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	<title>bezahlbares Wohnen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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	<description>Fakten und Lösungen für Profis, Wohnungswirtschaft, Fachmagazin</description>
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	<title>bezahlbares Wohnen Archive - Wohnungswirtschaft-dev</title>
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		<title>Ankommen. Wohnen. Bleiben.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 12:27:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[sozialer Wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 4-2022]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Wege für eine sozial nachhaltige Hausverwaltung Leistbares Wohnen für alle ist eine der zentralsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Dabei geht es neben dem Zugang zu bedarfsgerechten Wohnformen und leistbarem Wohnraum – insbesondere für vulnerable und ökonomisch benachteiligte Menschen – ebenso um die Absicherung bestehender Wohnverhältnisse. Sich eine Wohnung leisten und sie langfristig halten zu können, [&#8230;]</p>
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<h2>Neue Wege für eine sozial nachhaltige Hausverwaltung</h2>



<p>Leistbares Wohnen für alle ist eine der zentralsten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Dabei geht es neben dem Zugang zu bedarfsgerechten Wohnformen und leistbarem Wohnraum – insbesondere für vulnerable und ökonomisch benachteiligte Menschen – ebenso um die Absicherung bestehender Wohnverhältnisse. Sich eine Wohnung leisten und sie langfristig halten zu können, wird jedoch für immer breitere gesellschaftliche Schichten schwieriger. </p>



<p>Der sich schon seit Jahren abzeichnende Trend wurde durch die Pandemie und nun vor allem durch die Teuerungen in zentralen Lebensbereichen zusätzlich beschleunigt. Neuere Konzepte, wie Housing First und tragfähige Kooperationen zwischen Vertretern der Wohnungs- und Sozialwirtschaft tragen zu inklusivem Wohnen bei. Sie ermöglichen gesellschaftlich vormals oft stigmatisierten Menschen selbstständiges Wohnen in regulären Mietsegmenten.</p>



<h2>Hausverwaltungen als Schlüsselakteure</h2>



<p>Mit den erhöhten Anforderungen an Mieter rückt nach dem „Ankommen- Können“ und „Wohnen“ außerdem das Thema der Erhaltung bestehender und neuerer Mietverhältnisse im Sinne eines „Bleiben-Könnens“ in den Vordergrund. Und damit die Hausverwaltungen, die in ihrer täglichen Arbeit mit dem steigenden Wohnungsdruck von Mietern und dessen Auswirkungen konfrontiert sind. Sie sind Schlüsselakteure im Bereich der Wohninklusion, um faire und stabile Mietbeziehungen mitzugestalten und zu gewährleisten.</p>



<p>Sie sind täglich mit Menschen aus verschiedenen Lebenswelten und in unterschiedlichen Lebenslagen in Kontakt – das bedeutet, mit Vielfalt kompetent umzugehen. Das macht den Beruf abwechslungsreich und fordernd zugleich. Mitarbeiter von Hausverwaltungen werden zunehmend zu „Ermöglichern“ dafür, das Menschenrecht auf Wohnen auch für Menschen in zunehmend prekären Ausgangslagen zu schützen&#8230;</p>



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		<title>Hamburg: „Keine Profite mit Boden und Miete“ – Damit wird Neubau bezahlbarer Wohnungen behindert &#8211; Dramatische Fehlentscheidung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 16:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG170]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie auch die wohnungswirtschaftlichen Verbände im Hamburger Bündnis für das Wohnen fürchten auch Hamburgs Wohnungsbaugenossenschaften, dass wegen der Vereinbarung des rot-grünen Senats mit den Volksinitiativen „Keine Profite mit Boden und Miete“ der Neubau bezahlbarer Wohnungen auf absehbare Zeit massiv behindert wird. „Ich gehe davon aus, dass unter den neuen Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren keine [&#8230;]</p>
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<p>Wie auch die wohnungswirtschaftlichen Verbände im Hamburger Bündnis für das Wohnen fürchten auch Hamburgs Wohnungsbaugenossenschaften, dass wegen der Vereinbarung des rot-grünen Senats mit den Volksinitiativen „Keine Profite mit Boden und Miete“ der Neubau bezahlbarer Wohnungen auf absehbare Zeit massiv behindert wird.</p>



<p>„Ich gehe davon aus, dass unter den neuen Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren keine Genossenschaft auf städtischem Boden neue Wohnungen errichten wird“, sagt Matthias Saß, neu gewählter Vorsitzender des Vereins Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften und Vorstand der Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft eG. „Hauptgrund ist die Vereinbarung, nach der städtische Grundstücke künftig nur noch im Wege des Erbbaurechts vergeben werden dürfen. Das macht es für uns Genossenschaften quasi unmöglich, zu bauen.“</p>



<h2>Wer überall nur Miethaie sieht, der hat das Prinzip einer Genossenschaft nicht verstanden</h2>



<p>Hamburgs Wohnungsbaugenossenschaften seien Bestandshalter, die ein Grundstück nur dann erwerben würden, wenn sie darauf ein Gebäude mit Wohnungen errichten könnten, sagt Matthias Saß. „Die Genossenschaften beweisen über alle Krisen hinweg seit mehr als 120 Jahren, dass sie soziale Vermieter sind, die ihren Mitgliedern Wohnraum in hoher Qualität zu bezahlbaren Preisen dauerhaft zur Verfügung stellen. Sie haben sich den Vertrauensakt eines Grundstücksverkaufs redlich verdient und sind sich ihrer Verantwortung auch als Selbstverpflichtung sehr bewusst.“ </p>



<p>Den Genossenschaften jetzt de facto zu unterstellen, sie würden mit Baugrund spekulieren wollen, zeuge von einer durch Ideologie geprägten Sicht auf den Wohnungsmarkt, so Matthias Saß. „Wer aber überall nur Miethaie sieht, der hat das Prinzip einer Genossenschaft nicht verstanden. Genossenschaften sichern den sozialen Frieden in ihren Quartieren, kümmern sich um stabile Nachbarschaften und sind die eigentliche Mietpreisbremse. </p>



<p><strong>In Hamburg liegt bei den Genossenschaften die durchschnittliche Nettokaltmiete im Monat bei 7,10 pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Der Wert des Hamburger Mietenspiegels liegt bei 9,29 Euro.“ All das als Grundprinzip und Selbstverständnis.</strong></p>



<h2>Sozialpolitische Leistung der Genossenschaften wird nicht gewürdigt</h2>



<p>Mit der Festlegung, Genossenschaften dürften städtische Grundstücke nur noch pachten, signalisiere man ihnen, dass man ihre sozialpolitische Leistung der vergangenen Jahrzehnte nicht zu würdigen wisse, sagt Matthias Saß. „Zudem macht man diesen Unternehmen das Wirtschaften im Sinne der Mitglieder, Mieterinnen und Mieter schwer. Wer ein Grundstück nur pachten darf, bekommt bei der Kreditvergabe von den Banken ggf. deutlich schlechtere Konditionen eingeräumt.“ </p>



<p>„Die Stadt betont seit Jahren, wie wichtig die Genossenschaften als Pfeiler des sozialen Friedens und bezahlbaren Wohnens für Hamburg sind“, sagt Matthias Saß weiter. „Um das zu unterstützen, hätten wir jetzt besondere Unterstützung gebraucht, anstatt uns weitere Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Die Vereinbarung mit den Initiativen wird dazu führen, dass die wir nur noch auf eigenen Grundstücken bauen können.“ &#8230;</p>



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		<title>Bilanz der GdW-Unternehmen &#8211; Trübe Aussichten &#8211; 400.000 neue bezahlbare Wohnungen und Klimaschutz ausgebremst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 15:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG166]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungsunternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs zollen in der sozial orientierten Wohnungswirtschaft ihren Tribut: Das Geschäftsklima der Wohnungsunternehmen, die in Deutschland das bezahlbare Wohnen absichern, rutscht ab. Die Investitionen in bezahlbaren Wohnungsbau und klimaschonende Modernisierungen knickt ein. Damit sinkt auch die Zahl der fertiggestellten bezahlbaren Wohnungen und Sozialwohnungen bei den Unternehmen im Spitzenverband der [&#8230;]</p>
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<p>Die Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs zollen in der sozial orientierten Wohnungswirtschaft ihren Tribut: Das Geschäftsklima der Wohnungsunternehmen, die in Deutschland das bezahlbare Wohnen absichern, rutscht ab. Die Investitionen in bezahlbaren Wohnungsbau und klimaschonende Modernisierungen knickt ein. Damit sinkt auch die Zahl der fertiggestellten bezahlbaren Wohnungen und Sozialwohnungen bei den Unternehmen im Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW. </p>



<p>Mit Blick auf die drohende Gasmangellage kündigen sich schwere Zeiten für die sozial orientierten Wohnungsunternehmen und ihre Mieterinnen und Mieter an. In der sich ankündigenden Notsituation ist die Politik gefragt, ihre soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Auswirkungen der Energiepreisexplosionen für die sozial orientierten Wohnungsunternehmen und ihre Mieter abzufedern.</p>



<p>„Das Wohnen und Bauen befindet sich spätestens seit Jahresbeginn in einem perfekten Sturm, der sich infolge des Ukraine-Kriegs aktuell zu einem gewaltigen Orkan entwickelt. Lieferkettenprobleme infolge der Corona-Pandemie, Chaos bei der staatlichen Förderung für bezahlbaren, klimaschonenden Wohnraum, steigende Zinsen, Fachkräfte- und Materialmangel sowie Preisexplosionen seit dem Krieg gegen die Ukraine. Aktuell türmen sich so viele Probleme auf und überlagern sich so viele Krisen gleichzeitig, dass der Stabilitätspfeiler der sozial orientierten Wohnungswirtschaft deutliche Risse bekommt. Mit Blick auf die unsichere Zukunft ist jetzt eine enge Begleitung durch staatliche Unterstützungsmaßnahmen für das bezahlbare Wohnen in Deutschland gefragt“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des GdW, bei der Vorstellung der Jahresbilanz seines Verbandes.</p>



<h2>Die Themen der Jahresbilanz im Überblick:</h2>



<ol><li>Zeitenwende bei Geschäftsklima und Investitionen</li><li>Mangellage bei bezahlbaren und klimaschonenden Wohnungen verschärft sich</li><li>Baukosten, Solarkollektoren, Wärmepumpen mit historischen Preissprüngen</li><li>Immer schärfere gesetzliche Vorgaben verteuern Wohnungsbau</li><li>Zinsentwicklung und Baukostensteigerungen verteuern Mieten um 59 Prozent</li><li>Wohnungsbau und -umbau werden aufgegeben – Regierungsziele unerreichbar</li><li>Immer weniger Sozialwohnungen – mehr staatliches Engagement notwendig</li><li>Lösungsstrategie: Weniger Auflagen, mehr Investitionen, wirksame Förderung</li><li>Nettokaltmieten bei GdW-Unternehmen unter dem Bundesdurchschnitt</li><li>Drastische Kostensteigerungen bei warmen Betriebskosten: Energiekostenexplosion für Mieter &amp; Vermieter abfedern – 2 Lösungsvarianten</li></ol>



<h2>1. Zeitenwende bei Geschäftsklima und Investitionen</h2>



<p>Die Zeitenwende-Stimmung zeigt sich deutlich mit Blick auf den ifo-Konjunkturindex. Das Geschäftsklima der Unternehmen im Grundstücks- und Wohnungswesen ist im Mai 2022 auf einen historischen Tiefstand von -2,7 abgesunken, der Index der Geschäftserwartungen auf -40,5. Obwohl die Geschäftserwartungen im Juni mit einem Indexwert von -29,1 wieder leicht nach oben tendierten, stand der Index noch nie so lange auf einem so niedrigen Niveau. </p>



<p>„Das ganze Ausmaß der Preissteigerungen, Lieferengpässe und Materialknappheiten wird erst nach und nach spürbar, vor allem auch der Effekt der jüngsten Zinsanpassungen, so dass in naher Zukunft wieder mit einer weiteren Verschlechterung der Stimmung der Unternehmen zu rechnen ist“, sagt Gedaschko. </p>



<p>Im vergangenen Jahr konnten die sozial orientierten Wohnungsunternehmen mit 20,4 Mrd. Euro noch 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr in bezahlbaren Neubau und einen zukunftsfähigen Gebäudebestand investieren, haben aber damit schon ihr ursprünglich angepeiltes Ziel von 22,6 Mrd. Euro deutlich verfehlt. Preissteigerungen am Bau, Materialengpässe und Personalmangel haben hier ihren sichtbaren Tribut gefordert. </p>



<p>Mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine hat sich diese Verschlechterung jedoch potenziert. Für 2022 wird erstmals seit langem mit einem Rückgang der Gesamtinvestitionen der Unternehmen um 5,7 Prozent auf dann nur noch 19,3 Mrd. Euro gerechnet. Insbesondere die Neubauinvestitionen werden um fast 1 Mrd. Euro auf dann nur noch 9 Mrd. Euro sinken. Das ist ein Rückgang um 9,2 Prozent. Auch die Bestandsinvestitionen werden leicht um 2,4 Prozent zurückgehen.</p>



<h2>2. Mangellage bei bezahlbaren und klimaschonenden Wohnungen verschärft sich</h2>



<p>Der Einbruch bei den Investitionen wirkt sich unmittelbar auf die Zahl der fertiggestellten Wohnungen aus. Im Jahr 2021 haben die GdW-Unternehmen fast 29.000 Wohnungen fertiggestellt. Das waren allerdings schon 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Die massiv steigenden Baukosten führen dazu, dass die Wohnungsunternehmen mit der gleichen Investitionssumme immer weniger Wohnungen errichten können. </p>



<p>Insgesamt haben sich die Neubauinvestitionen bei den GdW-Unternehmen von 2010 bis 2021 mehr als vervierfacht. Die Zahl der damit fertiggestellten Wohneinheiten konnte allerdings nicht einmal verdreifacht werden und liegt lediglich beim 2,9-fachen. Mit dem Investitionsbetrag, mit dem man 2010 noch 100 Wohnungen bauen konnte, brachte man 2021 nur noch 59 Wohnungen auf den Weg. Für das Jahr 2022 wird sich der Rückgang fortsetzten. Die GdW-Unternehmen planen die Fertigstellung von rund 26.000 Wohnungen. Das wäre der niedrigste Wert seit 2018 und ein Minus von nochmals 9 Prozent.</p>



<h2>3. Baukosten, Solarkollektoren, Wärmepumpen mit historischen Preissprüngen</h2>



<p>Der Grund: Bauen ist gegenwärtig teuer wie nie. Die Preissteigerungen bei Baumaterialien haben durch den Ukraine-Krieg einen weiteren Schub erhalten. Erzeugerpreise für einzelne Baustoffe wie Holz und Stahl im Mai 2022 sind im Jahresvergleich so stark gestiegen, wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Selbst einfache Baumaterialien wie Spanplatten haben sich jüngst durch Lieferengpässe und Energiepreissteigerungen infolge des Ukraine-Kriegs im Jahresvergleich um 73 Prozent verteuert. </p>



<p>Innerhalb der vergangenen drei Jahre haben die Preise für Betonstahl sogar um 124 Prozent und für Kupfer um 64 Prozent angezogen. Insbesondere Energiepreise für Rohstoffe, die auf den Baustellen, aber auch zur Herstellung von Bauprodukten benötigt werden, haben sich deutlich verteuert. Allen voran für Erdgas: Hier beträgt die Teuerung für gewerbliche Kunden im Jahresvergleich bereits 211 Prozent, bei Erdöl 62 Prozent und bei Bitumen aus Erdöl 61 Prozent. </p>



<p>Tondachziegel, deren Herstellung sehr energieintensiv und von Gas abhängig ist, werden sich bis Jahresende voraussichtlich um 30 bis 40 Prozent im Jahresvergleich verteuern. Ein Ende der Engpässe und Preissteigerungen ist zurzeit nicht absehbar. Lieferengpässe bremsen auch den Zubau bei Photovoltaik und Batteriespeichern. Durch die stark steigende Wärmepumpennachfrage kommt es auch hier zu Preissprüngen.</p>



<p>Die Preissteigerungen bei den Erzeugerpreisen schlagen sich deutlich in den Baupreisen für den Neubau von Wohngebäuden nieder. Nachdem diese sich jahrzehntelang in etwa im Rahmen der allgemeinen Preissteigerung entwickelt haben, steigen die Baupreise seit 2016 deutlich stärker als die Inflation. Mit stark steigender Tendenz: Im ersten Quartal 2022 lag die Baupreissteigerung bei Wohngebäuden bei 14,3 Prozent im Vorjahresvergleich während die allgemeine Preisentwicklung im selben Zeitraum nur bei 5,1 Prozent lag.</p>



<h2>4. Immer schärfere gesetzliche Vorgaben verteuern Wohnungsbau weiter</h2>



<p>„Der Wohnungsbau verteuert sich zusätzlich durch immer schärfere gesetzliche Vorgaben, vor allem in den Bereichen Schallschutz, Wärmeerzeugung und Energieeinsparung. Der Staat hat in den vergangenen 18 Jahren für rund 20 Prozent der Baukostensteigerungen gesorgt“, sagt Gedaschko. Sind die Baupreise für Wohngebäude bis zum ersten Quartal 2022 seit Anfang 2000 um 79 Prozent gestiegen, so haben sich die gesamten Bauwerkskosten durch die gestiegenen Qualitätsanforderungen um 104 Prozent deutlich stärker verteuert. </p>



<p>Diese Entwicklung bei den Baupreisen wird sich bis zum Jahresende 2022 weiter verschärfen: Im langfristigen Vergleich werden die Baupreise dann voraussichtlich 97 Prozent gestiegen sein, während sich die Bauwerkskosten durch gesetzliche Maßnahmen insgesamt um 122 Prozent verteuert haben werden. Die allgemeine Preisentwicklung wird im selben Zeitraum nicht einmal die Hälfte dieses Anstiegs erreichen. „Das zeigt: Wir brauchen dringend ein Moratorium für weitere Verschärfungen von gesetzlichen Anforderungen – insbesondere von denen, die mit speziellen Materialien verknüpft sind“, so Gedaschko.</p>



<h2>5. Zinsentwicklung und Baukostensteigerungen verteuern Mieten um fast 60 Prozent</h2>



<p>Hinzu kommt die Zinsentwicklung mit dramatischen Auswirkungen auf die Gesamtfinanzierung von Neubauvorhaben. Die derzeit zu erwartende Zinsentwicklung hat nahezu ebenso gravierende Auswirkung auf die Gesamtkosten eines Bauprojektes wie die Baupreissteigerungen. So führt eine Steigerung des Zinssatzes mit zehnjähriger Bindungsfrist von rund zwei Prozentpunkten und eine Steigerung des Zinssatzes für die Anschlussfinanzierung von drei Prozentpunkten bei sonst gleichen Bedingungen zu einer Steigerung der Nettokaltmiete von bisher 10,62 Euro auf 13,62 Euro pro Quadratmeter&#8230;</p>



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		<title>Baustart für Systemholzbau im Modellquartier „Ellener Hof“ – 40 Wohnungen für 6,80 Euro pro qm kalt – Bezugsfertig im Herbst 2023</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/baustart-fuer-systemholzbau-im-modellquartier-ellener-hof-40-wohnungen-fuer-680-euro-pro-qm-kalt-bezugsfertig-im-herbst-2023/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=baustart-fuer-systemholzbau-im-modellquartier-ellener-hof-40-wohnungen-fuer-680-euro-pro-qm-kalt-bezugsfertig-im-herbst-2023</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 17:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[energie Titelstory]]></category>
		<category><![CDATA[energie.]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[energie AG19]]></category>
		<category><![CDATA[GEWOBA]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Holzbau]]></category>
		<category><![CDATA[Systembau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer Grundsteinlegung feierten am 8. Juni der GEWOBA-Vorstandsvorsitzende, Peter Stubbe, gemeinsam mit dem GdW-Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Axel Gedaschko, und dem CEO von LUKAS LANG BUILDING TECHNOLOGIES GmbH, Christian Leitner, den Baustart von zwei Neubauten im Modellquartier „Stadtleben Ellener Hof “ im Bremer Stadtteil Osterholz. Die Gebäude mit insgesamt 40 [&#8230;]</p>
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<p>Mit einer Grundsteinlegung feierten am 8. Juni der GEWOBA-Vorstandsvorsitzende, Peter Stubbe, gemeinsam mit dem GdW-Präsidenten des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Axel Gedaschko, und dem CEO von LUKAS LANG BUILDING TECHNOLOGIES GmbH, Christian Leitner, den Baustart von zwei Neubauten im Modellquartier „Stadtleben Ellener Hof “ im Bremer Stadtteil Osterholz.</p>



<p>Die Gebäude mit insgesamt 40 preisgebundenen Mietwohnungen entstehen an der Pawel-Adamowicz-Straße nach dem Entwurf des Architekturbüros WGA ZT GmbH, Wien, und werden klimafreundlich als Systemholzbau in Skelettbauweise von der Firma LUKAS LANG BUILDING TECHNOLOGIES GmbH, Wien, realisiert. Im 2.Halbjahr 2023 werden die Wohnungen bezugsfertig sein.</p>



<p>Mitten in Osterholz entsteht auf einer ehemaligen, knapp zehn Hektar großen Brachfläche das sozial-ökologische Modellquartier „Stadtleben Ellener Hof “ von der Bremer Heimstiftung mit insgesamt 500 Wohneinheiten für Familien, Senioren, Studierende, Singles sowie Menschen mit Beeinträchtigungen. Mit den zwei drei- bis viergeschossigen Neubauten ergänzt die GEWOBA ihr Angebot an diesem Standort um 40 preisgebundene Mietwohnungen. Die Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Wohnungsgrößen von 41 bis 99 Quadratmetern werden zu einer Kaltmiete von 6,80 Euro pro Quadratmeter vermietet. </p>



<p>„Mit den Neubauten im „Ellener Hof “ entwickelt die GEWOBA Osterholz weiter und setzt einen wichtigen städtebaulichen Impuls für die Attraktivität des Standortes im Bremer Osten“, sagt Arend Bewernitz, Abteilungsleiter für Stadtplanung und Bauordnung bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau und ergänzt: „Das Angebot trägt der immer bunter werdenden Gesellschaft, in der das soziale Miteinander groß geschrieben wird, Rechnung.“</p>



<h2>Viel Komfort und Raum für nachbarschaftliches Miteinander</h2>



<p>Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei, zwei Wohnungen auch rollstuhlgerecht geplant. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt über großzügige Treppenhäuser mit Aufzügen. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse sowie bodengleiche Duschen in den Bädern. Zusätzlich steht den zukünftigen Hausbewohnerinnen und -bewohnern auf den beiden Dächern eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse zur Verfügung. Ein Hof zwischen den beiden Gebäuden und die angrenzenden Kinderspielflächen bieten Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien. </p>



<p>Separate Abstellräume für Kinderwagen, Rollstühle, Rollatoren sind in beiden Häusern im Erdgeschoss in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Gebäudes vorgesehen. Ein Augenmerk wurde auf das Thema „Müllentsorgung“ gelegt. Statt den Müll in klassischen Tonnen zu entsorgen, steht den zukünftigen Mieterinnen und Mietern ein Unterflursystem zur Verfügung, das eine Abfallsammlung im Untergrund ermöglicht. Anders als normale Tonnen sind die Unterflurbehälter für Rollstuhlfahrer besser nutzbar. „Wir freuen uns sehr, mit unseren Gebäuden das Angebot an öffentlich gefördertem Wohnraum im Stadtleben Ellener Hof zu ergänzen. </p>



<p>Die barrierefreie Umsetzung und die bewusst integrierten Gemeinschaftsflächen bieten den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern viel Komfort und Raum für nachbarschaftliches Miteinander. Zudem tragen wir mit der nachhaltigen Systemholzbauweise aktiv zum Klimaschutz bei“, so Peter Stubbe.</p>



<h2>Klima- und Fahrradquartier</h2>



<p>Das Neubaugebiet „Ellener Hof “ wird Bremens erstes Quartier, das in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet wird. Auch die GEWOBA-Neubauten werden mithilfe eines Holz-Stahl-Systembaus von der Firma LUKAS LANG aus Wien erstellt. „Die Gebäudekonstruktion ab Fundamentoberkante besteht zu 70 Prozent aus Holz und Holzwerkstoffen. Dieser nachwachsende Rohstoff bindet CO2 und leistet so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. </p>



<p>Zudem werden die industriell vorgefertigten Elemente des Systemholzbaus direkt auf der Baustelle montiert, ermöglichen eine hohe Flexibilität und gewährleisten über die sortenreine Rück- und Umbaubarkeit eine sehr gute Ökobilanz“, sagt Christian Leitner, CEO von LUKAS LANG BUILDING TECHNOLOGIES GmbH. Der energetische Standard entspricht der KfW-Effizienzklasse 40, die Gebäudehülle erreicht damit fast den Stand eines Passivhauses. Im Vergleich zum gesetzlichen Mindestniveau gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist der Primärenergiebedarf der Effizienzhaus-Stufe 40 um 60 Prozent geringer.</p>



<h2>Ein Quartiers-Nahwärmenetz sorgt für Wärme</h2>



<p>Die zukünftigen Mieterhaushalte werden über ein Quartiers-Nahwärmenetz mit Wärme versorgt. Für das anfallende Regenwasser wird ein Versickerungskonzept umgesetzt, um die Kanalisation bei Starkregen zu entlasten. Ein Mobilitätskonzept mit Car- und Bike-Sharing-Angeboten sowie einer Fahrradwerkstatt im Quartier und der Bereitstellung von Leitungsinfrastruktur für Elektromobilität runden das zukunftsweisende ökologische Quartierskonzept ab&#8230;</p>



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		<title>Baugenehmigungen, Baukosten und andere Bremsen, die das bezahlbare Wohnen ausbremsen. Ein Gespräch mit VNW Direktor Andreas Breitner</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/baugenehmigungen-baukosten-und-andere-bremsen-die-das-bezahlbare-wohnen-ausbremsen-ein-gespraech-mit-vnw-direktor-andreas-breitner/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=baugenehmigungen-baukosten-und-andere-bremsen-die-das-bezahlbare-wohnen-ausbremsen-ein-gespraech-mit-vnw-direktor-andreas-breitner</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 14:55:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG163]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Breitner]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukosten]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[vnw]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbaugenehmigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor gebaut werden darf, benötigt man eine Baugenehmigung, egal ob Neubau oder Modernisierung. Deutschlandweit immer ein Punkt für Kritik. Wir haben Andreas Breitner, VNW Verbandsdirektor, zum Thema Probleme bei Baugenehmigungen gefragt. Wie lange dauert es etwa, eine Baugenehmigung für den Bau eines Mehrfamilienhauses zu bekommen? „Je nach Komplexität des Objekts liegt die Zeit zwischen sechs [&#8230;]</p>
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<p>Bevor gebaut werden darf, benötigt man eine Baugenehmigung, egal ob Neubau oder Modernisierung. Deutschlandweit immer ein Punkt für Kritik. Wir haben Andreas Breitner, VNW Verbandsdirektor, zum Thema Probleme bei Baugenehmigungen gefragt.</p>



<p><em>Wie lange dauert es etwa, eine Baugenehmigung für den Bau eines Mehrfamilienhauses zu bekommen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Je nach Komplexität des Objekts liegt die Zeit zwischen sechs und zwölf Monaten. Manchmal kann es auch länger dauern. Das hängt auch von der Größe des Bauprojekts ab.“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Von welchen Faktoren ist es abhängig, ob man eine Baugenehmigung bekommt?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Wenn ein Bauherr alle Anforderungen des Bebauungsplanes erfüllt, hat er einen Anspruch auf eine Baugenehmigung. Allerdings kann die Behörde Auflagen erlassen. Wie lange die Zeit bis zur Genehmigung dauert, hängt von der Komplexität des Vorhabens ab und ob ausreichend Personal in der Bauprüfabteilung vor Ort da ist. Auf Grund der Corona-Pandemie hatten die Bauämter in den vergangenen Monaten mit Personalengpässen zu kämpfen, so dass das auch zu Verzögerungen geführt hat.“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Wie lange ist eine Baugenehmigung in der Regel gültig? Ist dies auch von Land und Landkreis abhängig?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Die Gültigkeit einer Baugenehmigung ist landesweit geregelt und gilt in jedem Landkreis. Die Grundlage für die Gültigkeit einer Baugenehmigung ist in Paragraph 73 der Landesbauordnung von Mecklenburg-Vorpommern geregelt. Zur Geltungsdauer der Genehmigung heißt es dort: ‚Die Baugenehmigung und die Teilbaugenehmigung erlöschen, wenn innerhalb von drei Jahren nach ihrer Erteilung mit der Ausführung des Bauvorhabens nicht begonnen oder die Bauausführung länger als ein Jahr unterbrochen worden ist.‘“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Angenommen, ein Bau von einem oder mehreren Mehrfamilienhäusern ist gefährdet, weil der Bau nicht beginnen konnte oder nicht fortgesetzt werden konnte: Was könnten die Gründe sein? Was sind die Folgen?</em></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Es gibt unterschiedliche Gründe, warum sich der Bau eines Mehrfamilienhauses verzögert oder nicht fortgesetzt werden kann. Häufig wehren sich Nachbarn gegen einen Bau und legen Widerspruch ein. Oftmals bilden sich auch Anwohnerinitiativen, die dann ebenfalls – oft auch vor Gericht – Widerstand organisieren. Das verzögert die Planung ungemein und ist sehr teuer. Leider verhalten sich manchmal auch Lokalpolitiker widersprüchlich. In ‚Sonntagsreden‘ beklagen sie das Fehlen bezahlbaren Wohnraums. </p><p>Wenn es dann vor Ort Widerstand gibt, ducken sie sich gern mal weg. In vereinzelten Fällen geht ein Bauherr pleite. Das betrifft allerdings nicht die im VNW organisierten Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften. Diese Unternehmen sind wirtschaftlich gesund und gehen einen Neubau nur an, wenn die Finanzierung geklärt ist. Die schwerwiegendste Folge von Bau- und Planungsverzögerungen besteht in der erheblichen Verteuerung des Baus. Das ist vor allem für Wohnungsunternehmen, die bezahlbaren Wohnraum anbieten wollen, problematisch. Sie wollen keine hohen Mieten nehmen.“</p><cite>Andreas Breitner</cite></blockquote>



<p><em>Was sollte sich Ihrer Meinung nach ändern im Hinblick auf die Regelungen?</em> &#8230;</p>



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		<title>Kurz gemeldet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 12:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[WohnenPLUS]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnenPLUS AG 1-2022]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiche Hilfe „zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen [&#8230;]</p>
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<h2>Erfolgreiche Hilfe</h2>



<p>„zuhause ankommen“, eine Initiative zur nachhaltigen Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit, vermittelte bereits rund 200 Menschen eine neue Wohnung. Die vom Sozialministerium mit 2.650.000 € finanzierte Initiative der Bawo, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, richtet sich an Menschen, die durch die Pandemie von Armut und Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. </p>



<p>In fünf Bundesländern vermitteln Sozialorganisationen Wohnungen aus dem gemeinnützigen Wohnsektor an Betroffene. Finanzierungsbeiträge, Unterstützung bei Übersiedlungen und sozialarbeiterische Betreuung nach Bedarf werden aus Projektmitteln übernommen. Bis April 2022 soll „zuhause ankommen“ 600 Menschen in neue Wohnungen vermitteln.</p>



<h2>Klimaresiliente Quartiersplanung</h2>



<p>Die ÖBB und Stadt Wien verlangten für die Bebauung „Neues Landgut“, Bauplatz D12, basierend auf dem bewährten Vier-Säulen-Modell für gefördertes Wohnen mit den Qualitätskriterien Ökonomie, Soziale Nachhaltigkeit, Architektur und Ökologie eine klimaresiliente Quartiersplanung. Das ÖSW erhielt gemeinsam mit Dietrich Untertrifaller und Plov, Simma Zimmermann Landschaftsarchitektinnen, der RWT plus ZT GmbH sowie der Agentur für Kultur und Urbanität art:phalanx für sein Konzept „B.R.I.O. – Alles auf Schiene“ den Zuschlag. Bis Mitte 2024 entstehen rund 180 Wohnungen in Hybridbauweise, davon die Hälfte Smart- Wohnungen, Gemeinschaftsbereiche sowie 14 Gewerbeflächen.</p>



<h2>Erfolgsrezept Kommunikation</h2>



<p>Mit der Gründung der „Wien-Süd Projektmanagement“ stehen seit mittlerweile zwei Jahrzehnten erfahrene Teams aus den Bereichen Haustechnik und Facility-Management den Bewohnern tagtäglich zur Seite. Die Dienstleistungen von „Service und Technik“ reichen von Instandhaltung bis zu einem wesentlichen Element: Der Kommunikation mit den Bewohnern. „Direkte und persönliche Kommunikation und eine umfassende Servicierung sind uns ein grundlegendes Anliegen. Vor allem mit den Bewohnern der Wohnhausanlagen in ständigem Austausch zu stehen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, das ist es, was sozialen Wohnbau ausmacht“, ist Wien-Süd-Obmann Andreas Weikhart überzeugt.</p>



<h2>Architektur und Bildung</h2>



<p>Am 10. und 11. Juni finden die Architekturtage, Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Architekturgeschehen und Baukultur, statt, die heuer unter dem Thema „Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum“ stehen. Der Auftakt fand bereits im Juni 2021 statt&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Kurz-gemeldet.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/03/Kurz-gemeldet.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Wettbewerb zum Deutschen Bauherrenpreis 2022 ausgelobt</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wettbewerb-zum-deutschen-bauherrenpreis-2022-ausgelobt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wettbewerb-zum-deutschen-bauherrenpreis-2022-ausgelobt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 16:19:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architektur AG3]]></category>
		<category><![CDATA[Bauherrenpreis]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Quartier]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bezahlbarer und qualitätsvoller Wohnungsbau ist derzeit wichtiger denn je. Seit mehr als drei Jahrzehnten werden alle zwei Jahre herausragende Wohnungsbauprojekte mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs wurde nun ausgelobt. Das Ziel des durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen geförderten Preises besteht darin, das verantwortungsvolle Bemühen der Bauherren zur Schaffung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bezahlbarer und qualitätsvoller Wohnungsbau ist derzeit wichtiger denn je. Seit mehr als drei Jahrzehnten werden alle zwei Jahre herausragende Wohnungsbauprojekte mit dem Deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs wurde nun ausgelobt. Das Ziel des durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen geförderten Preises besteht darin, das verantwortungsvolle Bemühen der Bauherren zur Schaffung von bezahlbaren Wohnungen und Quartieren in „Hoher Qualität zu tragbaren Kosten“ zu würdigen. </p>



<p>Der Deutsche Bauherrenpreis ist in der Fachwelt und darüber hinaus als wichtigster Preis im Bereich des Wohnungsbaus in Deutschland bekannt. Ausgelobt wird er vom Deutschen Städtetag (DST), dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA und dem Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgruppe KOOPERATION (AG KOOP).</p>



<h2>Acht Kriterien eine Auswahl von 30 Projekten</h2>



<p>Die Jury wird anhand von acht Kriterien eine Auswahl von 30 Projekten vornehmen, die für den Deutschen Bauherrenpreis nominiert werden. Alle Nominierten erhalten Anerkennungen für die von ihnen eingereichten Projekte. Insgesamt werden fünf Deutsche Bauherrenpreise und bis zu drei weitere Sonderpreise vergeben.</p>



<p>„Um gutes und qualitätsvolles Wohnen in Deutschland stetig zu verbessern, sind innovative und gleichzeitig bezahlbare Lösungsansätze unverzichtbar. Gerade jetzt spielen gesellschaftliche Verantwortung und Bewusstsein für Qualität von Lebensräumen dabei eine entscheidende Rolle. Die Vereinbarkeit dieser beiden Kriterien wird mit dem Deutschen Bauherrenpreis bereits seit mehr als 30 Jahren ausgezeichnet und hat an Bedeutung nur gewonnen“, sagt GdW-Präsident Axel Gedaschko. </p>



<p>„Wie lebenswert Städte sind, wird im besonderen Maße durch die Qualitäten ihrer öffentlichen Räume bestimmt und durch deren bauliches Umfeld. Die guten Beispiele aus dem Deutschen Bauherrenpreis setzen hierfür Maßstäbe. Sie bieten hohe Qualität zu tragbaren Kosten. Es ist gut, wenn im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung solche Positivbeispiele an möglichst vielen Orten andere Bauherren inspirieren“, bekräftigt der Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster. </p>



<p>„Wir brauchen gute und bezahlbare Wohnungen, die einen qualitativen Beitrag zur Stadt- und Innenentwicklung leisten und in denen die Menschen gerne wohnen wollen. Innovative Bestandsentwicklungen und das Weiterbauen von bestehenden Quartieren können am ehesten hohe Qualitäten zu tragbaren Kosten bei gleichzeitiger Minimierung des Ressourcenverbrauchs erreichen“, erklärt Susanne Wartzeck, Präsidentin des BDA&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Deutscher-Bauherrenpreis-2022-Wettbewerb.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2022/02/Deutscher-Bauherrenpreis-2022-Wettbewerb.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Bezahlbar Wohnen in Frankfurt mit dem Fairmieten-Schein</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/bezahlbar-wohnen-in-frankfurt-mit-dem-fairmieten-schein/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bezahlbar-wohnen-in-frankfurt-mit-dem-fairmieten-schein</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 22:38:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG159]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Nassauische Heimatstätte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte &#124; Wohnstadt bietet geförderte Wohnungen auch für Haushalte mit mittlerem Einkommen an. Ein Programm der Stadt Frankfurt mit Mietpreisen zwischen 8,50 und 10,50 Euro Seit 100 Jahren stellt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte &#124; Wohnstadt bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zur Verfügung. Die Nachfrage steigt stetig, auch in Frankfurt. Die Stadt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt bietet geförderte Wohnungen auch für Haushalte mit mittlerem Einkommen an. Ein Programm der Stadt Frankfurt mit Mietpreisen zwischen 8,50 und 10,50 Euro</p>



<p>Seit 100 Jahren stellt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zur Verfügung. Die Nachfrage steigt stetig, auch in Frankfurt. Die Stadt wächst seit Jahren kontinuierlich. Dieses Wachstum bringt Herausforderungen mit sich, insbesondere auf dem Wohnungsmarkt. Das bestehende Angebot reicht nicht aus, für immer mehr Haushalte ist es kaum erschwinglich, sich eine adäquate Wohnung im Stadtgebiet zu leisten.</p>



<h2>Bezahlbare Wohnungen, auch Menschen mit mittleren Einkommen</h2>



<p>„Tatsächlich suchen inzwischen nicht mehr nur Niedrigverdiener händeringend nach einer bezahlbaren Wohnung, auch Menschen mit mittleren Einkommen, die nicht sozialhilfeberechtigt sind, tun sich zusehends schwer, eine Bleibe zu finden, die sie sich leisten können“, sagt Holger Lack, Leiter des Regionalcenters Frankfurt der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW). </p>



<p>Hessens größtes Wohnungsunternehmen ist aus diesem Grund Partner im Programm „Frankfurt fairmieten“. Das Angebot der Stadt richtet sich explizit auch an Haushalte mit mittlerem Einkommen. Bestehende wie neue Wohnungen werden im Rahmen des sogenannten Förderwegs 2 langfristig zu einer Miete zwischen 8,50 Euro und 10,50 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die Mieten werden nach dem jeweiligen Einkommen, der Haushaltsgröße und weiteren Faktoren individuell berechnet und angepasst.</p>



<h2>Über die Internetplattform ist eine stressfreie Vermittlung möglich</h2>



<p>„Frankfurt Fairmieten“ wird durch die Stadt Frankfurt finanziert und zusammen mit starken Partnern wie den Wohnungsbaugesellschaften in allen Stadtteilen umgesetzt. „Der Wohnungsbestand im Programm erweitert sich mit jedem Neubauprojekt und sorgt dafür, dass kontinuierlich mehr Menschen in Frankfurt fairmieten können“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Und über die Internetplattform ist eine stressfreie Vermittlung möglich.“&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/Market-Fairmieten-Schein.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/Market-Fairmieten-Schein.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Heimatwerk Hannover eG baut Wohnungen für 10 Euro pro/qm warm – trotz aller Auflagen und Regulierungen seitens der Stadt noch bezahlbar</title>
		<link>https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/heimatwerk-hannover-eg-baut-wohnungen-fuer-10-euro-pro-qm-warm-trotz-aller-auflagen-und-regulierungen-seitens-der-stadt-noch-bezahlbar/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=heimatwerk-hannover-eg-baut-wohnungen-fuer-10-euro-pro-qm-warm-trotz-aller-auflagen-und-regulierungen-seitens-der-stadt-noch-bezahlbar</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 22:08:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG159]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fertigstellung von 28 neu entstehenden Wohnungen in Hannover-Mittelfeld rückt in greifbare Nähe. Im März und Mai 2022 wird es soweit sein. Die Heimatwerk Hannover eG beginnt deswegen ab sofort damit, Mieter für die beiden Neubauten an der Spittastraße zu suchen. 10 Euro Warmmiete plus Betriebskosten Besonders attraktiv sind nicht nur die gute Lage im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/heimatwerk-hannover-eg-baut-wohnungen-fuer-10-euro-pro-qm-warm-trotz-aller-auflagen-und-regulierungen-seitens-der-stadt-noch-bezahlbar/">Heimatwerk Hannover eG baut Wohnungen für 10 Euro pro/qm warm – trotz aller Auflagen und Regulierungen seitens der Stadt noch bezahlbar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de">Wohnungswirtschaft-dev</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Fertigstellung von 28 neu entstehenden Wohnungen in Hannover-Mittelfeld rückt in greifbare Nähe. Im März und Mai 2022 wird es soweit sein. Die Heimatwerk Hannover eG beginnt deswegen ab sofort damit, Mieter für die beiden Neubauten an der Spittastraße zu suchen.</p>



<h2>10 Euro Warmmiete plus Betriebskosten</h2>



<p>Besonders attraktiv sind nicht nur die gute Lage im Stadtteil und die hohe Energieeffizienz der „Climabalance- Häuser“, sondern auch der niedrige Mietzins: Die monatliche Warmmiete wird bei glatten zehn Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zuzüglich Betriebskosten liegen. Im Hannover weiten Vergleich ist dies unschlagbar günstig. </p>



<p>„Uns ist es sehr wichtig, dass sich auch Menschen unsere Wohnungen leisten können, die nicht so viel Geld zur Verfügung haben“, betont Cord Holger Hecht, Technischer Vorstand bei der Heimatwerk Hannover eG. Man achte beim Heimatwerk stets darauf, Wohnraum in vielen Größen für jedes Alter und jeden Geldbeutel anbieten zu können. Auch bei der Planung der Neubauten in Mittelfeld hatte das Heimatwerk dies von Anfang an im Blick. </p>



<p>„Deswegen sind die Wohnungen grundsolide in Substanz und Ausstattung und verbrauchen durch die besondere Bauweise nur ganz wenig Energie“, so der Cord Holger Hecht. Sein Kollege Jürgen Kaiser, Kaufmännischer Vorstand bei der Heimatwerk Hannover eG, ergänzt: „Wir sind die, die trotz aller Auflagen und Regulierungen seitens der Stadt bezahlbaren Wohnraum schaffen.“</p>



<p>Alle 28 Wohnungen haben drei Zimmer. Der Großteil davon bei einer Wohnfläche von 65 Quadratmetern, vier Wohnungen haben eine Größe von rund 90 Quadratmetern. Die größeren Drei-Zimmer-Wohnungen werden pro Quadratmeter für 11 Euro zzgl. Betriebskosten vermietet. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon, eine Dachterrasse oder eine Terrasse. Beide Häuser sind barrierefrei. Die jeweiligen Etagen sind über Aufzüge zu erreichen.</p>



<h2>Erdwärme und Photovoltaik</h2>



<p>Die Energie wird über Erdwärme und Photovoltaikanlagen erzeugt, die Häuser werden Niedrigenergiehausstandard KfW 40 erreichen. Die Wohnungsgenossenschaft investiert in Mittelfeld 5,7 Millionen Euro inklusive Außenanlagen&#8230;</p>



<div class="wp-block-file"><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/Gebu-wohnen-10-Euro-warmmiete.pdf">zum vollständigen Artikel als PDF</a><a href="https://dev.wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2021/12/Gebu-wohnen-10-Euro-warmmiete.pdf" class="wp-block-file__button" download>Herunterladen</a></div>
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		<title>Stadt der Zukunft: Die Bevölkerung wünscht sich mehr urbane Wildnis und Wohnraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jweidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 21:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[heute.]]></category>
		<category><![CDATA[AG159]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlbares Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtumbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wünsche der Bevölkerung für ihre Stadt der Zukunft unterscheiden sich deutlich vom heutigen Bild der Städte. „Urbane Wildnis“ findet die größte Zustimmung. Daneben sind weniger Abfall, geringerer Ressourcenverbrauch sowie angemessener, ausreichender und bezahlbarer Wohnraum gefragt. Eine Kommune, die dem Verlust der Artenvielfalt entgegensteuert, vielfältige Lebensräume für Flora und Fauna bietet und diese auch auf [&#8230;]</p>
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<p>Die Wünsche der Bevölkerung für ihre Stadt der Zukunft unterscheiden sich deutlich vom heutigen Bild der Städte. „Urbane Wildnis“ findet die größte Zustimmung. Daneben sind weniger Abfall, geringerer Ressourcenverbrauch sowie angemessener, ausreichender und bezahlbarer Wohnraum gefragt.</p>



<p>Eine Kommune, die dem Verlust der Artenvielfalt entgegensteuert, vielfältige Lebensräume für Flora und Fauna bietet und diese auch auf neue Weise in bebaute Flächen integriert – eine solche „Urbane Wildnis“ steht ganz oben auf der Wunschliste der deutschen Bevölkerung, wenn man sie nach ihrer bevorzugten Vision einer Stadt der Zukunft fragt. </p>



<p>Dies ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung, die die Bertelsmann Stiftung und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar Public durchgeführt haben. Den geringsten Anklang unter den zur Auswahl stehenden Zukunftsvisionen fand die „Sharing City“, in der die Menschen Besitz und Konsum auf das Wesentliche konzentrieren, diverse Dinge häufiger teilen und leihen, anstatt sie zu kaufen. </p>



<p>Für die Befragung wurden neun Zukunftsvisionen zur Diskussion gestellt. Diese beschrieben vereinfacht, wie die Stadt der Zukunft organisiert und beschaffen sein könnte. Wohin soll sich die (Stadt-)Gesellschaft entwickeln und wie soll sie organisiert sein? Abgefragt wurden positiv geprägte Zukunftsbilder für die nachhaltigere Stadt von morgen. </p>



<p>„Um das große Thema Nachhaltigkeit in die praktische Politik der Kommunen zu integrieren, braucht es die Unterstützung der Bevölkerung“, so Projektleiterin Dr. Jasmin Jossin vom Difu, die die Befragung konzipiert und die Ergebnisse in einem Monitorbericht aufbereitet hat. „Die Bürgerschaft in den Städten lässt sich aber nicht allein durch Negativszenarien, wie den Folgen des Klimawandels, mobilisieren. Vielmehr ist sie auch auf positiv besetzte Zielvorstellungen angewiesen“, so Jossin.</p>



<h2>„Abfallfreie Stadt“</h2>



<p>Auf die Zukunftsvision der „Urbanen Wildnis“ folgt in der Wertschätzung der Bürger:innen direkt die „Abfallfreie Stadt“. Dieses Modell orientiert sich am Prinzip der Kreislaufwirtschaft und reduziert die Ressourcen- und Energieverbräuche auf das notwendige Minimum. An dritter Stelle wird „Wohnraum für alle“ genannt – also eine Stadt, die allen Menschen in Zukunft einen ausreichenden, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum bietet&#8230;</p>



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