<p>Bei gleichbleibend hohen Erträgen und einem störungsfreien Betrieb reicht eine Wartung alle paar Jahre aus, am besten vor Beginn der Hauptsaison. Zudem bieten Handwerker auch Wartungsverträge für die regelmäßige Inspektion in einem vorher vereinbarten Rhythmus an. In beiden Fällen lassen sich die Kosten für den Check der Solaranlage von der Steuer absetzen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Fruehjahrsputz-Solaranlagen.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Fruehjahrsputz-Solaranlagen.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/fruehjahrs-check-von-photovoltaik-und-solarthermieanlagen-sichert-ertraege-auch-solarstromspeicher-kontrollieren/">Frühjahrs-Check von Photovoltaik und Solarthermieanlagen sichert Erträge &#8211; Auch Solarstromspeicher kontrollieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abschaffung der EEG-Umlage ist ein Meilenstein für den Wärmepumpen-Rollout &#8211; Muss beim Verbraucher auch ankommen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/abschaffung-der-eeg-umlage-ist-ein-meilenstein-fuer-den-waermepumpen-rollout-muss-beim-verbraucher-auch-ankommen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=abschaffung-der-eeg-umlage-ist-ein-meilenstein-fuer-den-waermepumpen-rollout-muss-beim-verbraucher-auch-ankommen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 14:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[technik.]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik AG120]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmepumpe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/?p=38526</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem sich die Koalitionsparteien aus SPD, Grünen und FDP bereits auf ein Paket zur Entlastung der Verbraucher bei den Energiepreisen verständigt hatten, legt das Bundesklimaschutzministerium jetzt einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. Dieser legt fest, dass die Finanzierung der EEG-Umlage bereits zum 01. Juli 2022 vom Verbraucherstrompreis in den Bundeshaushalt verlagert wird. Die Bundesregierung will außerdem vorgeben, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/abschaffung-der-eeg-umlage-ist-ein-meilenstein-fuer-den-waermepumpen-rollout-muss-beim-verbraucher-auch-ankommen/">Abschaffung der EEG-Umlage ist ein Meilenstein für den Wärmepumpen-Rollout &#8211; Muss beim Verbraucher auch ankommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem sich die Koalitionsparteien aus SPD, Grünen und FDP bereits auf ein Paket zur Entlastung der Verbraucher bei den Energiepreisen verständigt hatten, legt das Bundesklimaschutzministerium jetzt einen entsprechenden Gesetzentwurf vor. Dieser legt fest, dass die Finanzierung der EEG-Umlage bereits zum 01. Juli 2022 vom Verbraucherstrompreis in den Bundeshaushalt verlagert wird. Die Bundesregierung will außerdem vorgeben, dass die Absenkung auch beim Verbraucher ankommt. Die Stromanbieter sollen rechtlich verpflichtet werden, die Absenkung weiterzugeben.</p>



<p>Die Bundesregierung bringt damit eine langjährige Forderung des Bundesverbands Wärmepumpe auf den Weg. „Wir bestärken die Ampelkoalition ausdrücklich darin, diesen Schritt jetzt zügig zu beschließen und damit ein wichtiges Zeichen für den Einsatz von Wärmepumpen zu setzen. Gerade mit Blick auf die sich derzeit stellenden Fragen zur Versorgungssicherheit in der Beheizung, kann ein Rollout von sechs Mio. Wärmepumpen bis zum Jahr 2030 in großem Maße dazu beitragen, den Verbrauch von Erdgas und Heizöl schnell zu senken“, sagt Geschäftsführer des BWP Dr. Martin Sabel.</p>



<h2>Auswirkungen des Gesetzentwurfs auf Wärmewende und Versorgungssicherheit</h2>



<p>Mehrere vom BWP in den letzten Jahren beauftragte Studien, u.a. der FFE München und von PwC, belegen die Schlüsselrolle des Strompreises. Für die Entscheidung vieler Gebäudeeigentümer ihre Heizungen zur Wärmepumpe umzustellen, sind die zu erwartenden Betriebskosten ausschlaggebend. Über Einsparungen bei den Betriebskosten können so die im Vergleich zu Öl- und Gaskesseln höheren Investitionen refinanziert werden. </p>



<p>„Bei der Neugestaltung von Entgelten, Steuern und Umlagen ist daher das Kostenverhältnis zwischen Wärmepumpen und ihren fossilen Wettbewerbern relevant. Die Abschaffung der EEG-Umlage ist ein zentraler Anreiz zur Heizungsumstellung“, so Sabel weiter. Indirekt betreffe dies auch die Gebäudemodernisierung, da Gebäudeeigentümer den entlasteten Strompreis als Refinanzierung ihrer Investitionen betrachten.</p>



<h2>Weitere Entlastung des Strompreises notwendig</h2>



<p>Auch nach Abschaffung der EEG-Umlage wird das Kostenverhältnis zwischen Strom und Erdgas/Heizöl nicht ausreichend korrigiert sein. „Es sollten daher weitere Bestandteile des Strompreises hinsichtlich Entlastungsmöglichkeiten geprüft werden. Beispielsweise mit Blick auf Netzentgelte, Stromsteuer, Mehrwertsteuer oder verbliebenen Umlagen,” ergänzt Sabel.</p>



<h2>Absenkung der Stromsteuer auf das rechtliche zulässige Minimum</h2>



<p>Die Stromsteuer wurde eingeführt, um Energieeffizienz anzureizen. Heute verhindert sie jedoch die Steigerung der Energieeffizienz über die Sektorengrenzen hinweg und sollte daher auf das rechtlich zulässige Minimum reduziert werden. Europarechtlich ist nur ein Mindeststeuerbetrag von 0,1 ct/kWh bei nicht betrieblicher Verwendung und 0,05 ct/kWh bei betrieblicher Verwendung vorgesehen. Derzeit liegt die Stromsteuer bei 2,05 ct pro kWh&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/bwp-eeg-umlage.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/bwp-eeg-umlage.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/abschaffung-der-eeg-umlage-ist-ein-meilenstein-fuer-den-waermepumpen-rollout-muss-beim-verbraucher-auch-ankommen/">Abschaffung der EEG-Umlage ist ein Meilenstein für den Wärmepumpen-Rollout &#8211; Muss beim Verbraucher auch ankommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
