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	<title>energie AG20 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>energie AG20 Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Mieterstrom-Projekt in Berlin Lichtenberg – Trotz bürokratischer Hürden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 10:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Warda]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Extreme Öl- und Gaspreise fordern Effizienz ein. Nun ist Energieeffizienz keine Erfindung der Klimawende. Energieeffizienz beim Produkt Wohnung war bei den sozialen Vermietern schon immer Voraussetzung des Versprechens, für bezahlbare Wohnungen zu sorgen. Betriebskosten durften nicht zur 2. Miete mutieren. Gebäude und Wärme stehen im Fokus, ebenso Kommunikation mit den Nutzern (Mietern). Damals wie heute. [&#8230;]</p>
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<p><strong>Extreme Öl- und Gaspreise fordern Effizienz ein. </strong>Nun ist Energieeffizienz keine Erfindung der Klimawende. Energieeffizienz beim Produkt Wohnung war bei den sozialen Vermietern schon immer Voraussetzung des Versprechens, für bezahlbare Wohnungen zu sorgen. Betriebskosten durften nicht zur 2. Miete mutieren. Gebäude und Wärme stehen im Fokus, ebenso Kommunikation mit den Nutzern (Mietern). Damals wie heute. Nutzerabhängige Planung der Heizanlagen, hydraulischer Abgleich, Nutzung von Erdwärme, Wärme des Abwassers, Windkraft, Solardächer bis hin zum Mieterstrom…. um nur einige Beispiele zu nennen.</p>



<p><strong>Apropos Mieterstrom</strong>: Obwohl Bund und Länder viele Bremsen beim Mieterstrom noch nicht gelöst haben, die Wohnungswirtschaft setzt die gute Idee zum Wohle der Mieter schon um. So auch in Berlin. Hier hat die Gewobag, gemeinsam mit den Berliner Stadtwerken, ein Projekt verwirklicht und <strong>317 Haushalte in Lichtenberg können damit künftig vom günstigeren Ökostrom vom eigenen Dach profitieren</strong>. </p>



<p>Mehr lesen Sie im Artikel <em>„Neues Mieterstrom-Projekt in Lichtenberg &#8211; Trotz bürokratischer und rechtlicher Bremsen &#8211; Berliner Stadtwerke und Gewobag verwirklichen günstigen Ökostrom vom eigenen Dach“</em> ab Seite 4.</p>



<p><strong>Aber einfach ist es nicht</strong>. Die sozialen Vermieter allein werden es nicht schaffen, denn die Energieeffizienz, das Energiesparen geht uns alle an. Sei es auf der Straße, beim Wochenendausflug nach Malle, beim Einkauf, aber auch bei den Produktionsprozessen… Übrigens Energieeffizienz: Etanomics, ein Unternehmen der Viessmann Group, das sich auf Energieeffizienzprojekte bei der Industrie spezialisiert hat, hat in einer Analyse herausgefunden, dass die deutsche Industrie den Energiebedarf von Unternehmen allein durch Maßnahmen zur Reduzierung von fossilen Brennstoffen um 67 % senken kann. </p>



<p>Ausgehend von den 25 analysierten Projekten ergibt die Hochrechnung auf die gesamte deutsche Industrie eine nationale Verringerung der Nachfrage um etwa 220.000 GWh bzw. knapp 21 Milliarden m3 Gas. Mit Blick auf die Betriebskosten ließen sich auf Basis des Gaspreises von März 2022 über 31 Mrd. EUR einsparen. <strong>Mehr zur Analyse lesen Sie im Artikel</strong> <em>„Bis zu 67% Energieeinsparpotential &#8211; So kann die deutsche Industrie zu warmen Wohnungen und zur Energiewende beitragen“ </em>ab Seite 13. </p>



<p><strong>Oktober 2022</strong> &#8211; die neue Energie-Ausgabe mit vielen Anregungen, nicht nur zum Sparen, haben wir für Sie zusammengestellt, klicken Sie mal rein.</p>



<p>Ihr <br>Gerd Warda</p>



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		<title>Neues Mieterstrom-Projekt in Lichtenberg: Trotz bürokratischer und rechtlicher Bremsen – Berliner Stadtwerke und Gewobag verwirklichen günstigen Ökostrom vom eigenen Dach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Berliner Stadtwerke haben – trotz widriger Bedingungen im rechtlichen Umfeld – gemeinsam mit der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag ein neues Mieterstrom-Projekt verwirklicht. 317 Haushalte in Lichtenberg können damit künftig vom günstigeren Ökostrom vom eigenen Dach profitieren. Die 100 kWp leistende Anlage ist seit Juli auf dem neuen, achtgeschossigen Karree an der Lichtenberger Rhinstraße 143 installiert [&#8230;]</p>
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<p>Die Berliner Stadtwerke haben – trotz widriger Bedingungen im rechtlichen Umfeld – gemeinsam mit der Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag ein neues Mieterstrom-Projekt verwirklicht. 317 Haushalte in Lichtenberg können damit künftig vom günstigeren Ökostrom vom eigenen Dach profitieren.</p>



<p>Die 100 kWp leistende Anlage ist seit Juli auf dem neuen, achtgeschossigen Karree an der Lichtenberger Rhinstraße 143 installiert worden. Die baulichen Voraussetzungen für dieses Projekt waren ideal, weil die Gewobag die Solaranlage bereits bei der Planung des Gebäudes berücksichtigt hatte. So konnten Kosten für die nachträgliche Ertüchtigung vermieden werden. </p>



<p>„Für uns ist es die erste Anlage, die wir in einen Neubau integrieren, bei dem praktisch alle wichtigen Dinge von der Hausanschlusstechnik bis zur Dachkonfiguration vom Bauherrn bereits mitgeplant worden sind“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführerin Dr.-Ing. Kerstin Busch. Zwar bringe ein solches Vorgehen schnelleres Tempo und schmalere Kosten, der Normalfall für Mieterstrom-Projekte werde angesichts von fast zwei Millionen Bestandswohnungen aber eher eine Ausnahme als eine Regel bleiben.</p>



<p>„Mit den Mieterstrom-Anlagen auf den Dächern des Neubaus an der Rhinstraße haben die MieterInnen eine Möglichkeit, direkt an der Energiewende mitzuwirken“, sagt Karsten Mitzinger, Geschäftsführer der Gewobag ED Energie- und Dienstleistungsgesellschaft mbH. „Sie können sich bewusst für Photovoltaik- Strom direkt vom Dach entscheiden und so nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen. Strom aus erneuerbaren Energien vor Ort zu produzieren und zu nutzen, leistet einen großen Beitrag zum Klimaschutz.“</p>



<h2>Es könnte so einfach sein: Branchenforderungen harren weiter ihrer Umsetzung</h2>



<p>Mieterstrom – also Erzeugung und Verbrauch im selben Haus – bietet aufgrund der nicht anfallenden Netzentgelte und -umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgaben Kostenvorteile, die an die Mieter:innen weitergegeben werden. Dem stehen aber vergleichsweise hohe Aufwände gegenüber, z. B. für Gebäudeertüchtigungen bei Bestandsgebäuden, umfangreiche Messsysteme, komplexe Abrechnung und Vertriebsrisiken.</p>



<h2>Auch das Land Berlin könnte mehr tun</h2>



<p>Die Förderung von Mieterstrom hat sich auch im Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) 2023 nicht signifikant verbessert. Zahlreiche von der Branche gefordert Maßnahmen zur <strong>Stärkung des Mieterstroms wurden bislang nicht umgesetzt</strong>. Dazu zählen etwa die Anhebung des Mieterstromzuschlags zum Ausgleich gestiegener Material- und Handwerkskosten oder die Aufhebung der räumlichen Grenzen für den lokalen Verbrauch zu gleichen Bedingungen in der Nachbarschaft. <strong>Aber auch Berlin kann durch vereinfachte Genehmigungen für PV-Anlagen auf Hochhäusern mehr tun</strong>&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Mieterstrom-Berlin-Gewobag-Stadtwerke.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Mieterstrom-Berlin-Gewobag-Stadtwerke.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Was bringt ein Heizungs-Check? Universität Bamberg / ETH Zürich: Studie zeigt für Wärmepumpen große Unterschiede bei den Energieeinsparungen</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/was-bringt-ein-heizungs-check-universitaet-bamberg-eth-zuerich-studie-zeigt-fuer-waermepumpen-grosse-unterschiede-bei-den-energieeinsparungen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-bringt-ein-heizungs-check-universitaet-bamberg-eth-zuerich-studie-zeigt-fuer-waermepumpen-grosse-unterschiede-bei-den-energieeinsparungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heizungs-Checks führen zu sehr großen Energieeinsparungen – allerdings nur bei einem Teil der Haushalte. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bamberg und der ETH Zürich, in der die Forscher die Wirksamkeit von Heizungs-Checks für Wärmepumpen untersucht haben. Während bei der Hälfte der Haushalte sehr hohe Effizienzgewinne von durchschnittlich 1.805 Kilowattstunden pro Jahr erzielt [&#8230;]</p>
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<p>Heizungs-Checks führen zu sehr großen Energieeinsparungen – allerdings nur bei einem Teil der Haushalte. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Bamberg und der ETH Zürich, in der die Forscher die Wirksamkeit von Heizungs-Checks für Wärmepumpen untersucht haben. Während bei der Hälfte der Haushalte sehr hohe Effizienzgewinne von durchschnittlich 1.805 Kilowattstunden pro Jahr erzielt wurden, lohnte die Maßnahme bei den übrigen 50 Prozent der Anlagen nicht. </p>



<p>Die Ergebnisse haben große Bedeutung für die Umsetzung entsprechender Maßnahmen: „Wegen des hohen Zeitaufwands und dem Fachkräftemangel sollten Haushalte gezielt für entsprechende Checks ausgewählt werden“, erklärt Andreas Weigert, Doktorand am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Energieeffiziente Systeme, der Universität Bamberg. Die Forscher schlagen ein einfaches Verfahren vor, das die Kosteneffizienz und die Energieeinsparungen drastisch verbessert.</p>



<h2>Effizienz von Heizungen im Betrieb liegt oft deutlich unter den Herstellerangaben</h2>



<p>Die Effizienz einer Heizung müssen Hersteller für jeden Gerätetyp exakt auf dem Prüfstand ermitteln, denn der Wirkungsgrad ist ein wichtiges Kriterium für den Kauf und die Vergabe von Fördermitteln. Wie effizient eine Heizung schlussendlich im Betrieb arbeitet, hängt jedoch auch von einer Reihe weiterer Faktoren ab – etwa ob die Nennleistung des Geräts zum Wärmebedarf des Gebäudes passt, ob das Zubehör richtig dimensioniert wurde und nicht zuletzt, ob die Heizungssteuerung gut eingestellt ist. Dies gilt insbesondere für Wärmepumpen, deren Auslegung und Einstellung deutlich anspruchsvoller ist als die von Gas- und Öl- Heizungen, wie Andreas Weigert weiß.</p>



<h2>Heizungs-Checks sind grundsätzlich sinnvoll</h2>



<p>Hier kommt der Heizungs-Check ins Spiel: „Für Nutzerinnen und Nutzer ist es kaum möglich, die Effizienz der Anlage selbst zu bewerten“, erklärt Lorenz Deppeler, Leiter der Energieberatung bei den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ). EKZ stellte die Verbrauchsdaten für die Studie zur Verfügung. Häufig würden Heizungen schon bei der Installation nicht auf Effizienz getrimmt. Darüber hinaus seien Heizungen viele Jahre im Einsatz. </p>



<p>„In dieser Zeit können sich Defekte einschleichen oder zum Beispiel zugesetzte Filter Probleme bereiten“, erläutert Hardy Schröder, Energieberater bei EKZ. Optimierungspotenzial finden Hardy Schröder und seine Kollegen bei den Heizungs-Checks sehr häufig. Bisher war aber nicht bekannt, wie viel Energie durch die Effizienz-Checks eingespart wird und wie ausgeprägt die Unterschiede zwischen einzelnen Haushalten sind.</p>



<h2>Moderne Stromzähler liefern die Daten für die Studie</h2>



<p>„Bei der Berechnung der Einsparungen kam uns zugute, dass die EKZ ein modernes Messwesen einsetzt“, freut sich Andreas Weigert. „Elektronische Stromzähler, sogenannte Smart Meter, erfassen Verbrauchsdaten in hoher zeitlicher Auflösung. Diese Daten sind für die Zeit vor und nach dem Heizungs-Check verfügbar und ermöglichen zudem Vergleiche mit Haushalten, bei denen kein Heizungs-Check durchgeführt wurde.“ Zusätzlich sammelten die Energieberater Daten über die Anlagen, die es ermöglichen, häufige Fehler und aufschlussreiche Verbrauchsmuster zu erkennen. Insgesamt wurden 297 Heizungen über 50 Monate betrachtet.</p>



<h2>Große Unterschiede zwischen Haushalten</h2>



<p>Im Durchschnitt führte der Heizungs-Check zu Einsparungen von 642 Kilowattstunden Strom pro Jahr – allerdings mit großen Unterschieden zwischen den Haushalten. „Teilt man die Haushalte in zwei gleichgroße Gruppen ein – eine Gruppe mit hohen erwarteten Einsparungen und eine mit niedrigen erwarteten Einsparungen – zeigt sich eine Verbrauchsreduktion von 1.805 Kilowattstunden pro Jahr in der ersten Gruppe, aber keine Einsparung in der zweiten Gruppe“, berichtet Andreas Weigert. </p>



<p>„Die Unterschiede bei den Einsparungen sind weitaus größer, als wir erwartet haben“, ordnet Thorsten Staake, Professor für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Energieeffiziente Systeme, an der Universität Bamberg und Leiter des Bits-to-Energy-Labs der ETH Zürich, die Ergebnisse ein. „Entsprechend wichtig ist es, die richtigen Haushalte für eine Beratung auszuwählen – schließlich ist der Aufwand hoch und qualifiziertes Personal knapp.“</p>



<h2>Gezielte Ansprache bringt Einsparungen von 670 Euro pro Jahr und Haushalt</h2>



<p>Mit der Vorauswahl seien die Heizungs-Checks aber enorm wirkungsvoll: „Einsparungen von durchschnittlich 1.805 Kilowattstunden pro Jahr an Strom entsprechen dem Verbrauch eines konventionellen 1-Personenhaushalts“, sagt Staake. In Deutschland entspreche das aktuell einem Gegenwert von etwa 670 Euro. „Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass die Heizungs-Checks nicht auf große Investitionen, sondern auf schnelle und meist kostenlose Maßnahmen abzielen“, erläutert Staake&#8230;</p>



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		<title>Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen: Was Sie über die Versicherung der ökologischen Stromerzeugungs- und Heizungsanlagen wissen sollten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:19:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmepumpe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nachfrage nach erneuerbarer Energieerzeugung &#8211; insbesondere Photovoltaik – steigt sprunghaft. Die Installation einer Photovoltaikanlage zur nachhaltigen und ökologischen Stromerzeugung erfordert hohe Investitionen. Vor diesem Hintergrund ist auch eine gute Absicherung der Anlage gegen Schäden zu empfehlen, die nicht nur die Anlage mit den zugehörigen Komponenten, sondern auch den Ertragsausfall abdeckt. Alexander Haag von der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Nachfrage nach erneuerbarer Energieerzeugung &#8211; insbesondere Photovoltaik – steigt sprunghaft. Die Installation einer Photovoltaikanlage zur nachhaltigen und ökologischen Stromerzeugung erfordert hohe Investitionen. Vor diesem Hintergrund ist auch eine gute Absicherung der Anlage gegen Schäden zu empfehlen, die nicht nur die Anlage mit den zugehörigen Komponenten, sondern auch den Ertragsausfall abdeckt. Alexander Haag von der AVW-Gruppe (Fachbereich Sachversicherung) zeigt dazu Möglichkeiten auf.</p>



<p><em>Herr Haag, die Installation einer Photovoltaikanlage ist für immer mehr Wohnungsunternehmen interessant. Wie versichert man denn am besten so eine Anlage?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die Ausgestaltung des Versicherungsschutzes einer Photovoltaikanlage im Detail hängt natürlich von den individuellen Wünschen und dem Bedarf des Eigentümers der Anlage ab. Neben der Absicherung der Photovoltaikanlage selbst stellen sich regelmäßig auch die Fragen des Versicherungsschutzes für die Energie-Management-Software oder die eventuell vorhandenen Batteriespeicher. </p><p>Während die Photovoltaikanlage, die Wechselrichter, die Einspeisezähler, die Verkabelung oder die Batteriespeicher in der Regel zum Gebäude gehören, ist die Energie-Management-Software auf einem Endgerät dem Inhalt zuzuordnen.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Was heißt das konkret? Was kann ich zum Beispiel bereits über meine Wohngebäudeversicherung abdecken?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Der Schutz für Solar- und Photovoltaikanlagen als Gebäudebestandteile oder -zubehör ist in vielen modernen Gebäude-Versicherungskonzepten enthalten. Dieser Versicherungsschutz ist jedoch auf die vereinbarten benannten Gefahren – im Regelfall Feuer, Leitungswasser und Sturm und Elementar – begrenzt. Der Betreiber einer Photovoltaikanlage sieht sich jedoch mit vielen weiteren Gefahren konfrontiert, wie z.B. Marderbiss oder Diebstahl. Diese Risiken sollten nicht unterschätzt werden.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p>Das heißt, die Wohngebäudeversicherung allein reicht nicht aus? Wie kann ich weitere Risiken absichern?</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Ein umfangreicher Deckungsschutz für Photovoltaikanlagen kann wie beschrieben einerseits über eine Gebäudeversicherung mit den zusätzlichen Deckungsbausteinen „Haustechnik“ und „Ertragsausfall“ erreicht und auch auf andere Anlagen der Energieerzeugung erweitert werden. </p><p>Andererseits kann der Versicherungsschutz aber auch über eine separate Photovoltaikversicherung als Elektronikversicherung abgeschlossen werden. Diese Variante bietet einen weitreichenderen Deckungsumfang und ermöglicht auch die Versicherung des Ertragsausfalls und der Daten.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p>Eine spezielle Photovoltaikversicherung bietet also den passenden Schutz. Was konkret ist durch die Photovoltaikversicherung als Elektronikversicherung abgedeckt?</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es handelt sich hierbei um eine sog. Allgefahrenversicherung. Die Entschädigung wird also in der Regel geleistet für unvorhergesehen eintretende Beschädigungen oder Zerstörungen an versicherten Sachen und bei Abhandenkommen versicherter Sachen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Gibt es weitere Risiken, an die ich bei der Absicherung meiner Anlage denken sollte?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Zu einer individuellen und ganzheitlichen Lösung im Bereich der Photovoltaikversicherung gehören unter anderem auch die Fragen der Vorsorgeversicherung, der Mitversicherung mobiler oder fest installierter Peripherie- und Überwachungsgeräte, des Versicherungsschutzes vor Betriebsfertigkeit oder der Deckung für innere Betriebsschäden sowie für Bruch der transparenten Moduloberflächen. Dies erfordert spezielle Lösungen und kann durch entsprechende Bausteine abgesichert werden. </p><p>Außerdem sollte man daran denken, dass im Schadenfall über die Wiederherstellungskosten hinaus weitere Kosten entstehen können. Hierbei handelt es sich um die in der Regel über eine Photovoltaikversicherung mitversicherten Aufräumungs-, Dekontaminations- und Entsorgungskosten sowie weitere mögliche Kostenpositionen, wie z.B. die Kosten für schadenbedingte Reparaturarbeiten an Dächern und Fassaden, die Feuerlöschkosten, Installations- und Montagekosten, die Rückbaukosten sowie die Mehrkosten für Preissteigerungen und Technologiefortschritt könnten in einem Schadenfall relevant werden. Auch hierbei wird sich die Qualität des vereinbarten Versicherungsschutzes zeigen.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Gibt es weitere Bausteine, die in eine Photovoltaikversicherung eingeschlossen werden sollten?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Weiterhin dürfte in der Entwicklung der Versicherungslösung für die Photovoltaikanlagen auch die adäquate Absicherung des Ertragsausfalls nicht fehlen. Bei einem versicherten Schaden einer Photovoltaikanlage wird hierbei der entstandene Ertragsausfall bis zur Dauer des vereinbarten Haftungszeitraums (z. B. 6 Monate) ersetzt. Dies gilt für die gesamte Einspeisevergütung, die bis zur abgeschlossenen Reparatur oder zur Neuinstallation ausgefallen ist.</p><cite>Alexander Haag</cite></blockquote>



<p><em>Das heißt, mit einer Photovoltaikversicherung kann ich die Risiken gut absichern. Aber wie ist das, wenn Dritte durch meine Anlage zu Schaden kommen? Wenn z.B. ein Teil der Anlage herunterfällt?</em> &#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/PV-Waermepumpe-Versicherung.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/PV-Waermepumpe-Versicherung.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>So viele PV-Dächer wie möglich: Empfehlungen für eine ambitioniertere EU-Solardach-Pflicht – schon ab Ende 2024</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/so-viele-pv-daecher-wie-moeglich-empfehlungen-fuer-eine-ambitioniertere-eu-solardach-pflicht-schon-ab-ende-2024/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=so-viele-pv-daecher-wie-moeglich-empfehlungen-fuer-eine-ambitioniertere-eu-solardach-pflicht-schon-ab-ende-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Möglichst rasch – schon ab Ende 2024 – und auf möglichst vielen Gebäudetypen sowie Parkplätzen soll die Solarpflicht gestaffelt innerhalb der EU eingeführt werden. Zudem sollen alle Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, möglichst günstige Bedingungen im eigenen Land zu schaffen, damit das gesamte geeignete Dachpotenzial für die Energieerzeugung mit Sonne genutzt werden kann. Alternativen zu den EU-Vorschlägen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Möglichst rasch – schon ab Ende 2024 – und auf möglichst vielen Gebäudetypen sowie Parkplätzen soll die Solarpflicht gestaffelt innerhalb der EU eingeführt werden. Zudem sollen alle Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, möglichst günstige Bedingungen im eigenen Land zu schaffen, damit das gesamte geeignete Dachpotenzial für die Energieerzeugung mit Sonne genutzt werden kann.</p>



<h2>Alternativen zu den EU-Vorschlägen</h2>



<p>Diese und weitere Empfehlungen hat ein Forschungsteam des Öko-Instituts im Auftrag des Climate Action Network (CAN) Europe in einem Policy Brief veröffentlicht. <a href="https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Policy_Brief_Oeko-Institut_EU-wide_Solar_Mandate.pdf">Policy Brief „Recommendations for an ambitious EU-wide solar mandate“ des Öko-Instituts</a> </p>



<p>Das Ziel ist es zu zeigen, wie die die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission noch wirkungsvoller gestaltet werden können. Diese plant die Solardach-Pflicht in der gesamten EU im Zuge der Änderung der Richtlinie über die Gesamteffizienz von Gebäuden (EPBD) einzuführen.</p>



<h2>Schnelle und gestaffelte Einführung der Solarpflicht</h2>



<p>Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen empfehlen, die Solarpflicht zwei Jahre früher, am 31. Dezember 2024 zu starten, als der Vorschlag der Kommission vorsieht (31. Dezember 2026). So hätten die Mitgliedsstaaten nach der geplanten Umsetzung auf EU-Ebene Mitte nächsten Jahres eineinhalb Jahre Zeit, die EU-Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.</p>



<p>Die nach Gebäudetypen gestaffelte Einführung würde einen frühzeitigen Beginn der Pflicht ermöglichen. Parallel zur schrittweisen Ausweitung der Pflicht können die benötigten Handwerker und Handwerkerinnen ausgebildet und die Infrastruktur für das Material aufgebaut werden, um Personalengpässe und Spitzen für die Solarindustrie zu vermeiden.</p>



<h2>Mehr Flächen einbeziehen</h2>



<p>Jedes Gebäude, egal welchen Typs, dessen Dach grundlegend saniert wird, sollte, wie alle Neubauten, direkt von Ende 2024 an zur Installation einer Solaranlage verpflichtet werden. Dies soll nach Ansicht des Expertenteams vom Öko-Institut auch für neue Parkplätze gelten. Der Legislativvorschlag der EU berücksichtigt bisher nicht die Solarinstallation zum Zeitpunkt einer Dachsanierung. </p>



<p>Zudem soll, laut Policy Brief, die Pflicht für unrenovierte Gebäude neben den von der EU vorgeschlagenen kommerziellen und öffentlichen Gebäuden auch für gewerblich betriebene Wohngebäude gelten. Diese Pflicht soll gestaffelt nach Dachgröße und nur für Dächer mit einer verbleibenden Lebenserwartung von mindestens 20 Jahren eingeführt werden. Für bestehende Wohngebäude in Privatbesitz sollen die Mitgliedsstaaten Anreize schaffen, damit die Dächer mit Solaranlagen ausgestattet werden. Zudem kann ein europäisches Solardachregister Immobilienbesitzenden ermöglichen, ihre Dächer für die Photovoltaikanlagen Dritten zur Verfügung zu stellen.</p>



<h2>Empfehlungen zu Solarthermie, Förderung, Bürokratie</h2>



<p>Die europäische Solarpflicht sollte auch solarthermische Anlagen zur Erfüllung der Pflicht zulassen. Da diese Anlagen meistens jedoch nur geringe Anteile der Dachfläche belegen, würden sie nur in Kombination mit einer Photovoltaikanlage die Solarpflicht erfüllen können&#8230;</p>



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		<title>Bis zu 67% Energieeinsparpotential: So kann die deutsche Industrie zu warmen Wohnungen und zur Energiewende beitragen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Heizen]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Viessmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Analyse von 25 der 130 Energieeffizienzprojekte im Jahr 2021 hat ergeben, dass die deutsche Industrie den Energiebedarf von Unternehmen allein durch Maßnahmen zur Reduzierung von fossilen Brennstoffen um 67 % senken kann. Das sind die Ergebnisse einer internen Untersuchung über Energieeinsparpotenziale in der deutschen Industrie und im Gewerbe, die Etanomics, ein Unternehmen der Viessmann [&#8230;]</p>
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<p>Die Analyse von 25 der 130 Energieeffizienzprojekte im Jahr 2021 hat ergeben, dass die deutsche Industrie den Energiebedarf von Unternehmen allein durch Maßnahmen zur Reduzierung von fossilen Brennstoffen um 67 % senken kann. Das sind die Ergebnisse einer internen Untersuchung über Energieeinsparpotenziale in der deutschen Industrie und im Gewerbe, die Etanomics, ein Unternehmen der Viessmann Group, veröffentlicht hat.</p>



<p>In den 25 analysierten Projekten konnten die jeweiligen Unternehmen dank der Effizienzmaßnahmen eine jährliche Verringerung des Energiebedarfs von insgesamt 267 Gigawattstunden (GWh) bzw. 25 Millionen m3 Erdgas erzielen. </p>



<p><strong>Ausgehend vom Erdgaspreis Ende März 2022 (42 $ pro MMBtu) erzielten sie damit Kosteneinsparungen in Höhe von 38 Mio. EUR sowie eine zusätzliche Steuerentlastung. Bezogen auf den Gesamtenergiebedarf Deutschlands für Gebäude (2021 39,6 Mrd. m³) stellen die Ergebnisse eine Reduzierung von 0,06 % dar.</strong></p>



<p><strong>Dr. Timm Rössel</strong> (Managing Partner Etanomics): „Die Erkenntnisse mögen zunächst unspektakulär erscheinen, denn wir haben in unserer Untersuchung ja lediglich 25 Projekte betrachtet. Wenn man die Ergebnisse jedoch auf die gesamte deutsche Industrie- und Gewerbelandschaft hochrechnet, wird die Bedeutung klar: Denn hier sprechen wir von über 50 Prozent des deutschen Gasbedarfs für Gebäude und einer entsprechenden Verringerung der Treibhausgasemissionen. Das wäre ein Meilenstein bei der Erreichung mehrerer nationaler Gas- und Emissionsziele.“</p>



<h2>2022 über 31 Mrd. EUR einsparen</h2>



<p>Die deutsche Industrie inklusive Gewerbe verbrauchte im Jahr 2020 etwa 325.000 GWh Erdgas. Ausgehend von den 25 analysierten Projekten ergibt die Hochrechnung auf die gesamte deutsche Industrie eine nationale Verringerung der Nachfrage um etwa 220.000 GWh bzw. knapp 21 Milliarden m3 Gas. Mit Blick auf die Betriebskosten ließen sich auf Basis des Gaspreises von März 2022 über 31 Mrd. EUR einsparen. </p>



<p>Die Bedeutung der Effizienz als ersten wichtigen Schritt im Rahmen des ökologischen Wandels unterstreicht auch die Internationale Energieagentur (IEA). Fatih Birol, Executive Director der IEA: „Wir betrachten die Energieeffizienz als ‚besten Brennstoff‘, denn sie ist immer noch der sauberste und zumeist kostengünstigste Weg, um unseren Energiebedarf zu decken.” </p>



<p>Mit der Verringerung des Erdgasverbrauchs geht auch eine Verringerung der Treibhausgasemissionen einher. Eine weitere Analyse von 36 von Etanomics im Jahr 2021 durchgeführten Energieeffizienz-Projekten zeigte eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um knapp 60 Prozent bei geringfügigem Aufwand für die jeweiligen Unternehmen. Dies entspricht 0,04 % aller industriellen Treibhausgasemissionen im Jahr 2021 in Deutschland. Auf die gesamte deutsche Industrielandschaft hochgerechnet lägen die Einsparungen bei 104 Millionen Tonnen&#8230;</p>



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		<title>Gebäudeeffizienz: Woher kommt der Unterschied zwischen Energiebedarf und Energieverbrauch?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/gebaeudeeffizienz-woher-kommt-der-unterschied-zwischen-energiebedarf-und-energieverbrauch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gebaeudeeffizienz-woher-kommt-der-unterschied-zwischen-energiebedarf-und-energieverbrauch</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesumweltministerium]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudeoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stromverbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterschiede zwischen dem berechneten Energiebedarf und dem gemessenen Energieverbrauch eines Gebäudes sind schon länger bekannt. Ein Kurzgutachten des Umweltbundesamtes beschreibt nun: Was sind die Ursachen dafür? Wie groß ist das Problem? Was lässt sich dagegen tun? Zu diesen Unterschieden kann es kommen, wenn die Bauausführung von der Planung abweicht, Berechnungsannahmen zur Betriebsweise der Gebäudetechnik idealisierend [&#8230;]</p>
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<p>Unterschiede zwischen dem berechneten Energiebedarf und dem gemessenen Energieverbrauch eines Gebäudes sind schon länger bekannt. Ein Kurzgutachten des Umweltbundesamtes beschreibt nun: Was sind die Ursachen dafür? Wie groß ist das Problem? Was lässt sich dagegen tun?</p>



<p>Zu diesen Unterschieden kann es kommen, wenn die Bauausführung von der Planung abweicht, Berechnungsannahmen zur Betriebsweise der Gebäudetechnik idealisierend sind oder Randbedingungen und Annahmen das Nutzungsverhalten nicht abbilden. Eine höhere Raumtemperatur nach einer Sanierung ist ein typisches Beispiel für Rebound-Effekte. </p>



<p>Unterschiede zwischen Bedarf und Verbrauch sind kein Einzelfall: In der Literatur finden sich systematische Abweichungen. Bei ineffizienten Gebäuden wird der Energiebedarf um 10 bis 50 Prozent überschätzt, in effizienten Gebäuden eher unterschätzt. Rechnungen haben gezeigt: Allein die vorgegebenen Randbedingungen zu Gebäudetechnik, Nutzungseinfluss und Standort können im Einzelfall bis zu +/-30 Prozent ausmachen und sich in Kombination nochmals verstärken.</p>



<p>Realitätsnahe Bedarfsberechnungen sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass Klimaschutz und Klimaschutzmaßnahmen akzeptiert werden. Für Politik und Normung empfiehlt es sich, realitätsnähere Randbedingungen in technische und rechtliche Regelwerke aufzunehmen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Umweltbundesamt-Energieeffizienz-Energiebedarf-Energieverbrauch-Unterschied.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Umweltbundesamt-Energieeffizienz-Energiebedarf-Energieverbrauch-Unterschied.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Strom oder Gas in Frankreich kaufen –lohnt sich das?</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/strom-oder-gas-in-frankreich-kaufen-lohnt-sich-das/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=strom-oder-gas-in-frankreich-kaufen-lohnt-sich-das</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 08:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gas]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
		<category><![CDATA[Strompreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die französischen Gas- und Strompreise gehören EU-weit zu den niedrigsten. Ein Grund dafür ist, dass Frankreich den staatlichen Energieversorger EDF gezwungen hat, den Anstieg der Großhandelspreise für Strom auf 4 % pro Jahr zu begrenzen. Dies führt dazu, dass Strom in Frankreich aktuell fast die Hälfte günstiger ist als hierzulande. So zahlten Französinnen und Franzosen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die französischen Gas- und Strompreise gehören EU-weit zu den niedrigsten. Ein Grund dafür ist, dass Frankreich den staatlichen Energieversorger EDF gezwungen hat, den Anstieg der Großhandelspreise für Strom auf 4 % pro Jahr zu begrenzen. Dies führt dazu, dass Strom in Frankreich aktuell fast die Hälfte günstiger ist als hierzulande. So zahlten Französinnen und Franzosen im August 2022 durchschnittlich nur 23,02 Cent pro kWh, wohingegen Deutsche im gleichen Zeitraum um die 40,11 Cent pro kWh hinblättern mussten.</p>



<h2>Grundsatz der freien Wahl des Energieversorgers</h2>



<p>Grundsätzlich können deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Energielieferanten frei wählen. Dieser kann auch aus dem europäischen Ausland kommen. Voraussetzung ist aber, dass der Lieferant registriert ist, an den Wohnort Energie liefert und einem Vertragsabschluss mit dem Antragsteller oder der Antragstellerin zustimmt.</p>



<p>In der Praxis stellt dies die höchste Hürde dar. Denn es ist fast unmöglich, einen Energielieferanten zu finden, der bereit ist, Strom aus dem EU-Ausland nach Deutschland zu liefern.</p>



<h2>Bürokratische Hürden</h2>



<p>Bevor Strom aus dem EU-Ausland bezogen werden kann, sind einige bürokratische Hindernisse zu nehmen. So muss der Kunde oder die Kundin die Erlaubnis des zuständigen Hauptzollamts einholen. Diese kann schriftlich mit dem Formular 1410 beantragt werden. </p>



<p>Zuständig ist das Hauptzollamt des Wohnortes an dem der Strom bezogen werden soll. Auf der folgenden Webseite kann das richtige Hauptzollamt mittels Eingabe der Postleitzahl einfach ermittelt werden: Zoll online &#8211; Dienststellensuche &#8211; Weitere Zuständigkeiten der Hauptzollämter &#8211; Ortsauswahl. </p>



<p>Auch auf Seiten der Unternehmen entstehen zusätzliche Verwaltungshürden. Die ausländischen Stromanbieter müssen sich für die Vertragsgestaltung und Rechnungsstellung an deutsches Recht halten, wenn der Strom nach Deutschland geliefert werden soll.</p>



<h2>Unterschied: Stromversorger und Netzbetreiber</h2>



<p>Der Stromversorger liefert den Strom an den Netzbetreiber. Der Netzbetreiber betreibt das Stromnetz und sorgt dafür, dass der Strom in den Haushalten ankommt. Verbraucherinnen und Verbraucher können den Stromversorger wechseln, den Netzbetreiber jedoch nicht.</p>



<h2>Zusätzlicher Aufwand und Kosten</h2>



<p>Wenn Strom aus dem EU-Ausland bezogen wird, gelten die deutschen rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Energielieferungen unterliegen also den deutschen Steuern, Umlagen, Abgaben und dem Netzentgelt. Bezieht man den Strom von einem Lieferanten im Inland sind diese Kosten bereits im Endpreis inbegriffen. Bei einem ausländischen Stromversorger sind diese Kosten von den Endverbraucherinnen und Endverbrauchern zuzüglich zum Strompreis zu bezahlen und auch selbständig an die zuständige Stelle abzuführen. Inländische Anbieter übernehmen das für ihre Kunden&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Frankreich-Strom-Gas-Preise.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Frankreich-Strom-Gas-Preise.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Ladesäulenmarkt: Standstreifen statt Überholspur – Überhöhte Preise – Monopolisten bauen Vormachtstellung weiter aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 08:46:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[EMobilität]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Ladestationen]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtblick SE]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen Regionen Deutschlands wächst der Ladesäulenmarkt – davon profitieren allerdings weiterhin vor allem wenige große Anbieter. Das zeigt eine von LichtBlick beim Datendienstleister Statista beauftragte Auswertung des Ladesäulenregisters der Bundesnetzagentur, bei der die Ladesäulen den jeweiligen Betreibern zugeordnet wurden. Insgesamt wurden über 3.300 Betreiber mit 46.956 Normalladepunkten und 8.870 Schnellladepunkte ausgewertet. Die Analyse erfolgt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In vielen Regionen Deutschlands wächst der Ladesäulenmarkt – davon profitieren allerdings weiterhin vor allem wenige große Anbieter. Das zeigt eine von LichtBlick beim Datendienstleister Statista beauftragte Auswertung des Ladesäulenregisters der Bundesnetzagentur, bei der die Ladesäulen den jeweiligen Betreibern zugeordnet wurden. Insgesamt wurden über 3.300 Betreiber mit 46.956 Normalladepunkten und 8.870 Schnellladepunkte ausgewertet. Die Analyse erfolgt bereits zum dritten Mal.</p>



<p>„Die Analyse zeigt erneut, dass sich kein Wettbewerb unter den Ladesäulen einstellt, sondern weiterhin lokale Anbieter den Markt beherrschen“, erklärt Markus Adam, Chefjurist von LichtBlick. „Die Monopolsituation in der öffentlichen Ladeinfrastruktur erfordert ein neues Marktdesign, das Drittanbietern einen diskriminierungsfreien Zugang zur Ladesäule gegen ein angemessenes Entgelt ermöglicht.“</p>



<h2>Teilweise 90 Prozent Marktanteil</h2>



<p>Regionale Stromversorger profitieren dabei von der Zusammenarbeit mit den Stromnetzbetreibern – in der Regel Tochter- oder Schwesterunternehmen – und sichern sich damit regelmäßig Marktanteile von über 60, zum Teil sogar über 80 Prozent aller entgeltlichen Normalladeeinrichtungen. In Hannover entfallen beispielsweise knapp 90 Prozent aller Ladepunkte auf enercity. In fast allen Großstädten zeichnet sich ein ähnliches Bild – ob Köln (88 Prozent Rheinenergie), München (85 Prozent Stadtwerke München) oder Hamburg (83 Prozent Stromnetz Hamburg).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="724" height="1024" src="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/energie-ag-20-LichtBlick-Monopolanalyse-2022-724x1024.jpg" alt="" class="wp-image-39920" srcset="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/energie-ag-20-LichtBlick-Monopolanalyse-2022-724x1024.jpg 724w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/energie-ag-20-LichtBlick-Monopolanalyse-2022-212x300.jpg 212w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/energie-ag-20-LichtBlick-Monopolanalyse-2022-318x450.jpg 318w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/energie-ag-20-LichtBlick-Monopolanalyse-2022-768x1086.jpg 768w, https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/energie-ag-20-LichtBlick-Monopolanalyse-2022-scaled.jpg 1811w" sizes="(max-width: 724px) 100vw, 724px" /></figure>



<h2>Fehlender Wettbewerb führt zu Preisdiskriminierung</h2>



<p>Mit der regionalen Dominanz haben Monopolisten die Wettbewerbsbedingungen selbst in der Hand – und damit neben den Ladebedingungen auch die Preisgestaltung an der Ladesäule. Die Folge: Zum Teil zahlen Drittanbieter, die meist von Kundinnen von außerhalb genutzt werden, für den Ladestrom doppelt so viel an die Ladesäulenbetreiber, wie diese von ihren eigenen Kundinnen verlangen. „Damit quersubventionieren sie ihre eigenen Tarife – und profitieren pro Ladevorgang gleichzeitig noch von der THG-Quote „fremder“ Ladesäulennutzer*innen. Ein klarer Fall von Preisdiskriminierung“, so Adam.</p>



<h2>Jahresvergleich zeigt: Vormachtstellung wird teilweise sogar ausgebaut</h2>



<p>Trotz des zunehmenden Ausbaus des Ladesäulennetzes zeigt sich im Jahresvergleich ein unverändertes Bild. Unternehmen von außerhalb sind nach wie vor im Nachteil. In einigen Städten wie Köln (Rheinenergie 2021: 71 Prozent), Leipzig (Stadtwerke 2021: 73 Prozent) oder Nürnberg (N-ERGIE 2021: 79 Prozent) konnten Monopolisten ihre Vormachtstellung sogar weiter ausbauen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ladesaeulen-marktMonopol.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/10/Ladesaeulen-marktMonopol.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<item>
		<title>Bergbau in der Stadt &#8211; Heidelberg wird Europas erste kreislauffähige Kommune</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bergbau-in-der-stadt-heidelberg-wird-europas-erste-kreislauffaehige-kommune/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bergbau-in-der-stadt-heidelberg-wird-europas-erste-kreislauffaehige-kommune</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 08:42:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG20]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus den Augen, aus dem Sinn &#8211; so lässt sich unser Umgang mit Müll wohl am besten beschreiben. Und das trifft auch auf die derzeit größte Abfallquelle zu: den Abriss von Gebäuden. Rund die Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland machen Bau- und Abbruchabfälle aus, wiederverwertet wird nur ein kleiner Teil davon, und das zumeist in [&#8230;]</p>
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<p>Aus den Augen, aus dem Sinn &#8211; so lässt sich unser Umgang mit Müll wohl am besten beschreiben. Und das trifft auch auf die derzeit größte Abfallquelle zu: den Abriss von Gebäuden. Rund die Hälfte des Abfallaufkommens in Deutschland machen Bau- und Abbruchabfälle aus, wiederverwertet wird nur ein kleiner Teil davon, und das zumeist in minderwertigerer Form. So landen bei Umbau- oder Abrissarbeiten Materialien wie Beton, Stahl, Holz oder Kunststoff meist auf der Deponie oder als Füllmaterial im Straßenbau, obwohl sie für neue Bauvorhaben dringend benötigt und teuer bezahlt werden. </p>



<p>Das will Heidelberg nun ändern und setzt als erste Stadt Europas mit dem Pilotprojekt „Circular City &#8211; Gebäude- Materialkataster für die Stadt Heidelberg“ auf das sogenannte Urban Mining-Prinzip, übersetzt: „Bergbau in der Stadt“. Mit der ortsansässigen HeidelbergCement AG unterstützt eines der weltweit größten Baustoffunternehmen das Vorhaben. Begleitet wird die Stadt außerdem durch die Material- PlattformMadaster, die Konzeption liegt beim Umweltberatungsinstitut EPEA, einer Tochter des Beratungsunternehmens Drees &amp; Sommer SE.</p>



<p>Mit dem Pilot-Vorhaben will Heidelberg als Pionier der Kreislaufwirtschaft in der Stadtentwicklung und im Städtebau vorangehen. Für Jürgen Odszuck, der als Erster Bürgermeister zuständig für die Ressorts Stadtentwicklung und Bauen ist, bedeutet Urban Mining ein entscheidender Schritt, um die Klimaziele der Kommune zu erreichen: „Bis spätestens 2050 wollen wir klimaneutral werden und den Energiebedarf der Kommune um die Hälfte senken. Das schaffen wir nur, wenn wir uns bereits jetzt mit dem enormen Energie- und Ressourcenverbrauch auseinandersetzen, den Bautätigkeiten verursachen. Urban Mining als eine Art moderner Bergbau in der Stadt kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.“</p>



<p>Für das ehrgeizige Vorhaben hat sich die Stadt mit HeidelbergCement, Madaster und EPEA erfahrene Experten im Bereich des nachhaltigen Bauens ins Boot geholt. Ziel ist eine vollständige ökonomische und ökologische Analyse des gesamten Gebäudebestands, der in einem digitalen Materialkataster zusammengefasst wird. Das Kataster soll fortan Auskunft darüber geben, welches Material in welcher Qualität und in welcher Menge verbaut wurde. </p>



<p>„Basierend auf diesen Informationen lassen sich beispielsweise Deponien und Aufbereitungsflächen entsprechend planen und eine regionale Wertschöpfung durch regionale Lieferketten und neue Geschäftsmodelle anstoßen. Das verringert die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen oder lange Transportwege“, erklärt Jürgen Odszuck.</p>



<h2>Gebäude als Materiallager</h2>



<p>Grundlage für das Kataster bildet der vom Umweltberatungsinstitut EPEA entwickelte Urban Mining Screener. Dabei handelt es sich um ein Programm, das anhand von Gebäudedaten wie beispielsweise Bauort, Baujahr, Gebäudevolumen oder Gebäudetyp deren materielle Zusammensetzung auf Knopfdruck schätzen kann. Die ersten Gebäude sind bereits erfasst: Das Patrick-Henry-Village, eine ehemalige Wohnsiedlung für Angehörige der US-Armee, ist mit rund 100 Hektar die größte Konversionsfläche Heidelbergs. </p>



<p>Langfristig sollen hier Wohnungen für 10.000 Menschen und Raum für rund 5.000 Arbeitsplätze entstehen. Noch stehen hier aber 325 Gebäude, die für die neue Siedlung saniert oder abgerissen werden müssen &#8211; ein gigantisches Rohstofflager, wie der Urban Mining Screener berechnet hat: Das Patrick-Henry-Village beinhaltet demnach rund 465.884 Tonnen Material, davon entfällt etwa die Hälfte auf Beton, ein Fünftel auf Mauersteine und gut 5 Prozent auf Metalle. Im nächsten Schritt soll das Kataster auf den gesamten Gebäudebestand Heidelbergs ausgeweitet werden.</p>



<h2>Konzept des Urban Mining seit Jahrhunderten bekannt</h2>



<p>„Das Kataster liefert damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für zukünftige Quartiersentwicklungen“, erklärt Matthias Heinrich, Urban Mining-Spezialist bei EPEA. „Für Menschen früherer Jahrhunderte war es selbstverständlich, die Steine alter Burgen oder Anlagen für den Bau von Kirchen oder Siedlungen zu verwenden. Zerstörte Gebäude waren für die Trümmerfrauen die damaligen urbanen Minen. </p>



<p>Sie holten aus ihnen so viel an wiederverwertbarem Material heraus wie möglich. Den Stiefmütterlichen Umgang mit den recyclingfähigen Schätzen in unseren Städten können wir uns angesichts der Klimakrise, des Rohstoffmangels und steigender Energie- und Entsorgungskosten sowie Baupreise aber nicht mehr leisten“, erläutert Heinrich&#8230;</p>



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